Indiana Tribüne, Volume 17, Number 250, Indianapolis, Marion County, 29 May 1894 — Page 2

Jndmna Tribüne.

Erscheint Taglich und SonntagS. Die tZgliche .Tribüne" tott durch den Träger BCcnt per Woche, die onntagXrl6une" S TentZ per Woche. Beide zusammen IS Cent oder öS Cents per Monat. Per Post icaefölSt t Vor ukbezahlung f per Jahr. Office : 9!o. 18 Süd Aladarua Str. Indianapolis, Ind.. 29 Mai 1894. DerConez von Tennessee. Die jetzigen Wirren an der 2fto5 quito-Küste rufen auch wieder die romantische Laufbahn und das tragische Ende des schneidigen Dictators von Nicaragua, William Walker, in's Gedächtniß. Man hat Walker gerne mit dem berühmten Eroberer Mexicos, Cortez. verglichen, und jedenfalls war seine Expedition nach Nicaragua die merkwürdigste ihrerArt seit Cortez' Tagen.und Walker war der letzte amerikanische Flibustiersührer von Bedeutung. Im Alter von 29 Jahren Präsident von Sonora, mit 32 Jahren der Gebieter Nikaraguas, und mit 36 Iahren erschossen, nachdem er durch britische Verrätherei in die Hände seiner Feinde gefallen, das war gewiß kein Dutzendmensch! Vielleicht hat Niemand so vollkommen den Geist unserer 49er" repräsentirt. wie Walker. Abenteuerlustig und kühn ohne Gleichen, dabei hochgebildet, ermangelte er nur einer Eigenschaft, die für ihn alsDictator von Nicaragua sehr nothwendig gewesen wäre: er war kein Staatsmann". Und das sollte sein Verderben werden. Das allgemeine Publikum von heute, soweit es diesen interessanten Charakter überhaupt kennt, weiß nichts davon, daß man ihn so'zusagen als Opfer Vanderbilts und der Wallstreet bezeichnen kann. Er'zählen wir ifo in Kürze sein: ereig'Nlßvolle Geschichte: Walker war ein Tennesseer vom alten Schlag. Er absolvirte die Universität von Nashville, reiste dann in Europa und hörte auch Vorlesunzen an den Universitäten von Edir.ourg und von Heidelberg. Seine Familie wünschte, daß er Ärzt werde; aber er gab die Medicinerei bald auf, und wir finden ihn in New Orleans als viel versprechenden Zeitungsschreiber wie der. 1849 ging er nach Californien, und 1850 trat er in die Redaktion des San Francisco Herald" und wurde einer der journalistischen Landsknechte des gefürchteten David C. Broderick. Zu den Ereignissen seiner Zeltungs laufbahn gehört seine Einkerkerung wegen Mißachtung des Gerichtshofes und sein Duell mit William Hi? Gra ham, wobei Walker einen Schuß in den einen Fuß erhielt. Bald darauf gab er den Zeitungsberuf auf und eröffnete in Marysvllle eine Praxis als Advokat. Damals begann Californien, das erst (nach seiner Losreißung von Mexico) von den ruhelosesten Menschenklassen besiedelt worden war, civilistrtere Manieren anzunehmen, zum größten Ver druß jener alten Garde", welche sich den größten Mühsalen und Gefahren ausgesetzt hatte, nur um einem eintönigen, beschränkungsvollen Philisterleben zu entrinnen. Die Aberteuerdurstigzn waren westwärts gedrungen, bis der Stille Ocean ihre Schritte hemmte, wo hin sollten sie weiter gehen? Folgt mir!" erklang Walkers Fuhrerruf und er fand bereitwilliges Echo bei Jenen. deren Aufgabe als Vorhut der Civlllsation im Goldstaate ja doch erfüllt war. und die hier nichts mehr vor sich sahen, als die Aussicht, früher oder spater als Friedensstörer gelyncht zu werden! Beiläufig bemerkt, hatte Walker damals ein nichts weniger als gebietendes Aeußere; er war ein bartloser, sonnenflecklger Achtundzwanziaer.nicht höher als fünf englische Fuß, höchstens 130 Pfund schwer, und sah stark iungenhaft aus. Zu seiner Gefolgschaft, die etwa 100 Mann umfaßte, gehörten übrigens neben in Abenteuen ergrauten Männern auch Burschen von 15 bis 16 Jahren, und außer Amerikanern waren Deutsche, Franzosen u. s. w. darunter: neben gänzlich ungebildeten Desperados folgten feinem Machtwort Personen, die sich am Lagerfeuer über altgrichische Trauerspiele stritten oder Dantes Göttliche Komödie in die besten englischen Verse übertragen konn ten. Walkers Expedition nach Sonora war ein tragi-komisches Fiasko. Nachdem er sich zum Präsidenten der Republik Sonora proklamirt hatte, war er froh, über die Grenze entkommen und sich mit Verlust seiner Stiefeln den amerikanischen Bundestruppen überliefern zu können. Aber rasch stiegen seine Hofsnungen wieder hoher, als zuvor, und es war ihm beschicken, mit einer Corporalswache" Nicaragua zu erobern. Zur Zeit bestand eine h:ftig: Eifersüchtelei zwischen den nicaraguanischen Städten Grenada und Leon, und die eine wurde der Hauptsitz der legitim!stischen oder servilen", die andere derzenige der demokratischen oder revolutionären Partei. Von letzterer wurde Walker eing?laden, in das Land zu kommen und amerikanische Colornsten" mitzubringen, welche Bürger von .Nlcaraqua werden und auch der Mi litärpflicht unterworfen sein sollten. So kam er und hatte einen gewissen Nücthalt, aber das Kriegführen besorgte er und seine Wachtparade" (65 Mann) all?in. Die von den Spaniern zum Kriegsdienst herangezogenenElngeborenen waren ohnehin als Soldaten Nicht viel werth. Nach mehreren Gefecht: wurde die Stadt Grenada erobert. Die Legitim misten boten durch ihren Führer, den Genera! Corral, Frieden an, und es wurde em Vergleich zwischen den bti den Parteien geschlossen, wonach ein Demokrat Präsident werden sollte, mit

einem gemischlen CavZnet imo öernral Corral als Kriegsminister. Walker aber behielt für sich die einzige wirkliche Machtstellung. diejenige des Oberbefehlshabers der Armee. Corral batte mit Walker nur des-

halb Frieden geschlossen, um Zeit zu gewinnen, die Nachbarstaaten heimlich zur Vertreibung der Flibustier zu Hilfe zu rufen. Aber fcilb nach, der ,f ' y i w. o -.... r: anfInrillZlUlig oer ;icgicirniij wiy ker diesbezügliche Briefe' Vorrats aus. und dieser wurde sofort vor ein Krieakgericht gesteh und erschossen. i V . r i . cv . i:.z. ms, ; r;.. UlC IICU i41U44H UUIU U' ner eigenen Kriegskameraden wegen Verlegung oer juiauyuu ciiuyic&cu. Er selbst aber war jetzt der völlige Gebieter Nicaraguas und wies die Versuche der Nachbarstaaten, ihn zu rerw ct: 3-:w.f .r.:.r,. i treiben, siegreich zurück. Walker war damals sehr populär im Westen und Süden unseres Landes, und sein Gesandter bei d'n Ver. m -.lr trmrh hnm UCTrtfl hmTT Pierce empfangen. Vielfach glaubte man - auch in Europa - daß er im stillschweigenden Einverstandnch mit den Ver. Staaten bandle. Aber es aina abwärts mit ihm, sobald er dem alten Commodore" Vanderbilt auf die Hühneraugen trat. Vor der Zeit derErrichtuna der Pa-cific-Bahnen ging nämlich die kürzeste und billigste Route von New York nach Californien über Nicaragua, und die von Vanderbilt vertretenen New Norker Dampferlinien hatten Concessionen von der Regierung Nicaragua betreffs der Beförderung und Rückbesoroerung von Pazzagieren uoer jene O V ! C2.il... i.Vi.A V! hifiiniü. I ... . m rr Land hm, hielten jedoch die pekumaren Verpflichtungen, die sie dafür eingegangen waren, einfach nicht ein. Walker wollte sie dazu zwingen, lud sich dadurch ihre Todfeindschaft auf und kriegte durch Vanderbilts Emr r . W . V T , & ft llt 1 sluv aucu vcn oamaiigcn wauwi$TTrrh utrn Stunnl I Es wurde eme Revolution, im v o " p "' . . , Sinne der spamsch.amerlkanlscden ?i"mÄn i S5Ü r n rr' rr v v. kt:. oll. 3f Snflfb" SmJ tatur des Amerikaners ohnedies me ..r. ,,s a,,tf. unn "i" ".SZv.?." .-T"'A . cr.v!2 vn Ki. nTn5J,intsi4it UVUlt JtmVl, VVU Vfrfc UltlHlui l fH.lt,. wurde' unter F'i.d-nsbürg. schaft gestellt, schlug auf's Neue los, rVi. c ' 'ew t.'ifx.- J lucnic oann aus oem ouuucu uc r t're ea 9 r..rt t-1 , . t. . I IcntTT :ccaru9 stuiiumi, rouiuc uu r 'r "i r.:.ev.:-v. ...?..s:.r..t ?rfflÄ üui yszyizuwti iouv K4uVMu. celne Komödie aus dem Leben. Aus St. Petersburg kommt die Kunde von einer Komödie der Jrrungen, deren Verwickelungen so autzergewöhnlicher Natur sind, daß sie m einem Lustspiel oder in emer Novelle als originelle Phantasiegebilde des Dichters t&f ra.ir.sf xjf...c. e: I luuyi ciuu, uuct me i;iuuutu ium würden. Die Hauptacteure in dieser Komödte aus dem Leben sind der Millwnar Michael Aaltidze. seme Gattm und eine jungeAmerikanerin, die Handluna ist die folgende: Vor 12 Jahren verliebte sich Aaltidze. der damals noch die Schulbank eines Instituts drückte, in Unaarn in ein hübsches Kind, das mit ihm in demselben Alter stand. Nur - i r -r -ii i m i rurze jcii icymacyleien vle erneoicn einander an, dann machten sie Ernst . r ... ' . ..I und uenen ucr copuiiren. viutm niu i 1 ' .... t rauber Sand wurde der iunae Aaltidze aus seinen verliebten Träumen geweckt, O Sobald seine Eltern von dem Roman Kenntnik erbielten. svedirten sie ibn unter einem anaenommenen Namen nack unserem, aeseaneten Lande und irnar na Manama. 5n?t ntrtU , ... , ö-i-i - firf, hi, ffnfhrfiinrt mr GUninntT dn N,i-snnn htx mffir nls ffin in v -w V t WVtVff ' ' der Heimath zurückgelassenes BackfischW5 sn itnh m hvtrSrm StMiwifcr s n T Trr n 2:,.stt. St tftn " ' u""'i"" l3v v iw ti vfvvumuvilkii, Ulk wi in kurzer Zeit zum reichen Mann mach. v,.; sv,.2 Z. hu v i i v v vii viitiv vwv wuvwu v. gann des jungen Yaltidze Herz sich wie. der zu rühren und e? verliebte sich in ftn 5i,nrt Osm.ri-nn.rm Wn Suld aunaen aeaenüber sick ke ne weas Mn.ns hfs;.f ablehnend verhielt. Seiner neuen Flamme theilte er von r ' p, t a r 1 fernern ersten Liebesroman nur so viel s z. r,:. .,:.r,l: i T 3-x 1 V.'V 0 AVArn4f it k i4li f a Kamm (tn ll kaah. uW wu iu. u merk auf die Losung semer ersten Ehe. iivti ok ÄUlorilar yierzu tag einzig C M 1 ,", , , f. 5,.' tx ?anl;n d KW chen Gerichtshofes, dem die umfassend1 A A AAM & aMW iA . a1 1 k I"" Jcuuenuu.ugi-!l gcjuiuiia sten Beweise zu unterbreiten waren. Wie überall in der Welt, so gib! es nun au) m oem yeitigen ru i men c t '..rr.rx. Reiche Biedermänner von Advokaten, welche gegen Erlegung einer guten, run-

7 ' lln v. verschwunden, denn er ürchtet die Sturz fordern. Aus Grenada ver- . ra-, w r.;,, trieben, überlieferte er sich dem Com- Räch em s großen Bruders semer

er ji ir. er it . .. u. f. w. beschaffen. Ein Rechtsverdreher dieser Kategorie wurde von Yall'l. . . ?1C (f t noze mir ver Angelegenyen oerrauk unv bald daraus trat Letzterer selbst die Reise nach Rußland an, um das Verfahren noch mehr zu beschleunigen. In ? fni? ri i i:

oen umme inazi nur roei,en raiy er- In Nebraska Eity in N etheilen, sondern Documente, Zeugen braska sckwebi ein Aufskb?n its

uiw -jjuii muuic vtuuvji i lyciuu, CHIC IZCiOlUHlIuC ZU Prioal-..-w rx.i:.aijc i.r..n. c crnia I . ... j. ' c. . '

Ullv luiiciiu ircjuuic uuu, uic9 vaven. Dort machte er die Bekanntschaft einer berückend schönen russischen Künstlerin und wurde mit dieser bald so mtim, daß das Verhältniß Skandal erregte. Seine Flamme in Amerika hatte er vollständig veraessen und so stark wutde seme Leidenschaft für die schöne Russin, daß er ihr in aller Form die Ehe versprach. Seme Braut in Alabama, deren Namen und Adresse anzugeben er unvorsichtig genug gewesen war, nannte er in seinen Erzählungen seine Gattin, von welcher er jeden Augenblick geschieden zu werden erwartete. Schließlich hielt der Don Juan es dock für geboten, die Reise nach Rußland fortzusetzen, um die Scheidung von semer wirklichen Frau zu erlangen. In St. Petersburg machte ihm sein Anwalt die erfreuliche Mittheilung, daß die Angelegenheit einen höchst erwünschten Fortgang genommen hatte.. Ich habe ihre Gattin längere Zeit von einem schlauen Detectiv überwachen

lassen und Zl'eser meldet mir, datz zrau Yaltidze sich in Wiesbaden als Kunstlerin" aufgehalten und dort mit einem reichen Amerikaner ein so compromittirendes Verhältniß unterhalten hat, daß

an der Bewilligung des Scheidungsdecrets nicht zu zweifeln ist." Also lautete die Eröffnung des Advokaten, der zugleich Herrn Yaltidze's amerikanisches Alias als den Namen jenes reichen Amerikaners nannte. Sie sind wohl des Teufels!" schrie Aaltidze erregt. Durchaus nicht " erklärte der Advocat ruhig und rief den in einem Neben,?mmer bekindlicken Detectiv berein. - ' Wie ist der Name des Amerikaners, der in Wiesbaden der Liebhaber der Frau Yaltidze war?" fragte der Advocat. .Sein Name ist F., doch der Herr ist ja selbst hier." lautete die präcise Antwort. .Was meinst Du, Schuft!" donnerte Saltidze. .Du bist also der Bursche, dem ich in Wiesbaden eme Tracht Pru. ganooi: Ja. ich bin es, Herr Yaltidze," er klärte der Detectiv. Ich hatte den Auftrag, die Frau Aaltidze genau zu überwachen, und da Sie unter einem angenommenen Namen mit ihr verkehrten, beobachtete ich Sie ebenfalls. Frau Yaltidze ist Willens, sich scheiden zu lassen, da sie von einem amerikanischen Millionär em Eheversprechen erhalten hat. Don Juan Aaltidze hatte also mit seiner eiaenen Gattin ein Liebesverbält- . . .. . . . .' mg unterhalten und Letztere hatte ucy i rt' t r m i fW !- l . brieflich an seine Braut in Amerika, die jjc für seine zweite Frau hielt, mit dem Ersuchen um Mittheilung über den anglichen Scheidungsproceß gewandt, 3n dieser Weise will sie die Wahrheit fahren und gewußt haben, daß ihr 1 - feuriger Liebhaber ihr seit Jahren verl t rr- - t icvwunoener tsneoerr war. toie nai m, :&r,rf,:a t'mtn Vthtacaitn utauU . . . n:m,t,i,, v,n ftattoWhn Yal.idze anzustrengen. und (mattet, daß die Gerichte ihr ei. uiiu luuuuu, wup vit vtuuit i.. nen beträchtlichen Theil seiner Schätze .r.. rtc,7 m zusprechen werden, yaltidze aber ist i ( V 3 V t V s Sudwwz der 'hm ws Lebens. ww '' jJnl oc. . . . . : ? k r. . rn . : . p t : i u. .w Mt. d r im .cew Yorker Markt .vor . -. , 7r c. z di,Tonnk xu, ist ltz. .n f $4.50 bis $5.50 gestikien. und Elsittbahn- und DampfCo.npan'en haben ihre schwere Noth, genug der schwarzen Diamanten zu befch.isftn. Eine beträchtliche Kohleneinfuhr aus Wales und Nenschottland hat begonnen. ?l n O a k l a n d i n C al i f o x nien, ist dieser Tage ein Enakssohn ge-k-1 , . l" r , " c. 1 . iiorven, icciier jiajeiucg atz giujjic Mann der Ver. Staaten war. Er hieß Joe Sullivan, stand 7 Fuß 3 Zoll in den Strumvfen und woa 350 Pfund. Er wurde nur 24 Jahre al und hatte einen solchen Widerwillen dagegen, als Wunderthier angegaff zu werden, daß er fast nie ausging, sondern sich Tag und Nacht im Spritzenhause aufhielt, wo er auch gestorben llft sC u. . s...?.'!. W. in. uui c?u;mutvuyici uji ci Spritze Brooklyn" und führte deshalb n'.u w. ras .ra:.r." um sswaukh ci z,tt-icic rr cm r r .m einziges ,cai ueg er ncy uoerre .den, mit einem Eircus zu reisen, wurde r rf r ver ,a?neu ian, ungassen zu iai st, und kehrte nach Oakland zurück, 'das ihm von seinem 14. Jahre an die Einzige Heimath war, die er kannte cn r. ti ;n jtio 1 icincr eriun i 1 1 nimis vcianni tauchte vor 10 Jahren als verlasse' ner Waisenknabe in Oakland auf und i , , g. I iMtlXA WM V. m. C....MU..tlX t i m üt,imu3cu Uww unttKui. i tvr.ht, . j . - . : c . i I O u 1 f V -ü t U C t, I II U l UCt r c "i r-1 r t m Z?F!'.'nbahnl.nie lnNew Vrl angestellter Bremser, rühmte sich t s!. cm i f r i . v ri , ?,Lchast von Konstantine ffl jn ferner S fl!onenbcn LeiM UU"1 BW.W) nngci. Nlill) ??. . 't einigen Freunden die uelie em, oay er ven lLasiu tre m w, fm:rfflr.cf mSf tUt "rr;:1 m J "Z:0 I VHV" llllfc. 4J(.U(.4 llUUlil lllUU osnTrt1,f rnnn MVm I "-j"- i f. u"""" seme Wette. Leider blieb er mit seiI &. . nem Fuße in den Kronleuchter hängen, mriT in w im:ml; rlnn I ; " ..v I.V.. .tM.fc IVUV zu Boden ftllnte und wirklick dabei gänzlich zertrümmert wurde. Becker hte nicht lange auf feinen Lorbeeren ' aus; er wollte schleunigst Reißaus nebmen. wurde ahtr von staust IMm halten und einem Nolinsten üh. I J . ' r. . V I " ven. :m Vo tt aer ck mun e Becker für sein aelunaenes Kunststücken noch 520 Strafe erleaen. I ' " der Vrozek. Der von seinem Nisckok suspendirte Priester Eorbett hatte die I von ihm vastorirte Kirche nicht räu men wollen, sondern hatte wieder und wieder versucht, in derselben Gottesdienst zu halten. Auch nahm er sich I c I .? rj.vr m , zmeaen zu oenuien, vle von lynr vordem für die katholische Gemeinde von Palmyra in der Palmyra'er Bank deponirt worden war. Um solchen Uebergriffen ein Ende zu machen.hatte der Bischof Bonacum von Lincoln bei Richter Ehapman um einen Einhalts Befehl nachgesucht. Ein vorläufiger Einhaltsbefehl war ihm auch bewilligt worden. Jetzt handelt es sich darum, ob diese Jnjunction" zu einer dauernden gemacht werden soll. Dieser Tage erhielten die Advokaten des Bi!W sowie diejenigen des suspendirten Priesters Gelegenheit, dem Gerlqlvyvs iyre uirunoe oarzulegen. Richter Ehapman aber vertagte seine Entscheidung aus den 6. Juni, Aus Wien. kommt die Meldung von Veränderungen im Consulardirnste. So ist Alois Pogacar, der bisherige österreichisch-ungarische Consu! in Athen, zum Consu! in New York (als Nachfolger Dr. A. F. Palitschek von Palmforst's) ernannt worden. Der ernannte Consul ist in Laibacb inKrain

i amcrilaniicyen raui, eincs licigviuil-

geboren, ein Neffe des dortigen B: schofs und hat seine Ausbildung aus der orientalischen Akademie in Wien erhalten. Er ist im Consulardienste bereits in Indien, Konstantinopel und zulekt in Atben tbätia aewesen. Sein

neues Amt wird er m zwei bis orei . . . .i Wochen antrelen. Zum Consul .:n Cblcaao ist F. v. Sponer, der bisherige Lsterreich-ungarische Consul in Jassy in Rumänien (als Nachfolger des Consuls S. Claußenius) und zu semem Assistenten der bisherige ConsularEleve Dr. Freyesieben m Pittsourg ernannt worden. A l s D r. W m. R. D e Krafft in New Fork, welcher aus Veranlassung des Zwieback-Bäckers John A. Anger verhaftet worden, im Jefferson-Market Volizeig?ncht erschien, sah sich der Doktor" einer ganzen Reihe von gutmuthigen Leuten gegenüber, die er in ähnlicher Weise wie Anger beschwindelt hatte. Diesem gegenüber hat ,.ch der Doktor als der Besitzer einer unübertrossenen Präservativ-Jlüssigkeit ausgegeben und ihn nebst mehreren Anderen veranlaßt, zur Ausbeutung des Geheimnisses die Nonpareil Comp." zu gründen. Anger zahlte 51000 ein und wurde Präsident; Dr. De Krafft wurde Schatzmeister und, ehe es die Aktionäre sich versahen, war das ganze Aktienkapital von des Doktors" wunderbaren präservuenden Flüssigkeit aufgebraucht. Eugene A. Murray behauptet, De Krafft sei identisch mit einem Schwindler, der vor mehreren Jahren in Germantown, Pa., die Dummheit Anderer ausbeutete und von dort mit Hinterlassung von Frau und vierKindern verschwand, als ihm der Boden zu heiß wurde. F. I. King, ein Schneider, hatte sich, wie er angab, ein Vermögen von eintausend Dollars erspart. Plötzlich invalide geworden, begab er sich zum Elec-tro-Therapeutic Hospital" in West 30. Straße, wo Dr." De Krafft als Arzt beschäftigt war. Nachdem King geheilt war, machte De Krasst ihm in geschäftlicher Beziehung folgendenVorschlag: Er behauptete, Eigenthümer eines Hauses im Broadway zu sein und sagte, daß er. falls King ihm $1000 für eine Schanklicenz vorstrecken würde. nicht weniger als $10.000 für die Ein richtuna einer Wirthschaft in jenem Hause hergeben werde. King ging auf den Leim und bezahlte $500 baar und gab außerdem seine Note für $600. Seit dieser Zeit wartet er vergebens in:f irgend welche Returns". William Schramm sprach sich über eine Check Transaktion mit De Krasst aus, bei welcher er $250 los wurde. Contraktor Brady befindet sich auch unter den Ovfern des Herrn Doktor". Er zählte zu den Patienten des Letzteren, welcher verschiedene Arbeiten an seinem Hause zum Betrage von $500 gethan zu haben wünschte. Der Doktor bezablte $100 Baar. berechnete $150 sllr die Kur und blieb den Rest von $250 schuldig. Nachstehend folgt eine Liste der Zahlunqsurtheüe, die gegen De Krafft erwirkt wurden: Adam Wagner, EisenwaareN'Fabrikant. $150 Lalance & Grosjean, $300; Gustav Daniels. $105; Chas. Besular. $365; Clinch & Slate. Maschinenhändler, 5400. - Vom Auslande. Bei den jüngst verein stalteten, nach dreliährlger Studlenzei 'stattfindenden Examen zur Erreichung deö Civil- oder Mmtarranges von Hfen-tfai, ereigneten sich, wie ein in Shanghai erscheinendes Blatt meldet merkwürdige Zwischenfälle. EinGreis von 76 Jahren, der seit seinem zwanzigsten Lebenswahre sich zu jedem Exa men gemeldet hatte, erhielt endlich den langersehnten Rang, weniger wegen der Vortrefflichkeit semer Antworten als wegen seiner lobenswerthen Aus Hauer. Dagegen bestand ein Junge ßon 14 Jahren das Examen mit der größten Auszeichnung. Unter den den Prusslngen zur Beantwortung vorge legten Fragen befindet sich auch fol aende: Wenn 6000 Pikols (1 Piko oder Tan gleich 120 Pfund) Reis, 1 Plkol zu 13 Taels versandt, und wenn die Frachtkosten in natura" (gleichfalls mit Reis) bezahlt werden, und zwar für jeden Pikol 2 1-2 Taels, wie vie Pikols Reis müssen dann für dieFrach gezahlt werden?" Von 10,000 Kan didaten aus der Provinz Tung'ang versuchte nur ein einziger diese Frage zu losen, und gab eine solche Losung daß der Vorsitzende der Prusungskom Mission ihn einen riesigen, anmaßenden Dummkopf nannte. In der Rechen kunst scheinen die Chinesen nicht sehr bedeutend zu sein. Jn dem russischen Grenz städtchen Grajewo hat zwischen den be den Kasernenvauten beschäftigten Handwerkern und polnssch-jüdischen Handlern ein arger Krawall stattge funden. Erstere erstürmten die Häu ser, zertrümmerten Fenster, Thüren und raubten aus Kaufladen nach Her zenslust. Herbeiaeholtes Militär ver trieb mit blanker Waffe die Räuber Vier Personen blieben todt auf dem ampsplatz und gegen hundert wurden verwundet, darunter mehrere lebens ' saorilw, u f den ä c u v i c a f f i r t des Bankhauses M. A. von Rothschild und Söhne. Herrn Goldschmidt, und de en Gattin i t ein Raubanfall ver übt worden, während das Paar im .zranlturter Stadtwalde einen Sv ziergang machte. Der Bursche feuerte aus Herrn löoldschmidt. entfloh aber als dieser mit seiner Frau, die einen schun in die Nase bekommen batte kräftig um Hilfe rief. Er flüchtete, so schnell er konnte, und kehrte nach Frankfurt zurück. Dort wurde er gegen Mitternacht obdachlos von einem Schutzmann betroffen und erzählte diesem unaufgefordert, was er gethan yatte. Cr beikt Karl Hirth. ist in Heilbronn geboren und diente in Lud wigsbura beim dyrtiaen Feldartillerie Regiment. Als Bursche zu einem Lieutenant commandirt, stahl er die'scm 100 M. und glaubte sich nun im Cty I . . . p rv t s i ii ' -penne arvser e.!kQUmer. wovon er

fich Mlder kaufte und nach F?an5fu?t fuhr. Dort merkte er aber, daß das Geld rasch zur Neige gina und kaufte sich von dem Reste den Revolver, der ihm die Mittel zur Reise über's große Wasser verschaffen sollte. Jetzt hat

Hlrty zwangsweise die Rückreise m seine Garnison Ludwigsburg angereten, denn die Staatsanwaltschan verfügte seine Auslieferung an die Militärbehörden, da er als sahnenluchtiger Soldat der militärischen Gerichtsbarkeit untersteht. Der Gutsbesitzer Clauseau, ein vielfacher Millionär in Avignon. Frankreich, machte mit seiner Geliebten, der ehemaligen Schaupielerm Angele Tavie, eme Spazierfahrt. Bei Gravesson scheuten die Pferde. Beide sprangen aus dem Wagen, stürzten aber so unglücklich auf den Kopf, daß die Frau sofort und Clauseau nach wenigen Stunden starb. Eine merkwürdige E h - rung ist dem Präsidenten der franz'ösischen Kammer, Dupuy, zu Theil geworden; die dritte Compagnie der Se-negal-Schützen hat ihn zum Ehrenkorporal ernannt. Diese Auszeichnung verdankt Herr Dupuy der Kaltblütigkeit, mit der er im Augenblick des Vamant - Anschlages der Kammer zurief: Meine Herren, die Sitzung dauert fort. Davon unterrichtet, beschloß die Compagnie, die am Wüstenrande blwakirte, ihn zum Zeichen ihrer Anerkennung zum Ehrenkorpo ral zu ernennen. Ein eigenthümlicher Racheakt erregt in Budapest allgemeine Entrüstung. Herr Johann Wein war seit dem Bestände des Budapester Wasserwerkes Leiter desselben und wurde vor einigen Jahren auch mit der Oberaufsicht des neu erbauten zweiten Wasserwerkes betraut, dessen Entwurf und Bau nicht von ihm herrührte. In der jüngsten Zeit sind nun von vielen Seiten Klagen über empfindlichen! Wassermangel aufgetaucht. Man ging den Ursachen nach und von verschiedenen Selten wurde dem Verdacht Ausdruck gegeben, daß Dlrector Wein das neue Wasserwerk absichtlich unbenützt lasse oder gar lahmlege. Es wurde nun festgestellt, daß er thatsächlich in letzter Zeit eine flöassersordermaschme abmontiren ließ und eine hierauf vom städtischen Baudlrector angestellte Untersuchung die ser Maschine ergab, daß dieselbe gar kein Gebrechen auswies und die De rnontirung ganz überflüssig war. Man sprach offen die Vermuthung aus, daß der pflichtvergessene Beamte den Erbauer des zweiten Wasserwerkes und dieses selbst discreditiren wollte. ja es wurde der Verdacht rege, daß er ungezählte Wassermengen :n die Ca näle fließen ließ. Für den Dienst in den deutschen afrikanischen Colomen werden zur Zeit fünf Officiere im Orientallschen Seminar zu Verlm vorgebil det, der Lieutenant zur See v. Kalben, der sachsische Pwnlerlleutenant Glan ning. Premierlieutenant v. Burgsdorff vom 3. Garderegiment, Premierlieutenant v. Besser vom 58. Regiment aus Wesel und der für Sudwestafnka be stimmte Premierlieutenant Diestel von den 5. Dragonern. Alle fünf treiben eifrig unter Anleitung des Re ferendars Zache und des Arabers Amur bin Rasur Lomeri Suaheli. Gleichfalls der Suaheliklasse zugetheilt ist der Volksschullehrer Blank, der für den Schulmeisterposten in Dar-es-Sa-laam ausersehen. ist. Herr Blank hat seine Rizdorfer Lehrerstelle aufgegeben. um sich ganz dem Vorbereitungsdienst zu widmen, der noch das ganze Jahr in Anspruch nehmen soll. Er lernt außer Suaheli auch andere orientalische Sprachen. Endlich werden auanblicklich im Seminar noch drei junge Postbeamte im Suaheli unterwiesen; sie müssen für den afrikanischen Dienst, für den sie bestimmt sind, auch eine praktische Ausbildung lm Telegraphenbau und dergleichen durchmachen, - Vor etwa zehn Jahren .hatte der Cardinal Lavigerie allen .Priestern in Algier verboten, össentliche Bekehrungsversuche zum Christenthum bei Mohamedanern zu machen, weil solche Versuche eine Gährung in der Bevölkerung hervorgerufen hatten, die einen Aufstand fürchten ließ. In der Regentschaft Tunis sindet seit fünf Jahren die Heilsarmee einen bisher allerdings sehr unsruchtbaren Boden für ihre Thätigkeit; doch wendet sie bedeutende Mittel auf, hat in Tunis selbst ein kleines Hospital gegründet und erregt in Bizeta durch öffentliche Vorträge größere Aufmerksamkeit. Die Vorträge werden von. einem schwedischen Pastor gehalten; seine Armee besteht aus seiner Frau und fünf jungen Mädchen, die von den Leuten Moniquettes" genannt werden. Ihr Eifer wird von Arabern und Juden, die ihre Wohlthaten übrigens gern in Empfang nehmen, mit wohlwollendem Lächeln betrachtet. Wenn das auch nichts nützt, so kann es auch nichts schaden," äußerte sich ein fanatischer Moslem in Bizeta da rüber. Doch scheint man in Regiexungskreisen anderer Meinung.zu sein, pnd jede offen betriebene religiösePropaganda verbieten zu wollen. Eine ungewöhnliche Irreführung der Behörden beschäftigte in Wien den Strafrichter'des Bezirksgerichtes Alsergrund. Eine junge, erst kürzlich verheirathete Frau hatte nach dem Ableben ihrer Eltern, als sie noch unverheirathet war und sich sehr einsam fühlte, ein fremdes neugeborenes Kind zu eigen angenommen. Sie hegte und pflegte das Knäblein, und das Gedeihen desselben war ihr ganzes Glück. DeS Kindes Mutter war sroh, der Sorge um daS Kind für immer enthoben zu fein. Als dje junge Dame heirathete, gewann auch jhr Gatte, der den Knaben als Pflegejind seiner Frau kannte, den Kleinen sehr lieb. Der nabe waz inzwischen schulpflichtig geworden und sollte in der .Schule den Namen kiner wirkli-

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Rheumatismus. Buckner, Texas. Jahre litt ich an rheumatischen Schmerzen, und war häufig bettlägerig; durch die Anwen- $ dung von St. Jakobs Okl wurde ich dauernd geheilt. Amanda Mono.

Aas Akut ist das Leben des Korpers." HrrewsH oDr. Augnst König's Hamburger Tropseno Das beste Mittel dagegen.

cyen Nlutter führen. Ä)as wollte seine Pflegemutter verhindern. Sie begab sich m Begleitung ihres Gatten zum Bezirksamt, und beide Ehegatten baten, das Kind auf ihren Namen umzuschreiben". Der Beamte bezeichnete dieses Verlangen nur un Wege einer Adoptirung durchführbar, erklärte aber gleichzeitig, daß eme solche mit Rücksicht auf die Jugend der Ebegatten und die zu erwartende eigeneNach kommenschaft auch vorläufig ganz unstatthaft sei. Da beschloß dieFrau, dem Kinde wenigstens ihren Mädchennamen zu geben, und legte beim Bezirksamt daS erfundene Gestandniß ab, sie habe als Mädchen einen Fehltritt begangen, dem das Kind, das alfo ihr leibliches sei, das Licht der Welt verdanke. Als Zeugen brachte sie einen Arbeiter , aus der Fabrik ihres seligen Vaters. Als man ihr mit theilte, sie müsse noch einen zweiten Jdentitätszeugen erbringen, da ginz sie auf den ersten besten, der dasRathHaus passirte, los es war dies der Private Ganser und bat ihn um seine Unterschrift. Ohne zu überlegen, unterschrieb auch dieser Jdenti-täts-Zeuge" das bereits aufgenommene Protokoll. Das Bezirksamt muß aber in derlei Fällen auch die Hebamme und die Pathin vorladen. Als die junge Pflegemutter dies erfuhr, eilte sie selbst zum Magistratsrath und gestand, daß ihr Geständniß erfunden sei. Der Knabe sei ein fremdes angenommenes Kind. Vor dem Bezirksgerichte Alsergrund stand nun die junge Frau wegen Betrugs und Irreführung der Behörde. Die Iden-titäts-Zeugen" waren der Mitschuld angeklagt. Unter Thränen legte die junge Frau ein umfassendes Geständniß ab und bezeichnete ihre innige Liebe zu dem angenommenen Kinde als den Grund ihrer Handlungsweise. Der Jdentitäts-Zeuge" Ganser ver antwortete sich dahin, daß er dieTragweite seiner Zeugenschaft, nicht ahnte und daß er gerade durch das Rathhaus ging, als die ihm bis dahin gänzlich unbekannte Frau um eine kleine Gefälligkeit" bat, wofern er ein wenig Zeit habe. Wenns sonst nichts ist erwiderte er Zeit habe ich schon! Man las ihm im Amtslokal ein Protokoll vor, er dachte, das wird alles eh' wahr sein," und unterschrieb es. Er habe an nichts Arges gedacht. Alle drei Angeklagte wurden freiaesprachen. E l n aufregender Selbstmord wird aus Agen gemeldet. Der verabschiedete Hauptmann Tardieu, ein alter Herr von etwa 70 Jahren, trat dort vor ein paar Tagen in den Laden eines Büchsenmachers, verlangte zwei Revolver von dem in der Armee als Dienstwasfe eingeführten Muster und ersuchte, sie beide gleich zu laden. Der Ladenbesitzer entsprach diesem Verlangen, lud den einen Revolver und war eben damit beschäftigt, auch in die Kammer des zweiten die Patronen einzusetzen, als der alte Hauptmann den ersten ergriff und mit den Worten: Jetzt will ich Ihnen zeigen, wie man sich umbringt," denLaus der Waffe in den. Mund steckte, einen Schuß abfeuerte und todt zu Boden stürzte. Dje That war so schnell vollbracht, daß der Büchsenmacher nicht Zeit hatte, auch nur ein Wort zu sagen oder eine abwehrende Bewegung zu machen. Niemand scheint zu wissen, ob irgend ein besonderer Grund oder nur allgemeiner Lebensüberdruß den in Agen allgemein bekannten und beliebten alten Krieger zu der That getrieben hat. onigreich Sachsen. Der Sohn des Präsidenten der zweiten' sächsischen Kammer,Hofraths Ackermann in Dresden, ist in Zwickau von einem Offic'.er im Duell verwundet worden. Unschuldig verurtheilt wur?e im Januar der wegen Betrugs angeklagte frühere Gastwirth Hähnej aus Neukirchen; jetzt ist seine Unschuld an den Tag gekommen und der Mann freigesprochen worden. Der Anfang März nach Unterschlagung von amtlichen Geldern auS Adorf flüchtig gewordene Postbote Fietz ist in Plauen !. V. verhaftet worden. Der seit vorigem Jlhr vermißte Expedient Röthig von Ebersbach wurde von Touristen bei Taubitz in Böhmen in einer Scblucht aufgefunden. Bedenken Sle, daß die WiSconson Central Bahn unbedingt daS Zutrauen deö Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, St. Paul, MinneapoliS und dem Nordwesten ist und fernerhin als die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen wird.. Bedenken Sie ferner daß die WiSconsin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr GeschäftsPlätze erreicht alö irgend eine andere Linie im Nordwesten, daß der Speisewagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft als, Raten, Routen, wenden Sie sich an den nachsten Ticket Agenten oder an Jas. C. Pond, Gen. Pass. Agent, Milwaukee WiS.

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