Indiana Tribüne, Volume 17, Number 227, Indianapolis, Marion County, 6 May 1894 — Page 5
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2taa!SssUa!i M:.5 im Nelch der Inka. Von Vrofkssor Tr. 83. ?uffa:at. Als die Spanier unter Franz Pi zarro im Jahre 1520 nach Peru lamcn, waren ne erstaunt, au&c: emem unqeycurcn AeiQtyum von Gold und Silber daselbst eine 5kul tur und ein Staatsttcscn finden. welches in sozialer und wirthschaft llchcr Bczielluna alles bl-hcr Tagewescne in Schatten stellte, obwohl die Bevölkerung sich nur mit Ackerbau und Industrie bcschaftiate, der .CSan dcl dagegen von ihr säst ganz ausge schlössen war. Ter Jnkastaat umfaßte damals die Grenzen der heutigen Ncpudliken (5cuador, Peru. Bolivia und (5hile. Außer einem schmalen Küstenstrich am stillen Ocean bestand dieses Land im Wesentlichen aus klimatisch trotfc nen Hochvlateaur. welche zwischen einer zwei und dreifachen GebirgS kette von 5000 bis 7000 Meter Kammhöhe liegen. Die alte Peru anlsche Kultur und Gesittung, mit welcher wir es hier zu thun haben, ist allem Anscheine nach von diesen Hochebenen ausgegangen, und sind die großartigen Resultate dieser uns heute noch mit Staunen und Be wunderung erfüllenden Kulturepoche im Wesentlichen dem Klima, dem Lama, der Kartoffel, der Ouinoll' irsk uno klner jteugion zu oanien. deren Schwerpunkt in dem Glauben r ii( o crn. an ein aumacanac unsicylvares dc f V V 1t..f .1.11 .! f." uno an nie unicgiuaiicii icinc -OCllltTlClÖ UU VJIUCU, Uc 9 31UIC19 Inn. 9nr nriiir 9nritf fn fiifct a i - es m den au gezeichneten Ueberllese. .. . nun.- cn : iuuicu, iuuccii uic -ouuei: Peru in Nohheit und innere Verwirrung ver funken; sie bekriegten sich gegenseitig und aßen das Fleisch ihrer Feinde. Da erbarmte sich ihrer die Sonne, die Mutter der Erde, und sandte XDtx ihrer Kinder auS: Manco Capac und cn x.r;. c:. Mama Oello Yuaco, dessen vchwe. ster und Wklb. welche sie IN GemetN den sammeln und sie die Künste de aesitteten Lebens lebren sollten. 5m Thale von Cuzco schlugen die Scn nenkinder ihren ersten Wohnfitz auf lehrten die Männer den Ackerbau und die Frauen spinnen und weben. Manco schaffte den Gößendienst ab und sehte an seine Stelle den Kultus der Sonne, der er einen prachtvollen Tempel in TiticaccaSee baute und für deren Dienst er den Orden der Sonneniungfrauen stiftete. Unter dem milden Szepter de? Nachkommen dieies' Schöpfers der JnkaDynastle breitete sich das Reich bald aus. An der Spike desselben stand der Inka. ner N;rtrPtPr TfT lnttheit dfr f r . ' . . .. '. ous )0ll wie ein aier lur leine Kinder zu soraen hatte. Die Be wohaer schieden sich in zwei Stände, Adel und Bolk. Nur die direkten Nachkommen des Inka, welche auch dem Adel angehörten, wurden von den Amauta, den Priestern und Ge lehrten, in der höheren Bildung unterroieien. ruäbrend die luraea. tnt . . ' ' Z P ' Niedrlqer stehende Adelsklane, die Vorgesetzten der unterworfenen Böl ker und ihrer Nachkommen waren. Tas Volk zerfiel, wie es scheint, in patriarchalische Familiengruppen von ze 10, 50, 100. 500 und 1000 Fami nen, weiche sich also mit den altdeut. schen Hundertschajten und den römi' schen Gentes, Curien und Tribus vergleichen lassen. An der Spitze ieder Abtheilung stand ein aus ihr selbii gewühlter Borsteher, also ein ähnliches Berhältnin. wie es aeaenwärtig noch in Slavonien und Ser blen beiden dortigen landwirthschaft' lichen Haus Kommunionen" be steht. Zehntausend Familien bildeten kinen Bezirk unter einem Statthalter v . iniA n v. V . uu9 ucui oluIu(i, uuu uu9 llUlizr in : w . . mq war enotill) naq oen vier HiM' melsgegenden ln vier Provinzen ae theilt, deren Bewohner sich durch ihre Kleidung unterschieden, einen für die Sonne, einen für den Inka und emen r v a ni - 1 rrv . M c . , sur Olls N0!l. .'llö onnentano tle . . ... tiic (iii(u viinuy u uic uutcigui zuna oer veiiigioumer uno einer zahlreichen Priesterschast. das Inkasanp sur den Herrscher und den Jnka Adel, der Rest wurde unter das Volk und unter die Curaea vertheilt. Ueber das Volksland hatte der Inka ebenfalls das tlgenthumSrecht, die Unterthanen waren nur Nutznießer. Tile Aertyeltung des Landes fand alljährlich nach Abzug des für den curaea des Bezirkes bestimmten Landes unter alle Familien, und mar nicht gleichmäßig, sondern je nach Bedürsniß statt. Ueber die Lände, reien wurden sorgsam geführte Grundkataster gehalten, welche in der Haüptstad.t deponirt waren. ES wa ren dieses verschiedenfarbige Schnür renbündel, mit Knoten versehen, welche man KippuS" nannte, und welche in dieser Form die Schrift spräche ersetzten. Nach den Ueber lieferungen der Geschichte hatte man letztere wieder abgeschafft, weil sie uem ouu iitcul uiiycu m vyme uc bracht hatte. Auch wurden durch uno oer egierung leoes ayr vaw I . L stljche ueversichken uoer oen vlqno der Bevölkerung nach Zahl, Alter, GefchlechtGesundheitszustand, allge meiner und spezieller Arbeitsfähig lkil llll o eine vou uanoige Per onen t .rr - .; . n..v.. v r . und Verussstatistik) durch pesondery cu . , . t . ..r...t v . Btmekwsenl.,. dkn inderdkn fM'l i"?n I'mlekn zu sIgki, n ATT Tf 11 S HrtVIllTt tl 11 tT 11 A hatten und darum auch m der Be Handlung und dem Studium der .Kippuy" unterwielen werden m ien. jmnutu iuuioc oau i oer i,. theil bestimmt, welchen die einzelnen Familien aus den Staatsspeichern iur Unterhaltung ihrer Existenz zu seziehen hatten. Die Bevölkerung ,des lZANZen Reiches wurde, wie diese
deute noch in China der Fall, wll eine einzige große Familie behandelt.
Die genaue Standesbuchsührunq war schon deshalb nöthig, weil jeder Peruaner gehalten war, sich in einem bestimmten Alter zu verheiraten.. Nur die Mitglieder der Familie Inka waren davon ausgeschlossen, ebenso nahmen Adel und lluraca nur ihres gleichen. An einem bestimmten Tage im Jahre wurden alle beirathSpflich tigen Bewohner auf dem Dorsplate der Gemeinde versammelt, wtz der Vorstand die Hände der zu vermähl Zenden Paare in einander legte. Tie Gemeinde hatte ihnen eine Wohnung zu vauen, uno oas nöthige Land wurde ihnen alljährlich zur Vearbei tung zuertyellt, und in den Städten den Handwerkern und Arbeitern die Theilnahme an den betreffenden Ee werben vorgeschrieben. Zuerst wurde der Acker der Sonne, blerauf das Feld der Greise und Kranken, der Wittwen und Waisen und der im Dienste des Staates befindlichen Handwerker und Krieger bestellt. Erst dann konnte Jeder sein eigenes Feld bestellen, hatte aber die Ver. pflichtung, dem Nachbar zu helfen, wo dieser deffen bedürfte. Jede Ab weichuna von dieser Regel wurde mit dem Tode bestraft. Erst ganz zuletzt wurde unter großrr Feierlichkeit der Acker deö Inka bestellt. Der Acker bau stand bei den Peruanern wie einst bei den alten Egyptern und heute noch bei den Chinesen, als eine göttlicke Einrichtung m hohem Ansehen. An einem bestimmten Fest tage führte der Jttka in Gegenwart des ganzen Hofes alljährlich den Pflug. Dieser stattlichen Organisation ist eS in der That gelungen, ohne Geld, ohne Eisen und auswärtigen Handel, also ähnlich wie dieses zum Beispiel in Japan geschehen, die Bevölkerung aus eine Stufe der Kultur zu erhe ben, welche namentlich in Bezug auf intensive Bodenkultur eine Großar tigkeit der Meliorationen und speziell der Bewässerungen zeigte, wie sie der kapitalkräftige Großgrundbesitzer der Gegenwart trotz unserer gewaltigen maschinellen KulturhilfSmittel nicht erreicht hat. Diese Stuse der Kultur, wie sie die JnkaJndianer erlangt hat ten, konnte nur mit Hilfe der organi sirten GesammtarbeiteineS Volkes auf Grundlage eines anerzogenen Ge melnsinnes und der Nächstenliebe, freilich auch nur Mit Hilfe emes eiser nen Zwanges erreicht werden. So entstand ein Reich des Friedens, der Arbeit und des harmlosen Glückes. Aber in diesem Reiche gab es im In teresse der staatlichen Ordnung nur die Wahl zwischen einem dieser Ord nung sich völlig fügenden Leben und dem Tode. Durch die großartigsten Werke wurde das Wasser der Flüsse aus den Anden auf den regenlosen Landstrich des pacisicischen Gestades geleitet, um daS Land der Kultur dienstbar zu machen. Eine dieser meist unterirdi schen Wasserleitungen ist über 500 englische Meilen, also etwa 875 Kilo meter lang: zu ihrer Herstellung mußten Felsen durchbohrt und Flüsse überbrückt werden. Genaue Vorschriften regelten die Vertheilung deö Wassers an die einzelnen Nutznießer deS Bodens; königliche Aufseher hat ten darüber zu wachen, da eS zu keinem anderen Zwecke verwendet wurde, als zur Befruchtung der Fel der. Diese Bestimmung zeigt uns genau den Werth an, welchen d:e Re gierung der Inka auf die gesicherte und vermehrte Produktion derLebenS bedürfnisse legte. In der That, un fere Zeit könnte von dieser weisen Maßnahme Manches lernen für eine wirksame Slcherstellung deS Land baues und die Einführung emer ver Nünftigen Wasserwirthschaft. - Einen belehrenden Einblick ln die gesammte Organisation deS Inka staateS erhalten wir durch die Kennt niß der Grundgesetze dieses merkwür digen Volkes, welche überall Wohl. stand, Ueberfluk an LebenSbedürs Nissen, überhaupt ein so glückliches Volksleben zu schaffen im Stande waren, wie es auf der Welt wohl nur einzig dagewesen ist. Die Grundgksetze deö Staates waren folgende: 1. Alle Unterthanen, wenigstens alle Beamten, Richter, Handwerker vorstünde, Kauf und Handelsleute, sollen sich der Kitschuasprache bedie nen, so wie sie in Euczo (der Haupt stadt) gesprochen wird. 2. In zeder Ortschaft, oder vocy in den einzelnen Bezirken, touen sämmtliche Handwerke durch Meister und Gesellen vertreten sein 3. Zur Besten und rnkezett i Jeder verpflichtet, mit seinen Acker gerathen herbeizueilen und mitzu arbeiten, vom Herrscher bis herab zum letzten Unterthanen. 4. Jeder soll die Beschafsenheit ser nes Bodens kennen und wissen, für welche Getreldeart, Gemüse oder Frucht sich sein Feld am besten eignes und nur diese Feldsrüchte dar er ntbauen. 5. Die Eltern sollen die Neigungen ihrer Kinder sorgfältig beobachten .'r- r. .;....-?.. uno sie sparer. nur viejenige escyar iigung erlernen lassen, zu welcher sie Anlage und Geschick zeigen; zwca mäßig bleibt eS jedoch, daß der Sohn beim Gewerbe -seines Vaters, ver bleibe. 6. In jeder Provinz fln Speicher zu Ntk.rhgl.ten, ln weichen ymre tbend Lebensmittel für etwaige Hun, gerjahre, KriegSsälle u. s. w. aus? häuft werden. Die e Pornw, welche nur obigen Zwecken dienen. Und von den Ueber chü en zu tam meln, welche ein Jeder gus seinen Feldern erzielt. 7. desgleichen sollen größere Vieh beerben vorhanden sein, um auS ih nen die Opferthiere, sowie für die Kranken die nöthige Nahrung zu entnebmen.
L.'sn dem Umkreis jeder Ortschaft
ollen die Ländcrcicn gleichmäßig vertheilt werden. An dieser Vertheil una haben weder der Herrscher noch die Vornehmen zu rütteln. Sollte der Inka genöthigt sein, im Interesse des Staates diese Ordnung aus nahmSweise zu ändern, so soll später Alles wieder auf den früheren Fuß gebracht werden. 9. Jedermann soll sich kleiden und schmücken nach seinem Stande: der Hatunwuna wie ein gemeiner Mann, der Vornehme wie ein Adeli' ger. Keiner aber darf denen des Inka ähnliche Kleider oder Schmuckgegcn stände tragen. 10. Im Ellen, besonders aber im Trinken soll Jedermann Mäßigkeit beobachten. Sinnlos Betrunkene ollen beim erstenmale nach Gutdun en, beim zweitenmale mit Verban nung uno im leoeryoiungssaue durch Arbeit in den Bergwerken be straft werden. 11. Der Mord ist mit dem Tode zu bestrafen. Wer Hand an Vater oder Mutter legt, soll enthauptet werden. Wer Hand an seinen Herrn und Vor gesetzten legt, werde in Stücke geris en. 12. Wer einen kaiserlichen Beam en, einen Priester oder eine Son nenjungfrau tödtet, werde zu Tode geschleift. 13. Wer den regierenden Inka, die Kaiserin oder den Kronprinzen er mordet, werde zu Tode geschleift, sein Hauö zerstört und dem Erdboden gleichgemacht; seme Kinder und Kmdeskinder sollen bis zum vierten Gliede zeitlebens verachtet und ehr os sem. Dieselbe Strafe soll die Landesverräther treffen. 14. Der Ehebrecher, sowie die Ehe brecherin sollen mit dem Tode be strast werden. Diese Verbrechen sind ofort zur Anzeige zu bringen. 15. Wenn einer der Vornehmen ein todeswürdiges Verbrechen began gen, so wird der Herrscher nach ein gegangenem Bericht die Strafe be stimmen und den Ort bezeichnen, wo sie zu geschehen hat. Ist es eine vor nehme Dame oder deren Tochter, so soll die Enthauptung im Gefängniß stattfinden. 16. WerLebensmittel.Kleider.Sil oer oder Gold gestohlen hat, bei dem werde zunächst untersucht, ob er es aus Noth gethan: ist dieses der Fall gewesen, so bestrafe man den Beam ten. welcher für des Diebes Noth durft zu sorgen hatte. Den Dicb verfehe man mit dem Nöthigen und bedeute ihm. daß er mit dem Tcde bestraft werde, wenn er je wieder stehlen sollte. Ergibt die Untersu chung, daß er nicht auö Noth gestoh en. und beträgt der Gegen stand den Werth einer Ananas, so soll der Dieb im Falle er ein liederlicher Mensch ist, gehenkt werden. 17. In ieder Ortschaft soll e,n Richter angestellt sein, welcher Strol che und Faulenzer bestrafe und zur Arbeit anhalte. Trotz einer Verordnung Kaiser Karl's des Fünften, wonach an die sen Grundgesetzen bis aus Weiteres festzuhalten sei, haben die spanischen Eroberer in entgegengesetzter Weise gehandelt und dadurch Verwirrung und den Verfall 'oes Reiches herbcige führt. So klagt iiamentlich auch Pater Blac Valera. der als Zcitge nosse sich über diese Zustände wie folgt auZspricht: .Wenn die Söhne jener Beamten und Handwerker heute noch nach den Verordnungen leben würden, welche die Gesetzgebung der Inka eingeführt und Kaiser Karl der Fünfte bestätigt hat, würde der In dianerstaat setzt viel reicher und blühender sein, als er es in Wirklich keit ist. ES würde wie früher Ueberfluß an allen Lebensbedürfnissen herrschen und die Empfänglichkeit der Einge borenen für das Evangelium größer sein. Die Verschlimmerung ist lei der einzig und allein Folge unserer Nachlässigkeit, unseres Mangels an Sorgfalt. Aus diesem Grunde mur ren die Curaca und Vornehmen bei ihren Zusammenkünften über die jetzige Regierung und verspotten sie, wenn sie die Jetztzeit mit den frühe ren, unter der Jnkaherrschast destehenden Verhältnissen vergleichen."' Das E inf'a naen "von zwölf Gemsen, die in öffentliche Thiergärten oder Privatbesitz gelangen sollen, ist von der Berner Regierung gestattet worden. Zuerst wurde ein vräcktiaer Gemsbock glücklich gefangen. Die ArVeit wird besorgt von Oberbannwart ummer und Wildhuter Stoller. Das Einfangen lebendiaerGemsen geht mit telst einer sinnreichen Vorrichtung zu. Auf einer Alp östlich der Schynigen Platte" werden die Gemsen an einem geeigneten Orte (z. B. bei einer SennHütte) mit Salz und Heu angelockt. Dies ist nun schon seit einiger Zeit geschehen.die auf der Schynigen Plattezahlreich vorhandenen Jhierc sprechen den dargereichten Gaben fleißig zu. Letzthin wwde nun der Futterplatz, eingemacht, und zwar so eng, dak die' Thiere eine offene Thür zu passirer; haben. Gleichzeitig ist' an der Heu, bürde mittelst einer Schnur, ein? Pox richtung getroffen da,h beim Rupfen des 5eueS durch $k hungrigen Thiere die Thstr vo.n selbem zuklappt. Der ftettitt erwähnte Gemsbock ließ sich zu erst fangen. Man hofft, auch die übri gen elf Gemsen werden bald auf den Leim-gehen, ...... U n d q n k ist der Welt Lhy, Mabe!: .WaS bedeuten denn die Stöße beschriebenes Papier auf dem Tisch dort. Tanlchen?- Alte Tante: DaS ist ein Theil der Bibel., welche mein Mke Karl für die Kannibalen in Afrika zu übersetzn besann." Ma bei: .Begann? Warum hat er dennM LAl t.i'aii1 r, vw - r. i mu wurst?! ... Nlle -icuue; .Weil sie ihn doäer aufgefressen haben'... i'itll l;:'.! .j ... i
Das Geheimniß der Kraft. (In acht Aktcn.)
Isxj 11 M W liÄSfi i 1 y y IF visflr - wSk ÖD l irHsgosv MOWW "" ii D fi H i)
e. Akt. Kraft und Gewandtheit im Verein Ist, was sie zeigen im sechsten Akt. WaS macht sie so schmeidig, was stählt ihr Gebe! ? Der tägliche Gebrauch von Johann Hoss'fchem Malzertratt. Johann HoffS Malzextrakt ist von allen ähnlichen Präparaten daS beste. Man bestehe darauf, den ächten zu erhalten, der am Halse jeder Flasche die Signa tur Johann Hoff trägt. Man lasse sich nicht eines der von manchen Händlern geführten Substitute aufschwatzen. Kein anderer ist gerade so gut." Schreibt um Cirkulare an EiSneröcMendelsoC o., Agenten, 162 & 154 FranNin Str., N. Y.
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