Indiana Tribüne, Volume 17, Number 250, Indianapolis, Marion County, 29 May 1894 — Page 3
ZSarnnng. V 6J T vA DaS Publikum wird voraelvissenlosen 5)änd- , lern gewarnt, lie ge- --- i m . . . , ? .w.(...(..ri. ivwhiiujis "'luatu I"1' cm ctie Mischung so gewöhnlichem Leirlitz Pulver als Ca'-lsbader Sah", cocujel-Sal?", Deutsch s(Eerman) ßsi" .instliri,, l .?rlKac.". ober ?! ; rro ved Carl's varer calf, u.untec wie unseren Bezeich aunzea zu verkaufen suchen, unter der npre:?ung, ag d,?e evenso gul" seien, w e die äch:m Produtte von Karlsbad, welch ei rckt us den weltberühmten Quellen gewon nen werden ?les rmiüt nur aus einer Täufcfiirna des PubllklllNs des größeren Veroienstes wegen, K. : CVinSl1 ah i,s Vtrtlfsfi V vl 'V VI .i'vv vmv vv hvun4n midJt. 1 1 t t ü n st l i ch e r W e i n s o gut w ' e ächter? Würde irgend Jemand wissentlich kunstliHen 'Äe n m natu'lichen Gift re Reden v rziehen? Wum derin sich von ie'l,Falsch.lngell h nterführe lass, sLkZ'ell we-n die tti'-ndheit cafei in ftiage kömmt? ie natürlichen Produkte der Quell?n von Car'sbad entbal ei Bestandtheil , die künstlich Nicht hergestellr werden können Lett Jahrhunderten sind diese Wäss r von Sarlsbad wezen ihrer Heilwirkung bei Krankheiten der Leber, Nieren und des Mäzens rühmlichst bekannt. Das ächte Cirlsbader Sprudel-Salz wird direkt auK der Svrudelquelle unter Leitung der Stadtzemeinde Carlsbad gewonnen, und durch deren Agenten sür die Vereinigteu Staaten, die Eigner & Mendelsoa Company, New Äork, wert iust: iefc Flasche des ächt importaten WöffaS und Sude.-Salzls mutz m g n Stadtsi-ael, sowie die Unterschrift der Agenten Eisner & Mendelson (So , 152 und 151 3ra Hin 6tr., rtö W aus tnetfc leite haben. Zu haben in allen Apotheken. Man hüte sich vor Fälschungen. SerZtaotratktlcarttbad. JIO WA HD'S Dampf Teppich Reinigungsanstalt Ecke St. Clairstr. & Canal. 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Ein grmer aber ehrlicher Jüngling. llnfJaZr, litt ich an Blutvergistunq mit 2, fce schrecklichen Folgt ; lieft mich von !andarjttn un p,ia0ifte behandeln. d,e mich mit Vkereury und Jod,, rs Potaß anfüllten, b, ,ch wie e,n lebend, rivveauzsab. Meinörper warvntu,schlagvnd eulen bedeckt, ich hatte , ei. .Stricture Harnröhren, aerruna" und litt an den Folgender Telbftbe ütauua und bat aUe Hoffnung, itntal kurrirt ,u FC 8 ' werden aufaegeben. Mein Freund L. Barin ad mir $25(1 um Dr. Zixel, 1317 eck, 2tr , Ph. ladelphia, Pa. zu konsaltire. der ihn und viele Ändere karirt hatte. Dr. Tdeel war der ein ziaz Brzt der micb gründlich tersuchte und sagte! Ja. Ei find erbärmlich igerickittt, tls Scb limmst. da st id in 3 ü5o eben gesehen habe, aber befolgen Sie meinen Ralh nd ich lveret St mit lLotteii Hilf kurriren". Ich sagte, r. Theel. ich bin ein armer ehrlicher Junge, r sagte, kosten sind dieselben l?e, r- tnittclt ütutt tet-tblen baut. di welch, ihr, rmutb bewetfen. bezahlen vj'iblun'. ivcifc. Jchsühllk pich tt?ie Skeugkboren nch cm erste Vonat der Bebandlunq. In ,ieni Jabrwar gan,kurtrt und hatt ü Vlunb uflnomni(n. ä,ia,tnzigSeb,t ist, vtt möchte alle reich nd armtLtiütndedemTr.TbttlzMttN. r tft der roßartigtte. defte und autk,er,IN, iDoktor wnb2.oeiaiia unb treu tu seinem Beuf. ein ohlhäter der Menschheit, der sür Jeden thun würde. aS er für ich that. Ummet 6(aro, beeidet bei H. 5. Denkg, . P. HarrtSvurg. 1 MM WH. O
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Moderne Menschen
Roman von Emil Marriot. (Fortsetzung und Schluß) Für diese Begriffsstutzigkeit mußt Du mein Mißtrauen verantwortlich machen'," entgegnete er mit sichtlich aufgeheiterter Miene. Wie konnte ich denken, oa Du meme Begleitung wünschest! Er wäre Dir eine Stütze; darum durfte er D!r jeneZ Aneroieten stellen, während ich .Sei still," sagte sie. ihm in's Wort fallend. Darüber zu entscheiden, mußt Du mir überlassen. Höre weiter. Ich bin noch nicht fertig. Heute weiß ich, daß weder Reist noch unser zilkma. das streckenweise sehr mild und ruhig ist, Dir etwas anhaben werden. Ich habe wiederholt mit dem Doktor darüber gesprochen und bin nun vollkommen bershigt. Und jetzt, wo Du ein Anderer geworden bist, wo Du selber so viel Leid und Ungemach hast ertragen mien, jetzt wirst Du Dich cuch wohl fühlen bei uns. Unsere ernste Arbeit, unsere Bestrebungen, dem Volke aufzuhelfen, werden Dir öletlnalzme akgew!nnen. Du wirst prächtige Menschen dort kennen lernen, Reiche, die AlleZ, toaä sie haben, sreut!g dahkngeben. Arme, die ihre gemge Habe mit noch Acrmtten iheilen, Gebildete, die ihre Kenntnisse zum Be sten der Unwissenden verwerthen, und Ungebildete die sich leiten und unterweisen lassen, arbeiten, mithelfen an dem großen Werke wollen Alle. Auch Du wirst Dich daran betheiligen kön nen. Wir brauchen Geld. Durch Deine Feder wirst Du unS unterstutzen. Die Arbelt wlrd Dlch freuen, der Gedanke, wofür sie gethan wird. Dich heben und stählen. Und wir können beisammen bleiben, ohne daß Eines sich für das Andere opfere. Wir werden mit und für einander leben und gememschaftllch arbelten; unser Leben wird Zweck und Inhalt haben. O, Lieber!- schloß sie ganz aufgeregt und nahm ihn beim Kopfe, reisen wir gleich morgen ab!" Heute noch, wenn Du willst. sprach er mit einem Lächeln und schaute in ihr wundersam verschontes, glückstrahlendes Gesicht. So hatte sich denn Alles besser gestaltet, als er hatte glauben und Hoffen können. Das scheidende Leben zeigte sich ihm gleich einer milden Abendröthe. die den Himmel vergoldet und die Erde, wenn der Tag, der heiß und stürmisch gewesen, sich müde zu Ende neigt. Was immer er gefehlt haben mochte am heißen und stürmischen Tage seines Lebens: jetzt, am stillen Abende wollte er es gut machen; gut machen, so viel er konnte, wollte so leben und so sterben, damit sie in seiner letzten Stunde zu ihm sagen könnte: Du hast Dich brav gehalten. Lieber. Ich bin mit Dir zufrieden." Er fühlte aus ihren Worten, aus dem weichen Tone ihrer Stimme heraus, worauf sie abzielte. Sie bemühte sich rn ihrem uebevoll sorgenden Herzen, eine Brücke zu finden zwischen ihm und Dem, der ihr das Höchste und das Herrlichste war. Ich will Dir auch auf diesem Wege folgen, Marja sprach er sanst. Tief rührte es ihn, daß sie das, was ihr das Theuerste war, mit ihm theilen wollte, so gern mit ihm getheilt hätte. So weit ich eben kann fügte er hinzu. Er hatte das Verlangen, ihr etwas Tröstendes und Beruhigendes zu sagen, wollte sie aber auch nicht be lügen. - Weit werde ich nicht kommen," sagte er. Von Deinem Glauben weiß ich nichts oder doch nur sehr wenig. Immerhin aber habe ich erkannt, daß ein gutes Prinzip in uns wohne, gegen das, wofern wir nicht nicht ungestraft auflehnen dürfen. Wir selber leiden am schwersten darunter, ber leiden am schwersten darunter, wenn wir es thun! Du magst diese innere Warnerstimme nun Gott oder Gewissen oder anderswie heißen: die Hauptsache ist. daß wir ihrem mahnenden Rufe Gehör leihen. Wenn Du damit zufrieden bist, so ist mir's recht. Zu einer anderen Religion als dieser werde ich mich schwerlich mehr bekennen." Sie winkte mit der Hand. Ich verlange nicht mehr von Dir, als Du geben kannst. Alles Uebrige ist seine Sache. Auf ihn und feine erbarmende Liebe baue und vertraue ich: er wird meine Hoffnung nicht zu Schanden werden lassen und Dich, der Du mir so theuer bist, nicht ßen,Er schwieg auf diese Worte und fragte nach einer Pause in verändertem Tone: Aber den Doktor lassen wir hier, nicht wahr, Marja, den nehmen wir nicht mit?" Er sprach wie in früheren Tagen, mit dem alten einschmeichelnden Klänge in der Stimme, ' der alle Frauen bezaubert hatte; mit diesem Tone und diesem Lächeln hatte er einstens Alles erreicht, was er wollte und worum er bat, und tos hatte er gewußt einstens. Heute aber geschah es unbewußt, yhne Eitelkeij, ohne Selbstgefälligkeit. Er wollte nichts als bitten und daß für einen Moment der alte Hollburg auZ seinen zärtlich-flehenden Augen schaute, daran war nur Marja selber schuld. Er hatte in dieser Stunde die Gewißheit ihrer Liebe gewonnen und dies hob ihn über sich selbst empor. Es war licht und hell in ihm, er glaubte wieder an den eigenen Werth, er hätte lachen, scherzen, übermüthig wie ein Kind sein mögen. Natürlich lassen wir den Doktor hier." sagte Marja und schaute ihn freundlich an. Sie freut? sich über das Glück, daZ aus seinen Augen strahlte. Wozu würden wir ihn denn brauchen, den Doktor. Er wird mir einmal Dank dafür wissen, daß ich ihn von der Thorheit, Heimath'und Laufbahn yufaeaeben zu haben, bewahrte. Nein, wir sind einander genug. Ein
Dritter in unserem Bunde wäre gerade um Einen zu viel." Er lächelte sie dankbar an und umschloß ihre Hand mit einem innigen Drucke. Und so saßen sie still nebeneinander und schauten in die Zukunft, der sie vereint entgegengingen: sie, dieStarke, Reine, und er, ihr schwächerer Gefährte, den sie entsündizt ihrem Gotte zurückgeben wollte als Einen, don welchem geschrieben steht, daß der Himmel sich ihrer mehr freue, als über neunundneunzig Gerechte. Ein neues Leben, ein besseres Leben. Sie glaubte an ihn und seine guten Vorsätze. Er würde nicht wieder mankend werden, er würde aufrecht stehen bis zum Tode. Zum nahen Tode. Sie täuschte sich hierüber nicht. Doch wenn der Tod sie auseinanderreißt, wird sie ihr Volk Hasen und ihr Land und die Erinnerung an ihn. Sie wird sich nicht einsam fühlen. Sie wird immer meinen, der todte Freund sei ihr nahe. i(?r:de.) Hl
Satte und Hungrige. Roman ven SacherMasock. (Fortsetzung.) Lazarim ttal an das Fcnslcr unö blickte hinaus. ES war ein. trüber, l)äßliüer Tag. Ein einförmiger Negen, grau und schwer wie fließendes Blei, fiel unausgesetzt vom Himmel zur Erde nieder. Die Stadt zeigte sich hinter diesem feuchten Vorhang wie ein Bild, dessen Glas verstaubt ist. An den Bäumen der Promenade hingen zerrissene Nebel und wälzten sich über die Dächer und um die Kuppeln und Thürme. An den Zweigen hinaen helle Tropfen wtt Glasperlen. Der Himmel war grau, und in der Ferne stieg eine farblose Masse auswärts wie ein unförmiger Cyklopenbau. Di Kammerfrau hatte indeß das Frühstück auf den Tisch gestellt. Ein silbernes Brett, auf dem sich eine silberne Tasse befand, eine Kanne von demselben Metall, gefüllt mit dampfender Milch und eineFlasche Sherry. Lazarine mischte die Milch mit dem Wein und füllte dann ihre Tasse damit, aus der sie langsam zu schlürfen begann. Es war eine Art Medizin ihrer Schönheit, die sie da genoß, ein Mittel, ihre Haut weich und ihren Teint weiß zu erhalten. Da es regnete. sprach sie die Absicht aus, in der Manege zu reiten. Es war wieder nur die Rücksicht aus ihre Schonhelt, welche ihr täglich dse kräftige Bewegung zur heiligen Pflicht machte. Zögernd meldete die Kammerfrau, daß ihr Lieblingspferd von einem anderen ger Q r l. r" . Hiagen woroen ei uno ?ur einige Zeit geschont werden müßte. Lazarine richtete den schönen Kopf auf und fragte mit blitzenden Augen, wer die Wache im Stall gehabt habe. Man nannte ihr den Knecht. Gut." sagte sie, man soll ihn zur Strafe nn Stall an die Säule binden und zwei Stunden stehen lassen." Der Befehl wurde aus der Stelle vollzogen. Endlich hatte Lazarine den Rest ihrer Milch geschlürft und trat jetzt hinaus in das große Empfangszimmer, in dem sie Mlttags förmlich Audlenz ertheilte. Im Vorzimmer harrten bereits zahlreiche Bittsteller, Beamte. Gutsbesitzer, Kaufleute, Bauern und Juden. Sie trat ein. den Kopf hoch erhoben, und wirklich, diese Frau hatte Anlagen zur Regentin. Eine große Kraft des Geistes und des Willens sprach ln diesem Augenollck aus lhren dunklen Augen. Sie nahm die Bittschriften entgegen, horte die Klagen an und erledigte alle möglichst rasch. Erst als der Troß der geringeren Leute abgefertigt war. fanoen sich bic vorneh men Bittsteller ein. Da war zuerst der Polizelmeister. Er sprach von der Güte, welche ihm Frau Odowalski stets erwiesen habe und spielte aus ihren Einfluß bei Hofe an. Schüchtern wie em Madchen, brachte er sein Anliegen vor. Seine heiße Sehnsucht galt einem Orden. Und er war überglücklich, als Frau Odowalskl chm denselben mn einem liebenswürdigen Lächeln versprach. Der Nächste, der in den Salon trat, wär der Graf Maronzoff. Er ging rasch aus die schöne Frau zu, küßte ihr wiederhslt die Hand, rollte, sich einen Lehnstuhl zu dein. Sophq hin, auf dem sie saß. und begann ihr dann leise, ganz lrne eine fatale Geschlchte zu tu zählen, eine dumme Geschichte, die ihm mlt einem Madchen, der Tochter eine Handwerkers, passirt war. Es war himmelschreiend, von einer solchen Geschichte Aufhebens zu machen, und doch war er nicht sicher, er, der Graf Maronzoff, am Ende noch vor Gericht geschleppt zu werden.' Er athmete förmlich auf, als Lazarine ihm ihre Vermittelung bei dem Gouverneur zusagte und zur Bekräftigung ihre weiße kalte Hand in die seine legte. Ihm auf dem Fuße folgte der Gutsbesitze? Bischkin. ' Dieser kam, um Gnade zu flehen, denn Frau Odostalski hatte ihm zur Strafe , für irgend ein Vergehen, das er ihr gegenßber begangn hatte, durch ihren mächtigen Einfluß bei dem Gouverneur die; Lieserungen für das Gefängniß entzogen. AlZ sie setner ansichtig wurde, flackerte in ihren Augen ein drohendes Feuer auf.. Vergebens wand sich Bischkin wie ein Wurm zu ihren Füßen, sie blieb kalt und hart und sertigte ihn kurz ab. Zuletzt kam die Aebtissin Bogumila in Begleitung einer jungen Nonne. Lazarine ging ihr rasch und zuvorkommend entgegen, denn sie war llug. und sie wußte, da diese Frau m wei fan Habit eine Macht war. Sie geleitete sie zu dem Sopha und räumte ihr den Platz zu ihrer Rechten ein, wähj rend sie die junge Nonne mlt einer- an muihigen Handbewegung Einlud, aus keinem der FautemlS Platz zu nehmen. Dje Aebtissin Bogumila wax eine große, majestätische Figur mit tineni .fesselnden .5kopf,tn dem die schönen
klugen, grauen Augen, die etwas tief lagen, ganz besonders ausfielen. Ihre Begleiterin, die Nonne Elna, eine schlanke Mädchengestalt mit einem lieblichen Gesicht, richtete ein paar verwunderte, braune Augen aus Lazarine und
ihre relche Toilette. ! Die Aebtissin begann zögernd und vorsichtig von den Unannehmlichkeiten zu sprechen, welche ihr infolge ein:r Denunziation von Seiten der G:r:chte bereitet wurden. Sie hatt: eine ihr:? I Nonnen kstraft und zw:i S:lti?:r ni Kloster, welche hier Buße thun sollton. ! und man hatte sie wegen unm:nfchli ! cher Behandlung derselben v'rklzt. Ich kenne das, sprach Frau doWalski. das sind dtVst liberalen Ideen, die sich jetzt überall geltend machen, dann die Journale, die sich in Alles mlscken. aber aottlob reickt derEinfluk'z j dieser Weltverbesserer nicht über Moskau und Petersburg hinaus. Ber uns wenigstens sind sie noch machtlos. Ueberlassen Sie nur Alles mir. hochwürdige Mutter, und kehren Sie beruhigt nach Hause zurück." Nachdem die Aebtissin sie verlassen hatte, erschien der Gouverneur Zacharin, ein hoher) schlanker Mann, sehr vornahm, mit einem hübschen Gesicht, daS gut gefärbt, roeich und etwas rnüde war. Er halle dunlles Haar, dunlle, etwas sinnliche Augen unter herabhän gcndrn Augenlidern, einen vollen, gemeinen Mund, der sich wohlweislich unter seinem schönen weichen Bart ver steckte, maßvolle Bewegungen und eine helle, angenehme Stimme. Zacharin sprach nie laut, was ebenso gut ein Zeichen seiner guten Erziehung wie der Selbstbeherrschung war, die er sich angeeignet hatte. Er saß jetzt neben Lazarine, welche ihn in ihr Boudoir geführt hatte, auf der mit einem Eisbärenfell bedeckten Ottomane, und während sie ihm das feingöschnittene Oval ihres frischgefärbten Gesichts zuwendete, übergab sie ihm die verschiedenen Bittschriften, indem sie jede derselben mit den nöthigen Bemerkungen begleitete. Der Gouverneur, welcher vollständig unter dem Einfluß dieses schönen und klugen Weibes stand, machte sich sofort die nöthigen Notizen und begnügte sich, jedesmal zu nicken, wenn Lazarine ihre Meinung aussprach. Alles ging nach Wunsch. DerGouverneur versprach, den Polizeimeister für den ersehnten Orden warm zu empfehlen und die dunklen Geschichten, in welche Graf Maronzoff und die Aebtissin verwickelt waren, kurzer Hand abzumachen und niederzuschlagen. Am Schlüsse fragte Zacharin so nebenbei : Was soll mit Salinski ge schehen V Salmskl ? murmelte Lazarme. Sie that, als ob sie sich seiner nicht entsinnen könne. Und doch fieberte in diesem Augenblicke in ihr die dämonische Lust, an ihm Rache zu nehmen. Ja, richtig, der Nihilist !" Sie hatte nämlich diesen jungen Arzt, der sie beleidigt hatte, als Werschworer denunzirt, und er befand sich bereits seit einigen Wochen im Gefängniß. Hat man ihm irgend, etwas bewelsen können ?" fragte sie lauernd. Nem, fovlel ich weiß," erwiderte Zacharin, die Achseln zuckend. Schließlich was liegt daran. senden wir ihn einfach nach Sibirien. und die Sache ist abgethan." Zacharin nickte zustimmend. Und dann durfte er endlich den Arm um die schlanke Taille des schönen Weibes legen, sie an sich ziehen und ihren weißen Hals, ihre kleinen rosigen Ohren. ihre Stirne, ihren Mund mit Küssen bedecken. Einige Zeit duldete Lazarine geduldig dieses süße Liebesspiel. Dann aber machte sie sich energisch los. Ich habe jetzt keine Zeit für Dich." rief sie lächelnd. Du kannst Nachmittags kommen, wenn Du willst, wenn Odowalski im Klub sein Spiel macht." Also auf Nachmittag !" sagte Zacharin und nahm Abschied. Kaum war er hinausgegangen, erschien Bojan auf der Schwelle des Schlafgemachs, in das ihn die Kammerfrau indeß eingelassen hatte. Sie hier ?" rief Lazarine, welche ein wenig roth geworden war. Ja, ich," erwiderte Bojan, während er mit funkelnden Augen das schöne Weib verschlang. Ich habe alles gesehen und gehört." Und Sie sind wieder einmal eifersüchtig V spottete Lazarine. - Ist das nicht lächerlich? Wissen Sie nicht, was Sie mir sind V Ihre Augen hatten in diesem Augenblick einen verschwommenen, sammtnen Glanz. Was hilft mir das ?" rief Bojan er ging erregt auf und ab. während Lazarine sich ruhig auf der Ottomane niedergelassen hatte und mit der Quaste ihres Schlafpelzes tändelte, Zacharin fpielt hier eine Rolle, die mich aufregt, die meine Ruhe stört." Bergessen Sie nicht, was ich für Sie gethan habe," entgegnete Lazarine ruhig, habe ich Sie, den Bauernsohn ohne Mittel, als ich Ihr Talent entdeckt hatte, nicht aus der Dunkelheit hervorgezogen ? Habe ich Ihnen nicht die Mittel gegeben, sich zum Künstler auszubilden, und wenn Sie heute ein gesuchter Maler sind" So ist das unstreitig Ihr Verdienst. Lazarine Abdonowna. unstreitig dafür haben Sie mich auch ver heirathet. und wie !" Lazarine lachte und zeigte ihreZähne Wie Zwei Reihen Perlen in ihrein Nubinmunde. Die Sache iegt' doch so einfach. Sachalin bauche ich, und Sie liebe ich," Ich werde doch ein Recht haben, eifersüchtig zu sein oder etwa nicht V Lazarine erwiderte diesmal U Wort. Sie lachte nur leise, lgte vollen, weiche. Ar;e um seinen Nacken. und drückte ihre süßen, schwellenden Lippen auf seinen Mund. - Dann trat, sie zurück und befahl ihm, zu gehen . Was haben Sie denn Dringendes zu thun, schöne. Müßiggängen ?". gortsehung folgt.)
Gemeinnütziges.
Möbel mit Milch zu polZ. k e n. Alle Arten von Holz werden am einfachsten mit Milch polirt. Nachdem die Möbel vom Schmutze und Staube gereinigt sind, nimmt man Milch, so frisch wie möglich, da dann die fetten Theile sich noch nicht abgesondert haben, und streicht sie auf das Holz, worauf man mit einem wollenen Larven so lange reibt, bis alle Feuchtigkeit verschwunden ist. Diests Verfahren wird m-hr:r:male wiederholt. Die Milch hat vr d:m O:l: den Jzrzuz. dab sich dü Schmud nicht so leicht an die Geräth: hängt, . daß sie lihtn uninfo'n Gnuch verbreitet und daß di: Möbel Zl:!ch wi-der g.'brzucht w lden li?nn?n. Bei neuen V7o5isn wird das Einreihen wöch:ntiich wiederholt. Erkennung verdorbenen Fleisches. B:i d:r Fleischbeschau zur sogenannten Fäulnißprobe hat sich .das Ebersche Reagens, welches aus einer Mischung von 1 Theil Salzsäure. 3 Theilen Alkohol und 1 Theil Aether besteht, bewährt. Nähert man einen mlt diesem Reagens befeuchteten Glasstab dem verdächtigen Fleische und es bilden sich Nebel, herrührend von der Bildung von Salmiak, so ist oaZ Fleisch derdorben und es so-lte dasselbe auch nicht zum Verkauf kommen. Darstellung von turki schem Honig. Dieses beliebte Produkt stellt man dar, indem man sehr guten Rohrzucker mit etwas Wasser zu einem dicken Brei anrührt und bei einer Temperatur von ca. 190 Grad Fahrenheit unter Zusatz von Säure theilweise invertirt. . Nach dem Wiederabstumpfen der Säure wird sodann der Brei mit einem Decoct aus Saponariawurzel versetzt und unter fortwährendem Kochen gründlich durchgearbeitet, wobei der Zucker theilweise Karamellsiruna erleidet. Durch den Zusatz des Saponariadecoctes wird der Masse nach dem Erstarren eine bestimmte Konsistenz gegeben. Zum Schlüsse wird noch etwas NaturHonig beigemengt. Wie werden bunte Stickereien gewaschen? Bei bunten Stickereien auf grauem oder weißem Leinenstosf, sei die Stickerei nun in Baumwolle. Wolle oder Seide ausgeführt, wende man, um den Farben nicht zu schaden.immer eine Abkochung von SeifenwNrzeln an, in welche man, wenn abgekühlt, einige Tropfen Salmiakgeist oder Terpentin gießt. Ist der Gegenstand rein, so wird er zuerst in lauwarmem, dann in kaltem Wasser gespült, zwischen einem Tuche ein wenig getrocknet und dann auf der linken Seite gebügelt. Feueranzünder. Der billigste Feueranzünder ist ein kleiner poröser Thonstein, den man in einem verschließbaren Gefäße jedesmal vor dem Gebrauche mit etwas Petroleum tränkt, dann in den Ofen legt, mit den Brennstoffen umschichtet und anzündet. Ist das Feuer im Zuge, so nimmt man den unverbrennlichen Stein wieder heraus und kann ihn immer von Neuem verwenden. Das Reinigen und RenoViren der Hutfedern von allen Farben, im Sommer. Man bereitet ein leichtes Seifenwasser und läßt es so heiß werden, daß man die Hand darin noch halten kann. Dann nimmt man es vom Feuer, legt die Straußfedern hinein und läßt sie einige Stunden darin, von Zeit zu Zeit sie behutsam und sorgfältig mit den Händen drückend. Nun werden dieselben in lauem, dann in kaltem Wasser ettts geweicht und dann gespült; dann zwischen Leinentüchern ausgedrückt und zum Trocknen ausgebreitet. Wenn sie nur noch wenig feucht sind, bewegt man sie in der Luft hin und her, bis sie völlig trocken sind. Eine Feder ist dann gut und rein gewaschen, wenn sie an der Sonne oder dem Kohlenfeuer sich vollständig ausbreitet und die kleinen Haare, welche man namentlich bei derStraußfeder sehr deutlich sieht, nicht aneinander kleben. Ausweißen leinenen Taschentüchern die sogenannten gelben Rostflecke zu entfernen, wäscht man dieselben in einer Lösung von 1 Theil Ammoniak auf 16 Theile Wasser. Auf dem Lande benützt man mit bestem Erfolge Buttermilch, in welche die Wäsche für längere Zeit gelegt wird. Einmachen der Erdbeer e n. Nachdem die Erdbeeren abgezupft sind, lege man so viel auf eine Platte oder flache Schüssel, wie man auf einmal in den Topf thun kann, zu jedem Pfund Erdbeeren dreiviertel Pfund Zucker, bestreue die Beeren damit und stelle sie zwei oder drei Stunden hin. bis sie Saft gezogen haben. Darauf gieße man den Saft in den zum Einkochen bestimmten Topf, lasse ihn zum Kochen kommen, schäume ihn gut ab, thue die Erdbeeren hinein.lasse sie eben zum Kochen kommen und fülle sie in ein theißgemachtes Glas; sollte es nicht ganz voll sein, so stelle man es gut warm, bis noch mehr Beeren fertig sind; dann schraube man das Glas schnell zu, so lange das Eingemachte noch kochend heiß ist. Wenn es kalt geworden ist, schraube man noch etlvaZ nach. Ein fingerlanges Stück etngemachten ostindischen Ingwer, inStückchen geschnitten, zwischen die rohen Erdbeeren gelegt, ehe man den Zucker daraus streut, und dann mit den Beeren eingemacht, ist ein vorzügliches Mittel, die Früchte zu konserviren. Flecke an den Fingern ode? Händen, welche du.rch Obst-, . Gemüse oder Kariyfselschäken entstanden sind, brinzt man am schnellsten weg, w:nn man sie mit lljtronensast v ld s?a: abretbt. 4 Wir möchten die Abnebmer der Portefolios bitten, nicht so langsam im Abholen derselben zu sein. No. 6, 9, 10, 11, 12 unb 13 sind vorrätbkg.
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Gesundheit und Wohlbehagen vkkdk zerstört durch den Gebrauch schlechten Rauch'Ta backs. Der einzige Taback der sich durch alle Veränderungen der Zeit und trotz aller Concurrenz erhalten hat, ist Black roell'S Bull (Stier) Durham Rauch .Taback. Warum? Weil er immer rein, immer derselbe, immer der best ist. Solch ein Renommee sagt mehr als ganze Bogen voll Geschwätz." Er ist gerade so gut heute als je und er ist d er Taback für Euch. Wenn Ihr raucht, dann solltet Ihr Vull (Stier) Aurham rauchen. Wir bitten nur um einen Versuch.
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