Indiana Tribüne, Volume 17, Number 238, Indianapolis, Marion County, 17 May 1894 — Page 2

Jndiana Tribüne.

Erscheint Täglich und Sonntags. Die tägliche Tribüne-koyri durch den Träge, Cent per oche, die Eonntag.Tribüne' 6 Cent per Woche. Beide zusammen IS Cents oder K Sentl per Monat. Per Post ,ugeschio?t in Vor uiezahlung $; per Jahr. Office :No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 17 Mai 1894. Die Lualochhöyle bei ZemtlaQ. Der tragische Vorfall, der sich letzier Tage in der Nähe von Graz abspielte, hat die allgemeine Aufmerksamkeit dem Ho'hlengebiete an der steirischen Südbahnstrecke zugewendet. Heinrich Noe, der beste Kenner der steirischen und krainifchen Alpen, schildert in dem Hefte der Europäischen Wanderbilder: Von der Donau zur Adria"'das merkwürdige Gebiet zwischen Brück a. d. Mur und Peggau wie folgt: Der Mlxnitzgraben trennt die groteske Pyrmide deS Drachenlauern vom Hochtatsch. Die Umgegend von Klamm, Breitenstein u.Semmering ist die schönsie auf der ganzen Strecke von Wien bis Steindruck. Da ist auch der Wasserfall in der Bärenschutz, der Hochtatsch, die Teich-Alm und das weite Msenthor der Drachenhöhle in der Röthelwand. In dieser Drachenhöhle hat man, wie in der Badelhöhle bei Peggau, viele 5rnochen des Höhlenbären und einige Ueberreste von Tigern, Höhlenfüchsen, Murmelthieren und Hyänen, aufgespürt. Abermals vcrengt sich das grüne Thal. Dann erscheint rechts von der Bahn der stattliche Markt Z5rohnleiten, links auf hoher Waldkuppe Pfannberg, rechts aber auf schmaler, allseits abstürzender Felsplatte Rabenstein. Die 315 Meter lange Badelwandgalerie, die uns an die Weinzettelwand erinnert, hat daö Eigenthümliche, daß sich über ihr die Landstraße hinzieht. Die Lokomotive raucht unmittelbar unter dem Radschuh des Lastwagens, nur durch ine dünne Erdschicht von ihm getrennt. Rechts sind graue karstah liche Felsen mit schönpflästerchen spärlichen Baumwuchses, eine angenehme Unterbrechung der zahmen Parklandschaft. Jetzt erscheint Peggau mit seinen aus Süßwasser niedergeschlagenen Stein wänden, seinen Baumschatten, hübschen Villen und seinen Höhlen, die gerade noch fehlen, um den Zusammenhang des grauen Gesteins mit dem KarstTypus zu einem vollkommenen zu machen. Hier gibt es auch an den Mur Felsen einen Frauensprung", den Schauplatz einer Geschichte, die allenthalben als dieselbe überliefert wird. An denKalkmassen des westlichen Ufers nimmt man etwa zehn Meter über dem Fluß Spuren von Rillen wahr, welche einst die Eismassen des Flusses einschliffen. Die Höhlen der Wand an der Ostseite aber sind Ausbruchsmündüngen von Wassern, welche oben in der Semriacher Mulde sich ansammelten und sich abwärts bohrten. Noch jetzt mündet ein oben einstürzenderBach unten am Piedestal der Peggauer Wand." Dies ist der Ort, wo die von derWelt abgeschnittenen Höhlenforscher um ihr Leben kämpften. SritSische Räuder. Es wurde jüngst mitgetheilt, daß die beiden griechischen Deputirten Ghia nussis und Hadjigakis unter dem Verdachte, Räuber von Beruf zu sein, derhaftet worden seien. Aus Athen kommen nun eingehendere Mittheilungen, aus denen hervorgeht, daß da? RäuberUnwesen in Griechenland vorzüglich organisirt ist und prächtig gedeiht. Die Herren Räuber verstehen es auch, sich nothwendigen Falles die Sympathien von Würdenträgern zu gewinnen. So hat der Bürgermeister von Duzest: sogar im Gemeindehause ein großes Bankett zu Ehren einer Räuberbande veranstaltet. Die gegen die früher genannten Räuber und Deputirten gerichtete Anklage ist ein originelles Aktenstück. Man liest darin: Anfangs August 1892 - überschritt eine unter dem Commando der Herren K. Tsanaka und G. Tsouka stehende Räuberbände, die mit Chassepot-Gewehren versehen var, bei Kastanka die griechische Grenze und begab sich auf das auf türkischem Gebiete liegende Landgut des Haireddin Bey. Nach vollzogener gründlicher Plünderung bemächtigten sich die Räuber des Gutsbesitzers Haireddin Bey und führten ihn nach Griechenland - mit. Die Deputirten Ghianussis und Hadjigakis hatten die Grenzsoldaten rechtzeitig . verständigt, daß ihre Freunde", elf an der Zahl, mit einem türkischen Gefangenen die Grenze passiren werden, und gleichzei.tig ersucht, der Schaar die Rückkehr in die Heimath zu erleichtern. Die Grenzsoldaten thaten dies in liebenswürdigster Weise und versahen die Räuber sogar mit Lebensmitteln. ... An der türkisch-griechischen Grenze wurde eine Nacht verbracht; während der nächsten Nacht begab sich die. Bande mit dem Gefangenen in das Dorf Tekä, welches dem Deputirten Gbianussis gehört, woselbst Herr Ghianussi ' und seine beiden Brüder, Konstanti.i und Alexander. ihrer bereits harrten. Nach kurzer Rast führten die Räuber ihren Gesangenen in das Dorf Duzesti. Am 3. October erschienen die beiden Deputirten in Begleitung des Kristodulos Dimakiö, des Bürgermeister? von Kastanea, der mit der Verfolgung der Brisantem beauftragt uar, in Duzesti, wo' mit dem Gefangenen lange unterhandelt wurde. Es wurde ihm schließlich erklärt, daß er solange gefangen gehalten rrnde, bis seine Familie ein bestimmtes Lösegeld einsendet. .Dies geschah thatsächlich im November; in daö Geld theilten sich die beiden Deputirten, der Bürgermeister von Kastanea und die gemeinen Räuber." In Athen selbst besteht eine wohloranisirte kleine Gesellschaft, das (5:....te der Helden, welche Räuber-

expedttZönen nach der Türkei' in Scene setzt. Bei einem gewiffen Nachula Condofaka in Elassona (Mazedonien) wurde ein an diesen gerichtetes Schreiben des Präsidiums des Comites der Helden in Athen vorgefunden. Kondofaka erhält darin die Mittheilung, der Präsident habe ihn als Mitglied des Comites eingetragen. Er möge den Vereinsmitgliedern, die in der Gegend von Elassona wohnen, behilflich sein und ihnen insbesondere in den Dörfern würdige Mitarbeiter zuführen. Nack einiaen- sehr praktischen

'Rathschlägen wird dem neuenAusschußMitglied schließlich mitgetheilt, daß ihm nächstens das Diplom als Mitglied des Comites der Helden zugesendet werden wird. ' Schlangentanz er VZoqulS. Die Moquis gehören zu den ältesten unserer heutigen Jndianerstämme und sind. vielleicht die merkwürdigsten der Rothhäute Arizonas. Sie leben auf einem Hochplateau in Wohnungen von massivem Felsen, und schon Coranodo erzählt aus dem Jahre 1820, daß er sie in jener Gegend gefunden habe. Ein Pfad, der von einem ihrer Dörfer zum andern führt, ist gleichfalls in lauter Felsen 5 bis 6 Zoll tief eingebrochen, und dieses Einbrechen ist lediglich durch die Tritte von Moccasins und nackten Füßen im Laus der Jahrhunderte erfolgt! Sie gehören nicht zu den Decken"Indianern, sondern kleiden sich heutzu tage, wie Unsereiner, sind sehr betriebund sparsame Landbauer und ein durchaus friedfertiges Volk. Vor dielen Jahren litten sie einmal an einer verhängnißvollen Hungersnoth, und Daraufhin machten sie das Gesetz, daß Jeder eine genügende Menge Mais aus 2 Jahre vorräthig halten muß. Der Mais ist vor ihren Wohnungen in Stößen, wie geschnittenes Holz, aufgestapelt. Bei allen ihren Civilisationsfortschritten haben sie ihre Rasse vollkommen rein erhalten und hängen mit großer Zähigkeit an gewissen überlieferten Bräuchen. Zu diesen gehört auch ihr unheimlicher Schlangentanz, der noch seltsameren Charakters ist, als die in den letzten Jahren so oft geschilderten Geistertänze". Während in gewandten und verwegenen Vergnügungstänzen entschieden die Zuniö unter den Indianern obenan stehen, nehmen in religiösen Tänzen wohl die Moquis dcn ersten Rang ein. Der Schlangentanz ist eine ihrer wichtigsten Religionsceremonien. Sie glauben nämlich, daß die Schlangen sowie die Kröten die Gottheiten des Regens, der Wolken, der Bäche und Brunnen darstellen, und erweisen ihnen daher große Verehrung. Auch haben sie einen in mancher Beziehung dem Freimaurerthum entsprechenden GeHeimorden, in welchem wiederum der Schlangenorden eine Art 33. Grad" bedeutet. Alle Theilnehmer an den Schlangentänzen sind Männer oder Krieger, und sie kleiden sich dazu in die denkbar phantastischsten Costüme. Die Beine sind mit Klappern aus SchildkrötenSchalen behängt, und Jeder hält zwei oder drei große lebendige Gistschlangen! Diese winden sich um die Arme und den Hals der Tänzer; ja viele Tänzer halten die Schlangen mit den Zähnen fest, während die Köpfe ihnen vor dem Gesicht hin und her sahren. Das indianische Tamtam wird geschlagen, und der Tanz geht los. Es ist ein ebenso abstoßendes, wie bemerkenswerthes Schauspiel. Nicht selten schlagen die Schlangen ihre Giftzähne in die Wangen oder in die Nase der Tänzer und sehr oft in ihre Arme. Der entsetzte Zuschauer erwartet bestänbig, daß der oder jener Gebissene todt umfallen würde. Aber nichts dergleichen! Die Moquis haben ein vollkommenes Voeugungsmittel gegen daS Schlangengift entdeckt, bewahren es aber als Geheimniß für sich; es sieht wie schwarze Tinte aus und scheint wenigstens bei den Moquis seine Dienste zu thun. Auch halten sie vor dem Schlangentanz eine Zeit lang sorgsam Diät, enthalten sich vollständig des Fleisches und genießen ausschließlich Maismehl. Die Arme der Tänzer weisen stets nachher eine MengeEchlangenbisse auf, aber die betreffenden Stellen sind nicht einmal erheblich geschwollen. Mancher Circusund Menageriemann dürfte die Moquis um diese Kenntniß lebhaft beneiden. Kostspielige Uniformen. . Dieser Tage hat der Flottensekre. tär in Washington den Bericht eines Officiers-Collegiums gutgeheißen.worin wesentliche Veränderungen unserer Marine-Uniformen empföhlen werden, speciell für die Offiziere. Zum Glück für die Officiere sind diese Veränderungen wenigstens nicht solcherart, daß sie bedeutende Mehrkosten beim Kauf neuer Kleidungsstücke verursachen. Auch sollen sie stu fenweise durchgeführt werden; die Leute werden daher nicht . genöthigt sein, vollständige Ausstattungen auf :inmal zu nehmen. Vielen mag es unbegreiflich erscheinen, daß solche Umstände zum Gegenstand besonderer Erörterungen gemacht werden.- Sie wissen eben nicht. was es einem Officier unserer Flotte, und auch unserer Armee, kostet, sich vorschriftsmäßig zu unisormiren. Er muß zu Beginn seiner Dienstzeit dafür gewöhnlich $600 bis $750 ausgeben, und so oft die Uni-form-Aorschristen geändert werden. erneuern sich natürlich die Ausgaben. Es Wird vor Allein vertagt, daß er dieselbe Ausstattung an Civiltteidern habe, wie ein gewöhnlicher gutsituirter Bürger, um sie in der außerdienstlichen Zeit zu tragen. Dann muß er eine Fatigue"-Uniform (für nichtwaffendienstliche Thätigkeiten) haben, die allermindestens $45, gewöhnlich aber mebr kostet.' .dann, eine Söarafci

Uniform, welche auf mindestens $100 kommt, und eine Extra-Parade-Uni-form für $125 bis 150, sowie einen Ueberrock für $50 bis $00. Ferner muß er eine Anzahl Käppis und Hüte mit Federbllschen haben, und diese Dinqe verursachen eine Ausgabe bis

zu $50 hinauf. Hierzu kommen noch Epauletten für $25 bis $50, Säbel und Gürtel für $50 bis $75, und noch allerhand kleine Dinge. Unter solchen Umständen begreift es sich wahrlich, daß die Herren eine gewisse Gänsehaut anwandelt, wenn von wesentlichen Aenderungen auf diesem Gebiet die Rede. ist! Unsere jetzige Marine-Uniform gilt für eine der schönsten der Welt; aber die jetzt beabsichtigten Aenderungen werden mit Rücksichten auf Bewe-gungs-Leichtigkeit und Comfort begründet. Der jetzige schwere Ueberrock soll den Gürtel um die Taille derlieren. und die Nacken-Kapuze soll -derart angebracht werden, daß sie abgenommen werden kann und nur bei besonders kaltem Wetter getragen zu werden braucht. Der jetzige weiße Helm soll für heiße Klimate abgeschafft werden und an seine Stelle dort eine leichte weiße Kopfbedeckung treten, welche über das regelrechte Dienstkäppi gezogen werden soll. Andere Aenderungen sollen nach und nach erfolgen, und die Extra-Parade-Uni-for: soll im Lauf der nächsten zwei Jahr? noch viel mehr eztra" werden. Vielleicht wird unsere fashionable Damenwelt in Washington und anderwärts dann noch mehr für die marinirten" Officiere schwärmen. f Vsm In lande. I n Folge verschmähter Liebe beging in Carlisle, Jll., der 22jährige Jsaak Hoffmann Selbstmord. JnStoddardCounty. Mo., sind die Farmer über das Austreten des Heerwurms besorgt, welcher Verheerungen in Getreide- und Kleefeldern anrichtet. In Atlanta, Ga., Sibt eZ acht Neger, -von denen zeder über $50.000 reich ist; viele besitzen von $10,000 bis $20,000. Man schätzt den Reichthum der Schwarzen dort zusammen auf eine Million. In einem Anfall von Irrsinn sprang in New Jork der reiche Schnittwaarenhändler Max Meyer von Selma, Ala., aus einem Fenster des 4. Stockwerks des Graham House an der 89. Straße und verlor dabei sein Leben. Durch Schlaflosigkeit um den Verstand gebracht, beging Max Meyer, ein reicher Schnittwaarenhändler aus Selma, Ala., in New Jork Selbstmord. Er sprang aus einem Fenster des 4. Stockes und erlitt Verletzungen, denen er bald darauf erlag. Meyer war einige Tage zuvor mit seiner verheiratheten Tochter und einem Krankenwärter nach New Fork gekommen, um Heilung zu suchen. Die Familie wollte ihn in eine Nervenheilanstalt bringen. Meyer erfuhr dies, gerieth darüber in große Aufregung, und beging wahrscheinlich aus diesem Grunde Selbstmord. Morgens um 3 Uhr, als sein Wärter eingeschlafen war, ging er an's Fenster, stieß einen lauten, triumphirenden Schrei aus und sprang hinunter. DerNewAorkerportugiesische Vice-Consul, Herr C. F. Brunn, theilte dem Quarantaine - Arzt Dr. Jenkins den Inhalt einer vom portugiesischen Minister des Auswärtigen, Ribio, an den Vice-Consul gesandten Kabeldepesche mit, die folgendermaßen lautet: Es ist durch eingehende bakteriologische Versuche nunmehr positiv festgestellt worden, daß die in Lissabon aufgetretene Seuche nichts mit der asiatischen Cholera gemein hatte, und daß die in dem Wasser Lissabon's gesundenen Spirillen keineswegs Cholerabacillen sind, und auch nicht die Wirkung der Letzteren gezeigt haben. Infolge dessen erklärt die Regierung den Hafen von Lissabon cholerafrei. Gezeichnet: Ribio, Minister des Auswärtigen Uebrigens ist die in Lissabon bisher als Cholera betrachtete Seuche bereits erloschen. Der statistische Mai - Bericht des Bundes-Ackerbauamtes bestimmt auf Grund der eingegangenen Berichte den durchschnittlichen Stand der Winterweizen-Saat auf"-S1.4 gegenüber 86.7 im vorhergegangenen Monat. Im vorigen Jahre war um dieselbe Zeit die Durchschnittsnummer nur 75.3. Die DurchschnittSziffern für die Haupt-Weizenstaaten sind die folgenden: Ohio 90. Mickigan 83, Jndiana 90, Illinois 89, Missouri 83, Kansas 75, NebraSka 59 und Californien 52. Obwohl die Weizensaat sich während des April in den meisten Staaten wesentlich gebessert hat, war doch der Frostschaden vom März her bedeutender, als gemeldet wurde. Laut Nachrichten aus Kansas und Nebraska ist der Frostschaden noch durch nachfolgende Trockenheit und starke Winde erhöht worden, und große mit .Weizen angebaute Flächen mußten umgeackert und anderweit bestellt werden. Namentlich für Californien erwies sich die lange anhaltende Trockenheit bei starkem Winde alö , sehr nachtheilig. In den anderen Staaten ist der Stand deö Weizens in Anbetracht der Märzsröste gut.. ImBostonerHafenwurde dieser Tage die Leiche eines Schweden, Namens Johnson aus Rutland in Vermont, gesunden, der sich aus Furcht vor einer Bestrafung wegen Ufbertretung der Postgesetze das Leben genommen hat. Es erhellt, daß Johnson noch nicht lange im Lande und mit den hiesigen Gesetzen und Einrichtungen noch nicht vertraut war.Er hatte in Nutland einen von ihm geschriebenen Brief mit einer bereits abgestempelten Briefmarke, die er noch für gültig hiel.t, frankirt und zur Post gegeben. Die Postbehörde stellte ihm den' Brief mit dem Bemerken zurück, daß er im Wiederholungsfalle - in . Ungelegenheiw! kommen werde. Johnson na&n 3

vie Sachs tX)X zu Herzen und sprach darüber zu einigen Arbeitern in dem Steinbruche, in welchem er beschäftigt war. Die Leute belustigten sich über Johnson's Angst und redeten ihm vor,

daß er im Falle einer nochmaligen Verletzung der Postgesetze gehängt werden könne. Johnson schenkte ihnen Glauben und entlief aus Rultand. Er kam am Montag Abend nach East Boston, erzählte einigen Landsleuten daselbst seine Geschichte und ertränkte sich am Dienstag Morgen. Zwei b e m e r k e n S w e r t h e Beschlüsse wurden, wie die New Jorker Staatszeitung bemerkt, auf dem Iahresconvent der American Association for the Advancement of Physical Education" in New Haven gefaßt. Das Departement für Geschichte und Bibliographie wurde beauftragt, Auszuge aus solchen Werken über Körpererziehung, als es für die Mitglieder der Association für gut befindet, zusammen zu stellen und drucken zu lassen und in der Weise eine fortlaufende Bibliographie der Turnwissenschaft vorzubereiten, und zweitens erklärte sich das Devartement für Theorie und Praxis entschieden zu Gunsten des Gerätheturnens für Frauen. Beide Beschlusse kommen dem deutschen Turnwesen entgegen. Kein Volk besitzt eine so reichhaltige turne rische, auf wissenschaftlichen und pädagogischen Grundsätzen beruhende Litteratur wie das deutsche, und wie schon aus den Vorverhandlungen hervorgeht, ist diese in erster Linie in's Auge gefaßt worden, um sie den amerikanischen 'Lehrern und Erziehern zu gänglich zu machen. Der zweite lehnt sich direkt an das deutsche Turnen an und bricht den Stab über das sögenannte Delsarte-System-, dessen bis zur Kindischkeit betriebene Stellung?und Geberdenspiel beinahe ausschließlich die höheren" Töchterschulen des Landes noch beherrscht. Ein weiterer bemerkenswerther Beschluß der Gesellschaft ist der, daß eine Aenderung der Statuten vorgenommen wurde, welche eine Eintheilung in Distrikte und Vereine bezweckt, ähnlich der Grundlage, auf welcher der NordamerikanischeTurnerbund beruht. Ist diese Neuerung erst einmal zur Thatsache geworden, so ist es für die deutschen Turnlehrer, von welchen jetzt schön eine Anzahl Mitglieder der Gesellschaft sind, leichter, ihren Einfluß geltend zu machen, als dieses bis iekt der Fall war. n Vom Auslande. Großes Aufsehen erregt in Thorn, West-Preuhen, die Verhasjung eines Schülers des RealgMnqsiums, des siebzehnjährigen Untersekundaners Szuolz, des Sohnes eines rusfischen Unterthans, unter demVerdachte der Spähung und Majestätsbeseidigung. Sein Vater lebt al? Privatmann abwechselnd in Odessa ode? Vialystock; sein Bruder ist Offizier der russischen Armee. Der Verdacht ist. dadurch erregt worden, daß er bei Spaziergängen kleine Zeichnungen über die Laqe der Festungsforts anfertigte unter Abschätzung von Entfernungen. Bei einer Haussuchung wurden derar tige Zeichnungen gesundes so daß die Anklage wegen Landesverraths möglich erscheint. Weiter soll Szuolz bei einer KaisergeburtstagsfeZer schwere Majestätsbeleidkgungen ausgestoßen haben. Bis Ostexn 1893 besuchte er daö Gymnasium von Königsberg in Ostpreußen. Auf schreckliche Weise kam in Frankfurt a. M. der Fabrikant Emil Graner, Mitinhaber der Maschinenfabrik von Graner und Weliin in Konstanz, ums Leben. Ex hatte für die Henningersche Brauerei einen Hopfen-Extrakteur geliefert, der unter seiner Leitung aufgestellt und in Betrieb genommen werden sollte. Beim Einlassen von Dampf in den Kessel wurde nun durch den Druck des Dampfes der Deckel des Mannlochs abgerissen und die ausströmenden Wasserdämpse verbrühten Herrn Graner derart, daß er bald im Krankenhause starb. Außer Zhm wurden drei Arbeiter und ein Lehrling vexletzt. Zwei derVerletzten befinden sich in Lebensgefahr. 6? ungarischer Radfahrer, Namens Jordan, der Sohn einer reichen Vudapestex Familie, ist dieser Tage in seine Hermath aus Konstantinopel in einer Verfassung angekommen, welche den Anhängern des Distanzsportes auf dem Fahrrade die Lust zu Bicyclefahrten nach den romantischen Ländern, der BalkanHalbinsel wohl verderben dürfte. Besagter junger Mann hatte sich ein Fahrrad bester Konstruktion in der Absicht angeschafft, auf demselben eine Tour durch die Balkanhalbinsel und wenn möglich durch Kleinasien zu machen, Kurch Ungarn, Bosnien, Serbien und Bulgarien ging die Sache trotz mancher Abenteuer recht passabel. Der - Fahrxadreisende überstieg auch glücklich den Balkan aber , in Ost? rumelien hat ihn sein Geschick exeilf. Unweit Philippopel wurde derselbe eines Tages vom Einbrüche der Nacht überrascht, bevor er noch das fahrplanmäßige. Nachtquartier erreicht hatte. .Um nicht auf freiem Felde übernachten zu müssen, hielt er in einem etwas abseits der Straße geleaenen Dörfchen an, wo er in einer' den stolzen Namen eines Han" führenden armseligen Hütte mehr gegen Geld als Ute Worte Unterkunft fand. Müde von der Anstrengung des Tages.suchte unser Reisender alsbald den ihm als Schlafzimmer 'angewiesenen Bretterverschlag auf, indem er sein Fahrrad unter der Obhut des Wirthes in dem als Schanklokal dienenden Raume zuxUckließ. Der Wirth hatte das sonderbare Instrument zwar mit einigem Mißtrauen in Empfang genommen; doch würde kr wohl dasselbe am nächsten Morgen unversehrt seinem Eigenthümer zurückgestellt haben, wenn sich nicht trotz der vorgerückten Abendzeit die Nachricht im Dörschen, verbreitet hatte, es sei irgend ein fremder Hexenmeiste? auf einem von unsichtbaren Geistern gezogenen Zauberwagen im Qirtbsbause. einaekebrt. Kaum batte

n'öch' ver Reisende seine 'schlasstcue aufgesucht, als sich die kleine Schankstube mit neugierigen Bauern füllte. Bald war auch ein Pope bei der Hand, welcher das an der Wand lehnende Fahrrad zunächst mit Weihwasser be-

sprengte, um die rn demselben hausenden bösen Geister unschädlich zu machen. Dann aber wurde über dasselbe, ohne daß es der Wirth zu hindern vermochte, Gericht gehalten und schließlich der verdächtige Zauberkarren vor der Schänke in Stücke geschlagen. Als dessen Eigenthümer bei Tagesanbruch seine Reise nach Philippopel fortsetzen wollte, blich demselben angesichts der vollzogenen Thatsache und des Umstandes, daß für ihn im ganzen Dorfe kein Fuhrwerk zu haben war, nichts Anderes übrig, als den ziemlich weiten Weg bis zur nächsten Bahnstation zu Fuß zurückzulegen. Derselbe ist nun via Konstantinopel-Bukarest in seine Heimach zurückgekehrt, gedenkt aber trotz der gemachten Erfahrungen den Plan einer Fahrradreise durch die Balkanhalbinsel keineswegs aufzugeben. Vor einiger Zeit hatte der Aerztliche Bezirksverein LeipzigStadt beschlossen, eine Aenderung seiner Satzungen nach der Richtung vorzunehmen, daß Aerzte wegen offenkundiger Zugehörigkeit zur sozialdemokratischen Partei einzig und allein um dieses ihres politischen Standpunktes willen aus dem ärztlichen Standesverein auszuschließen seien. Diese Statutenänderung ging zur Genehmigung an das sächsische Ministerium des Innern, das aus einem Förmlichkeitsgründe vorläufig noch nicht die Genehmigung aab, aber erklärte, diese zu geben, wenn der gesetzlichen Form (daß nämlich bei Abstimmungen über Satzungsänderungen mindestens dieHälfte der Vereinsmitglieder anwesend sein müssen) genügt würde. Inzwischen war im Verein ein völliger Umschwung der Ansichten eingetreten. Mit überwältigender Mehrheit stieß man die früher beschlossene Statutenänderung wieder um, wodurch also sozialdemokratische Aerzte nun unbehelligt dem Verein angehören können. Als Kuriofunt ist noch zu erwähnen, daß einer pieser sozialdemokratischen Aerzte, kurz nachdem dee Streit entbrannt jvar, zum Stabsarzt erster Klasse d fleserve ernannt wurde und es heute nsch ist, - Prinzessin Therese,die einzige Tochter des bairischen Regenten, hat in Osteuropa, in Nord- und Südamerika weitere und auch wissenschastlich ergiebigere Reisen unternommen, als sie wenigstens in Deutschland für Damen vsn fslch hyhenz Stande üblich sind. Ihre Aufnahme unter die Mitglieder der Akademie der Wissenschaften verdankt die Prinzessin den uher ihre Reisen veröffentlichten Büchern, Neuerdjngs ist die Dame mit der Ausstellung ihrer Sammlungen vorgegangen, die zwei Säle des alten Münchener Rathhauses füllen und, wenn sie auch mit verhaltmßmaßig geringen Mitteln und keineswegs nach einheitlichen Gesichtspunkten zufammengebracht wurden, dennoch eine reiche Fülle ethnographisch und naturwissenschaftlich interessanten Materials entbalten. Unter der Anklage, snen Gegner im Zweikampf getödtet zu haben, stand der 22 Jahre alte Stupent der Landwirthschaft Baron Niko? lai v. Rummel aus Kurland vor dem Schwurgericht zu Königsberg i. Pk, Der Angeklagte gerieth in der Nacht zum 04, März d. I. mit dem Oberlandesgerichtsreferendax Martin Böticher m einen von Böttcher provozirten Streit, in dessen Verlaufe der Ange? klagte dem Böttcher eme Ohrfeige ver setzte. Am folgenden Tage erschien der Gerichtsassessor Dolle bei dem Anqe klagten und überbrachte demselben im Austrage des Böttcher eine Pistolenforderung. Es sollte ern drelmalla:r Ku gelwechsel mit gezogenen Pistolen auf zehn Schritt Entfernung stattfinden. Am zweiten Osterfeiertage fand das Duell in der Nähe des Tränker WaldHauses statt. Nachdem der übliche Versöhnungßversuch er'gebnißlos ausm 4 m . . ..' gesauen war, schon der Anaeklagte, als pas erste Kommando Ems ertönt war, jn der Absicht, seinen Gegner durch einen Schuß in die Unterschenkel kampfunfähig zu machen, aus Böttcher, khe die beiden anderen Kommandos Zwa und Drei- gegedn wöken, er traf aber seinen Gegner so unglücklich jn den Unterleib, daß der Schwerverletzte bald darauf in der chirurgischen Klinik, wohin er sofort gebracht won den war, starb. Das Schwurgericht verurtheilte v. Rummel zu 2 1-2 Iahren Festungshaft und denAssessor Dolle, welcher die Herausforderung überbracht hatte, zu drei Tagen Festungshaft. Der Angeklagte v. Rumpul, welcher sich gegen Kaution von 8000 M. auf freiem Fuße befand' wurde sofort in Untersuchungshaft genommen. Er solZ qus derselben yur gegen eine Erhöhung der Kaution auf 10,000 M. entlassen werden. Der in Paris wegen Wechselfälschung und Betrugs verhastete Elie de Talleyrand-Perigord, gegenwärtig im 33. Lebensjahre stehend, Wird als Erbe des FUrstenthums Saan in Schlesien nach dem Tgde seines Großvaters, des 83jährigen Herzogs von Sagan, den Titel Prinz von Sa gan erhalten, den jetzt sein Vate? (geb. 1832) führt. Außerdem ist der Be. sitzer des FUrstenthums Sagan erbliches Mitglied des preußischen HerrenHauses, sobald er formell die Legittmation führt und seine Zulassung beantragt. Der jetzige Herzog von Sagan hat vo diesem ihm zustehenden Rechte, allerdings keinen Gebrauch gesisgcht. Immerhin aber kann derselbe, gbwohl ,r Ausländer ist, einen Sitz in per preußischen Ersten stamme? nach den Bestimmungen Lbex dse Zusam? mensetzung der letzteren einnehmen, Herrn dt Talleyrand-Perigord kann .jedoch, wenn er wegen der ihm zu? List gelegten Verbrechen in Frankreich n c-i imi. i vc-iraji raii. oam itcci ver uuiautD

Das Geheimniß der Kraft. (In acht Akten.)

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1. Alt. Die Brüder Samson treten auf, Sie wollen ihre Kraft Euch weisen. Sie fürchten nicht der Zeiten Lauf, Denn ihre Muskeln sind gleich Eisen. Und alles daö durch den Gebranch von Johann Hoss'S Malzextrakt. Ein Dnyend Flaschen geben eben so viel Stärke und NähriingSstoff wie ein Faß Äle, und zwar ohne zu berauschen. - Man bestehe darauf, den achten Johann Hoss'schcn Extrakt zu erhalten, mit hex Unterschrift Johann Hoff ' am Hals der Flasche. Kein anderer ist so gut. Schreibt um Pamphlete. Eiöner Mendelson Co., Agenten, 162 & 151 stattn Str., N. Y.

rmarr nacy ver Verordnung wegen Bildung der Ersten Kammer vom 12. Oktober 1854 versagt werden, wenn das Herrenhaus einen entsprechenden, vom König zu bestätigenden Beschluß faßt und ihm dabei das Anerkennt.niß unverletzter Ehrenhaftigkeit oder eines der Würde der Kammer entsprechenden Lebenswandels oder Verhaltens versagt. -Einmerkwürdiger Prozeß ist gegenwärtig in Wien beim Bezirksgerichte Innere Stadt anhängig. Der Studirende der Medizin Wilhelm Grunhut, ern preisgekrönter Steno graph, belangte den' Sparkassenbeam ten Ernst Zwettler auf Zahlung von 100 Gulden sammt Nebengebühren auf Grund folgenden Sachverhalts: Grünhut hatte sich einem Herrn Alerander Voyta gegenüber verpflichtet, ihm auf einer einzigen Körrespoden.'zkgrte in stenographischer Schrift Goethes Wahlverwandtschaften fllederzuschreiben. Voyta versprach, dafür hundert Gulden .zu bezahlen. Die Karte wolle er dann nach Amsterdam, wo er einen Liebhaber von solchen Dtn gen kenne, weiter verkaufen. Grünhus brachte das Kunststück zu Weae und sandte die Karte, welche den. ganzen isoetye schen Noman enthielf, wie k? vereinbart war, an Herrn Aoyta. Mij diesem zusammen hatte Her? Zwettler eine Wohnung inne, und dieser wa? gerade allem zu Dause, als die sonder bare Postkarte, die er nicht entziffern konnte, ankam. Er steckte dieselbe ein. vergaß, sie seinem Freunde Voyta zu geben, und verlor sie. Voyta wollte natürlich für die Karte, die er nicht er halten hatte, die hundert Gulden nicht bezahlen, aber auch Zwettler lehnte jede Ersatzpsllcht ab. Gegen den Letzteren richtete sich nun die Klage. -Obundbis zu tvelchem Grade der Besitz emes Gespenstes, den Geldwerty eines Hauses erhobt, y .dieser Tage der Richter North in Lon? don. England, entscheiden müssen. Klager war em Herr Scott-Hall, Ver klagte? der Earl of Abingdon, dessen Agent dem erstgenannten Liebhaber historischer Gespenster ein Cumno? Place genanntes, unweit Oxford ge legenes Haus sammt Grundstück unter dem Vorgeben verkauft hatte, daß dq selbst die allen Lesern des Scott'schen Romans Kenilworth" wohlbekannte Geliebte des Lord Leicester,Amy Rob sart, gestorben sei und umgehe. Das Schlafzimmer wurde gezeigt, auch die Stiege, wo sie ihren gewaltsamen Tod gefunden, und der Weiher, der nie zu friert, weil das Gespenst des.mißhan delten Mädchens die Wellen bewege, soll ebenfalls auf dem Grundstück sein. Jn Anbetracht dieser - Vorzüge hatte Herr Hall für Haus und Grundstück sammt tsejpenst ?uiir Psuny wterlina beztablt. aber 'nack Abschluk des Verkaufs ausgefunben, daß das Häüs zwar aus einem Theil des historischen Grundstückes gebaut, aber modern ist: Thatsachslch ezlstlrt das alte Hauö Cumnor Psac- nicht Mßh?. Auf diese Thatsache süßend, suchte Herz f v t ... e " ' . ' jpau oen aus rucrganglg zu macyenz während dks Prszesses, der drei Tag in Anspruch nahm, gab er jedoch zu, daß der reelle Werth des Grundstückes ohne Gespenst 2000 Pfund sei.Da er somit nur 10 Pfund eine ganz erbärmliche Summe für ein echtes Gespenst gezahlt hatte, weigerte sich Richter North,den Kaufvertrag zu annulliren. . ' ' ' Welchen ungeheure Großgrundbesitz es in einzelneir Äe? zirken Rußlands guch heute noch igjbi. das zeigen die fleuesten Angaben des Statistischen Comites des .Gouverne? ments Minsk. Laut demselben be? sitzen daselbst: Fürst Anton Radziwill 106,402 Dessjätinen Land, Gras Konstantin Potocki 120.322 Dessjätinen. Graf August Potocki 111,322 Dessjätinen.die Erben deZ Grasen Joseph Tyschkewitsch 25.000Dessjätinen, die Herren Pusslowskt 90,953 DeM, tinen, die Herren Horvath 60.100 Dessjätinen und Graf Kutusow 41, 393 Dessjätinen. ' ' z e ZUermaylung des russischen Thronfolgers mit der Prinzessin Alix von Hessen findet in Pe. tcrsburg am 22. Juli a. St. (3. August) statt (am Tage des Namensfestes der russischen Kaiserin). Es gibt eine Doppelhochzeit.da sich auch die Schwester des Cäsarewitsch, Xenia, am nämlichen Tage vermählen wird. -Mttt" t3on Unsere OZeltauSilellung sind No. 1 bis 8 vor-rätbig.

Marktbericht.

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