Indiana Tribüne, Volume 17, Number 239, Indianapolis, Marion County, 18 May 1894 — Page 2
Jndiana Tribüne
Erscheint Xäüliä und SonntagS Die tägliche .Tribüne" kopet durch den Träge, Cent per Woche, die SonntagS-.Trtbüne 6 Cent? per Wiche. Beide ,usamen MtJentl oder SS Ernt perMonat. Per Post zugeschickt in Vor ukbezahlune 'per Jahr. Osfice : No. 18 Süd Alabaa Str. Indianapolis, Ind., 18. Mai 1894. Sonderbare Zustünde. ES ist eine schnöde Verleumdung,zit behaupten, daß überall in unserem Lande man sich um die Aemter reiße. O nein! Auch bei uns gibt eö noch Aemter, welche den Mann suchen-, statt umgekehrt. Im verwegensten Sinne des Wortes trifft dies auf die Countyrichicr-Aemter im Missourier County St. Ghir zu. Dort hatten vor etwa 20 Jahren zwei Richter einen genialen" BudelStreich gemacht. Sie hatten eine veitrauliche Unterndung mit den Agen ien einer geplanten Eisenbahn und lietzen sich schließlich herbei. Papiere zu unterzeichnen, durch welche dem County eine verzinsliche Schuld von $250,000 ausgeladen wurde. Das sollte sich fürchterlich rächen.wenn auch nicht an den Uebelthätern, selbst. Die von den Eisenbahn-Agenten erworbenen Schuldscheine gingen im Laufe der-Zeit in andere Hände, vorwiegend in die einiger St. Louiser Kapitalisten, über, und diese drangen endlich auf Bezahlung. Der Streitfall gelangte vor die Bundesgerichte, diese erließen an die St. ClairCountyrichter die Weisung, Steuern zur Abtragung der Schuldscheine zu erheben. Das war ein Stich in ein großes Wespennest!,. .Ein oder zwei Versuche, die Summe einzutreiben, welche heutzutage durch Verzinsung auf eine Million' Dollars angelaufen ist, riefen eine derartige Volksempörung hervor, daß alle Nich ter,. welche dort in den letzten Jahren im Amt waren, sich weigerten, den bundesgerichtlichen Befehl zu erfüllen. Dies mußten sie schon im Interesse der Schonung ihres Lebens thun. Vor etwa einem Jahre wurden nun aber die Richter dieserhalb verhaftet, und sie müssen noch immer brummen, obwohl ihnen gelegentlich gestattet wird, das Gefängniß zu verlassen, um ihre richterliche Autorität in der ErHaltung deZ Schulfonds auszuüben; nachher können sie wieder in's Loch spazieren. Einer ihrer Vorgänger war monatelang in den Gebirgen und Wäldern flüchtig. jeseS AmtSvergnllgenS sind sie aber gründlich satt geworden, und sie haben daher abgedankt. DemStaatsgouverneur liegt es ob, drei andere Bürger zur Ausfüllung der Vakanzen zu ernennen. Jede Ernennung bedeutet aber thatsächlich eine Erwählung für das Gefängniß, und zwar günstigenfalls! Die neuen Richter mögen dem Befehl des Bundesgerichts trotzen, wie ihre Vorgänger, und dann haben sie eben ständiges Quartier im Gefängniß zu beziehen. Oder aber, sie mögen dem Befehl wirklich gehorchen, in welchem Falle sie sich aber der dringenden Gefahr aussetzen.von einer entrüsteten Bevölkerung gelyncht zu werden. Schönes Dilemma! Unter solchen Umständen braucht man nicht überrascht zu sein, wenn die neuernannten Nichter auf Nimmerwiedersehen, in die Wildniß fliehen sollten. Gewiß scheint aber zu sein, daß das besagte Schuld-Urtheil von einer Million Dollars gege das County St. Clair nicht vollstreilt wird. Diese Summe würde ungefähr ein Drittel des steuerbaren Werthes des ganzen Countys ausmachen, und die Einwohncr haben begreiflicherweise keine. Lust, wegen einiger Papiere.welche zwei biedere Richter vor 20 Jahren unterzeichneten, und für welche niemals ein Pfennig Gegenleistung geliefert worden ist, sich zu Bettlern machen zu lassen. Und das Alles wegen einer Eisenbahn, welche nie ezistirt hat, außer im Gehirn einiger unternehmender und pfiffiger Spekulanten! Gegen Ablesen von Reden. Nationen mit republikanischen Ein richtungen gelten als der günstigste Boden für das Erstehen großer Redner und die Entwicklung volksthümlicher Beredtsamkeit. Es wird aber jqon seit Jahren geklagt, daß es m dieser Beziehung bei uns stark rückwarts geht. Zwar gibt es vZelleicht mehr Rede lustige, als je; aber sie machen es sich, wenigstens in den fashionablen Kreisen, viel bequemer, als ,n der classt- ' schen und spätclassischen Zeit unserer Geschichte (eingerechnet der Bürgerkrieq - Periode), indem sie meistens oder ausschließlich ihre Reden ablesen. Redner ' wie Chauncey Depew oder Bob- Jngersoll oder Jngalls, die rmmerhin auch außer aufgesetzten Re den sehr Bedeutendes leisten können, stehen schon ziemlich vereinzelt da. Man braucht noch kaum alle zehn Fin ger, um sämmtliche jetzige amerikäni sche Stegreif Redner von wirklicher Bedeutung und Prominenz auszuzahlen. Außerordentlich hat in unseren Le gislatur - Hallen und besonders im Conareß das Ablesen der Reden in ber neuesten Zeit um sich gegriffen. Andernfalls wären auch die beruhm ten Dauerreden" in den Zoll- und Währungsdebatten., unmöglich gewe sen.. Wie. weit. man darin gegangen ist, und zwar ohne Rucksicht der Par tei und ganz gleichgiltig, wer oder ob überhaupt Jemand zuhor daI ist schon nimmer schön. Am ärgsten trieb man eö :m ehrwürdigen Senat. Und nun hat sich Herr Gray veranlaßt gesehen, ein Amendement zu den Regeln des Bundessenats emzu bringen, wonach künftig alle Reden
in. er Senatskammer aus dem Stegreif gehalten oder wenigstens vorher auswendig gelernt werden müssen, und alles Abschleudern der Geistesblike" aus papierenen Manu-
scrlpt - Batterien, sogar das Ablesen von Citaten, das so oft als politischer Lückenbüßer herhalten muß, verboten sein soll. Man kann Hrn. Gray als kreuzbraven und aufrichtigen VJiann gelten lassen, aber zur Erhöhung sc ner Popularität bci seinen Go&.yn wird dieses Amendement sicherlich nicht beitragen. Man weik la Iansl.it. dak noch Nie mals, wenigstens in der Neuzeit, eine Scnatsrede auch nur eine Einzige be natorenttlmme aus die antore em aebrackt bat. und die Erfahrungen der letzten Monate haben besonders anschaulich dargetyan, wie das eigentliche Beeinflussen der würdigen Gesetzgeber nur hinter den Coulissen erfolgt, wahrend die Neden (jeivtt wenn sie gar nicht thatsächlich gesprochen rden den Staatsmännern einfack Gelegenheit bieten, sich auf Regiment?Unkosten - gedruckte . WayicampagnoLiteratur zu sichern. Der gute Gray kämpft aeaen Windmühlen, wenn er diesem System zu Leibe rücken will. so sehr dasjel aucy zur erlangsamung der Geschäfte beitragen mag. Und un er unoes enal , t lanae nicht die einzige Körperschaft, in welcher Reden nur zum Fenster hinaus aedatten werden . Tie Cholera in Portugal. Der von d?r svaniscken Rea'eruna nack Lissabon au? Berickterstattuna über die dort herrschende Seuche gem . W III landle A)r. Montaldo erstatte: uoer seine Eindrucke den folgenden enaji: Nach Beobachtung zahlreicher rankeitsfälle komme ick vx der Ansicht. , , - IV . dak eS stA um tmt in leickter i?orm auftretende Cholera von raschem Ver- ' V ' X I V 's lauf handelt, die am aus. reuurifazen Gründen einen gefährlichen Charakter annehmen kann. Viele schwere Seuchen begannen in dieser Weise." Professor Souza Martins, eine hervorragende medicinischeAutorität, sagt rn emem bemerkenswertyen uffatze, daß die gegenwärtige ' Cholerine von derselben Art sei, wie .die am GangeS herrschende Cholera. Dies zu verheimlichen oder nicht zu erkennen, könne unberechenbaren und nicht wieder gut zu machenden Schaden anrichten. Was den Ursprung betrifft, so hält er die Einschleppuna von den Capverdischen Inseln, wo man im vorigen Jayre die .yoiera geyaor habe, für möglich. Zum Schluß macht er sich die Worte des französischen Gelehrten Peter zu eigen: Sobald das Vorbandensein von Ckole rine festgestellt ist, muß das baldige Auftreten der Cholera, deren Vorläufer sie stets ist, erwartet werden. Brieflich katte Dr. Montaldo unmittelbar nach seiner Ankunft die zu Tage tretenden Erscheinungen dahin geschü dert. daß die ersten Anzeichen in sehr ausgesprochener Weise den Charakter der asiatischen Cholera trugen, daß diese aber später etwas abzunehmen schienen, so daß die Zahl der Todesfalle im Beryaltnlß zu den Erkranklingen als aerina zu betticbnen sei. Die Krankheit verbreitete sich mit grover Schnelligkeit, und man befürchtete einen aewaltiaen Ausbruch der Scucke. wenn erst die Hitze zunehme. Der Agencm Fabra wird aus Lissabon gemeldet, daß dieAerzte nicht einig seien; einige glaubten, daß die Seuche sich nicht weiter ausdehne; andere dagegen behaupten, daß bereits Stadtviertel angesteckt seien, wo man kein Lissaboner Wasser trinke. Ein italiemscher Dampfer mit Cholerakranken an Bord habe seiner 5Zeit die Krank. heit nach Sao Vincente da Cabo Verde eingeschleppt; anfangs sei sie dort sehr ungefährlich aufaetreten. sei aber bald erstarkt, so daß die Zahl der Opfer eine beunruhigende Hohe erreicht habe. Man klagt nun die portugiesische Reaieruna an. dak sse den eiaennükiaen Wünschen von einflußreichen Personilcyletten jener Insel entsprochen und den dortigen Herkünften gegenüber nicht dieselben strengen Maßregeln wie gegen andere von der Seuche heimgesuchte Punkte angewendet habe. Letzteres wird auch von in Badajoz angekommenen Reisenden bestätigt. Ein späteres Telegramm theilt dann mit. daß die medicinische Akademie bezw. der Aerzteverein nunmehr, wie es scheint, unter Mitwirkung und auf Vorschlag des genannten spanischen Arztes erklärt hat, daß es sich in der That um Cholera handle, die sich augenblicklich zwar in leichter Form zeige, aber eine schwere Gefahr für die Zukunft in sich berge, so daß es rathsam sei, die größten Vorsichtsmaßregeln zu treffen. Der spanische Consul in Lissabon meldet, daß man die Angaben der dortigen Presse mit Vorbehalt aufnehmen müsse, da das Bestreben , herrscht, die wahre Lage zu verheimlichen. Nach Privatnachrichten dehnt sich die Seuche in unheimlicher Weise aus; die portugiesische Regierunq halte mit den genauen Ziffern zurück; selbst den fremden Gesandten fei es nicht möglich, Zuverlässiges darüber zu erfahren. Auch in Setubal haben sich bereits' Fälle gezeigt, wodurch also die Meldung von der weiteren Ausbreitung der Epidemie längs der Küste bestätigt wird. Reisende, die in Valencia de Alcantara eintrafen, beklagten den gänzlichen Mangel Lrztlicher Hilfe, worunter .die' ärmeren Klassen Lissabons , leiden. Infolge dieser Vernachlässigung greife ' die Krankheit immer weiter um sich. ' Die große Masse fähre fort, von dem derfeuchten Wasser zu trinken. Die Desinficirung der Aborte u. s. w. lasse alles zu wünschen übrig. Angesichts dieser Nachrichten bietet man. sparnscherseits natürlich alles auf, um den unliebsamen Gast vom eigenen Lande fernzuhalten. Die Santätsinspectionen sind auf alle Grenzstationen ausgedehnt und die Beamten zu? größten Wachsamkeit angespornt, worhfrt Wiif OsnnrVmttn fca (m:J:n..a I.... V, v.iviiui Vfc JJllUllCl9 'des Innern wurden nach Valencia de
Alrankara, Badasoz. Tuy und Frageneda Desinsicirösen gesandt, und soll auch in Madrid ein solcher aufgestellt werden. Die galicische Grenze darf nur auf der internationalen Brücke oder bei La Guardia über-
schritten werden. An. beiden Punkten findet ebenso wie auf Station Tuy eine Jnspection .der Reiseilden statt. Diejenigen, welche verdächtige Symptome zeigen, werden einer strengen ärztlichen. Beobachtung unterworfen. Das Gepäck sowie Waaren, die geeignet sind, die Krankheitskeime einzuschleppen, werden entseucht. Die Einfuhr von Früchten und Gemüsen ist verboten. In Madrid wird das Hospital von Valleformoso als Choleralazareth eingerichtet für die Reisenii n. oen, oie mir ocroaa)iigen Anzeicyen ankommen sollten. Auch hat der Gouverneur den Provlnzmlgesundheitörath einberufen, um die weiter zu treffenden uicaßregeln zu berathen, kurz, es wird auf der ganzen Linie mobil gemacht, um dem Feinde, der schon so furchtbare Verheerungen früher angerichtet hat, m geelgneterWeise entgegentreten zu können. Vom Anlande. Neulich AbendS starb in der Umgegend von Bristol in Jnviana die vierjährige Tochter von George H. Chamberlain an den Folgen einer Vergiftung, die sie sich durch den Gebrauch von Kaugummi zugezogen hatt;. Ein Mozart . Denkmal ist im Stadtpark von Busfalo, N. F., enthüllt worden. ES ist daS erste Denkmal im Park und wurde oon der dornigen Liedertafel am Tage ihres 46. Stiftungsfestes der Stadt geschenkt. Ein neuneinhalb Fuß boher Granitschaft trägt die drei. Fuß hohe Bronzebüste des großen Componisten. Das Denkmal hat Z3000 gekostet. Jra Smith und der Mann von dessen Schwester, Samuel Belt, in der Umgegend von Bridgeport im CountyLawrence im südöstlichen 'JllinoiS wurden miteinander darüber handgemein, daß letzterer seiner Frau, die er erst vor wenigen Wochen geheirathet hatte, verlassen hatte. Belt bediente sich in dem Kampfe eines Messers und verwundete Smith durch Schnitte im Halse, Vorderarme, in der Brust und in dem Unterleibe. Smith wurde in seine Wohnung getragen, wo er einige Stunden später starb. Er war zweiundzwanzig Jahre alt und ledig. Belt wurde kurz darauf verhastet. In neuester Zeit scheint Ohio mit anderen westlichen Staaten um die zweifelhaste Ehre zu ringen, der Hauptherd amerikanischer Narrheiten zu sein.. Man denke nur an Coxey und dessenBummelzug nach Washington. Jetzt haben in Nachahmung des von ihm gegebenen Beispiels ein hundert Farmer in Butler Township im nördlichen County Columbiana eine Brigade organisirt, welche vor daö Gerichtsgebäude in' New Lisbon, der Hauptstadt des CountieS, marschiren und eine Prüfung der Bücher der Countybeamten erzwingen soll. Die Mitglieder der Brigade erklären, daß sie, mit Büchsen bewaffnet, in etwa zehn Tagen den Marsch nach demSitze der County-Verwaltung antreten werden. Das Staatszuchthaus in Canon City in Colorado ist seit einigen Tagen in Vertheidigungszustand gesetzt worden, weil das Gerücht geht, daß der von dem populistischen Gou verneur Waite neu ernannte, aber namentlich noch nicht bekannte ZuchtHausdirektor sehr bald versuchen werde, sich mit Gewalt in den Besitz des Zuchthauses , zu setzen. Die Zuchthauscommissäre, deren Absetzung der Gouverneur im Schilde führt, sprachen laut ihre Absicht aus, sich der Abfetzung zu widersetzen, weil sie dieselbe für gesetzwidrig erklären. Besucher werden zur Zeit in die Strafanstalt nicht eingelassen, und die Gefangenenwärter sind angewiesen, die Strafanstalt vor allen Eindringlingen zu schützen.' Die Lage des Zuchthauses und die darin geübte Aufsicht lassen es zweifelhaft erscheinen,' ob die Staatsmiliz, wenn sie von dem Gouverneur aufgeboten werden sollte, im Stande sein würde, die Anstaltswachen zur Räumung der Anstalt zu zwingen. Busfalo Bill's Wilder Westen und Congreß verwegener Reiter der Welt" ist jetzt im Ambrose Park in Süd-Brooklyn, nahe derFähre der 39. Str., eröffnet. Es finden täglich zwei Vorstellungen, um 3 Uhr und um 81-2 Uhr. statt. Die Vorstellungen. in welchen das Leben im wilden Westen in realistischer Weise vorgeführt wird, die Ueberfälle der Indianer, . die Reiterkunststücke der Cowboys" und der Congreß verwegener Reiter der Welt" werden nicht verfehlen, den geräumigen Park Tag für Tag mit gewaltigen schaulustigen Mengen zu füllen. Die Eröffnung der Wild West Show" war von einem ernstlichen Unsalle begleitet, indem 43jährige Bryant Lynn von der Compagnie der irischen Lanzenreiter gerade vor der Zuschauerbühne todt aus dem Sattel stürzte. Die Compagnie hatte soeben ihren in tollem Jagen ausgeführten Rundritt um den sehr geräumigen Schauplatz vollendet und war im Begriffe, vor der Bühne Paradestellung zu nehmen, als ein Herzschlag Lynns Leben ein Ende mächte. Frank Piere e, der beriichtigte Prohibitionssvitzel und' Mordbube von .Des. MolneS in Iowa, der in diesem Frühjahr noch die Frechheit hatte, sich als unabhängigen MayorsCandidaten anzukündigen, ist jetzt auf fünstehalb Jahre unschädlich gemacht. Pierce, dem alle seine früheren Schurkereien glatt abgelaufen waren, weil er sich de3 Schutzes der Prohibitionisten erfreute, hatte im Juni 1691 einen Unterbeamten der städtischen GesundheitSbehörde Namens Wishart niedergeschossen, weil derselbe ihn daran jw bindern suchte, an einer at
wissen Stelle in ber Stadt eine 'adung Abfall abzuladen. Seine An wälte ließen den Prozeß, wegen der in Des Moines gegen -den Mörder Herrsehenden Erbitterung, nach Jndianola,
dem Gerichtsorte von Warr:n county verleaen. wo Vierce nur dzZ Mordes im zweiten Grade schuldig befunden wurde und zu vlereinyaldmhrkger Zuchthausstrafe verurtheilt wu:oe. Gegen dieses Urtheil wurde auf technische Emwande hin appellirt. aber das Oberstaatsgericht hat jetzt die Berufung abgewiesen und das Urtheil bestätigt. Der amerikanische Gesandte m Tegucigalpa in Honduras, Foung, hat von der Regierung den Auftrag erhalten, die Beschwerde einer Frau Emma Renton zu untersuchen und darüber an das Staatsdepartement zu berichten. Frau Renton, die soeben aus Bluefields in Nikaragua in New York eingetroffen ist, wohnte mit ihrem Manne auf einer werthvollen Pflanzung in Hoduras. Die benachbarte Besitzung gehörte der Brewers ' Lagoon Wood & Produce Company",' deren Beamte Schotten, Canadier und Franzosen wann. Nach den durch beeidete Aussagen des amerikanischen Consularagenten Seat und Anderer bestätigten Angaben der Frau Renton drangen die Gesellschaftsbeamten widerrechtlicher Weise auf die Renton'sche Besitzung, ermordeten Renton und einen dort zum Besuche weilenden Amerikaner Namens Johnson, und plünderten die Pflanzung. Sie schleppten Frau Renton und deren Nichte meilenweit durch einen übelriechenden Sumpf, bedrohten sie' mit Mord und trieben sie über die Grenze nach 'cuaragua. schließlich gelangte die Frau nach Bluefields und von dort nach New Aork; wenn die amtliche Untersuchung ihre Angaben bestätigt, wird die Regierung von Honduras zur entsprechenden Vestrasung der Verbrecher und zur Leistung von Schadenersatz angehalten werden. - Deutsche Loeai7iaa,rtten. Provinz Brandenburg. Gegen den Berliner Vankdirektor August Sternbera. der sich in Paris aufhält, ist ein neuer Steckbrief erlassen worden. Der aus Berlin flüchtige Buchhalter Blankenburg, der bedeutende Unterschlagungen verübt hatte, wurde in Havre verhastet. Wegen Unterschlagung von über 200.000 Mk. in Berlin wurde der Buchhalter Karl Seidtmann zu 3 1-2 Jahren Gefängniß verurtheilt. In Berlin hat der aus Böhmen eingewanderte Schuhmacher Machota seine Frau und dann sich selbst erschossen.. Der Journalist Julius Kopf-Verone dortselbst beging Selbstmord, weil seine Braut das Verlöbniß mit ihm gelöst hatte. Finanziielle Verleaenbeiten waren die Veranlassung zu dem Selbstmorde des BuchHändlers Wilhelm Arendt woselbst. Die 70 Jahre alte Wittwe Hahn dortselbst wurde überfahren und sofort getödtet. Frl. Martha Schmidt aus Pyritz hat sich in einem Hotel in der Charlottenstraße zu Berlin vergiftet. Der 14 Jahre alte Sohn eineS Lehrers in Carow hat sich beim Spielen mit einem alten Revolver in den Unterleib geschossen: die Wunde ist lebensgefährlich. Auf dem Gute Grüne Linde" bei FrederSdors hat der Knecht Fischer das Dienstmädchen Emma Nid. mit welcher er ein heimliches Liebesverhältniß unterhielt, durch Revolverschusse schwer verwundet und darauf einen Selbstmordversuch ge macht. Provinz Ostpreußen. Der wegen Verdachts der Unter schlagung amtlicher Gelder gefänglich eingezogene Gerichtsvollzieher Knoo lauch von Mllhlhausen, ist jetzt vom Schwurgericht in Braunsberg freigesprachen worden. Der wegen Sittllchkeitsverbrechen angeklagte Lehrer Goldbeck aus Reutnerdorf wurde zu 15 Monaten Gefängniß verurtheilt. In Folge einer geringfügigen Ber letzüng durch einen Holzsplitter erkrankte - der Bahnwärter Eschment auö Matheninken an Blutvergiftung. Trotz mehrerer Operationen ist er sei nen Qualen erlegen. Die Besitzer frau Pegusch in Schunkeln, gegen welche die Anklage wegen Kindesmords eingeleitet worden war, weil sie daö uneheliche Kind ihrer Stieftochter durch Gift aus dem Leben geschafft haben soll, hat sich durch Selbstmord dem irdischen Richter entzogen. Ein abscheuliches Verbrechen fand vor dem Tilsiter Schwurgericht seine Sühne. Die unverehelichte Dlenstmagd Funk aus Bekarken . hatte ihr Kind durch Einflößen, von Alkohol getödtet. Der Urtheusspruch lautete aus fünf Jahre Zuchthaus. . Provinz Westpreüßen. Der Unterofficier Patzer in Grau denz hat sich aus Furcht vor Strafe, well er seinen Urlaub überschritten hatte, erschossen. Der Besitzer Scepanski n Gr.-Slbsau hat sich erschos sen. ' Ud die That mit Absicht ausgeführt ist. oder ob Unvorsichtigkeit vorliegt, steht noch nicht fest. Von dem im Februar aus Neufahrwasser verschwundenen Steueraufseher Schulz konnte bisher noch keine Spur entdeckt werden. . Nunmehr nimmt auch die Behörde als sicher an, daß er auf seinem Pairouillengange am Hafen verunglückt und die Leiche wahrscheinlich .in See getrieben ist. In Kulm hat sich der Rentier Treichel erschossen Zerrüttete Vermögensverhältnisse, verschiedene bevorstehende Prozesse, welche für ihn ungünstig standen, und eine Ehescheidungsklage werden' als Grund des . Selbstmordes angegeben.- In Hammerstein sind die Pirsig'sche Töpferei und einige Stallgebäude niedergebrannt; in Lessen das Kaufmann GenZer'sche Gasthaus nebst großem Waarenlager; in Marienau die Gebäude -des Mühlenbesitzers Kuglin; in Pallubitz die Gebäude des GastwirthS kregin. i i
Provinz Pommern. Die Leiche des seit einiger Zeit verschwundenen Schmiedemeisters Heinr. Gädtjen. Speicherstraße 26 in Stettin, ist jetzt beim Umbau der Dalitz'schen Dampferanlegebrücke aufgefun-
den worden. Die bald nach dem Verschwinden ausgesprochene Vermuthung, daß Gädtjen ermordet worden sei, scheint sich zu bestätigen. Es sind bereits zwei rnngeLeute verhaftet wor den, von denen der eine verschiedene Male gedroht hat, sich an Gädtjen rächen zu wollen; der zweite steht :m Verdacht, be: der. Ermordung mitgeholfen zu haben.' Die früher Ackerbürger, jetzt Rentier Ferdinand Lietz'schen Eheleute in Schlawe feierten das Fest der goldenen Hochzeit. Einer der ältesten ehemaligen Ossiciere der preußischen Armee, derOberst z. D. von Foller, ist in Greifswalde im 92. Lebensjahre verstorben. Er war bereits 1822 Officier geworden. Zuletzt war er Bezirks-Kommandeur, 1868 trat er in den Ruhestand. Prov. Schleswig -Holstein. Das Besitztum des Reichstags-Ab geordneten Lorenzen in Rendsburg ist total abgebrannt. Aus einer Bootfahrt nach Büsum sind der Schiffer Scherz, dessen elfjähriger Sohn und der Gärtner Dethmann von Meldorf ertrunken. Der Wichmann'sche Besitz in Edemannswurth, groß 30 1-2 dithmarscher Morgen, wurde für 109,500 Mark an Herrn Hichmann in Kai-ser-Wilhelmskoog verkauft. Auf dem Felde beim ' Kartoffelpflanzen wurde der 70 Jahre alte Postschaffner Brück zu Jtzehoe vom Schlage getrofsen und war auf der Stelle eine Leiche. Die 59jährige Ehefrau des Schiffszimmermanns Olsen zu Flensburg siel eine Treppe hinunter und starb infolae der erlittenen Verletzungen. Im Hospital St. Jürgen starb die älteste Person der Stadt Sonderourg, die Wittwe Anna Christine S'örensen. geb. Petersen, im hohen Alter von 95 Jahren. Provinz Schlesien. In Habelschwerdt wurde die Hofhälterin Steinhammer beraubt und mit zerschmettertem Schädel aufgefunden: als muthmaßlicher Mörder wurde ein Mann mit Schnittwunden am Halse auf dem Bahnhofe Mittelwalde verhaftet. Der Grubenrendant Koben aus Niederhermsdorf ist auf dem Bahnhof zu Waldenburg unter dem Verdacht, anvertraute Betrage rn Hohe von 52, 000 Mark unterschlagen zu haben, verhaftet worden. Die Strafkammer zu Glogau verurtheilte die drei noch nicht achtzehnjährigenSchuhmacherlehrlinge Gustav Berthold zu zwölf Iahren, Paul Schade zu fünf Jahren und zwei Monaten und Paul Talke zu zwei Jahren und einem Monat Gefängniß. Diese Burschen hatten auf ihren LehrHerrn Kühn in Sprottau ein Revolverattentat ausgeführt, weil er ihnen die Theilnahme an einem Fastnachtsver gnügen untersagt hatte. Hauptmann v. Zlmmermann lm 23. InfanterieRegiment zu Neisse ist mit dem Pferde gestürzt. Der Tod trat auf der Stelle etn. Provinz Posen. ' Daö Gericht der 4. Division in Bromberg macht bekannt, day gegen den lsekonde-Lleutenant Freiherr v Billing von Treuburg vom nfante rie-Reaiment No. 129 der förmlich, Desertionsprozeß eingeleitet worden ist. Der Gerichtsdiener Harms am dortigen Landgericht beging die Feier seines 50 jährigen DlenstjubtlaumS Seitens seiner Kollegen und ver Be amten des Gerichts wurden dem Jubilar werthvolle Geschenke überreicht Der weithin bekannte frühere Di xtttox des Pädagogiums zu Qstrowo bei Filehne, Dr. Alexander BeheimScbwattback. ist im 81. Lebensiabre gestorben. Durch Feuersbrünste wurden eingeäschert: in Aschenfort (bei Kolmar) sämmtliche Gebäude des Besitzers Kelm; in Kaupischken (b: Schirwindt) sämmtliche Gutsgebäude. wobei 80 Pferde, 200 Stück Großvieh und sämmtliches Kleinvieh und Geslügel in den Flammen umkamen. Provinz Sachsen. Der älteste Mann der Erfurter Gegend ist der Landwirth Peter in Töttleben. Er ist 93 Jahre alt und trinkt allabendlich im Gemeinde-Gasthaus sein Bier und verrichtet noch häusliche Arbeiten. An der Universität Halle studirten im verflossenen Wintersemester 1893 94 mit . Einschluß der nachträglich Jmmatrikulirten und 26 Hospitanten 303. Landwirthe von Beruf. Das Seminar in Wittenberg beging kürzlich daS Jubiläum feines 100jährigen Bestehens. Eine Anzahl ehemaliger Schüler desselben haben mit Sammlung eines Fonds begonnen. aus dessen Zinsen alljährlich ein Stipendium - an einen bedürftigen, würdigen Lehrersohn verliehen werden soll. Die Wiederwahl des ersten Bürgermeisters der Stadt Halle.Qberbürgermeister Staude, für eine weitere zwölfjährige Amtsdauer, ist behördlicherseitS bestätigt worden. P r o v i n z H a n n o v e r. In Hameln starb in dem hohen Alter von 80 Jahren der Gymnasialdirektor a. D. Dr. Gustav Regel. Er hatte 1884 in Rüstigkeit, sein 50jähriges Dienstjubiläum gefeiert und war damit in den Ruhestand getreten. Ein geborener Thüringer, hat er die 50 Jahre seines Schuldienstes an hannoverschen Gymnasien gewirkt. Der Spargelbau nimmt in der Gegend von Fallersleben immer, größeren Aufschwung. Große Flächen von Haideland, die früher unbenutzt lagen, dienen jetzt zur Anlage von Spargelfeldern. In Folge dessen wird bei dem benachbarten Königslutter jetzt eine Konservenfabrik errichtet.. Vor einiger Zeit fand in Wilhelmshaven zwischen dem Kapitän z. S. Valette, damals Kommandant des Artillerieschulschiffes Mars", und dem Lieutenant z. S. v. Biskupski ein Pistolenduell statt, daS dem Ersteren eine Verwundung eintrug. Lieutenant v. BiSkuuskiist in den letzten Tagen verabschiedet worden..
Das Gcheittluisi der Kraft. acht Ztfkn.)
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2. Akt. Erst bauen sie sich Pyramiden AuS Flaschen voll Hoff'schen Extrakt. Daran zeigen sie dann ohn' Ermüden, Euch manchen Trick", nctt und exakt. Ein Dutzend Flaschen geben eben so viel Starke und Nährungsstoss wie ein Faß Ale, und zwar ohne zu berauschen. 3)!an bestehe darauf, den ächten Johann Hoff'schen Extrakt zn erhalten, mit der Unterschrift Johann Hoff am Halse der Flasche. Kein anderer ist so gut. Schreibt um Pamphlete. Eiöner Mendelson Co., Agenten, 162 154 Franklin Str., N. Z).
ProvinzWestsalen. Der Bergmann Peter Pfeiffer, der Urheber der in der Nacht vom 5. März gegen das Landrathsamt und andere Gebäude in Bochum gerichteten Dyna-mit-Anschläge, wurde vom Schwurgericht zu elf Jahren Zuchthaus verurtheilt. Der auf der Bachstraße in Minden wohnende Kaufmann Brannahl, der bereits wegen Säuferwahn sinns in einer Heilanstalt war, hat sei ner Frau die Kehle durchschnitten und sie dadurch getödtet. Auf der Schiefergrube Heßlar bei Hemschlar wurden die beiden Bergleute Treude und Lohrmann, als sie eben auf dem Wege zur Frühstückspause waren, von plötzlich herabstürzenden Gesteinsmassen so unglücklich getroffen, daß sie sofort todt blieben. Am Tage der Jubelfeier seiner silbernen Hochzeit wurä der Handelsmann Lilienfeld in Lipp,.adt, während er im Kreise von Verwandten und Festgästen in der Synagoge saß. vom Herzschlag getroffen und sank todt zu Boden. Provinz Hessen - Nassau. Der Lackirer W. Fischer in Frankfurt a., M. beging kürzlich den 50. Jahrestag seiner Thätigkeit in der Eisenmöbelfabrik von Spohr und Krämer. Die Firma gab ihm zu Ehren ein fröhliches Fest. Das große Gerüst zur Erbauung des Porticus für den Theaterbau in Wiesbaden stürzte während des Aufziehens einer Säule ein. Drei Arbeiter wurden verletzt, darunter einer sehr schwer. Der Kreisphystkus und Dirigent des Landeskrankenhauses zu Rinteln, Sanitätsrath Dr. Clemen, vollzog in Gemeinschaft mit dem Kreiswundarzt Dr. Coester eine Operation. Schon am selben Tage stellten sich Symptome der Blutvergiftung ein, welche zur Reise nach Göttingen Veranlassung gaben, und.dort ist Dr. Clemen nach dreitägigen Qualen gestorben. Der 54 Jahre alte Butterhändler Petri aus Salmannshausen ist auf dem Wege nach Eisenach Zn die Werra gestürzt und ertrunken. Großherzogthum Hessen. , In Mainz starb im 45. Lebensjahr unerrtet infolge eines Herzschlages der Architekt und Dombaumeister Joseph Lukas, geboren zu Roermond. Dortselbst hat 'sich ein Soldat des Infanterie - Regiments No. 117, ein geborener Elsässer, aus Außenposten mit seinem Dienstgewehr erschossen. Der Beweggrund liegt vollständig im Dunkeln; auch ein hinterlassener Brief an seine Mutter gibt keinen Aufschluß. Freiherr Heyl zu Herrnsheim hat aus Anlaß der Vermählung des Großherzogs eine Summe von 100,000 M. ausgesetzt, um im Anschluß an seine Fabriken weitere ArbeiterWohnungen erbauen zu lassen. Ein Gewitter mit Hagelschlag hat in verschiedenen Lagen der Gemarkung Ober-Jngelheim an den Weinbergen erheblichen Schaden angerichtet. Aus verschiedenen Theilen von RheinHessen wird gemeldet, daß der graue Rüsselkäfer in einzelnen Weinbergen massenhaft als Nebschädling auftrete und die eben qlstreibenden Augen kahl abfresse. In Büdisheim geriethen einige Burschen in Streit, wobei das Messer wieder eine traurige Rolle spielte. Zwei Burschen wurden erheblich am Köpfe, Brust und Arm durch Stiche verletzt. Der Thäter wurde festgenommen. Die Leiche . des Ackersmannes Math. Kerz von Bodenheim, welcher vor einigen Tagen verschwunden war, wurde in Laubheim im Rheine gelandet. Der Genannte wurde vor- einiger Zeit durch: ein Brandunglück heimgesucht, was ihm seyr nahe ging. Es ist dies bereits der fünfte Selbstmord in dieser Familie. Keine Hand frei. Herr: Wissen e, es ist geradezu schrecklich anzuhören, wenn Sie dem . Fräulein nebenan Unterricht geben!" Gesanglehrer: Trösten Sie sich mit mir, ich möchte mir ja auch manchmal die Ohren zuhalten, aber ich kann nicht, weil ich auf dem Clavier begleiten muß. Schlagender B e w e i s. Collecteur (in's Zimmer stürzend) : Hr Maier, Sie haben's große LooS 'Wonnen! Schauen S' das Glück!" Gott .sei Dank! Endlich weiß ich doch, warum mich die Leut' mein gan zes Leben lang für so an saudummen Kerl gehalten haben." Ein neues Wort. A. (sein ttlavier zeigend): Da haben wir unS auch was Neues angeschafft... 8.: .Aha, seh' schon Nervenreibei itnr - . w - ,
Marktbericht. Wholesale.Preise. Groceriek. Zucker: Harter $5.40. Guter gelber $3.90. KewLknl. aelbrt t 17.
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