Indiana Tribüne, Volume 17, Number 232, Indianapolis, Marion County, 11 May 1894 — Page 2
Jndiana Tribüne.
- Erscheint - Täglich und SonntagSi Die tägliche .Trtbüue' koprt durch den TrSgn UllentZ per Woche, die Conntagi.Tribüne- 5 Cents per Woche. Beide zusammen IS Sent oder tt Cent per Tionat. Per Post jugeschiltt in Vor auibezahlunI V per Jahr. Osstce : No. 18 Süd Alabama Str. Zkdianavoliö. Ind. 11 Mai 1894. Der offene Brief an den Kamker 5aprlvi. Zu den sonderbarsten Blüthen, welche die Wuth der deutschen Agrarin gegen die Handelsverträge gezeiiigt hat, gehört wohl der Offene Brief", welchen Dr. Hugo KordgienPerteltnicken an den Reichskanzler Grasen von Capridi gerichtet hat. .Um zu zeigen, von welchem Geiste die Feudalherren und ihr Anhang beseelt sind, lassen wir den Brief wörtlich so! gen: Offener Brief An Seine Excellenz den Herrn Reichs- ' kanzle? Grafen v. Caprivi. . Berlin. Ew. Excellenz nehme . ich, von der Lage des Vaterlandes tief bekümmert, Veranlassung, das Folgende zu geneigter Erwägung ergebenst zu unterbreiten. Bei diesem Schritte leitet rnich einerseits die Ueberzeugung, daß Sie die jetzige agrarische Bewegung nur deshalb bekämpfen, weil Sie die wirkliche Nothlage der Landwirthschaft noch nicht kennen, andererseits die Hoffnung, daß Sie einer wirklichen Nothlage dieses wichtigsten aller Gewerbe gegenüber als verantwort!!cher Reichskanzler 'auch Mittel und Wege finden werden und müssen, um den Rum der deutschen Landwirth schaft zu verhindern. Es ist sehr wohlfeil und der Herren Richter, Rickert und Genossen würdig, den gellenden Nothschrei der LandWirthe als agrarische Begehrlichkeit zu bezeichnen; ebenso wohlfeil ist es, die dringenden Warnungsrufe echt con,?ervativ - monarchischer .Männer als demagogische Agitation zu discreditiren; noch wohlfeiler ist es, den Nothschrei der Agrarier als gegen die Person Seiner Majestät gerichtet zu stigmatisiren. Mit solchen Mitteln aber schafft man die berechtigte Erbitterung der deutschen Lanvwirthe nicht aus der Welt! - Wird denn Ew. Excellenz als dem vor Gott und den Menschen verantwortlichen ersten Beamten des Reiches nicht bange vor dem verdächtigen Beifallsgetöse der Socialdemokraten, der Freisinnigen, der Juden und Judengenossen? . Halten etwa Ew. Excellenz, der Sie selbst einem adeligen Stamme entjprojjen sind, es für gut oder unabweisbar. daß die Nachkommen der ruhmreichen Officiere, welche unsere Soldaten auf hundert Schlachtfeldern zum Siege geführt haben, nunmehr proletaristrt von Haus und Hof, von der (Scholle ihrer Vater vertrieben werden, nur um den Cohns, Levis und Schmuhls oder auch christlichen Commercienräthen Platz zu machen? (!) Als bürgerlicher Mann bin ich wahrlich kein Freund eines hochmllthigen Geburtsadels, noch weniger freilich ein Freund der vom sauren Schweiß der Productivstände fies) mühelos mästenden Geldprotzen oder geadelter jüdisch Bankiers; aber es muß von jedem Vorurtheilsfreien Kenner deutscher' Verbältnisse anerkannt werden, daß der deutsche ' Adel und namentlich auch die von Juden und Judengenossen vielgeschmähten 'und verhöhnten, sogenannten KrautjunUz" denn doch ganz andere Stützen des Deutschen Reiches und der deutschen Fürstenthrone sind, als die Ritter der von einem u.'.christlicben Geiste so stark durchsetzten Börse und auch ver Industrie sein durften. Deshalb kann wohl erwartet werden, daß sich jeder deutsche Reichskanzler mehr auf die zuerst genannte Kategorie deutscher Patrioten, als 'auf die brüchige zweite Kategorie . stützen muß. Geht es in der agrarischen Frage so weiter fort, so ist die überwiegende Mehrzahl der adeligen wie der bäuerlichen Gutsbesitze? in Deutschland unrettbar dem Untergange geweiht, natürlich -zum Gaudium aller inneren reichsfeindlichen Elemente und wohl auch der französischen Regierung, welcher man als unparteiischer Mann nicht das Lob versagen kann, daß sie die militärischen Kräfte des Landes ganz in derselben Weise hegt und pflegt, wie die landwirtschaftlichen, in der ganz richtigen Erkenntniß, daß das Vorhandesein einer gesunden Landwirthschaft und die Stärke der Armee Correlate sind. Um sich nun aber zu überzeugen, daß in unserem lieben Deutschland bei den jetzigen Getreidepreisen nicht einmal mehr die Produktionskosten von dir überwiegenden Mehrzahl derLandtvirthe gedeckt werden können, bedürfte es seitens Ew. Excellenz nur einer Umfrage bei den sämmtlichen landwirthschaftlichen Centralvereinen. Wir sind wirklich auf diesem kläglichen und dauernd unhaltbaren Niveau durch die unerhörte Überschwemmung mit ausländischem Getreide bereits angekommen. Auch hier muß man leider unwillkürlich an das kluge Frankreich denken, welches trotz aller Intimität mit den russischen Herzensfreunden" recht praktisch und kühl seinen landwirtschaftlichen Vortheil wahrzunehmen verstanden ha!. Nur weil Deutschland noch Eapitalreichthum aus besseren Zeiten besitzt, kann für einige Zeit die Katastrophe noch hingehalten werden. Aber der reichste Brunnen erschöpft sich. Thatsächlich zehrt die Mehrzahl der deutschen Landwirthe ohne eigene Schuld vom Capital, statt sich vom Ertrage der Güte?" zu ernähren. Als Grundbefitzer in Ostvreunen babe icö mich na-
türllch ebenso wie meine Verufsgenossen überzeugen müssen, daß, selbst wenn das Gut schuldenfrei genommen wird, die eigenen Productionskosten nicht gedeckt werden können. Durch außergewöhnliche Geldmittel habe ich mich bisher noch vor einer Katastrophe
bewahren können. Wer kann das aber auf die Dauer? Doch wohl nur wenige, besonders begünstigte. Sterbliche, wie z. B. auch ver eichStagsavgeordnete Herr v. Bennigsen, der ja so fulminant gegen die agrarische Begehrlichkeit im Reichstag gedonnert hat. . So lange dieser berühmte Staatsmann noch sein hohes OberPräsidenten - Gehalt aus der Staatslasse bezieht, wird er schon von der agrarischen Roth verschont bleiben. Es sind aber nicht alle Agrarier in so angenehmer Lage, bei der es übrigens recht wohlfeil ist, gegen seine Berufsgenossen zu donnern. Lassen sich doch Excellenz durch den Beifall eines solchen Herren nicht beirren. Ich wünsche ausrichtig, daß Gott Ew. Excellenz erleuchten möge und Sie die Mittel suchen und finden lasse, die nöthig sind, dem drohenden Untergang der deutschen Landwirthschaft und damit des monarchischen Prinzips zu steuern. Die Geister der Negation regen sich in erschreckender Weise. Ja, wenn es Ew. . Excellenz gelungen wäre, das von ' Ihnen vorgeschlagene, so vortreffliche Schulgesetz burchzübringen, so wäre viel, sehr viel für eine gedeihliche Entwicklung des Vaterlandes und Befestigung deS christlichen Prinzips gewonnen gewesen. Es war ein nationales Unglück, baß sich die Regierung', durch daS jüdisch-liberale Geschrei : engherziger und beschränkter Geister zurückdrängen ließ und eine so schöne Position preisgab. Es hat das 'meinem preußischen Herzen um so mehr wehe gethan, alS ich glaubte, daß' dergleichen Rückzug unte? Ew. Excellenz Führung unmög lich sein müßte. Dieses Zurückweichen vor dem anstürmenden judäischen Liberalismus war der erste Schritt zur Entfremdung der. staatserhaltenden Elemente und zum Triumphe dex jetzigen socialdemokratisch - jüdischfreisinnigen - Rzierungsmajorttät " ! Gott möge es ändern und den derantwortlichen Leitern des Reiches noch in letzter Stunde den Weg weisen, der zur Versöhnung mit den staatserhaltenden Elementen führt, ohne die ein monarchisches Deutschland auf die Dauer nicht bestehen kann. Dies ist der Wunsch eines deutschen Patrioten, der sich nennt Euer Excel lenz ganz ergebener Directo? Dr. Hugo Kordgien-Per-tkltnZckkN. Schulkinder und tgaretten. In den letzten' 10 und besonders in den lekten 5 Jahren hat das Cigarettenrauchen als Laster dermaßen unter der amerikanischen Schuljugend um sich gegriffen, daß es nicht zu verwundern ist, wenn besorgte Jugendbildner es schließlich für. angezeigt gefunden haben, einen' Kreüzzug - der Schuljugend selber, unter Benutzung der p atriotischen Instinkte gegen das Cigarettenlaster in's Leben zu rufen. Die Bewegung ist von New $nl ausgegangen, erlangt aber immer mehr einen nationalen Charakter, In der Stadt New York sind schon jn allen, öffentlichen Schulen, in denen Knaben unterrichtet werden, Anti-Ck garetten-Ligas organisirt, und man hofft, bald genug eine über alle Theile des Landes hin verzweigte Armee denn militärische Namen und SchlagWörter werden ja jetzt immer mehr Mode eine Art Schulkinder Heilsarmee'd'en Cigaretten-Dämon bekriegen zu sehen. Nach New Fork ist gegenwärtig besonders in San Francisco das Interesse an dieser Bewegung ein reges. In New' York hält man folgendes diesbezügliche 'Verfahren ein: Der Schuljunge, der ein Rekrut für diese neue Armee werden soll, hat sich zunächst mit seinen Eltern über dieSache zu besprechen. Dann wird er ersucht, ein förmliches Gelübde oder Pledge zu unterzeichnen, in. welchem es heißt: Wir, die' unterzeichneten' Zöglinge verpflichten uns hiermit auf Ehre, 1. Von diesem Tage an uns des Rauchens von Cigaretten in jeder Form zu enthalten, bis wir daS Alter von 21 Jahren erreichen; " 2. Allen Einfluß aufzubieten, welchen wir besitzen, um alle Knaben der öffentlichen Schulen und andere Knaben, mit denen wir bekannt sind, zu bewegen, das Cigarettenrauchen aufzugeben und völlig darauf zu verzichten. bis sie das Alter von 21 Jahren erreichen. 3. Durch Ablegung . dieses Gelübdes und -Unterzeichnung unseres Namens uns als Mitglieder der Anti-Cigarette-Smoking League der Schule No. ... zu constituir.n." Darauf wird eine Versammlung abgehalten und die' aus 11 Artikeln bestehende Constituticn angenommen. Am ersten Freitag jedes Monats des Schuljahres findet eine Sitzung statt, und die Beamtenwahl wird einmal jährlich, am ersten Freitag nach der Wiedereröffnung der Schule im September, mittels Stimmzetteln abgehalten. Allen Versammlungen wohnt der Principal, res p. . die Principalin bei, und sie dürfen natürlich nicht während, der Schulstunden stattfinden. Dies und noch verschiedenes Andere ist in der Konstitution ausdrücklich ausbedungen. Selbstverständlich gehört zum Esfekt der Sache auch ein äußerliches Abzeichen, ein Knopf, welcher zwar das Eigenthum des Trägers wird, aber doch weggenommen werde kan,wegn der Rath der Zehn das Mitzliedl wegen Bruchs, seines Gelübdes -auSstößt. Nach 6 Monaten " kann übrigens ein ausgestoßenes ' Mitglied, wenn es während dieser ganzen Zeit nicht wieder Zigaretten geraucht hat, neu aufgenommen werden;, aber nach einer zweiten Schuldigsprechung und - Verdonnerurm ist ' keineWiederaufnabme
möglich. Bis jetzt' sollen in New Ydrk sehr wenige Rückfalle 'vorgekommen f em. Es wird den Schulkindern, wie angedeutet, beigebracht, daß das Cigarettenrauchen im unreifen Alter unfäbia macke. späterhin die Pflichten
gegen das Vaterland zu erfüllen, daher auch die Freiheit der Republik gefährde, und seine Bekämpfung mithin eine heilige patriotische Pflicht sei.'Die Leiter der Bewegung hoffen davon mebr Erfola. als von allen Gesetzengegen den Verkauf von Cigaretten an Minderjährige is im, isiua zu: Ein gutes Geschäft. Mit der Verausgabung von Papiergeld in Beträgen von unter einem Dollar, der Fractional Currency", hat Onkel Sam seiner Zeit ein vorzügliches Geschäft gemacht, denn nach conservativen Schätzungen hat dasselbe ihm einen Profit von rund acht Millionen Dollars eingebracht. Die erste Serie dieses Papiergeldes gelangte am 1. August 186? zur Ausgabe und die letzte wurde am 15. Februar 1876 abgeschlossen. Sämmtliche Serien repräsentirten einen Totalwerth von 5363,720.079.51 und von dieser Summe sind bisher nur 5253.447.626.50 eingelöst, so daß also noch 515,272,443.01 ausstehe. Allein in dem letzten Jahresausweis der Bundesschulden ist der ausstehende Betrag nur auf $6,900,504.62 beziffert und der Ueberschuß auf das Gewinn-Conto gesetzt worden, da man annimmt, daß die betreffenden Noten, verloren gegangen oder 'zerstört sind. Die BundesRegierung ist zwar jeder Zeit zur Einlösung derselben bereit, allein die Zahl der zu diesem Zweck präsentirten Noten ist so gering, daß der Congreß keinen Anstand nahm, acht Millionen von der Schuld abzusetzen.. Ein bedeutender Theil der Noten mag ja zerstört sein, aber die selteneren Serien befinden sich wohl zumeist in den Händen von Sammlern, welche dieselben nicht für das Zehnfache ihres Nominalwerthes hergeben würden. Im verflossenen Jahre wurden nur 52953 von diesem Papiergeld eingelöst und zwar in solgenden Posten: 53.49 in Drei-Cents-28 43 in ftirnf,sWa sift9 in v p (j I t1? Zehn-Cents-, 550,11 in FünfzehnCents-, 51095.42 in Fünfundzwanzig Cents und 51173.60 inFünfzig.Cents Noten. Fragmente von Noten, werden jm Verhältniß zu ihrer Größe eingelöst, so daß zum Beispiel für die Hälfte einer Zehnenjsnote ein Nickel, für ein Drittel einer Drei-CentsNote' ein ßents bezahlt wird u; s. w. DjkZ erklart, daß in dem Ausweise bei öeu einzelne? Skljen Cents vorkommen, die jlch aus keiner TJnlUphcaUgn pts lim yejtswerjhs ergaben. Zieht man in Erwägung, daß seit der AusgsdL der setzten Serie, 15. Februar'1876. über 18 Jahr verflossen sind, so ist der Gesammtbetrag der aus stehendenNoten enorm zu nennen; er ist bedeutend großer,' als der.unemgeloste Theil irgend einer andern öffxntlichen Schuld seit Gründung der Republik. Wahrscheinlich werden überhaupt kaum mehr als $50,000 xnsMndige Noten zur Einlösung Präsentia -fstxt den, so daß Onkel Sam's Profit sich T f T . r m rm imi ' ' . lazlienlla? woy! aus 0 Millionen Dollars belaufen dürfte. Es ist übrigens bemerkenswerth, daß unter den 'ux Einlösung präfentirten Noten sich zahlreiche FtWcate befanden. . Im vorigen Jahre wurde?, Hir oben sagt, Noten im Werthe von 52953 eingelöst', und hiervon waren ft'.srif i. oci t5a!i,i.lcaik im nennwerly von 22, also ca. 8 Procent. Dies beweist, paß I.?.. 1 r " 'J , i oie tfaijcqmunzcr suma ?am vtx ver Verausgabung der Fractional 'rency" in bedeutendem Maße ConcurttNZ machten und daß die mit falschen Note angeschmierten Personen die Falsificate mjt großer ..Hartnäckigkeit festhielten, um dieselben schlZeßlich doch noch an den Mann zu bringen" Die schern ihnen jetzt auch zu gelingen. Wo ki Jnlonde. Fünfunddreißig Millio. nen Bushel Austern werden jährlich auf der Welt verzehrt. Davon liefern die Ver. Staaten 30000,000 und Maryland allein 11M)M) jm Werthe von etwa 56,000,000. Die alte st en Bundesse natoren sind gegenwärtig Morrill von Vermont, 84 Jahre alt; . Palmer von Illinois, 77; Harris, von Tennessee, 76; Pugh von Alabama, 74; sowie Shermsn von Ohio und Hunton von Virginia mit je 11 Jahren. Eine für Vlttrthumsforscher interessante Entdeckung jyurde dieser Tage auf dem höchsten PunZt'e der Blauen Berge, zwei Meilen oberhalb Hamburg, in 'VerkS County, Penn., gemacht. Es ist ein rauher Steinwall, der einen kleinen Raum einschließt, während die Rollsteine in der Nähe deutlich eingehauene Hieroglyphen zeigen. .Nur 452 Pfund wiegt ein gewisse? Bliß von Bloomington, Jll. Er ist 25 Jahre alt, trägt Kragen No. 19 1-2, Hut No. 7 5-3 und Schuhe No. 12. Dabei ailt dieser gewichtige Vertreter des Männergeschlechtk asö einer der besten Wslzertänzex imTown, such kommen ihm im Wettlaufen nur Wenige hleich. Die Waldbränd 1 welche in des letzten Tagen , in Burlington County, N. Z).. wütheten, haben etwa 5250.000 Schaden angerichtet; werth volles Waldland und verschiedene Acker Preiselbeerenfelder wurden'erstort und viel Wild kam in den Flammen um. Rufhville,' Jll.. befand sich in einer, der letzten Nächte ohne Beleuchtung.: Um 1 .Uhr Nachmittags wurde die Stadt von einem Sturme heimgesucht, welcher die Anstals zur Erzeugung des elektrischen Licht,? ihres Daches beraubte, Scheunen und Zäune wurden : niedergeworfen und Bäume entwurzelt. ' '95 1 w0 rleanö ist die einzige größere Stadt in den Ver. Staa ten die noch kein Abzugtcanalsystem hat.- Eine Privatcompagnle hat jetzt ita . Lau . oneS . sollen uniex- tmm
rerdrles oegonnen, weicher zur IZrhebung einer angemessenen jährlichen Gebühr von d'en Hausbesitzern berechtigt, welche Vortheil von der Anlage haben. In Tallulah, La., sind, wie bereits telegraphisch gemeldet, im Gan-
zen'8 Neger wegen der Ermordung des Pflanzers H. B. Boyce gelyncht worden. Weitere vier Farbige wurden als Mitschuldige zu je 10 Jahren Zuchthaus verurtheilt und die übrigen Berhasteten, 13 an der Zah!, freigesprochen, da keine Beweise gegen sie vorlagen: C'apt. Thos. N. Keen von dem englischen Dampfer Delcomye", der durch eine kleine Verletzung der Vorschriften in Brasilien sechs Menschenleben rettete und dieselben nach New York brachte, ist dort um 5100 gestraft worden Schmachvoll! Die Geretteten waren ohne Ausnahm:Amerikaner. JnAlleghenyCity,Pa.,ist Heinrich Adolph Meese, einer der altesten deutschen Bürger der Stadt, im Alter von 75 Jahren gestorben. Er wanderte 1847 als Schmiedegesell aus Westphalen ein und kam direkt nach Allegheny, wo er ein Vierteljahrhundert lang ein Angestellter der Gasgesellschaft war. Der Verstorbene war das älteste Mitglied des dd Fellows-Ordens von West-Pennsylvanien. I n B r 0 0 k l y n st a r b das zehnjährige Schulmädchen Julia Burggraf an der Mundsperre. Veranlassung derselben war die Jmpsung, welcher sich das Kind in der Volksschule an Staggstraße und Bushwick-Avenue vor drei Wochen hatte unterwerfen müssen, trotzdem es erst vor eincm Jahre revaccinirt worden wär. Bald nachdem der Virus unter die Haut eingedrungen war, begann der Arm zu schwellen, und äußerst heftige Schmerzen stellten sich ein. Allen Symptomen nach zu schließen, war Blutvergiftung eingetreten. Der bekannte TammanyHäuptling Richard Croker in NewAork hielt sich kürzlich einige 'Tage in Washington auf. Er . soll beabsichtigen, sich gänzlich von der Politik zurückzuziehen. Sein Arzt hat ihm gerathen, sich auf unbestimmte Zeit Rast zu gönnen und er fühlt es, daß er zu diesem Zwecke der Politik gänzlich entsagen müsse. EI ist deshalb wahrscheinlich, daß ex vzn dr Führerschaft der Tammanyten ganz zurücktreten' und sich ausschließlich seinen Privatgeschästen widmen wird. Der britische Dampfer .Bovic" nahm auf seiner letzten Ausfahrt von New Sor! nach Liverpool eine Anzak)'l'"amer!ksnischer Schafe mit, die in England' ausgestellt wer.dey sollen.- Die Thiere haben dem Eigenthüner G. H. Davidson von Milldrook, N. F., heuits mehrere Preise eingebracht, und m den letzte drej Jahren fielen auf amerikanischen Ausstellungen nicht weniger als 323 Preise auf Davidson's Farm gezüchteten Thieren zü davon 21 auf der WeltSusstilluna in Chicago. Es ist das erste Ma dah amerikanische Schafe zur Ausstellung nach England, gesandt KM','". " ' " "":" Der Kohsen grab er-Streik hat fiirJoliet,Jll., in vielen Beziehungen Unannehmlichkeiten zur Folge. Die. Jllinois-Stahlwerke sind mit der Einrichtung von Vorkehrungen zur Feuerung mitKohlenöl beschäftigt. Die Elgiliet- u. Eastern - Eisenbahn, welche mit' den Kohlengruben ein riesiges Frachtgeschäft machth'at' äugenblZcklich etwa einViertel der Gesammtzahl ihrer Lokomotivführer, Heizer und Bremser entlassen, und ioenkz der Streik noch lange andauers.werden die Kohlenvorräthe in dem StaatszuchtHause sehr zusammenschmelzen. Es werden bereits Einrichtungen zum Brennen von Holz getroffen, da Kohlenöl innerhalb der Zuchthausmauern flicht gebrannt werden darf. - Der Schuh' der dem Aussterben entgegen gehenden Ähiergrten derenZahl sich durch eine unvernünftige Verfolgung 'derselben rasch vermindert Hat, scheint erfreulicherweise mehr und mehr'Anksang u finden. So hat die Regierung von Chile kürzlich ein Gesetz erlassen, durch welches für die Zeij von vier Jahren die Jagd ' auf See-Hund-, Walrssse v. s. w. an der chilenischen Küste verboten w:,d. In ähnlicher Richtung .liegt eine Maßregel, welche der Rajah von Sarawak angeordnet hat, indem -er den Naturforschern und denen, die sich dafür ausgeben. den Eintritt in seine Besitzungen verboten hat, um der Verheerung, welche unter den seltenen PflanzenArten, besonders den Orchideen, welche sich in dt setzic Jahren vollzogen haUr, ein Ziel zu seen. '' deutsche Lv,al-NachriÄtett. Provinz Brandenburg. ! Der 50 Jahre alte Maler Bokelmann in Berlin ist an den Folgen fines eigenthümlichen Unfalles gestorden.' M Gelegenheit seines 50. Geburtstagei hatten ihm seine Schüler einen Lorbeerkra'nz überreicht, den er im einer Wand seiner Wohnung heftftigea wollte. Hierbei hatte er daß pngflick, von der Trittleiter zu fallen und sich mehrere Rippen zu brechen, die jyj den Körper eindrangen unh edle innere Organe verletzten. Bei einein Brande in der Bixkenstraße zu Berlin wurden der Brandmeister TJittmann der Oberfeuermann Lembke und zwe, Feuermänner schwer verletzt. Das mit einem Auswand von 700,000 M. erbaute Dienstgebäude der Jnvalidi-jats-und- Altersversicherungs-Anstalt Berlin in der Klosterstraße ist eröffnet worden. Im M!de bei Zehlendorf ist die' Leiche deS Sekütyss Hucke von der : Staatöschulden-Verwaltung jn Berlin gefunden worden. Hucke hatte sich erschossen. In ' dem fünfstöckige Trockenhause der Rizdorfer Linoeumfabrtk brach neulich Abends Feuer aus. Die Feuerwehren dej Ortes, der .Umgegend . und der Berliner Feuexwehr gelang es erst nach mehrstündiger Thätigkeit. , den Brand zu löschen. Ctofcf . Vaarenvorräthe ' jind vv-
vrannl. In Drossen wurde der Eisenbahnarbeiter Schwarz beim Nangiren getödtet. Der Schiffer Neumann aus Veelitz ist in der Drage ertrunken. Provinz Ostpreußen.
- Der Gefangenen-Oberaufseher Wilhelm in Neidenburg wurde am Tage der Hochzeit seiner Tochter, wahrend er fröhlich und munter unter den Seimqen saß. von inem Herzschlage getrofsen- Der letzte im Kreise Allenswn wohnhafte Veteran aus den Freiheltskriegen. Valentin Koza, Gcmemdehirte in Woritten, ist im Alter von 97 Iahren gestorben. Auf dem Rückwege aus der Stadt hat der Eigenkathncr Schade seinen Schwager, den Eigenkäthner Gronert. mit dem er schon lcmqe in Feindschaft lebte, ermordet. m Chausseegraben, unweit Scheleken, wurde die Leiche mit Schilf und Gras zugedeckt aufgefunden. Dieselbe wies mehrere Messerstiche auf und der Schädel war zerschmettert. Provinz Westpreußen. Der Stauermeister Tosch in Danzig siel beim Verladen auf' dem Dampfer Lübeck" über Bord in d5e. Mottlau und brack auf einem im Wasser stehen fcr lt,n Nkabl das Genick. Der .Werttübrer Lanastein von den Säge werken in Stubm wollte seinem elfjährigen Sohne, der beim Angeln auf dem weißen See in's Wasser gestürzt war, zu Hilfe kommen, versank aber in die Tiefe und Vater und Sohn fanden ihren Tod. Aus Gram über den Tod feiner Ehefrau ist der 60jährige Schlosser Elbinger zu Dlrschau derselben freiwillig gefolgt. Man fand ihn in seiner Wohnung bereits entseelt vor. Der Schuler. der landwlrty schaftlichen Winterschule Baruth aus Linde, der durch einen Schuß auS einem Revolver am Kopfe-schwer ver mundet wurde, ist gestorben. Seine Eltern verlieren ihren einzigen Sohn. Provinz Pommern. In Kolbera.hat sich der Unteroffi zier Fritz, welcher vor einigen Tagen aus dem Garnisonlazareth entlassen worden war und wegen Untauglzchkeit den Dienst quittixen sollte, ln der Ka ferne erschossen. Der Schlossermeister Haubt aus Labes ist seit einigen Tagen spurlos verschwunden. Alle Nachforschungen sind bisher erfolglos gewesen. Das Gastwirth' Gahl'sche Ehepaar in Demmin feierte im Kreise zahlreicher Kinder und Kindeskinder zn voller' Geistes- und Körperfrische das Fest hex golhenen Hochzeis. Die Einsegnung des ZubelpaareS ,'Zn dex Kirche vollzog Superintendent ZhW. Provinz Schleswig - Holstein. Auf fr'rner Dienstreise in der Oberförsterel zu Reinfeld ist der Fnstrztl Hinüber, seit dem Jahre" 1885 tt Forstmeister in Kiel thätig, infolge et jies Schlaganfalles plötzlich gestorben. ' Das seltene Fest her eisernen (65jährigen) Hochzest feierten m Neustadt der penstonirte Amtsdiener Tank und dessen Gattin aus Cismar. Tank ist ein noch immer rüstiger 93jähriger Greis, seine Frau.geboren am 23. Septemder '15, zst körperlich nicht mehr rüstlg. Die' Dänischen Unterthanen, Kommis Rasmüssen ' und Meierist Nielsen, Beide in Gramm, sind wegen groben Unfugs aus dem preußischen Staate ausgewiesen worden. Der Hofbesitzer und Gastwirth JenS Laut rup Peterfen in Tingleff wurde von einem Hengst derartig vor die Brust gegen, daß er am folgenden Tage seiL:. U7Mfi -v.r r " ? . nen uii augav, Provinz Schlesien. Durch eine Benzin-Explosion in den Kellknaumen eines Kaufmanns in der energane zu reslau wurden die untern Stockwerke des betreffenden HauT.t . .ft" 1 rr; , , v 1 m , 1 jciiuu. Mit zahlreichen emonner des Gebäudes würden mit Leitern durch die Feuerwehr aus dem brennen den Hause gerettet. Eine Person wurde fchwer verletzt. Aus der Gräbschnerstraße dortselbst wurde der 86 Jahre össt"ensionirte Feldwebel Ferdinanh Karger beim Ueberschreiten des 'Ficht? dammes von einem Motorwagen der elektrischen-Straßenbahn zrr Boden gerissen und überfahren, so daß der Tod auf der Stelle eintrat. Im Dorfe Lichinia bei Leßnitz sind durch eine euersorunst Wohnhäuser und viele Scheunen und Stauungen 1 ist Zlfche gelegt worden. Vier Kinder fanden h den Flammen den Tod. Auch eine Anzahl Rinder ist verbrannt,- Die ntjteyungZursache des Brandes ist nicht aufgeklärt. In den Forsten der Herrschaft Brynnek (Kreis Glekwitz) sind 200 Morgen Schonuna. im KoS litzer Dominialforst (Kreis Lüben) 300 m r iuiyiijgu vtutjujjuyuqci cyonung Nieder gebrannt. Provinz Posen. In denStädten'Ostrowg'und Alnau haben Feueföbrünste grsßenScHden verursacht. -'Der Destjyateux Leo Lewek von Posen wurde vor län? gerer Zeit von der Strafkammer wegen Steuerdefraudation zu 10,169 M. Geldstrafe verurtheilt. Da L. flüchtig geworden war, von ihm also das Geld nicht eingezogen werden konnte, wurde die Mutter des Lewek, welche Besitzerin der Destillation war, in einem späteren Verfahren verurtheilf, 'die 10,169 M. zu bezahlen. Der Mann'tti in Jnowrazlaw - ermordeten Vorkost'Händlerin Frau Galinsky, welcher als des Mordes verdächtig in Untersuchungshast sitzt, hat jetzt den Schmied Bialkowiak der That beschuldigt. Btalkowiaf ist ebenfalls verhaftej woren. Provinz Sachsen. ' Der Justizrath Sickel in Raumbürg, welcher', wegen Unterschlagung bon Mündelgeldern verhaftet war. ist in die kgl. Irren- und Nervenklinik zu Valle g. . zwecks Beobachtung seines Velsteszustandes übergeführt worden: man will Spuren von Irrsinn U ?h'm gefunden haben. .Zwischen Ermsleben und Reinstedt fand -ein Eisenbabnunfall statt, bei dem ein Fuhrmann schwex perleht und sein Pferd sofort getödtet nzurde. Der jüngst rn WQjKoura verstorbene KaMsnq
DaS Gehekmttlß der Kraft. On acht Akten )
nwtt' . , ' " Lji y ? V"ttL! tPi w' äl rr-il uli fi - w ' '.ii'- in
3. Akt. . ' Sie machen die schwierigsten Kunststücke vor, Sie stellen sich gar auf den Kopf. Auf schimmernder Glassäul', schwank wie ein Rohr ' Das kann gewißlich kein Tropf. Denn dazu gehört Kraft, erzeugt durch den Gebrauch von Johann Hofss Malzextrakt. Er hebt die Energie, regt die Ernahrungs-Muökcln an. verbessert den Appe. tit und befördert die Bcrdauung. Er ist gleich zuträglich für Mann, Weib und Kind. - AlS Tafelgetränk für Ncconvalescenten ist er unvergleichlich. Käufer werden vor Betrug und Enttäuschung gewarnt. Sie müssen darauf bestehen, den ächten Attikel zu erhalten, derselbe 'ist kenntlich durch Signatur Johann Hosf" am Flaschenhals. Eiöner & Mendelj on Co., Agenten, 152 & 154 Franklin Str., N. I.
Gustav Lücke haf die Stadt ANlgöebürg mit einigen Vermächtnissen bedacht. So hat er zu einer Lückestiftung 150.000 Mark bestimmt, für daS Kloster St. Annen 6000 Mark, und für das städtische Museum 10.000 M. ausgesetzt. ProvinzHannover. Landes-Oekonomierath von Hopdenstedt aus Sckladen ist in 5?olae eines Unfalles in Wiesbaden plötzlich gestorben. Die 62jährige Wittwe des Althändlers Voges, gen, Garbe, in Hannover, welche als Handelsfrau in Konkurs gerieth und bei Auffieljung ihres Vermögensverhältnissetz falsche Angaben machte und als richtig beschwor, wurde vom Schwurgericht wegen Meineides zu 3 Jahren ZuchtHaus verurtheilt. In der Familie des Kolonen Leimbrink zu Oesede sind 4 Kinder, im Alter von 16.14, 12 und 8 Jahren, innerhalb drei Tagen an Diphtheritis gestorben. Wie weis heutzutage ' die Vereinsmeierei gehf, wag' daraus ersehen nzerden, ''daß' iif Sulingen ein ' Bräutigamsverein ezistirt. Die Statuten sind leider nicht bekannt. Provinz Westfalen. Dortmund hat jetzt 100,176 Emwohner und ist damit in 'die Neihder Großstädte getreten. In 'den letzten 21 Jahren hat sich die Einwohnerzahl der Stadt verdoppelt, - Dem Httlg!hilfen Oswald Körner in Halle i. W., welcher sich bei der Sektion einer Leiche eine ganz unbedeutende Wunde an einem Finger zugezogen hatte.in deren Folge Blutvergiftung eintrat, mußte )ie Hglch amputirt werden. Der !igarrenmacher Steube 'in Bünde hat eineheigenen 1'ljährige'n Sohn. t(k chlagen. ' Der Vater stellt en Vorgang folgendermaßen dar: Er habe seinen Sohn gezüchtigt, worauf dieser fortgelaufen sei. Hierauf habe er ihm mit einem fingerdicken . Stock nachgeworfen und damit so unglücklich an den ' Kopf getroffen, daß der Knabe, nach einigen Ständen gestorben sei. Das Bauerngut 'des Besitzers' Lüke in Eichen brannte nieder, wätzrend derselbe in der Kirche' war. Zwei Kindes würden von dem brennenden Strohdach verschüttet und kamen in den Flammen um, ein drittes erlitt lebens gefährliche Brandwunden. r-0 Königreich Sachsen. JnDresden sind gestorben der Baurath 'Lipsius und' der Medicinalrath Prgf. Neessgiz. Vom Dresdener Verein .Volkswohl- wird die Errich. tung eines Parks am Feldschlößchengeplant. An Stelle der AugustusBrllcke dortselbst soll ein Neubau treten, für den bereits 2,200.000 Mark gesammelt sind. Bankier Bauch.von der Firma Ferdinand Ehrler und Bauch 'm'Zwickäu, hat' siH'krschossets. Das Motiv der hat ist unbekannt.In der Gegend von . Chemnitz haben schwere Gewitter gewüthet. In genannte? Stadt selbst schlug der Blitz in den Thurm der Petrikirche am Schillerplatz, in Rochlitz in die Kuni gundenkirche und zerstörte die merkWürdigerweise neben dem Blitzableiter hinführende Gasleitung, sodaß die Kirche, in Kurzem vollständig mit Gas gefüllt war. Aijf die Gewittez folgte bisher stets eine Erhöhung dir LufjWärme.'' Jn'Peipzig istdas n.eubegründete Mädckjn-Gymnqsium cj'offnet worden. Die Zahl der Schülerinnen beträgt zunächst elf. Die Anstalt steht unter der 'Leitung von Fräulein Dr. Phil. Käthe Windscheid, der Tochter des verstorbenen Pandektenlebrers. --i Oebenken Sle, daß die WiSeonson Centxal Vahn unbedingt daS Zutrauen deS Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, St.. Paul, MinneapoliS und dem Nordwesten ist und sernexhin als die Pullman Linie zwischen' Chicago, Milvaukee,-Asbland, Duluth und den Plätzen am Supexior See angesehen wird. Bedenken Sie ferner daß die WiSconfin Central die bedeutendsten Punkte in Wiöconsin berührt, mehr GeschäftsPlätze erreicht als irgend eine andere Linie im Nordvesten, daß der Speisevaaen feiner ausgestattet ist als iraend einer oer anoeren Linien.' . . - t. ' . '"Ki! Für weitere Auskunft als, Raten, Routen, wenden Sie sich an den nachsten Ticket Agenten oder an ' 2aS. S. onb, (Jen. ?ass. Ugent, -. , ' Mvaukee WiS.
Marktbericht. Wholesale-Preise. Groceriek. ' Zucker: Harter tz5.24. Guter gelber tz3.t. -Gewöbnl. selber tZ.k.
. Kaffee: geröst. Banner, Lion und Java . 7&c (in öu Piv saam) Capital 23c Pilot 23c Dakota Brazil t Getr. Aepfel 7c Pfirsiche 14)ic Corinthen 5c Pflaumen 7c Aprikosen 16c Früchte und Sem üse. epfel per Faß tg.00 Citroren per Kiste $3.50 Orangen per Kiste $2.50 Kraut per Faß $2.00 Zwiebeln per Faß $3.50 Rüben per Faß $1.50 Bohnen per Bushel $1.80 Kartossein per Bushel 80c Süß-Kartoffeln per Faß $3.50 : Mehl. Winter-Weizen pat. $4.00 Frühjahr-Weizen pat. $4.00 Winter extra $2.50 Gewöhnliches $1.75 Roggenmehl $3 10 -- Hafergrütze $5.75 Butter, Fier und Seslügel. Butter, frische Country 10c. Eier, frisch, per Duß. c Leb. Geflüael: Subner sie an kund Spring ChickenS c; Häbne Sc; Turkey ennen ?c-. Cnren Ujc: Gänse $4.80 per Dutz Dr. C. R. Schaefer, ZSrzt und Chirurg, No. 430 Madison Avenue, nahe MorriS Str Evrechkunden : -9:80 UhrWorsen, l-4 Uhr 9fndiwtiinn 1 tlfi nra - I .Nii..HH.f , w tVfrttVV. Teledbo 282. Dr. I. A. Sutelisse, öeschastigt flch aukschlieblich it wundLrztttche lautn un mu eiqlecyr, uns unrrnrhette flo. 95 Oft Market trahe. Offieetde : dt 10 Uhr Borin. Still ir aam. DvnnragD igmome. TeleH01 C. Sneris, Deutscher Zahn - Aizt, No. 8j Nord Pennsylvania Str. a a I wirk tvf Wunsch auaewäklt. Dr. Buröhardt, Deutscher Arzt. Ossiee und Wohnung: No. 362 Süd Meridian Str. Ofstre'Stunden : S bil l Uhr orm. 2 btl I Uhr Nachm. 7 bil l Uhr bdl. onntaal l 9 Vormittag. Teledbo 8. CHAS. tt, QUELLER, Deutsche Apotheke. Nachfolger von W. W. Scott. Zlo. S67 Virginin ZSvenus, Ecke 6oburn Str. Telephon 1747. achtalocke an der Eeitentbüre. Reievte Xaai nndachtl sorgfältig gefüllt. Freie blteferung. Dr. PPAPP, Office: 134 Nord Pennsylvania Str. Offiee-Stunde von 5-4 Ulx ach. - Rp. 4s5 Vadispn Avenue. c ewndkft vß za-u Uhr P?r. - Qohnnag: 197 91, labmakr..,Scke erntftr. 9-r 1 vmt releph . Z Wohnung SS. Dr. Wagner, Office : Zlo. 60 Ool Ohio Str. . Osficetunde : 910 Uhr ortttagl. li Nhr Nachmittag!. ohnung : Gdt Vr,adway m LU,l Ob. Telephon 8. Dr. I. Bühler, Deutscher Arzt. 12 Ost Mc(7arty Otrasi, nahe zu Delaware Straße. Osftce-Vtundkn: 8 Uhr vorm.; Z Nhr Nachm.: 7 9 Udrbeadl. Teleph,!. Mieodore Stein, Nachs,lger tz. V3. C KnfeeTfo. " Abpralle on Besitztiteln und Skunk
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mhm ribuns ist das einzige Blatt in Jndiana, wel iheS die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Plntokratie vertritt. Al, , Organ des Volkes und nicht einer Partei oder Parteiinteressen kämpft sie unentwegt kür Freiheit. Necht auf allen Gebieten des Lebens. Die Arbeit deS Volke? ist die Schöpferin Üek Wohlstandes und darum wirken nur für solche soziale Reformen, welche die Arbeit zur sreubebringenden Luft, statt zur iederdrüc?enden Last machen. Zeder fortschrittlich Gesinnte, ssllte eS als moralische Pflicht epßnd Leser der Inöiana Tribüne zu sei DaS reichhaltige Sonntags Vlatt bietet eine Fülle unterbauenden Lese. ... nvsses. Der Abonnemellts Preis der täglichen Tribüne ist L2c, dee SonntagSblattS gx, beider zusammen IS EtS., per Woche oder dtö. per Monat. Durch die Post versandt, kostet bal Tageblatt $3, daö Sonntagöblatt 92 per Jahr, beide zusammen 00 in Vorausbezahlung. mtekfuchen aller Art werden rasch und billig auSgeführt. Eintrittskarten, Quittungen. (?onOitutionen, Netbnungen. ßZesästSkarten, yriefföpse, Zirkulare VrogramQe n. s. für Geschäftsleute und vereine werde geschmackvoll ausgeführt. WS-WS-kWU 3iiit2y Cli5, dr
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