Indiana Tribüne, Volume 17, Number 250, Indianapolis, Marion County, 29 May 1894 — Page 1

99 Lesen Sie die Offerte der Tribüne" 29.Mai18S4. s TlA AT Tribüne (Coupon für die N - KKIK KW! I I A I I für die KML-Äimllllwi PmIMI! V7 W V v w oy v i II HM iVIWVUyii Jahrgang 17 Office: No. 18 Süd Alabama Straße. No. 250 Indianapolis, Zndiana, Dienstag, öen 29. Mai 18H

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Offizieller Bericht

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Indianapolis, den 4. Mai 1894.

Aktiva.

Anleihen Vereinigten Staaten Bond?

Stadt Indianapolis, Marion und andere County BondS 586,156 40 Baar an Hand und in Banken (Geld $341,000 00) 994,300 45

Bond-Prämien Gewölbe, Geldschrank und Möbeln :e Eingezahltes Kapital Ueberschuß-Fond und Gewinne Nationalbank.Noten im Umlauf Depositen John P. Frenzel, Präsident. O. F. Frenzel, Chanse of Constitulion. A rneeting of the Stockholders of the Turner IJuilding and Saving Association No. 2 will be held on June 2, 1894, at the usual place of meeting of said Association for the purpose of voting on Amendements to the (Konstitution and By-Laws of said Association. Armin Boiix, Sec'y. Phönix Garten Der Witterung halber wird die ErÖffnung des Phönix Gartens erst am Donnerstag, 31. Mai, mit einem großen Instrumental Conzert stattfinden. Eröffnung ! 2TairviewPark ES wurde eine Küche eingerichtet und Frau Ehernian ist vorbereitet Besucher zu bedienen Auch wurde am östlichen Eingang zum Park tw Pla eingerichtet, wo Pscrde angebunden werden können und wird dafür nur der nomi nelle Preis von 5 Cents für jede in dem Gefährt befindliche Person gerechnet. George Herrmann wiiT MiZM Seichenbeftatter, OJst : 26 Süd Delavareftr. eilUe: 120, 122, 124. 126, 123 Oft Pearlftr. lelöjtoti All . Offen Taa und NaSt. Neue Cigarrenfabrik ! Peue Besen kehren gut ! Wir vfseriren einige neue Sorten, welche 10 CentS da? Stück kosten sollten, für 5 Con-fcs und empfehlen besonders "NewThing" und ' ivals ". Wirthen und Cigarrenhändlern offeriren Wir elegante Waaren von $25 aufwärts. Alle? UnionCizarren. Win. Gottlieb, m r CY Z -.Z .Z . Ost iihK 4yo joirginiv aucuuc uuu 303 & 305 Massachusetts Ave. 320 - Ubatellsk - SSO ist das neue Heim deö Schwoba-Schulze Konrad Heetz, der alle seine Freunde einladet, ihn in seiner neuen Wirthschaft fleißig zu be suchen. . Brill's Dampf Färberei. ltallirt!87I.Z errmfleiber gereinigt, gefärbt nn rerir. Damenkleider zeretnigr und gefärbt ohne diesel. hm 11t lertiennen. SvidenvorhSvge u.Cbenille Votieren gereinigt, Ölac Handsckuh, gerei izt. DZaaren rveroen aogeqo uno aogcucicci LS & 88 Massachusetts Avenue. Zweiggeschäft : N. JUinoiA Straße.

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$ 300,000 00 86,808 53 225,000 00 1,838,409 67 $2,450,218 20 Otto N. Frenzel, Kassirer. Assistent - Kassirer. Editorielles. E5 ist daS Geschick der gegnerischen Presse, unfreiwillig für den SozialismuS zu agitiren. Die Stadt MinneapoliS beabsichtigt verschiedene öffentliche Arbeiten, darunter die Anlegung eineS Wasserreservoirs, vorzunehmen, um den Arbeitslosen Beschäftigung zu geben. Einstweilen will sie für diesen Zweck 5100.000 in BondS ausgeben, welche zwei Prozent Zinsen tragen sollen, und die Geschäftsleute der Stadt beabsichtigen die Uebernahme der BondS. DaS hiesige Journal" überschreibt die betreffende Nachricht mit den Worten "Rank Socialisrn". Da wird sich denn doch wohl sogar mancher konservative Geschäftsmann agen : Wenn daS 'rank socialisrn" st, so kann der SozialiSmuS so etwaö Schlimmes nicht sein, denn die Ausührung solcher Arbeiten ist doch entschieden besser, als die Vertheilung von Bettelsuppen. Der Streik der Kohlengräber nimmt immer drohendere Formen an. Vom Standpunkte der Menschlichkeit aus ist daS gewiß sehr zu bedauern, denn die bewaffnete Gewalt der Staaen wird jede gewaltsame Bewegung mit eiserner Faust unterdrücken. 3n Amerika haut zwar nicht der Säbel, sondern der Knüppel, aber die Flinte schießt so gut, wie in Europa, und wenn die Geschichte vorüber ist und die Ruhe deS Kirchhofs" eingetreten sein wird, dann werden sich die Zuchthäuser füllen. 3n dieser Beziehung kann daS Ende wohl kaum zweifelhaft sein, und eS müßte mit sonderbaren Dingen zugehen, wenn die Leute daS nicht selbst einsehen sollten. Man muß deshalb nachgerade einsehen, daß eS die bloße Verzweiflung ist, welche die Leute zu solchen Handlungen treibt. Der Bergmann nagt selbst bei voller Beschästigung am Hungertuch. 3n der denkbar herzlosesten Weise haben die Kohlenbarone jederzeit die Löhne herabgedrückt, und wenn sie auf Widerstand stießen, ihre Sache durch Jmportation italienischer und ungarischer Arbeiter durchgesetzt, bis nothwendiger Weise eine Lage eintreten mußte, welche diese Elenden, unter steter Lebensgefahr Arbeitenden zur Verzweiflung trieb. Da mag wohl Mancher unter ihnen denken, daß es b:sser sei, durch eine Kugel niedergestrec.'t 311 werden, als langsam zu verhungere. Gegen ei le solche Stimmung kann man mit de.' üblichen Redensarten von der persönli.hen Freiheit nicht aufkommen. Dr Erfolg eines Streiks hängt davon ab, daß der Unternehmer sich außer Stande sieht die Streikenden zu ersetzen. Diejenigen, welche trotz deö Streiks die Arbeit fortsetzen, oder die Stellen der Streiker ersetzen, machen den Erfolg deS Streiks fraglich oder ganz unmöglich, und man braucht sich daher nicht zu wundern, wenn sich der ganze Haß der Streikenden gegen sie richtet, und sich in Thaten der Verzweiflung Luft macht. Wenn aber nun der Aufruhrniedergeworfen sein wird, wenn die staatliche Gewalt gesiegt haben wird, so ist damit doch noch nichts geschehen, daS solche Vorkommnisse für die Zukunft abwen det. Und in dieser Richtung haben wir von Seiten de? heute am Ruder befindlichen Klassen und Parteien noch nicht 'einen erwähnenSwerthen Vor

schlag gehört. Darin liegt ein Eingeständniß vollständiger Ohnmacht. Sie wissen auch wirklich nichts anderes zu thun, als solche Vorkommnisse mit brutaler Gewalt zu unterdlücken. Zustände zu schassen, unter welchen solche Erscheinungen unmöglich sind, dermögen sie nicht. DaS werden wohl Andere thun müssen.

Drahtnachrichten Inland. WetterauSsichten. Wärmer, wahrscheinlich Regen. - Schlechte Finanzen. Washington, D.E., 23. Mai. Die gegenwärtige Leere im Bundesschätz und die schlechten Aussichten für die Zukunft verursachen den Beamten des Finanzdepartements keine geringen Sorgen. Die Goldreserve, welche durch die letzte BondauSgabe auf $105,350,812 gebracht worden war, ist durch die starke GoldauSfuhr seit dem 10. März auf weniger alS $80,000 reduzirt worden und eS find k-,ine Aussichten vorhanden, daß die Nachfrage für die Ausfuhr so bald aufhö ren wird. Abgesehen von der Goldreserve hat daS Schatzamt kaum 580,000,000, mit welchen eS den laufenden Anforderungen genügen soll. Die Aussichten für die Zukunft sind keineswegs ermuthigend. DaS wahrscheinliche Desizit von $6,000,000 sür den Monat Mai dürfte während der beiden folgenden Monate um weitere 515,000,000 erhöht werden. Soweit sich dieS jetzt berechnen läßt, wird sich das Desizit für das, am 30. Juni endigende Fiskaljahr auf etwa $74,500, 000 belaufen. Den genauesten Schätzungen zu Folge werden sich die Einnahmen im Mai auf 522,500,000 belaufen, die Ausgaben auf 528,500,000. Dle Einnahmen im 3unt wer den auf etwa 523,000,000 veranschlagt, die Auögaben auf 526,000,000. Somit würden sich die Gesammteinnahmen deS IahreS auf 5291,509,749, die Ausgaben auf 5365,757,197 belaufen. DieVerträgemitRußland. Washington, 28.. Mai. Der Repr. Raynor, von Maryland, wird morgen im HauS eine Resolution einreichen, in welcher gesagt wird, daß die russische Regierung dem Rabbiner Dr. Krauskops von Philadelphia die Erlaubniß verweigert habe, russisches Gebiet betreten zu dürfen und daß dieö eine Verletzung deS mit Rußland abgeschlossenen Vertrages sei, welcher jedem amerikanischen Bürger daS Recht giebt in Rußland zu reisen und sich dort aufzuhalten, gerade wie jeder russische Staatsbürger in den Ver. Staaten reisen und wohnen dürfe. 3n der Resolution wird daS StaatS-Departe-ment angewiesen, von Rußland eine strengeS Einhalten der Vertragöpsiichten zu verlangen und im WeigerungSfall alle Verträge mit Rußland aufzuhaben. Dr. KrauSkopf hatte die Absicht, sich nach jenen neun Provinzen Rußlands zu begeben, in welchen jetzt noch die Juden wohnen dürfen, um Schritte zur Verbesserung der wirthschaftlichen Lage der Juden zu thun. Um aber nicht an der Grenze zurückgewiesen zu werden, hatte sich Dr. KrauSkopf an den Präsidenten Eleveland und an den Sekretär Gresham gewendet und der letztere hatte die russische Regierung von der beabsichtigten Reise deS Rabbinerö benachrichtigt und angefragt, ob irgend welche Einwendungen gegen daS Kommen deS Herrn KrauSkopf gemacht würden. Die Antwort kam sehr schnell zurück, daß die russischen Behörden den Besuch nicht erlauben könnten. Gegen Bre ckinri dg e. Washington, 28. Mai. Richter Bradley entschied heute gegen Breckinridge und erlaubte ihm nicht, eine Kill ok exceptions einzureichen. Die Erlaubniß wurde verweigert, weil sein Anwalt die Bill den gegnerischen Anwälten nicht drei Tage vorher zur Einsicht übergeben hatte. DieS wird die Appellation verhindern. Die Kohlengrabe r. Cripple 5reek, Col., 28. Mai. Die Streiker schaffen sich Waffen und Munition an und eö ist nicht abzu ? sehen, was noch kommen wird. Der

Sheriff hat seine Mannschaft bedeutend vermehrt und ein blutiges Gefecht scheint unvermeidlich. Wen o na, 3ll., 28. Mai. Drei Kohlenzüge, welche von Minonk auS

unter militärischer Eskorte abgingen, wurden von einer . etwa 150 Mann starken Schaar genommen und aus ein Seitengeleise geschoben. Der Sheriff ließ hundert Winchester-Gewehre und die nöthige Munition kommen, um eine Mannschaft zur Wegnahme der Züge zu organisiren. Eentralia, Zll.,28. Mai. Un ruhen stehen hier in Aussicht, d die Minenbesitzer beabsichtigen, ihre Minen mit Nicht-Union-Leuten wieder in Betrieb zu setzen. Sprin gfield, 23. Mai. Eine Beilegung deS Streiks in den Minen deS mittleren und südlichen Illinois hat hier begonnen. Clinton, Ind., 28. Mai. Die Streiker halten sich in vollständiger Ruhe und Ordnung, sind jedoch fest entschlossen, keine Kohlen von Kentucky und anderen südlichen Märkten passiren zu lassen. Die Bewohner der Umgegend sympathisiren mit den Leuten. Bra zil, 23. Mai. Die Streiker hier haben zehn Wagenladungen Kohlen auf die Seite geschoben. Minock, 3ll., 28. Mai. . Heute kamen hier vier Compagnieen Miliz an. Richter Baker vom hiesigen 3ndianapoliS Bundesgericht erließ gestern einen temporären Einhaltsbefehl egen die Streiker, .der ihnen verbietet, die Eisenbahnen zu belästigen. Ein Termin wurde auf den 7. 3uni angesetzt.' K e l l y ' S A r m e e. j St. LouiS, 28. Mai. Kelly'j Armee kam heute 1200 Mann stark hier an. Sie wurde von den hiesigen Arbeiterorganisationen bewirthet. Ein Wirth hat zwölf Rinder, zwölf Schafe, einen Wagen voll Gemüse und 1000 Laib Brod hergegeben. F ry befördert. Ei steinn a ti, 28. Mai. Gen. Fry erhielt von Cozey den Auftrag nach Washington zu kommen und den Oberbefehl zu übernehmen. Er reiste sofort ab. MlClulaii&. Der Dowe'sche Panzer. London, 23. Mai. Vor dem Prinzen von Waleö und einer auSgewählten Gesellschaft wurden heute im Park deS Marlborsugh Houfe Versuche mit dem Dowe'schen kugelsichern Panzer angestellt. Ein Küraß wurde einem Pferd umgeschnallt und dann wurden mehrere Schüsse auf dasselbe abgefeuert. Keine der Kugeln durchdrang den Panzer und das Pferd blieb unverletzt. L o n d o n, 29. Mai. Die Times" schreibt, daß die Versuche, welche gestern Abend in der Alhambra mit dem Dowe'schen Panzer angestellt wurden, noch interessanter und befriedigender waren, als die am Nachmittag. Dome selbst legte den Panzer an und ließ dann auf sich schießen. Copt. DuttonHunt und andere englische Ossiziere betheiligten sich an den Versuchen. AuS einer Entfernung von 15 JardS wurden zwei Schüsse auS einem Lee-Mitford-Gewehr mit Corditpatronen auf Dome abgefeuert. Nur der obere Theil von Dowe'S Körper bewegte sich ein wenig, als die Kugeln auf den Panzer schlugen, während seine Füße und Beine bewegungslos blieben. Die Nihilisten in Rußland. London,' 23. Mai. Der Berliner Korrespondent der Daily NewS" schickt seinem Blatte weitere Einzelnheiten über daS revolutionäre Kom plott. welches vor Kurzem in St. PeterSburg entdeckt wurde. 3n den Kohlenbehältern eines Dampfers wurden fünfzig Kisten Dynamit und zahlreiche Bomben gefunden. 3n der Wohnung der Baronesse Marikow, die von der Polizei durchsucht wurde, fand man eine Liste aristokratischer Damen, welche zu den Nihilisten gehören. Eine Studentin, die zu den Verdächtigen gehörte, wurde von der Polizei halbnackt auS dem Bett geholt und nach der Polizeistation geführt. Unterwegs entkam sie aber, sprang in die Newa und ertrank. Alle Köche in der Hofküche find entlassen . worden, weil man befürchtete,

i daß sie einen Versuch machen würden 11 r? r t. r . äi.

viz laiierliqe amule euren etc speisen zu vergiften. Ein Mann, Namens Krapotkin, ein Verwandter deS russischen Nihilisten und Schriftstellers Fürsten Krapotkin, ist auf Verdacht hin verhaftet worden. ,, m Obissönachrichten. Angekommen in : Southampton: Aller" von New Jork nach Bremen. Philadelphia: BritishPrinceß" von Liverpool. Queenstown: Gallia" von Boston. Hamburg: Bohemia" von New Sork. Liverpool: Bostonian" von Boston. Antwerpen: Lepanto" von New Jork. H a v r e : La Bretagne" von New Sork. New Jork: Saale" von Bremen. Hiesiges. Central Labor Union. Daö Arbeiter-Legislative Couneil No. 2 von Marion County, die schwanzpolitische Körperschaft unter Leitung von Löbenberg und Gruelle, hatte an die Central Labor Union eine Einladung zu einer am 13. 3uni stattsindenden Versammlung geschickt. Auf derselben sollen Legislatur-Kandidaten den verschiedenen Parteien zur Nominirung empfohlen werden. Die Delegaten gingen über diese Einladung zu dem schwanzpolitischen Vorhaben sofort zur Tagesordnung über. Die hiesige Cigarrenmacher Union ersuchte die Delegaten gegen Wm. Smith, den republikanischen Kandidaten für County-Schatzmeister zu stimmen, weil er Scabcigarren verkaust hat. Die Angelegenheit wurde an ein Comite verwiesen. A. Loebenberg, der gegen die C. L. U. in letzter Zeit gewühlt und die Beamten verdächtigt hatte, wurde auögestoßen. - Er hatte z. B. den Beschluß der ' Union, der einstimmig gefaßt wurde, der Armee Frey's 510 zu bewilligen, abfällig in der Presse kritisirt. Der Präsident Edgar E. Perkinö, der von der Volkspartei bekanntlich als Kandidat für daS Amt dcö Staatsauditorö aufgestellt wurde, trat freiwillig von seiner Stellung zurück, um allen Streitigkeiten vorzubeugen. m in DaS Urtheil im Bankprozeß. Der Prozeß gegen Schuyler C. Haughey, wegen Beihilfe zum Bankrott, wird erst im September stattfinden, da die betheiligten Anwälte stark in den County Courts beschäftigt sind und die Gerichtsferien 3uni schon anfangen. DaS Urtheil der CofsinS und voranssichtlich HaugheyS wird Montag vom Richter gefällt werden. Man nimmt an, daß Reed mit verhängter Strafe davonkommen wird. tltut Klagen. Huffman Publ. Co. von Dayton, Ohio, gegen Alfred Gates u. A. Kläger giebt die Dayton TimeS heraus und hat für Anzeigen gegen die Verklagten eine rückständige Forderung von 5100. Siege H. McDaniel, ein Farmersshn, hat durch , seinen Vater ChaS. McDaniel die Pan Handle Eisenbahnqesellschaft auf 515,000 Schadenersatz verklagen lassen. Unweit der Stadt kreuzt die MarS Hill Landstraße die Bahn von hiernach VincenneS. Kläger bemerkte daS durch Gebüsch und Baumen verdeckte Herannahen eines Zuges nicht und wurde vom Zuge von seinem Wagen geschleudert. Er erlitt Verletzungen am Rückgrat, an den Hüften, Beinen und verlor daS Augenlicht. Vier Scheidungsklagen. Rosa. Femeyer gegen Frank Femeyer; Scheidungsklage auf Grund roher Behandlung, namentlich während der Wochenbetten der Klägerin. Klägerin verlangt 510 wöchentliche Alimente sür sich und ihre drei Kinder. Carrie gegen. Fernando Sunderland; Scheidungsklage auf Grund böswilligen VerlassenS und Ehebruchs, unter andern mit der dicken ?ennie in MinneapoliS. Mit seinen außereheglichen sexuellen Beziehungen that er

sich vor seiner Frau noch dazu dick und

verletzte ihr weibliches Ehrgefühl dadurch aufS tiefste. Edward 3. Richards heirathete Anna F. Richards am 31. August 1889. Nach Beendigung der Flitterwochen kehrte sie einen wirklichen Hausdrachen heraus und lief schließlich mit seinem Gelde von Hause fort. Froh sie auf so leichte Weise loS geworden zu sein, begann er schon wieder sich behaglich zu suhlen, da kam sie wieder zurück und gab einem Knaben daS Leben. DaS Kind wurde von ihr total v'ernachläs sigt, schlecht genährt .und schließlich durch ihre Fahrlässigkeit getödtet, in dem sie daS Kleine bei rauhem Wetter mit auf die Straße nahm. Zum zweiten Male verließ sie ihn, als er sterbenskrank darniederlaa. Als er wieder genesen war, ging sein erster Weg zum Notar, um sich die Schei .dungöklage aufsetzen zu lassen. Lillie May Tomasi, deren Künstler name (sie ist Opernsängerin) Helen Bertram ist, hat ihren Gatten Achille Tomasi, den Musikdirektor der Marie Tempest Operntruppe, auf Scheidung verklagt. Tomasi ist Italiener, der noch nicht sehr lange im Lande ist. Die Klägerin lernte ihn in Milwaukee, wo sie in Schlitz' Park sang, kennen und heirathete ihn 1888. Klägerin beschuldigt ihren Gatten, sie und ihr kleines Mädchen roh behandelt zu haben. Außerdem beklagt sie sich darüber, daß er sich nicht amerikanisiren auch nicht Bürger werden, sondern bald nach Italien zurückkehren wolle. m ,, tDG Der Getreideelevator C der Big Four Co., nahe der North Straße krachte heute Morgen zusammen. Arbeitöleute, die mit dem Abbruch des Gebäudes beschäftigt waren, entkamen wie durch ein Wunder dem Verschüttetoder Getödtetwerden. GCT Gestern Vormittag starb ganz plötzlich in seinem Hause, 366 W. 2. Str., der 60 Jahre alte Hugh Dinividdie. Er beklagte sich über einen Stich in der Seite und seine Frau begab sich nach der Küche um Wasser zu kochen und ihm heiße Umschläge zu machen. Er wollte ihrdahin folgen, siel aber um und war eine Leiche. Ein Herzschlag war die Todesursache, so konstatirt der Coroner. Der Kadi verurtheilte heute Morgen Emil Gray wegen unerlaubten Hausierens zu 510 Buße, IameS Dale wegen heimlichen WaffentragenS und Hh. Brown und Geo. Kaufmann wegen unmoralischen Umgang? mit Prostituierten zu ebensoviel. John Many wurde wegen leichten Diebstahls der Grand Jury überwiesen, und die Fälle gegen Ed. Campbell, Wegelagerer, und A. Jacobs und John Kistner, wegen Verkaufs von Spirituosen am Sonntage, wurden vertagt. Der Taschendieb Wm. Alezander wurde zu 560 Geldstrafe und 30 Tagen Arbeitöhauö verurtheilt. HJlJ' Die Polizei halt in dem ParsonS Mordfall immer noch an dem Glauben fest, baß 3ohn Hulen der Thäter ist, oder doch näheres weiß. Er machte dem Coroner gestern eine weitere beschworene Aussage, die aber nicht mit seiner vorherigen Aussage harmonirt. Coroner Beck glaubt, daß daö corpus delicti, mit dem die That verübt wurde, gefunden ist. Henry und George Courtpeter sahen sich am Sonn'ag den Thatort an und fanden in einem leeren Frachtwagen einen mit Blut bedeckten Kopplungsbolzen und der Coroner ist der Ansicht, daß mit diesem der Schlag geführt wurde. 3onathan Hickman, der 19 lange Jahre im nördlichen Zuchthaüö saß, wurde von Gouverneur MatthewS auf Parole entlassen. Hickman wurde mit 3ameS Bennett und Geo. Shively im Jahre 1874 angeklagt Joseph und Marie Cihoski ermordet zu haben. HickmanS Freunde sind 'heute noch der festen Ueberzeugung, daß derselbe nicht selbst an dem Morde betheiligt war, sondern nur den Aufpasser vor dem Hause machte. Er war aber der einzige, der bestraft wurde, indem die Klagen gegen die anderen beiden Mörder niedergeschlagen wurden. Der Gouverneur glaubte nach eingehender Untersuchung, daß der Mann verdiene auf Parole entlassen zu werden. Schön und rein Soll das Haus stets sein! Die besten Bürsten dazu kauft man bei H. Schmedel 420 Oft McCarty vtr.

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