Indiana Tribüne, Volume 17, Number 235, Indianapolis, Marion County, 14 May 1894 — Page 2
Jndiana Trivnne.
Erscheint Täglich und SonntagS. Die tägliche ,Tribak:e-kostet durch den Tröge, Cent per Woche, die SonntagS-.Trtbüne 5 keat per Woche. Beide zusammen 15 TentS oder U Sentk per ZNonat. Per Post zugeschickt in Vor kulbezahlung Zper Jahr. Office : No. 18 Süd Alabana Str. Indianapolis, Ind., 14 Mai 1894. fforfischutz in Europa. ' Immer lebhafter wird in fast allen Theilen unseres Landes die Bewegung für einen besseren öffentlichen Wälder schuh und die Ausbildung einer wirk üchen Forstwirthschaft, ehe es zu spät dafür ist. Die thatsächlichen Leistun-gen-sind indeß noch immer sehr bescheidene zu nennen im Vergleich zu dem, was in europäischen Ländern gerade in neuerer Zeit auf diesem Ge biete ebenfalls geschehen ist. So ziemlich alle europäischen Nationen sind gegenwärtig damit beschäftigt.den Waldbestand unter ausge dehnte Controlle zu bringen und ge gen. das Abhauen von Waldbäumen sowohl auf öffentlichem, wie aus pri datem Eigenthum immer wirksamer: Einschränkunaen zu treffen. In Deutschland sind in den letzten WJahren nach unserer Rechnung dxise etwa 300,000 Acres Land neu beforstet worden, und die RegieHing hat diesbezüglich $300,000 an die. Privatbesitzer von wüste liegendem Land gewährt. Jenseits der schwarzgelben Grenzpfähle, in Oesterreich, hat man seit 1852 ein Forstgesetz, das eine sehr strenge Controlle über die öffentlichen und privaten Waldländereien übt.' es ist nicht gestattet, ein Gehölz zum Nachtheil benachbarter Grundbesitze? zu verwüsten, und alle geklärten oder .entholzten. .Waldflächen müffen imnen 5 Jahren neu bepflanzt werden. Auch die Schweizer haben ein sehr strenges Gesetz betreffs des Baumschlages, und die eidgenössische Regierung trägt bedingungsweise 20 bis 70 Prozent zu den Kosten der Anlegung neue? Forste bei. Auch in F?ankreich zeigt sich tiefes Interesse an der öffentlichen Forstwirthschaft. gus. großen Theil gehören die französischen Wälder den Gemeinden und öffentlichenJnsttuten.wie auch dem Staate.und für ihren Schutz Wirtin ahnlicher Weise gesor, wie es in Deutschland Gesetz und Bttnch ist. In Italien ist man allezeit eifrig daran. denWaldbestand zu vermehren, und die Regierung trägt drei Fünftel zu den Kosten von Neubewaldungen bei. unter de? Bedingung, daß die Arbeit nach den Weisungen derRegierung cusgefjihrt wird. Rußland bildet die einzige wichtige europäische Nation, bei welcher bis vor Kurzem die Wälder unter keinem Schutz besonderer Einschränkungen standen. Aber seit 1883 hat auch das Zarenreich sein Forstgesetz, und die Regierung bietet Anleihen unter günstigen Bedingungen zur Vermehrung und Pflege der Waldbestände. In , den meisten europäischen Ländern werden bekanntlich Forstschulen gehalten, auf die ein großes Gewicht gelegt wird, und diese ganze Bewegung macht, wie gesagt, noch beständigeFortschritie. Es ist natürlich nicht zu erwarten, daß bei der Verschiedenheit der sonstigen Verhältnisse alle die europaiscken Einschränkungen im Interesse deS Waldschutzes bei uns nachgeahmt werden; aber sehr Vieles ließe sich doch bei uns noch thun. UnserLand ist immer noch jung, und mit einer auf der Höhe der Zeit stehendenForstpflege ließe sich zum Theil Großes erzielen, auch ohne daß man den Waldschutz durch geradezu chicanöse Polizeiverordnungen zu fördern suchte. Aber ohne ein Bischen Väterlichkeit" geht es freilich nicht ab, wozu ist daS Gemeinwesen schließlich auch da? Futzdodtkt aus Holzms??e. Der ErfindungSgeist des Menschen rastet nicht. Bei den Fortschritten der modernen Technik kann man von Abfällen" im eigentlichen Sinne des Wortes' kaum mehr sprechen, denn was von den Rohmaterialien bei derFabrication abfällt, wird abermals verarbeitet und verwerthet. AusMarmorabfällen fabricirt man einen sehr .schönen künstlichen Marmor und aus kleinen Holzabfällen, wie Sägespähnen, Holzmehl u. s. w., stellt man ein Material her, das den Namen Holzmasse erhalten hat, und das für die verschiedensten Zwecke VerWendung findet. Besonders wird dieses Material zur Herstellung von Fußböden verwendet, denn Parkett- und Mosaik-Fußböden haben den Nachtheil, daß sie unter Temperaturwechsel und Nässe leiden; Steinmasseplatten dagegen eignen sich nicht wohl zu Fußböden in Wohnräumen. Die Holzmasse dagegen kann zur Herstellung von Fußboden verwendet werden, die weder schwer sind noch unter Nässe und Temperawrwechsel leiden, und unter allen 'Umständen ihr original holzähnliches Aussehen behalten. Um -solche Platten, herzustellen, werden möglichst kleine Holzabfälle, wie Sägespäne, Holzmehl, Holzwolle und dergleichen träfen mit in Spiritus gelöstem Schellack grundlich durchtränkt, so daß alle Holzporen durchdrungen werden, und dann wieder gut getrocknet. Dann wird ein Kitt aus srischem Käsestoff (Quark) und gelöschtem Kalk hergestellt, dieser Kitt wird mit Was ser sehr dünnflüssig gemacht und mit den mrt Schellack gut getränkten Holz abfallen gründlich vermengt, so daß er sich überall gleichmäßig vertheilt. Es ist dabei besonders darauf zu achten, daß die Kittmasse recht dünnflüfsiia ist. damit sie sich leicht und gleichmäßig vertheilt. DaS Gemisch laßt man etwaS. trocknen, jedoch nicht zu sehr, da sonst der Käsekitt sei Aindekraft verliert. und die feuüte Masse dreßt man
in erhitzte Platiensormen von 'der (3idße der anzufertigenden Holzplatten. In? Folge der Erhitzung erweicht der Schellack und wird wieder bindefahig, der Käsekitt verhärtet sich schnell, so daß sich beide Zusätze, Schellack sowohl
wie Käsekltt, unter Druck so schnell und innig mit der Holzmasse verbinden,daß die Platten nach einigen Minuten aus der Presse genommen werden können, ohne die angenommene Form wieder zu verlieren. Nach dem Erkalten und vollständigen Verhärten widersteht die Masse jedem Temperatur- und Feuchtigkeitswechsel in den Wohnräumen desser als jedes Naturholz. Durch getrennte Verarbeitung von Abfällen verschiedener Holzarten und durch Beimischung von in Spiritus gelösten Farben stellt man verschiedenfarbige Holzmasse her. Gemusterte oder Holzmosaikplatten werden wie folgt angefertigt: In, die Plattenformen legt' man Schablonen, welche je nach dev. Muster in verschiedene Felder und Figuren getheilt sind; die einzelnen Theile dieser Schablonen füllt man mit verschieden gefärbter, wie vorbeschrieben Hergestellter Masse aus, entfernt die Schablonen wieder aus der Plattenform, setzt die Platten Hitze und Druck aus und erhätt so die fertigen, verschiedenartig gefärbten und gemusterten Parkettund Mosaikplatten, welche sich sehr gut zu Fußbodenbelägen für Wohnräume V f UiJ VtlUlClUUl HUUIIU IHM Vessere usslchten. Eines der interessantesten Documente, welche in letzter Zeit vom statistischen Bureau der Bundes-Regierung veröffentlicht wurden, ist der Bericht über den Handel während der ersten neun Monate des am 30. Juni zu Ende gehenden Fiscaljahres 1893 1894. Aus der Fülle des Zahlenmaterials. welches dieser Bericht enthält, erhellt. daß' die wirthschastliche Lage sich wieder im Zeichen des Aufschwunges befindet. In dem genannten Zeltraum, welcher die Hauptperiode der allgemeinen Depression umfaßt, repräfentirte die Gesammtausfuhr einen Werth von $709,515,936 und die Einfuhr einen solchen von $486.305,052, so daß sich zu unseren Gunsten eine Bilanz von $223,210.884 ergab. Am kleinsten war der Ueberschuß im Juli 1893, ln welchem er ca. $6.000.000 betrug; er nahm aber durchschnittlich um $10, 000,000 im Monat zu, erreichte im Oktober $36.000,000 und im Dezember die bedeutende Höhe von $44.000,. 000. Seitdem ist er auffallend schnell zusammengeschmolzen und im Marz betrug er nur noch $4.664,083. Interessant ist ein Vergleich des ExPorts in den ersten neun Monaten des Fiscaljahres 1892 1893 mit den entsprechenden Zahlen des laufenden Fiscaljahres. Es wurden exportirt in der Zeit vom 1. Juli 1892 bis 31. März 1893 Agriculturproducke . . $487.213.505 Bergbauproducte .... 14,100,360 Waldproducte 20.351.880 Flschereiproducte 4,582,293 Verschiedenes 2.930.765 Fabrikate 113.974.419 Total $613.153.222 Der Export während der gleichen Periode des laufenden Fiscaljahres stellte sich wie folgt: Aariculturvroducte . . . $510.394.1! Bergbauproducte 15.962.197 Waldproducte 20,198,978 Fischereiproducte 3,432,199 Verschiedenes 3.671,758 Fabrikate 138.794.837 Total $692.454.723 Die schwer zu classificirenden Ex. vortartikel. deren Wertb siA ans ca 17 Millionen Dollacs stellte, sind in den vorstehenden Zahlen njcht mit einbegriffen. . Eine erfreuliche Zunahme ist bei der cw. . o r . . ' 1 ussuyr lanowlrlyjcrstllcher Maschi nen und Gerätbschaften zu constat! ren, dieselbe ist von $2,686.130 auf ftC d rr sr w t . . . . I ö,41M,öw gestiegen. An dieser Zu nähme varticipirt der Export nach al len europäischen Ländern, bauvtsäck lich aber nach Britisch Nordamerika (von $64,000 auf $148.000) und nach Argentinien (von $943.000 auf 51. 31S.000). Um ca. 56.000.000 ist der Mais export gestiegen Hieran participirt ionoers der Export nach England nach Mexico hat derselbe abq'enommen. Eme bedeutende Abnakm fin in dem Export von Weizen und Mehl .uarrgesunoen. M .den ersten neun Monaten des laufenden ftiäcsllislfir hatte der Weizenexport einen Werth von &xj,zöw5, m derselben Pe riode des Vorjahres dagegen $73. 006.291: in den entsvreckenden Q räumen hatte der Mehlexport einen mitt) von $54.092.953 bezw. $58. 649.807. Nur ein nerknaer Unter schied hat sich in dem Petroleumexport bemerkbar aemacki. 528.401.995 e. gen $27,778.152. Ganz bedeutend. namlicy von $2,430.606 auf $15. 741.791. ist der Kuvferervort atMt in; derselbe Hing hauptfächlich nach Enaland und Z?rankreick. Auck unser Hauptexportartikel, Baumwolle, hatte sich einer größeren Nachfrage zu erfreuen, denn die Ausfuhr stieg von $158,026,255 . auf $185.424,372 Baumwollenwaaren' wurden mehr exportlrt nach Aritksch - Eolumbien (5960.014 aeaen 5239.011). Brasilien ($1.074.915 gegen $861.986). China (52,038,555 gegen $1,293.606) und Britisch - Indien ($289.260 gegen $118.731). Nach unserem Rindfleisch und Rindslttsch - Conserven war ge ringere Nachfrage, dagegen ist der Ex Port in den Produkten der Schweine schlächterei von $63,670.513 auf $71. 322.599 gestiegen. Zkigtrkatzen all Hausthtre. Vielen mag es bei einem .solchen Ge, danken gruseln; nichtsdestoweniger ist derselbe in vielen Theilen Südamerr kas längst zur Thatsache geworden. Es bandelt sicb dabei um die ameri
kanische TigerkaLc, auch Margay" genannt, welche etwas kleiner, als der mexikanische Ocelot, und nicht ganz so schön ist. Ein prachtvolles Exemplar derselben im Amerikanischen Naturhistorischen Museum mißt 24 Zoll, unaerecknet den 10 5Zoll lanaen
Schwanz, und hat eme schulteryoye von 10 1-2 Zoll. Die Grundfarbe ist !oygelo, das nacy unlen zu maller wird: Beine und Füße sind echt leopardenhaft gefleckt, während Schulern. Seiten und Rucken mit kleinen. unreaelmäkiaen Rosetten oder mit großen schwarzen Flecken besprenkelt ind.die sich an den Schultern zu halbreisformigen Bandern verlangern. . Diese Tiaerkaßen. deren eiaentliches Heim die tieferliegenden, üppigen tropischen Wälder Central- und Südamerikas sind, wird in Südamerika,, wie gesagt, vielfach gezähmt, läuft dann frei im Hause herum und wird wegen ihrer Vertilgung der Ratten sehr geschätzt. Sie ist ein sehr gelehries Tbier. wenn sie frühzeitig genug gefangen und gut behandelt wird; aber in wildem Zustande ist sie ern Schrecken alles Geflügels sowie der jungen Schweine. Merkwürdig, wie es klingen mag, kommt von allen wilden Katzengattungen Amerikas diese Tigerkatze in ihren Gewohnheiten und ihrem -Temperament der Hauskatze am nächsten. Vom Jnlande. In Alton. Jlls., ist der be. kannte Sodawasserfabrikant Albert P. Ernst letzten Sonntag am Gehirnfieber gestorben. Vor wenigen Wochen wurde sein Sohnchen von einem Bahnzuge überfahren und aetödtet. und man glaubt, daß dieser Schlag die tödtliche Krankheit bei ihm zum Ausbruch brachte. IobnJay. derunterPräsident Grant vier Jahre Gesandter in Wien war, ist dieser Tage im Alter von 77 Jahren in New Fork gestorben, wo er noch bis vor einigen Jahren als Rechtsanwalt praktizirte. Er war der Enkel des ersten Oberrichters der Ver. Staaten, der denselben Namen trug. Er wurde semer Zelt, obwohl Republikaner, von Präsident Cleveland zum Präsidenten der CivildienstCommission ernannt. Ein Straßenräuber hat zwischen Anaels und Milton, Cal., eine Postkutsche überfallen und die Kassette einer Expreßgesellschaft, worin sich elne große Summe befunden haben soll, erbeutet. Die Passagiere ließ er Unbehelligt. Er übergab dem Kutscher einen nach Sonora bestimmten Brief und em Packet, die ihm bei emem Ueberfall einer anderen Postkutsche in die Hände gefallen waren, zur Beförderung, entweder auö Edelmuth" oder weil die Dinge keinen Werth für ihn hatten. ; Die katholische St. Mary'S Kathedrale in Hamilton in Ontario war dieser. Tage der Schauplatz eines kirchenschänderischen Vorganges. Während am Sonntage die Kindermesse ge lesen wurde, forderte der Pfarrer McEvoy die anwesenden Erwachsenen auf. am Abendmahle theilzunehmen. Unter den Gläubigen, welche auf der Eom munionbairk erschienen, befand sich auch James Corkery, der sich für emen Prie ster ausgibt. Als der Pfarrer ihm die Hostie reichte, scklua er ihn derma ßen auf den Arm, daß die Hostien auö dem Cibormm auf den Fußboden sielen, und schrie dabei: Schämen Sie sich, das ist ebensowenig der Leib Chri sti, wie der Mann im Monde.- Die Gemelnde gerieth darüber in großen Auf rühr, aber der Kirchenschänder wurde sofort aus der Kirche entfernt und einige eindringliche Mahnungen des Pfarrers beschwichtigten bald d aus geregten Gläubigen. , Jn Loganöportin Jndiana hat dieser Tage em Wettaana zwl schen zwei mehr als achtzigjährigen Grelsen und den Einsatz von em hun dert Dollars stattgefunden. Der Wett gang wurde auf dem Ausstellungs platze abgehalten, wo sich eine zahlreiche Zuschauerschast gegen Erlegung eines Eintrittsgeldes von je zehn Cents ein gefunden hatte. 'Der sechs und acht zigjährige Hannibal Purcell aus Lo gansport, Daniel Reeder, aus Peru, K.K. Shryrock aus Rochester und Ben jamin Simons aus der Umgegend von Logansport, die drei letzteren Greise von mehr als achtzig Jahren, hatten sich zur Theilnahme an dem Wettgange gemeldet, aber nur Purcell und Sl mons durchmaßen die. eine halbe Meile lange Bahn. Purcell legte die Strecke m.funf Minuten achtundvierzig Se künden zurück und ging damit aus dem Wettstreite als Sieger hervor. Reeder und. Shryrock sollen von ihren um ihr Leben besorgten Angehörigen von der Theilnahme an dem Wettgange abge halten worden sein. ; Mamie Fischer, eine kaum achtzehnjährige Frau in . New Fork, welche gegenwärtig in einem Kosthause wohnt, ist aus mehr als einem Grunde begierig, den Aufenthalt ihres Gatten Martin Fischer ausfindig zu machen. Der einzige Anhaltspunkt, welchen sie bis letzt hat, ist der. solgende Brief, welchen sie an einem der letzten Morgen von ihm erhielt: Liebste Mamie! Mamie! Wenn Du diesen Brief erhalten wirst, bin ich schon längst über alle Berge. . Ich bin nicht in der Hölle, Zimmer No.' 17; Naymondstraßen-Ge fangniß, sondern in No. 49. Du wirst mich nicht mehr sehen. Adieu! Dn Martin." Fischer .war vor wenigen Monaten wirklich ein Insasse deS Gefängnisses. wo ihn leine damalige Braut, sein jetzige Frau, ' wegen 'angeblichen Bruchs des Eheversprechensj Verführung u. s. w.. hatte hinbringen lassen. . Da ihm auch eine. Schadenersatzllage auf. $25,000. bevorstand, so heirathete er die jetzige' Frau Fischer am 5. April. Nnch der Trauung ging das.-Paar in'Z Bijou-Theater und Alles schien wohl. und gut zu gehen, bis Fischer vor einigen Tagen. verschwand. Der Vermißte war anaeblich derBesttzer eines MetzgerladenS,'döch soll er das Geschäft auf seinen Bruder übertragen bb:?. .... . .
In Sachen der Ersten cationalbank von Sedalia, Mo., welche vor einigen Tagen ihre Zahlungen eingestellt hat, haben sich schlimme Genichte verbreitet, und die Depositoren, welche anfänglich sehr zuversichtlich
waren, sanaen an m furchten, dan ne schwere Verluste erleiden werden. Thatsache ist. daß I. C. Thompson, der seit 14 Jahren Kassirer der Bank war, vermiftt wird, und man befürchtet, dan er flüchtig geworden ist. Er reiste am letzten Freitag von Sedalia ab, angeblich nack Wasbinaton. um bezüglich der Bankangelegenheiten mit Comptroller Eckels zu sprechen. Bis &t. Xlorns suyr sein Anwalt G. P. B. Jackson mit ihm, aber seitdem ist seine Spur verloren, und selbst seine Frau versichert, daß sie keine Nackrlckt von ihm erhalten yave. Tbomvson soll den Bankerott verschuldet haben. Man weiß, daß er in den letzten drei Jahren große Verluste durch Grundeigenthumsspeculationen inKansas City und Californien erlitten hat. aber Niemand schöpfte Verdacht gegen ihn, bis es zum Krach kam, denn er war ein Pfeiler der Episcopalkirche und einer der angesehensten und gemeinsinigsten Bürger der Stadt. Seit seiner Flucht ist sein Wohnhaus vom Sheriff zur Deckung eines Urtheils von 53500 au Gunsten der 1. Ratlonaloank von Jefferson City beschlagnahmt worden. Man glaubt, daß dles nur derAnfang einer Reihe langwieriger Prozesse ist. Nationalbankprüfer W.A. Latimer, der Samstag Nachmittag in Sedalia eintraf und die Bank übernahm, fand keine $1000 m baaremGelde vor. Seit dem ist er Tag und Nacht mie der Untersuchung der Bankangelegenhelten besckäftiat. bat aber noch keinen Ausweis veröffentlicht. Am Tage der Zahlungseinstellung wurde von den Aeamten erklärt, dak die Bank nur $240.. 000' schulde, wogegen über $500.000 Activa vorhanden seien. Davon bestehen aber $480.000 aus Wechseln, deren größter Theil zur Zeit nicht collectirbar ist. Viel davon durste Tyompson'sches Papier- sein.- Vermuthlich ist das Bankkapital in dessen Speculationen gesteckt worden und die Bank hat asUr sein Papier aufzuweism, . UM i. . Vom Vluslande. In Enaland will man kinen' Verein gründen zum Schutze der Antilopen in Südafrika, die, wenn. izlchts geschieht, bald aussteryen müssen. Es soll ein Sttich Landes, etwa 45 engl. Meilen im Umfang, bei Fort Sallöbury angekauft und umzäunt werden, wo die Thiere geschont werden ollen. Vermehren sie sich zu stark, so ollen einige in Freiheit gesetzt und andere an die zoologischen Gärten abgetreten werden. Die Durchführung deS Planes würde kaum mehr als 6000 Lstrl. kosten. Eine Anzahl englischer Naturfreunde hat sich mit dem Plan befreundet. t Daß ein Ehemann, der geständig ist. seine Frau erschossen zu haben, vor Gericht freigesprochen wird, ist ein Fall, der zwar schon wiederholt in Frankreich, kaum jemals aber in Deutschland vorgekommen ist. Eine Verhandlung vor dem Schwurgericht zu Dortmund hatte jüngst diesen überraschenden Ausgana. Am 3. Dezember v. I. hatte der Bergmann August Höffelmann aus Brechten seine Frau erschossen. Sie war schon als Mad chen leichtfertig gewesen, trieb es aber nach der Verbeirathung noch schlimmer, so daß der Mann, dem allgemein das beste Zeugniß ausgestellt wird, zur Ver zweiflung getrieben wurde. Schließ lich kaufte er sich einen Revolver, um sich selbst das Leben zu nehmen: als er aber seine Frau scherzend und sich über ihn lustlg machend bei der 'Schwie germutter fand, , feuerte, er von der Straße aus fünf Schüsse auf diese ab und traf sie so. daß sie bald daraus starb. Vor dem Schwurgericht tn Dortmund erklärte Hoffelmann, daß er 'das ungetreue Weib habe treffen, aber nicht todten wollen. Nach der That foll er einen Selbstmordversuch gemacht haben. Der Vertheidiger sprach nur für mildernde Umstände, die Geschworenen aber verneinten die Schuldfrage, und' so wurde der Angeklagte freigesprochen. Eine seltsame Art, anzukündigen, ob die Schulen geöffnet oder geschlossen sind, kennt man in Bath (England). Dort werden die elektrischen Straßenbahn-Wagen von den stadtischen BeHorden dazu ver wandt, die Familien bei regnerischem oder sturmischem Wetter zu benachnch tigen, ob in den Schulen Unterricht ertheilt wird oder nicht. Zu diesem Zwecke sind ' die Wagen mit riesigen Plakaten versehen, die auf der einen Seite die Inschrift tragen: Heute ist keine Schulet und auf. der anderen: Es ist Schule!- Diese Plakate wer den vorn an den Wagen befestigt und zwar so, daß sie weithin sichtbar sind. Auf diese Weise haben die Eltern nichts
anderes zu thun, als auf das Vorbeifahren der elektrischcn Wagen zu achten, um zu wissen, ob sie ihre Sprößlinge in die Schule schicken müssen oder nicht. Aus Budapest wird die Verhaftung einer Fälscherbande gemeldet, welche sich mit der Fabrikation von StaatSnoten int Großen beschäftigte. , Die Entdeckung erfolgte auf eine Benachrichtigung seitens der Gemeinde Kisacz im Barcser Komitate, dahin lautend, daß einem dortigen Insassen, Namens Kardelitsch, von einem gewissen Karl Palotai m Budapest der Antrag gestellt wurde, eine große Menge von Staatsnotenfalsisikaten anzukausen, und zwar wurden ihm für tausend Gulden hunderttausend Gulden ' falscher Noten offerirt. Ein Detektive übernahm die Rolle des Kardelitsch aus Kiszacz und bestellte .den Palotai auf den Bahnhof, wo dieser thatsächlich erschien und sich mit dem Ersteren,' dä ihm Kardelitsch persönlich nicht bekannt wär,-wegen es Geschäftes'' in Verbindung setzte. Palotai führte den vermeintlichen Kardelitsch Wn'dW in . iO' : . ,
leine Wohnung, Z5ann aber in Int tU gentliche Werkstätte der Falschmünzer, die sich in der Desewffygasse befindet. Dort bekam der Detektiv bereits fertiggestellte Zeichnungen von FünferStaatsnoten mit deutschem Text auf
einem Stem und die dazu gehörige Abziehmaschine zu fehen. Jetzt hielt es der Detektiv für angezeigt, sein Inkognito zu lüften und er ging daran, die anwesenden Mitglieder derFälscherbände zu verhaften, was ihm umso leichter war, als sich andere Detektivs mit einem Stadthauptmann in der Nähe befanden. Die Bande besteht aus durchwegs abgestraften Jndividuen, nämlich aus dem 24jährigen Bela Dirner, dem 25jährigen, wegen Mordversuches bereits mit fünf Jahren schweren Kerkers abgestraften Karl Palotai, dem wegen Diebstahls mit neun Jahren schweren Kerkers bestraften Borstenviehagenten Karl Nagy. seiner Geliebten, der wegen Diebstahls mit fünf Jahren schweren Kerkers bestraften Marie Toth und der Frau des flüchtigen Gefängnißwärters Valentin Toth. Ob die Fälscherbande mit der Ausgabe der Falsifikate bereits begonnen hatte, ist noch nicht festgestellt. DieStudentender Universität Padua glaubten durch einen Aufsatz eines Blattes in Venedig beleidigt zu fein. Sie begaben sich deshalb, 500 an der Zahl, mit einem Sonderzuge nach Venedig, um gegen da? Blatt eine Kundgebung zu veranstalten. Die von der Absicht der Studenten unterrichteten Behörden ließen die Redaktion des Blattes durch Militär umstellen. Die Studenten, durch das Militär zurllckgehalten, stießen Schmähungen gegen das Blatt und dessen Redakteur aus und verbrannten mehrere Rummern des Blattes. Da alle Versuche, die Reihen deS Militärs zu durchbrechen. mißlangen, zerstreuten sich die Studenten durch die ganze Stadt und störten an verschiedenen Punkten die Ordnung. Abends wurden mehrere Studenten verhaftet. Im Jahre 1890 desertirte ein Brandenburger RamenöEmil Jeske von dem Jnfanterie-Regimente in Küstrin. - Seit der Desertion hat Jeske ein. äußerst bewegtes Leben geführt. Vorzugsweise war er Thierbändige? in einer größeren Menagerie, gab als solcher unbehelligt Vorstellungen in verschiedenen größeren Städten Deutschlands und durchzog außerdem die nordischen Länder Dänemark und Schweden-Norwegen. Immer wieder trieb eö aber den Brandenburger in die deutsche Heimath zurück. Zu seinem Glück" hatten seine Löwen ihn durch Verwundungen im Gesicht derart entstellt, daß er kaum wieder' zu erkennen war.. Jetzt ist Jeske auf seinen Wanderungen in einer schleswiger Herberge, wo r unter dem Namen Schnabel eingekehrt war, verhaftet worden. Nach vierjähriger Freiheit wird der Deserteur demnächst nach seiner ehemaligen Garnisonstadt Küstrin befördert werden. ' Im Dorfe UsspenS?, deS Taganrogschen Kreises, war an einem der letzte Sonntage der Diakon heiser, und hielt daher den Gottesdienst mit leiser Stimme ab. Als beim kirchlichen Wechselgesang das Organ deS erkälteten Geistlichen den Andächtigen nicht laut und voll genug ertönte, hörte man aus ihrer Mitte dröhende Zurufe: Führt den Diakon hinaus aus der Kirche, will nicht beten; er macht sich über uns lustig, und spricht darum so leise.- Lärm und Streit erhob sich in der Kirche, ermunternde und anfeuernde Redensarten wurden laut, und unheilvolles Geflllster ging durch die Reihen der Gläubigen. Der Gottesdienst war auf einige Minuten unterbrochen, bisRuhe eintrat und der Diakon mit heiserer Stimme das Schlußgebet sprach. Der Skandal brach von Neuem los, den Anstiftern gesellte sich noch eine ganze .Horde hinzu, die in der Kirche mit den Armen fuchtelte und brüllte: Macht ihm den Prozeß! Hinaus mit dem Diakon!" Zu diesen Krakehlern gesellten sich Gemeindevorsteher und Polizei, und im Gotteshause wurde großer Rath abgehalten, was einen Mordslärm und Heidenspektakel abgab. Schließlich traten sie aus der Kirche in die Vorhalle, wo über den vermeintlichen Sünder weiter verchandelt wurde. Jetzt citirte man den Diakon heran. Dieser sagte, daß er krank sei und ging fort.. Lärm, Geschrei und einstimmiges Rufen: Haut ihn!" begleiteten den geängsteten Seelsorger. Für Freunde eines feinen Rauchkrautes und auch für die Bolkswirthschaftler dürfte eine'Notiz über die dieser Tage in London abgehaltene Generalversammlung der Aktiengesellschaft Henry Clay .und Bock & Co.", dieser hervorragenden Fabrik erster Havana-Eigarren, von Interesse sein. ;B Vorlegung des erstatteten Geschäftsberichtes bemerkte der Vorsitzende, Lord Ebury, der Handel mit Havana-Cigarn, durch welchen dem Konsum ein leicht zu entbehrender LurusartikeZ zur Verfügung gestellt werde, könne als verläßliches Barometer für die allgemeine Prosperität gelten. Sei diese Annahme aber zutreffend, fo müsse jene Prosperität als eine recht bescheidene aufgefaßt werden. Im Jahre 1889, dem Gründungsjahre der. Gesellschaft, seien von Havana 260.000 Mille Cigarren exportirt worden, bis zum Jahre 1892 sei jedoch diese Zahl auf 166,000Mille und im Jahre 1893 auf 147,00Mille zurückgegangen. .Während des gleichen Zeitraumes habe dagegen die tagende Gesellschaft ihren . Antheil ' an dem Handel mit Havana-Cigarren vergrößert; während nämlich der Gesammthandel in diesem Artikel in den letzten vier Jahren um 40 Procent zurückgegangen, sei, zeige der Absatz der von der Gesellschaft fabrizirten Markm eine Zunahme von .16 Procent, nämlich von 24,M0 Mille in. 1889, auf - 23,600 Mille in 1893. ' Rechne man die für 1893 zur Vertheil aelanäende Dividende von 7 Prozent LU
Das Geheimniß der Kraft. Qxx acht Akten.)
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6. Akt. Kraft und Gewandtheit im Verein Ist, was sie zeigen im sechsten Akt. WaS macht sie so schmeidig, wag stählt ihr Gebein ? Der tägliche Gebrauch von Johann Hoff'fchem Malzertrakt. Johann HoffS Malzextrakt ist von allen ähnlichen Präparaten daS beste. Man bestehe darauf, den ächten zu erhalten, der am Hälfe jeder Flasche die Signa tur Johann Hoff" trägt. Man lasse sich nicht eines der von manchen Händlern geführten Substitnte aufschwatzen. Kein anderer ist gerade so gut. Schreibt um Cirkulare an CiSner & Mendelso Co., Agenten, 132 15 Franttin Str., N. Y.
ven fUr die vorhergehenden vier Jahre vertheilten 18 Procent hinzu, so er. gebe sich eine Durchschnittsverzinsung des angelegten Kapitals mit 6 Procent. Ueber d i e v o r Kurzem erfolgte Verhaftung des Rittergutsbesilzers Crome auf Wäldgen wird nunmehr des Näheren berichtet, daß der Angeklagte nicht allein unter demVerdachte steht, seinen Stiefsohn, den ffähnrich Lasse,sondern auch seine erste 5hefrau . ermordet zu haben. Der Verhaftete wird von den Dorsbewohnern als sehr jähzornig und leidenschaftlich geschildert. Neben dem Rittergut .Wäldgen. das ihm erst seit 8 Jahren gehört, besitzt Crome, dessen ffamilie aus England einwanderte, noch das Stammgut Vlochwitz bei 'Großenhain. Die Bewohner von Wäldgen sind nun der Meinung, daß Crome seinen Stiefsohn, der beim 28. rheinischen- Jnfanterie-Regiment von 'Göben in Koblenz stand und kurz vor Weihnachten Portepe-Fähnrich geworden -war, getödtet habe, um dessen Vermögen für seinen einzigen Sohn aus zweiter Ehe zu sichern. Ueber den anderen Mordverdacht wird berichtet, daß Crome seltsamer Weise erst nach fast.27jähriger Ehe mit feiner ersten Frau eine Lebensversiche-rungs-Police für sich und seine Frau auf 75,000 Mark abgeschlossen hat und zwar dergestalt, daß der genannte Betrag nach dem Tode des einen Gatten Eigenthum des überlebenden Gatten werden solle. Am 12. December 1888 ist der Versicherungs-Vertrag abgeschlossen worden und am 13. Januar 1889 ist Frau Crome angeblich von einem Pferde im Stalle erschlagen worden. Die Todtenschau hat in beiden Fällen der Rittergutsbesitzer Crome als Gutspolizeibehörde selbst ausgeübt. Der Verhaftete soll früher einen ehemaligen Verwalter, der ihm widersprach, im Jähzorn' im Keller unter den Armen freischwebend aufgehangen haben. ' Der Mann war aus seiner mißlichen Lage durch den Ortsrichte? befreit worden. ' E inengemeinenStreich hat ein Handlungsgehilfe in Berlin seiner Braut, der Tochter eines kleinen Handwerkers, gespielt.' Er war seit einem halben Jahre mit dem jungen Mädchen verlobt, und die Hochzeit sollte im Mai stattfinden. Die Braut spielte in einer auswärtigen Lotterie, zu welcher ihr der Bräutigam das Loos zu erneuern pflegte, um später den betreffenden Betrag wieder zu erhalten. Bei der Hauptziehung wurde die Nummer, welche das junge Mädchen spielte, mit einem Gewinn von 3),000 Mk. gezogen, und als die Braut dies Zerfuhr, machte sie ihrem Bräutigam der daS Loos an sich genommen hatte, davon Mittheilung. ,. Zwei Tage darauf erhielt daS Mädchen einen Brief aus Dresden, worin der Bräutigam mittheilte, daß er die Verlobung aufgebe; . den Gewinn habe er abgehoben und für sich behalten, da er das Loos bezahlt habe! Die so grausam Getäuschte will nun den Bräutigam sahren lassen, hat aber wegen des vorenthaltenen Gewinnes Klage erhoben. In dem Bergorte Doman in Südungarn erschoß der Bergmann Hodab seine beiden Kinder, zwei Mädchen im Alter von 11 und 6 Jahren und nachher sich selbst. - Hodab, der seit dem im Vorjahre erfolgten Tode seiner Frau trübsinnig war, verübte die grauenhafte That im Zustande der Geistesverwirruna.. -- Vedenken Sie, baß die WiSeonson Eentrak Bahn unbedingt das Zutrauen deö Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zviskhen Chicago, Millvaukee, St.' Paul, Minneäpoli und . dem Nordwesten ist und fernerhin alö die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen a Superior See angesehen wird. , Bedenken Sie ferner daß die WiSeonfin Central die bedeutendsten Punkte in Wiöconsin berührt, mehr Geschäftsplatze erreicht' als 'irgend eine andere Linie im Norddesten, daß der Speisekagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien.. gür weitere Auskunft als,' Naten Routen,' wenden Sie sich an den nachften Ticket Agenten oder an SaS. C. Pond, Sen. Paff. Agent, MwaukeeOiS.
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