Indiana Tribüne, Volume 17, Number 226, Indianapolis, Marion County, 5 May 1894 — Page 2
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Jndinna Tribüne. Erscheint Täglich und Sonntags Die tägliche Tribüne- kostet durch den Träge, Cent per oche, die SonntagS'.Tribüne" K Cents per Woche. Beide zusamen iSTents oder SS Cent per V?onat. Per Post ugeschiSt in Vor auSbezahlung kper Jahr. Osfice : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 5. Mai 1894. Quer durch Labrador. In Lake St. John sind Nachrichten von Herrn A. P. Low eingetroffen, unier dessen Führung die von der canadifchen Regierung behufs Erforschung der Halbinsel Labrador ausgesandte Expedition steht. Xii genannte Forscher hat bereits vor vier Jahren sich durch seine Ausnahmen des See Mistassini in dem Gebiete der Montag-naiZ-Jndianer, über welchen bis dahin die verschiedensten Fabeln verbreitet waren, einen Namen gemacht; seine 'neuesten Entdeckungen aber stellen seine bisherigen Erfolge weit in den Schatten. Andere haben zwar vor ihm die Reise von Quebec nach der St. James Bai gemacht, allein Her? Low war der
- erste Wnße, welcher den UZbcrlandweg bis zur Ungava Bai zurückgelegt, also ganz Labrador durchquert hat. Das Innen dieser Halbinsel, welche zwei jixnb ein halb mal so groß ist als Groß-
britannien und Irland, war blsher nicht bekannter,' als das dunkelste .Asrika und zahlreich: Mythen waren über dasselbe in Umlauf. Als vor 10 Jahren die Schauermättn von dem See Mistassini und den 2000 Fuß tiefen Fällen-die civilZsirte Welt erreichten. gab es Niemanden, welcher die Mär,chen widerlegen konnte. Erst Herr Äow und mit ihm Herr Bryant nah--men ine Vermessung jener Gegend vor. ' Low's Expedition verließ Quebec im 5kuni des verflossenen 5kakres und er-
reichte die Ungava Vai am 27. August ,nach unsäglichen Strapazen und viele!. (Gefahren, da Fuhrer nur sehr schwer erlangen und die wilden Flußläufc limm Teilnehmer bekannt waren Nun Vvrn CZo TTt2f.-rf?nt Vn-rnVW R.4 wr. .rv. WVk V. IM tti . (VUIIVIV i die Expedition gegen Norden dem East Main River zu und schiffte denselben bi5 zu seinem Oberlaufe, der sich im Innern der Halbinsel befindet, hinauf. Nachdem sie zahlreiche Höhenzüge und Sem durchquert hatte, erreichte bis c??perition einen Nebenfluß des Canlapuscaw und diesen ging es hinab C.!a - cr . 1 1 f l ----w - f V lich von der Hudson Straße. Dieser Fluß ist beinahe so lang wie der St. Lawrence und es war ein Weg, den bisher noch kein Weißer zurückgelegt hatte. Diese Reise dorthin war stets in einem Dampfer der Hudson Bai Company gemacht worden. Dort ist daS Fort Chimo belegen, das nördlichste Fort der genannten Company, und dort sollte die Expedition überwintern. Allein vor der Ankunft hatte eine Hungersnoth jene Gegend heimgesucht; zahlreiche Indianer waren derselben zum Opfer gefallen und die Ueberlebrnden befanden slck in i w m i einem uuanoe oiqtn lenos, oay ' Herr Low Bedenken trug, den Winter unter ihnen zu verbringen; deshalb ließ er seine Vorräthe per Dampfer nach dem Hamilton Inlet transPortiren. Wie aus seinem Briefe, der foeben in Lake St. John eingetroffen ist. erhellt, waren in dem Winter 1892 bis 1893 an 300 Indianer HungerS geftoröen, da die Nennthierheerden ausgeblieben waren. Gewöhnlich überschreiten die Nennthiere in Heerden von Tausenden dn Koksoak während des Oktober und das Personal der Hudson Bai Company von Fort Qhi mo wie die Indianer todten dieselben zu Hunderten, worauf das Fleisch in gefrorenem Zustande für den Winter ausbewahrt wird. Von der Häusigkeit des Wildes gibt die Thatsache, daß der frühere Commandeur von Ungava, Mackenzie, an einem Tag mit der Büchse 42 Stück Rothwild erlegte und drel Manner in Canoes 300 Renn thiere tödten einen guten Beweis. Wie Herr Low schreibt, sind die Es kimos, welche ihm in Ungava zu Gesichte kamen, größer als diejenigen von der Ostkuste Labradors. Nur sehr we mge von ihnen sind getauft und sie sind, ebenso wie die Indianer, überaus abergläubisch. Zauberer und Medi cinmänner spielen deshalb eine große Rolle unter ihnen. Die Indianer jener Gegend beerdigen ihre Todten nie mals, sondern legen dieselben auf einer Anhöhe nieder; zuweilen construiren sie aus Steinen einen kleinen Grabhügel über der Leiche. Die Büchse und das Canoe des Todten werden neben der Leiche niedergelegt, damit er dieselben in den glücklichen Jagdgründen sofort bei der Hand hat. Auch mit LebensMitteln versehen sie die Todten, damit dieselben eventuell keinen Mangel zu icioeii yaoen. Auf seinem Zuge durch die Mldniß entdeckte Herr Low längs des Kokso'ak Riöer silurische Formationen, welche .stark eisenhaltig 'und den Formationen an det Hudson Bai ähnlich sind; er glaubt, daß dieselben ein bedeutendes -Terrain an und westlich von der Un'gava Bai bedecken. .Entgegen allen bisherigen Annahmen fand Herr Low. -daß das Innere von Labrador mit dichten Wäldern bestanden ist. ! Die Expedition überwinterte in Ri golet, dem Posten der Hudson Bai Company am. Hamilton -Inlet an der tOstkuste dr Labrador. .Von dort ae denkt Herr Low Anfangs dieses Monats aufzubrechen, den Hamilton Rl 'der hinaufzufahren und dann den Ver jsuch zu machen,, die Halbinsel von Osten nach Westen zu durchqueren. Er scheint jedoch selbst Zweifel an dem Geilingen dieses Unternehmens zu haben, "da eS. kaum gelingen dürfte, Führer janzuweiben, welche daS weite- und 'wilde Land zwischen dem Hamilton ,und Big River kennen. Von dem Letztern ist nur wenia bekannt. jfalli
err !ow ftcb im Xtaufe seines Bor
dringens von der Unmöglichkeit, dieses neue Unternebmen auszusübren. überzeuat. will er sich aen Süden wenden und den St. Lawrence aus einem seiner zahlreichen Nebenflüsse zu erreichen fuchtrt I Von dem ganzen Umfange der Ergebnisse, welche Herr Low mit seiner Expedition erzielt, kann man sich vorläufig nur ein annäherndes Bild machen; erst nach seiner Ankunft in Quebec, die gegen Ende dieses Sommers erfolgen dürfte, wird mit der Publication des von ihm gesammelten reichen Materials begonnen werden. Die M,öcaleroReservation. Viel begehrt ist das Land der Mescalero-Apaches, welche auf ihrer Reservation, ungefähr 90 Meilen nordöstlich von El Paso, seit Jahren mit den Weißen in Frieden leben. Daß dieser inst gefürchtete .Stamm den Tomahawk vergraben und sich dem Ackerbau wie der Viehzucht hingegeben hat, ist dem alten Häuptling San Juan zu verdanken, welcher über denselben ein strammes. Regiment führt. Die Mescalero-Apaches zählen etwa 800 Köpse in 125 Familien und besin den sich im Besitze einer von der Natur reich gesegneten Reservation von 515, 000 Acres. Ungefähr zwei Drittel dieses Landes sind mit prächtigen Wäldern bedeckt und Gras wie Wasser ist überall im Ueberfluß vorhanden. Außerdem befinden sich im . Schoße der Erde reiche Lager von Gold-, Silbe?und Kupfererzen, auch ist an Kohlen kein Mangel. Kann es unter diesen Umständen Wunder nehmen, daß die Weißen dieses Territorium mit gierigen Augen betrachten und die Rothhäute je eher, je lieber aus ihrem Btsitzthum verdrängen möchten? ES ist eben die alte Geschichte. So lange der Indianer mit dem Tomahawk und der Büchse gegen die Civilisation Front macht, wird er wie ein wildes Thier gehetzt; bebaut er sein Land friedlich, dann ist er dessen Besitz nur so lange sicher, als nicht Männer von Einfluß nach demselben ihre Hände ausstrecken. In Washington wird bereits unter Hochdruck darauf hingearbeitet, ' die Mescalerc-Reservat!on den Weißen zu erschließen. Man will den Rothhäuten gerade nicht Alles, aber doch bei nahe Alles nehmen. Ein jeder Er wachsen und eine jede Familie will man gnädigst im Besitze von 160 Acre? lassen, während die verbleibenden 550,000 Acres als Regierungsland für die Besiedlung geöffnet werden sollen. Wenngleich dze Mescalero-Apaches unter der Lntung ihres Häuptlings San Juan wildes Leben mit milderen Sitten vertauscht haben und etwa? Ackerbau treiben, so sind sie weder in demselben erfahren, noch seßhaft genug, um auf einer kleinen Farm ihren Lebensunterhalt gewinnen zu können bezw. sich ausschließlich mit dem Pflanzen von Kohl zu begnügen. Ihre Jagdgründe sind für sie ein absolutes Bedürfniß und diese will man ihnen nehmen. Unter den obwaltenden BerHältnissen wäre dies eine Ungerechtigkeit und deshalb wird von einsichtsvollen Männern den Plänen der Landhaie in Washington opponirt. Die Rotbhäute werden deshalb wohl bis auf CTT .11 -3 m.rri. r a,. i l uccic& im ciig lyrer zagogrunoe verbleiben, doch scheint es, daß der an Erzen reiche Theil ihrer Reservation, ein Complex von ca. 50.000 AcreS in nicht zu langer Frist den Wußen zur Ausbeute erschlossen werden wird. Fortschritt der Eiö-Jnvnstri,. In der guten alten Zeit ließen sich die Leute an dem Eis genügen, das sich in den Flüssen oder Teichen von selbst bildete, und an vielen Orten galt die Benutzung von Eis während des Sommers, soweit es nicht etwa für Kranke nöthig war, als JBou nehmthuerei, wie das in der alten Welt vielfach noch jetzt der Fall ist. Die erste Neuerung bei uns bestand darin, daß bestimmte Landstücke in der Nähe von Flüssen besonders als Eisfelder zubereitet wurden. Damit wurde das Eis fast Allen zugänglich, die es regelmäßig zu gebrauchen Lust hatten. Bald wurde die Vorliebe für Eiswasser geradezu eine nationale Eikienthllmlichkeit, und das Eis wurde rasch ein Export-Artikel. Indeß waren die Eis-Erträge manchmal sehr gering, und das Eis war auch nicht immer von guter Be schaffenheit, welche sich bei höheren Preisen doppelt unangenehm fühlbar machte. Dies führte nothwendigerleise zur Kunsteis - Industrie. Den ersten Versuch mit künstlichem Eis machte man übrigens in den britischamerikanischen Colonien. Aus irgend einem Grunde fand dieses Eis ganz und gar keinen Anklang. Dagegen hatte das Unternehmen, als es in uns:rem Lande versucht wurd'e, alsbald Erfolg. Künstliches Eis wird gewöhnlich er?eugt. indem man filtrirtes Wasser in flache Behälter bringt, welche mittels Röhren, die über und unter den Behältern hinlaufen, einer ungewöhnliuen Kälte ausgesetzt werden, so daß das Wasser rasch gefriert. Viele haben es schon gesehen, welch' einen sönen Anblick es gewährt, wenn Ulumen durch ein solches Verfahren mitten, in einen Block Ei eingefroren werden. Der Eisbereitungs - Proceß erfuhr darn keine weitere Vervollkommnung 5is in die allerjüngste Zeit hinein. Jetzt aber wird uns wieder ein wichti-ger-Fortschritt angekündigt, ein Fortschritt, allgemein mit Freuden begrüßt werden 'dürfte. Derselbe besteht nämlich darin, daß das Eis zu vorher bestimmtem Formen zusammengefrieren soll- statt nur zu Rohblöcken, an die' wir jetzt schon so lange gewöhnt sind.' ' Mit welchen Mißlichkeiten es oft verknüpft ist, Eis für' den Wasserkrug oder gar für ein Glas zu schneiden, welche Umstände eS oft macht, bis das. Eis im Stattn an einer passenden Stelle erreicht ist und die gewünschten Siii: abhalten, sind, das wem je.,
5er Konsument, und man war schon
dahin gelangt, dergleichen als unerläßliches Uebel zu betrachten, bis jetzt endlich die Erlösung zu winken scheint. Die neue Eisgattung wird unter dem Namen Würfel - Eis" bekannt sein. Dieselbe wird gewonnen, indem man das Wasser in einer Maschine gefrieren läßt, wobei das Eis. in den gewöhnlichen großen Blocken yerauskommt. diese Blöcke haben aber eine Menge Unterabtheilungen, derart, daß eine bloße Berührung (kein Schlag) mit einem Eis - Spitzhämmerchen genügt, das Eis in Würfel von nicht mehr als anderlyalv ou Durchmesser zu trennen. Dieselben können zu allen Zwecken bequem, unv vortheilhaft benutzt werden. Man kann ein Dutzend in einem Wasserkru oder im einzelnen in einem Trinkglas verwenden. Auf jedem Würfel wird sogar die Handelsmarle des Fabrikanten sichtbar sein. Ein Eisblock von 20 Pfund wird sich leichter, als etwa ein Bogen Poitmarken. in 620 solcher Würfel zertheilen lassen. 'Was die Entstehung solcher EisWürfel anbelanat. so sei nur hervorgehoben, daß dieselbe auf der Nutzbarmachung emer langst bekannten pyystfchen Thatsache beruht, nämlich folgender: Wenn zwei Blöcke frischgesrorenen Eises in Berührung mit einander gebracht werden, so hängen sie so stark einander an, daß der so entstehende größere Block eher an einer entfernten Stelle bricht, als an derVereinigungsstelle; wenn aber der Block dann in eine etwas wärmere Temperatur kommt, so tritt alsbald ein Sprung an der Vereinigungsstelle ein. Zu verwundern ist nur, daß man diese Erscheinung nicht schon längst ausgebeutet hat. Der fertiggestellte Eisblock solcher Art braucht sich nur zur Temperatur des Refrigerators zu erwärmen, um sofort die gewünschte Beschaffenheit zu haben. In diesem neuesten Fortschritt sind uns übrigens europäische Länder zuvorgekommen. OomJnlanbe. Jay Seymoux, ein unheilbarer Trunkenbold in Vur? Oak bei Sturgis in Michigan, kam neulich Abends um Elf wiederum betrunken nach Hause und begann, die Fensterscheiben und Möbel zu , zertrümmern. Sein 16jähriger Sohn, der mit ihm allein im Hause war, trat ihm. hindernd entgegen, aber der Betrunkene packte den Sohn und mißhandelte ihn auf das Gröblichste. Schließlich ge lang es dem Sohne, eines Revolvers habhaft zu werden, und er schoß dem Vater eine Kugel in den Mund und eine zweite in die rechte Brust, welche den Tod des alten Söfsels herbeiführte. Er hatte früher die Keeleysche Goldkur durchgemacht, war , aber dessenungeachtet der Trunksucht wiederum verfallen. Neulich ist die sechsjährige Tochter von JameL Stout in Ripley be! Mount Sterling, Jll verbrannt. Einige Klempner waren in dem Stout'schen Hause beschäftigt geWesen und hatten, als sie mit der Arbeit zu Ende waren und ehe sie nach der Stadt zurückkehrten, die brennende Feuerung ihres Löthofens in ein nicht weit von dem Hause befindliches Loch !n der Straße geworfen. Das kleine Mädchen und ein älterer Bruder fanden die glühenden Kohlen, warfen dürre Blätter und Zweige darauf und entzündeten fo ein Feuer. Dabei geriethen, die Kleides des Mädchens in Brand, und ehe noch Hilfe kam, war das Kind in Flammen. gehüllt und starb in wenigen Minuten. Die Eltern des Kindes sind über den Unglücksfall um so mehr betrübt, als sie vor zwei Jahren ein Kind dadurch verloren haben, daß es von der Gartenthllr fiel und dabei den Hals brach. Mit Bezug auf daL bevorstehende Sängerfest in Higbland in Süd-Jllinois wird von don geschrie ben: Für das Sängerfest am 19, und 20. Mai entwickelt sich der Enthusiasmus der Sänger sowohl wie der des Publikums von Tag zu Tag immer mehr und mehr, und man merkt, daß der schönte Tag, den Highland je genießen soll, nicht weit mehr entfernt ist. Das erste Testreben ist zur Zeit, den von auswärts kommenden Sängern und Festesten einen gebührenden und glänzenden Empfang zu bereiten. Dies wird auch ohne Zweifel der Fall sein. Das Einquartirungscomite hat bestens dasür gesorgt, die Gaste bei den Bürgern unterzubringen, und dafür garantiren wir, daß Alle auf's Großartigste bewirthet werden. Die nöthigen. Vorbereiwngen, unter der tüchtigen Leitung des Festpräsidenten T. Grucz, sind im flottesten Gange. Die diesjährige Fruchternte im westlichen Tennessee. namentlich in der Umgegend von Jackson wird trotz der vor einigen Wochen stattgebabten scharfen Fröste keineswegs eine Mißernte sein; namentlich waren die Aussichten auf eine guteErdbeerenernte niemals besser als gegenwärtig. Bereits hat der Veerenversandt begonnen und gegen das Ende dieser Woche werden die Erdbeeren zu reichlichem Versandt reif sein. In einem fllnfundzwanzigmeiligen Umkreise von Jackson sind etwa acht bis zehntausend AcreS mit Erdbeerpflanzen bestellt, welche eine Ernte im Werthe von mehr als einhunderttausend Dollars ergeben werden. Tomaten sind in diesem Jahre mehr als früher angepflanzt. Die Pfirsichernte wird allerdings der in früheren Jahren nachstehen, dagegen haben die Aepsel- und Kirschenbäume und Weinstöcke neue Blüthenknospen angesetzt. Wenn die Ernte von deren Früchten auch nicht so reich, wie gewöhnlich, ausfallen wird, wird doch der Betrag der Ernte dieser Früchte immerhin sehr beträchtlich fein. Der gewesene Gouverneu? von New Hampshire, N. S. 2$enk, ist in. der .Bebaufuna. .leinet
SohneZ W. A. Berry in Bristol nach einwöchentlicher. Krankheit im 93. Lebensjahre an der Lungen- und Luftröhrenentzündung gestorben. Nathaniel Springer Berry war in Bath, Me., am 1. September 1796 geb,rex, verbrachte feine frühe Jugend als
Waise unter Fremden und genoß nur einen dürftigen Schulunterricht. Er erlernte in Bath, N. H.. das GerberHandwerk und betrieb später 35 Jahre lang in Bristol, N. H., eine Lederfabrik. Nachdem er zwei Nichterämter bekleidet hatte, wurde er zum Mitglied der Legislatur erwählt, welcher er mit Unterbrechungen mehrere Termine lang während des Zeitraumes von 1823 bis 1854 angehörte, als Mitglied des Unterhauses wie auch des Senats. Er war ursprünglich Demokrat, schloß sich aber, der SklaVenfrage wegen, der republikanischen Partei an und wurde im Jahre 1861 zum Gouverneur von New Hampshire erwählt. Er ' bekleidete dieses Amt zwei Termine lang und erwarb sich als Kriegsgouverneur" große Verdienste um die Union; unter ihm wurden auS jenem kleinen Staate 16.000 Mann mit' vollständiger Feldausrüstung der auf dem Kriegsschauplätze stehenden , Unions-Armee zugesandt. Allgemeine Theilnahme erregte auf der Einwanderer-Jnsel Ellis Island der 22 Jahre alte Pole Jakob Wrablewski, als ihm die traurige Kunde wurde, daß sein Bruder Joseph, auf dessen Eintreffen er vergebens gewartet hatte, nicht mehr unter den Lebenden weilt.. Der arme Bursche war vor etlichen Tagen auf Ellis Island ' festgehalten worden, weil er nicht genügend Mittel für die Weiterreise - zu seinem in Shamokin in Pennsylvanien wohnhaften Bruder Joseph Wrablewski aufzuweisen hat' te. Man benachrichtigte den Letzteren auf telegraphischem Wege von der Ankunft feines Bruders und sah nun seinem Eintreffen entgegen. Statt des Ersehnten traf jedoch die Trauerbotschaft ein, daß Joseph WrMws'kj als Leiche in Sanders Hotel in New Fork zu finden sei. Wie sich herausstellte, war Joseph Wrablewski in New Jork Abends eingetroffen, zu spat, um noch an demselben Tage sei nen Bruder von Ellis Island abzuho len. Er war im genannten Hotel eingekehrt und hat wohl aus Unkenntniß daS Gaslicht in seinem Zimme? beim Schlafengehen ausgeblasen, denn am. .andern Morgen früh , fand 'man ihn erstickt in seinem . Bette vor. Der arme . auf Ellls Island zuruckgehal tene Bruder qeberdete sich bei der Trauernachricht wie ein Verzweifelter und man gab seinem Wunsche, die Leiche seines Bruders zu sehen, nach und brachte ihn nach dem genannten Hotel. Man will sich nun für den ärmsten nach 'einer Stelle umsehen, damit er nicht die unfreiwillige Sück "?ise anzutreten braucht. . Als Ellis R. Smith noch h?n" von Pett'.s Kounty, Mo., war. b fand sich ein befangener. Na mcns Sam. S!ecn, in der Sedalia ail, welcher dem Sheriff ein schriftlickes Geständnis iiö;?c$b, worin er bekannte, in ijal Gcode, Jacken Hounti), mehrere P,erde vergütet zu haben. H:rr Smith erfuhr, daß für Steen's Verhaftung eine Belohnung von $aO0 ausgesetzt set und henachnch tigte die Behörden von JacksonEounth. welche Steen nach Verbüßuna seines Termins nach Kansas City abholten. Schon mehrere Gerichtstermine mußte Ex-Sheriff Smith al5Heuptzeuge vor dem Gericht in Kansas City erscheinen und auf Grund, des m seinem Besitz befindlichen Geständnisses glaubt er, tr. e. r l - ? , , w ilazer zu ihn, oie ausgezegre zeloynung zu erhalten. Aber die Wege der amerikanischen Justiz sind wunderbar! Steen wurde freigesprochen und Herr Smith ist um eine Erfahrung reicher. aber um erwartete $5(X) ärmer". sollte die Freisprechung Steen's nur erfolgt sein, um die versprochene Sum me nicht auszahlen zu müssen? Wer wein: MIM in t Deutsche Loca.au,ctten. Nheinprovinz. . ' . In Bonn ist einer der ältesten, wenn nicht der älteste der deutschen Aerzte. SanitätSrath Dr. Zartmann, gestorben. Von einer Uebung kommend, stürzte der Adjutant des 68. Regiments in Coblenz, Lieutenant Müller. Das Vferd schleifte den Officier eine Weestrecke mit und schlug ihn mit dem Hinterfuß in'S Gesicht. . Der Verunglückte wurde besinnungslos m s Lazarett) ge bracht. In Lennep ist ein Arbeiter an einer Bratkartoffel erstickt. Der Mann hatte Nachtschicht; als er früh MorgenS nach Hause kam, setzte ihm feme Frau Bratkartoffeln zum Früh stück vor. Schon der erste Bissen ge rieth dem Arbeiter in die Luftröhre und nach wenigen Augenblicken war er erstickt. Die Strafkammer zu Neu wied verurtheilte den Friseur P. aus Asvach wegen Versendung von Neu jahrSkarten unanständigen und belei diaenden Inhaltes an eine Anzahl an gesehener Büraerfamilien zu einer Ge fängnißstrafe von einem Jahr und zwei Monaten. . . . Königreich Bayern. Der Steuereinnehmer Naith in Kirchenlaiback bat fick im Bette er schossen. " In seiner Kasse fand sich ein großes. Manco. Das Motiv des Selbstmordes ist danach Furcht . vor Strafe. Raith unterfchlug auch'Veträge für von ihm verkaufte ' Loose, weshalb Anzeige gegen ihn erstattet war. Zwei Gemeine des 3. Che-veauxlegers-Regiments in Würzburg, die nach ihrer Angabe auf Befehl ihreS SergeantenEmil Pojedt von. Braunsberg in Preußen einen Kameraden .auf dem Mannschaftszimmer wegen .eines geringenVergehens derart durch, prügelten, daß er 20 Tage .lang .dienstunfähig war, wurden vom 'Militär - Bezirksgericht zu je 1 Tag Gefängniß verurtheilt. Pojedt. der die ErtheUung' eines solchen Befehles bestritt.' wurde freiaesvrocben.' 5ln der ,:'rite3u Garnison ist ein " wejteru
Todesfall an Genickstarre dorgekommen. Bis jetzt sind acht Todesfälle und ca. 20 Erkrankungen gemeldet worden. Der städtische Baurath Endres in Augsburg erhielt wegen Vergehens im Amte in der Affäre der Kerttbofener Elektricitätswerke von
lder Negierung einen Beiweis. Andres hatte trotz seiner amtlichen Stellung an der Ausarbeitung der Plane für' ein solches Werk im Auftrage Privater theilgenommen. In Jetzendors bei Psallenyosen wurden aitersschwache Pappelbäumc gefällt. Die Arbeit ging glücklich von Statten, bis der letzte Baum an die Reihe kam. Dabei kamen die Schulkinder an der Arbeitsstätte vorbei und sahen in kindlicher Neuqier dieser Arbeit zu. Plötzlich senkte sich der mächtige Stamm und siel der Straße zu, wo die Kinder standen. Entsetzt und schreiend stoben diese auseinander. aber leider konnten sich zwei Mädchen Nicht mehr rechtzeitig retten unv wur- . i ra..n.. Utii oon uciii uuuiiumui( juuiuimi. Auch der Bauer, welcher mit den Fallunasarbeiten beschäftigt war. wurde siark verletzt. ' Die 72jährige Aus- . ww L ? träglertn Marie Fritz zu Acyoors wurde, als sie ihre Osterbeichte ablegen wollte, vom Schlage gerührt und verschied, während ihr der Geistliche ,1ie letzte Oelung spendete. Königreich Württemberg. Der 'Raubmörder Diemer ist nun 'doch vomKLnig wegen seinerJugend begnadigt worden. Der Photograph .Steiger auö Stuttgart hat sich in ei'nem Bade zu Straßburg i. E. die Pulsadern durchschnitten. Man fand Un Mann todt in einer Zelle. Oberpostmeister Henzler in Eßlingen ist im dortigen Neckarkanal todt aufge funden worden. Henzler, ist offenbar durch einen Fehltritt rn den Kanal gefallen. In Degerloch wurden der Arbeiter Kogler nebst Frau und zwei Knaben todt aufgefunden. Es verlautet, Kogler habe sich und seine Familie durch Kohlenoxydgas getödtet. In der Stadt Höchstädt a. D. sind 14 Hau ser abgebrannt. Brisurenmacher Feuerle von Gmund starb rn Folge ei nes Sturzes aus dem Wagen. Eine Handelsgesellschaft in Bremen hat. sich entschlossen, eine Flottille seetüchtiger Motorenboote auf den Bodensee zu bringen, um bei billigen Fahrpreisen die einzelnen Ortschaften am See während der Saison besser mit einander zu verbinden. Mit den Fahrten soll schon ozesen Sommer aus er strecke on stanz-Msinau-lleberlingen begonnen und dieselben auch auf den Voerstt ausgedehnt werden. BerqmannLau bers Anwesen in Uttenhyfen wurde ein Raub der Flammen. Grohherzogthum Baven. Der wegen Aussetzung sejneZ uneyeiicyen Kindes zu 8 Monaten Gt? sangniß verurtheilte Buchdrucker Her? mann Poppen in Freibura ist beanadigt worden. Auf dem höchsten und schönsten Punkte des Schloßberas bei Freiburg, beim Feldbergblick, hat sich a m ' ein junger Mann m eleganter Klet dung- erschossen. Er hatte, einen Kranz auf dem Kopfe und ein Tests. ment in der Hand. Die Persönlichkeit des jedenfalls Geistesgestörten ist bis jetzt noch nicht festgestellt. - Neulich Nachts erbracheil yrei Gauner den etfernen Schutzladen' des Uhrenhändlerß ?cymieoer aus ver aupt nane rn Offenburg. Sie schlugen die Spie gelscheibe ejn uqd entwendeten vöiz der Straße aus etliche 30 goldene Uhren. Nachbarn wurden durch den Larm ' aufmerksam gemacht und be merkten die entweichenden Räuber. Der Gendarmerie gelang es, das Trisollum in Appenweier festzunehmen, ohne aber den Raub zu finden. Es sind zwei Italiener und ein Tiroler, deren Persönlichkeit mit dem Signalement von drei, von Zürich ' au? verfolgten Uhrendie.bfn ühereinstinzmt.In dem Proceß gegen den Bauunte?nehmer Franz Joseph Katzenbrgex und Genossen wegen Schädigung des badischen Eisenbahnfiscus durch Unterstützung der Betrügereien des verstorbenen Oberingenieurs Scholl verurtheilte das Gericht in Offenburg den . Hauptangeklsgten zu 6 1-4, den Procuristen Karl Ludwig Azone von Kehl zu 3, Karl Guth von Herbolzheim ZU 4 und den Fabrikanten Xaver August Link von Fernach zu 1 1-2 Monat Gefängniß. Bei dem Bezixksamt in Pforzheim kamen neue Typhusfälle zur Anmeldung; die Gefammtzahl der Erkrankungen beträgt bereits 163. Die Zahl der Todesfälle ist im Ganzen auf 10 gestiegen. Es geht hieraus hervor, daß dze Epidemie keineswegs so milde ist, wfc anfänglich ' behauptet wurde. . .Rheinpfalz. In Ludwigshafen ist ein . italienisches Vice-Eonsulat errichtet und Herr Julius Goldschmidt dortselbst zum Bice-Eonsul ernannt worden. Wegen bedeutender Unterslzgungen wurde ein Reisender , aus Rüdesheim, Urban, der in einem Schuhgeschäft zu Ludwigshasen in, Stellung war und nebenbei auch für auswärtige Firmen Geschäfte machte,' verhaftet. Der königl. ' Holzhofverwalter -Friedrich Krämer, in Frankenthal, jetzt etwa 6 Jahre auf diesem Posten, früher Oberlieutenant der bayerischen Armee und dann Forstassistent, konnte mit seinem Gehalt nicht -auskommen - und verkaufte nach und nach etwa 300 Ster Holz im Werthe von 2 3000 Mark'. Nachdem ein Haftbefehl gegen ihn ergangen war, stellte er sich selbst dem Gericht. Im Phein hei letztgenannt ter Stadt wurde eine Menge Schmucksachcn gefunden, die. aus Diehstählen herrühren und schon lange im. Wasser gelegen zu haben scheinen. Es sind 13 goldene Vorsteckna'deln. mit Perlen und kleinen' Brillanten, eine massiv goldene' Herrenuhrkette' mit Springring, 6 goldene Armreifen mit Brillanten und Perlen, 2Korallenarmbänder,ieine -sil-berne Streichholzbü'chse, vier . silberne Fing'erhüte, elf Halsketten, verschiedene '.Ohrringe mit Perlen - und 23 Broschen. Im Bienwald bei Hagenbachat ein großes Feuer weitem Fla öeniruinirt. Z)er Professor Dr.
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5. Akt. Wo Kraft, da ist auch Stetigkeit, Ist sich're Hand, ist sich'rer Halt. Und Jedem, der ihn braucht, verleiht ' Ihn Johann Hoff'S ächter Malz-Ertrakt. Der ächte Johann Hoss'fche Malz-Ertratt belebt den Körper, steigert dessen Ausdauer, regt den Appetit an und hilft zur Verdauung. Unvergleichbar in seiner Wirkung für Rekonvalescenten, schwächliche Ftanen, Wtünncr und Kinder. Kaufer müssen sich hüten, etwas Andere? als den ächten Artikel zu bekommeii. Derselbe ist kenntlich durch die auf dem Flaschenhülse bcsindliche Etikette mit dem NamenSzug Johann Hoff. Eisner öc Mendelson Co., Agenten, 152 & 154 Franklin Str. N. Y.
ramer tn Overmoscye't' und seine Dienstmagd Elise Trautermann wurden unter der Anklage eines Verbrechens gegen das keimende Leben verchaftet und nach Kaiserslautern in Untersuchungshast gebracht. Der WeinHändler Eugen Schäfer von Landau. hat Concurs angemeldet. Der Gemeinde Klingenmünster wurde vom Staatsministerium aus dem WasserVersorgungsfonds eine Unterstützung von 13.800Mark zur Herstellung einer Wasserleitung bewilligt. Gleichfalls wurde der Gemeinde durch das techm sche Bureau für Wasserversorgung das Detailvroiekt kostenlos ausaearbeitet. FreieStädte. Der Rechjsanwalt Dr, William Goldschmidt von Hamburg ist entflohen. Er wird der Unterschlagung von 300.000 M. beschuldigt. Ueber sein Vermögen ist gerichtlich der Concurs eröffnet. Die Angelegenheit hat ziemliches Aufsehen hervorgerufen. Unterhalb der ' Hamburgischen Ort fchaft Geesthacht sind zwei mit Salpe!er b'l.'öene Obrlanoer Kklhklö unter; gegangen. Der Werth der Ladung beträgt MM M. Schweiz. In Alesheim findet im Monat Mai eln'lnterkantonalesNlng- undcywlngfest stati.' Eugen Rihesud in Coeu? ve, ein 26jähriger Mann, war mit noch einem Kameraden aus der schleich jagd. Auf seinem Heimwege wollte er das geladene Vemeyr quseinqndernev men. um dasselbe perstecken zu können. Der Gewehrlauf fiel ihm zu Boden, der Schuß entlud sich und riß dem unge schickten Wilderer einen Theil einer Wade fort. Der Mann wurde in das Spital nach Pruntrut gebracht. In Balsthal verunglückte Lehrer Bank von Neuendorf. Nichts ahnend, schritt er mit emem Herrn durch das Dorf. Als die beiden Herren neben einem stj? henden Fuhrwerk vorbei wollten, schlug ein Pferd aus und traf Hrn. Bauk, zuerst an den Unterkiefer, dann auf die Brust, worauf der Getrosftne bewußt los zu Boden stürzte. Er ist schwer verwundet. Bei Willlsau verun glückte der weithin wohlbekannte Ziegelfabrikant Egger von Ebikon in seinem Neubau in Gettnau. Ein vom boben Kamin stürzender Laden traf ihn fo unglücklich, daß er nach 20 Minuten i ti . r ' -e - 5 ; t! oen i2cill ausgao. urzircv ivuroe Emil Zjmmermann von Äetigen fU V . Ck 5 "VlT Jayren in cnzouxg als z,yierarzi niedergelassen, im Freien todt aufgefunden. Durch Mißgeschick und Krankheit war derselbe verarmt und herunteraekommen. Ein Verbrechen scheint nicht vorzuliegen. SoldatOtto Zürrer von WUHrenbach, der in der Käserne' verunglückte, ist den erhaltenen Verletzungen erlegen. In Viel wurde in der Schützengässe der 8jähn'ge Herrn. Jmhof von einem schwerbeladenen Wa? aen überfahren und getödtet. - Oesterreich-Ungarn. Der letzte noch lebende Violinspieler aus der Kapelle von Johann Strauß' Vater, Herr Ernst Pauli, ist in Wien im Alter von 87 Jahren gestorben Selbstmord, begingen in Wien der 73 Jahre alte Tapezierermeister und früher langjähriges Mitglied der Penzinger Gemeindevertretung I. Gerngroß,, der Kassirer der St. Egyder Eisen- und Stahlindustrie - Gesellschaf!,' Ludwig Lochner. In Vudapest ist der - seinerzeit vielgenannte Achtundvierziger Franz Hazmann im Alter von 85 Jahren gestorben. . Er war, Staatssecretar im .Ministerium des Innern' unter der revolutionären Regierung, flüchtete dann mit Kosfuth und war einer derjenigen, welche die Stefanskrone bei Orsova jergniberi. Bedenken Sie, daß die Wiöconson Central Bahn unbedingt daS Zutrauen des Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, St., Paul, . Minneavoliö. und, dem Nordwesten ist und fernerhin als die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Platzen- am Superior See angesehen wird., Bedenken Sie ferner daß die Wiöconfin Zentral die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr GeschäftsPlätze erreicht als irgend eine andere Linie im Nordttesten, daß der Speisevagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft als, Raten, Routen, wenden Sie sich an den nachpen Ticket Agenten oder an
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Mmm nbÄNE ist daS einzige Blatt in Ändiana, totU iheö die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Plutokratie vertritt. Alk Organ des Volkes und nicht einer Partei oder Parteiinteressen kämpft sie unentwegt für Freiheit. Recht . auf allen Gebieten deS Lebent. Die Arbeit deS Volkek ist . die Schöpferin aöeö Wohlstandes und daxum wirken wir für fslche soziale Reformen, welche die Arbeit zur freudebringenden Luft, statt zur niederdrückenden Last machen. Jeder fortschrittlich Gesinnte, follte eS als moralische Pflicht empfinden Leser der Indiana Tribüne zu fei DaS reichhaltige Sonntags Vlatt bietet eine Fülle unterhaltenden LeseöoffeS. Der Abonnements Preis der taglichen Tribüne ist 12c, oeS Sonntagöblattö Ic, beider zusammen 15 EtS., per Woch oder SS CtS. per Monat. Durch die ost versandt, kostet ba4 Tageblatt HF, da Sonntagiölatt S2 per 3aZr, beide zusaxime 90 in VorauUezahlnng.'. rueKsKchen aller Art werden rasch und billig ans geführt. (Eintrittskarten, Quittungen, (7oustltutlonen, Rechnungen, Geschästökarten, . Oriefköpfe, Zirkulare, Vrogramme u. s. w. für Geschäftsleute und Vereine werde geschmackvoll aukzeführt. imTTrtmk.ii niil MB M i MiMlIM illiJnttspsliS, Ind.
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