Indiana Tribüne, Volume 17, Number 243, Indianapolis, Marion County, 22 May 1894 — Page 1
S 00 lesen Sie die Offerte der Trivime" für die 22. Mai 1894. QO 7 T o rlC v rKN A KrMr Tribüne Coupon für tie U - KKKZ MM trag zs di v y iy i W V o W : 1 W V Jahrgang 17. Office: No. 18 Süd Alabama Straße No. 24,11 Indianapolis, Indiana, Dienstag, öen 22. Mai 1894.
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Offizieller Bericht der
Perchants Eafiona
Indianapolis, den 4. Mai 1894.
Aktivs. Anleihen ' I 588,261 35 Vereinigten Staaten BondS 250,000 00 Stadt Indianapolis, Marion und andere County onds 586,166 40 aar an Hand und in Banken (Gsld $341,000 00) 994,300 45 Bond-Prämien $13,500 00 Gewölbe, Geldschrank und Möbeln ,c 18,000 00 12,450,218 20 Passiva. Eingezahltes Kapital. $ 300,000 00 Ueberschuß'Fond und Gewinne 86,808 53 NationalbanbNotm im Umlauf 225,000 00 Depositen 1,838,409 67 $2,450,218 20 John P. Frenzel, Präsident. Otto N. Frenzel, Kassirer. O. F. Frenzel, Assistent-Kassirer.
Todes-Anzeigc. verwandten, ffreunde und Bekannten die traurig Nachricht, dag urser geliebter Satte, Bater, Schwiegervater und Vrovvatrr Henry Tpeckmann, m Montag, den 21. Vkat. bends II Uhr. im lter von LZ Jahren zach längerer rankheit verschiede .'st. Die Beerdigung findet a Doanerftag, den 14. Mai. Nachmittags um 2 Uhr. vom Hause de? Schiege,s,hne. John Jreiterg. iSde 19. und Jllinoi? Ttr he. au statt, ipoju eialade d,e trauernde Hinterbliebenen, Ierdinnde Gptttmann. attin. Henry Lpeckmann, j Ctto - S ,segr,i,xg. ff Inder. Vertv tU. , Anna CPkkkmann. j SäZ.ÄÄ"'' ! Schwiegersöhne. LpUtse Lprckmann, f Schwieger ged.Tamm. i tochter. fäeorge Herrmann Sleichenbeftatter, Ofsice: 26 Süd DtlöVattßr. SU2e: 120. 122, 124. 125, 123 Oft Pelftr. felatat Ql 1 . Offen taa uns NaSt. Phönix Garten lVälzrend der Sommermonate findet in diesem geräumigen schönen Vergnügungslokale jeden Donnerstag Abend ein große! Jnftrumental-Ko nzert Cröffnnng : FairviewPark ES wurre eine ttüche eingerichtet und Frau Eherman H vorhereitst Besucher zu bedienen Auch wurde am östlichen Eingang zum Park ein PlaS cinzericbtet. wo Pfrde angebunden werden können u t wird dafür nur der nomi nelle Preis von 5 Cents für jede in dem Gefährt befindliche Person gerechnet. Neue Cigarrenfabrik ! ftcue Vessn kehren gut ! Wir osseriren einige neue Sorten, welche 10 Cent! das Stück kosten sollten, für 5 Cania und empfehlen befonderS "New Thing" und "Rivals". Wirthen und Cigarrenhändlern osseriren wir elegante Waaren von f 25 aufwärts. Alles Union, Cigarren. Wm. Gottlieb, 496 Virginia Ave. u. 378 S. Cak Str. LEO LANDQ TlNE SvM5 EYE CIA3E REECR1PTIQNS) OnICMAWXT ST. i . .. ?A0 Brillen erden nach den besten Methoden den Augen . gngepatt.
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Editorielles. In Pennsylvanien und New Jork fangen die Flüsse wieder an zu sinken und die Wasser weichen zurück. Die größte Gefahr ist vorüber. DaS Hochwasser hat allenthalben großen Schaden angerichtet. Der Fehlschlag der Clevelander Conserenz ist, so weit die durch den Streik in Mitleidenschaft gezogenen Industrieen in Betracht kommen, zu bedauern. Wenn aber die Kohlengröber der Ueberzeugung waren, daß die von den Operatoren eingenommene Stellung mit ihrer Forderung unterfraglich war, so kann man sie nicht ia dein. ES steht für ste nicht nur der augenblickliche Erfolg auf dem Spiel, sondern eine Lebensfrage für ihr ewerbe überhaupt, das so, wie eö jetzt ft, unmöglich auf die Dauer sortbestehen kann. Entweder es gelingt, wie dies auf so vielen anderen Gebieten chon erreicht worden ist, so auch in diesem, die Handarbeit in umfassenden Maße durch die Maschine zu ersetzen (und in diesem Falle würde die resulirende Nothlage der Leute mir ein UebergangSstadium sein) oder aber die Erwerbsverhältnisse müssen andere werden, denn darin wird jeder einichtsvolle Bürger dieses Landes mit uns übereinstimmen, daß in unserem gesellchastlichen Organismus Hungerlöhne und eine untergeordnete Klasse von Arbeitssklaven keine Berechtigung haben. "WaS über Erwerb und Lebenslage der Kohlengräber berichtet wird, sollte genügen, um Jeden davon zu überzeugen, daß es so nicht weiter gehen kann. Der durchschnittliche Lohn eineS fleißigen und erfahrenen Bergmanns betragt achtzig Cents den Tag. Davon muß er sich noch den Abzug für den Abfall beim Sieben gefallen lassen, dann einen Gehülfen bezahlen, der den Kohlenkarren bis zum Waagemeister begleitet, um das Wiegen zu überwachen und für die Ladung bei der Inspektion einzustehen. Seine Wohnung hat er in einer Bretterbude, deren eine ebenso kasernenhast einförmig ausschaut wie die andere und für die er die von den Grubenbesihern bestimmte Miethe be zahlen muß. Er hat seine Werkzeuge selbst zu stellen, auch daS Pulver zum Sprengen bei feiner Arbeit zu liefern und waö er an Lebensmitteln und für den sonstigen Bedarf braucht, muß er trotz aller Anti-Truck-Gesetze im Company Store kaufen, widrigenfalls er auf die schwarze Liste kommt und seiner Verabschiedung sicher sein kann. Gelegentlich wird auch einmal der Be trieb deS Bergwerks eingepellt, so daß er eine Zeit lang ganz ohne Verdienst ist. So rackert er sich seine Jahre lang im schweren Dienste ab und ist meistentheils ein permanenter Schuldner sei ner Bosse. DaS ist kein menschenwürdiges Da sein. Für die gewöhnlichste Taglöh nerarbeit pflegt man in unseren nörd lichen Staaten eine höhere Normalrate anzusetzen mid hier muß ein Mann in einem gefahrvollen, eine gewisse Kenntniß erfordernden Gewerbe seine Arbeitskraft für qchtzig Cents den Tag einsetzen und dann noch, wenn schlechte Zeiten kommen, sich Lohnabzuge ge fallen lassen. Dagegen redoltirt daS amerikanische Gerechtigkeitsgefühl und
sympathisier nothwendiger Weise mit
dem Bestreben jener Leute, sich eine bessere Lebenshaltung zu erwerben. Dieses Land ist durch die freie Arbeit groß und mächtig geworden. Und ebenso, wie eö die unfreie ausgerottet hat, kann eS nicht dulden, daß eine ganze Klasse seiner Arbeiter durch Hungerlöhne verelendigt werden.' Die Gesellschaft ist eS sich selbst schuldig, daß dieser Krebsschaden auS ihrem Erwerbsleben ausgetilgt werden." Vorstehendes ist dem Milwaukee Herold", einem großen republika nischen Blatte, entnommen. Und wenn wir dem, waS der Herold" da sagt, auch von Herzen beistimmen, so müssen wir eS doch, so richtig eS an sich ist, in seinem Munde als Phrase bezetchp t nen. Wenn man ein uevei oe eiligen will, so muß man auch die Mittel wolen, durch die allein eS beseitigt werden kann. Der Herold" aber steht der Arbeiterbewegung apathisch gegenüber und unterstützt die republikaNische Partei. Da sind solche Aeußerungen bloß Tassy", bloß Köder, um Fische, d. h. Stimmen damit zu fangen. DaS amerikanische Gerechtigkeitsgefühl empört sich nicht nur nicht, eö ist nicht nur um kein Haar anders als daS deutsche, oder daS französische GerechigkeitSgefühl, eS empört sich im Gegenheil darüber, daß die Arbeitslosen sich allzusehr mausig" machen und ihr Elend nicht stillschweigend dulden. Diese Gesellschaft mag sich selbst chuldig sein tvaS sie wolle, einstweilen zeigt sie keine Absicht, diese Schuld zu bezahlen, und daS Gerechllgreitsgefuhl deS Herold" empört sich dagegen nicht im Geringsten. m ,, m Qvafymdivid)ten Inland. dterauS sichten. Schönes Wetter mit zeitweiligen Regenschauern. , Zwanzig Tage. Washington, 21. Mai. Poli. zeirichker Miller sprach heute daö Urheil Über Cozey, Browne und Jene? und verurtheilte Jeden zu zwanzig Tagen Gefängniß. Cozey und Browne erhielten außerdem noch eine Geldstrafe von $5, oder zehn Tage Haft, falls solche nicht bezahlt wird. . i DieBestechungö-Unter-s u ch u n g. Washington, 21. Mai. Der Ausschuß, welcher die BestechungS-An-lagen zu untersuchen hat, hielt heute Vormittag seine erste Sitzung hinter verschlossenen Thüren ab. Der Senator E. Hunton und dessen Sohn Eppra Hunton jr., waren die ersten Zeugen die verhört wurden. Der Letztere erklärte wieder, daß der Major E. .W. Burtz der Mann sei, welcher den BestechungSversuch gemacht habe. Auch der Sen. Kyle sagte später auS, daß Burtz eS gewesen sei, der ihm $14,000 dafür offerirt habe, daß er gegen die Tarifbill stimme. Den Zeugen wurde von dem Senator Gray strenges Schweigen auferlegt. Der Senator erklärte, daß AlleS veröffentlich! werden würde, wenn die Untersuchung zu Ende sei. Dtt Major Burh hatte den AuSschuß ersucht, anwesend sein zu dürfen, wenn Sen. Hunton verhört würde, dieS ist ihm aber abschlägig beschicken worden. Um drei Uhr Nachmittags wurde Burtz vor den Ausschuß beschicken. Er erschien mit seinem Anwalt und erklärte bestimmt keine einzige Frage beantworten zu wollen, so lange ihm nicht eine Abschrift von den bisher gemachten Aussagen gegeben werde. Er fügte hinzu, daß ihn der Ausschuß für alle Ewigkeit inS Gefängniß schicken könne, ehe er in dieser Hinsicht seine Meinung ändere. . Der Prozeß Prendergaft. Ch ica g o, 3ll., 21. Mai. Der Prozeß gegen den Mörder deS Mayorö Harrifon, Eugene Patrick Prendergast der auf heute angesetzt worden war, ist biS auf morgen verschoben worden. ES handelt sich in diesem Falle um die. Feststellung deS Geisteszustandes deS Mörders. X ES heißt, ha$ der Staatöanwalt von Tag zu Tag um Verschiebung deS Fal leS nachsuchen wird, biS zum 4. 3uni, an welchem Tag ein anderer Dichter den Richter Chetlain im 'Kriminalge r.icht ablast.
Die Anklage beabsichtigt auf diese
Weise den Prozeß vor einen anderen Nichter zu bringen, da der StaatSanwalt seit der Mitternachtssitzung, welche der Richter Chetlain abgehalten hatte, um einen CinhaltSbesehl gegen oie Vollstreckung deS über Prendergast verhängten TodeöurtheilS zu erlassen, ein Vorurtheil gegen den Richter gefaßt hat, von dem er überzeugt ist, daß er zu Gunsten PrendergastS entscheiden wird. Wenn sich der Richter Chetlain weigern sollte den Prozeß zu vertagen. dann wird sich der StaatSanwalt ganz von dem Fall zurückziehen und eS wird dann der Staat gar nicht bei dem Prozeß vertreten sein. 4 ,, gry'S Armee. Cineinnati, 21. Mai. Daö Gesuch um einen Einhaltsbefehl gegen den Mayor und die Polizei wurde abgewiesen. Der Richter entschied, daß die Polizei daS Recht habe, einer organisirten Schaar den Eintritt in die Stadt zu verbieten. George Raymond h:t sich erboten, die Armee" auf Kohlenbooten für $325 nach PittSburg zu befördern. Die Central Labor Union wird versuchen, daS Geld auszubringen. Der Pullman-Streik. Chicago, 21. Mai. Der Vor'itzer Heathcote deS EzekutivauSfchusseS der Pullman-Etreiker hat heute augekündigt, daß auch die Arbeiter der Reparaturwerkstätten in Ludlow, Ky., Wilmington, Del., und St. Louiö, Mo., sich dem Streik anschließen totv den, theilweise auS Sympathie mit den hiesigen Streikerii' und theilweise, weil sie Beschwerden ahnlicher Art wie die hiesigen haben. , m 5UuSland. Geht nach Amerika. Berlin, 21. Mai. ES wird be. richtet, daß der frühere Kanzler Leist von Kamerun, welcher sich .während seiner Amtszeit so furchtbarer Grauamkeiten gegen die Eingeborenen schuldig gemacht haben soll, auS jener Kolonie entflohen sein und sich aus dem Wege nach den Ver. Staaten befinden soll. Durch List gefangen. St. Petersburg, 21. Mai. In SmolenSk ist eine geheime Druckerei entdeckt worden, auS welcher zahlreiche nihilistische Schriften hervorgegangen sind. Der Polizeidirektor Wahl schickte zur Nachtzeit die Feuerwehr nach dem Platze und die Nihilisten, welche glauben, daß in dem Hause Feuer zum AuSbruch gekommen sei, waren so unvorsichtig, die Thüren zu öffnen. Die Polizei drang sofort ein,, verhaftete die sechs Männer und eine Frau und beschlagnahmte alle verdächtigen Dokumente, welche sie finden konnte. Hinrichtung. Barcelona, 21. Mai. Die sechs Anarchisten Cordina, Cerezuela, SogaS, Bernat, Villaxubiaund Mia, welche der Theilnahme an dem Attentat aus den General Martinez CampoS wie auch an dem Bombenattentat im Liceo Theater überführt worden sind, sind heyte Morgen um 4 Nhr außerhalb der Citadelle von Mont ?uich erschössen worden. " AuS Serbien. Belgrad, 21. Mai. Der König Aleiander hat die Konstitution aufgehoben und dafür die Konstitution von 1809 substituirt. Er hat auch einen neuen StaatSrath. mit dem früheren Premier-Minister Christich als Präsident ernannt. Alle Gesetze, welche mit der Versassung von 1869 in Widerspruch stehen, werden für aufgehoben erklärt, während die anderen, die seitdem wider rufen wurden, wieder sür giltig erklärt werden. DaS Ministerium Nicolajevich hat resignirt, wurde aber vom König wie der in seine Funktionen eingesetzt. Hiesiges. Dky Wahlen zum Schnlratb Die EchulrnthSwahlen nahen hctqnt Der 9.. Juni ist als Wahltag feftge setzt, an jensm Zage werde. in dem 1., 2., 10. und 11. Distrikt,, die biS jetzt resp, durch I. P. Frenzel, Wm. yvj 1. j vV""Cf unv 9J, mj, n K V a cir
Cossin vertreten wurden, Neuwahlen
stattfinden. Auch im 9. Distrikt wird eine Wahl staltfinden, da Clemens Vonnegut, sen., dessen Amtszeit zwar noch nicht abgelaufen ist, seine ResigNation eingereicht hat. . Interessant dürfte der Wahlkampf im 11. Distrikt werden, woselbst dem jetzigen Kom missär D. W. Cosfin in der Person von Frau I. S. Jencks der erste weibliche Kandidat gegenübersteht. Es kann wohl als ausgemacht gelten, daß sämmtliche Kommissäre mit Ausnahme von Herrn Vonnegut wieder als Kandidaten auftreten werden, obwohl sie so thun, als wäre ihnen nicht gar sehr viel daran gelegen. Bundes - Großgeschworenen. Richter Baker hat die Bundes-Grand-Jury auf den 29. Mai einberufen. ES ist eine große Anzahl Fälle zu untersuchen, alleS in allem etwa 100 Fälle. Unter den wichtigeren Fällen befinden sich die gegen Arthur Truesdale, den Postsekretär auS EvanSville wegen Unterschlagung registrirter Briefe; IameS Dickfon wegen Beraubung deS Postamts zu Clermont; Dr. Ring wegen Absenkung von in betrügerischer Absicht geschriebenen Briefen durch die Post. 21 Falschmünzerfälle werden die Geschworenen beschäftigen. m ,,, VollzeigerlSt. Deloß Matthews und Fannie Denifon wurden wegen Bigamie den Großgeschworenen überwiesen. Beide waren schon verheirathet und sind ihren Ehegatten entlaufen. Die unversöhnliche erste Sattin deS Matthews hatte daS Pärchen bis hierher verfolgt und nicht eher geruht, als bis sie es gefunden und den Mann der Gerechtigkit Überliefert hatte Rache an dem Ungetreuen ist der einzige Gedanke, der sie jetzt nock beseelt. Die beiden Angeklagten sind sehr niedergeschlagen und werden sich übermorgen noch wegen Ehebruchs zu. verantworten haben. Dem Zuchthause werden wohl beide nicht entgehen. ChaS. Hector wurde in der Grocerie deS Leo Hirth, 1020 West Washington Straße, kurz nach 11 Uhr, auf frischer That ertappt. Herth war damit beschäftigt in dem anstoßenden Sasoon einigen Gästen Bier zu reichen, als er in der Grocerie ein verdächtiges Geräusch hörte. Er ging hinüber und fand Hector, der sich hinter dem Ladentisch zu verbeigen suchte. Er hielt ihn solange fest, biö sich zwei vorbeipatrouillirende Polizeidiener seiner annehmen konnten. 3n seiner Tasche fand man $41, die er der Ladenkasse entnommen hatte. Er verzichtete auf ein Vorverhör und wurde der Grandjury überwiesen. Vier kleine Bengel, Namens Hany Brandon, Harry Weir, Tomy Carolina und Omer Miller wurden wegen Diebstahls ebenfalls der Grandjury übermittelt. DaS zungendliche Kleeblatt hatte vor dem, Ecke Bellefontaine Str. und Massachusetts Ave. belegenen Ellenwaarenlade des JyHn Roach sich an die auSliegenden Hemden gemacht und eine Anzahl davon mitgehen heißen. Polizeidiener Mackassy hatte den Vorfall von ferne angesehen und qrretirte die kleine Bande. IameS Pearsall wurde wegen MißHandlung seiner Frau zu $10 Buße verurtheilt. Die Frau weigerte sich erst auszusagen, als sie aber vor die Alternative gestellt wurde, entweder zu sprechen oder eingesperrtt zu werden, sing sie an ihren Mann zu entschuldigen, da sie ihn ohne Ursache so schwer gereizt habe, daß er nicht habe anders handeln können. StubbS wich aber von seiner Doktrin, daß man daö zartere Geschlecht unter keinen Umständen schlagen dürfe, auch diesmal nicht ab, machte aber die Buße mild. Sicherlich leset Jbr die in dieser Zeitung veröffentlichten Zeugniße betreffs Hood'S Sarsaparilla. Sie bestatigon über jeden Zweifel hm auS, daß Hood'S kurirt. Verstopfung und alle Leberleiden werden durch Hood'SPillen geheilt Für Kinde.? beträgt daS Ein trittsgeld zum Monument 15 Cent, darin ist die Fahrstuhlfahrt mit einbe. griffen. Kinder, die getragen werde sind frei. .Meerschaumpfeifen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspitzen :c., bei Wm. cra.. X . rnn OCl CRls...f am S?t sauu, juj ittv w. Xi
Stadtratb.
Der Stadtrath hielt gestern eine Versammlung ab, in welcher der Name von Tennessee Straße in Capitol Ave. verwandelt wurdet Nur die Stadtrathe Costello, Murphy und Ryan stimmten dagegen. Ryan erklärte ganz richtig, daß es ein Unsinn sei den Straßennamen zu ändern, da andere Straßen ebensoviel daraus Anrecht hätten. Wir mochten dem noch zufügen, daß in der Benennung der Straßen ein ge wisseS System eingehalten werden sollte, schon um eö Fremden' leich er zu machen sich zurecht zu sinden. Die Ordinanz, durch welche $0000 an daS Rechtödepartement überwiesen wurden, sür ertra Rechtöbeistand, wurde einstimmig passirt. Herr Mummenhoff erhielt daö Wegerecht für ein Geleise nach seinem Lagerhaus. Die Ordinanz, durch welche ein Landstrich nördlich von der Stadtgrenze bis nach Brightwood annejirt werden sollte, wurde gestrichen, da die Grundeigenthümer, bis auf zwei, dagegen remonstrirten. Robert Kennington reichte durch feine Anwälte eine Petition ein, in welcher er auseinandersetzte, daß die Straßenbahngesellschaft sich weigere, ihren Antheil an der Verbesserung der Madison Ave. im Betrage von 1829.22 zu bezahlen und er wünscht nun diesen Betrag von der Stadt oder den Grundeigenthümern zu erhalten. Die Sache wurde dem juristischen Comite überwiesen. Der Stadtanwalt gab seine Ansicht dahin ab, daß Louisiana Str., von Meridian zu McCrea Str., diese von Louisiana zu Jackson Place, Jackson Place von McCrea zu Illinois Str. von der Union Ny. Co. der Stadt überlassen wurden, diese deshalb auch für die Verbesserung derselben zu sorgen habe, mit Ausnahme von ö0 Fuß von Jackson Place, welche Privateigen. thum der Union Rh. Co. seien. Der Stadrath ordnete an, daß der Board of P. W. schriftlich ersucht werde die Straßen zu verbessern. Die von Stadtrath Colter eingereichte Liquör-LizenS Ordinanz wurde vom Stadtanwalt mit den nachfolgenden Zusätzen zurückbcrichtet : 1. Daß der Mayor und der Controller die Lizensen unterzeichnen soll. 2. Daß dem Mayor 'das Recht ertheilt werden soll dieselben zu wiederrufen. 3.' Daß der Polizei jederzeit das Recht zustehe, Wirthschaften zu inspizieren. 4. Daß eine Strafe von $100 und 30 Tage Arbeitshaus auf die Verletzung der Ordinanz gesetzt. Warum nicht gleich Mayor Denny zum Herrn von Indianapolis erklären? Es wurden dann noch die Wahlrichter und Inspektoren für die Schulwahlen vom 9. Juni ernannt. Der Baseball-Club der Polizeidiener wird sich nächstens in Terre Haute mit dem der dortigen Polizei messen. Herr George A. Rose. Chicago. Jlls., sagt: Ich litt circa sechs Jahre an Hüftenschmerzen und wurde von den Aerzten ausgegeben. Die erste Anwendung von St. Jakobs Oel linderte die Schmerzen und zwei Flaschen heilten mich. XC7 Vor ein paar Tagen ließ ein seingekleideter Mann, der seinen Namen nicht nannte, seine Uhr zur Reparatur in dem Juwelierladen von ThomaS W. Gardner, 25 Ost Market Str. Gestern Morgen als er sich die reparirte Uhr abholte, stahl er unbemerkt zwei Diamanten im Werthe von $200. Später erst entdeckte man den Diebstahl und meldete ihn der GeheimPolizei. ?D Bildhauer MacMonnieö erläßt die Aufforderung ans Publikum ihm sür Modellzwecke Kriegsreliquien, als Uniformen, Gewehre, Knöpfe, Pistolen, Patronen und Photographieen von Soldaten in allen Stellungen, leihweise zu überlassen. Der Künstler wird dieselben mit nach Paris nehmen und mit Hilfe derselben seine Gruppen möglichst historisch treu modelliren Nach dem Gebrauch wird alles den Besitzern zurückerstattet werden. Ob eö Jude, Heide oder Christ, ein Zeder gern gutes Brot, Pumpernickel und Sträußelkuchen ißt, wie man stets frisch bekommt der Bern h. Thau, 81 Hosbrook Str. oder am öftl. Marktstand Ro. 122 und 124.
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