Indiana Tribüne, Volume 17, Number 246, Indianapolis, Marion County, 25 May 1894 — Page 2
Jndiana Tribüne.
Erscheint Taglich und Sonntags Xtetl3ltevTrtt 2" kostet durch den TrLgn ttScntl per oche, die Eonntag.Trtbüne 5 eentS per Woche. Beide zusammen 15 Cent? oder U ijentl perMonat. Per Post ,ugeschickt in Vor ukbezahlung per Jahr. Office : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind.. 25 Mai 1894. SerMahrspruchimMeyerProeeK. Der Wahrspruch im Proceß geger. den Giftmischer Dr. Meyer ist eine natürlrche Folge deS Systems, welches Einstimmigkeit der Geschworenen, erfordert. Die zehn Geschworenen, welche den Angeklagten des Mordes im ersten Grade schuldig finden, woll ten, waren vor die Wahl gestellt, ent weder nachzugeben oder zu veranlassen, daß der Proceß resultatlos verlies. Um letzteres zu verhüten, stimmten sie einem Wahrspruch zu, der allerdings widersinnig und unlogisch erscheint. Mord im zweiten Grade liegt nach demStrafgesetzbuch vor, wenn ein Mensch einen anderen absichtlich, aber ohne vorhergehende Ueberlegang und Vorbereitung tödtet. In dem vorliegenden Falle kann Mord im zweiten Grade nicht vorgelegen haben, denn entweder hat Dr. Meyer sein Opfer von vornherein todten wollen, und dann ist er mit seltener Ueberlegung und Sorgfalt, zu Werke gegangen, oder er wollte in dem Mann nur Krankheitserscheinungm hervorrufen, um die Aerzte irre zu führen und einen Leichnam unterzuschieben, und dann ist der Wahrspruch erst recht nicht gerechtfertigt. Wir habc es hier mit einem der Compromisse zu thun, die wir in der amerikanischen Justizpflege erleben werden, solange Einstimmigkeit der Jury erforderlich ist.- Wenn die Erledigung eines Falles nicht in's Unendliche hinaus gezogen oder häufig ganz unmöglich gemacht werden soll, wenn die Chancen der Verbrecher auf Straflosigkeit nicht noch enorm vermehrt werden, sollen, dann bleibt in sehr vielen Processen nichts Anderes übrig, als einen solchen Compromiß-Wahrspruch herbeizuführen, sobald die Möglichkeit einer Einigung auf anderem Wege ausgeschlossen erscheint. Die Einstimmigkeit der Jury, welche das englische) und das amerikanische Recht fordern (während in allen anderen Staaten, d:e das Schwurgericht eingeführt hafen, eine einfache oder eine ZweidrittelMajorität erforderlich ist), soll verhindern, daß in Fällen, in denen Zweifel überhaupt existiren, bei der ersten Abstimmung der Wahrspruch ohne jede Diskussion gefällt wird. Die Minorität soll nicht machtlos sein,' vielmehr foll ein Meinungsaustausch erzwungen werden, wenn verschiedene Ansichten vorhanden sind, und das Resultat soll dann eineVereinigung der Urtheile aller Geschworenen auf gemeinsamem Boden vorstellen. Daß diese schönen Gedanken sich in der Praxis nicht bewährt haben, brauchen wir kaum zu erwähnen. Die Nothwendigkeit der. Einstimmigkeit hat einerseits häufig zu resultatlosen Processen geführt, wodurch manch Verbrecher der verdienten Strafe entgangen ist, anderseits zeichnen sich ersahrunzsmäßig fast immer die wenigen Geschworenen, welche die Majorität zu einem Compromiß zwingen, mehr durch Halsstarrigkeit und gedankenlofen Eigenwillen aus als durch hohe Intelligenz. Die Fälle, in denen ein von der Majorität vorgeschlagenes Urtheil falsch war und erst durch die Minorität in die richtige Form gebracht wurde, sind äußerst selten, dagegen kommt es aber sehr oft vor, daß ein oder zwei obstinate Geschworene einen Wcthrspruch erzwingen, der widersinnig und unlogisch ich. Letzteres ist unzweifelhaft auch in dem vorliegenden Proceß geschehen, denn wenn Dr. Vjeyer überhaupt einen Mord begangerk hat, so hat er das mit sorgfältiger Ueberlegung und Vorbereitung gethan. Man muß sich eben mit dem Gedanken beruhigen, daß es besser ist, wenn ein Mensch wie Dr. Meyer auf Lebenszeit eingesperrt und dadurch unschädlich gemacht wird, als wenn die Geschworenen sich nicht einigen und ein neuer Proceß nothwendig wird, dessen Ausgang wieder zweifelhaft ist. Der Zweck ist erreicht, indem -die menschliche Gesellschaft für die Zukunft vor diesem Scheusal beschützt ist. Wenn. das Urthen widersinnig erscheint, so müssen wir das dem Umstand zur Last legen, daß unser Schwurgerichtssystem Einstimmigkeit fordert, dürfen aber nicht die Geschworenen tadeln, die wohl ein schärferes Urtheil fällen wollten, aber das Nächstbeste thaten, was unter den Umständen zu erreichen war. (N. I. St.-Z.) rt)tn geschäftliche" Brand. sliftung. In ganz Kansas werden die E.npfehlungen, welche neuerdings der StaatsVersicherungssuperintendent S. H. Snider an die Legislatur gerichtet hat, viel besprochen, und dieselben verdienen auch anderwärts eingehende Beachtung. Es handelt sich dabei um die, wirklich immer brennender" werdende Frage, wie den vielen, behufs Erlangung von Versicherungsgeldern verübten Brandstistungen wirksam entgegengetreten werden soll, so weit dies eben mögllch ist. Die betrügerischen Brandverluste," sagt HerrSnider in der Einleitung zu seinen Empfehlungen, .sind ein schreiendes Uebel geworden, unter welchen ehrliche Geschäftsleute schwer zu leiden haben. Es ist wohl eine allgemein anerkannte Thatsache, daß die meisten peinlichen und mißlich Nechtshändel zwischen Fcuerversicherungs - Gesellschaftenund, ihren Kunden aus dieser Quelle entspringen. Die VersieherunaSaesellschaften stellen die erfahren
sten Specialagenten zu dem ausgesprochenen Zweck an, alle Auszahlungen etwaiger trügerischer Ansprüche zu verhindern." Herr Snider theilt die VerlustsApplikanten in drei Classen ein. Die erste .Classe besteht aus Denjenigen,
welche durch ihre eigene, vorsätzliche Brandlegung Verluste erleiden. Die zweite Classe umfaßt Solche, welche.sich verbrecherischer Fahrlässigkeit bezüglich der Vorsichtsmaßnahmen gegen Brände schuldig machen. Die dritte Classe endlich bilden die ehrlichen und Pflichtgetreuen Versicherten, welche nicht mehr vub nicht weniger verlangen, als den Schadenersatz, den sie ja gekauft haben. Um letztere Classe nun genügend in w nrsi..::. ... r4,'?K lyren gereujicn auiJiuu;ui zu uugm, und um womöglich die Auslagen einzuschränken, welche durch die beiden ersten Classen auf sie fallen, macht Herr Snider folgende Vorschläge: In jedem County soll dem C o r o -ner oder. Leichenbeschauer die gesetzliche Pflicht auferlegt werden, den Ursprung sämmtlicher Brände, welche im l?ountn vorkommen, zu untersuchen. Diese Untersuchungen sollen unter Leitung des betr. County-Anwaltes staufinden, und der Befund soll in jedem ??alle als . öffentliches Schriftstück im Vüreau des staatlichen Versicherungssuperintendenten eingetragen .werden, um den Versicherungsgesellschasten sowie den Policen-Inhabern alle gewünschte Auökunst zu bieten. Die Unkosten solcher Untersuchungen soll das staatliche Versicherungsdepartement aus den von ihm collectirten Geldern bestreiten. Von einem derartigen Gesetz wäre nach der Ueberzeugung des Herrn Snider eine sehr heilsame Wirkung zu erwarten, sowohl was die Verhinderung brandstisterischer Brände, als auch, was die prompte Entdeckung und Bestrafung der Missethäter angelangt. Um aber den so großen Procentsatz von Brandverlusten aus unbekannten Urfachen" und von Verlusten, die der Po-licen-Jnhaber zu seinem Profit zu benutzen sucht, noch weiter zu vermindern, wird ferner empfohlen, eine Normalf o r m für die Versicherungspolicen anzunehmen, deren Bestimmungen so klar wären, daß sich die Verpflichtungen der beiden Parteien stets sehr leicht festste!len ließen, ohne allen Streit. Ein solches Normalformular, wie es sich Herr Snider vorstellt, müßte das Grundprincip des Versicherungsgeschäfts auf das Vollkommenste verwirklichen, weshalb es unbedingt die Bestimmung enthalten sollte, daß allePersonen, welche Eigenthum gegen BrandVerluste versichern, einen gewissen Theil (mindestens 20 Procent) des Risicos selber tragen müssen, das würde auch der großen Fahrlässigkeit ein Ziel setzen. Ueber die Zweckmäßigkeit mancher dieser Empfehlungen mag man ja noch streiten; jedenfalls ist ihr Grundgedanke anerkennenswerth, und sind sie ernster Erwägung würdig. Wenn man ein Uebel nicht vollständig ausrotten kann so ist damit noch nicht gesagt, daß man es völlig unbekampft läßt! Im Paradies der Ehcmüden. Trotz der lebhaften Concurrenz von Oklahoma istSüd-Dakota immer noch der Zusluchtshafen für alle Ehemüden, welche in ihrer Heimath die sogenannten Rosenfesseln nicht brechen können. Das Gesetz, dem zufolge statt eines neunzigtägigen ein sechsmonatlicher Aufenthalt m Staate der Elnrelchung einer Ehescheidungsklage voraufgehen muß, hat der Ehescheidungs-Industrie keinen Einhalt gethan; im Gegentheil, die Zahl der Dekrete hat seitdem zugenommen. Die Städte 2)anfton und Sioux Falls haben den Löwenantheil an dieser modernen Industrie, denn sie bieten den Fremden die besten Hotelaccommodationen wie die größte Geselligkeit. Von den Fremdlingen, welche in Süd-Dakota ihren temporären Aufenthalt nehmen, um das Ehejoch los zu werden, stellt New Bork das größte Contingent. Dies erklärt sich aus der Thatsache, daß in dem letztgenannten Staate nur ein einziger Ehescheidungsgrund anerkannt wird, und diesen Niemand gern vor die Oefsentllchkeit bringt. Unter den Scher dungscandidaten hat übrigens auch Canada und sogar Europa Reprasentanten. ' Zur Zeit befinden sich in Yankton und Swur Falls ungefähr 80 Ehe müde aus anderen Staaten, welche die gesetzmäßig vorgeschriebene Zelt von sechs Monaten abwohnen. Einzelne sind reich, während bei Anderen Schmalhans Küchenmeister ist. Die Reichen führen ein fideles Leben, da sie vollauf Gelegenheit zu jeder Art von Sport haben oder, wenn sie dazu mcliniren, auch geistig anregende Unterhaltung genießen können. Die Mehrzahl der Scheidungslustigen dietet übrigens weder in gesellschaftlicher noch in anderer Beziehung besonderes Interesse, allein die Meisten leben dort anfänglich unter einem angenommenen Namen, bis die Einreichung der Klage ihre Identität enthüllt. Daß die yuten Leute von Jankton, Sioux Falls u. s. w. sich an den mancherlei moralischen Mängeln' der Ehemüden stoßen, kann man gerade nicht sagen; auch hat die Gattin des Mayors von Jankton selbst die Ehescheidungs-Industrie populär gemacht, da sie sich nach 25jähriger Ehe von ihrem Manne scheiden ließ. - Unter den zu? Zeit in Jankton lebenden ehemllden Ausländern befindet sich ein mysteriöser Engländer, welcher natürlich für -einen Lord angesehen wird. Seine Nabeladresse ist Brigbton. West London. England", aber sonst ist über ihn nicht daZ Geringste bekannt. Um sich von dem großen Haufen fernhalten zu können, hat. der Mann ein Landhaus mehrere Meilen von der Stadt gemiethet und dort lebt er in größter Zurückgezozenheit. Der Schriftsteller WinSlow, von No. 70 West 39. Straße, New York,' versucht jetzt chon zum zweiten Male, inFank-
ron sicy lemer vanm auaiio zu entledigen. 'Das erste Mal hatte er mit seiner Klage, welche .aufböswilliges Verlassen" basirt war.kein Glück, denn er selbst war der schuldige Theil. Jetzt hoff! er besser zu fahren. 'Allgemeines Mitleid erregt eine
Frau Namens Estallna Carboy von Delhi, Delaware County,- New York, welche von ihrem Manne geschieden werden will und so arm ist, daß sie von dem Orden der mg s Daughters unterhalten wird. Das bekla genswerthe Weib wird die ersehnte Scheidung wohl kaum erleben, denn sie leidet an der Schwindsucht und geht mit schnellen Schritten demGrabe entgegen. Eine der neueren pikanten Acquisitionen von Fankton ist die Schriftstellen Mary Cahill von Vrooklyn, deren nom de plume" Mary Walsh ist. Ihr Gatte ist der Redakteur eines Wochenblattes und von ihm will sie wegen angeblich grausamer BeHandlung geschieden sein. Frau Cahill verbindet während ihres Aufenthaltes in Jankton übrigens das Nützliche mit dem Angenehmen, denn während sie auf ihr eigenes Scheidungsdekret wartet, ist sie emsig mit dem Sammeln von Material zu einer Sensations Novelle beschäftigt, in welcher manche New Yorker, die sich in Süd-Dakota haben scheiden lassen, eine hervorragende Rolle spielen werden. Im Uebrigen ist es nicht selten vorgekommen, daß Ehemüde, .welche .in Aankton Erlösung von dem drückenden Ehejoch suchten und fanden, dort einen neuen Bund für das Leben" schlössen. So eine elegante Dame, Namens Maude H. Powell von Röchester, deren Identität vor Einreichung der Klage selbst ihren Anwälten ein Gebeimniß war. Da die Dame aber in ihrem eigenen Namen das, hübsche Sümmchen von $200,000; besaß, öffneten sich ihr bald alle Thüren, Sie wurde mit dem Arzt Dr. James Roane bekannt; die Leutchen verliebten sich in einander und 'vier Tage nach erfolgte? Scheidung ließ sich Frau Maude mit dem Aeskulap in der dortigen Episcopalkirche trauen. Zur Zeit verleben die Neuvermählten ihre Flitterwochen in Europa. In den meisten Fällen wird in den Klagen dieSchcidung auf Grund böswilligen Verlassens beantragt und nur selten werden dieselben abgewiesen. Vom Inlands. In New York begann bje ser Tage ein Congreß derHeilsannee" von Amerika, zu welchem etwa 2000 Mitglieder erwartet wurden, .Gegenwärtig besteht die Armee in den Ver. Staaten aus 600 aktiven Corps.welche 20.000 Mannschaften auf 1,700 Ossi ziere aufweisen, Dirser Tace traute in Belvidere, in dem County Byone, Jll., der ehrwürdige sLjährigePastor Pterc ein Paar, das zusammengenommen fast doppelt so alt war, wie er selbst, nämlich den 84jährigen Nathaniel P. Crane mit der 78jährigen Chloe Gibson. Beide Brautleute waren , allerdings nicht mehr Neulinge auf dem mitunter klippenreichen Fahrwasser des Ehelebens. Nathaniel war vordem schon zweimal und Chloe sogar dreimal verheirathet gewesen. Ein Untersuchungs-Co-mite nahm in Waupaca, Wis., die Aussagen von alten Soldaten, welche sich über die Leitung, der Staats-Äe-teranenhelmath , beschwerten, entgegen. Eine Anzahl von Veteranen beklagte sich bitter über die ihnen zu Theil ge wordene Behandlung, wurden aber von der Zahl bei Weitem übertrvffen, die mit ihrer Lage ''zufrieden waren und erklärten, dan sie von den eamten der Anstalt mit vollständiger Rücksieht behandelt worden seien. Die Mit glieder des Comites speisten im Eß saal mit den Veteranen zusammen und i t - rr rr . i l. f eriiarlen oas en sur gul uns iraj tig. . . : . . m Professor L a r k i n vo n der Sternwarte des Knox College m Galesburg in Illinois erklärt die Gluth-Hitze-der letzten Tage aus einem auf der onne tobenden furchtbaren Wirbel stürm, der sich über eine außergewohnlich große Strecke derSonnenoberfläche erstreckt. Der Sturm erreichte am Don nerstag anscheinend seinen Höhepunkt. Die Länge der Sturmbahn .berechnet der Professor auf 86.000 und dieBreite auf 22.000 bis 43.000 Meilen. Eigenthümliche Erscheinungen an der Sonne während des Naturereignisses waren yervorsprlngende Zacken, sowie. Strei fen, und die ganze Masse befand sich anscheinend in wirbelndem Bewegung. jwel sturmcentren waren wahrnehmbar und in gewissen Entfernungen davon waren Sonnenflecke sichtbar. Capitän Mahan. der Contmandeur des neuen Kreuzers .New Fork", ist in England mit ganz außeroroentilcyen yrendezeugungen empfangen worden, als er mit seinem Schiffe dort ankam. Dieselben galten nicht snner Stellung als amerikam scher Seeosficier. sondern seinen Lei stungen als Schriftsteller in seinem be rühmten Buche: Der.. Einfluß .der Seemacht in der Geschichte. In die, sem genialen Werke wird dargethan daß die großen Flotten.! d., h. die 3la tionen. welche, deren Besiker waren die ganze Entwickelung der. modernen Cultur geschaffen haben und noch welter entwickeln werden. Die Flotten sind hierbei als die Schützer des WeltVerkehrs, der Entdeckungen und . der Kolonisation gedacht. Die , Englander sind ganz hingerissen von demSchriftsteller, der dies in seinem Werke historisch begründet hat, von ältester Zeit bis auf den. heutigen Tag. Sie sehen dann den Beweis sür die .Nothwendigkeit einer riesigen Flotte für ihr Land. Obgleich Capitan Mahan . damit eiaentlich nichts Neues entdeckt hat, so nennen sie ihn doch den Ciypfrnicus in der Flsttenfrage-. Jedenfalls hat er ihnen neue Gründ, un.d Gesichts punkte angegeben sür ihttn .Nfttjonalstolz auf die größte und mächtigst, Flotte der Welt. Die großen Fähigleiten von Cavitän Mahan werden
auch ln Washington aneriannr, er als eine der wissenschaftlichen Größen in der Marine gilt. Aber man soll ihm doch übel genommen haben, daß er den Besitz von Hawaii zur Controlle eines Nikaragua - CanalS sür die'Ver.
Staaten als unerläßlich erklärt hat. Wenigstens ist eineOrdre erlassen worden, daß kein Flottenofficier von nun an irgend etwas in Zeitschriften publiziren darf, ohne Vorlage des Manusknpts vor dem Flotten-sSöcrrtä'r und dessen Genehmigung. Der Em pfang von Capt. Mahan in England wird Vielen erst d:e Augen offnen über dessen Verdienste. Als der Dampfer Darmstadt" vom Norddeutschen Lloyd kürzlich Abends von Bremerhaven in Baltimore ankam, erhielten die Matrosen und Heizer desselben, sowie die Zwischendeckspassagiere, für deren Landung es zu spät war, vom Capitän die Erlaubniß, den Rest des Abends beim Tanze zuzubringen, welche Erlaubniß sie dann auch gehörig ausnutzten, nicht ahnend, welch schreckliche Unterbrechung ihres Vergnügens ihnen bevorstand. Eine Anzahl Baltimore? Polen, hatten sich auf dem Pier- angesammelt, von denen einige gekommen waren, um ihre von der alten Heimath kommenden Verwandten und Bekannten, zu begrüßen . Unter diesen Polen befand sich Daniel Kecmiensky, der eine Verwandte von dem Schiffe abholen wollte, und. einer semer Freunde. Krecmiensky der setzte sich aus das den Eingang zum Pier umgebende Geländer und versuchte irnt der am Bord befindlichen Verwandten zu sprechen. Er bog -sich dabei zu weit nach dem Schiffe hinüber; ehe er sich es versah. verlor er das . Gleichgewicht und stürzte zwischen, dem Schiffe und. dem Pier in's Wasser, Sein gellender Hilserus machte dem fröhlichen Leben am Bord des Schiffes ein Ende. Der Rdf Mann über Bord" ertönte. AlleZ strömte ach de?. Seite des Schiffes, vyn welcher der Ruf erscholl, und die Zollbeamten auf dem Pier liefen gleichfalls eiligst hinzu. Plötzlich frtönt? ein kräftiges Platz da!" und mit einem Satze war Franz Beber, sin deutscher Matrose, auf dem Geländer des Dampfers, und eine Sekunde später sahen ihn die Zuschauer in dem Wasser verschwinden. Gleich darauf sah man hen Ertrinkenden, wie er sich krampfhaft an seinen Retter anklammerte uqd auch diesen mit in die Tiefe hinab zu ziehen drohte. Doch ein zweiter Retter. wa? nahe. Kurz entschlössen, sprang der deutsche Heizer Paul Altmann hinab in'S Wasser, und den beiden .Seeleuten gelang es endlich, den Polen in die Nähe des Piers zu hsingen. , Dort war unterdessen John Hogan, der Nachtwächter des Piers, an per . Seite desselben hinab ' geklettert. Er erfaßte Kecmiensky am Rockkragen und brachte ihn auf's Trockene. Von willigen. Händen wurden dann Beide aufs Vier gezogen während die zwei Seeleute nach demSchiff zu.rückschwammen, vyn wo aus ihnen Strickleitern zugeworfen wurden, so daß auch sie bald Gelegenheit hatten, sich bei einem Glase steifen Schiffsgrogs die durch das nicht warme Bad ungelenkig gewordenen Glieder zu erwärmen. In M o n r o e, einem nernen Dorfe in dem südlichen Theile des County's Adams in Jndiana. vergiftete sich neulich Abend die Familie von MartAldcr. Alder's Bruder kam gegen acht Uhr morgens in das Haus und fand die ganze aus dem Alder'schen Ehepaare und zwei kleinen Kindern bestehende Familie auf dem Fußboden des Speisezimmers liegend vor. . Die beiden Kinder waren bereits todt und die Mutter rettungslos dem Tode verfallen. Es wird vermuthet, daß ein Feind der Familie in der Nacht zuvor den bei dem Hause befindlichen Brun nen vergiftet hat. ', Deutsche Loeal-Nachrichten. Provinz Brandenburg. Ueber die ProductivgenossenschaftsBäckerei zu Berlin ist vom Amtsgericht he? Concurs eröffnet worden, Die Patrouillenhunde, die zur schnellen Auffindung Verwundeter dienen, sollen versuchsweise bei größeren Uebungen benutzt werden, die im Lause des born mers für die Kranke'.lträgee-Kolonnen des Gardekorps auf einem Terrain im Grunewald stattfinden werden. Der Landgerichts-Prasident Panrner dort selbst beging sein 5Mhriges Dienstju biläum. Im Untersuchungsgefäng niß hat sich die als Ladendiebin verhaf tete Modistin Elise Hoffmann aus Friedrichsfelde erhängt. Dem 99jährigen Schuhmachermeister. Prenzler in Berlin sind aus Anlas; seines 70zahrigen . Jnnungsmeister-Jubiläums sowohl vom Jnnungsvorstande, wie von der Schuhmachergrsellschaft GlückWünsche und Angebinde dargebracht worden. . Am 25. August dieses IahreS gedenkt Meister Prenzler den 100. Äeburtstag zu feiern. Ein Kaninchenfleisch-Speisehaus, in welchem ausschließlich Kaninchenfleisch in allen möglichen Zubereitungen . verabfolgt Werden soll, wird binnen Kurzem rn einem der verkehrsreichsten Stadttheile Berlins eröffnet werden. Die Kaninchenzüchter hoffen durch die Errichtung dieses Speisehauses dem Kaninchenfleisch eine größere Verbreitung in allen Schichten der Bevölkerung zu verschaf fen. Der Postgehilfe Schneppe aus Berlin wurde bet Friedrichsfelde als Leiche aufgefunden. Nach Aussage des Poftgehilfen Henschel ist es nach' einer flotten Kneiperei von Schneppe zu einem Spaziergang in den Wald aufgefordert und dort von demselben in räuberischer Absicht überfallen worden. Die Polizei ist mit der Aufklärung deS mysteriösen Falles beschäf tigt. Die Gräslich Reischach'sche Brauerei zu Strahlau ist in den Besitz des Dr. Frentzel, des. Sohnes des Präsldenten .der Aeltesten der Berliner rausmKnvschast, . Geheimen . KommeraienrathS .Frentzel, jibergegangen... .Der Braueretbetrieb wird demnächst .wieder eröffnet werden. - Der frühere Bankier P?gaß aus. Sbarlyttenbura. der
s7 Zt. wegen des befannten Bankdruches zu mehrjähriger Gefängnißstrafe verurtheilt wurde, ist aus der Strafanstatt Plötzensee entlassen worden, weil nach ärztlichem Gutachten ein ferneres Verweilen Gefahr für sein Leben in sich
schloß. Die Brüder Ehlert zu Bruch. mühl bei Alt-Landsverg. zwei wohlhabende Besitzer, sind als Wilddiebe verhaftet worden. . Provinz Westpreußen. In Elbing ist Professor Mariens, der Referent auf dem vorjährigen Historikertage, gestorben. Im Dorfe Lindenwalde bei Neidenburg sind drei Wohngebäude und viele Wirthschaftsgebäude niedergebrannt. Drei Söhne eines Besitzers im Alter von 14 bis 20 Jahren kamen in den Flammen um. Als muthmaßlicher Mörder der vor einiger Zeit verschwundenen AltsttzerSwlttwe Thonert aus Schatarpl ist zetzt ein gewisser Keister von dort verhaftet worden. Dieser Tage fand man die Leiche des Handlungsgehilfen Julius Neumann mit einer Schußwunde im Kopfe, im Chausseegraben zwischen Stadt und Bahnhof Berent. Der Verstorbene war bisher im Geschäfte des Kaufmanns Loffler thatig gewesen, vor wenigen Tagen aber entlassen worden. Unter den Schulkindern der Stadt Schivelbein ist die Genickstarre heftig aufgetreten. Sämmtliche Schulklassen wurden geschlossen. Provinz Schleswig Holstein. Die Stadtverwaltung von Altona beschloß den Bau einer bis zum neuen Fischereihafen reichenden . Industriebahn, anschließend, an die Staalsbahn. Der Kostenaufwand ist auf drei Biertel Millionen Mark veranschlagt. Postmeister Schuhmacher in Pinneberg trat nach 46jähriger Thätigkeit in den Ruhestand. An seiner Stelle ist der Postsecretär Petersen zum Vorstehe? des Postamts ernannb-wyrden. Die Leiche des seit dem 23. Febr. vermißten Kaufmanns Stapelfeldt von Rendsburg ist jetzt aus dem Holstengraben herausgezogen worden. Es umgibt diesen Todesfall bisher noch ein tiefes Geheimniß. - Durch Feuersbrünste wurden eingeäschert: jn Apenrade das. Packhaus des Kauf? manns Oggesen, in Bannesdors (auf Fehmarn) die Käthe der Arbeiter Klüver und Rickert, sowie die Doppelkathe der Arbeiter Harleff und Moll; in Husum das Wohnhaus des Brunnenbauers Ehlers und des Bahnwärters Groth; in Kastrup das Haus der Lehrerwittwe Billum; in Lockstedt das Wohnhaus des Hosbesitzers Tietje Provinz Schlesien. $m Reinerzer Brauhause" zu Rernerz fielen der 16jährige Lehrling Karl Innig auS.Roms und der 19jährige Haushälter Josef Hanuk auö Hlinne,. Bezirk Neustadt a. M., welche mit einander scherzten, in den mit kochendem Bier gefüllten Bottich ;;nh wurden so stark verbrüht, daß sie schon am nächsten Vormittage , starben. Eine gan Reih von Feuersbrünsten hatt? sn den letzten Wochen tzangenbielau und die Umgegend in Angst und Schrecken versetzt. Jetzt ist alsBrandstifter der erst 18 Jahre alte frühere Kellner Gustav Bartsch von dort ermittest und verhaftet worden. Er gibt zwei Fabrikarbeiter als.Complicen an. Der 9jährige Sohn des Kaufmanns Simon Wolfs zu Myslowitz gerjeth bei Bicycle - Fahrversucheff unter einen mit Kohlen beladenm Wagen und wurde so schwer verletzt, daß er schon nach kurzer Zeit starb. Provinz Sachsen. In Erfurt wurden auf einer Baustätte am Gasthausk zum Schwarz? burger Hof" (Besitzer Preiß) mehrere hundert Goldstücke mit der Inschrift Slgesmund Romanorm rex" zu Tage gefördert. Die Anwesenden fielen über den Fund her und bis jetzt sind Herrn Preiß erst IM Stück abaeliefert. In dem Stiefel eineS Maurerlehrlings fanden sich 75 Goldstück- vor. Dortselbst stürzte der Zimmermann Zenker von einem Dach der Ausstellungshallen und war sofort todt. Provinz Hannover. Die Knövenagel'sche Eisengießerei und Maschinenfabrik in Hannover ist zum größten Theil niedergebrannt. Mit dem Abbruch des alten Brauergildehauses an der Osterstraße zu Hannover, das vor einiger Zeit durch eine Feuersbrunst erheblich geschädigt wurde, ist begonnen worden. Nach Mjährigem Bestehen wird nun auch dieses - altehrwürdige Bauwerk verschwinden. Das neue Postgebä'udt in Northeim- ist 'seiner Bestimmung übergeben worden. Die Genossenschaft .Wollharnsvinneni Eichenthalzu Osterode a. H. hat beschlossen, daß steigend mit der Arbeitsleistung bezw. Aröeitsdauer in der Fabrik die lröeiter am Geschäftsgewinne derart betheiligt werden sollen, daß sie nacb 1 Jahr je 1 M.. nach 3 Jahren je 2 M.. nach 6 Jahren je 4 M.. nach 10 Iah, ren je 6 M. für jedes Procent'Dividende erhalten. ' das die Gesellschaft ihren Theilhabern gewährt. Der Director der Landwirth schafiS schule in Hildesheim. Eduard Michelsen.: ist nach langjährigem Herzleiden gestorven. i Provinz Westfalen. . . Der Senior der westfälischen Rechtsanwälte, Geh. Justizrath Böle. ist . in Münster im Alte? von 90 Jahren gestarben. Der Mühlenarbeitcr Pinken zu Werden ermordete seine Wirthin Frau Stratmann, indem er ihr den Hals bis -aus die Wirbelsäule durchschnitt. Der Mordbube wurde verhastet. Der in den.Proceß wegen BankerottS deS Siegener Bankvereins verwickelte. Revisor Schröder in Siegen ist gegen 10.000 M. Kaution auS der Haft entlassen worden. Der vor fünf Wochen im Siegflusse verunglückte Ver waltungsfelretär Heinr. :Eollin von dort ist jetzt bei Niederh'övels als Leiche aus dem Wasser gezogen. Die näheren Umstände des i Todes konnten.noch nicht ermittelt werden! Derändler Moses Spiegel von Mitten, ein Wuche.rer schlimmstes S?;te, ist von der Ha
Schnell und dauernd sind
von
t MUhel
Verrenkungen. Herr Charles Eberhard, MarketStraße, Lancaster, Pa., schreibt : Ich litt in Folge eines verrenktenFußeS die heftigsten Schmelzen. St.JakobS Oel linderte die Schmerzen nacd der ersten Anwendung und heilte mich in kurzer Zeit vollständig. Verletzungen. Ich verletzte mir den Rücken, schreibt Herr CbarleS I. Heöley, Syracuse. N. I., und war nicht tm Stande zu liegen, mußte sechs Wochen im Stuhle aufrecht sitzen. St. Jakobs Oel heilte mich dauernd. gener Strafkammer unschädlich gemacht worden. Der gute Mann hat nur 5 600 Procent genommen, indem er aus einem Wechselchen durch Prolongation auf Wochen das Doppelte und Dreifache herauszuschlagen wußte. Nun muß er 7 Monate brummen. Provinz Hessen - Nassau. . In der Kalbächergasse zu Frankfurt wurden zu später Nachtstunde die Gebrüder Schönborn von zwei Burschen nach kurzem Wortgefecht durch Messerstiche schwer verletzt. : Ein Stich traf die Lunge. Beide Verletzte wurden in das Vürgerspital gebracht. Die Thäter sind verhaftet. Der vermißte Wirth Gumbert von Mitteldick ist in einem Wäldchen bei Nieder-Mörlen in der, Nähe von Nauheim als Leiche aufgefunden worden. G. hat seinem Leben durch Erschießen ein Ende gemacht. Damit zerfällt die von vornherein etwas romantische Vermuthung, als sei Gumbert der Rache unbekannter Mordgenossen Kuhmichel's oder Schreck's, gegen, die er vor, Gericht Zeugniß ablegte.zumOpfer gefallen. Der frühere Stadtkämmerer I. Dott von Gudensberg, welcher - wegen Unterschlagung von 42,000 Mk. Sparkassengeldern zu 4 Jahren Gefängniß verurtheilt worden war, ist im Gefängniß zu Wehlheiden. gestorben. MUHlenbesttzer Melchior Dahlen aus der Lochmühle bei Obersenzheim, der sich erst vor wemgen Tagen verheirathet hatte, gerieth mit den Rockschößen in das Triebwerk und wurde buchstäblich zu Tode gerädert. Wegen Meineids, begangen vor 8 Jahren, wurde der mit Glücksgütern reich gesegnete Viehhändler MayerRothschild inKassel vomSchwurgericht zu 2 Jahren Zuchthaus theilt. G ro ßh erzog thu m Hessen. In Darmstadt wurde neulich eine Anzahl Mannschaften des hessischen Artillerie - Regiments 'No. 25 in das Garnisonslazareth eingeliefert, die unter Symptomen einer Vergiftung litten. Die Leute konnten am nächsten Tage jedoch zumeist wieder entlassen werden. Man führt das Vorkommniß auf die Verwendung keimender Kartoffeln zum Salat zurück. Ob Jemanden ein Verschulden trifft, wird die im Gange befindliche Untersuchung wohl aufklären. Die Näherin van der Heydt in Mainz, auf welche vor einigen Monaten ihr Liebhaber, ein Schlossergeselle aus Kastel, einen Mordversuch machte, indem er ihr eine Kugel jn den Rücken jagte, ist jetzt endlich nach furchtbaren Leiden gestorben. Der auf der Durchreis? befindliche Privatier Struth aus Nieder-Jngel-heim suchte im Dunkeln im Bahnhöfe zu Gießen nach einer Bedürfnißanstalt, gerieth hierbei an eine nach dem Keller führende Thür und stürzte hinab. Als der Verunglückte in die nahe Klinik gebracht war, konnte nur noch sein Tod festgestellt werden. Auf dem Niederwalde in der Nähe des Nationaldenkmals erschoß sich der WeinWirth Peter Wilh. Reidel von Mainz. Jn Ossenbach sind bei einer Kahnfahrt auf dem Main, die sie nach einer längeren Kneiperei unternommen, der bei Fabrikant Lachmann als Schlosser in Arbeit gestandene Karl Weiß 1., der mit seiner aus Frau und 7 Kindern bestehenden Familie . in Bürge! wohnte, sowie dessen 18jähriger, in Frankfurt bei Klayer arbeitendeSohn Karl Weiß und der 32 Jahre alte, ebenfalls bei Lachmann als Presser beschäftigte Friedrich Wurst von VUrgel ertrunken. Die Leichen sind noch nicht aufgefunden. Der Gärtner Fritz Morckel von Hof-Leustadt, welcher in der Sylvksternacht feinen besten Freund, den 17jährigen Holzmann, fahrlässig tödtete, wurde von der Gießener Strafkammer zu 3 Monaten Gefängniß verurtheilt. Zerrütteter Vermögensverhältnisse halber hat der Maurermeister Bernhard von Erbach seinemLeben durch Erhängen ein Ende gemacht. . Während die. neben dem Friedhofe . zu . Heppenheim wohnende Wittwe. Jak. Mang auf ihrem .Hofe stand, fiel ein zum Zwecke der Reparatur ausgehobencs Scheuerthor auf sie. Die alte Frau erlitt so schwere Verletzungen, daß sie noch am selbenAbend starb. Der Kolonialwaarenhändler Georg Flohn von Worms wird seit einigen Tagen vermißt. Man fürchtet, daß er Selbstmord-beaanaen bat. -i LedenkenSle, ba& die Wiöconson Central Bahn unbedingt daS ' Zutrauen deS Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, St. Paul, MinneapoliS und dem Nordwesten ift und fernerhin , als die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen wird. , Bedenken Sie ferner daß die Wiöconsin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr Geschäftsplatze erreicht alö irgend eine andere Linie im Nordwesten, daß der Speise vagen seiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. gür vettere- Auskunft als, ' Naten, Lkoukea, wenden Sie sich an den nachpen Ticket Nenlen oder cm .. . 3aS. C. yond, Sen. Pass. Agent, - Mlvaukee WiS.
die Kuren
yfi? c r&l Y&z ß f 1 'vi ; r&' 1 " ,W , , II in i .uTfc
Quetschungen. Ich hatte mir den Daumen stark gequetscht, schreibt Herr P. O.BoylcS, Oberlin. Kan.. und nichts dracbte Linderung der Schmerzen, bis ich St. Jakobs Oel anwandte, welches in kur zer Zeit vollständige Heilung brachte. Neuralgie. Herr Julius Sbarnak, 97 Burlkns Str., Chicago, Jllö.. schreibt: Meine Frau und mein Schwiegervater litten seit Jahren an neuralgischen SSmer zen, wurden jedoch durch die Anwen dung von St. Jakobs Oel vollständig geheilt. Marktbericht. Wholefale-Preise. GrocerieS. Zucker : Harter $5.40. Guter gelber $4.04. Gewöbnl. selber 53.85. Kaffee: geröst. Banner, Lion und Java . 7sc(möPfd Sacken) Capital 22)c Pilot 22c Dakota 2lKc Brazil2Njc Getr. Aepfel 7c Pfirsiche 14)c Corimhen öc Pflaumen 7c Aprikosen 16c Früchte und Gemüse. Aepfel per Faß $6.00 Citronen per Kiste $3.00 Orangen per Kiste $3.50 Kraut per Faß $2.75 Zwiebeln per Fah $2.50 Rüben per Faß $1.50 Bohnen per Bushel $2.50 Kartoffeln per Bushel L5c Süß.Kartoffeln per Faß $3.50 Mehl. Winter-Weizen pat. $4.00 Frühjahr.Weizen pat. $4.00 Winter extra $2.50 Gewöhnliches $1.75 Roggenmehl $3 10 Hafergrütze $3.75 Butter, Eier und Geflügel. Butter, frische Country 8c. Eier, frisch ver Duti. c Leb. Geilüael: Sübner sie str 9Wim Spring Chicken 15c; Hähne 3c ; Turkey rnnrn nren bc; wanie $4.20 per m$ CIIAS. G. M HELLER, Deutsche Apotheke. Nachfolger von SB. W. Scott. Zlo. 667 Virgini Zövsnue. . Ecke Coburn Str. Telephon 1747. Nachtalocke an der Seitenthiire. Rezepte Tag nvstaql, lorgsattlggeluut. greleudtteserung Dr. PFAPP, Office: 134 Nord Pennsylvania Str, Osflkk.Stunden von 5-4 Nbr Nachm. No. 425 Madison Avenue. Stunden von 1011 Uhr Vorm. Wohnung: 197 N. labamaftr.., eke Bermontftr Itltthtn j nee . z Wghg g. Dr. Wagner, Office : jto. 60 Ssl Shio Str. Ofkicetunde : 9 10 Uhr Borntittaa. Nhr Nachmittag. Oohnuug: cke vroadwah ud Lteolde Telephon 818. Dr. I. Bühler, Deutscher Arzt. 120 Ost McCarty Straße, Nähe zu Delaware Straße. Osfice-Gtunden: 8 9 Uhr Bor.; Z t Uhr Nachm.: 7 Uhr bend. Telephon 1S. Dr. C. R. Schaefer, ZSrzt und Chirurg, No. 430 Madison Avenue, nahe MorriS Str Sprechstunden: 8 9:8 Uhr Morgen, Uhr akynnrrag, ? , uar env. Telephon 282. , Dr. I. Tl. Sutelisse, efchasttat Nch ausschließlich mit vundLr,tttcke Halle und mit eschlechlk und Urtnkrankhettea. Ko. 05 Oft vkarket Strafte. Dfnce-etunben : 9 Itl 10 Uhr Sonn. S bi I Uhr Nach. Sonntag anSgenvmme. Telv K 4LL. C. C. Wuerto, Deutscher Zahn - Arzt, Ro. 8j Nord Pennsylvania Str. , Ga ird Rskvnsch aaeadt Dr. BurShardt, Deutscher Arzt. Osliee und Wohnung: VI o. 382 Süd Meridian Str. Olftee.tztuden : 8119 9 Uhr Cora. 1 bi Uhr Nachm. 7 bi 8 Uhr bd. anntag 8 9 Vormittag. Telephon SSO. Telephon 126A Unterstützt die vkfio C0 - OPERATIVE La un d r y, hetrikbeu ten Union LSuschmädche. o. 138, 140 und 142 Virginia venue. T. E. Sornerville, Manager. o$art Halle 5 Hkurh lZtetor. Dai, größte, schönste und älteste dcrartie grfol in dr Stadt. Die geräumige und lchön eingerichtete Halle steht Verein, Logen und Privaten zur Lihaltung von välen, lonzertm und Versammlungen unter lihra
W
ln Cte;ta verf25z.
Lolumdia Ilalle ! Ecke McCttty & Telavare Str.
Die schönste, größte und amkeuenrften ein eerichtetete Halle der Südseite. Sie sieht ,ur Verfügung für bhklwg von Sonzerten, Tanz-Kränzchen, VartieS :c. Besonders ist sie Vereinen zu empfehlen. CCT Die schönste Wirthschaft in der Stadt, Nur die bestrn Getränke werden ver aireicht. Lu zahlreichern Besuche ladet ein Otto ScIimldL Zur Erinnerung ! Meinen Freunden und dem Publikum hier mit zur Anzeige, daß ich die Wirthschaft, Ecke Chio und Noble Straße, übernommen habe, und mich bcmühm roerde dieselbe zu einem angenehmen Sammelplatz der Deutschen zu gestatten. Beste Setränke und Cigarren :c. Zu zahlreichem Besuche ladet ein EottUeb Feukhardt, Ecke Ohio und Noble Straße. Die Union Trust Co. Capital $600,000 Office: No. 68 Ost Market Straße. 3ofm S. Solllday. öenrto Eitel. Präsident. 2. tce.Prästdent nd Echatzmeifter. Addiso . HarriS. a'l L. Look. I. i,epröstdent. EekretSr. Direktoren: Eharle . Browneli, N. . DePau, Addison (X. Harri. Sterling Sk. Hott, Henry E.Long, dward L.McSee, xqov.t. 4;a, J.S. Elfton, John H. Hollida, Veorge stottje, Volne I. Mallott, Sam.S. Skanh. Gesetzlich authorisirt alS ExecutorS, Admi nistratoren, Vormünder, AssigneeS, Receiveri uno Prunkes zu sungiren. Kaufen und verkaufen BondS. Borgm Geld auf Hypotheken und sonstige Sicherheiten. Collektiren Interessen, Dividenden und Miethen. Offeriren die testen Sicherheiten zu Geld Verleihern. Unter Staatsaufsicht und zum doppelten etrag des Kapitals verantwortlich. J. C. II0RNUWS Wirthschaft! 145 Oft Washington Straße. Jeden Vormittag feiner warmer Lunch . Beste Bedienung und vorzügliche Setrönlt und Cigarren. Brillen werden nach den besten Methkden den ugm angepaßt. &cnx) Seyfried, 29 Nord Pennsylvania Str. Feuer - Verstcherung zu den niedrigsten Raten. uoTirn- - Geichäftliche u. gesetzliche Dokumente sorgfältig ausgestellt. AN IDEAL FAMILY MEDICI HE For IndJcectlva. UlUonufM. HcAMlie. Cn.t!pln. iid VaiplztB. OffeBiUve Kretk. nd ü diiturdcr o Um fclonux. h. Urerand Boweia, RIPANS TARULPR ! Wt B-cntlr Tet irrorm.tlT Ferfrt (Ugetttlon followa tbir am. Bold ' brdragviHtaor seilt bTm&ü. Box ( riala ,7äc 'ekure ( 4 boxes), X I Vor trr lunnlMfndmii f lill'AN C IIKMICAI. CO.. WwT-k. TheodoreStew, Nachfolger von W. S. Lnderfon. Abstrakte von Besitztiteln und Grundeigenthum werden in prompter. und zuverlässiger Weise ausgeführt. No. 8 Ost Market Straße. Indianapolis. Ind. CARL PINGPANIsS Ssutschs : ' . Buch Handlung 7 Süd Alabana Straße. Bestellungen und MonnementZ auf alle tm In und Auslande erscheinenden Bücher 'und Zettschriftenwerden angenommen und prompt abgeliefert.' An und Verkauf alter Bücher. Sozialistische Literatur. cMl8.MeiM8-x V. ?0?VttILttIS. CATt I ODTAIN A PATEfT t Tor m prompt mwfr and an taDt opmton, wrlt to COh who brnra bad nearly Ötj run1 rperienoe in the patent bosicets. Communtc. tlot trictly oonfld.ntiaL A Ilaadbk of laformatjoa cKmoarniaic 1 t r t ud bow to ofctln Lbem md( fr. Also m catAlou Oi mfhnIc&l tnd eclenüflo bookj eect ftee. Patent takea throneh Mosn k Ca. rMtr CToiai notioelntb Hrieatifle A -! es . 4 tbuf r bixOKht wtlely befor ttf DubLt vluii out cot to Uia tnTeotor. Thls ep!oüld pzprr. A A 1 lll. A l . x M . usaea wepur. eiecizuj liiusmiea ou vj zu u larvMt eironlaUoa of nr KuenUfle wor in Um world. 93 tmt. bjunjj ooni mamt fren. BaildiDf KdiUun, montbly, ilXJ yw, . eorlca, '2Ü cenu. Ererymnabrr cruicj betirul pUtM. ta oolor. nl f.bctr;ri;iu of . -r boo... wttb plau, enablmt tnllWi io b lXt ) ftlÄB aad Mour ountr. Aj UVJlt COn KtW L'
sLE0 UN00) xNep-ausv ?EYE GUSSES At V tfRESCRIPTICNg pecvJ!St sTNfc5ZA5Si
