Indiana Tribüne, Volume 17, Number 238, Indianapolis, Marion County, 17 May 1894 — Page 1

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-i V i i k i V 17. Mai 1894. Wt tift fftf o f$ Tribüne Coupon für die B-kiiag WK! IV i i v o-y W V v'lo w z Jahrgang 17. Office : No. 18 Süd Alabama Straße. No. 338 Indianapolis, Indiana, Vonnerstag, den 7. Mai 894.

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Offizieller Bericht

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Indianapolis, den 4. Mai 1894,

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John P. Frenzel. Präsident. O. F. Fr:nzel. Phönix Garten Donnerstag, den Z. Mai 1.894, großes EröffmmgsKonzert durch Oftendorss Orchester. WCr Eintritt frei. Wirthschafts-Eröffttung Am Donnerstag. 17. Mai eröffne ich meine renobirte Mirtyfchaft. Ecke Ohlo und Noble Str. mit einem ertra feinen kunch ! 6r. Lciiclcharclt. Großes Picknick veranstaltet vom mm mrnm, XXX Ettnnrich's Gvovs am Sonntag, den 10. Jnni. einen Gönnern und dem Publikum "1 im Allgemeinen zur Nachricht, daß i) mein "Wein Lmporium" im altdeutschen Style hergerichtet habe und alles Möaliche aufbieten werde, meinen Kunden den Aufenthalt in meinem Locale so ange nehm wie möglich zu machen. Wie bisher, werden nur echte und reine Weine verkauft. Um freundlichen Zuspruch bittet ergebenst, WL A. Schuller, No. 106 u. 108 N. Mer. Str. Neue Cigarrenfavrik ! Psus Vsssn gut ! Wir esferiren einige neue Sorten, welche 10 CentS das Stück kosten sollten, für Conto und empfehlen besonders "New Thing" nd ' ivals '. Wirthen und Cigarrenhändlern offeriren wir elegante Waaren von $35 aufwärts. Alle? UnioniCigarren. Wm. Göttlich, 496 Virginia Ave.u. 378 S. East Str eorge Hermann VS-HH ? gsichmbeftatter, Ofstee : 26 Süd Delavare?? c:;:; 120, 1x2, iw, 12, 12a' d$ Peistr. Lck?;s0II. OJtt Tss ud Nat.

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00) 1)94,300 45 $13,500 00 18,000 00 $2,450,218 20 Otto N. Frenzel, Kasfirer. Assistent - Kassirer. Editorielles. Der Senat kommt mit der Tarifbill immer uoch nicht vorwärts. Ueber jeden einzelnen Punkt finden lange Debatten statt und die Sache schleppt sich unendlich träge dahin. Die Sträflinge nutzbringend zu beschäftigen, ohne sie mit den freien Arbeitern in eine den Letzteren schadliche Konkurrenz zu bringen, ist ein Problem, daö unter dem heutigen wirthschaftlichen Systeme nicht lösbar ist. - Am Ende sind die Behörden von Tennessee und der Mayor von Jndianapolis im geheimen EinVerständniß mit Cozey, und versuchen denselben eine große Gefolgschaft zu schaffen. Wenn die Sträflinge die Arbeiter derdrängen, können ja Letztere nach Washington marschiren. . Aus Tennessee wird berichtet : Der Staat Tennessee hat ein Mittel gegen die Kohlengräber-Streiks gefunden. Der Staat wird selbst ein Kohlenbergwerk mit Gefangenen betreiben und dadurch im Stande sein, Kohlen billig zu verkaufen. Die OstTennessee Compagnie hat dem Staat soeben 9000 Acker Kohlenland in der ?lahe 'von Harrlman, im Brushv Mountain Distrikt gelegen, verkauft. DaS Land ist nur 283 Meilen von Cincinnati entfernt und die Eisenbahn geht durch dasselbe. Der Staat hat versprochen, 5000 Tonnen Kohlen täglich zu graben und ein großer Theil dieses Quantums wird nach Cincinnati kommen." ES scheint, daß sie da unten in Tennessee ungefähr gerade so gescheidt sind, wie der Mayor Denny von IndianapoliS, der die ArbeitShauSsträflinge für öffentliche Arbeiten verwenden will. Man erinnert sich wohl noch der vor einigen Monaten ln Berlin un FriedrichSyain stattgefundenen Arbei terverfammlung, bei welcher die Poli zei ohne Veranlassung furchtbar brutal verfuhr. Die Berliner Presse tadelte die Polizei sehr heftig darüber und der Polizeipräsident fühlte sich belei digt und ttandte sich an die Gerichte. Trotzdem bewiesen wurde, daß die Po lizei nicht nur keine Ursache zum Ein schreiten hatte, sondern, daß sich unter der Menge bezahlte Polizeispitzel be fanden, welche zu hetzen und Krawalle zu. erzeugen suchten,' fand das Gericht, dessen Vorsitzer der berüchtigte Brause wetter war, die Angeklagten doch schul big und verurtheilte sie. Dabei legte er, trotzdem die Schuld sämmtlicher Angeklagten die gleiche war, den sozialistischen und den freisinnigen Nedak teuren weit größere Strafen auf, als den anderen. Die Sachehat große Aufregung in Berlin hervorgerufen. Die Presse is wüthend und sieht daS BiSchen Frei heit, das sie hat, gefährlich bedroht Die Stimmung im Volke ist eine bitterböfe. Der Gerichtspräsident Brause weiter wird als willfähriges Werkzeug ?Neaktion und derBureaukratie be zeichnet, und eS wird ossn gesagt, daß hie Verurtheilung aus höheren Vesehl erfolgte. Solch? Vorgqnge sind ganz dazu, geeignet, 'einmal ein böseS Brausewetter herborzurusefl.

Zu dem Streik der Arbeiter der Pullman Co. sagt daS Cinc. Volksblatt" : Als die Arbeiter ihre Lohnforderung stellten, kam der Geschäftsführer

ihnen in einer Weise entgegen, die sich fr., Ms, ffmiTrtm nitÄ2ffn. Ctr aeüatUte dem Arbeiter-Ausschuß, die V f I V IIVIIV V 3 j t. -r w Bücher durchzusehen und überzeugte ihn, daß die Kompagnie seit geraumer Zeit an jedem Waggon von N2 bis $7 verliere, und dak die Arbeit trobdem fortgesetzt wurde, um die Ange- ' ' - - r stellten nicht brodlos zu machen. Nach diesem Ausweis war es die selbstverändlicke Vflickt der Arbeiter. ib-e Beschäftigung wieder aufzunehmen und der Kompagnie zu danken, daß sie uner solchen Opfern den Betrieb fortetzte. Aber die Arbeiter glaubten weiser zu handeln, wenn sie an den Streik gingen. Nach ihrer Auffassung st eö die Vflickt der Komvaanie. mit noch größeren Verlusten als bisher zu arbeiten. Solchen Leuten ist nicht zu rnihn nh m&t in fiflffn. Man muk M.Vt HIIV ... j. ' " y ie einkach ihrem Schicksal überlassen." Sehr geistreich gesprochen, und was den Schluß betrifft, auch sehr richtig, Da5 Ein. Volksbkltt" braucht sich wirklick nicht um die Arbeiter zu bemühen, und Letztere erwarten von olchen Blättern auch nichts anderes, als daß sie die Arbeiter ihrem Schick,l überlassen. ct.. v .rr . v v I ' jiin in ivhiviii ivii- vihi blatt" vollständig Necht geben, wenn c uns ocrocicn lonnir, vup yuu . t.. 's t v.t v:- ?..n I man v0., ic ooeg mcgi ,inmrr orrrr v. -fc 11 , I t v n ra.ci.iti ov:s.l" oren, lonoern m xum ww uonen vermeni yar, auq ,qon einmal freiwillig den Lohn ihrer Arbeiter er- I t r i ff .. f I hte, weil sie großen Profit machte. i. rr a r ? l.in aV.l jott 0u es sur immer oas oos oer Arbeiter bleiben. ß die Fabrikanten t.t.c. tt. .. -fi c v:. of . : i I oiop lyren criui au vic rvriirr , aowaizen, oen vcivinn uu ,mp . f. ... ? f v ra : . c . rt .1 o er.-I iq feiver oeqailen : rr.wr... r.r. - I Sind die Arbeiter der Pullman Co. bloß zu dem Zwecke da die Compagnie zu bereichern ? Nichts ist häßlicher, als die im Gewände des Wohlwollens auftretende Dummheit und Heuchelei. m v MvtsiAvirhtort SVf4llVVf lV4Vlt Inland. Wetteraussichten. Lokaler Regen, wahrscheinlich Ge vttter Donnerstag Nachmittags und Nachts. Kühleres schönes Welter am Freitag. Bestechungsversuch. Washington. 16. Mai. Senator Lodae reichte beute eine Resoluion ein und beantragte ein Comite ,u ernennen, um zu unZersuchen, ob die Behauptung, daß Persuche gemacht wurden, Senatoren zu bestechen, wahr sei oder nicht. ES wird nämlich bebauptet. daß ein Mann von North Dakota den Senatoren Kvle und Hunton ' I . . . . . m - , I je $25,000 osserirte, saS sie gegen oie Tarifbill stimmen würden. Sie find nicht im Stande,, die Namen der Per- ' I sonen anzugeben, von denen die Offer - ttn kamen " Nie ozeyllen. Green Niver, Wyo., 16. Mai. Die Commonwealers, die m Montpelier dem Bundeömarschall Rankin einen Zug fortnahmen, sind heute hier angekommen und haben gleich daraus selbst um ihre Verhaftung nachgesucht. Der Asarschall SZankin weigerte sich aber, ihrem Wunsch zu willfahren. ES wüthete zur Zeit ein furchtbarer Sandstürm und nachher fing eS an zu schneien und zu hageln. ' DieS machte die Leute ganz desperat und sie hattten gerade wieder Anstalten getroffen, einen anderen Eisenbahnzug fortzunehmen, alS sie der Marshall Rankin, schließlich verhastete. Sie wurden dann im Trockenen unterge - bracht und gespeist. Der Oberst Pollard mit 158 Mann Soldaten vom 18. Jnfanterie-Negi-menl kam um 3 Uhr heute Nachmittag hier an. Er wird dem Marshall Rankin helfen, die jetzt in Haft befindlichen Cozeyiten nach Jdaho zurückzubringen. Der Mqrshall Pinkham von 3dahg stirb heute Abend Mt VeshastSbefehlfn. hier, angekommen. n rrrrtxj...a..:. . SSU"iUff.-.

Die ieften Lükken im kaust man wm1 .M.- Mit blijartiger

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SluSland.

S a m 0 a. London, 16. Mai. Die associirte Presse vernimmt, daß der amerikanifche Gesandte der britischen Regie nrna Den Wun Ä ccr Aer. Staaten I ' ausgesprochen habe, sich von dem B.er liner Vertrag zurückzuziehen, falls die Rechte der amerikanischen Bürger auf Samoa geschützt wurden. r r . r. ' f. Vlueupllly. Moskau, 16. Mai. Sechs Bauern m der Nahe der Stadt Aflrogolsr hatten Holz gestohlen. Emer von ihnen wurde zum Angeber. Daraus ergrif fen ihn die Anderen, schnitten ihm die Zunge aus, durchstachen ihm die Äugen mtt Stecknadeln, rissen ihm die Nagel von den Fingern und Zehen und traten m dann zu Tode. t Generalkonsul W. H. E dw a r o o. i Berlin, 16. Mai. Herr Wm. Hayden Edwards, der hiesige General Konsul der Ver. Staaten, lst heute an einer Gehirnentzündung gestorben. Er wird in Potsdam beerdigt werden. Der Verstorbene hinteraßt eme grau unv zwei lnver. OchissSnachrlchten. Angekommen in I m V V CS V f IHMVVUUI V V T , w vl rt i r flVrtrtShrtni" lirtw h...,,. o ,h n Bremen. ' " ' Soutbamvton: ..Trabe" und ' " q,,, Bremen.- ..Wittekind" von New " America" von Baltimore, . b to 0rf ß ' 5 0rmannia 0n 91ch) V ' . , , gumesfia" von New 0 , Baltimore: ..Darmstadt" von " Bremen. Hiesiges. Der Bankprozeß. Die Vertheidigung brachte gestern ihre Zeugen vor um den wahren Werth b(g gj Eigenthums der Cabinet Co. zur Zeit, da eS in die Hände des MassenVerwalters überging, zu siziren, und daS natürlich im Interesse der Angeklagten sehr hoch. Oliver Murphy, Ernest Huller, Alb. Zearing und rank Reed identisizirten den Bericht über die am 7. Juli 18S3 aufgenommene Waareninventur der Cabinet Co. George B. Stoddard, seit 19 Jahren Möbelmakler in Chicago, hält die Ab scyatzung des Waarenlagers m der In ventur für nicht übert.ieben und schätzte Iv. 1 rr . ?1 ... ""'" ver Compagnie au, &u,uuu. Peter 5. Grabes, seit 24. Jahren Stuhlfabrikant in Milwaukce, hält die im . b m. 1 Waaremnveniur, welcye ven Werly oes STO n r.t f 1 n rSL in. X QM.tf. "bv v" f Hi angieor, sur angemessen. Kapt. C. H. Tyler, seit 40 Jahren . . IT i. H!f...fifl ' 1 a qreivii,qge,aiall m wi. vomi, schätzte den "good will" ebenfalls auf $50,000. Morris P. Wright, ein Sachver ständiger in Maschinerie, hat die Ma schinen deö Betriebes inspizirt und schätzt ihren Werth cuf $100,000. Charlton Eden,, seit 50 Jahren Bauunternehlyer in unserer Stadt, hat die Gebäude der Kompagnie unter slzcht und sagt, eS würde $92,438 kosten dieselben neu und mit denselben Einrichtungen zu erbauen. John M. Todd, ein hiesiger Grundstücksmakler schätzte den Werth des Grundeigenthums auf $55,000 und 3. M. Hadley auf $45,000. ' Wm. ff. Christian schätzte den Werth der Gebäude auf $94,434.50, da eS so viel kosten würde, sie in derselben Art I wieder zu bauen. Als Louis 3. Robinson am Nach mittag wieder auf den Zeugenstand gerufen wurde, drang das Getöse der Odd Fellow Parade und daS Lärmen der MusikkorpS auch in, die entlegene Stille des Gerichtöfaals. Die Se schwore.nen, eS befinden sich mehrere Odd FellowS unter ihnen, begännen unruhig aus ihren Plätzen hin-und herzurücken und in seiner. Großmuth öetoSliite btt fRlAttt denselben eine ' ' ' ' Paus. vn IS Minuten um sich tie I m r ' V! -W-'l. r x r - . iii. l wcitöwinuaicn tccric nca -oie wiaiic dilder Sturme raubeS Bette", und nu

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