Indiana Tribüne, Volume 17, Number 225, Indianapolis, Marion County, 4 May 1894 — Page 2
Jndiana Tribüne. Erscheint Täglich und SonntagS.
Die tZgliche .Tribü" kostet durch den Träger Ernt per Woche, die SonntagTrtbüne 8 Cents per Woche. Beide zusammen IS Cent oder 35 Cents per Monat. Per Post tugefchickt in Vor uSdezahlung ff per Jahr. Office :No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 4. Mai 1894. Der Hecht im Karpfenteiche. Die Unterredung, welche Stöntq gumbert von Italien kürzlich einem Berichterstatter des Pariser Figaro" gewährte, ist, wie kaum anders, zu erwarten war, seitens der leitenden deutschen, französischen und englischen Zeitungen zum Gegenstande eingehen der Erörterungen gemacht worden. Die Köln. Ztg." laßt sich über'dieses interessante Thema wie folgt auö: .Die Unterredung ist ein in kurzen und schlichten Zügen entworfenes Abbild der klaren und allgemein der ständlichen Politik des Dreibundes. In einer langen Praxis. hat diese Politik bewiesen, daß sie ihren vornehmsten Zweck, die Sicherung deö Friedens, zu erreichen im Stande ist. Aber sie erstrebt mehr als das, sie möchte auch ein freundschaftliches oder dielmehr freundliches Verhältniß der der schiedenen Staaten zueinander anbahnen, sie möchte, daß diese :bcn3 liebe auch in 'den Beziehungen, Urjcni gen Nationen zum offenen und nicht mißzudeutenden Ausdruck käme, die zwar naturgemäß zueinander in einem gewissen' Gegensatz stehen, deren Inreressenwiderstreit aber nur iurch künstliche Mittel so zugespitzt erscheint, daß zuweilen die Entscheidung ider Waffen als einzige Lösuns. angerufen wird; sie möchte, kurz gesagt, daö Mißtrauen überwinden. Dieses zweite Ziel der Dreibundpolitik ist bis jetzt nicht überall erreicht worden. Es Ist 'neuerdings dank allseitigem offenen Entgegenkommen gelungen, solche BeZiehungen"" zwischen den Dreibundmächten und Rußland, der feinen Stütze des sogenannten Gegenbundes, herzustellen, und auch das Verhältniß Oesterreich-Ungarns zu Frankreich ist mit Glück und Geschick im Rahmen dieser Politik gehalten worden. Dagegen sind alle Annäherungsversuche, die Deutschland kraft seiner Stärke und ohne Schädigung seines Ansehens Frankreichs gegenüber unternommen hat, so schroff zurückgewiesen worden, daß darin klar zu Tage trat, wo das Hinderniß lag, diese ausgleichende Politik des Dreibundes zu verallgemeinern. Auch Italien hat bis jetzt vergeblich erstrebt, durch aufrichtigesEntgegenkommen seine Beziehungen zu Frankreich zu bessern, und es war längst kein Geheimniß mehr, daß ihm bei diesem Streben das correcte, Bit terkeiten fernhaltende österreichischfranzösische 'Verhältniß als Vorbild diente. Ein weiterer Schritt auf diesem Wege, ist das nicht ganz gewöhnliche Versahren, daß -König Humbert sichunnrittelbar an die öffentliche Mei. nung Frankreichs gewandt hat. Es hat den Vorzug, daß Zlönigsworte, an denen man auch in der Republik nicht zu deuteln wagt, sich nochmals ausdrücklich für die friedliche Richtung der Polittt. Oesterreich - Ungarns, Deutschland. Italiens und auch Rußlands verbürgen, daß, eine über allen Zweifel ' erhabene Autorität das soeben gekennzeichnete Streben dieser Politik offen und klar ausspricht, und fcie Erklärung, daß es bis jetzt nicht zu dem erwünschten Ergebniß geführt hat, ebenso ofsen in dem Widerstreben Frankreichs begründetsich dieser Politik anzuschließen.' König Humbert hat darüber seinen französischen ZuHörer nicht im Zweifel gelassen. Wenn immer wieder neue Bitterkeiten in die Beziehungen zwischen beiden Nationen Hinewgetragen werden, so ungefähr hat er sich geäußert,' so ist daran neben der Handelspolitik, die Frankreich für richtig hält, die aber Italien schwer schädigt, vor allem die Pariser Presse schuld. Sie fährt fort, Italien als die herausfordernde und angreifende Pattei hinzustellen, obgleich sie, wie alle Welt, wissen muß. daß Italien keinen Krieg will. Richte erlaubt uns, Krieg zu führen," setzte der König hinzu, weder unser Budget, noch unser Wille, noch die Vernunft. Wir verfügen leider nicht über ein Budget wie Frankreich, das ihm alle Ausgaben gestattet und das- Sie die Franzosen ' , Sie, deren Heer weit stärker ist, als das unsrige, vielleicht zu kriegerischen Bestrebungen treiben wird, die wir nicht, haben können und sicherlich nicht haben.- Damit hat König Humbert so scharf wie ts ihm seine Stellung zuließ,' den todten Punkt bezeichnet, den die Dreibundpolittt zu überwinden bemüht ist, aber die schon telegraphisch mitgetheilten Aeußerungen, welche die französische Presse dem Artikel des .Figaro" widmet, beweisen zur Genüge, daßFrankreich trotz des offenen Wortes, . das König Humbert gesprochenerer Hecht m europaischen Karpfenteich" bleiben will, und-sollte' ihm darob' MooS auf dem Scheitel wachsen Unheimliche Insel. ' . . ' Ungefähr 40 englische Meilen von der argentinischen Hauptstadt Buenos AyreS liegt eine große grüne Insel im La Plata, die noch heute von Vielen -mit abergläubischer Scheu betrachtet wird. Man. weiß darUbe? zu eizahZ len : -';?' - In den alten Eolonialtagen' bildete diese Insel die Yferdewei'de ' irgend eines reichen Nabob."7Die 'Thiere wurden endlich so zahlreich.daß nicht Gras enug -vorhandenwar, sie zu nähren, und Ha'äuch keine Rachfrage nach ihrer Ausfuhr vorhanden war. so entschloß sich der Besitzer, aufhöchst barbarische Weise die Zahl d?r Pferde zu vermin.
oern: er zündete ln der trockenen Iahreszeit das Gras an. Diese Methode wirkte viel radikaler. als es dem grausamen Pferdebesitzcr lieb war, denn sämmtliche Pferde kamen um. Einige wenige, die nicht verbrannten, sprangen in den mächtiqen Fluk und ertranken dort. Nachher
verbreitete sich ein so unerträglicher Gestank, daß viele Wochen lang die SchZfffahrt auf dem La Plata eingestellt werden mußte. Doch das ging vorüber, und das Gras wuchs aufs Reue. Jetzt kaufte dieser Rabob neue Pferde und brachte sie auf die Insel. Aber merkwürdigerweife starben alle diese Thiere binnen wenigen Wochen an einer Krankheit, von der man nie zuvor gehört hatte. Das Experiment wurde wieder und wieder versucht: aber stets war das Ergebniß dasselbe. Endlich galt beim ganzen Volk die Insel für verflucht, und etwa 60 Jahre lang wagte es kein Mensch, seinen. Fuß auf dieselbe zu setzen. Heutzutage wkrd dort Hornvieh gehalten, aber nie wieder ist ein Pferd dorthin gekommen. ' ?aS PraltaLad. Die Bewohner des südwestlichen Reu-Mexico und des südlichenArizona erwarten mit begreiflicher Spannung die Entscheidung des Bundesgerichts in dem sogenannten Peralta-Land-qrant", denn in demselben handelt es sich um nicht weniger als 12.000.000 Acres werthvollen Landes. Es ist dies ein Terrain von 250 Meilen Länge und 80 Meilen Breite. ' In demselben liegen die Städte Phoenix, Tempe. Mariopa, Florence. Globe. Safford. Solomonville, Clifton, Rogollon, Silver City und Central. Die reichsten Ackerbaudistrikte von Arizona, ' die Thäler des Salt und Gila-Flusses.so-wie die ergiebigen Bergwerke von Nogollon, Cooney, Silver Creek. PinoZ Altos, Fleming, Black Hawk, Carlisle. Clifton und Globe sind in denselben eingeschlossen, so daß derselbe fabelhafte Reichthümer repräsentirt. Das ungeheure Terrain wird von einem Missourier Namens James A. Reavis auf Grund einer Schenkung beansprucht, welche im Jahre 1743 von dem . Könige von Spanien dem Senor Don Miguel Silva de Peralta de la Cordoba, Baron de Arizonac, gewährt wurde und welche 300 fpani fche QuadratleguäS öder 19.200.000.000 alteQüädratdaras Land umfaßte. In der m 20. December 1748 zu Madrid -ausgefertigten SchenkungsurkUnde wird dem Genannten das Land nebst allen Wasserläufen und Mineralien erb- und eigenthümlich überwiesen. Der vorgenannte Reavis behauptet nun, den Nachweis führen zu können, daß der Rechtstitel auf daS Land in ununterbrochenerFolge auf ihn gekommen sei und daß feine Gattin ihre Abstammung von jenem alten spanischen Baron nachweisen könne. Dem gegen'über wird geltend gemocht.daß sämmtZZche. Dokumente. 'welche sich auf die angebliche Schenkung beziehen, nichts weiter, als geschickte Fälschungen seien. Tausende von Dollars sind von Herrn Reavis, welcher ein Syndikat geldkräftiger Männer behufs Geltendmachung seiner Ansprüche gebildet hat. bereits verausgabt und eine Anzahl der besten Rechtsgelehrten engagirt worden. Es heißt,' daß mehrere Mitglieder desCongresses in der Anerkennung des Grant interessirt sind und daß von dieser Seite nichts unversucht bleiben wird, um ein obsiegendes Urtheil zu erlangen. Die Bundesregierung wird in diesem Prozeß durch den Bundesanwalt und Herrn S. Mallet-Prevost von New Fork vertreten, welch' letzterer die Autorisation erhalten, nach Mexico und Spanien zu reisen, um an Ort und Stelle Beweismaterial sammeln zu können. Herr Reavis seinerseits war 30 Jahre lang unermüdlich thätig, um seiner Beweiskette ein Glied um das andere hinzuzufügen. Wahrscheinlich hätte er mit der Geltendmachung seiner Ansprüche noch länger gewartet, wenn nicht durch Gesetz ein Special-Gericht r'. zur Entscheidung aller Landa'nspruche imSüdwesten creirt und die Verjährungsfrist festgesetzt worden wäre. Ein weiterer Verzug hätte der Regierung ohne allen Zweifel erschwert. Zeugen zur Widerlegung der erhobenen Ansprüche zu finden. Im Uebrigen ist der Peralta-Landgrant" in merkwürdiger Weife gewachsen. Anfänglich' wurden nur "4,000.000 Acres, dann 10.000.000 AcreS gefordert und jetzt sind es schon 12.800,000 Acres geworden, mit ' Tausenden von Heimstätten und Bergwerks-Gerecht-samen. Sollte der Anspruch des Herrn Reavis anerkannt werden, so.wird derselbe, dem Vernehmen nach, außerdem einen Schadenersatz von $50,000,000 für die dem Lande entnommenen Mineralien verlangen. Als angebliche Nachkommen deS vorgenannten Baron de Peralta spielen sich ferner die Erben eines gewissen Miguel Silva auf und diefe beanspruchen auf Grund der famosen Cchenkungsurkunde 4,100.000 Acres. Sonach ist.bereits ein Conflikt zwischen den klägeilschen Parteien vorhanden. Nach dein Bericht des Surveyor-Gene-ral von Arizona sind beide Ansprüche durchaus unbegründet. Dem gegenüber ist Herr Reavis und sein Syndikat von seinem endgiltigen Erfolge-fest überzeugt und hat er in Washington. sowieSan Francisco Bureau? ttablirtMs Mlt'Geld erreicht werden kann, wird, geschehen, -um die Sache durchzufechten. " " ' ' Es mag hier wohl am Platze sein, darauf. hinzuweifen. daß schon in srüheren Jahren eine Anzahl offenbar betrügerischer Ansprüche .'ans Länoereien seitenZ der Bundes geruhte anerkannt worden sind. Falsche Zeugen wurden angeworben und gefälschte Dokumente vorgelegt, und doch ließ sich der Nachweis -der Fälschungen nichk führen. Ein' gelungener Fall, ereignete sich vor einiger Z'it.. Ein Landgrant wurde auf Grund eines , vergilbten Documents, daS angeblich im vorigen Jahrhundert ausgestellt., war. "äeltend ae-
macht. Die Urkunde schien über auen Zweifel erhaben zu sein.allein als man das Vapier gegen das Licht hielt.zeigte sich das Wasserzeichen 1848. .Diesen Umstand hatte der Fälscher übersehen und der Anspruch wurde abgewiesen. Oft sind in den authentischen Schenkungsurkunden Aenderungen vorgenommen und nicht selten ist der Besitz größerer Landcomplexe. als ursprünglich beabsichtigt, bestätigt worden, da die Grenzen ungenau bezeichnet oder Namen von Wasserläufen, Bergen u. f. w. in Vergessenheit gerathen waren.
Ksint tzyestalistlk. Das neueste Bulletin des statistischen Bureau in Washington enthält interessante Angaben über die Zahl der Verheiratheten und Ledigen, Wittwen und Wittwer .sowie Geschiedenen unseres Landes im Jahre 1890. Die Gesammtbevölkerung betrug nach der Censusaufnahme des genannten Iahres 62.662.250 Menschen. Unter diefer Gesammtzahl befanden sich 37, 129.564 nicht verheirathete Personen; 22.331,424 vetheirathete; 2,970.052 verwittwete; 120,996 geschiedene und 70,214 Personen' über welche die erforderlichen Angaben nicht gemacht waren. Die Personen männlichen Geschlechts machten 51 Prozent der Gesammtbevölkerung aus; ihre Zahl war 32.067,880; davon waren 19.945.576 ledig, 11.205.223 verheirathet; ' 49.101 waren geschieden;' der. Rest bestand in Wittwern und Wittwen. Unter 17,183,983 Personen weiblichenGeschlechts befanden sich 11,126,196 verheirathete, 2.154.615 Wittwen und 71,895 Geschiedene. Die Zahl der Wittwen war nahezu dreimal fo groß wie die der Wittwer, anzeigend, daß eine größere Anzahl Wittwer wieder heirathet als Wittwen; auch ist eine größere' Anzahl geschiedener Männer neue Ehen eingegangen, als geschiedener Frauen. Unter 11.205,223 verheirateten männlichen Personen befanden sich 23, loelche jünger waren als fünfzehn Jahre; unter 3.104,893 verheiratheten Personen männlichen Geschlechts standen 585,748 im Alter von 20 bis 24 Jahren; unter 2.425.664 befanden sich 1.728.930 im Alter von 30 bis 34 Jahren; unter 1,233,719 waren 869,925 65 und mehr Jahre alt. Unter 10.952.192 ve'rheiratheten Personen weiblichen Geschlechts standen '1411 im Alter von unter 15 Jahren; unter 3.303.852 besanden sich 313,983 im Alter von 15 bis 19 Jahren; unter 3.091,783 waren 1.444,712 im Mter von 20 bis 24 Jahren; unter 2.520.466 waren 1.805.064 im Alter von 25 bis 29 Jahren; unter 2.152.066 waren 1.717,20t im Alter von 30 bis 34 Jahren; unter 3,346.031 waren 2,018,266 im Alter von 35 bis 44 Jahren; unter 2,430,878 standen 1.796.979 im Alter von 45 bis 54 Iahren; unter 1,499.977 waren 905.627 im Alte? von 55 b!Z'64 Jahrensunter 1,183,569 waren 418,399 jm Alter von 65 Jahren und darüber. Drei Fünftel der Gesammtbevölkerung waren unverheirathete Personen; nicht ganz ein Zwanzigstel der Gesammtbevölkerung waren Wittwer und Wittwen; die Zahl der Geschiedenen machte einen kleinen Vruchtheil eines Prozentes der Gesammtbevölkerung auL; von der Gesammtzahl weiblicher Personen waren 56 Vront ledia. ..... Vom Jnlandk. Ein Advokatentrust soll Demnächst ln Baltimore zu Stande kommen. Selbstmord durch Halsabschneiden hat dieser Tage der 56 jährige, wohlhabende Farmer Franc!? Marion Cowan in Jessersyyvjlle, Jll., begangen. Ein Grund für die Thaj ist nicht ersichtlich, da die FamilienVerhältnisse des Selbstmörders durch, aus glückliche waren und er ein schuldenfreies Anwesen im Werthe von 525.000 sein Eigen nannte. In Viareggio sprang Miß Llytton, ein reiches englisches Fräulein, welches in Monte Carlo eine halbe Million verspielt hatte, unbemerkt von der Brücke der Badeanstalt Neptun'o" in's Meer und würde als Leiche aufgefischt. In den Taschen ihrer Kleider fand man 35 Centesimi, in ihrem Hotelzimmer weder Geld noch auch Kleidungsstücke. Im Dorfe Cykow bei Przemysl wurde der griechisch - katholische Pfarrer Johann Ardann. ein Mann von, 63 Jahren, während er Abends seinen gewöhnlichen Spaziergang machte, von einem unbekanntenManne überfallen, der ihm mitHacke und Dolch mehrere Wunden - beibrachte. Der Pfarrer schlug Lärm, brach aber bald besinnungslos zusammen. Trotz rascher ärztlicher Hilse kam der Pfarrer. nicht mehr zur Besinnung 'und verschied nach einigen Stunden.' Das älteste Pärchen, wel. ches sich wohl je in die rosigen Fesseln der Ehe hat schlagen lassen,' ist ohne Zweifel der 80 Jahre alte John Ferguson und' die um 7 Jahre jüngere Ftau Mary Broome. die Wittwe bei früheren Gouverneurs James . E. Bwome von Florida. Sie wurden in der Wohnung der Braut in No. 332 Vanderbilt Ave. In'New Jor! durch Pastor JameS B. Simmons, den Sekretär der BaptistHublicatlon Society-, getraut, wora.uk sich daS Sttise .junge- Ehepaar zu? Verbringung seiner Jlitterwochen nach Washington begabt Der Sohn der Frau Ferguson Wi'txn Richter in Florida, während der Söhn deS .Bräutigams ein bekannter Anwalt m Fonkers ist. Herr.Ferguson selbst ist noch immer als Advokat thätig, da er sich trotz seines hohen AlterS nicht entschließen kann, sich in'S Privatleben zurückzuziehen. " B e i Verona wurde auS dem Etschflusse die Leiche eineS ManneS gezogen, welche bereits stark verwest w5 und an der Brust schwere Messerstich aufwies. Die behördlichen Erhebungen stellten fest, dak der laufaefundene' Leuönam . ..iene? .bei
Grundbesitzers Georg Wichneider aus Bozen ist, welcher seit einem Monat verschwunden ist. Wichneider hatte bei seiner Abreise aus Vozen einen Geldbetrag von mehreren hundert Gulden, eine goldene Uhr und mehrere Ringe bei sich. Man vermuthet, daß Wichneider beraubt ermordet und
iann in die Etsch geworfen -wurde. Die Bozener Polizeibehörde wurde von der Auffindung der Leiche telegraphisch in Kenntniß gesetzt. Kürzlich wurde der bekannte Löwenjäger und Gutsbesitzer Vela Kund in seinem Jagdrevier zu Tajsz im Somogyer Komitate ermordet aufgefunden. Den Erhebungen der Gendarmerie unter Leitung des Gendarmerie - Oberlieutenants Baksay ist es nunmehr gelungen, der Mörder m der Person zweier Bauern aus Jutta habhaft zu werden. Die geständigen Verbrecher erzählten den Hergang wie folgt: Die Bauern, welche das an Kund's Revier angrenzende Jagdgebiet gepachtet hatten, spürten in Kund's Revier einem Rehbock nach. Als Kund auf die Pürsch ging, bemerkte er im Gebüsch einen Mann sitzen, den er aufforderte, herauszukommen. Als der Bauer sich dessen weigerte, wollte ihn Kund, der eine riesige Körperstärke besaß, herausziehen und bei diesem Kampfe ging das Gewehr des Bauern los, dessen Kugel aber Kund nur streifte. Als nun Kund den Bauer bei den Ohren faßte und ihn auch am Halse würgte, kam dessen Gefährte von rückwärts herangeschlichen und tödtete Kund durch mehrere Axthiebe. Eineaus New Jorkerund Philadelphiaer Kapitalisten bestehende Gesellschaft wird eine elektrische Eisenbahn zwischen New York und WashZngton bauen. Die doppelten Geleise werden so hoch gelegt werden, daß Straßenkreuzungen vermieden werden. Eine dritte mittlere Schiene wird anstatt des oberirdischen Trolley-Sy-stemS die elektrische Triebkraft überMitteln. Aussichtswagen, ähnlich den Pullman'schen, werden in Dienst gestellt werden. Wie die Gesellschaft behauptet, werden die Züge im Stande fein.zweihundert Meilen, in derStunde zurückzulegen. Der Congreß wird um die Bewilligung des Wegerechts in dem Bezirke Columbia angegangen werden. Wenn nicht eine Geschwindigkeit von wenigstens einhundertzwanzig Meilen in der Stunde erreicht werden sollte, können sämmtliche der Gesellschaft ertheilte Berechtigungen widerrufen werden. Die Staatsgesetzgebungen von New York, New Jersey, Pennsylvanien, Delaware und Maryland werden gleichfalls um Ertheilung des Wegerechtes ersucht werden. Die Bahn wird Philadelphia und Baltimore berühren. Die Reibereien, welche in Brooklyn. N. ?)., seit längerer Zeit zwischen der Brauer-Union wo, ty und den nicht zum. Pool" gehörigen, Uniönleüt'e beschäftigenden Brauereibesitze? bestanden, scheinen jetzt ernsthaft zu werden, denn dieser Tage wurde wenigstens von vieren der bishe?igen Union"-B?aue? de? betreffenden Union endgiltig der Krieg erklärt. Nachdem d!e !n der Brauerei von I. George Grauer angestellten Arbeiter schon vorige Woche einen Streik und Boycott inscenirten und durch da? Einwerfen von Fensterscheiben und sonstiger Gewaltthaten die Unterschreibung des jährlichen Kontraktes mit der Union erzwingen wollten, hat sich die Union ihre Sache nun ganz und gar vexdorben, denn die Brauer Leibinger & Oehm, Frank Ihm und Paul Weidmann haben ihre sämmtlichen Angestellten in ihre resp. Komptoirö kommen lassen und denselben ofsen und frei erklärt, daß sie sich fest entschlossen hätten, unter den Umständen unter keiner Bedingung den Kontrakt mit der Union zu unterzeichnen, daß sie lieber ihr Geschäft aufgeben würden, als sich poch länger von der Ilnion befehlen und die Hände binden u lassen. Die Opposition richtet sich hauptsächlich gegen den Paragraphen des Kontraktes, durch den die Brauer gezwungen werden sollen, im Winter, wenn wenig Arbeit vorhanden ist, dieselbe Zahl von Angestellten beizubehal ten, win im Sommer. Scheiden ließ sich di: 102jährige Mary Ann McDoolin in Tacoma, Wash., von ihrem Gatten, well derselbe sie verlassen. Der eigentliche Grund der Scheidung liegt indeß in ihrem Wunsch, ihre Erben zu schützen.' welchen sie ihren Antheil an der Puyalluri-Reservation vermachen will. Deutsche Loeal'Nachrlchten. Provinz Brandenburg. In Berlin ist der Regisseur und Schauspieler anj Lessing-Theater, Oskar Höcker, der auch als Jugendschriftsteller mit Erfolg thätig war, im Alter von 54 Jahren gestorben. Dortselbst wurde der Student Mohrmann, ein Sohn' deS berüchtigten Band-würm-DoktorS Mohrmann, wegen Betruges verhastet. Der Inhaber der. Eisenwaarenhandlung Bönecke & Thormann dortselbst, Ernst Thormann, hat sich erhängt. Aus Furcht vor Strafe beging der 14 Jahre alte Sllbert Makuth dortselbst Selbstmord. Aus einem Schulhaus-Neubau in Spandau stürzte e!n Gerüst zusammen und'. wurden mehrere Arbeiter schwer verletzt Die Jsaac'sche DampfHäckselschneiderei in Drossen ist aogebrännt. Major Mitzlasf vom., 3. GardUlanen'Reg!ment stürzte beim Nehmen eines Hindernisses auf dem Äornstadter Felde und wurde schwer verletzt. In Charlottenburg hat sick der 80 Jahre alte frühere -Kanzleirath Otto Faulstich erschossen. Unter eigener Lebensgefahr rettete in Pots dam der Premier-Lieutenant von Krosigk, vom Garde-Jägerbatällfon, einen 5 Jahre alten Knaben des Bierverlegerö Benke vom Ertrinken. In der Potsdamer Forst hat sich der Handlungsgehilfe Siegfried Blaaund aus Berlin erschossen; Liebesgram war die Ursache. In der Stadt- und Kauptkirche Guben wurde der .50
-zayre ane TuchmachermWer'SchlNe vom Schlag gerührt und war sofort eine Leiche. Jm Amtsgerichtsgefängniß zu Lippehn: hat der 19jährige Zkaufmann Urbansky durch einen Schuß insHerz seinem Leben ein Ende gemacht. Er soll in Nürnberg, wo er in Stellung gewesen ist, Unterschlagungen begangen haben. Der Kossäthensohn Schauer, 25 Jahre alt. hat den auf dem Gute Krügersdorf bei Beeskow arbeitenden 20 Jahre alten Knecht Falsche aus Rache mit einem Beile -meuchlings erschlagen und fein Opfer aus dem Gehöfte seines StiefVaters Jordan neben einer Kartoffelmiete in einer eigens dazu gegrabenen Grube verscharrt. Nach längerem Leiden starb in Woldcnberg der Bllrgermeister a. D. Albert Menger. Er war 24 Jahre hindurch Bürgermeister von Woldcnberg, außerdem Mitglied des Kreistages und des Provinziallandtages. ProvinzOstpreußen. Bei der Fundamentirung des Kai ser Wilhelm-Denkmals in Königsberg fand ein Steinrutsch statt, in Folge dessen drei Arbeiter schwer verletzt wur-d-n. In Berschkallen fand beim Erfatzgeschäft eine große Schlägerei unter den Kantonisten statt.Bevor es den Polizeiorganen gelang, die Rübe wieder herzustellen, waren schon fünf Personen lebensgefährlich und mehrere leichter verletzt. Vier von den Rädelsführern sind verhaftet. Der Referendar Max
Liske von Tilsit siel auf der Bahnstrecke bei Jnsterburg von der Platsorm und wurde überfahren und auf der Stelle aetödtet. Der an der Stadthauptlasse Ziu Braunsberg beschäftigte Hilssböte Schmidt wurde in der Nähe der großen Amtsmühle als Leiche aus dem Wasser gezogen. Wahrscheinlich liegt ein Unglückssall vor. Provinz West preußen. Die Stadtverordneten von Danzig bewilligten die Einstellung von 250.000 Mark als erste Rate für einen Markthallenbau nach Berliner Muster in den diesjährigen Etat. Die Markthalle wird auf dem Magdeburgerplatz errichtet. Die Stadtverwaltung von Graudenz beschloß, das alte katholische Lebrerseminar für 70.000 Mark anzukaufen und zu einem Rathhaus einzurichten. Der Rentier Michael Thober dortselbst, beging mit seiner Gemahlin im Kreise der Familienanqehörigen und guter Freunde das Fest der goldenen Hochzeit. In Nieder-Aus-maa (bei Kulm) wurden die Gebäude her Besiker Winkler Pieschker und Zick ezngeaschert. Provinz Pommern'" Bei einem Spazierritt verunglückte und fand seinen Tod in einem Walde bet Schwedt der Seconde-Lleutenanj im ersten Vrandenburaischen Draaoner Regiment No. 2, Albert von Goßler, ein Neffe des Oberpräsiden ten von Westpreußen, 23 Jahre alt. In ernem Teiche beim Buddenba gener Baumhause ertranken der .Arbeiter Otto Vlankenburg und der Schuhmacher Julius Borgwardt. peide aus Crampas. Allstem Hofe der Frau Rentner Gienonz in Züllchow wurde die Äufwärterjn Wjtfwe fleil von dem großen Hunde der Letz? teren angefallen und derart zugerichtet, daß sie am folgenden Tage im Krankenhause starb. Von der Criminalpolizei wurde der Fabrikbesitzer Rubow, Mitinhaber der Firma Rubow und Walter in Stettin, zur Saft gebracht. Er wird von seinem Com pagnon der Unterschlagung größerer Geldsummen und sonstiger Vergehen beschuldigt. In der Scheune des Kaufmanns Dobrin zu Freienwalde stjirzte der Dachdecker Howe auf die Tenne herab und brach das Genick. ' Provinz Schleswig - Holst e i n. Fünfzig Tausend Mark haben in einer Gold- und Silberlotterie vier Arbeiter der' Westphal'schen Lederfabrik zu Kellinghusen gewonnen. Auch ln Mühlenberg bei Blankenese beabsichtigt man, einen Fischereihafen anzulegen. Interessenten haben bereits einen bezüglichen Plan ausgearbeitet und wollen den Versuch machen.die' Staats.regierung für das Projekt zu gewin nen. Provinz Schlesien. In Parschowitz ist das Verz'inneretaebäude des Emaillirwerks Silesia". Caro, Hegenscheidt u. Co. total ausgebrannt. Das Materialienmagazin und die Bestände konnten aerettet werden. Der. in vollständig geregelten cn ? ..L , 3"
KUH!?' UHU gmanajcn Hamttien. Verhältnissen lebende Kaufmann wald Moschner ist von einem Spaziergange nicht wieder zurückgekehrt. Alle Nachforschungen sind bis jetzt resultatlos gewesen. In Rohnstock verschied der dortige Pfarrer Löwe im Alter von 82 Jahren. Er hatte in der Kapelle noch eine Messe abgehalten, starb aber halb darauf in Folge eines wiederholten Schlaganfalletz, ' Provinz Posen. Das neue Central'Gefängniß in Wronke. eines der größten Deutschlands, ist seiner Bestimmung übergeben worden. Ein Unterosficier des 140. Jnfanterie-Regiments in Jnowraclaw hatte vor einiger Zeit beim Turnen einen Soldaten derartig gestoßen, daß der Soldat mit dem Kopf aus eine Steintreppe stet, wodurch eine Spaltuna der Schädeldecke und bald darauf. der Tod eintrat. Wegen dieses Verbrechens ist der Unhold nur zu 7 Monaten Festung verurtheilt stöiden. Der Gastwirth Hillmer hat in "Sia, witfch sich erhängt. Er hatte für feinen Schwager, den Kaufmann Karl ßanae in Winzig. Wechsel in bedeutenher Höhe unterschrieben. Als Lange nun bankerott geworden war, glaubte H. den, Verlust nicht überleben zu kön. nen. Der Gütsbesitzer Georgi in Lissa-Dorf hat sich erhängt.' Ueber die Gründe zum Selbstmord ist noch nichts bekannt geworden. Die Polizeiserge-anten-Wittwe Jda Witt aur Schneidemühl war nch Berlin gereist, um sich dort einer Operation zu unterziehen. Dort erlitt - sie, wahrscheinlich infolge der mit dem Entschluß verbundenen
DaS Gohekmttiß der Kraft. (In acht Akten.)
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4. Akt. In stolzer Haltung stehen sie da, Ihre Muökeln sind kraftgeschwellt. Wer je sie Lasten heben fah. Der weiß, sie sind stark, wie ein Hcld. Und das sind sie geworden durch den Gebrauch von Johann Hoff's ächtem Malzextrakt. Derselbe hebt die Energie, rcgt die - ErnährungötrSste an, verbessert den Appetit und befördert die Verdauung. Er ist gleich zuträglich für Mann, Weib und Kind. Als Tafclclläl:k für Zcconvalcsceuten ist cr unvergleichlich. 5tättfcr werdrn vor Betrug und Enttäuschung gewarnt. Sie müssen darauf bestehen, dcn ächta: Artikel zu erhalten, derselbe ist kenntlich durch Signatur Johanu Hosf-.e,.l FiüfchcnhalS. Eisner Meud elf ou Co., Agenten, 152 & 151 Kraullln Str., N. Y.
(Vemüthserregung, auf der Straße einen Schlaganfall und fiel als Leiche zu Böden. Provinz Sachsen. Das Liebespaar Alfred Gürtel, meyer und Adelheid Braun. 21 und 18 Jahre alt, aus Magdeburg, hat sich im Gasthof zum Rothen Adler" in Berlin mit Cyankali vergiftet In Gardelegen ist der LLachtmeister des dortigen Uhlanen - Regiments, Gäbler, welcher dem Regiments 35 Jahre angehört und bei dem Todesritt in der Schlacht von Mars La Tour die Standarte getragen hatte, gestorben. DaS thüringische Ulanen-Regiment No. 6 soll am 1. October nach Hanau verlegt werden. In dem Orte Heinrichs bei Suhl brach Nachts ein Schadenfeuer aus, das größeren Umfang annahm und sieben WohnHäuser nebst Hintergebäuden und acht Scheunen einäscherte. Es wird Brand? stiftung vermuthet. ' Provinz Hannover. Der olle ehrliche Seemann" ist in Hameln eingetroffen, um lm Bezirks aefängnisse seine Strafe abzubüßen. Doch der olle Ehrliche- ist nicht allein dort. Sem Adophvsohn Seemann öeß war dort schon einige Zeit vorher eingezogen, um Quartier für den alten Herrn zu machen, und damit der dritte Mann nicht fehlt, ist auch der brave Abter dort hinter Schloß und Riegel gebracht. So ist denn das Kleeblatt wieder zu gemeinsamer Arbeit? ver .einiat. ßinen grausigen Fund machten beim Torfgraden Arbeiter in Groß? bohren bei Meppen. Sie forderten aus dem Moore die Leiche ernes augenschkln lich gewaltsam zu Tode gekommenen Mannes herauf, Hände und Füße waren gebunden und die Brust mit ei nem Pfahl durchrannt. Bei dem Versuch, seinen Brunnen in Ordnung zu bringen, fiel der Schuhmachermeister Backhaus in Bergen a. d. D. in den Brunnen und ertrank. Dem gelben Fieber in Nio de Janeiro (Brasilien) sind zwei Kapitäne aus Papenburg, :q). mots uni) 2y. nysiamp, erlegen. " Provinz Westfalen. In dem Kurorte Lippspringe wllthete ein verheerender Brand, der über j r rt---C' ftf y . i r u lseoauoe IN ucqt legle. 'auf ver Zeche Hibernia ist schon ' wieder ' ein Bergmann durch fallendes Gestein er? schlagen worden. Bet der Aus schachtung des Lindenhotels" wurde ein Krug, mit Silber- und Goldmünzen aus der Zeit des dreißigjährigen. Krieges gefunden. Die Münzen sind durchweg Dortmunder Gepräges und unter Ferdinand dem Dritten geschlagen. Aus der Zeche Königs born" bei Unna fiel der Hauer Kühl mann in einen Bremsfchacht und er litt dabei so gräßliche Verletzungen, daßer auf dem Transport zum Krankenhause verstarb. Er' hinter? laßt seine Frau mit sieben unmündi? gen Kindern. Gro ßherzogthum Hessen. ' In der früheren Schützenhalle zu Mainz wüthete ein Brand, der . verschiedene Holzbauten zerstörte. Bei den Rettunasarbeiten erlitt em Schutz mann schlimme Brandwunden und Lieutenant von Brause wurde durch einen sauenden stein am ops erheblich verletzt. Dortselbst wurde der berücbtiate Einbrecher Stephan vo'si Konigsstadten,der Mit Glotzbach lange Zeit gemeinsam arbeitete", und aus dem Untersuchungsgefängniß entsprungen war, bei . der Ausführung eines neuen 'Diebstahls derbaftet. -rOedenkenOle, daß die WiSconson Central Bahn unbedingt daS Zutrauen deö Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, St. Paul, Minneapoliö und dem Nordwesten ist. und. fernerhin , als die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Dulvth und den Plahen am- Superior See angesehen wird. ...... Bedenken Sie ferner daß die Wisconsin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr Geschäftsplähe erreicht als irgend eine andere Linie im Mroweflen daß ber Speisewagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft als, Raten, Routen, wenden Sie sich an den nachsten Ticket Agenten oder an
Jas. .. Pond, Gen. ?ass. Agent, Milwaukee Qiö.
Marktbericht.
Wholesale-Preise. Grocerieö. Zucker: Härter $5.24. Guter gelber $3.84. Gewöhnt, gelber $3.50. Kaffee: geröst. Banner, Lion und Java l. 75c (m 50 Psd Säcken) Capital 23)c Pilot L3c Dakota 22c Brazil 22c Getr. Aepfel 7c Pfirsiche im Corinthen 5c Pflaumen 7)e Aprikosen 1c Früchtentnd Gem üse. Aepfel per Faß $6.00 Citroren per Kiste $3.50 Orangen per Kiste $2.50 Kraut per Faß $2.V0 Zwiebeln per Faß $3.50 Rüben per Faß $1.50 Bohnen per Bushel $1.80 Kartoffeln per Bushel L0c Süß-Kartosfetn per Faß $3.50 Mehl. Wintex-Wcizm pat. $4.00 Frühjahr-Wcizen pat. $4.00 Winter extra $2.50 Gewöhnliches $1.75 Roggenmehl $3 10 Hafergrütze $5.75 Butter, Eier und Geflügel. Butter, frische Country 10c. Eier, frisch, ver Dud. Vc Leb. Geflügel: Hühner 6c per Pfund; Spring ChickenS c; . Hähne 3c; Turkcy ennen ?c; Enten jc: Game 54.80 per Dutz Dr. Burhardt, Veutscher Arzt. Offiee und Wohnung: No. 382 Süd Meridian Str. OfficeStunden: btl Uhr Borm. 5 bil 3 Uhr Nachm. 7btS Uhrbd. Sonntag 8 9 Vormittags. Telephon 8. CIIAS. 0. MUELLER, Deutsche Apotheke. Nachfolger von W. W. Scott. Po. 667 Birgini ZSpenus. Ecke Coburn Str. Telephon 1747. - Nachtglocke an der Seitenthüre. Rezepte Tag uno ar i rgsautg gesuur. gret vueserung Dr. PFAFF, Office: 134 Nord Pennsylvania Str. Ofstce-Stnden von i- Uhr ach. No. 426 Madison Avenue. Stunden von 1011 Uhr Vorm. Wohnung: iS7N.labamastr...VckeVerontftr, " i Är8. Dr. Wagner, Office: Zlo. 60 Osl Shio Str, Okstce.Stnnden : 910 Uhr orntittag. i i Nhr?kahmtttag. . Ootznung : Scke Vroaddah und Ltrolvbt. Televio 88. Dr. I. Bühl er, Deutscher Arzt. Offtee und Wohnung: 337 Süd Delaware Straße. OfftceStnden: 8 Uhr Vorm.; 5 Uhr ach.: 7 9 Uhr Abend. Telephon 14. Dr. C. N. Schaefer, ZSrzt und (Zhirurg, No. 430 Madison Avenue, nahe Morri Str Sprechstunden: 8-9:80 Uhr Morgent, 1 Uhr m i . . . m m . a.c Lm aazmlnag, uyr rno. Telepbo 8. Dr. I. Cfc Sutclisse, beschäftigt sich nschtteblich mit wundärztliche Fällen und mit eschlecht und Urtnkranrheite. r?o. 95 Oft Xlaxltt Otrafi. Of?ituden : 9 bi 10 Uhr on. J lil I unx Kaan. - onnrag a,geme. xie ?D N - &vevto Deutscher Zahn - Sttzt, No. 8j Nord Pennsylvania Str. GU wirb kuf Ounsö angean,t. IM,'IMN,' , . , . AN IDEAL FAMILY MEDICIWE! iw l .ice.tiM. . in" ,, , lle4ch. Cnatlral". M 1 t. M'iImI(imI and all diaorder ol tb fetoauwa. Uverand Botre, RIPAN5 TAnULIS,. et rontlT rrt protruly. Pirfirt HiiMUti nllwa thoir I1M. Sold by drnriu or t bTHUüL BoXj QrlmXxio. PftekM ' boxe), ti. ITO BU)!'' T . . ' ' .UlPASA CktiCUlOAI. CO., Jtvw T.trk.
- Die -
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