Indiana Tribüne, Volume 17, Number 248, Indianapolis, Marion County, 27 May 1894 — Page 9
Indiz Tribüne.
Beilage. Indianapolis, Ind.. 27 Mai 1894 Vet Hofe. Von Ctt vrandtö. Ter Traum eine? jeden jungen Mädchens aus guter Familie in Eng land ist nicht etwa, wie in Deutsch, land, der einer Reise nach Italien, eines geistigen Zusammenlebens mit den großen Meistern des herrlichen Landes, ein Aufgehen in den unzähligen Erinnerungen des alten Römerreichs nein! so hochfliegende Pläne nährt eine blondlockige Miß Albions nicht; ihr Traum ist. bei Hose doiut stellt zu werden. Tamit ist sie für England und das Ausland klassirt. Das geht so weit, daß es im WestEnd in London einen Frauenklud. den .Aleandre.Club" aiedt. der nur Frauen und Mädchen zu seinen Mit. gliedern macht, welche entweder schon bei Hofe vorgestellt sind oder in deren amililien-Beziehungen es doch liegt, dak sie bei Hofe vorgestellt werden können. Im Auslande giebt die Thatsache, die Hand der Königin von Enaland aekükt" zu haben, die Berechtigung zur Hoffähigkeit auch an dem fremden Hofe, und kein Bot schafter oder Gesandter kann stch wei aern. seine so klassirte Landsmännin bei passender Gelegenheit den Souverainen vorzustellen, bei denen er akkredirt ist. Ganz bequem sind die Nebenumstände nicht, die einem sol. chen Drawingroorn vorangehen, und ich smde in der HTuüta" Die ergötz liehe Erzählung einer Tebutanti? über ihr erste- Auftreten im Buckinzham Palace, welches gewiß mehr al einen unserer Leser namentlich aber unsere Leserinnen iuteressiren wird. a ich einer der ältesten Familien Süd-EnglandS angehöre, schreibt die junge Tame. jo war nack dieser Rlch tung keinerlei Schwierigkeit sür mich vorhanden, vorgestellt zu werden Ich war achtzehn Jahre alt geworder und ich sollte in die Welt treten, come out", wie man dies nicht sehr geschmackvoll zu nennen pflegt. Mei ne Mutter schrieb an den Lord dham berlain und theilte ihm mit, daß sie beabsichtige, mich an dem und dem Drawinc-room iEmvfanaStaa der Königin) Ihrer Majestät vorzustellen. nachdem sie dieselbe Formalität de Gelegenheit ihrer Vermählung er füllt hatte. Nach einigen Tagen er bat sie sich in dem Bureau des Lord Ehamberlain die beiden für den Zweck nothwendigen Karten, die mit den nöthigen Personalien zu versehen sind. Diese wurden dann etwa zehn Tage vor dem Empfange im Büreau des Lord Ehamberlain abgegeben. An Stelle dieser Karten trafen dann zwei andere ein, welche die Zulassung zu dem Hofe sicherten. Die Hauptsache war natürlich meine Toiletze, hinsichtlich deren bestimmte Vorschriften bestehen, die man nicht außer Acht lassen darf, wenn man nicht noch an der Schwelle zum Throne von der Vorstellung zu rückgewiesen werden will. Im Haar hatte ich zwei Federn zu tragen die verheiratheten Frauen tragen derer drei, die so anzubringen, daß sie von der Front aus sichtbar sind. Äuße-, diesem Kopfschmuck sind zwei Spitzen und Tüllwimpet obligatorisch, die, mindestens zwei Ellen lang, hinten vom Haar herabfallen. Meine an den Schultern angebrachte Schleppe war vier $arb lang (drei Ellen sind als Minimum vorgeschrieden) eine erdrückende Last, Mein Kleld wurde natürlich bei nner Hof schneiderin bestellt, und meine Mutter sagte mir, nachdem der Stoff und die Zuthaten gewählt worden waren, daß dafür ziemlich 2000 Pfund Ster ling darauf gegangen seien. Ungefähr 14 Tage vor dem Dr-wingrooni zogen wir nach London in unser Siadthaus. Hier wurde ich sür die Vorstellung in einem gewöhnlichen Kleide aber mit einer Schleppen-Jmitation dresfirt. Bald waren meine Verbeugun gen tadellos und ich hatte das Ceremonien schließlich so inne. daß ich eS x schlafe hatte 0 n i libren können. ;d) hatte le öhance, mein Galakleid vier Tage vor der Vorstellung von der Schneiderin zu bekommen, so daß ich eS vorher anprobiren konnte, und das war mein Glück, denn die Schnei derin hatte die Taille um einen Zoll zu eng gemacht. Was nun thun? An eine Aenderung des KleideS war nicht zu denken, fo mußte denn meine schon sonst sehr eng gehaltene Taille daran glauben. Wir fuhren Hals über Kopf zu einer Eorsetiere und am Tage vor dem Dr&wingroom traf der lange, schmale Carton mit Inhalt ein, mit dessen Hilfe, wenn auch nicht ohne Mühe, meine Taille noch um einen Zoll reduzirt wurde. Ich litt, aber ich sagte mir: Man muß lei den, um schön zu sein," und wurde einigermaßen durch die ungeteilte Bewunderung meiner jüngeren Geschwifter entschädigt. Die Aufregung ließ mich trotz der Ermahnungen meiner Mutter, recht der Ruhe zu Pflegen, in der Nacht vor der Vorstellung nicht schlafen. Vier und eine viertel Stunde nahm meine Toilette am nächsten Morgen in Anspruch, und zum ersten Male in meinem Leben wurde ich zurecht ge macht." Offen gestanden sagte mir der Gedanke nicht sehr zu. Es ist ein Unterschied zwischen einer gelegent lichen Benutzung der Puderquaste, dem Hasenpfötchen und dem umstünd lichen Prozefse, dem ich mich zu unter werfen hatte. Aber ich gestehe nach.
trilglich gaaz offen, daß ich, ohne
zurecht" gemacht zu tn, vermuth lich nach der wachend zugebrachten Nacht und bei meiner Nervosität sehr kläglich auszefehen hätte. In ffolge der Geschicklichkeit meines Kammer Mädchens konnte man übrigens kaum entdecken, daß meine rosigen Lippen. die Blüthe meiner Wangen und der zarte Teint nichts als Handarbeit wa ren. Zum Nuk und Frommen aller Der jenigen, welche einst bei Hofe vorge stellt werden, will ich hier den Pro zeß beschreiben, dem ich mich zu un terziehen hatte. Noch im Deshabille wiirde mir mein Haar gemacht und darauf Arm, Nacken und Schulter ein tiefes Dccolletirt ist obligatorisch mit lauwarmem, weichem, parfü mirtem Wasser genetzt und dann mit einem vliesigen, warmen Handtuche getrocknet. Hierauf wurden diese Theile mit einer Mischung aus Rosen wasser und Glycerin emgerieden und, noch ehe dieses ganz getrocknet, mit einer dicken Schicht Puder überstreut, welches bis zum Ankleiden darauf klaffen, dann aber sanft, wenn auch aründlich in die Haut verrieben wurde, bis diefe schön weiß sammt artig aussah und kein Körnchen Pu der mehr zu bemerken war. Das Färben meiner Wangen geschah, wie gesagt, mit vollendeter Meisterschaft und meine Lippen erhielten mit rother LippenPomade die Frische, die unsere bleichsüchtige Zeit ihr ver sagt hatte. Nachdem unsere beiden Kammermädchen sich redlich abgemüht hatten, meiner Taille die vorgeschrie bene Weite zu geben, konnte ich endlich mein Kleid überwerfen und saß nach einer halben Stunde mit meiner Mutter im Wagen, das traditionelle Souquet in der Hand. Verzweifelt lange Stunden vergingen bei der langsamen Auffahrt. Von Zeit zu Zeit hörte ich aus der bei diesen Ge legenheiten nie fehlenden schaulufti gen Menge Bemerkungen über mich. die mich zum Theil eitel machten. zum Theil mich wünschen ließen, daß die Schneiderin den Ausschnitt mei neS Kleides weniger tief hergestellt hätte. Endlich hielt unser Wagen vor dem Portal, in wenigen Minuten waren wir im Vorzimmer. Die eine der Karten wurde einem Pagen über geben. Nach einer kleinen Weile kam die Reihe an uns. Wir kamen bis zu der Schwelle des ThronsaaleS, wo wir einem Tbürsteher die andere Karte aushändigten, der dieselbe dem Lord Ehamberlain übergab. Dann verwirrt sich meine Erinnerung. Ich hörte meinen Namen nennen, steuerte auf eine kleine, starte Dame, unsere allergnädigste Königin, loS, deren OrdenS und Juwelenpracht mich blendete, machte eine tiefe Berbeu gung, küßte eine kleine, weiße, wohl geformte Hand, sah ein freundlich lächelndes Gestcht, verbeugte mich tief vor den übrigen Prinzessinnen und -inzen und trat daraus, immer daS sicht auf die Königin gerichtet. i. nen Rückzug an. In einem der anstoßenden Gemächer fand ich meine Mutter und eine Anzahl Bekannter und Freundinnen. Man bewunderte und beglückwünschte sich gegenseitig. so lange man sich sah. Hatte man den Rücken gewandt einige warte ten nicht ein Mal so lange dann fiel die eine über die Toilette der an deren her. Wir machten, daß wir fortkamen, nicht etwa um nach Haufe zu eilen und, der Toilette ledig, des sonnigen ,NgendlebenS froh zu werden. Nein! um zu dem Hosphotographen zu sah ren und dort die Staatstoilette für etwaige Kinder und Kindeskinder mit Hilfe deS Sonnenlichtes zu ver ewigen. Da wir zu einem der in Mode gekommenen Photographen ge gangen waren, ,o ranoen wir ein halbes Dutzend HofDebutantinnen vor, mit denen natürlich die Einzel heiten des erlebten Augenblickes noch einmal durch und einige Kameradin nen stark mitgenommen wurden. Endlich at home"! Hier fand ich eine Anzahl Freundinnen, d, aekom wen waren, um mich in meinem Staate zu bewundern und zu meinem schritt in die große Welt zu beglück. wünschen. Der Abend wurde im Theater beschlossen und mit ihm ein endlos langer, aufregender Tag! Ich schlief vortrefflich nach der vorher durchwachten Nacht und träumte, was ich gefürchtet hatte, auch nicht ein Bischen von dem engen Korset. Schon schien das helle Sonnenlicht in die Fenster, als man mir mit der Choko lade die 'l?corgendlatter brachte. Ha stig suchte ich nach den Hofnachrichten. und da stand er mein Name, mir schien eS, als wäre er schwärzer und größer gedruckt, als all' die andern, und dahinter folgte eine Beschreibung meiner Toilette, die mich hell auf jauchzen machte. Später freilich wurde dieser Jubel etwas gedämpft, denn die übrigen Toiletten waren mit ähnlichem Enthusiasmus behan delt. O ! diese Reporter ! Tie tfhemie ser Jltkunst Professor Berthelot, dessen Arbei ten auf dem Gebiete der organischen Chemie und Thermochemie bahnbre chend werden.hat vor Kurzem auf ei nem Bankett deö Pariser SyndicatS der Chemikalien Producenten eine Tischrede gehalten, in der er halb scherzhaft halb ernft ein Bild von dem Zustande entwarf, den die Erde und die Menschheit etwa im Jahr 2000, infolge der Fortschritte der Chemie und anderer Wissenschaften, aufweisen werden. Er schilderte zunächst, waö die Ehe mie in der kurzen Zeit der letzten Jahrzehnte geleistet hat: die Fabri tation der Schwefelsaure, der Soda, das Bleichen und Färben, den Rü benzucker, die therapeutischen Alca loide, das Gas, die Vergoldung und Versilberung u. s. w.: dann kam dt
Elektrochemie, welche die Metallurgie
von Grund aus umgestaltete, die Thermochemie und die Chemie der Explosivstoffe, welche oe Minenindu ftrie wie die Kriegführung mit neuen Energien versieht, die Wunder der organischen Chemie in der Erzeugung von Farben, Wohlgerüchen, therapeutischen und antiseptischen Mitteln u. f. w. Das sei aber, fuhr Ber thelot fort, nur ein Anfang: bald würden noch viel bedeutendere Probleme gelöst werden. Im Jahre 2000 etwa werde es keine Landwirthschaft, keine Hirten und keine Bauern mehr geben, denn die Chemie werde den bisherigen ModuS der Bodentul-tur-Eristeirz aufgehoben haben. Es werde keine Kohlenschachte, keine un tcrirdischen Industrien und also auch keine Berqarbeiterstrikes mehr geben. Die Brennstoffe seien ersetzt durch chemische und physikalische Prozeffe. Zölle. Kriege und blutbefleckte Gren zen seien abgeschafft; die Luftschiff sahrt. die sich der chemischen Stoffe als Bewegungsmittel bediene habe diesen veralteten Einrichtung. das Todesurtheil gesprochen. Dasrund Problem der Industrie bestehe darin, Kraftquellen zu finden, die unerschöps lich sind und mit möglichst wenig Ar beit sich neuern. Bisher haben wir Dampf erzeugt durch die chemische Energie verbrannterSteinkohlenzaber die Steinkohle sei beschwerlich zu ge winnen und ihr Vorrath nehme von Tag zu Tag ab. Man müffe also an etwa? anderes denken; man müff' die Sonnenwärme und die Hitze des rd innern benützen. Es sei gegründete Hoffnung vorhanden, beide Quellen in unbegrenzte Verwendung zu neh men. Einen Schacht von 3 bis 4000 Meter zu bohren, übersteige nicht daS Können der heutigen und noch weni ger der künftigen Jngeniere. Damit wäre die Quelle aller Wärme und aller Industrie angebohrt; nehme man noch das Wasser dazu, so könne man auf der ganzen Erde alle erdenk lichen Maschinen laufen lassen, und die Kraftquelle würde in Hunderten von Jahren kaum eine merkliche Ab nähme erfahren. Mit der Erdwärme würden sich auch zahlreiche chemische Probleme lö sen lassen, darunter auch das höchste Problem der Chemie, die Herstellung der Nahrungsmittel auf chemischem Wege. Im Prinzip sei es bereits gelöst; die Synthese der Fette und Oele sei längst bekannt, Zucker und Kohlenhydrate kenne man auch schon und bald werde man die Zusammen setzung der Stickftoffelemente kennen. Das Lebensmittelproblem fei ein rein chemisches; an dem Tage, wo man die ent prechende billige Kraft be komme, werde man, mit Kohlenstoff aus der Kohlensäure, mit Wasserstoff und Sauerstoff aus dem Wasser und mit Stickstoff aus der Atmosphäre LebenSmittel aller Art erzeugen. WaS die Pflanzen bisher thaten, werde die Industrie thun, und zwar volnom mener als die Natur. Es werde die Zeit kommen, wo Jedermann eine Dose mit Chemikalien in der Tasche trage, aus der er sein Nahrungsbe dürfniß an Eiweiß, Fett und Kohlen Hydraten befriedige, unbekümmert um Tage? oder Jahreszeit, um Re gen oder Trockenheit, um Fröste. Ha gel und verheerende Insekten. Dann werde eine Umwälzung eintreten, von der man sich jetzt noch keinen Begriff machen könne. Fruchtfelder. Wein berge und Viehweiden werden ver schwinden; der Mensch werde an Milde uud Moral gewinnen, weil er nicht mehr vom Mord und der Zer störung lebender Wesen lebe. Dann werde aus der Unterschied zwischen fruchtbaren und unfruchtbaren Ge genden fallen, und vielleicht werden die Wüsten der Lieblingsaufenthalt der Menschen, weil es dort gesünder sei, als auf dem durch feuchten Schwemmboden und den sumfipgen angefaulten Ebenen, wo jetzt der Ackerbau betrieben werde. Dann werde auch die Kunst sammt allen Schön heiten des menschlichen Lebens zu voller Entfaltung aelanaen. Die Erde werde nicht mehr, fo zu sagen, entstellt durch die geometrischen Flgu ren, die jetzt der Ackerbau ziehe, son dern sie werde ein Garten, in dem man nach Belieben Gras und Blumen, Busch und Wald wachsen lassen könne, und in dem daS Menschengeschlecht im Ueberfluß und der sagenhaften Freude des goldenen Zeitalters leben werde. Der Mensch werde darum doch nicht der Trägheit und der mo ralischen Corruption verfallen. Zum Glück gehöre die Arbeit, und im künftigen goldenen Zeitalter werde der Mensch arbeiten, fo viel wie je mals, weil er nur sür sich arbeite und für die Mittel, um seine geistige, moralische und ästhetische Entwicklung auf die höchste Stufe zu bringen. Das sei sei seine Hoffnung, schloß Herr Berthelot, und dieses Ideal empfehle er Allen. Verbesserte Tragbahre. Ter Orden deö Rothen Kreuzes in men schenfreundlicher Thätigkeit. Die hel sende Hand auf dem Schlachtseide. Eine zerlegbare Tragt ahre. Neben der lärmenden Thätigkeit der Erfinder menschenmordender Maschinerien, Geschosse' und Zerftörungswerkzeugen, arbeitet in aller Stille der Orden des Rothen Kreuzes. Derselbe sucht gleichen Schritt mit den Verbesserungen zu halten, welche auf dem Gebiete der Kriegskunst gemacht werden. In dieser Beziehung hat der Orden neuerdings den Regierungen eine neue zerlegbare Tragbahre empfohlen. Die Feld-Ambulanz" ist für den Rothen Kreuz-Orden eines der wichtigsten Ausftattungsmittel. Bisher aber waren die Tragbahnn ungeschickte und schwerfällige Dinge und bestanden ge- ? wohnlich .aus Hqjz und starker ßcjn
wan7. Sw Umstand, der f.t leicht der Zustürmt aussehe u:;b ihre Reinhaltung bSinträchiigk. Fernerhin hatte es feitu Echwkrkrt, wenn ein Ver-tvun't.-r aus die Tragbahre gelegt werden nurfcte In engen Grab:n war dieses oftmals nahezu unmöglich.
3 Biberach hat nun ein Dr. Palmer eine neue Tragbahre erfunden, in Delckier die alten Fehler vermieden werden. Diese Traabahre ist in drei Theile zerlegbar, welche aus Aluminium hergestellt werden können, somit leicht und dauerhaft sind. Im Uebrigen kann man auch Bamboo oder Eisen verwenden. Du Theile können in wenigen Augenblicken zu einer Tragbahre zusammenaefugt werden uno werden durch automatische Klammern festgehalten. An beiden Seiten oer Tragbahre befinden fich vier Ringe, durch welche man die Tragstangen schiebt. Letztere bestehen ebenfalls aus drei Theilen. Zwei Sanltats-olda' ten können die neue Tragbahre bequem in ihrem Tornister unterbringen, was nicht zu verwundern ist, wenn man bedenkt, datz drechig der neuen Tragbahren nicht mehr Raum als eine alte einnehmen. Eine neue Tragbahre, wenn aus Aluminium angefertigt, wiegt kaum zwanzig Pfund. Sie kann mit Leichtigkeit gereinigt werden. Auch ist es. wie angedeutet, nicht länger nöthig einen Verwundeten vom Boden aufzuheben. Die drei Theile der Tragbahre werden unter den Mann geschoben, zusammengedrückt und dieser kann dann aufgenommen und fortgeschafft werden, ohne daß er ein Glied zu rühren braucht. Verlangt die Art der Verwundung, daß de? Mann eine fitzende Stellung einnehme, so ist nur ein Theil der Tragbahre nothwendig. Im Hospitale kann der Verletzte auf ern Bett gelegt werden, ohne daß man ihn von der Tragbahre hebt. Dieses ist bei schweren Verwundungen manch mal von großer Bedeutung. Die Mitglieder des Rothen KreuzOrdens bemühen sich die Regierungen aller Länder zur Einführung der neuen Tragbahre zu veranlassen. Deutschland, England, Oesterreich und Frank? reich haben bereits zugesagt, und an die Ver. Staaten ist bereits eine diesbezügliche Anfrage ergangen. ES sei zum Schlüsse übrigens bemerkt, daß die Tragbahre auch in Friedenszeit bei Unfällen Anwendung finden kann, ebenso bei der Transportation von schwerkranken Personen. Das Feld, auf welchem solche Tragbahren Vortheilhaft benutzt werden können, ist in der That ein großes. Die mißglÄikie Entführung. Eine Clomn-Pantomim. Ihr Bündel schnürte Mabel still. Weil Reuben sie entführen will. L" H Wenn in die Thür, ist Solches schwer.
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Brum ruft herbei die Freunde er. Der Eine auf den Andern klimmt. Was Mabel Höchlichst Wunder nimmt. Sie klettert abwärts Schritt für Schritt, O weh Mama durch's Hofthor tritt. . Dem Reuben zieht sie spricht kein Wort Die Beine unter'm Leibe fort. Vorbei ist. Mabel's schöner Traum, Die Drei entführt ein Purzelbaum. j. H. EYMAO, ist der einzige praktische Schuhmacher ia der Stadt. Feinste rbett tn Herrenschuhen sller rt. Tadellose eparakur. Ro. 33 Virel.
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