Indiana Tribüne, Volume 17, Number 237, Indianapolis, Marion County, 16 May 1894 — Page 2

Jndiana Tribune.

Erscheint Täglich und SonntagS Die tägliche Irtöüce-lostet durch den TrSgei Cent per Woche, die EonstagSTrtbäne- 8 Sent per Woche Beide lufammen IS Ernt der 85 Sentt per Monat. Per Post zugeschickt in Vor utbetahlung tfper Jahr. Ossice : No. 18 Süd Alabaa Str. Indianapolis, Ind., 16 Mai 1894. Dex Vrport deutscher Biere. ' Seit dem Jahre 1836 ist der früher recht bedeutende Absatz deutscher Biere im Auslande fast von Jahr zu Jahr zurückgegangen.' Für daö deutsche Brauereigewerbe mag das bis jetzt noch weniger fühlbar geworden sein, da es in Folge des bedeutenden und stetig wachsenden einheimischen ConsumS nicht wie andere Industrien auf den Export angewiesen ist. Die Concur?enz, die ihm aber gleichzeitig durch den zunehmenden Verbrauch fremder Biere M Jnlande erwächst, läßt, eS angejzeigt erscheinen, , einen Vergleich zwischen der deutschen Ein- und Ausfuhr don Vier zu ziehen und insbesondere lauf die bemerkensw5the Thatsache hinzuweisen, daß im abgelaufenen Jahre zum ersten Male mehr ausländisches lier in ffässern in das deutsche Zollge!biet eingeführt wurde, als deutsche Faßbiere ms Ausland gegangen sind. Nach der deutschen Handelsstatistlk hat inämlich die Einfuhr ausländischer iFaßbiere -ist' Deutschland betragen: 11890 330,640, 1892 411,853, 1893 505,870 Doppelcentner (davon allein suS Oesterreich: 1891 300.018. 1892 1386,282, 1893 477.635 Doppelcenthier), dagegen die deutsche Ausfuhr: 1891 490.153. 1892 483.672. 1893 500,472 Doppelcentner. Und im Jainiiar 1894 wurden eingeführt 34.961, Ausgeführt dagegen nur 32.477 Doppelcentner. Hiernach hat seit 1893 zwar die Ausfuhr wieder eine kleine .r t r i " Zunayme ersayren, gieicyzeing in aoer !der Verbrauch fremder, namentlich österreichischer Biere so gestiegen, daß jetzt die Aussuhr größer ist als die .Emfuhr. 1 3xz gesammte Bicraussuhr Deutsch lands, d. h. unter Hinzurechnung des Flaschenbierexports (die Einfuhr ausländischer Flaschenbiere ist ganz uner Üblich), ergibt zwar, noch einen be trächtlichen Ueberschuß über die Einführ; da indessen auch die Aussuhr von .Flaschenbieren von Jahr zu Jahr abnimmt sie hat betragen: 1891 250,117. 1892 229,790, 1893 223.132 Doppelcentner so dürfte bald auch hrw in Wechsel zu Gunsten der Em fuhr eingetreten fein Um einen Vergleich zwischen der Ge sammteinfuhr und Gesammtausfuhr von Bier (m Fassern und Flaschen) zu gewähren, feien die nachfolgenden der Neichsstatistik entnommenenZahlen hier beigefügt. Doppelcentner Einfuhr Ausfuhr 1880 120.7.96 1.065.603 1881 120.322 1.217,438 1882 127.610 1.285.474 1883 135.374 1.332.086 1884 136.451 1.433.267 1385 131.630 1.606.594 1886 155.991 1.293.401 1887 168.652 1.314.762 1388 186.273 1.244.479 1889 238.913 901.445 1890 270.693 776.845 1891 331.945 740.275 1892 413.273 718.462 1393 507.427 728.604 Innerhalb dieser vierzehn Jabre ist die Einfuhr aus Oesterreich gestiegen von 107.745 auf 477,816 Doppelcent ner, diejenige aus England von 5570 auf 27.554 .Doppelcentner, wobei allerdingS zu berücksichtigen ist, daß bis zu dem im Oktober 1883 erfolgten Zollanfchlusse von Hamburg, Bremen und Altona der Verbrauch dieser Städte an ausländischen Bieren in der deutschen Einfuhrstatistik nicht mitgezählt ist. Umgekehrt sind die in den genannten Städten consumirten Mengen deutschen Bieres bis. zum gleichen Zeitpunkte als Ausfuhr mitgerechnet. . Von 1 den 4 einzelnen Steuergebuten des Reiches hat nur Bayern einen stärleren Ezport, der überdies von Jahr zu Jahr zunimmt (1876: 531.000, 1892: 2.199.000 Hektoliier, davon nach auverdeutschen Ländern 207.000 Hekto liter), und lediglich der Ausfuhr Bayerns ist eö daher zuzuschreiben, daß die Ausfuhr im Ganzen noch stärker ei d Einfuhr ist. Am meisten ab genommen hat der Blerttport des nord deutschen Brausteuergebietes; ebenso ist die früher bedeutende Bierausfuhr El saß-LothringenS nachFrankreich.baupt sächlich infotae der französischen Mer Höhunze n," bedeutend -zurückgelw.ngen. rrt . w. r' : 4 im ' . . i - ie Aussuy?' oes 'zrauneuergeoleles bat. einf'cbllekllck der AusfuKr nach dem übrigen Deutschland, 'betragen:. 1885 86:. 914.000 189192: 366,000, 1892-93: 325,000 . Hektoliter. -. Die Abnahme der deutschen Vier ausfuhr wird vornehmlich dem Auf schwunae zuzuschreiben fein, den, die ' cA V.. ii! t . tr r - c . . . eigene iproouinon oer uoiagianoer gemr m sVM OnffivhAitMAM W.a iwiiiunii.i vivn utiiyuiyujiyci, wie einiae derselben zum SckuKe ihrer eigenen Vrauindustrie eingeführt haben.' Ein Hauptarund für diese Abnahme dürfte auch in dem Umstände zu suchen sein, daß imBrausteuergebiete nur noch verhältnißmäßig selten Biere gebraut werden, zu deren Bereitung mindestens 25 Kg. Malzschrot auf ein Hektoliter Bierdii früher vorgeschriebene Mindestmenge 'für die Erlangung der Ausfuhrvergütung verwendet werden. Durch VundeSrathsbeschluß vom 2. Juni 1892 ist zwar auch' solches Äier für vergütunZsähig erklätt worden, zu dessen Bereitung mindestens 20 Kg. (Aerreideschrot oder eine entsprechende Menae von anderen Braustoffen auf ein Hektoliter Bier verwendet' wor-" den ist; die hieran geknüpfte Hoffnung, baß sich de? Liuudort wieder etwaS

yeden kverde ist lndessen bis jetzt man in Erfüllung gegangen. Am meisten zurückgegangen ist die KSierausfuhr nach Belgien, nämlich von 336.899 Doppelcenwern im Jahre 1885 auf 70.135 Doppelcentner im

Jahre 1893. Auch die Ausfuhr nach Frankreich, das von zcher oas aupr- . . . . -r ml ... Yf. absatzgeviet deutscyer Ziere im Äuslande gewesen ist, hat sich bedeutend vermindert; 1883 wurden dahin versandt 545.641, 1885: 535,906, 1893 nur noch 150.260 Doppelcentner. Die Ausfuhr nach der Schweiz hat 1882: 91.804, 1885: 67.942, 1893: 69,574 Doppelcentner betragen. Zugenommen hat dagegen der Export nach bester-reich-Ungarn (1886: 27.960, 1893: 68.010 Doppelcentner), sowie nach Südamerika. Die OzarkL?tarmorhShle. Von den .Bald - Knobbers" im Ozark - Hohlenlande von Missouri i r. i n .!i in 2 (. . uno iyren )vejpe?aoonreicyen juy lang viel gesprochen worden. Aber von . P ,r t. in emer großen camrmeriwurolgtt uv mitten jener Gegend weiß das allge meine Publikum wenig, zumal dieses Naturwunder noch m keiner Weise ge schäftlich ausgebeutet worden ist, nämlich die, ungefähr 270 Meilen von St. Louis entfernte Marmorhöhle". ' Der . eingeborene ,Kahlenberger weiß eine. Menge schauerlich - romantischer Geschichten von .dieser Höhle zu erzählen und von Indianern, Bären und Hunden, wie auch von weißen Mitmenschen, welche über den grasbe wachsenen Spalt auf dem Gipfel deS Roark-Berges (1300 Fuß über dem Meeresspiegel) in die unheimliche Riesenhöhle etwas zu tief hinabgeblickt hätten und ein Opfer ihrer Neugierde geworden seien, ohne daß man jemals auch nur noch einen Hilfeschrei von ihnen vernommen hätte, oder von bösen Gesellen, welche von einer lynchlustigen Gemeinde an den überhangen den Felsen gebunden und mit Kugeln gespickt worden seun. Aber obwohl der Ozark-Eingebo-rene sicherlich kein Hasenfuß ist, kann er nicht dazu bewogen werden, Ezpedltwnen in diese Hohle. 160 Fuß un ter der Erdoberfläche, hinabzugeleiten. Ja. es ist etwas Riesiges, pflegt er zu sagen, kein Mensch weiß, wo es aufHort; aber Sie werden entschuld! gen, daß ich nicht . hinunter gehe und mich unter die Fledermäuse menge und in die Flüsse falle, die keinen Anfang und kein Ende haben, und wo von eine von augenlosem Gewürm wimmelt. Aus der nächsten Nach barschaft wenigstens sind keine Führer zu haben. In der That hat der Hinabstieg in die Hohle vieles Unheimliche. Em Correfpondent. der sich jünaft das Wagniß leistete, schildert feine Ein drücke in folgender .dramatischer Weise: Wir schicken unS an, die 160 Fuß lange Leiter zu betreten, die in umgekehrter Richtung geht, wie die träum hafte Jakobsleiter, und auf der auch keine Engel zu sehen sind. Keiner von uns hat die geringste Angst. Wie närrisch, um das kindsköpfige Ge schwätz der Eingeborenen etwas zu qeven: lim wcyrnt noch einer. Jetzt einmal hinabgelugt halt! Das thun wir doch nicht mehr. Schrecklich ist die Tiefe, und die Fackel des Füh rers da unten sieht wie ein StreichHölzchen und der Führer selber wie ein Zwerg, ern Gnome aus. Wenn die Leiter brechen würde! Da bewegt sich etwas. Ist es die Wand dieses schaurigen Verließes oder die Leiter selbst? Keins von Beiden. Es ist nur eine Draperie der Wand, eine einzige Masse Fledermäuse, welche wie ern Leichentuch aus Sammt rings um uns hängen, und die wir tn ihrer Ruhe gestört haben. Wir gewöhnen uns indeß mit Gewalt an alles Grau sige, aber Jeder ist froh, da endlich der Boden des Abgrundes erreicht ist. trotz der ewigen Finsterniß, die uns hier umgibt. Mit der Zeit assimilirt sich daS Auge den Verhaltnissen, und man fm det sich zurecht. . Ein Gefühl des ehr furchtsvollsten Staunens kommt'über uns be: der. Illumination durch Mag nesia und anderes Licht. Wir scheinen in emem für Riesen bestimmten Am phitheater aus wundervollem Edelge stein zu stehen! Es wird versichert, daß dieser Raum 700 Fuß lang und an seiner höchsten Stelle 225 Fuß. hoch sei. Ein Concertsaal . oder Tempel von unerreichter Großartigkeit, wäre hier gegeben. Wie mußte es sich aus nehmen, wenn hier Dantes Hölle" in dramatisirter Form mit Haydn'scher Orchestermusik gegeben oder feierliche mystische Handlungenfür einegewältiqe Gemeinde' veranstaltet würden! In der Ferne rauschen Ströme, wie Flüsse der Unterwelt. Drüben in der Ecke erhebt sich ein großer weißer Thron, 65 Fuß hcch.-ein Stalagmit vom reinsten weißen Mar mor, bei aller Gewaltigkeit aber hier klein .aussehend. Im Hintergrund der Höhle sprudelt von oben eine gesundheitgebende Quelle .des reinsten Wassers m emer federartkgenSchaum masse. Ueber ihr hängen, wie schwe Lende Cherube. lange Tropfstein-Ge-bilde niider; sie erklingen wunderbar beim Anschlagen. - Das Alles ist aber nur eine Kammer der Hohle... Nach allen Richtun gen gehe' labyrinthhaft 'Gänge und andere Kammern. Sie sind nur -zum kleinen Theil - erforscht . und, bergen mehr Wunderdlngeals sich hier auf zählen lassen. Manche der' Gänge sol len sich 30 Meilen oder noch weiter in das Erd-Jnnere erstrecken! Auf hohe Gemacher und Corridore folgen manchmal Gange, die so niedrig sind. daß der. Forscher fchlangengleich kriechen muß, und dann gelangt er oft in einen Raum, der jen'n ersten noch an Größe und zauberischem Pracht zu überbieten scheint. Ueberaus interessant ist auch das große Thiergemach", welches bei Fackelschein Mumien von Panthern, Wildkatzen etc. in umäbliaer Menae übt: baut der

P'elz an denselben ist vorzüglich erhalten. Hier bestanden einstmals offenbar Verbindungen mit der Oberwelt, ' von denen wir nichts wissen und höchstens muthmaßen können.

Vom Jnlande. Valtim-ore ist der Hauptsitz der Spiritualisten Amerikas. Die Spiritualisten wollen dort einen Tempel errichten, dessen Baukosten 'auf 1,000,000 veranschlagt sind. Ein Grabmal für eineMillion soll laut ihre? hinterlassenen Testamentö der verstorbenen kinderlosen Millionarin Frau Cornelia Frances Eoster von New York errichtet werden. v? r . i j - . cr J& f c ie gai nanuicy lyren ganzen ymaup zu diesem Zwecke bestimmt. I rt r . . i ; vi m V ra oe i einer aiaui, Mary Meierholz, hat sich in Poughkeevsie. N.A.. der 22 Jahre alte Deut!sche A.Filler durch -einen Revolver, lschuß den. Tod gegeben. . .DaS.Mäde war an der Auszehrung gestorben lind Filler konnte den Gedanken, oyne sie zu leben, nicht ertragen. In dem sechs Meilen von Sarrisbura in Illinois entfernt. belege'nen Orte Jndependence fanden am Sonntage die Flitterwochen .des erst seit vierzehn Tagen verheiratheten Mitchell'schen Ehepaare dadurch einen tragischen Abschluß, daß die junge Frau sich vergiftete. Ihr Mann stand während dessen mit .geladener Flinte vor dem Hause Wache, um, zu verhindern, daß' der Frau irgendwelche Hilfe von Auswärts gebracht werde; darauf dersuchte er.' durch Erhangen feinem elgenen Leben ein Ende zu machen, wurde aber noch rechtzeitig abgkschnjtten und in daS Leben zurückgerufen... Die w weggründe zu der unseligen That sind noch in Dunkel gehüllt. Ueber die Verurt Heilung des x-ajjtrers oymann in Brook lyn bemerkt dieN. g. Staatsztg." Lohmanns Fehler bestand in dem Wahn, au " einer mäßig bezahlten Stelle Reichthümer schlagen zu tön nen; wahrsckeinlich bildete er sich ein, daß politische? Einfluß Baargeld werth sei. Solche BegrissSverwirrungen bei den Kleinen rühren daher, daß sie die Großen, die nicht einmal mäßig falarirte Stellen bekleiden und gar keine sichtbaren Einkünfte haben. reich werden sehen. Sik. vergessen da ibei das alte hausbackene Sprichwort? Kleine Diebe bangt man etc. An Lohmann hat sich die Wahrheit des selben wieder einmal bewährt In Lincoln in dem Jllt, nois schen Eounry Logan herrscht ge genwartig große Kohlennoth; in der ganzen vorigen Woche ist nicht ein Pfund Weichkohle gefördert worden und daS Ende des Streiks der Kohlengräber läßt sich noch nicht absehen. Der s- i i n i m r . e m ysiaalsannair für kcynHttl!N!ae mder wird noch im Laufe dieser Wsche der Kohlenvorrath. gänzlich ausgehen. cw n i r ip v ie Annaiien sur eirrija?c. mituq tung und den elektriscken Betrieb . dex Straßenbahnen, sowie oje Wasserwerke werden am Ende dieser Woche wegen Kohlenmangels geschlossen - werden müssen. Andere, namentlich gewerb liche Anlagen haben den Betrieb bereits eingestellt. Die Kohlengräber sind willens, behufs Deckung deS örtlichen Kohlenbedarfs an 'die Arbeit zu aehen, stehen . aber , davon ab, weil eine der GrubengefeUfchaften zunächst den Bedarf der Eisenbahnen decken will.. ? Aus dem pon Senator Teller, dem Vorsitzenden deS Comites für die fünf civjlijizfen JndweMmM. dem Senat' vorgelegten Bericht geht hervor, daß in dem Jndianer-Ternto rium zum Theil unhaltbare Zustände r. . Tjl. ie i r ' . , iitun. V58 Mlro oaraus yingeroitsen, daß die weiße Bevölkerung dort derartig überwiegt, daß in einzelnen Gegenden auf einen Indianer zehn Weiß kommen. Die Weißen könnten aber weder Grundeigenthum noch daS Bürgerrecht erwerben, sie könnten keine Munizipalverwaltung einsetzen, , ihre Kinder nicht in die öffentlichen Schulen schicken u. s, w, Ferner sei die Rechts Pflege eine äußerst mangelhafte, Die weiße Bevölkerung, für welche it Hndianergerichte nicht - kompetent 'feien, müsse . sich an die Bundesgerichte in Fort Smith in ArkansaS, Harts in Texas oder im Territorium wenden und oft wegen ganz geringfügiger Sa chen zweihundert Meilen weit zur Pro zeßverhandkung wandern. Durch diefe Entfernung würden auch die Kosten der Regierung unverhaltnlßmaßig in die Höhe getrieben. 'ES werde sich empfehlen, die ganze Verfassung deS TerritoriumS und die GerichtSorgänisatton'zu ändern und bis dies g. 'schuhen, die Richterstellm zu vermehren. Weiter wird bemerkt, daß die GrundelaenthumSverHältnisse sich vollständig verschoben hatlen, indem Weiße, die durch Verheirathung mit einer Indianerin das Jndia-ner-BUrgerrecht : erworben hätten,, den größeren Theil deS Grund und BodenS besäßen. DaS Comite behält sich weiten Empfehlungen vor. . Im Departement deS Innern geht man damit um, die Jndianerfchulen in den Refervationen von ca.- 60 auf 100 zu .vermehren. Auch wird beabsichtigt,- die Schulbehörden der Staaten, in denen die Reserdationen liegen, zu veranlassen, den .In dianern unter Kontrakt den Besuch der Staatsschulen zu gestatten. ... . Sttllwa'te fiti Dt inne so t a. und Umgegend würde am ' Mittwoch Nächmittaa'gegen ein Viertes ufSechs fast eine Stundenlang von einem un, gewöhnlich schweren- Unwetter' heimgesucht. ' .Der Ort wurde -von- dem wolkenbruchaxtig . n!tderflßevden Regen völlig überschwemmt. . Das . - Wasser ergoß sia n rzLtlrechten Sttömen über sämmtliche nach dem See führenden Straß. Die Bllrgersteige und die -S traßenpslasterunz wurden .aus langen Strecken aufgerissen und 5 die Keller füllten: sich 'Mit Wasser , und Trümmern.? Ein Gebäude an i Ui dritten Straße neben der GaSbereitungsanstalt, tn welchem sich ein Kurz, waarengefchäft . befand, wurde unterspült und kugelte fünfzia Fuß trelhdk

VerLiehne hinab. Es wurde vollstänbig zerttümmert und der Waarenvortath darin im Werthe von sechshundert Dollars wurde unter Sand verschüttet. Um dieselbe Zeit stürzte eine hundert Fuß lange Strecke des Stra-

ßendammeS und der Burgersteige der dritten Strake in eine Schluckt. An der Myrtle-Straße wurde ein kleiner Schuhwaarenladen unterspult, siel auf die Straße und wurde von der Strömung fortgerissen. In dem Hause befand sich gerade der Grobschmied Lilli- ' M , i i cm rr r i gren uno muvre vie roue uanersayrr mit machen. Nachdem zwei Straßenviertel zurückgelegt waren, zerschellte das Haus und der Mann wurde von der Strömung blö nahe an den St. Croi?See getrieben, wo erst im letzten Augenblicke, ehe er in den See getrieben worden wäre, seine Rettung gelang. Er hatte bei dem schauerlichen Erlebnisse ein Bein an mehreren Stellen gebrochen und auch innere Verletzungen erlitten. Die Anlagen zur elektrischen Beleuchtung, erwiesen sich am Abende als unbrauchbar und die ganze Stadt war in Dunkel gehüllt, m Säuferwahnsinn lerdend, wurde aus dem Hause No. 112 Ost 23. Straße in New York eine Frau, die sich Kate Keegan nannte, in'S Manhattan Hospital gebracht. Dort rief sie auS! Schickt nach meinem Freunde Russell Sage, der wird für mich sorgen!" Diese Bemerkungen veranlaßten die. Hospitalbehorde, Erkundigungen einzuziehen, und man erfuhr, daß die Patientin Delia Keegan sei, deren Klage gegen den Mlllionär vor einiger Zeit so großes Afseyen erregte, mt Frau verfiel tn dem Hospital schließlich in Raserei ; und mußte in der Zwangsjacke in'S Bellevue Hospital gebracht' werden. vom ffuslande, DieFlorenjinerhaben d9k. wenigen Tagen dieeltene Freudß lebt, bei einer großen Schulfeier ihren jPräfecten in Hemdärmeln zu sehen; und zwar ging das so zu. In kknem Saale des Palazzo Vecchio fand die feierliche Preisvrtthcilung an die Zöglinae der böberen Sckulen statt, bei welcher außer anderen Behörden auch der Präfecj anwesend au sein und eine Ansprache zu halten hatte. In Erwartuna. daß die Reibe an ihn käme, hatte er, in einen eleganten Frllhjahrspaletot gehüllt, . mit andern plaudernd, zur Seite gestanden; plötzlich wurde ihm ttdeufet, daß er daö Wort zu ergreifen habe, und rasch sntlediate er sich seines Paletojs, um im schwarzen Rocs mjj ollen Vtcoxationen vor die festliche Ber sammsuna zij frrjen. Zur großen Ueberraschuna aller stand er aber auf einmal in Weste und Hemdärmeln da. waö zedoch die Versammlung nicht hin derte. ihn mit dem üblichen öändeklat schen zu begrüßen. In der Eile hatte der fiir? Vräfect mit dem Valetot 'zugleich den Rock ausgezogen; 'da aber vie VJirjgmmlung weder lachte noch sonst eine unhöfliche Kundgebung erfol StN ließ, verlor auch der Vräfect seine Fassung njcht. ßr zog den fchwarzen vtock, den feine ffreunde inzwischen auZ dem Paletot herausgeschält hatten, vor aller Augen wieder an und hielt seine Rede, alö ob Nichts geschehen Ware, . ! -Aus der Umgebung Wienö wie aus ganz Oesterreich kom- . f? 4 fI t 1 MM lagen uoer ven Nicyl unvelraazl lichen Schaden, welchen die. heuer . w;e der ihre Olympiade feiernden Mai Islfrr an allen in Vlütbe siebenden Obstbäumen und sonstigen Kulturen anrichten. Auf manchen Fruchtbaunun sieht man vor lauter Maikäfern kaum mehr die Vlütben und des Abends erhebt sich in den. Gärten, an fL.jt.. .... c nk t v t vm somii uno Mioranoern. tu oer? artiges Gesurre der schwijrmendeq Maikäfer, daß man kaum sein eigene.? Wort versteht. Einige Musiker haben kürzlich herausgebracht, daß der Ton welchen die schwärmenden Maikäfer erzeugen, aus dem C in der Mittel läge der menschlichen Stimme schwingt.' Bis 'sie diese Entdeckung machten, floaen ikmen allerdinas Du!tzende von Maikäfern an den Kopf ttne Unart dieser Thiere, die nament lich den Damen geradezu Schrecken kiniagt. Auf den Landpartien um ÄUien herum geht, es zetzt ohne Gekrsche. weiblicher chtimmey! nirgends, ab, und wenn man konst ritterlich Kin,u-

eilen würde, um nach der Ursache oez Schreckenörufe zu forschn, so kann man dermalen, beruhigt weitergehen: sS' sind nur Maikäfer, welche die grauen attakirey, harmlose . Schwärmex, die blos durch ihren VegetarjsnismuS gefährlich werden. Der Zug nach dem neu entdeckten Wyalong Goldfelde in .Australien nimmt ganz bedeutende AuS-, dehnungen an. 7 Täglich kommen Hunderte von Personen .dort an. , ES sol sen'bereits über 5000 am Platze sein. l?S ist eine Stadt angelegt, ein Postund Zzlegraphenbureau sowie 'eine Zweiggnstalt dex Bank of New South Wales errichtet worden,. In kfnZgen Tagen wird eine Zeitung dort exskhei. nen wo vor einigen Wochen noch ein? sam Schafe auf goldenem Boden wejveten. Es werden täglich neue Funde gemeldet.' auch scheint alluviale Gold funden zu sein, trotzdem ist die Ueberstllrzung der gaidgierigen Massen ungerechtfertigt. Nicht nur Bergarbeiter, ondern Handwerker und -Handelsleute eder.Art scheinen sich einen erdrückenen Wettbewerb machen zu wollen. , . - Siebenundfünszig.Monate hat der Volksschullehrer von'Vinuelq jfz Spanien, Rafael Garcia, dergeblich auZahsWg seines GehdtXgetvartet. Nach furchtbaren Cnt.bshxuflgen hat er sich jetzt mit seinen fünf Kindern nach, Malaga begeben, um dort die Aufnahme in ein Asyl zu erlangen oder auf der Stxaße um Almosen zu betteln..:. Dies,, sinfache - Mittheilung befast 'mehr als viele Worte, und dex, artige: Oällß. wiederholen sich jn tzpa, niett in erschreckender Weise, 0ln viir, digeS Setterzsiück ,u dcejen Zustände bildet, dk Ähatsache. daß in feit Can deöhauptstadt Madrid . nichi weniger u lom In schMjchti lttt .. . 1

stehende Kinder keinen Unterricht U gendwelcher Art genießen, weil die städ tische Verwaltung weder über die nöthigen Räume noch üher das nöthige Geld für die Anstellung von Lehrern verfügt.

Das schwerqekrankte Herz einer braven Ehefrau macht sich im Luv. Stadtbl. durch folgende Worte Luft: Und wär ich der Herrgott, so ließ ich auf Erden zu Dornen und Disteln die Hetz- und Sausbrüder werden. Da verzehrte sie der Esel und's hätte keine Noth und's weinte sich Mancher die Augen nicht roth. Ich erklare hiermit meinen Mann als einen erbärmlichen Radaumacher, Verschwender, Erzlügner, Spötter, EhrAbschneider und Erztrunkenbold, dem muß Luzifer sämmtliche Akten schon an der Wiege gefungen haben, sonst wär er nicht in alles so eingeweiht. Doch waö betrübst du dich arme Seele, hosse auf jenseits den unser Herrgott hat in seinem großen Thiergarten verschiedene giftige Würmer rumlaufen, von denen mancher noch keine dunkle Ahnung hat Sollte Jemand etwas einzuwenden haben, der melde sich zu rechter Zelt und an rechter Stelle." Bei Mensdorfin der Provinz Sachsen , ist folgende Szene aus dem Thierleben beobachtet worden: Eine Ggns hatte ihre junge Brüt guf die Weide geführt, als ein Storch herbeigeslogen kam und ein zunges GanSchen zu erhäschen suchte. Die Gans vertheidigte ihre Jungen, aber dem Andrängen des Storches gegenüber gelang jhr dies nur Unvollkommen. Ihr angstvolles Geschnatter lockte menschliche Hilfe herbei,' aber diese kam zu spät, denn der Storch hatte bereits ein Gänschen gepackt und flog davon. Jetzt raffte sich die alte Gans auf, spannte ihre Flügel und flog dem Räuber nach. Natürlich merkte sie bald, daß ihr Beginnen guSsichtsloS war; sie gab ihre Verfolgung aus und kehrte niedergss schlagen zu den ihr gebliebenen Jungen zurück. Der KomptoiristB. in Augsburg erwachte neulichNacht plötz, lich, spürte einen stechenden Schmerz am VKienvein uno vemertte,.vak er stbe? und Über mit Blut bedeckt war. Der Geangstlgte machte - Lärm,, worauf mehrere Hausbewohner gemaltsam in das Zimmer eindrangen und Licht machten. Hierbei ergabt sich, patz sich K. während eines lebhasten Traumeö in. Messer, daS auf dem Nachttischchen lag. in die Wade :. stoßen hatte. Der lebhafte Träumer hat sich erheblich verwundet und mußte Hrzt liche Hilfe in Anspruch nehmen. , ! Eine sonderbare 3q mirungsgeschichte setzte kürzlich die Uvoienzer und m usammenhana da mit aus Umwegen d Kölner Garnison tn Aufregung.. .Im Generaicomman dogebä'ude erschien nämlich ein seh? gut gekleideter Herr, -der sich alö zum Ge folge deS Kaisers gehörig vorstellte und mittheilte, daß der Kaiser auf der Reis, nach Köln begriffen fei und die genann ten 'GaznzsgNrn glqrmiren wolle. Dem Umstände, daß der commgnvlrmde Ge peras y, Loe abwesend war ,irn, dfy Men?? die. Meldung- entgege.unahm, ist es zuzuschreibe.l, dgß man ihr. wenn uch ex t nach einigem Mißtrauen, Glauben schenkte, umsomehr, als kurz Nachher der Oherpräsident vorsprach und , die Angaben bestätigte. , Der be treffende Urheber der Meldung hatte sicb mit Wagen nämlich sofort zum Oberpräsidenten begeben und dort, auch in dessen Abwesenheit, die gleiche Nachricht hinterlassen. Außerdem suchte er noch den Oberst deS 23. Feld-Artillerie Regiments auf, dessen Tochter, ebenfalls in AbweseM des VaterS, mit derselben Erklärung überrascht. wurde. gnzwifchru war 'auf tym Drahtwege in Köln Angefragt worden, oh dort etWas von der Ankunft des Kaiser ve kannt sei. Die Antwort fiel natürlich verneinend aus. Diese Anfrage ver ursachte jedoch, dort eine gewisse Un ruhe, die erst durch eine zweite Draht Nachricht wieder beseitigt wurde. Schließlich stellte sich heraus, daß man es mit einem geistesgestörten Menschen zu thujl hatte, der sich nachher für den erzog von Eobura ausgab und da durch auffiel, daß er eine 'w'erthvqlle goldene Uhr für 20 Pfennig verkaufen wouke. tt Anzunehmen, datz er sruhrx, in irgendwelchen Beziehungen zum Militär oder vielleicht auch HU einem Hofe gestanden hat, dje ihn auf seine eigenthümlichen Pläne gebracht haben. . Schon srit mehreren Wo chen haste hex grhtzte Esephant deS Pg riser Zsologischey Gartmß sßine ehe mauge : Lebhaftigkeit eingebüßt , und roar gänzlich melancholisch . geworden. Er lag regungslos auf. feinem. Lager und nur ab und zu rieb er feme Kmnladen' am Böden. DieS brachte die Direktion - aus; den . Gedanken, einen Zahnarzt. kommen zu lassen und dieser - kf - t . . t L m m & J ioniaixne .in oer A.yai, vay ver ölephant an. Zahnschmerzen' leide. Einer seiner Stoßzahne war durch Earies JC ' fjt irr ' . lcyon oeoenluca angegniien. -vtj r- c -i ..ii . , ' -. : Jaqnalg nuym ta)i oyns scylvierig keiten bei dem Dickhäuter die ,Overa fion des Ausbohrens der kranken Stellen. vor. und wiederholte dieselbe meh rere Male mit vollkommenem Erfolg. Jetzt geyt vas Tyter von selbst auf fei nen Wohlthater zu, wenn .-derselbe kommt,-um nach. seinem Patienten zu sehen.- r. Demnächst soll der .Zahn deS Elephanten mit Gold plömbirt werden wenn es nicht zu kostspielig ist. ; Neulich Mo.rgenS gegen 6 Uhr sahen zwei Angestellte des Cen. 'tralhotelS in Berlin, wie sich ein' Herr in dzn PZintergarjen schlich und aus der Bühne alle Sjkqujsijen durcheinqn der warf. : Auttnschetnlich . suchte x nach dem Doweschen Panzer. - Als i die beiden Seobachter...per.Bühne..iäkcr kamen, floh dex. Eindringling iwzr die Terrass, binwez jn Ul CenjratbM Hm 11 Uhr OofmitkagV fanb nun ff n'l Scießprsbei auf Zv-we vz? 'mehrzzeq Offtzimn ,pstt. ein est., schien, der am Sonntag Ab tn-dem &2&sEstBi"t&.3i, und Jnw3R

DaS Geheimniß der Kraft. (In acht Akten.)

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8.tt. Nach gethaner Arbeit ist sehr gut roh'. Und herrlich mundet der Göttertrank, Johann Hofs'S Malzextrakt,. an dein sie nun Sich gütlich thun, sonder Zögern und Wank. Denn sie wissen, daß nur der ächte Johann Hofssche Malzextrakt sie bei Kraft und Gesundheit erhält. 3!ehmen Sie nur den ächten, und lassen Sie sich nicht mit einer der zahlreichen Nachahmungen, die Ihnen der gewissenlose Händler alö .eben so gut- anpreist, anschmieren. Der Achte Johann Hoff'sche Malzextrakt muß die Signatur von Johann Hvss an der Hals-Etikctte jeder Flasche tragen. Kein anderer ist ächt. Eiöner & Mendelson Co., Agenten, 152 & 154 Franklin, Str., N. I.

scher Offizier ist7 Da er mit älleNSe. stimmtheit von den beiden vorgenann, ten Zeugen als die Person erkannt ivurde, die um 6 Uhr aus der Mhne hantirt hatte, so wurde seine 5ntsernung aus dem Wintergarten sofort angeordnet. . ' Auf dem Nachteilzuge zwischen Rom und Genua wurde jüngst an dem . Codukteur, welcher den Gepäckwagen bewachte,' ein freches Attentat verübt. Während der Zug in den Tunnel vor der Station Rapallo einfuhr, stürzte ein Unbekannter in den Wagen und versetzte dem Condukteur fünfzehn . Messerstiche. Der Angefallene rang , mit Verzweiflung um sein Leben. Aus dem Wagen stürzend, konnte er noch daS Alarmsignal geben. Man fand ihn spater blut Überströmt aus dem Bahnkörper. Er sagte, der Mörder müsse dem Bahn personal angehören. Der Wagen enthielt eine Werthsenduna von 13.000 Lire, die von dem fliehenden Mörder nicht mitgenommen werden konnte. Man wirft der Bahn vor, den Sicherheitsdienst aus Geiz abgestellt zu haben. ' Eine echt bajuvakische Selbstbiographie hat der in die vielbe? sprocheneAnklagesach gegen den FreiHerrn v. Thüngen wegen Beleidigung deS Reichskanzlers verwickelte 'Redacteur Anton Memmingervon sich.entworfen. Sie lautet: Anton Memminger, ein unverwüstlicher Niederbayer und vielgereister Bruder Straubinger, Philolog und Jurist, nebenbei auch Ingenieur, . Inhaber . mehrere Orden für Kunst und Wissenschaft, diente lä70 beim ß. Bahr, Jäger-Ba? taillon, wurde als Invalide entlassen, ging in'S Ausland, diente als Arbes?er von der Pike auf bei der Eisenbahn und war Bureauchef bei der Eisenbahndirektion in Zürich,, Verfasser des Projektes der Bodenseegürtelbahn (von Moltke hoch belobt), Verfasser des Generalprojektes der bulgarischen Eisenbahnen (von Bulgarien glänzend ausgezeichnet), schrieb unter dem Namen Oswald Stein das Werk . Vergangenheit und Zukunft der nationalen Wirthschaftspolitik-. Verfasser, des großen, in alle Sprachen . übersetzten Werkes Die Alpenbahnen". Heraus-gtber'-deS berühmten ttupferstichttzerkkS .Vues pittoresques de l'Jta.lie. gnonymer Verfqsser der in Amenka vielbesprochenen Briefe aus Amerika". Er schrieb auch Ein Roman König Ludwig's",' wurde wegen. Veriheidigung des Könias 1836 bei der Katastrophe lange inhaftirt, stand wegen seiner scharfen Feder schon 13 Mal vor dem Schwurgericht, war auch einmal in .der Schweiz 6 Monate eingesperrt,. da er den SchützenkönigStaub Nachts aus. dem Irrenhause entsühft und. hen Direktor Hitzig schwer angegriffen hat. H jst ein alter Lassalleaner und redigirt gegenwartig mit seinen . Söhnen die unabhängige Neue Bayer. Landeszeitungin Würzburg. Ofgan des Bauernbundes; nebenbei arbeitet er fiir gelehrte und technische Zeitschriften, auch fertigt er noch größere Generalprojekte aus. Mit dem Fürsten Bismarck hatte er wiederholte . Besprechungen,, doch gab er davon nur Weniges zum Besten. Unter seinen Strafen finden sich auch zwei für' Körperverletzungen. Er läßt sich als Niederbayer nicht allzu viel gefallen und streckte , auch einen der, bekannten. Bereiter des Königs Ludwig, Hesselschwerdt, blutig in den Sa yd. ' 2 ö 7- A?. :t Beer herausgegebenen Wiener Mebicipjschen Platter berichten qüs Mseij: Im vergangenen Jahre hatte Freiherr Albert v, V Rothschild eine großer, Sutz-me (500,0Y() Gulden) fijr die Errichtung eine? Spitals für Krebskranke, gespendet, ' das) mit' allen rtechnischen und . wissenschaftlichen Behelfen ausgestattet, vorzüglich, der, Forfchung nach Mitteln zur Krebsheilung dienen sollte. . ES waren auch alle Vorbereitungen zum Baue diesesSpitalö, : wie . Beistellung eines Bauplä tzes, behördliche Concession -, etc. : getroffen, als das Projekt im letzten Momente an dem Widerstande der Anrainer scheiterte. So schwebt bei uns in Wifiz ein eigenthümliches Verhängniß über den Humanitären Anstqlten.denn haS pksjektirte 5?rebsspitas!hlkjbj'nün auS demselben runde, wie oas. sm Lorjahr von ärderer Seite Projkkjirje Tuberkülosenhein; 'in Reichenau, zin-ausgeführt-EI -dürfte heinahe nothwenbjz werden, sjtr. humanitäre Stif tungenc ein . dem , S?Propriatiy.nSgesetze für'LerkehrSmitiel ähnliches Gesetz in Oesterreich zu schaffen.

Marktbericht.

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