Indiana Tribüne, Volume 17, Number 231, Indianapolis, Marion County, 10 May 1894 — Page 1

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- ) seen Sie Me Offerte der Tribune" i p.ü 10. Mai 1894. OK O rlC kS V A Tribüne Coupon für die 14 für die ell-lra iosl 9 W O w w w O ov w im I a .yuy Jahrgang 17. Office : No. 18 Süd Alabama Straße. No. 231 Indianapolis, Jndiana, Donnerstag, den 0. 2Nai

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$ 500,000 00 80,607 15 224,350 00 2,074,711 93 $2,679,669 13 Otto N. Frenzel, Kassirer. Assistent - Kassirer. Editorielles. Folgenden Artikel entnehmen wir der St. Louiser Post-Dispatch, weil er äußerst treffend zu und außerdem auch merkwürdig von einer solch bedeutenden englischen Zeitung ist: WaS man augenblicklich unter Cozey - Bewegung versteht, ist nichts Neues in Amerika und rührt nicht von Herrn Cozey her. Das Marschiren gen Washington" ist seit Jahren ein Charakteristikum unsere? nationalen Lebens. 3m Herbste 1892 sind Hunderte, Tausende und Hunderttausende von Leuten durch die Straßen der Städte der Ver. Staaten marschier, dabei sich heiser und taub schreiend und sich berinkend und zankend und mehr als ein Todtschlag hat sich dabei ereignet.. Staatsmänner ermuthigten dies Marschiren; und die Leute, he sich Hierzu Hergaben, waren meistens arme Leute, so arm wie die Leute, die sich in Cozey'S Armee einreihen ließen. Nicht einmal ihre Fackeln konnten sie bezahlen; sie bekamen die Fackeln geliefert und daS Bier; weder schämten sie sich, diese Almosen anzunehmen, noch wurden sie dafür getadelt. Und die Presse hat die edelmüthigen Spender von Fackeln und Bier nicht dafür abgekanzelt, daß sie den Mäßiggang und daö Laster unterstützten, indem sie den Leuten beistanden, und ihnen zu Fackeln und zu Bier verhalfen. Als die Fackelzug-Bewegung zu Ende war und die Inauguration deS Präsidenten die Augen der Welt gen Washington richtete, da begann eine zweite Prozession gen Washington zu marschiren." Die letztere Prozesfion unterschied sich äußerlich von der ersteren, welche die Fackeln trug. Die Fackelträger hatten gestimmt, um daS Oel und daS Bier zu verdienen, daS ihnen geschenkt worden war; nun war die Zeit gekommen sür die Lieferanten von Oel und Bier, um ihre Beloh-nungS-Ansprüche geltend zu machen. Am 4. März 1893 waren die Straßen Washington'S gedrängt voll von einer Armee hungriger Menschen von Menschen, die einen Gefräßigkeit?Appetit besaßen und daS Beste, was an Patronage vorhanden, für sich und die Ihrigen haben wollten. Diese Leute waren selbstsüchtig biö zum Cztrem, unskrupulSS und gefährlich denn nur um eine Stelle" handelte eS sich für sie ; gegen die Wohlfahrt deS Volkes waren sie völlig rücksichtSloS. Der Congreß der Ver. Staaten war über diese Armee nicht beunruhigt und die Polizei veanstalteteine JnterviewS" mit der Presse, um da? Publikum wissen zu lassen, daß sie die Ankömmlinge als Vagabunden in? ArbeitöhauS schicken werde. 3m Gegentheile, diese Armee" wurde allenthalben willkommen ge heißen, besonder? von den Hotel?, die sich daraus vorbereitet hatten. 3n der Arvelkerwell nennt man Diejenigen ScabS," welche die Stel len einnehmen, die von Anderen beseht sind. Jene Armee vom 4. März 1892 in Washington bestand aus lauter ScabS, welche Andere von ihren Posten, ihrem Broderwerbe, verdrän gen wollten. Und vom CongreK läßt sich die?

sagen:

Abgesehen von der Silber- und der Tarissrage einen thatenloseren Congreß hat e? nie in Washington gegeben. Unfähigkeit um keinen schärseren Ausdruck zu gebrauchen hat

jeden Schritt seit dem ersten Dezem ber-Montag letzten JahreS gekenn zeichnet. ES ist daher kein Wunder, daß die Leute, die unter Coxey'S Ban ner marschiren, den Eindruck empsin den: Wir sind um Nicht? geringer oder schlechter, al? Diejenigen, die in der StaatSmanns-MaSke in Washington sich al? Loafer gezeigt haben und zwar auch auf Staatskosten Dann gab eö geräuschlose Prozessin nen naq Washington in vaiace ' m - CarS; Repräsentanten der Aktien BondS und deS Reichthum?; diese wur den vom Congreß herzlich empfangen und mit Land, sowie Freibriefen und werthvollen Gerechtsamen beschenkt. Wären die Velvet-Armeen nicht so oft nach Washington gekommen, hätte die Cozey-Armee nicht so gute Gründe gehabt, ebenfalls zu kommen. Ein Flügel der 'Coiey-Armee hat einen Eisenbahnzug gestohlen. Das ist schlimm, aber nicht so schlimm, wie die That Anderer, welche eine ganze Eisenbahn stahlen, ohne daß Miliz gegen sie inS Feld rückte. Cozeh selbst kann darüber nicht im Unklaren sein, daß seine Idee ein Irrthum und höchsten? die allgemeine Aufmerksamkeit auf die colossale Armuth im Lande zu richten im Stande ist. Denn daß Menschen unter ungünstiger Witterung und so ungünstigen Nahrungöbedingungen eine weite Fußtour nach Washington unternehmen, ist ein Zeichen, daß in unserem System etwa? sehr faul und unrecht ist ; und die? verdient die Aufmerksamkeit, nicht Verspottung feiten? der Staatsmänner. Für Alle, welche die bestehenden Verhältnisse ändern wollen, ist daS Richtige, nicht nach Washington ZU gehen, sondern daheim zu bleiben und bei den Wahlen ihre Schuldigkeit zu thun. Die Coxeyiten sollten ebenfalls heimkehren und an ihrem Orte dahin wirken, daß die Meisten Derjenigen, welche jetzt einen Sitz im Congreß haben, gezwungen werden, künftig ebenfall? daheim zu bleiben." Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Oertliche Regen, wahrscheinlich Gewltter heute Nacht mit folgendem diel kühleren, schonen Wetter am Freitag. - Eine Untersuchung der Coxey-Bewegung. Washinton, 9. Mai. Der Hau?au?schuß für Arbeiter - Angelegenheiten beschloß heute, nachdem er Herrn Cozey Gelegenheit gegeben hatte, zu sprechen und seine Ideen darzulegen,' mit 7 gegen 3 Stimmen, eine gemeinschaftliche Resolution einzureichen, welche verfügt daß ein au? Mitgliedern deS HauseS und de? Senat? bestehender Spezial-Au?schuß die Coiey-Bewegung wie auch die schlechte Lage der Arbeiter im Allgemeinen untersuchen soll. Die Distrikt - Kommissäre haben heute den Lagerplatz der Coxeyiten für einen Gemeinschaden erklärt und Coxey 48 Stunden Zeit gegeben, um denselben abzuschaffen. E? ist die? auf eine Beschwerde de? Gesundheitsbeamten und de? Polizeichef? hin geschehen Cozey wird seine Armee wahrscheinlich nach einem früheren Baseball - Park übersiedeln. ' Der Kreu.zzug der Arbeit?lpsen. L a p o r t e, 9. Mai. General" Randgll ließ einen Advokaten .vpn Chizago kommen. Auf dessen Rath hin der'pxach Randall abzuziehen, fall? sämmtliche Anklagen niedergeschlagen würden. Letztere? geschah, dann aber kündigte Randall aus den Abend einen Vortrag im Opernhause über die Frage an, ob ein amerikanischer Bürger da? Recht habe, unbelästigt über die Landstraßen zu ziehen. Darüber sind die Behörden nun bitterböse. Am Abend fand der Vortrag im Freien statt, denn der Besitzer de? pernhau se? hielt dasselbe aus Veranlassung de? Mayor? verschlossen. Oouth Send, 9. Mai. Cpt. Sullivan kam mit seinen Leuten hier

an, und wurde von der Polizei durch die Stadt geleitet. Auf das Versprechen hin, morgen wieder abzuziehen, bekamen sie einen Lagerplatz angewiesen, und Brod, Fleisch und Kaffee.

Shelbyville, 9. Mai. Fry kam heute mit .280 Mann hier az. Da die Stadt für nicht? sorgen wollte, er laubteer seinen Leuten von Hau? zu Hau? zu gehen und Nahrungsmittel zu verlangen. Morgen wird Fry nach Greenöburg abziehen. Fry stellt ent schieden in Abrede, daß er heirathen werde. Er sagt, er könne sich jkht mit nicht? anderem als der Bewegung, in der er begriffen sei, beschäftigen. granklin, 9. Mai. Ienning'? Armee marschirte heute nach Edinburg ab. .M u n c i e, 9. Mai. Aubrey mar schirte nach Winchester ab. T o p e k a, Kan?., 9. Mai. Sander'? Armee kam von Pueblo, Col., hier an. Sie hatten dortselbst sich einer Loko motive bemächtigt, und die Eisenbahn Co. hatte an mehreren Stellen da? Ge leise anfahrbar machen lassen, aber die Armee legte ein Geleise um die defekte Stelle herum und fuhr weiter.. Da die Eisenbahn Co. die Wasserbehälter hatte leeren lassen, sah sich die Armee an einem Platze genöthigt, Wasser in Blechgesäßen herbeizuschleppen. E? ist noch nicht gelungen, die Leute zu vethaften. PittSburg, 9. Mai. 22 von Galvin? Leuten wurden in Bissell bei dem Versuche verhaftet, einen Zug zu nehmen. Sie wurden zu 10 Tagen Gefängniß verurtheilt. Galvin sagt, die Leute seien Deserteure. Kelleh'? Armee schwimmt. D e ? M o i n e s , Iowa, 9. Mai. Die Kelley'sche Flottille ist heute Mi'tag von hier abgegangen. Die nui sten Boote sind mit Rudern oder Maften ausgerüstet, an welch letzteren du wollenen Decken der Leute al? Segel aufgezogen sind. Eine große Men-s-henmasse sah der Abfahrt zu. Ein Boot, in dem sich 10 Kelleyiten und eine Anzahl Frauen und Kinder von hier befanden, schlug um und die Leute wären beinahe ertrunken. Ausland. DieEivilehein Ungarn. B u d a P e st h, 9. Mai. 2n der Erwartung, daß heute die EivileheVorlage von der Magnaten-Tafel zur Abstimmung gebracht werden würde hatte sich schon am Morgen ein riesige Menschenmeng, beiden Parteien angehörend, vor dem Parlamentsgebäude versammelt. Die Unabhängigen ließen Cirkulare unter der Menge vertheilen, in welchen daS Volk aufgefordert wird, eine Demonstration zu Gunsten der Vorlage zu veranstalten. Die Magnaten, die als Freunde der Vorlage bekannt waren, wurden, als sie vor dem Gebäude ankamen, mit Hochrufen empfangen, die Gegner der Vorlage aber ebenso kräftig auögezischt. Sine starke Polizeimacht bewachte während deS ganzen Tages daS Gebäude. Kehren an die Arbeit zurück. W i e n, 9. Mai. Eine Anzahl der am Streik befindlichen Steinmaurer hat die Arbeit wieder ausgenommen und man glaubt jetzt, daß die meisten der Bauhandwerker diesem Beispiel folgen werden. Srbqngte sich im Stall. Frank Linder, ein etwa 25 Jahre alter Mann, der in der Meierei von Henry Westphal, 149 Wisconsin Str., arbeitete, nahm sich gestern durch Erhängen daS Leben. Man glaubt, daß Ander in einem Anfall temporären Wahnsinns sich aufknüpfte, da er infolge eine? vor 5 Iahren erhaltenen Sonnenstichs dann und wann Zeichen geistiger Unzurechnungsfähigkeit gezeigt hatte. Er war bei Westphal etwa 2 Jahre lang in Dienst und sein Arbeitgeber war stet? mit ihm zufrieden. Gestern Abend ging die Familie um 7 Uhr in die Kirche und Linder beschäftigte sich mit der Fütterung der Pferde und be kümmerte sich namentlich um ein kranke? Thier. Al? Westphal nach Hause

Hiesiges.

zurückkehrte, ging er in den Stall um nach dem letzteren zu sehen. Da keine Laterne brannte, glaubte er, daß Linder sich zur Ruhe begeben habe und

zündete ein Streichholz an. Beim matten Licht sah er dann den Körper de? Linder von der Bodenluke, au? der da? Heu in den Pferdestall heruntergeworfen wird, herabbaumeln. Er hatte sich erhängt und da? Leben war au? dem Körper schon entflohen. Der Coroner waltete seine? Amtes bald nach dieser garstigen Entdeckung, indem er die Leiche vom Stricke schnitt und die an der Süd East Straße woh nenden Verwandten des Verstorbenen benachrichtigte. Die Familie deö Verstorbenen hat auf ihre eigenen Kosten daS Gehirn deS Toten untersuchen lassen. Dasselbe zeigt große Unregelmäßigkeiten und Spuren von Erweichung, so daß die geistige Unzurechnungsfähigkeit de? Manne? al? eine Thatsache erscheint. - ' Arbelterversammlung Etwa 200 Arbeiter, meistens Car penter, lauschten gestern Abend in der Mozart Hal?e dem Vortrage von P.'J. McGüire, Generalsekretär der Brootherhood of Earpenter?. Der Redner kr.tisirte unsere gesellschaftlichen Zustände recht treffend, stellte auch das Arbeiterelend getreulich dar, selbst der Cozeybewegung wurde er einigermaßen gerecht, indem er sie als da? erwachende Protestgefühl de? arbeitenden Volke? hinstellte. Aber wa? thun, daß ist die Frage, und darauf hatte der Redner 'eigen!lich keine Antwort. Denn den uralten Kohl von dem Trade? UnionismuS pure and simple, VON dem ökonomischen Kamps ohne den politischen wärmte auch der Redner mit einigen abgestandenen Phrasen wieder auf und die Anwesenden, die nicht? gelernt und Nicht? vergessen haben, stimmten ihm bei. Angesicht? der vollständen Ohnmacht der Gewerkschaften in diesen Zeiten der Krisis einen Streik von Bedeutung siegreich durchzuführen, unsere hiesigen Carpenter haben es a selber bei allem aufgewandten Opfermuth erfahren, ist ein solches Gequatsche, ein starkes Armuthszegniß für die Arbeiter. Von Herrn McGuire wissen wir, daß er esoterisch beser berathen ist. Gemeinsam mit der United Ry. lnion wird die Central Labor Union Sonntag Nachmittag- um 2 Uhr im Empire Theater eine Versammlung abhalten. m ,, m Zwelradfabrer collidiren. Cha?. Crane, ein Ticketeinnehmer der Pennsylvania Co. S6 . Highland Place wohnhaft, stieß gestern Mittag n der Nähe der 2. Straße und Illinois mit einem ihm entgegenfahrenden Zmeiradsahrer, H. E. Cramer derartig zusammen, daß beide mit großer Gewalt auf die Straße geschleudert und die Zroeiräder zertrümmert wurden. Herr Crane kam erst um 6 Uhr Abends wieder zur Besinnung und wird für sein Leben befürchtet. Das ,Garbage"-Gesetz. Die Supreme Court hat mit vier Stimmen gege eine entschieden, daß daS Gesetz betreffs der Abfuhr der Küchenabfälle giltig sei. Dasselbe falle in die Polizeibefugnisse einer Cooporation, und wenn auch Hotelbesitzern oder Anderen Verluste dadurch entstehen, so könne da? nicht gegen den lgemeinen Nutzen in Anschlag gebracht werden. Entgegengesetzter Meinung war Richter McCabe, welcher erklärte, daß er bi? auf einen Punkt mit seinen College übereinstimme, und dieser eine Punkt sei der, daß er nicht gutbeißen könne, daß wenn Jemand die Abfälle verkaufen könne, man ihn seine? Eigenthumsrechte? behaupte. m m Der Leiter de? Di?pensarium?, Dr. Mossett, hat e? mit Dr. Hammond vom Gesundheit?rath verdorben, weil er für die Anstalt sür tz80 Teppiche anschaffte. Dr. Moffett sagt, daß ihm Hammond zuerst seine Zustim mung gegeben habe, jetzt aber falsche? Spiel treibe, blo? um eine Handhabe zu erlangen ihn und Dr. Ferguson vom städtischen Hoöpital zu entfernen, um dann die Stellen mit Parteigenossen zu besetzen. Sieht ganz dar nach au?.

Bericht übet den Stnnd 'der Merriiants National Bank, i Indianapolis, im Staate Indiana. bei dem Äescha,tabschlufje am i. Mai !.

Aktiva : Darlehen und Tl?coNto (Anleihen aus erlangen zahlbar ZlöU.,.0u) 587,827 84 iteverzogene uontt, genarrt il ver et.Jbonö zur Sicherung der Zir kulation (4er) 350,000 00 Prämien an Per. Staaten Bonds ... 12,500 00 ,nolanaplis. Carton uountp und andere Bonds 580,150 40 öaulg von anveren Viano nalvanken (nicht Fieserve aenten)..... $177,794 94 Fällig vontaatS-und an deren Banken 7,334 53 uthaben bei Reserve genten... ....... . 2ZS.7S8 14 CkeckS und andere Baar betrage 3,385 29 Wecksel für lllearinahau. 27,163 61 5echzel von anderen Ban kkN 81,763 00 Tcheidemünze 243 83 Pie ?lb..$341.00 00i aMÖsanst ' Silber 11.9tMOOi 3,053 00 Legal Tender Noten 100,00000- V86.5 0 eoemptlonssond delmBer.St.Schatz. einer S Prozent der Zirkulationl 7.744 OS Bank-i5lnrlchtung 18,00000 Total $2.45?,18 20 Passiva; Eingezahltes Capital ! 300,000 00 SurpiusJnd 70,000 00 ungtiiicr vronruzaven und Taren Driablt lß.soses Ausstehende Äiationalvanknoten 225,000 C0 uiqaven anverer Viatio nalBanken 130,587 35 Guthaben andererLtaats danken und Bankiers.... 21,076 74 Individuelle Depositen, zahlbar auf Sicht $1,413,354 88 Depositen zahlbar auf Sicht 173.288 43 i5ert,flj,rte UheckS 103 27-1,838,409 C7 Total .32,450,218 20 Ttaat Jndiana, Marion Countv. 5Vn. O. 9t. rirenicl. Kassier der oben Amnn Bank, schwöre feierlich, da obiger Bericht nach meinem oenen tcn uns Glauben richtig ist. C. N. Jrenzel. Kassirer. Unterschrieben und beschworen vor mir. die, 9. Aiai im. JrederickBaggS. Ocffentlicher Notar. Richtig Attest: IohnP.Zrenzel.l s. 5a,Ie v. Direktoren iUul ü.Sro6. ( Vsricht übev ben Stnnd der Meridian National Bank, zu Indianapolis, im Staate Jndiana. bei dem UflUtf 0C9 OIN 4. Vlal 1811. Aktiva : Darlehen und Diskontos t 856,079 41 Uederzoaene liontid 1.23 12 Ber. Staaten Bonds zur Tlckerung der Zirkulation 100,000 00 Marion und andere Eounty u. Stadt 0Nb....- .228 03 Bankhaus Einrichtung 1,000 00 (Guthaben bet andern Äka tlonaloanken (nicht eservk'Uaenten $ 23,303 78 Guthaben bei Ltaatsban ken und Bankier 14,633 57 Guthaben bei avvrobirten Reierve.Agenken 141,77137 Checks und ander Baar Beträae 8ioni Wechsel für das Clearing Saus 17.595 09 tlottn anderer National oanren 45,530 00 Scheidemünze 41187 Re,erveel in der Bank. nam ick, : Svezie ftfolb und Tilberl 131.275 oo vegal Tender Noten 70.000 00 451,522 69 Redemvtionsfond beim B. St. Schatz meiner i vrvj. oer uinuiauonj . . . 4,500 00 Total.'. $1,467,579 26 Passiva: Einbczahlte? Kapital $ 200,000 00 ueber, chuz;ond 150.000 00 Ugetheilte Profite, uSgaben und Taxen bezadlr 32,02109 Susstehinde Na?ionalvanknoten 0,00000 Schuldig an andere Na:io nalbanken 119.427 47 Schuldig an Staat und rivat-ankier 122,805 54 Individuelle Depositen zahlbar auf Sicht 554,388 82 Depositen, zahlbar auf Slckt 143.950 01 Certinzirte Checks a,13i21 Ausstehendr assiersUheckS 20,193 22- 94.957 7 Total 51.46'.579 ! Staat Jndiana, Marion (Zounty s: Ich, A. ff. ovv. Kassier der oben ae nannten Vank. beschwöre feierlich da der obige Bericht korrekt ist. nach meinem besten Wissen und Glauben. A.F.leoPP. assi"er. Unterschrieben und beschworen vor mir diesen 9. Mai lam. FrederickBaggS. Oeffentlicher Notar. Korrekt Attest : Fred. Fahnlev, V e n r u Wedel. Ja. .Roberts .lrerroren , X7Ginc Vaterschaftsklage strengte Ada Evans, an der Süd Jllinoi? Str. wohnend, gegen den Big-Four Bremser Sherman Morri? bei Friedensrichter Daniels an. ET Der Bäckermeister Henry Kleinschmidt, in 192 Jndiana Avenue, ist seit gestern Abend verschwunden.' Er ist ein Mann von Mittelgröße, korpulent, 35 Jahre alt und trägt dunklen Anzug und Schlapphut. lZS ist nicht da? erste Mal, daß er von Hause derschwand, hat sich aber bisher noch immer wieder gesund und wohlbehalten wieder eingestellt. ffT Die Fuhrleute und Schaufler Union hielt gestern Abend eine von über 400 Mitgliedein besuchte Bersammlung ab. Da? Ansinnen Mayor Denny'? an die Countyräthe in Betreff der Sträfling?arbeit wurde in den schärfsten Ausdrücken getadelt und dementsprechende Beschlüsse wurden gesaßt. ES wurde ein Comite von Fünfen ernannt, um, wenn nöthig, Rechtsanwälte anzustellen und einen gerichtlichen Einhaltsbefehl zu erlangen. Die Union hat ihre ProtestResolution, die gestern gegen da? Vorhaben de? Stadtschultheißen Arbeit?hau?gfangene an öffentlichen Arbeiten zu beschäftigen in der Versammlung angenommen wurde, bei den CountyKommissaren schriftlich eingereicht. De? Corvner? Rechnung für den Mo nat April, auf N20 sich beziffernd, wurde nach einigem Widerstreben von letzteren bewilligt:'

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