Indiana Tribüne, Volume 17, Number 247, Indianapolis, Marion County, 26 May 1894 — Page 2
- i - f - Die tägliche Tribüne kostet durch den TrZge, 23 Cent! per oche, die EonntagSTribüne" 5 CeutS per Woche. Beide zusammen 15 Cent oder K Cent pervkonat. Per Poft zugeschickt in vor ulbezahlung kper Jahr. Osfice : No. 18 Süd Alabaa Str. Indianapolis, Ind., 26. Mai 1894. Sie amerikanische Schule in Nth;n. .Mit einem Eifer, der ihnen alle Ehre macht, schreibt ein Correspondent der Köln. Ztg." aus Athen, haben sich die Amerikaner in neuerer Zeit auf die klassischen Studien geworfen und Erfolge erzielt, die unsere volle Aufmerksamkeit verdienen. Gegenwärtig unterhalten 18 nordamerikanische Universpäten durch ihre jährlichen Beiträge eine Schule für klassische Stu dien" in Athen. Da jede Universität 250 Dollars beisteuert, die jährlichen Zinsen des aus freiwilligen Beiträgen stammettden Gründungsfonds ungefähr die Hälfte dieser Gesammtbeiträge ausmachen und einige Einnah men sich aus den Veröffentlichungen der Schule ergeben, so erreicht sie ein Einkommen von rund 7,700 Dollars jährlich. Davon wird das Gehalt des Directors mit 2.500 Dollars, das eines Professors, der inzwischen daheim sein Gehalt weiter bezieht, mit 1000 Dollars, ferner die Druckkosten, Herstellung von Abbildungen, Modellen, Abqüssen u. s. w. und die Unterhalt tung des Gebäudes bestritten und in de? Regel noch einUeberschuß von etwa 51000 erzielt. Gegründet durchras nordamerikanische Archäologische 'In stitut nnd am 2. October 1882 eröffnet, mute sich die Schule während der ersten fünf Jahre ihres Bestehens mit einem Miethhause an der Ama lienstraße in Athen begnügen, das in de? Nähe der Ruinen deS OlympeionS östlich .von der Akropolis lag. Jetzt besitzt sie ein geräumiges und zweckmäßig eingerichtetes ' Gebäude auf einem von der griechischen Regie,rung bereitwillig überlassenen Grundstück am südöstlichen Abhänge des Lykabettos neben dem Grundstück des englischen Archäologischen Instituts. Die Baukosten wurden durch eine Sammlung freiwilliger Beiträge aufgebracht und die neue Anstalt 1888 bezogen. Das Gebäude enthält ' die Wohnung des Directors, die Blblio thek, ein Lesezimmer, eiuen Hörsaal und Wohnungen für ewige der Studirenden. Die jungen Leute, denen dort im Hause Aufnahme gewährt wird. übernehmen dafür gewisse Dienstleistungen, wie Rechnungsführung, Besorgung der Bibliothekgeschäfte und dergleichen. Nur für die Ausstattung der Zimmer wird von ihnen ein kleiner Betrag erhoben. Die VO i sf 1 1 A MiCÄsi AAMUAvitA flAH oiuiUMici ciiiiyuii . ycycuivutiiy uuu mehr als 1700 Bände, ohne die Zeitschriften, darunter die griechischen Elassiker vollständig und die wichtigsten Werke (darunter namentlich viele deutsche) für philologische und archäologische Studien auf griechischem Boden. Den Studirenden, als welche zunächst nur geeignete Angehörige der beisteuernden Universitäten zugelassen werden, kann zur Zeit eine Beihilfe vom amerikanischen Archäologischen Institut noch nicht gewährt werden. Sie sind auf ihre eigenen Mittel und die Beiträge angewiesen, die von der Studentenschaft einzelner Universitäten aufgebracht werden. Der Aufenthalt der Studirenden in Athen ist auf acht Monate bemessen (1. October bis 1. Juni). Jeder Studirende hat sich ein bestimmtes Arbeitsgebiet zu wählen und über die Ergebnisse seiner Studien einen Bericht zu erstatten, der nach Befinden veröffentlicht wird. Alle Entdeckungen und Ausgrabungen der Studirenden sind geistiges Eigenthum der Schule und Beröffentlichungen darüber bedürfen , der Genehmigung deZ Dirntors. Dieser hat die Arbeiten der Studirenden zu leiten und zu überwachen und regelmäßige Eonferenzen mit ihnen' abzuhalten. Anfangs wechselte das Amt des Dl rectorZ alljährlich, damit jede der bei steuernden Universitäten der Reihe nach einen der ihrigen zur Leitung der Anstalt entsenden konnte. Neuerdinqs jedoch hat man es vorgezogen. einen ständigen Director anzustellen. Selbstverständlich bietet die neue Einrichtung den Vortheil, daß der Director mit dem Boden, auf dem er zu arbeiten hat, weit besser vertraut ist, ein Vortheil, der den praktischen" Amerifanern von vornherein hatte einleuchten sollen. Beibehalten worden ist die Einrichtung, daß ein neben dem Dircctor die Studien' der jungen Leute unterstützender Professor alljährlich von einer der beitragenden Universitä ten entsandt wird. Die Schule hat zwelsellos das Verdienst, auf das Stu dium der griechischen Kunst und Archäologie an den nordamerikanischen Universitäten belebend eingewirkt zu haben. An jeder der betheiligten Universpäten befinden sich jetzt Professoren. die als Jahresdirector" oder als Studirende unter den günstigsten Umstänken sich in Athen haben aufhalten können und tiefe Eindrücke von dort über den Ocean mitgenommen haben.' , Der EinftimmigkeitSzopf. Auf allseitig.-. Beifall bat i'T,i Vorlage Ansvruck. 'ni'lZi? der tbatiae junge Nebraskaer StaatZmann W. I. Bryan im Eongreß gegen einen sängst von der öffentlichen Meinung vtrurtheilten Rechtspflege-Zopf eingebracht hat. ' Diese Vorlage bezweckt Amendirung derGesetze betreffs SchwurgerichtsVerhandlungen in Bundesgerichliir und bestimmt, daß in EivilMtn der Spruch von v r e i V i e r : e ! n . der Mitglieder des GeschworeneTl-ollegi-ums all Verdikt binreicbend und ebln-
Jnvmna Trtimnc. Erscheint Sägltö unb Sonntags.
so viel Giüigleit hassen jou, wie ein einstimmiger Rechtsspruch.Ohne Zweifel- kann eine solche Lestimmung wesentlich dazu beitragen, die Prozeßführung zu vereiafachen und dem Volke unberechenbare Aus-
gaben zu ersparen. Unser altes, auf weit einfachere, kleinere Verhältnisse berechnetes Herkommen bezüglich der Einstimmigkeit der neiazworenenNcrdikte ist schon so oft gegeinelt und lächerlich gemacht worden, daß es sich kaum lohnt, weitere Worte varuoer zu verlieren. Es hat. auch in Eriminalfällen, die natürlich schwererwiegenden kiarakters sind, sich als mindestens sehr zweifelhaften Werthes erwiesen und zu unzählige Schindludereien Veranlassung gegeben. Der Staat Eallwrnien Yak qon seit 14 Jahren eine solche Bestimmuna. wie Brvan sie für die'Bundesgerichte verlangt, und sie hat wahrlich keinen Schaden gethan, or kurzem hat auch Kentucky ein solches Gesetz aimenoinmen. das sich bereits wohl bewährt hat. Anderwärts dürfte man bald den gleichen Schritt thun, und damit auch in diesem Falle das alte Grundprincip von derMehrheits-Ent-scheidung eine gewiß nicht zu weit gehende Anerkennung finden. DaS Blutbad von Polnisch. Ostrau Ueber die blutigen Vorgange in Polnisch-Ostrau liegen jetzt genauere Mittheilungen vor. Unterm 9. Mai schreibt tm Correspondent des Verl. Tagbl.". daö Folgende: Schön gestern um dieMittagsstunde wurden Befürchtungen laut, es werde zu einem Putsch kommen, da es'vm diese Zeit hieß, etwa 1000 Arbeiter wollten truppweise in die Stadt einziehen. Glücklicherweise verlief der gestrige Tag in aller Ruhe; der aus dem nahen Mirtek hier anwesende Bezirkshauptmann Herr Maslowski begnügte sich eben damit, daß er die Verbindung zwischen Mähren urb Schlesien (Mährisch O.strau und p olnisch Ostrau) über die Ostrawitza-- ücke durch Gendarmen abschloß,angei,.Ich.um den fehlt sischen Arbeitern von den Gräflich Wilczekschen Schächten den Eintritt ins mährische Gebiet, wo sie die Arbeiter der Nordbahn-Schächte haranguirten, zu verhindern. Diese Maßregel, die sich übrigens am selben Nachmittage schon als überflüssig erwies die Gendarmen verbrachten den Abend in dem nahe der Brücke gelegenen WirthsHause , hatte nur zur Folge, daß die Streikenden in höchstem Maße aufgeregt wurden. Nichtsdestoweniger verlief der ganze Abend und die Nacht vollkommen ruhig. und erst der heutige, sonnige Mor gen sollte ein gräßliches Blutbad sehen, wie es in der Geschichte der Streiks wohl einzig dasteht. In aller Frühe kamen die schlesischen Arbeiter, um in den Dreifaltigkeitsschacht einzufahren. Sie wurden daselbst von Gendarmen und Veteranen empfangen. Vor der Einfahrt wiederholten sie ihre Förde rung nach dem Achtstundentag, und als dies nicht bewilligt wurde, forderten sie den Schachtingenieur auf, er möge doch auch die Anderen, die trotzdem arbeiten. entlassen. Als Antwort begann er. den Sprecher zu prügeln. Die Gendarmerie forderte nun. die noch im mer ruhig sich- verhaltende Menge auf, auseinander zu gehen; doch diese wollte nach dem nahen Wilkowitz herüber, um entweder in den dortigen Schächten oder in dem Baron Rothschildschen Eisenwerke Arbeit zu finden. Es ist übrigens eine hier oft beobachtete und ganz gut bekannte Gewohnheit der Leute, daß sie gern feiernd herumste hen wie etwa an Sonntag-Vormit-tagen nach der Kirche am Rmg - ohne daß sie damit irgend welche Demonstration bezwecken würden. Es ist daher sehr wahrscheinlich, daß dieLeute die Aufforderung zum Auseinandergehen entweder mißverstanden oder nicht so ernst genommen haben, wie dies leider 'gemeint war. Thatsächlich antwarteten auch die Streikenden mit dem Rufe: Glück auf, wir werden in Wilkowltz Arbeit bekommen' Ohne weitere Aufforderung an die Streikenden nun trat die Gendarmerie einige Schritte zurück und begann auf die Menge zu schießen! 12 Todte und viele Schwerverwundete deckten sofort das Feld; als Erster fiel ein Mann, der 6 Kinder zu ernähren hatte. Ein vorüberfahrender Kutscher und ein Dienstmädchen, daS Einkäufe besorgen ging, sind ebenfalls als Opfer dieses unglaublichen Brutalität gefallen. Wie man das Commando zum Schießen geben konnte, lst rein unbegreiflich, der anwesende Bezirkshauptmann aus Frei tadt findet es selbst als bedauerlich". Die Erbitterung unter den Arbeitern ist eine begreifliche, um so mehr, da die Gendarmerie nun die Leute, die die Todten agnosziren wollen, mit dem Bajonett auseinander treibt. Die Gefallenen werden auf Wagen geladen, nachdem der Geistliche vorher die Reihe derselben abgeschritten hat, und m dieTodtenkammer gebracht Die Verwundeten ha! man vorläufig liegen lassen. Der Arbeiterführer Schlmura hat sich sofort telegraphisch an den Reichsraths-Abgeordneten Pernerstorser 'gewandt, noch nie ist so rücksichtslos, so unverantwortlich rucksich ts los gegen friedliche, nicht im Geringsten aggressive Arbeiter vorgegangen worden. Wie wird der Gräslich Wilczeksche Bergdirektor Stieber, der a Burgermeister von Poln. Ostrau ist und somit seine Leute etwas genauer und besser kennen sollte, wie wird er seinen Befehl zum Schießen verant Worten? Jetzt. finden sie es Alle für bedauerlich! Der Arbeiterführer Schimura bat um die Erlaubniß, eine Versammlung abhalten zu dürfen, um die Leute etwas zu beruhigen, diese Er laubniß wurdet nicht ertheilt. Der Andrang der Feiernden nach dieser Gegend ist ein immenser, besonders jammernde . Wnber erfüllen die Straße Doch die Gendarmen lassen Niemand vorbei. . ... Die Wiener Zeitungen erheben wegen des-Blutbad in Polniscb-Ostrau
Vorwürfe gegen die schlcsische Landesregierung. Die Neue Freie Presseverlangt eine Untersuchung darüber, warum die schlesische Regierung nicht wie die mährische rechtzeitig Militär heranzog. Habe man bei dem die allgemeinen Interessen wenig berührenden
Falle der Höhlenforscher ohne weiteres die Verwaltung verantwortlich gemacht, so sei es viel wichtiger, zu untersuchen, ob m Ostrau Menschenopfer unvermeidlich gewesen seien. Im österreichischen Abaeordnetenhause haben die Abgeordneten Haase und Genossen den Minister des Innern wegen der Ereignisse in Polnisch-Ostrau interpellirt und zugleich Mittheilungen über die 5Zahl der Verwundeten und Todten sowie über die Maßnahmen der Regierung verlangt. Pernerstorfer und Genossen forderten dringlick die Einseduna eines Untersuchungsausschusses von 20 Mitgliedern. welcher an Ort und Stelle Erhebungen anstellen und . schleunigst dem Hause Bericht erstatten solle. Dieser Antrag erreate eine bifche Debatte, in welcher der Minister des Innern. Marquis Vacquehem, erklärte, daß die Grudenarbeite? die Gendarmen durch Stnnwürfe angegriffen hätten. In namentlicker Abstimmung wurde schließlich die Dringlichkeit mit 162 gegen 83 Stimmen abgelehnt. Oom Jnka::p . I n F r e e p o r t, I l l., h a t John Kleinschrot, Ingenieur in . Stooers' Bicyclefabrik Selbstmord begangen, aus Verzweiflung darüber, daß ihm seine Frau davongelaufen war. ... Die I o ck e y s a la r e sind in dieser Saison so hoch wie gewöhnlich. Taral empfängt von Keene $15,000; Sims von Dwyer $12,000; Lamley von Oberst Ruppert $8000 und Doggett von Dr. Knapp $8000. Die Jllinoiser Ackerbau behörde macht bekannt, daß d'e gefürchtete Getreidewanze (Chinchbug) in den Counties Macoupin, Washington und anderen 'Theilen von SüdIllinois aufgetreten ist. Erfahrene Wolfsvergifter sollen künftighin von Juni bis November inclustve jeden Zusammentrieb der Heerden der Montana-Viehzüchter Association begleiten. Die Kosten da, für werden proportionell von den Viehzüchtern getragen. An Präsident Grants Grabmal in New. Aork sollen die Arbeiten in Bälde wieder aufgenommen werden und will man dasselbe m dieser Saison bis zu 80 Fuß in die Hohe führen. Zur Completirung des BauWerkes sind gegenwartig $433.233 vorHanden. ErstjetztaufdiePensions liste ist Andrew Franklin von Burlington, Kas., ein Veteran aus dem Kriege von 1812, gekommen. Der Wackere, welcher 103 Jahre zählt, hat auch im Black Hawk und lm merikani schen Kriege gefochten. Während des Bürgerkrieges diente er als Fuhnnann, da er zum Dienst in der Front schon zu alt war. In Folge eines Streites zwischen I. S. Parsons und dem Di renor oer onentllaien schulen m Smithland in Iowa wurde zwei Kin dern des ersteren der Besuch der Schulen verweigert. Parsons wandte sich in Folge dessen an das Gericht mit dem Antrage. Kapp an der ,Fernhal lung oer ttlnoer aus der cyule zu verhindern und den Lehrern die Ver Weigerung der Ertheilung von Unter richt an die beiden Kinder zu untersagen. $ x in p t v i ten tti t ü u x ö t zur Todesursache für eine 50iahrlge alte Jungfer in Wheeling. W. Va. In dem Hause brach nächtlicher Weile Feuer aus, wobei die Dame erstickte, da sie nicht bewogen werden konnte, das Haus in ihren Nachtkleidern zu verlassxn und sich erst ankleiden wollte. Ein Sohn ihres Schwagers trug schwere Brand wunden davon. Die übrigen Mitglie der der Familie entgingen dem Tode nur dadurch, daß sie m ihren Nachtkleidern flohen. , Der Redacteur des Stete Capital in Guthrie in Oklahoma, Frank H. Greer, und der der dortigen .News-, Winfield Smith, haben, emander seit Wochen in ihren betreffenden Blättern mit allerlei Anzüglichkeiten überhäuft. Nach einem neuen, sehr starken Aussalle in de? News- auf den Redacteur des State Capita' 'gerieth der letztere gewaltig in Harnisch, und als er mit Smith zufällig zusammen traf, begannen die beiden feindlichen Brüder auf einander zu schießen. Acht Schüsse wurden gewechselt.' aber nur ein paar Fensterscheiben in der Nähe wurden .getroffen. Schließlich wur den die Zweikampfer getrennt, ohne dan uti der lschießerei Blut geflossen wäre. Seit dem Büraerkriea wurde das Weiße Haus" der Nebellen in Rlchmond in VirgiNlen als öffent liche Schule benutzt, wird aber in die fer Woche von der Stadt der Confe berate Memorial and Literarv So ciety- als ein Museumsgebäude der ehemals conföderirten Südstaaten übergeben werden. Die Gesellschaft ist ourcy ven nangeyadten Conföderirten Bazar in den Besitz von $16.000 ae langt und wird damit das Gebäude bis auf alle Einzelheiten wiederherstel len lassen und die einzelnen Räume den Südstaaten zu Aussiellunaszwecken überweisen. Sie hat kürzlich die Mary e enne'jcye Sammlung von Sa vannah von dem Dr. Erwärd De Renne aus New York geerbt, in welche sich unter Anderem die Original-Ver fassung deö'ebemaliam Südstaaten Bundes und mehrere andere nur' allein vorhandene Andenken- befinden.' Unzweifelhaft ist sie von hohem geschicht. lichen Werthe. Wie kürzlich' gemeldet wurde, hatte ein Narr aus Minnesota der populistischen Stumprednerin Frau Lease. welche in der TaubNnm, menanstalt in Olatbeifl Kansas noch.
immer am ervensieber schwer krank liegt, gedroht, sie am 20. Mai zu ermorden. In Folge dessen wurden von der dortigen Polizei die umfassendsten Vorsichtsmaßregeln getroffen und namentlich die Zugänge zu den der Frau Lease in der Anstalt eing:-
räumten Zimmern aus das Sorgfaltlgste überwacht. Am Sonntag Nachmittag erschien eine verdächtig aussehende Persönlichkeit in der Anstalt und überbrachte für. Frau Lease einen wohlriechenden Blumenstrauß; in der Befürchtung, daß die Blumen mit Giftstoffen parfümirt sein könnten. wurden sie :infach hinweageworfen und der Ü'bringer aus der Anstalt gewiesen. Der gegenwärtige bedenkliche Zustand der Frau Lease ist in der That dem Umstände zuzuschreiben.daß dieKranke fortwährend von unbekannten .Cranks" mit Drohbriefen belästigt wird.' Der Wagenverkehr auf der elektrischen Bahn in der Atlantic Avenue in Broollyn ist in Folge einer Aussperrung der Bahnangestellten beinahe eingestellt worden. Vor einiger Zeit war in allen Wagenschuppen der Aahngesellschast die Aufforderung an die Wagenführer und die Condukteure angeschlagen worden.sich bis zum 20. Mai neue Uniformen anzuschaffen und zwar sollten sich die Wagenführer graue Blousen und weiße Mützen, die Condukteure blaue Sommeruniformen anschaffen, welche Stück für Stück $11.73 kosten. Die Leute protestirten gegen diese Zumuthung mit dem Bemerken, daß sie erst vor zwei Monaten neue Uniformen hätten kaufen müssen; es wurde ihnen indessen erwidert, daß sie sich entweder den Vorschriften der Gesellschaft fügen oder ihreStellen aufgeben müßten. Die Leute gingen indessen darauf nicht ein, erschienen vielmehr am Sonntag Morgen in ihren alten Uniformen,, um ihre betrefsenden Wagen zu bemannen. Wer eine neue Uniform trug, wurde zur Arbeit zugelassen, die anderen aber wurden in der Zahl von sechshundert Mann ausgesperrt. Die Gesellschaftsbeamten bemühten sich vergeblich, die nöthigen Leute zum Bahnbetriebe herbeizuschaffen und der letztere war am Sonntage fast ganz lahm gelegt. C:i.!f&ff iloca -NachriN tll. R h e i n p r o v i n z. lic Firma D.'inhard & Comp. in IcOIeTM, Inhaber Geh. Eommerziencatlz Wegeler, hat zu ihrem 100jähriyn Jubiläum 100,000 M. zum Wohls ihrer Arbeiter gestiftet. Während des Unterrichts entstand Feuer in der Gemeindeschule zu Altenkirchen. Das Haus mit der Lehrerwohnung brannte nieder, die Schulkinder wurden alle gerettet. Generaldirektor Justizrath Maas in Aachen hat der WurmrevierGesellschaft eine Dotation von 100,000 M. überwiesen, deren Zinsen ihren Beamten und Arbeitern zu Gute kommen sollen. Der Lehrer Vaßen von Aachen hat von der Regierung einen vierjährigen Urlaub erhalten, um eine Stelle als Lehrer bei dem deutschen Gouverneur auf Jaluit, einer Haupttnsel des Marschall-Archipels im Stillen Ocean, zu übernehmen. Der Po-lizei-Wachtmeister Hermann Großkopf aus Andernach wurde zu 7 Monaten Gefängniß verurtheilt, weil er von Buden- und Earousselbesitzern Geldgeschenke angenommen hatte. KönigreichBayern. Bei der Zwangsversteigerung in der Hoch schen Vermögensangelegenheit ist, nachdem mehrere Stunden auf etwaige Angebote gewartet worden, das Cafe Luitpold zu München dem Vertreter der dritten Hypothek, Oberstlieutenant Lindpaintner, um 3.100.000 M. zugeschlagen worden. Dortselbst wurde der 70. Geburtstag des Reallehrers I. Weitzer von Lehrern und Schülern festlich begangen und dem greisen Ge burtstagslinde ein werthvoller Becher überreicht. Oberlehrer Weismann dortselbst, durch seine Thätigkeit auf dem Gebiete des Thterschuges bekannt, feierte dieser Tage sein 40iähriges Dienstjubiläum, zu welchem ihm diele Ovationen . bereitet wurden. In Bayreuth hat sich der Artllleriehaupt mann a. D. Schmitt erschossen. Neulich mißhandelte der noch nicht 13 Jahre alte Flaschnerlehrling Künneth in Berneck seine leibliche Mutter. Die Frau eilte, in die Wirthschaft, :n wel cher sich ihr alter Vater befand, und bat diesen, ihren Sohn auszuzanken. Kaum hatte der 69 Jahre alte Mann die Wirthschaft verlassen, als er von Künneth einen heftigen Stoß vor die Brust erhielt, zu Boden stürzte und ei nen Schädelbruch erlitt, infolge dessen er starb. Der jugendliche Unhold ist verhaftet. DaS Dorf Frankenheim wurde von einer FeuerSbr.unst heimge sucht, der 13 Gebäude zum Opser sie len. Das Anwefer des Gütlers Ruhstorfer in Gebelkofen brannte nie der. Maurer Josef Nothaft von Wiesent a. D. wurde vom Blitz erschlagen. In Aiterhofenwurde die Ezhumirung der vor einigen Wochen verstorbenen 27 Jahre alten Gutlers tochter 'Kath. Kerscher vorgenommen. Es geht daS Gerücht, daß sich dieselbe in gesegneten Umständen befand und vonhrem Gellebten Gift erhalten ha ben soll. In Schöllkrippen sind , in 'letzter Zeit so viele Rohheiten. Excesse und Schießereien auf offener Straße bei Tage und bei. Nacht vorgekommen, bei denen Gesundheit und Eigenthum ganz friedlicher Burger verletzt , wurden, daß von jetzt an täglich 16 Bürger Schleichwache' abhalten müssen. 25 Personen sind arretirt. In einem Steinbruch wurde die Oekonomenötochte? . Margaretha Elflein zu Römershofen von herabfallenden ErdMassen und Geröll erfchlagen Paul Peter aus Rimbach wurde in Hohenwart im Streit erstochen. Königreich Württemberg. Die Buchdruckerei von I. W. Dietz in Stuttgart (Verlag der, .Tagwacht") hat die 8stündige Arbeitszeit vom 1. Mai 7 an 'eingeführt. Der neuernannte Rabbiner für Stuttgart. Dr. Kroner 'aus Hannover, wurde feierlichst in sein' neus. Amt ein fiftrt. Ein
zweiter Rabbiner für die Residenzslavr und die angrenzenden drei Bezirke wird sofort angestellt werden. Referendar Xeller von Cannstatt verunglückte vor einigen Tagen auf der Eisenbahn und zog sich einen sehr gefährlichen Schädel-
bruch zu. Trotzdem hoffen die Aerzte, ibn am Leben zu erhalten. Durch pausen zählt zu den glücklichen Orten, die nicht nur keine Gemeindesteuern zu zahlen haben, sondern in denen die Bürger aus dem Gemeindevermögen noch Geld herausbezahlt erhalten. Dort erhielt in diesem Jahre jeder Bürger 45 Mk. gezahlt. Der 62 Jahre alte Bauer Martin Kern zu Wannweil bekam, während er feine Echatzer Wiese wässerte, einen epileptischen Anfall, fiel" in den Rieselgräben und ertrank. In Wildbad starb der evangelische Stadtpfarrer Wilhelm Glauner im 56. Lebensjahre. Unmittelbar nach der Trauung des Lehrers Fleischer aus Stuttgart mit Frl. Martini von Salgau, wurde die Mutter der Braut vom Schlage gerührt, dem sie eine Stunde später erlag. Schuhmacher Holzwart von Spiegelberg wurde ertrunken in der Murr aufgefunden. Nicht aufgeklärt ist, ob ein Unglück oder Selbstmord vorliegt. Großherzogthum Baden. Ueber 4000 Mill. Steuerkapital verfügen die 11 badischen Kreise; an Umlagen haben dieselben ungefähr 1 1-2 Mill. aufzubringen. Der Umlagewß ist durchschnittlich 37 Pf. von 1000 M. Steuerkapital. Neulich warsJagda'ufseher Joos in Buggingen in einer Wirthschaft seine geladene Flinte auf einen Tisch, wobei sich dieselbe entlud. Der Schuß zerschmetterte einem dabeistehenden Knecht denOberschenkel. Bei einem größeren Brande in Eichstetten verbrannte die Wittwe Danzeisen. Sie wollte allem Anscheine nach das in einem Kasten auf dem Speicher aufbewahrte Geld retten; es gelang ihr jedoch nicht mehr, ins Freie zu kommen. Ihr ganz verkohlter und bis zur völligen Unkenntlichkeit entstellt Leichnam wurde auf demSpei cher gefunden und bei demselben eine größereSumme ganz schwarzgebrannien Geldes. .Die Lehrer Maag und F. Beck von Mannheim und G. Weiß von Neckarau feierten ihr O0jährigeZ Jubiläum als - Volksschullehrer. Gendarm Süß von Bonndorf wurde zum Gerichtsvollzieher ernannt. Ein Feuer, das beim Steinhauer Franz Schmid in Blumberg ausbrach,' ergriff auch das Anwesen des ' Landwirths Matthias Weh. Die Gebäude im Werthe von 18.000 Mark brannten in 3 Stunden gänzlich nieder. Rheinpfalz. In Speyer wird mit dem Hochbau der Gedächtniß kirche der Protestation von 1529 nun bald begonnen werden. Die ersten Bausteine hierzu sind bereits eingetroffen und zwar weiße Sand--steine, aus den Vogefen stammend, Die Erben des 'dortselbst verstorbenen Bürgermeisters G. P. Süß, Hofrath und Landtagsabgeordneter, haben der Kleinkinderbewahranstalt , zehntausend Mark überwiesen. In Hambach wurden bei der letzten Musterung von 24 jungen Leuten 19 als tauglich ausgehoben und nur fünf murnen zurüagestellt werden. Der Zufall wollte eö. daß diese tauglichen 19 die ganze Aktl vität des dortigen Turnvereins bilden, sodah derselbe demnächst ohne Aktiven sein wird. Weinhändler Glas von dort ist flüchtig, iiber sein Vermögen der Konkurs eröffnet. Der penstonirte Oberförster Hagenbach in Kandel feierte frisch und freudig feine goldene Hochzeit. In Patersbach beging Phi lipp Jung 2. Selbstmord. Auch in Pirmasens rn jetzt der Typhus ausge brachen; 23 Kinder sind krank, zwei bereits gestorben. In Hatzenbllhl starb Bürgermeister Wiinstel, nachdem er in erhitztem Zustande ein GlaS kalten Bieres schnell heruntergetrunken hatte. Neulich geriethen vier Burschen von Homburg mit mehreren Bur schen von Sanddorf in Streit, bei wel cher Gelegenheit der 36 Jahre alte, le dige Bahnbedienstete Ludwig Kiefer aus Sanddorf einen lebensgefährlichen Stich m die Lunge erhielt. Die der That verdächtigen Tagner Friedrich und Ludwig Sußdorf, Ludwig Rtehm und der Metzgerlehrlwg Ludwig Bauer purden , verhaftet. Die Leiche der , SEI . swi . r C. , vcrmißicn tfannn iican von uomigs Hafen ist aus dem Rhein gelandet wor den. In Freinsheim ist ein Erdbeben beobachtet worden. Peter Hilbert von Trippstadt erhielt im Streit zwei Messerstiche, an denen er schwer darrne derliegt. In Weilerbach erhängte sich mtf rrr ri ' 'ouipp yrinmann. Elsaß. Lothringen. Der kommandirende General des 16. Armee-Korps, Graf. Haeseler. Plant großartige Erweiterungen der Stadt rm . i sc rc. ... ?rifjt - o. lyicg. virn -qcu ' oer ouiugcn c stungswälle soll fallen, zahlreiche um liegende Dorsschaften mit 8000 Ein wohnern sollen in daö Stadtgebiet ein gezogen werden, um eine bessere, Ver bindung der Festungswerke zu ermög lichen. Der 73jährige Rentner Mül ler dortselbst hat seinem Leben durch' ei nen Revolverschuß ein Ende gemacht. Großes Aufsehen erregte die vor eml gen Tagen wegen Verdachts fortqesetz ten Diebstahls erfolgte Verhastung der Gattin des seit mehr als zwanzig Iahren in Saargemünd stationirten Regimentszahlmeisters Breininger. Dieselbe soll dem Wirth Kirchner, welcher im Erdgeschoß des von der Verhafteten bewohnten Hauses eine -Wirthschaft betreibt, wiederholt Nachts auö der im Büffet gelassenen Kasse Geld gestohlen haben. Die Frau des ArbeitersMartin Fischer in Hatten, wurde von einem Mädchen entbunden welches bald nach der Geburt starb. Genau acht Tage später genas die Frau eines zweiten Kindes. --. Freie Städ.ts. . , . Die 21jährigt . Kaufmanns tochter Eva Elli Löwenthal von Hamburg hat in Neisse in Schlesien einen SelbstMordversuch gemacht. In einem - an die Polizei gerichteten Briefe gab sie an, nicht die Kraft in sich zu besitzen, sich durch '.Dienen , bei fremden Leuten zu ernähren,', nachdem sie 'für bessere Kreile eS2M k)örben lei DitLZer-
Dr. August
Ca,2&lbT&2?gBF Tropfen.
Gegen Dyspepsie Uebelkeit, Diese so gewöhnlichen Krankheiten haben Saueres Aufstokeu, u.f.w. ihren Ursprung im Magen. Der Magent, J ret ?lt w nicht die zur gesunden Verdau, ung der Speisen nothwendigen Eigenschaften und eine allgemeine Schwäche des Magens tritt ein. Dr. August König's Hamburger Tropfen reinigen die Säfte. Gegen Leberleiden. Biliöfe Beschwerden bekunden ein Trägheit des Aus. fcheidungS-OrganS der Leber und Unregelmäßigkeit in den Funktionen der verschiedenen zur Bearbeitung der ausgesonderten Flüssiakeit bestimmten Organe. LLenn ein Ueberfluß von Galle im Blute zurückbleibt treten biliöse Beschwerden auf, welche sich durch gelbliches Aussehen der Hat. u.s. w anzeigen. Als ein Mittel gegen diese Leiden sind Dr. August König's Hamburaer Tropfen auf'S Wärmste zu empfehlen. &l Vakobs Cöel Heilt Rheumatismus, Neuralgie. Rückenschmerzen, Verletzungen.
letzunA IM sich als' nicht lcbensgefährlich erwiesen. Vor einigen Tagen starb in Hamburg der FettwaarenHändler Schuback, den man nach seinem äußeren Auftreten allgemein für arm hielt. Bei Feststellung seines Nachlas, ses fanden sich an 500,000 M. in Werthpapieren und Gold bor. Auf Stülcken's Werft auf Steinwärder stürzte der Wachmann Offermann in das Innere des Docks und trug einen Schädelbruch davon. Der Unglückliche war sofort todt. Das Aeral des zugeschütteten Neustadtsgrabens zwischen dem Hohenthor und der neuen Kaserne in Bremen wird jetzt mit gärtnenschen Anlagen versehen. Der Senat hat zu diesem Zweck bereits 11,600 M. bewilligt. Dr. Hermann Alexander Müller, der älteste der bremischen Gelehrten, feierte kürzlich feinen achtzigsten Geburtstag. Der Handlungslehrling Walter Auerbach hat einen 6 Jahre alten Knaben aus der Weser gerettet. Der Betrieb der elektrischen Straßenbahn ist jetzt auf allen für die Bahn angelegten Schienenstrecken in Lübeck aufgenommen worden. Schweiz. In der Stadt Zürich und Umgebung mehren sich die Pockenfälle in einer nicht unbedenklichen Weise. Das Pockenspital soll zur Zeit mehr als ein halbes Hundert von Patienten beherbergen. Letzthin wurde bei Riedt am Pfäffikersee eine Mannsleiche gelandet, in der man den seit letzten Dezember vermißten Staub von Seen bei Winterthur zu erkennen glaubt. In Kloten stürzte der 34 Jahre alte Zimmermann Heinr. Gehring von.Embrach beim Abbruch eines alten Hauses und erlitt so schwere Verletzungen, daß er nach kaum einer Stunde starb. In Rafz sind vier Wohnungen mit Scheunen , und Stallungen abgebrannt.' In einer Sandgrube zu Courrendlin wurde ein Josef Chalverat von herabstürzendem Schutt und Steinen erschlagen. Sein Sohn, der nach ihm suchte, fand ihn todt mit gebrochenem Bein und schweren Wunden am Kopf. Dem Herrn Kaufmann Jos. Mösch bei der Säckinger brücke in Stein wurden 2000 Francs in Gold und Silber aus dem Geldschrank gestohlen. Der Tbäter, ein gewisser Marx Christen aus dem Kanton Bern, ist in Eiken festgenommen worden. In Wylen fiel beim Arbeiten auf einem Dache infolge Bruches von morschen Dachlatten Zimmermann Melchior Litschi von Schindellegi so unglücklich vom Dache, daß er nach drei Tagen schmerzlichen Leidens an den erhaltenen Verletzungen starb. Oesterreich - Ungarn. Der Director des Wiener Orpheums, Herr Pertl, ist einem Schlaganfall erlegen. Dortselbst beging der OberstOfsizial der Nordbahn. Rudolf Ullrich, Selbstmord im Zustand der Geistesftörung. Bei einem Einbruch in das Palais des BaronS Bourgoing in der Metternichgasse dortselbst wurden antike Schmucksachen im Werthe von 10.000 fl. gestohlen. Der Schuldiener des Leopoldstädter Staatsgymnasiums Laurenz Veigl vergiftete sich auf dem Ottakringer Friedhofe am Grabe seines vor einigen 'Tagen verstorbenen Kindes aus Schmerz über das Hinscheiden desselben. Die Leiche des Doppelmörders Johann Hahn ist bei .Preßburg aus derDonau gezogen worden. In der Franz Josef-Kaserm zu Budapest hat ein blutiges Säbelduell zwischen dem Oberlieutenant Kesselbauer und dem Lieutenant Gebler stattgefunden, welches mit einer lebensgefährlichen Verletzung des Oberlieute nants endete. Eine Dame war die Ursache des Duells. In den ausgedehnten Holzlagern in der Nähe des Central-Bahnhofes und des WettrennPlatzes hat eine, große Feuersbrunst gewüthet; der Schaden beträgt mehrere hunderttausend Gulden. Auf der Station Bisenz wurde der dortige En-gros-Gemllsehändler Leopold Graul von einem Zuge überfahren und sofort get'ödtet. Bedenken Sie, daß die Wiöconson Central Bahn unbedingt daS Zutrauen des Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Müwaukee, St. Paul, Minneapoliö und dem Nordwesten ist und fernerhin als die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Supcrior See angesehen wird. 'Bedenken. Sie.ferner daß die Wiöconfin Centrl die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehrVeschaftSPlätze erreicht als irgend eine andere Linie im Nordvesten, daß der Speisewagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. . X Für weitere .Auskunft als, Raten, Routen, wenden Sie sich an den näch, sten Ticket Agenten oder an ' 3aS. C. Pönd, Gen. Pass. Agent, Milwaukee WiS. Wir möStey dle Alnebmer der VortesolkoS bltten,'ukcht so langsam im Abbolen derselben zu sein. No. 0, O;il0, XIV 12 und 13 sind
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König's
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