Indiana Tribüne, Volume 17, Number 227, Indianapolis, Marion County, 6 May 1894 — Page 4
mnn Tribüne.
Erscheint Taglich und Sonntags. Die tägliche Tribüne kostet durch den Träge, UEentk per oche, tte SonntagSTrtbüne e Cent? per Woche. SBeibe zusammen ILllent oder SentS per Monat. P'r Poft ,ugeschi?t in Vor auSbezahlung Wptx Jahr. Office : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., G. Mai 1894. Der Doktor. Humoreske von M. Klarstet. Da steht er wieder am Fenster, der arme Doktor! Trostlos blickt er a.'lf die Straße, um endlich auf einer fci duftiger Sommcrtoilette gekleideten Mädchengestalt haften zu bleiben, die an der Häuserreihe entlang schritt und bald darauf den Blicken des heimlichen Beobachters entschwand. Er hatte stch also nicht getäuscht; sie war es, die das Haus verließ, dasselbe Haus, in dem er wohnte. Und allein ging sie, aanz allein wieviel konnte ihr auf der Straße Passiren sie konnte belästigt werden, durch Blicke durch ach, es war gar nicht auszuhalten; und er, statt sie zu beschützen, wie sein Herz es ihm befahl, mußte hier oben das Fensterkreuz umklammern, um nicht dem Versuch zu erliegen, ihr nachzustürzen. Aber nein, das ging auch so nicht weiter, er liebte sie ja doch so ach, wie liebte er sie! Er setzte sich an den Schreibtisch und versank in Träumereien. Er, der allzeit lustige, frische Mann träumte; er wunderte sich plötzlich selbst darüber. Er raffte sich energisch auf. 9?ein, mein Junge sprach er laut zu sich, das hat jetzt ein Ende mit dem thatenlosen Hinbrüten. Eines schönen' Tages fährt womöglich eine Droschke vor, ein Koffer wird aufgeladen, dann dann hast du dein Glück verträumt! Ja, dein Glück und verträumt schrie er sich an! Aber nun wird gehandelt!" fügte er fest hinzu. Nachdenken, überlegen! Könnte man vielleicht als Nachbar dem jungen Ehepaar da unten einen Besuch maeben? Als Nachbar er lachte selbst hell auf bei dem Gedanken! Nein, lieder Doktor, dazu haben wir denn doch zu viel Lebensart, und sich lächerlich machen vor ihr ihr vielleicht gar Unannehmlichkeiten bereiten fort damit, etwas Anderes! Einen Gewaltstreich sie auf der Straße ansprechen, blitzte es in ihm auf. Ach nein, psui! Es mußte Alles correkt zugehen, das war er sich und seiner Liebe schuldig. Und mißmuthig warf er sich in eiuen Lehnstuhl. Die Bilder vergangener Tage stiegen in ihm auf! Ach, wie hatte sich in kurzer Zeit Alles verändert! Stolz und glücklich war unser bemitleidenswerther Freund vor ein!gen Monaten durch das letzte Examen gekommen, hatte sich, da er vermögend war, auf die Suche nach einer hübschen Wohnung gemacht und endlich, nach lanqem Umherirren, im zweiten Stock eines eleganten Hauses Berlin W. gefunden, was er suchte. Er war wäh lerisch, und auch auf die Hausgenossen Zam es ihm an. In der ersten Etage wohnte ein junges Ehepaar; er liebte junge Ehepaare, es wurde dort meistens sanft und lieblich gesprochen, er liebte die Harmonie und hatte Ruhe so nöthig. Norden, Bankdirektor, so stand auf dem Schilde. Hätte er damals geahnt, daß diese Thür so viel für ihn einst beherbergen sollte! Da die Wohnung im dritten Stock leer war, hatte er dnn frisch und frohlich auch seine Karte an der Thür befestigt. Hans Hellwig. Sprechende von 10 bis 1." Und darunter stand in feinen Lettern': Dr. Phil.". So, das machte sich! Und es wohnte sich auch wirklich ganz reizend still, kein Laut, nicht einmal ein Klavier war zu 'hören. So hatte er eines Tages, sich langausstreckend. der ihn umgebenden Stille erfreut, als plötzlich ein heller Akkord an sein Ohr geschlagen war, er war aufgesprungen kein Zweifel, es war unten im ersten Stock! Sollte Frau Direktor ihr Talent bis dahin nur unterdrückt haben? Er hätte dann das Haus verlassen aber es war gewiß nur eine Freundin hatte er seine Äetracktunaen aescklossen. Er liebte die Musik, ja. ja, gekviß; aber man mußte sich die Zeit aussuchen können, wenn man sie hören 'wollte. -j Als er tach einer Stunde nach .Haus gekommen war, standen zwei ''Dienstmädchen davor, und er ver..nahm die Worte: Heute is die Schwen. i.... ...r ev iic. uun uucici gilllvigcn tfiau angekommen, die is aber niedlich und so .nett!" ) Die Dienstboten sind eigentlich auch eine ganz praktische Einrichtung, hatte er gedacht, man erfährt durch sie AlleZ, auch ohne Geld und gute Worte; also das war die Klavierspielerin nun, .' sie reist hoffentlich bald wieder ab ja, mein lieber Hans das hast du damals gedacht! Und heute heute könntest du dir die Haare einzeln auSsaufen bei dem Gedanken, sie da unten nicht mehr zu wissen, nicht mehr im Zeiste ihre Hände über die Tasten gleiten zu sehen, denn längst hatte dem Qhr ihr Zeit und Stunde überlassen, wann du es ihren Tönen offen halten solltest. Das war ja doch dasselbe süße, kleine Ding, das schon damals, als er noch Heidelberger Student war, sein Auae entzückt batte! Geliebt von
Jedermann und 'vocy scyon damals, als halbes Kind, unnahbar und angstlich behütet von ihrem Vater, dem alten Professor! Als er sie, hier zum ersten Male auf der Schwelle ihres Hauses wiedersah und auch ihr Gesicht im Erkennen aufflammte da hatte es wieder begönnen, das alte Gefühl der Freude bei ihrem Anblick, und nun meinte er den Sonnenschein nicht mehr entbehren zu können. Das Alles war Hans aufs Neue durch den Kopf gegangen, und nun sah er plötzlich wieder die nackte Wirklichkeit vor sich. Er stöhnte! Ein Klingeln riß ihn aus seiner Lethargie. Die Haushälterin öffnete die Thür. Das Mädchen von Direktor Norden aus der ersten Etage ist da, und die gnädige Frau ließe den Herrn Doktor bitten, doch so schnell als möglich mal herunter zu kommen!" Hans starrt sie an. Wer, was, zu wem soll ich kommen?" Zu Frau Direktor Norden, Herr Doktor, daö Mädchen sagt schnell!" Bin ich denn wach träume ich? Sollte .Sie" etwas gesagt haben? Aber nein, ich habe ja doch noch kein Wort zu ihr gesprochen." Wird Herr Doktor kommen?" ertönt eine Stimme tm Flur. Natürlich, ja, sofort!" rief er hinaus. WaS kann nur sein Gott deS Himmels, schnell doch den Gehrock ich wäre wirklich' beinahe im Schlafrock gelaufen. Ruhe, Ruhe Fassung! Tausend wirre Gedanken und Vermuthungen kreuzen sich in seinem Hirn er sieht nur noch einen bleichen Kopf im Spiegel und unten ist er! Das Mädchen erwartet ihn: Die gnädige Frau läßt bitten," Klopfenden Herzens betritt er die Schwelle. Alle Heiligen stehen mir bei er prallt zurück. Vor ihm liegt unter Decken vergraben eine Frauengestalt! Ach, Herr Doktor," ertönt ihre klagende Stimme,. ich habe Sie rufen lassen bitte, treten Sie doch näher mein Mann und Schwester sind fort, und ich weiß nicht, was ich machen foll vor Angst, unser Hausarzt wohnt so weit." Entsetzen packte Hans, kein Zweifel, sie hielt ihn für den Arzt! Um Gottswillen, gnädige Frau, sprechen Sie nicht weiter," stotterte er fassungslos, es muß ein Mißverständniß fein, ich bin in der tödtlichsten Verlegenheit, wie konnte ich ahnen " Die Augen der jungen Frau wurden immer größer. Sie halten mnh für einen Arzt, es ist mir so peinlich, es aufzuklaren, ich bin aber Doktor der Philologie, nicht der Medizin," platzt er endlich verzweifelt heraus. Wcr von Beiden eher hätte in die Erde sinken mögen? Hans erinnerte sich später nur noch, daß ihm eine blanke Klinke als Rettungsanker erschien, und er nach einer Art von Verbeugung denselben krampfhaft ergriffen hatte. Schicksal, Schicksal, wer wird aus dir klug! Auf seinem Zimmer angekommen, kam plötzlich die ganze Tragikomik der soeben erlebten Scene so überwältigend über ihn, daß er sich vor Lachen schüttelte. Aber die Räume, in denen das geliebte Mädchen wandelte, auf diese Weise zu betreten, war auch mehr, als er erwartet hatte. O diese Dienstboten! Müßte man nicht extra Schilder für sie anfertiaen lassen? Kann solch Kalb denn nicht lesen? Und heute noch hatte er dasselbe als praktische Einrichtung" bezeichnet. Doktor, natürlich, ein Doktor ist ein Doktor! Daß da auch praktischerArzt" stehen muß zu solchem, wie da unten gebraucht wurde, daran denkt so ein Frauenzimmer -nicht. Es klingelt wieder! Herr Direktor Norden möchte den Herrn Doktor eiwtn Augenblick sprechen!"
Ich lasse bitten!" Ein.e kindische Gllckseligkeit Lberfluthete ihn plötzlich. Da war es ja, das langersehnte Glück nur zugegriffen! Nicht die Situation - der armen Frau, da unten, nichts konnte seinen Egoismus dämpfen! Eine sympatifche Männererscheinung mit schwarzem, wohlgepflegtem Vollbarte trat in die Thür, Hans ging dem Direktor entgegen. Mein Name ist Norden, Bankdirektor," stellte er sich vor. Sehr angenehm, bitte nehmen Sie Platz, Herr Direktor." Sie können sich gewiß denken, Herr Doktor," begann Direktor Norden die Unterredung, was mich zu Ihnen führt! Meine Frau, die ganz außer sich ist. ließ mich soeben telephonisch rufen, und ich muß Sie nun um Entschuldigung bitten, daß die Dummheit unseres Dienstmädchens, welches meiner Frau gesagt hatte, daß oben ein Doktor wohne", Sie in eine so fatale Lage gebracht hat. Es ist wohl überflüssig zu erwähnen, wie peinlich mich selbst die Sache berührt, und ich darf wohl auf Ihre Diskretion rechnen" Der Bankdirektor reichte Hans die Hand, die dieser mit großer Wärme ergriff. Ich glaube, dzes in der That nicht rst versichern zu müssen, Herr Direktor," begann er. Ich denke jedoch, wir fassen die Angelegenheit nicht fo tragisch auf, es könnte auch der Gesundheit Ihrer Frau Gemahlin unzuträglich sein, der, wie ich hoffe, der Schreck, in mir einen falschen Doktor" zu erkennen, nicht geschadet hat. Ich bin wirklich nicht im Stande gewesen, das Unglück zu verhüten, da. ich die Aufforderung, in Ihr HauS zu kom-
men, mit Freuden ergriff und nur die Ursache allerdings in etwas ganz Anderem suchte, als in dem Thatsächlkchen doch das gehört nicht in diese Stunde." Der Doktor war roth geworden und sah dem Besucher fest in die Augen. Ein erstaunter Blick seines Gegenüber hatte ihn schweigen lassen; er wäre im Stande gewesen, augenblicklich um sein Mädchen zu werben. Die Ruhe des Direktors brachte ihn zur Bcstnnung Wenn ihr schüchterner Gruß und ein stummes Sich-Lcrstehcn ihm auch ihre Gefühle verrathen erst mußte er doch aus aus ihrem Munde das beglückende Geständniß gehört haben! Er richtete sich stramm auf, da Norden sich erhoben hatte! Ich möchte nun bitten," klang es in sein Ohr, daß Sie, trotzdem Sie nur" Doktor der Philologie sind," ein hübsches Lächeln umspielte seinen Mund, uns bald das Vergnügen Ihres Besuches zu einer uns Allen besser passenden Gelegenheit machen; ich glaube, dies wäre die harmonische Auflösung der kleinen Episode! Darf ich hoffen, daß Sie kommen?" Doktor Hellwig klopfte das Herz. Wenn auch Ihre Frau Gemahlin und Ihre Fräulein Schwägerin damit einverstanden sind?" Der Direktor blickte auf und sah in ein paar leuchtende Augen. Woher wissen Sie denn, daß Molly?" endlich ging ihm ein Licht auf, ach, so naturlich ja, wissen Sie, lieber Doktor. das müssen Sie sie lieber selbst fragen für meine Frau garantire ich Ihnen vielleicht garantiren Sie für Molly." Der Doktor war allein! Molly, Molly!" rief er laut, mit ausgebreiteten Armen! 'n tu tuet yeetz. . Bösartig bin ick nich, aber ick bin mit Spreewager jetoft, un daher mag et woll komme, det ich jerne mal so'n kleenen harmlosen Feetz mache, wat natürlich von so'ne Leite, die nich in- die Welt passen, btSwei len als 'ne Beleidigung angesehen wird- so äußerte sich der 40lührige Eisendreher B., als er beim Eintritt in die Verhandlung von dem Vorsitzenden des Schöffengericht zu Der lin gefragt wurde, ob er denn nicht bald vernünftig werden wolle. Vors.: DaS sind aber keine harmlofen Späße und dann suchen Sie sich gefälligst andere Leute aus als
'Schuhleute, die Sie zum Ziele Ihrer sogenannten Witze machen! Diese Beamten haben ohneym einen Dienst der schwer genug ist. Wir müssen doch etwas näher auf Ihre Vorstrasen eingehen. Einmal 100 Mark wegen Mißhandlung und Sachbeschädigung. Um was handelte es sich damals? Angekl.: Damals batte ick den Handelsmann S. een bisken zu derbe zur Rede jestellt, weil er jesagt hatte, meine Frau drage Mannshem' den. Ick bitte Ihnen Herr JerichtS. Hof, wenn det wahr gewesen wäre, woher wollte er det wiesen? Det war doch eene ziemlich unerhörte Beleidigung. Vors.: Und wie war eS mit der Sachbeschädigung? Angekl.: Als wir uns über die Anjele jenheit unterhielten, kam er jerade von eene Leiche un hatte eenen Zylin ,der nf un der is dabei einigermaßen aus die Fassung jekommen. Vors.: Ich verstehe. Nun folgt aber wieder eine Bestrafung wegenMißhandlung. Diesmal eine Woche Gefängniß. Angekl.: Herr JerichtShof, det war ja derselbe Mann, mein innigster Busenfeind. Lassen Sie sich bloß er zählen, wie det iekommen is. Also er hatte mir damals ooch wejen den Hut in die Jüdenstraße verklagt un richtig, ich mußte for die olle Angströhre noch neun Mark bezahlen. Ick saß jerade bei't Abendbrot un präple an so'n Stück von een Verstorbenet Schwein, als der JerichtSvollzieher rin kommt UN mir die Zuschickung bringt, det ich neun Mark und die Kosten bezahlen soll. Natürlich machte det uf mir keenen'anjenehmen Jndruck, der Appetit war weg. Den andern Morjen, det war een Sonntag, ziehe ick mir an UN hin bei ihm. Vors.: Aber da war eö doch nur Ihre Absicht, von Neuem Skandal anzufangen. Angekl.: Nee, ick wollte seinen Hut haben. Wenn ick ihm eenen neien bezahlen sollte, denn kam mir der alte zu. Vors.: WaS wollen Sie denn mit dem alten Hut? Angekl.: Herr JerichtShof, da wollte ick det Erkenntniß von wejen die hundert Mark dranstecken, denn wollte ick ihn uf'n Teller stellen, eene jroße KSseglock drieberstülpen un denn bei mir uf'n Sofadisch stellen, det meine Kinder dadran een warnendeö Exempel nehmen sollten. Ick bin nu mal für so'ne komische Nippfachen. Vors.: Nur welter. wir sehen schon, weß Geistes Kind Sie sind. Angekl.: Also ick hin bei ihm, un da er sich wieder nich mäßi jen konnte, mußte ick wieder recht seitlich wer'n. Von seine Sachen habe ick ihm aber nischi entzwee jemacht, ick wollte mir hüten. Vors.: Nun kommt eine Bestrafung wegen Beamtenleidigung zu 30 Mark. Angekl.: Det stimmt. Damals hatte mir een Schutzmann rinjelegt, aber ick bin falsch verurtheilt worden. Ick hatte zu ihm gesagt, er wäre mehr wie ein Ochse. Un det soll eene Beleidizung sind? IS er det denn nich? Ick bilde mir ooch in mehr als een Ochse zu sind. Ja, wenn ick noch jesagt hätte, er wäre weniger. Vors.: So, nun wisse wir genug, nun wollen nur mal die heutige Angelegenheit erklären. Wie kamen Sie dazu, öle beidin Beamten, wie man zu sagen pflegt, anzuulken? Angell.: Wenn die Studenten mal sowat ma chen, oh! denn freut sich Allenö un den sagen tte. det det een auSieksch.
neler sind dyäle, üVtt wenn un screene? wat dhut, als wären die Beamten ooch bloß Menschen, da wird det immer als een Verbrechen anjesehcn. Ick bin nu mal so humoristisch anjelcgt, mein Vater war ebenso. Vors.: Nun lassen Sie alle Betrachhingen und erzählen Sie kurz. Angekl.: Mein Freund, der Töpper M., un ick, wir hadden unZ an jenem Nachmittag zufällig jetroffen un zu Ehren dieses freudigen Ereignisses eintje Seidel jeschmettert. Als wir nach Hause fingen, mußten wir iebern Moritzplatz. Vors.: Sie waren wohl angetrunken? Angekl.: ES war ein recht vergnügtes Beisammensein" wie die vornehmen Her rcn sagen, wenn sie sich von ihre Diener in den Wagen helfen lassen müssen: ick kann dloS sagen, det wir so'n janz kleenen Spitz hatten. An'n Moritz.Platz standen zwee Schutzleite, een janz dicker un een dünner. Paß mal Obacht, sage ick zu meinen Freund, ick will mal eenen vermosten Witz machen. Un ick jehe denn ran
an den dicken ?cvULmann un macoe een ?lesickt. so ehrbar als 'ne Töpper fciüre un frage ihn in eenen recht Königen Ton: Sagen Sie mal, Herr Wachtmeister, können fcte mir mq sagen, wo dZt katyolijche Prediger Mittmen.5auS is? Det katboliscb, Nrediaer.WittwenbauS? meent er un besinnt sich eene lange Zeit un sagt zuletzt .Nee, det wüßte er nich, da müßte ick schon daS Adreßbuch zu Hülfe nehmen." Oder", meente er, vielleicht weeß hier mein Kollege det un weist uf ihn. Dieser kiekt mir nu mit een zrimmiget Jestcytt an, un saat:?la ick kann et Ihnen sagen et iS in det selbigte Haus, wo sich die Musikschule für die Taudstammen de findet. Sie sind mein Mann sagt ick, det haben Sie jut jemacht, hier iS meine Hand. Er dreht sich aber um un sagt, lck sollte machen, del ia weg käme, sie wären im Dienst un hät ten keene Zeit und Lust, unsere Ka lauer anzuhören. Ick sage den nu Ja, ja, wir jehn schon, aber det muß ick Ihnen sagen, det Ihr dicker Kollege da mindestens seine vier Zentner schwer ist. Als er Mir nu so anneyr. da saae ick. ia. denn Mee Zentner iS er alleene schwer von Begriffen. Vors.: Ist denn daS nicht beleidigcnd? Warum belästigen Sie denn die Beamten mit solchen schlechten Schzen? Angekl.: Nu ia doch, aber iS denn det so wat Schlimmet? Det konnte doch eenfach mit 'n Mantel des Schleiers züjedeckt wer'n, aber da muß ick mit zur acye un knege eene Anklage. Det durfte nich kommen. Vors.: Wir werden mal den Schutzmann hören. AuS der Aussage der Zeugen geht hervor, daß der Anaeklaate ibn in der hartnäckigsten Weise belästigt hat. Das Urtheil lautete auf 5 Taae iÄesananik. O web! meint öerr B. beim Verlassen des SaaleS, so jerade vor Ostern? Det durltenich kommen.. Unfruchtbare Wissenschaft. JDtx kleine RtHard: Ich mochte ngentlich wissen, welchen vernünftiaen Yot& es hat, in die Schule zu gehen!" Der Vater: Warum sollte es nicht?" Der kleine Richard: O, es hat mir fast zwer Wochen aenommen. um daS Wort Hawaii auSsprechen zu lernen. und nun wird Hawaii doch nicht an nektirt!" Mehr alS ein Grund. Der Chef der Firma Schachermann und Windmüller zum Buchhalter: Welche triftigen Grunde haoen Sie,- Herr Zahlzammer, heute .einen freien Tag zu verlangen?' Buchhalter: O, mein Jüngste? ist heute früh Unglück lich gefallen und .hat ein Bein gebro chen, .und als ich von Haufe weg ging. stand das vltUribauz tn Brand, dann wird auch heute Mittag meine Tochter Hochznt haben; außerdem ist heute Washingtons Geburtstag und ich bin uoeroes rranr. Mte Beksnnrschaft. 'Trotter: Sag', alter Junge, kennst Du daS hübsche Mu'ikHen da drüben?" Notter: Ob ich Sie ttnnet Der habe ich ja schon drei verschied?! Heirathsanträge gemacht!" 1fr. Herrn n Htcka do 9t4cUr, kk. 9. Ein Jahr lang taub, verursacht durch Katarrh im Kopfe. Satarrh lft l konstitutionell, Leid und n sordrrt ine konftitutionellen HUmkl, wi Hood's SarsaParUla, u ei ,u turlrra. Seiet: Jex drei Jalnen i Folg Satarrh,. texlei ich änlich mein HSrkrak und war über ia Iah, lang taub. Ich konm kein Laut unterlcheidn. Ich beabsichtigte, mich de, Obhut ine epe,ialifte an,uvertraue. al i? Jemand rietb. vglich. Wels durch Hood' esKHa?Ul Linderun, , rizatten. Jch Kegaun u nehmt, m jedoch dauernde Hbhiitt davn ich, versprechend. L meinem rftaun, ud , einer rci Freud fand ich. achde ich drei Zflasch genommen haue, ba mein HSrkraf larütffehrt. Ich fuhr fort. lA I ?I'J Flaschen nomme, hatt. Eeit. 'iVL irll Sak undick kau, au,, "chnet Ut hör, er Afflarrh belast mich jetzt 25 betrage u einen mtxl würdige Fall und ompfehl auf' Herzlichst 'Hood'S Sarfaparilla .Wi!? .
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Mai
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