Indiana Tribüne, Volume 17, Number 242, Indianapolis, Marion County, 21 May 1894 — Page 2

Jndiana Tribune. Erscheint SäßUd) unb Sonntags.

Die tägliche .Tribüne" koyrt durch den Träge, Centl per Woche, die EonntagS'.Tribüne b TentS per Woche. Beide zusammen 15 Cent oder öS Cent per Monat. Per Post zugeschickt in Vor euZöejahlung V per Jahr. Ossi : No. 18 Süd Aladauia Str. Indianapolis, Znd.. 21 Mai 1894. DaS LynSimord. Uebel. ' EZmr verläßlichen ZufammenstelIirng nach sind in unserem Lande seit Beginn dieses Jahres 50 Personen gelynchmordet worden (die in den letzten Tagen vorgekommenen Lynchereien sind dabei noch nicht mitgerechnet). Davon entfallen 41 auf die südlichen Staaten und 9 auf die nördlichen. Natürlich" sind die meisten. Opfer Farbige. . So scheint deren unaufhörlich dafür gesorgt zu werden, daß der Name des Richters Lynch bei uns ewig frisch im Gedächtniß bleibt. Freilich würde sich btz elige Capitän, Lynch von Virginien dcrfür bedanken, für alle die Thaten verantwortlich gehalten zu werden welche der Volksmund nach ihm tauft. Denn wie bei einer früheren Gelegenheit erzählt, sind unter seinem, aus zwinaender Notb beröoraeaanaenen Regime, nur wenig Menschenleben-

' wlttllch geopfert worden, und keine Strafe wurde ohne ein erschöpfendes Rechtsverfahren verhängt, obgleich die untersuchenden t und entscheidenden Personen keine " gesetzlich anerkannten . Rechtsorgane waren. ' Unsere Zeit ist also, noch hinterCapitän Lynch zurückgegangen. Wenn es so fortgeht, so wird das feurige Jahr mindestens ebenso viele

Lynchereien" aufzuweisen haben, wie v vorige. Das ist ein trauriges Zeugniß für die Civilisation im Allgemeinen und die Cultur der RechtsPflege im Besonderen beim .freiesten

Volke der. Welt", zumal diese Thaten keineswegs, ausschließlich in dünnbesiedelten Distrikten vorkommen. Niemand lann bestreiken, daß das - sogenannte Lynchen einfach Mord ist, und jeder einzelne der daran Tbeilneb-

menden sich des Mordes ebenso gut zcyuldig macht, als. wenn er aus eigene Hand die That verübt hätte. Der wirkliche oder angebliche Verüber eines Verbrechens mag so rasch und wohlfeil abgethan werden, aber der Staat hat statt eines Mörders nun iedesmal einen ganzenHaufen Mörder erhalten; vag Letztere selten zur Rechenschaft gezogen werden, macht die Sache noch viel schlimmer. ' Man hatte erwartet, daß mit dem Dahinschwinden der wildwestlichenRomantik auch die Faustrechts-Justiz dahinschwinden, resp, ihr Gebiet sich immer mehr verkleinern würde. Aber wer das glaubte, ist schnöde enttäuscht woroen. und dieses Uebel ist ein so echt einheimisches, wie es nur eines gibt. In manchenGegenden zeigt sich noch eine greuliche Frivolität in Verbindung mit den Lvnchmorden. sodak auch von dem Gefühl, lediglich eine iraunge otywendlgkeit- zu ersüllen, keine Rede mehr sein kann.. Denn die betreffenden Theilnehmer behandeln die Anaeleaenbeit ledialick als ein Mittelding zwischen einem VolksPicnic und einem aufregenden Jagdspart, und daher hat auch jene Theorie tiwas zur na?, welche zum Theil die Lyncylujt mit der geselligen Eintönig keit des amerikanischen ländlichen L: bens in Verbindung briat. Die Hauptursache si den Forkbe- ' i:ano ves Lynchmoro-U. s, auch da, wo keine Rassen-??eindsell 'eiten mit spielen, bleibt aber das tlefaewunelte

, und leider fortwährend durchBeispiele

genayne Mißtrauen gegen unsere Rechtspflege! Und bloße Vielgesetzgeoerer icyemt wayrucy nicht das Mittel zu sein, dieses Miktrauen in Vertrauen zu verwandeln, ganz im negenlyell. . zu Indianer vsn New York. Nach einem Berichte des BundesAgenten für die Indianer deS Staates New York, A. W. Ferrin, waren im Flscaljahr 1893 auf den sechs Reser 'vationen desselben von den Nachkammcn der JroquoiS 5287 Rothkäute ansässig. Diese Zahl vertheilt sich auf die einzelnen ' Stamme wie folgt: ayugas.168,Onondagasi 478, Onei das 260, Senecas 2750, St.' Regis 1130 und TuscaroraS 401. Im Fiskaljahr 1873 belief sich die Kopfzahl dieser Stämme auf 5141, so daß . also in den -letzten 20 Jahren die kleine Zunahme von 146 zu constatlr?n war.- Die Rothhäute Hausen auf sechs Reservationen, doch sind die leg teren mit den Namen der betreffenden Stämme durchaus nicht identisch. Die senecas haben die Allegany, Catta raugus und Tonawanda Reservation lnne, die Tuscaroras, Onandagas und St. Regis Indianer die ihren Namen führenden Reservationen und die Mehrzahl der Cayugas sitzt mit denSenecas auf der Cattaraugus-Re . servation. Die Ueberbleibsel des Stammes .der Oneidas, welcher vor 50 Jahren zum größten Theile nach Wisconsin auswanderte, sind in der Nahe der rhrenNamen tragenden Ort schaft ansässig; der Mehrzahl nach besitzen sie das Land in ihrem eigenen Namen und sind Bürger. Die wenigen Oneidas, . welche keinen eigenen Landbesitz' haben, wohnen auf der Reservatlon der Onondagas. - -Den Mittheilungen des Herrn Fer rin zufolge bessert sich die Lage aller dieser Indianer langsam, aber stetig. . . wv m .r... )ie senecas von oer 'uegany-ctteier-vifion befinden firfi in dem Uebr, angsstadium von' Holzfällern zum Farmer. Die .attaraugus-Senccas .sind ein fleißiges, sparsames A'ölkcken. Sie besitzen zwar gute Rannen. bearbeiten .omeloen aoer. nur tbeii

werfe, da sie für die Weißen arbeiten

v r.; ci . .v.T tit ä8H? rrasiigeu Vl ben. Die besten Farmer sind die Tus - , caroras, und ihre Farmen wie Farmgebäude halten ei!?nVergleich mit den Besitzungen ihrer n:ißen Nachbarn wohl aus. Die Frauen dieses Stammes sind geschickt im Anfertigen von Handarbeiten. Die sittliche Emwmttung yat Mit der materiellen nicht gleichen Schritt gehalten, wenngleich auch auf jenem sti V 1 . " 1 ! 1 1 .t..? t m eoiei Cm yuuujiiu miuciiumvu. ist. Die alte Vorliebe für das FeuerWasser hat sich nicht ausrotten lassen und nur wenme (inen werden unter Beobachtung gesetzmäßigerFormn geschlössen. Die Mehrzahl der Indianer trägt kein verlangen danacy. urger zu werden. Diejenigen, welche sozusaqea noch in ihrem Urzustände sind, . t- ' r v r t r .tfn 5 wljstn. vav )t na) mazl icioji xnren Unterhalt beschaffen können, und die Anderen fürchten, daß das Ausgeben des Refervahonssystems eme BertHeilung der durch ihre Arbeit verbesserten Ländereien im Gefolge haben müßte und sie dabei zu kurz kommen würden. Die Pfefferminz ultur. Es gibt nicht viele Orte, an denen derAnbau der Pfefferminze, die eine so wichtige Rolle für.Bereitung von Gesundsheitsthee, Likören, Zuckerwerk u. s. w. spielt, als Industrie in. größerem Maße betrieben wird. In den Ver. Staaten sind nur zwei solcher Plätze zu finden (in Deutschland und England auch nicht viel mehr.) Der ältere dieser liegt im New Yorker County Woyne. Seit einem Vierteljahrhunderi schon hat es indeß auch das Pfefferm'rnz-Geschäft im Staat Michigan, im County St. Joseph, zu einem bedeutenden Ruf gebracht. Ein Landgut in letzterer Gegend, das etwa 400 Acres umsaßt, wird alljährlich mit Pfefferminze und dazwischen abwechselnd (uck die Kraft des BodenS zu bewahren) mit Klee bepflanzt. Das Unternehmen scheint sich entschieden zu lohnen, da das Programm nie wieder verändert wird. Der Anbau dieser interessanten Pflanze erfordert mehr, als gewöhnliche Sorgfalt. Von der Zeit an, da die Pfefferminze aus dem Boden hervorkommt, ist 'ein beständiges Cultivirm derselben und Herumhacken des umgebenden Erdreiches erforderlich. Namentlich kommt es in diesem Falle sehr darauf an, die Saat von Unkraut frei zuhalten; der Pfefferminz-Züchter hat leinen größeren Femd, als diesen! Man kann aus jeder Anpflanzung zwei oder drei Ernten erzielen, die aber nicht von gleicher Güte sind. Die erste und die zweite Ernte sind bei Weitem die besten, und man kann bei ihnen. wenn es gut geht, pro Acre auf 20 Pfund Pfefferminz-Oel rechnen; höher kommt es fast nie. Die dritte Ernte leidet trotz aller Gegenmaßnahmen stark durch Unkraut und liefert auf den Acre nur etwa 10 Pfund Oel. Das Schächte. Der technische Streit über die zweckmaßrgste Art der Thlertodtung hat in verschiedenen Ländern Europas eine politische Bedeutung gewonnen. Thlerschutzvereme, welche sich von der humanen Absicht leiten ließen, den Thieren unnöthiae Qualen zu erspa ren, und Antisemiten, welche in dieser Frage nus die arischen Ochsen mehr Rucksicht nehmen, als auf ihre semrnschen Mitmenschen, haben ourch ihre Agitation gegen das Schächten vielfach Erfolge erzielt. In der Schweiz und im Köniareick Sacksen ist das Schlachten ohne vorherige Betäubung Verboten. In Preußen wurden ort liehe Verbote des Regierungspräsiden ten in Westpreußen und , der Behörden in Harburg durch Verfügung des Mi nisters des Innern aufgehoben. Wer sich sem Urtheil in dieser Frage nicht durch Stimmungen, durch bllndwu thige Leidenschaft trüben läßt, wird doch zu einem verschiedenartigen Scklußergebmß gelangen, t nach der Stellung, nach dem Herzensverhalt niß, in dem er zu .altüberlieferten, saqenumsponnenen Menschensatzungen steht. Es gibt Leute, in deren Augen das ehrwürdige Alter emer. m eine graue Vorzeit hmausreichenden Men schensahung dem modernen Menschen die Pflicht auserlegt, sich des selbststän din Nachdenkens über die Verträg lichkeit dieser Mensckensaduna mit veränderten Anschauungen und Ver Hältnissen zu entschlaqen. Wir sind nicht geneigt, schreibt die Köln. Ztg.", die schöne Pietät gegenüber, dem Brauch und dem Glauben der Väter also zu übertreiben. Wir meinen, daß die überlieferten Formen, aus denen nur zu oft der ehemalige Geist und Saft entschwunden ist, sich nur dann frisch und tnebkrafUg erhalten kon nen, wenn sie sich im Strom des Lebens ihrer neuen Umgebung anpassen. Wäre .also nachgewiesen, daß das Schächten in einem unversöhnlichen Gegensatze steh! mit allen Ansorderun qen moderner Wissenschaft und Pra ?is, so würden wir der Gewissensbedrängniß strenggläubiger Juden eine lebhafte Empfindung des Bedauerns nicht versagen können, aber wir würI v:.r r ..i fi .r v. c f. den in diesen Seelenkämpsen' doch le diglich eine unvermeidliche Erscheinung sehen, die sich auf dem Fortschritts Wege der Menschheit hundertfältig ab spielt. Einen gewichtigen Beitrag zur Beurtheilung der Frage liefert die Sammlung der Gutachten üb'? das zudisch - rituelle ' Schlachtversahren' (Berlin, Emil Apolant). 253 Theo retiker und Praktiker in den'verschie densten Lebensstellungen, Professoren der Physiologie und Pathologie.Thier ärzte und Metzger, vereinigen, sich hier zu einem vielstimmigen Chor, der das Lob des SchächtenS singt. Wir würden es für zweckmäßiger und im Interesse der Sache wirksamer gehalten baben, wenn man in dieser Sämmlung auch diejenigen Fachmänner hätte zum Wort kommen lassen, die etwa abweichender Ansicht sind; eS wäre alsdann Sacke des Lesers aewe-

fen, die Männer, inr Anseyen, Klang ihrer Namen und ihre G qeqeneinander abzuwägen. Wn

k", viz jyiumici, iui au iw, vm 'N?'ünd. qeqeneinander abzuwägen. Wir ver- - .. . . . . muthen, daß man durch in solches Vorgehen jedes Miktrauen schon im Keim erfolgreich erstickt haben wurde. Sämmtliche Gutachten, die rn der Sammlung aufgenommen sind und denen die besten Namen das Gewicht der Autorität verleihen, stimmen darin überein, daß das Schächten unter dem Gesichtspunkte des Tierschutzes den übrigen Schlachtmethoden mindestens nicht nachsteht, daß es aber durch rasche und vollständige Blutentleerung die Haltbarkeit des Fleisches erhöht. Der Streit dreht sich darum. wie dem Thiere am besten durch schleuniqes Herbeiführen der Vewußtlosig kett unnothige Qualen erspart werden. Beim Schächten wird der Kopf des gefesselt niedergelegten Thieres in eine solche Stellung gebracht, dan der Halsschnitt mit voller Sicherheit gefuhrt werden kann: em sehr langes, haarscharfes, durchaus schartenfnieS Messer muß alsdann ohne Absetzen, Ziehen oder Drücken durch alle Weichtheile bis zur Wirbelsäule, die arotiden. die Drosselvenen, alle Halsnerven, Luftröhre. Speiseröhre hindurchgehen. Die Wirkung des Schnittes ist das Hervorstllrzen des Blutes auS den Halsarterien. Blutleere des GeHirns und Schmerzlosigkeit. Nach der Ansicht der gesammelten Gutachten ist das Problem, den Tod möglichst rasch und schmerzlos herbeizuführen, durch das Schächten mindestens ebenso gut, wenn nicht besser gelöst, als durch die bis letzt bekannten Schlachtmethoden, welche eine Betäubung des Thieres vor der Tödtung bezwecken. Odm Jn'and-. Richter Thos. Jefserson Marshall von Mexico, Mo., ist im Alter von 82 Jahren gestorben. Er war lange Jahre Countyrichter und fünfmal County Schatzmeister von Au-dram-County. Auf dem texanischen Sängerfest, das letzte Woche in Houston abgehalten wurde, hat, nach dem Zeugniß des Kritikers der .Texas Freie Presse", ein amerikanischer Verein, der Galvestoner Quartett - Club, den Vogel abgeschossen. Die. meisten deutschen Sänger gaben sich zu sehr der Festbummelei hin, natürlich auf Kosten ihrer gesanglichen Leistungen und zum Schaden des Publikum?. Jonathan Aoung und sein Sohn Livy, bekannte und geachtete Farmer aus dem County Johnson in Jndiana, gingen in der vorigen Woche mit ihrem Hunde in den Wald, wo dieser ein klemes Eichhörnchen aus spürte und es unter einen auf dem Boden liegenden Baumstamm jagte. Vater und Sohn trieben das zierliche Thierchen mit einem langen Stecken aus seinem Versteck hervor, wahrend der Hund danach zu schnappen der suchte. Schnell! wie der Blitz' aber sprang das Eichhörnchen dem Hunde in das geöffnete Maul und glitt den Schlund hinab. Der Hund stand er nen Augenblick zitternd, als hätte er starke Schmerzen, still, dann wälzte er sich heulend hm und her. Nach einer halben Stunde befand er sich wieder in seiner gewöhnlichen Verfassung und jetzt fühlt er sich allem Anschein nach so wohl wie,' je. Vermuthlich ist das Eichhörnchen, nachdem e$ rn ves Hun des Magens gelangt war, erstickt. Vater und Sohn Aoüng verbürgen die Wahrheit des vorstehend geschilderten Vorfalles. DerLima-Dammbei Lima in Monwna ist am Sonntag Morgen geborsten und das Wasser braust aus dem Sammelbecken mit fürchterlicher Geschwindigkeit in dem Bette des Red Rock River. Alles vor sich her hinweg reißend, hernieder.' Unmittelbar nach der. Entdeckung des Dammbruchs eü ten Berittene stromabwärts, um die Besitzer der dort belesenen Ranchos zu warnen, aber fast alle Ranchobesitzer in den Niederungen haben ihr ganzes Hab und Gut verloren. Häuser, Scheunen. Zäune. Heuschober und Vieh aller Art wurden von dem Was ser hinwegmspült. Die Eisenbahn sellfchaften haben mittels Eztrazügen die Leute zwischen Lima und Dillon warnen lassen und außerdem zahl reiche Arbeiter an Ort und Stelle gesandt. Zwischen Lima und Dillon sind die Geleise an vielen .Punkten un tersplllt. Das Wasser hat eine Strecke von mehr als 60 Meilen Lange verwustet und viele Familien haben ge genwärtig weder Obdach noch Nah rung. Die Feuer-Versicherer'tra-ten kürzlich in New Yyrk $u ihrer 23. Jahressitzung zusammen. Präsident D. W. M. Skilton von Hartford hielt bei Eröffnung der Sitzung eint Jan gere Rede, in welcher er den Anwesen den gratulirte, daß ihre Gesellschaften l?t C tf.Li... C . oi vslurme oes ieyien Jayres uoeroau ert hätten, welches er als das schlimm sie dagewesene für die Versicherungs Gesellschaften bezeichnete. Er führte auö. daß dem kürzlich veröffentlichten Berichte des Versicherungs-Commis särs von Connecticut zufolge die Ge sellfchaften dort im Jahre 1893 Ver luste in Höhe von 3.000,000 erlitten, während sie im Jahre vorher 54.000.000 profitirt hatten, und daß die I rv , , . m . Jahresberichte von 36 New Yorker Gesellschaften, 66 aus anderen Staa ten und 19 vom Ausland eine Reduk tion ihres Ueberschusses ' in Höhe von über 3.000,000 gegen das Vorjahr ersehen ließen. Im Staate New Jork seien im Jahre 1893 Versicherungen sur 3.202.537.691 übernommen, da für $21,643,937 rn Prämien ein nommen und $15,064.420 an Verl' sten ausbezahlt worden, so daß sich die Verlustrate aus 69.6 Prozent derPrömien stelle, gegen 66.7 im Jahre 1892. Er erklärte radikale Maßnahmen als unbedingt nöthig. , um eine inheitliche Geschäftsführung zu erzielen, und empfahl die Ab.haltunz eines ConventS der Chefs der verschiedenen Gesellschaft; um SchutzmaßnabMen für die Zukunft zu vereinbaren. Elektricität bezeichnete er als den größten Feind der Bersicheruno.Z?Etlkllsüaf?

ren.' 'Henry W. Eaton verlas den Bericht des Erecutiv-ComiteS, welches gleichfalls auf die Gefahren der Elektricität aufmerksam machte, worauf I. H. Washburn für das Comite für Beleuchtung. Heizung und Patente

Bericht erstattete und sich dann ebenr c nr.i?.:i"i . f. : i. l. saus uoer oie iiunuitu uciuixucic. Die hierauf vorgenommene Beamtenwähl ergab folgendes Resultat: Präsident, E. A. Walton, New yoxi; Vice-Präsident, William B. Clark. Hartford: Sekretär, Robert V.Beath, Philadelphia; Schatzmeister, Fred. W. JT, ' . .c er i? er 'ÄrnoioiProotoence; E. C. Jrvine, Philadelphia; M. S. Dnggs, New York; I. A. McDonald. New Fork; .Hugo Schumann, New Bork; E. F. Beddell. New'Dork, Vorsitzer, und H. vt. stiller, .errerar. Dieser Tage ist Wilhelm Vöter nach Honolulu abgereist und zwar als der Vorläufer einer deutschen Kolonie, deren Mitglieder sich nur von Früchten und Grasern ernähren und sich mit dem Kostüm deS Urvaters Adam vor dem Sündenfall begnügen wollen. Vöter sucht, nach emer ernsamen Insel, wo die Kolonisten ohne die Gefahr, mit den Vorschriften der heiligen Hermandad und ähnlicher erdaeborener Philister in Widerstreit zu 1-1 C"tl geralyen, iyre teuren m -uaien umsetzen können. Er ist reich, war früher Officier im deutschen Heere und kleidet sich gegenwärtig noch nach der neuesten Mode, tragt aber, um sich an die tropische Sonne zu gewöhnen niemals eine Kopfbedeckung. Kurz vor seiner Abreise äußerte er: Mit meiner Reise nach den Tropen verbinde ich den Wunsch, möglichst naturgemäß zu leben. Das dortige Klima paßt ganz und gar zu meinen Plänen. Ein Mensch kann m einer Gegend, wo Nch ihm Eiszapfen im Barte bilden, nicht nackt gehen. Aber ich will in Hawaii glücklich sein. In Deutschland habe ich Freunde, die Fructuarier-, wie wir uns nennen, welche ich der Zrolo nie sofort anschließen werden, sobald jch günstig -über den Plan berichte. Welche Regierungsform wir annehmen werden, läkt sich vor der Hand noch nicht sagen. Der Hauptzweck der Gründung der Kolonie ist die Rückkehr zu dem Leben des Urmenschen, nichts anderes zu genießen als Früchte und Gräser, keine weitere Arbeit zu thun, als das Athmen und keinerlei Kleidung irgend welcher Art zu tragen." Vöter erwartet, eine ganze Insel erwerben zu können und in einigen Monaten seine Kolonie dorthin zu bringen. . An dem neuen dreischraubigen Kreuzer Columbia" von der Bundesflotte sind mehrfache Mängel entdeckt worden. Vier von seinen Breitseite - Geschützen, ' die zu eine? Nebenbatterie gehören, sind thatsach lich unbrauchbar. Nicht daß die Ge schütze selbst, welche Sechspftinder be ster Art sind, fehlerhaft wären, son dern die Art ihrer Ausstellung ist s lerhaft. Um sie n eine solche Stellung zu bringen, daß sie mit Erfolg gebraucht werden können, wird es nöthig sein, die Geschütze um zwei oder drei Zoll niedriger zu stellen und ein Paar hinter denselben befindliche Bretterverschläge um zwei oder drei Fuß weiter "zurück zu verlegen. Bei ihrer gegenwärtigen Aufstellung der mögen die Kanoniere nicht, die Geschütze mit einiger Genauigkeit zu richten. Eine von der Marineverwaltung veranstaltete Unjersuchung hat das Vorhandensein der angedeuteten Mängel bestätigt. Unmittelbar nach der Ruckkehr des Dampfers von semer letzten Probefahrt werden die zur Abstellung der Mängel erforderlichen Aenderungen vorgenommen werden. on uslande. Ueber. den Einfluß der Gymnastik auf die menschliche Brust weite hat Dr. Schmid-Monnard in Hall neuerdings interessante Unterm chungei? angestellt , Die Brustweite und die Athemenergie, die die korper siche Uebung hervorbrjngt, hat nicht nur ttne Bedeutung sur das einzelne Jndt Viduum,' sondern auch für die Nachkam menschaft. Die ganze Bevölkerung er hält durch die Gewöhnung an körper liche Uebungen ejnen andern Habitus, der sich tm vause der Generationen im mer mehr verbessert und auf die Mas sen vertheilt. Die Untersuchungen von Dr. Schmid-Monnard bezogen sich auf dtt Bevölkerungen zweier deutschen Städte: ' Halle a. S. und Frankfurt a. M.; für die Frankfurter, die vor dem Jahre 1866 Freistadter waren, besteht die allgemeine Wehrpflicht erst seit einer Generation, für die Hallenser dagegen seit vielen Generationen. Dr. Schmid-Monnard hat die Schulkinder fn Frankfurt und in Halle gemessen. Ans diesen Messungen ergibj sich, daß der Brustdurchmesser' der Halleschen mver dem der Frankfurter Kinder be trächtljch überlegen ist, Dieses überraschende Resultat wird die Anthrypo logen wohl zu ähnlichen Messungen an anderen Orten veranlassen, " Von Odessa sind diese' Tage 811 zur Zwangsarbeit verur theilte Verbrecher nach der an der fernen Ostküste Asiens belegenen Insel Sachalin! eingeschifft worden. Unter ihnen befanden' sich 397 Mörder,. 186 Plünderer und Räuber, '15 Mörder. 14 Männer, die ihre Frauen getödtet haben, 23 Falschmünzer, endlich 27 entsprungene Sträflinge,' die schon früher zur Zwangsarbeit verurtheilt waren. Unter ihnen befindet sich ein Entsprungener, der bereits viermal aus der Zwangsarbeit entflohen ist und nunmehr u lebenslänglicher Zwangs arbeit auf Sachalin' verurtheilj wurde. Der Nest besteht aus 'weniger fchwe? ren Verbrechern. Unter den VZordery besmden sich, wie russische Blätter herichten, zwei junge Verbrecher von intelligentem Aeußern, die unter den übrigen besonders : auffallen. - - Der eine von ihnen hat aus romantischen' Gründen einen Altersgenossen und Freund ermordet und ist zu zwanzigjähriger Zwangsarbeit verurtheilt. Er hat eine Braut, ein iurueZ Mädchen von anoe-

neymem ÄeuiLern, die ihm nach Sachalin folgt, um dort seine Frau zu werden. Der Andere ist auch aus romantischen Gründen zum Mörder geworden. Er hat die Ermordung seiner treulosen Braut auf dem Gewissen, der

Tochter eines Gutsbesitzers, die sich mit ihm verlobt hatte, aber spater die Hand einem Andern reichte. . Der Hintergangene Bräutigam erschien am Hochzeitstage vor der Krnche und schoß die Neugetraute bei der Kirchenthür nieder. Er ist zu zwanzigiahnger Zwangsarbeit aus Sachalin verurtheilt. V e i der silbernen Hochzeit des japanischen Kaiserpaares gab es eine originelle Veranstaltung, über d aus Tokio berichtet wird: Alle Gäste versammelten sich in. dem mit märchenhafter Pracht ausgestatteten Thronsaal, woselbst vier altjapanische Musikstücke und Tänze ausgeführt wurden. Diese Vorstellung, an welcher nur Männer theilnahme'n, umfaßte alterthumliche mpanische Weisen, wie Banzairaku", welches Tanzstück vor 1300 Jahren von dem Kaiser Fomer compomrt wurde, oder Taiyerraku , welches vor 1037 Iahren nach chinesischen Motiven zusammengestellt .wurde und die Beruhigung des Reiches und die Abschaffung aller Mißbräuche" darstellen soll, und Bairo , em aus Indien nach Japan vor 1160 Jahren eingeführtes Musikstuck, welches die Unterwerfung der Feinde" zum Ausdruck bringen soll. Die Ausführung der Tänze bot ein überaus malerisches Bild dar. Vor einigen Jahren fing der Pfarrer von Strathfieldfäye, dem Gut des Herzogs von Wellington in Northampshire, Ausgrabungen in der Nähe seines Dorfes an, welche zur Auffindung von Ueberresten der großen römischen Stadt Cavella, später Silchester genannt, geführt haben. Die Society of Antlquaries" nahm die von dem Geistlichen begonnene Arbeit systematisch auf und hat von dem etwa 100 Acres umfassenden Areal 36 bereits bloßgelegt. Da die Ueberreste nur etwa 1 bis 11-2 Fuß unter der Oberfläche sind und keine Gebäude außer einer Kirche und einem FarmHaus den Ausgrabungen im Wege sie hen, ist die Arbeit eine verhältnißmä ßig leichte und , billige. Wenn eine Jnsula" bloßgelegt und erforscht ist. wird sie wieder zugedeckt, um die Ueberreste besser zu erhalten. Die Stadt stellt ein unregelmäßiges Po lygon von 16 Seiten dar und steht vermuthlich an . der Stätte der alten Hauptstadt, der Segontiaci, Caer Segont genannt. Mit dem Zerfall der römischen Macht in Großbritannien zerfiel auch Cavella, tt:', Stadt schrumpfte zum Dorf zusammen : das moderne Silchester liegt -.in einiger Entfernung. In den Ueberresien hat man zwei Arten Häuser entdeckt, solche mit Hofraum und solche mit Corridoren. In der im letzten Jahre bloß gelegten Jnsula" ist ein besonders gut erhaltenes HauS der ersten Art entdeckt und vor der Ausfüllung mö dellirt worden. Die hier aufgefundenen romischen Wohnungen unterschei den sich auS klimatischen Gründen von den in Italien, vorab in Pompeji aufgedeckten Häusern. Sie sind weit geschützter, entbehren der dort üblichen Perlstyle, und alle Zimmer sind mit einem, Hypocaust oder Heizapparat versehen. Das Forum, eine Basilika und die öffentlichen Bäder sind bloßgelegt und viele Gerätschaften und Münzen, die seif 1400 Jahren unter der Erde geruht, gns Tageslicht gefordert worden. . H n n verwegenen Fluchtversuch auS dem Zuchthause zu Brandenburg unternahm , der intcr nationale Spitzbube Hrden auS Amerika, welcher kürzlich, vom Land gericht zu Berlin zu einer meyrjähri gen Zuchthausstrafe verurtheilt wor den war. .Während der Freistunde am Sonntag Nachmittag warf Harden über die mit Glasscherben bedeckte n.i. rn L 'L: r..jci" vr 'JJCtizi qoqz ataucr oes out9l haijsboses unbemerkt eine Decke unh schwang' sich dann, nachdem ""er sich l r -tf-TL l.r i' . cl. .rjt..t'. j. ' viae, jciojiycjcruijic ;yunuju;mc ungezogen, dicht neben dem Militärposten auf d Mauer, dabei riskirend, vösi dem Wten ttschossm zu' werden., Dazu kanr.es indessen mcht, denn Har den wurde bemerkt und wieder herabgeholt. Die Strafe, die er für diesen mißglückten Fluchtversuch erhielt, hestanden 30. Peitschenhieben, die in drei Raten, pro Tag 10 Hiebe, verab folgt wurden. In Lydiate bei'Ormskirk in England brach neulich zu früher Morgenstunde in dem Laden des Materialisten Liptrop Feuer aus. Ein Fräulein Pope, Schwester der Frau Liptrop. bemerkte zuerst das Feuer, und obgleich der untere -Thert der Treppe bereits' in Flammen stanb versuchte sie doch noch, ehe sie sich selbst .' J ' i " ' " r ' fa l " m 1 rettete, aue In anen oes au es zu wecken, doch konnte sie nicht mehf sämmtliche Mitglieder' der Familie fetten. Zwei Bruder Liptrops und eine Magd Namens Margaret Whelley, welche mit dem Kinde Liptrops auf dem Arme den Sprung aus einem Fenster nicht wagen wollte, sind umgekommen. Man fand später vier verkohlte Leichen unter den TrümT.mt. Erst jetzt sind die Verheerungen zu überblicken, die das über Schlesien hereingebrochene, sich in Blitzschlag, Hagel und Wolkenbrüchen äuBernde Unwetter angerichtet hat. In Trebus, Kreis Rothenburg, traf der Blitz mehrere auf der Dominialwiese beschäftigte Frauen und tödtete von diesen die Ehefrau deS Kujschers Beil; die übrigen Frauen wurden schwer verletzt. 'Em anderer Blitzstrahl betäubte mehrere im Trebusex Forst' h'eschäftigte Arbeiterinnen, 'Zn GrohHiadauschke, Kreis Trebnid, bzgnnfe das" GemeindeHaus nieder, wobei zwei Frauen in den Flammen umkamen.' In Plomnitz bei Glatz schlug.drr Blitz .in ein. Lei der Feldarbeit beschäftigtes Gespann, tödtete das Pferd und verletzte den Knecht lebensgefährliche oegleichen die.Ara.u

Daö Geheimniß der Kraft. . Qn acht Akten.)

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5. Akt. Wo Kraft, da ist auch Stetigkeit, . Ist sich're Hand, ist sicherer Halt. Und Jedem, der ihn braucht, verleiht Ihn Johann Hosss ächter Mch-Ertrakt. Der ächte Johann Hosssche Malz-Ertrakt belebt den Körper, steigert dessen Ausdauer, regt den Appetit an und hilft zur Verdauung. Unvergleichbar in seiner Wirkung für Rekonvalescenten, schwächliche Frauen, Männer und Kinder. Kau.fer müssen sich hüten, etwas Anderes als den ächten Artikel zu bekommen. Derselbe ist kenntlich dnrch die auf dem Flaschenhalse besindliche Etikette mit dem Namenszng Johann Hoff." Eiöner & Mendelson Co., Agenten, 152 & 154 Franklin Str. 9?. ?).

des Hausbesitzers Kuschet, in Soritscy, dessen Scheune mit landwirthschaftlichen Geräthen, Getreide u. f. w. niederbrannte. Von Hagel und Wolkenbrüchen wurden schwer betroffen die Ortschaften Alt-Lauban, Schreibersdorf. Lichtenau, Löbenslust, Schreiberbach und Geibsdorf im Laubaner Kreise. Der Alt-Laubanfluß stieg rasch und Lberfluthete die Straßen. Viele Vrückcn sind zerstört oder ganz weggerissen. In Voigtsdorf drang das Wasser in die Wohnungen und verwüstete Wiesen, Aecker und Gärten durch das angeschlemmte Geröll. Mit Bränden verbundene Blitzschläge werden aus Rauscha, Wendisch-Ossig. alt-Seidenburg und vielen anderen Orten der weiteren Umgebung gemeldet. Sonderbare Scherze scheinen sich englischeMilitärs im Osten erlauben zu dürfen. In Singapore gerieth die Bevölkerung, kürzlich in nicht geringen Schrecken, als der Gouverneur der Straits Settlements, der frühere Londoner Polizeipräsident,Sir Charles Warren, eines schönen Tages die gesummte Garnison alarmiren und die Forts besetzen ließ. Es handelte sich dabei um eine Weite zwischen Sir Charles und dem Befeblsbaber der Flottenstation, Admiral Fremantle. letzterer hatte nach emem Mahle erklärt, er könne Singapore mit seinen Schiffen in Stücke schießen, ehe noch ein Soldat sich mausig machen würde. Der Gouverneur erwiderte, der Admr ral solle es einmal versuchen. 3to der selben Nacht wurde ein Alarm auf Fort Eannmg gegeben und eine halbe Stunde später in Tanglin. Die Dampfschalupven waren im Ru bemannt und brachten die Truppen nach v. ..rj v o i . ven crjcgicocncn , tfon. jjpcic und Mannschaften des Geschwaders zerbrachen sich den Kopf, was daS Alles zu bedeuten habe, besonders als sie bei Tagesanbruch bemerkten, daß die schweren Geschütze zumal auf dasFIaagenschiff gerichtet waren und die Forts rriegsmaige Zeiatzung erhalten hatten. In einem Punkte freilich hatte tzix Charles Warren feinen Offiriernj den Spaß verdorben. Aus der für denTäg angesetztenGolfpgrthie zwischen c t sW I uanvyker unv Manne wurde nWs., Die seit e'iniger Zeit aus dem sogen. Rebhugel m Wiedikon (Zürich) vorgenommenen Ausgrabungen haben ergeben, daß es sich um ein weitausgedehntes antikes Gräberfeld handelt.. Bisher wurden etwa 25 Gräber untersucht und dabei einzelne sehr werthvolle Funde gemacht, die in ihrer Mehrzahl in die ' alemannisch-fränki sche Zeit zurückreichen. ' An einem Tage wurden fünf Skelette äufgefun? den, bei denen sich verschiedene interessante Gegenstände befanden. Ein männliches Skelett mißt 7 Fuß. Jij einem Fxauengräbe zeigte sich ein h Fuß langes Skeleft mit reichem Halsschmuck von Perlen aus gebranntem Qn, Email und Glas; am Gürtel kamen zwei Eisenschnallen zum Vorschein. Beim rechten Arm lagen Reste eines Ringes,' unten an der Seite ein eiserner Dolch mit Beingriff und Eisenscheide. Das gut erhaltene Skelett lag von Nordwest nach Südost., In der Nähe dieses Frauengrabes wure ein männliches Skelett in gleicher Lage gefunden; als Beigabe zeigten sich Eisenschnallen. ein Messer und eiserne Nadeln. An einer anderen Stelle stieß man auf zwei Skelette junger Leute; unter den dabei liegenden Stücken fanden' sich' ein Messer, eine Schnalle und eiserne Ringstücke. , In einem weiteren Grabe wurde neben dem Skelett eine eiserne Axt gefunden. Die Ausgrabungen werden noch fortgW w. ... 2 : Schweiz. Die Gesammtzahl der Auswandere? .aus der Schweiz im Jahre 1893 betrug 6177 gegen 7835 im Vorjahre. Der überwiegende Theil hiervon ging nach , Nordamerika. Zu Hittnau verunglllckte auf dem Heimweg mit dem vierspännigen Fuhrwerk in der- Nähe von der Mühle Balchenstall der seit einer Reihe von Jahren daselbst dienende, zwischen 50 und 60 Jahren stehende Fahrknecht Jakob Rüegg von Jsikon. Er gerieth unter das Fuhrwerk und wurde dabei derart verletzt, daß der Tod bald darauf erfolgte. Ein TÜaldbrand hat ' in der ' Nähe von Aunster neulia) bedeutenden Schaden verursacht;' die tzeüerwehr arbeitete vym Nqchmjtiag bis zum folgend'tn Morgen, um dem Feuer Einhalt zu thun. Auch in der Gemeinde L)ugginsen ist ein Waldarcal von etwa drei Jucharten abgebrannt und es bedürfte längerer Zeit, um das Feuer zitjß .schen.. '

Marktbericht.

. Wholesale-Preise. i GrocerieS. Zucker: Harter $5.40. Guter gelber $3.90. . Gewöhnt, gelber 53.47. Kaffee: geröft. Banner, Lion und Java 22. 75c (in 50 Pfd Esaen) Capital 22)c Pilot 2Sc Bakota 21c Brazil 21c Getr. Aepfel 7c Pfirsiche 14c . Corimhen 5c Pflaumen 7c ,. Aprikosen 1c Früchte und Gemüse. Aepfel per Faß $6.00 Citronen per Kiste $3.2 Orangen per Kiste $3.50 Kraut ver Faß $2.75 Zwiebeln per Faß $2.50 Stuben per Faß $1.50 Bohnen per Bushel $1.80 Kartoffeln per Bushel 85c Süßkartoffeln per Faß $3.75 Mehl.' Winter-Wchen pat. $4.00 Frühjahr-Weilen pat. $4.00 Winter extra $2.50 Gewöhnliches $1.75 : Roggenmehl $3 10 Hafergrütze $5.75 Butter, Eier und Geflügel. Butter, ftische Country 8c. Eier, frifdb. ver 5ud. 8c i Leb. Geflügel: Hühner 6c per, Pfund; prmg Hymens iöc; Halme sc ; Turkey Hennen 7c: Enten 6c: Gänse $4.20 per Dutz. Dr. C. R. Schaefer, zöpzt und Chirurg, o. 430 Madison Avenue, nahe Morris Str. Sprechstunden: 8-:80UhrMorgen,5-4Nhr rlmlllllg, :9 uyr venv. Telephon 82. Dr. I. Tl. Sutelisse, tefchasttat sich autschlleßltch mit wündLrztliche itzille und mit eschlecht und Urtnkrankhette. K,. 95 Oft Market Straße. Offteetunden : 9 bt 10 Uhr or. i Ht 8 Uhr Nachm. Sonntag auaeme. Telel04i. C. C. QZvcvtO) Deutscher Zahn - Arzt, No. 8z Nord Pennsylvania Str. 0al vird nkOunsch agewa,t. Dr. BurShardt, Deutscher Arzt. Offtee und Wohnung: 1 No. S82 Süd Meridian Str. Ofstre'Stunden : s bl 9 Uhr Vorm. i bik 8 Nhr Nachm. 7 bi Uhr bd. Sonntag, 9 Bormtttag. , Telerio 280. Cm$. 6. MÜELLEB, Deutsche Apotheke. Nachfolger von W. W. Scott. Zlo. 667 Virginin ZSvenue, Ecke Codurn Str. Telephon 1747. Nachtalocke an der Eeitentküre. fRtitatt Tasi und Nacht sorafilttg gefüllt, streit bltefernng. Dr. PFAFF, Office: 134 Nord Pennsylvania Str. Offiee-Stunden von 54 Ubr Nach. Ro. 426 Madison Avenue. Stunde von 1011 Uhr Vor. eSohnnng: 197 91. Mabamaftr.. . cke ermontftr. Tklkdbon ' st xeiepBO . j Wohnung YS. Dr. Wagner, Office: Zlo. 60 Ssl Qhio Str. Ofstcetunde : 9 lg Uhr onntttag. H Uhr Nachmittag. Vohng : Scke Vryadwuy d Ltol Obk. Telephon 8. Dr. I. Bühl er, Deutscher Arzt. .... 12 Ost McCarty Otrage, nahe zu Delaware Strabe. Offtee.vtudeu: 8-Uhr Vorm.: Z-l Uhr ach.; 7 9 Ubr bend. Televio UU. tein, Nachfolger o 1$. S. Vnherfon. . Abstrakte von Vesihtiteln und.Grun,eigenthum werden in prompter und zuverlässiger Weise ausgeführt. Zlv. QO Ost Market Strafe.

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Nordwesten ist und fernerhin als die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen wird. Bedenken Sie ferner daß die WiSconsin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr Geschäftsplähe erreicht alS irgend eme andere Linie xm Nordwesten, daß der Speisewagen seiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Lirnen. Für weitere Auekunst als, Raten, Routen, wenden Sie sich an den nachsten Ticket Agenten oder an Jas. C. Pond, Gen. Paff. Agent, Milwaukee Wis. - Sie - mm t? LwUNG ist daö einzige Blatt in Jndiana, wel iheö die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Plutokratte vertritt. Al, , . . X Organ des Volkes und nicht einer Partei oder Parteiinteressen kämpft sie unentwegt für Freiheit .Recht auf allen Gebieten des Lebent. ' Die Arbeit des Volkes ist die Schöpferin alles Wohlstandes und darum wirken wir für sslche soziale Resonnen, welche oie Vlrve zur sreuoebringenden Lust, statt zur niederdrückenden Last machen. ! Jeder fortschrittlich Gesinnte, ssllte eS als moralische Pflicht empfinde? i Leser der Jndiana Tribüne zu sein DaS reichhaMge Sonntags Blatt bietet eine Fülle unterhaltenden LeseköffeS. ' Der MonnementS Preis der täglichen Tribüne ist IJc, deS Sonntag SblattS Je, heider zusammen Lg (ItS., per Wochß oder Q& Gt$. per Monat. Durch die Post versandt, kostet daß Tageblatt 5, daS SonntagSblatt 92 per Jahr, beide zusanunen 00 in Vorausbezahlung. . MmeMchen aller Art werden rasch und billig auSgeführt. Eintrittskarten, Quittungen. (Konstitutionen, NechnungetZ. GeschäftSkarteu, OtitWpUi Zirkulare, VrogramVe u. f. w. für Geschäftsleute uud vereine werd geschmackvoll ausgeführt. MM SH C1 3mV1a.4.TX 4! t. IV, O

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