Indiana Tribüne, Volume 17, Number 224, Indianapolis, Marion County, 3 May 1894 — Page 2

WVZana MZMne.

gr-,: irr'T. iTäglich und Scnntgs. .Die tägliche Iriifiee" lofttt durch den Träge, B Gents per Woche, die EonntagSTribSne t EentS per Woche. Beide zusammen Hi SentS oder Cent per Monat. PerPost?z:;chiktinVo? anbe,ahlnng V per Jahr. Ossiee : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 3. Mai 1894. ' Unamerikanische Jntolercn;. i Die südlichen Baptisten sind wuthkntbrannt, weil Gouverneur Northen von Georgia, der ein prominentes Mitglied ihrer Kirche ist. den Katholiken Patrick Walsh zum Bundessenato? ernannt hat. Der Gouverneur hat sie für ihre . Anmaßung zurechtgewiesen, aber daS wird sie nicht zum schweigen bringen. - Der 'Mst, der Unduldsamseit streift durch das Land und läßt sich nicht durch die gesundesten Argu mente in seinem Wühlen aufhalten. Wir stoßen .immer auf beschränkte Menschen,' die Andersdenkende : hassen und . verfolgen würden, wenn sie 1 die Macht dazu hätten, aber nur hin und wieder rotten sich-diese Leute zu gemeinsamemHandeln zusammen. Dann können sie gefährlich werden und es ist die. Pflicht aller liberalen Bürger,. sich zu vereinen und den Feind mit Macht zu bekämpfen. ' Unduldsamkeit ist . ein häßliches ,Ding, in welcher Form sie auch auftre,ten mag. Ein Mann, der es nicht verIstehen kann, daß Andere anders denifcn als er selbst, der die freie Aeüßerung von Meinungen, die von den sei'nigen abweichen, unterdrücken will, ist jimmer ein kleinlicher, wenn nicht ein 'schlechter Charakter. Religiöse Jnto,leranz ist in unserm Zeitalter die ischeußlichste ' Form der . Engherzigkeit .und Ueberhebung, die in der eigenen jPerson -unantastbare Vollkommenheit erblickt und. jeden Andersdenkenden .mit mitleidiger Verachtung betrachtet. Seit mehr als hundert Jahren haken die Ver., Staaten eine Versassung, m der' kein . Wort von Religion -steht. Generationen sind gekommen und geganzen, ohne' daß an die Möglichkeit gedacht worden wäre, eine Aenderung herbeizuführen. Und heute erheben diese Baptisten ihre Stimmen, um ein Mitglied ihrer Sekte anzuklagen, es habe einen schmachvollen Treubruch begangen, .indem es den Mann zu einem hohen Amt ernannte, den es für den geeigneten hielt, ohne zu fragen, zu welchem Glauben er sich bekenne und in welcher Weise er zu demselben Gott bete, den Baptisten wie Katholiken verehren.- Ihre Wuth mag noch dadurch erhöht werden, daß Senator Walsh ein Eingewanderter ist, denn religiöse Unduldsamkeit und Fremdenbaß gehen immer Hand in Hand und sind nur verschiedene Arten derselben niedrigen Denkweise. - Es handelt sich hier nicht darum, daß dieser Angriff gerade gegen einen Katholiken gerichtet ist, das Gravirende besteht darin, daß ein derartiger Angriff überhaupt gemacht werden kann. Es sollte als derart unamerikanisch gelten, daß kein Amerikaner auch nur einen Augenblick den Vorwurf auf sich sitzen lassen sollte, an einem solchen Unternehmen betheiligt zu sein. Aber gerade die Amerikaner stellen das größte Kontingent zu den Vereinigungen nach Art der Amen can.P?otective Association-, die unter stai Deckmantel des Patriotismus die vaterländischen . Institutionen angreifen und unter der Maske des Christenthums für unchristliche Ideen Propaganda machen. Sie predigen das Evangelium der Engherzigkeit, der anmaßenden Ueberhebung und Selbstgerechtigkeit, des Pharisä'erthums, von dem im amerikanischen Volkscharakter ein gut Theil mehr steckt als in dem der meisten anderen Nationen. Gegen solche Bestrebungen ' müssen sich alle . die Bürger zum Kampfe rüsten, welche Liberalität nicht als leeres Schlagwort betrachten. Die Frage, zu welcher Religion sich ein Mann bekennt, sollte jedem echten Amerikaner nicht über die Lippen kommen können. Wenn irgendwo in der Welt, so. sollte hier jeder Mensch den religiösen Ansichten huldigen dürfen, die er, für die richtigen erkennt. Das ist eine Frage, die er nur mit seinem Gewissen und seinem Herrgott, abzumachen hat; kein Anderer hat da hineinzureden, ,wenn er nicht um seinen Rath gefragt wird. Im politischen Leben handelt es sich nur darum, ob die Männer, die wir mit Aemtern betrauen, tüchtig und ehrenhast sind . Wer mehr verlangt, wer einem sonst sähigen und ehrlichen Menschen die Berechtigung absprechen will, ein öffentliches Amt zu bekleiden, weil derselbe zu einer anderen Kirche gehört, der. ist des amerikanischen Bürqerrechts unwürdig, co er hier geboren oder eingewandert ist. (R. Y. St.-Z.) Nnjulängllcher NettttngSdtenst. Man kann im Ganzen durchaus nicht .sagen, däß unsere offineller Küsten -Rettungsdienst ein .schlechter wäre. Im Gegentheil sieht er im Vergleich zu den entsprechenden -Ein-richtungen in den meisten ' anderen Ländern sehr hoch. Aber kürzlich? Ereignisse haben doch wieder cindringlich gezeigt, daß er noch mancher Vervzllkommnungen und Erweiterungen bedarf. . - - - - . -. ? . Die? ÄettungSmannschaften ' werden alljährlich anx 1. Mai entlassen und erst am 1. September wieder amtlich angestellte. Das : ist wenigstens 'die allgemeine Regel. ' .Es .. wird. . nun neuerdings darauf hingewiesen, daß auch im August theuweise recht heftige Stürme vorkommen,. und daher der Rettungsdienst spätestens am 1. Au ' gust wirder beginnen sollte. , Außerdem hat der bedeutende Menm r I I - fsfcnnuiL weiser veim lernen aro

Ztn Sturme namentlich' an der Küste von New Jersey entstand, eine Agitation in allen. Seehafen-Plätzen und Sommervergnügungs Orten der nord-atlantischen Küste für die Verlängerung der Dienstzeit sowohl wie für die Vergrößerung dieses Dienstes hervorgerufen. Bei dem bekannten Untergang des Schooners Mary F. Kelly- auf der Höhe von Asbury Park sind z. B. vier Seeleute nur 30 Fuß vom Gestade entfernt ertrunken, während Hunderte von Menschen am Strande standen und ihnen keinerlei Hilfe leisten konnten. 24 Seeleute sind an der. New Jerseyer Küste in einer Gegend, wo sich vier gegenwär tig unbenutzte LebensrettungsStationen befinden, im Umkreis von 10 Seemeilen umgekommen.. Solche Beispiele ließen sich noch mehr anführen, und bei allen Sparsamkeitsrücksichten. welche zur Zeit bei officicllen Bewilligungen die Loosung geworden sind, ist in dieser Sache Knickerigkeit sicherlich übel angebracht! '" k ' Sin Missionär alS Herrscher. Im Stillen Ocean, südlich von Sitka. liegt das stürm- und wogenumbrauste Eiland Annette, auf welckem der englische Missionär Rev. William : Duncan souverän über den Stamm der Meilakahtla-Jndianer herrscht.' Jahrzehnte 'der aufopfernd sten Arbeit -seitens dieses Mannes waren nothwendig, um diesen Stamm, welcher einst zu den wildesten Rothhauten vonBritisch-Eolumbien gehörte, für die Cultur zu gewinnen, und Rev. Duncan hat. diesesResultat allein durch seine hingebende Thätigkeit erzielt, so daß sein Name würdig ist, neben dem Priester Damien' genannt zu werden, dessen hingebendes Wirken unter den Aussätzigen von Molokai die Bewunderung der civilisirten Welt erregt hat. Bor 37 Jahren begann Rev. Duncan, ein Prediger ter englischen Hochkirche, seine Thätigkeit unter den Metlakahtlas. welche damals in Britisch Columbien unweit deS Mt. St. Elias ansässig waren. Vor-dem Beginn feines Missionswerkes wurde er von den Be amten der Hudson Bay Company auf daS Gefährliche, seines Unternehmens aufmerksam gemacht, allein keine Warnungen vermochten ihn in seinem Vorhaben wankend zu machen. Die Indianer und besonders die MetlakahtlaS waren damals von einer erschrecklieben Wildheit und ihr Blutdurst trat besonders in den Kriegen der Stämme unter einander zu Tage. Während sie keine Kannibalen waren in dem Sinne, daß sie das Fleisch erschlagener Feinde Zlubereiteten und verzehrten, herrschte unter ihnen doch die schauerliche Sitte, den gesallenen -Feinden Arme sowie Beine abzuschneiden und Fleischstücke von denselben abzureißen und zu essen. Sie thaten dies in dem Wahn, daß dadurch ihre eigene Stärke und Tapferkeit rrhöht würde. In der Wuth bissen sie

nicht selten Flelschstucke aus ihren eigenen Armen. Um 'sich vor den Ueberfällen dieser blutdürstigen Wilden zu schützen, hatten die Beamten der Hudson Bay Comvanv ihre festen Blockhäuser mit hohen Pallisaden umgeben und die Zugänge mit Geschützen armirt. In einem solchen Fort schlug der kühne Missionär seinen Wohnsitz auf und besuchte während der Tagesstunden die Indianer, um vor allen Dingen sich ihre Sprache anzueignen. Nicht selten mußte er auch bei Tage sich in das Fort flüchten, um nicht massacrirt zu werden, und häufig das Gewehr zur dessen Vertheidigung in die Hand zu nehmen. Nur langsam schlugen die Lehren des Missionärs in dem wilden Stamme Wurzel, allein der wackere Mann scheute weder Gefahren noch Mühen, und der Erfolg blieb schließlich nicht aus. Die Indianer gewöhnten sich allmälig an ein geregeltes Leben und heute haben sie eine bemerkenswerthe Cultur erreicht. Im Laufe der Jahre wurde Rev. Duncan der absolute Herrscher der Metlakahtlas und erreqte dadurch bei der Hochkjrche in England Anstoß, welche in Folge, dessen. die.. Zügel straff anzog. Dies sagte dem Missionär durchaus.nicht zu und als schließlich die' Zustände uneriräglich wurden, wanderte er vor fünf Jahren mit dem ganzen Stamme nach der damals unbewohnten Insel Annette aus, nachdem er von der Regierung in Washington die Zusicherung erhalten hatte, daß er und seine Indianer die Insel als freies Eigenthum erhalten sollten. Die Abtretung ist inzwischen geschehen. : Die Insel ist ungefähr 50 Meilen lang bei einer Breite von 25 Meilen. Im Innern erhebt sich ein schneebedeckter Gebirgszug, während die KUstengebiete mit Fichten- und Cederwäldem bestanden sind. Das Klima ist rauh und deshalb eignet sich die Insel nur zur Ansiedelung für Kinder, des hohen Nordens, welche an die eisigen Stürme des Oceans gewöhnt sind. Seit ihrer Besiedelung durch die Metlakahtlas weist die Insel zahlreiche Verbesserunaen auf. ' Zuerst ließ Rev Duncan für die Indianer Häuser bauen, bei deren Einrichtung die Eigenheiten der Rothhäute wohl beachtet wurden. Demnächst, wurde eine Sägemühle errichtet und der Fang sowie. die Conservirung von Fischen planmäßig betrieben. Ein jeder Indianer erhielt an diesem gemeinschaftlichen' Unternehmen einen Antheil, welcher. der von ihm geleisteten Arbeit entsprach, und Alle erfreuen sich heute eines bemerkenswerthenWohlftandes. ' :-: l J . Nach vielen.. Jahren des Verweilens unter seinen . Rothhäuten ist der greise Missionar kürzlich nach dem amerikanischen Festlande gekommen, um Materialien, Maschinen und Geräthe, welcher ' er jn seiner eigenartigen Colonie bedarf, einzukaufen. . Seinen Mittheilungen zufolge zählt dieselbe zur Zeit 800 Indianer und nimmt diese Zahl stetig zu, da Rothhäute . aus Alaska nach Annette Island herüberkommen. In diesen erblickt Rev. Duncalv tzbrigens kaum einen wünschensweriln Zuwachs, da sie früher von den Küste Händlern Schnaps zu beziehen gewohnt

nQren und'eln schnapsenber Indianer gewöhnlich die Lust zum Arbeiten verlrert. Aus diesem Grunde ist das Feuerwasser auf der Insel auf das Strengste verpönt und auch das Kartenspielen wird nicht geduldet. Binnen Kurzem wird Rev. Duncan mit einer Anzahl von Dampfmaschinen

naÄ seinem meerumvrausten nicireicn zurückkehren und die Boote mit denselben ausrüsten, so daß die Metlakahtlas dann den Fischfang in ausgedehnterem Maße betreiben können. Sogar elektrische Licht soll ihr Dorf erhalten. Rev. Duncan hegt die feste rwartung. daß sein Jnselreich in nicht lanaer 3eü der amerikanischen Civilisation zum Credit gereichen wird. Interessante Dünger Industrie. In Velvidere, N. I., besteht ein merkwürdiges Kunstdünger - Geschäft, das mit einem. Hinrichtungs-Jnstitut für Pferde verbunden ist. Denn alte, dienstuntauglich gewordene Bauerngäule haben die unglückliche Bestimmung, . den Rohstoff dieses Geschäfts hauptsächlich liefern zu müssen. Landwirthe, welche nicht wissen,was sie mit ihren abgerackerten, ausgemergelten Gäulen anfangen sollen, können solche dort zu $1.50 bis $2 das Stück verkaufen und später, wenn es ihnen beliebt, den Kunstdünger einkaufen.um damit das Wachsthum ihrer Saaten noch directer zu fördern, als das Pferd bei feinen Lebzeiten vermochte. Dieses Geschäft kauft alle alten Pferde, die es irgend kriegen kann.und macht trotz der schlechten Zeiten stets qroße Profite. Denn aus jedem alten Gaul lassen sich durchschnittlich 500 Pfund, "also etwa eine Vierteltonne, Kunstdünger erzielen, und der Preis des letzteren schwankt zwischen $20 und $35 vroTonne. Es werden verschiedene Qualitäten Kunstdünger hergestellt,, und je nach dem Mischungsverhältniß ist der Preis niedriger oder höher. Auch werden die Prosite nicht am Dünger allein gemacht. Doch führen wir die Leser einen Augenblick in das Institut selbst! Ein Theil des Gebäudes ist als das Todtenhaus" bekannt, und hier ist beständig ein Scharsrichter" beschaftigt. Das zu tödtende Pferd wird aus dem Schuppen, wo es zeitweilig untergebracht war, hereingeführt, an einen Pfosten gebunden und ihm dann die schwarze Kappe" über den Kopf gezogen. Darauf führt der Henker einen wohlgezielten Artschlag auf den Kopf, und das Thier stürzt zusammen. Nun wird ihm noch der Hals durchgeschnitten, und die Abschlachtung ist vollbracht. . Darauf wird die Haut abgezogen, welche eztra an Lederfabrikanten verkauft wird und schon mehr einbringt, als das ganze Thier ursprünglich den Düngerfabrikanten gekostet hat. Das Fleisch wird, wenn es irgend welches Fett enthält, gekocht, und das Fett abgesondert, um gleichfalls eztra verwendet zu werden. Darauf wird das Uebrige in einen Keller geworfen, wo man es drei Monate lang liegen läßt und mitPottasche und Gyps behandelt, wodurch die Fäulniß gefördert wird. Die Knochen aber werden besonders zermalmt, und das Pulver davon gibt, mit mehreren Chemikalien vermischt, den Knochen-Kunstdünger", welcher wahrscheinlich der beste seiner Art ist. Alle verwendeten Stoffe sind übrigens wohlfeil. l Diese Anstalt liefert bei Vollbetrieb jeden Tag drei Tonnen Kunstdünger. Obwohl übrigens - hauptsächlich Pferde begehrt sind, wird, auch altes Hornvieh genommen. Sogar schon todte Thiere werden nicht verschmäht, wenn sie nicht zu alt sind. um Vom Jnlande. Das Projekt, eine Bahn von Sheboygan in Wisconsin nach Walda zu bauen, wo dieselbe Anschluß an die Milwaukee und Northern, einen Zweig des St. Paul-Systems, finden soll, hat jetzt greifbare Gestalt angenommen und das Gesuch um Ertheilung eines Freibriefes ist bereits nach Madison abgegangen. Die neue Bahn, welche den Namen Sheboygan und St. Paul Eisenbahn führen soll, wird von einer Gesellschaft gebaut werden, welche von Terry Donaghue.Theodor Eickmann und Frank Rornitz inkorporirt ist. Das Kapital derselben ist . auf 250.000 festgesetzt. In den Ver. Staaten bestehen.dem Census zufolge, LISchiffsWerften, woselbst eiserne und stählerne Skiffe gebaut werden. Das Anlagekapital beträgt 533.900.148 und 10.767 Arbeiter sind an diesen beschäftigt die $6,579.063 n jährlichem Lohn beziehen. Im Censusjahr, wurden 101 Schiffe von 148.929 Tonnengehalt ge baut, die einen. Werth von $13,256,703 repräsentiren. Die größte amerlkanische Schiffswerft, diejenige von Cramps & Sons in Philadelphia, ist indeß nicht in diesen Bericht einbegriffen. Dem Navigationsbureau berichtet diese Firma indeß, daß 6400 Arbeiler angestellt sind, und daß im letzten Jahre Schiffe von 21.400 Tonnen .für die Kauffahrtei-Marine . sowie Schiffe, von 22.300 Tonnengehalt für die Kriegsmarine gebaut wurden. . . Die Farmer in der. Umgegend von Jndependence und Arapahoe, kleineLandpostämter in dem Alegama Gebiete in Oklahoma sind ; in letzter Zeit von einer organisirten Bande Pferdediebe heimgesucht worden.welche nicht, weniger als ein halbes Hundert werthvoller Pferde gestohlen haben. Die Bewohner jener Gegend bildeten Vigilanz Ausschüsse, und diese fanden am . Dienstag eine Spur der . Diebsbände, welche in der Richtung auf das tezanische County Greer führte. Sie holten die sieben Diebe mit zehn gestohlenen Pferden zwanzig Meilen von der texanischen Grenze ein,-, ümzingelten sie in einem, Cederngehölz tödteten fünf Mitglieder der Bande und nahmen die letzten, beiden gefangen. . Sie führten sie an "einen 'geeignet erschetnenden Baum knüpften sie daran auf und. selten, sie. mit auf den Rücken ge

bundenen Händen auf je ein Pferd; darauf wurden die Thiere hinweggetrieben, und die beiden Pferdediebe waren gehängt. Schließlich durchlöcherten die Vigilanten.die beiden Leichen mit Schüssen und ließen sie den Thieren, des Waldes zur Beute hängen. Während es zuvor den Anschein hatte, als ob Wm. D. Lohmann, welcher als früherer Kassirer des Brooklyner Accise-Departements $19,400 oder mehr veruntreute, seinen anfänglichen Entschluß, ohne die üblichen Äuslieferungs-Formalitaten nach Broollyn zurückzukehren, auf Veranlassung gewisser Politiker geändert hätte, traf später die Meldung ein.daß er Toronto in Begleitung eines GeHeimpolizisten verlassen habe und in Broollyn eintreffen werde. Auf die bloße Anklage des Großdiebstahls hin. die jetzt gegen ihn vorliegt, hätte Lohmann nicht ausgeliefert werden können rnd eine gravirendere Befchuldigung hätte seitens der Grand Jury erhoben werden müssen. Aus diesem Grunde sollen Personen, die als Loh mann's Mitschuldige verdächtigt werden. ihn aufgefordert haben, den Geheimpolizisten Zundt nicht nach Brooklyn zu begleiten. Jetzt, da die Sache die entgegengesetzte Wendung genommen, werden Diejenigen, welche durch Lohmann's Diebereien in erster Reihe profitirten. Alles aufbieten, um ihn zu bewegen, die ganze Schuld auf sich zu nehmen und auch fernerhin den Sündenbock zu spielen. Ob sie in diesem Bemühen erfolgreich sein werden.bleibt abzuwarten. Die Annahme ist vorherrschend, daß der Ex-Kassirer von Anderen zumStehlen veranlaßt wurde und daß der größere Theil seines unehrlichen Gewinnes in die Taschen bekannte? Beutepolitiker sloß, die nur zu froh waren, als sich Willem" in's Ezil begab, denen sein Ausenthalt seit Monaten bekannt war und die seine Rückkehr um jeden Preis zu hintertreiben suchten Da die Accisekasse stets eine der ergiebigsten Quellen war.wird Lohmann, falls er ein volles Gestandrufe ablegen sollte, mehrere Politiker in eine höchst unangenehme Lage zu bringen vermögen. Den guten Nathgeber Will jetzt Ex-Accisepascha John Schliemann spielen, welcher in Abrede stellte, daß er die Stadt zu verlassen beabstchtigte. Billy sollte meiner Ansicht nach ein umfassendes Geständniß ablegen und sich der Gnade des Gerichtshofes anheimstellen meinte John. Auf die Frage, ob er glaube, daß Lohmann auf Betreiben Anderer" gestohlen habe, antwortete Schliemann bejahend.

Um Propaganda für die Einführung des deutschen Turnsystems in den öffentlichen Schulen von SpringsZeld in Massachusetts zu machen, veranstaltete der dortige Turnverein unter Mithilfe der Turnvereine Holyoke und Vorwärts von Holyoke in der City Hall von Springfield ein Schauturnen mit großartigem Erfolge. Nicht weniger als 2000 Personen füllten die geräumige Halle und unter diesen waren allein 300 Lehrer und Lehrerinnen der öffentlichenSchulen von Massachusetts, unter FUhrung des der deutschen Turnerei freundlich gesinnten Schul-Superin-tendenten T. M. Ballot. Ferner waren anwesend der ganze Stadtrath, verschiedene Staatsbeamte und son stige einflußreiche Leute. Bürgermeister Kendrick hielt die Eröffnungsrede, worin er die Vortheile des Turnens hervorhob und sämmtliche Anwesende dringend bat, den Vorstellungen die größtmögliche Aufmerksamkeit zu schenken. Diesem Wunsche wurde entsprochen. Die mit Eleganz und Genauigkeit ausgeführten Leistungen der Jünger Jahn's waren für die meisten der Anwesenden ganz neu und sie wirkten so belebend auf die Zuschauer, daß diese nach jeder Nummer in Jubel ausbrachen. Die Schlußrede hielt der Schulsuperintendent Ballot, der die verschiedenen Systeme besprach und die Einführung des putschen Systems in den öffentlichen Schulen in nahe Aussicht stellte. Auch empfahl er die Vertheilung der Berichte der Professoren Hitchcock von Amherst, Hartwell von Boston und Sarquil von Cambridge, welche als Beobachtungs-Comite von Massachusetts in Milwaukee und Chicago letztes Jahr fungirten und dem deutschen Turnsystem den Vorzug geben. Leituna und Arrangement des Schauturnens lag in den Händen der Turnlehrer Haug von Springsleld, Eger von Holyoke und Schubach von Springdale. Vom Auslande. Vor dem Kriegsgerichte des 15. Krmeecorps in Marseilles wurde dieser Tage ein interessanter Fall verhandelt. Ein Quartiermeister des 33. Artillerie-Regiments des 15. Armeecorps war im Jahre 1886 sahnenflüchtig geworden und ins Ausland entkommen, nachdem er 500' Francs auS der Kasse seiner Compagnie entwandt hatte. Der Betrag war von seiner Familie sofort ersetzt worden. Von Gewissensbissen geplagt, kehrte der Deferteur unter dem angenommenen Namen Luchonet bald wieder über die Grenze zurück und ließ sich als Schweier., in die Fremdenlegion anwerben. Inzwischen war er in Contumaciam zu 20 Jahren Zwangsarbeit und militärischer Degradation verurtheilt worden. Der angebliche Luchonet wurde als gemeiner Soldat - nach Tongking aesandt und zeichnete sich hier durch Tapferkeit und gute Führung aus, er wurde zweimal verwundet, einmal in der Tagesordnung der Division genannt und kehrte als Feldwebel und mit der militärischen Medaille ausgezeichnet zurück. Zum größten Erstaunen seiner Kameraden von der Legion stellte, er sich unter seinem richiigen Namen als Gefangener zur Abbüßung.der Strafe von 20 Jahren ZwancMrbeit und . nun wurde ein neuer Proceß eingeleitet. Mit Rücksicht auf die vorzüglichen Dienste der letzten Jahre erfolgte die Freisprechung des ehemaligen Deserteurs.

5 in merkwürdiger Fall bat sich in Neutitschen in Mähren zugetragen. Dort wurde ein gewisser Josef Skarke vom Strafgericht wegen Verbrechen des Raubes und des Diebstahls längere Zeit steckbrieflich verfolgt. Ungefähr um die Mitte des vorigen Jahres verhaftete man ein Individuum, das man für den Skarke hielt. Vor die Geschworenen gestellt, wurde der vermeintliche Skarke, der sich Wallenburg nannte und die ihm zur Last gelegten Verbrechen auf das Entschiedenste leugnete, zu lebenslänglichem Kerker verurtheilt, nachdem ihn die Stiefeltern, derTaufpathe, der Firmpathe, der Lehrmeister und eine Anzahl früherer Mitschüler als den Skarke agnoscirt hatten. Nach der erfolgten Verurtheilung erklärte der'Mann, er heiße wohl nicht Wallenburg, noch weniger aber sei er der Skarke, für den ihn Alle halten, er sei in Wahrheit der Schuhmacher Florian Back aus Groß-Wenkheim in Bayern. Nun wurde eine neue Untersuchung eingeleitet, und diese ergab, daß man in der That den Back vor sich habe und daß seine Angaben vollkommen richtig feien. Daraufhin ist nun Back vom Neutitscher Gerich! freigesprochen worden. VoreinigenJahrenerregte die Flucht des minderjährigen Grafen GeorgKarolyi. des ältesten und einzigen Sohnes des bekannten Magnaten Grafen Stefan Karolyi, Sensation. Der junge Graf war aus BudaPest mit einer kleinen Schauspielerin des ungarischen Volkstheaters,Namens Boriska Frank, nach Amerika durchae-

gangen, wo er dieselbe heirathete. Er kehrte vor einigen Jahren zurück, um die Verzeihung seiner Familie zu erlangen, und wurde von derselben nach Görz Znternirt. Nun meldet das ungarische Amtsblatt, daß auf Ansuchen der ffamilie die Minderiäbriakeit über den seither majorenn gewordenen Grafen verlängert wurde, so daß derselbe nicht in den Besitz seiner Familienrechte gelangen kann. 5k n N e a a ! o ereianeie sich, ein Aufsehen erregender Vorfall. Während des Eliteballfestes des dortigen Burgervereins drangen Nachts bewaffnete Carablrnen ,n den Ball saal, um einen der geladenen Gäste ?u verhaften, der seit etwa einem Monat mit großem Aplomv als Graf Mascmr aufaetreten war. Der anaeb liche Graf suchte der Verbaftuna Widerstand zu leisten, doch wurde ihm der rasche aus der Tasche gezogene Revolver entrissen. Der Volnei M mit dieser Verhaftung ein wichtige? Fang gelungen, denn der hochelegante Graf Mascini entpuppte sich als der veruchtigte, wegen mehrerer Bluttha ten von der Polizei längst verfolgte Brigantenchef Giuseppe Tribori. Erst kürzlich plünderte er mit seinen Ge nossen die kleine Eisenbahnstation Ge sace, vollständig aus. wobeider dor tige Verkehrsbeamte Bersace ermorvet wurde. AlsneulichderSchnellzug Werby-London Mit der Gesckwin digkeit von 50 Meilen die Stunde seinem 'Ziel zumgte.swrzten aus dem Sa lonwagen plötzlich einige Damen schreckensbleich ins Rauchzimmer und riefen um Hilfe: Ein Wahnsinniger war im Wagen und wollte die Damen zum Fenster hinauswerfen. Bald ermitteile man, daß der Unglückliche ein Arzt aus Matlock Bridge war. der sich aus ver Hochzeitsreise befand. Er war am selben Morgen getraut worden; die unglückliche zunge Frau befand sich un ter den Damen, welchen der Wabnsin nige zu Leibe wollte. Die Lage war höchst bedenklich. Der Tobsüchtige stieß gräßliche Drohungen aus, fuchtelte mit einem Messer in der Luft herum und zertrümmerte die Sessel und die Leuckter. Der Abgeordnete Sir ThomasRoe. welcher mit zwei Neffen im Rauchzimmer saß. machte endlich mit Aufbietung aller Kräfte denWahnsinnigen dingsest. wahrend die reisenden Damen das un glückliche Childwise" beruhigten und trösteten. In London wurde dann der beklagenswerthe Hochzeitsreisende in eine Anstalt gebracht, die junge Frau fuhr in ihre Heimath zurück. Ein entsetzlicher Unglücksfall hat sich In dem Hamburg!schen Dorfe Allermöhl ereignet. Mehrere junge Mädchen traten, nachdem sie im Freien ein Plauderstündchen gehalten. gegen 9 Uhr Abends auf dem Elbdeich den Heimweg an. Plötzlich scheuten die Pserde. welche vor zwei den Deich entlang fahrenden Wagen gespannt waren. Bei dem Versuch, die Thiere zu halten, rissen. die Zügel, und im vollen Galopp sausten die Thiere auf dem schmalen Deiche dahin. Die Pferde sprangen, als sie die Mädchen erreicht, zur Seite und die Wagen stürzten die 21 Fuß hohe Böschung hinunter, die fünf Insassen und vier der jungen Mädchen unter sich begrabend. Alle neun Personen haben mehr oder weniger schwere Verletzungen davongetra gen. Ein Baumeister brach drei Rippen und verletzte sich die Lunge. Einem Mädchen wurde der Unterschenkel zerschmettert. Einem anderen Mädchen waren die Kleider wahrscheinlich durch die Hüstritte der Pferde, .buchstäblich vom Körper gerissen, , der ganze. Leib und das ganze Gesicht zertreten. Der Zustand mehrerer der Verunglückten ist ein hoffnungsloser. fcln Proze ß, wie er riesenhafter wohl noch nicht da , war, ist vor dem Civilgericht in Rom eingeleitet worden. Nicht weniger als rund 100.. 000 Personen bilden die klägerische Partei, und ca. 65 Millionen Lire sind daö Klageobject. Es handelt sich.um die Klage sämmtlicher Eisenbahnbeamten Italiens gegen die Regierung und die italienischen Eisenbahngesellschaften, in Sachen des Deficits der Beamten-Pensions--und Unterstützungskassen. Diesks Deficit wurde bereits wiederholt in der italienischen Kamnier bespröchenz es 'besteht auch eine eigene, 'im Jahre 1885 von der Regierung ernannte Un terluchungskommission. welche . .il'aö

Das Geheimniß der Kraft. t n,nc 1 r - 1 iaxI i1 i II Qn acht Akten ) ' U(A(i Yq?1J nrinn md wm -M zMWK UurW . Y'Z 'l V7 -v 77P 5' UJVVwiü. Äa . r I mmm 7 ( - 2 . 1 c ILKI W& I V " X J r ' T 7 M 7j I f r I, vc I TZ. 1 " . ' 5 r. L-Mi pJr f&y ' ' rfcV ( J -3 Jt 3 11 M y F7 " ' i i fi T'n i!

3. Akt. Sie machen die schwierigsten Kunststücke vor, Sie stellen sich gar auf den Kopf. Auf schimmernder Glaösäul', schwank wie ein Rohr DaS kann gewißlich kein Tropf. Denn dazu gehört Kraft, erzeugt durch den Gebrauch von Johann Hoffs Malzextrakt. , Er hebt die Energie, regt die Ernahrnngs-Muskcln an. verbessert den Appctit und befördert die Verdauung. Er ist gleich Mittäglich für Mann, Weib und Kind. Als Tafelgetrank für Ncconvaleöccnten ist er unvergleichlich. Käufer werden vor Betrng und Enttäuschung gewarnt. Sle müssen darauf bestehen, den ächten Artikel z,l erhalten, derselbe ist kenntlich durch Signatur Johann Hoff" am Flaschenhals. Eiöner öc Mendelson Co., Agenten, 152 & 15 Franklin Str., N. Y.

vteljähriger Arbeit das Deficit bestätigt hat. Ueber die Art und Weife, wie es zu decken ist, hat man sich aber noch nicht zu einigen vermocht. Im Jahre 1835 wurde durch die Regierung angeordnet, daß jährlich 2 pEt. des Staatsantheils der Mehreinnahmen des Bruttoertrages der Eisenbahnen zur Deckung des Deficits der Pen-sions-und Unterstützungskassen verwandt werden sollen. Die Ersabruna hat aber inzwischen gelehrt, daß diese Erträae nicht einmal em Blertel der Zinsen des Deficits aufbringen, geschweige denn das Deficit selbst zu decken im Stande stno. Damit nun Nicht ln einigen Jahren der sonst-UN ausbleiblicke ??all eintrete, dan Tau sende von Beamten bei ihren fällig werdenden Ansprüchen an dieselben leere Kassen vorfinden, wollen die Beamten es jetzt auf dem gerichtlichen Wege versuchen, den taat und vie Eisenbahngesellschaften zur Abtragung ihrer Schuld zu zwingen. Sie haben zu diesem Zwecke durch ihre über ganz Italien verbreiteten Vereine die notyl gen Mittel gesammelt und die Angele genheit einem Kollegium von sieben zu meist Mailänder Advokaten übertra gen. Großes Aufsehen erregt in der Gegend von Grimma in Sach sen die Verhaftung des Rittergutspäch ters Krobme in Wäldchen. Diese Man nähme der Gerichtsbehörden steht im Zusammenhang mit dem plotzllchenAb leben eines Stiefsohnes des Verhafte ten. des Fähnrichs Lasse, der am Oster samstag auf Rittergut Wäldchen, wo er zum Urlaub wellte, erschossen auf gefunden wurde. In den Zeitungen wurde damals berichtet, dan unvor ich tiges Umgehen mit einem geladenen Gewebe den frubzeltiaen Tod des iun gen Mannes herbeigeführt habe. Eine eingehende Untersuchung die seiuns ver Staatsanwaltschaft zu Leipzig rns Werk aesekt wurde, führte zur Verdat tung des Stiefvaters des Verstorbenen. ?k n Anrolle (Departement Puy-de-Dome) sollte neulich die Hochzeit des Landmanns Jaques Boyer gefeiert werden. AIs der Zug m oer Kirche angelangt war, stürzte eine junge Frau, die ein Kind an der Hand sührte und sich hinter einer Säule versteckt aebalten hatte, vor und besprengte den Bräutigam und die Hochzeitsgäste mit Vitriol. Boyer und dessen Bruder sowie eine der Brautjungfern wurden schwer verletzt, einer alten Frau ein Äuae vollständig verbrannt. Die.Thäterin wurde festgenommen. Sie erklärte, sie habe sich an Boyer. der i.ie treulos verlassen, rächen wollen. In der Klinik des Wiener Professors Weichselbaum fand man neulich bei der Oeffnung der Leiche einer Köchin, die in der Klinik des Profkssors Neumann gestorben war, im Gehirn der Todten eine Revolverkugel, Lie sich längere Zeit dort befunden haben mußte. Wie verlautet. . soll die Köchin vor etwa fünfzehn Jahren in Ungarn von ihrem Geliebten ausEifersucht in den Kopf geschossen sein. Sie wurde nach mehreren Wochen, ohne daß die Revolverkugel entfernt war, aus dem Krankenhause geh.'ilt entlassen und scheint durch die Kugel später in kaum nennenswerthem Maße belästigt . zu sein. Auf der Klinik Neumann wenigstens klagte sie fast niemals über Kopfbeschwerden. 'Die Todesursache .ist auch nicht die Folge jener Schußverletzung gewesen. .' . , : Bedenken Sie, : . . . . ' daß die Wiöconson Central Bahn unbedingt, daö Zutrauen deö Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, ' Milwaukee, St. Paul, ' MinneapoliS und dem Nordwesten ist und fernerhin als die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen wird. ; Sedenlen Sie ferner daß die Wis consin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr GeschäftsPlätze erreicht als irgend eine andere Lmle xtn Rordweften, daß der Speisewagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft als. Raten. Routen, wenden Sie sich an den 'nachften Tjcket Agenten oder an . Jas. C. Pond, Sen. Paff. Agent, Milwaukee Qiß.

Marktbericht.

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