Indiana Tribüne, Volume 17, Number 244, Indianapolis, Marion County, 23 May 1894 — Page 2
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Nuir- liegt New Orleans dun Isthmus viel näher, als New Jork oder San Francisco, und an die 4000 Meilen näher, als die europäischen Häfen, welche den Haupttheil des südamerikanischen Handels controlliren. Vor New York hat New Orleans einen Vorsprung von nahezu 700, und vor San Francisco einen solchen von 1630 Meilen. San Francisco, das ja in manchen anderen Beziehungen eine große Zukunft haben mag. wird in vorliegender Hinsicht hinter New Orleans einigermaßen zurücktreten müssen, wie es scheint. Alle Fahrzeuge von San Francisco laden in Panama ihre südamerikanische Fracht auf andere Dampfer um. und die San Franciscoer Kaufleute sind daher nicht besser daran, als die von New York. Bestände aber-eine reguläre Dampferlinie zwischen New Orleans und Colon, so ließen sich auch von San Francisco aus Waaren über New Orleans nach Panama in 9 Tagen befördern, während gegenwärtig hierfür 22 Tage erforderlich sind. Zur Zeit halten die Dampfe? einer Liverpooler Linie auf der Rückfahrt von Colon in New Orleans an. halten .sich aber auf der Fahrt von Cngland nach dem Isthmus vollständig von der amerikanischen Küste fern. 70 europäische Dampfer fahren jetzt regelmäßig zwischen Colon und Europa. Eine Anzahl anderer macht die Fahrt von Europa nach Chile und Peru über Cap Horn oder die Magel-lan-Straße. Nur 3 Dampfer fahren von New York nach Colon; doch ist erst ganz neuerdings eine New Jork-Cap. Horn-Linie eingerichtet worden. Der genannte amerikanische Consul empfiehlt dringend schon jetzt die Einrichtung einer wöchentlichen Dampferlinie zwischen New Orleans und Colon Diese Fahrt könnte in 3 bis 4 Tagen gemacht werden, während gegenwärtig für die Fahrt zwischen New flott und Colon 6 Tage erforderlich sind. New Orleans würde den naiürlichen Abfluß für den ganzen Handel des Mississippi-Thales mit Südamerika bilden, und was das heißen will, läßt sich heute noch gar nicht abschätzen! ES liegt vorwiegend bel den ' 5)albmondstädtlern selbst, von dieser Empfehlung Gebrauch zu machen. Auch die jetzige sowie die in naher Zukunft zu erwartende Landverbrndung der Ver. Staaten mit Südamerika per Bahn (zwei neue Linien in Merico und eine in Costa Rrca sollen noch dieses Jahr vollendet werden) wird für New Orleans ganz besonders günstig wirken! Unfälle bei Höhlenforschungen. Der Vorfall in der Luglochhöhle bei Semriach gibt einem hervorragenden Höhlenforscher, dem österreichischen Re gierungsrath I. Kraus, Veranlassung ubcr Unfälle bei Hohlenfahrten folgende Mittheilungen zu machen. In Wasserhohlen, schreibt er u. a., kann man leicht eingeschlossen werden. - Der Forstinspektions-Adjunkt Putick 'weiß davon zu erzählen, denn es ist ihm dleö zweimal passirt, jedesmal aber war im vorhinein Vorsorge getroffen worden. daß die Sache nicht schlimm ablausen könne. Das erste Mal war es in der 'Karlutza bei Zirkrntz, wo ern Syphon sich durch ein Gewitter füllte, das wäh;r:nb der Untersuchm:g der Hohle medergegangen war.. Für diesen .Fall war aber die Feuerwehr von Zirknitz schon verständigt, daß sie den Zulauf abdämmen und den Tümpel in Syphon mit Hilfe der . Saugpumpe entleeren ; solle.-- Beides war nicht. nöthig,. denn es wurde eine Querspalte . gefunden. durch die es aelanq, sich durchzuarbel ten. Das zweite Mal war Putick in der Kleinhäuslerhöhle durch drei :2age vom Hochwasser umbraust. Diesmal war die Fahrt aber bei Beginn des Unwetters absichtlich unternommen worden, um beobachten zu können, 1 durch welchen der beiden Hauptarme der großartigen. Höhle dieHauptmasse des Wassers zugeführt werde. Proviant war für fünf Tage reichlich rnitgenommen worden, und die Beobachtung konnte daher mit Ruhe gemacht, werden. Es gehörte aber immerhin außer dem Psiicyleifer noch eme sehr kräftige Constitution dazu, um solche Stücklein zu unternehmen. Bei meinen fünfwöchentlichen Arbeiten in der Poikhöhle im Jahre 1883 richtet ich mein we sentlichsteS Augenmerk aus den Wasserstand und auf die Sicherung der Nückzugswege, deren Ermittelung und iFestigung 'nach' jedem Hochwasser die , erste Aufgabe war. Deren gab es in ! diesem Jahre mehr als genug, und 'zwar zu einer Zeit, die scnst.m die
Troaenpenode fallt. Ich hatte am Ufer de5 letzten der unterirdischen Seedecken einen Pegel aufgestellt, den ich fortwährend beobachtete. Vor Erhöhung des Weges nächst dem Eingange war schon überfluthet. wenn der vierte See nur um 45 Centimeter stieg.
Später konnte der Rückzug auch bei 60 lntimeter ohne Gefahr angetreten werden. Es war ein fortwährender Kampf mit den Elementen, die in wenigen Minuten die Arbeit vernichten konnten, zu deren Herstellung Tage erforderlich waren. Wer es nicht selbst gesehen hat, der kann sich unmöglich eine Vorstellung davon machen, wie der eingezwängte Höhlensluß zu wüthen vermag und wie rasch er oft auS einem klaren Wässerchen zum brausenden Strome anschwillt, der schwere kubikmetergroße Felssiücke'in tollem Wirbel mit sich reißt. Wer aber die Höhlenwasser auch von ihrer wilden Seite kennt, der wird wissen,' daß es vergeblich ist, sie bemustern zu wollen, ehe sie ausgetobt haben. Nach dem Motto: Der Gescheidtere gibt nach" habe auch ich mit sammt meinen Leuten die Flucht ergriffen, sobald Pegelstand Gefahr anzeigte, und oft handelte es sich nur um wenige Minuten, daß wir ihr noch entronnen sind. Von vielen Unfällen in Höhlen mag man übrigens keine andere Kenntniß erhalten, als durch die von Verunglückten herrührenden Men. schenkochen. In der Schenkofenhöhle bei Werfur hat man wiederholt Menschenknochen gefunden. Diese Höhle wird von Schatzgräbern besucht, deren es unter dem abergläubigen GebirgsVolke heute noch gibt. Die Menschenknochen in den sogenannten Türkenlucken in Niederösterreich gehören dagegen Flüchtlingen aus der Zeit der türkischen Einbrüche an. Auch in Steiermark , findet man in Zusluchtshöhlen mitunter Menschenknochen; desgleichen in Krain. Im Lamprechtsofenloche bei Weißenbach (unter dem Hirschbüchel in der Berchtesgadener Grenze) rühren die Menschenknochen jedoch von verunglückten Schatzgräbern her. Diese Höhle gehört zu den gefährlichsten, die ich kenne, denn sie ist überhaupt nur während der größten Winterkälte besuchbar, und die Zeit, während deren die Zugänglichkeit dauert, hält selten mehr als zwei bis drei Tage an. Wer von '.Thauwetter überrascht wird, ist rettungslos für ein ganzes Jahr eingeschlossen. Trotz aller Unfälle kommen aber immer wieder Schatzgräber oft von weit her zugereist, um den sagenhaften Schatz zn heben. Wie viele davon verunglllckt sind, kann man gar nicht ermessen, weil die Leute ihr Gewerbe im Geheimen betreiben. Die tiefen Schlundhohlen mögen wohl manches Verbrechen verbergen und manchem Selbstmörder eine geeignete Gelegenheit zur Ausführung seiner Absicht geboten haben. Martel führt in seinem Buche Les Cevennes" mehrere Beispiele dafür an. Mit der Höhlenforschung hängen diese Unfälle aber durchaus nicht zusammen, und es erklärt sich die geringe Anzahl und die Geringfügigkeit der Unfälle, die wirkliche Höhlenforscher betroffen haben, sicherlich dadurch, daß die meisten Forschungen in schwierigen Höhlen schön wegen ihrer Kostspieligkeit nur von berufenen Leuten unternommen worden sind, denen die nöthige Ausrüstung und der nöthige Einfluß auf die Begleiter zu Gebote stand. Daß ein Seil reißt oder daß ein Kahn leck wird, daS sind Dinge, die kaum zu verhüten sind und die jedem Fachmanne schon passirt sind. Daß aber die ominöse Lugloch-Expedi-tion bei ungeeigneter Witterung unternommen worden ist, beweist deutlich, daß es nothwendig ist, einen Unterschied zwischen Höhlenbesuchern und Höhlenforschern zu machen. Für die Neulinge wird es gut fein, gewagtere Expeditionen zu unterlassen, wenn , sie sich nicht in Begleitung von Fachleuten befinden, welche die Tragweite der Naturerscheinungen zu beurtheilen verstehen. Unter ungeeigneten VerHältnissen eine Fahrt aufzugeben, ist Pflicht und nicht Feigheit, wie in gewissen touristischen Kreisen geurtheilt wird. - Daß Ende der PananiaProcesse. Die letzten Reste der Panama-Pro-cesse . werden,' wie aus Paris geschrieben wird, in diesen Tagen theils von den 'Gerichten, wie die Angelegenheit des BLrsenspeculanten Hugo Oberndörfer, theils im Wege des Vergleiches aus der Welt geschafft. Den letzten Weg hat der Bevollmächtigte der Pa-nama--Obligationsinhaber in dem Rattenkönig von Klagen, Forderungen und Gegen-Forderungen gegen und uM Cornelius Herz und den Erben Reinach eingeschlagen und erfolgreich beendet. " Man erinnert sich, daß Cornelius Herz vom verstorbenen Baron Reinach und der Panama-Ge-sellschaft große Summen, erhalten.nach Reinach's Behauptung erpreßt hatte. Es sollen an die 10 Millionen gewesen sein, die. Herz dem Haupt-Agenten für -die parlamentarische Bestechung abgenommen hat, nachdem dieser sie von der Canalgesellschaft zu unlautern Zwecken -bezogen hat. Als die Enthüllungen erfolgten und der geängstigte Baron Reinach vor dem Anfang des Processes sich das Leben genommen, Herz sich nach England gerettet hatte, als die Processe wegen gesetzwidriger und betrügerischer Geschäftsführung und wegen Bestechung nach vielem Lärm und. langen Verhandlungen ein klägliches ' .und unbefriedigendes ErKebniß geliefert hatten und auch dieses vor-' dem -Cassationshofe unter dem Verjährungsparagraphen der Vernichtung anheimgefallen war, blieben nur mehr die' Civilklagen derPanamaObligatwnSinhaber - gegen Herz und die Erben Reinach und die der letzteren gegen' Herz übrig. Der durch besonderes Gesetz im vorigen Juli zur Ver tretüng dieser Klagen gegen den VerwältungZrath und sonstige. Personen, die widerrechtlich' Gelder von der Panamagesellschaft bezogen, eigenS ermächtigte Vollmachtinhaber der Obli?
gatwnsbesitzer erwirkte dann am 15. Februar dieses Jahres die Verurtheilung gegen Cornelius Herz. Von diefem Zeitpunkte bis zum 10. März wurde darauf der heute vorliegende Vergleich unter den betheiligten Par-
teren, der, wie man wohl annehmen darf, fchon vorher versucht und ausgiebig verhandelt worden war, glückllch unter Dach gebracht. In kurzen Worten läuft derselbe darauf hinaus, daß dre Gesammtforderung der Panamagesellschaft gegen Reinach und Herz zum Zwecke des Ausgleiches auf drei Millionen Franken festgestellt wird, daß 1,500.000 Franken davon Dr. Cornelius Herz und dessen Gattin zur Last fallen, die im Laufe -eines Jahres abzuzahlen und als Tilgung aller Forderungen.sowohl seitens der Erben Reinach als der Panamagesellschaft, zu betrachten sind. Die Erben Rernach zahlen ihrerseits den Obliganonsmhabern 1 Million Franken aus und treten ihnen außerdem ihre Forderung an die Erben des verstorbenen ehemaligen Ministers Barbe, der auch von Reinach Panamagelder bezogen, ab, wofür auch ihnen vollständige Quittung ertheilt wird. Die Forderung an die Erben Barbe beläust sich aus 550.000 Franken. Seitens der Vertreter der Obligationsinhaber und der Erben Neinach werden alle gegen Herz schwebenden Klagen und Beschlagnahmen zurückgezogen. - Die sämmtlichen Kosten des Verfahrens gegen Herz in Frankreich sowie im Auslande, sowie die Kosten, die der Vergleich mit. sich gebracht hat und nach sich zieht, auch an Stempel- und dergleichen Gebllhren, fallen mit Zinsen Cornelius Herz zur Last. Die von ihm zu erlegende Summe von 1.500.000 Franken, sowie die jedenfalls nicht kleinen Kostenbetrüge werden als Hypothek auf den in Paris liegenden Häuserbesitz der Eheleute Herz eingetragen. Der Vertrag ist von Jmbert, als dem MassenVerwalter der Reinach'schen Hinterlassenschaft, von den Erben Reinach, von Frau Herz geb. Bianca Sarous, auch in" Vollmacht ihres Mannes, und dem Bevollmächtigten derObligationsinhaber unterzeichnet. Ehe kr rechtskräftig vollzogen werden konnte.mußte er dem Staatsprokuratyr vorgelegt werden, der ihn zur letzten Prüfung dreien der angesehensten Pariser Anwälte unterbreitete. Diese veranstalteten eine eingehende Untersuchung,, die einen ganzen Monat' in Anspruch nahm, hörten sämmtlicheParteien und ihre Vertreter und gaben endlich ein ausführlich begründetes Gutachten dahin ab, daß auch im günstigsten Falle, wenn die weiteren Proceßverhandlungen ganz zum Vortheil der Obligationsinhaber verlaufen sollten, schwerlich ein ansehnlicheres Ergebniß als die durch den Vergleich gesicherten 3 Millionen Franken zu hoffen wäre. Gestärkt durch dieses Gutachten gelangte der Vergleich alsdann vor den Civilgerichtshof des Seine-Departe-ments, und dieses hat in seiner kürzlich abgehaltenen Sitzung, in Uebereinstimmung mit den Anträgen der Staatsanwaltschaft, den Ausgleich bestätigt und rechtskräftig gemacht. Cornelius Herz ist wieder ein freier Mann und kann ohne Furcht vor weiteren! Auslieferungsanträgen unverzüglich gesund werden und, wofern der Vergleich keine geheimen Abmachungen enthält, diejenigen, die ihn in den letzten anderthalb Jahren verfolgt haben, in seinen Denkwürdigkeiten mit Skorpionen züchtigen. Oom JnlanV,. Im New Yorker Centralpark, wurde kürzlich die Leiche eines etwa 60 Jahre altenMannes an einem Baum hängend gefunden, welche als die des Professors Anton Stamm erkannt wurde. Stamm war vor Jahren Mitarbeiter der . Encyclopedia -Bri-tannica" und hat den größten Theil der wissenschaftlichen Beiträge .im letzterschienenen Anhang dieses Werkes ausgeführt, scheint aber seit längerer Zeit Noth gelitten zu haben.' In seinen Taschen fand man nur 97 Cts, in'baarem Gelde. In dem Hause, in welchem der Professor zuletzt ein kleincs Zimmer bewohnt hatte.wußte man sehr wenig über Stamm, da derselbe ein Einsiedlerleben führte. ? Lucy Sefton aus Seston Township im County Fayette in dem südlichen Theile von Mittelillinois hat sich jüngst mit, Arsenik vergiftet. Nach ihrem Tode wurde ihr Koffer von ihren Angehörigen geöffnet und es fand sich darin ein Brief an ihre Mutter vor, in welchem sie dieser mittheilte, daß sie in selbstmörderischer Absicht Arsenik, genommen habe. .Sie ertheilte im Weiteren Anweisungen über ihre Beerdigung, darüber welche Gesänge bei der Trauerfeier gesungen werden sollen ' und totU cher Geistliche den Trauergottesdienst abhalten solle.. Sie war zweiundzwanzig Jahre alt und sollte im nächlten Monate beiratben. ' 1 Kürzlich wurden Chippewa Falls in Wisconsin und Umgegend von einem mit einem Wolkenbruche verbündenen Gewitter heimgesucht. ' De.r Duncan Creek, ein Nebenfluh deSCHippewa River, trat aus seinen Ufern und da3 Wasser richtete in der Stadt bedeu. tenden Schaden an. AuS dem vierzehn Meilen nördlich belegenen Orte Blosmer ist die Nachricht eingetroffen,' daß ein Wolkenbruch , dort großen Schaden angerichtet habe, indem das niederströwende Wasser einen Damm durchbrach, den fiohbos der G. Brooks Com pany überschwemmte und daS dort aufgestapelte Holz und .zwei Brücken mit sich hinwegriß. .- Drei andere DZnlme schweben noch in Gefahr, von. den andringenden Wassermassen zirstört ' zu werden. Ein Damm an'dem Chippewafluß brach und Tausende von Muß Stammholz wurden fortgeschwemmt. Die Geleise der Wisconsin' CentralBahn wurden an verschiedenen Punkten unterspült und auf der Omaha-Bahn ist ein tiefer Einschnitt mit Sand aufr gefüllt. . ; Allberi WillN l dsson Scha.nkwirthschaft kürzlich Bur
lington, JnoH 5 von Prohibitionisten mit Dynamit in die Luft gesprengt wurde, gibt den Kampf nicht auf und baut jetzt einen neuen Saloon in der Art eines Fort, mit Doppelmauern, Schießscharten, statt der Fenster, und einer eisernen Thüre. Die Garnison
wird aus ihm selbst, einem muthigen Gehulfen und einer bösen Bulldogge bestehen, welche Nachts Hosfreiheit hat. Der das Fort .umgebende Zaun wird durch elektrische Drahte mit dem Schlafzimmer der Garnison verbunden, so daß jeder Einbruchsversuch sofort einen Generalalarm verursachen müßte. Dem Manne sind in Burlington in 4 Jahren drei Schanklokale zerstört worden: zwei mit Dynamit und eines durch Brandstiftung. Er ist ein verwegener Mensch und fest entschlossen, Leben und Vermögen daran zu setzen, sich in Burlington gegen die. Temperenzfanatiker zu beHäupten. Letztere sind in der Minderheit, sonst könnten sie die Ertheilung von Wirthschaftslicenzen am Stimmkästen verhindern, sie suchen aber ihren Willen durch anarchistische Methoden durchzusetzen. Der frühere Bürgermeister McLuckie von Homestead, der vor dem großen Streik im Juni 1892 einer der Werkmeister in der Plattenabtheilung der dortigen Stahlwerke war, hat recht interessante Einzelheiten über die von Beamten der Firma Carnegie & Co. verübten Schwindeleien bekannt gemacht. Im Jahre 1891, während der Verwicklung mit Chile, mußte die Lieferung von Platten für das in San Francisco gebaute Panzerschiff Monterey" nach Krästen beschleunigt werden. McLuckie erzählt nun, wie an Sonntagabenden, wenn kein Regierungsinspektor zugegen war, verschiedene der mächtigen 13zölligen Panzer platten, die je einen Werth von mehr als $15,000 für die Firma repräsentirten, nothdürstig und äußerlich ausgebessert wurden, damit sie für den Monterey" angenommen würden und die Firma keinen Verlust erleide. Die Platten . zeigten fingerbreite Höhlungen, die von den Vorleuten und einigen Arbeitern entweder mit.Stahlguß ausgefüllt, oder an der Oberfläche vernietet wurden. In Platte No. 15 will ein junger Arbeiter an einem jener Sonntagabende seine Karte in eine der Höhlungen gesteckt haben, eh: de? Werkführer sich an die PrLparirungdes Panzers begab. Ilottenmmister Herbert hat nun eine ganz genaue Un tersuchung derPanzerplatten deS.Monterey" angeordnet und den Befehl ertheilt, die Platte No. 15 nach den verdeckten Höhlungen und der bewußten Karte zu untersuchen. Herbert hat in dieser Angelegenheit kürzlich selbst eine Reise nach San Francisco gemacht. Ein Theil des Panzers des Monte-rey-ist im Schiffsbauhofe Mare Jsland wieder abgenommen worden, aber über den Verlauf der Untersuchung, die selbstredcnd geheim geführt wird, ist noch nichts in die Öffentlichkeit ge drungen. -- Vom Auslande. Iwan Michailow Kor. schunow ist 35 Jahre alt, und hat seine Wiege im Kirchdorf Ploßki des Nowossilsk'schen Kreises stehen. Die Nacht hatte bereits ihre dunklenSchleier üher die östliche Hemisphäre gebreitet, als Korschunow seine Zechbrüder verließ und hinaustrat. Der Weg nach Hause war weit, die Lust lind, und der Kopf, ach, so schwer wa3 Wunder, wenn sich der späte Gast nach kurzer Wanderung eine sanfte Anhöhe zur Ruhestatt erkor. .Wis. ging den schlafmüdenMann die Orlowsko-Grjs-skische Eisenbahnlinie an, über deren kühlende Schiene er eine Hand hangen hatte. Der nächste beste Güterzug beging die Ungeschicktheit, ihm derart auf die Finger zu treten, daß die Handknochen . vollständig zersplittert wurden, Iwan Mlchauow, der nach ewigen Stunden erwachte, hatte keine blasse Ahnung von dem Vorgefallenen, und schlenkerte zum , nächsten Budchen, um etwas zu trinken, wobei er im Lause des Gespräches seine Verwunderung äußerte, daß er in der linken Hand einen eigenthümlichen Kitzel fühle. Ein Feldscheer gab ihm späte? die Aufllärung. . Zwei deutsche Deserteure von einem in Metz stehenden Ca-Dallerie-Regiment, Stenzel und Klein, die eben erst in Paris eingetroffen waren, fielen vollständig berauscht in eine Kneipe in der Rue d'Allemagne ein und verlangten weiteres Getränk. Die Wirthin verweigerte ihr Begehr, und die beiden schlimmen Gäste begannen in ihrem Unmuth zuerst die Frau zu prügeln und dann alles, was in ihren Bereich kam, zu zerschlagen.' Glücklicherweise war bald die Polizei zur Stelle, bewältigte die beiden Trunkenbolde und führte sie vor den Commissar, der nach ihren Militärpapieren die Richtigkeit ihrer Angaben feststellte und sie in's Poljzeigesängniß abführen ließ. ' Ein geheimnißvoller Doppelselbstmord zst ,n einem Eisenbahncoupe - zweiter Klasse. , zwischen Bentheim und Almelo von einem jungen Paar verübt worden. , Der Herr und die Damen waren in Bentheim, nachdem sie mebrere Restaurants besucht hatten, in den Zug gestiegen; als der Schaffner m Almelo die Abtheilsthüre öffnete, fand er zwei Leichen auf dem Polster. Ein Fläfchchen, daS wohl Gift , enthalten hatte, lag am Boden. Im Portemonnaie deS Herrn fand man nur 20 Centimes (17 Pf.). Die Persönlichkeit der beiden Selbstmörder konnte nicht festgestellt werden. Manhatbeidem Schützenbataillon in Zwickau neuerdings Versuche über die Durchschlagsfahikeit ver neuen Geschosse des JnfantergewehrS auf massive Mauern gemacht. Eine Abtheilung von 12 Schützewschoß aus einer Entfernung von 300 Meter auf. eine-wenige 'Tage vorher aufgeführte. Muer, die 2 .1-2 Meter hoch und '42 ssentimejex stark wa7' Schoy nach der neunten Salve war die Mauer zerstört, sie lich 'einem Trümmerhay-
sen, rx? rein Hlnoerk mer fllr ttne vorrückende Truppe war. I n der königlichen Münze zu Berlin werden zur Zeit 50 Millionen italienische Nickelmünzen für Rechnung der Berndorfer Metdll-
Waaren - Fabnr geprägt. Die ltalienische Regierung hat der Berndorfer Metallwaaren - Fabrik die gesammte Lieferung, der neuen Nickelmünzen übertragen. Die Lieferung umfaßt 200.000 Kilogramm zum Nominalwerth von 10 Millionen Lire, das ganze Quantum muß vertragsmäßig innerhalb 4 Monaten fertiggestellt werden. Ein i n Amsterdam wohnender geistesgestörter Russe, Namens Similaneff, steckte sein Wohnhaus, in welchem 50 Personen wohnten, in Brand. Eine ganze Familie, bestehend aus neun Personen, darunter vier kleine Kinder, fand den Tod in den Flammen. Zahlreiche, in den oberen Stockwerken wohnende Personen sprangen aus den Fenstern heraus und zogen sich schwere Verletzungen zu. Mehrere Häuser wurden eingeäschert. Aus V u l u w a y o, dem Hauptorte von Matabeleland, wird berichtet, daß der Matabelehäuptling Gambo mit seiner ganzen Familie vergiftet worden ist. Dieser Hauptling war ein naher Verwandter LobengulaS und leitete den Angriff auf Oberst Adams' Colonne. Die Matabele siedeln sich ruhig in den ihnen angewiesenen Theilen deS Landes an, aber eine große Anzahl ist nach dem westlich gelegenen Bululemaland ausgewandert. Die kleine Insel Man. die im irischen Meer liegt und 583 Quadratkilometer mit etwa .60,000 Einwohner zählt, hat. was selbst viele Engländer nicht wissen, ein eigenes Parlament und demzufolge eine eigene Finanzverwaltung. Wenn man den Blick vom letzten englischen Deficit auf das Miniaturbudget der Insel schweifen läßt, so kann man ihr nur gratuliren. Nach dem Voranschlag des Gouverneurs belaufen sich ihre Einnahmen für daS Jahr 1894 95 auf 70.000 Pfd. Sterl. und ihre Ausgaben auf 64,000 Pfd. Sterl., was einen budgetgemäßen Ueberschuß von 6000 Pfd, Sterl. ergibt. Der Gouverneur Veantragte auf Grund dieses Voranschlages, 1000 Pfd. Sterl, zur . Erleichterung der Lokalabgaben und weitere 1000 Pfd. Sterl. für Inserate und Annoncen, welche diese Insel als Badeplatz empfehlen sollten, zu verwenden! Gelegentlich, des Wiener Gasarbeiterstreiks wurde der Ga8arbeite? Karl Pasche vom B?zirksgericht Währing wegen eines. Raufexcesses zu fünf Tagen Arrest verurtheilt und trat seine Strafe vor. wenigen Tagen an. Mittelst anonymen Schreibens wurde jedoch das Bezirksgericht Währing verständigt, daß der in Haft Befindliche nicht der verurtheilte Karl Pasche, sondern dessen Bruder Julius Pasche sei. Diese Anzeige erwieS sich als richtig... Karl Pasche, der derzeit Wieder im Gaswerke in Arbeit steht, bewog seinen jüngeren Bruder Julius, einen gegenwärtig im Streik stehenden Bauarbeiter, für ihn die Strafe abzusitzen. Beide erblickten hierin nichts Unrechtes und hielten eine derartige StellVertretung unter den obwaltenden VerHältnissen für recht und billig. Der Strafrichter des Bezirksgerichts Währing, vor dem sie sich wegen Uebertre tung des Betruges durch Irreführung der Behörden zu verantworten hatten, belehrte sie jedoch eines Besseren . und verurtheilte sie zu je zehn Tagen Arrest. Bei Karl Pasche kommen die ersterhaltenen fünf Tage noch dazu. : Für hie unrechtmäßig verbüßte Haftzeit wurde Julius Pasche außerdem zur Ersatzleislung an den Staat (für die Verpfleaung) 'verurtheilt. Zwei Angehörige der Sabbatharianer - Sekte,, die den Samstag als Sabbath feiert, kamen bei der Erziehungsdirection deS Kantons Basel mit dem Gesuche ein, eS möchten ihre Kinder an Samstagen vom Besuche der Schule dispensirt werden, d. h. es möchte das Ausbleipen von der Schule an Samstagen nicht als Schulversäumniß angesehen und zur Bestrafung . gezogen werden. Dieses Gesuch wurde damit begründet, daß' der Besuch der Schule an Samstagen mit den religiösen Grundsätzen "der Sabbatharianer unvereinHar sei, und daß ArtikA 49 der Bundesverfassung Glaubens- und Gewissensfreiheit garantire. ' Die Erziehungsdirection hat das Gesuch in ablehnendem Sinne entschieden mit fol-. gender Motivirung: Nach der Auffassung der Erziehungsdirection entbindet der Umstand, daß, die sogen.' 'Sabbatharianer den Samstag statt den ' Sonntag ' feiern, die Anhänger dieser Sekte ebenso - wenig .als- die Jsraeliten von der Verpflichtung, ihre Kinder auch an Samstagen in die Schule zu schicken. Der Samstag ist ein obligatorischer 'Schultag, an dem alle Kinder, ohne Rücksicht auf die Confession ihrer Eltern, die. Schule Gesuchen müssen." , In Ludwigsstadt (Overfränken) ist der Freiherr Max von. Kühlern verhaftet worden, der Dsrecjor einer Kunstreitergesellschaft wax und sich gegen seine Angehörigen schwer vergangen hat. Als vor einigen Tagen auf der Reise ein Pferdchen mit, einem Wagen zu. Falle kam und todt, blieb, . trat der Verhaftete seine eigene Schwester, d!e daS Pferd gelenkt hatte, mit Füßen, erstach . in der Wuth drei weitere. Ponys, zerkümmerte mit einer Axt den Wagen, in welchem . die Familie . wohnte , und vergriff sich dann an seiner Frau und seinen fünf Kindern, während die übrigen Mitglieder der Gesellschaft vor dem Rasenden die Flucht ergriffen. . Auf das Geschrei der Frau und der Kinder eilten Polizisten und mehreie Männer herbei, gegen die sich v. Kühlern -mit. eineff ' Dolche wehrte. Er wurde festgenommm. ' ' Bei dem Abtragen de WM bei Bastion Elisabeth in Dan-
DaS Geheimniß der Kraft. Qn acht Akten.)
sX rJr r tk f? Jsstrz hj J4 m& H ry . jewfflTr ö 1 hH xJirj I l! T?ri
7. Akt. Ihr Muikelspiel ist wunderbar. Nicht Schmerz, noch Erniüdung kennen sie, Ihre Hand ist fest, ihr Aiige klar, Aus dem Gleichgewicht gerathen sie nie. Und nur darum, weil sie Johann Hofs's ächten Malzertrakt gebrauchen. Ein Dutzend Flaschen haben die nämliche nährende und kräftigende Wirkung, wie ein großes Faß Ale, ohne dabei zu berauschen. Man verlange veremptorisch den ächten, der am Halse jeder Flasche die Etikette mit dem Namenszng von I o h a n n Hoff tragen muß. Kein anderer ist gerade so gut." EiS ner Mendelfon C o., Agenten, 152 & 154 Franklin Str., N. Y.
Ztg sind zwei alte Thürme freigelegt worden, deren Mauerwerk tief im Erdreich steckt. . An dem einen, dem sogen, alten Holzthor, ist nun ein tief unter der Erde liegender gemauerter Gang entdeckt worden, der sich unter der Sohle des Festungsgrabens befindet und die Richtung nach Neugarten hin nimmt. Einige, beherzte Männer ließen sich an Seilen hinunter in den Gang, der angeblich eine Höhe von 1213 Fuß, eine Breite von 67 Fuß besitzt und in Form eines Spitzgewölbes gemauert ist. Mit Hilfe von Licht will einer der Forscher in dem Gange zahlreiche Skelette entdeckt haben, von denen einige noch auf alten zerstäubten Strohsäcken- lagen, andere mit eisernen Ketten angeschlossen waren. In dem Gange , sollen sich rechts und links eiserne Thüren befinden,, die bis jetzt noch nicht geöffnet sind, aber vermuthen lassen, daß sich dahinter Zweiggänge befinden. Man ist eine Strecke weit in den Gang vorgedrungen, mußte aber wegen der Moderluft umkehren. Die Nachforschungen sollen nun systematisch mit aller Vorsicht fortgeführt werden. Einstweilen ist das weitere Hinablassen von Personen an Seilen wegen der. damit verknüpften Gefahr untersagt worden. Uebrigens soll, noch ein zweiter gemauerter Gang von dem Thurme aus nach der Stadt zu sich befinden,' und"zwar so, daß beide Gewölbe übereinander liegen. Das Wilddiebswesen hat sich in den preußischen und braunschweigischen Revieren südlich und südöstlich vom Brocken bedenklich gemehrt, ohne daß es gelungen wäre, eines der ebenso verwegenen als geriebenen Diebe Herr zu werden. Vor einigen Tagen theilte die Forstpolizei der preußischen Harzstadt Benneckenstein den Forstbeamten der Umgegend mit, daß abermals mehrere Waldund 'Wildfreunde" von dort in die Umgegend sich aufgemacht hätten. Dem in dem preußischen Elbingerode stationirten ' braunschweigischen . Förster gelang es denn auch daraufhin, drei dieser Burschen, aufzuspüren, wie sie neben ihren zusammengesetzten Gewehren in einem Tannendickicht gemüthlich schliefen, um dort die Nacht abzuwarten. Der Förster setzte sich unter diesen Umständen ohne Weiteres in den Besitz der Gewehre, doch gelang es ihm in dem nun folgenden Handgemenge nur einen der Gesellschaft dingfest zu machen. Ein wendischer Gottesdienst wurde an einem der letzten Sonntage in der Garnisonkirche zu Berlin abgehalten. Aus allen Theisen Berlins und aus den Vororten waren die Spreewälder herbeigeeilt, um GotteS Wort in ihrer Mutterspräche zu hören. Etwa ,75 Mädchen erschienen in der schmucken Tracht ihrer. Heimath. Auch das Militär war durch sechs schneidige Krieger vertreten. Der Gottesdienst wurde mit dem Gesang .Lubschy Jesus" eingeleitet, dann trat Archidiakonus Bronisch aus Kottbuö vor den Altar, um die Lithurgie". zu halten, der Choral We Jesußowych kschaweych" leitete sodann zur Predigt über, die das Wort aus dem 1. Petribrief behandelte: Habt die Brüder ' lieb, fürchtet Gott, ehret den König Nach dem Gottesdienst wurde das Abendmahl gespendet. . -Den Armen. Wiens ist von Seite eines der jüngsten Rennstallbesitz in Oesterreich-Ungarn ein sehr generöses Geschenk, gemacht worden. Monsieur Robert Lebaudy, ein-Pariser Sportsniann, welcher, von einem halben Jahre ' einige HZndernißpferde . in Oesterreich kaufte uyd dessen . Farben in dieser Saison, zum ersten Male in Wien am Start erschienen, war im Frühjahrs-Meeting von Glück ziemlich begünstigt. ' Seine -Pferde gewannen vier erste und zwei zweite Gelder, insgesammt. .13,600 Kronen.. Diese Summe stellte nun der. junge Sportsmann, welcher sich schnell die Sympathien der leitenden Persönlichkeiten im Jockeyclub erwarb,' dem Renndirekto-, rium für die Armen Wiens zur Versügung. Die Gütlers tochter.Elisabeth. Heber von Brunndobl in Baiern, welche bereits "fünf außereheliche Kinder geborm' hat, wurde vor Kurzem'abermals von einem Kinde entbunden.. Dieses warf'sie.in einen. Weiher in d;Nähe pon Kroissen. Die Sache wurde ruchbar und wurde, die KindesMörderin von der . Gendarmerie in Birnbach in' daö Amtsgerichtsgefangüiß -inl-JtieSbach -einaeliefert.' ;-Die Mndölerche ist bis jedt noch nicht auf. k gesunde?.. ' -wo.
Marktbericht.
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