Indiana Tribüne, Volume 17, Number 236, Indianapolis, Marion County, 15 May 1894 — Page 2

Jndiana Tribune. Erscheint Xä$Ub unb Sonntags.

Die tägliche .Tribüne kostet durch den TrSgei 23 Cent! per Woche, die SonntagS-.Trtbüne- 5 EentI per Woche. Beide zusammen 15 Sentl oder 85 Ccntl per Monat. Per Post ,ugeschtöt in Vor ubejhlung ff pr ?ahr. Osfice : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 15 Mai 1894. Wp die wilden Blumen blühn. In Colorado hat sich seit einiger Aeit eine interessante Frauen-Jndu-strie ausgebildet, welche namentlich für sommervergnügungsbedürftige aber nur mit knappen Mitteln gesegnete Frauen erfreulich ist und in späterer Zeit, bei weiterer Ausbildung des amerikanischen Fremdenverkehrs, noch viel größere Dimensionen annehnun dürfte. Die schlichte Geschichte dieser wohlthätigen und dabei sehr profitablen Industrie ist. folgende: Vor mehreren Jahren kam Frau Conrad. damals eine kläglich zusam mengebrochene Patientin, nach Manitou, Col., um Genesung zu suchen. In der Nähe deZ Ortes hatte sich eine Partie Ausflügler gelagert, welche Blumen preßte. Frau Conrad beobachtete sie, ahmte sie nach und erfreute mit den gepreßten Blumen Bekannte im Osten. Die zum Sammeln der Blumen erförderliche Bewegung im Freien bekam ihr überaus gut. und als sie sich einigermaßen in dieser heilkräfxigen Natur erholt hatte, richtete sie ganz unwillkürlich ein Auge auf das Geschäft". ' Sie sagte sich, daß sich eine große Industrie aus dem Pressen und Vertaufen wilder Blumen aufbauen ließe, und zwar ohne große Kapitals-Aus-läge. Bald hatte sie einen Verkaufsstand eingerichtet. Im Sommer samrnelte und preßte sie die Blumen, und im Winter machte sie kleine und große Souvenir-Bücher und Mappen, in welche solche Blumen gelegt wurden. Schon am Schluß des ersten Iahres, während dessen sie alle erforderlichen .Arbeiten allein machte, hatte sie einen großen finanziellen Erfolg zu verzeichnen. Indeß erwies sich die anhaltende Stubenarbeit in Verbindung mit der Herstellung der Bücher und Mappen wiederum als nachthei lig für ihre Gesundheit. Am Ende des zweiten Sommers verkaufte sie ihre vorräthige Waare für $350 und schloß gleichzeitig einen Contrakt mit der Käuferin für die Lieferung von 80,000 gepreßten wilden Blumen die noch nicht auf Karten gezogen oder irgendwie eingefaßt waren zu 50 Cents pro hundert Stück. Als . sie eines Tages wieder Blumen gesammelt, hatte und am Bahnhof infolge . Verpassens des Zuges ärgerlich lange warten mußte, hörte sie zwei Männer auf dem Perron sich über den Verkauf einer Ranch" unterhalten, welche der Eine durchaus losschlagen wollte, da er mit der Viehzucht kein Glück gehabt. Sie trat auf den entmuthkgten Besitzer zu und fragte: Gibt kö auch wilde Blumen aus Jhrer Weide?" O ja," war die Antnzort, .die wachsen zü Tausenden dort, von allen Arten und Farben." Frau Conrad gelangte zu der Ueberzeugung, daß sie hier eine gute Geschäftsgelegenheit vor sich habe, wenn auch nicht zur Viehzucht, und sie erstand das Land, das 400 Acres umfaßt, für $2800. Diese Ranch" liegt 16 englische Meilen nördlich von Colorado Springs, !r mitten von Bergen und in einer so leichen Wildblu-men-Gegend, wie sie nur irgendwo in Colorado anzutreffen ist. Hier hat Frau Conrad seitdem ihren Hauptsitz, und da ihre Gesundheit sich immer mehr bessert.so fühlt sie sich wohler.als manche Königin. Einen Theil des Landes hat sie übrigens geklärt, und die dort betriebenen Nebengeschäfte sind schon allein mehr als hinreichend,, die Kosten der Ranch" zu decken. Leidende, Erholung suchende Frauen sowie Touristen nimmt sie in ihren Dienst. Dieselben sparen sich dadurch allermindestens die Kosten des WohnenS und der' Verpflegung; denn Beides wird von Frau Conrad geliefert. Den Stärkeren aber, welche die Arbeit nicht ausschließlich in bloßer Verbindung mit der Erh'olung tret ben, zahlt sie außerdem monatlich $8. Frau Conrad steht sich dabei noch sehr gut, und die Anderen desgleichen, von ihrem Standpunkt aus wenigstens. Nächstdem will Frau Conrad ihre Blumen-Expeditionen auch nach Californien ' isdehnen. DaS LlusveiÄe nach rechts. Gerade unter den alltäglichsten Din gen im Leben gibt es allerhand, über welche die meisten Menschen keine Erklärung geben können, ja, von deren Vorhandensein Manche nicht einmal etwa? wissen; denndaS Gewöhnliche scheint 'uns oft am wenigsten des Nachdenkens oder auch nur des äußeren Veobachtens werth. So werden auch Viele auf die Frage, woher der Brauch kommt, einander gerade nach rechts auszuweichen, die Antwort schuldig bleiben. Dieser Brauch stammt, soweit der Verkehr zu Fuß in Betracht kommt, aus wilder alter Zeik und ist durch 'die Art, Schild und Schwert zu tragen, entstanden. Denn der Schild wurde mit dem linken Arm gehalten, und wenn man also nach rechts am Andern vorüberging, so wendete man ihm die g ed ti te Seite zü; der Schild'.konnte tu nen verrather'ischen Streich auffangen, während die Rechte zum Schlagen frei blieb. Die alte Gewohnheit überdauerte da:lN die Verhältnisse, denen sie tnU sprungen war. EtwaZ derwickelter liegt die Frage des AuZweichenS mit Fuhrwerken oder zu Pferde. Bei uns, wie in den meisten anderen Culturländern, weichen Gefährte einander nach .rechts as.

aver nlchi'in allen. Es ist noch nicht jo lange her, daß bei einem bekannten deutsch-amerikanischen Blatt, dessen Name hier nichts zur Sache thut, ein Leser bescheidentlich anfragte, ob eö auch in England üblich sei, daß Fuhr-, werke an einander nach rechts vorbei-

fahren, und der Briefkasten-Onkel, den sich das betr. Blatt ausschließlich für dieses Departement leistet, verbarg seine Unkenntniß mit der Erwiderung: Auf fo dumme Fragen gibt die .... keine Antwort." Die Frage war aber keineswegs so sehr dumm oder müßig, und der Frager, der später bei seinem Aufenthalt in England Veranlassung hatte, in London und der Umgegend auszufahren, mußte sich erst auf Kosten seiner Annehmlichkeit, ja Sicherheit den thatsächlich dort bestehenden Brauch einbläuen. Auch Manche, die in England, aber nur als Fußgänger oder Passagiere, verkehrt haben, sind nicht darauf aufmerksam geworden, daß dort Fuhrwerke einander wirklich nach links ausweichen. Woher dieser Brauch aber entstanden ist, darüber kann man auch dort nicht leicht Bescheid erhalten. Offenbar ist derselbe gleichfalls auf jene kriegerischen Zeiten zurückzusüh. ren. Die Berittenen trugen dazumal, in Enaland wenigstens, gewöhnlich Panzer, hatten eö also meist nicht besonders nöthig, die eine Seite mehr zu decken; andererseits war eö für sie vortheilhafter, einem Gegner nahe zu fein, als über den Hals des Rosses hinüber ihre Schläge führen zu müssen. wie es nothwendig gewesen wäre, wenn sie sich nach rechts gewendet hätten. Als später Fuhrwerke in Brauch kamen, folgten deren Kutscher unwillkürlich jener altenGewohuheit und fuhren gleichfalls nach links an einander vorüber. DaS .ist wenigstens die Erklärung, welche kürzlich ein Engländer gegeben hat. Daß aber so vielfach anderwärts auch die Fuhrwerke nach rechts ausweichen, mag auf verschiedenen Ursachen beruhen. In unserem Lande waren mehrere Generationen hindurch nach Einführung der ersten Sättel die Pferde rar, und der gewöhnlicheBrauch für Fußgänger, einander nach rechts auszuweichen, blieb daher der vorwiegende und ging später von selbst auch auf die Lenker von Gefährten über. Auch in anderen Ländern scheint das Vorherrschen dieses Brauches Hauptsächlich damit zusammenzuhängen, daß der Verkehr mit Fuhrwerken viel mehr den Fußverkehr, als denjenigen zu Pferde, ablöste, deshalb von selbst auch dessen Regeln, so weit wie thun:ch, annahm. FalsHe Olünzen. Trotz der bedeutenden Fortschritte der Münztechnik kommen falsche Münzen im Verkehr häufig genug vor, und manche Falsificate sind mit solcher Geschicklichkeit ausgeführt, daß sie. auf den ersten Blick, selbst Sachverständige zu täuschen vermögen. Die Falsificate, welche von Meistern dieser Kunst" stammen, gehen denn auch gewöhnlich durch viele Hände, und die Künstler treiben meistens lange ihr Unwesen, ehe sie unschädlich gemacht werden. Als ein Genie dieser Art ist der vor Kurzem verhaftete Wilcox zu betrachten, dessen bedenkliche Thätigkeit in den meisten Großstädten unseres Landes ihre Spuren hinterlassen hat. Für. ihn war das Geschäft äußerst lucrativ, denn seinem eigenen Geständniß zufolge brachte ihm dasselbe bei vierstündiger, Arbeit ca. $50 täglich ein; seine Falsificate waren dabei als solche kaum zu entdecken. Er operirte in folgender Weise. Von einem $20-Goldstück schnitt er einen schmalen Kranz, der höchstens 29 Gran wog und einen Werth von ungefähr einem Dollar hatte. Die durch diese Beschneidung vernichtete Randverzierung stellte er durch eine eigens construirte RändelMaschine wieder her. so daß die leichter gemachte von einer vollwerthigenMünze nur durch ein sehr geübtes Auge oder durch die Wage zu unterscheiden war. Wilcox operirte niemals lange in einer und derselben Stadt. In Begleitung seiner Frau reiste er. mit seinem nur wenig Raum einnehmenden Apparat im Koffer wohl verpackt, von Stadt zu Stadt und miethete stets in einer abgeUatutn Straße eine Wohnung. Dann deponirte er in mehreren Banken beträchtliche Summen Geldes in Papier, das er nach und nach sich in Z20-Gold-stücken ausbezahlen ließ. Die vollwichtigen Münzen erleichterte er in der angegebenen Weise, worauf seine Gattin dieselben, meistens in Modewaarengelchäften an den Mann brachte. Zum Verkauf des abgeschnittenen Goldes hatte Wilcox einen Spießgesellen, der sich als Dentist aufspielte. Da man annahm, daß dieser das Gold in seinem Geschäfte gebrauchte, fiel ihm der Absatz nicht schwer. Bei seiner Verhaftung fiel auch sein Apparat, der an $1000 gekostet haben mag, den Bundesbeam ten in die Hände. In früheren Zeiten wurde das Beschneiden von Goldmünzen auf dem Continent. sehr schwunghaft betrieben und beschnittene 'Dukaten"' gehörten durchaus nicht zu den Seltenheiten. Die legislativen Restrictionen haben das Geschäft aber so bedeutend erschwert, daß nur Künstler" sich in loh. nender Weise damit' befassen können, Goldmünzen um einen Theil ihres GeWichts zu erleichtern.' Eine der subtilsten Methoden, da? zu thun, besteht darin, daß der Fälscher ein $20-Goldstück durchsägt' und' aus beiden Theilen etwa Gold im Werthe von $15 entnimmt. Dann wird - die entstandene Höhlung mit Platin gefüllt, die Hälften forgfältig zusammengelöthet und die Münze mit einer Rändelmaschine bearbeitet. Nur ein Sachverständiger kann ein derartiges Falsificat erkennen. . Auch durch Anbohren vom Rande aus werden die Doppeladler" erleichtert und zwar um Gbld im Werthe von ca. $7. Das Loch wird mit einer Metallcomposition gefüllt und oben mit Gold verlöther. Daß auS minderwerthiaem MetallFassificate von Goldmünzen

hergeft'eul"unv' vänn vergoldet" werden, ist bekannt; allein diese können ohne besondere Schwierigkeit als solche erkannt werden. Alle Goldmünzen kehren erfahrungsmäßig im Zeitraum weniger Jahre in das Bundesschatzamt zurück und dann werden sie genau geprüft. Die zu leicht befundenen Münzen werden mit einem großen L gestempelt, nach ihrem Gewichtsverhältniß cassirt und darauf eingeschmolzen. Den Verlust trägt der Einzahler. Bei dem verhältnißmäßig geringen Werth der Silbermllnzen lohnt es sich nicht, diese zu erleichtern. Dieselben nutzen sich aber durch den Gebrauch ziemlich ab und zwar beträgt der GeWichtverlust bei jedem Dollar ca. drei Cents. Da alle Silbermünzen von der Regierung zu ihrem Nennwerth eingelöst werden, falls nicht eine absichtliche Verstümmelung vorliegt, so fällt der Verlust dem Bundesschatz zur Last. Im vorigen Jahre belief sich derselbe, auf das stattlichcSümmchen von $239,293. Um die betreffenden Conti . auszugleichen, werden deshalb alljährlich vom Congreß entsprechende Appropriationen gemacht. OomJnlande. Frau Henry Nelson, die Gattin eines Eisenbahnangestellten in Gordon's Ferry. drei Meilen nördlich von Galena, Jll., ließ neulich am späten Abend ihr Kind in ihrer Wohnung allein zurück, bestieg einen hinter ihrem Hause beleaenen Hügel und schoß sich eine Kugel in de Kopf. Sie litt an einer Blutvergiftung, die sie sich durch einen Schnitt mit einem Taschenmesse? zugezogen hatt. ' . In New York rüstet man sich mit Eifer für daö in der Zeit vom 22. bis 27. Juni d. I. daselbst stattfindende 17. National-Sängerfest des Nordöstlichen . Sängerbundes -und eS

steht außer Zweifel, daß dasselbe in j der Hinsicht, auch in musikalischer, ein glänzendes und gelungenes werden wird. Die kunstvoll ausgeführten Preise sind fertig, die Beethoven-Büste, der für die Städte-Vereinigungen I. Klasse bestimmte Preis, ist im CentralOperahause zur Ansicht ausgestellt. Um diesen, eines ernsten Ringens wohl werthen Preis werden sich Städteverbände von Philadelphia, Brooklyn, Newark und Baltimore bewerben. In der 2. Klasse singen die Verbände von Hudson County, Akbany, Trenton un Troy. Die Geschworenen deS Criminalgerichts in Baltimore haben gegen Dr. John D. Kremien eine Anklage auf Giftmord erhoben. Er wird beschuldigt, der Arznei deS SchuhmacherS John Forre 3 Gran Aetzsublimat beigemischt zu haben, woran der Kranke am 1. October 1892 starb. Dr. Kremien ist eine unter dem Deutschthum. Baltimores wohlbekannte Persönlichkeit, doch ist über sein Vorleben eigentlich nur wenig bekannt. Er ist von polnisch-deutscher Herkunft und soll nach einer Angabe alS Kellner, nach einer anderen als Varbier nach Amerika gekommen sein, in einer Baltimore e. medizinischen Schule ein ärztliches Diplom errungen und dann frischweg an der leidenden Menschheit herumgedoktort haben. Seine Patten ten fand er unter dem gebildeten Theile der deutschen und polnischen Bevölke rung. Das Motiv des Giftmordes war Erbschleicherei, Die Spr,ngsjfld Zeitung" in der Jllinoiser Stastöhaupt stadt Springfield meldet: Kürzlich versammelte sich eine beutende Vln zahl hiesiger Aerzte, um einen Verein zu gründen, dessen Aufgabe es sein soll, medizinische Wissenschaft und . Heilkunst zu pflegen, und zugleich freundschaftlichen Gedankenaustausch zwischen den Jüngern dieser größten und edelsten aller Wissenschaften : ju befördern. Und wahrlich, schon längst hat den Springsielder Aerzten ein solcher Verein gefehlt, um ihre gegenseitigen Erfahrungen auszutauschen und zugleich auch mit den Errungenschaften der Größen medizinischen Wissen besonders in Deutschland vertraut zu werden. Der Name des Vereins wird sein: Springfield Aerzte-Club Da fast alle hiesigen Aerzte Mitglieder deS Clubs geworden sind, so ist es unnSthig, ihre Namen erst anzuführen. Wir wünschen dem Club beste Gedcihen, und werden unsererseits alles Mögliche thun, damit der Wunsch zur That werbe!" Der Herausgeber besagter Zeitung. Dr. Wendtlandt, ist selbst ein tüchtiger Arzt. Am 4. Mai wurde. in Colber, einem Städtchen in Canada, in der Nähe von Detroit, der Constabler A. Lindsay von einem aufgebrachten deutschen Farmer Namens JohnTroske erschossen. TagS darauf schoß sich der Thäter, um der Strafe zu entgehen, selber eine tödtliche Kugel in die Brust. Lindsay hatte vor einiger Zeit TroSke wegen grober Mißhandlung eines Pferdes angezeigt und TroSke war vom Richter mit einer beträchtlichen Geldsumme bestraft worden. Er schwor seitdem. Rache an dem Constabler zu nehmen. Dieser, ein durchaus friedfertiger Mann, kam zufällig an TröSke'S Farm vorbei und begrüßte den- Farmer mit einem Guten Tag-. TroSke, der den Gruß kalt erwiderte, holte einen Revolver hervor und feuerte drei Schüsse auf den Beamten ab, welcher, tödtlich durch Unterleib und Brust getroffen, sofort zusammenbrach und nach wenigen Minuten verschied. ' Tröske entfloh in die Waldungen Hier jagten ihn zwei Hilfs-Sheriffs auf. Der verzweifelte Mörder zog seinen Revolver und bannte damit die Verfolger an der Stelle fest. Dann fchoß er sich mit dem Ausrufe: ES nützt, ja. doch nichts!", eine Kugel in die Brust und brach zusammen. Die Wunde ist tödtlich. Der Selbstmörder hinterläßt Frau und Kinder. Sein Opfer, der allgemein geachtete Constabler. war Vater von vierzehn Kindern' welche ihn sämmtlich, nebst der Wittwe, in ärmlichenVerhalt. triff! überleben. ; v .

Drei Sträflinge t lt vem Zuchthause in Jackson in Michigan machten am . Montag Abend um Neun den Verwegenen Versuch, die südliche Mauer des Zuchthauses mit Dynamit zu sprengen. Das Kleeblatt bestand auö dem wegen Einbruchsdiebstahls zu zwanzigjähriger Freiheitsstrafe verurtheilten Edward Huntley aus Detroit, dem wegen MordeS im zweiten Grade zu fünfzehnjähriger Zuchthausstrafe verurtheilten John Demann auS Grand RapidS und dem Neger Arthur Lawrence, der ein zehnjährige Diebstahlsstrafe zu verbüßen hatte. Sie wurden kaum fünf Minuten nach dem Beginne derAussührung ihres SprengVersuchs dabei abgefaßt und übermaltigt. Der Versuch wurde, wie der vor drei Jahren gemachte, dadurch ermöglicht, daß eine große Anzahl Sträflinge aus ihren Zellen nach dem Sträf-lings-Schulzimmer zu einer Unterhaltung geführt worden war. Als diese um neun Uhr zu ihren Zellen zurückmarschirten, bewog einer der Gefangenen einen Wächter zu ihm zu treten und schlang, als der Beamte dieö that,

seine Arme um seinen HalS und duckte ihn. Ein anderer entfernter stehender Wächter sah den Vcrgang,machte Lärm und eilte seinem Kameraden zu Hilfe. In diesem Augenblicke wurde der Farbige Lawrence in einer mehrere. Fuß über dem Eroboden oesindttchen Fensterösfnung gewahrt, als er die Zündschnür einer Dynamitbombe anzündete. aber durch das rechtzeitige Eingreifen noch anderer Beamten wurde die vol lie Ausführung des Planes , verhütet. Er wurde von der Fensterbrustung hm abgezogen und der Brand der Zünd schnür gelöscht. Unverzüglich wurden der Schwarze und seine beiden weißen Verbündeten überwältigt und in ihre Zellen gebracht. Vonden in dem Cyrridor befindlichen Straslinqen wurden sich nur sehr wenige dessen bewußt, waS vorgegangen war, vuenn der Plan, die Mauer zu sprengen gelungen . Ware. hätten sie sämmtlich durch einen Sprung durch dif Bresche paI' Freie gewinnen können. "- Osm Nuttande. Werthers Leiden" sind unlängst, wie der Oftas. Lloyd" mU theilt.in der japanischen belletristischen Wochenschrift Shigarami Zoshi" in klassischer Uebersetzung aus der Feder des Professors Mon erschienen. Das Werk hat in den literarischen Kreisen Japans ungeheures Aufsehen erregt, pnd der Verkauf der Wochenschrift war außerordentlich groß. Der japanische Titel heißt: Werther no Kanashimi". Wenn die Japaner wirklich erst jetzt das Goethesche Werk kennen lernen sollten, sind sie hiL.er den Chinesen weit zurück. Das Reich der VJlmt kannte und würdigte schon zu Lebzeiten deS Dichters den Werther, In eine.m römischen Epigramm, ha? ftaxl Augusts Mä'cenatenthum preist, sich aber über die Indolenz aller ' anderen Fürsten und Staaten beklagt (Hat Mich Euryöa gelobt, was hat mir Europa gegehen?") heißt es dann weiter: . . . . waS fördert es mich, daß auch sogar der Chinese, Malet mit ängstlicher Hand Werthern ; . und Lotte auf'S Glas? Die Fischerei wird von ry v.C i imoen aus in immer ausacvcqnierein Maße betrieöen, die mit HeringSfängen zurückkehrenden Logger rentiren sich gut und die gewährte Reichsunterstützung hat zweifelsohne viel Segen gestiftet. Jetzt hat die Maatjcyappy voor Zeevischerd in Maasluis- dieAbficht, ihren Sitz nach Emden zu verlegen und zum Herost diesesJahreS vorläufig mit 13 Loggern dorthin zu kommen. Bis dahin sollen Packhäuser, Keller. Werkstätten und ArbeiterWohnungen erbaut, auch ein SchiffsHelling angelegt werden. Die Gesellschaft. bedarf hierzu zwei HektaxGrund und Boden. Der Magistrat ist einverstanden. Die Gesellschaft bezahlt nicht nur den geforderten Kaufpreis, sie -stellt auch daS Grundstück wieder zurück,-sallS sie die Fischerei nicht mehr ausüben will. Da daS Bürgervorstehercollegium dem Vertrage zugestimmt hat, wird die holländische Gesellschaft im Herbst dieses Jahres definitiv nach Emden übersiedeln. . Infolge einer von der Staatsanwaltschaft in Boulogne-sur-Mer eingeleiteten Untersuchung wurde in.Paritz ein Madchenhändler-B. mit seiner Frau und seiner Magd verhastet. B. unterhielt in Boulogne eine Geschäftsstelle als Schiffsverfrachter. die jedoch nur als Aushängeschild diente. Seine Frau und die 43jährige Dienstmagd trieben sich bei An'kunit der Züge in Paris &x den Bahnhöfen umher, um von auswärts .kommende junge' Mädchen in ihre - . i r uvöur zu nehmen. ju vielem Zwecke stellten sie sich den AnkLmmlingen als Mitglieder des Wohlthätig. keitsvereinS vor, der sich den Schutz und die passende Unterbringung alleinstehender jungerMädchen zur Aufgäbe mache. Die Fremden, welche sich den i beiden Frauen anvertrauten,wurden zunächst zu der Pariser Wohnung der.B. gebracht nach einigen .Tagen aber behufs Uebernahme einer Stelle in einem Hotel oder Pensionat" nach Boulogne befördert, wo B. sie in Empfang nahm und nach öffentlichen Häusern' in London, Antwerpen, New Vork u. s..w. versandte. Handelte tZ sich . um minderjährige Mädchen, so wurde in deren Papieren das Alter vorher von B. gefälscht.. Trotz mehrfachet Klagen über die Eheleute B. glaubte lange Niemand . an deren Schuld; erst der vor Monatsfrist erfolgte Selbstmord eines jungen MädchenS, daS dem Kleeblatt zum Opfer gefallen, gab Anlaß zu einer eingehenden Untersuchung. In Oberfranken hat kürzlich ein Gewitter furchtbar gehaust

und . entsprechenden Schaden angerichtet." Die nievergegangenen Schlossen hatten m Fichtelgebirge die Größe von Taubeneiern und lagen - bei Weidenierg dieSchlossen fußhoch. Der Bahnd?M. her .Linie. Oayreuth.Weiden ttrdi'r"Qaksu kfcüdtat. Leider , " J

sind" auch mehrere Hauser in Wunsiedel und in dessen Vororten in Flammen aufgegangen. In einem Steinbruch bei Wunsiedel wurden drei Arbeiter vom Blitz getroffen und gelähmt, in Hirscheid erschlug der Blitz ein -22jähriges Mädchen; der das Mädchen begleitendeVruder wurde betäubt. Auf eine Landesfeier, mit welcher die Errichtung einesDenk.malS verbunden ist, bereiten sich die freien dithmarfchen Bauern vor. Die Veranlassung ist die 400jährige Feier des Sieges der Bauern über die holsteinische und dänische Ritterschaft. Kaiser Friedrich der Dritte übertrug dem dänischen König Christian dem Ersten Dithmarschen als Lehen; die Marschbauern widersetzten sich dieser

Herrschaft und gründeten emen unaohängigen Freistaat. Fortwährend wurden aber die freien Bauern von der Ritterschaft bedroht, die das reiche Land zu unterjochen versuchte. Am X7. Februar 1500 schlugen die Bauern in mörderischer Schlacht ihre rit terlichen Bedränger auf'S Haupt. Für den Bau des Landesdenkmals ist bereitS ein Platz auf dem Schlachtfelde in Aussicht genommen. Um zweiPfennig! Der Fabrikarbeiter Peter Hölz aus Hattingen weigerte sich. daS Brückengeld für den Uebergang über die Ruhrdrücke bei Mitten zu zahlen. Als der Brückenwärter auf Zahlung der zwei Pfennige bestand, feuerte Hölz zwei Schüsse aus einem Revolver auf ihn ab. Schwergetrosfen sank der Beamte nieder und genaö erst nach langer Krankheit. Wegen dieser Blutthat wurde der Unhold vom Schwurgericht zu Bochum zu fijnf Jahren Zuchthaus perurtheilt. -wchon wtever Neyt m öannover e n skandaloserSensatlonS Prozeß bevor. Vor einigen Tagen ist die Voruntersuchung gegen annähernd achtzig Personen geschlossen, und die Erhebung der Anklage seitens der Staatsanwaltschaft wird demnächst erfolgen. Die betreffenden Personen haben sich dann wegen nickt anzudeu tender Strafthatsfl zu verantworten. DieSache soll dadurch an den Tag ge kommen sein, daß einige der jugendli cyen pse? ver Vinzuklagenven er krankten. I n S e r a i n g, Belgien, wurde neulich auf demBahnübergange in der Rue de Gläciere ein Wagen, in welchem em Brautpaar mit seinen An gehörigen sich zur Trauung nach dem Standesamt begeben wollte,von einem Zuge erfaßt und völlig durchschnitten. Von den Insassen des Wagens blieb der Vater des Bräutigams sofort, todt. seiner Frau wurde das linke Schlüsselbein, der Brautführerin die Nase zerschmettert,während die übrigen Infassen mit leichteren Verletzungen da vonkamen. De? Kutscher und die Pferde blieben .nperletzt. Da. in Stussisch-Polen wieder dte Cholera aufgetreten ist, soll auf dem preußischen Stromlauf dkk Weichsel wieder die sanitäre Ueberwa? chung.de? auö Rußland kommenden Holztrqften. Kähne und Dampfe? erfolgen, Ueberwachungsstationen sollen wieder eingerichtet, auch die Sani tätsgebühren erhoben werden. Letzter: sollen Niedriger alS im Vorjahre be messen werden? darüber schweben indeß noch die Verhandlungen mit den Interessenten. Nach einem Cirkular der Petrokower Gouv.-'Neglerung ist die Cholera in nachstehenden Ortschaften Polens ausaebrochen: Im Goudernement Plozk. u. z. in der Gouver nementsstadt Plozk, in den Dör sern rovln unv Jeroschewo m Plozker Bezirk: in dem Dorfe Lukoschino, Kreis Lipnow'sk, in dem Dorfe Frannschkow und dem Flecken Ra zionsh im Bezirk'. Servek: im Ra dom'schen Gouvernement: im Flecken Peczissuch, Kreis Opotschensk. Diese Ortschaften sind als choleralnslzlrt be kannt gegeben worden. -Innerhalb anderthalb Jahren kamen inBazenhaid (Schweiz) und Umgebung zehn Brandstiftungen vor. Lange wurde vergebens nach dem Thäter gesucht. Die Polizei gab sich alle Muhe, aber alle Anhaltspunkte fehlten. Erst nach einer Brandlegung in Overrmdel (Lutlsburg) konnte -er mittelt werden, daß ein Bewohner von Bazenhaid sich daselbst aufgehalten hatte. Die Polizei schöpfte Verdacht und machte weitere Erhebungen, die zur Verhaftung eines Mannes führten. Nun hat der Jnhaftirte vor dem Bezirksamt Untertoßgenburg die sämmtlichen Brandstistungey emge standen. Ter uevelthater , t em Mann von 30 Jahren; er galt als zuhiger, friedliebender BUrgex und trotz der Jnhaftirung glaubten seine nächsien Nachbarn noch nicht, , daß der junge Mann, auS guter Familie und in guten LZerhciltnissen lebend, der Thäter sei. . Der Angeklagte war Feuerreiter und als solcher bei jedem Brande thätig; . man kann bei seinen Thaten keine anderen Motive voraussetzen, als daß' seines AmteS als Feuerreiter gerne waltete und an der Aufregung die. eine Feuersbrunst verursacht,. Freude finden konnte. Ob man es mit wirklicher Pyromanie zu thun hat, sollen die Psychiater entscheiden. . Eine freudige Ueberraschung hatte der Waldarbeiter Frohn, alS er vor einigen Tagen sich anschickte, einen Hausen Knüppel im Walde bei Stützelbronn 'zu spalten. Bei Besichtigung deS HolzeS' fand i? zwölf, etwa acht Tage alte Frischlinge, welche sich munter in der Sonne herumtummelten.. Als sie den Mann gewahrten, flüchteten sie auf ihr Lager und kauerten sich fest auf- und nebeneinander. 'Der glückliche Finder nahm vier, der Kleinen, und steckte sie m. Uu nen Brotsack, . w!k solche von Waldarbeitern mit sich geführt werden.,- In dem Sack fingen die . Kleinen an ZU grunzen und 'stießen Klagerufe 'aus. Der Arbeiter ' beabsichtigte' seine Beute vflichiaetreu. im.:Forfthäuse abzuuefern. Er hatte jedoch kaum eine klemi Wealtrecke dabin zurückgelegt, als er plötzlich ein Getausch .hinter H5HZck

DaS Geheimnis! der 5raft (In acht Akten.)

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7. Akt. Ihr Muikelspiel ist wunderbar. Nicht Schmerz, noch Ermüdung kennen sie, ' Ihre Hand ist fest, ihr Auge klar, AuS dem Gleichgewicht gerathen sie nie. Und nur darum, weil sie Johann Hofs'S ächten, Malzertrakt gebrauchen. Ein Dutzend Flaschen haben die nämliche nährende und kräftigende Wirkung, wie ein großes Faß Afo ohne dabei zu berauschen. Man verlange peremptorisch den achten, der am Halse jeder Flasche die Etikette mit dem Namenszug von "Johann Hoff tragen muß. Kein anderer st gerade fo gut." Eiöner & Mendelfon Co., Agenten, 162 & 15 i Franklin Str., N. I.

undsay, wte ein starker Keiler unv eine Bache bereits so nahe an ihn her angekommen waren, daß er eiligst aus einen Baum klettern mutzte. Immer fort grunzten die Frischlinge, welches die Wuth der alten Thiere erhöhte, und sie arbeiteten unaufhörlich mit t ren Hauern, um den nicht dickenBaum zu Fall zu bringen. Die Lage des Arbeiters wurde immer mißlicher, und er glaubte schon ein Senken des Bau mes zu verspüren, als er sich in semer Angst entschloß, dre, seiner Findlinge zu opfern. Er lieb diese behutsam den Baum entlang rutschen, dem vierten Fmdlmge hielt er die Schnauze zu. Als die Alten kein Grunzen ihrer Jungen mehr hörten, liefen sie mit den drei ffrischlinqen zurück nach dem La ger der übrigen Jungen. Der Arbei ter verlieh nunmehr seinen Zusluchts ort und eilte nach dem Forsthause, wo ihm und dem Findlinge, freundliche Aufnahme zu Theil wurde. . Bald ging es an die Verfolgung der Sauen, aber vergebens, denn diese hatten sich und ihre Jungen bereits in Sicherheit gebracht. In dlestn Tagen feier- . ? ftt.i. ' f r: r je . ren zwei eieranen. oer sranzonflq?n Armee, . die einst unter Napoleons Fahne qeaen unsere Vater fochten, ih ren 100. Geburtstag. Der eine, Jean Rousset, in Feurs (Loire) wohnhaft, ist am 13. Avr 100 Jahre alt ge worden und hat den Ta unter qrotze? Theilnahme gefeiert. Er gehörte 1314 unter Augexeau zu den Verthei? digern Südstankreichs gegen die Oesterreicher. Der andere, Joseph Junen Rose, der letzte lebende Corpo ral der großen Armee", trat am 22. April m das zweite Jahrhundert sei nes langen Lebens. 1813 befand er sich in Deutschland, wellte rn Mainz wahrend der groben Typhus-Eplde mie nach der Leipziger Schlacht, sah Napoleon den Ersten . persönlich nach einem Gefechte in der Nahe von Cha lons-sur-Marne (1814) und gehörte 1813 ZU der gegen den Vendeer-Aus stand geschickten Armee des. Generals Lamarque. Rousset lst noch recht ger stesfrisch und lebt als ehemaliger Huffchmied in dem Flecken Souesmes, südlich von Orleans. Außer diesen beiden sind gegenwärtig r Frankreich pur noch zwei andere Pensionäre des ersten Kaisefreichs am Lehen. Victor jgaillot, 1Y1' Jqhre alt in Carifey Oonn) und Jsan-Jacques Zabat jier, 1792 geboren, in Vernsux (Ax? deche). Vakllot half 1813 unter Da? voust Hamburg vertheidigen und ist Mitkämpfer von Waterloo; Sabattier wurde im Januar 1814 bei der Erstürmung von . Wittenberg gefangen und lebte längere Zeit als Gefangener in Preußen. Er spricht noch heute '.inige Worte deutsch. . DerAusschutz für die römische Ausstellung 1895 hat nun. mehr endgiltig den Verzicht auf die Verwirklichung eines Planes ausgesprachen, der durch die Umstände schon seit Jahren geboten 'wär. Er hat nämlich beschlossen, den Zeichnern die Rückerstattung von 70 Procent der eingezahlten Summen anzubieten, nachdem rund tz6,000 .Franken für nutzlose -Vorbereitungen gusgegeben sind. Weiterhin soll den Zeichnern vorgeschlagen werden, die Ausstellung auf das Jahr 1397 zu verschieben, was natürlich nur eine höflichereForm für das völlige Aufgeben derselben ist, und inzwischen einen besonderen Aus schuß zu ernennen, der für das 25jährige Jubiläum der Besetzung , Roms im Jahre 1895 die geeigneten Festlichkeiten 1 vorbereiten soff. Die für die Ausstellung angefertigten Plane die zunl Theil künstlerischen Werth haben. sollen der. Vememde Rom überlassen !?den. SO WA RD'S Dampf ' Teppich Reinigungsanstalt Ecke St. Slairstr. & Canal. Teppiche prompt geretigt, wieder Mit neu hergerichtet nl seiest ans kurz ort hin. . .Teppiche werden reparirt und ohne fichtbare Naht angeftückelt. Teppiche gege vkotte sich eingepackt.' - Telephon IS. Telephon 1L5S UntersiüU die C0 - OPERATIVE a'unyr. , UirltUm M Cri C:ltIC3, , ; ; 123, W rr. 142 et:;1-.! E:

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