Indiana Tribüne, Volume 17, Number 230, Indianapolis, Marion County, 9 May 1894 — Page 2

Jndiana Tribüne. Erscheint Taglich und SonntagS.

Tie tSgliche.TriSae-koyet durch den TrZge, 12 Cent? prr Woche, die EonntagS.Trtbüne- 5 Cent? per Woche. Beide zusammen 15 Cent der 85 Cent per Monat. Per Post iugeschickt in Vor auSbezahlung V per Jahr. Osfice : No. 18 Süd Alabaua Str. Indianapolis, Ind.. 9 Mai 1894. BinntttseeTtrömunaen Man braucht durchaus nicht weit in die Ferne zu schweifen, um geographischen und damit verwandten physikalischen Geheimnissen nachzuforschen. Unser Land birgt deren noch inMenge. Das Weltmeer hat noch viele unerklärte Erscheinungen aufzuweisen; aber das Gleiche kann man z. B. von unseren großen nördlichen Binnenseen sagen. Zum Theil l'egt es sehr im Interesse des gewöhnlichenVerkehrslebens vom Gewinn für die Wissenschaft ganz abgesehen diesen Erscheinungen mehr und mehr aus den Grund zu kommen. ' Als unser Wetterbureau im Winter von 1891 auf '92 eine Schisfskarte über die Wracks auf den Binnenseen entwarf, fiel die interessante Thatsache in's Auge, daß diese Wracks in ganz bestimmten Theilen der Seen gruppirt waren. Dies mußte auf die Vermuthung führen, daß gewisse unbekannte Strömungen im Wasser eine wesentliche Rolle bei der Vertheilung der Wracks spielten, und man wollte nun von diesen Strömungen, die nicht in jeder Hinsicht den Gesetzen der Oceanströmungen zu gehorchen schienen, eine möglichst genaue Vorstellung gewinnen. Daher wurde eine große Anzahl Flaschen hergestellt, bei denen der Tiitl des Wetterbüreaus in das Glas geblasen wurde, und den Capitänen von Binnensee-Vooten wurden Partien solcher Flaschen zugestellt, dmnit sie dieselben über Bocd werfen sollten. Auf ibeigegebenen gedruckten Formularen .sollte verzeichnet werden, wo und zu .welcher Zeit jede betreffende Flasche 'über Bord geworfen wurde. Auch wurden gedruckte Anweisungen für dieFin der solcher Flaschen und frankirteCouverte ausgegeben, in welchen genaue Mittheilung über Ort und Zeit jedes derartigen Fundes nach der BundesHauptstadt übermittelt werden sollte. Abgeschlossen sind diese Untersuchungen noch lange nicht, und nur 500 bis 600, oder weniger, als 10 Prozent der ausgeworfenen Flaschen sind bis jetzt Wiedererlangt worden. Die mtU sten derselben wurden am Gestade aufgegriffen, und natürlich sind jeweils nur der Anfangs- und Endpunkt ihm Reise bekannt. Immerhin werden die Beobachtunqen durch ihre Verbinduna und Vergleichung werthvoll, und die bisherigen Ergebnisse haben das Wetterbüreau veranlaßt, eine Reihe neuer arten über jene Strömungen zu veröffentlichen. Vorläufig gruppirt das Büreau die Vinnensee-Strömungen nach folgen den Gesichtspunkten: Alle diele Seen haben einen Abfluß, und das Wasser hat eine langsame. aber allgemeine Richtung nach jenem Abflun m. Die vorherrschendenWinde erzeugen eme Strömung in der Wasser-Ober fläche, und da diese Winde westlich sind, so verursachen sie beimSuveriorEric- und Ontariosee, welche nahezu o tllch-wesllich lieaen. eme Oberkläcke Strömung in der Richtung ihrer Länge, und nach dem Abfluß zu. Der Michigan- und der Huronsee daaeaen liegen annähernd vonRorden nach Süden. weshalb die vom Wind erzeugte Oberfläche-Strömung quer vom Westen aus über die Seen geht. ' Da die Abflußstellen der Seen verhaltnißmän'a klein sind, so kann nicht alles nach derselben zu getriebene Wasser hindurchlaufen, und es finb daher auch Rückströmungen eine gewisse Strecke weit zu bemerken; diese Rückströmunaen vereinigen sich in den breiteren Seen, Superior und Michigan. mit den direkten Strömungen zurHervorbringung einer großen allgemeinen Wirbelbewegung der Oberfläche-Ge-Wässer. Dieselbe Erscheinung läßt sich auch im Mlchigansee beobachten, welcher der Windrichtung querüber liegt. Die geringfügigste Bewegungsurfache besteht in der Brandung, welche, sobald sie sich bricht, Alles mitnimmt, was in ihr treibt. Auf diese Bewegungsursache ist die Neigung der Fla.schen zurückzuführen, in die tiefen Baien zu aerathen und sich unweit ihres Bodens am Gestade festzusetzen.-. So weit die Erklärungen des Wetterbureaus. Zu den ständigen Einflüssen auf die Strömungen kommen auch noch vorübergehende, besonders barometrische Veränderungen. Ein barometrischer Hochdruck 'über dem südlichen Ende des Michigansees verursacht z. B. ein zeitweises Abfließen des Wassers von Norden her nach Süden. Man verspricht sich nicht wenig von den Untersuchungen im heurigen Sommer. La bvathP ostmarken. Die amerikanischen Befürworter der völligen Sonntagsruhe verfolgen jetzt mit besonderem Interesse die Ergebnisse einer Einrichtung, welche erst, kurz Zeit in Belgien besteht und, soweit uns bekannt, noch in keinem anderen Lande Nachahmung gefunden hat. Seit mehreren Monaten ist im Reiche des Königs Leopold jeder Ab' sende? eines Briefes oder eines Packetes in die Lage gesetzt, selber zu verfügen, ob der betreffende Postgegenstand "am Sonntag abgeliefert werden soll wenn er zu entsprechender Zeit im Postamt ankommt oder nicht. Es sind zu diesem Zweck Postmarken eingeführt, welche unten einen schmalen ab trennbaren Coupon haben. Wird dieser Coupon von dem Absender abgeris.sen, so erfolgt die Ablieferung auch Sonntggs; dagegen geschieht dies un

ler fernen Umstanden, wenn der Coupon an der Marke gelassen ist. Auf dem Coupon stehen in französischer sowie in vlämischer Sprache die Worte: Nicht am Sonntag zu besteslcn Natürlich gilt diese Bestimmung nur auf belgischem Gebiete; geht der Postgegenstand über die Grenze, so ist

drüben nur der übrige Theil der Marke maßgebend. Anfangs erhob sich lebhafter Widerstand gegen die Einführung solcher Marken, und es wurde prophezeit, daß dieselben herzlich wenig Anklang finden würden. Doch scheint sich diese Boraussage nicht zu erfüllen. Man hat bemerkt, daß sehr viele Geschäftsleute gerne die Sabbathsperre-Coupons an den Marken lassen. Die Regierungsbeamten thun das Gleiche bei allen Gegenständen, welche nicht portofrei gehen. Sollte allgemein, oder doch nahezu allgemein, von diestn Coupons Gebrauch gemacht werden, so mag es dahin kommen, daß die Postbeförderung am Sonntag inBelgien überhaupt aushört, und die Postbeamten würden jedenfalls nichts hiergegen einzuwenden haben. Doch ist, zu einem bestimmten Urtheil über den Erfolg der Sache eine längere Versuchszeit erforderlich. ' Merkwürdige Fata Morgen i. Der Sage nach wohnt des Königs Artus zauberkundige Schwester Fata Morgana im krystallenen Palast der Tiefe und steigt mit ihrem Gefolge in hundert farbenschillernden Gestalten herauf nach Sonnenuntergang. Diese poetische Erklärung hat die Phantasie desVolkes für jene wunderbaren Luftspiegelungen erfunden, welche an den steilen Küsten der sicilischen Meerenge, in den Sandwllsten der Tatarei, von Persien, Nord-Asrika u. s. w. desonders häufig sind. Auch in gewissen Gegenden unseres Landes und zwar in jenen schauerlichen Einöden, welche als die Colorado- und die Mohave-Wüste bekannt sind, gehören höchst merkwürdige Luftspiegelungen durchaus nicht zu den Seltenheiten und gerade jegt kommt Von dort die Kunde don wunderbaren Phantasmagorien. Die lang anhaltende Hitze hat ganze Landstrecken förmlich versengt und der Erdboden in gewöhnlich fruchtbaren Thälern ist vollständig ausgedörrt, so daß mancher Viehzüchter Kälber und Fohlen todten mußte, um den Leiden der jungen Thiere, für welche es weit und breit keinen Halm Gras gab, ein Ende zu machen. Geradezu unerträglich soll die Temperatur in den 'Wüsteneien sein, durch welche die Atlantic & Pacific Eisenbahn führt und gerade von dort berichten die vielen Reisenden, welche von der Mittwinter-Ausstel lung kommen, die wunderbarsten Erscheinungen. Prächtige Seen, deren Ufer mit grünendenBäumen undherrlichen Blumen geschmückt sind, werden vor das Auge der erstaunten Reisenden gezaubert und auf den Seen erblicken sie Boote mit merkwürdig ausschauenden Männern und Frauen; ost scheinen die Gestalten auch in der Luft zu schweben. Eine der wunderbarsten Luftspiegelungen, welche jemals gesehen wurde, ist neulich von einem Zuge aus. der sich ca. 50 Meilen von Varstow in der Mohave-Wüste befand.beobachtet worden. Die Nacht war kühl gewesen und hatte die Luft auf den verdorrten Ebenen etwas erfrischt, so daß das Betriebspersonal wie die Passagiere auf einen angenehmen Tag hofften. Kaum war aber die Sonne höher gestiegen. als dieHitze wieder unerträglich wurde. Plötzlich wurde in der flimmernden Gluth eine weite Wasserfläche sichtbar, die mehrere Meilen entfernt zu sein schien. Zahlreiche Passagiere, die noch nie zuvor phantasmagorische Erschei nungen IN ver zuutc gesehen hatten, hielten die Luftsvieaelunaen für k!n,n wirklichen See und öffneten eiligst die ,enjler, lnoem ste die erfrischende Brise bereits m fllblen wäknt?n tfvia Betriebspersonal klärte die Leute über ihren Irrthum auf. allein einzelne Passagiere wollten sich denselben ourazaus nicyt nehmen lassen. Als nach Verlauf von einer Stunde. wÖKrend welcker der Zug unter Volldampf oaymgesayren war. der vermeintliche See immer noch in der gleichen Entferihing erschien, erkannten sie die' Natur der Erscheinung. Die wunderbare Luftspiegelung blieb sich aber nicht gleich. Herrliche Palmen erschienen an den Ufern des mysteriösen Sees. aus reizenden Buchten sah manFrauen und Männer in phantastischer Weise segeln. Einige Figuren erschienen in Weiß gekleidet, während Andere die einfache Tracht der Bewohner der Ebene trugen. Aller Augen w'aren mit der größten Spannung auf das merkwürdige Schauspiel gerichtet, als plötzlich sich in der Luft über dem See grüne Flecken zeigten, die allmälig die Gestalt von unheimlich aussehenden Menschen annahmen und, wie vom Winde bewegt , drollige Capriolen machten. Allein nicht ein Lüftchen rührte sich und wie geschmolzenes Blei drückte die glühende Atmosphäre jede Bewegung darnieder. Dieses un heimliche Schauspiel dauerte eine Weile, bis schließlich Alles. See. Me. schen. Palmen u. s. w., wie mit einem Zauberschlage verschwand. Auf der Rückfahrt nach BarNow schaute das Betriebspersonal des Zuges vergebens nach dem geheimnißnol len See aus. Außer der trifon stinöde der Mohave-Wüste war Nichts zu icyen. Die größte Bahnbrücke. Zu einem Riesenwerk, das alles bis her in dieser Art Dagewesene weit hinter sich laßt und auch von gewaltd aer commercieller Wichtiakeit ist wird sich die in New Orleans von der Southern Pacific Bahn über den MlNlsslppl zu bauende Brücke gestal ten. Dieselbe dürfte die arößte stäb lerne Bahnbrücke der, Welt werden sowohl was ihre Lanae. all au ch was die Menge des verwendeten Me talls anbetrifft. Unter allen zur Zeit vollendeten

Bahnbrücken ver Welt ist bekanntlich

die größte diejenige, welche das Firth of Forth tu Schottland überspannt. Der Hauptbau dieser Brücke ist 5330 Fuß lang. Uebrigens sind auch die beiderseitigen Zugänge kürzer, als an der New Orleans Brücke. , Letztere wird eine DoppelgeleiseBrücke von etwa 10.500 Fuß Länge ; sein! Das abgeschätzte Gewicht des erforderlichen Metalls beirägt 25.000 Tonnen oder 50 Millionen Pfund, ! und seine Kosten. werden sich auf etwa i $5,000,000 belaufen. Diese Brücke ! wird ein höchst wichtiges Glied . in der Bahnverbindung zwischen Texas und dem Sudwesten und den Golfstaaten östlich vom Mississippi bilden. rn Anlande. Der Gesammtgoldvor rath, welcher sich gegenwärtig auf der Erde im Verkehr befindet, wird aus 55,350,000,000 im Gewicht von 865 Tonnen geschätzt. ' ' Von der qesammten Baumwolle, welche die Welt in den letzten 67 Jahren verbrauchte, waren zwei Drittel in den Vereinigten Staaten erzeugt. Im Falle des dieser Tage bei Elliott City. Md.,, todt aufgefun denen Alfred E. Adler von Baltimore ist festgestellt worden, daß derselbe ci nem Schlaganfall erlag, während er sich auf dem Wege zu dem lhm gut vekannten Dr. S. Ehew von Orange Grove befand. DiePopularitätdesWash-ington-Monuments alSSehenswürdigkeit der Nationalhauptstadt geht aus einem Berichte hervor, den der Superintendent" der öffentlichen Parks den Distriktscommissären übermittelt hat. Danach bestiegen im verflossenen Monat 15.800 Besucher das Monument, wovon nicht weniger als 4752 die 585 Stufen hinausspazierten, den Elevator verschmähend. Im Ganzen sind seit Eröffnung des Monuments (9. Octoder 1886) 903.666 Personen oben geWesen. JndervorigenWoche hatte ein Mesmerianer in Emporia in Kansas Vorträge über thierischen Magne'tismus gehalten und die Ausübung des Mesmerismus geradezu zu einem gesellschaftlichen Spielzeuge gemacht. In Folge dessen sind mehrere ernste Unfälle zu verzeichnen gewesen. Unter Anderen hatte die Lehrerin Mattie Vratton ihre an Hysterie leidende Schwester um sie bei einem Anfalle der Krankheit zu beruhigen, in einen todesähnlichen Schlafzustand versetzt, aus dem sie sie nicht zu erwecken vermochte. Es wurde nach ärztlicher Hilfe geschickt, aber noch ehe der Arzt erschien, war auch der Mesmerianer an Ort und Stelle eingetroffen und erweckte mit anscheinender Leichtigkeit die Scheintodte. Für diese Leistung forderte er die Bezahlung von einhundert Dollars, ließ sich aber hinterher bereden, auf allen Arztlohn zu verzichten. Samuel H.Dyott, Verkäufer in einem Washingtoner Schuhladens welcher vor einiger Zeit mit der unverehelichten May Clipper nach Chicago durchaebrannt war, wurde dieser Tage von ven Marylandischen Behörden unter der Anklage der Bigamie verhastet. Obwohl er in Baltimore und in Washington je eine Frau wohnen hatte, verheiratete er sich auch mit der Clipper, ehe er mit ihr durchbrannte. Aus den Antrag der Baltimorer Frau wurde er verhaftet und den Marylandischen Behörden ausgeliefert. Die Berichte über die Eisenbahneinnahmen während der ersten drei Wochen des Monats April zeigen eine kleine Zunahme im Vergleich zum Märzgeschäst und kommen den Ausweisen in dem entsprechenden Zeitraum des Vorjahres doch wenigstens einigermaßen nahe. Dies gilt als ein ermuthigendes Zeichen, da der bedeutende Frachtverkehr für die Chicagoer Weltausstellung die Einnahmen im April des vergangenen Jahres ungwöhnlich groß gestaltete. Während der Frachtverkehr im Allgemeinen so befriedigend ist, wie er unter den Umständen sein kann, hat sich auch der Passagierverkehr aus manchen Bahnen, namentlich im Osten, gehoben. Die Passagierzüge auf der New Dork Central, der Pennsylvania, der Western Shore und Erie Bahn waren seit geraumer Zeit nicht so gut besetzt, wie augenblicklich. Camtllefinhartju n. von Tinton Avenue In Morrisiana in der Umgegend von New York, der neulich mit John D. Rockefeller dessen Aermögen zu theilen wünschte und zu diesem Zwecke die Bewohner des Rockefeller'schen Hauses in New York beläftigte, erschien Tags daraus vor dem Yorkviller Polkzeigerichte. Er war augenscheinlich geisteskrank und sein mit ihm vor Gericht erschienene? Vater theilte mit, daß Camille schon seit anderthalb Jahren Zeichen von Geistesstörung an den Tag gelegt habe. SZeinhart wurde zur Untersuchung seines Geisteustgndes in Haft behalten, JnOttumwa inJswaht sich neulich Abend ein Co?ey-Reserve-Club mit zweiundsechzig Mitgliedern gebildet. Die von dem Club gefaßten Beschlüsse gehen dahin, die Regierung zur Ausgabe von eintausend Millionen Dollars in Greenbacks zu veranlassen, und sie aufzufordern, dafür zu sorgen, daß ein Jeder Arbeit erhält. Auch hat sich der Club bereit erklärt, nach Washington zu marschiren. Eine FrauensPerson gehört ebenfalls zu den ClubMitgliedern. Küxzlich entstand zu später Abendstunde jkfl Empixe Theater in New York bei der Ausführung vpa Peck's Bad Boys" eine Panik, die da', durch veranlaßt worden war, daß ein Besuche? des Olymp's Feuer" schrie, als ene Damvfsprie vorbeirasselte und fcuch die Fenste? sich ein Feuerschein wahrnehmen ließ. Die Bksuchex bti Theaters, verließen trotz der Aer, sicherungen deS Geschäftsführers un der Platzanweiser, daß nicht die gerinaste Gefahr vorliege, ejliqy ihre

Plätze und. suchten die Strafe zu gc winnen. Einige Damen leisteten sich die bei solchen Gelegenheiten übliche Ohnmacht. Die' Vorstellung fand infolge der plötzlichen Flucht des Publikums ein vorzeitiges Ende. Das Feuer war in einem Fachwerkhause, welches ganz in der Nähe des Empire-Theaters

liegt, ausgebrochen. Daniel Drew und seine Kostgänger bewohnten daffe'be. Es gelang ihnen, sich rechtzeitig 'in Sicherheit zu bringen. Das Haus wurde beinahe vollständig zerstört. D:r dadurch angerichtete Schaden wird auf $10,000 veranschlagt. Dieser Tage waren es fünfzig Jahre, daß der elektromagnetische Telegraph als Reporter in den Dienst der Zeitungspresse gestellt wurde. Am 1. a 1844 erschien im New Aorker Herald" die erste telegraphische Depesche, die Mittheilung enthaltend, daß am Tage vorher Clay als Candidat für die Präsidentschaft aufgestellt worden sei. Die erste elektromagnetische Telegraphenlinie in der Welt, die sofort der Zeitungspresse dienstbar gemacht wurde, war diejenige zwischen Baltimore und Washington, ausgerüstet mit dzm Morse'schcn Schreibapparat und vollendet am 30. April 1844. Die elektromagnetische Telegr.iphenlinle längs der rheinischen Eisenbahn ist allerdings um ein Jahr älter, war abcr auf ein Jahr hinaus weder mit der epochemachenden Erfindung unseres Morse versehen, noch für den öffentlich? Gebrauch bestimmt. Vom .lande. W o sich ein Verein Ml det, da kommt auch bald ein Gegenverein zu Stande dieses Ergebniß hat sich auch in Königsberg i. Pr. bei einer eigenartigen Blüthe des Vereinswesens, dem Kreuzottervertilgungsverein", gezeigt. JnFolge der Secession eines oder mehrerer Mitglieder hat sich dort ein neizer Kreuzotterverein gebildet und sich ebenfalls dieAufgabe gestellt, dieüreuzottern lebend in Gewahrsam zu bringen. Eine Deputation dieses Vereins erschien jüngst im Nedaktionsbureau der Königsb. Allg. Ztg." und legitimirte sich durch Vorzeigung von 29 lebenden Kreuzottern verschiedener Größe und Farbe, welche man Tags vorher eingefangen und in einer Niesenflasche wohl verwahrt hatte. -Ein merkwürdiges Heilverfahren hatte sich der Kurpfuscher Peter Stöcke! ausgesonnen,- der jüngst in Vürglengenfeld deshalb zu dreißig Tagen Gefängniß verurthcilt wurde. Dieser Wunderdoktor" stammt aus Bamberg und ist seines Zeichens eigentlich Weber. Vor Gericht schilderte er sein Heilverfahren folgendermaßen: DieKur ist für alle Krankheiten gleich; sie beginnt in der Frühe zunächst mit Gebet, das gewöhnlich bis halb elf Uhr dauert. Die Gebete entnimmt der Heilkllnstler verschiedenen Gebetbüchern, die er mit sich fuhrt, zum Theil sind sie auch von ihm selbst verfaßt, wie z. B. der Spruch: Schmerz stehe still, wie Gott will! u. s. w. Nach dem Gebete verordnet er dem Kranken ein Fußbad aus Splls- und Krautwasser; meraus mug oex Ztranle stcy eine , Stunde ins Bett und zwischen die ', Zsuße Erdapfel legen, die noch dam ; pfen. Dann kommt wieder .Gebet bis ' zum Wonnenuntergang uno zum Schluß nochmals ein Fußbad ln denselben reinlichen Flüssigkeiten wie des Morgens. Wenn nach zwei bis drei Tagen keine Besserung eintritt, so ist der Kranke von der Heilkraft deö verordneten .Wundermittels" nicht überzeugt und die Kur kann nicht helfen. Der Wunderdoktor hatte es verstan den, seinen Kranken, meist weiblichen Personen. Beträge bis zu 8 Mark her auszulocken. Leider vermochte er das Cchösfengericht von der Heilkraft seiner Verordnungen und Gebete nicht zu überzeugen und wurde also verur theilt. -EinDorfohntWirths-Haus gewiß eine seltene Erscheinung im deutschen Vaterlande ist der 250 Einwohner zählende Ort Eschweiler in Lothringen. Dieser Tage waren dort 200 Reservisten und Land wehrmännex zu? Kontrol-Versamm-lung einberufen und sie hätten sich nach alter Gepflogenheit gern eines kühlen Trunlesbei dem heißen Wetter erfreut aber es gab nichts. Das einzige Wirthshaus hat seit dem 1. April das Geschäft eingestellt. So zo gen die Kriegsknechte durstig wieder ab. Im Uebrigen steht dieser Fall Nicht vereinzelt da. In der Nahe der hierfeuchten Musenstadt Jena liegt aus .einem Pergeshang ein weltentlegen Dorslekn, das sich Lasan nennt und seit Menschenaeoenken nie eines Wirthshauses sich erfreut hat. Vom spritzenden Studio, wird daher dieser unrühmliche Ort von altersher scheu gemieden. Jedoch liegt der Mangel dieses Kulturmstltuts keineswegs am geringen Durst; denn zedwedes Bauer lein braut sich dort selbst, was des Lei bes Nothdurst verlangt. Vor einem Schöffenge richte zu Leipzig wurde ern höchst er baulicher Streit zwischen zwei anti-, semitischen literarischen Wortführern, den Herren Dr. Wefendonck und einem Pseudodoktor Erwin Bauer, 'ausgefochten. Dr. Wesendonck hatte in seinem Blatte Anti-Korruption" seinem ehemaligen Freunde und jetzigenPreßgegner Bauer eine Reihe arger Lumpereien, Charakterlosigkeit, Schuldenmachen, Bigamie, Bruch des EhrenWortes und derlei vorgeworfen und Bauer war in seiner Neuen deutschen Zeitung" dem Angreifer nichts an Schimpfworten schuldig geblieben. Darauf Klage und Gegenklage. Die Gerichtsverhandlung fiel für beide Parteien ziemlich schmerzlich aus. Das - Schöffengericht erkannte gegen Wesendonck auf klnen Monat Gefängniß und gegen Bauer auf 2lX) Mark Geldstrafe. Der Polizeipräsident oder Oberconstabler von Glasgow hat vor einigen Tagen verfügt, daß die folSenden berühmten Bilder englischer lZaler .aus dem Schaufenster fineS

Kunsthändlers der Stadk zu entfernen seien: Pfvche im Bade" von Sir'Frederic Leighton; Diana und Endymion" von G. F. Watts; Ein Besuch bei Aesculap" von E. I. Pointer; Syrinx" von Arthur Hacker; Or-pheus-und Das Urtheil des Paris"

von S. I. Salomon. Diese Bilder sollen nach Ansicht des kunstsinnigen Oberconstablers nicht passend" sein, zur Schau gestellt zu werden. In München, dem Bier Athen", erhitzen sich die Gemüther lebhaft ob der Musterbierbrauerei, des stattlichen Hosbrauhaufes. Dies trug bislana dem bayrischen Staate, von seinen Leistungen sür Malzausschlag, Umlagen zu 220,000 Mark abgesehen, netto jährlich eine halbe Million Mark. Da das Hofbräu den Hektoliter Bier wie den Einzelliter zu 22 Mark, beziehungsweise 22 Pfennigen verkaust, die Exportbier-Konkurrenz aber unterFormen arbeitet, welche ein Staatsinstitut nicht annehmen kann, sank der Export, und in Folge der Lokalkonkurrenz auch der Lokalumsatz des Hofbräubieres. Um den Etat aufrecht zu .erhalten, kaufte nun die .Regierung ein Restaurant (Lohengrin") an und läßt dort Regiebier verkaufen. Die Wirthe sind darob in hellen Zorn gerathen, nicht minder ereifert sich die Bevölkerung, namentlich Gewerbsleute, weil auch für die Brauerei als solche ein neues Heim erbaut werden soll. Soweit wäre dies Alles eine lokale Sache, aber in derHitze des Gefechts fiel in eine? Gewerbsversammlung auch die Aeußerung, der Finanzminister habe Lohengrin" aus persönlichen Gründen, seiner auf das Anwesen lastenden Hypothek wegen.ankaufen lassen. Der falschen Behauptung folgte umgehend der Protest des Finanzministers Dr. Freiherrn v. Riedel, der eine sinnlose Verleumdung feststellte und sich die Stellung des Strafantrages gegen den Redner vorbehielt. Der Minister erstattete einen Bericht an die Krone und wird eventuell die Regierungsvorlage, betressend dasHofbräuhaus, als eine Vertrauensfrage im Landtage behandeln. Und das Alles des Vieres halber", welches ftlbst in Anbetracht des starken Umsatzes auch in Bier-Athen in zu viel Lokalen verzapft wird, so daß das Wörtlein Konkurrenz" auch in dieser Hinsicht in München eine bittere Bedeutung erhälL Mächtige SprUnge ha? Kaiser Wilhelm bei seinem neuhchen Besuch in der Wiener Kaserne der un garischen Siebener-Husaren zu sehen bekommen. Nach dem Frühstück fand er im Hofe das Regiment zn Abthe; lunqen aufgestellt. Kleine Rotten vyn Husaren nahmen die im . Hofe ausge stellten Hindernisse. Es war eine über Mannshöhe reichende senkrechte Planke aufaestellt. eine Mauer marhrend Vor einem derartigen Hinderniß rr. ... mc.-L.. ' v fi... lazeuen oie meinen Pseroe. Husaren nahmen es im Rudel zu Vieren. Die Uebung fetzte den Kaiser förmlich in Erstaunen. Einem der Husaren flog bei dem Sprunge der Säbel aus der Scheide. Der Mann wandte das Pferd, holte seinen Säbel vom Boden, ohne aus dem Sattel zu steigen und wiederholte den Sprung. Der Kaiser ließ dem Manne eine Medaille reichen. Ein Dutzend der besten Reiter, Gemeine und Unteroffiziere, erhielten gleichfalls Medaillen. Die Offiziere, . jr r? v : . l . . . a rceicyc lieg oci oen ueoungen ausge? zeichnet hatten, erhielten auf dem Ka sernenhofe vom Kaiser eigenhändig preußische Orden. Für den Kaiser jpo'dxt es von Interesse gewesen, wenn er das Echauspizj, welches sich nach seiner Verabschiedung auf dem Hf abspielte, hätte sehen können. Dej Oberst hatte seine Husaren im Viereck um sich versammelt und sprach ihnen seine Zusriedenkeit aus über ihr Ver halten an diesem Tage. Kaum hatte der Oberst geendet, so sprangen die braunen Söhne der Pußta bcrzu, hoben den Oberst auf die Schulter und trugen ihn unterElien-Rufen über den Kasernenhof. So ist es der Brauch bei den ungarischen Regimentern.wenn sie 'bei einem besonderen Anlaß ihre Begeisterung darthun wollen. Ein Pariser Blatt er? ti . jr "itk ....' zayil eroauucye ajtnge von ?tf ei chc", welche in Sardous Fedöra"' vor kommt, dem ieniaen Zugstück des Renaissance-Theaters", dessen Titel rolle Sarah Bernhard spielt. Danach streitet man sich in einer gewissen vor nehmen Welt um die Ehre, die Leiche des Fürsten Wladimir Romazoff ar zustellen, über welche Sarah sich ver zweifelt, heiße Thränen vergießend, hinwirft. Vor einigen Tagen foll ein russischer Fürst diese passive Rolle ge spielt haben. Auch von einer hochari stokratischen jungen . ' Oesterreicherin pUb berichtet die Sarah üm ' die Gunst bat, die L'efche zu sein, und sich . r -... J' i r jt ir. .rrt: ZU vielem Hwea ven scyoniicn zufizz schen Schnurrbart 'bei einem, grorn Koiffeur anfertigen ließ. Ein verwegener Hochstabler wurde dieser Tage in Paris verhaftet, der frühere Mailänder Advokat Dr. Besozzi, der von 1859 bis 1876 in Italien eme nicht unbedeutende po litische Rolle zu spielen wußte und als Flügeladjutant Garibaldi's alle FeldUge mitgemacht hatte. Nach Mailanh zurückgekehrt, seßte er Wechsel im Vetrage von einer Million Lire mit den gefälschten Unterschriften Garibaldi's. seinerFrau ect. inUmlauf. Wegen dieser Fälschungen von per Polizei verfolgt, gelang es ihm, rechtzeitig zu entkam men, und mußten sich die Gerichte mit der Verurtheiluna zu' zehnjähriger Zwangsarbeit in Contumaciam begnügen. Dr. Besozzi wendete sich nach Paris, wo er durch mehrere Jahre 'sein Dasein als Koch in einem Hotel fristete. Hier erlernte er durch den Hotelsekretär die ungarische Sprache, verschwand plötzlich aus dem Hotel und tauchte in einem Rachtcafe als Direktor einer unarischen Zigeuner-Kapelle aus. Da !-'.'.' ..c v.. n-vi.. j . ag et uu ueuf uuiuii, ui.uuuuii ' Vrt Ji? ".' fi.. ' st' ri' vi jt chern Nstwnalko tem Schnurrbar tllni mit stärk gewich- : ' und 'erzahZts ftni ei der einzige Sohn Auditorium, er des großen Ungarn ; Joseph Bezecny, Gen.-Jntendanten der Hofoper inBien, hhslrf mt s5m m f . r7i-ü r mmmmm

Das Geheimniß der Kraft. Qu acht Akten.)

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1. Ntt. Die Brüdcr Samson treten auf, Sie wollen ihre Kraft Euch weisen. Sie fürchten nicht der Zeiten Lauf, Denn ihre Muökelu sind gleich Eisen. Nnd allc? daö durck deu Kcbrauck Kon 5obclnn Malzertrakt.

Ein Dutzend Flaschen geben ebcn so

n:io zi iar cljuc zn berauschen. Man bestehe darauf, dcuächten Johann Hosf'schcn Extrakt zu erhalten, mit der Ilntcrfchrist Jzhann Hoff" am Hals der Flasche. Kciu anderer ist s? oui.

(smvelvi um ampyiele. Eiö ner 8z Mendelson Co., Agenten, 152 & 151 Frans Un Str., N. Y.

er sich geweigert habe eine reiche' Mgnatentochter zu heirathen. Einige Zeit ging die Sache, bis zufällig ein Mailänder Detektive in das Tingel-Tangel kam, welcher den Schwindler, trotz Nationalkostüm und Bartwichse erkannte und verhaften ließ. Es leben in dem Kreise Memel in Ost-Preußen gegenwärtig 10 Leprakranke; acht Aussätzige sind daselbst seit dem Jahre 1877 Verstorben. Fünf von diesen 18 Kranken, deren 9 weiblichen Geschlechts sind, gehören der Bevölkerung in den Vor orten der Stadt Memel an, die Ubrigen 13 Erkrankungen entfallen aus verschiedene Gegenden des Kreises; sechs Fälle sind vereinzelt geblieben, die anderen zwölf vertheilen sich aus fünf Familien, und zwar sind in einer derselben 4, in den übrigen je 2 Mitglieder erkrankt. Dem Lebensalter nach am frühesten entstand die Krankbeit bei einem Mädchen von 10 Jabren, am spätesten bei einem Greise von 76 Jahren. Von den Verstorbenen hatten zwei je 8, die übrigen bezw. 13, '10. 9. 7 und 1 Jahr an der Krankheit gelitten in einem Fälle' blieb die Krankheitsdgüef ' unermittelt. Die erste sicher festgestellte Erkrankung . i r?a CV C -IOTjI Ji reiHl 013 in oas uyt j-oi jmuu. Die Heimath hatte von den Erkrankten nur eine Person, ein in einem Grenzgebiet Rußlands beschäftigt gewesener Arbeiter, vorübergehend verlassen.nach den Angaben der russischen Aerzte soll aber bis auf zwanzig Meilen ins Land hinein die Lepra dort nicht vorkommen. Aus anderen Kreisen des Regierungsbezirks Königsberg sind Beobachtungen uver vas AUsire ten der Lepra nicht bekannt geworden Aus dem österreichisch italienischen Grenzort Udine wird über die unter höchst originellen Umständen ' . 'I. r"' erfolgte Verhaftung von.anrnoleniaischern Folgendes berichtet: DasHaupt? vergienit an ver nloeaung uno zer hastung der Fälscher gebührt dem In svektor der öffentlichen Sicherheit. Ca valiereBertoja. Demselben war es schon seit längerer Zeit aufgefallen. , daß der Chef der Fälscherbande. Enricß Casin H. C' 11 ' fT r garo, ojt nacy oem neinen jvoiz a derno fubr und nach kurzem, in einem dortigen Gasthofe Mit einem jungen Manne gepflogenen erreyr oen vxua weg antrat. Cavaliere Bertoja wußte R& nun in aesckickter Weise als Zunge Dame zu verkleiden, und es gelang ihm ln dieser Welse, unbeachtet dem ilaiu garo zu folgen, der im Extrazimmer des Gasthofes in Vaderno einem juygen, elegant gekleideten Manne zwei Packete übergab und von diesem .eine größere Geldsumme in Empfang nahm.' In dem Momente zog Bertoj aus feinem "Damenmuff 'einett Revol? der und' erklärte die beidch'Berdächtif gen als verhaftetSein Verdacht stelltf sich bald als völlig begründet heraus, da der Inhalt der beiden Packete aus 1877 Stück gefälschten österreichischen Staatsnoten - zu 50 Gulden bestand. Die Falsifikate sind übrigens derart schlecht angefertigt, daß es geradezu Staunen erregen muß, daß dieselben uöerhaupt in Cirkulation gebracht werden konnten. Bedensen Sle, daß die WiSconfon Central Bahn unbedingt da? Zutrauen deS Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, St. Paul, Minneapoliö und dem Nordwesten ist und fernerhin als die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen wird. Bedenken Sie ferner daß die Wiöconsin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr GeschäftsPlätze erreicht alK irgend eine -andere Linie im Nordwesten, daß der Speisewagen seiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien: Für weitere Auskunft als, Raten, Routen, wenden Eje sich an den nachsten Ticfet Agenten oder an 3ak. C.'Pond, Gen. Pass. Agent, Milwaukee WiS.

Dem Publikum zur Nachricht, daß wir unsere Accidenzdruckerci durch Anschaffung eer Typen und Pressen bedeutend vergrößert haben, und daß wir jetzt im Stande sind, alle Aufträge rasch auszuführen. Wir ersuchen hiermit alle unsere Freunde, Vereine und Geschäftsleute,: uns ihre Aufträge freundlichst-' zukommen zu - lassen -und versprechen rasche und billige Bedienung. Tribune Publ. Co. '

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