Indiana Tribüne, Volume 17, Number 227, Indianapolis, Marion County, 6 May 1894 — Page 2

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Zur eschichte ocS Handschuhs. ! Der englisch: belehrte Dawlins hat auf einem vorgeschichtlichen Höhlen--knochen eine Zeichnung entdeckt, die er ls das AbK'rld eines aus Thieihaut angefertigten Handschuhs ansieht, und sonach wä.e der Handschuh den Menschen schon etwa 200.000 Jahre vor der christlichen Zeitrechnung vertraut gewe. sen. Das werden Viele nicht glauben wollen, aber uralt ist der Handschuh :uf jeden Fall. Auf den Denkmälern der Pharaonen sind unter den Gaben, welche die unterworfenen Völker darbringen, auch Handschuhe dargestellt, en langen Schweden" ähnlich wie sie unsere Damenwelt trägt. Auch beim Vater Homer finden wir den Handschuh, dessen sich der alte Laertes Wi 'der Gartenarbeit bediente, (Odyssee 24, 230). und wenn damit wohl nur der T?erbe Fausthandschuh gemeint ist, so kannten doch die alten Griechen auch, feie Daktylethra, den Fingerhandschuh. 'Praktische Verwendung fand er in den Zeiten, die den Gebrauch deZ Lönz! und der Gabel noch nicht kannten, bei 'KenMahlzelren. kenn mit er h)&uh ten Hand konnte man auch heiße xeisen ohne Gefahr bttiihren. Wenn also heute in Kreisen, die vor lauter Voruehmheit gar nicht wissen, was sie zur Unterscheidung vom gemeinen Volke angeben sollen, mit Handschuhen getafelt wird, so ist daZ im Grunde nichts, als ein Rückfall in die Barbarei, in die Worzeit von Löffel und Gabel. Um das Jahr 1000 unserer Zeitrechnung tritt in deutschen Landen der seidene Handkschuh mit dem ledernen in Wettbewerb, und zwar war er das Abzeichen der Fürsten und kirchlichen Würdenträger. Bald ward auch die Ueberreichung des Handschuhes das Symbol der Belehnung, andererseits- das trotzige Hinschleudern vor die Füße des Gegners das Zeichen der Absage, der Fehdeankündigung. Die Handschuhe der Edeltoarnen wurden mit Stickereien und Juwelen verziert, mit wohlriechenden Pulvern besträut, so daß bei einem Handkuß auch die Nase ihre Labung erhielt. Freilich soll durch die parfümirte Hülle Lluch manche Unthat begangen sein, bei- , -spielsweise heißt es.Katharina von Medici habe in dieser Weise die Mutter 'Heinrichs des Vierten, Johanna von Navarra, vergiftet. Damit kommen wir uf das Gebiet der Handschuh-Anekdo-ten, deren Zahl Legion ist. Graf Essex trug beständig an seinem Barett einen Handschuh der Königin Elisabeth.den .diese freilich einesTages, von dem VerTatff ihres Günstlings überzeugt, herbriß, um ihm damit die weltgeschichtliche Öhrfeige zu versetzen. Auch andern Großen Pflegte sie als Zeichen gnädiger Hald einen Handschuh zu schenken, welchen die Kavaliere dann mit Edelsteinen verzieren ließen und an den Hut steckten. Eines Tages suchte 'sie den großen Shakespeare zu verblüffen, indem sie ihm, der gerade eine Königsrolle spielte, einen Handschuh vor die Füße wars. Wohl stutzte er wen Augenblick, hob aber dann den Handschuh auf und überreichte ihn ehrerbietig der Königin, indem er sagte: Obwohl Wir so hohe Würde bekleiden, bückm Wir Uns doch. Unserer Vase Handschuh aufzuheben." Königin 'Christine von Schweden, die Tochter Gustav Adolfs, war eine so 'schwärmerische Verehrerin von Corneille, daß sie ihren Handschuh, wellchen der berühmte Dramatiker geküßt Ijatie. einrahmen ließ und dies Kleinod -mit der 'Unterschrift versah: Diesen Handschuh hat der große Dichter des 5id geküßt." Aehnlich handelte Madanie du Titre, trotz ihres französischen Namens eine Urberlinetin, die Volks'thümllchste Figur der vorm'ärzlichen 'Tage. Sie stand auf gutem Fuße mit Friedrich Wilhelm dem Dritten, der sie xiuf seinen Spaziergängen gern anre'dete und 'seine Freude an ihrer unge--schminkten. Redeweise, ihrem urwüchsigen Humor hatte. Einmal war sie längere Zeit krank gewesen. Als der itönig sie wiedersah, reichte er ihr freundlich die Rechte. Ganz wie die gekrönte Schwedin ließ sie den Handschuh. n?elcher den königlichen Druck erHalten hatte, einrahmen. Darunter schrieb sie die klassischen Worte Mein König hat mir drangefaßt."

Ein Schwerenörher. .Warten Sie nur. Her? Lieutnant! Sie böser junger Mann! Haben neulich -unserer Frieda heimlich ein großes Marzipanherz verehrt; sie hat das lanze mit ememmale aufgegessen. Darauf wurde ihr schrecklich unwohl. Nachher stellt: sich heraus, das Herz war:.." Gebrochen, gebrochen, natürlich, meine Gnädigste!" Parirt. Gutsherr (Besitzer iner Schnapsbrennerei) mit demOrtsPfarrer spazieren gehend, deutet auf eiT.tn Bauer, der total betrunken auf der 'Straße taumelt: Sieh da, Hochwür.1)en. ein Lamm auS Ihrer Herd: . . ." Pfarrer (auf die Brennerei hinweisend): Leider bei Ihnen pr Tränke gewesen, Herr Baron!" Vice-Versa. Einer jungen Amerikanerin wurde das Arsenal in Woolmich gezeigt; der herumfuhrende Änterossizier bemerkte ihr be: emlgen Kanonen: Das sind die Geschütze. Hie wir turnt Landsleuten bei der Erstürmung von Bunkerhill abgenommen fabci." Ja, ich sehe," antwortete sie. ihr haöt die Kanonen, aber du? Öucrl haben meines Wissens wir." UrsacheundWirkun g. Mama: Du .kleiner Schmutzsink, wie iiebst 2u aus ! Schau Dich einmal im Svieael an! VLtUx und über beschmiert, sogar das Gesicht voll Tinten kleckse! Junge (wichtig): Ja, wir baben aber auch heute Schönschreiben KkWtt',,, i'.I . .

Unter uns ffraucn.

Jrdrr Tanu seinem (MMf.Vt Unreckt thun und r;ut ihm oft Unrecht. Herder. Wir Frauen hegen alle stets das größte Interesse für unsere Mitschwe stern, und zwar nicht allein für unsere nächsten lieben Nachbarinnen. Freunbinnen und Rivalinnen, sondern sind auch eifrigst bemüht, die Frauenwelt anderer Nationen möglichst genau kennen zu lernen. Trotz dieses redlichen Bemühens, an dessen Aufrichtigkeit wir vorerst nicht zweifeln wollen, trotz des ausgebildeten gegenseitigen Spionagesystems haben die Frauen von einander manchmal die sonderbarsten Begriffe, und die allerabsurdesten Ansichten herrschen gegenseitig unter den Mitgliedern verschiedener Nationalitäten. Worin die Ursache für diese vielfachen Mißverständnisse zu suchen ist, läßt sich nicht mit Bestimmtheit angeben. Vielleicht finden sie ihre Bearündung karrn, bafc die NMsttN Menschen geneigt sind, oberflächlich zu urtheilen, ba Männer sowohl wie sxrauen, namentlid? aber Letztere, sehr pne peralipren,. ihren Nuctschluß von einem einzelnen Falle auf alle anderen ziehen und schließlich wohl deshalb.weil sämmtliche weibliche Wesen, wie der Philosoph Hartmann behauptet, keines objektiven Urtheils fahig sind, sondern bei ihnen stets jeder sachliche Streit und jede solche Angelegenheit in eine persönliche übergeht. Hat die Amerikanerin Gelegenheit gehabt, bei einem flüchtigen Aufenthalt in Paris einem oder.gar mehreren frivolen, coq:?:t!:n, gefallsüchtigen Persönchcn zu begegnen, deren Gesicht geschminkt, deren Haare in der beiden Seine-Stadt-Koketten so beliebten goldbraunen künstlichen Nuance gefärbt ist, derenKleidung und die ganze Art des Auftretens die Männerzägerin verräth, dann wird sich die rasch reisende und urtheilende Lady nicht erst die Mühe geben, noch andere Frauen der großen französischen Republik kenne-.? lernen zu wollen, sondern es steht bei ihr fest, daß dieFranzösinnen sich alle schminken, die Haare färben, und solch' eigenthümlich lose, um nicht zu sagen unmoralische An sichten vom Leben haben, daß sie persönlich ihnen keinFünkchen Sympathie mehr entgegenbringen kann und mag, kurz, daß sämmtliche Französinnen für sie ein für allemal unter die Buchstaben N. G., no good" rangiren. Daß es in Frankreich sowohl in aber namentlich außerhalb der Grenzen der verführerischen Metropole einen Bürgerstand giebt, dessen Frauen als Mütter, als sorgsame Erzieherinnen ihrer Töchter mustergültig, dastehen, daß in keinem Lande der Welt so wenig Gouvernanten" angestellt und nirgends so wenige Mädchen zur schule geschickt werden, wen die, Mut ter selbst die Erzieherinnen und Lehrerrnnen ihrer Töchter sind, das wird die Amerikanerin weder erfahren noch glauben. Und kommt es auf eine De batte an, da muß das oft benutzte Argument herhalten, die Literatur eines Volkes sei zweifellos der beste Gradmesser seiner Moralität, und da wird die Amerikanerin natürlich nur all' die Ehebruchsromane und Dramen kennen, und die vielen pikantenLiteratur erzeugnisse. welche treulose Ehemänner und schlechte Frauen schildern, und je zweifelhafter die Moral ist, welche sie enthalten, desto mehr werden sie.wenn auch mit angeblichem Abscheu gelesen. Bon den sinnigen Briefen der Mada me ve Sevigne an ihre Tochter, den reizenden kleinen Büchern, in welchen Madame ÄlphoseDaudet die französi schen Mütter schildert, und der psychologischen Studie Paul Bourget's und ähnlichen Schriften, wo Gutes und Edles über französische Mütter und Töchter vorgeführt wird, davon haoen sie Nichts vernommen. So weit übe? die Französin; wie sieht nun die Deutsche m den Augen der Amerikanerin aus? Man braucht natürlich Deutschland gar nicht erst bereist zu haben, um sich über diese ein Urtheil bilden zu können, denn man hat ja hier, sei es nun da oder dort. l:cyerl;ch Gelegenheit gehabt, manches deutscheAZeiö zu beobachten.' Der Eindruck. d?n diese Einzelwesen zufällia hervorgerufen haben, wird maßgebend für die Frauen der ganzen Nation hü ben und drüben. Sie alle werden nun als recht gutmüthige, unbedeutend: Hausthierchen geschildert, die weiter nichts können, als kochen, Binder ha den und lhre Manner bedienen. Jeder !l r rn . rr 3 c -. täglichen Scrgen für Haus und Küche nähmen ihre ganze Zeit in Anspruch. Es würde fortwährend aufgeräumt, geputzt und gescheuert, und doch sei niemals Ordnung, das Bettzeug läge noch jpat am Nachmittage zur Ber schönerung der Aussicht in den Fen stern, und die Frau sei im Hause n!emals so gekleidet, daß sie sich anständ:gcr Weise vor einem Besucher sehen lassen könne. Ferner hatten sämmtlich? deutscheFrauen weder autenGeschmack. Geschick oder Grazie, sie seien plump. unhöflich, ungebildet und besaßen keine Spur von Lebensart. ' Gerade wett wir selbst zu diesen dielgeschmähten deutschen Frauen ge hören, möchten dsir es aus Bescheidenhnt nicht versuchen, diese amerikani schen Ansichten einzeln zu widerlegen. sondern w:r wünschten nur. die Ame rikanerinnen hätten Gelegenheit, auch solche deutsche Frauen kennen zu ler nen. welche im Stande sind.ihnen ein: sndere und bessere Mci.iung vsn der Deutscben beizubringen. Zum Schluß wir uns di:

Ksum ui eijcreo uno oyeres, sui geistiges Streben ginae ihnen ab, sie hätten wederJnteresse für Bücher noch sür Zeitungen, sondern die kleinen

Amerikanerin an, wie sie den franz'ö-

fischen und deutschen Augen erscheint. In Frankreich und Deutschland gelten die Tochter unseres großen Welttheils als der Inbegriff aller Excentrizität. Nichts ist so absurd und undenkbar, als daß es nicht einer echten und rechten Lady zugemuthet werden konnte. Sie ist l Amcncame" erzo gen, wird in Paris als Entschuld!gung sür brüske, unsalonfähige Manieren angenommen, und es giebt keine Absurdität, welche nicht damit erklärt werden könnte, daß eine Amerikanerin sie vollbracht. Die reichen amerikanischen Erbinnen sind bei gallischen und germanischen verarmten Aristokraten ein gesuchter Heiraths-Artikel. und doch werden sie später weder in der einen noch m der anderen Gesellschaft" als voll, sondern als kühne Eindringlinge angesehen. Die französitchcn Schneider- und Modistinnen sind die eifrigst:nB:.?undere? derAm:rikanerinnen. denen Alles steht, die AüeZ tragen können und denen na mcntlich kein PreiZ zu hoch erscheint. Was man an ben Amerikanerinnen aber am höchsten schätzt, das sind ihre Cöezaiten. nzch! nur. w:!I sie xbtl Frauen so liberal .it Geldmitteln dcrseyen. sondern stetZ unsichtbar bleiben. In Deutschland wird den Amerikanerinnen nachgerühmt, sie wären die bequemsten, anspruchsvollen, ft!bstsüchtigsten Frauen, roelche man sich nur vorstellen könne. Sie seien wcer zärtliche Gattinnen, noch gute Mutter, noch tüchtige Hau-srauen, hatten weder Sinn für Familienleben noch Häuslichkeit, wollten weder Kinder haben, noch sich mit ' ihnen befassen, noch für ihre Männer die kleinste Handreichung thun. Ihr höchstesJdeal sei der Schaukelstuhl, ohne welches Attribut die richtige Amerikanerin überhaupt gar nicht gedacht werden kann. , . Auch wir deutschen Frauen in Amerika würden uns eines oberflächlichen, kurzsichtigen, . einseitigen Urtheils schuldig machen, wollten wir dieser ungerechten Verurthellung der Amerikanerin nicht widersprechen. Wir wissen nur zu genau, wie. viel fleißige, strebsame, tüchtige, brave Frauen, Mütter und Gattinnen es unter den amerikanischen Mitschwesiprn giebt, und wie selbst die Borliebe für den Schaukelstuhl sie nicht daran vertun dert, ihre Pflicht ganz zu erfüllen. wenn sie ihre Arbeit auch nach anderen Prinzipien in anderer Weise v:rr:chtet, als die deutsche Frau. Aber es wird immer nur nach dem Schein geurtheilt, und damit thun wir Frauen - alle uns gegenseitig das größte Unrecht! Anstatt, daß wir bemüht sein sollten, das Gute zu suchen und anzunehmen, wo ' wir es finden, rhne nationale oder persönliche Vorurtheile, bleiben wir blos stets kleinliche Weiber, deren Lebenszweck es scheint, nur daS Böse zu suchen, nur Eine die Andere auszukundschaften, mit der verborgenen Absicht, sie zu erniedrigen, anstatt sich gegenseitig zu ergänzen, um sich gemeinsam n er heben. Weibliche Llrrzle Neulich lese ick. det bei die jetzt in Preußen ieplante Reform von det höhere Mädchcnschulwesen in verschiedene Kreise von Nord- und Suddeutschland sich ooch det Verlangen kundjejeben hat. die Madchens zum Studium der Medizm vorzubereiten. Ick halte det kaum noch vor nöthig, denn die Weiber haben nach meine Meinung een sehr iroßet Talent zum Arzt. Meine Olle zum Bleispiel hat et ohne iede Vorbereitung zum wlrkli chen Ieheimen Medizinalrath jebrun gen, Sie versieht et jründlich, Eenen an den Puls zu fassen, un die Pillen, die se mir schon oft ohne Rezept hat zu schlucken ieiebcn, hatten eene furch terlichen Wirkung. Ooch Pflaster kann se uff de Backe lejen. die doller ziehen, wie det dickste Senfpflaster. Mit ihre Redensarten un ihr? spitze Zunge kann se Eenen reenewech operiren un formlich seziren, det man kaliecht wie cen uffjeschnittener, mausedoter Leichnam in de Anatomie. Wat !een Arzt fer tich kriecht, kann sie. Ohne zu Auskultiren un zu Pnkultiren weeß sie durch eenen fürcht!ich:n Blick, in eenen Momang, wzt in m:in Jnneret vorjeht. Neuerfdinzs ha! se sich ooch uff de Kneippkur ie!egt ob d:e s aus halten wird, wee ick nich indem se mir mit ihr: spitze Fingerkralln an de Ohrn ziept un nachher mit Wasser beiient. Sie is aber -nich blos Doktor, sondern, ooch Apoth:!er. Ihre janze Persönlichkeit is die' rcene Medizin Ooch mcht bitter , mecyte mein Fremd Schlappmeier dazu .sagen. Wenn sie so in ihre nchtlje Wutiz dnn is. denn hat man det rcenste Brcchpulver fix un fertlch vor sich. Außerdem hat sie. wie so manche, 2lerzte, ooch etwas Talent zur' Dotenjräberci; denn zwee Männer hat sie schon unter die Erde cebruncen un versucht et nu bei mir. Et wird ihr ooch ohn: Zweifel jelingen, denn lange halte ick so ne ärztliche Behandlung nu nich mehr aus. Also bloß nich noch die Weiber zu die Arzncikunde besonders vorbereiten, sonst werden sie noch doller. Paul Jämmerlick), Ehemann. EinAndenken. A.: Was haben Sie denn da in dem Kästchen? B.: Haare; ein Andenken an meine selige Frau. A.: Die hatte doch kleine blonden Haare! B.: Nein, aber ich! Abstufung.- Wie- schreibe iü bier unter dem Brief? . . . mit vorzüalicher Hochachtung", oder...?- : .Nein, nur Hochachtung: V5ll", d:r Kerl ist ein furchtbarer

Ncince lallen.

Zunächst mun Hier erzählt werden. wesbalb der Werkiübrcr Beider nicht mehr -im Restaurant Zum großen Beefsteak" Mittag aß. Schon feit langer Zelt schmeckte ihm dort das Essen nicht. Endlich kam es zur Katastropye. Eines Sonntags gab es Bouillon und Oasenbraten. Als Beiner d Bouillon aß. sagte er zum Wirth: Jxlt ich um etwas Äenzini vnten?" Wozu denn?" Auf der Bouillon ist ein Fettflecken, den will ich ausmachen." Der Wirth verschluckte 'den Aeraer. Beim Hasenbraten fing Belßer aber wieder an: : Herr Wirth, möchten Sie nicht meine Katze in Pension nehmen?" Diesmal antwortete der Wirth vorsichtlgerweise garnicht, aber das half ihm nichts, denn Weißer fuhr fort: Vielleicht wüßten Sie das alte Thier zu behandeln. Ich kann mit hm W nicht rncfir fttiig mden. t hat nämlich den GrSf'.enwalin und bild:t sich ein, ein afe 311 sein." Hierauf verbot der Wirth unserm Veißer einfach das Lokal, und dieser zählte an seinen Nockknöpfen ab: Andercs Nestaurant Frau anderes Neitaurant Frau." Bei der Frau" blieb es. Er inserirte also in der ZeZtung: Fabrikbeamter in den Vierzigern sucht eine passende Frau. Vedmgunaen: Etwas Vermögen, muß gut kochen können. Offerten mit Photographie unter Kochkunst etc." Seine Wahl fiel auf eine stattliche Wittwe, welche hervorhob, daß sie in den feinsten Hausern gekocht habe. Es wurde verabredet, daß sie sich im Concerthaus treffen sollten. Er würde. schrieb er, eine Viertelstunde früher da lem und als Erkennungszeichen eine Salzbrehel in der Hand halten. Und wirklich saß er zur verabredeten! Zeit im Concerthause, das verabredete .Gebäck in der Hand. Bis diejenige, die die Dame seines Herzens werden sollte, käme, wollte er seiner Lieblingsbeschäftiaung obliegen, nämlich essen. Er griff nach dem Concertvroaramm. welches er irrtümlicher Weise für die Speisekarte hielt. Die erste Piece lautete: 1. Fatimtza Suppe. BringenSie mir Fatinitza-Suppe", wollte er gerade dem Kellner zurufen, als eine weibliche Stimme sich vernehmen ließ: Habe ich die Ehre, Herrn Fabrikbeamten Beiße? " Der bin ich," erwiderte Beißer, sich verneigend. Ich bin die verwittwete Frau Liedke. nochmals verwittwete Frau Neumann, ja, sagte sie, als Beißer, sie verwundert ansah, ich suche zetzt schon den dritten Mann." Zum Skat?" fragte Beißer, denn er war m Gedanken. . Frau Liedke lächelte und setzte sich ihm gegenüber. ; Meine beiden gewesenen Männer werden Sie wohl nicht aeniren. wenn Sie erfahren, wie gut ich kochen kann M war Wlrthschaftenn beim Grafen Leckermund, beim Baron Bummeljahn, zuletzt im Restaurant Zum großen Aeeteak . Was? Wie?" fuhr Beiner auf. Da wäre ich auch noch heute, wenn nicht irgend ein Dummkopf von Stammgast alberne Bemerkungen über meine Bouillon und meinen Hasenbraten gemacht hätte." Entschuldigen Sie," sagte Beißer f?j. f. .r e w ii cryeoeno, icn lomme gicica wieder." Thatsächlich aber begab er sich nach Hause, wahrend Frau Lredke den ganzen Abend vergebens auf den dritten Mann" wartete. Zweifelhafte'rErfolg. Äehrling: Vater, heut' bin ich rn der Achtung meines Prinzipals gestiegen!" Vater: Wieso denn?" Lehrling: I,, weißt Du, der Sepperl, der andere Lehrling, hat gestohlen!" : Naffinirt. ' ' Warum lauft Ihr denn baarfuß, im Schnee herum?" Ja wissen S' mei Alte gibt nur den Schnaps her wenn i Leibweh hab'!" DaZ genügt. Schuster: Nun, gnädiges Fräulein, wie befiuden Sie sich, jetzt in den Stiefelchen? Junge Dame: Wi: jm Himmel! ,'

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2cr echö:lzcitSpre!S. Oon Hans Praraer. Albert und Franz, zwei intime Freunde, gingen nach der Soiree, die ihr Chef gegeben, mitsammen in ein Cafe, aus dezicn großen Spiegelfenstern der bläuliche Schein des elektrisch!7. Lichtes sich auf das Trottoir ergoß. Hier wollen wir fo der schönen. lauen Herbstnacht noch ein halbes Stündchen plaudern," sagte Albert, indem er sich auf den Stuhl neben ei nem der kleinen Tischchen niederließ. oi2 vor oem Vocale aus dem Gehwege standen. Er warf den Zucker in den duftenden schwarzen Kaffee und rührte dann mechanisch mit dem Lössei in dem dunklen Tränke: er starrte nachdenklich vor sich hin. und es schien. als ob es ihm Mit seiner Einladung nicht Ernst gewesen wäre, denn er sprach lange Zelt kein Sterbenswortchen. Plötzlich leerte er die Schale auf einmal, zündele sich eine Havanna an und lehnte sich rn bin Stuhl zurück. Eigentlich l)ade ich Dir eme Art von Beichte abzulegen, Franz."begann er nacy einer Pause, wahrend welcher er mit Aufmerksamkeit den gestirnten Himmel betrachtete. Ich welk, was Du mir sagen willst," erwiderte der Angesprochene gelassen. Du willst heirathen." Das heißt...Widersprich mir nicht, das muß ja die ganze Welt merken. Und soll ich Dir sagen, wen? Amelie, die schöne Tochter unseres Alten!" Mit d.er respektwidrigen Bczeichnung des Alten" war aber niemand Anderer als Herr Johann Klinke gemeint, der Chef der Beiden. Albert rauchte emsiger als zuvor, ließ sich aber in keine nähere Erörte rung des Falles ein. Franz fuhr fort: Der Alte ist einverstanden und, so viel ich insormirt bin, wird auch die schöne, vielumwor bene Amelie nicht das Allergeringste dagegen einzuwenden haben..." Albert pfiff leise vor sich hin und sagte dann in bestimmtem Tone: Du bist auf falscher Fährte, mein Lieber. Ich gebe ja gerne zu, daß ich nahe daran gewesen bin, eine kolossale Dummheit, zu begehen. Es ist nicht Dir allein aufgefallen, daß unsere heutige Soiree so eine Art Zweckessen war, und ich beabsichtigte allen Ernstes, morgen den Frack aus dem Kasten zu nehmen. einBouquet zu kaufen und mit der üblichen feierlichen Anspräche vor unseren Chef hinzutreten. Aber im Laufe des Abends sind mir gar arge Bedenken aufgestiegen. In erster Linie fiel es mir noch zu rechter Zeit ein, daß ich bedeutend korpulenter geworden bin und mir also der Frack nicht mehr so tadellos sitzen würde.wie es bei einer solchen Visite nothwendig ist, und zweitens..." Zweitens?" Kam ich zu der Ueberzeugung, daß die Amelie für mich wie soll ich nur sagen zu schön ist!" Zu schön?" wiederholte Franz verblufft und stellte in seiner Fassungslosigkeit das Gläschen mit Cognac, das er eben hatte leeren wollen, wieder auf die Marmorplatte. Gewiß, zu schön," wiederholte Albert mit unerschütterlicher Ruhe. Du wirst zweifellos jetzt die Bemerkung machen, daß Du mich bis zu dieser Stunde für einen fanatischen Bewunderer weiblicher Häßlichkeit zu halten Ursache hattest; ich beglückwünsche Dich zu Deinem Scharfsinn und zu der Richtigkeit Deines unausgefprochenen Urtheils. Es ist richtig, ich würde mich kaum oder gar nicht entschlichen können, ein Mädchen, das nicht wenigstens auf die Bezeichnung hübsch" Anspruch erheben darf, zu meiner Frau zu machen. Aber ich wzrde mich Sensowenig bequemen. Eine zu heirathen, welche allzu , gut weiß, daß sie schön ist, eine wie Du früher bemerktest vielumworbene" Schönheit. Wenn ich meinZimmer mit einem herrlichen Gemälde schmücke, so kann ich nichts dagegen haben, daß dieses von allen Besuchern einer kritischen Beurtheilung unterzogen wird, aber die körperlichen Vorzüge meiner Frau sollen nicht so viele Kritiker finden. Und das wäre bei Amelie sicherlich der Fall, denn sie behandelt ihren Körper selber wie ein AussieLungsobjekt. sie setzt mit bewunderungswürdigem Naffinement die Vorzüge ihrerFormen in das günstigste Licht, so wie der Dekorateur die eines werthvollen Möbels, sie treibt Kultus mit ihrer Schönheit, sie ist glücklich, vor den Blicken ihrer vielen Bewunderer so viel von derselben entfalten zu können, als die gute Sitte immer zuläßt. Das. liebe? Franz. sind die Erwägungen, die heute über mich plötzlich Gewalt erhielten, als ich mich erinnerte, daß mir der Frack zu. eng geworden sein dürfte. Und nun bin ich fest entschlossen: ich lasse mir vorläufig keinen neuen Frack machen." Die Cigarre war während dieser langen Auseinandersetzung über den ' Unterschied der Frauen einerseits und Bildern, Möbeln und anderen Einrichtungsgcgenständen nderersts erloschen. Er zündete sie sorgsam an und . bestellte ein Gläschen Cognac. Und dann stießen sie schweigend an und leerten die Liqueurgläschen.' Es war einer der feierlichsten Libationen, die jemals um Mitternacht zu Ehren des, JunggesellenstQndes dargebra.cht worden sind. 5 Der ehrenwerthe Herr Johann Klinke war ein wenig . verdrießlich. Erstens hat er sich mit einer exquisiten Jisch-Mayonnaise den Magen verdorben, und dann war eines seiner Lieblingsprozekte, die Verehelichung

seiner einzigen Tochter Amelie mit dem Sohne eines Geschäftsfreundes, wider alles Erwarten zu Wasser geworden. ,Er war verdrießlich. Alles ärgerte ihn, und nkhts machte ihm Vergnügen. sticht einmal der Kurszettel, und Niemand konnte ihn besänftigen, nicht einmal seine Frau. Es ist ein unbegreifliches Verhängniß," knurrte ' er. indem er die Zwischenbemerkung beifügte, daß er es als einen Beweis ungeheurer Lieblosigkeit seiner Frau betrachte, daß ihm ein: so ungenießbare Chokolade vorgesetzt worden war. Unbegreiflich ist es," suhr er fort. sie bekommt doch eine Mitgift, wie man sie nicht auf der Straße findet. schön ist sie, als ob sie gar nicht unser Kind wäre, das heißt mein Kind das heißt..." Er ließ den Satz unvollendet, da er in seinem Bestreben, den aufkeimenden Aerger seiner Frau zu begütigen, zu immer unglückseligeren Auskunftsmitteln Zuflucht nahm. 'Sie fcal einen Cjwarm von Anbzt:rn, so groß, daß man sämmtliche lediaen Töchkr von unsetttAekanntschast mit Männern versehen könnte, unÄ roie Ernst qeinacht werden soll, ergreist ein Jeder die Flucht." Weshalb machst Du Dir so unnütze

Sorgen, lieber Johann?" unterbrach ihn die Mama Ameliens. DasMädchen ist ja noch jung und . . Und kann noch warten," vollendete der Papa höhnisch. Gewiß, sie braucht nur . . Den Finger auszustrecken, um an jeden zehn Freier hängen zu haben?" ergänzte er, noch giftiger werdend. Bei ihrer Schönheit allerdings!" 5mma, ich muß Dir etwas im Vertrauen sagen," rief er mit plötzlich geänderte: Stimme, die Hand seinerFrau ergreifend, es hat ganz den Anschein, als ob diese vrelgerühmte Schönheit unserer Tochter nicht der Magnet ist, der die Freier anzieht, sondern weit eher ein Stein des Anstoßes. Schüttle den Kopf so viel Du willst, es hat nicht Jeder den Muth, eine junge Dame zu heirathen, welch: stadtbekannte Augen und eine von mindestens einem Dutzend Lyriker besungene Büste besitzt . . Johann!" Deren Schuhmacher ihre Stiefeletten wochenlang in das Schaufenster stellt, weil sie an Zierlichkeit ohnegleichen lind, und deren Teint so märchenhaft zart und ftin ist, daß sie sich gar nicht an's helle Tageslicht hinauswaaen darf, um ihn nicht um Gotteswillen zu verderben!" Uebertreibe nicht!" Weißt Du Emma, wie wir schnell und sicher einen Mann für sie kriegen würden? Wenn sie sich nicht ausschließlich mit dem Ausstellen ihrer Reize im Theater, auf Bällen u. f. w., sondern auch ein wenig mit solchen Dingen beschäftigen würde, die ein Mann in seinem Haushalt noch öfter und dringender braucht, wie die Schönheit seiner Frau." Die Jahre schwanden dahin. Am:lie galt noch immer als die ausgezeichmte Schönheit, aber sie hatte noch immer keinen Mann.. Sie hatt: sich in die süße Gewöhnheit des Bewundertwerdens, in das von den Schmeichlern so oft gerühmte Talent, durch ihre bloße Anwesenheit zu beglücken, schon dermaßen hineingelebt, daß sie es als ein an ihr selber begangenes Unrecht, als eine gegen das gütige Geschick das sie mit einer solchen Fülle von Reizen begabt gerichiete Insulte betrachtet hätte, wenn sie nicht jede Gelegenheit benützt haben würde, die Sonne ihrer Schönheit der ganzen Männerwelt strahlen zu lassen. Auf Gerechte wie auf Sünder, wenn sie nur zu dem großen Kreise der Göendiener zählten, die kein anderes Ideal hatten oder wenigstens zu haben vorgaben, als sie allein. Sie war die Königin so vieler Elitebälle. daß die Gelbsucht unter den jun gen Damen der vornehmen Gesellschaft förmlich grassirte. ihr Konterfei war in jeder Biiderausstellung in mehreren Exemplaren vertreten, welch: die abweichende Auffassung der verschiedenen Schulen zeigten; in den Schaufenstern der Photographen und Kunsthändler prangte ihr Bildniß in der Galerie der schönsten zeitgenössischen Frauen, und die Modehändlerinnen benannten die Kleider nach ihr. Das dauerte jährelana ... Da begannen andere Sterne am Himmel der großstädtischen Frauenschönh:iten aufzugehen, die mit ib.rem Glänze die schöne, arme Amelie tief in den Schatten stellten. Aber in der ganzen langen Zeit, da ihr Ruhm im Zenith sich befand, hatte sie keinen Mann derart an sich zu fesseln gewußt, daß , er mit ihr zum Altar geschritten wäre. . Es fürchtete sich ein Jeder, eine Frau zu nehmen, deren Schönheit in allen ihren Details gewissermaßen Gemeingut der ganzen Gesellschaft" war. Der Stand der alten Iungser. das ist Ameliens wohlverdienter Schönheitpreis. Hans Pramer. . Gutmüthig. Frau (ihrem Mann zum Geburtstag gratulirend): Richt wahr, Männchen, heute bleibst Du aber zu Haus!" Mann (Arzt): Hm, eigentlich hätte ich einige Patienten zu besuchen . . Frau: Ach. bleib' doch; lass' die armen Kranken diesen Tag auch feiern!" Allmälig. A.: Ist es möglich, Mensch, Du hast zum dritten Mal geheirathet?" V.: Ja, jetzt bin ich aber auch endlich ganz schuldenfrei!" ,

Crdenlooö.

Auf Erden geht es komisch zu, ' Das soll'noch einer streiten! ; Irin jeder Ochs und zede Kuh Klagt über schlechte Zeiten! Wenn einer mal kein Geld mehr hat. Hat er dran schwer zu tragen. Und wer das Maul nimmt überall Weiß selten was zu sagen! Am Himmel hängt so manchem Mann Von Geigen ost ein Haufen. Wenn er sie nur auf Erden hätt', ; Könnt' er sie doch verkaufen! Räch Geld jagt heut' die ganze Welt, Drum thut sich Alles schinden. Was Wunder also, wenn man stets Kann viel Geschund'ne finden! 'Und gar die Großen hört mir auf. Da muß ich stets bei lachen. Was meint Ihr, wie unendlich klein Sich die einst mußten machen! So itM ein Zeder seine Last, Was also nützt das Klagen; Das Unbequeme suche man Sich aus dem Kopf zu schlagen. Man lebe lebe voller Lust. Schimpf' nicht aus schlechte Zeiten; Man kann sich mit zufriedner Vrust, Das schönste Loos bereiten! DaS historische Hufeisen. ; Am Palais der Kaiserin Friedrich. befindet sich ein Hufeisen, um welches sich in der Berliner Bevölkerung ein förmlicher Sagenkreis entwickelt hat.. Ueber dieses Hufeisen gibt der GeneralLieutenant z. D. v. P., früher langjähriger Adjutant weiland des Prinzen Karl, di: folg:nde Aufklärung: "Es war in den siebziger Jahren als ich mit dem Prinzen Karl von' Preußen nach dem königlichen Schloß zu. einem Hosfeste fuhr. In der Höhe des jetzigen Kaiserin Friedrich-Palais sagte der Prrnz: Wenn Sie doch einmal feststellen könnten, ob das Hufeisen, das meinem Vater, dem König Wilhelm dem Dritten, auf den Mit-tags-Tisch flog und das er einmauern ließ, noch vorhanden ist." MeineNeugierde wurde durch diese Andeutung rege gemacht und ich bat den Prinzen, mir doch etwas Näheres darüber zu erzählen. Die Erzählung lautete: Als ich noch im Schlosse wohnte.-weil mein Palais in der Wilhelmstraße noch nicht fertig war, fuhr ich mit meiner jungen Frau zum Mittagsessm zu meinem Vater, dem König Friedrich Wilhelm dem Dritten. Mein Vater hielt auf die äußerste Pünktlichkeit. Meine Frau hatte sich etwas verspätet undmin1 jagte der Wagen über die damalige sogenannte Hundebrücke (jetzt Schloßbrücke) die Rampe nach dem Palais hinauf. Bei dieser Gelegenheit riß sich eines der schweren Pferde vom Hinterfuße ein Eisen los und dieses flog .durch das Fenster der ersten Etage auf den 'Tisch, an dem mem Vater bereits Platz genommen hatte. Der König war sehr erschreckt, und ich war in der glücklichen Lage, ihm sofort die Aufklärung in der Sache geben zu können. Für mich gestaltete sich diese Aufklärung insofern ganz günstig, als von dem Zuspätkommen nun nicht mehrweiter die Rede war. Der König ließ dieses Eisen 'außen an das Fenster mauern." Soweit die Erzählung des Prinzen. Es war mir nicht schwer, mit Hilfe der Beamten die Stelle festzustellen, und die vielfachen Oelfarb.en vom Eisen wied:r entfernen zu lassen. Es ist jetzt wohl mit schwarzer Farbe gestrichen und befindet sich in dem eine Treppe hoch gelegenen Stockwerk, das vierte Fenf'er'ron der Schloßbrücke gerechnet, und zwar an der Fensterwange links. Die große Kraft derartiger Hufeisen ist übrigens nichts Neues, fuhr der Prinz fort, denn ich habe auf dem Schloßplatz: nah: de? Kurfürstenbrücke jahrelang ein Hufeisen gesehen, ds durch die Dachwke über de? vierten Etage durchgesÄlagen wa? und das von einem Kosaken herrührte, der beim Einzug der Russen über die Brück? sprengte." Es ist Herrn v. nicht gelungen, trotz eifriger Nachforschungen diese? Hufeisen noch zu entdecken. Theater in B e r n e. Sckmierendirekto? (nach der Aufführuna des Othello" zu seine: ersten Schauspielerin): Na, härn Se. die Desdemona haben Sie aber nicht gut aesvielt. da kann ich Ihnen keen gutes Desdimonium ausstellen" I m M u s e u m f ü r V ö l k e rkünde. Professor zu einer Dame: Sehen Sie. mein: Gnädige hier sind fehr schöne Gräberfund: aus Eavvten: Spindeln. Armspangen, Töpfe " Dame: Ab. ich weiß. ich weiß, die bekannten Fleischtöpfe Eavvtens." . Unverschämt. Anna : .Denke Dir nur die Unverschämtheit von Arthur! Gehe ich gestern die Treppe hinunter, beide Hände voll da begegnet mir Arthur und!" Elara: Hat Dick, geküßt nicht wabr?" Anna: Nein, er hat mich eben nicht geküßt!" Entweder oder. HausWirth: ... Ja, und was ich Ihnen noch sagen wollte, ehe Sie einziehen: Ich bin "sehr pünktlich und halte streng darauf, daß di: Miethe am 1. bezahlt wird." Miether: Genau so denk' ich auch: Entweder pünktlich am 1. oder gar nicht." Boshaft. Cora: Fritz hat mir das Kompliment gemacht, ich sei zum Küssen wie geschaffen." Dora: Das war eine laxit Anspielung auf. Deine aufgestülpte Nase." . .