Indiana Tribüne, Volume 17, Number 228, Indianapolis, Marion County, 7 May 1894 — Page 2
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Jndiana Tribüne. Erscheint Täglich und Sonntags. Tie tägliche TribüLe- kostet durch den TrAgei Cents per SZoche, die SonntegS-.Trtbüne 5 CentS per Woche. Beide zusammen IS Cent oder 55 LentS per Monat. Per Post zuzeschtckt in Vor auSbezahlung 5 per Jahr. Ossice : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 7. Mai 1894. Tit Qiftmischerin Joniaux. Mehr als alle anderen Verbrechen r,egen das Leben erregt die unheimliche Thätigkeit des Giftmischers Grauen und Abscheu. Vor seiner Heimtücke vermag sich Niemand zu schützen, denn dem ahnungslosen Opfer wird in Speise und Trank das todtbringende Gift gereicht; meistens deckt der Rasen bereits das Opfer, ehe der erste Veridacht eines verübten Verbrechens laut wird, und gewöhnlich hält es sehr .schwer, den Giftmörder stiner Schand that zu überführen. In der guten, lten" Zeit wurde der Giftmord deshalb ganz besonders streng bestrast Änd nach der Carolitta" mußte der iGiftmischer auf dem Rade sein Leben lassen, selbst wenn sein Opfer keinen besonderen Schaden an der Gesundheit litten hatte. Die neueren Strafgesetzbücher dagegen machen keinen Un'terschied zwischen Giftmord und andexcrn Mord. Es ist merkwürdig, daß .gerade Frauen als Giftmischerinnen zeine entsetzliche Berühmtheit erlangt 'haben. Mit Schaudern liest man im Neuen Pitaval" die Schilderungen liti Schandthaten der Marquise von '.Brinvilliers, Marie Lefarge, Gesina 'Gottfried, Julie Ebergenyi und AnIberer. Neben diesen Teufelinnen wird 'jetzt der Name einer der vornehmsten , Gesellschaft von Antwerpen angehörenden Dame, der Frau Joniaux, geiuannt, über deren Schandthaten der Telegraph bereits kurze Nachrichten ge.bracht hat. Frau Joniaux ist 52 'Jahre alt, die Tochter des Generals jAblay und war in ersterEhe mit einem 'Herrn F. Faber verheirathet; ihr zweiter Gatte,dessen Frau -im Wochen'bette gestorben war, ist ein freund ihres ersten Mannes. Sein Name ist 'Heinrich Joniaux; er ist als Sohn eines Arztes in Gens geboren, zählt annähernd 48 Jahre, hat glänzende Studien gemacht, ist Ches-Jngenieur für Brücken- und Wegebau, Direktor erster Klasse, Ritter des Leopold,ordens und wohnt in Antwerpen. Aus seiner ersten Ehe mit Fräulein D., Tochter eines Vorgesetzten in Namur, der später als Generalinspektor nach .Brüssel versetzt wurde, wo dieser gestorben ist, hatte er vier Kinder, wovon iNoch drei am Leben sind, zwei Töchter 'und ein Sohn. Frau Joniaux wird als intelligent, aber sehr dem Luxus ergeben und leidenschaftlich dem Spiel huldigend geschildert. Sie gab große Festlichkeiten, die von der Nachbarschaft bitter bekritelt wurden und zu allerlei Erzählungen Anlaß gaben, die bald in noch böswilliaereGerüchte ausriefen. Dreimal kurz nacheinander trug man die Leichen von plötzlich verstorbenen Verwandten aus ihrer Wohnung hinaus. Gegen die vornehme Frau wagte man lange Zeit nicht, irgend einen Argwohn laut werd: zu lassen; allein schließlich häuften sich die VerdachtsMomente derartig, daß ihre Verhaftung unter der Anklage, drei Verwandtc,deren Leben sie zu hohenSummen versichert hatte, vergiftet zu haben. Im Oktober 1891 ersuchte der Agent einer Baseler Gesellschaft Frau Joniaux, das Leben ihres Mannes zu versichern, sie erklärte jedoch, daß die? schon geschehen sei; dagegen versicherte sie kurz nachher ihre bei ihr wohnende Schwester Leonie für 70,000 Francs. Zwei Monate späte? starb letztere plötzlich an einem Hirnschlag" und die versicherte Summe wurde von der .Gesellschaft ausbezahlt. Einige Zeit nachher gab Her? Joniaux bei Gelegenheit seiner Beförderung zum Direktor erster Klasse ein Festmahl, zu dem außer verschiedenen anderen Familienmitgliedern auch sein Onkel, der Fabrikant Van den' Kerkhove aus Gent, eingeladen war. Derselbe hatte früher ein Testament zu Gunsten seines Neffen Joniaux gemacht, neuerdings aber die Absicht ausgesprochen, es Anzuwerfen und eine Heirath einzugehen. Nach dem Mahle fühlte sich ,Van den Kerkhove plötzlich unwohl und begab sich in ein Zimmer des ersten Geschosses, wo sein Zustand sich bald verschlimmerte. Zur besseren Pflege wurde der Kranke in das Zimmer der Frau Joniaux gebracht. Tags 'darauf erlag auch er einem Schlagstoß". Sofort nach dem Tode seines Ohein: ließ Joniaux an dessen Haus in Gent die Siegel anlegen; indeß stellte sich heraus, daß Van den Kerkhove bereits zu Gunsten eines unehelichen Sohnes testirt hatte. Schon damals gingen ver Staatsanwaltschaft namenlose Briefe in der Angelegenheit zu, in welchen von Gift die Rede war. Im December vorigen Jahres beantragteFrau Joniaux bei der GreshamGesellschaft die Versicherung ihres in der Rue Delong zu Paris wohnenden Bruders Alfred, eines früheren Ossiciers, ver nach höchst abenteuerlichem Leben völlig verschuldet war. Die Police wurde auf 80.000 Francs ausgestellt, nachher aber aus 100.000 Francs erhöht. Die Zahlung der Präniie hatte Frau Joniaux übernommen. Am 24. Februar d. I., dem Tag, an welchem die Versicherung zu Stande kam, erschien Alfred Ablay im Joniauxschen Hause, wo er seitdem blieb; am 6. März starb er dort an einem Herzleiden", nachdem er Tgs vorher noch mit seiner Schwester nach Brüssel gereist und auf diese: Reise erkrankt war. Dem Direktor der Gresham-Ge-sellschaft in Brüssel, Perrin, ging die Nachricht von dem Tode Albays am 11. März zu. Er reiste sofort nach Antwerpen, beklagte sich in einer Unterreduna mit Frau Joniaur über die
späte Anzeige und reiste dann nacy Brüssel zurück, wo er den Advokaten Debecker als Rechtsbeistand seiner Gesellschaft zu Rathe zog und dann die Angelegenheit dem Generalprocurator Van Schoor vortrug. Es folgten nun Verhandlungen zwischen den Staatsanwaltschaften von Brüssel und Antwerpen, doch schließlich wurde vie weitere Verfolgung der Angelegenheit dem Untersuchungsrichter Hoyot und dem stellvertretenden Staatsanwalt Eeman zu Antwerpen übertragen. Die Obduction der exhumirten Leichen der Herrn Van den Kerkhove und Alfred Ablay haben ergeben, daß dieselben mit Morphium durchsättigt waren; auch ist ermittelt worden, daß Frau Joniaux am Tage vor dem Tode ihres Bruders in Brüssel Morphium gekauft hat. Aus Anlaß dieser Enthüllungen wird von der Jndependance Belge" an Lionel Ablay erinnert, den man vor einigen Jahren todt in einem Teiche in der Umgegend von Löwen fand. Es scheint, daß kurz nach , diesem Tode ein Verwandter des jungen Lionel Ablay eine Reihe anonymer Briefe erhielt, die diesen Verwandten des Mordes an dem jungen Manne anklagten und ihn ausforderten, dem Schreiber der Briefe 25.000 Francs zu zahlen, unter der Androhung, ihn im Weigerungsfalle anzuzeigen. Das Opfer dieserErpressung hatte dem Gerichte davon Anzeige gemacht, doch sei die Angelegenheit wieder in Vergessenheit gerathen, bis sie nun wieder durch die Ausgrabung der Leichen der Frl. Leonie Ablay, Jacques Van den Kerkhooes und Alfred Ablays in Erinnerung gebracht worden ist. Unter den vernommenen Zeugen befindet sich auch einer aus der Familie des ersten Manneö der Frau Joniaux, Namens Faber. der den Tod einer vierten Person als verdächtig darstellt, die lange vor foen drei Todten, um die es sich jetzt handelt, aus dem Leben geschieden sei. Dieselbe scheint ebenfalls zu Gunsten der Frau Joniaux versichert gewesen zu sein. Deren Tod wurde der Gicht zugeschrieben. Ob Frau Joniaux bei den ihr zur Last gelegten Giftmorden Mitschuldige gehabt hat und welche .weiteren Enthüllungen die Untersuchung bringen wird, läßt sich vorläufig nicht sagen. " . . Gemeinnütziges.
Mästung der Truthühnei mit Holzkohle. AuS zuverlässiger Quelle kommt die folgende für Züchter von Truthühnern interessante Mittheilung: Während vier Truthüh ner in einen Hühnerstall gesperrt und mit Mehl, gekochten Kartoffeln und Hafer gefüttert wurden, wurden gleichzeltlg vier andere derselben Zucht in einen, anderen Stall gesperrt und täglich mit . der gleichen Nahrung gefüttert, wobei aber den Kartoffeln etwa ein Pfund Um gepulverte Holz kohle beigemengt wurde. Ferner wurde m diesem Huhnerstall auch eme Menge gebröckelte Holzkohle ausgestreut. Als die acht Hühner an einem und demselben Tage abgeschlachtet wurden, zeigte eS ' sich, daß jedes' der mit Kohle gefütterten um anderthalb Pfund schwerer, das Fett viel reichlicher und das Fleisch durch Zartheit und Wohlgeschmack besonders ausge zeichnet war. Farbige Flanelle wäscht man in ganz dünngekochter Roggenmehlsuppe oder ln emer elnstundlgen Abkochung von weichem Wasser mit Selfenwurzel. Hinterher vielfaches Spülen. Bei unechten Farben setzte man etwas Ochsengalle hinzu. Um M i yrt rr ' oas Nlttau en ver l0f e-zu. vermei den, drücke man sie zwischen reinen Tüchern sehr gut.. aus und trockne sie im Schatten bei Luftzug möglichst schnell. Im Winter ,m warmen Zim mer, aber nie' am Ofen und an der Sonne, das macht Flanelle hart, und hart gewordene Flanelle lassen sich schwer corrigiren. Wichtig für SchweineZüchter. Um den Appetit der Mastschweine zu erhalten, gibt man jedem derselben jeden Tag zwei Hände voll Hafer, der in folgender Weise gesalzen worden ist: Man thut in ein Gefäß den für 2 Tage nothwendigen Hafer, den man lagenweise mit Salz bedeckt, und gießt dann über das Ganze ein wenig Wasser. Weil der Hafer von der Nasse quillt, so darf das Gefäß nicht ganz voll sein. Die Schweine, denen man regelmäßig täglich von dieser Mischung gibt, be halten ihren Appetit und fressen gut. Feuchten Kellern den muffigen, dumpfigen Geruch zu nehmen. Alle Oefs nungen des Kellers werden fest verschlössen und dann, je nach der Größe des Kellers, mehrere Steintöpfe mit je vier Pfund Kochsalz in den Keller gestellt. In jeden Topf werden zwei Pfund Schwefelsaure gegossen. Man entfernt sich schnell, schließt die Thür, verstopft deren etwaige -Fugen und überläßt den vorher ausgeräumten Keller den Einwirkungen der alles organischc Leben vernichtenden, sich rasch entwickelnden Chlorgase Tvahrend tvner Nacht. Dann wird der Keller gründlich gelüftet . und gereinigt. Sämmtliche Wände werden daraus mit doppeltschwefllgsaurem Hall gestrichen. Uebelschmkckendq Buttcr zu reinigen. Man schmelze und schäume die Butter und lege ein Stück gut geröstetes Brot hinein. Dieses dient dazu, den widerlichen Geruch und Geschmack an sich zu ziehen und somit die Butter wohlschmeölender zu machen. . Versengte Wäsche. Hat man mittels des Plätteisens die Wasche versengt, so kann man, : ohne der Wäsche im Geringsten zu schaden, Jbic sen Uebelstand wie folgt beseitigen. Man bereitet aus vier Unzen. Chlorkalk, den jeder Droguist vorräthig hält, und zwei Pfund heißem .Wasser einChlorkalklösung. Nächöem diese siceklärt bat. taucht man in dieselbe
einen Wattebausch oder em leinenes Läppchen und bestreicht damit sanst die versengten Theile der Wäsche. Hat man, gestärkte Wäsche, z. B. Oberhemden, Kragen, Manschetten u. s. w. mittels eines Vlätteisens versengt, so
muß vor der Behandlung der Wäsche mit Chlorkalklösung die Stärke beseitigt werden. Sobald die versengte Stelle verschwindet und 'die Wäsche wieder weiß wird, wäscht man mit kaltem Wasser gründlich die Chlorkalklösung aus. Mittel gegen Fleck.en. Von Kaffee: Glycerin von Nachwaschen mit lauwarmem Wasser. Alizarintinte: Verdünnte Weinsteinsäure; je älter der Fleck, desto stärker die Lösung.- Vorher prüfen, ob die Farbe des Stoffes es gestattet; bei Seide Aether oder Benzin. Gallustinte und Rost: Einige Tropfen von einer Talgkerze auf den Fleck, dann Auswaschen mit . einer Lösung von : vyrophosphorsaurem . Natron in heißem Wasser; bei Seide keine Hilfe. Stockflecke: Bei Wollen und Baumwsllenzeug Seifenwasser mit etwas Pottaschezusatz, bei Leinen verdünntes Chlorwasser, dann nachspülen. Stearin: Abreiben mit starkem Weingeist. Oelfarben, Firniß, Harz: Gereinigtes Terpentinöl, Benzin, neunziggradiger Spiritus; dann Seife. Theer u. s. w.: Benzin, dann mit stark, verdünnter Salzsäure und später mit Seifenwasser nachwaschen. Obst, Rothwein, rothe Tinte, Pflanzenfarben, Gerbstoffe von Leder, grünen Nußschalen. Thee, Kaffee u. s. w.: Bei Leinen Schwefeldampf, heißes Chlorwasser, Rindertalg mit grüner Seife, Bleichlauge, starke Lösung von Weinsteinsäure; bei Baumwolle, Wolle und Seide laues Seifenwasser oder verdünnter Salmiakgeist Flecke von Gerbstoffen ausgenommen gegen letztere je nach Zartheit des Stoffs und Farbe mehr oder weniger verdünntes heißes Chlorwasser tropfenweise auf den angenähten Fleck, dann mit Wasser nachspülen. Fettflecke aus Papier, auch veraltet: Ben-zol-Mägnesia aufschütten, mit dem Finger aufreiben, dann abklopfen,auö Zeug: Benzin. Vom Inlands. 5 In St. Paul wird gegen toärtig von . den in Amerika lebenden Luxemburgern die zweite Jahresversammlung abgehalten. Sie wurde am Sonntag Nachmittag mit einem großartigen Umzüge eingeleitet. Man schätzt die Gesammtzahl der im Lande lebenden Luxemburger auf vierzigtausend und fast in jeder größeren Stadt ist ein luxemburgischer Verein zu sinden, der seine Abgeordneten zu der Zusammenkunft entsendet hat. , In Hvoper bei Kalamazoo in Mlchigan geht I. Dewnght dem Hungertode entgegen. Vor ' einigen Monaten brannte seine Besitzung ab und er nahm sich den Verlust, obwohl er ein wohlhabender Mann ist, übermäßig zu Herzen. Seit zweiundzwanzig Tagen hat er außer Wasser leine Nahrung zu sich genommen und er lehnt auch ferner jegliche Nahrung b, da er entschlossen ist, zu sterben Er ist bereits 80 Jahre alt. iDer durch den Prozeß der Madeline Pollard wider ihn in neuester Zeit berüchtigt gewordene Natioialabgeordnete Breckuidge von Kentucky mußte dieser Name erleben, daß sfin Name für einen Schimpfnamen erachtet wird. . In Conway Springs in Kansas .hat William John Fartall den Kaufmann Pierce Dumas daselbst auf 53000 Schadenersatz verklagt, roeil Dumas ihn wiederholt und beöarrlich an öffentlichen Orten und mit lauter Stimme Breckinridge genannt hat. , Die Vorbereitungen für das in diesem Jahre in Pittsourg abzuhaltende Nationallager der Grand Army of the Nepublic nehmen einen immer größeren Umfang an. Zahlreiche starke Comites sind schon seit Wochen fleißig mit denselben beschäftigt und da sie bei den Bewohnern ein bereitwilliges Entgegenkommen finden, so ist mit Gewißheit darauf zu rechnen, daß das Resultat ihrer Arbeit ein großartiges und glänzendes Fest sein wird, das den Veteranen genußreiche und denkwürdige Stunden bereitet. .In Huntington in Indiana hat an einem der letzten Abende eine entschlossene Frau einem heimlichen Belausche? der Vorgänge w Familienzimmern eine sehr eindringliche Warnung zu Theil werden lassen. Eine Frau Whartern nämlich hatte von ihrem geöffneten Fenster aus beobachtet, daß der Kerl die Wohnhäuser ihrer Nachbarn Rader und Grim belauschte, holte ihren Revolver herbei und schoß ihm, als er sich in Schuß, weite auch vor ihrem Fenster aufstellte, ein paar Kugeln in die Beine. Der bestrafte Neugierige schrie laut auf, humpelte aber mit Hinterlassung einer starken Blutspur davon. ? Der Minister des Innern hat in Betracht des Erwerbes von Bundesländereien durch Bundesbeamte ; eine wichtige Entscheidung getroffen. In dem vorliegenden. Falle handelt es sich um einen Bauplatz auf einer gutgelegenen Straßenecke in Guthrie in Oklahoma, welche der frühere Landamts-Registrator C. N. BarneS gekauft hatte. Der Minister entschied jedoch, daß er als Bundesbeamter sei nen Anspruch auf das Land habe erwerben, können. Bei der vor einigen Jahren erfolgten Oeffnung des BezirksVOklahoma für die Besiedelung hatten so viele Bundesbeamte Ländereien für sich in Beschlag genommen, daß jetzt, nachdem ihre Besitzansprüche ausgeschlossen worden sind, Grundbesitz imWerthe von mehr als einer MilKon . in . den , größeren Städten . - von Oklahoma wirklichen Ansiedlern daselbst zu Gute kommen wird.. Zwei interessante Zroischensälle spielten sich auf der in. letzter Woche abgehaltenen Reunion von Veteranen .der conköderirten JKxati in
Birmingham in Alabama ab. Ein gewesener Conföderirter. der in einer Schlacht ein Bein verloren hat, er,klärte, ein Soldat der nördlichen Armee habe ihm auf dem Schlachtfelde das Leben gerettet und bat, daß fein .Retter auf die Bühne geleitet werde.
Man stimmte der Bitte von allen Seiten freudig bei. Der Netter, welcher vor die Versammlung trat, war Major C. Milsted vom 5. Regiment von West-Virginia. Er hielt eine kurze Ansprache, die mit einem Sturm von Beifall aufgenommen wurde. Dann wurde der Versammlung General Miller, vordem von der Vundcsarmee, jetzt Commandeur der Großen Armee der Republik" von Alabama, borgestellt, welcher eine Lobrede auf den conföderirten General John V. Gordon von Georqia hielt, der im Juli 1863 in der Schlacht bei Gettysburg das Leben des Generals Francis Barlow vom Bundesheer gerettet habe. Der Redner überreichte dem General Gordon als Angedenken an die ritterliche That einenSpazierstock aus Holz, das auf Barlow's Hill bei Gettysburg geschnitten worden ist. General Gorvon antwortete auf das ihm gespendete Lob in ansprechenden Worten und betonte die jetzt bestehenden herzlichen Beziehungen zwischen Denen, die einst auf dem Schlachtfelde als Feinde einander gegenüberstanden. Im westlichen Kansas, so berichtet der Korrespondent eines englischen Blattes, nimmt die FarmerBevölkerung stetig an Zahl ab. Im Jahre 1883 enthielten zweiundzwanzig Counties noch 102,669 Seelen, und heute beträgt die Gesammtziffer nur noch 54.663. Die Ursache dieses Exodus" ist natürlich darin zu suchen. daß auf dem dortigen Lande nichts Rechtes gedeihen will. Es ist zu wasserarm, und die großartigen Jrrigations-Unternehmungen haben nicht den erwarteten Erfolg gehabt. Der Landwirth ist aber nicht der Einzige, welcher dort Einbuße erlitten hat. Auf der ganzen Strecke, den Zweiglinien der Santa Fe, Missouri Pacific und Union Pacific entlang, befinden .sich verfallene Ortschaften, die vielversprechend anfingen und eine Zeit lang eine große Zukunft zu haben schienen. In der Buhm"-Periode wurden viele Backstein-Gebäude aufgeführt und weite Straßen ausgelegt. Manche der Häuser haben aber niemals einen Mietfftx gesehen, und andere standen bald Wieder leer. Auf den Straßen herrscht kein Verkehr, der des Namens werth ist. In Chico z. B. halten jetzt nur noch die wenigsten Züge an. Vor Iahren war dort Leben und Bewegung, und der Bahnhof wurde von Zuzllglern nicht leer. O?stliches Kapital floß in Menge dorthin, aber jetzt hat das Alles aufgehört. South Hutchinson liefert ein anderes Beispiel. Wie eine Rakete schoß es empor; Hotels, Kirchen und Schulen wurden gebaut, sogar eine Straßenbahnlinie ward angeltgt. Heute wimmelt es dort von Prairiehunden, die Hotels sind unb wohnt, und Alles geht raschestem Ver. fall entgegen. . i Vom Lluslande. X -EingroßartigerVrief-markenschwrndel macht in Sammlerkreisen Aufsehen. Wie ein Fachblatt mittheilt, sind die Melilla-Marken, vyy welchen es vor Kurzem hieß, daß sie nach der Besetzung von Melilla durch die Spanier von der spanischen Regierung ausgegeben sezen, nichts weiter als werthlose Erzeugnisse eines schlauen Geschäftsmannes, dessen Unverfrorenheit in der Ausführung des SchwindelS geradezu bewunderungswürdig ist. Die spanische Regierung hat den in Melilla liegenden Operationstruppen für ihre nach der Heimath bestimmten Briefe Portofreiheit gestattet. Jener Unternehmer aber begab sich nach Melilla und vertheilte dort eine von ihm hergestellte Briefmarke unter die Soldaten, mit dem Hinweis, die Marke müsse auf die Briefe aufgeklebt werden, damit diese kostenfrei an ihren BestimmungSort gelangten. Die Sache gedieh bortrefflich. Nachdem einige Hundert Briefe aus Melilla mit jener Marke uf die spanische Halbinsel gekommen waren, erfolgte von allenthalben große Nachfrage nach ihr, und ihr Erfinder"versandte sie nach allenWelttheilen gegen hohen Preis. DaS Geschäft ist so ermuthigend gewesen, daß der Markenfabrikant sogar für 1894 eine neue Ausgabe hat folgen lassen, welche nicht weniger als 57 Spielarten umsaßt. Jetzt freilich ist der Schwindel aufgedeckt. Inzwischen aber hat der Schwindler seinen Zweck erreicht, das Geschäft ist gemacht. Ein geährlicher Hochstalper hatte sich dieser Tage in der Person des früheren russischen Gardeofficierö und angeblichen Schriftstellers Alexander Michaelowicz v, Feo-doroff-Ukrainzeff vor dem Landgericht in Dresden zu verantworten. Eine große Reihe dortiger Geschäftsleute sind von ihm um zum Theil sehr bedeutende Summen beschwindelt und betrogen. Er besitzt eine ganz außerordentliche Aehnlichkeit mit dem verstorbenen Zaren Alexander dem Zweiten, als dessen Sohn er sich ausgab. Verschiedenen Leuten hatte tv vorgeHwindelt, daß er infolge dieser ver- . vandtschaftlichen Beziehung zum ruflschen Hose eine namhafte Pension HUS re Kasse des Zaren erhalte. Vielfach hatte er sich aucb als Berichterstatte? großer russischer Zeitungen ausgegeben. Das Gericht verurteilte ihn zu 1 Jahr 6 Monaten Gefängniß. 1 Eine, jüdische GastwirthZfamilie. die unweit der Stadt Tilsit jenseits der russischen Grenze wohnt, wurde Nachts von Räubern überfallen und dabei Mann, Frau und Tochter erschössen. Ein neunjähriges Kind, und eine alte Frauensperson von 92 Iahren blieben beim Gemetzel verschont. Ersteres mußte daö Geldversteck zeigen. Der, Mörderbande fielen 1000 Rubel Papier und Silber in die Hände. Vm park in Bayern die Wildere, ist. geht aus einer MittheilunT 5?rvor. welche in Generalver
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sammlung des bayerischen JagdschutzVereins gemacht wurde. Darnach wurden nn letzten Jahre in Bayern 22 Personen wegen Schlingenstellens, 111 wegen Jagdfrevels, 10 wegen jagdpolizeilicher Uebertretungen, 1 wegen Hehlern (in Bezug auf Jagdfrevel) verurtheilt. Die Gesammtzahl der erkannten Geldstrafen war 1263 Mark und der ausgesprochenen Freiheitsstrafen 47 Jahre O Monate und 28 Tage; in 10 Fällen wurde auf Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte, in 11 Fällen auf Stellung unter Polizciaufsicht, in 18 auf Confiscation des Jagdgewehrs erachtet Als einziger Ju'n gesell unter den europäischcnSouveränen bleibt nach der Vermählung des GroßHerzogs von Hessen noch übrig: der 1865 geborene Fürst Friedrich von Waldeck. Mit der Koburger Hochzeit hat sich die Zahl der Cousinen-Ehen in den Herrscher-Familien Europas abermals um eine solche, der zweiten schon speziell in der Descendenz des verstordenen hessischen Großherzogs, vermehrt. PrinzHeinrich vonPreußen und seine Gattin, Prinzessin Irene, sind bekanntlich auch Cousin und Cousine, ebenso wie der nunmehrige Großherzog und die ihm eben angetraute Prinzessin Viktoria von Koburg. Schon lange geschlossene Cousinen-Ehen sind a zumBeispiel auch die des österreichi'schen Kaiserpaares sowohl, als-die des italienischen Königspaares. Noch sei daran erinnert, wie ein Zusammentrete sen will, daß beide Geburtstage des 'neuvermählten großherzoglichen Paa'res auf den 25. November fallen, die beiden Geburtsjahre sind 1868 und 1876 acht Jahre liegen dazwischen. ' I m Creditverein für Handwerk und Industrie" zu Kopenhagen sind- Unterschlagungen im Betrage von 200.000 Kronen entdeckt worden die der vor einigen Tagen verstorbene Buchhalter Schmidt begangen hat. Die Direktion hatte schon vor sieben Jahren seine Betrügereien entdeckt, beließ ihn aber trotzdem in seinerStellung, weil er versprach, den Verlust zu ersetzen. Dies that er augenscheinlich, allein jetzt, nach seinem Tode, hat man entdeckt, daß alle seine Rechnungen gefälscht waren. Von einem furchtbaren Brandunglück ist die Stadt NeuSandse in Galizien heimgesucht worden. Während eines starken Sturmes brach das Feuer aus, das bald so große Dimensionen annahm, da aus Krakau Hilfe requirirt werden mußte. Die Stadt ist in Schutt und Asche ver wandelt, zahlreiche Verlekunaen von Menschen sind vorgekommen und ein materieller Schaden von ca. drei m lionen Gulden angerichtet. Auch daS benachbarte Zabelcze wurde von den Flammen zerstört. - Anläßlich des Beiram festes hat der Sultan alle wegen Zahlungsunfähigkeit in den Gefängnissen von Konstantinopel Jnhaftirten in streiheZt setzen lassen. Natürlich wurde auch gleichzeitig fjir die Befriedigung der Ansprüche der Gläubiger Sorge getragen. Den Freigelassenen wurde sodann ans Befehl des Souveräns ein reiches Mahl serdikt. , Gegenden armenischen Patriarchen Aschickian in Konstantinopel ist kürzlich ein Revolverattentat, das freilich erfolglos blieb, unternommen worden. Dank den Maßnahmen desPolizeiministers Nazim Bey konnte der Attentater sofort festgenommen werden. Er gab an, aus Cisorce nach Konstantinopel gekommen zu sein, um .den Patriarchen zu todfen und bedauerte, daß die Wasfe versaot habe. Der Attentäter ist ein Armenier Nameng AgypKarahetlan und geHort dem Londoner Revolutionscomite an. Als s feine Complizen wurden noch zweiAr menier, ein gewisser Mazlumlan auS Diarbekir und der aus Casarea stam mende Manumian verhaftet. Glück? WaS ist BkS? Jeder wird eine andere Antwort darpuf haben, und Allen wjrd' es ein fer? nes Ersehntes sein, an dem ihre ganze Seele hängt. Man kennt die' schönen Verse Lenau's: ' '" O Menschenherz, was" ist Dein Glück? Ein räthselhast geborener Und, kaum begrüßt, verlorener. Unwiederholter Augenblick. Eine minder poetische Definition des Glücksbegriffs gibt soeben ein Münchener Blatt. Dasselbe, das den lokalen Vorgängen in der bayrischen Hauptstadt mit Löblichem Eifer sein Hauptaugenmerk zuwendet, berichtet unter der Aufschrift Seltenes' Glück? über folgende' auffegende Begebenheit: Am Samstag hatte 'ein Herr heim Schafkopfspiel das seltene Glück, alle acht Matadore zu bekommen, nachdem er vorher einen Solotout gespielt hattk Eine neue Briefmarke, welche bald zu den Seltenheiten zählen dürfte, ist zum Andenken an die silberne Hochzeit deö japanischen KaiserPaares in geringer Zahl und nur am Festtage selbst in Japan ausgegeben worden. Die Marken haben den Werth von 2 und 5 Sen und sind in rothem und blauem Druck sehr geschmackvoll ausgeführt. Die Mitte nimmt eine Sonne ein, umgeben von der in japanischer und englischer Sprache auögedrückten Inschrift: Jmperial Wedding 25 Anniversary; djesen Ring flankiren beiderseits storHqhnliche Vogelgestqlien. welche in feine und minutiös aus? geführte -Schnörkel quslaufen, Die untern Ecken enthalten die Werthan gäbe, dazwischen wieder in japanische? und englischer Schrist das Ursprungsland. Vor dem Schwurgericht zu Freiburg i. Br. hat dieser Tage die Verhandlung der gegen den praktischen Arzt Dr. Schelldorf wegen Gattenmordes erhobenen Anklage stattgefnn den und in seiner Freisprechung geendet. Der . Prozeß enthüllte ein abschreckendes Bild von dem Angeklagten und seinem Eheleben. Nachdem er nach einem höchst aus schweifenden Studentenlebul Jtjnt Eramirtt biüanden
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Das Gchcimlliß der Kraft. (3n acht Akten.)
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7. Akt. Ihr Muikclspicl ist wundcrbcir. Nicht Schmerz, noch Ermüdung kennen sie, Ihre Hand ist fest, ihr Auge klar, Aus dem Gleichgewicht gerathen sie nie. Und nur darum, weil sie Johann Hoff's ächten Malzertrakt gebrauchen. Ein Dutzend Flaschen haben die näinliche nährende und kräftigende Wirkung, wie ein großes Faß Ale, ohne dabei zu berauschen. Man verlange peremptorisch den Achten, der am Halse jeder Flasche die Etikette mit dem Namenszng von -Johann Hoff tragen nmß. Kein anderer ist gerade so gut. E iö n er 6c M end elf on Co., Agenten, 152 & 154 FranNin Str., N. I.
Hatte, ließ er flch in Freiburg als Arzt nieder, doch war seine Verrufenheit so groß daß er sich keine Praxis zu erroerben im Stande war. In Folge dessen siedelte er nach Jhringen am 'Kaiserstuhl über. Seine Frau, eine geborene Jda Epp von Bötzingen amKaiserstuhl, lernte er kennen, während sie sich bei Verwandten aufhielt, und er heirathete sie, nachdem er ihr die Ehre geraubt hatte.. Anfangs ging seine Praxis gut, allein sein altes Laster.die Trunksucht, brachte ihn in's Verderben. und zugleich begann für seineFrau ein Martyrium ohne Gleichen. Tagtäglich, meist Abends, schlug er die Frau mit Fäusten, und selbst die Peitsche kam zur Anwendung. Wohl war die Mitzbandelte zweimal von ihm fortge laufen, aber immer kehrte sie wieder zu ihm zurück, in der Meinung, den Gat ten zu einem besseren Lebenswandel bekehren zu können. Es gab auch ah und zu Versöhnungsscenen,' und nach einer solchen sprachen die" Gatten am Morgen des 17. November freundlich zusammen, als die beklagenswerthe Frau eine Dosis Blausäu're nahm. Anfänglich hielt man ihren Gatten für ihren Morder. Aus Briefen und Aeugerungen der Frau ergab sich aber, daß diese sich mit Selbstmordgedanken trug und mir ihrem Manne Gespräche ae pflogen hatte, die auf den Entschluh eines gemeinsamen Todes hinausliesen. Aus djesen Gründen, erfolgte die iinejprecyungf 1 DieGendarmenauf Corsika machen wieder Jagd auf den alten Bellacoscia, den berühmten Banditen. her. des unstätenLebens rqüde, sich vor zwei Jahren freiwillig fcfN Gerichten P PtfPiVi rm - 1 einer nm Neule. r wurve vamalß pon den Geschworenen fast einmüthig freigesprochen, vorsichtshalber aber M Landes verwiesen und nach Marseille verbannt. Dort behagte es dem an unbeschrankte Freiheit gewohnten Cor sen so wenig, daß .er sich mit dem Kavitän einesDampfers verständigte und uoerAtaccto nach semen? sledenaams zurückkehrte. Die Behörden hätten 'viel? leicht besser daran gethan, den 77jährigen Mann, der die Bevölkerung für ftch Hat, dyrt zu lassen, ohne sich weiter um ihn zu kümmern. Statt dessey pzijr? den Truppen nach ihm ausgesandt.und so kam es vor einigen Tagen zu einem blutigen Auftritte. Man hatte ln Erfahrung gebracht, daß Bellacoscia sich in Guelicc; befand, wohin er sich begeben hatte, um zwei Familien auszusöhnen,"die seit undenklicher Zeit im Zustande der Bendetta lebten. Das Haus, in dem er sich befand, wurde nächtlicher Welse umzingelt, aber sem Hund hatte die' Gefahr ' durch Bellen angezeigt und so konnte sichBellacoscia zur Wehr fetzen, zwei' Gendarmen verwunden und seine Flucht durchführen. Ein junger Mann, der nach Guelicci geeilt war, um ihn zu warnen, wurde in dem Handgemenge von den GenV. .tXt.t Mitteldeutsche Fürstenth5. mer. In Oberweißbach (SchwarzburgRudolstadk) sind aus Schlesien die schwärzen Pocken . eingeschleppt worden. Biö jetzt sind sechs Erkrankungen' urtij iii Todesfall ' vorgekommen. Dir neue Tivglisaas in Essenach ist niedergebrannt. In Großin-Ehriz eher Flur wurde der auf der. dortigen Domäne angestellte Oekonomie-Jn-spector Bischoff, zukünftiger Schwie? gersyhn des Herrn Amtmann Nickel, Pächters der Frstl. Domäne Großen jEhrich, todt im Felde liegend qusgefunden. Derselbe hatte sich mit einem Revolver, welcher neben der Leiche lag. erschossen. An der Leiche seines Herrn hielt sein treuer Hund Tv'?. m ,, Bedenken Sie, i ' . daß die WiSconson Central Bahn unbedingt daö Zutrauen des Publikums besiht, da sie bei Weitem-die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, St. Paul, Minneadoliß und dem Nordweften ist und fernerhin alö die Pullman ' Lme zvlsöen Chicago, Milwaukee, Ashland,. Duluth und den Pläben an Suverior See angesehen wird. ' Bedenken Sie ferner daß die MSeonfin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr Geschäfts plähe erreicht alö irgend eine andere Linie, im Nordwesten, daß der Speisevagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft als,: Naten, Routen, wenden Oie sich an den nachsten Ticket Agenten oder an . r ., , .
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