Indiana Tribüne, Volume 17, Number 245, Indianapolis, Marion County, 24 May 1894 — Page 2

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Jnviana Sribiine.

Erscheint .! Täglich und QonntagS. Die tägliche. Tridü:: kostet durch den Tröge, Cent per Woche, fei; SontagS,Trtbüne" S SentS per Woche. Beide zusammen IS Sent der 65 Cent per Monat. Per Post ,ugeschickt t vornSbezahluna ttptx Jahr. Osfice :No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Znd.. 24 Mai 1894. Origwaleorrespond?nz. Streiflichter von der Gartenstadt. ! Chicago, U verfrühter HundZtagZzeit. Wenn Sie jetzt in nxlnchen Chicagoer Blättern lesen, die Straßen der Gartenstadt seien in schmutziger e m Zustande, als je zuvor, so wollen Sie das . einfach als schnöde ParteiUebertreibung administrationsgeznerischer Organe ansehen, die Straßen sind blos . e b e n s o schmutzig, wie . je zuvor, und das ist freilich übergenug! Da fallt mir ein, daß ich fchon am Schluß eines vorigen Briefes einmal von dem gartenstädtischen Schmutz ein wenig erzählt habe; aber so geht es, die meisten Dinge, welche das Chicagoer Leben in gewöhnlichen Zeiten zusammensetzen, orgeln sich beinahe so unverändert immer wieder ab, wie die Musikschablonen auf einem Accordion, nur in der Stärke des Tones oft verschieden. . Und letztere ist in diesem Falle wegen der heidenmäßigen Blattern-Angst und deö ungewöhnlich frühen Eintritts der allerschönsten Hundstage naturgemäß größer geworden. Dann bei alledem auch noch schmutzstarrende Straßen, welche selbst den von Reisen heimkehrenden Chicagoer Patrioten (wie jüngst dem berühmten Bankier Lyman Gaze sogar nach einer Orient reise!) das aufrichtigste Entsetzen verursachen, das ist freilich ein starkes Stück. . Vielleicht hat sich zur Zeit, da dieser Brief Ihnen zu Gesicht kornmt, etwas Entsetzliches zugetragen. Denn, der gestrenge HerrBurgermeister der JuJmb stadt, der jede mögliche Idee, für welche . er einmal gewonnen ist, auck durchführen zu müssen glaubt, trägt sich mit einem großartigen Jmpf-Attentat auf sämmtliche Bewohner Chicagos, soweit sie mcht in der allerjüngsten Zeit diese Segnung schon freiwillig und gläubig über sich haben ergehen lassen. Nicht Alle huldigen aber dem Jmpfglauben, und es wäre nicht unmöglich, daß es. ehe ein Versuch gemacht wird, die Stadt rsin zu fegen, zu dem Versuch einer all gemeinen Zwangsbeglückung mit Kuh-pocken-Gift, zu einem Appell der Impf Skeptiker an die Gerichte und eventuell zu Riots" kommt. Huh! mir schaudert, wenn ich daran denke. Sollte mir etwas Menschliches zustoßen, so werden Sie hoffentlich meine arme Wittwe etwas trösten. Einstweilen will ich mich aber noch U Lebens sreuen, so gut es geht. Der Himmel sorgt doch immer für die eine oder andere Versllßung dieses schicksalsschweren Daseins. Letztes Jahr, bei der allgemeinen Theuerung in der Gartenstadt gegen den -Schluß der Weltausstellung, sind wenigstens die lieblichen Trauben reicher und billiger vorhanden gewesen, als je vorher, und im heurigen Früh-Hochsommer tritt an deren Stelle ein ganz phänomenaler Erdbeeren- und Citronensegen! Diese GLttergaben sind um so höher anzuschlagen, als sie nebenbei die Abhängigkeit von dem gewöhnlichen Chicagoer Volksbie? (billig und schlecht!) während der warmen Tage etwas dermindn können. Freilich wohl nicht lange. Die voreiligen Glutbküsse der Sonne haben der edlen Kunst Thalias wenig Heil gebracht. Denn wer möchte an einem solchen stick-schwülen Abend, wenn er halb geröstet den häuslichen Heerd erreicht hat, noch Lust haben, womöglich aus weiter Entfernung, sioh nach dem Musentempel zu drängen? Arme, CornerGrocer -Truppe von New York! Du hättest ein besseres Schicksal verdient, als es Dir in Chi cago" beschieden wurde! . Nun, tröste Dich mit den vielen andern, w i r k l ich e n Corner Grocers" in Chicago, die zur Zelt infolge einer mörderischen Concurrenz der Allerwelts-Palastläden ebenso magere Zeiten haben undnicht so mir nichts dir nichts einpacken kon nen, wie Du! Es ist überhaupt so eine eigene Sache mit' wandernden Theater-Unterneh-mungen in der Gartenstadt. Hier ist es vielleicht schwerer für solche, als in zeder anderen amerikanischen Groß stadt, die wahren Chancen zu berechnen; das unerwartete Hinzutreten des einen oder cndern Factors, der vielleicht wo anders die Sufpe weder fetter noch magerer gemacht haben wurde, kann hier die schönsten Crfolgs-Aussichten in einen Dalles erster Güte verwandeln. Infolge der ungeheuren, e i n z i g a rt i g e n Iusdehnuttg dieses. Riesendorfes pardon, dieser Riesenstadt kann eine plötzliche Witterungslaune, oder das gleichzeitige Vorhandensein irgend einer anderen Attraction von besonderem localen Interesse, oder sonst ein Zufallsspiel eine ganz andere Wirkung üben, als sonstwo, und die Berechnung des gewiegtesten Managers" über den Haufen werfen. . Wahrlich. , für Chicago sollten sich dieRitter vom Thespiskarren ejn besonderes Handbüchlein anlegen, das noch öfteren Verändsrungen unterworfen 'werden müßte,- als die Schifffahrts-Seekarten! Mit. den Hundstagen beginnt sich auch das jährliche schnöde Elend mit den Hunden und Hündchen in der Gartcn'iadt. wieder einzustellen. Gott weiß es, der Hundefänger" ist nirgends in Amerika ein Heiliger, und der Pfandstall ist nirgends eine Wohlthätigkeitsanstatt für das vierbeinige und zweibeinige SßaU. . . Aber in Chicago hat der Mißbrauch 'dieser Einrichtungen zu Seldervressunas-Awecken wahrscheinlick

seme höchste Stufe erreicht, der Hunefänger ist eigentlich nur ein privilegirter Straßenräuber einer bestimmten Specialität ohne die geringste herkömmliche Räuber-Noblesse und die wi.rklich gefährlichen, aber nicht ausbeutbaren Köter laufen, unbehel-

ligt von den amtlichen Wauwau-Hä-schern, in schönster Freiyett enim. Das aebört au den Dmaen. über die längst kein echter Chicagoer mehr sich aufregt, wo käme er sonst hin? Aber mit stillem Neid mag er jetzt doch nach New Fork blicken. Alte Sündenstadt auf Manhattan Island, du kannst wieder einmal Ci5ago auslachen! Denn bei dir stab jetzt der Hundefänger und der Pfandstall glücklich durch Staatsgesetz abgeschafft, die Obbut über aefährliche oder anstößige Wauwaus und Miezchen ist einfach dem Thierschutzverern zugewiesen, und verlaufene Hunde werden, wenn sie dersteuert sind, kostenfrei dem glücklichen Herrn zurückerstattet. Das fortschrittstolze Neu-Paris hat da schnöde hinter seiner ältlichen Schwester zurückstehen müssen. Aber die Chicagoer' kennen wenigsten- ein gutes Ding, wenn sie es sehen," und so hat denn bereits die Agitation für die Nachahmung des New Forker Gesetzes begonnen. Von den Hündchen bis zum zarten Menschengeschlecht ist kein allzugroßer Schritt, und hier läßt sich ein Punkt niifrntiiVit. Zn welckem Chicago wiederum echten modernen (um nicht zu sagen fm de siecle'-) FortschnttZgelst zeigt. Chicago ist nämlich zur Zeit die Idealstadt der weiblichen Notare! Auf 100 wird deren Zahl bereits geschätzt, und immer häusiger scheint es vorzukominen, daß unternehmendere Stenographinnen und . Schreibmaschinen-Mä-dels in diese Profession umsatteln, resp, sie noch zu der vorigen hinzu betreiben. Das ist um so bemerkenswerther, als in manchen Staaten unserer großen Union weihliche Notare überhaupt noch nicht anerkannt werden. Man könnte dieser Chicagoer Specialität noch mehr Gefchmack abgewinnen, wenn nicht die Gartenstadt gleichzeitig auch mit mannlichen Notaren geradezu überschwemm? wäre, deren Frauen doch auch leben wollen. Mit einem auS tiefstem deutschen Herzen kommenden Jubelrufe vom vorigen Weltausstellungsplatz schließe ich meinen heutigen Brief: da) wundervolle Deutsche Haus" im Jackson-Park bleibt der Mit- und Nachwelt endgiltig erhalten, so lange es nämlich selber halten will. Die Südpark-Commis-säre haben also doch auch einmal etwas für das Aeutschthum und für das HLhere Cultur-Jnteresse gethan. I. N. Im Interesse unserer Küsten, Vertheidigung. Mit einer Belastung, welche dem Ge wicht seiner vollständigen Kriegsaus rüstung gleichkam, hat das Torpedoboot Cushing" die Reise von Washing ton nach New York fast ausschließlich aus Wasserwegen des Binnenlandes zu rückgelegt und dadurch die Vortheile, welche uns die eigenthümliche Beschaf fenheit unserer atlantischen Küste bei einer feindlichen Invasion gewährt, in praktischer Weise illustrirt. Das gute Schiff dampfte den Potomac hinunter bis in die Chesapeake Bai, die letztere hinauf bis Chesapeake City und durchquerte von dort aus auf dem Canal die Halbinsel. Solcher Weise auf dem Delaware angelangt, setzte das Boot seinen Curs gen Norden fort bis zum Delaware und Raritan Canal: aus letzterem erreichte es den Raritan Fluß bzw. die Rantan Bai und dann die Ge Wässer von New York. Es sind allerdings schon früher Rei sen ähnlicher Art gemacht. worden. Ad miral Luce legte denselben Curs von New Fork aus auf dem Dampfer Ai?en" zurück; ja Lieutenant Bald Win fuhr mit dem Zollkutter Morrill' aus Binnengewässern sogar weiter, und that die Möglichkeit dar. Charleston aus den Wasserstraßen des Binnenlandes zwischen den Flüssen North Edisto und Asteley zu erreichen. Allein diese Fahrten lassen sich mit der jüngsten Reise, des Torpedobootes Cushing"j nicht wohl vergleichen, da diese letztere der Fahrt eines im activen Dienste fa' kindlichen Kriegsschiffes gleich zu achten ist. . ' In Fachkreisen wird der Fahrt des Cushing".sehr große Bedeutung bei gemessen und Vermessungen behussHerstellung weiterer Binnenwasserstraßen, auf welchen die bedeutendsten Städte an der Küste von Massachusetts bis Texas zu erreichen sind, werden für nothwendig erachtet. Wird ein solcher Plan im größten Maßstabe ausgeführt, so müßte mit der Construction eines Canals durch Cape Cod nach der Buz zard's Bai, unweit von Sandwich, begönnen werden Von dort bildet der Long Island Sund eine geschützteWasserstraße, welche an ihrem Ostende von den geplanten Fisher's Island Fortisicationen vertheidigt wird. Die Route von New York durch New Jersey, den Delaware hinab und auf dem Canal in die Chesapeake Bai hat der Cushing" soeben zurückgelegt. Von Norfolk nach den Gewässern von Nord-Carolina bieten.sich zwei Wasserstraßen dar und zwar die Alb'ermarle und Chesapeake Route oder der Dismal Swamp Canal; die Sunde von Currituck, Albemarle und Pamlico müßten eventuell mit künstlichen Fluthverbindungen zwi schen Neuse und Cape Fear versehen werden. An der Küste von Süd-Ca-rolina müßte die Reise eine Strecke weit freilich auf offener See fortgesetzt werden, wenn nicht sehr kostspielige Canäle im Binnenlande construirt werden soll ten. Dann aber kommen die zahlreichen Sunde und Buchten von Süd-Ca rolina und Georgia. Durchschneidet man Florida mittels eines Canals, so kann in den Bayous und Lagunen von Florida, Alabama. Mississippi. Loui. siana und Texas dieFahrt bis zum Rio Grande fortgesetzt werden... Die Fahrt deSTorpedobootes CushIna illustrirt also an der Hand der er.

wähnten Wässerstraßen die Möglichkeit, Kriegsfahrzeuge dieses Genre an einem gegebenen Punkte concentriren zu können, ohne daß dieselben der Gesahr ausgesetzt zu werden brauchen,

auf der offenen See von übermächtigen Feinden gekapert zu werden. Läßt man die Küste fudlich von Norfolk vor läufig ganz außer Acht, so finden die reichsten und bevölkerten Städte des Landes in einer genugend starken Torpedoslotllle einen knneswegs zu verachtenden Schutz. Daß die Franzosen ihre Seestädte Zn ähnlicher Weise zu schützen bestrebt sind, erhellt aus dem Eifer, mit welchem sie das Problem des Transportes von Torpedobooten aus Eisenbahnen uoer Land studirm. Die eigenartige Formation unserer atlantischen Küste bietet die Möglichkeit, ohne sonderliche Schwierigkeiten das zu erreichen, was man in Frankreich sehr kostspieliger Bauten für werth hält. Sociales von den Wespen. Nicht weniger interessant, als bet den Bienen schreibt eine wissen schaftliche Zeitschrist sind die gesellschaftlichen Einricktunaen bei den wilden Wespen. Der Mensch freilich, der Alles nur von seinem Standpunkt ansieht, betrachtet diese Insekten lediglich als Raubgesindel, aber tn mancher BeZiehung mit großem Unrecht; sie zeigen sicherlich viel weniger individuelle Selbstsucht, als der Mensch, dieseconcentrirte Bestie". wie ihn ein moderner deutscher Dichter allzu realistisch genannt hat. Die Wespen leisten Bedeutendes als Architekten, Bauarbeiter, Zimmerleute und Papiermacher, und das Alles zugleich für ihr Gemeinwohl". Sie schwärmen weithin .in die Felder und Gärten auf der Suche nach Lebensmitteln; mit musterhafter Sorge für das Interesse des Ganzen fressen sie die schönste Seite der Pfirsiche und anderer Früchte heraus, welche die heißesten Küsse der Sone empfangen hat, nagen an den schönsten Fleischstücken, am Zucker u. s. w. in der Speisekammer des Menschen. oder die Ergebnisse dieser Brandschatzungen werden gkwissenhaft heimgebracht und mit jener Gerechtigkeit, welche von Aristoteles gepredigt, aber noch von keinem menschlichen Gemeinwesen in unserer CulturWelt ausgeübt wurde, zum gemeinsamen Besten in der patriarchalisch-socia-lfftischen Wespenrepublik vertheilt. Jede arbeitende Wespe ist Commissär einer solchen Republik. Hat sie auf einem Fouragierzug Erfolg gehabt und kommt glücklich wieder heim, mit Schätzen aus dem Garten, dem Speicher. dem Grocerieladen u. s. w.. so setzt sie sich auf die Spitze der Kuppel unter ihre versammelten Genossen, schüttet stolz ihre ganze Beute aus. und die Papiermacher, die Famjlienwärter und die anderen häuslichen Tsrheitex kriegen auch ihren Theil. Die Arbeitstheilung in einem Wes? pennest scheint eine sehr ausgebildete zu lern. Planche der Arbeitenden scheinen ausschließlich als Lebensmittel-??oura-geure und Soldaten angestellt au sein. andere als Papiermache? und Maurer, wieder andere als Hüter und Wärter. Von aufmerksamen Beobachtern wird sogar erklärt, daß die Papiermacher und Maurer nach einem bestimmten System schichtenwetse arbeiteten, oan zevem tw vtaum von etwa einem Quadratzoll zum Auffüllen mit Wellen zugewiesen sei, und daß kein Axbeitex unbestraft auf das einem Nachba? zugewiesene Gebiet htnubergehen dürfe. Doch bedarf es noch eingehender Forschungen, ehe man darüber etwa? bestimmteres sagen kann. Eines freilich ist ganz unzweifelhaft in dem socialen Arbeltssystem der Wespen: Anhänger der achtstündigen Arbeitszeit sind sie nicht. Dafür haben sie auch wenig ryolungs- und gar keine Fort-schritts-Bedürfnisse Vom Inlanve. Bürger der C o u n t i e S Lynn und Sullivan. Mo., baben $2000 aezeichnet und als Belohnung für die Einfanauna der flücktiaen Gebrüder Taylor von Browning, der Mörder der Familie Meeks, ausgesetzt. Der Mord . . ch. . m vs . :: c i luuiuc ui oer Jiai voll! 4U, os. uciuui und man glaubt, daß die Mordbuden aus dem Staat entkommen sind, WäbrendelnesÄewitters standen die Schulkinder auf der Be randa des Killions'schen Schulhauses bei Maysville im County Allen in Indiana. als der Blik in daS Gebäude schlug und den vierzehnjährigen George ummings todtete. - Mehrere' klemere Kinder wurden von dem' elektrischen Ostrom niedergeworfen, wobei , der sie benjäbriae Georae Vanee möalicker weise tödtliche Verletzungen erlitt. Auch der Lehrer wurde schlimm zugerichtet. Der verbänanikvolle Taa war der des SchulschlusseS vor den Sommerferien. In Bloomington'J? hat der neue Mayox G. M. Smith, der ' als unabhängiger gewählt wurde und sein Amt am letzten Dienstaa antrat. als Erstes sofort mit der schärfsten Ausführung der Saloon-Ordinanz'en begonnen. Zum Zweiten will er den

(Spielern und dem socialen Uebel zu Leibe gehen. Neue Besen kehrey gut. Vorläufig hat Bloomington Polizeistunde um 11 Uhr und ist am Sonntag g.anz trocken". ' DaS Ober - Staatsgerich, von , Iowa hat i in dem Processe der Gibbs Brewing Co. wider denSchankWirth Charles De France in Deö Moines eine den Handel mit außerhalb des Staates erzeugten Getränken außerordentlich erschwerende Entscheidung gefällt. ' Es hat nämlich - alle Kauf- bezw. Lieferungsverträge über berauschende Getränke, welche im Staate Iowa durch . Ablieferung der betreffenden Getränke an den' Käufer erfüllt, werden sollen, für nichtig erklärt und uö diesem Grunde nicht nur eine Klage auf. . Bezahlung deö KaufgeldeS. fllr von auswärts 'geliefektes Bier abgewiesen,' sondern auch'ditdon dem Verklagten angestrengte Widerklage, die Klägerin und Widerver, klaate :ur Rückzabluna d? von dtm

Widerklage? früher an sie gezahlten Kaufgelder für ihm geliefertes Bier verurtheilt. , Der Genre - Maler Henry Alezander, dessen Atelier sich in der 10. Straße in New York befand.

wurde an einem der letzten Morgen im dortigen Onental Hotel . in dem er kurz vorher Wohnung, genommen hatte, in, sterbendem Zustande aufgefunden und verschied, ehe ärztliche Hilfe herbeikam. Der Künstler, der in München studirt hatte, war früher recht erfolgreich und hat für seine Gemälde mehrfach Preise davongetragen. Zuletzt scheint ihn Mangel und Sorge gequält zu haben, er suchte gegen die Qualen unbefriedigten Ehrgeize's Trost im Trinken, und zuletzt war ihm, als man gar, da er mit der Miethe im Rückstände war, an die Thüre ein Vorlegeschloß legte, das Leben so schal, daß er zum Giftbecher griff. Er löste Kleesalz in Whisky auf und führte dadurch ein qualvolles Ende eines qualvollen Lebens herbei. CharleS Pulgar in New Fork, ein Passagier des jüngst aus Curacao eingetroffenen Dampfers Philadelphias berichtet über das furchtbare Erdbeben, welches am 27. April Maracaybo in der slldamerikanischen Republik Venezuela heimgesucht hat. Die Hälfte der Bevölkerung von sechs Städten kam dabei um's Leben und eine große Menge Eigenihum wurde zerstört. In den Städten Merida, Valara und Timotes währte die Erschütterung fast zwei Minuten. Die Häuser des Ortes schwankten und wurden auseinander gerissen und die Bewohner flüchteten Hals über Kopf, soweit sie nicht um's Leben gekommen waren. In Merida fanden. 150 Soldaten, welche in einer Kaserne vor der Stadt einquartirt waren, den Tod. Die sechs heimgesuchten Städte- liegen auf einer Fläche von etwa 40 Quadratmeilen. Ich k'qnn Dich und unser kleines Kind nicht darben und hungern sehen, und werde meinem Leben ein Ende machen", so schrieb vor einigen Tagen in NewIork in seiner Verzweif lung der 43 Jahre alte Karnießmacher Jean Joseph Schwarz, dessen Leiche jetzt im alten Reservoir im CentralPark gefunden worden ist. Der Unglückliche, der durch dauernde Arbeitslosigkeit mit seiner aus Gattin und einem dreijährigen Kinde bestehenden Familie, an der er mit großer Liebe hing, der Noth und dem Elend anheimgefallen war, hatte im Januar d. I. seine Stellung verloren. Veraeblich sah er sich nach Beschäftigung um, sich und seine Familie vor dem Verhungern zu schützen: er fand weder Arbeit noch Unterstützung. Da verlor ex den Muth, die Verzweiflung packte ihn, als das mv nach Brod nes und kein Cent mehr im Hause wa?. Der Gedanke durchzuckte ihn, seinem Leben ein Ende zu machen. Noch zögerte er, da fiel ibm ein. vak er sein Leben in iinft deutfchenTempler-Loge mit?1000 versichert habe und daß diese Summe im Falle seines Todes werde ausgezahlt werden, und die Frau mit ihrem Kinde dann wenigstens eine Zeit lang aller Noth entrückt sei. Und nun machte er den Gedanken zur That und sprang in das Reservoir im CentralPark, aus dem seine Leiche aufgefischt wurde. Vor einigen Tagen hätje er sich darüber beklagt, daß es ihm nicht möglich sei, Arbeit oder Unterstützung zu erhalten. Gegen Abend saß er eine Weile still im Zimmer, dann schriet) ex semex Gattm einen langen Brief, in dem ex sagte, daß ex sie und das kleine V . vi n.fi r .t. ü" yerzige lno nicor ieiven seyen rönne und mit seinem Leben ein End machen wolle, damit sie die N000, su? welche er sein Leben versichert habe, erhalten könne. Mit rührenden, herzlichen Worten nahm er Abschied von Frau und Kind und .sprach sein Bedauern darüber aus, daß er sie in Trauer versetzen müsse. Er habe wohl 'gehört, daß die Stadt Tausende von Döllgrs für Arme erhalten habe, daß man $l,OOa)00 für öffentliche Noth standsbauten ausgegeben, er aber habe . t i . ni rr " i " weoer unier lugung nocy Aroeis er halten können. Nachdem er den Brief geschkleben, küßte er seine Frau und das Kind und verließ das Haus, und seitdem wurde er nicht mehr lebend gesehen. Am nächsten Morgen erhielt d:e alme Frau den Brief mit der Post. Vergebens hatte sie dann ihren Gatten sucht, bis man ihr die Trauerbotfchaft v?n dem Auffinden der Leiche brachte. Oi

Vom uBlanoe. Der 19 Jahre alte N otariatsschreiber Viktor Heil von Wun siedel in Vaiern. zuletzt in Rotthal. Münster, war durch den Velozipedsport n . Schulden gerathen. Um sich aus einer 'mißlichen Lage zu befreien, chrieb er von München aus Namens es Präsidiums eines "eheimen Bundes mit. 200.000 Mitgliedern, der bezweckt, den großen Adeligen die Hälfte ihres Vermögens zu nehmen mid damit die Baurn in den ihnen gebllhrendenStand zu ' versetzen, an den Bauern 'Englb. Kaiser von Hueb einen Brief mit rother Tinte. Der Adressat wird darin aufgefordert, xnneralb acht Tagen 600 Mark an dje Bundes lasse zu schicken,' sonst werde bei dem in 14 Tagen ausbrechenden Ausstände sein Haus und seine Familie durch Dynamitbomben vertilgt. Als dieser Brief nichts fruchtete, richtete der, Dynamitard an den genannten Bauern von Rotthalmllnster auS einen zweiten Brief, worin ihm mit dem Tode gedroht war, wenn er den ersten Brie nicht geheim halte. Der -Angeklagte' war geständig und wurde . wegen deö Versuchs, zu einem Verbrechen der Erpressung von der Strafkammer des Passauer Landgerichts zu einem Jahr Zuchthaus und fünf Jahren Ehrverlust verurtheilt. Neulich Nachts sprang während der Fahrt eines Lastzuges durch den Tunnel von St. Anton her, velchkk Zug wegen des Marktes in ZamI viel Viehmit sich .führte, eine Kuh aus der hallMsilktkii Zbur auf das Geliseergb, zygsl) rjjuj

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kreuzte' der Zug im Tunnel mit einem Lastzug von Langen her und nach alledem wurde die Kuh später vom Wächter unverletzt uius dem Tunnel getrieben! Neulich Abends empfing

der Stationsvorstehet rn Preesgwene, zwischen Shreßburg und Ehester in England, eine Kiste, m welcher sich ein Säugling befand, daneben ein Zettel, in welchem der Stationsvorsteher gebeten wird, das Kind zu adoptiren. Dem Stationsvorsteher behagte aber die Gabe nicht und er übergab Kiste und Kind einem Weichensteller. Letzterer fand nun zu Hause noch in der Kiste 200 Lstr., worauf er erklärte, daß er das Kind behalten wolle. Als der Stationsvorsteher aber von dem Gelde erfuhr, verlangte er dieses und das Kind zurück. Der Weichensteller weigert sich jedoch, diesem Wunsche' nachzukommen und nun soll ein Richter entscheiden, wem Kind und Geld gehören. I n recht häßlicher Form trat jüngst in Spandau bei' einer Anzahl Gebildeter- die Unduldsamkeit gegen politisch Andersdenkende zu Tage. Zu Ehren eines in Ruhestand getretenen Gymnasialprofessors veranstalteten die ehemaligen Kollegen, Schüler und andere, den gebildeten Ständen angehörige Personen einen Commers. Im Verlaufe der Fidelitas wurde unter den älteren Herren plötzlich bekannt, daß ein jüngerer Theilnehmer, ein Student, der Namens seiner Commilitonen den Toast auf den früheren Lehrer ausgebracht hatte, socialistischen Tendenzen huldige. Ein Arzt trat nun auf den Studenten zu und fragte ihn direkt, ob er Socialdemokrat sei. Der junge Mann gab eine bejahende Antwort. Darauf wurde er von dem Arzt aufgefordert, den Festraum sofort zu derlassen und mehrere akademisch gebildete Herren, machten Miene, ihn mit Gewalt hinauszubringen. Ein dem Gewerbestande angehöriger Festtheilnehmer legte sich energisch ins Mittel und verhütete die große Blamage rx? akademisch Gebildeten. Diese sonderfen sich indeß unter dem Ruf; Fü? Kaiser und Reich" von dem focialdemokxatischen Studenten ab, der dann das Lokal verliest. -Die DamPssage des MaschinenarsenalS von Mourillen bei Toulon ist nebst beträchtlichen Holzvorräthen kürzlich Morgens durch eine Feuersbrunst vernichtet worden. Der Schaden beträgt vier bis fünf Millionen Franks. Die Dampfsäge hatte an Bedeutung verloren, seitdem die französische Marine von der Holzconstruktion Abstand genommen hat, aber an Werth hatte sie nichts .eingebüßt, da die vervollkommneten Maschinen geblieben und große Holzvorräthe aufgespeichert waren. Infolge des letzteren Umstandes griff eben das Feuer so rapid um sich, Alarmsignale, wurdet eben sofort mittels Kanonen und Sturmglocken gegeben und in kaum einer halben Stunde waren dreitausend Personen versammelt, den gewaltigen Brand zu löschen, doch war dies unmöglich Z man mußte sich darauf beschränken, ihn zu lokalisiren, um die angrenzenden Kechlendevots und Zim mereiwerkstätten zu retten, was auch gelang. Das Arsenal war bereits 1845 gänzlich abgebrannt; damals wurde der berüchtigt prodencalrsche Bandit FerrandZn als Brandstifter be. trachtet. In Paris vollzog der Scharfrichter Deibler aus Dijon die Hinrichtung Laureau's, welcher seine Mutter, seine Gattin und noch eine dritte Frau umgebracht hat. Entsprechend der Bestimmung des Straf, gesetzes mußte Laureau als Muttermörde? den Weg zu? Guillotine barfuß, inen schwarzen Schleier über dem bis zum Knie reichenden Hemde, zurücklegen. Unmittelbar vor der Exnution wurde der Schleier abgenommen. Als Kuriosum wird erwähnt, daß dem in Dijon geborenen Deibler vor einigen Bürgern ein Frühstück angeboten, von diesem jedoch abgelehnt wurde. - Die Trockenlegung des Zuidersees soll nun Thatsache' werden. Die von der niederländischen Regierung niedergesetzte Commission hat am Gonnabend mit 21 gegen 6 Stimmen der Trockenlegung des Sees und dex Errichtung eines Dammes von Nord? Holland bis nach Friesland zugestimmt. Die Kosten werden auf 189 Millionen Fl. veranschlagt, oder aus IIS Millwnen mit ZinseSzinsen; dgrsn sind die Kosten für die Vextheidigungsmaßregeln und für die Schadlos Haltung der Fischer des ZuiderseeS - einbegrisfen. Der Ausschuß empfiehlt einstimmig, die Arbeiten durch den Staat ausführen zu lassen. Durch die Trvckenle gung des Sees werden 190,000 Hektar Boden im Werthe von 326 Millionen Fl. gewonnen. ' Ueber eine merkwürd ige Vergiftung mit Cantharidin, dem wirksamen Stoff auS den spanischen Fliegen", berichtet ein Militärarzt auS Algier. Eines Tages kamen gleichzeiiig eine größere Anzahl von Soldaten zur 'Behandlung,' 'welche an Abgeschlagenheit. Schwäche 'u. s.'w. litten. ' Als der Arzt der Ursache dieses dunkleq Leidens nachging.' ließ sich zunächst feststellen, daß nur solche Soldaten davon hefallen wurden, svelche als besondere Kost Frösche Segessen hatten, die sie in' einem nahen Flusse gefangen. Wif nun weiter zu ermitteln war, hatten sich diese Frösche von einer dort massenhaft Yyrkymmenden Fliegenart exnähxt, die den echten spanischen, Fliegen (CanthariS vesicatoria") nahs verwandt, somit auch cantharidmhaltig sind. Alö diese gefährliche Beikeft ver, boten, wurde, genasen die erkrankten Soldaten sehr rasch. Im demokratischen. Australien kommt es bei Heirathsanzeigen des öfteren vor, daß , zwar nicht Vater und Mutter der- glücklichen Brautleute, wohl aber 'deren Großeltenv Urgroßeltern, ja irgendein Urur ururgroßonkel derEhre theilhaftig rar fciVsn der b5tffz, ArzviAv, mit

DaS Geheimniß der Kraft. (In acht Akten.) .

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8. Akt. Nach gethaner Arbeit ist sehr gut rnh'n, Und herrlich mundet der Göttertrank, Johann Hoff'ö Malzertrakt, an dem sie nun Sich gütlich thun, sonder Zögern und Wank. Denn sie wissen, daß nur der ächte Johann Hofssche Malzextrakt sie bei Kraft und Gesundheit erhalt. Nehmen Sie nur den ächten, und lassen Sie sich nicht mit einer der zahlreichen Nachahmungen, die Ihnen der gewissenlose Händler als .eben so gut" anpreist, anschmieren. Der ächte Johann .Hofs'sche Malzextrakt muß die Signatur von Johann Hoff" an der Hals-Etikette jeder Flasche tragen. Kein anderer ist ächt. Eisner & Mendelson Co., Agenten, 162 & 151 Franklin, Str., N. Y.

Namen ausgesuyrr zu wervsn, stets dann nämlich, wenn die betreffenden Verwandten, die natürlich längst der grüne Rasen deckt, eS während ihrer irdischen Laufbahn zu irgend einem Ordensbändchen oder Titelchen gebracht haben. Getraut: Herr Jones, Enkel deS CapitänS zur See So und So, Großneffe von Sir So und So und Frl. Smith. Ur-Ur-Ur-Ur-Groß-nicht des Earl von So und So." Wie vornehm nimmt sich daS nicht auS, und daß die respektiven Eltern darüber ganz vergessen worden sind, was. thut dies? Vater N'. 1 ist vielleicht BuchHalter, sein College No. 2 Straßen? bahn-Conducteur, also in Stellungen, die auf Salonfähigkeit nicht Anspruch erheben können. Also, wie gesagt, besonders auffällig sind derartige Anzeigen, die den ganzen Stammbaum die durch die Selbstachtung der Parteien vorgeschriebenen Lücken ausgenommen aufzählen, hier keineswegs; immerhin dürfte die nachstehende Todesanzeige, nicht leicht ihres Gleichen finden: Charles Thomas Haine Cook, geboren zu Brighton 1810,Sohn des Obersten 'Jones, Stallmeisters Georgs des Dritten; ein Schützling der Prinzessin Sophie: seine Mutte? war Ehrendame, Freundin und Gesellschaf terin der Königin Caroline; Neffe der verstorbenen GraM Essex, &m Bruder wird m ,Men yf tht Times aufgeführt als Superintendent der Schulen von England, Irland und Schottland. Er trat m die Marine Ihrer Majestät, diente fünf Jahre c 1 r jf u aiuv an oer ajTuarnjqen nuux uny kam als erster Officier mit' dem verstorbenen Capltan Geary der komgii chen Marine dreimal nach dieser Colonie. Vste? von Frau John Ferguson, Castlereaghstreet." Den deutschen Fr i edensvereinen ist von Selten einer hoch herzigen Dame aus Bayern eine Erb schaft von 50,000 Mark zugefallen, welch? von dem Friedens büreau in Bern, das bereits Corporationsrechte besitzt, verwaltet werden soll. Die (3t schwister haben zu diesem Zwecke eine besondere Stiftung angeordnet, deren Zinsen den deutschen Friedensvereinen und dem. Internationalen Friedens büreau zu Gute kommen. Dieser erste praktische Erfolg ist um so erfreulicher, als die Friedensbewegung bis vor Kurzem noch wenig Verbreitung ' in deutschen Ländern gefunden hatte und die Stiftung die erste der Art auf dem Continent ist. Ei n e i n j ä h r i g-f r e i w i lliger Krankenwärter" dient zur Zeit im Spandauer Garnison-Lazareth sein Jahr ab. "Es ist ein aus Westpreußen gebürtiger Mennonit,' dessen Religion den Krieg, bekanntlich ?verwirft. ' Bei tyn jn Berlin lehendtn Mennoniten wird diese Satzung, vielfach nicht melr' so streng beachtet, die westpreußischen Glaubensgenossen hal ten jedoch noch starr daran fest. 'D!e Militärverwaltung hat infolge dessen. dem jungön Mann gestattet, seiner Dienstpflicht als Krarkcnwärter zu z:n!i?n. ' ' . Vor einigen Tagen erhängte sich in dem von Ackerbürgern bewohnten Stadttheile .Kummerau von GLrlitz der bei einem Grundstücksbesitze? und Fleischermeister in Dienst stehende Schäfer Hubrich aus einem seltsamen' Grunde. Er war von seinem Dienstherrn in einer gegen diesen von einem, früheren Mitbediensteten des Hubrich' angestrengten Lohnklage als Zeuge vorgeschlagen und vor demAmtsgericht eidlich vernommen worden. Da er hauptsächlich über die Abmachungen bei dem Dienstantritt des 'Klägers bekünden sollte und 'es. sich bald herausstellte, daß er darüber aus eigener Wisi senschaft nichts Sekunden konnte, weil fr erst nach dem Kläger bei ' jenen; Dienstherrn esngejreteq Zyar, vermochte er nicht viel -zur Sache auszusagen' drückte sich aber auch in 'dem,' was er sagte, vorsichtig. und anscheinend gewissenhaft aus. Rachträglich . sind ihm! nun, wie. aus selnen gegen seine Ehefrau gemachten Aeußerungen ermittelt worden, ' schwere' Bedenken gekommen, daß er doch nicht alles gesagt habe, wa? er wisse, daß er mehr habe sagen müs sen und daß ihm deshalb Ungelegenhelten entstehen könnten. Um allen Tribulationen zu entgehen, griff 'er .'zum Strick. Wir möchten die Abnehmet bet VortefolioS biu ttm nicht so langsam km Aboolerr derselben zn" sein. - vto

Q?D;W lh 12 und 13 siud vorrätvkg.

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