Indiana Tribüne, Volume 17, Number 221, Indianapolis, Marion County, 30 April 1894 — Page 2
"IndZana -UMiwe.
' Er' - Tüglich und Sonntngs. Die tSgliche, Tribüne-kostet durch den Träge, N Cent per Woche, die eonntag?,Tribüne Cent per Woche. Beide ,usamme IS Cent oder SS Senk per?onat. Per Post geschickt in Vor , ubbezahlunz kper Jahr. Ossice : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 30 April 1894. Das Neueste vsm Grünwaaren Schwinvek. Die Wiener Polizeibehörde hat eine weitverzweigte Bande von Gaunern verhaften lassen, die wohlorganisirt war und einen complicirten,. jedoch fast nie versagenden Apparat nach allen Richtungen hin hatte ' spielen fassen, die Opfer in ihre Netze zu locken. Es waren ganz eigenartige betrügerische Manipulationen, welche das Gaunerconsortwn? seit Jahren konsequent mit österreichischem und - russischem Gelde getrieben und durch welche zahlreiche Personen in der ärgsten Weise geschädigt wurden. Der That bestand ist folgender: Mt.dem Jahre 1884 gelangten an verschiedene Personen in Galiz:en-aus London geschriebene- Briefe, in welchen sich der Schreiber erbot, dem Adressaten gelungen -ausgeführte falsche-. österreichische Staats- und Banknoten und russische Rubelnoten um 207 beziehungsweise 371-2 Pro cent des Nominalwerthes zu liefern. Der Adressat wurde aufgefordert, diesbezügliche Aufträge an eine der folgenden Adressen zu senden: 1. W. M. Cohn. London, No. 8 Stainsby Road Poplar E.. oder 2., B.. Seliger, Buckle, London N., Building 10,Door No. L,-oder 3. Roman Herz, 'London, 66 Finsbury, Padement, London. Ließ sich nun emer oder der andere Adressat mit den Offerenten in Lon bon 'Ms eine Correspöndenz ' ein.' so muhte er 'den Weisungen gemäß die Lieferung . von Stoss" (Waare") verlangen und war dadurch den Proponenten mit Haut und Haar jer schrieben. Er erhielt eine Einladung, nach London oder Rotterdam - zu reisen und'behufs Ankaufes 'des falschen Geldes mehrere tausend Gulden mitzunehmen. Um das Opfer um so sichereZU locken, kamen demselben als Muster Falsifikate" von Noten zu. die aber entweder die Hälfte einer lechten Note, zum Beispiel bei Fünf-Gul-den-Staatsnoten oder Rubelnoten,, die sich beide leicht spalten lassen, oder ganz echte Noten waren, die dann durch Aeherbügeln oder durch einen anderes Proceß . präparirt, des Glanzes entbehren und' dadurch den Eindruck einer Fälschung machten. Die weiteren Phasen des Betruges wickelten sich nun auf die folgende Art cso: Das Opfer, welches die Reise nach London, eventuell nach einer anderen Stelle machte, mußte unterwegs seine Ankunft telegraphisch anzeigen. Doch die Gauner ließen den Mann niemals nachLoydon kommen; er wurde stets schon . in .einer Zwischenstation abgepaßt, von ' Helfershelfern - empfangen und in einem Hotel einquartirt. - Die Leute, die ihn erwarteten, hatten gleichzeitig die Aufgabe, festzustellen' ob der Betreffende wirklich das Geld bei sich. hatte und ob er nicht die Polizei.derständigt habe. Fiel die Prüfung günstig aus, dann trat das Haupt ber Bande in Aktion. Als solches fungirte Nachum Schapira, zu Gorzkof in Galizien geboren, 43 Jahrelt. verheiratet, der bereits wegen Fälschung in Galizien mit 18monatlichem Kerker und wegen Spal-tunF-v 5 Guldennoten im Jahre 1884 vom Bezirksgericht Tarnopol mit dreimonatlichem Arrest abgeur theilt ist, sich jedoch der Strafe durch Flucht nach London entzogen hat. Der Kunde" wurde zu? Entgegennähme des Geldes in .eine Spelunke ärgster Sorte oder auf .das .freie Feld gelockt,. angeblich, da Vorsicht'boteir war. . Hier ; sollte das. Opfer das PJVchen mit den Falsifikaten ausgefolgt erhalten und dafür, echtes Geld bezahlen. An dem betreffenden Orte erschien hierauf regelmäßig Schapira,' steckte das. Packet mit dem echten: Gelde zu sich, gab. dem Käufer in aller -Hast dafür ein Päckchen das die Falsifikate enthalten sollte, und eilte davon. Wenn nun der Betrogene das Päckchen erst zu Hause öffnete, so sah er, daß unten und oben al lerdings' echte 5 Gulden- oder Rubelnoten lagen, der Inhalt des Päckchens bestand aber aus Papierstreifen in der &iSli der Noten. War aber der Käufer zu vorsichtig,. so daß die-Ma-nipulation nicht gelang.? so, wurde' an Ort und Stelle ein zweites Manöver angewendet: Während der' Verhattdlungen Schapiras mit seinem Opfer rschimen? zwei Männer, die sich als Detectivs vorstellten und den Thatbe-' stand aufnahmen. .Sie inquiriiten zum Scheine Schapira, und als dieser ein Geständniß : abgelegt hatte,' saisirten sie sowohl das falsche als auch das echte Geld und arretirtm Schapira als den Führer der Fälscher, während sie den Fremden laufen ließen. Die DekoNvÄ waren selbstverständlich nur Organe Schapiras und die angebliche Arretirung darauf angelegt,' sich vor dem beschwindelten Opfer rasch,j Sicherheit zu bringen. Solche Personen vie nicht nach London gehen wollten wurden nach Rotterdam gelockt und an die Landesgrenze gebrach -Aort wurden, sie ; Ve5 Geldes in dertgesch'ilderten Weise' beraubt. rocrauMifc Denunciation Schapiras emer der Gauner von einem Grenzbe amtea Qls: Schmuggler- verhaftet - und später . natürlich freigelassen ' wurde. DieMstcht, die man mit diesem Coup verband wurde in der Regel auch erreicht: 'das-Opfer, das den .Falscher in ien. Händen der Behörden zu sehen glauöteund den wahren Grund' nicht abnte. entfloh elnsesckücbtert und war
froh. mLt gleichWs 'rafftet worden
zu sein. In allen diesenFallen wagten es die Betrogenen nicht, ein: Anzeige zu erstatten, da sie furchten mußten, selbst zur Verantwortung gezogen zu 'werden. So ist es erklärlich, daß das Treiben der Bande lange nicht aufkam. Schapira hielt für seine Zwecke eigene Reisende und hatte Vertreter in Galizien, Oberschlesien und Rußland, die Kunden acquirirm sollten. In den letzten Tagen wurden nun auf Ersuchen des Wiener Landesgerichtes die einzelnen Mitglieder dieser Bande in Rotterdam, wohin sie sich begeben hatten, von dem dortigen Oberpolizeicommissär Johann Hendrick-van Ben sekom verhaftet. Es sin) dies der mehrfach erwähnte Nuchim Schapira, 43 Jahre alt. Galanteriewaarenhändler; Moriz. Baumgarten. 33 Jahre alt, Regenschirmhändler, zu ' Drohobycz in Galizien geboren, in London wohnhaft: Alfred Morris, recte Kas. riel Moriz Feiger. 27 Jahre alt. zu Preschkau '.in Polen geboren; .Kaus. mann; Mayer Adelstein. 35 Jahre alt, zu Bottuschany in Rumänien geboren, 'Mineralwasser - Fabrikant; Sarah Sellinger, die Gattin des Nuchim Schapira. 40 Jahre alt, und Josef Adolph Hertz. 50 Jahre alt. in Rußland geboren, der in Berlin ver-haftet-wurde und sich bereits im Wie.ner Landesgericht befindet. Die Auslieferung der Anderen, ist im Zuge. Oemelnnützlges. Dke Lage deö Körpers im Schlafe. Wiederholt schon ist der Vorschlag gemacht worden, statt der 'erhöhten Lage' von Kopf und Rumpf im Schlafe eine .solche Lage einzunehmen, daß Ux Körper in eine nach ..dem Kopfende zu abfallende schiefe Ebene zu liegen kommt. Einige Aerzte haben nun neuerdings Versuche in dieser Richtung angestellt und kommen zu dem Schlüsse, daß bei der letzterwähnten Lage unverkennbar bas Erwachen rascher erfolgt und daß, die geistige undlelbllche- Erquickung in erhöhtem Maße sich fühlbar macht. Besonders wohlthuend erweist sich die tiefe Kopflage bei Kopfschmerzen, Katzenjammer, und ...anderen Leiden, welche auf behinderte Circulation des Blutes " ) im Gehirn. zurückjuführen sind. Man leiste Ohnmächtigen einen schlechten Dienst, wenn man sie aufhebt und stutzt, man solle sie trn Gegentheil liegen lassen, damit der arterielle Blutstrom durch die Schwerkraft unterstützt werde. Die gefährlichsten Krankheiten kommen von verdorbener Luft, und es ist von hoher Wichtigkeit, alle Herde.dieses Uebelstandes aufzusuchen. Da ,st denn ner, an den wenige denken, der.- aber, wie ' die ; blumige Decke des Sumpfes, Fäulniß birgt. Ein kleiner Sumpf im Zimmer, wahr lich, das ist die gefüllte Blumenvase, wenn man die Erneuerung des Wassers auch nur um eine Stunde versäumt. Zwei, drei: Blumensträuße stehen oft ln emem Zimmer: sie sehen noch frisch aus, also geht die Haus frau oder Dienerin sorglos an der Vase vorüber und beschließt, morgen frisches Wasser einzufüllen. Wenn -sie die Flüssigkeit prüfte, würde sie 'vor dem Pestgeruch erschrecken, der dersel ben. .heute 7. schon entströmt, der heute schon rings umher die Luft vergiftet und Ursache wird, daß" die Bewohner des .Hauses an Cholera, Typhus und Diphtherie erkranken. Achte ' Jeder mann auf das Wasser, in dem die Blumenstrauße stehen! Um gelbe oder braune Holzflecke aus der Wäsche zu entfernen, löst man einen Theelöffel voll Wernstemsaure ,n einem Quart weichem Wasser auf. weicht die be fleckte Stelle .hierin ein und wäscht sie nach 24 Stunden aus. Allenfalls ist dies Verfahren noch emmal 'zu wieder holen. Besonders . hartnackige. -' durch Tannenholz entstandene - Flecke - weicht man in eine aus der Apotheke geholte starke V Lösung . unterschwefelsaures Natron ein, streut dann Weinstem saure darauf und wascht mit lauem Regenwasser nach. Dämpfen alter Stoffe. Will man einen alten Mantel oder dergleichen umarbeiten, so trennt man ihn vollständig auf und klopft und burstet den Stoff tüchtig. Flecken wer den mit heißem Wasser ausgewaschen. Dann läßt man den Mantel trocknen und dämpft ihn hierauf. Man erhitzt daZu 'ein Plätteisen, welches aus einem Stück gegossen ist, oder einen aroßen. Bolzen., legi. das Eisen auf . einen alten Wasserfchopfer oder ein ähnlicheS Geräth und bedeckt es mit einem alten, reinen, naßgemachten Scheuertuch. .Man legt nun den zertrennten Stoff mit der linken Seite darauf und laßt die entstehenden heißen Dämpfe gut durch -denselben ziehen. Mit Hilfe emer reinen Bürste hebt man alle. Druck- und Nähflecken und bürstet den Stoff alsdann mehrmals tüchtig dem Striche nach ab. Auf diese Weise gedämpfte Stoffe sehen wie neu aus. Aufgesprungene Hände. dagegen wird folgendes Mittel em pfohlen: Ein Kaffeelöffel voll wässe rigen Myrrhenextrakts wird in einer Tasse heißen Wassers . durch längeres Umrühren aufgelöst. Mit dieser Löf, w..w... w:. rt r ' vvch,uic jyanoe lieigig gewa schen. . Vertilgung von Ratten. Ein billiges, wirksames und relativ gefahrloses Rattengift ist das kohlen saure Barhum. Zur Serstelluna des selben. mengt man eine Losung .von lzwrvaryum mit einer Losung von toooa unv wascht ven erhaltenen weiben Niederschlag mehrmals mit klarem Wassers -'Mit. dem Abgießen..deö letzteren wartet man jedesmal, bis sich derNiederfchlag vollkommen gesetzt hat. , Als. Mengungöverhältniß sind auf 1 Gewichtstheil Chlorbaryum 2.5 Gewichtstheile Soda. zu. nehmen. DaZ kohlensaure. ...,'Baryum '.wirkt. . .besonklOltö gefallt. äuHrji rafö. .an.
lcyemmv 'laymend, da man Thiere neben dem gelegten Gifte -verendet findet. Die Anwendung erfolgt . derart, daß man das . kohlensaure Baryum mit dem doppelten Quantum Mehl zu einem Teige mengt und diesen den
Thieren hinsetzt. Noch lieber wird iedoch das Gift von den Ratten genom men, wenn man ven Teig z Kugeln formt und diese in Fett schmort. Um Glasgefäße von Fett zu reinigen, bedient man sich gewöhnlich der Asche oder Pottasche. Die Buchweizensamen oder deren Spreu sind aber zu diesem Zwecke am besten, besonders für Gläser mit engen Mündüngen; dieselben entfernen alle Arten von Fett sehr schnell und gut, so daß Gefäße, worin zum Beispiel, selbst Leberthran aufbewahrt war. in einigen Minuten völlig rein werden und ihren üblen Geruch verlieren. Bei Gefäßen, worin dicke Fettigkeiten, aufgelöste Harze und Firnisse bewahrt waren, ist.es gut, das an den Wänden Klebende erst durch warmes Wasser zu erweichen. Eisen für Obstbäume. Nach praktischen. Versuchen eines Besitzers von großartigen Obstculturen - will derselbe die Erfahrung gemacht haben. daß Eisen - ein vorzüglicher Dunger für Obstbäume, besonders' aber für Birnen ist. Nach den Mittheilungen desselben über die angestellten Versuche sollen Bäume, welche viele Jahre hindurch unfruchtbar geblieben waren. viele und schone Fruchte getragen haben, als der Boden an den Wurzeln mit Feil- oder Drahtspänen vermischt wurde. Bei Birnbäumen, die. Früchte trugen, welche stets grindig und rissig waren, verloren sich diese unangenehmen Eigenschaften, als denselben eine Eisendungung gegeben wurde. Auch franzosische Gärtner wenden eine Eifendllngung an und haben durch , wiederholte Anwendung' von schwacher Elsenvitnolauflosung, womit die Wurzeln begossen und die Blätter bespritzt wurden, eine betrachtliche Vergroßerung der Früchte , erreicht. Die Erfahrung hat demnach eine gewisse Wahrscheinlichkeit für sich, und dürfte Eisenvitriol in Auslösung von mäßiger Stärke (auf daS Quart Wasser ca. 15 bis 20 Grain Eisenvitriol) als bester Ersa für Feilspäne dienen. . UM vom Jnlande. Wohl da älteste Mitglied der Odd Fellows war der kürzlich in Greensburg, Ind., verstorbene Samuel Foreman. Derselbe hatte seit 62 Jahren dem Orden angehört. Die Erschöpfung der Kohlenfelder Ohios wird nach der Berechnung eines dortigen Geologen, Prof. Orton. erst in 1000 Jahren statthaben. " Neulich Nachts hat bei Herles Rock in der Chesapeake Bai ein förmliches Treffen zwischen dem vir gikjischen Polizeiboot .Tangier" und fünf Austernbooten aus Maryland stattgefunden, bei welchem nicht wem ger als tausend Schüsse gewechselt wurden. , Das Polizeiboot- gab zuerst aus seinem Geschütze Feuer; dte AU sternfä'nger, die sich in verbotenen Ge wässern befunden haben ' sollen, ant warteten mit Feuer aus Büchsen, doch traf keine von den Kugeln. Es wird behauptet, der .Tangier" habe sich in Marylander Gewässern, befunden, als er! den ersten Schuß abfeuerte. Die Capltane der marylandischen Austern boote sind über den Vorgang sehr ent rüstet und sagen, es liege eine offenbare Verletzung der Rechte der mary landischen Austernfischer vor. . M. R. Murmann in St. Paul behauptet, ein unter dem Rockaufschlage zu tragendes Entseuchungs Mittel entdeckt zu haben, welches voll kommenen Schutz gegen dje Ansteckung durch Blattern gewähren . soll.. Er selbst und eine Anzahl Anderer, welche in! der letzten Zeit häufig mit Blat ternkranken in Berührung gekommen sind,' sollen allein durch dieses Mittel von der Ansteckung bewahrt worden senr. . Der Gesundheitsbeamte Henry Sears, welchem die Fürsorge für die mit ansteckenden Krankheiten behafte ten Personen obliegt, führt das Mit tel stets , bei sich und setzt ein unbe dingteS Vertrauen in dessen Wirksam keit. DaS Mittel, welches auö elektnsch mit einander verschmolzenen mi mralischen Stössen besteht, ist priva tim durch Anwendung auf Blattern-, Cholera- und Diphtheritis-Bacillen mit dem besten Erfolge erprobt wor den. Der Canadier George Dunford vertrat seit mehreren Mona ten ' in Palatka ?n Florida die A.' P. A. und hatte sich durch abfallige Be merkungen über die' katholische Kirche bei den Katholiken mißliebig gemacht. Am Samstag Abend ruckte, ihm M.' G. Newbeck auf den Leib und prügelte ihn weidlich durch. Spater machte Marshall Nix auö L?ord-Carolinä über die Moral der katholischen Prie ster aofalliae Bemerkungen und erregte dadurch unter den Katholiken die 7 höchste Entrüstung In' Folge dessen suchten ihn Newbeck und zwei Andere am Sonntag 'Morgen ;m m nem Zimmer auf und prügelten ihn windelweich.' ' Obwohl sein' Geschrei ganz: Straßenviertel !weit zu hören war. kam ihm die' Menge die sich vor dem Hause gesammelt' fjatli, nicht nur nicht zur Hilfe, 'sondern . verwies Nix augenblicklich auö dem Orte aber noch ehe er die Weisung auszufuhren vermochte, erhielt er ' eine neue Tracht Prügel. Darauf drangen an hundert Menschen aus Dunsord ein und schaff ten ihn über die Ortsgrenzen. . !Bet Nyack im Staate New Jork sind dieser Tage Larven der unter dem Namen Seventeen AearS'Lo nist" in Amerika .bekannten 'Wander Heuschrecke zu vielen Taufenden erschienen. Sie kommen aus Erdlo chern, welche aussehen, als rührten sie von dein Einbohren von Spazierstöcken her. und die . 1 bis 3 Fuß tief sind. .Gegen Sonnenuntergang zogen sie sich in ihre Erdhöhlen zurück, , Wenn das Wetter warm bleibt., wird die .lunge
Brutnoch in dieser Woche im Stande sei,:, an den Pflanzenstengeln hinaufzukriechen und die Blätter abzufressen. Die meisten der zum Vorschein gekommenen Larven zeigten sich sehr beweglich und sind denjenigen, welche 1877
erschienen, durchaus ähnlich. Die un ter Moos eingebetteten Larven Hegen in Nestern ähnlich denen der Wespen. Die durchschnittliche Tiefe, in der die Brüt gegenwärtig gefunden wird, beträgt etwa einen Fuß. Auch in Jlliuois und Missouri sind in den letzten Tagen Heuschrecken - Larven in unge heueren Mengen wahrgenomme worden. Von der Smalley'schen Gesellschaft von Zeitungsherausgebern aus dem Osten, welche den Staat Washington und den amerikaNischen Nordwesten an der Küste des Stillen Meeres bereist, waren dieser Tage mehrere Mitglieder beinahe schwer verunglückt. Die Gesellschaft machte in Kutschen eine Rundfahrt durch' die Umgebung von Spokane im Staate Washington, als das Gespann einer der Kutschen vor einem daherkommenden Straßenbahnwagen scheute und durchging. In dem Wagen faßen Orange Judd von dem Crncaaoer Blatte The Farmer", D. H. Maginnis aus Sunnyside und Mason und 'Norman aus spokane. Die Pferde liefen in vollem Jagen den Hügel hmab und am Fuße desselben prallte der Wagen an einen Telegravbenpfosten. wodurch die Insassen aus dem Wagen auf die Straße geschleudert wurden, wahrend der Wagen m Splitter zerbrach. Die sämmtlichen Insassen trugen mehr oder weniger beträchtliche Beulen und Hautabschur funaen davon und Mason hätte um Haaresbreite ein Obr eingebüßt. Der . m w w t rm . t L NUlscyer A. A. Alluspaugo oracy ein Bern und einen Arm. . Neulich Abends ereignete sich in der Ortschaft Omen im County Minnebago im nördlichen Illinois ei Schießerei, bei welcher ein Mann schwer, wenn nicht tödtlich verwundet wurde. Der Farmer Dudley ThomP son daselbst ist ein bevorzugter Lieb ling der Frauenwelt. Seit einige? Zeit schworen .ihm Angehörige der Dame seines Herzens Tod und Verderben zu und überschütteten ihn mit Weißkappenbriefen. Am Sonntag Morgen fuhren drei Verlarvte vor sei nen Hause vor und schlugen das Fen ster seines Schlafzimmers ein. Als sieidcöei waren, ihn durch das Fenster in's Freie zu ziehen, ertönte ein Buch .senschuß und einer der Angreiser fiel verwundet zu Boden. Die beiden An deren zogen sich . zurück und nahmen ihren verwundeten Gefährten mit sich. Thompson war von der bevorstehenden Ankunft der Weißkappen in Kenntniß gesetzt -worden, und hatte sich borgest hen. Er hatte seinem. Dienstknecht ge heißen, sich in sein Bett zu legen und sich selbst im Oberstock des HauseS zur Ruhe begeben. Als das Fenster ein geschlagen wurde, langte der Mann eine in dem Bett bereit gehaltene Büchse hervor 'und feuerte den Schuß ab. ' Niemand weiß, wer die Weiß kappen gewesen sind. Ml Vom Auslande. Der Strumpfwirker Kreuvel in Zeulenrode erließ tm Be gräünißanzeiae, in welcher gesagt wurde, seine Gattin sei ruhig, ohne Begehr nach himmlisch erträumter Seligkeit" verschieden. Unterzeichnet . . " rrs. r je r.rcn i.s. war vie Anzeige: ki sicy iciv,l nu stende Gatte." Die fürstl. schwarz burgische Staatsanwaltschast hatte geaen den Missethäter 14 Tage Gesängniß,. gegen bey Buchdruckereibesitzer - . A wv r-fl i fi . K Oberreuter 20 M. Geivstrase oeantraat. DaS Schöffengericht verurtheilte am 30. März Kreupel zu 1Y M, (event. 4 Tage Hast), Oberreuter zu 20 M. Geldstrafe (event. 4 Tage Haft) und Tragung der Kosten. JL1 ' w . wer Fall erinnert an emen gmiajcij in' Erfurt. Dort sprach vor mehreren Jahren Dr. Voelkel in einem öffentljchin Vortrage über die Segnungen deZ Unglaubens". Der Vorstand des FteidenkervereinI wurde von der Po lizei in eine Geldstrafe-von 5 M, pro Mann weaen der öffentlichen Anzeige dieses Themas genommen. Gerichtlich erfolgte dort iedoch Freisprechung. An einem der letzten Nachmittage raste in Paris ein Fiaker, dessen Pferd scheu geworden, aus vem Boulevard dahin. An der Ecke der Rue Seze wurde ein Schutzmann, der dem Pferd den Weg versperren wollte, niederaeworfen und ihm durch dieDeichsel die Brust zerschmettert. Ein junger Mann, der dasselbe versuchte, wurde von der Deichsel .im Auge tödtlich ge troffen. In diesem Augenblick verlor ein Stubenmädchen, das vom Fenster des sechsten Stockes eines angrenzenden Hauses dieser? Vorgangen zusah, das Gleichgewicht und stürzte herab, wo sie todt liegen blieb.' Auf das Pflaster Mirzend, warf ste eine vorübergehende Frau, um, die unter die Räder eines vorbeifahrenden Wagens gerieth und ein Bein brach, währenddem das scheue Pferd den Kutscher vom Bock, schleu derte, der schwer verwundet wurde. DaS Pferd rannte mit voller Wucht gegen einenKarren und fand dabei seinen sofortigen Tod. I m W a l t'o n-G e f a n.g n i ß in Liverpool ist die 53jährige Gatten Mörderin Margaret Walter Hingerich tet worden, Die Fxau pflegte ihren schwächlichen Mann ln tw Vacyrgmmer einzuschließen, ihn doxt anzukej? ten und aufSGemeinste zu beschimpfen. Dort wurde am 16. November seme Leiche aufgefunden. Die. Frau hatte ihm den.Vchädkl eingeschlagen. - So seltsam eS klingen mag, bewiesen die Gerichtsverhandlungen, daß grenzen? lose Elfersucht, wenn mcht die isrsach, so doch die Veranlassung dei oder der Zerbrechen 'gewesen stnd. Vor der Jury entrollte sich ein so haßlichesVild. daß auch nicht einmal ein Versuch ge macht wurde, die Begnadigung der Mörderin zu erwirken. Ihr Sohn war der Einzige, der sie im Gefängniß I besuchte, und. m gegenüber gab . ie
auch 'zu. baß va Urthett gerechl"se. Der Hinrichtung wohnten keine Vertreter der Presse bei. ' Der ehemalige Gemeindesekretär Guinard von Freiburg in der Schweiz, gegen den eine Strafklage weaen Betruas vorliest, ist flüchtig ge
worden. Er ist beschuldigt, die Zie hungen der Freiburger Lotterie gefälscht zu haben. Seine letzte Bilanz wies ein Defizit von 100.000 Francs nack. Er machte immer großen Auf wand, ohne daß man wußte, woher das Geld kam.'. Das von dem Betruger beiolate System war ziemlich plump Vom Stadtfreiburger Anleihen werden nämlich alljährlich zuerst die Serien und einen Monat spater die Vewinne aeiwaen. In . dieser Zwischenzeit kaufte sich Guinnard so viel Loose der gezogenen Sene als möglich; da er selbst bei der Loosziehung mitwirkte, vertauschte er durch einen einfachen Taschensplelergnff die ge zogene Nummer mit der eigenen und diktirte.dem anwesenden Notar seine Nummer. Einem Berner Bankhaus fiel es auf, daß das große Loos regelmäßig auf die Serie fiel, von' welcher. Guinnard bei ihm zuvor Nummern kaufte; es benachrichtigte das Comptoir d'Es compte in Genf und dieses legte Klage ein. " ' . Eine scheußliche Blutthat wurde kürzlich in der-Wirthschaft zum Goldenen Löwen in Mannheim verübt. Zwei Brüder, der 23 Jahre alte Taglöhner Gottfried und der 20 Jahre alte Georg. Fntz aus Malbach. Oberamt Hall, geriethen während des Kartenspiels mit dem Sackträger Christian Gerich in Streit. Nach kurzem Wortwechsel zog Gottfried Fritz sein Taschenmesser und schnitt dem ihm gegenüber sitzenden Gerich buchstäblich die Gurgel ab. Nach wenigen Minuten war der Unglückliche, der erst 37 Jahre alt war und eine 9köpfige Familie zu ernähren hatte, verblutet. Die Brüder Fritz sind verhaftet worden. Von der französischen Regierung sind auf den unbewohnten Inseln Amsterdam, Kerguelen und St. Paul mehrere Depots, welche sich in festen Steinhäusern befinden, gngelegt worden. Diese Niederlagen enthalten SchiffSzwieback, Fleisch in Büchsen. Streichholze?,' wollene Decken und Un terzeuge. Auf Kerguelen sind . allein 2250 Pfd. Fleisch. 563 Fässer Zwie back, 20 Decken, Hemden und andere Kleidungsstücke deponirt' worden. Die Vorräthe werden in eisenbeschlagenen Fassern aufbewahrt. Die Vorraths Häuser tragen entsprechende Jnschriften, um Schiffbrüchige, welche anjenen unwirthlichen Gestaden Schiffbruch lei-' den, auf die Depots aufmerksam zu machen. , Laut den n e u e st e n Nach richten aus SummerSville in dem mkssourifchen Cyunty Texas, in dessen Umgegend jüngst ein Wirbefsturm fürchterlich gehaust hat, wurde zwar der Ort selbst von dem Sturme nicht erheblich mitgenommen, um so größer aber war der in der Umaeaend anqe richtete Schaden. Frau Valentin Kill nebst drei Kindern, ihr Dienstmädchen und ihr Arbeiter Namens Matziger kamen bei dem Unwetter um das Leben; fünf Wohnhäuser und viele andere Gebäude wurden zerstört, und eine große Menge Leute erlitt mehr oder weniger schwere Verletzungen. Der schaden an den Gebäuden, Zäunen und Feldsrllchten belauft sich auf Tau sende von Dollars, Summersville ist von aller Verbindung mit der Außenwelt soweit abgeschieden, daß nähere Nachrichten von dort nur langsam zu erreichen sind. Einer der größten Ro senbäume Deutschlands befindet sich in der Gärtnerei Wehrle zu Freiburg i. B. Dieses Exemplar ist 12 1-2 Jahre alt. -Nimmt elnenFlachenraum von 74 Qua dratme'ern ein und ist gegenwärtig trotz der frühen Jahreszeit mit ca. 10.000 Knospen bedeckt. Z urSprenzunades Cabo de Moch:ch:o wurden in Santander die umfassendsten PHrsichtsmaßregeln ge troffen, trotzdem aber wanderte die ganze Bevölkerung aus. ES gewährte einen traurigen Anblick, die kleinen Ka rawanen schweigsam und trübe den nächsten Ortschaften zueilen zu sehen. Aucy vie lsendahnen legten Sonder zllae ein. Die ärmeren Klassen mnr. den außerhalb der Stadt in Baracken und Zelten unteraebrackt. ßfienfo wurden die Kranken aus dem Hospital c fc. m.-r ... uno oie Zllkrorecyer aus dem Gefängnis nffornt ff 2 H o ........... tw eine -tJuyf, jn. von Kriegszeiten abaeseben. Wobr nocb keine andere Stadt durchgemacht hat. m.tikAm.S.nl....'fr... i ,rviutc-')ulrouluen ourcyzogen die Straßen und hielten die Ordnung aufrecht. Vor den Sprengungen wurde es .OKArt y..tt Ii. r r -w truKorcue sonc lur ieven Verkehr abgesperrt, dann wurden di, flirchengsocken genutet zum Zeichen paß sich Me möglichst weit zurückzw A v. V ,yeff yaien. üxiö Gas wurde abq edreht unV äffe Lichter gelöscht. Die Feuerwehr und dos Sanitätskorps standen bereit. Feldtelcgraphen wa. ren errichtet, um die Verbindung mit Madrid unter allen Umständen zu sichern. Für die technische Kommission wurde eine Art Kasematte gebaut, von wo aus sie diY Operation gefahrlos ausführen konnte. . Ein Herr in Gera litt an Zahnschmerzen. Er wandte sich an einen Zahnarzt, und der rieth ihm. den kranke Zahn entfernen zu lassen. Das geschah. Der Zahn erwies sich als ein wahres Ungeheuer; er hatte verknorpelte Wurzelfortsatze bis zu 2 Centime, ter Lange. DieOperation war überaus schwierig und wurde mit der groß, jen Sorgfalt ausgeführt. Der Zahnarzt behielt daW den Zahn, .einem uralten Herkommen gemäße für seine Sammlung. Damit war aber der vsn seinen Schmerzen befreite Patient kei. neöwegS einverstanden, er wollte, den außergewöhnlichen .Uebehäter selber als Erinnerungsmal behalten, und als er den Zahn vergeblich zurückverlangte. .klagte.er wegen Ui-'-tocuna Cfc.
ifli, . .
Die Rrühjahrs -
Alle Menschen haben zur Frühjahttzeit eine Medizin nöthig, welche da Blut rerändert. Der erste warme Früblingötag zeigt uns, daß daS Akut zu dick ist und die Leöer nicht richtig arvntet. Wir leiden an Verstopfunq und die verschiedensten AranlheitSerscbeinungen folgen, vie loxfslSmerzen. schlechter Geruch ans dem 5U5Ä5'ö.!SKaut7Msschläge, Schwindek, xpctitrostgkeit. und Wattlgkett. Alle diese Krankbcttskrscheinungen sind bekannt unter dem Namen Frühjahrs-Ficbcr. Wen hiergegen nicht? getkan wird, können leicht schwere Krsnlbeiten enislehcn. Da beste Mittel dagegen ist undetingt tsi grobe dcntscht Heilmitkl
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Kamburgee gen diese Anklage vertheidigt, sich dn. Jaynarzl .o: Die Einwilligung in die Operation schließe die Eigenthumsaufgäbe in sich. Der .abn sei in dem Augenblick, wo er von dem Körper los- -. l i r . . r scitcnni jci, yerrenioes läut. Wie wird der Prozeß enden? Einen liebensw.ürdigen Brief hat der Bundesrichter von Ehaco in Argentinien an den Provinzialgouverneur. den General Uribern, mit dem er in.Meinungsverschiedenhei, ten gerathen war, gerichtet. Der weise und milde Daniel gab seinem militarischen Widersacher Folgendes kund und zu wissen: Mein Herr! Wären Sie nicht ein Mann, der infolge seiner Laster an Gehirnerweichung und Verfall leidet, so hätte ich Manches vorzubringen; so aber wäre mit Ihnen zu streiten, wie wenn man mit einem weingefüllten Scklauch sich .streiten wollte. Ich fordere Sie auf. mir, wo es Ihnen beliebt, entgegenzutreten und ich werde Ihnen dann beweisen, daß ein Ehrenmann das Prahlen eines FeuerwerkGenerals, der eine Schande und Schmach für die araentiniscke Armee ist. nicht fürchtet." JneinemderbestenBezirke der weinbauenden Touraine hatte ein kleiner Bauer seit Jahren keinen Tropfen gekeltert. Wenn nicht Hagel oder Reif, so war Oidium und Phyllozera an seinem Mißgeschicke schuld. Der vergangene Herbst brachte ihm aber unverhofften Segen: Fünf Faß zu je 250 Liter des feurigsten Weißweins. Der ist für mich allein sagte der Bauer im September trotzig, und seitdem trank er ohne Unterlaß. Am Ostersonntag schlürfte der Mann das letzte Glas der goldigen Flüssigkeit, am Ostermontag fand man ihn in seinem Felsenkeller zwischen den leeren Fässern aufgehängt. Der Hochzeits kuchen der Prinzessin Melita von Coburg-Gotha war in der Hofkonditorei Günter zu Lyndon qngefertigt worden; er war 6 Fuß hoch und wog mehr als 15Y englische Pfund, Die Zuckergußverzierungen bestanden qus Myrthenblüthen, Eicheln und Eichenblättern sowie Ulmenblättern, welch letztere den seemännischen Beruf des herzoglichen Brautvaters versinnlichen sollten. Zwischen den Blüthen und Blättern waren die Monogramme des fürstlichen Brautpaares in rosa und hellblauer Seide eingestreut und das Ganze tpurde überragt von einer Vase in Trymyetenform, aus welcher lebende Blumen hervorsprossen. ' Zwis chen S targa rd i. Pommern-und Pyritz befindet sich an einem Wege, der die Bahn kreuzt, der Haltepunkt Rischow. Er wird durch eine Tafel gekennzeichnet, auf welcher die Fahrpreise u. s. w. verzeichnet stehen. Die Züge halten hier nur nach 'Bedarf. Dieser Tage stand dort ein Bauer an dem Bahndamm und winkte aus Leibeskräften dem heranbrausenden Zuge entgegen. Der Zug ielt. Einsteigen'!" -V Das Bauerlein zauderte. Ne, mitföhrn will ick yich; ' ick wull Ju man bloß seggen, da Ji morgen um dees Tid hier anholln söln; min Fru will morgen na. d' Stadt föhrn!" Sprachs und ging seiner Wege, während die Bahnbeamten ihm Schmeicheleien nachrieftsj. In Oels (Schlesien) wollte ein jüngerer Offizier seinen Hund mit Strychnin vergiften. Er hatte das Gift bereits in einem Glase zurecht gemacht, Inzwischen verspürte er Kopfschmerzen und bereitete sich eiij Antipyrinpulver. Infolge emer Verwechslung trank er dann aber von der Strychninlösung. Als sich Vergiftungserscheinungen bei. ihm zeigten, erkannte er sofort seinen Irrthum, und ließ gleich die beiden Oberstabsärzte zu seiner Hilfe- herbeirufen; doch, war Rettung nicht mehr möglich, und nach etwa zwei Stunden trat der Tod des Bedauernswerthen ein. Eifle schärfere Strafe für Nichjbefolgung einer Polizewerordnung hat wohl noch keine Behörde festgesetzt, Wie de? Gemeindevorsteher einer Zändlichen Örtschast in Westpreußen, der in einer in der Gemeinde cirkulirenhen Bekanntmachung folgende exemplarische Strafe androhte: Das königliche Landrathsamt hat für die hiesige Gemeinde eine Hundesperre angeordnet. Wer seine Hunde frei herumlaufen läßt, wird todtgeschossen und bezahlt 30 M. Strafe.- ' Die C l u b m a n i e, auch Vereinsmeierei genannt, zeitigt die sonderbarsten Früchte. In London hat sich, siie vyn'dyrj geschrieben wird, soeben in Club der Ächs-Finger'Le'uke" gebildet. Jedes. Mitglied muß sechs Finaer an jeder Hand haben. Nach dem Berichte des Schriftführers des neugegründeten Vereins gibt es in der ganzen Welt 2173 Personen mit sechs Fingern an jeder Hand, 431 mit sieben. 1 mit acht Fingern. Wenn, das so fortgeht, ' werden wohl ' demnächst auch Warzenvereine, Hllhneraugenvereine. Vereine der Buckligen, Vereine der Aabnlosen. Vereine der Glatzköpfe usw. entstehen!' .. : . .. ;.: l: ,
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Wedizm. Tropfen. W Bedenken Sie, daß die Wisconson Central Bahn un bedingt das Zutrauen des Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, St. Paul, Minneapolis und dem Nordwesten ist und fernerhin als die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen wird. Bedenken Sie ferner daß die Wis consin Central die bedeutendsten Punkte m Wisconsin berührt, mehr Geschäfts Plätze erreicht als irgend eine andere Linie im Nordwesten, daß der Speise wagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft als, Raten, Routen, wenden Sie sich an den nachsten Ticket Agenten oder an 3a. C. Pond, Gen. Pass. Agent, - Milwaukee WiS. Marktbericht. Wholesale.Preise. GrocerieL. Zucker: Harter $5.24. Guter gelber $3.&4. Gewöhn!, gelber $3.50. Kaffee: geröst. Banner, Lion und Java 21. 75c (,n 50 Psd Säcken) Capital 23c Pilot 23c 2,'akota 222'c Arazil 224'c Getr. Aepfel 7c " .. Pfirsiche 14 c Corinthen 5c Pflaumen 75c Aprikosen ltic Früchte und Gem üse. Aepfel per Faß $6.00 . Citronen per Kiste $3.50 Orangen per Kiste $2.50 Kraut per Faß $2.00 Zwiebeln per Faß $3.50 Rüben per Faß $1.50 Bohnen per Bushel $1.80 Kartoffeln per Bushel 80c Süßkartoffeln per Faß $3.50 Mehl. Winter-Weizen pat. $4.00 Frühjahr-Wei;en pat. $4.00 Winter ertra $2.50 Gewöhnliches $1.75 Roagenmehl $3 10 Hafergrütze $5.75 Butter. Eier und Geflügel. Butter, frische Country 10c. Eier, frisch, per Dutz. Vc Leb. Geflügel: Hühner 6c per Pfund ; Spring ChickenS 6c; Hähne 3c; Türkei) Hennen 7c; Enten 6jc; Gänse $4.80 per Dutz. Dr. 1. 51. Sutelisse, , beschäftigt sich aukschltehttch mit wundärttttche fallen und mit Geschlecht und Urinkrankhetten. No. S Oft Market Strafze. Offtce.Ctundkn : bi 10 Uhr Bor. 1 feit 8 ?r niaqm, eonntagi augenome. Iclt ? HU. C. C. Enerts, Deutscher Zahn - Arzt, No. Lj Nord Pennsylvania Str. a wird auf Wunsch angewandt. Dr. BnrÄhardt, Veutscher Arzt. Offtee und Wohnung: No. S82 Süd Meridian Str. OfflceStunden : 8bi?v Uhr Vorm. i bi 3 Uhr Nachm. 7 ht S Uhr bd. Sonntag 8 0 Vormittag. Telephon 280. CIIAS. G. MUELLEK, Deutsche Apotheke. Nachfolger von W. W. Scott. Zlo. 667 Wirginin Zövenue, Ecke Coburn Str. Telephon 1747. Nachtglocke an der Tcitentbüre. Rezevte Tag und Nacht sorgfältig gefüllt. Freie Äblieferung. Dr. PPAPP, Dspee: 134 Nord Pennsylvania Str. Offiee-Stunde von Uhr Nachm. No. 426 Madison Avenue. Stunde von 1011 Uhr Bonn. Wohnung: 197 N. labamftr. . Scke Vermontftr. r,uan. v ftce zeu. "evhon . I Wohnung 930. Dr. Wagner, Ofsiee : 60 Ssl Qhio Str. Offieetunde : 9 10 Uhr ormtttag. i Uhr Nachmittag. ohnung : cke Vroadwah ud Ltrold Telephon S. Dr. I. Wühler, DeutsKer Arzt. Office und Wohnung: SS7 Oüb Delaware Straße. Okft:eStunoen: 8 9 Uhr vorm.; Z Uhr ach.: 7 S UHr Lbend. Tklevbon Ut,. Dr. C. N. Schaefer, Dpzt und (Ihirurg, No. 430 Madison Avenue, nahe orriS Str. Svrechftunden : 8-0:80 Uhr Morgens, Uhr Nachmittag, 7 Uhr Abend. ZtUPbou 852.
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Inriiana rlüne ist daö einzige Blatt in Jndiana, toel iheS die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Plutokratie vertritt. Als Organ des Volkes und nicht einer Partei oder Parteiinteressen kämpft sie unentwegt für Freiheit .Recht auf allen Gebieten deS Leben?. Die Arbeit deS BolkeS ist die Schöpferin oket Wohlsiandek und darum wirken wir für sslche soziale Reformen, welche die Arbeit zur freudebringenden Lust, statt zur Niederdruckenden Last machen. Jeder fortschrittlich Gesinnte, sollte eS alS moralische Pflicht empsinder Leser der Jndiana Tribüne zu sein DaS reichhaltige Sonntags Blatt bietet eine Fülle unterhaltenden LesekoffeS. Der Jlbpnnempnts Preis der täglichen Tribüne ist igp, ' M Sonntagöblattö 3er beider zusammen 15 (5tS., per Woche oder 63 (5tS. per Monat. Durch die Post versandt, kostet do Tageblatt SS, daS SonntagSblatt $2 per Jahr, beide zusammen 98 in VorauSöezahlung. ruekstlchen aller Art werden rasch und billig auSgeführt. Eintrittskarten, Quittungen, (Konstitutionen, Rechnungen, Geschäftskarten, Oriesköpse, Zirkulare, Programme u. s. n. für Geschäftsleute und Vereine werhen geschmackvoll ausgeführt. Wv MM SV, JndisuaszIiZ, In).
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