Indiana Tribüne, Volume 17, Number 220, Indianapolis, Marion County, 29 April 1894 — Page 2

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yranzöstsche Bettler. f ParZZ in seiner - umfassenden Prl-vat-Wohlthät!gkeit ist rühmlichst bekannt, und doch wird man nirgends eine derhältnihmäßig größere Anzahl Don Bettlern finden. Paulian bezeichml eben diese Wohlthätigkeit als Hauptgrund deZ Uebels, und darin hat er vollkommen Recht: sie zieht den ProfessionZbettln groß. Bettler haben für die Ausübung ihres Gewerbes eine sehr wirksame Stütze: ihre Literatur. -Diese besteht in einem Werk, das in kleiner, und großer Ausgabe im Buchhandel erschienen ist und drei bezw. sechs Franken kostet. Es enthält die Namen und Adressen der meisten wohlthätigen Personen von Paris. Die große Ausgabe, Grand Jeu" genannt, giebt außerdem werthvolle Winke über Religion, GewöhnSeiten und politische Ansichten- des Wohlthäter, z. 23.: Frau A. Sehr religiöses Haus. Regelung von wilden Ehen.' Untestützung bei Taufe und Kommunion. Man lasse sich von Kopf zu Fuß neu kleiden!" Herr V. Protestant. Bekleidet Kinder und schickt sie zur Schule, giebt gutes Schuhzeug, verlangt aber die Adresse der Bettler, um Erkundigungen einzuziehen. Man verständige sich möthigenfalls mit einem Freunde, um 'die Adresse eines anständigen Hauses geben zu können." Mit diesem vorzüglichen Führer und einer gehörigen Dosis Unverschämtheit 'ist die Karriere des Bettlers gemacht. .Ein Anfänger wird an allen Thüren klingeln, ein Kenner klingelt nur an den guten Thüren"; denn auch, hier 'gilt der Satz: Zeit ist Geld". Die Hauptsache ist immer, den Wohlthäter Mr das traurige Schicksal des Bettlers ganz besonders zu interessiren.und das gelingt mit dem Grand Jeu" meist vortrefflich. Einige Bettler betreiben das Dich-rer-Handwerk im Großen. Sie haben aus alle Frauennamen des Kalenders Akrostichon-Gedkchte, und wenn sie erfahren, daß irgendwo eine Hochzeit stattfindet, fo senden sie der Braut die auf ihren Namen lautenden Verse ein und stellen sich dann zu geeigneter Stunde, z. B. beim Festessen. vor, um ihre klingende Belohnung einzuheimsen. Aber vielen Bettlern sagt der aktive ! Dienst nicht zu. da er immer noch eine gewisse Arbeit erfordert. Der richtige Settler bringt in der Regel seine 3u gend beim aktiven, das Alter beim 'seditären" Dienst zu. Auch im letzteren giebt es viele Spezialitäten, zum Beispiel die Kirchenarmen, die an den iThüren'der Gotteshäuser stehen und ksich da der Belästigung durch die PoliAei entziehen, die Omnibusarmen usw. .Dies ist ein origineller Typus. Eine .Irau, blaß und mager, sitzt in einem -Omnibus. Man betrachtet ihr kum rnervolles Gesicht, ihre zerrissene Klei!dung, und bemerkt, wie die Augen sich mit Thränen füllen. Sind Sie leidend, Vadame?- ' 0 ja, mein Herr, seit drei Wochen kbin ich ohne Arbeit. Heute früh hat man mir Beschäftigung versprochen, jund nun verwende ich meine letzten !sechs Sous für den Omnibus; denn ich kann nicht gehen, weil meine Füße geschwollen sind. Ja, ich bin sehr UNglücklich." Alle Hände gleiten in die Tasche,und ?asch wird eine kleine Summe gesam?nelt. Wenn man aber den einen oder den anderen der alten Kondukteure fragt, so wird man erfahren, daß dies Geschäft in den eleganten Vierteln ein 5ehr einträgliches ist. Die echten Boulevardiers kennen alle foie sogenannte .Vrieskastensrau", welche der Post eine so wirksame Konkurrenz macht. Es ist dies eine Bettlerin, tvelcher beide Beine amputirt sind und immer am selben Orte sitzt. Ein Herr nähert sich ihr, und während er scheinbar in der Westentasche nach einigen Sous sucht, steckt er mit den Worten: Geben Sie diesen Brief der Dame, welche zwischen acht und neun Uhr vork?eikommt und Ihnen mit den Worten Beten Sie für mich!" ein Zehn-Sous-Stück darreicht...." Eine andere, nicht minder geschickte Vettel-Methode. Ein junger Bursche stürzt sich von einer Seinebrücke in's Wasser; einZuschauer springt ihm nach und rettet ihn mit Lebensgefahr. Eine qroße Menschenmenge drängt sich an's Ufer. Warum haben Sie mich nicht steritn lassen?" jammert der Selbstmörder vorwurfsvoll. Ich hungere, habe keinen Sous und finde keine Arbeit." Mein armer Freund antwortet sein Retter gerührt, auch ich kenne das Zlend. Sieh', das ist mein letzter Franken. Wir wollen ihn brüderlich -theilen hier.nimm Deine zehnSous!" Den Umstehenden treten die Thränen in die Augen. Ein Herr legt ein Aehnfrankenstück in seinen Hut und Jedermann folgt nach Kräften dem edlen Beispiel. Die beiden Schwindler ziehen dankend ab und wiederholen die Komödie an der nächsten Seinebrücke. Und hinter all' diesem schwindelhafien Elend steckt der Professionsbettler meist im behaglichsten Leben. Sein Arbeitstag" bringt ihm fünf, zehn, ja zwanzig Franken ein. Er wohnt bequem, er hat seine bestimmten Restaurants, seine Cercles", wo er mit Seinesgleichen verkehrt, ja sogar seine Stellenvermittlungsbureaus. StarkerSieg.A.: Haben Sie denn in B. auch die Stelle des berühmten Echo m aufgesucht?" 33.: Natürlich! Meine Frau hat es so lange ausgefragt, bis es total heiser war." G u t e rR a t h. A.: Denke Dir, seit gestern ist meine Frau fort!" 3.: Mensch, da zögerst Du noch? Zieh' doch gleich in eine andere Stadt, hab . sie dich später nicht mehr findet!"

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Gin stummer SlnrlSger. Bon Florence Marryat. Ein lieblicher Sommerabend neigte sich seinem Ende entgegen. Die letzten Strahlen der untergehenden Sonne trafen ein junges Mädchen, betf auf ml- .s(iatTiAfnn C- i ? A o s in innn rtw,n ;fhnn fr.fr 5l?ackdenkllck t;& r,. ihr. mV, t Vno Pnnhfrfhift sckwe sen und ine Stuäne'qlän c in Ameisen, uno eine aijiuik muiic m i ibren Auaen. Eine schöne Aussicht bot sich ihr. Weite Wiesen dehnten sich bis zum Meeresstrande; mit lautem Tosen rauschten die schaumenden Wogen oa tUUliWII VIW VV4lliii I n?,,ts uns T?nfa ??sl??k?l,n r, ,ir ii r.hhim Mrnhr und u mxII öw, ?m lAsten wfurrmitrf, brannten, besckatteten l VI 4 V Vj k V V Y " " s?. ?tr,: sa sl?,n,n .suses. zu V k W VLJ UUVIWlW -V I ' U I welckem der Garten aebörte.' Eine S Tat aato&to&ntt über ke aus und da sk S inml en uver ne aus, uno oa ,an ne, inmttlcn Ncedham bildete vielmehr einen passenden Mittelpunkt, in dem die Schönheiten der Natur sich konzentnrten. Anmuthig war jede Bewegung ihrer schlanken, biegsamen Gestalt, und aus ihrem schönen sanftenGesichtchen schauten die großen, nußbraunen Augen wie die eines geängsteten Rehes hervor. Der sehr. einfache, fast ärmliche Anzug machte ihre ungewöhnlichen Reize noch wirksamer. Lose wallte das ka stanienbraune Haar über ihre Schultern herab und hob sich seltsam von dem ausgewaschenen braunen Kattunkleid ab. Deutlich zeigte der tief ausgeschnittene Schuh die schlanken Linien des im Grase ruhenden kleinen Fußes. Wer aber erst einmal in Cynthia's GeWWV V V W Wl VI VUttiltV V' i sieht mit den feinen Zügen, den zarten min Tinrhfn noM rff hn brr nrhlfl nicht mehr aus die Kleidung. wvvii vwv. .yw.v, V w utvv So erging es augenscheinlich auch einem jungen Manne, welcher, gegen den Stamm der Kastanie gelehnt, auf Ire nieder seih ihrer ftrtnh ruhte I ""..W- " larer ano ruyle 7 M nntäirhl;rtr ih.. r..n ynnrart ttnänbta aus bie S nitet Ä "tel nil ?m rfi..alten wir nicht einen herrschen ,ag.e Eynth x.S.,q .e a, , eu zeno. as Weiter jjfi2. d'd bei unseren AusI i i.1 V j X ' ICXjl rflQ nT C I .0 :n a.i!Y. l erwiderte Granv;l?Mstnn ., ci.uiuciie viranoiue -uCOlinn I iisrig. ' Zfcrn ttnma ?icnk. Iri aufgeschobene Landpartie, keine Streitigkeiten. Es ist die schönste Zeit meines Lebens gewesen, und denken Sie, nun muß ich alles verlassen." Reisen Sie schon bald?" fragte Cynthia. .llebcrmorgen. Ich möchte es so Nal;n " er . -. . I und mein Vater schreibt, ich wäre nun laiige genug fort. Freilich, ich wollte ja blos vierzehn Tage im Schlosse verun m Ud m Mnte geVilCUtil. weßhalb 4 l u lonnie I . . . I wat uiqtt iye farbie des Mäd' chens Wangen, als sie fragte: Kom men le bestimmt wieder?" , Das hängt von Ihnen ab, Cyn thia." Von mir?" Natürlich. Sie müssen meine Ge fühle für Sie errathen Habens ich 'k. yl.sagen, Sie haben sie auch :m ilem wenig erwioerr. as vedeutet die Glückseligkeit bei unserem Zu sammensein, die Niedergeschlagenheit, wenn wir getrennt waren, anders, als Liebe!Hören Sie auf, Granville Herr n rr:. w::r r. cm"r7 . ...7'; .:v. ..' . toixgn. oursen Nicht ,o Mit Mir inrPmn " ,r.vv.yfc.k. Nein so muk ick mit bnen sore jicui, u muß IU MII ynen iprc- " . raTws neben sie in's Gras sekte und ibrin . m) uju ujicaiiu .., ,Vk viu.nmt u. inyim u iu

i,sr-n-? hunhr Nli,m?N' denn Mit vuyc ichi Jjzun lo INN uyic uunvci uuuuiuui miyfc uui iu uu, vui , u.w. c.rx-ri i r t r . s riftÄfc SC ta aule Nacht und gehe zur Mutter: st kab.n. Unsere Cynthia ist s stolz auf ein thörichter Bries. ich bedaure es auf- be bedankn be schaft.g, a sie emes Ii,M -1, uL&l Vbei felMl braucht Dich und wtet schon s it ihren Bräutigam und mi, Rech,. Ma- richtig, ihn je geschrieben zu haben. 2 'm Zimmer, als 'hr Gatte e,nd es redende Umaebuua er moch 'wer Stunde. Bei diesem nicht mib i' 3'nlin behauptet, daß er bestimmt Wir wollen don etwas Anderem spre, der e,n unsauberes Br.efcoubert nick d SckonbVtt des , iun m Zuverstihinden Wink mußte sichBran- das Bi,tria!knuz belonimt. Ich bin chen.' wandte Cynthia ein. und Lu- jm Xum. .... .. . . SIÄnS Mehlder bel erabschi d. erzeugtie .heilen unsere Freude, cius war Lern wzu berei, - Die fJ Z?

iÄ m A nSrfii Tofr S n r und bald v rdunkelie sein Bild das ginnen zu beichten, allein sie wagte es Uebergehen derselben freilich auch für er Mich glücklicher machen wollte als ich Mich Nicht losrechen L 2 -hU- 2 .... n n? ftX Q,.i,.HaÄ,.m. ,Jrm flrflnftn m Du es konntest, wenn ich meine Bezie-

ergriff. Cynthia. Du weiizt es ich derung. ungefähr zwei Monate, nach- mg seine Lippen auf die ihren. Wie liebe Dich. Jeder meiner Blicke muk dem sie den Brief der Post übergeben sehr habe ich mich nach diesem Augenes Dir gesagt haben Was darf ich zltt und täglich die entscheidende Ant- blick gesehnt! Im Wachen und Trau-

darf ich hofft?' Nichts! Es ist une?el, mich zu daß ich verlobt fragen, Sie wissen, bin sein. Kapitän O'Neil würde mich nie r.:.. I icrcucji. Dann wäre er ein Lump,. und Du mußt Dir selbst Deine Freiheit nehmen. Du hast den Mann seit einem Jahre nicht gesehen und wirst ihn voraussichtlich nie wieder sehen. Sage, daß Du mein Weib werden willst, und ich werde Sorge tragen, daß Kapitän O'Neil Dich fürder nicht mehr belästigt. 'Dein Vater muß einverstanden sein. Cynthia war sehr aufgeregt. Sie dürfen mit Papa nicht darüber sprechen. Erwäre schrecklich böse auf mich. Er ist Lucius O'Neil ganz besonders zugethan und hält große Stücke auf ihn." ' UndDu hältst jedenfalls nichts von AM m ST-I mir, lagte Granville oeleloigl.

Wit einem Manne den Du nickt stattgefunden, in welchem sich unser ,!tta. ist es Lucius?" fragte , ihr langen aber dennoch an ivre Ärek. ' v irWn ,s He Ä ÄrtarfnBlfS Lucius vor allen anderen ausgezeich. Eatte lachend. .Haben wir Euch nicht Ich werde also auch jenen P" ÄrMÄl - Sage mir nur dak Du mick leb und that- Die Zeitungen sind voll da- eine nette Ueberraschung bereitet? Ich Bries zu lesen bekommen.' Sl?ÄL,mkn,!.,, nichts soll un? trenn7n Wjn. Kein Anderer hat olchen Muth Irak ihn. als er gerade vom Bahnhof Cynthia's Gesicht nahm einen siar- M'? 'nr "tiu"b1I?ft.,n I Vi ZmT- es lann nicht Er wird Dir Deinen hüb- herüberkam, Seine Ungeduld lieb ihn ren. .od.enähnlichen Ausdruck an; ste ung nicht w .h ch wubk e.

Im Gegentheil, Granville. sehr Sie sieht fchon so weih wie ein Tisch .... '. ... - 7li-- - jt-i . . . je. 1 rr.. .. ie

viel. Viel, diel mehr als ich darf. Ach. ich bin fo unglücklich." Und Cynthia fing an bitterlich zu weinen. Er rückte etwas näher zu ihr heran und küßte sie auf die Wange. Cnntbia errötbete und mackte fick frei. Sie zürnte nicht, war aber heftig bewegt. Was galt ihr in diesem Auaenbiick Kavitän O'Neil. der weit entfcmt mit seinem Reaimente im Sudan ' f. . . war, wenn' ste ihn mit dem eleganten zungen Manne verglich, welcher mit der bestrickendsten Liebenswürdigkeit ihr schon den ganze.i Sommer dn Hof

machte. Ihr Erröthen, ihr Schweigen ermuthigten Granville. Sei tapfer, mein Lieb," flüsterte er. Brich die verhaßten Ketten und werde mein Weib." ' Wenn ich nur könnte," seufzte Cynthia. Nichts leichter als das. Niemand

kann D:ch zwingen, einen Mann gegen! rm'r ' i r rr t I Deinen Willen zu heirathen. Schreibe ihm, daß Du des langen Wartens müde bist und -nicht länger auf ihn . .:m m. I iuuiuu iuiu II. uciui Cl UUl cill UUIl I wenig Stolz besitzt, gibt er Dich frei. Granville, Du versuchst, mich zu sehr," hub sie an, als plötzlich die Stimme ihres Vaters ertönte, der ihff ren Namen rief. Die jungen Leute sprangen erschreckt aus: Cynthia trocknete schnell ihre Thränen und ging dem alten Mann: I entgegen. - Iji r . , H?a! rief er in einem eben mcht 1mm Tone, als n Mostyn's anWh wurde. .Hier bist Du als, r, cm-nL' franst .ftrwhfinm M, nrfi. 'UUtlUli liilWllt u,.vr i.r rtf2 n ;rr, CÄ2a ,,.f.:u. , iinnii iijuusunii auiu.iiiiir.il. I Er scheint ein fauler, junger Herr zu s.: w mrf, ;t o,.,;,.2 V tliuy. VIVI ,UllU3 I dürste es nicht sehen, wie er Dir nachT.tf JA nfiif ls:f I " viutii wuut ihm ganz. .Aber Vava. wie kannst Du so etwas sagen?" wehrte Cynthia zornia. Herr Mostyn reist ja schon übermoraen ab." Um so besser." entqeanete der alte Mann unwirscb. Cnntbia sand ibres Vaters Benehmen brutal, waate iedoch keine Entaeanuna. ' I Die Eltern Cynthia's besaßen kein Vermögen. Sie waren daher sehr stolz ..e m. 'f r. ! . I r ! CY j- f ' , , auf die Verlobung ihrer Tochter Mit UV" w Jini. trnu v,rrn ra.r:s.: fv...x.. JJill UUU Ul IICÜIUUJIU UiaUJCll I in fcrt ftiSort Tln itrtnf- I hörlich von derselben. Das junge Mädchen, welches stets mit den Eltern I W. WWV. IVUlkil rUUbll fW ud ;wt vn- , -. mnnytn . n. jnrnrnrn s,kn mnfct rSnrfc N?7- I Jtuinui v v i (tbtttibtt, uun itb qanz elend davon wurde. Sie fühl e. dab (I absichtlich geschah, jedenfalls 1,1 -ff:r?:, X (rfii" mi n -vt ffl ,"h " ' '" " " - - I j - I 7 ' , w seine Liebkosunaen zu widern und füllte doch.dab es ehrlos wäre, solange . , ... o.. . o t c. S i"Ä X. standen. Ehe Granville Devon versZ.K r. T,n&rnr,1z nim 1it.M,, naitr( ffr4 0tft2 I iwD, iuvu,muw v yvVv....v MlllttitUUlklJ, VI UUtUtt.lt tlllt ItWt" ftk, f;.vsktt hariiAtrf r vtiitu4Utiutlt. Vil(UUJi vi,tiU;Wiii fc, sofort zu ihr zu eilen, sobald ihr Äeröbnik aelöst sei und scklok mit den m..i-. rs r-v... :x v:. rc.r::s. vollen, ailll Ivlvcle UU sie Vil ui , ' , t s... iiirrn n yn nwmfnR nn viii mir hutech Mi gM, das ich aber in Deinen thränenerfül ? ZlZXi " 7 . VfcS' tUf liUil iUtttlbt, V tb f?rs,.k. ,.;..s :x?. . . 7. ' - rl.:".: ' . lyiliutii u uuuii. w,. imu viiu sehr ehrlichen Brief, fast zu ehrlich, ß:;. sA. W fernh?ff ujyut ivfcvti iui uwu uiuiivmv, sondern theilteLuews die nackte Wahr, heit mit.dß sie ihn fast vergessen hatte, dah ihre frühere Zuneigung Timtnn jii ihm . " IZ r" rVfc4" .v" . iiytt wttit uti viuuviui muuhi ii,uiv dab sie ohne ihn niemals glücklich werden könnte. Daher flehte ste Lucius rrvi . t'. xM... an, iyr llori iyr zuruclzugeoen: oenn r- , . y i lie rönne es Vi!ifr sQf uiitii jut tiui ju. v"!4' 's Ans S TOnStt S2 Hrt,ffviffTt2 s ,s 1 71 : '1 I lUUlIC IIC IICU llCICi. Ituwyitt llt UlUt l - . . ' snungen. ' ' " . t tr . v.hn r.A f.f ,.v .Yiur; .: l r rara ' ' .' : . " ceeoyam, mil einem löiia oer emun- , rvt cm i. . j: nachwort erwartete. Und ick, b.ibe Neniakeiten sür Dick. die Dich noch heiterer stimmen werden." Es haben Kämpfe im Sudan sehen Hals mit dem Viktoria-Kreuz ' schmücken, wenn er heimkommt. Bist Du nicht stolz auf Deinen Helden. Cynthia?" Das Mädchen schwieg und wurde dunkelroth; ihre Mutter aber sagte: Ich würde ganz beruhigt sein.wenn der liebe ?lunae erst alücklich in der nung ist es, Dich und ihn vermählt zu sehen Du wirst es sehen sobald derKrieg vorbei ist," fiel Herr Needham ein. Rede doch nicht solche Dinge und bringe das Mädchen um den Verstand. tuch aus. Geäme Dich nicht, Cynthia. Lucius ist ganz wohl, und Du solltest Dich über seine Tapferkeit freuen." Papa." fragte Cynthia. zitternd, von welchem Datumsind oiese Nachrichten 5' Die Kämpfe haben ungefähr vor vierzehn Tagen stattgefunden. die Nachrichten kamen telegraphisch von Alexandrien. Ich errathe Deine WünIre mi rr. . rrx je. i . ri icnc; vu,iy; moazicn gern einen Brief von Lucius haben, in Kriegszei ten versvätet sich oft die Privatkorrepondenz. Du darfst gnz. unbesorgt,

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Uln, lik. xltt.i:. nuui uit. iimnnis iwmitii. üvtt uüu iiui vtmu, uaw i wviv.v,v..v.. Vä.ä-ä iTj.riAi on.. t:ri r schied er. Cynthia weinte sich die Au- ,Stund an war ihr das Leben zur und schien die Beziehungen, die einst ?"aWestchk gen blind. Der Schmerz der Tren- Qual. . Unzählige Male war sie im zwischen ihnen bestanden hatten, ganz oxi gewesen ich hatte Dich fast vergesmiAU ihr ffirnnh? nnA ihm Nerifk inren ffliern ihr ,ns,l;.Z R, veraessen Ztt Kilben. Knntbia Kielt das sen und jemand redete Mir ein.daß

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öcimaiy wäre. cu iiuziz vui ucu .vii;iutiu iuui in: luii ic uy uuiu vciiuvu iuv.. u.., . $rn, k;: qnr ifrf schrecklichen Gefahren, denen er usge ihren Bräutigam, bald ihre Eltern an Schatz, die Sonne bringt Alles an den Wien wenn er Wort für Wort ihrer s7tzt ist. Er st so tapfer, so umr- und brach in ein krampfhass Weinen Tag. Ich bin neugierig, wann der f'?schrecken. Es wäre entsetzlich, wenn er aus. Was sollte das bedeuten? Wa- Bries hier sein wird." . "f 0 . "p ,ff '."11 getödtet würde. Nein, ich könnte es rum sprach er so sreundlich mi, ihr? Mit einem heiteren Lachen begleitete blickte angstlich auf. Lucius v.rsuchte .:jc.i cm.: . .:.:. ccr v.a v:. nrMiw.i ...c e . f.:. 3;,-fr- unV tirt?i& hnS Qtmi DlC VlDmlC ZU eNIZls iclil.

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sein, Dein Bräutigam ist gesund, die Leitungen würden sonst das Gegentheil gemeldet haben." Was würde der alte Mann wohl gesagt haben, hätte er den wahren Grund ihrer Angst gekannt; daß nur der Zweifel sie quälte, ob der junge Held schon in den Besitz jenes Briefes gelangt Ware, der alle seme Hoffnungen r cr c I X it.- l i I . -- I auf eine Verbindung mit ihr mit einem Schlage vernichten sollte. I Ach," rief Herr Needham plötzlich,' .. rwf I kam. Dort ui9 tun. tuwit vuiuwu uwi. -wvui geht Fräulein Parton. Wir, müssen ihr sogleich unsere guten Nachrichten mittheilen. Er klopfte an die Fensterscheibe. Fräulein Parton drehte sich um und kam schnell herein. Denken Sie nur. liebes wir haben so erfreuliche Nach halten. Kapitän O'Neil ist rühmlich r . ' ' ' I fn vin rr trni rfnnhnt VnrtrJM Vr I l,a, s,ch in den letzten Kämpsen glannd ausgezeichnet und sll durch seine rt.u .x wn.'v.. nt.i in wwfc Hiui-J vtivuiti ivviviu . bat ti& in den ledlkn Kämxken nlänjv...v... -v..vt. I Jbsm flaniern Am. Är Ndfnrn W?n rtfr;;rtn. M"t'.s. ' uv uuuuiuuu viuumiu tion! Kommen Sie. meine liebe Cynifiirr 7 m,.k cs.n, tt,.x. Ij VV VIfc WfcMQ IJVVklli I Sie müssen ja die glücklichste Frau w?r-n rnnn Sr r? hnrf,; Hl -. v.., .w... .en i. i Ach, das wird der schönste Tag für Devon sein! ?lck will aerade einen Brief zur Post tragen. Ich habe meiner Schwester. Frau Welland in Wevmouth, qratulirt. Sie schrieb mir ganz beglückt, daß ihre Tochter Dolly. das schönste Mädcken in Wevmoutb. sich mit Herrn Mostvn verlobt hat. Beide sind junq. hübsch, hatten noch keine andere Neigung, und so ist ihre Verlobung nur natürlich. Und Herr W v n... r" . r . r t I itnS rrnt Wr.rfn fiS srt ft. L MtV Ulll IIIIV V UVll Vlfc I Mabl ihres ,2 fjiirfr hnh hi A (n.rm'r.t r;i nn::n , . . . u .v. Jumuijtuiiij Vüll IUIIUIUCU lUllU. I lim .CStmmsarntsson f " v?.k rtrit I m. V V fc V iUI f 1 i U U I Needham plötzlich,- Cynthia, was ist Dir denn?" rsckreckt mnndten firfi ysss, a h?m v.,,.. vuu iu; flU ucm innnen rnssn r,2 ; tt. ui. vu 1 1 1 tiitv luuttii' ähnlichen Ohnmach, im Stuhle laq. .Die grobe Freude hat das Kind zu m, w rauu , n. .,r,-?. ,7s. iir insrf, mit iir 'rri; s, - Kr, k.m 7mK '. i'd 7 ' - r I "'Z) 7" sse wobl in ikr Zimmer, damit ss? sick, erholt und sich allmälig an ihr stolzes meu .-ci S"Z' Wahrlich ein stolzes Glück für die rirmt (TMnthtrt ysss s?. n,t2 ihr vtuu ui - wllhslN rhlArftt e, erinnerte sie sich so1 wMvutiij vtivuuyu, ttliiiltilt lt U V I nftHrS 4tf fjf rfi n t S2 Mv!ks V st M,V,VV I via itt9, vtll Lucius gesandt. Sie hatte ihm ihre ! Neiauna zu einem Manne bekannt, der I Tt diim sisrs: V. c::crx.rw.. i in. uuui auuuu vc ci ICH uuü uuvics r.jti.9 ' ,. . . r iiixiice. nna mm nrnrnnpie rirrnnv itp war jedoch zu stolz. UM über GranSm: 2 Z ff 1 w ,., JW 41 JUtUtltäliUUlUt gU I ll?s ;x s 7k V I n tyti guguiviiii, wit iu ins um die bevorstehende Hochzeit, um den atsfKnH?n li-w?..rr kü. sli ivjv vwuuu viu vituiu In der Dämmerung eines Septem. berabends sah sie Iheilnahmks im TOnnnj immer Zsr fvnn s, nnrh , --,..4.... ...... --7 w-.. v K KftÄ lb ,n;"" ; . v.uuvv juguHiv) uuut iui -iim hervorblickte, stieß sie einen Freudenschrei aus. Erschreckt sprang Cynthia ..r rr:, , ur . 'J. t J. .1-. r. : ;i:v. 7. . v i uu,. siz loanoic ncu um uno iap zwei I m.r , tvt!!. i iw i vvvuuttt tvimu, uuvytiit TtrfS die e ne hnWin itnS itmnrmU st " rZzZZJ"? rT-v. ! l liuimiiui. ivuuuitv VU lUJUUtilUt Virt i , . - . - - . , lachier oes anocren Herrn ceeoyam I a e c.. I '..'V . . ima, fiunerie ucius, uno prefzie inI r.:. 0:1. ..e :t im:. nig seine Lippen auf die ihren. Wie I men weilten melne Gedanken bei Dir." es wirklick Lucius?" rief die W nickt einmal Zeit finden, uns von seiner Ankunft zu benachnchtigen. . Denkt nur. erst aestern landeten wir. und sobald ich Urlaub erhalten 1. i? n . 5 , , r ionnic, ici ic im nictner, oerimuic - cu - cius. Frau Needham bearükend. CNIthia. mein sübes Lieb, jekt bin ich ganz glücklich." sein? Sie glaubte, daß Lucius aus Zartgefühl seinen Zorn in Gegenwart der Eltern unterdrückte. Sie konnte aber ihre Erregung nicht länger bemeistern und trotz ihrer Angst brachte sie selbst den unliebsamen Gegenstand zur Sprache, nachdem Herr und Frau Needham das Zimmer verlassen hatten. Lucius. Du erhieltst natürlich mei nen Brief?" Welchen Brief, mein Schatz?" Den vom elften Juni." . Vom elften Juni? Wart einmal. Ich weiß es nicht genau.. Was 'stand denn darin?" O, nichts Besonderes es war es war nur ein außergewöhnlich lan I m p u ger rief unv Ach, wie schade, daß ich ihn nicht erhalten hbae, für mich ist jeder einzelne von Deiner Hand ein Kleinod.

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alte Dame, wobe sie sich so qeschw nd Briefe gehoben. Das seema er u , "'"' " . ' '". hb- dab die Strickereizu Boden fiel, sie zwar sehr beschädig, haben, sie ge- fi : M. ?u m.r wgl.chB

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Sagtest Du nicht vom elften Juni? Bei Gott, er muß mit dem Orion" gegangen sein. Er enthielt Briefschaften vom elften Juni.". Und Du bekamst ihn nicht?" forschte Cynthia. Nein, liebste Cynthia; der arme Orion" scheiterte an einem Felsen, bevor er Alexandrm erreichte, und alle m nr f. , ? , i . t Postsachen gingen mit ihm unter Die Briefe gingen also verloren?" rief Cynthia hoch erfreut, und schlang ;(.. ,:.t,r. o..,:,.?. Hals. uiui viiui luuiu tuu uu; u:iuy Natürlich gingen sie verloren, mein Llebllnq. sie lieoen auf dem Grunde des Meeres, fünfzia Fuk tief. Ach, ich bin ja so froh," rief das T)???rfc itnVmTTf ürTtrft it2

Fräulein, Was macht Dich denn so froh? Mir Eine Veränderung war mit ihr vorger fiii 3 r;s 5.;- gangen, die Lucius ängstigte. Er

v- .vtw, iiiuii viiuv ivvvii wtiv b i entbehren zu müssen, und selbst jetzt i .V . ' 1 r I trrtrtt trh Mrrn tr Trt Irrn hrtlt I wiuf i vvn uiuivii vutiv l Aber was sckrieblt Du denn, erzäble es Aber was schriebst Du denn, erzähle es mir dch wenigstens.' v;. . ; - -" 0 " I Scbisses batte ibr ibre Nube urückaen,s,?n nS nun rfnfi Tt Mnn sftn " i v. w.spruch mehr gegen die Pläne der 31 i,?n. Puri?, miifit rSHiiftslr Ttstdsi . VJ f ' f London reisen, um die wohlverdienten 9nrfi((rn in ffmhFsltiÄ an NMN' ""m a o j i meistens hielt er sich aber in Dovecot auf. und die Hochzeit sollte noch vor Weinachten gefeiert werden. Jetzt erst lernte Cynthia den Cha rakter ihres zukünftigen Gemahls ken nen und schätzen. Sie konnte ihre einstiae Blindheit nicht begreifen. Wie war es nur möglich, die Güte.die Tap ferkeit und Selbstbeherrschung ihres Lucius so ganz zu verkennen! Er war tausendmal mehr werth, als Granville. ff-i- ' ' 1 C 1 . , r V fZ. (St frr'Mhth hnr CZrhnm Kfi hprn w .v.v.v wv vmuiii l bansen, bah sie Zkn beinabe durck ibre ' iß i-- ' -i-i- i czy KorUrtn WnU unS -'Htut wuvuuv vnvnu MUW hslnff? h?r NursNIkN Melme nlusfhs I cherweise die Früchte ihrer Thorheit nicht hatte reifen lassen. So'kam all- - - - " J - j - mal ici der ockizeitstaa heran: sie liebte ......a v 0,VvJv..-.-jj Vv.-.., ...... s?n.;L nanässirel? lZ,s mehr flls n - -7 - zur Zeit ihrer Verlobung, und whl leine Braut sprach ihr ,J- vor dem 9mr mit w f,tf,n Mfin V n, toM, int . 6 äfir7V alä' dintbia ü?h(,nm 'M, AnrfiiriHrrift fflhrO Tun 7.nWi'u M r- r -w ' ' einiaen heiter verlebten WoÄen m Nizza und Mentone mufzte LuciuZ I r.: n,:, ,...:k,.x. v-s !ucms zu seinem Regiment zurückkehren, das damals in Woolwich stand. Triumphe I t"iv ...v. .M...tv.I nS führte er fn iitnnc3 Tfftrih h?im. 1". ' " r"0 V i Kurz nach ihrer Aerheirathung e,ucyI 4iW4i i'n wyvv..y.,..vj I n fr tnn Wtss tnn st CSrrn iinh m v , v "V " Frau Granville Mostyn trafen, welche dazu von London aekommen waren, 57: '.k.. ,,r?-r vii;iuiiu iuui uutnyi ui v uaiuyt, I -i cm.si, n.m. :c r.: i nnrr .Tiprr jjtuiiiin nruir lut iciiic tluu vor und bat sie mit der giößten Unbe11 V44lvw ff. ifif,. V I, ;r iäntbi i t ba VUW U3 MW. " . 7 - - I vn,f? " m'. . w m. m., . 'M' .v -wv. - schaft jenes Mostyn?- fragte Lucius. nT2 s?- k.ms',s.r,n -' , yvMirv.., Cynthia, erbebte. .In 2,," entworlele sie. .Er mrtr im keranaenen Sommer aus dem ' .. . . '. SL ES aut ,u ibr er bat v i v....i, , - d a" ' nicht den besten Ruf. Er ist ein sögenannter Lockerer Vogel". Ich glaube. vt r.:-. cir r u,. sz .?r:M v 't. r" in' e' oan eine iiiyciyuiiycu iuun, I itx r.: jci ...::klt. jjvyvi., ....... ."....ZZ. I Na5 i,kne liaar fndrte ern Kelter's. ,"ko.L" wh I itviww .vvv, rr . .. m.i k." wi. ,.:,:7t. v fich Mil incmi für oie gtlluti,ze Vu k.st. sk,.. vAMix yyr 2 m if ä ia M;wuiitu. vu vv0iiu, 'VI ,. r.:. gens unierorau, ,u.tu mihu ihik I o.:i..-?r. Tau f Zeitungslektüre, indem er ganz laut nef: .Höre nur. Cynthia, das ist em SvaK. Man bat das Wrack des armen. alten Qrion" und damit alle ' . . m ( barg es hinter der Tyeemajchine Md fragte zuterno: Was sagtest Du, Lucius? Die mit dem Orion" gejandten I rnr.r. rtV .r..HW.H w ki 1 triefe nnv g;uuucii 4uuiuui. werde jetzt die ganze Thorheit der gnadiaen Frau kennen lernen. Du wiegtest Dich in dem Glauben, ganz davon mer. Äerzweifeii oiico ugnnia zur, 0 . m '. ..!r.i rr. it:. ... Was sollte sie thun? Wie konnte sie 1 n.rfcrwS, r hi3 sf(rrTTnt?j ih: rer Thorheit erhielt, das ihm Ms k......., 0 j ' Vertrauen rauben mußte, das den süßen Frieden ihres Hauses jah zerstören würde. . Lucius war stets so nachsichtig, so selbstlos, voller Liebe, Hingebung und Zartgefühl. Sie war so glücklich gewesen, und ohne dieses Glück konnte sie nicht mehr leben. ' Eine grenzenlose Erregung bemächtigte sich ihrer. Mit Nervöser Spannüng lauschte sie den Schritten des Briefträgers, und ehe er noch geklingelt halte, öffnete sie' die Thür, um .dem Mädchen zuvor zu kommen. Ihre Au gen blickten unstai und geängstigt, um-

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her. Ihr Gehör hatte sich so derschärft, daß es jeden Ton auffing. Oft ruhten Lucius' Blicke forschend auf seiner jungen, geliebten Frau. Er sann darüber nach, was ihr zugestoßen sein mochte; sie war bisher so heiter so mädchenhaft gewesen. Und Cynthia marterte ihr Hirn, eine Entschuldigung ausfindig zu machen zu ihrer Vertheidlgung, wenn er die traurige Wahrheit erfahren würde. Würde er sie von sich stoßen? Zu den Eltern zurückschicken? Eine Lugnerm, die ihn mit der Versicherung ihrer Liebe geheirathet hatte. wahrend der schändliche Brief auf dem Meeresgrund lag. Sie quälte sich mit solchen Gedanken Tag und Nacht, so daß sie fieberte und zerstreut war. r" , , , . T? V l ihn tfrrtnfhtt hSrnht V HrXr,h.TI -" """""I1" V. miwyuui O" H'&f 1 r 0 t r 'cmt Zarllichleit seine Lieblosungen X '",ungen ,.?' llU s tolÜe(n.!3 aualen. Wiederum Mit ibren trur" - lfV L 3 (W I (-! I"lo aue an oas Negimeni geicyiar worden, und ich habe den meinen Mit jii . v a m achl' um Mir das Vergnügen zu machen, )ir ihn vorzulesen. Frau 1?T ' f Y , , ffl f." CF ' iKT01' ganze yoryell loll Jjlt zur eigenen cn. f. r-.iirxi iSs ....w hoffe, Du wirst nie mehr Briefe schreiden. deren Du Dich schämen mußt. So scherzend fuhr er fort, als ihm plötzlich Cynthia's Aussehen Schweigen auserlegte. Sie war aufgestanden, stand vor ihm schreaenbleich, Kummer und Seelenangst fprachen aus ihren weit ausgerissenen Augen. Was ist Dir denn, mem Liebling? fragte er besorgt. lc UXll llei nimi, UICR 1IC n i rr ..'Yi ri' r r "r . cn ff " mühsam hervor. Bei aller Heiligen, lyii'muji, vcuui cu imai uciiut vrr. :, n:xi a.. IJC . - t.a , rV-X , , , , " " " f1; AMe lhn überhaupt Nicht, sagte -"ll.US 1Vt4U icaic UUI den cvirt lsch. 1 cr ' 0 . - t , lrs ' 'Nem. Luems. dann wurde Dem B.""um zu mn für immer bahrn se. Ich will Dir Alles bekennen. mich N und handle dann nach Dk.nem Ermessen. Sie war aus die Km gesunken: ihr .Gatte hob ste sanft aus und zog sie aus semen Schootz. , Erzähle mir Alles, mein Schatz, ängstige Dich nicht nichts außer . rm'rr tintm eigenen xmuen kann uns M..Zk. Zt 5. .l wuö . I UND Oft i 1 if . tT'i s Aber wenn ich Unverzeihliches gelyan yaoe Lucius e i)as I I UNMoallly. antwortete er ,s " .. Icoilcoi. belle Mir nur Mit. wendalo i . . . 'ch den ?r, n z csen soll. I Ich schrieb ihn in einem Augenblick I t f. u , . 1 sm - und Jkmand tebete mir ein.das, I r--1t Yrtsi yungen zu jjx iou .Und dieser Brief sollte es thun?" . , . m f. rj;:rss-i : In di sem und meine Gefühle, nannte den Namen ,v.rrÄW c. mix Ä? ?. 7r "?nsth .sprach memnWun aus, frei Zu elN. s il ein fchanoil i k, ..v, f,- k-r,. :r .s.r. i lKÄF' er.Ich möchte ihn fast lesen, Geliebte. Ti !vzr t. .r, rr,. ctn;a um zu Z dewe sen datz Au Dich M' itcvcn? Gilt Deine Liebe immer N0Ä lieben? Gilt Deine Liebe immer noch dem Anderen? Wurdest Du diesen . c?,,.;,,sk rn. t.ri tn,. rrt tii zv .u,.,. fragen? Du weint, ich liebe Dich , - v . r o 1. 'ta. meine u.nninrn. ik mein es ms lmCm' ZiZJZ stimmt. weder geschriebene noch aer, y-m i. clc' ' : r i rp Wr.e , h gesg., aber jeder Blick Deiner Augen hat es mir verrathen, jede Deiner Handlungen bestätigt es mir und das sind die einzigen wahren Zeichen Deiner Liebe. Was Du vor einem Jahre gedacht und geschrieben hast, kann mich lange vor Deiner Heimkehr Du mich liebst und mir so vertraust. wie Du gesagt hast, lies den Brief und ich werde die Folgen tragen. Sie vergrub ihr Gesicht in den Händen. Lucius stand aufund nahm den Brief vom Tisch. ' Cynthia erbebte. Würde Lucius' GroKmuth Stand v rms iHrtptsivn lanri? er mcici. sv p W MM T . I JC. l - c nä .wie manche Thräne hast Du meiner . .. . rLL r X. fcywyja verur,azi, m mii pmcij I uno ttummer iyr oereiei. zarum ,.r. rrv.. k?:r.: :c i jn m mi . i.v dem Wasser geblieben? ' Einem Schat ten gleich, bist Du aus Deinem Grabe emporgestiegen und willst Unglück heraufbeschwören. Gehe hin und slafe für, immer. Keinen Augenblick sollst Du meiner geliebten Frau die Ruhe und das Glück rauben." Mit diesen Worten warf er den un eröffneten Brief in das Feuer des Kamins und schaute vergnügt zu, wie er sich langsam in Ascke verwandelte. Lucius!" rief Cynthia außer sich. Du hast ihn nicht gelesen!" Nein, mein Lieb. Zu welchem Zweck.'sollte ich ihn lesen? Ich trae kein. Verlcinaen darnach. Er könnte mir 1a nicht mchr lazen, als Du selbst

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gethan. Du liebst mich, ich vertraue k?: r . . ir. üic üieoc uno das vertrauen sind der Inbegriff aller Glückseliakeit zwischen Mann und Frau, und wenn wir zu dieser Glückseligkeit gelangt sind, können wir nicht weiter fordern. Äergiß den unangenehmen Brief, wie9 iyn vergessen habe. Cynthia küßte ihn herzlich. O Lucius! Du bist u aut. zu edel. Du bist der beste Mann auf Erkp n Für Dich, mein Schatz, hoffentlich immer. Aber schlage meine guten Eigenschaften nicht höher an, als sie sind, .vch bm kein vollkommenes Mesen. folglich habe ich kein Recht, Vollkommenheit von meiner Gattin zu beanpruchen.,. Für jeden gemachten Fehler, für jede begangene Schuld ist die Reue die einzige Entschuldigung. Das sind meine Grundsätze!" Unter uns Frauen. Unsere Ideale. "; Wir alle haben es einst unser Eigen genannt, dieses unbestimmte, in rofigem Lichte eiyherschwebende, verlockende Etwas, wir alle kennen und dulden sie vielleicht heute noch um uns her die vielgestaltigen Schemen, die wir ideale nennen. Sie treten offenbar schon mit uns in diese graue lte, praktische Welt ein, entweder um uns als gute Engel die Wege zu weisen, die wir wandeln sollen, oder aber um uns als böse, irrlichternde Geister zu beweisen, wie unendlich weit wir stets von der wahren Vollkommenheit entfernt bleiben. Wer vermöchte mit Bestimmtheit anzugeben, welche Deutung die richtige ist? Wir glauben zuerst nur das Eine ZU wissen, daß wir uns dann am glücklichsten fühlen, wenn wir den guten Engeln ungehindert nachstreben, dürfen, wenn unsere Augen noch eine solch' ungetrübt jugendliche Sehkraft besitzen, daß sie dem raschen Fluge in lichte Höhen ungehindert folgen können, daß sie m weiter Ferne stets neue Jdealgestalten erschauen und selbst dann noch die ideale Richtung der guten Engel einzuschlagen im Stande t:nd, wenn auch dre Erfahrungen des Lebens sie davon abzubringen versucht haben. Wir müssen ber später einseöerr lernen, daß wir uns dann am unglücklichsten fühlen, wenn wir in dem. Streben nach idealer Vollkommenheit und in dem Glauben, sie in greifbarerNähe erreicht zu haben, sie dauernd festhalten zu können, die Arme sehnend nach der begehrens werthen Gestalt ausstrecken, wenn sie dann in graue Nebel zerfließt, in flüchtige Phantome sich auflöst und wir die Natur ds bösen Irrlichts klar erkannt haben. Zwischen diesen guten Engeln und bösen Geistern führt nun unser gan-. zer Lebensweg dahin, ja selbst die Jugend, welche unter dem besonderen. Schutze des idealen Himmels zu- stehen scheint, bleibt von den niedrigen Erdenkobolden nicht verschont. DaS Baby schwimmt in wonniger Gluckseligleit, wenn es Arme und Veine in idealer Freiheit bewegen kann, da kommm die bösen Erdgeister und legen ihm Hemmschuhe an. Es zaust als idealer Naturmensch mit Vorliebe die Löckchen von Mama, den Bart des Papa, dasür wird es bald am eigenen Köpfchen den bösen Geist der gemaltthätigen Bürste empfinden. Es ergeht sich in idealer Ungebundenheit in Spiel und Gesang, da muß es in die Schule unter dem schlimmen Geist der Ordnung und Ruhe seine schönsten Regungen eindämmen. Das Kind-er-blickt in seinem Schulkameraden das Ideal alles Guten und Vollkommenen, es ist ihm mit aufrichtiger Liebe ergeben, bis eines Tages der böse Geist des Neides und Ehrgeizes ihm sein schönes Idealbild zerstört. In das Mädchenherz zieht an einem Herrlichen Frühlmgsmorgen das Bild des idealen Mannes ein. bis sie schaudernd von -dem bösen Geiste der trockenen Alltäglichkeit der Ehe aus ihrem id:alen Traume erweckt wird. Die Muttcr erblickt in ihrem geliebten Kinde den reinsten Engel, da kommt ein böser Weltgeist und zerstört das ideale Heiligthum der Mutterliebe. Zwei Frauen sind, in treuer, idealer, hingebender Freundschaft vereint, bis der böse Geist der Mißgunst und Eisersucht jede Spur von Idealität hinwegfegt. Ideales Streben erfüllt die Seele des nützlichen Gliedes vermenschlichen Gesellschaft, bis der böse Geist der anderen Streber seine Leistungen verkleinert, zersetzt und ihm zeigt, welchem Irrlicht er nachgestellt. So ungefähr ist es im Leben! Kein Wunder also, wenn nur wenige Menschen dem idealen Fluge der guten Engel mehr zu folgen versuchen, wenn Viele das Streben nach idealer Vollkommenheit scheuen, die groben Enttäuschungen, den Einfluß der bösen irrlichternden Gerster fürchten. Wie groß müßte aber erst die Gewalt der bösen Elemente werden, wenn wir nicht mehr den Muth haben, ihnen zu begegnen, und uns von den guten Engeln abwenden, weil diese böse Geister im Gefolge haben. Nur die ideale Welt der guten Engel kann uns mit der der bösen Geister noch versöhnen, diese-halbwegs erträglich machen. Entsagen wir aber den Idealen, dann ist die Welt nichts anderes mehr, als ein Sumpf für irrlichterndS' Geister! Das Schrecklichste de? Schrecken. Haben Sie gelesen. Herr Ducker, daß in Java ein Kind mit. zwei Zungen auf die Welt gekommen ist?" Um Himmelswillen doch kein Mädchen?" -brenner?" '

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