Indiana Tribüne, Volume 17, Number 220, Indianapolis, Marion County, 29 April 1894 — Page 5
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TituS schreibt Rom'S cftichtr. Als TituS die Geschichte RomS schrieb, da dachte er nicht, daß dereinst Carlsbad nach Amerika kommen würde, denn Amerika war damals noch nicht bekannt. Heute ist TituS vergessen und Carlsdad in allen Welttheilen bekannt wegen seiner vorzüglichen Heilwir kungen in allen Magenleiden, Catarrh, Darmentzündung, Hartleibigkeit, Leber krankheiten, :c. Schreibt für Carlsdad Geschichte und Pamphlet, welche frei zugesandt werden von Eisner & Mendelson Co, Agenten, New Aork. Vreis per Flasche 1.00. Große Flasche 1X0. Brooks Oil Co., Die einzigen Fabrikanten von lil? hl 1 und Hl DaZ feinste und reinste. Jede Gallone garantirt. Sie können, dwes Oel in Jndia napoliS im Kleinen, bei keinem Grocer, in keiner Apotheke, von keinem Wagen kaufen, der nicht die Aufschrift hat: Brooks Oil Co. und die nicht unsere Garantiekarte hat, die jedem Kunden geliefert wird. Brooks Oil Co. Telephon 460. 488 O. Michigan Str Indianapolis. Vögel ! Geschäfts Eröffnung mit einer guten Auswahl von CanarienvSgel. Papageien, Spottvözeln, Distelfinken, Amseln Drosseln :c. Also auch AquariaS,GlobS und Goldsische. PräparirteS Spottvogelfutter und Samen st'-tS frisch. C. F. KLEPPER. 910. 133 Massachusetts Ave. Neue Cigarrenfabrik ! flsue 'Besen kehren gut ! Wir offeriren einize neue Sorten, welche 10 Cents das Stück lofcn sollten, für 5 Coxi-bs und emvfeblrn besonders "New Thing" irnb "Rivals". Wirthen und Cigarrenhändlern esferire" wir elegante Waaren von $25 aufwärts. Alles Ui.i.n,Cizarrel. JVm. Gottlieb, 96 Virginia Ave. u. 378 Ä. East Str. Eisen-und Stahlwaaren Telephon 280. Werkzeuge aller Art. Gartengeräthe. Lawn Mowers. Poultry Ketting. Clemens Wonncgut 184 & 186 Ost Washington Str. Henry Seyfried, 29 Nord Pennsylvania Str. Fener - Nerstchernng ' zu den niedrigsten Raten. XTOT-ctJR Geschäftliche u. gesetzliche Dokumente sorgfältig ausgestellt. rtaulckien: Mebrere aroke und kleine iraen nahe der stadt, darunter 1Z Acker. IM euca lufiUO), mit J'Uödtgtrn jaximnjjaui, ittfttn Stauungen, ned anderen nötigen e üulichketten, meisten neu; ein Acker mit Wein red nebst allerlei Sorten o Obstbäumen und veeren in tragfählgem Alter. Die edäude Sehen auf einem Hügel, der allmählia nach Osten, übe und Westen abfällt? der kieSarttg Unter gründ ist geeignet für eine Gärtnerei, welche tft such darauf betrieben wird. 1 ist die schönste vage südlich von der Stadt, wai noch jeder zuge ftand dem ich e zeigte und da Besttzthum xotxb nur wegen lterischmäche dt Sigenthumer erjukert. Zu verkaufen: Sin Hau an veckftrake mit sieben Zimmern. Speisekam er und Keller. Brunnen und Eisterne nebst triften Stallungen. Da Grundstück ist 40 I8S V . m h a rv ar . . W VA I !u . gud. udensau vco. i urio im jjiiDiiiiaBc Srur trundstück s 188 S rtr und ist nur einen Jede Sau faaMfii er und ist nur einen halben Block von der P im fxeetftraße. kASvhaltpflafter.) Hau mit 5 itm ro er, a. Wanermerk. Avuairanal und allen deren nöthigen Berdefserungen; 2300.00. . .raler. 88 Ost Washtigto tr. $30001 I iMch an salrly lat.lli emt prnon k ithn A. TÜAR t I iKrtk to brtflj hi,mmi na n wn, na wno I , In.tractlon.wlll worti indu.trioatly Taarla tfcair.wa toraiiiia.wh.iartoy II. I will alao fra'v Um ttaatioarailo7niMt. whlck r tht mou.t. to an 1 kr 1 X iXilan r mut formaaalaw McniiniiuiMn. la.ujriaa qici; laaraad. I 4 Mir bul on workT Arom aach dlitricl sc coantj. lr4f tamf kl and proTiaad wtta mploBi.al larr bar, was ua aMklaj er IIWW a TMr aach. li KW am4 J L. I I. rau paraasiasa W AM. U C Vl.l.KW. M1 o. .Mi Vnrmp Vmotor" Stablmaarn wieat 173 fund, vnd hat tS-zSlltae Mde? mit öSlllger Rad. ' vn.nn hrfi Räder aus dem gdkN alntkN. U steht ein! derselben ungefähr I oll vom öden entfernt, wodurch da, Steuern de, Wagen erleichte wird. Da, Scstell ist 28 oll breit, bei 50 oll Lange. 4 n-hTfr fnrtn strfit maefiislt wttven. um etnen HM ä VF WääVäVfta . - f.-m dichteren odeu henustellen. Wenn Seitenltuck. braucht erden, so können schmale Bretter schlag öder .. An.. GUfAnhtr nnh unlrt kdi innfTt Otlfslt Wkv da; wm breite Bretter gebraucht werden, 1 blldeu ir y.y n . tl 4. LrMJ W rzrnrrJi mW'Jl ' ' ttkUea k' OiMchkeU LeUenbretter. Onm die , hlbn lang genug sind und sich solche puch aa den En - itn befwdti. f lass Uei täattziat mit dem VSan i.. mrrhm. iiuwi-wt... . w-.cn jBfl 83tr maoen oieie uns" vzmaiv, vm nai! knnÄrdeitV zeigen, wa, für einen hübschen Vrnkel widnklln könnknundwierückkichtalowinVkZuj ausV?e sind. Deier ftählrrne Saqen nr , tzZS Uknt, pnPs?.) u Wpi "n"&?2 en p P' n
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SoNNtagSP!aderei. serer Stadt ziemlich ereignißreich. Da hatten wir die Eröffnung deö deutschen Clubö mit einer Nee von August Kühn und einer Maibowle von Jakob Metzger. Ich selber war nicht dabei, aber man sagt mir, daß August bei dieser Gelegenheit seinen Ruf als Redner für alle Ewigkeit und noch ein paar Jahrhunderte nachher etablirte." Man kann nie wissen, waS in einem Menschen steckt, bis er'S losläßr. Und weil sichs denn gerade so schickt, daß sich hier in der Stadt eine Armee befindet, was nun schon seit dreiß g Jahren nicht mehr der Fall war, eine Armee mit einem General, Generallieutenant, Colonel u. s. w.so könnte er sein großes Talent gleich an den Mann bringen. Seneräle, Col'nelS, Cäptn'S u. f. w. ohne Armeeen hatten wir die schwere Menge, aber Offiziere mit einer Armee, das ist denn doch WaS ganz anderes. Wenn August mit einer Maibowle unter jedem Arme ins Hauptquartier käme, ich wette, sie hören ihm um den Preis eine Stunde ang zu, und er bekäme einen Applauö, daß die Wände wackelten. Eins ist sicher, eö wäre daö einzige Mal auf ihrem Marsche, daß sie Mairank bekämen, denn unsere liebenswürdigen amerikanischen Mitbürger wünschen ihnen etwaS ganz anderes in den Leib. ES waren so weit in 3ndianapolis auch zumeist Deutsche, welche oen armen Teufeln etwas gaben, aus genommen Kingan, der ihnen eine Speckseite und Templeton, der ihnen hundert Dollars gab. Und wenn lch an die scheußliche Rohheit denke, mit welcher die News" und daö Journal" diesen Leuten gegenübertreten, dann reut mich'S doch, daß die Deutschen mehr Herz und am Ende auch mehr Verständniß zeigen. Indeß ick will mich heute mit diesem Segenstande nicht weiter beschäftigen, da er ohnedies jeden Tag ,breitgetreren iird. Ich will mich lieber zu dem itten großen Ereigniß der Woche 'tden, zu dem Bestechungsversuche in dem Bankprozesse. Es ist nämlich doch mmerhin eine sehr komische Geschichte, daß der Spitzbube, der seit Jahren mit der größten Gemüthöruhe die Bank um Huuderttausende bestahl, auf einmal zu einem ehrlichen Manne wird, der, tatt eine sich bietende günstige Gelegenheit, einen Wahrspruch zu verhindern, beim Schöpse zu greisen, dem Richter Mittheilung von dem Versuche macht. Amerikanisch ist daS gewiß nicht. Amerikanisch ist eigentlich daS gerade Gegentheil, und daß Cossin sich ein Gewissen daraus gemacht hätte, sich los zu kaufen, glaubt gewiß kein Mensch. Wenn man sich aber die Geschichte recht überlegt, dann hat Cossin ganz richtig und schlau gemacht. Wenn sich die Geschworenen nicht geeinigt hätten, dann hätte eS aller Wahrscheinlichkeit nach einen nochmaligen Prozeß gegeben. Und wo wäre dann der Vorheil gewesen? Er hätte die Advokaen nochmals bezahlen müssen, wäre ein Geld für den gekauften Gefchworenen losgewesen, und war dann um kein Haar besser daran als jetzt. Denn daß die Möglichkeit vorhanden war, wieder einen Geschworenen zu kaufen, das lag doch zu sehr entfernt. So etwaö lohnt sich bloß, wenn man die ganze Jury kaufen kann. Dafür aber hat Cofsin jetzt daS Prestige seiner HandlungSweise und die Hoffnung, d iß ihm dasselbe irgendwie zu Gute kommen wird. Our national lunaey (unsere na tionale Verrücktheit) wie der selige Herold" zu sagen pflegte, regt die Gemüther unserer anglo - amerikanischen Vettern wieder sehr auf. Ich meine daS Base Ball Spiel. ES ist doch wirklich schön, wenn der Mensch Ideale hat, und der Lokalpatriotismus ist eine sehr gute Eigenschaft, wenn man keine bessere besitzt. Eine An zahl Männer, die sich für daS Spiel interessiren, miethet eine Anzahl profelfioneller Spieler und wenn diese! ben über die professionellen Spieler einer anderen Stadt den Sieg davontragen, dann zieht Freunde in in Trojas Hallen. Dann freut sich Groß und Klein, als ob die Kulturgeschichte des Landeö um ein großes merkwürdi geS Ereigniß bereichert worden wäre. Vom Standpunkte des Sports auö bin ich nun zwar ein Philister, ein' t x.r L-rn t c L furchtbarer Vhlllster, obwohl Malz; und Hopfe noch nicht ganz an mir verloren ist,, denn ich spiele nicht Skat. Ich habe aber trotzdem nichts gegen den Sport zu sagen, denn eS kräftigt und stählt den Körper, und erzeugt ohne Zweifel auch Geistesgegenwart in Momenten der Gefahr.' Wenn aber ein Sport professionell betrieben wird. . , . v ,.-v. dann ttschttnt tt Ml? Wldttllch, und . ' . . ., die Menschen, du ihn betreiben, als c..Il.n,.?. u.,rx,n :,d,. if .r . c
'nMch' Akbeit zuwider ist. Wie man sich dafür erwartnen, oder gar begei-
Istern kann, erscheint mir einfach unbegreiflich, und wenn ich die ZeitungSUtlfyt über ein solches Spiel mit der mir gänzlich fremden und Unverstandlichen Terminologie lese, dann komme ich zu der Ueberzeugung, daß eS viele Menschen giebt, welche bis ins Ereisenalter hinein kleine Kinder bleiben. DerPlauderer. Xtt XOO. - Es gibt -inige hübsch: Mährchen über den Tod, und mancher Mensch, den Last und So:.;? drücken oder schreckliche Schmerz:',' quü'e-,. wünsckt sich den Vcuder deZ SchlafZ herbei. Ja, wenn das Sterben nur so leicht wäre wie das Einschlafen! Es ist aber eine eigene Sache um das Sterben.und wer es nicht durchgemacht hat, der kann auch nicht viel darüber sagen. Die Aerzte meinen allerdings, daß das Sterben nicht so schrecklich sei, als es aussehet Sie mögen wohl recht haben, Schönes ist aber- am. Sterben doch nichts,-ebensowenig wie an einer derwelkenden Blume. Vor nicht langer Zeit sah ich eine Frau sterbim: Durch dasFenster schien das Morgenroth, Oben am Bette stand ich, unten der Tod." Die Kranke schlief. Sie sah so bleich und abgemagert aus, daö die Lippen kaum mehr die Zähne bedeckten. Die Augen lagen tief in ihren Höhlen und waren von blauschwarzen Rändern umgeben. Man hätte die Schläferin schon jetzt für eine Leiche halten können. Eine langwierige Krankheit ' hatte sie verzehrt, sie. die bis zuletzt mit der Kraft der Verzweiflung am Leben hing. Ich will ja Alles ertragen, aber nur nicht sterben." hatte sie fast täglich geiammert. Trat hie und da ein schmerzenfreier Tag ein. dann war sie glück licb und baute Lustschloß aus Luftschloß. Ach, wie sie das Leben liebte. welches manche Menschen so gedankenlos wegwerfen! Ihre Umgebung hatte ihr stets vorgelogen, daß sie wieder ge nesen werde. Einige Wochen vor ihrem Tode bemerkte sie jedoch selbst, daß es mit ihr zu Ende gehe. Da wurde sie böse und klagte, daß man ihr nicht die Wahrheit gesagt habe. Das bleiche Weib! In ihren gesunden Tagen war sie eine lustige Seele gewesen. Sie hatte gelebt und geliebt und mit ihren großen feurigen Augen dieMännerherzen entflammt.' Auch mir brannte einst ihr Blick bis tief in die Seele. Wenn sie aber jetzt die Augen aufschlug, so sah es aus. als blicke Einem eine erstarrte Gluth entgegen. Manchmal lächelte sie noch ein wenig, wobei sie mit matter Stimme fragen konnte: Nicht wahr, ich sehe wieder etwas besser aus?" Gewiß, meine liebe Freundin, besonders wenn Sie heiteren Gemüthes sind." Ich will nichts über die Stunden schreiben, in denen die Schmerzen den schönen Körper aufrieben. Ganze Nächte hindurch stöhnte und klagte dann die Kranke und wand sich in Krümmungen. Der Tod hatte sie mit unbarmherzigen -Händen gefaßt. Pfui, der häßliche Tod, wie lange er seine Opfer quälen kann. Wenige Tage vor ihrem Ableben verlor die Frau manchmal die Lesinnunq und fing an. lu? zu reden. Die Wasser steifn u:mx Pher." flüstert 5ie dann i' hier -j! B--gunz. In ihren lichten Augenblicken nahm sie von ihren Angehörigen Abschied. Derselbe fiel ihr aber jetzt nicht mehr schwer, denn schließlich hatte die große Schwäche selbst die Lust am Leben besiegt. Die Wasser stiegen immer höher. Solche Gedanken durchzogen mein Gehirn, als ich in der frühen Morgenstunde am Bette der Sterbenden saß. Ich lauschte dabei auf ihre leichten Athemzüge. Da ging plötzlich im Gesichte der Kranken eine große, aber kaum zu beschreibende Aenderung vor. Die Blässe nahm auf eine erschreckende Weise zu. Die Kranke erwachte, versuchte sich aufzurichten und sah nach mir mit einem flehenden Blicke hinüber. Ehe ich aufzuspringen vermochte, fiel ihr Kopf auf das Kissen zurück, und AlleS war überstanden. Der Tod und ich hatten die Plätze gewechselt, nun stand er oben und ich unten am Bette. Laurent. Offener Sch.eivevr.e ocS Philipp Sauerampfer. Mein guter Herr Nedaktionär! JndieS Jodr den ich schon mehr Mißfortschen ge gehatt.wiein mei ganz Lewe un mitauS daß ich helfe konnt. Höre Se nur emol. In mei BSckyard hcn ich mir e kurze Zeit zerick waS mer uff Deitsch sagt, t Hattbett angelegt, mit S?1? 3 hen blsetds die LettlS auch noch mn ToniehteS geplanzt un ich konnts kaum stände, bis die Plänzche erauS sin gekomme. Off KorS, ich hen viel Bitter mit das Lattbett gehatt und mei Altie Hot immer gesogt, Phil, Hot se gesogt. Du werst sehe, Du batterst Dich for nattinz. Ich hen se spreche losse. sa viel, wie se wollt, bikohs ich hatt emol mein Meind uffgemacht, und was ich in Mein 'Meind hen, do stick ich derzu. Alle Tag sm ich in die Jard, un hen zu des attüett ft.n.h scklkst,m m.,7.. ;1 w m.N 4.!',Z. k;.
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Ohne seines
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Rheumatismus. Vuckner, Tcras. Jahre litt ich an rheumatischen Echnicrzrn, und war häufig bettlägerig z durch die Anvendung von St. Jakobs Oel rrurde ich dauernd geheilt. Stacirta Mor.'on. Jas '
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nowwcr zugebest, for DaJ cZ kein j:cm griecht hat; wanns warm war, hen ich Widder uffgemacht un so fort. Dobei hatt ich alle meeghche' Aexidents. Eemol sin ich in daZ Glasfenster gefalle un hen . siwweunfinfzig Scheibe verkröche, e änner mol hen ich mein Pähnties geboßt un Widder e anner Mol is mer die Steppleiter uff de Kopp gefalle und ich war nor froh, daß se keen edle Theil getroffe gehatt hott. Well, bei die Nehr, wo ich for das Hattbett genomme hatt, is off Kors alles in die scheenste Scheep gewachst. De annere Dag, wie's geregent hat, hen ich die Kowwer uffgemacht un der Stoff is so schnell gewachse, daß mersch puttiniehr sehe konnt. Wie ich Widder in die Jard kumme. do warn ich fast parreleist. Dem Nachbor fei Pitschens hen ganz gemiethlich in des Hattbett gesesse- un hen alle Plänzchen abgepickt. Se hen noch nit soviel iwrig ! gelasse, wie mer an t Pleht Suhp juhst! No, no, no, deß war der awwer e Picknick! Off Kors sin die Pitschens fortgefloge, wie ich nier kumme sin; se hen sich uff dem Nachbor, sei Portsch gesetzt un hen Fähses gemacht, als ob se mich fühle wollte. In meine Wuth hen ich en Brickstein uffgepickt un hen en nach die Sonofegons geschmisse. Wahrscheins hen ich awer nit recht ge ehmt.'denn der Brickstein is durchs Kitschenfenster gefloge un. Hot die Nochbarin an die NoZ gehitt. Die ?Zrau Hot en Schrei gelosse, als wann se bei Mißtehk e , halbes Pund Rofs an Nätts geschwallod hätt. Well, ich hen nicks drum gewwe. Das scheene'Hattbett, wo ich so viel dervun eckspecktet hatt, wisse Se, so e Disch voll Let tis un e halb Dotzend hart eboilte Eggs hm!! das gleich ich arig gut un jetzt warn all mei Eckspeck tehschens gespoilt. . Die Frau hat mitaus ze stappe immer weiter gekrische un schließlich Hot e großes Kraut von Mensche un Kids vor daS Haus gestanne. Die Nachbarn kam dann autseit, awer Gutneß, Wie Hot die ausgeguckt. Ihre Auge Ware so kleen, daß mer se mit eme halwe Deimpies iesig hätt zukovere kenne; die Nos war so dick, wie e gutseist Potehto un ganz außer Schehp, dabei war das ganze Gesicht voll Blut geschmiert mit einer, Wort, die Frau Hot horrid geguckt.' Ich warn 'doch e bissi geschkärd, awer was konnt ich mache. Es Hot nit lang genomme, do kam en Bolisman un Hot mich arrested, un bevor ich noch mei Kobt angezoge hatt, kam auch noch de Hurriopwage un ich hen e frei Reit nach die B'liesstehschen gehatt. Do hätte se awer die Kraut sehe solle! Sie hen gehallert wie krehsig un eens von die Kids Hot mer zugerufe. ich sollt mei Leibrärie mitnehme, sonst deht ich am End in die sTchehl mei Bildung un mei Nalledsch von die deitsche Längwitsch vergesse. Den Lohfer hen ich off Kors mit Verachtung gestrohft. An de Weg sin alle Leit stehe gebliewe un hen mich angeguckt, als wann ich en Monlie wär un eme Eitälien Orgelmann dorchgebrannt war. Uff die Stehschen Hot mich m?i Altie gleich erausgebahlt wisse Se, mer eigene doch Propertie un hen unsere Häuser mit alle Jmpruvments eingericht komme Se doch emol uns ze sehe. Am neckste Dag hen ich in die Kobrt gemißt und der Tschödsch Hot mich zeh Dahler un de Koste gefeint. Bifeids des hen ich noch mit der Nachbarin gesettelt. for daß se mich nit for Dämmätsch suhte.duht. Neckst Johr kauf ich mer mei Lettis, ich denke, do mach ich noch Geld derbei, womit ich verblerwe Jhne Ihr liewer . Philipp Sauerampfer. JndergroßenMasseder französisch Bevölkerung scheint der vom Minister Spuller mit so großem Eifer gepredigte neue Geist- der Achtung vor den Ueberzeugungen Anderer, der Geist, der die Schonung von Millionen für heilig gehaltener Traditionen gebietet, noch lange nicht heimisch geworden zu sein. Als Beweis dafür mag die Thatsache gelten, daß einer der bedeutendsten Blumenhändler von Paris in seinem Laden auf dem vornehmen Boulevard St. Germain zu Re klamezwecken eine Grablegung Christi arrangirte und hierzu für die ganze Eharwoche ein Modell aus der Akademie der schönen Künste mit einem Honorar von 50 Francs täglich engagirte. k? r" ti. i tm rn i zasur nxußic verplann zeoen vcaarnu tag von 2 Uhr ab mit geringer Unterbrechung bis Mitternacht unter einem lZlumenbaldachin unbeweglich liegen. Der Andrang der Neugterigen war ganz enorm. Die Polizei schritt auch ein. aber nur um auf der Siraße vor dm Haust dik Ordnung aufrechtzuerhalten. , , Um den Appetit anzuregen und die Verdaulichkeit zu befördern, giebt es nichts besseres wie die in allen deut söen Familien bekannten Dr. August Mg s Hamburger Tropfen.
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