Indiana Tribüne, Volume 17, Number 241, Indianapolis, Marion County, 20 May 1894 — Page 10
Die
i t- n n ia Mrumayrs i r- a i i I .u
A5e MensSen haben zur Früh!ahr?ze!t eine Medizin nöthig, welche das Blut verändert. Der erste warme Früblingötaa zeigt uns, daß da? Nknt t bk ist und die eöer nicht richtig arveliet. Wir leiden an Verstopfung und die verschiedensten ArankheltsersSeinunen fclqen, wie Liopsssmerzen. schkcchter Geruch ans dem' Munds. feUtae Kani7usschkäqk, Schwindet, Appetitlosigkeit, und Mattig keil. Alle diese Krankhcitserschcinungcn sind dkkannt unter dem ?!amkn FrnMhrs-Fieber. Wenn hiergegen nichts cctlan wird, können Zeicht schwere Kranlheiten entstehen. Das beste Mittel dagegen ist unbedingt das große deutsche
Hr,lm,!ttt 1 CV iKmnburger I2rtSq.3gBtk 5 T! Saloon u. Billiard-Hall No.92 Oft Washington Str. Jokn Meilttcher kiaentbümer j. C. IIORXUXG'S i r t h f ch a f t ! 145 Oft Washington Straße. Jeden Vormittag feiner warmer Lunch Beste Bedienung und vo7züg!iche Getränke und Ciaarrea. e S2S2S2SH5ZS2S2S25HSZS252S2SÄ. 0NCE TRIE0, ALWAYS ÜSE0. n l"i ro t4 itiiiiNft M Pauciuxt fj DAK I-1AIUKC9. S DRAIN BOARDS Ll AND ALL TIn, Zlnc, Drass, Coppor, Nickel and all Kitchcrt end Plated Utensils Clas9, Vood, Marblo, Por celaln, Etc. 3 CEORCE WM. HOFFMAN, Q Sol. Maaaffcetnrf and Preprletor. 235 E ast Washington St.. 1 n dianaöliS. S THE BAR-KEEPERS' FR1EHD. & SS2SH3S2S2S2LSC5ZSH5HSH5S55eey tx ia . TtkT rrtcc X7 Zum Verkauf in Apotheken 25 (XcniS ve? Pfund. Dach - Material. T. F. SMITHER. Händler tn ieödach.Material. 3 und 3 pl Keadn Kovftng, wasserdichte Eheeting, feuer festem apt)altfilj, Strs,pappe, Dach- und Me UU'ftarben k. jc. Oft ce: 109 Veft Vkarh' land Strafte. Telephon 6l. Dachdetkerei. Fähige und verantwortliche Dachdecker. fti Dächer, Trinidad und ilsoniie USphaltDächr. lle Arten llomplsttionZ-DZcher mit bestem Ula terial. Office : No. 169, Sard : 180 W. Marylandstr. Telephon 861. Indianapolis. Ind. jac. Metzger & Co. Hauptquartier für alle Sorten von einheimischem und importirten Vier, 3lle Porter, Mineralwasser, Wein und Champagner 80 55 32 OS Maryland Str Telephon No. 407. BeSellungen werde ach aZe Theilen de, Gtadt prompt aoocimm. Dr. GF.Theel, "WmWnlt m- " . 1317 Arch Str., vhnad.lpht. v. Der einzige, tvahre Lpniatist in Zlmerika der heilm kann, nachdem selbst die berühmtesten Aerzte aller Binder sey l ginge. Dr. s ist der ing Arzt htt UU der all drei medizinische Schulen (d?e Alt, die tue uns it uierwalzlte) stuvm und tn seiner Behandlung verbindet. Er teilt Syphlli, Geschwüre. Mund und Haltleid en. fslechte und all Folgen der eldftbAeckug und folgen dts Au. IchweisenT bei verbeirotheten oder unver eirateten. uiflüff. rrengerungen te , i noA fa rnts eis elt sind, ommt oder I5ni5t 'Cprechftundm Morgmi Sbis 3 Uhr. Abend fcil 8 Uhr. ittwoch und Samstag 6 tn 10 Uhr bnd. Sonntag bi lZUHr. Ein total Ruinirtcr. Ich, lllima Hurnefton. in llrqer von Wilming. to. beeid, hiermit, daß ich schrecklich an luter,tf tu litt, wem Oiund und Halt waren me Masse von ,schür. Ja. ich war ein totales Wrack htch Dr. . . Theel.SI? rch tr . Phlla. sutttrt. wlcher mich wundervoä wieder eme ras und kSsuddit ,urüek gab. Ich kenn inen wann ver von er rine t, heilbar tlasse wurde, ndsin, Krankheit war in sekr schlimme. dieDr. Tdl gründ, tich kurrtrte.Sm andererFreund von mir würd von iner Zehr schlimmen läse, und Niere rankheit do Dr. Theelaeheilt. ' Nachdem er s herunter gekommen war und iwei der leitende Aerzte von Wilminato ginaen Dr. Tdeel turirt ihm. m Freund von mir ist )eht unter seiner Behandlung, m,t welcher rsehr tulriede ist. Ich glaube Dr. . ?. TdL ist der arößt, van alle entea und ohn Sei ezllch. - 9t tai mein und bat Seien vo andere nertttet. welch sur unheilbar rllart wurde und ich ti atwit. dai wenn n nuh t hlft kann kein ander Kilft. William HureAon. dschorm und ildlzt l WUmington, Dl. vor mir tt9 BC(rt0Uttt KnedenSricht.
JlblL -eÄM 4 2A '. vish KZi-Zjj&
Iftmtst
rJ
KT TTUTS: I
1"
N
MA
WU
Q rs
bests JtL l MvW. - ZM.eoizul.WW' M! v th 4 a- .- r' k M ?00NlgS Tropfen. UWz Londoner s'?ankttcluS. Von . ReicZ. . Was ist ein Club? Ein Verein, durch den in stundenweise gemiethe ten Lokalen einer Anzahl Menschen hin und wieder Gelegenheit gegeben wird, sich zu veruneinigen, Dilettan tenconcerte bei Pschorrbierbegleitung zu hören, spießbürgerisch restaura tionsweise servirtes Abendbrot zu sich zu nehmen, wobei uns Rauchwolken gemischten Krautes wie HSllenqualm umnebeln? Wo man wöchentlich oder monatlich einmal tanzt, turnt oder klassische Dramen liest? Das ist so ungefähr, waS man sich auf dem Kontinent unter einem Club vor stellt, und eS existirt in ganz Deutsch land nur eine einzige Institution, die dem englischen Begriffe Club" entfernt entsprechen dürste: das Offi zierskasino! Doch auch dieses wird dem fremden Besucher zur dürren Heide, hat er einmal Rast in den Zaubergärten des überseeischen Clublandes" gesunden. Cin Club in Cnqland besikt als Grundbedingung ein eigenes HauS koder mindestens ern oder mehrere Stockwerke), aus dem ihn nichts der drängen kann, wo er vom Morgen bls zum Abend und wieder blS zum Morgen von einer Zwölfnächtewende zur andern selber Hauswirth ist, bei dem jedes Mitglied vom Frühroth bls Mltternackt ganz nach Belleben und Bedürfniß auSund eingeht,also vollkommen zu Hause ist! So.che Helmstätten bllden ln .Lon don lange Reihen vornehmer Privat Häuser in Pall.Mall. St. James und Piccodilly, d. h. für die Aristokratie und die bestdende männllche Jugend. ES mag auch noch Clubs in anderen Ctodltheilen qeben, doch kommen diese gesellschaftlich nicht viel in Ve trachk. Im Gegensatz zu den Deut sche, deren Nation bisher die Män ner allein ausmachen, rekrutirt sich die englische Nation aus Männern und Frauen oder besser englisch ausgedrückt: auS Frauen und Män nern! Aclve Geialeazter mo von sozial vollkommen gleich frei und nützen ihre Freiheit zu eigenen Gun sten aus. Zwar politisch sind sie noch unfrei, da man vorlaufiq noch die immer wieder vorgelegte Franchise Bill mit galankem Lächeln aus dem Parlamentsprogramm hinausparla mentlrt. Doch die sozial freie Frau folgt in England bereits den politischen Strö mungen, versteht die sozialen Bewe gungen und Einrichtungen; sie nimmt nicht nur ihren Antheil am Wirken, sie weiß auch selbst von den Werken für sich zu prositiren. Man kann. sich daher vorstellen, wie vor jenen Jahren, als die ersten moder nen HerrenclubS eröffnet wurden, Englands Frauen große Augen mach ten, wenn sie in ihren Equipagen die St. James Straße herunterrollten, um vielleicht den Gatten oder Bruder vor einem solchen Palast abzusetzen. von dem das Ewig-Weibliche einst' weilen ausgeschlossen blieb. Der Mann braucht in London ei nen Ort, wo er raucht, Zeitung liest. Skat und Billard spielt man flüstert freilich auch von schlimmeren Dingen, wo seinen überreizten Ner ven kein Kindergeschrei zugemuthet wird, wo sich der Ehemann auf Stunden wieder ledig träumt, wo lustige Anekdoten und Bonmots die Runde machen, wo besonders gut ge geffen und getrunken, wo über Äer mögens und StandeSverhältniffe heirathfähiger Wittwen und Waisen sozusagen Buch geführt wird, wohln man sich seine Briefe unbelästlgt adressiren läßt und dergleichen. Aber alle diese Dinge gehen die Frauen und Mädcden doch nicht? an. waS sangen sie in ihren ElubS an? Aerheirathete, namentlich ln Vor stadten Londons wohnende Frauen fanden, daß es angenehm wäre, ein Heim zu besitzen, in dem sie sich be quem erholen könnten, wenn sie vlel leicht für Stunden nach der Stadt gekommen sind, um Elnläuse zu ma chen. sich Dienstboten zur Musterung hinzubestellen, die vielen Packete, die den Tag über von allen Seiten ein laufen, zn einem großen Bündel zu schnüren und eigenhändig nach Hause mltziunehmen Räume, die od ein fach oder elegant, an ein zu Hause? mahnen, in dem man 'in alle Hlm melsaegenden zerstreut wohnenden Freundinnen empfangen und auf n j . . cri v .ri:iv a. c: ein ungeuories piauuciuunuucii uci einer Tasse aromatischen TheeS be Wirthen kann, um sich ein Zufam mentressen bei den immensen Entfer nunaeN aeaettseltlg zu erleichtern. Die unverheiratheten. in 'London oder außerhalb .möblirt" wohnenden Frauen dagegen wollten clne Erlö sung aus einsamen Stunden, eine Anregung nach deö TazeS Nichtsthun 'oder nach verdienstvoller Tbätiakeit
tai
pch derschaffen.hatten das Bedürfniß, des AbendS in einem behaglichen Sa lon zusammenzutreffen, um Meinun gen auszutauschen, zu debattiren und zu dlskutiren. sich auch wohl selbst in den Dienst dieser oder jener Bewegung zu stellen, deren stärkste
seit lange ihrem Herzen theuerste die Frauenb?wegung ist.' Ein Ort. zu dem man in seinem bequemen Tageskostüm gebt, nicht besonder Toilette macht wie für ein Lokal oder einen Salon; ein Ort. in dem jeder zwanglös vornehmen kann, was ihm beliebt: Zeitungen lesen. Briefe schreiben, ruhen, Thee trinken, zu Abend essen u. s. w. Allen diesen Wünschen entsprechen nun die zahlreichen IZrauenclubs, die sich in London seit 1809 gebildet ha den; ihre Ziele variiren wie die äußere Form; aber das elne bedin gungslose Hauptziel haben sie alle: den Frauen jeglichen Standes das Leben zu erleichtern und angenehmer zn gestalten. , Bon den ClubS.die sich als soziale. d. h. im eigentlichen Sinne gesellige. hervorheben unpolitisch Und alle ist. der erste und älteste der Som mervllle'Club", mlt den bescheidenen EintritSgebühren von zehn .Schilling und elnem ebenso geringen Jahres beitrag; dieser Club sucht in seinen einfachen, aber bequemen Räumen besonders unbemittelten arbeitenden Ä)amen. allerlei Annehmlichkeiten zu bereitendSeinen Tendenzen ver wandt, aber in luxuriöserem Stil eingerichtet, ist der erst vor zwei Iah ren ins Leben gerufene, vielbespro ebene PionierC!ub" in Cork Street, Plccadllly; der größeren Eleganz ent spricht hier auch die Eintnttsgebühr von 2 Guineen und der Jahresbei trag von wieder 2 Guineen, der jetzt infolge der stetig wachsenden Mit gliederzahl auf 3 Guineen erhöht werden soll. Die' Räume sind sehr behaglich ausgestattet: der große Ge sellschastssalon.das wohnliche Cßzim mer. das Schweigezimmer-, das reizende Empfangszimmer, die Bi bliothek u. s. w. Auch, ein Rauch zimmer fehlt nicht. Herren können als Gäste durch Mitglieder, eingeführt werden, haben aber keinen Zutritt zu dem Rauchzimmer. In diesem Club werden einmal wöchentlich Vor träge gehalten, an die sich eine' De batte schließt. ES sind Räume . in Fülle da. wo man gemüthlich im kleinen Pionierkreise den Abend wie zu Hause verleben kann. ' Auch fran zösische und deutsche Klassiker lieft eine kleine Gemeinde zuweilen, und englische Dramen, zum Theil von Mitgliedern , deS Clubs - geschrieben, werden mitunter aufgeführt. Die Ploniere- haben Nummern und werden auch bei diesen genannt, um die Gleichheit untereinander kundzu thun, und als Pfadsinderinnen, als Beförderinnen alles geistigen und soziallen Fortschrittes tragen sie zum Abzeichen eine silberne .Axt auf der Brust wie einen Orden. Auch Toi lettenzimmer stehen zur Verfügung, in denen die auswärtigen' Damen, die. vielleicht nur auf einen Tag Lon don besuchen, ihre Abendtoillette für Theater oder Gesellschaft machen kön nen; 'ebenso hübsche Schlaszimnier. die für einzelne Nächte oder den von auswärts kommenden Damen aus Wochen für.billige Preise , überlassen werden. Die heterogensten Elemente vereinigen sich unter diesem Dach; dle Salon und Modedame trinkt hier den Friedensthee gemeinschaftlich mit der blaustrumpslgen. nachläsngen Schwesterpionierin. Präsidentin deö Clubs ist MrS. Massingberd. die' es ganz ausgezeichnet versteht, alle diese verschiedenartigen Elemente zujam menzuhalten. ,. Ein Svena!??rauenclub ist der IInlvsrs!tv-O!uk kor L,adies" dessen wenige kleine, aber zierliche Räume nur oen mu raoen üu.gcjciajncicii . " r m - jri ' f.' Studentinnen, - den praktizierenden Aerztinnen u. s. w. geöffnet sind. Zum mindesten muß man drei e inester - eine der Londoner Frauen Hochschulen: " Girton, -Newnham, Cämdridgecollege u. s. w. besucht haben." Für und wider die Mitglle derschaft entscheidet hier, wie fast in allen anderen Clubs, die Abstimmung durch weiße und schwarze Kugeln. Jede Kandidatin muß durch einige Mitglieder vorgeschlagen werden. Wer so glücklich ist. fünf Guineen Eintrittsgeld und einen ebenso hohen JahreSbeträq zählen zu können, thut wohl daran. dem Ideal aller CiudS, dem .Aldemarle Club- beizutreten. denn dieses vornehme Dach wölbt sich über einer 800 Köpfe starken. aristo kratifchen Gemeinde von Damen: uttd Herren. Den herrlichen Räumen schließen auch hier Toilettenzimmer ;cm; toCDimimmer und nicy! voryan ,ven..? Als t AUinaomeoevingungi. lur v ' rM 4 . fw ' P - fli die Herren gilt die Mitgliedschaften einem der vornehmen verrencluvs. Man bewirbt sich hier um eine,Va lanz, wie .um einen Deputirtensttz, doch da die runde Zahl 800 -nicht. er weitert wird, erschließt nur der Tod oder Rücktritt eines Mitgliedes -dem unächft auf der Liste Stehenden die lhore dieses Clubs, der seit 20 Iah ren . besteht, und für sorglos ndele Lebemenschen ein wahres Paradies rt ' - ' - i;i. - - - . : Fabrikation von Feuerwerk in den Oer. Staaten. Es dürfte so ziemlich allbekannt sein, daß nahezu alle Schwärmer. welche zu Ehren deS Vierten Juli ab .'- c i ' . 'rc.;: " ' georanni roeroen. aus-tLylna nam men. Der Einfuhrzoll auf..' diese Feuerwerislörper beträgt nicht went ger als zweihundert Prozent. Unter diesen Umständen ist eS nicht zu der wundern, oak neuerdings in Green ville. New Jersey, von einem Deut schkn NamenS Carl Gerhard eine Schwärmerfabrik .Errichtet .worden
ist. Der amerikanische Schwärmer
wird au Potasche und Holzkohle her gestellt. Die Hülse besteht au5 ryT IMUWMM Rollen der Hülsen. dickem Strohpapier. Die Zünd schnür ist aus Baumwolle gesponnen lind laust durch einen aus Lehm ge formten Stöpsel. Die Gröe der Sch'.värmcr ist eine verschiedene und wechselt zwischen 2', und Sk Zoll. Wenn der Schwärmer abgeschoben wird, bleibt nichts mehr von demsel den übrig, wie solches bei den chine sischen Schwärmern der Fall ist. Letztere werden durch diesen Fehler ostmals die Ursache eines Brandes. Bezüglich der Herstellung der Schwärmer ist Folgendes zu berich ten. Vor allen Dingen werden die Hülsen aus Pappe hergestellt. Letz tere-wlrd je nach der Größe, der zu Einsetzen der Zündschnur. fabrizirenden Schwärmer in verschie denen Streifen geschnitten. Die kleinsten Streifen sind 10 Zoll lang und 2z Zoll breit. Ungefähr 50 dieser streifen werden gemeinschast llch mit Kleister bestuchen und dann auf ein mit Einschnitten versehenes Brett gelegt. Nun wird ein Roller aus Stahl genommen und auf einen der Streifen gepreßt. Dann folgt eine schnelle nach vorwärts gerichtete Bewegung seitens des Arbeiters. Hiedurch wird der Streifen aufg'e nommcn und in weniger als einer Sekunde gerollt. Ein guter Arbei ter kann auf diese Weise ungefähr j-iji gV-WWifl'l :jLKvan.'Fj frk'Füllen der Hülsen. 2000 Sülsen ver Taa herstellen. Die' fertigen Hülse;, werden nun in istchen gelegt und drei Tage lang datin liegen gelüsten, um zu trock tun. ' ' Die trockenen Hülsen werden auf ein . Brett gesteckt, aus welmem 72 Zäpfchttl von der Dicke des inneren Durchmessers der Hülse angebracht sind. Die Zäpfchen jind ein wenig kürzer als die Hülsen und haben ein Lock.' ?tn lekteres wird nun die mit feinem Pulver gefüllte Zündschnur gestellt und hieraus durch erwähnten ''tfJ ' Bekleben d e r S ch w ärmer. Lehm festgemacht, welcher gleichzeitig zur Schließung deS oberen Endes der Hülse dient. Ist diese Arbeit ge v ' w tt lyan, oann weroen oic uijcn in ein anderes Brett gesteckt, welches 72 LS cher hat. ' Die Zündschnur - kommt nach unten. Nun wird aus das Brett mit den Hülsen ein zweites Brett gelegt, in welches. ebensallS 72 r m r r ? w xoqcx geooyrr jino nno ou rnu oencn im ersten Brett cörrespondiren. ' Nun wird von einer Arbeiterin der Erplo siv.Sioff aus das Brett ctest'reüt und dann mit emem Handbesen in die Lö cher gekehrt, wodurch die'Hülsen ge füllt werden. Zur Füllung eines Großes kleiner Schwärmer sind unge fähr süns.Pfund Pulver nöthig. , Ein amerikanischer Sch wärmer. Verschlossen werden die Schwärmer durch einen dünnen Kork, welcher zu vor in eine Lösuna von salveterlau rem Salz getaucht worden ist. Nun st der Schwärmer an und für sich ertig. Man zieht ihm indessen, des besseren Aussehens wegen, ein rothes Kleid an.. Diese Arbeit wird Mäd chen übertragen, welche daS Bekleben der Schwärmer mit rothem-Papier mit unglaublicher Schnelligkeit besor gen. 'Ste arbeiten dabei, auf Mar morvlatten. Nockdrm hi ckmgr mer getrocknet sind, werden jie in Kistchen verpackt und sind dann zum Veriandt.. bereit. Seckna Arbeiter sind - im Stande nach beschriebener Methode ' nicht weniger als 50,000 t : ., .' . . armer ver aoa herzuuellen..
jgS
. i-1 - -
T?fi?kznn in
. 5 iiln " m
M I
..i ..... U 4 .' . ftml imj r.i
iKcT.. rgrji T ( ' - . f . I .7 I y31 1 1
Dies ist das Land, welches Cvlumbus fand. Als es ihnl kund, daß die Erde sei rund.
TW r;
Dies ist die Stadt, die einen Weltruf hat Und erstaunlich Annahm seit Colnmbns kam.
Dies sind die Herren, die, bedeckt mit Ehren, Durch tücht'ge Gesellen die Seife herstellen.
Dies ist die Seife, nach der t , i . t -v i ic in totaoi nno xam als ! v . . . .
lyavnzicn von den Herren in der Stadt der Ehren, Die da liegt am Strand im ruhmreichen Land.
In ferner Zukunft. Die Erde ist dem Menschen bekannt. Seine Schiffe durchkreuzten alle Meere, kühne Forscher durchquerten die Welttheile und mit Schwert und Maßstock drängen furchtlose Männer in die Wüsten und die Wälder,-befahren , sie die Kllsiengewässer, dieBuchten und Fjords und dle Seen und Strome der ander. Nur im hohen Norden' und im fernen Süden -setzten sich dem vordringenden Menschen EiswaLe entgegen, die ; er bisher noch nicht zu bezwingen vermochte.- Er wird auch noch bis an die Pole vordringen, aber das wird wenig direkten Einfluß haben und sein Reich theile und mit Schwert und Meßstock nlcht vergrößern. Dort m den ewigen Eisregionen erstarrt jedes höhere organische Leben. Das braucht Warme und Licht, wie der Mensch, und soweit diese herrschen ist ihm die Erde und di: Ausdehnung des: festen Bodens bekannt. Die Aera der Länderentdeckungen liegt in der Vergangenheit, und der neuzeitige Mensch, insbesondere der Kaukasier, ist rüstig an der Arbeit sich die Erde Unterthan zu machen. Das gesammte Festland der Eide umfaßt 51,500,000 Quadratmeilen, dieBevölkerungs beläuft sich sch'ätzungs weise auf 1495 Millionen Menschen. Die'Landmenge wird nicht zunehmen, die Bevölkerung der Erde aber vermehrt sich, gering veranschlagt, alljährllch um 14 Prozent. Dies wud fortdauern, ja mit der fortschreitenden Kultur und Wissenschaft werden Krieg und Pestilenz seltener, wird der Gesundheitszustand besser und der Mensch langlebiger werden. Die an die Erde zur Erzeugung von Nahrungsmitteln gestellten Ansprüche, werden immer größer werden und bei unserer zetzigen Lebensweise und Bewirtbsckastuna des Bodens müßte einmal der Zeitpunkt emtreten, m dem aller zeugungsfähige Boden unter Kultur ist und , die Erde doch nicht mehr dle zur Unterhaltung der vielen Milliarden Menschen n'öthige .Nahrungsmittelmenge hervorbringen sän. ; Der Zeitpunkt wird nicht kommen. Kaum wird am fernen, fernen Honzont das erste Anzeichen einer möglichen Gefahr gewittert, als dem Mensehen auch schon der Weg klar wird, auf dem er ihr entgehen muß. und ihm der Retter erscheint. Der Retter ist die Wissenschaft der Chemie. . Sie liegt noch in den Windeln, aber sie ist an gutem Ort und hat treue Hüter und Pfleger. Deutschland ist ihre Kinderstube, in der sie munter gedeiht und deutsche Forschlust, deutscher Fleiß und ' deutsche Gründlichkeit sind ihre Heger und Förderer.' Drüben im alten Vaterlande wird sie mit Liebe und Aufopferung herangezogen bis sie einst mächtig entwickelt der ganzen Menschheit ihren Segen spendet. Die Ehemie wird für kommende Jahrhunderte das sein, was die Technik für unsere Zeit war und ist. Sie wird, wie diese, dem Menschen zur Befreierin werden aus alten Banden und ihn unabhängiger machen von der rohen Materie. Durch das Ergründen der Natur der Stoffe wird, die Chemie nicht nur in noch ungeahntem Maße den Boden .produktiv machen, sondern auch neue Nahrwerthe schassen, die dem Menschen in verdichteter'FOrm das zuführen, dessen er zu seinem Gedeihen bedarf. Durch die Chemie wird .es dem. Menschen. möglich werden als Nahrungsmittel mehr und mehr nur solcheStoffVerbindungen zu benutzen deren sein Körper zum Aufbau und zur Erhaltung bedarf. Die Ausscheidung, wird immer geringer, der Ernährüngspro zeß wird ein . Verbrennungsprozeß ohne Zurücklassung von ' Schlackt und Asche werden. Immer edler wird die Nahrung, immer geringer die Quantität werden deren, der Mensch bedarf. Ein winzig Körnlein wird genugen dle Lebenskrast zu sichern bls einst der vergeistigte. Mensch auf elekirischem Strahl sich aufschwingt der Sonne entgegen mit jauchzendem Rufe; Heil dir! Erlöser aus unwürdigen Banden. Befreier des Geistes! - hett dir? deutsck? NrnkN Nehmet nur die echten. X. .5 & Brandt's M o5 S 8 lizer ;n il, XIImamI muiruuuij vmai Befreiern s Yertiauun Btste !itei gegen Ve&er- u. CaKsnleMen. ', Zn haben In tUen Apotheken.
'
ich stets greife, m. r die veste velannt, ... , Dr. Wagner, Ds'sice: Zlo. 60 Gsl Shw Str. Osftee.Stnde : !0 Ntzr ormittag. lllzr NaSmitta. WoHuuug : SSe Broadwav v,d Liueol Odt. Telephon 84. Dr. I. Bühl er. Deutscher Arzt. 120 Ost McCarty Straße, nahe zu Delaware St;aße. OsficeStundea: 8 9Nhr Borm.; 2 3 Ulzr acbm.: 7 0 Ulzr Abend. Telepbon N. Dr. C. R. Schaefer, Zßrzt und Chirurg, No. 430 Madison Avenue, nahe MorriS Str. Sprechstunden: 8-9:80 Uhr Morgen, Z 4 Nhr mittag?, ? lllzr den?. . Telephon 2. Dr. I. A. Sutcliffe, lesckaittat Zld aukiSliekliid mit wulLtltke Fällen und mir eschlechr- ud UrtnkrankHetten. No. V5 Oft Market trab. - OfftceStuden : bi 10 NHr orm. 1 di 8 Uhr az. . vsonutaa au.eenom,ea. Teie )0tt9l. - . . .. . ' V. Gnerts, Deutscher Zahn -Aizt, No. 8j Nord Pennsylvania Str ' Sa wird aus Wunsch auaewandt. Dr. BttrShardt, Deutscher Arzt. Offtee und Woljnung: No. 382 Süd Meridian Str. OfflceStuden : 8 bi 9 Ulzr Borm. 5 bt 3 Ulzr Nackm. 7 di 8Uhr Abd. Sonntag 8 9 Vormittag. Telephon 280. CIIAS. G. MUELLER, Deutsche Apotheke. ackiolger von W. W. Seott. Zlo. 667 . VirginZn ZVvenus, Ske Coburn Str. Telephon 1747. Nacktalocke an der Eeitenttzüre. Re,evte Tast und Stacht sorgfältig gefüllt, streit Ablieferung Dr. PF ÄFF, Ofsice: 1Z4 Nord Pennsylvania Str. OfficeStnden von 4 Nbr Nachm. No. 425 Madison Avenue. Stunden don 10 ll Uhr 5orrn. Wohnung: 197 N. labamaftr.. . cke Vermontftr. Televkon ' O ft XH5on . Wohnung 936. ,, IN,, IM, ,NMM II AH IDEAL FAMILY MEDICINEI For iBdl;etla. isuivnanr. fellCMWBV.. ivnu,Hiu .4 iCotBpleilon. 4ffenatTeIirath, 1 nd All diaordera ot tbe Stornach. I Liverand Bowela. I RIPANS T ABULES i et (TfQtly y?t promptly. Perser diffiitloii t ollowa tbeir uae. Sold I j bv drujrjrists or ent 1J mall. Box j rt Ttals , 75c Paclc&ee 4 boiea), $2. I Wot sree samplee uldrrsa I KIPANS CHKMIOAT. CO. UewT.rt wiaw:RsmnHwiBMwamtumi EkS ! Eis! Eisl Wir benStzen daS Coupon-Tykiem für Ablief erung von ia an unierr xunoen. xauren &tc Sbre Souvon. bevor daS Ui geliefert wird. . Da wir einen guten Borrarh von Eis besitzen, so find wir t der Lage zu folgenden Preisen zn verkanfen : 100 bi 200 Pfd in iner Lieferung L5c perwtZsd n t 1 a . . i. t)Tw 1 1 l!r . . 2uu oi iiwj vi o in (iini viciciung xue prr , IM bis X Pfd in einer Lieferung liZje . . AK uud mehr in einer Lieferung ISc , DiLQ?pr Hö CDn., . Offtee : No. 123 Welt Walnutstr. Tel. 1098.Die feinsten Weine und Liquore, zu den bittigsten Preisen bei cEsC3C5c"nD IH3n03 05 Cöd Delaware Cir Selepb I. ?r -, prompte Mliesnung nach allen Stadttheilen. HO WA BJD'S ' Dampf . Teppich Reinigungsanstalt . Ecke St. Clairftr. ä: Canal.,- . Teppiche prompt gereinigt, wieder wie neu hergerichtet und eiegt auf kurze Notiz hin. . Teppiche werden reparirt und ohn sichtbar Naht, angestückelt. Teppiche gege Motten sicher eingepackt. " ' ' v ' ' ' ' " - --. : Telephon 61. . 1,
1 td
X X
vVftVN S
- Die -
ndiana ff une ist das einzige Blatt in Ändiana, XotU cheö die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Plutokratie vertritt. Ali Organ des Volkes i - und nicht einer Partei oder Parteiinteressen kämpft sie unentwegt für Freiheft. Recht t ' . ; - auf allen Gebieten deS Lebent. Die Arbeit deS VolkeS ist die Schöpferin alleS Wohlstandes und darum wirken wir für sslche soziale Reformen, welche die Arbeit zur freudebringenden Lust, statt zur Niederdruckenden Last machen. ' Jeder fortschrittlich Gesinnte, sollte eS alS moralische Pflicht empsinder Leser der Zadiana Tribune zu sein ' DaS reichhaltige Sonntags Blatt bietet txnt Fülle unterhaltenden Lesestoffes. Der Slbonnetttents Preis der täglichen Tribüne ist 12c deS SonntagSblattS Qc, -beider zusammen 13 TtS., per Woche oder F CtS. Per Monat. Durch die Post versandt, kostet daZ Tageblatt HF, daS SonntagSblatt H2 per Jahr, beide zusammen 06 in Vorauttezahlung. VUlcksÄchM aller Art werden rasch und billig auSgeführt. Eintrittskarten, . Quittungen, Eonstitutionen, Rechnungen, Geschäftskarten, Oriefköpse, Zirkulare, . Programme n. f. w. . ; . für Geschäftsleute und Vereine werben - - ' ' , geschmackvoll ausgeführt. WV M Wff ii-j 4 . . . v v , 4.4 ' ' M ' ' -'.( i i
X
