Indiana Tribüne, Volume 17, Number 229, Indianapolis, Marion County, 8 May 1894 — Page 2
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Jndiana Trivttnc. Erscheint Säßlicfr und Sonntags. Tie tägliche .Tribüne" kostet durch den TiSg Cent? per SZoche. die SonntagS-.Tr'.büne- 5 TentS per Woche. Beide ,usau?men 15 Cent oder 55 Cent per Monat. Per Post lujtf cht5t in Vor euSbezahlung Vptx Jahr. Office : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind.. 8 Mai 1894. (Orlginalcorrcsxondenz) Streiflichter von der Gartenstadt. Chicago, in der Muhv"-Zeit. Von dem allgemeinen Menschenrecht, im N?underschönen Monat Mai sich in recht kzäßliche Umzuzsqualen zu stürzen, ist diesmal in der Ex-Weltaus stellungsstadt wieder sehr umfassender Gebrauch gemacht worden, und sogar der vorangegangene Sabbath muhte sich viele diesbezügliche Schändungen gefallen lassen. Wahrscheinlich war das Umzugsheer noch größer, als im Weltausste'llungsjahr, wenigstens auf einmal; denn damals kriegten es viele Gartenstädtler schon lange vorher mit der Angst und zogen schon mindestens vier Wochen vor der osficiellen" Knospen - Aufspringzeit in ein neues Quartier. Manche sind diesmal so weit gezogen, daß sie, wenn Alles gut geht, erst in der Bundeshauptstadt Rast ma chen werden. Jawohl, das CozeyFieber" ist auch einer Anzahl mehr der weniger biederer Gartenstädtler zu Kopf gestiegen. Jetzt sind sie schon auf dem Marsche nach Osten, die bunt zusammengewürselten RandallBrüder. Sogar ein paar Deutsche wurden davon mit angesteckt, und ich habe noch unmittelbar nach dem Abmarsch mit eigenen Augen zwei solche, die sich verspätet hatten, in einer deutschen Zeitungsredaction sich Auskunft holen sehen, wo und wie sie die politische Heilsarmee noch erwischen könnten! Der mehrtägige Randall-Radau war übrigens als Würze des gartenstädtischen Lebens nicht gerade zu unverschätzen; er lieferte wenigstens wieder einmal einen Tropfen Abwechslung in den öden, traurigen Alltagsdrei, der aus der Schandwirthschaft der Corporationen und der corrupten Stadt - Rabenväter sowie aus den ohnmächtigen Klagen der malträtirten Bürgerschaft besteht, ja, ich möchte fast sagen, Nandall spielte dieselbe Rolle, wie der Schalksnarr in den Shakespeare'schen Trau'7spielen. Doch nein! In einen 'eicheubitterTon überzugehen, ist augenblicklich gerade keine dringende Veranlassung. Es gibt doch, Gott sei Dank, nicht lau. ter Trauerspiele für ba Chicagoer Publikum im Kampfe gegen die Corporationen, 'und ein Mann wenig stens hat mit bewundernswertherAusdauer und Schneidigkeit das Treffen des größten Gemeinwesens der westlichen Welt gegen modernes Raubritterthum immerhin zum Stehen gebracht. Gerade jetzt sind zwei Bahngesellschaften so weit mürbe geworden und zwar direct lediglich durch des Bürgermeisters Hopkins Stiernackigkeit daß sie sich bereit erklärt haben. mit der Hochlegung der Bahngeleise zu beginnen. Das bedeutet geradezu den Beginn einer neuen Geschichtsepoche für Chicago, in welchem die gleich ebenen Bahngeleise bis jetzt eine verhängnißvollere Rolle gespielt haben, als in jeder anderen Stadt der Culturwelt! Man bedenke, daß die Gesammtlängc der Schienenwege inn e r h a l b der Gartenstadt reichlich dreiviertel so groß ist, wie die gesammle Meilenlänge der schier unzähligen Straßen und Sträßchen, und daß sich im Herzen der Stadt an. die 2000 gleich ebenen Bahnübergänge, d. h. Mcnschenfallen, befinden! Ein solches Verhältniß wird thatsächlich in keiner anderen Stadt der Welt erreicht, und jener Kampf dürfte dereinst zu den wichtigsten Episoden in der inneren Geschichte Amerikas gerechnet werden, und sein Hauptheld, im Verein mit dem ebenso schneidigen und unverwüstlichen obgleich der entgegengesetzten politischen Partei angehörigen Bürgermeister von Detroit, als Drachentödter unter den amerikanischen Bürgermeistern verewigt werden. Weniger Erfolg hat Ritter St. Georg - Hopkins allerdings im Kampfe gegen die Beglückung der Stadt, welcher schon die Eisen und Stahlnetze auf der Erde den Hals arg genug zuschnüren, mit dem oberirdischen JXxoUtts - System für Straßenbahnen erzielt. Doch hat er wenigstens einen sehr geordneten Rückzug angetreten und noch mancherlei Vortheile mit Flankenhieben errungen. Und wer weife, was man noch später von ihm hören wird, denn Hopkins ist ein noch junger Mann. Er bildet jetzt so ziemlich die einzige Glücksgabe für diese monopolgerittene- stolze Metropole des Westens, und unter der ehrlichen Bürgerschaft dürfte wohl Niemand seine Administration zu beklagen haben, als allenfalls die Fabrikanten künstlicher Gliedmaßen. Auch die jüngste Gerichtsentscheidung gegen den großen Chicagoer Gas-Trust" wäre ein erlösendes Ereigniß zu nennen, wenn nämlich solche Ungeheuer überhaupt mit Gerichtsentscheidungen todtgemacht werden könnten. Da habe ich Ihnen wieder so viel von gartenstädtischer Politik vorgeplaudert, als wären Sie bereits von Chicago annectirt worden waZ übrigens immer noch 'ommen kann, denn die Windstadt hat ht ihren 190 Quadratmeilen und ihren Waids, von denen manche 10 bis 11 Meilen lang sind, offenbar noch immer nicht genug aber ich könnte Ihnen wahrlich keine Chicagoer Geschichten tnäUtn. die von solcher n a t i o n a -
Vt n Bedeutung wären, wie gerade die obigen! Run aber rasch wieder die politischen Seeschlangcn -in den Käsig gesperrt. Ungefähr zur Zeit, da Sie 'diesen Brief beim Kaffee oder Biere lesen, öffnet auch das Field'sche.Wcltausstellungs - Museum im Kunstpalast des Jackson - Park officiell seine Pforten. Von dem verflossenen großen Weltausstellungs - Jahrmarkt gibt dasselbe ungefähr eine solche Vorstellung, wie sie gewisse südamerikanische Rothhäute von den Köpfen ihrer erlegten feinde zu geben verstehen sollen, die sie nach einem wunderbaren, nur ihnen bekannten Proceß ohne Aenderung der GHchtszüge, ohne irgend welche Beeinträchtigung der frischen Lebenswahrrit verkleinern und fester machen und dann stolz in ihrem Gürtel tragen. Das ganze Vildnereiwerk z. 93., das an und vor den Prachtpalästen der Weltausstellung zu sehen war. ist hier in der Statuen-Halle in prächtiger Uebersichtlichkeit wieder zu bewundern, es sind aber weder die Kunstschöpfungen selber, noch viel weniger Nachbildungen, die dem Besu cher hier entgegentreten, sondern die Urbilder im ursprünglichsten Sinne des Wortes, nämlich die zuerst angefertigten kleineren thönernen ArbeitsModelle von alledem. welche derart behandelt sind, daß selbst das Kennerauge sie kaum von Marmorbildungen unterscheiden kann! Noch gar Manches kerbe ich Ihnen von diesem Museum kkelegentliH zu erzählen haben, das schon durch die Columbus Gedenk halle und ihren Inhalt werth ist, den Sturm der Zeiten zu überdauern. Auch ohne dieses Museum wimmelt e5 übrigens hier allenthalben von Weltausstellungs - Verewigungen, von den Schauläden bis zu denWirthschaften und Dime"-Museen. Wenn Sie mich etwa in der nächsten Zeit zu besuchen Lust haben sollten und kein Jmpfgegner sind, wie ich,' so versäumen Sie nicht, sich extra impfen zu lassen, ehe Sie. Ihren Fuß in die Gartenstadt setzen! Denn die bösen Pocken, von denen ich Ihnen schon einmal vor längerer Zeit erzählte, machen sich, nachdem sie erst Miene zum Verschwinden gemacht, jetzt erst recht mausig und verursachen eine halbe Panik beim ängstlichen Spießbürgerthum. Aber es ist mit Chicago, wie mit gewissen Einwanderern aus den europäischen Rattenfallen Gegenden": keine Furcht vor Seuche scheint so groß zu sein, wie die Furcht vor Reinigung, ich meine natürlich nur die öffentliche. I. N. Traubenzue?erTchwlndl.
Das Handels- und Verkehrsdeparte ment derZeitung?n wird von den Mannern schon wenig gelesen, wenn sie nicht geschäftlich dazu genöthigt sind, und von den Hausfrauen noch weniger. Hin und wieder lohnt es sich doch auch für Nicht-Geschäftsmenschen, einen Blick in dasselbe zu werfen. Da waren z. V. unlängst in einem ganz gewöhnlichen und unauffälligen Bericht über eine Sitzung der Western Freight Association- schätzenswertheAusschlüsse über die vielseitige Verwendung des Traubenzucker' (Glucose) zu allerhand Fälschungen enthalten. Die Vahngesellschasten, welche zum erwähnten Verband gehören, weigerten sich nämlich, fernerhin die niedrigen Frachtsätze für Traubenzucker einer ganzen Menge wirklich oder angeblich werthvollererl Zucker- oder SyrupArtikel zugute kommen zu lassen, und derlangten, daß alle Pakete oder Gebinde, für welche der Traubenzucker-Frachtsatz beansprucht wird, auch mit der E t i -kette Glucose- versehen werden. Dies rief eine Masse Proteste von den Fabrikanten hervor, und der Streit dauert noch immer fort. Zum Theil hatten die Fabrikanten thatsächlich für werthvollere Artikel den TraubenzuckerFrachtsatz zu schnorren verstanden. größtentheilS aber verkauften und verkaufen sie noch Traubenzucker unter allen möglichen hochklingenden Namen. Komischerweise wollen sie nun. daß die Bahngksellschaften , diese Artikel als Traubenzucker betrachten, das P u b l ik u m aber sie als etwas ganz Anderes ansehe! Nun haben die Beförderunasaesellschuften keine Lust, gratis die Profite der Zuckerversalscher vermehren zu helfen, und sie haben jene Proteste mit einer längeren Erklärung beantwortet, aus welcher das geehrte Publikum ersehen kann, in welch' kolossalem Maße der Traubenzucker zu Lebensmittelversälschungen benutzt wird. Eine ganze Menge Namen, die in der neueren Zeit aufgekommen sind, wie Maple Drips", Honey Trips' und sonstige Abträufelung n", ferner .Ander", Puritan", .Persection' u. s. w. enthüllen sich da als ganz oder zum allergrößten Theil aus Glucose beste hend. Ja, in mehreren Fällen, in wel' chen d:e Fabrikanien denVeförderungs, Gesellschaften gegenüber aus das Bestimmtest? versichern und 'beschworen. baß der betreffende Stoff blos Glucose sei.' war diese eine Garantie (!) gegen Verfälschung- beigefügt. Weiter kann man die Unverfrorenheit nichts treiben. Die Ankündigung der Fabrikanten, daß sie auch noch .Gerichtshilfe" gegen die neuen Verfügungen der Beförderungsgesellschafien anrufen wollten, ist wohl nicht ernst zu nehmen. Zur Befördernng der Vil Vnna. Die großen Städte unseres Landes können sich mit Recht der Rnchhaltigkeit ihrer öffentlichen Bibliotheken rühmen, denn aus statistischen Nachweisen ist zahlenmäßig bewiesen worden.daß wir, soweit jene Volksbibliotheken in Betracht kommen, an der Spitze der Civilisation marschiren. Auf dem Lande und namentlich in dünn besiedelten Gegenden sieht es freilich nicht so gut aus, und es würde sich empfehlen, dort nach enaliscbem - Muster .Wanderbibliotbe.
ken" ewzurich'ten. Die ersten Versuche mit solchen würden von dem.National Liberal Club" in London gemacht, und dieselben haben sich so vorzüglich bewährt, daß 1000 solcher Bibliotheken heute nicht mehr den Bedarf decken; als Mittel zur Beförderung allgemeiner Bildung und zur Propaganda dürften sie kaum ihres Gleichen haben. Jede .Wanderbibliothek" besteht aus einer in London zusammengestellten Collektion von Bllchern,welche, in einem besonders construirten Koffer, der einen Bücherschränk tn Miniature" darstellt, der--packt, an den Sekretär der Ortsassociation gesaM wird. Dieser verleiht die Bücher gegen ein sehr geringes Entgelt und unter geeignetenRcgulationen. Sind alle Bücher gelesen worden, so packt er dieselben in den Koffer und schickt denselben nach London zurück, worauf er eine neue Collectiv erhält. Selbstverständlich ist iene jedeCollektion von einem Katalog begleitet, um dem Sekretär der Ortsassociation dieOrientirung zu erleichtern. Für das Herleihen einer solchenWanderbibliothet wird seitens des Londoner Clubs Nichts berechnet, dagegen darf der Ortssekretär für jedes von ihm ausgeliehene Buch eine Gebühr von nicht mehr als einem halben Penny berechnen, um ihn für seine Mühewaltung zu entschädigen. Jedem Koffer wird' auch eine Anzahl von Flugblättern liberalerTendenz beigegeben, welche nichts kosten und welche von der liberalen Partei gleichsam als Sauerteig benutzt werden, um den tra gen Volk'sgeist in Action zu setzen. In zahlreichen Ortschaften haben diese Wanderbibliotheken zur Bildung liberaler .Clubs, Lesevereine u. s. w. die Veranlassung geboten. Daß dieses System bisher von den Agitatoren und Reformern in unserem Lande ignorirt worden ist. muß befremdend erscheinen, wenn man seine Wirksamkeit in Betracht zieht. In den Vereinigten Staaten gibt es an 50.000 Dörfer, deren Bewohner Wanderbibliotheken mit Büchern gewählten Inhalts gewiß mit Freuden begrüßen würden. Selbstverständlich müßten die Erzeugnisse der Schundliteratur auZ den Wanderbibliotheken sorgfältig fern gehalten werden. Hier bietet sich für die ReformthätigkeN ein Feld, dessen sorg same Bestellung schöneFrllchte verheißt.
Vom Jnkande. Die Bildung einer Erdspalte von sechs Fuß Breite und einer AchtelmeileLänge.welche unlängst in einem Gebirge Oregons stattfand, versetzt die dortigen Ansiedler in nicht geringen Schrecken. Andrew Carnegie hat aus seiner neulichen Reise nach Egypten ein Paar Mumien für das ShenleyPark - Museum in Pittsburg angekauft; sie sollen solche von, Mitgliedern einer egyptischen Königsfamilie und seltene Beispiele egyptischer Einbalsamirungskunst sein. Die Mumien werden binnen Kurzem in Pittsburg eintreffen. Die streikenden Dockarbeiter in Ashland, Wis.. suchen die Mitglieder des Stadtraths für sich zu interessiren und haben demselben eine Petition überreicht, in welcher sie nach einer Darstellung ihrer Lage um Aufklärung darüber bitten, mit welchem Recht die Dockbesitzer die Stadt durch bewaffnete Leute abpatrouilliren ließen und mit welchem Recht sie Fremde hierher brächten, um die Stellen der ansässigen Arbeiter und Steuerzahler einzunehmen, daß sie bei dem Lohne, den die Arbeitgeber ihnen böten, nicht bestehen könnten. . Weil der deutsche Mayor Schieren von Brooklyn den Tempe-renz-Cranks wacker Stand gehalten und sich geweigert hat, die obrigkeitliche Autorität zum Spitzel- und Häscherthum herabzuwürdigen, soll den Brooklynern der Dr. Parkhurst von New York auf den Hals gehetzt werden. Es sieht beinahe so aus, als ob die Sache von diesem selbst eingefädelt wäre.- In New Jork haben die üblen Folgen seines fanatischen Treibens, welche keinem aufmerksamen Beobachter mehr entgehen können, schon gegen ihn zu reagiren begonnen. Nun will er sich wohl neue Weidegrllnde suchen. Daß auch Predigerfrauen die Fuchtel zu führen verstehen, trotzdem sie die besseren Hälften angeblich mit Lammesgeduld ausgerüsteter Diener der Kirche sind, hat dieser Tage Frau Diron, die Gattin des Presby-terianer-Gttstlichen in Duncan Falls bei Janesville in Ohio bewiesen. C. Frame, eineö der Pfarrkinder ihreS Mannes, hatte nämlich behauptet, daß sie ein leibhaftiger Zankteufel sei. Dafür bearbeitete sie neulich auf öffentlicher Straße Frame'S Kopf und Rücken ganz gründlich mit , einer Hunds peitsche. . In dem hohen Alter von 107 Jahren steht William Chambers von Chatham, Ont., welcher kürzlich ganz allein die Reise zu feiner in St. Joseph, Mo., lebenden Tochter unternahm, um dieselbe zu besuchen. In der Nacht vor der Schlacht von Waterloo stand er Schildwacht vor dem Gebäude in Brüssel, in welchem dem Herzog von Wellington zu Ehren ein großer Ball gegeben wurde und am folgenden Mor-.l gen nahm er an der berühmten Schlacht Theil. .Pawnee Bill- aus gut iürgerlich Major Gordon W. Lillie, der bekannte Führer der Oklahomaboomers, hat mit der Leitung der im Sommer . stattfindenden Weltausstellung in Antwerpen einen Contrakt abgeschlossen behufs Aufführung von Scenen aus dem amerikanischen Lagerund Grenzleben in den . Tagen von 1849. Er wird, dazu amerikanische Büssel, tezanische Stiere, Mustangs, BronchoZ. Maulesel und Ponies, im Ganzen 200 Stück, mitnehmen und etwa die gleiche Anzahl von Personen, darunter Indianer, mexikanische VaqueroS und Cowboys. Jn Minneapolis wurde dieser Tage über die Anklage wider John White wegen der Ermordung von I. B. Harris verhandelt. Der ÄelastunaSieuae. (3. St. SimrnonS
hatte White soeben als Harris' Vcörder wiedererkannt und seine Aussage danach abgegeben, als White sich plötzlich von seinem Sitze erhob, das aus dem Tische vor ihm stehende Tintenfaß ergriff und es in der Richtung nach
dem Zeugen hm wegschleuderte. Simmons war jedoch dem Wurfgeschosse ausgewichen und dieses sauste zischend und klirrend durch den Fenstervorhang und die dahinter befindliche Fensterscheibe auf die Straße. Am frühen Samstag M o rgen befanden sich Alexander Kaufsmann und zwei Genossen in Elizabeth in New Jersey auf dem Heimweg aus einer Gesellschaft. Als sie die Elizabeth Niver-Brücke in der Vridgestraße betraten, wurden sie von drei Strolchen, die sie in der Morgendämmerung für Italiener erkannten, überfallen. Als tapfere Turner setzten sie sich dem Raubgesindel gegenüber zur Wehr und einer von ihnen war nahe daran, einen der Räuber über das Brückengeländer zu werfen, als er von einem zweiten des Gesindels einen Dolchstich in den Nacken erhielt, der ihn bewußtlos niederstreckte. Nunmehr versuchten die Italiener, den Verwundeten in den ffluß zu werfen, wurden aber von Kauffmann und dessen Begleiter noch rechtzeitig abgewehrt und in die Flucht geschlagen. Der Verwundete wurde in ärztliche Pflege gebracht. Jn Monmouth im westlichen Illinois herrscht große Besorgniß vor dem Ausbruche einer DrusenSeuche unter den Pferden. Seit einer Woche hatten sich nämlich wandernde Pferdehändler in der dortigen Gegend herumgetrieben und schließlich einem Manne. Namens Wise, ein Pferd verkauft, welches sich hinterher als drusenkrank erwiesen. Um den Ausflub des Schleimes aus der Nase zu verhindern, waren dem Thiere die Nasenlöcher mit Lumpen verstopft worden, welche erst, nachdem sich die Roßtäuscher längst aus dem Staube gemacht hatten, zum Vorschein kamen. Eine eingehende thierärztliche Untersuchung ergab, daß das Pferd an der Druse schlimmster Art litt. Es wurde darauf erschossen, aber man befürchtet, daß andere Pferde in dem Orte angesteckt worden sind. Eine großartige Feier zur Erinnerung an den kürzlich verstorbenen General-Major Henry Warner Slocum fand in Brooklyn unter Vorsitz des Mayors in der Ply-mouth-Kirche statt. Der .Charles R. Doane Post No. 499" und der .Rankin Post No. 1" halten die Feier veranstaltet, bei welcher die .SchlachtHymne der Republik" und andere Tondichtungen vorgetragen wurden. Ge-neral-Major O. O. Howard von der Bundesarmee gedachte der großenVerdienste des Todten um die Einheit der Union. General F. B. Tracy beantragte. daß dem verstorbenen Heerfllhr ein Monument errichtet werden solle zum Ausdruck der dankbaren Gesinnung der Bürger von Brooklyn. Mayor Schieren sprach für den An trag, welcher einstimmig angenommen wurde. - Vom Nttölande. - Der sechs zehnjährige Sohn des Fischerwirths Hermoneit aus Ninderoxt am Kurischen Haff wurde von einem großen Hechte, als er denselben aus dem Netze in den Fischkasten werfen wollte, derart in den Mit, telfinger der rechten Hand gebissen, daß dem Thiere die Kiefern aufgerissen werden mußten, ehe es den bis auf den Knochen durchbissenen Finger losließ. Da der junge Mann wenig Schmerzen fühlte, arbeitete er unverbunden weiter, aber schon nach einer Stunde wurden die Schmerzen intensiver, und als der junge Fischer nach Hause kam, war die ginze Hand bereits angeschwollen, Die angewandten Hausmittel halfen nichts, und als nun auch der Unterarm anzuschwellen begann, brachte man den jungen Mann zum Arzte nach Labiau, der eine gefährliche Blutvergiftung feststellte und die sofortige Ueberführung des Patienten nach der chirurgischen Klinik in Königsberg verordnete, Leider halfen gegen die bereits zu weit vorgeschrittene Blutvergiftung keine Gegenmittel mehr und so mußte die Amputation desArmes bis fast zum Ellenbogen erfolgen, um den jungen Mann am Leben zu erhalten. Böse Folgen 'weiblicher Eitelkeit hat eine junge Frau zu tragen, deren Verstoß gegen das Strafgesetzbuch kürzlich das deutsche Reichsgericht beschäftigte. Sie hatte. um ihrenBräutigam in der Täuschung über ihr Alter zu erhalten, ihr Geburtsattest gefälscht und bei der VorWeisung, desselben zum Zwecke des Aufgebots auch den Standesbeamten in Irrthum versetzt. Die Strafkammer hatte sie deshalb wegen Urkundenfälschung verurtheilt. Hiergegen war daZ Reichsgericht angerufen worden, um zu erwägen.ob nicht blos eine Fälschung von . Legitimationspapieren zum Zwecke besseren Fortkommens vorliege. Das Reichsgericht hat aber das erste Urtheil nicht ändern können. Die Angeklagte, so heißt es in dem Erkenntnisse. habe die Absicht gehabt, so wohl ihren Bräutigam, als auch den Standesbeamten zu täuschen; sie wollte verhindern, daß ihr Bräutigan, die Wahrheit über ihr Alter erfahre, was sofort der Fall gewesen wäre, wenn sie demStandesbeamten den UNverfälschten Geburtsschein übergeben Hätte. ' Eine Revolution im Kleinen spielte sich neulich in dem sonst so ruhigen Ravensburg im schönen Schwabenlande ab. Die Polizei hatte es für nöthig befunden, gegen eine Schaar singender Rekruten einzuschreiten, ihnen ihre schwarzrothe Flagge abzunehmen und den Führer des Schwarms zu verhaften. Die jungen Bursche forderten die Rückgabe ihrer Fahne und die Freilassung des Führers, ein Ansinnen, auf das die Polizei mit der Verhaftung von weiteren 6 bis 6 der jungen Leute ant wartete. Inzwischen' hatte man in der Stadj von dem Einschreiten der
lPolizet Kunde erhalten und es sammelten sich an 300 Personen vor der Polizeiwache, wo die Verhafteten in Gewahrsam gehalten wurden. Ein Freund der Letzteren begab sich zum Oberamt und von dort zum Stadt-
vorstand, um die Freilassung der Verhafteten zu erwirken. Kurz vor 8 Uhr erschien der Stadtvorstand auf dem Platze vor der Polizeiwache, und man erwartete nun die Freilassung der Jnhastirten. . Statt dessen versuchte aber der Stadtvorstand, die Menge durch Polizei auseinandertreiben zu lassen, wobei wieder ein Dutzend Zuschauer verhastet wurden. Jetzt mäßigte sich die aufgeregte Menge nicht länger und es erhob sich ein Tumult, wie ihn das gute Ravcnsburg selten erlebt hat. Immer neue Massen strömten herbei, es flogen zuerst vereinzelt, dann massenhaft Steine gegen das Polizeilocal, man hob die Läden der Wachtstube aus, versuchte die Gitter des Arrestlocals abzufeilen und so schwoll die Aufregung immer bedrohlicher an, bis endlich gegen 9 Uhr der Stadtvorstand ein letztes Mal die Leute aufforderte, auseinanderzugehen, sonst werde er Militär requiriren. Jetzt kannte die Wuth der Menge keine Grenzen mehr, die Drohung mit dem Militär wurde mit Hurrah begrüßt und das Aergste stand zu befürchten. Da beschloß der Stadtvorstand, nachzugeben. Um 10 Uhr wurden die Verhafteten freigelassenl Jeder Einzelne wurde beim Heraustreten aus dem Wachtlocal stürmisch begrüßt. Die Polizei gab zuletzt sogar die Fahne wieder heraus. und gegen Mitternacht herrschte wieder Ruhe in Ravensburg. S i n eigenthümlicher Fall von Nachtwandel hat sich dieser Tage bei Bologna ereignet. Ein Nachts auf der Linie Bologna-Bari-cella fahrender Personenzug mußte plötzlich auf dem Geleise angehalten werden, da auf dem Geleise ein rothes Licht sichtbar geworden war. Beim nähern Untersuchen fand man eine stillstehende einzelne Lokomotive, auf welcher ein Arbeiter stand, der in jener Nacht damit beauftragt war, die Lokomotiven für die Morgenzüge vorzuheizen. Auf die Frage, wie es komme, daß er hier sei, antwortete der Arbeiter, sich an nichts zu erinnern und sich nicht bewußt zu sein, wie er die Maschine anzündete und von Bologna abfuhr. Er erzählte, er sei noch über den Punkt hinausgefahren, auf dem er sich gegenwärtig befand immer ohne darum zu wissen und dann wurde er durch das Zerspringen der Wasserstandsröhre geweckt; zur Besinnung gekommen, war seine erste Sorge, mit der Maschine nach Bologna zurückzufahren, doch ging ihm unterwegs der Dampf aus; er sah sich daher genöthigt, den Eztrazug von Baricella abzuwarten und steckte die rothe Laterne auf. Da es sich um einen Arbeiter handelt, der seine Pflicht immer aewissenhaft erfüllte und durchaus'" nicht dem Trunke ergeben war, so nimmt man an, er sei in einem Zustande des Schlafwachens mit der Lokomotive von Bologna abgefahren. EinMonstreproceß b eschästigte kürzlich das Bezirksgericht in Lodz, Russisch-Polen, während einer ganzen Woche. Angeklagt war eine aus 30 Personen, darunter 8 Frauen, bestehende Räuberbande, welche unter Anführung ihres Hauptmanns Mielczarek, eines aus Sibirien entflohenen Sträflings, in den Gouvernements Warschau, Kalisch, Petrikau in den Jahren 1891 bis 1893 Raubanfälle auf den Landstraßen verübten. Edelhöfe plünderten und Mordthaten begingen. 200 Zeugen waren geladen. Mielczarek wurde zu 20 Jahren Zwangsarbeit in Sibirien, die Übrigen zu 12 bis 3 1-2 Jahren Zwangsarbeit verurtheilt. Nach der Strafabbüßung erfolgt lebenslängliche Ansiedlung sämmtlicher Verurtheilten in Sibirien. Siebzig Jahre lang hat ber Kaufmann Josef Ritschel in Wien Josef Ritschel geheißen, und ?r hättß ks sich nicht träumen lassen, daß er in seinem 71. Lebensjahre sich anders nennen müsse. Kurz nachdem er im Kreise seiner Familie ftinen 70. Geburtstag gefeiert er hat schon mehrere perheirathete Kinder erhielt kr von der Bezirkshauptmannschaft seines Heimathsortes folgende Epistel .Herrn Joses Waberl. fälschlich Ritschel! Sie werden hiermit angewiesen, vom Tage der Rechtskrast dieses Bescheides sich nicht mehr, wie bisher. Josef Ritschel, sondern Josef Waberl zu nennen, weil Sie in der Makrik des Pfarramtes in Schönfeld mit dem Namen Josef Waberl eingetragen sind. Gegen diese Entscheidung steht Ihnen der Necurs an die mährische k. k. Statthalterei binnen dreißig Tagen offen.- Man kann sich die Ueberraschung des Herrn Josef Ritschel denken, der 70 Jahre lang in Ehren diesen Namen gelragen und nun sich plötzlich Josef Wackerl nennen sollte. Waberl ist ja gewiß auch ein schöner Name aber wie in aller Welt kam er dazu, plötzlich diesen Namen abzulegen? Er bat um Auskunft und diese wurde ihm nicht verweigert. Seine Mutter, so hieß es, habe Franziska Waberl geheißen, und es sei nicht nachgewiesen, daß dieselbe mit einem Manne Namens Ritschel verheixathet gewesen, denn ein Trauungsact liegt nicht vor. In Folge dessen müsse Josef Ritschel, sich nach dem Namen seiner Mutter Waberl heißen, wie es auch in der Geburtsmatrik eingetragen sei. Die Statthalterei und auch das Ministerium des Innern wiesen den Necurs des Herrn Waberl-Ritschcl zurück, da ein Trauungsact nicht vorHanden und das, was in der Matrik siehe, als richtig angenommen werden müsse. Schließlich kam die Sache an den Verwaltungsgerichtshof. Derselbe erkannte auf Abweisung der Beschwerde, da die Eintragung in' die Geburtsmatrik als maßgebend angesehen werden müsse; sei diese Eintragung! - r r "ii . H cm Umzüge gcrocjcn, o hatte von den Eltern .die Richtiastelluna , ttt
Das Geheimniß der Kraft (3n acht Akten.)
(?) i2 vifeö 53. tmWSSiy !feiT POc sM-, yj (ss Inn fi n In -
8. Akt. Nach gethaner Arbeit ist sehr gut ruh'n. Hub herrlich mundet der Göttertrank, Johann Hcss'S J)!alzcrtrakt, an dem sie nun Sich gütlich thun, soudcr Lögcrn und Wank. Denn sie wissen, daß N'ir dcr ächte Johann Hoss'sche Malzertrakt sie bei Kraft
und Gciundhclt erhält. Itthmen Sre nur den achtcn, uwo lauen Sie sich nicht Uttt einer dcr zahlreichen Nchahmuuqcu, die Ihnen der flewisser.losc Händler als eben so ant" anpreist, amchmicren. Dcr achte Johann Hfs'sche Malzextrakt muß die
Signatur von Johann Hoff an dcr Halö-Elikcite jeder Flasche tragen. Kein anderer ist ächt. Eiöner & M c n d e l s o n (5 o., Agenten, 152 & 154 Franken, 2tr., N. Y.
langt werden sollen. In Folge dieser Entscheidung müssen Vater, Kinder und Kindeskinder jeht den Namen Waberl anlegen. Aus dem Bahnhöfe in Budapest wurde neulich in einen Eilzug, der nach dem Auslande ging, ein Salonwagen eingeschoben, in welchem ein einziger Reisender es sich bequem machte. Dieser Reisende, der sich einen solchen Luxus gönnte, ivar kein Anderer als der Herr Reichstagsabgeordnete Geza Polonvi. eifriaes Mitglied der Oppositionspartei. Wie, err Pownyl tci t ufet nach dem Aus lande? wird alle Welt verwundert fragen. Ja, es ist so und nicht anVers. Herr Polonyr hat nämlich die Politik satt bekommen und hat dies vor einigen Tagen in den Couloirs aanz laut erklärt, mit dem rn,ufu. gen, er wolle jn's Ausland reiseu. Handelsmtntster zukacs, der in dem selben Moment vorüberging, macht die Bemerkung: Wenn das wahr ist. so stelle ich Tsmtn einen Salonwaaen für diese Reise zur Verfügung, jedoch nur unter ver emen Bedingung, daß die Reise recht weit weg von Budapest gehe und mindestens eine vierwöchentliche Abwesenheit damit verbunden sei." -Großes Gelächter. Polonyi crnaat aver em und saat: .Tovv Der Minister batte diese Scene sckon vergessen gehabt, als Polonyi in Anwelenyett mehrerer Abgeordneten den Minister an sein Versvrecken ertnnerte und erklärte: Excellenz, ich reife. Ich vttte um den versprochenen Salonwagen." Minister Lukacö ant wortete: Ohne Weiteres! Ich halte Wort, aber auch Du munt Wort balten und wirklich wegbleiben!" Ganz gewiß! Ich bm froh, aus dieser Qölle binauszukommen." Der Minister gab sofort Ordre und Herr Polonyi hat der speclaldebatte über t m m m m m m m m oollgatorltche Zivilehe seinen hrei jen Rücken zugekehrt. Die Ehefres - Pyramide, die zweithöchste des Pyramiden feldes von Gizeh, 136 Meter hoch. wurde kürzlich von einem Oesterreicher, Bezirkshauptmann Posselt-Eso rich, erstiegen. Die Besteigung ist Fremden bisher nur selten gelungen, weil bei diese? Pyramide im oberen Theile noch die äußere Bekleidung, aus ungeheueren Deckblöcken bestehend, erhalten ist, so daß statt der hohen stufen, welche be: der benachbarten Cheops-Pyramide die Besteigung ermöglichen, hier eine glatte, geneigte Steinflache bezwungen werden muß, über welche nur barfuß mit vorsichtiger Ausnutzung der weit von einander entfernten spärlichen Fugen und VerWitterungsstellen die Spitze erreicht werden kann. Die Aussicht ist in Folge der günstigen Lage dieser Pyramide ungemein lohnend. Während der teZreu beiden Monate haben sich viele Armenier aus den Provinzen Wan, Musch, Erzerum und Vajazid zusammengefunden, um nach Nußland auszuwandern. Auf dem Wege nach der Grenze lourden sie aber von kurdischen Reilern angegriffen und zerstreut, wobei viele von den Auswanderern getödtet wurden. Einige hundert sammelten sich dann wieder, und es gelang ihnen auch, die Grenze zu erreichen. Die russischen Grenzbehörden weigerten sich jedoch anfänglich, ihnen die Ueberschreitung der Grenze zu erlauben unter dem Vorgeben, daß kein Raum für sie vorhandrn sei. Auf die Fürsprache des Katholikos von Etschmiadstn wurden endlich die Auswanderer aufgenommen und ihnen einstweilen bis zum Beginn des Sommers WohnPlätze angewiesen. m ni m Bedenken Sie, . daß die Wiöconson Central Bahn unbedingt däö Zutrauen bei Publikums besitzt, da sie bei Weitem die pppularste Linie zwischen Chicago, ' Milwaukee, St. Paul, MinneapoliS und dem Nordwesten ist und fernerhin als die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen, am Superior See angesehen wird. .Bedenken Sie ferner daß die WiSconsin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr Geschäftsplatze erreicht als irgend eine- andere Linie im Nordveften, daß ttt Speisewagen feiner ausgestattet ist als irgend' einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft als, Raten, Routen, wenden Sie sich an den nachsten Ticket Agenten oder an 7 - Jas. T.' Ponb, Gen. Paff. Agent, ' ' Milwaukee WiS.
Marktbericht. Wholesale.Preise. GrocerieS. Zucker : Harter $5.24. Guter gelber $3.&4. tJewöknl. tteker
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