Indiana Tribüne, Volume 17, Number 231, Indianapolis, Marion County, 10 May 1894 — Page 2

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Jndiana Tribüne. Erscheint Täglich und Sonntags. Tie tZgliche .Tribüne- kostet durch den Träge, Cents per SZoche, die SonntagS-.Trtbüne- K SentS per Woche. Beide zusammen 15 Sent oder 85 Cent per Monat. Per Post ,geschickt in Vor auSbezahlung V per Jahr. Office :No. 18 Süd Alabaa Str. Indianapolis. Ind., 10 Mai 1894. Gelehrkgkeit der Nobben. Unter den vielen Arten wilder Thiere, die man dressiren,' und deren Begriffsvermögen man ausbilden kann, gehören die Thiere mit den schönen Augen, die Seehunde nämlich, zu den dankbarsten, und Kenner widmen sich dieser Dressur mit besonderer Lust und Liebe und mit stets steigendem InDresse. 2ie Fähigkeiten der Seehunde", sagte jüngst einer dieser Bestien-Päda-gogen, scheinen geradezu unbegrenzt zu sein." Und das ist keine Uebertreibung, insofern man nämlich bis jctzt die Grenze nicht gefunden hat. Diese .Thiere lernen nicht blo5 nachahmen, sondern auch in einem Grade, welchen Viele als Vernunft zu bezeichnen ge neigt sind. Alles ür!?gin. i Zum Unterschied von fall allen ante -?en wilden Thieren, lassen sie sich ohne -Anwendung von Strasen oder Züchtigungen ausbilden (wai beinahe wie 'eine Satire auf die Behauptung sehr Aieler aussieht, daß die?, nicht einmal fyim Menschen möglich sei.) Der Seehund ist das furchtsamste und nervöseste der größeren Eilten Thiere, und mit der Anwendung eine Peitsche kann man weiter nichts erreichen, als ihn er'f&uitn. Andererseits hat man bebachtet, daß ein Seehund beständig jseine Kenntnisse vermehren und erhö,'hen kan bis zu seinem Tode. : Ein solches Thier weiß ganz genau, ,daß-es Belohnung erhalt? soll, wenn jts vollbringt, was man von ihm erwartet, und daß man es im entgegen.gesetzten Falle nicht belohnen wird, 'und seine Forderungen sind dementjsprechend. Wenn ein dressirter Seehund seine Stückchen aufgeführt hat und durch irgend einen Zufall seinen Fisch nicht kriegt, so pflegt er, mit dem Schwanz auf den Boden zu schlagen und zu schreien, bis er seinen Dressurmeiste? auf das Versäumniß desselben aufmerksam gemacht hat. Dagegen erhebt das Thier nie den geringsten lZinwand, wenn es die von ihm erwartete Arbeit n i ch t aus-zeführt hat und daher sein Honrar" nicht kriegt. Man hat die Seehunde zu einer langen Reihe von Leistungen dressirt. worunter das Spielen von Banjos, Tambourinen, . Trommeln, Guitarren, Cymbeln u. s. w. obenan steht. Natürlich spielen sie keine besondere Weise auf den Musikinstrumenten, wenn dieselbe nicht schon im Instrument enthalten ist; aber sie eignen sich doch völlig den mechanischen Theil des Spieles an und beginnen und schließen nach Verlangen. Manche Seehunde sind dazu gebracht worden.auf Befehl solches Spiel mit einem gewissen Gesang ihrer eigenen Sorte zu begleiten. Sie rauchen Cigarren und blasen den Rauch ganz so von sich, daß es aussieht, als ob er durch ihre Nasenlöcher komme. Auch ahmen sie manche Tänze gut nach, tragen im Wasser einer dort schwimmenden Person eine Leine zu, schieben Yachten vorwärts, drehen Schleifsteine und Hantiren auch einigermaßen mit der Nähnadel. Nur die gelehrigsten Hunde lassen sich mit einer gut dressirten Robbe einigermaßen verglei chen. Nicht blos der menschliche Ausdruck im Auge des Seehunds ist schon ausgefallen, sondern auch die bedeutende Mannigfaltigkeit der Charaktere, ja soaar der .Temperamente unter itWn. Manche Seehunde scheinen das Leben W ernst zu nehmen, wahrend andere einen guten SckerZ vollau? würKZn. Der Grad der Intelligenz ist bei ihnen auch ein sehr verschiedener, aber das Gefühlsleben aller hat etwas stark m .rxc Y . - , jjuiiU)iia)Z5. Bei den Robben ist e3 trsicbiinfT ra w anderen Thieren, daß dasDressiren nicht in zu zartem Alter beginnt, sondcrn erst wenn sie ein gewisses Maß von körperlicher Stärke ttlanni Zu den drolligsten Dingen gehört ein C . . J vseeyunos-Harlekln, und einer Truppi dressirter Seehunde darf ein solche, Possenmacher gewöhnlich nicht fehlen Naturgas. Statistik. Vom geologisch. VermessunaZbüreau. unserer Bundesreaieruna Utai ein interessanter Eztrabericht vor. der r.X. !l C On . -r - . iiuj mit oem eroraucy von caturgas oder Erdgas in den verschiedenen Theilen unseres Landes beschäftigt. Es bestätigt sich darnack. wie sckon längst angekündigt wurde: .daß der onjum von Naturgas für häusliche uno sur ianusactur - Zwecke ein im mer beschränkterer wird. Die drei besonders untersuchten asseiver stnd die m den Staaten Ohio, Pennsylvanien und Jndiana. Unter diesen behauptet nur Jndiana bis jetzt seinen alten Rang in der Produktion und dem Verbraucb von Naturgas. Dagegen ist in Ohio und Pennsylvanien, wie tm Allgemeinen seit zehn Jahren ein beständiger Rück cana zu verzeichnen. Der Gesammtwerth des im vorigen Jayre in oen Äer. Staaten consumirt:n Naturgases . betrug $14,346,250 Das ist eine Kleinigkeit mehr, ali 1892. in welchem Tiahzt kür 814.300., 714 verbraucht wurde. .Entschieden das größte Naturaas-?labr war 1883: damals betrug der Gesammtverbrauch 522,629,875. Aber seitdem ist eine fast ununterbrochene Abnahme erfolgt, und der Verbrauch des letzten Jahres sieht hinter dem von 1883 um nahezu 81-2 Millionen Dollars zurück. ' . Äutm.. jn. Ukiivsöntm Staaten

finde! man Naturgas in praktisch verwerthbaren Mengen noch in New York, Illinois, Kansas, Missouri, West - Virginien, Texas, Arkansas. New Mexico, Utah, Tennessee und Wisconsin. Von entscheidendem Be-

lang sind aber nur jene drei Staaten. Bei Weitem der vedeutendjie urner letzteren ist heute Jndiana, dessen gaserzeuaendes Gebiet etwa 2500 Quadratmeilen groß ist. Nur in Jndiana ist das Angevot des Gases nicht unter die Nachfrage zurückgesunken, und zwar trotz der Thatsache, daß das Gas von von tkeilweile auch in Nachbaraeaenden durch Rohrenleitungen befördert wird. Im vorigen Jahre brachte oas Gas von den Feldern dieses Staates $5, 718,000 ein. gegen $4,716,000 im Jahre vorher, und es wurden walzrend des Jahres 5,720.000 Fuß Gasröhren gelegt. Auch hat sich nur in Jndiana der Verbrauch vieles Gases für Geschäftszwecke gesteigert.. .Neben der Abnahme der Produktion hat übrigens auch der Umstand, daß 1893 höhere Preise gerechnet wurden, zum Rückaana des Verbrauches im Allgemeinen wesentlich beigetragen. - Das Ende der Naturgas - Herrlichseit säint in nickt allzu weiter ??erne zu liegen, und auch die Entwicklung in Jndiana durfte sich schUetzliä) ebenso zestalten. wie in dem classischen Naturgas - Staat Pennsylvanien. Dle OuaUa-Rtpudlik. In einem der reichsten Gebirgsthaler des westlichen Nord-Carolina, von dem Ocona Lufta und Soco Creek durchströmt, ist die ca. 50,000 ' Acres große Qualla-Reservation belegen, welche den Ueberbleibfeln des östlichen Zweiges der Cherokee-Jndianer gehört. Ca. 10,000 Köpfe stark, bilden diese Indianer nebst den in ihren Stamm aufgenommenen Weißen sozusagen einen Staat im Staate, eine Republik, welche von der - Staats- wie - von der Bundes-Regierüng durchaus unabhängig ist. Die kleine Republik hat ihre eigene Konstitution. An der Spitze des Gemeinwesens steht ein auf vier Jahre gewählter Häuptling, welcher das bescheidene Salär von $500 pro Jahr bezieht und $4 pro Tag für die Zeit erhält,' die er im Interesse des Stammes in Washington zuzubringen hat. Ihm zur Seite stehen ein Assistent, dessen Dienste mit $250 pro Jahr honorirt werden.ein Executiv-Beirath von Dreien und je zwei Delegaten für 100 Stammesangehörige. Wiewohl der Häuptling das Vetorecht hat, darf er in keiner Stammesangelegenheit eigenmächtig und ohne die Zustimmung des Council vorgehen. Das Wahlrecht ist auf jeden männlichen Indianer, der das 16. Lebensjahr zurückgelegt hat, und die mit Indianerinnen verheiratheten Weißen beschränkt; zum Häuptling kann jedoch nur ein Cherokee im Alter von 35 Jahren gewählt werden. , Eine weitere Bestimmung besagt, daß Niemand, der jemals den Weißen hilfreiche Hand bei einer UeberVortheilung der Indianer geleistet hat, oder das Dasein Gottes und ein zukünftiges Leben mit Belohnungen bzw. Strafen leugnet, irgend ein Amt bekleiden darf. Bemerkenswerthe Harmonie herrscht in dieser kleinen Republik und die den Wahlen der Beamten haben sich meistens mit Stimmeneinheit vollzogen. Für die Etablirung von öffentlichen Schulen ist durch die Constitution Vorsorge getroffen und die Schulverhältnisse sind so gut, daß die Cherokees an allgemeiner Bildung die ärmeren Weißen der benachbarten Districte bei Weitem übertreffen. Jn den Schulen wird nicht nur Englisch, sondern auch die Cherokeesprache gelehrt, auch werden die Zöglinge in verschiedenenHandfertigkeiten, wie Korbslechten, Gravi ren von Pfeifen u. s. w., unterrichtet. Die Mehrzahl der Indianer gehört christlichen Religionsgemeinschaften an und zwar zumeist den Baptisten und Methodisten. Die Ehegesetze und son stigen socialen Verordnungen werden streng beobachtet. Die' Geschichte dieser Cherokees un terscheidet sich in Nichts von der Vergangenhelt andere Stamme, welche im Osten der Vereinigten Staaten ihre Wohnsitze hatten. Die Mehrzahl wurde von den Weißen gezwungen, über den Mississippi nach dem Westen auszuwandern, und die im Osten Zu rückgebliebenen nahmen stetig an Zahl ab. Wie auf alle Indianer, so hatt: auch auf die Cherokees der Verkehr mit den Weißen insofern einen ubeln Ein fluß, als sie sich deren Laster besonders den Trunk " angewöhnten Um sie von diesem Uebel zu heilen, wandte der Häuptling Nounaguska, der übrigens selbst dem Feuerwasser nicht abhold war, ein drastisches Mit tel an. Der einflußreiche Häuptling verfiel eines Tages in eine Verzückung, während welcher die Seele den Körper verlassen zu haben schien. Tag um Tag qlna dahin, ohne daß seine Ge treuen sich 'seinen Zustand zu erklären vermochten: schließlich hielt man ihn sür todt und die Anstalten zu seiner feierlichen estattung nach den Sitten des Stammes wurden getroffen. Nun hielt der alte Iounaguska es an der Zeit, aus seiner Verzückung zu erwachen, und er erzählte den ehrfurchts voll lauschenden Rothhäuten, daß seine Seele die glücklichen Jagdgrunde be sucht und dort von dem Großen Geiste das Gebot empfangen hatte, seinen Stamm vor dem Untergang, der ihm in Folge des Trunkes drohte, zu be wahren. Auf Befehl des Großen Gei stes mußte ein jeder Cherokee, vom Aeltesten bis zum Jüngsten, ein Enthaltsamkeitsgelübde unterzeichnen, des sen stricte Beobachtung sväter nöthigen Falles durch eine gehörige Dosis Prügel erzwungen wurde. Fouragusla s Komödie verfehlte auf die ein fachen Naturkinder die erhoffte Wir kung nicht, denn fortan war dasFeuer Wasser verpönt. Founaguska war e? auch, welcher den Grundstein zu der ac2enwartlaen Nevubnk tat.

Bon den alten Sitten des Stammes hat sich nur wenig erhalten. Unter diesem Wenigen sind die sogenannten ceremoniellen Tänze wenn man eine abgemessene, ernste Bewegung überHaupt einen Tanz nennen kann am

bemerkenswerthesten. Früher tanz-ten-die Cherokees, ehe sie auf den Kriegspfad gingen; heute thuen sie dies vor dem Beginn ihrer athletischen Spiele, auch zuweilen bei Hochzeiten und Begräbnissen. Daß ihre sögenannten Tarnt den düsteren Charakter einer Trauerfeier durchaus nicht beeintrachtigen, erhellt aus dem sozusagen vuritaniscken Ernst der Cherokees. deren Sprache keinen Witz auszudrücken vermag. , Der von ihren Vorfahren auf sie gekommene Aberglauben herrscht noch unter den Cherokees und ihre Pyantajie bevölkert die Berge mit Geistern wie Gespenstern. Im Großen und Ganzen. führen sie, fern von dem geraujchvollen Treiben der Welt, ein zufriedenes Leben. Vom Inlands. nn !5Än:on,'Va., veraynte sich der Neger L. Spiller, dessen schauerliches Verbrechen vor einigen Tagen berichtet wurde, der Ermordung der Lottie Rowell schuldig und wurde zum Tode verurtheilt. Vor Richter Lynch, der Absichten aus ihn hatte, wurde er durch zwei Milizcompagnien beschützt. AndrewZiloth, ein 46 Jahre alter Schwede, wurde in seiner Wohnung m New Aork verhastet und auss Polizeihauptquartier gebracht. .Der Bankier Elias C. Benedict hatte die Verhaftung veranlaßt. Ziloth war daselbst bei ihm Auswärter und soll Silberzeug im Werthe von $5000 gestöhlen haben. Be! seiner Verhaftung fand man 39 Pfandzettel in seinen Taschen. Er räumte 'denn auch den Diebstahl ein und sagte, daß er die Sachen versetzt habe. Ziloth war. früher Kammerdiener beim König von Schweden. Die höchste meteorologische Station der Erde ist in 5075 Meter Höhe am Berge Chachani (6063 Meter) in Peru bei 'Arequipa auf einem Plateau an der Grenze deö ewigen Schnees auf Kosten eines reichen Amerikaners angelegt worden. Sie liegt 265 Meter höher als die Station auf dem Gipfel des Montblanc und kann von Arequipa aus in acht Stunden zu Pferde erreicht werden. Sie besteht aus einer Hütte mit selbstregistrirenden Instrumenten, die allwochentlich abgelesen werden, da der dauernde Aufenthalt eines Beobachters dort nicht beabsichtigt ist. Man erwartet, daß diese Beobachtungen in so großer Höhe über dem Meere und in solcher Nähe des Aequators wichtige Ergebnisse bezüglich der Wärme- und BeweguncMverhältnisse der hohen Schichten unserer Atmosphäre liefern werden. In dem Stellenvermitte-lungs-Bureau in der New Iorker Barge-Office ging es neulich wieder recht lebhast her, denn in den beiden Abtheilungen, der deutsL,en und englischen, wurden gegen 60 Einwanderer mit Stellen versorgt, wiederum ein Zeichen, daß die Nachfrage nach Griinen" eine sehr rege ist. Auch trafen mit. dem Dampfer Furnessia" von Glasgow zahlreiche irische Dienstmädchen ein. die meisten derselben gingen jedoch gleich ihren in letzter Woche so zahlreich eingetroffenen Vorgängerinnen zu ihren Verwandten, um sich erst von dort aus nach Stellen umzusehen. Infolge dessen herrscht wieder, eine starke, aber vergebliche Nachfrage nach weiblichen Einwanderern. Einen erbitterten Kampf mit einer großen Katze hatte der HauS meiste? Peter Simpson von No. 282 West 116. Str. in New York zu bestehen. und es steht zu befürchten, daß er den dabei erlittenen Verletzungen erlie gen wird. Er hat mehrere Kanarienvögel Im Kellergeschoß des Hauses und eilte, als er Nachts von dort lautes Geräusch vernahm, in das Souterrain, wo er eine mächtige Katze, die seine Lieblinge bedrohte, vorfand. Dieselbe stürzte sich, als er sie von dem Käfig hinwegzerren wollte, auf ihn und brachte ihm verschiedene Bisse in den Arm bei. Es gelang ihm schließlich, die wüthende Katze zu packen und zu Boden zu werfen, doch mit einem Satz war sie wieder an seimr Brust und grub ihre Zähne durch die Kleider in's Fleisch. Erst mit einem wohlgezielten Schuß aus seinem Revolver konnte er die Bestie -unschädlich machen. Simpson ließ die Wunden von dem in der Nähe wohnenden Dr. Lomhard kauterisiren, doch stellte sich eine starke Ge schwülst ein, und es wird befürchtet, daß noch Blutvergiftung eintritt, die den Tod im Gefolge haben würde. Seit längererZeit macht sich auf Ellis Island das Nichtvorhändenseln eines Vertreters der polnischen Einwanderer-Gesellschaft reckt unangenehm fühlbar, denn nachdem die genannte Gesellschaft nach Jersey City übergesiedelt, schcint sie sich der EinWanderer nicht mehr annehmen zu wollen, und so müssen zahlreiche Polen die Rückreise antreten, weil Niemand für ihr Fortkommen hier sorgt. Um so bedauerlicher erscheint eS nun, daß aüc die Skandinavische und Finnische Gesellschaft, deren Bureau sich in No. 24 State Str. befindet, in Verlegenheiten gerathen ist,, denn sie hat eine Vermögensübertragung - vorgenommen. ES scheint, daß der Rückgang der EinWanderung' die Gesellschaft zu sehr in Mitleidenschaft gezogen hat. Ueber die Verbindlichkeiten derselben konnte Genaueres noch nicht in Erfahrung gebracht werden. Im Interesse . der skandinavischen Einwanderung, die als sehr wünschenswerth anerkannt wird, Ware eö sehr zu wünschen, daß der Zusamnttnbruch der . genannten Gesellschaft nicht zu einem völligen Aufhören der Vertretung jener Einwanderer führe, wie eS leider mit der polnisa.n Gesellschaft der Fall zu sein scheint. Mit em Dampfer . i.Saale" von Bremen trafen in New Nork zahlreiche Skandinavier 'ein, unter denen Ifich die ersten Einwanderer hefinden,

vxt zu ven opfern der dankerolren Skandivanischen und Finnischen EinwanderungsGesellschaft in New York zählen. Die Leute, unter denen mehrere junge Mädchen, hatten ihre Reisebilletts durch die Agenten der betr.

Gesellschaft bezogen und waren im Besitze vonGeldanweisungen für ihre Weireise, die nun insolae des Banlerotts der Firma werthlos geworden sind. Eine junge Schwedin wies unter Thränen eine Anweisung aus $Jou vor. Die ihre ganzen Ersparnisse repräfentirte und nun werthloS war. Hilfs-Ein-wanderungs-Commissär McSweeney hat sich der armen Leute nach Möglichkeit anaenommen und auch der Norddeusche Lloyd, mit dessen Dampser diese ersten Opfer eintrasen. yat sich verett erklärt, nach Möglichkeit die Einwanderer, die keine Billets zur Weiterreise erkalten haben, zu berücksichtigen. Leider dürften in der nächsten Zeit noch viel zahlreichere Einwanderer eintref- . . M, 0 t sVI V fen, die ihre rsparnie unv iyr vieisegeld auf dieselbe Weise verlieren. Wie aus Washington berichtet wird, hat Einwanderungs - uperintenvent Stumpf auf eine Anfrage des Commissärs Dr. Joseph H. Senner geantwortet, daß man gerechter Weise und ohne die DamvferGesellschaften zu schädigen, diejenigen Einwanderer, welche Anweisungen aus die inzwischen pleite gegangene skandinavische Einwände-rungs-Gesellschaft sür PassagebilletI nach dem Westen haben, nicht wieder zurückschicken könne. Es ist, wie bekannt, in den letzten Tagen eine größere Anzahl von Skandinaviern mit Anweisungen auf Eisenbahnbeförderung nach dem Westen- in New York angekommen und diese werden, wenn sie hierzu nicht selbst im Stande sind, von der Behörde äuf Ellis Island, gemaß dem Gesetz vom 5. März 1891, mit Nahrung und Unterkunft verlehen. Paul Prefzler. einer ver ältesten und geachtelten Deutschen von Austin, Tezas. ist dort dieser Tage zur letzten Ruhe bestattet worden. Sein Leichenzug war einer der größten, der slck ie in Austin zu dem Thore der stillen Todtenstadt bewegt hat. Preßler wurde nur 59 Jahre alt und war der Letzte von drei Brüdern, die im Jahre 1852 von Toraau nach Teras aus wanderten und alle verhältnißmäßig zung gestorben sind. - Dom NuSlande. Unter der Anklage der Wechselfälschung ist in Paris der 34 ! Jahre alte Graf Elie TalleyrandPengord verhastet worden, der Abkömmling eines der ältesten Adelsgeschlechter Frankreichs, das seinen Stammbaum bis zum Jahre 1199 zurückverfolgen kann. Der in Rede stehende Graf ist der Großneffe des gryßen Diplomaten und der Sohn des Prinzen Boson von Sagan aus seiner Ehe mit Jeanne Marguerite, der Tochter des Barons Seilliere. Mit seiner Familie lebte der junge Mann indeß schon seit langer Zeit auf sehr gespanntem Fuße; ja die eigene Mutter hat die Lebensplane des Sohnes, der heabsichtigte, sich polytechnischen Studien hlnzugeben,wiederholt durchkreuzt. Trotzdem diese Dame über ein ungeheures Vermögen verfügt, gab sie dem Grafen Elie nicht einen Pfennig und mußte erst gerichtlich zur Zahlung e; per Monatsrente von 500 Frcs. verurtheilt werden. Damit konnte natur kick der junge Lebemann und Erbe eines alten Namens nicht aufkommen und sah sich also zu allerlei finanziesUn Operationen genöthigt, bei denen er ln seinem Freunde Herrn Lebaudy einen Helfershelfer fand. Dieser junge Mann, gleichfalls der Erbe eines ungeheuren Vermögens, ist letzthin zu einer gewissen Berühmtheit gelangt durch den Proceß, den er gegen das über ihn verhängte Entmundigungs verfahren angestrengt hat. Beide Her ren halfen sich gegenseitig mit ihrer Unterschrift aus der Verlegenheit es handelte 'sich nur um die Bagatelle von P00.000 Fr.! Herr Lebaudy kam allervmgs nicht ln dieLage.von derGefallig keit seines Freundes Gebrauch zu ma chen, da er sich bald in den vollen Besitz seiner Rente gelangt sah, wohl aber umgekehrt Graf Elie. Und merlwürdigerweise kamen diese Wechsel zurück in Valuta von 800.000 Fr. Wenigstens behauptet das jetzt Herr Lebaudy. Der gleichfalls verhaftete H:rr Woestyn, der Geschäftsagent des Grafen, soll ihm bei dsem Manöver Aorschub ge leistet haben, das übrigens nicht verein zelt dastehen, sondern nur ein Glied e! ner ganzen Reihe von ähnlichen Mani pulationen sein soll, die insgesammt ein Kapital von zwei Millionen Francs zum Gegenstand haben. . DasFahrradistnun endgiltlg m das bayrische Heer als etats mäßigesTransportmittel aufgenommen als Maschine hat sich nach umfassenden Proben auf verschiedenen Straßen und in einigermaßen günstigem Gelände das nun angenommene Armee-Fahr rad (Niederrad mit Rahmengestell, Äorvtrrad-Bremse, staubfreien Kugellagern) vortrefflich bewährt. Ueber die Verwendung der Fahrräder im Heeresdienste wurden nach eingehenden Versuchen bei wechselnden Witterungs Verhältnissen als Grundlage Instruktion für den Radfahrer-Dienst im Heer- folgende Erklärungen gegeben: Auf dem Marsche dient es zur Verbindung zwischen einzelnen Gliedern der Marschsicherung; bei den' Vorposten tritt der Radfahrer an die Stelle der Meldereiter zur Übermittlung von Meldungen und Befehlen zwischen einzelnen Gliedern der Vorposten; im Quartier ist derselbe zu jeder Art des Ordormanzdienstes zwischen allen Dienststellen, welche nicht dauernd über Cavallerie-Ordonnanzen verfügen, bestimmt; im Relais- und Etappendienste ist, daS Fahrrad besonders nützlich und verwendbar, und es wird dadurch die ohnehin stark in Anspruch genommene Kavallerie in hohem Maß entlastet; in den großen Festungen hat der Radsah. rer den Meldedienst vollständig zu übernehmen und die Cavallerie hierfür entbehrlich zu machen. Jedes nsan-

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rerie- unv Jagerbataillon erhalt zwei Maschinen im Preise von je 300 Mark. EinenbulgarischenKüster läuten zu sehen das gewährt einen ganz besonderen Anblick. Er selbst setzt die Glocken nicht in Bewegung. diese hängen vielmehr fest, haben auch keinen Klöppel. Bei ieder. 'Glocke ist ein Hammer beweglich angebunden; von diesen Hämmern fuhren nun Stricke zu dem Küster, der, wenn er nur mit ein Paar Glocken läutet, auf einem Stuhl in der Mitte sitzt und abwechselnd bald an diesem, bald an zenem Stricke zieht. Wenn er aber viele Glocken ZU bearbeiten hat, muß er stehend arbeiten. Alsdann hält er ein Paar Stricke in jeder Hand, einen anderen hat er sich über den Rucken gebunden und noch ein Paar dirigirt er mit den Beinen. Die Bewegungen, die er nun rückwärts, vorwärts, bald zur Rechten, bald zur Linken macht, sind oft sehr komisch. Bei Beerdigungen wird nur in Zeiträumen von etwa einer halben Minute einmal angeschlagen, wie überhaupt die Begrabnisse hier den denkbar unfererllchsten Eindruck machen. Der Zustand des Friedhofs von Sofia, der Residenzstadt Bulgariens, spottet jeder Beschreibung. Auf freiem Felde, weit außerhalb der Stadt liegen auf einem nicht einmal eingegitterten Terrain Bulgaren, Katholiken, Evangelische und Zigeuner. Nur selten sieht man ein Kreuz oder einen Denkstein sich auf einem Gralie erheben. In Klausenburg ist der Professor an der dortigen Universität Dr. Etele Szilagyi, Bruder des ungarischen Justizministers, gestorben. Der Verstorbene war ein Original im interessantesten Sinne des Wortes. Für Geld yrdinirte er nicht und wenn er in seiner augenärztllchen Klinik dieKranken behandelte, wurde er von reichen Leuten nicht selten vergebens gerufen. Mitunter, wenn er Lust hatte, besuchte er auch wohlhabende Patienten, allein dann behandelte er sie, ohne hierfür ein Honorar anzunehmen. Er lebte ausschließlich von dem bescheidenen Professorengehalte. Wo man ihn kannte, da hieß er auch nur: der Gratis-Profes-sor. Einsam schritt er durchs Leben und die Eigenheit: Niemanden in seine Wohnung einzulassen, gab in der klei'nen Stadt nicht wenig Stoff zu Bemerkungen. Man erzahlt sich sogar, eines Tages habe der Bruder des Professors, der Justizminister, vergebens an die Thür des Sonderlings gepocht. Er war ein selbstständiger Kopf, eine kernige Natur, ein großer Gelehrter, dem sich wiederholt Gelegenheit geboten hätte, die bescheidene- Position mit einer glänzenden Stellung zu vertäuschen. Er ließ jede solche Gelegenheit stets achtlos vorübergehen, denn er wollte selbst den Schein vermeiden, als ob er irgend etwas im Leben der Protektion seines Bruders zu verdanken hatte, und jetzt hat man den GratisProfessor" dort zur Ruhe gebettet, wo er so lange rastlos geschaffen und ae wirkt; hinter dem Sarge aber ging nicht Weib, nicht Kind, nur sein ernzi-' ger Bruder, der Excellenzherr, der ebenfalls mutterseelenallein durchs Le ben schreitet. I m Foyer der Hofoper zu Wien wurde kürzlich de? Agent Karl Wolsgang Rachner in dem Mo rnente festgenommen als er einer Dame die Börse stahf. Zur Polizei gebracht. erkannte man in Rachner sofort einen professionellen Taschendieb, dessen Bild auch das Verbrecheralbum seit vielen Jahren ziert; doch erschien es auffällig, daß er, der früher fo oft bei Taschen diebstählen betreten wurde, seit einer Reihe von Jahren nichts gearbeue hatte, daher von Seiten der Polizeior gane sür einen Gebesserten" gehalten worden war. Der Grund der Untha tigkeit Rachner's steht nun mit einem Sensationsprocesse im Zusammenhange. dessen Anfänge in Wien spielen und vor etwa sieben Jahren das Grazer Schwurgericht beschäftigten. Es han delte sich um anaebliche ??amilien-Ge heimnisse des gräflichen Hauses Czernin. Der Majoratsherr dieses Hauses war gestorben und bald nach ihm der alte, treubewahrte Kassirer der m milienkasse. Da fand sich in der Kasse ein Defizit von vielen hundertt?"send Gulden. Statt des Geldes fand man als belege org altm geordnete Geldempfangsbestätigungen eines Fräuleins Karoline Rachner. die in Graz wohnte und fünfzig Jahre alt war. Sowohl dieses Fräulein, als auch ihr Bruder Karl Wolsgang verkehrten mit dem gräflichen Kassirer und da dieselben keine Forderungen an daö gräsliche HauS hatten, stand es fest, daß d:r verstorbene Kassirer einem von ihnen planmäßig fortbetriebenen ' Betrüge zum Opfer gefallen sei. Sowohl Karoline Rachner, als ihr Bruder, der schon damals als ein sehr gefährlicher Taschendieb bekannt war, wurden verhaftet. Die beiden Geschwister waren geständig, das Geld ratenweise aus der gräflich Czernin'schen Kasse behoben zu haben, wobei Karoline Rachner immer eine Bestätigung über einige tausenh Sulden ausstellte und Karl Wolfgang auf Grund dieser Bestätigung beim Kassirer vorsprach und das Geld auch erhielt. Sie gaben vor, die vielen hunderttausend Gulden hätten sie rechtmäßig zu fordern gehabt, und zwar auf Grund höchst delikater Familien-Ge-Heimnisse des Herrn Czernin. Dabei blieben sie auch während der dreitägigen vor den GrazerGeschworenen durchgeführten Verhandlung, bei welcher auch Obersthofmarschall Graf Sznsen als Zeuge vernommen wurde. Bei dieser Verhandlung ergaben sich Anhaltsvunkte dafür, daß der verstorbene MawratZherr mit Rachner, die als junges Mädchen in Wien Kaffeehauskassirerin war, -ine Liaison gehabt habe, die auf eine nicht aufgeklärte Weise nach seinem Tode von dem Geschwisterpaare Rächner ausgebeutet wurde, doch in so plau sibler Weise, daß der bewährte Kassirer. an dessen Ehrenhaftigkeit Niemand zweifelte, dupirt wurde. Die Majorität der Geschworenen verneinte die 'Schuldfragen und die beiden Rackner wurden .krvgesrychen. Wie eS nun j

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2. Akt. Erst bauen sie sich Pyramiden Aus Flaschen voll Hofs'schcu Extrakt. Daran zeigen sie dann ohn' Ermüden, Euch manchen Trick", nctt und erakt. Ein Dutzend Flaschen geben eben so viel Stärke und Nährungsstoff wie ein Faß Ale, und zwar ohne zu berauschel,. Man bestehe darauf, den ächten Johann Hofs'schen Extrakt zu erhalten, mit der Unterschrift Johann Hofs" am Halse der Flasche. Kein anderer ist so gut. Schreibt um Pamphlete. E i S n e r M e n d e l s o n C o., Agenten, 152 & 154 Franklin Str., 9k. Y.

Icheint, sind die kolossalen Geldsummen, die aus der Czernin'schen Familienkasse stammten, den Weg alles Irdischen gegangen, und so erinnerte sich Karl Wolfgang Rachner seines alten Metiers. Die Austernbänke im Wattenmeer vor der schleswigschen Westküste bei den Inseln Sylt, Föhr. Amrum u. s. w. waren zu Anfang der achtziger Jahre.durch Ueberfischung so stark entvölkert, daß man am,1. September 1882 den Fang auf drei Jahre einstellen mubte.Später wurde diese Ruhepause auf weitere drei Jahre ausgedehnt und erst im Herst 1888 wurde der Fang mit 2000 Tonnen zu 500 Stück wieder aufgenommen. Man hoffte nun, daß die Ausbeute bei richtigem und mäßigem Betriebe nicht bloß eine gute, sondern auch eine dauernde sein werde. Jn dieser Hoffnung hat man sich getäuscht; von Jahr zu Jahr wird der Fang weniger lohnend. Daher hat sich im Auftrage der preußischen Regierung eine Commission, bestehend aus dem Geheimen Regierungsrath Semper vom Landwirthschafts, Ministerium, dem Zoologen Prof. Möbius (Berlin) und dem Regierungs, baumeister Weinreich (Husum) nach Frankreich, begeben, um dort Unterfuchungen über die Fortpflanzung, und Ernährung der Austern anzustellen. Die Herren haben sich dieser Tage zunächst nach Bordeaux begeben und werden dann die Austernbänke von Arcachon besuchen. Am zweiten Q st e r t a g war am Biertisch im Osnabrücker Hof Streit zwischen dem Polytechniker Kromschröder und dem-Lieutenant v. d." Buscke-Dattenhaufen, hannov. Fus.-Regiment No. 73, entstanden, in Folge dessen Kr. den Lieutenant forderte. Lieutenant v. d. B. nahm aber es iri m vie jsoroerung nicyr an, woraus r. an das Regiment schrieb und den Lieute nant wegen Nichtannahme des Duells denunzirte. . Jn Folge dessen bekam Lieutenant y. d, B. den Wink, anzu nehmen, und reiste zur Anordnung des Duells nach Osnabttlck. Im Warte saal des hannoverschen Bahnhofes traf er den r. und benachrichtigte diesen, daß er zur Austragung des Duells ge kommen sei, worauf Kr. erwiderte, daß er letzt vom Duell zurückstehe. Als Lieutenant v. d. B. den Kr. für einen Lumpen erklärte, replizirte dieser mit einer kräftigen Ohrfeige, - worauf Lieutenant v. d. B. semen Degen zog und dem Kr. einen Hieb über den Kopf versetzte, daß sofort Blut floß und die Kopfhaut stark verletzt wurde. Einige Herren sprangen hinzu, um weitere Thätlichkeiten zu verhindern und gleich daraus erschien auch der Stanonsvor stehet und gebot Ruhe. D i e Strafkammer des Landgerichts von Ostrowa m der Provinz Posen hatte sich kürzlich mit der Frage zu beschäftigen, ob eine Be leidigung vorliege, wenn Jemand einen Anderen Garibald; titulire, Das Gericht hat in dem fraglichen Falle angenommen, daß mit dieser Bezeichnung in der That eme Beleidlgung beabsichtigt sei und den Beklagten zu einer Geldstrafe von drei Mark, im Unvermogensfalle mit einem Tag Ge fänanih verurtheilt. Da der Beklagte außer den Genchtskosten auch noch die Kosten zweier Rechtsanwälte in zwei Instanzen zu zahlen hat,-so durfte ihm diese eigenartige Titelverleihung etwas theuer zu sieben kommen. m , Bedenken Sie, ' daß die Wiöconson Central Bahn un bedingt daö Zutrauen deö Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Llme zwischen Chicago, Milwaukee, St. Paul, Minneapoliö und dem Nordwesten ist und fernerhin als die Pullman Linie . zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen wird. . Bedenken Sie ferner daß die Wiöconfin Central die bedeutendsten Punkte in Wiöconsin berührt, mehr GeschäftsPlätze erreicht als irgend eine andere Linie im Nordwesten, daß der Speisewagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft als, Raten, Routen, wenden Sie sich an den nachsten Ticket Agenten ode? an 3aS. C. Pond, Gen. Pass. Agent, Milwaukee WiS. Ochsn und rem Soll das HauS stets sein! Die besten Bürsten dazu kaust man bei H. Ochraedel 420 Oft McCartd Yfc. . - Kaufe Mucho'S Best Havanna Clgars."

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