Indiana Tribüne, Volume 17, Number 225, Indianapolis, Marion County, 4 May 1894 — Page 1

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t. Mai 1894. .o rlC A6 rfCs P h ks s svT Tribüne Coupon für die WA - Inilillqg hin! l U y W V W y y y w v Jahrgang !7 Office : No. 18 Süd Alabama Straße No. 225 Indianapolis, Zndiana, Lreitag, Den 4 Mai 1894.

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Editorielles. Die demokratischen Politikanten werden überall herausgeschmissen, die republikanischen ziehen ein, und daS

Volk kommt vom Regen in die Traufe. Der Congreß ist noch immer vollständig unthätig. Das Hauö thut so viel wie gar nichts und der Senat kann sich über die Tarifbill nicht eini gen. Von den verschiedenen Faktionen verfolgt jede ihr eigenes Interesse, und vor allem das deS Zucker-TrustS. Der koburgische Landtag lehnte den sozialdemokratischen Antrag auf Einführung deS allgemeinen Stimm rechts für die LandtagSwahlen mit 24 gegen 6 Stimmen ab. Natürlich, der Plebs hat nichts dreinzureden. DaS war sehr rücksichtsvoll vom BundeSrichte? Baker, den Geschworenen Armstrong zu Zuchthaus ohne Arbeit zu verurtheilen. Stiehl einen Laib Brod und Du mußt im Arbeitshaus schassen, daß Dir die Rippen krachen, verkaufe den Staat, die Gerechtigkeit und Deine Seele und Du wirst als Gentleman behandelt. Haben muß der Mensch waS, waö er i st, ist ganz gleichgiltig. Iustitia hat zwar die Augen verbunden, aber sie versteht eS vortrefflich, unter der Binde hervorzuschielen. Wenn der Arbeiter schweigend duldet, wenn er sich ruhig jeder LohnHerabsetzung fügt, niemals daS Verlangen nach höherem Lohne stellt, wenn er feine erbärmliche Stellung als eine Fügung GotteS ansieht, wenn er immer treu bei den alten politischen Parteien 'auöhält, und alle ketzerischen Doktrinen der Neuzeit verächtlich von sich weist, wenn er sich ruhig sagen äßt, daß er ein Esel ist, und daß er nur durch größere Bildung frei werden kann, dann äst er ein . .. braver Mann und guter Staatsbürger. Der schweizerische BundeSrath hat die Volksabstimmung über daS Volksbegehren nach Garantirung deS Rechts auf Arbeit durch die Bundesverfassuvg auf den 3. Juni angesetzt. Die Bundesversammlung empfiehlt dem Volke die Ablehnung dieseö BegehrenS." Diese Stelle entnehmen wir einer deutschlandischen Zeitung. Daß die Bundesversammlung die Ablehnung dieses Begehrens empfiehlt ist ja natürlich, wir sind aber auch der Ueberzeugung, daß der Anfrag vom Volke niedergestimmt wird, .w weit vorgeschritten sind heute .' europäischen Völker noch nicht, daß du Massen dergleichen Vorschläge richtig auffassen können. Sie sind geistig noch so dersklavt, daß sie auf Kommando der oberen Klassen stimmen. Man fragt sich, worüber man sich mehr wundern soll : über die Schwierigkeit, mit welcher die Arbeiter lernen, oder die. Leichtigkeit, mit, der sie hergessen. DaS ,,Labor. Legislative Council" hat eine Platform gufgestellt, und will dieselbe den Kandidaten der alten Parteien für die Legislatur unterbreiten, um bann diejenigen zu empfehlen, welche versprechen, für die Ausführung dieser Prinzipien zu wir ken. Sind an ihnen die Lehren der Vergangenheit spurlos vorübergegan gen ? Wissen sie nicht, daß die Politi ker der alten Parteien vor der Wahl alles versprechen, waS von ihnen' derlangt wird, um eS nach der Wahl sofort zu vergessen ? Wozu eine Wiederholung deS alten Spieles? Warum nicht eigene Kandidaten aufstellen ? Haben die Arbeiter noch nicht so diel politische Erfahrung, um. zu wissen, daß nicht gewqhlfe Arheiterkandida ten zehn Mal mehr'für die Arbeiter zu thun im Stande sind, als gewählte Kandidaten der alten Parteien ? Wer den den Arbeitern denn niemals die Au.gen aufgehen? Wo do not know, o( what to bo rnore aitonished ; of thp difiicuUy with which the worUngmen learrt. or of tbe facility, with which thej sor get. Tue Labor LegislaÜTp Caunci bas adoptod a platfarm. The same U to be ubrn!tt?d to the oandldates for the legislature of tho dlfTerent parties, and the support of the worlciugm&n is to go to those who promise to help carrying out the propositlons,

containcd in that platform. If they refuse, the workingmen will nominate candidates themsclvcs. Why not do this right away ? Why wait for promises of politicans ? Ilave the workingmen no mind to heed the o lessons of the past ? Do they not

know, or hare they forgotten that the politicans of the old parties promise anything and ererything befork the election and sorget all their promises AFTER the election ? v hatror a repetition of the old game ? Ilave the workingmen not intelligence und ex o o perience enough that with unelected labor candidates out of their own ranks, they can achiere a hundred times more than with men elected by the old parties? Will they keep always go on dreaming. relying. hoping and expectin ? Will they never open their eyes to the reality ? - Drahtnachrichten Inland. Kelley'S Armee. .DeS MoineS, Ja., 3. Mai. General Weader begab sich heute mit einer Delegation von hundert Arbeitern zu Souvernör Jackson, um diesen zu veranlassen, sich für die Weiterbesörderung von Kelley'S Armee zu verwenden. Der Gouvernör erwiderte, daß er alle? versucht habe, daß aber die Eisenbahnen sich weigern, die Leute anders als zum vollen Fahrpreis zu befördern. Er werde die Sache dem Ezeeutive Council deS Staate? vorlegen und sehen, waS sich thun lasse. Er denke eS sei möglich, die Leute biö an den Mississippi zu befördern. Kelley erklärte, daS annehmen zu wollen, er werde dann versuchen, Beförderung per Dampfboot den Mississippi herab zu bekommen. Cozey. Washington, 3. Mai. Corey hat. jetzt 525 Mann in seinem Lager. Er bemüht sich, einen anderen Platz zu erhalten, weil der gegenwärtige zu gesundheitSschädlich ist. Per Lustballon. B arrod Sburg, Ky., 3. Mai. E. Peter Springer, ein Enthusiast für die Coreybewegung, fuhr heute mit sechs Gefährten und einem erfahrenen Lustschiffer von hier per Luftballon nach Washington ab. Er nahm LebenSMittel für sechs Tage mit. Er will Coey tausend Dollars geben, wenn er nach Washington kommt. Springer trug auch hundert Dollars zu den Prozeßkosten der Miß Pollard bei. ,, Eine schlimme Prophezeiung. Topeka, KaS., 3. Mai. Der Staatssekretär Osborn ließ gestern, nachdem er die Nachricht von dem FiaSco der Cozey'schen Armee in Washington gehört hatte, die folgende furchtbare Prophezeiung loS: BIS zur nächsten Wahl wird sich daS Volk keiner voreiligen Handlungen schuldig machen, dabei aber, wenn die Wahlresultqte einlaufen, werden gleich? zeitig, vom atlantischen bis zum pacifischcn Ocean die Flammen in die Höhe schießen, und jede palastartige Residenz wird von dem sich erhebenden Volk zerstört werden. Wehe denen, die eS versucht haben, diese Fluth der letzten sechs Monate aufzuhalten. Die garmer bereiten sich darauf vor. Sie verkaufen hier und da ein Pferd oder eine Kuh um Gewehre damit zu kaufen. m ni m Ausland. BlutigerZusammenstoß. W i e n, 3. Vfai. Ein blusiger Zu.sammenftoß zwischen Arbeitern und GenSdqrmen fand in giedlitz, Böhmen ffattvo seit den Vaifag-Demonstra jionen Unruhen herrschen. Ein Ar heiter wurde bei dem Krawall getödtet nnd eine Anzahl Perssnen wurden auf Heiden Seiten verletzt. ES sind Truppen zur Unterstützung der GenSdarmen abgeschickt worden. tz Ein neueö Erdbeben. Athen, 3. Mai. Abermals hat gestern Abend eine heftige Erderfchüt terung stattgefunden, die sich auf fast die sämmtlichen Distrikte erstreckte, die bei den früheren Erdbeben heimgesucht wurden und viele Gebäude, die vorher nur theilveise beschädigt worden wa ren, sind jetzt ganz eingefallen. Weitere Verluste an Menschenleben sind aber

nicht vorgekommen, da die meisten Leute nur noch im Freie kampiren. DaS Erdbeben hat eine ganze Anzahl merkwürdiger Naturerscheinungen im Gefolge gehabt. So sind in

Aidipso mehr als hundert heiße Quel len entstanden, , die eine Temperatur von 115 bis 180 Grad Fahrenheit haben. In LokriS hat sich ein ungeheurer Abgrund geöffnet, der sich von Larymna bis nach dem cynäischen Vorgebirge, volle 50 Kilometer, erstreckt, dabei ist die Küste an vielen Stellen ganz bedeutend eingesunken oder zurückgetreten. Ein russisches Kriegsschiff ist damit beschäftigt, Lebenömittel und Holz nach den zerstörten Distrikten zu schassen, letzteres um Hütten für die Obdachlosen zu bauen. Wieder eineBombe. L ü t t i ch, 3. Mai. Inder Wohnung deS Dr. Renson, in der Rue de ka Paix, erfolgte heute Abend eine Dynamit-Ezplosion, durch welche daS Gebäude fast vollständig zerstört und der Doktor und seine Gattin schwer verletzt wurden. Durch die Explosion wurden auch die Fenster verschiedener benachbarter Häuser zerschmettert. Biö jetzt ist keine Spur vorhanden, die zur Ermittlung'deö Attentäters führen könnte. Dr. Renson hat mit Politik nichts zu thuen und so weit wie bekannt' auch keine Feinde. Wie die Polizei in Erfahrung gebracht hat, fanden der Doktor und seine Frau, als sie vom Souper nach Hause, zurückkehrten, eine Höllenmaschine mit brennendem Zünder im HauSgange. Dr. Bodard, ein Freund, ver sie begleitete und Frau Renson sprangen erschrocken zur Seite, während Dr. Renson die Maschine aufhob und den Versuch machte, den brennenden Zünder zu löschen. Derselbe war jedoch schon zu weit heruntergebrannt und die Maschine ezplodirte mit furchterlicher Gewalt, ehe der Doktor seine Absicht ausführen konnte. Derselbe wurde zu Boden geschleudert und erlitt verschiedene schwere Verletzungen an der Brust, da? rechte Bein wurde ihm zerschmettert und daS Gesicht fast zur Unkenntlichkeit zerrissen. Die ihn behandelnden Aerzte erklärten, daß er nicht mit dem Leben davon kommen werde. Frau Renson erlitt eine nicht minder gefährliche Verletzung am Arm und Dr. Bodart eine solche am Bein. Dr. Renson ist Mitbesitze? 'eines Kohlenbergwerks in der Nähe von Lüttich und sein Vater ist der Bürgermeister der Stadt. London, 3. Mai. Heute ist abermals eine Höllenmaschine gffunden worden und zwar ganz in der Nähe deS RegierungS - Pulvermagazins in Hyde Park. Die Bombe wurde von der Polizei nach dem städtischen Laboratorium gebracht. Ochissönachrlchten. Angekommen in: London: Maine" von Philadelphia, Mobile" von New Aork. OueenSton: Germanie" von New Jork nach Liverpool. Rotterdam: MaaSdam" von New Sork. New I o r k : Trave" von Bremen. Baltimore? Dresden" von Bremen. Eine Panik unter den Qlaw rocken. Gestern Abend um die Zeit deS abendlichen Appells erschien aus der Polizeiftation Frau Benj. Quackenbusch. 255 vst Washington Str., mit ihrer Richte, der 17jährigen Emma Leer. Die letztere klagte über Fieber und Kopfschmerzen und dazu war ihr gayzeSGesicht mit Schwären bedeckt, tzie meinte, sie hatte die Blattern. Doch kaum war das Wort dem Munde entfahren, da suchte alleS mit möglichster Geschwindigkeit auS ihrer gefährlichen Nähe fortzukommen und Schließer Long weigerte sich das Mädchen aufzunehmen. Man war in solcher Angst, daß man vollständig den Kops verlor. Anstatt den Polizeiarzt zu entbieten oder das Mädchen ln da? DiSpenfa rium zu schicken, suchte man nur mit auen Mitteln der UeberredungSkun st dasselbe zu bewegen, ihre unglückselig

Hiesiges.

.Persönlichkeit anderswohin zu bewegen, nur um sie loszuwerden. . DaS gelang denn auch schließlich und nun läust das Mädchen in der Stadt herum, was, wenn sie wirklich

die Blattern hat, die Ansteckungsgefahr zu keiner geringen macht. Bis heute Nachmittag war kö trotz eifriger Nachforschungen nicht gelungen daS Mädchen zu finden und zur Beob achtung ins Lazarett zu bringen. mBoard of Public Works. Heutige Sitzung. - Der Board nahm die nachfolgenden Pläne endgiltig an : ' ' Gradirung und Chaufsirung der 1. Gasse westlich von McGinniS Str., zu McCanley Str. Länge 418 Fuß, Breite 15 Fuß. Angebote werden bis zum 28. Mai entgegengenommen. Backsteinpflasterung der 1. Gasse nördlich von North Str., von Illinois zu Meridian Str. Länge 390 Fuß, Breite 15 Fuß. Angebote bis zum 28. Mai. Asphaltpflasterung der New Sork Str., von Blake zu West Str. Es wurde eine Remonstration eingereicht. Der Board beschloß aber die Verbesserung. Nun haben die anwohnenden Grundeigenthümer und nur diese, 10 Tage Zeit dagegen zu remonstriren. Im Falle sie keine $ Mehrheit haben, werden Angebote bis zum 28. Mai entgegengenommen. Länge 1746 Fuß, Breite 40 Fuß. Asphaltpflasterung der 10. Str., von Pennsylvania Str. zu Talbott Ave. Lange 265 Fuß, Breite 24 Fuß. An gebote bis zum 28, Mai.. ASphaltpflasterung der 12. Str., von Meridian zu Pennsylvania Straße. Lange 218 Fuß, Breite 24 Fuß. Singeböte bis zum 28. Mai. Cement-Trottoirs für die Südostfeite der Kentucky Ave.,. von Illinois zur Maryland Str. Länge 526 Fuß, Breite 15 Fuß. Angebote bis zum 28. Mai. Die Crystal Jce Co." hatte für die Backsteinpflasterung der Wabafh Str. von Missouri zur Mississippi Straße petitionirt. Eine Deputation von Grundeigenthümern veranlaßte den Board, die Verbesserung nicht anzuordnen. Cement. TrottoirS für die Ostseite der Park Avenue von 11. oder 13. Straße zur Bruce oder 15. Str. Länge 654 Fuß, Breite 6 Fuß. Angebote werden bis zum 28. Mai entgegengenommen. Der Board ersuchte den Sicherheitsrath, dem BesprengungS - Inspektor Scholl Polizeirechte zu gewahren, damit er solche Personen arretiren könne, welche Abfälle, KieS etc. auf schichten Wagenkasten fahren und die gePflasterten Straßen verderben. Der Board bewilligte die nachfolgenden Zahllisten. Für Straßenverbesserungen tz313.60. Für Brücken - - - - $166.78. Für Abzugskanal - - $125.56. Der Straßencommissar beschäftigte 26 Arbeiter und 25 Fuhrwerke. 3m Brückendepartement find 7 Zimmerleute, 1 Arbeiter und 2 Fuhrwerke be schäftigt. Der Bankprozeß. Die Verhandlungen in dem BankProzeß gehen ihren gewohnten Gang. Gestern wurde Receiver HawkinS inS Kreuzverhör genommen und LewiS I. Robinson, der Bankkafsierer, wurde wieder als Zeuge aufgerufen. Seine Aussagen bewegten sich ganz in dem Nahmen derjenigen, die er beim ersten Male machte. Note auf Note wurde vorgenommen, verlesen, notirt und bei Seite gelegt. Anwalt Winter nimmt jeden einzelnen Betrag zu Papier und daS Kreuzverhör deS Zeugen scheint also allem Anschein nach einige Tage in An spruch nehmen zu sollen. Die Geschworenen konnten sich mit einigen Ausnahmen kaum wachhalten. Die Einwände und Proteste der Bertheidigung wurden vom Richter ohne Ausnahme zu Gunsten der RegierungSVertreter entschieden. Cchön und rein Soll daö HauS stets sein! Die besten Bürsten dazu kauft man bei H. Schmedel 420 Oft MeSarty Ck. VortsolioS No. 10 und 11. sied einstrossen.

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