Indiana Tribüne, Volume 17, Number 242, Indianapolis, Marion County, 21 May 1894 — Page 1
a 00 - kesen Sie die Offerte der Tribüne" - 20. Mal 1894. sV o rir rfo Tribüne Coupon für die für die Well - Aus Stellung Wh v y y w v w y y cy yy dt Aus Im! k i Jahrgang 17. Office : No. 18 Qüb Alabama Straße. No. 242 Indianapolis, Indiana, 2Nontag, den 2. Mai 3g4. t
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Drahtnachrichten Inland. Wetterau S si Äten. . Regen heute Nacht; schöneS Wetter
morgen. Coxeyiten capern einen Frachtzugder Northern Pacific-Bahn.' M i sso ula, Mont., 19. Mai. 460 Corehiten-von dem Seattle-Spokan Detachement caperte heute Morgen bei Heron, 150 Meilen von hier gelegen einen Frachtzug der Northern Pacisic Bahn und fuhr mit demselben dem Osten zu. Eine bis an die Zähne be wassnete Schaar DeputieS mit Sheriff Ramsey an der Spihe für heute Mittag um 11 Uhr mittelst Specialzug von hier ab, um den Zug wieder zu erobern und die Coxeyiten zu Sefangenen zu machen. Nach einer aufregenden Jagd wurden die Leute eine halbe Meile westlich von Area, Mont., einem kleinen Ort 125 Meilen östlich von Heron, überholt. AIS die DeputieS eintrafen, waren die Führer nicht zu sehen. Sobald sie die Beamten hatten kommen sehen und merkten, daß das Gefängniß ihrer warte, entschlüpften sie in daS nahe Gehölz. Die Commonwealer, welche ihren Führern nicht folgen konnten, wurden verhaftet. DeputieS zu Pferde folgten der Spur der entflohenen Führer und spät am Abend wurden sie verhaftet. Bis ieht ist noch nicht entsckieden, waS mit ihnen geschehen soll. Von jetzt an wird die Northern Pacisic Bahn auf jedem Zuge 12 DeputymarschaUs haben, um weitere Versuche dieser Art zu verhindern.' Die Beamten fürchten keinen weiteren Trubel. Auögestoßen. P it tS b u rg, 20. Mai. Terrenee V. Powderley, der frühere GeneralWerkmeister deS OrdenS der Knightö of Labor, den man als der Orden in Blüthe stand, den ungekrönten Konig der Arbeiter nannte, ift mit einigen ihm treugebliebenen Genossen von der Sreeutivbehörde auS dem Orden ausgestoßen worden, weil er, nachdem er nicht wiedergewählt worden war, den Orden zu schädigen suchte. - Ueberschwemmung. Willi am Sport, Pa., 20. Mai. Wolkenbrüche und schwere Regengüsse sind seit einigen Tagen hier und in weiter Umgegend tägliche Erscheingen. Der SuSquehana River ift furchtbar angeschwollen und die kleinen Flüßchen und Bäche sind.auS ihren Ufern. Die Stadt ist überschwemmt. Eine ungeheure Menge Bauholz wurde von den Fluthen davongetragen. Philadelphia, 20. Mai. Depeschen auS verschiedenen Theilen deö Staates melden unaufhörlichen Regen. Die Flüsse sind allenthalben aus ihren Ufern und das Wasser richtet überall furchbaren Schaden an. Iohnötown, das in 1889 so schwer heimgesucht wurde, steht wieder ganz unter Wasser. 3m nördlichen Theile deS. Staates New Jork sieht eS höchst traurig auö. Ueberall Wasser, nichts als Wasser. ' Vielerorts gleichen ganze Landstrecken einem weiten See. Die Eisenbahnverbindung ist stellenweise ganz und gar unterbrochen. Straßenbahnstreik. Brooklyn, N. I., 20. Mai. Die Atlantic Avenue Straßznbahngesellschast befahl säimtl'chen Condukteuren und Motorleuten sich neue Uniformen zu beschaffen. Die Leute, biö auf 200, weigerten sich dessen und stellten den Dienst ein. Sie erklärten, der Aufforderung -den Dienst wieder anzutreten nachkommen zu wollen, aber die neuen Uniformen wollen sie sich nicht anschaffen. DerStreikinPullman. Chicago,.20. Mai. Viele der Streiker in Pullman sind mittellos und erhalten durch die Polizei Unter stübung. Die Vertheilung von Lebens Mitteln, welche bereits einen großen Umfang angenommen hat, scheint übrigens keine amtliche zu fein. Georg Howard von der. American Railway Union ist heute Abend nach St. LouiS abgereist, um den Versuch zu machen, die Arbeiter der Pullman Co. in St. LouiS zu organisiren und
so zu verhüten, daß die Compagnie in
ihren dortigen Werkstätten die noth wendigen Reparaturen vornimmt. ES hat jetzt den Anschein, als ob am Montag ein Wendepunkt in dem Streik eintreten wird. Der Vorsitzende deS
Befchwerde-ComitesThomaSHeathcote erklärt nämlich, er habe unter der Hand erfahren, daß die Pullman Company beabsichtige, am Montag bekannt zu machen, daß alle Leute wieder an die Arbeit gehen könnten) welche sich mit den früheren Löhnen begnügen, daß aber Keiner, welcher diese Gelegenheit vorbeigehen läßt, auf Wiedcranstellung rechnen darf. TuSland. Der servile Richter. Berlin, 20. Mai. Roch sind keine definitiven Schritte bezüglich der skandalösen Verurtheilung der Redac teure, welche daS Vorgehen der Poli zei gelegentlich einer Versammlung der Arbeitslosen im FriedrichShain scharf kritisirten, gethan worden. AuS Anlaß der Affaire brachte eine freisinnige Zeitung eine gelungene Carricatur, in welcher der Richter lächerlich gemacht und alS Richter Brausepulver" bezeichnet wurde. Am Donnerstag fand eine Versammlung der Journalisten und Schriftsteller statt, um daS Benehmen deö Richters Brausewetter in Erwägung zu ziehen und über das beste Mittel, wenn möglich, seine Absetzung herbeizuführen, zu berathen. Nachdem die ganze Angelegenheit gründlich besprochen war, entwarfen die Herren einen scharfen Protest, den sie dem Justizminister und dem Landtage sandten. Es hat jetzt jedoch den Anschein, als ob in amtliehen Kreisen wenig Notiz von der Affaire genommen werde, auch scheint eS beinahe, als ob der Kaiser, unter dessen Controlle eigentlich die Polizei steht, deren Benehmen gutheiße, denn Capitän Feist, welcher bei dem Tumult m & im nrievriasyaln oas ommanoo führte und einige seiner Untergebenen sind bereits befördert worden. Gegen die Jesuiten. B e r l i n, 20. Mai. Der König von Württemberg, Wilhelm der II., hat in vielen Kreisen durch eine offene unzweideutige Erklärung gegen die Politik der Zulassung der Mitglieder der Gesellschaft Jesu in Deutschland eine Sensation hervorgerufen. Als er die Deputationen der verschiedenen Synoden empsing, sprach der König die Ansicht auS, daß der Bundesrats) den Widerruf des Anti-Jesuitenge-seeS niemals billigen würde. DaS", sagte er, ist nicht nur meine persönliche Stellungnahme, sondern auch'die meiner, Regierung dieser Frage gegenüber." . Die ultramontane Zeitung Germania" characterisirt diese Erklärung als untauglich und monströs." . Die Hamburger Nachrichten" sagen unter Hinweis auf daS seltene Vorkommniß, daß ein Souverain sich so entschieden auSspricht, daß der König zweifellos genau informirt war, bevor er die Aeußerung that. ES mag hier hinzugefügt werden, daß eS eine bekannte Thatsache ist, daß die Bewohner deS HerzogthumS Sachsen CoburgGotha dem Widerruf deS Anti-Zesui-tengesetzeS opponirten und eS wird geglaubt, daß Preußens Meinung dieselbe ist, wie damals, als Kanzler von Caprivi, zu der Zeit Premierminister Preußens, erklärte, daß die Rückkehr der Jesuiten eine Unmöglichkeit sei. Bayern ist angeblich derselben Ansicht wie Preußen und mehrere der kleineren Staaten deS deutschen Reiches entwerfen, wie man weiß, Gesetze, welche die Rückkehr der Jesuiten in ihr respektiveö Gebiet untersagen. ii OStssouaSrlSten. Angekommen in : New S ork: Etruria" von LiderPool, Sorrento" und Moravia" von Hamburg. Liverpool: Umbria" don New Jork. , QueenStown : Alaska" von New Jork. H a d r e : La Champagne" von New Sork. Eine von der Central Labor Union arrangirte Versammlung in der Mansur Halle erklärte sich ; gestern Nachmittag in den schärfsten AuS drücken gegen die burgermeisterlichen Pläne betreffend Strafgefangenenar beit.
Hiesiges.
Fahrlässige Tödtung. DaS unvernünftige, unvorsichtige Spielen mit dem Schießgewehr hat gestern Morgen dem jungen Farbigen Wiley Taylor, 54 DaviS Str. woh4 haft, daS Leben gekostet. Taylor'wa im ; Komm.issionShause . vonJame5 '. . ' . ; 0T 1 eacy an oer W. )velamare lr. in i beit und gestern früh ging, er.' mit sei nem jungen farbigen Freunde, Claude SanderS, dorthin um die Pferhe abzu füttern. AlS sie im Stalle' angekommen waren, siel Sanders' Blick-auf ei nen alten, rostigen Revolver,' der in einer. Schublade lag. ' Er ergriff den selben und, nicht wissend, daß derselbe geladen war, zielte gerade auf semeS Freundes Kopf. Ich wette, du wirft mit den Augen zwinkern", sagte SanderS. Fällt mir nicht im. Traume ein', erwiderte Taylor. . SanderS drückte einmal los ohne Resultat, doch beim zweiten- Male krachte ein Schuß. Die Kugel drang dem Taylor .gerade, über dem rechten Auge in die Stirn und ächzend sank der Getroffene in einen Stuhl. SanderS verließ den tödtlich Verwundeten schreiend und begab sich in die Polizeiftation, wo er daS unglückliche Vorkommniß erzählte und daraufhin derhastet wurde. . Taylor wurde in die Polizeistation gebracht, wo ihn Polizeiarzt Dr. Kahlo behandelte. Doch seine Stunden waren gezählt. Man schaffte ihn in sein elterliches HauS, wo er gegen 8 Uhr sein Leben auyhauchte.. . V SanderS ist untröstlich über den Tod seines FreündeS, aber er schreibt alleS einem unglückseligen Zufalle. zu Man hat keine Ursache an seiner Aufrichtigkeit zu zweifeln, da SanderS, der 19 Jahre alt ift und Taylor, der ein Alter von 18 Jahren erreichte, die besten Freunde waren und mit ihren Faryilien erst kürzlich von Ke'ntucky hier r j gezogen sind.: ' Qln.elgentbümllcher Todjßj fall. Frau Jacob Demartini, No. 9 gletcher Avenue wohnhaft, wurde durch den plötzlichen Tod ihrer 18jährigen Tochter Katie in tiefe Trauer versetzt. Frau Demartini hat am Jackson Place einen Laden für Südfrüchte. Katie half, ihr im Laden.' Am Samstag Morgen verlor sie auf dem Wege nach dem Laden ihre Uhr, oder, sie wurde ihr in der Skraßenbahn gestohlen ein Geschenk ihres verstorbenen VaterS. Diese ging ihr sehr zu Herzen und ihre Mutter hatte Mühe, sie zu trösten. Am Abend ging sie mit ihrer jüngeren Schwester auf den Markt und traf dort Patrick Doherty, dem sie ihr ganzes Herz geschenkt hatte. Doherty ist städtischer Geheimpolizist. Er begleitete sie nach dein Laden. Unterwegs entspann sich zwischen ihnen ein heftiger Streit, da sie ihm vorwarf noch andere Mädchen den Hof zu machen. Dieses war ein Thema das gewöhnliclseinen Streit zwischen ihnen hervorrief, denn Katie war sehr eifersuchtig auf ihren Patrick. Sein Dienst ersaubte ihm nicht lange zu bleiben, aber damit war Katie nicht einverstanden, sie wollte zuerst noch eine Auösöhnung herbeiführen, allein Patrick ging. Sie folgte ihm noch bis zur Thüre und da brach sie mit einem herzzerreißenden Schrei zusammen. Doherty eilte zurück und trug sie zu einem Stuhl und ein Arzt wurde so schnell wie möglich gerufen. Man brachte sie dann nach Hause, wo sie nach einigen Stunden ohne zum vollen Bewußtsein gelangt zu sein, starb. Ihre Phantasien theilten sich zwischen ihrem Vater und ihrem Liebhaber. 2ndem sie von ihrem' Vater sprach sagte sie z. B. Da ist er, seht ihr ihn nicht? Seht er hält mir seine Hand entgegen, er winkt mir, aber der Wegist so dunkel, er benimmt mir den Athem" und ähnliches. m ,, m ... Okat-Tournker. Dleienigeu Herren, welche sicb an dem Tournier bttbeh ligen wollen, werden aebeten ibre Anmeldungen umgebend an Herrn Fritz Verger emzn; sölc?en, um eS dem Qomlte zu ermöglichen, die nöthigen
ZSorrevrungen zu treffen. .
Ein verdachtiger Fall.
Coroner Beck ist damit beschäftigt, einen verdächtigen Todesfall zu untersuchen. Unter eigenartigen Symptomen starb nämlich gestern Abend gegen 7 Uhr 3da Simpson, 270 S. Illinois Straße. Dr. Brennan, welchen man , zu ihr gerufen hatte, erstattete die Anzeige. .' Die Verstorbene war.. 19 Jahre alt und stammte aus einer angesehenen Familie in Trafalgae, Johnson Co. Sie hatte intimen Umgang mit einem Viehhändler, daselbst, S?amenS John Brennan, der sie nach hier schickte um eine Abortion an sich vornehmen zu lassen. Prennan wurde erst vor einer Woche von seiner Frau geschieden. Der Coroner hält Abortion für die TodeS Ursache.'. n- . Kunst-AnSskellung. Gestern war zum ersten Male in der Geschichte, der Art Association ihre Ausstellung am Sonntage d.m Pub likum ' geöffnet und das Unternehmen zeigte sich von Erfolg begleitet. Von 1 bis 6 Uhr Nachmittags, war der Saal im Prophläum gedrängt voll und es war deutlich zu ersehen, daß den Absichten der Direktoren Zustimmung und Beifall gezollt wurde. Die Direktion ift in Folge deS gelüngenen Experimentes sehr zufrieden und wird' die Ausstellung auch am kommenden Sonntage offen halten. Konzert deö Preugengesang' vereinS. 3n der Columbia Halle gab gestern Abend der Preußenverein fein letztes Konzert in der Saison. Nach dem einstimmigen Urtheile aller Festtheilnehmer war es aber das gemüthlichste und fidelste in der Geschichte deS jungen Verein?. Die gesanglichen Leistungen deö Vereins waren wirklich brav und zeugten don fortschreitender Sicherheit und Schulung. Mehrere Duetts, Instrumental- und Vokalsoli sowie .deklamatorische Verträge brach ten Abwechslung inS Programm. Nach dem Konzert. drehten sich noch langeteschwinde, muntere Paare im Tanz. yolizekgerwt. Kadi StubbS saß mit gewohnter Strenge über die Säufer und Spieler zu Gericht. Auch die Bummelanten kamen schlecht weg. Eine große Anzahl interessanter Fälle wurde aber wegen der nöthigen Zeugenvorladung verschoben.. So die Fälle gegen den Stadtrath .Leo. Colter, der in seiner Wirthschaft , an der Virginia Avenue gestern einen schwunghaften Handel in Spiritussen betrieben haben soll, gegen Deloß Matthew und Fannie Denisön wegen Ehebrecherei und Biganie. ' ' ' : Der Grand Jury überwiesen wurden Claude SanderS wegen KörperVerletzung mit Tödtungsabsicht, der junge Neger, der seinen Freund Tayor erschoß, und Rollin SanderS wegen leichten DieistahlS. 3aS. DaviS, Schankkellner für John Horan, 820 West Washington Straße, wurde wegen SonntagSverkaufS zu Z20 Buße verurtheilt. ChaS. Starr, ein Taubstummer, war gestern auf seine ebenfalls taubstumme Frau mit einem Messer loögegangen. Diese ließ ihn verhaften und so hatte er sich denn heute Morgen deswegen zu verantworten. Fragen an beide wurden schriftlich . gestellt und ebenso beantwortet. Starr behauptete daS alleS nur auS.Spaß gethan zu haben. überdies habe er das Messer gar nicht offen gehabt. Obwohl nun StubbS keinen Zweifel an seiner Schuld hegte, ließ er ihn unter verhängter Strafe mit seinem Bater, der auf ihn Acht zu geben dersprach, nach Hause gehen. AlS er das Gerichtözimmer verließ, fingerirte er seiner holden Gattin nach Taubstummenart einen gewiß nichtsehr freundlichen Abschiedsgruß zu, der von ihm allerdings ernst gemeint war, auf die Anwesenden aber ungeheuer komisch wirkte Ich litt an einer heftigen Erkaltung und konnte deS NachtS vor Hustenanfalle nicht schlafen. . Ich gebraucht Dr. August König' Hamburger Brustthee, welcher mir .sofort half. Marie Schneider, 1116 adellTtrape, Val-
laSTeraS. . .
Cin den Gerichtshöfen.
NachlassenschaftSgericht. Heute Morgen wurde das Testament desvorige Woche verstorbenen August .Ritter bei Gericht deponirt. Christine Ritter, die Mutter, ist Universalerbin und kommt in den Besitz deS Wohn ses, No. S30 S. New Jersey Str. ' Als ein Kodizill zum Testament des August Nichter wurde ein Schriftstück eingereicht, welches der Wittwe des Erblassers das Recht giebt gewisses Grundeigenthum zu veräußern. m in &ev hefte Platz. - Für Schiffsscheine naö und von Eu rova, Ausstellung von Vollmacbten. Erbschaftserhebungen etc. wende man ncy an P. Psisterer, 70 Ost Market irapc (IrundeigtH.-Uedertragungtn Indianapolis, 19. Mai, '94. verichtet durch die Alez. Metzger Gründet genthumS , Agentur im zweiten Stockwerk der Odd Fellom Halle, nordöstliche ES, on Washington und Pennsylvania St. Alice V. Hutton an 3esse T. Haw kinS, LotS 33 und 34, gloral Park. tz1000. Kate. Hagelberger an George G. Tanner, Theil von Lot 9, Sqr. 13. $350. Elhn E. Graham an George P. Vrown, Lot 111, Tilford & Thrusterö Ost Add. Jrvington. 5200. Georgia Carter an ChaS. S. Warburton, Lot 20, Sq. 1, 1. Sekt. Lincoln Park. $5000. John H. Gillett anMalter N. Carpenter, Lot 51, Woodruff Place. $1750. Alexander S. Clark an E. S. Long, Lot 61, Hollowey Jennisons südöstl.Add. $200. ' John Spann an Charles Chatten, Lot 61, Wiley'S Sub., Outlots 161, 163 und 165. $1200. Charles Thompson an David Weir, Lot 92, Kenwood Ad. $400. Sarah Schwartz an Kate Schwartz, Theil von Lot 10, McKernan & Pierce's Sub., Outlot 27. $100. Kate 3oneö an Willis Privitt, Thl. von Lot 466, McCarty'S 10. Westside Ad. 51000. ' - Uebertragungen 10; IZefammtwerth $21,350 00. V - . Hl . . Herr Carl Eckert, früher VerWalter der Halle deS Sozialen Turnverein?, hat. die wohleingerichtete Wirthschaft. No. 115 Agnes Str.. Ecke der W. Michigan Str. übernommen und ladet feine vielen Freunde und Bekannten ein, ihn reckt oft ui be suchen. . ZCr Der deutsche .Pionierverein hielt gestern Nachmittag seine regelmäßige Versammlung in der Mozart Halle ab. Mehrere neue Mitglieder wurden aufgenommen. Henry Kirk, ein '.74. Jahre alter Farbiger, der 246 West 'Washington Straße wohnt, siel gestern in seinem Hause vom Herzschlage getroffen, todt zu Boden. Er hinterläßt eine Wittwe und eine verheirathete Tochter. Wir möchten dieAbnebmer der .PortesolioS bitten, nicht so langsam im Abholen derselben zu sein. vlo. 8, 0,10,11, 12 und 13 sind vorrätbkg. SSO" AIs Uebertreter deS SonnagögesetzeS wurden gestern verhaftet : JamcS DaviS, Kellner bei John Horan, 820 West Washington Strße, und Stadtrath Colter, der eine Wirthschaft 139 Virginia Avenue betreibt. Die Polizisten kamen in Civil zu Colter und da er mit ihnen nicht bekannt, ließ er sie ein. Sie ertappten einen Mann dabei, wie er ein Glas Bier leerte. tDO Der Harugari Sängerchor hatte gestern daS Vergnügen die GeburtStage von 3 Mitgliedern auf einmal zu feiern. Die GeburtStagSkinder waren Herr Conrad Ries, Präfident deS Vereins, der seinen 48. GeburtStag - feierte, Herr Charles Albrecht, emer der Grunder deS Vereins, der 43 Sommer hinter sich hat und Herr Adam Schaf, der 24jährige Sekretär des DerernS. .. Dem, Publikum ' zur Nachricht, daß wir unsere Accidenzdruckerei durch Anschaffung euer Typen und Pressen bedeutend vergrößert, haben, und daß wrr lebt ,m Stande find, alle Auftrage rasch auszuführen. Wir ersuchen hiermit alle, unsere Freunde, Vereine und Geschäftsleute, unS ihre Auftrage freundlichst zukommen zu lassen und versprechen rasche und billige Bedienung.
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