Indiana Tribüne, Volume 17, Number 243, Indianapolis, Marion County, 22 May 1894 — Page 2

Jnviana Tribune.

Erscheint Taglich und OonntagS. Die tägliche .Tribü" ksyrt durch den Trögei BCentl per Woche, die Eonntag-Trtbüne Ceml per Woche. Beide zusammen Cent! oder Cent per Monat. PevPoft,rgeschickttnLor auSbezahlung Vptx Jahr. Office : No. 18 Süd AlaKamo Str. Indianapolis. Ind. 22 Mai 1894. Ter VZachezug der Studenten. Ueber den bereits erwähnten Rache--zug der paduanischen Studenten gen Venedig werden aus der Lagunenstadt noch die folgenden interessanten Einzelheiten mitgetheilt: Vor einiger Zeit ging durch die Presse die Nachricht von einer scheußlichen Mißhandlung, welcher der Soldat Evangelist in Padua zum Opfer gefallen war. Die Urheder dnser Soldatenschinderei, .lauter höhere Osficiere, darunter ein naher Verwandter des gegenwärtigen Ministers des, Aeußern, befinden sich in sicherer. Haft, und die gegen sie vom Kriegsgericht ewgeleitete Untersuchung nimmt ihren Fortgang. Diese Genugthuung, die freilich zu spät kommt, um dem inzwischen seinen Verletzungen erlegenen Evangelist noch in irgend einer Weise nützen zu können, wollte einigen radikalen Heißspornen in Padua nicht genügen, und sie beschlossen, den Tod des armen Opfers moderner Soldatenerziehung zu rächen. Pro testmeetings waren an der Tagesordnung, und in einem solchen beschloß man, Sonntag, den 22. v. M., in geordnetem Zuge zu dem frischen Grabe Evangelista's zu pilgern, dort Kränze mit den üblichen rothen Schleifen niebeizulegen, Reden zu halten und ähnliche Kundgebungen zu veranstalten. Die Polizei hatte jedoch schon vorher von dem Vorhaben der RadikalenWind bekommen und verbot man sagt aus direkten Befehl b& Mlnisterpräsidenitn unter Androhung der strengsten Strafen jede öffentliche Demonstration. Das rief einen gewaltigen Entrüstungssturm hervor, und die Studirenden der paduanischen Hochschule, die sich von jeher durch leidenschaftliche Stellungnahme in politischen Fragen auszeichneten, ergriffen plötzlich die Partei der Radikaten und sprachen in zahllosen Resolutionen dem Ministenum, der Polizei, dem Bürgermeister et quibusdam aliis" ihre allerhöchsteMißbilligung aus. Ueber die studentische Wichtigthuerei hatte sich die gemäßigte Crispi'scheGazetta di Venezia" mit Recht lustig gemacht, und die Folge war, daß die Hochschüler nach dem Vorschlage eines schneidigen jungen Professors, Namens De Giovanni, eine 'neue Resolution annahmen, in welcher der Gazetta" einige Sottisen gesagt und zu Ehren deä armen Evangelist einige bombastische Phrasen vom Stapel gelassen wurden. Die Gazetta" sollte gezwungen werden, dieser Resolution in ihren Spalten Aufnahme zu gewähren, und zu diesem Zweck begab sich Professor De Giovanni in Vegleiwng einiger Studenten nach Venedig, mußte aber unverrichteter Sache wieder heimkehren, da ihn die Redakteure der Gazetta" einfach ausgelacht hatten, als er verlangte, sie sollten sich selbst in ihrem eigenen Blatte herunterreißen. Dieses Verhalten der Gazetta", gegegen welche sich füglich nichts einwenden läßt, bot die Veranlassung zu einem wahrhaft genialen Studentenstreiche. Zunächst wurden Montag (23. April) Abends vor demKaffehause Pedrocchi in Padua zahlreiche Exemplare der Gazetta di Venezia" unter den Rufen: Nieder mit dem Berichterstatter, nieder mit dem Chefredakteur der Gazetta"! Es lebe derMärtyrerEvangelista!" feierlichst verbrannt. Dann zog man in Schaaren zum Bahnhos, um den aus Venedig zurückkehrenden Professor de Giovanni zu erwarten. Im Wartefaale zweiter Klasse berichtete der Professor vor einer ungeheuren Versammlung über seine ergebnißlos verlaufene Reise, ud die Entrüstung der Studentenschaft machte sich in zahllosen unartikulirten Lauten Luft. Jhren Siedegrad erreichte sie aber, als mit dem Nachtschnellzuge auch die Studentenabordnung aus Venedig zurück kehrte und über ihre Ausfahrt berichtete. Die Abordnung hatte den Studenten der Chemie Galli beauftragt, den Chefredakteur der Gazetta" Dr. Marcolo zu ohrfeigen, und Galli entledigte'sich seines Auftrages im Foyer des Theaters La Fenice". 'Die Ohrfeige wurde jedoch nur markirt, dann folgte ein Kartenwechfel. Mit diesem Erfolg gaben sich die aufgeregten Hoch schüler jedoch noch nicht zufrieden; sie beschlossen vielmehr. Dienstag (24. April) Nachmittags einen Ausflug nach Venedig zu wagen und dort eine Massenkundgebung zu veranstalten. Dieser Nachezug der für die Studenten nicht ganz ohne Fährlichkeiten endigte, fand wirklich statt. Auf dem Bahnhof hatte sich zum Empfange der Ausflügler,.dren Anzahl etwa hundert betragen mochte, außer einigen Studirenden der Handelsschule eine stattliche Anzahl von Polizisten und Carabinieri eingefunden; der Campo Sant Angelo, wo sich die Geschäftsräume der Gazet ta" befinden, war gleichfalls militärisch besetzt. In der Bahnhofshalle kam es zum ersten Scharmützel zwischen der Studentenschaft und der Polizei, welche der ersteren vergeblich den Weg zu versperren suchte. Nur gegen zweihundert Studenten konnten zurückgehalten werden, auf Befehl des Präfekten wurden sie jedoch gegen fünf Uhr wieder in Freiheit gesetzt. Dann begab sich die ganze Schaar, zu welcher noch etwa vierhundert venetianische Handelsschü ler gestoßen waren, zum Campo Sant Angelo. Da die Redaktionsräume der Gazetta stark bewacht waren, muß ttn sich die Studenten damit begnügen, einige Exemplare der Zeitung zu ver

ttennen, Brandreden zu haften und dem Dr. Macola, der sich lächelnd am Fenster seines Arbeitszimmers zeigte, mit Stöcken zu drohen. Um acht Uhr Abends sollte eine zweite Kundgebung

stattftnden; dieselbe wurde jedoch von der Polnei verhindert und drei Studenten.welche aufrührerischeReden führten. wurden verhastet. Der Prasekt versprach, die Verhafteten frei lassen zu wollen, aber erst in der Bahnhofhalle. Gegen 11 Uhr räumte die Polizei und eine zu ihrer Hilfe herbeigeeilte Kompagnie Infanterie den Marktplatz, auf welchem die Studenten campirten und allerlei Ulk trieben. Nachdem sie dann noch den Dr. Ferruccio Mocola int Bilde" aufgeknüpft hatten.' zogen sie zum Bahnhof und fuhren mit einem Sonderzuge nach Padua zurück. So endigte der Rachezug der Paduaner ge gen Venedig. Die Reaktionsräume der Gazetta di Venezia" sind auch heute noch militärisch besetzt. Unbegthrie Aemter. Interessante Beispiele dafür, daß es, allen Lästerzungen zum Trotz, bei uns auch verschmähte Aemter gibt (oder doch' Aemtchen), sind besonders in unserer Postamts Statistik enthalten. Und zwar ist die Zahl dieser Beispiele so groß, daß man nicht mehr vonwenigen Ausnahmen" reden kann, die unter außergewöhnlichen Verhältnissen vorkommen. Wer'S nicht glauben will," der sehe nur selbst: Es gibt zur Zeit in den Ver. Staaten nicht weniger als 2.751 vacante Postämter, welche einfach unbesetzt sind, weil Niemand eine Ernennung für dieselben annehmen und die damit verbundenen Pflichten erfüllen will. Die meisten dieser Postämter ohne Postmeister, oder Postmeisterin, entfallen auf den Staat Kansas, nämlich 259. Doch hat auch z. B. Illinois eine stattliche Zahl, nämlich 166, aufzuweisen. Da thäle es. ja beinahe noth, daß man die Annahme von Aemtern, für welche einer unserer mehr oder weniger patriotischen Mitbürger ernannt worden ist, einfach obligatorisch machte, denn ein Amt soll doch eigentlich in erster Linie eine Pflicht sein, und das Vaterland darf nicht durch allzu große Bescheidenheit und Selbstlosigkeit (?) bedroht werden. Natürlich bringen alle die betreffenden Aemter kein hohes Gehalt ein. Gibt es doch in unserem Lande Tausende von Postmeisterstellen, welche direct nur wenige Dollars pro Jahr einbringen. Aber damit ist die Frage denn doch noch nicht abgethan. Erst lich sollte, die Ehre des Amtes nicht geradezu für nichts geachtet werden, obgleich das Amts Ansehen bei uns nicht so viel zu besagen hat, wie in den büreaukratischen Ländern der alten Welt, und der Beamte noch nicht an und für sich ein höheres .Wesen ist. Aber auch praktisch betrachtet, ist der Postmeister eine Person von nicht zu unterschätzender Wichtigkeit. Ebenso wie der Steuer - ErHeber das unmittelbare Bindeglied zwischen den Bü?gern un der localen oder staatlichen Verwalt ing. so bildet der Postmeister das 2f:;ibeglieb zwischen der Bürgerschaft i:nd der Nationalregierung. Er stebt vie-teljahrlich oder monatlich oder noflr öfü in direkter Verbindung mit der Bundeshauptstadt. Wie 'jedes Amt, lar.. auch das kleinste Postmeisteramt t?t Trittstufe zu anderen Aemtern oder nicht-amtlichen Vortheilen bieten. Gerade in kleinen Plätzen hängt oft ein Glied der Kette in den geselligen, geschäftlichen und anderen Erfolgen eng am anderen. Ein ländlicher Laden, der zugleich Postamt" ist, ha. der hat schon eine Art Einsegnung empfangen! Für unsere meisten Mitbürger ist freilich allemal nur die Frage entscheidend, ob die mit einem solchen Amte verknüpften persönlichenVortheile ihrer Meinung nach im Verhältniß zu der Mühewaltung stehen. Doch es gibt noch Ausnahmen, und wenn die Aemterflucht zu groß ist, und der Gedanke der obligatorischen Amtsübernahme keinen Anklang sindet, so. wird halt der patriotische Appell erschallen müs sen: Freiwillige vor!" Haarfärbung un Shesch tung Auch das sind zwei Dinge, die sich mitunter zusammenreimen können ; und dies ist thatsächlich vor einem San Franciscoer Gerichtshof geschehen. Ueber den eigenthümlichen Schei-dungs-Proceßfall wird von dort geschrieben: Mit einer neuartigen Frage für die Rechtspflege hat sich das Superiorgericht den Kopf zerbrochen. Ein offenbar ungewöhnlich zartbesaiteter Gatte, dessen Gemüth demjenigen von Jean Jaques Rousseau verwandt sein muß, hat seine bessere Hälfte- wegen Grausamkeit auf Scheidung verklagt, und diese Grausamkeit besteht darin, daß die Frau gebleichtes Haar trägt. In der merkwürdigen Klageschrift führt der tiefverwundete Gatte durch seinen Anwalt u. A. Folgendes aus: Meine Gattin ist von Natur aus eine Brünette. Ihr Haa ist eigentlich von kastanienbrauner Farbe, welche in ihrem normalen Zustand bescheiden und wohlgeziemend aussieht und mit der natürlichen Farbe ihrer Haut und ihrer Augen harmonirt. Seit wir aber verheirathet sind, hat sie gegen meine Wünsche, Bitten und Proteste, und mit der Absicht', mich zu drangsaliren, zu peinigen, zu erbittern und Schande auf mich zu bringen, ihr Haar gefärbt, und demselben eine auffällige gelbliche' Stroh- oder KanarienvogelFarbe gegeben. Infolge dieses künstlichen Färbens war sie auch genöthigt, ihr Gesicht zu schminken, damit sie eine künstliche Gesichtsfarbe erlangte, welche mit der künstlichen Farbe ihres Haupthaares im Einklang steht. Durch die Verbinduna von Beiden bat sie ein leicktkerti

ges, schnelllebiges und sporthäftes Aussehen bekommen, was mir bestem dige Gewissensqual, Schande und Erniedrigung verursacht hat. Gebleichtes oder künstlich gefärbtes Haar ist leicht als solches zu erken-

nen und siehticht natürlich aus; es ist ausfällig und tauscht Niemanden. Von der Mehrheit rechtlich denkender Versonen wird es für ein Anzeichen eines lü'erlichen, verkommenen und üppigen Charakters gehalten, und es wird allgemein die Ansicht gehegt, daß eine bescheidene, reine und achtbare Frau ensperson niemals einen solchen Brauch sich aneignet." Das ist allerdings eine sehr haarige" Geschichte, und der klagende Märtyrer der Natürlichkeit verdient gewiß das aufrichtigste Beileid, um so mehr, als es allem Anschein nach mit der Liebe seiner Ehehälfte zu ihm nicht gar weit her gewesen sein muß, wenn diese bei so tiefem und leidenschaftlichem Abscheu ihres armen Gemahls ge gen das Haarbleichen sich trotzdem nicht abhalten ließ, sich ein für ihn unerträgliches Aeußere zu geben! Sollte aber der unglückliche Ehekrüppel trotz alledem vom Gericht nicht von dem Weib mit dem leichtfertigen, fchnelllebigen und sporthasten Aussehen" erlöst werden, nun, so mag er sich mit der Thatsache trösten, daß die Mode, "sich auf chemischem Wege hellblond zu machen, zusehends im Verschwinden ist, nachdem si: eine Zeit lang da und dort bei. Frauenspersonen in vorgerückten Jahren ziemlich unHeimlich gespukt hatte. Und wo die Mode schwindet, kann die Evastochter nicht bleiben! Es ist daher wenig Aussicht, daß man von einer Scheidungsklage, wie der obigen, je wieder zu hören bekommt. Vsm Jnkande. Am Montag Nachmkttag wurde Danville im County Vermilion im östlichen Theile von Mittel-Jlli-nois von einem rasenden Gewitterstürm heimgesucht. In dem acht Meilen westlich belegenen Bergmannswei ler Glenburn nahm der niederströwende Regen die Verhältnisse eines Wolkenbruchs an. DaS Wasser strömte in wilder Hast das-Thal hernieder, als sei oberhalb eineS Sammelbeckens der Damm gebrochen. Die 200 Bewohner bei Oertckens hatten kaum Zeit, auf das hochgelegene Land zu flüchten. Mehrere Häuser wurden sammt sämmtlichen Brücken in der Umgegend hinweggeschwemmt. Verschiedene Besucher des Circus, welcher in Danville Vorstellungen gibt, ver mochten Abends nicht heimzukehren. Ob bei dem Unwetter Menschenleben verloren gegangen sind, hat sich noch nicht ermitteln lassen. Ein neuer und einleuchtender Plan, Sauerkraut gleichsam auf dem Halm" zu kaufen, ist von der Firma I. A. Meierdiercks & Sand in New York gefaßt und feiner Ausfllhrung schon nahe gebracht worden. Meierdiercks & Sand haben nämlich mit einer Anzahl von Farmern auf Long Island, namentlich in der Ge gend von Smithtown, die Vereinbarung getroffen, eine Fabrik für Sauerkraut und saure Gurken in Emithtown anzulegen. Die Farmer sollen die Kohlköpfe sowie die Gurken liefern, die in der Fabrik verarbeitet und dann auf den New Iorker Markt gebracht werden sollen. Für die diesjährige Ernte sind ungefähr 8000 Fässer Sauerkraut und Pickles in Aussicht genommen. Zwischen der Firma und den Farmern ist eine Gesegschaft unter dem Namen Long Island Farmer Co." gegründet worden, die schon ziemlich zahlreiche Unterschristen, gefunden hat. Jeder Farmer verpflichtet sich, einen oder mehrere Acre mit Kohl oder Gurken zu bebauen und den Ertrag an die Compagnie abzuliefern, welche den vollen Preis dafür zahlt und sich außerdem verpflichtet, 20 Prozent vom Gewinn der Unternehmung an die Farmer zu vertheilen. Die Firma hat schon mit dem Bau der Fabrik begonnen. Im Nationalen Abgeordnetenhause wurde am Montag über Angelegenheiten des Bezirks Columbia verhandelt. Als nach der Annahme einiger unwesentlicher Vorlagen die Berathung der Bezirksbill aufgenommen wurde, erhob, sich mitten auf der Zuschzuergallerie ein baumlanger Neger und rief mit lauter Stimme: Herr Sprecher des Hauses der Ab geordneten!" Sosort -entstand - im Hause Bewegung und Aller Augen richteten sich auf den neuen Redner. Der Sprecher, der feine Fassung zuerst wiedergewann, wies den Thürhüter an, den Mann an die Luft zu setzen, was indessen leichter gesagt als gethan war, da der Neger darauf bestand, seine ihm pon Gott überli:ferte Botschaft kundzugeben, welche dahin ging, daß der Herr ihn geheißen habe.zu dem Sprecher des AbgeordnetenHauses , zu gehen und ihn anzuweisen, die Coxey-Bill anzunehmen. Andere Theile seiner Botschaft bezogen sich auf das Kapital, das Weiße Haus und das Schatzamt, aber in der Verwirrung war der genaue Inhalt nicht zu verstehen. Schließlich wurde der unbefugte Schwätzer hinausgeworfen. Drei Strolche machten in Minnesota City in Minnesota den vergeblichen Versuch, einen Bahnzuq der Chicago. Milwaukee L: St. PaulBahn zum Entgleisen zu bringen, um ihn zu berauben. Sie hatten sich wie Landstreicher gekleidet und bestiegen den Zug, einen Personenzug, in dem kleinen Dorfe Minnaska. Ihr Anführer war Tbomas Kelly, einer der berüchtig sten Strolche ' im ganzen Nordwesten. Daö Kleeblatt bestieg den unmittelbar an den Tendex angehängten Gepackwagen gerade als Per Zug im Begrisfk war, aus dem Bahnhofe auszulaufen, und duckten sich hinter den. Tender. Darauf erbrachen sie einen dort befindlichen Werkzeugkasten und versuchten fünf Meilen von Winona badur&, dak

sie Sp!tzhaa"en, Ketten, Bo'.zen und an dere Sachen auf die Schienen fallen ließen, Hindernisse zu schaffen, über welchen der Zug entgleisen sollte. Der Lokomotivführer bemerkte das Aufstoßen des Gepäckwagens und brachte den Zug zum Stehen. Die Strolche wur den entdeckt und die Zugmannschaft fiel über sie her; sie wehrten sich und kämpften für ihre Freiheit und versuchten schließlich vergeblich, in den Wald durchzub rennen, wenigstens wurden zwei von ihnen erwischt. Ihr Führer Kelly entging für den Augenblick den Händen der Vahnbeamten, wurde aber im Verlaufe einer halben Stunde von ihn?n niedergehetzt, und nunmehr befinden sich alle dreiRäuber im Gefängnisse in Winona. Kelly's Genossen nannten sich Wilson und Horege, aber jedenfalls sind dies falsche Namen. Der Richter des obersten Gerichtshofes von New York hat dem Generalanwalt des Staates die Erlaubniß ertheilt, gegen die Central Stamping Company bekannt als der Weißblech - Trust gerichtliche Schritte behufs Auflösung der Gesellschaft, in ihrer Eigenschaft als ungesetzlicher Trust, einzuleiten. Die Gesellschzft wurde im Jahre 1884 orgamsirt und verfertigte Weißblechwaaren,. welche in den ganzen Ver. Staaten als sogenannte Stamped Ware" verkauft werden Zu gleichem 'Zeit, 1834, bestanden in diesem Lande '5 Weißblechwaaren Firmen: James Aikmaa & Co.. E. Ketcham & Co.. The Lalance & Grosjean Manufacturing Co., The St. Louis Stamping Co. und die Weißblechwaaren-Fabrik von Frederick Haberman, welche sich damals vereinigten und unter dem Zu tel Central Stamping Company" incorporiren ließen. Die St. Louis und die Lalance Firmen besaßen das Monopol für Enamel-, Agate- und Granitgeschirr. Der Trust verdiente riesige Summen, und Alles ging glatt von- Statten, bis kürzlich in Ersah rung gebracht wurde, daß Mr. Haberman auf Long Island eine große Fabrik zur Herstellung von Enamel-Ge-schirr errichtet habe. Dies veranlaßte die Besitzer des Monopols für Ena-mel-Waaren, Niedringhaus, Lalance (fc Grosjean, den Vertragsbrüchigen Habermann, trotzdem.. Letzterer ein bedeutender Aktienbesitzer ist, von jeder aktiven Verbindung mit dem Trust und dessen Betrieb zu trennen. Der Geschädigte wandte sich an den Gene-

! xalanwalt des Staates, und dieser be- ! schloß. .daß seitens der Staatsbehörden Schritte zurAuslösung des Trusts eingeleitet werden sollten. Man erwartet einen lebhaften Kampf vor den Gericbten. Die Kleider - HandelsBehörde voi Baltimore", eine vor Kur? zem zum gegenseitigen Schutze organisirt? Geschäftsorganisation, hat den Sanitäts-Commjssär ersuchen lassen, auf eine strenge Durchführung derVorschriften des Gesetzes gegen das Schwitzbuden-System zu sehen. Dr. McShane hat der Handelsbehörde versichern lassen, .daß er auf eine strikte Jnnehqltung der Vorschriften sehen wird. vom Auslande. Die russische Regie, rung kann mit dem Räuberunwesen Wk Kaukasus ga? nicht fertig werden. Trotz eines ziemlich zahlreichen Polizeipersonals, trotz aller Mithilfe des Militärs be! Verfolgung der Räuberbanden und trotz der strengsten Strasen, die über die Verbrecher verhängt werden, wenn man ihrer habhaft wird, will die Unsicherheit nicht nachlassen. Ein Fra Diavolo.nach dem anderen schießt aus der Erde hervor, und Einer treibt es immer toller, als der An? dere. Nicht nur die Wege machen sie unsicher, sondern ganze Ortschaften werden überfallen und müssen sich loskaufen. Von manchem dieser Räuber werden wahre Wunderdinge von Kühnheit und List erzählt, so von einem gewissen Kerimka, einem früheren Schüler des Tifliser Gymnasiums, der es bis zu einem schier legendenhaften Ruhm gebracht hat und allen Nachstellungen zu entgehen weiß. Am schlimmsten daran sind die Gouvernements pon Jelissawetpol, Eriwan und' das siarsgebiet, Die Tataren- und Kurdendörfer in diesen Distrikten liefern das größte Contingent dieser wilden Gesellen, denen das freie Räuberleben am meisten zusagt. Die Polizei ist ihnen gegenüber machtlos, denn es ist fast unmöglich, sie-in ihren Schlupfwinkeln in den Bergen aufzustöbern, um so mehr, da die Landbevölkerung aus Furcht vor Rache die Spuren der Räuber nicht zu verrathen wagt und sich an der Verfolgung nicht bctheiligen will.- Aber nicht bloß daS Land, sondern auch die Städte, selbst Tifliö. seiden unter solchen Diebs- und Mordgesellen. In Tiflis. sollen schauderhafte Zustände herrschen; die ganzen unteren Volksklässen, die Händser, Handwerker und Dienstboten, setzen sich auS Diebsgesindel zusamwen. Besonders unheimlich'nst in dieser Beziehung die kaukasische männliche Bedienung Mägde sind selten auf deren Rechnung die meisten Morde und Diebstähle zu setzen sind, Trotzdem Tiflis der. Sitz des- Statthalters und der Mittelpunkt der'administratiden VerwaltuncKaukasienö ist,' gehören räuberische Ueberfälle am hellen, lichten Tage gar nicht zu den Selten heiten. ' Die Todesstrafe wird in Tunis durch den Strang vollzogen, da ' der Koran das Abschlagen .deS Kopfes nicht zuläßt. Nun hatten die letzten Hinrichtungen infolge langer Dauer und .ungeschickter Ausführung schreckliche Schauspiele dargeboten' und die Regierung des Bey wandte sich nach England, um ein Modell der dort beim . Hängen gebräuchlichen Apvarate zu erlangen. . Die Antworten erfolgten aber langsam und'auswei chend, wkShalb ein TischlereiUnternehmer in Tunis btaüftragt wurde, ein solches .Modell herzustellen und auszuführen. Es soll ihm quch aelun-

gen sein. Eine neue Schwierigkeit hat sich aber erhoben und ist angesichts einer demnächst zu vollstreckenden Hinrichtung eine brennende Frage geworden. Es findet sich nämlich kein Ärader, der mit der von einem Europäer f,?rnst?llten Masckine arbeiten will.

1 w I und ibr Erfinder wurde beauftragt. einen Europäer zu finden, der für 60 Francs für den Kopf die Hinrichtung vollziehen will. Er hat auch, wie es scheint, einen Europäer gefunden, die öffentliche Meinung empört sich aber dagegen. Die Araber wollen nur von einem Araber gehenkt werden. Der Britischen und Ausländischen Anti Sklavereigesellschaft wird aus Britisch - Ostasrika gemeldet, daß in der Gegend von Kikuyu, ungefähr 400 Km. landeinwärts vonMombasa, noch immer viel Sklavenhandel betrieben wird. Frauen und Kinder bilden die Mehrzahl der Opser. Die Männer werden getödtet oder in die Flucht getrieben. In Kikuyu waren in der letzten Zeit Hunderte von Frauen feil gegen Ziegen. Der Administrator der Britisch Ostafrikanischen Gesellschaft ließ die Straßen nach Kikuyu besetzen. Manchmal werden die Frauen nur gegen wenige Ziegen verhandelt. Dann besteht ein gutes Geschäft darin, sie wieder an dib arabischen und Swahili - Händler zu verkaufen. Die Karawanen sind stets im Lande. Sind die Frauen und Kinder einmal in den Karawanen, so ist die Schwierigkeit nicht groß, sie nach der Küste zu schaffen. Von da schmuggelt man 'sie nach den Hauptsklavenmärkten in dem britischen Schutzgebiet von Sansibar und Pemba. In den letzten Monaten hat der Administrator 100 solche Sklavinnen gerettet. . Der Sklavenhandel, meint der Secretar der Anti-Sklave-reigesellschaft, werde indessen niemals aushören, so lange die Sklaverei in Sansibar rechtlich anerkannt bleibe. Die Eisenbahn - Katastrophe, welche kürzlich in der Station Zwerendrecht bei Rotterdam stattfand, gehört wohl zu den furchtbarsten, die es in jener Gegend je gegeben hat. Die von der Regierung eigens entsendete Untersuchungs - Commission hat ermittelt, daß einer der Weichensteller betrunken war und den Parls-Amster damer Schnellzug auf das falsche Ge leise fahren Ijeß, auf welchem derTrain gegen den colossalen PetroleumtransPort anrannte, der gerade in dex Station Zwerendrecht hielt, Sofort nach der furchtbaren Detonation, mit weicher das brennend gewordene Pe troleum explodirte, stand nicht nur der Schnellzug, sondern auch das Sta tionsgebäude in Brand. Die ganze Nacht hindurch arbeiteten die Feuerwehren von Rotterdam, Dortrecht und Amsterdam, die in Extrazügen auf hig Ungluasstatte befördert worden wa ren, mit dem Aufgebot aller Kräfte cm der Löschung des Feuers. Die Folgen der Eisenbahnkatastrophe selbst sind ebenfalls gewiß großer, als zuerst an genommen wurde. Es hieß, daß zwei Beamte todt seien und daß von den 130 Reisenden 7 schwere und 20 leichte Verletzungen erlitten hätten. Jetzt aber wird gemeldet, daß man unter den Trümmern noch drei verkohlte Leschen hervorzog. 40' Waggons sind verbrannt. Die Zahl de? Verwund?ten betragt 40. Eine Bildsäule für einen Trommler wird in Cadenet errichtet. Es ist der mit allerlei Legenden und Aufputz umgebene Trommler, der bei Erstürmung der Brücke zu Arcole sich wacker benahm, dem diese Ehre seiner Heimathstadt .zu Theil wird. Er ist dargestellt, wie er über einen todten Soldaten vorschreitet und die Trommel schlägt, während seineHaare in der Luft flattern und der ganze Körper Sturm zu laufen scheint. Jedensalls vars diese Bedenkmaluna der in stetigem Ausschwung begrisfencn Napoleonverehrung zugeschrieben wer den, der Frankreich eine ganze Reihe in den letzten Jahren errichteter Bildsäulen verdankt. Zwei Ulmer, ein Maler und ein Goldschmied, haben auf einer Wanderung durch das südliche Frankreich als Spione- sehr 'üble - Ersah rungen gemacht, Ueber den Col di Tenda nach Nizza wandernd, erkun? digten sie sich unterwegs nach der Gegend und schrieben die Ortsnamen in das Notizbuch, der. Maler nahm auch eine Skizze der Landschaft auf. Jnz Dorfe Lescarme wurden sie verhaftet; Notizbuch, Skizze und andere harmlost Dinge wie ein Wäschezettel u. dgl', nenten als Bewies, daß sie Spione eienz daß der eine einen Revolver bej ich hatte, war ein Beweis dafür, daß er ein spionirender deutscher Osficier war. Sie wurden 2A Stunden, bet Wasser und Brod eingesteckt und den andern Tag nach Nizza in daö Zellengefängniß transportirt. Dort wandten sie sich an den deutschen Sonsul, der sie aber keiner Antwort würdigte. Drei Tage darauf wurden sie vor Gericht gestellt, wobei der deutsche Consul den Dolmetscher machte, aber ohne sich her Beiden welter anzunehmen. Auch dursten sie sich nicht vertheidigen, sondern nur Antwort auf gestellte Fragen geben. Der Untersuchunaörichter sah nun freilich ein, daß er keine Spione vor sich habe, aber sie mußten trotzdem tn's Gefängniß zurück. Drei Tage später .map Hauptverhandlung, bei der die Anklage aus Spionage fallen gelassen wurde, die beiden wurden aber wegen verbotenen Zeichens und Waffentragens zu 0 Tagen Gefängniß verurtheilt, die alö bereits verbüßt er klärt wurden. Auch hier durften sie sich nicht vertheidigen, und der Consul nahm sich ihrer abermals nicht an. Sie wurden indeß wieder nicht freigelassen, sondern nochmals 14 Tage bei Wasser und Brod und schlechter Behandlung im Gefängniß gehalten und dann von Nizza nach mehreren Festungen transportirt, wo jedesmal ein genaues Signalment von ihnen aufgenommen wurde. Zuletzt wurden sie nach Marseille, Lyon und endlich nach Dijon geführt, wo sie abermals 3 Tage eingefperrt wurden.. Sie durften nicht 'schreiben, fcfcmen ktin. schssei. .crhikltqt

Das Geheimniß der Kraft. (In acht Akten.)

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6. Akt. Kraft und Gewandtheit im Verein Ist, was sie zeigen im sechsten Akt. WaS macht sie so schmeidig, was stählt ihr Gebem? Der tägliche Gebrauch von Johann Hoff'schem Malzertrakt. Johann Hoff's Malzextrakt ist von allen ähnlichen Präparaten daS beste. Man bestehe darauf, den achten zu erhalten der am Halse jeder Flasche die Siqna. tur Johann Hoff tragt. Man lasse sich nicht emeö der von manchen Händlern geführten Substitute aufschwatzen. Kein anderer ist gerade so gut." Schreibt um Cirkulare an EiSner Lc Mendelson Co., Agenten, 162 & 154 Franklin Str., N. I.

nelerregende Kost und Tvurdcn oxu während beschimpft. Von Dijon wur den sie . nach Belfort gebracht und schließlich nach 14tägigem Transport, auf dem sie den größten Entbehrungen ausgesetzt waren, über die Grenze m's Elsaß geschafft. Als der Direktor des Departements für die fremden Culte im russischen Ministerium des Innern, Fürst KantakusenFperanski, jüngst plötzlich starb, munkelte man, daß derselbe vergiftet worden fei. Nach einer Mittheilung auS Petersburg verhält sich die Sache angeblich folgendermaßen: Im vorigen Jahre sollte, wie f. Z. gemeldet wurde, im Gouvernement Kowno die katholische Klosterkirche in Kroshe geschlossen werden. Priester und Volk gingen aber aus der Kirche nicht heraus, sie feierten dort ünunterKrochen Gottesdienste, um die Schließung zu verhindern. Da riß dem Ge-neral-Go.uverneur Oschewski die Geduld und er befahl, Volk und Priester durch Kosaken hinaustreiben zu lassen. Das geschah und es kamen dabei vier zig Personen um's Leben. Beschwerden darüber gelangten nicht an die höchste Stelle. Da wurde er Papst angerusen. Leo der Dreizehnte wandte sich direkt an den Zaren und machte .ihm in ernster, dringlicher Weise Vorstellungenl. Der Zar befahl . strenge Untersuchung und erhielt durch den Fürsten Kantakusen einen Bericht, der die Vorgänge ganz anders darstellte, als sie sich in Wirklichkeit zugetragen hatten, Dem Papste ließ man dann sagen, daß er falsch unterrichtet gewe sen sei. Daraus folgte ein zweites Schreiben des Papstes, dem Abschrif. ten der Originalprotokolle, die auf ge Heimen Wegen herausgeholt waren, beigelegt waren. - Dn Zar war aus's höchste aufgebracht und bestellte den Fürsten Kantakusen zu sich. ES wird ihm darauf berichtet, der Fürst sei soeben gestorben. Er war vor dem Zorn seines irdischen Richters gewichen. Fürst Kantakusen soll sich durch den Generaj Orschewski zu dem unrichtigen Bericht haben verlettm lassen. 33 oreinigenWochen wurde auf einer Auktion in London ein Ei des ausgeftorbenen Riesen-Alks für 300 Guineen veräußert. Die Noti. zen, welche die Presse über diesen Verkauf neben den Statistiken über die als vorhanden bekannten Eier brachte, haben indirekt zur Entdeckung zweier anderer dieser Curiositäten geführt und dem glücklichen Finder ein hübsches Sümmchen eingetragen. Ein junger Naturaliensammler war kürzlich in einem englischen Landstädtchen bei einer Auktion alten Hausgeräths zugegen, worunter sich mehrere Kästen voll Muschein, Vogeleiern etc. befanden. Bei näherem Hinsehen glaubte er eines der Eier als ein solches des Riesen-Alks zu erkennen, und als der einzige unjer den Käufern, der diesen Schatz ahnte. erstand er die Kästen für 33 Schillinge. Sein Gluck war damit nicht erschöpft. Denn zu Hause angelangt, .fand er un ter der Masse noch ein zweites, aller dings etwas beschädigtes Ei. . Aus der Auktion brachten dieselben 260 resp. 175 Guineern Seit einer längeren Reihe von Jahren hat in England kein Landschaftsbild einen so hohen Preis erzielt, als Eonstable's berühmtes Werk .Scenen am Flusse Stour, das auf , einer kürzlich abgehaltenen Auktion für 6200 Guineen (531,000) verkauft wurde. 1875 wechselte dasselbe Bild seinen Besitzer für 800 Guineen. Auf derselben Auktion brachte eine Landschaft von Gainsborouqh 3600,Landseer's Chevy- 3750, Ary Scheffer's Dante und Beatrice'' 460, und Alma Tadema'S Jahreszeiten, eine Serie, von vier Gemälden, 1190 Guineen. Aus einer größeren Sammlung von Aquarellen, welche der bekannte Künstler Birket Foste? wegen Ausgabe seines Wohnsitzes in England zum Verkauf - brachte, - erzielten Turner's ' Storni" 260, Walker's Die Vikarstochter- 305, zwei venetianische Skizzen voir I.' Holland 300 und 315 und eine Serie von sieben Aquarellen von Sir E. Burne-Jones Kampf , St. Georgs mit dem Dracben" 2000 Guineen. . Mißbrauch. Anna (zu ihrer Freundin): Sieh, dort steht Better Emil und zerpflückt ein Maßliebchen gewiß flüstert er dabei; sie liebt mich sie liebt mich nicht. Komm,, wir wollend ihn belauschen.Vetter Emil (die Blätter abpflückend): Dreizehn vierzehn fünfzehn., fünfzehntaufend Mark Mitfliflhat sie- : ' ". .

Marktbericht. WholesalePreise. Groceriei. Zucker: Härteres. Guter gelber UM. Getvöbnl. selber $3.85.

Kaffee: geröst. Banner, Lion und Java ti. 75c lm 50 Psd sacken ) Capital 22c Pilot 22c Dakota 21c Brazil 21c Getr. Aepfel 7c Pfirsiche 14c Corinlhen 5c Vflaumen 7c Aprikosen 16c Früchte und Gemüse. Aepfel per Faß $6.00 Citroren per Kiste $3.00 Orangen per Kiste $3.50 Kraut ver Faß $2.75 Zwiebeln per Faß $2.50 Rüben per Faß $1.50 Bohnen per Bushel $2 50 Kartoffeln per Bushel 85c Süß.Kartoffeln per Faß $3.50 Mehl. Winter-Weizen pat. $4.00 Frübjahr-Weizen pat. $4.00 Winter extra $2.50 Gewöhnliches $1.75 Roagenmehl $3 10 Hafergrütze $5.75 Butter, Eier und Geflügel. ; Butter, frische Countrv 6c. Eier, irisch, per Dutz. 8c Weh föfTrtrtM Cm"Fi " u. 017.. v ' i riv v"Y"v yj f tuiiv , Spring ChickenS 15c; Hähne 5c ; Turkey AMMAM W CuXau. f Tt P - A M . Mfc. v" .wen oc; xsanie per a;u$. Dr. I. Sl. Sutclisse, teschasttgt sich aukschlteßltch mit undLrztttche Willen und mit eschlecht. und Nriakrankheite. o. 95 Oft Starte trotze. Office-Stunden : 9 di 10 Uhr orm. S Hl I IsrnfM ettntaa asgeoe. Xtle C. C. GV5r5s, Deutscher Zahn -Aizt, . Ro. 8j Nord Pennsylvania Str. a wird f Wunsch angewandt. Dr. BurShardt, Deutscher Arzt. Osfiee und Wohnung: No. 382 Süd Meridian Str. OfNeeetunden: 8 bis Uhr Vorm. 1 bi 3 Uhr Nachm. 7bikUhr bd. Eonntaa-9 Bormittag. Telephons. - CHAS. G. MUELLER, Deutsche Apotheke. Nachfolger von W. W. Scott. Zlo. 667 Virgini jövenus, Ecke Eoburn Str. Telephon 1747. Nachtslocke an der EeitenthSre. Rezepte Tag! und acht lorgsälttg gefüllt. Freie Äbltcferung. Dr. PFAFF, Office: 134 Nord Pennsylvania Str OfsiceStnden von 5 4 Uhr Nachm. No. 425 Madison Avenue. Stunde von 1011 Uhr Borm. Wohnung: 197 R. labam'lftr. . SSeVernlontftr ' Televfinn j Dfflee.' ieuphon . j Wohnung 936. Dr. Wagner, Office: Zlo. 60 Qol Qhio Str. Office'Stunden : 13 Uhr Vormittag. 54 Uhr Nachmittag. Sohaung : ?ke Vroadway ud Ltr,l Televho 843. Dr. I. Bühler, Deutscher Arzt. 120 Ost McCarty Otvafc, nähe zu Delatvare Straße. Osfice-Stundea: 8 9 Uhr Vorm.; l l nhi ach.: 7 9 Uhr end., Televho 1410. Dr. tz. R. Schaeser, flrLt und (Zhirurg, 5ko. 4& Madison Avenue, nahe ZorriS Str. Sprechstunden: S-9:S0UhrMorgenk,i 4vhr achttrag. 7 Uhr bend. Telttöo8S. Telephon 126S Unterstützt die UNION CO - OPERATIVE L a u n dr v, betriebe von Union SaschmZdche. No. 133, 140 und. 142 Virginia Svenue.

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