Indiana Tribüne, Volume 17, Number 229, Indianapolis, Marion County, 8 May 1894 — Page 3

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Alle Menschen haben zur FrühjahrSzeit eine Mcdizln nöthig, welche das Blut verändert. Ter erste warme Frühlingstag zeigt uns, daß das Akut ZU ist und die eöer nicht richtig aröeltet. cm.- .- ' S - - l' i!. Jrii.i st A..fC.lii..

Wir leiten an Zoerzropsunz uno cic rcnicrcnjicn ranivrilerr

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sckelnungen ftgen, wie :oxfschmerzen, schreckter Geruch aus dem Mund?, festige Kaut.usschkäge, Schwindel, xpetitkojigkeit, und ATaitiaZleit. Alle diese Krantheitserschcinungen sind bekannt

unter den VUmn

Fnlhjahrs-Ficbcr.

Wenn iicreqen nichts gethan ftird, können leicht schwere Kranlhetten

entstehen. Das teste Mittel dagegen ist unbedingt das große deutsche

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tvitu;i. atiiiiyiu. uno umuikj vi? iv ui idend. EontagbiHUHr. Ein armer aber cbrlichcr Jüngling. ilnf Jahr litt ich an Blutvergiftung mit all tn schrecklichen Folgen ; ließ mich von Landärzten und Tpejta'.lifte behandeln, die mich mit Mercury und Sodi, of Potai anfüllen, bi tch tute in lebende ripv aussah. Mein Körper war mit schlag und Beule bedeckt, ich hatt zwei,. Strictur Harnröhren rengerruna" und litt an den Folgender Seldstbe ckun und hat all Hoffnung, iai kurrirt , lr K Ai(iithM Ml)aM o.iihS

iVVll MUIlHVVVIt 11 fl4Ulii . arini qab mir tiO um Tr. tbttl, 1317 rch Str. ibu ladelphia, Pa. zu tonsultire. der ihn und iel Ander turirt hatt. Dr. Tb, el war der ei zig Brj der mich grümdiict, untersuchte und sagte: ..Ja, Ei sind rdärmlich gerichiet, da Schlimmste, da d in 3 Wo,

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jy -n . m-v.. lf1 ein armer ehrlicher Junge, fer r-iS i..t. n.r. f. v w:.i.ri.'. i -

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. v..v ..I. Vt.M., .die toelcht ihr Armuth beweisen, bezahlen Äbzahlungs weis. Ich suhlt mich wie vieugedoren nuch dem rfte Monat der Behandlung. In einem Jabr war ech ganzkurirt und hatte Vsund zugenomme. einzige Gebet tft, ott mochte aU reiche und arm, Leidend dem Dr. Theelzusühren. r ist der großartigste, beste und gutkerzigst, Doktor undpecialist und treu zn seinem e.us. in obldäter ber Menschheit, der iür Icdn thu Würde, wai er für mich that. ffmmd Herv. beeidet bei H. G. Dcer-lng. R. P. HarriSburg. Va. Dach - Material. T. F. SMITHER. Händler in iedachDraterial, t und S tot

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Moderne Menschen

Roman von Emil Marriot.

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(Fortsetzung.) feie mißverstehen mich gänzlich," sagte Marja ernsthaft. Gleichgiltig sind Sie mir nicht. Aber . . . Aber Sie lieben mich nicht ergänzte er erregt und voll Bitterkeit. Sprechen Sie es nicht erst aus. Ich mag es nicht hören. Es ist genug, daß ich es weih auch ohne daß Sie mir es sagen." Marja verharrte in Schweigen. Es ist wohl unnöthig, Sie erst z fragen, ob meine Bücher Ihnen gefallen haben." hob er nach einer Pause in verändertem Tone an. Wenn sie Ihnen gefallen hätten, würden Sie es mir von selber gesagt haben. Aielleicht aber haben Sie sich noch nicht die Mühe genommen, sie zu lesen V schloß er fragend und richtete die Augen auf sie. Ich habe sie gelesen und mit

Vera.nlla.en aelesen." antwortete Marja zögernd. Sie schreiben elegant und geistreich und spannend, und ich be-

greife, daß die Damenwelt von Ihren Arbeiten entzückt und begeistert ist.

Ich aber bin lerne Danre.. Ich suche in einem Buche mehr als bloße

Unterhaltung. Ein Buch soll mir etwas zu sagen haben; soll mich zu ernstem Denken anregen. Darum

liebe ich unsere Russen so sehr. Neh men Sie irgend einen Roman eines

meiner Landsleute zur Hand : in einem jeden werden Sie ein Stück russischen Lebens, russischer Leiden, russischer Fehler finden ; vc einem jeden läßt sich sagen : dieses Werk konnte nur in Rußland entstehen. Auch meine Landsleute schildern die Liebe, machen die Liebe oft zum Mittelpunkt der Handlung. Aber wie viel laust dabei mit unter! Welche besonderen, scharf ausgepräaten Charaktere treten

uns entgegen, wie viele feine SeelenVorgänge spielen sich vor uns ab ! Und alle diese Menschen leben leben iu Rußland, begegnen uns in den Städten und auf den Dörfern. Wir fühlen mit ihnen, weil sie wahr und lebendig sind, und weil das Leben, das

wirkliche Leben, so unendlich interes-

sant ist und weil die Kunst das Höchste

erreicht, wenn sie das wirkliche Leben

mit allen seinem Licht und Schatten

wiedergibt. Nun.... dieses Höchste fand ich in Ibren Büchern nicht. Ich fand das wirkliche Leben nicht darin.

Und darum konnten mich Ihre

Werke zwar unterhalten, nicht aber er wärmen. Verzeihen Sie mir, daß ich Ihnen dies so aufrichtig sage. Viel-

lelcht hatte ,ch ueber schwelgen sollen.

Aber da Sie mich um mein Urtheil

befragten und es mir nicht gegeben lst.

ausweichende Phrasen zu drechselnd."

.Lassen Sie es gut sein," fiel er ihr

mit einem erkünstelten Lächeln in's Wort. Ich bin Ihnen dankbar für Ihre herbe Ehrlichkeit und wünschte nur. man wäre von meiner Kindheit an strenaer mit mir in's Gericht ge gangen. Ich bin von kleinauf allzu viel verzärtelt und bewundert worden, und das trägt zum Theile die Schuld

daran, daß ich niemals erlernte, einen

strengen Maßstab an mich. und meine

Leistungen anzulegen und zu dem

Wahn verleitet wurde. Alles, was ich

sagte oder that, sur prachtlg zu halten." ' Waren Sie das einzige Kind Ihre? Eltern V s jte Marja. Ja, l'.r. Sogar das einzige Kind einer Wittwe, denn mcin Vater starb, ehe ich das erste Lebensjahr zu rückgelegt hatte. Ick war der Abgott meiner armen Mutter, der Abgott der ganzen Familie. Man fand mich schön, liebreizend, ein wahres Wunder kind ! Außer mir gab es in unsere Verwandtenkreise keinen Jungen. Dle Einen waren unvermält geblieben !die Anderen hatten nur Töchter. Ich war

der Stolz Aller besonders meine

Mutter und die drei Schwestern mel nes Vatus, von welchen keine gehe!ra

thet hatte, trieben einen wirklichen Kultus mit mir. So wuchs ich aus

immer unter schwachen Frauen, be

hütet und aebeat wie eine TrelbbauZ

Pflanze. Die Schule durfte ich nicht

besuchen ich hätte dort verdorben

werden oder mir eine ansteckende

Krankheit holen können. Wenn' ich

weinte, fiebert? meine arme Mutter

vor Angst : die Aufregung konnte

mir schaden. Als :ck endlich aus das

Gymnasium kam, begl'lteten die Mut

ter oder eine der Tanten mich hin und

holten mich wieder ab. ' Bis zu nui

nem fünfzehnten Jahre bin ich keinen Schritt allein außer Hause gewesen. Ich war der unbeholfenste, weihischste, verweichlichte Junge, der sich denken

läkt. und es hat mir viel Muhe aeko

stet, mich halbwegs im Leben zurecht

zufinden. als ich am ume ooq ym' aus in's kampfreiche Dasein mußte

ohne mich an die Kleiderfalten meine.,

Mutter hängen zu tonnen."

Wann haben "Sie Ihre Mutt

verloren ?" fraate Mai a.

Schon vor zehn .Iahren. Auch

meine auten alten Tanten sind t

Langem todt. ; ;

. JSo stehen Sie Zekt allem im Le

ben wie ich," sagte Mara unv schaute vor sich hin. Ganz allein. Aber auch die fremden Menschen haben mich verwöhnt. Selten mag es einem Schriststeller so leicht geworden sein, sich Bahn zu bre-

chen, wie mir. Von den jahrelangen Kämpfen, von welchen Andere zu be.richten haben, erfuhr ich nichts. Ich fand sogleich bereitwillige Ausnahme und aewann im Handumdrehen die

.Gunst des Publikums, meines Publi-

kums, heißt das. Jetzt weiß ich aber auch, warum ich so viel Glück hatte : ich bin keine besonderen Wege gegangen." .Sie verwöhntes Schoßkind des

Glücks!" sagte Marja, in ihren Stuhl zurückgelehnt. Ihnen wäre

gesund, elnmal recht unglücklich zu sein, des Lebens ganzen Jammer und ganzes Elend auszukosten. Das

würde Sie emporreißen."

.Sie irren sich, wenn Sie mich für

glücklich halten," entgegnete Hollöurg

fast beleidigt. Ich fühle mich sehr

oft unglücklich."

Aber -Sie sind es nicht. Dieses Sichunglücklichfühlen thut oft ganz wohl. Es kitzelt die Nerven und regt

die Phantasie an."

Spotten Sie nur über mich r

sagte er in gekränktem Tone. Glau-

ben Sie. daß meine Arbeit, mein Le-

ben. meine Ersolae mich befriedigen?

Ich muß mir doch immer sagen, daß meine Schreibereien von den besseren

Menschen ignorirt werden, daß meine

Arbeit keinen wirklichen Werth hat.

dak mein Leben zwecklos ist, vak ich

ein schwacher, von seinen Leidenschaf ten und Wünschen vollkommen be-

herrschte? Mensch bin. Halten Sie

einen solchen Mensche ,i für glücklich V

.Nem. Warum aber ringen Sie

sich nickt empor ? Versuchen Sie es

nur! Schreiben Sie einmal etwas Anderes. Thun Sie einen herzhaften Griff in's Leben !"

Er fuhr sich mit beiden Handen

durch das Haar und blieb stumm.

.Em Mann. mna. gesund und ar-

beitsfähia sein und nichts Anderes zu stände bringen, als literarische Bon bons. die von mllssiaen Herrchen und

Dämchen vernascht werden sehen

Sie, das würde ich nicht ertragen ! rief Marja und stand auf. Ein solches Dasein zu verleben, ist wirklich kaum der Mühe werth."

Er schwieg noch immer. Maria schritt ein paarmal im 3im

mer auf und ab und fragte dann plötz sich: .

Kennen Sie meine Geschichte ?" ; Verneinend schüttelte er den Kopf. Wenn es Sie interessirt. will ich

sie Ihnen erzählen. Vielleicht können Sie einen Roman daraus schmieden," füget sie. leise lächelnd, hinzu.

Er zwang sich gleichfalls zu einem

Lächeln und sagte :

Sie schildern zu wollen, würde ich

mir kaum getrauen. Indessen....

erzählen Sle mir die Geschlchte.

Alles, was Sie betrifft, ist mir vom höchsten Werthe, was vielleicht eine Thorheit ist, da Sie sich aus mir nichts

machen."

Davon.... ein andermal." sagte

sie. setzte sich wieder und fchwieg einige

Minuten lang, ehe sie begann.

Meine Kindheit habe ich in Mos

kau verlebt," hob sie an. Mir ist es

nicht so gut ergangen wie Ihnen. Mich hat Niemand verwöhnt und verzärtelt weder die Menschen noch das

Leben. In unserem Hause wohnte

außer meinem Vater und mir noch

meine Großmutter, die Mutter meiner Mutter, eine stattliche alte Frau' die mir selten ein gutes Gesicht zeigte. Von meiner Mutter wurde niemals

gesprochen.... die Ursache hievon erfuhr ich erst, als ich dreizehn Jahre alt war. Sie hatte meinen Vater, der fast um dreißig Jahre älter war als

sie. verlassen und war mlt einem frem-

den Manne in die weite Welt gelau-

fen. Das geschah, als ich kaum zwei

Jahre zählte.

Mein Vater hatte die blutjunge und sehr hübsche Deutsche aus Liebe geheirathet. ihre Mutter, in sein Haus genommen, ihre größtentheils aus verünglückten Existenzen bestehende Fii milie weit über seine Mittel unterstützt und viel von diesen zudringlichen ar beitsscheuen und unverschämten Leuten zu leiden gehabt. Zum Dank dafür lief ihm seine Frau davon und ließ ihn mit ihrer wunderlichen Mutter und einem kaum zweijährigen , Kinde zurück. . . . So viel mir bekannt wurde, hat sie sich in die Schweiz begeben, ihren. Glauben verändert und sich' dzm Manne, der sie - entführte, vermalt. Sie soll Kinder haben und in geordneten' Verhältnissen leben.... Uebrigens kann.- sie mittlerweile auch gestorben sein. Ich habe schon viele Jahre nichts von ihr gehört. - Und daß ich sie nicht liebe, brauche ich wohl nicht erst zu sagen. ' . Wenn ich an sie denke, vermag ich

sie im Geiste niemals Mutter nennen.

Unter einer Mutter stellt man sich et

was Anderes vor! Ich möchte ihr auch nicht begegnen weder hier noch

dort. " Was könnten wir einander sa

aen ? ;Ds schuldbeladene Kind mag

vor die gekränkten Eltern treten; ; bic Legende : vom ; Verlornen Sohne wird bestehen' ' und die Herzen rühren,' so

lange es Menschen gibt. Aber schuld

beladene ältern, die vor ihr Kind ge

'stellt werden das ist etwas Unnatür

tiches, die 'heiligsten Gefühle Verletzen des. 'ist etwas .Schreckliches !.' Für mich ist die Frau die mich geboren hat, eine Todte :.' schlimmer 'qls eine Todte, Undich bete zu Gott nur um Eines ;

daß er uns niemals 'zusammenbringen möchte ! Sie werden - dieses Gebet

bearemn. ! ? Er nickte mit dem Kopfe. ' ' "

Es ist fürchterlich, daß Ihnen das Edelste und Reinste,. die Mutterliebe,

zu wem Aerrbilde gemacht wurde,

sagte er. Wiegst Ihnen zu Muthe, wenn Sie' Mutter ''und .MMrliebe

preisen boren V " - -i- J '-; u i- ' !

. ,Etn wenig sonderbar U , ; das gebe.

ich zu.,' Indessen freue ich mich immer

herzlich. - wenn 'ich eine aute-Mutter

sehe. Dann verblaßt das Bild met ner Mutter und ich sage mir : ist die Mutterliebe weniger echt, weniger h?ilig. weil unter Millionen echter Müt ter sich Eine fand, die keine war? Meinen Vater vergötterte ich und zitterte zugleich vor ihm. Er war Arzt und sehr beschäftigt ; Tag und Nacht hatte er zu tiun. Von den Reichen ließ er sich theuer bezahlen, den Armen diente er unentgeltlich. Oft ließen ibn arme Leute mitten in der Nacht wecken und er stand allsogleich auf und eilte fort. Wenn im Hause eines dieser Kranken Noth herrschte, half mein Vater fo -viel er konnte. Und ich wurde, von der Großmutter oder einer Magd begleitet, oft in diese Wohnstätten des Elends und des Kummers geschickt, um Körbe und Eßwaaren, Kleidungsstücke oder Werkzeuge hinzutragen. Im Anfang dünkte mir das traurig und unheimlich. Bald aber gewöhnte ich mich daran und

zählte diese Gänge zu den Armen und Kranken zu meinen liebsten Veschäfti-

gungen. Ich war stets sehr kräftig und groß für meine Jahre und immer gesund. Daß man nervös sein könne," sie blickte ihren Zuhörer von

der Seite an. war mir unbekannt. Ich eignete mich also vortrefflich zu

dem Leben, zu welchem mein Vater

mich erzog."

Aber er liebte Sie doch Ihr Vater V warf Hollburg mit halblauter Stimme ein. Ich war sein Liebstes und Theuerstes !" rief Marja und ihre Augen er-

glänzten wunderbar. Doch er v zartelte mich nicht. Wir lebten sehr einfach, beinahe streng. Nur das

Nothwendigste fand sich im Haus:. Mein Vater war ein echter Christ. Je

mehr ich lerne, sagte er. je tiefer ich in die geheimen Kräfte der Natur ?indring?, umso mehr bewundere ich den Schöpfer, aus dessen Hand Alles hervorging ! Er beugte stets demüthig das Haupt, wenn er den Namen Gos-

tes aussprach. Mich wollte er zu ei-

nem ganzen Menschen" heranbilden. Du sollst, sagte er zu mir, nicht zu jenen weiblichen Drohnen zählen, die einen Andern für sich arbeiten .d sich von ihm erhalten lassen. Du sollst lernen, arbeiten. Deinen Mitmenschen dienen, so viel Du es vermagst, und in der Arbeit Befriedigung suchen und

finden ! Er verabscheute zene Ehen.

welche von Selten der Mädchen nur darum geschlossen werden, um der althergebrachten Sitte zu genügen und überhaupt zu heirathen oder um der

Sorge für die Zukunft, der Noth, dem

Hunger zu entgehen. Solche (hen nannte er unsittlich. Nur freie Wahl dürfe den Mann und das Weib einander zuführen, und um der Frau diese freie Wahl zu ermöglichen, müsse man ihr Arbeit geben.

Es war selbstverständlich, daß er

mich, seine Tochter, nach seinen Grund

tzen erzog und es wurde ihm das

umso leichter gemacht, als ich seine Ansichten über Rechte und Pflichten vr

Frau bedingungslos theilte und nichts Besseres verlangte, als vorerst lernen

zu dürfen, um spater arbeiten zu kon nen. Ich wählte den Beruf des Va-

ters. die Laufbahn emes Arztes. Und

während andere Mädchen meines Al ters sich für Schmuck und Tand begei

stern und von Bällen und Ballrobcn

träumen und sich die Köpfe zerbrechen über die große Fraze. wie wohl der

Zukünftige ausschauen wird, ließ ich

mir von meinem Vater den Bau und die innere Beschaffenheit des menschlichen Körpers erklären. Und wähund andere Mädchen für Liebesge-

dichte und Liebesromane schwärmen, las ich medizinische Abhandlungen

oder auch den Homer und den Vlrgll in ihrer Ursprache. Wie freute ich mich auf die Universität ! . Aber noch ehe ich sie bezog, trat etwas ein, was allen unseren Plänen ein jähes Ende machte und unser Leben vom Grunde

auö umaestaltete."

lortsetzung solat.j Tat Ocscsttgungöwesen der Neuzeit.

1-er das Geschütz mit fce? deckenden Panzerhaube zu einez starken System vereinigt ist, und der Panzerdrehthurm, in dem das Geschütz unabhängig von der Panzerhaube aufgestellt

; ist, in gleicher Welse Verwendung fm-

Die Fortschritte in der Waffentech-

nik, die Einführung des rauchschwa

chen Pulvers und ganz besonders die

Anwendung von brisanten Sprengstoffen als Sprengladung in den Hohlgeschossen der Artillerie haben das

blsh:r bestandene Vefestigungssystem

vollständig über den Haufen geworfen.

&n die Wirkungen der Brisanzgra-

naten hat man die Mauerbauten der Festungswerke durch Verstärkung der Gewölbe mittels Betonaufschüttungen zwar wirksam schützen können, aber es war auch ein ausreichender Schutz für

die Kampfmittel, vorab der.Kampsgeschütze, erforderlich, der durch ihre verdeckte Aufstellung im Gelände keinesWegs erreicht werden konnte, tur durch umfassende Anwendung von Panzerungen war hier Abhilfe zu schaffen, und während früher nur Erde und Stein die Grundstoffe beim Festungsbau bildeten, ist nun der Panzer als drittes Element hinzugetreten und hat damit dem Befestigungssystem die Eigenart des scheidenden neunzehnten Jahrhundetts aufgedrückt, Die bisherigen großen, schon von weither sichtbaren Gürtelsorts waren zur Durchführung des Artilleriekampfes im Festungskriege nicht mehr geeignet; sie bilden nur einen Kugelfang für jegliches Geschoß, da bei der Treffsicherheit der jetzigen Geschütze derartige Ziele selbst auf die größten Entfernungen nicht zu fehlen sind, Mithin können diese Forts nur noch als Stützpunkte für die Jnfan terie angesehen werden, während die Kamvsgeschütze in die Zwischenräume zwischen den Forts in Batterien, und zwar möglichst in Panzerbatterien, aufgestellt werden. Dieses System der Verstärkung der Gürtelforts durch

Panzerbatterien wird überall da zur

Anwendung kommen, wo vorhandene

und brauchbareBefestigungen nach den Heutigen ' Anforderungen umgestaltet

iverden ' müssen. In diesen Panzer batterien wird die Panzerlafette, bei

den. In beiden Panzern lassen sich

die kuppelförmig construirten Hauben drehen; die Panzerlafette nimmt aber stets nur ein Geschütz auf, während in dem Panzerdrehthurm meist zweiGeschütze ihre Aufstellung finden, was eine bedeutende Kostenersparnis mit sich bringt. Neuerdings ist man von diesen Drehthürmen zu zwei Geschützen immer mehr abgekommen; die Panzcrlafette, die vorzugsweise durch den deutschen. Typ des Grusonwerkes vertreten ist, steht im Vordergründe und ist nicht nur für Schnellfeuer!nonen kleineren Kalibers, sondern auch für Steilbahngeschütze von größerem Kaliber erfolgreich hergestellt worden. Aber auch die großkalibrigen Flachbahngeschütze beabsichtigt man mit einem Panzerschutz zu versehen, wobei zu bemerken ist, daß hierbei die Kosten im raschen Verhältniß mit der Länge der Rohre wachsen, daß also Panzer für leichte Feldgeschütze, Mörser und Haubitzen sich bedeutend billiger herstellen lassen, als solche für schwere Flachbahnkanonen. Ein zweites System ist das der Gürtel mit Panzerforts, in welchem alle Kampfgeschütze im Fort selbst aufgestellt, aber ausnahmslos durch Panzerkuppeln geschützt sind. Hier ist also ein Einheitswerk für den Nahkampf wie für den Fernkampf geschaffen; die Zwischenraume zwischen den Forts sind mit Anlagen für den Nahkampf, also besonders mit Jnfanteriewerken ausgestattet, .während Fernkampfbatterien in den Zwischenräumen mit seemäßiger Ausführung auch nicht ganz entbehrt werden können. Die Befestigungsart mit Panzerforts als Gürtel ist von dem belgischen Ingenieur - General Br'.almont begründet und zum ersten Male bei der Befestigung der Maaslinie zur Anwendung gekommen; die Panzerforts der Brückenköpfe von Namur und Lüttich bestehen fast ausschließlich aus Beton und Panzer, die Erde fpielt eine mehr nebensächliche Rolle. Aber auch diese Forts bieten noch ein , sehr hohes Ziel dar, und die Verfechter des Grundsatzes der Verringerung der Ziele sind gleichzeitig Anhänger . der unumschränkten Panzeranwendung. Der verstorbene preußische Oberstlieutenant Schumann und der bairische Generallieutenant v. Sauer sind in dieser Hinsicht bahnbrechend vorgegan gen und haben etwa vor einem Jahrzehnt das System der Panzerfronten begründet. Hierbei setzt sich der Gürtel aus lauter kleinen Panzergruppen oder Batterien für Nah- und Fernkampfgeschütze zusammen, welche in zwei bis drei Treffen angeordnet werden. Die einzelnen Panzer ragen nur wenig über ihre nächste Umgebung hinaus und sind möglichst wenig zu fehen, wogegen ihre Lage im Gelände derart gewählt werden muß, daß sie selbst möglichst viel sehen können. Bei diesem System findet die Panzerlafette ausschließlich Anwendung; in die Panzerfront sind auch die unentbehrlichen Jnfanteriewerke eingefügt, und bei allen Anlagen ist die Sturmsicherheit nicht, wie bisher üblich, durch einen tiefen und breiten, mauerbekleideten Graben hergestellt, sondern vielmehr durch ein auf allen Seiten umlaufendes Hinderniß von aufqehäuf-

Un Spiraldrähten. Das System der

Panzerfronten ist entschieden das radikalste von allen und räumt mit der Vergangenheit vollständig auf; seine Anwendung erfolgte zuerst bei der Befestigung der rumänischen Serethlinie, nämlich bei den Plätzen Folschani, Nemoloissa und Galatz.

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