Indiana Tribüne, Volume 17, Number 240, Indianapolis, Marion County, 19 May 1894 — Page 1

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Editorielle

s. Als im Herbst 1892 Cleveland mit großer Majorität zum Präsidenten gewählt wurde und die ganze Ne-gierungs-und GesehgebungS-Maschi-nerie den Demokraten in die Hände siel, da erwartete, man, daß von den Versprechungen der Demokraten wenigstenS die der sofortigen Revision des Tarifs gehalten würde.. Ob eine solche Revision nöthig war, oder nicht, bleibe dahingestellt. DaS Resultat der damaligen Wahl zwingt unS anzunehmen, daß die Mehrheit des VolkeS eine solche wünschte. Anderthalb Jahre sind darüber hingegangen und noch kann kein Mensch sagen, ob wir einen neuen Tarif bekommen, und wie derselbe ausfallen wird. EinS ist jedoch sicher, daß troh aller Phrasendrescherei von Selten der Demokraten über Freihandel und Raubzolle, der neue Tarif weit, weit ab vom Freihandel sein wird, und daß er die Monopo listen sorgfältig und zärtlich in seinen Schuh nimmt. Die Philadelphia Preß," ein gut unterrichtetes Blatt, bringt einen sechsfältigen Artikel über die Art und Weise, wie die Senatöbill in dem Finanzcomite zu Staude kam. Diesem Artikel entnehmen wir folgende, Stellen : Der Zuckertrust hat nach dem Grundsah Jay GouldS gehandelt, republikanisch und demokratisch zugleich zu sein. Er habe zunächst je $50,000 zum republikanischen und zum demokratischen Pa'rteifond bei der letzten Präsidenten-Wahl beigetragen. Da er aber auf alle Fälle gesichert gewesen sei, wenn die Republikaner am Ruder geblieben wären und nur Gefahr bei einem demokratischen Siege gelaufen hätte, so habe er den Beitrag an das demokratische Comite auf eine halbe Million Dollars erhöht. Solange die Bill im Hause gewesen, hae der ZückerTrust sich nicht um sie bekümmert, und einer seiner Mitglieder habe offen erklart : ES ist unS gleichgültig, waS daS HauS thut. Wir beherrschen (own) den Senat und die Leute am anderen Ende der Avenue (im Weißen HauS). ES wird keine Bill passiren, welche UNser Geschäft bedroht." Die drei Brigadiers, welche den Unterausschuß deS Finanz - Comi'eS deS Senats bildeten, waren aber für den Trust nicht zu haben. Darauf wirkten diese auf den Präsidenten durch den Kriegs-Sekretär Lamont, einen blutigen Gründer auS New Aork, den noch blutigeren Senator Brice von Ohio, den Tammany-Boß Croker und dem ehemaligen Marineminister Whitney. Der Präsident und Schahamtssekretär Earlisle hätten sodann die demokratischen Mitglieder deS FinanzComites wissen lassen, daß .die Partei ihre Versprechungen zu halten habe und daß die Zuckerzölle abgeändert werden müssen. Carliöle selbst habe mit eigener Hand auf dem Entwurf die ursprüngliche Fassung ausgestrichen und dafür gesetzt: auf allen. Zucker über No. 16 holländischen Standard anstatt ein achtel Prozent 45 Prozent." Nun erschien der Präsident deS Trusts, Havemeyer, selbst auf der Bildfläche und mach'? durch den Senator Gorman von Maryland die Sache perfekt. Der Zeitpunkt, an welchem der Zoll in Kraft tritt, wurde aus den 1. Januar nächsten JahreS hinausgeschoben, so daß der Trust noch allen Rohzucker in West indien kaufen und zollfrei inö Land schassen kann. Von dem Vorrath, wel chcn er inS nächste Jahr hinüberschleppt, prositirt er 45 Prozent. Der Profit, welchen der Trust dabei machen kann, wird auf nicht weniger, alS sechs und fünfzig Millionen Dollars ge schätzt. Aber wenn er auch nur halb so groß ist, so war die halbe Million für den Campagne - Fond doch eine verteufelt gute Kapitalanlage ! - Ein anderes Bild. Zur allgemeinen Ueberraschung erklärte letzten Winter, alS die Regierung bereits im Besitz von Informationen über die schlechten Pan zerplatten war, Herr Andrew Carnegie . w ' fr T AM durch oie Vitro sorrer rioune," er sei mit der Tarifreform ganz zufrieden. wenn nur die Sache bald erledigt werde. Carnegie ist der bedeutendste Fabrikant von Eisen und Stahl zu Bauzwecken & ' cmiif rr in olesem ano. vt iiion Biu setzte den Zoll auf Stahlträger , auf 30 Prozent fest, waS etwa $8 per Tonne beträgt. DaS Finan, - Comite deS Senats erhöhte ihn auf 25 Prozent.'

In dem neuen Amendement zur Bill aber ist an Stelle des Werthzolls ein spezifischer Zoll von $13.44 gesetzt. In der McKinley Bill betrug der Zoll $20.00. Aber damals kostete die Tonne

dieses Stahls $70, während sie jetzt $50 kostet. Der projektirte Zoll ist also verhältnißmäßig höher als der seitherige und Carnegie behält daS inländifche Monopol." Wir denken dieS genügt. ES gehört ein starker Glaube dazu, je von der republikanischen oder der demokratischen Partei irgend welche Reform zu erwarten. mDrahtnachrichten Inland. Wetterauösichten. Vielleicht Rauhfrost heute Nacht, etwaS wärmeres schönes Wetter am Sonntag. Die Tarifbill. Washington, 13. Mai. Heute machte sich der Senat ernstlich an die Arbeit, um die Tarifbill zu erledigen. Fünf Stunden wurden der Bill gewidmet und mit elf Seiten derselben wurde man fertig. Schuldig. New Jork, 18. Mai. Dr. Henry C. F. Meyer wurde deS Mordes im zweiten Grade schuldig befunden. Die Strafe darauf ist lebenslängliche Haft. Er war angeklagt, einen gewissen Joseph Brandt vergiftet zu haben, um die Versicherungssumme auf dessen Leben zu erhalten. Dr. Meyer wohnte früher einmal eine Zeit lang in JndianapoiS. Der Sturm. C h i c a g o , 18. Mai. Der Sturm, welcher heute auf dem Mkchigan See raste, war- der schlimmste seit Jahren. Acht Schooner wurden hier an das lser getrieben, zehn Mann ertranken und die Ladung der Schiffe ging zu Grunde. Aehnliche Berichte kommen von anderen Plätzen, die am See liegen. Gegen Cozey entschieden. Washington, 18. Mai. Rich. er Bradley von der Distrikt Supreme Court verwarf daS Gesuch von Cozey, Browne und JoneS um einen writ of certiorari. Das Urtheil wird morgen gesprochen werden. D e r Streik wird fortg e-' setzt. Cle v e lan d, 18. Mai. Die Gru-' benarbeiter hatten eine längere Berathung und beschlossen Fortsetzung deS Streiks. Die K r e u z z ü g e. Fort Wayne, 18. Mai. Trotzdem Itt Mayor der Armee Randalls verbot, durch die Stadt zu marschiren, geschah dieS dennoch. Die Leute lagern in Centlivre'S Park und sind gut mit LebenSmittel versehen. Corton, 3a. 18. Mai. Dr. Moorhead, Mayor von Keokuk dersprach Kelly, ein Schleppboot für seine Leute nach Quincy zu liefern, falls derselbe sich auf der Missouri Seite deS FlusseS zu halten verspricht. Cincinnati, 18. Mai. Fry'S Armee kam beute in der Nähe der Stadt an. Der Mayor will nicht erlauben, daß sie die Stadt bei )te und der Central Labor Council beabsichtigt einen Einhaltöbefehl gegen den Mayor zu erwirken. . Green R i d e r, Whoming, 18. Mai. Die Idaho Armee wurde auf Befehl des Richters. Riner nach Idaho unter Militäreökorte tranSportirt, um wegen Wegnahme eines Eisenbahn zugeS Prozessier zu werden. - Red Wing, Minn, 18. Mai. General" WilsonS Armee scheint'sich durch Desertationen und Spaltungen auflösen zu wollen. I o h n ö t o w n, Pa., 18. Mai. Die Armee Galvinö löst sich auf. Die Leute werden versuchen einzeln vorwärtS zu kommen und sich in Harrisbürg wieder zu sammeln. Denver, Col., 13. Mai. Die westliche Division der Coxey Armee kam hier an und die Denver & Gul Eisenbahn erlaubte ihr, einen Viehzug zu besteigen und weiter zu fahren.

Ausland.

Kongreß der Grubenarbeit e r. . , . Berlin, 18 Mai. In der heutigen Sitzung deö GrubenarbeiterKongresses zeigte sich, daß unter den Delegaten große Uneinigkeit herrscht. Eine Resolution wurde angenommen, welche sich für Organisirung erklärt und erklärt, daß keine Lohnfrage ohne Untersuchung vtt Frage betreffs der Profite und Verluste entschieden werden könne. Die britischen Delegaten stimmten dagegen und da sie in der Majorität waren, trugen sie über die Delegaten vom Kontinent den Sieg davon. Ein deutscher Delegat beantragte ein sozialistisches Amendement zur Regulirung der Produktion der Gruben, welches aber von den britischen Delegaten niedergestimmt wurde. Trotz der Proteste der deutschen Delegaten wurde7kin' Antrag angenommen, die Verwendung von ungeübten Arbeitern in den Gruben zu verbieten und auf dieser Weise der Ueberprodukion zu steuern. Die bayerisch e Königsfrage. Berlin, 18. Mai. Die Vossische Zeitung" sagt, daß das bayerische Herrenhaus nach zwei geheimen Sttzungen dem Vorschlag zugestimmt habe. den wahnsinnigen König Otto unter Vormundschaft zu stellen und den Prinzregenten Luitpold zum König zu proklamiren. Man glaubt, daß auch daS Abgeordnetenhaus diesem Plan zustimmen wird. Ochissönachrlchten. Angekommen in: N e w I o r k : Germanic" von Liverpool, Columbia" von Hamburg, Gellert" von Neapel. GlaSgow: Scandinavian" von Boston. London: Mississippi" von New Jolk. Liverpool: Runic" und Briannic" von New Jork. Hamburg: Scandia" und Normannia" von New Jork. PrawlePoint: Passirt, Augusta Victoria" nach New Jork. Jron Hall'Sachen. Die Forderung von $350 des ehenaligen Supreme-KasiiererS deS OrdenS, Mark C. DaviS, für geleistete Dienste, wurde nicht bewilligt, jedoch erhielt er $219 an rückständigem Gehalt ausbezahlt. Forderungen in der Hohe von $7000, Kranken- und Totengeld, wurden gerichtlich beglaubigt auS Illinois dem Receiver zugesandt. Die Forderungen von $200, die 3. R. Robinson für Geheimpolizeidienste für die Ordensbeamten geltend machte, wurden niedergeschlagen. Der Mordprozeß gegen Snyder. Die Verhandlungen gegen Louis Snyder, der der Erschießung der Ollie S. Cloud beschuldigt ist, werden am 28. Mai in der Hendrickö Circuit Court zu Danville beginnen. Staatsanralt Holtzmann wird' die Strqfverfolgung selber leiten. Die Schwester der Ermordeten, Sarah F. MileS, welche in Knozville, Tenn. wohnt, wird den Verhandlungen beiwohnen. GesundbettSratb. Der Gesundheitörath ist in ein neueS Stadium eingetreten. Dr. Hammond hat seine Resignation eingereicht, weil er nicht zum Sekretär erwählt wurde und Dr. A. C. Kimberlin soll an seiner Stelle ernannt werden. ES war für gestern Nachmittag um 3 Uhr eine Versammlung deS Raths aberaumt worden. Dr. Hammond verlangte von Mayor Denny die Zusage, dah er zum Sekretär erwählt würde. Da ihm diese Zusage nicht gemacht wurde, be theiligte er sich nicht an der Versamm lung und die anderen beiden Herren erwählten sich gegenseitig als Präsident (Dr. HayS) und Sekretär (Dr.Carp). Daraufhin reichte denn Dr. Hammond am Abend seine' Resignation ein welche vom Mayor auch sofort accep tirt wurde. Durch diese Veränderung

Hiesiges.

wird wahrscheinlich die Ernennung von!

Dr. Geis als Superintendent deS Dispensariums rückgängig gemacht werden. ScatTurnier. . Der deutsche Club hat für nächsten Samstag Abend im deutschen Hause ein Scat Turnier vorbereitet. An die Skatspieler hiesiger Stadt find Einla düngen gesandt worden, die gegen Zah lung von $2.00 zur Theilnahme an dem Turnier und dem darauffolgenden Banquett berechtigen. Ntcht Skatsplelende (auch im Collektivbegriff) dürfen dem Spiel zusehen, müssen sich aber ruhig Verhalten und genießen weiterhin das Recht gegen Zahlung von$l an den Tafelfreuden theilzunehmen. Fühlt sich wieder wobl. Webb, Ind., 6. Mai, 1894. Ich war nervös und hatte keinen Appetit und probirte Hood's Sarsaparilla. Seitdem fühle ich mich wieder wohl. Lu e Wood. Hood's Pillen vertreiben nervösen Kopfschmerzen. Der Bankprozeß. Der Angeklagte, F. A. Cofsin befand sich gestern den ganzen Tag hindurch auf dem Zeuzenstand. Er beantwortete die ihm gestellten Fragen so bestimmt, und sagte über die mannigfachen geschäftlichen Transaktionen mit solcher Schlagfertigkeit auS, die wirklich staunenswerth ist. Dabei blieb er stets kühl, berechnend und im Kreuzverhör so ruhig und reservirt, daß man den Eindruck bekam, eS hier mit einem Menschen zn thun hat, der einen hohen Grad von Selbstbeherrschung, Schlauheit und Verstellungskunst besitzt. Seine Erklärungen klangen in ihrer Gesammtheit sowohl als einzeln so plausibel, daß der Uneingeweihten zu dem Schlüsse kommen mußte, daß der Man so unschuldig fei, wie ein neugeborenes Kind. Zeuge nahm dieanze Verantwortlichkeit auf sich selbst und entlastete speziell A. S. Reed, der nur ein Angestellter der Gesellschaft war und nur nachgegebenen Befehlen handelte. Ihm sei durchaus keine Schuld beizumessen. Zeuge desinirte zunächst die Verbindung der Kompagnie mit ihren verschiedenen Filialen und den Versuchen, die gemacht wurden, um dieselben, namentlich die in London, aus eine sichere, geschäftliche Basis zu stellen. Sodann erzählte Zeuge von seinen Unterredungen die er mit Haughey im vergangenen Jahre vor der Pleite über daS Konto der Cabinet Co. mit der Bank hatte. Am Schlüsse seiner AuSsage leugnete Zeuge mit Nachdruck und etwaS auS seiner stoischen Ruhe heraustretend, daß er vorher gewußt habe, daß die Bank oder die Cabinet Co. zahlungsunfähig sei, oder daß er beabsichtigt habe, die Bank zu beschwindein. Ebenso leugnete er die Kenntniß von den falschen Bankberichten. 3n dem nun folgenden Kreuzverhör, das wegen der vorgeschrittenen Zeit aber nicht weit vorrückte und von Regierungsanwalt Burke geführt wurde. beantwortete Cofsin die Fragen mit auffälliger, lakonischer Kürze, sodaß der Verhörende seine Fragen sehr zu spezifiziren hatte, um überhaupt etwaS auS ihm herauszubekommen. Wurde verschoben. Für morgen war die Eröffnung deS Vermania - ParkS angesetzt, da aber der Wettermann mit diesem Arrangement nicht zufrieden zu fein scheint, so mußte man daS Fest verschieben. Somit ist der nächste Sonntag, 27. Mai, dazuangesetzt worden. - Wir möchten die neb mer der PortefolioS bitten, nicht so langsam im Abbolen derselben zu sein. No 8, 9, 10, 11, 12 und 13 sind vorrätbig. EXT Für Gradirung, Berasung und Cinzäumung deS GcfängnißplatzeS waren 12 Angebote eingegangen, die sich zwischen $170 und $852.51 hielten. Bei einer so großeir Preisdifferenz billigten die Kommissäre dem Mindest fordernden, Van Buren SZo ' denl Kontrakt nicht zu, sondern werden ein Hl ei Ausschreiben veranstalten.

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während der Sommermonate findet in diesem geräumigen schönen Vergnügungslokale jeden Donnerstag Abend ein großes Instrumental-Konzert statt. Die iabrliche Ausstellung der Art Association. Es war Prof. Jordan, der n enn wir nicht irren bei der Eröffnung des letztjährigen Kursus der Berliner Akademie die Bemerkung machte, Bilderauöstellungen seien Begräbnibanstalten für todte Kinder der Muse. Er sagte daS wohl hauptsächlich in Bezug auf die Menge der Werke, welche keine Aussicht haben jemals angekauft zu werden. Wie wir schon kurz erwähnten, haben auch wir augenblicklich eine BilderauSstellung und zwar die der Art Association". Nun nachdem die Klänge des Maifestcs verrauscht sind,' scheint es geboten auf jene einzugehen. Aus guten Gründen paßt der oben angeführte Ausspruch einstweilen noch nicht aus diese Ausstellung, eS wäre auch ohnehin thöricht, Vergleiche mit größeren Gallerien anstellen zu wollen. Der Zweck ist weder Bilder zum Verkauf auszustellen, noch wird behauptet eine einheitliche Uebersicht über die Richtung einer gewissen Schule geboten zu haben. .Seit elf Jahren hält die Gesellschaft alljährlich eine Ausstellung ab und sie darf wohl mit Rccht in Anspruch nehmen, mehr als irgend ein anderer Faktor zur Pflege e.ineS allgemeineren Kunstverständnisses beigetragen zu haben. Dabei hat die Gesellschaft im Laufe der Zeit 'eine wenn auch nur' kleine Collektion von Bildern erworben, auf die einmal mit Stolz hingewiesen werden darf. Die diesjährige Ausstellung leidet in etwa an dem Mangel von bedeutenderen Werken, genießt dagegen den Vorzug, von absolutem Schund sozusagen befreit zu sein. Obgleich keineswegs vollendet, häusig schwerfällig, so verdienen die Bilder doch eine erste Betrachtüng; vielleicht nicht so sehr unter kritischer Beleuchtung als vielmehr aus dem Grunde, weil Werke vorhanden sind, in denen sich überraschend deutlich die Anfänge einer nationalen Kunst erkennen lassen. Diese Andeutungen zu erkennen, ist nicht so leicht, wenn man nur eine der Künste betrachtet, in den Vergleichen mit anderen Künsten aber ist die Möglichkeit gegeben, jene Punkte fast augenfällig zu machen. Man vergleiche einmal amerikanische Malerei, Musik und Architektur und man wird zu überraschenden Entdeckungen kommen. Spekulationen über die große Frage, in welcher Richtung wird sich eine nationale amerikanische Kunst herausbilden, find eben so häusig als sich wiedersprechend, daß aber die Ansänge vorhanden sind, kann nicht mehr bestritten werden. Jeder Besucher wird, sofern er auf die Sache eingeht selbst Betrachtungen anfielen und Eindrücke sammeln können. Daß auch Unbemittelten der Besuch ermöglicht ist, dadurch daß Sonntag Nachmittag von 16 Uhr unentgeltlich offen ist, darf mit Freude begrüßt werden. Die Ausstellung bleibt bis zum 2. Juni geöffnet. Thomas Ryan, 65 Jahre alt - und Marshall Thatcher, 72 Jahre alt, wurden für irrfinnig erklärt. Im Polizeig'ericht wurde Chas. Mertz wegen Uebertretüng der Anzeigeordinanz zu $1 Buße verurtheilt. Wegen Trunkenheit im Wiederholungsfalle wurde Joe Dufree zu $.25 Buße verdonnert und die Fälle gegen Fred. Lukin und Emrlch wegen Diebstahli, sowie gegen Chai. Reichert, wegen Getränkeverkaufs ohne städtischen Gewerbeschein wurden vertagt. Ob eS Jude, Heide ader Chnst, ein Zeder gern gutes Brot, Pumpernickel und Sträußelkuchcn ißt, wie man stets fnzch bekommt bel B e r n h. T h a u, 81 HoSbrook Str. oder am östl. Marktstand No.12A und 124.

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