Indiana Tribüne, Volume 17, Number 229, Indianapolis, Marion County, 8 May 1894 — Page 1
xMz 4 -v v ' 1 ' i e y Ccfen Sie die Offerte der Tribiine" für die Well-tasleta Fcrifolios I M1 v v 8. Mai 1894. O ris rfv? kS A S AA Tribüne (Coupon für die Wdl - AnssieUuag ForUbli ! i r r i i 1:. 1 r.t vy W V V W iH H 4 V Jahrgang 17. Office : No. 18 Süd Alabama irafce. No. 229 Indianapolis, Indiana, Dienstag, den 8. Mai 8W,
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Offizieller Bericht der Merclianls National Bank. Jndkanapolis, den 28. Februar 1894. Aktiva.
Anleihen
Anleihe-Conto 137,704 12 Vereinigten Staaten AondS 2r&,000 00 Stadt Indianapolis, Marion und andere County VondZ 667,927 &1 Baar- Aktiva. Fällig von Banken $697,941 82 Fällig vo:n Ver. Staaten Schatzamt 10,212 55 Baar (Söld $280,000 00) ... 431,743 01 1,189,902 38 Gewölbe, Geldschran? und Möbeln :c 18,000 00 $2,679,669 13 Passiva. Eingezahltes Kapital $ 300,000 00 UeberchußFond und Gewinne 80,607 15 Naüonalbank-Noten im Umlauf 224,350 00 Depositen 2,074,711 98 $2.679,669 13 John P. Frenzel, Präsident. Otto N. Frenzel, Kassirer. O. F. Frenzel. Assistent-Kassirer.
Eröffnung ! FairviewPark Es wurde eine Küche einzerlchtit und Frau Chennan $ vorbereitet Besucher zu bedienen Auch wurde am östlichen Eingang z"m Park ein Platz eingerichtet, wo Pferde angebunden werden können und wird dafür nur der nomi nelle Preis von 5 Cents f5r jede in dem Gefährt befindliche- Person gerechnet. Henry Seyfried, 29 Nord Pennsylvania Str. Fener - Vrstchernng zu den niedrigsten Raten. HOTAR Geschäftliche u. gesetzliche Dokumente sorgfältig ausgestellt. LED LANDD Sv"5?5 6t RESCRIPTICNS EAST MARKET S17" ÄLAD, Brillen werden nach den besten Methoden den Augen angepaßt. apeten lc, 3c 5c. W. I. Cunrniiffliain 62 Nord )llioi5 Str. Neue Cigarrenfabrik ! fteuc Bssen sichren gut ! Wir osferiren einige neue Sorten, welche 10 Cents daS Stück kosten sollten, für 5 Ccn-bs und empfehlen besonders "New Thing" und "Rivals". Wirthen und C'g rrrenhändlern offeriren wir elegante Waaren von $23 auswärts. Alles UnionCigarren. Wm. Gottlieb, 496 Virginia Ave. u. 373 S. East Str. Eisen-und Stahlwaaren Telephon 589. Werkzeuge aller Art Gartengeräthe. Lawii Mowcrs. Poultry Ncttiiig. Clemens Bonnegut 184 k 186 Ost Washington Str. George Horrmann Seichenbeftatter, Office : 26 Süd Delavareftr. CIÄ2: 120, 122, 124, 125, 128 Oft Pearlftk. LUesZsn Offen Tag und Zcht.
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Editorielles. Gestern fanden in den TownS" des Staates Lokalwahlen statt, und die Republikaner waren wieder erfolgreich. -- 3n Chicago sind fünfzig der reichsten Kaufleute zusammengekommen und haben sich .3 Gunsten eines internationalen NebereinkommenS zur Einführung der Doppelwährung erklärt Die Demokraten im Senate haben sich endlich über eine Tarifbill geeinigt, sie weicht aber in vielen Punkten von der Wilson Bill ab, und begünstigt besonders den Zuckcr-Trust auffallend. --- Falls nun eine neue Tarifbill pafsiri wird, und eö sollte, was ja nicht unmöglich ist, sich ereignen, daß die Republikaner wieder die Mehrheit im Hause bekommen, wird dann die Geschichte wieder umgekrempelt werden ? Die Volksparte! hat am 24. dS. Mts. hier ihre Staatsconvention. An demselben Tage soll ein großes Piknik abgehalten werden, zu welchem Farmer von nah und fern per Wagen kommen sollen. Auch eine neue Idee. - Es heißt, die Besitzer der Kohlengruben hätten in letzter Zeit ln Voraussicht eines Streiks tücbtig darauf loS arbeiten lassen, und hätten nun einen Vorrath von nahezu 700,000 Tonnen, die sie jetzt, den Streik als Entschuldigung anführen nahezu zu dem doppelten Preise verkaufen, trotzdem dieselben bei reduzirten Löhnen produzirt wurden. Braucht man sich über die Unruhe im Lande noch zu wundern ? , Die Sllinois Staatszeitung", der man weder Freundlichkeit für die Sozialisten, noch für die Arbeiter überhaupt vorwerfen kann, benutzt den Umstand, daß unter den nach Washington ziehenden Armeen Unbeschäftigter wenig oder gar keine Deutschen zu sinden sind, zu folgender Bemerkung, welche von dieser Seite, von der man so selten die Wahrheit hört, Ver wunderung erzeugen nassen. Sie sagt: Die Deutschen, welche dem Prole tariat angehören, lesen gewöhnlich auch sozialdemokratische Blätter, und diese leisten der Gesellschaft in vielfacher Beziehung einen größeren Dienst, als sich heutz iflc mancher BourgeoiSNachtwächl . träumen läßt. Sie haben die Kinder-chuhe längst ausgetreten in denen die Armeen" jetzt nach Wash ington marschieren ; sie sinddurch har ten Kampf, vor allem aber durch die wissenschaftliche Grundlage, die ein Marx, Engels, Liebknecht us. w. der sozialen Bewegung verliehen haben, vorsichtig, ernst und allem Scheinwesen abbold geworden: sie sind über daS Abbrennen von Feuerwerk, über daS Phrasenhafte und daS fruchtlose De monstriren hinauS." In England scheint man endlich ernstlich an die sehr nothwendige Wahl refo:m zu gehen. Der von der Regierung im Unterhause eingebrachte Ent wurs ist sehr sympathisch begrüßt wor den. Die Vorlage bezweckt, weiteren 600, 000 Männern, welche in einem eigenen Hause wohnrydaS Stjmmsecht für dj
ParlamentSwahlen zu geben. Die Frauen, welche ein eigenes Heim haben, sollen einstweilen unberücksichtigt bleiben, trotzdem es auch 600,000 sind. Die Wahlregister sollen zweimal im
Jahre nachgesehen werden und es soll MM V 1 genügen, oap Aemano orel Zonale in dem Hause gewohnt hat, um ihn zum Stimmen zu befähigen. Jetzt muß er zwölf Monate in dem Hause gewesen ein. Die Bill enthält auch sonst noch eingreifende Bestimmungen. Vor Allem ührt sie den selbstverständlich sein ollenden Grundsatz durch : Ein Mann, eine Stimme." Bisher konnte nämlich Jemand zwanzig Mal stimmen, wenn er vermöge seines Grundbesitzes in verchiedenen Wahlkreisen in jedem zum Stimmen berechtigt war. Die englischen Parlamentswahlen werden nämlich durchaus nicht alle an demselben Tage abgehalten, sondern erstrecken sich über Wochen. Diesem Unfug soll nun ein Ende gemacht werden. Jeder Wähler hat, ehe er seine Stimme abgiebt, zu erklären, ob er schon gestimmt hat. Macht er eine falsche Aussage, so droht hm schwere Strafe. Die Wahlen ollen fortan im ganzen Vereinigten Königreich n demselben Tage stattsinden, und zwar an einem Sonnabend. Von der Ausschreibung der Wahlen bis zur Versammlung des Parlaments sollen nach der Vorlage nur zwanzig Tage verstreichen. Bis jetzt war die Frist fünfunddreißig Tage. Diese Bestimmung ist uralt und besindet sich schon in der Magna Charta. Die Einwände der Opposition gegen die neuen Bestimmungen waren entweder rein formaler Natur oder so unegründet, daß sie keinen Eindruck hervorrufen konnten. Drahtnachrichten Inland. Coxey'S Prozeß. Washington, 7. Mai. Der Prozeß gegen Coxey wurde heute fortgesetzt. Die Anklage lautet auf NieVertretung deö GraseS auf dem Kapiolplatze. Der Fall wird vor Gefchworenen verhandelt. (DaS Zeugniß der Vertheidigung ergab, daß, wie daS gewöhnlich der Fall ist, der Tumult durch daS brutale Benehmen und das Dreinhauender Polizei veranlaßt wurde.) Congreßmitglied Hudson von Kansas hielt die erste VertheidigungSrede und machte daraus aufmerksam, daß der öffentliche Ankläger sich nicht auf die Anklage beschränken, sondern eine Verurtheilung der Cozey - Bewegung suchen werde. D i e A rme e e n." Valparaiso, Ind., 7. Mai. NandallS Armee" hat sich getheilt. Randall setzte den Cäpt'n" Sullivan wegen Insubordination ab, aber ein Theil der Leute hielt zu Letzterem und eS trat eine Spaltung ein, doch marchiren beide Armeeen auf denselben Landstraßen. Deö Mo in es, Iowa, 7. Mai. 113 von den 150 Flößen KelleyS siltd ertig und die Fahrt den Fluß hinab kann in Bälde loögehen. Greenfield, Ind., 7. Mai. JenningS ist mit seiner Mannschaft im Anmarsch und wird morgen hierherkommen. Die Leute werden hier nicht belästigt werden. M u n e i e, 7. Mai. Aubrey kam heute in Jorktown, 4 Meilen von hier an und hielt daselbst Rast. , TluSland. Die österreichischen Tou risten gerettet. r a tz, 7. Mai. Einem Taucher ist eö heute Vormittag nach mehreren ver geblichen Versuchen gelungen, in die Grotte von Souraich einzudringen, in der eine Gesellschaft von sieben Touri sten seit dem 2?.- April eingeschlossen war. Der Eingang zu der Höhle war durch eine plötzlich eingetretene Ueber f&VHtrtmttnrt mts Wrtiinifliimm ttrth Uf IVlIllltlHIl VHHUljlHIIIUlkll .tr i föftnn hrftnhff tirtrhn iinh all-! tfcttl Vfr..Vfr. w-w früheren Versuche der lokalen Behörde, die Hindernisse fortzuräumen, waren erfolglos. Der Taucher fand noch alle sieben Personen am Leben. ES war ein überaus schwieriges Stück Arbeit für die Ingenieure, eine Oeffnungin die Höhle zu machen. Der Eingang war mit Baumstämmen, Steinblcken und anderem angeschwemmtem Zeug angefüllt und eS war unbedingt nöthig, die Hindernisse mit Dynamit zu sprengen damit der
Taucher in die Höhle gelangen konnte. Es mußte dabei mit der allergrößten Vorsicht verfahren werden, da Gefahr vorhanden war, daß bei einer zu starken Explosion die Eingesperrten unter
einstürzendem Gestein begraben wür den. Nach mehreren Dynamit-Ezplosionen gelang es dem Taucher Fischer, die meisten Hindernisse fortzuräumen und in die Höhle zu gelangen. Als er wieder erschien, sagte er, daß die Touristen noch am Leben seien. Die Leute müssen, als sie vor einer Woche in die Höhle eindrangen, ziemlich viel Lebensmittel mitgenommen haben, denn sie hatten, den Aussagen deö Tauchers zufolge, immer noch etwaS Brod und Käse übrig und mehrere Kerzen brannten in der Höhle. Dem TauLer sagten xt, daß sie im Stande gewesen seien, das Geräusch der unternommenen RettungSarbeit deutlich zu hören, zuletzt aber alle Hoffnung aufgegeben hätten, da die Arbeiten anscheinen erfolglos gewesen seiet. Erst alS sie daS Geräusch von den DynamitExplosionen vernahmen, faßten sie Muth, wenn sie auch befürchten mußten, von dem einstürzenden Gestein erfchlagen zu werden. - Spät am Nachmittag erst gelang es. die Leute aus der Höhle herauSzubekommen. Der Taucher Fischer hat sich bei dem Unternehmen ganz besonders ausgezeichnet. Er war, nachdem er durch den Eingang in die Höhle eingedrungen war, durch eine enge, ganz mit Wasser angefüllte Passage gekrochen, die einen Winkel von ungefähr 40 Grad aufwärts ansteigt. Nachdem er einen langen Stamm fortgeschasst hatte, der ihm im Wege war, gelangte er in die sogenannte FelömannS-Höhle und dort fand er die Touristen.. Sie hatten die mitgenommenen Kerzen aufgegessen, aber derart mit ihren LebenSmitteln gespart, daß sie noch etwas Brot und Käse übrig hatten. Sie waren alle bei Besinnung aber sehr schwach. Fischer kehrte auf demselben Wege zurück und überbrachte die Botschaft. Nachdem dann der genaue Platz festgestellt war, an welchem sich die Leute befanden, wurde damit begonnen, an einer. anderen Stlle zu sprengen und in die enge Passage, Kamin genannt, von oben herab ein Loch zu machen. Dies gelang vollständig und auf diese Weise wurden die Leute herausgeholt, nachdem sie 209 Stunden in der Höhle zugebracht hatten. Der Bürgermeister kriecht zn Kreuze. Vor einigen Tagen erwirkte, wie bekannt, der Wirth Valentin Körner, der nahe dem katholischen Kirchhof einen Saloon betreibt, einen temporären Einhaltsbefehl gegen Mayor Dcnny. der seine WtrthschaftslizenS revezieren wollte. ES wurde ein Tag zur VerHandlung angesetzt, aber heute Morgen reichte der verklagte Mayor einen sogen, "tllsclaimer" ein, worin er zunächst erklärt, daß Körner's LizenS bis zum 6. September dieses Jahres zu Recht bestehe, und daß er nie die Absicht gehabt habe, Körner seiner LizenS für verlustig zu erklären oder gedroht habe, eS zu thun. Er ersuchte daher um Niederschlagung der Klage, womit sich denn auch der Kläger vor dem Eircuitrichter einverstanden erklärte. Der biedere Mayor, das ist klar, hat eine geradezu klägliche Rolle ge pielt. Zuerst verkündete er mit lautem Schall, daß er kraft seiner Amtsbefugnisse den Saloonbesitzern anS Magere gehen wolle, lud noch unter anderen Valentin Körner vor seinen Richterstuhl mit öer ausae vrockencn Abucdt. cic in , , , , , Frage stehenden WirthschaftSlizensen zu revozieren, und nun, wo eS zum Klappen kommt, thut er, als wäre gar nichts geschehen und schwört Stein und Bein, dk er nie daran gedacht habe, die betr. LizenS zu anullieren. Daß er aber in der Suppe ein Haar gesunden und seine juristisch unhalt bare Position eingesehen, geht auk der Geschichte ja zur Evidenz hervor. Unser Herr Bürgermeister ist näm lich noch ein großes juristisches Licht, denn wenn er einmal eine Dummheit gemacht hat, so sieht er eS schließlich, wenn man ihn mit der Nase darausstößt, noch ein.
Hiesiges.
Slcberbeitöratb.
Die Beamten legten gestern ihre Monatsberichte vor. Der Feuerwehrchef berichtete, daß die Feuerwehr im letzten Monat zu 31 Feuern gerufen wurde. , Marktmeister Köhne berichtete, daß seine Evlnahmen vom 3. April bis zum 5. Mai $207.25 betrugen. Waagemeister Britton berichtete $124.10 Einnahmen. Polizeisuperintendent Powell berichtete, daß 522 Verhaftungen vorgenommen wurden. Gestohlenes Eigenthum im Werthe von $933.00 wurde zuruckerlangt. 234 Personen wurden nach dem Arbeitöhaus,geschickt, 32 den Großgeschworenen überwiesen, 42 bezahlten ihre Strafe. Der Bauinspektor stellte 13 Bauerlaubnißscheine im Betrage von $179,178 aus. Diese vertheilen sich wie folgt : Geschäftshäuser 4, zweistöckige Wohnhäuser 44, einstöckige Wohnhäuser 42, Kirchen 2, Scheunen 7, Stallungen 2. Der Bauinspektor wurde beauftragt zu untersuchen, ob im City Hospital Feuerrettungseinrichtungen nothwendig sind. Herr Sherwood, der in der Tomlinson Halle eine Restauration betreibt, erhielt $75 Schadenersatz für Waaren, welche durch die schlechte Einrichtung in den Aborten zerstört wurden. Frau Cornelia Rau, 14 Noble Str., klagte gegen den Polizisten Pope, wegen seines Betragens gegen sie. Polizeisuperintendent Powell erhielt 2 Tage Urlaub, um eine Versammlung von Superintendenten in. St. Louis zu besuchen. Die neuen Regeln für das Polizeidiener- und Feuer-Departement treten am Donnerstag in Kraft. In densel ben wird es den Angestellten verboten, das ofsizielle Schreibmaterial zu Privatkorrespondenzen zu benühen. Sie dürfen keinen aktiven Antheil an Wahlbewegungen nehmen. Die Polizeidiener sollen aus alle Personen, welche als lüderlich" bekannt sind, besonders acht geben und deren Wohnort anmelden. Wirthschaften und Vergnügungsplätze sollen sie nur in ihrer offiziellen Kapazität besuchen, -aber sie ollen dieselben streng überwachen und über deren Führung berichten. Den Feuerwehrleuten ist ebenfalls der Besuch von Wirthschaften und Freudenhäusern verboten. Vorstadtische Wahlen. Gestern sanden in Haughville, Mt. Jackson, Jrvington und Brightwood Gemeindewahlen statt. In Haughville erwählten die Demokraten Thos. Forrest zum Schatzmeister, 3ohn Huddleson zum Marschall und Wm. Greiner und Jacob Russell zu Trustees. Zum Schreiber wurde der Republikaner Omen Wright mit 21 Stimmen Majorität erwählt. Mt. Jackson erwählte mit Ausnahme des Republikaners 3esse Foltz, der als Vfarschall durchkam, lauter Demokraten, nämlich Joseph Busch zum Schatzmeister, Bert Amos zum Schreiber und Randoph Williams und John geller zu TrustceS. In Jrvington wurden die Republikaner I. C. Barnhill zum Schatzmeister, I. B. Roll zum Marschall, I. T. Layman, Wallace Knapp und 3. W. Elitan zu TrusteeS erwählt. Die Demokraten brachten ChaS. B. Clark für Gemeindeschreiber und W. M. Pollard für TrusteeS durch. Brightwood endlich erwählte auf dem parteilosen Bürgerticket 3. G. Bücklin zum Schatzmeister und James Ruarke zum Malschall. Vom Volksticket gelangten I. G. Valdmaire als Schreiber und 3. L. White, W. H: Johnson und ChaS. . MeadowS als TrusteeS inS Amt. ' ßCT Der 40jährige Arbeiter Lindley Joyce wurde für irrsinnig erklärt. EJCJ Die Stockhalter der Zndiana Trust Co. erwählten gestern Nachmittag die nachfolgenden Beamten und Direktoren : Präsident 3. P. Frenzel. 1. Vizepräsident Fred. Fahnley. 2. Vizepräsident E. B. Cornelius. Sekretär Jyhn A. Butler. DirektorenE. G. Cornelius, Al bert Lieber, Ed. Hawking, H. W. Lawrence, ChaS. B. Stuart, I. P. Frenzel, Fred. Fahnley, F. G. Darlington, O. N. Frenzel, W. Haueisen, James F.Failey.
VolizeigerkcSt. Wm. Joncö, der dem 3. C. Gorman eine Partie Handwerkszeug gestohlen haben sollte, wurde freigelassen, weil das .BcweiSmaterial gegen ihn zu
schwach war. John Obermann war gestern Abend mit der hübschen Frau des SpezialPolizisten Night die Tennessee Straße heruntergegangen. Der eifersüchtige Ehegatte folgte Obermann und schlug ihn nieder. Dann erkläre er Overmann für seinen Arrestanten, weil er seine Frau belästigt habe. Overmaun gab dem Night einen Nasenstüber, fügte sich aber schließlich, als Night sein Schildchen zeigte und ließ sich abführen. Wegen Widerstands gegen die Polizeigewalt strafte ihn der Kadi um $5. 3ohn McCloskey, der erst vor Kurzem auS der 3rrenanstalt entlassen wurde, hatte in angetrunkenem Zustände jemandem mit einem Stein bedroht. Zwei sonnverbrannte Italiener hatten die Straßen mit einer Drehorgel und einem kleinen possierlich Affen, der zum Gaudium aller Kinder seine Kunststücke machte, durchzogen, aber ohne Gewerbeschein. Sie wurden deshalb zu je $5 Büß verurtheilt. Der kleine Vierhänder erschien mit im Polizeigericht und nöthigte dem Kadi durch seine putzigen Bewegungen öfters ein Lächeln von den Lippen. Die drei Liquorfälle gegen Frank Hepner wegen Getränkeverkaufs am Sonntage, L. Scctor wegen GetränkeVerkaufs an Minderjährige und James Walters wegen Auöschank ohne Lizens wurden vertagt. -- AuS den Gerichtshöfen. Kriminalgericht. Wegen Verletzung des öffentlichen Anstandes wurde H. B. Walker zu $25 Buße und 30 Tagen Arbeitshaus verurtheilt. -,- IL& Coroner Beck hat bezüglich der Todesart des Anwalts Beck jetzt endgiltig sein Verdikt abgegeben. Es autet auf Tod durch Mord. Der Der Schädelbruch, meint er, deutet darauf unbeweglich hin. Dadurch wird der Tochter deö Todten eine Lebensversicherungssumme gesichert. CT Henry 3. Huder, ein Apothe ker, begab sich gestern Nachmittag mit einem Freunde per Wagen auf eine Landparthie. Aber sie kamen nicht weit, denn am kleinen Bahnhof an der Massachusetts Ave., scheute das Pferd und ging durch. Der Wagen rempelte gegen eine Telegraphcnstange, und wurde demolirt, und die beiden 3nsasen eine Strecke weit aufs Plaster geschleudert, wobei sie sich schmerzhaft verletzten. Der Achtbare Caleb S. Denny, Mayor unserer wohllöblichen Stadt, erschien heute Morgen vor den County-Kommissärcn und suchte um die Erlaubniß nach Gefangene aus dem Arbeitshause bei öffentlichen Arbeiten benutzen zu dürfen. Also nicht genug mit Gefängnißindustrie soll freien, aber arbeitslosen Straßenarbeitern durch Sklavenbeschäftigung das Brot vom Munde genommen werden. Mit der Arbeiterfreundlichkeit des Herrn Denny ist eö nicht weit her. Die Kommissäre haben sich noch nicht enschlossen was sie thun werden. fZET.3nt Generaltermin stieß Superiorrichter Bartholomew in Sachen William Adair gegen die Big Four Co. den Entscheid seines Kollegen, Richter Winterö, um. Cl,y Adair, ein Sohn des Klägers, wurde durch eine Lokomotive der verklagten Gesellschast getödtet'und der Vater strengte eine Entschädigungsklage auf $10.000 an. Die Verklagten stellten einen Antrag auf Abweisung der Klage, der vom Richter nicht bewilligt wurde. Durch den letzten Entscheid wird das Untzrgericht angewiesen, dem Kläger $2000 Schadenersatz zuzusprechen. ' Dem Publikum zur Nachricht, daß wir unsere Accidcnzdruckerei durch Anschaffung eer Typen und Pressen bedeutend vergrößert haben, und daß wir jetzt im Stande sind, alle Aufträge rasch auszuführen. Wir ersuchen hier mit alle unsere Freunde, Vereine und Geschäftsleute, uns ihre Aufträge freundlichst zukommen zu lassen und versprechen rasche und billige Bedte nung. Tribune Publ. Co.
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