Indiana Tribüne, Volume 17, Number 220, Indianapolis, Marion County, 29 April 1894 — Page 10
Wechsel-Jahre."
Es giebt im Leben der Frauen eine Periode zwischcn im ÖO. und 55. Jahre, welche ein bedeutendes Ereigniß in deren Existenz bildet und einen großen Einfluß aus deren Glück und Gesundheit ausübt. Diese? Zustand greift in einer ganz besonders nlLdcrschlaZcnden Weise das ganze Nervensystem! an und da die Funktion des Magens, der Leber, Nieren und des Her zens ausschließlich durch das sympathetische Nervensystem kontrolirt wird, so ist es leicht erklärlich, lochalb Frauen währcnddieser Periode soviel durch dieKrank heilen dieser Organe zu leiden haben. Dr. Sch oop fzn), dajj Leben und Kraft auf VervcnstSr'e beruhen und feine Arznei W iederhe? st eller' ist eine neu ent deckte Medizin, welche diese Leiden heilt durch die Einwirkung auf die Nerven, welche diese Organe kontroUren und wo die Ursache dieser Leiden zn snäzen ist. Tiefe Arznei ,st eine anerkannte Wohlthat ür leideide Frauen und ein Berfuch wird olches beweisen. Dr. S 6) o o p's W i t b 1 r Hersteller- ist kein .Nervine- mit wei chem Namen giftige Nervenreizmittel bezeich uet werdcn und welche gewöhnlich daö Leiden nur verstärken, sondern es ist eine Medizin die zurKräftigungund Ernährung des geschwäcb ten Nervenfrinems beiträgt und dadurch die eigentlichen Ursachen deS Leidens entfernt. Ja Arothe! oder kranco per ELvreö für Sl.OQ. Tr. Schvvp's .Weg' weiser zur Gesundheit ein Buch, welches Mit. tbeilunaen über die Wechsel Jahre enthält, nebst Proben, werden an jede leidende ffrau frei versandt. Man schreibe an Dr.Schoov. Vsz O, Nacwe, WiS. AN IDEAL FAMILY MEDICINEI IFor Iickieslloa, liuionwp. fllcadacbc. ton;lpation, lial SCoiavlcxlOB. untn.neiirtnn, v ! and 11 disorderr sti. tue fcuiuuw.ii. SrCh' i i Liverand Bow?js, yT-lm I RIPANfi TARULrS ft?LJf?t Jl act pentlj yel promj.U Persect ditrc-stlon s..llcn tlielr use Bol4 S by drotreW er nt by mail. ix I 1. rinlj, 7S Wi Lratru.'l tirr - I Vne trt- Mami.U-fl Ts'rf-w L K1I'A. lllt.HU'Alj Id., ZtfW YOrE Dr.Gr.F.Theel, f 1317 Arch Str., wuuwa, y. ttx einige, wahre Spiali2 in Amerika der heilen tat.1, nachdem selbst die berUhmtefte er,t aller Länder feyl gingen. Dr. Theel ist ker ,w,ig rz: btx Weit der alt drei medizinischen Schulen (die Alte. tu 9uuc und ttc uerwablie) studlkke irnt in seiner Behandlung Verbindet. Qe heilt SyphiiiZ. E schwurt, Mund r.irt S alileiden, flechten und alle Folgen der eldstdefl,ckug nd folgen Ui Slu. schifnt bei Verbeirotheten oder unver heuateten. Ausflüsse, rerengerungen etc , die noch so denweiselt sind. Kommt oder söriibt. Sprechstunden Morge 9li 8 Uhr, Abendb bis S Uhr. Mittwochi und Samstag? S bii i Uhr Abend. Sonntag s bii 12 Uhr. . Ein total Nuinirtcr. 5$, Willkam Hurneston, inDilrqer don LZilmlng. ton. beeide hiermit, da K ich schrecklich an Blutvergis tua litt, mein Munv und 4)aU waren eine Masse von Geschwüre. Ja, ich war ein totalks Wrack ehe ich Dr. G. ff. ?veei. lJii met) tr, htia. consultirte, welcher mich wundervoll wieder meme rast und Gesumdheie ,urück gab. Ich kenn einen vimn vrr von rer xme ui unheilbar entlassen wurde, ndlein Krankdeit war eine sekr schlimme, dDr. Theel rund lich kurrirte.Sm ndererJrcund von mir wurde von einer sehr schlimmen Blase und Vkieren rantheit von Dr.Tdeelaehkilt. SlachdiM er sg herunter gekommen war und zwei der leitenden Aerzte von Wilmingion gingen hl, Dr. Tbeel turrrt ihm Gin Freund von mir ist je$t unter seiner Behandluna, Mit welcher rseyr zuirreven N. 3$ giauv Dr. y. . Tbeel ist der rößt von alle Aerzten und ohn Sei neSaleichm. 8c bat mein und da Leben von anderen erntet, welch, sur unheilbar erklärt wurde und ich bin gewiß, daß wenn er ich t helfen kann kein ander Uft. aututam turixpn. schworen und beeldige ea Wlm,ngkon, i, or m. A A . . & 1 J 4 V i (91 l Verroiklir, oinwtw jzszs-eszicSpsrds OHCE TP.IE0, ALWAYS ÜSEO. SCOUHINO. CltANlaN0 POUtHUI BAR FIXTURES, DRAIN BOARDS ANO ALL Tln, Zlnc, Brass, Copper, ß II .I .t .11 I'IIhUam ry N f IUKUI CliiU ttll IfcllUUCiS ii(4 L ' ' WtA-M m si fi ricilou uicuoua g C!as9.Wcod, Marblo, Por- g ß celaln, Ö CEORCE WM. HOFFMAN, k !?!, Maaustcturer xl ProprUtor, h 2SS Et Wsmiwton St.. IwoiAwayout. S THE BAR-KEEPERS' FRIEKD. 5HS2SHSES5S?LSHS25S5HSaSHS5 ' aM. iaftf(a m . S. TT igiT Zum Verkauf ia Apotheken 25 Cents per Pfund. j. C. IIOMUNG'S Wirthschaft! 15 Ost Washington Straße. Veden Bormittag feiuer warmer Lunch Beste Bedienuna und' vorzügliche Getränke und Ciaarren. Dach - Material. T. F. SMITHER. 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Der Name Tabak ist in alle Spra. ! chen überaeaanaen. nur in Arabien Keißt die Pflanze Bujjerbhang. Diese Gleichheit der Benennunq erhebt die Vermuthung einer einzigen Heimath des Tabaks fast zur Gcwheit, welche durch jene Ausnahme um so weniger geschwächt wird, als rings die umge benden, Länder das arabische Wort nicht adoptirt haben, und es ohnehin kein ursprünglich eigenthümlicher Pflanzenname ist. sondern Stauch" bedeutet. Dte Benennung Tabak dagegen stammt ohne Zweifel aus Westiudlkn. Der erste, dem wir Nachrichten über den Tabak verdanken, ist Ro mano Pano, ein spanischer Mönch, der Eolumbus auf feinen Reisen de gleitete und bei desien zweiter Rück reise am 10. März 1400 in Tomingo zurückblieb. Während seines dorti gen Aufenthaltes erlernte Romano Pano die Sprache der Eingeborenen und war bemüht, ihre Religionsge brauche zu erforschen. Bei dieser Gelegenheit wurde er auch mit dem Tabak bekannt, er beschrieb ihn als ein Wund und Relionskraut". des sen sich vorzüglich die dortigen Wahr sager bei ihren Gaukeleien bedienen sollten. Das Kraut selbst wird hier bald Eohoba oder Eohobba, bald Gioia und Voll genannt. Ein zweiter Beobachter des Tabaks ist Hernandez de Oviedo (1535). Er giebt eine genaue Beschreibung der Pflanze und ihres Gebrauchs aus St. Domino und bemerkt, daß sie als Heilmittel geschätzt werde und dü die Eingeborenen daS Rauchen durch die Rase Tabecco machen" zu nen nen Pflegen. In anderen Schriften aus der eit von 14961550 findet man den Tabak nich.' erwähnt, bald
daraus aver treten vier Schriftsteller auf. denen wir Nachrichten über ihn verdanken: Gerunimo Benzono aus Mailand. Andre Thevet. ein franzo siicher Moncki, Jean de Lerv.em protestantischer Geistlicher ans Burgund, und Franciscus Hernandez von To ledo, em spanischer Naturforscher, Turch Benzono erfahren wir, daß die Tabakspflanze in der Sprache der Mexikaner Tabacco genannt und aus zusammengerollten Blättern geraucht weroe; ourcy yever. oer in nra sillen aufgehalten hatte, .daß man dort den Tabak mit dem Namen Be tum bezeichnete. Lern, der 1557, fast gleichzeitig mit Thevet. nach Arasi. lien gekommen war. erklärte, dan. weder der Petum, noch der mexikani fche Tabacco. ebenso wenig der Eo habba auf Domirgo mit dem von ihm beobachteten brasilianischen Pe tum. identisch sei. Aussührllchere ?'achrchten verdan enwir Hernandez von Toledo, denm Auftrage Philipp des Zweiten 1560 nach Mexiko gegangen war. um eine Naturgeschichte ditfeS Landes zu schreiben und eine Sammlung von zwölshundert Pflanzen zeichnen lieö, die im Escor.al aufbewahrt wurde, bkl der ZZeuerSbrunst im Jahre 1671 aber leider xit Grunde aina. Nach " v einem von ihm veröffentlichten Werke wurde das Kraut, welches den Tabak liefert, von den Mexikanern Vetl ge nannt. Das Rauchen dieses Krau teS geschehe auS hohlen, langen Rohr stücken, und diese Pfeifen von Rohr, nicht aber das Kraut selbst, würden Tabaccos genannt eine Mittheilung, die schon von dem Nomano Pano ge macht worden war. Nach diesen Mittheilunaen ist es keinem Zweifel unterworfen, daß rr . . . . . ri v . . ; i ci"iri I Europa zuerst in der zweiten Hälfte des sechzehnten Jahrhiinderts von dem Dasein des Tabaks und seinem Gebrauche durch die Spanier in Kenntniß geseht worden ist. Die ältesten Notizen, welche über das Bekanntwerden des Tabaks in Deutschland und der Schweiz einigen Aufschluß geben,, finden sich in den Briefen Eonradin Geßner'S auS Zu rich. Danach war es der Dr. Adolf ' ' . . . Occo in Augsburg, de? die ersten TabakSblätter oder auch vielleicht Pflanzen in Deutschland erhielt; wo her ist nicht bekannt, wahrscheinlich überaus Frankreich. Dieser sandte seinen Tabak an Johann Funk, einen Arzt in Memminaen.von dem Gebner im Jahre 1565 die Pflanze erhielt. Viiir einen Bner, ven er oesiiülv an Professor Aretius zu Bern schrieb, er hielt er die Nachricht, daß dieser die Pflanze schon in seinem Galten ge baut habe. Das Rauchen und Schnup ten des avals konnte lch ikvo m Deutschland nur langsam Eingang verschaffen. Seit im Spätherbst 1565 Dr. Geyner vorsichtig vor dem Koh lenvlännchen aestanden und den Nauch der daraus gestreuten.Schwin deltrautblätter- eingeathmet hatte. wobei es ihm nicht sonderlich wohl i 9 . . . r ? (.f. iii 'luloe aeweien u lein lcneini. war eine geraume Zeit vergangen, Ki das ..Avotbekerlraut- aucd auf Straßen und in Schänken verbraucht wurde. Die gewöhnliche Annahme, bsln scdon unter Karl dem Künsten spanische Truppen daS Stauchen nach Deutsckland aebracdt baden, ist wobl v I - - " nicht begründet, da Karl im Jahre 1553 staro und die Briefe Geener'S nur ein beschränktes Bekanntsein deS , ' - TabakS voraussetzen lassen. Jedoch ist sein Gebrauch vielleicht, wie Babo anführt, in den letzten Jahren deS keckieknten ober döcd sicher um die iwanzliaer Jahre deS siebzehnten Jahrhunderts gekannt geworden. Bereits unterdemPialzgrasen mitb rich dem Vierten sollen in der Pfalz , i rtn : or t. im :anrc iüuo iicinrrc Vinoauver suche gemacht,; sogar soll inHatzenbü' bcl schon 1573 Tabak gebaut woiden sein. Ob die leLlere AngaheKffe nur aus einem Aktenstück auS dem Jahre 1731 beruht und dieses zudem einen Zehntanspruch des Bersaf,erS elbst detriNt, für richtig zu hatten ei muk mit Rücksicht auf alle l?N'
f stigen historischen 7acyrlcyten dezwei l feit werden.
Im Elsaß wurden 1620 bereits be deutende Anbauversuche gemacht, die durch einen aus England Keimkehlenden Zkallfmann vcobert ttonigsmaan, auf dem ehemals städtischen (!hle, von da an der englische Hof" ge nannt, mit virginischem Samen an gestrllt wurde. Gleichzeitig sollen auch einige englische Geseil schoflen den Gebrauch des Tabaks nach Zittau gebracht haben. Im Jahre 1059 war derselbe zu Leißnig im Meißnischen bekannt und in demselben Jahre wurde der Tabak bei Suhl in Thü ringen eingeführt. UebrigenS er schien schon W26 von Johann Nean der ln Ileleld unter dem Titel: tipinn nrpr npm n - bacologia- die erste Anleitung zum Beizen, eine Thatsache, die auf einige Jahre zurück, schon einen ziemlichen Anbau, daö Bestreben, die Qualität der Kolonialtabake zu erreichen, nnd einige Verbreitung des Rauchens vo raussetzen läßt. . Durch die Truppen Märsche während des dreißigjährigen Krieges verbreitete sich diese Sitte, welche gewiß von den Soldaten am ehesten angenommen worden, sehr V I V V vvt w IV m u -rasch und überall hin. . Der Gebrauch des Tabak? fand na türlich seine Widersacher, unter wel chen sich besonders Kasper Hoffmann, ein Prediger zu Quedlinburg, aus zeichnete, der im Jahre 1634 gegen das Rauchen von der Kanzel eiferte und eS ein seelenverderbendes Wesen, ein unmittelbares Werk deS Teufels nannte. Verbote folaten, z. B. in Lraunschweig. und die satirischen Lehrgedichte und Slttenpredigten ie ner Zeit hatten bald auch den Tabak raucher zu ihrem Gegenstand gemacht Scrioer im Seelenschatz und geißelten daö allerdings zu leicht im verrufenen Lande deS TrunkeS ein wurzelnde Schmauchen blö in daS Achtzehnte Jahrhundert lVbilander von Sittenwald. Als im Jahre 1653 im Kanton Appenzell einige Männer auf der Straße Tabak zu rauchen wagten, er regte dies ein so großes Aufsehen, dan sie von den Kindern verkolat wurden. Der Ratb von Arvenlell ließ hierauf die Sünder vorladen. sie bestrafen und den Gastwirthen be fehlen, alle anzuzeigen, die bei ihnen Tabak rauchten möchten, sowie der Handel mit Tabak verboten wurde, (?slntnn (ctsslnis mnrft im habr 1670 daZ Tadakraucken mit tmt Krone Gold bestraft. Scdon früher erließ, im Jahre 1661, Bern eine strenge Verordnung gegen den Gebrauch des Tabaks und ernannte unter dem Titel (Zkmdrs da Talao ein eigenes noueaium zur Aul stal über denselben, welches sich lange er balten bat. ?ln demselben ?kabre wurde in einer zu Bern erschienenen Polizeiverordnung, welche nach den zn Geboten abgetheilt war. daS Aaucben deS Tabaks unter die Rubrik g-bracht; Du sollst nicht ehebrechen!" und im Jahre 1675 wurde ein neues Verbot gegen das Tabakrauchen er h,i s.,,?,. rnmnn.r. h mmt U M & III'. . 1 1 VI k kW Geldstrafe gegen die Uebertreter. Die moralischen und polizeilichen Einreden und Verbote halfen jedoch um so weniger, als der Anbau dieses Produktes in verschiedenen Orten ge lang und sich als einträglich erwies. Vorzüglich trugen- die unglücklichen Pfälzer, welche vor den Verheerun gen Ludwig s deS Vierten in das nördliche und nordöstliche Deutsch land flohen, zur Verbreitung und Vervollkommnung deSTabakbanS bei. ebenso wie die französische Hugenot . - - . v c ten. Sie liefen sich mit den Psälzern besonders in Preußen, Sachsen und Thüringen nieder; von tljnn stammen die ersten Pflanzungen i der Uckermark, beiNieraden, Schwedt, Anaermünde. Lökenik. ferner in der Neumark und vielleicht auch in Pom mern. In den ersten Listen sind sie bier als pl&ntour do tabao aufge tül)tt. Ver adak geyort m die amiile fc. rv ? 4 a r 1 oer 'Aacyl,qallengewa,e U2. ist also mit der Kartonel, der Tollkirsche, dem Stechapfel und dem Bilsenkraut nahe verwandt. Den Gattungsnamen icoriane. verdankt er dem französischen' Gesandten zu Lissabon. Jealv Nicot. aus dem Jahre 1560. Er betUchte ernst, wie er el nem Dr. Etienne mittheilte, das por tugiesische Archiv, wo ihm der Aufse yer, ein portugiesischer Edelmann, ze neö Kraut als eine fremde, aus Flo rida gebrachte Pflanze .zeigte. Jean Nicot pflanzte solche in seinem Gar ten, heilte damit einen Verwandten seines Paen. der an einem krebSar tigen Geschwüre neben der Nase litt, und einen Koch desselben, der sich mit einem großen Küchenmesser die ganze PulSader der Hand zerschnitten hatte. Es veranlaßte ihn dies, jenes Kraut I OXmii . w a 'J m m a w o sowie dessen MUlter. der Königin Katharina von.MediciS, nach Paris zu senden, infolge dessen die Blätter der TabakSpslanz; bald erd tfico tians genannt wurden. I . . , w v c . Jtiuuvin weroen svigenoe orei rn ten: X!cot!anamAoropnv!!a,'taba:um und custica Eine jede dieser zählt eine ivlenge 'Spiezarien. roeiqe q alljährlich durch Sostardirung leicht I c O . T . , vermehren. zauz ocr.plei.ar ten. welche jetzt, angebaut werden, nur etwg in der Pfalz, ist wohl nicht zu ermitteln, da man in einer Ge meinde auf.ein und demselben Felde sogar selten vollständig reine Sorten antrifft. Wenn schon in Deutschland, im Elsaß. Holland, ja auch auf der skan dinavischsn Haldinsel unter dein 62. und 63. Breitengrade Tabak anae pflanzt wird,' so würde eS dennoch unrichtig sein zu behaupten, daß er zu seiner normalen Ausbildung lei nes guten südlichen Klima? bedürfe. Jede der drei genannten Arten ge deiht zwar in. den gemiißigten Ktt
maien, gteok aoer in ven Tropenlän dern ein ungleich feineres und weni qer nikotinhaltiges Kraut. Würden oie meisten Raucher nicht mit befchei denen Ansprüchen auftreten, würden die Tabaksfabrikanten nicht den durch mangelndes Klima nicht erzielten gu ten Geschmack in den Tabaksblättern durch Fermentation, durch Beizen und Saucen, durcy Mischen mit frem oen Tabaken, nachdem sie den schlech ten durch Auslaugen gebessert, zu er setzen suchen, so könnten wir, sagt Babo. in den nördlichen Klimaten den Tabaksbau größtentheils aufge ben. Aoussingault erachtet die Tabaks Plantagen nur da vortheilhaft, wo die mittlere Temperatur einer Ge. gend nicht unter 24 Grad füllt. Thatsächlich bauen wir aber Tabak mit Vortheil bei weit niederen Tem peraturen, denen freilich der feine Havannageruch fehlt, der aber im merhin die anregende oder bcrau schenke Wirkung durch seinen Nito .
tingeholt äußert. - Der wichtigste Bestandtheil deS Ta bakS ist das Nikotin (C10Hi4N), ein giftiges Altaloid. daS. durch ver fchiedene Abscheidungen rein darge stellt, eine schwere, ölige, farblose, flüchtige Flüssigkeit mit starkem Ta baksqeruch und Geschmack bildet, rn Wasser ziemlich - löslich ist und sich durch Lagern deS Tabaks bedeutend vermindert. In kleinen Gaben schon erzeugt daS Nikotin Schwindel und Kopfschmerzen, in größeren Zuckun gen und Tod; ein Tropfen tödtet einen Hund.'- Leim Verbrennen und Verkohlen ' (Rauchen) der Blätter wird da Nikotin zersetzt und der' Raucher erhält dabei nur einen klei nen Bruchtheil der Wirkungen dessel ben, die sich als narkotische kennzeich nen. außerdem entstehen neue Ver bindungen, wie Ammoniak und Blau säure, der Gehalt an Nikotin den den Tabaksblättern schwankt nach Zippel Ausländische Handels und Nährpflanzen) zwischen 0 bis 5 Proz., bedingt aber kelneSwegS'dle Stärke und Güte, sondern nur die Schärfe derselben. So sand Neßlec, daß z. B. syrischer Tabak kein Nikotin ent hielt, beim Rauchen aber betäubend wirkt. Er stellte auch fest, daß die besten Sorten Havannatadat in Trockensubstanz weniger Nikotin lV.6L) Proz.). als die als schlechte Rauchtabake bekannten badifchen Un terländer (3,36 Proz.) und Lecken heimer (hell 2. 12 Proz. grünlich 2.32 Proz.) enthalten. Bei der fabrikmäßigen Zuberei tung der Tabakblätter.zu Rauchtabak und zu Cigarren' wird ein Theil der in den Tabakblättern enthaltenen Giftstosse durch Beizen und Gährung zerstört. Die Güte des Tabaks HSugt von den aromätifHenAestandtheilen, die bereits fertig in ihm vorhanden sind, und von den Stoffen, aus denen sie sich während des Brennens bilden, ab. Der 'Wohlgeruch einer Cigarre ist desto besser, je besser und volltom mener sie verbrennt; und dies hängt wieder von der Menge der Mineral stosse ab. l Wird sie durch irgend eine Ursache, z. B. - große Feuchtigkeit, schlecht brennend, so verkohlt sie und riecht schlecht. - Die Wirkungen deS Tabakrauch genusseS äußern .'sich sehr verschieden nach der Individualität der Raucher und nach '.der Widerstandsfähigkeit gegen Tabakgift. . Gewiß ist. dafc der gewohnheitsmäßige Genuß des Tabaks ' wenigstens : ernste Leiden bringt; andererseits.- gewöhnen sich unzählige viele, allerdings oft erst nach manchem ' Ungemach, an das Rauchen. Die Cigarre oder die Pfeife wird ihnen ein allmäliaeS Be dürfniß, ein Reiz, der die Phantasie anregt, zu geistiger Arbeit aufmun 4rf nnX fif4 Iw.ff4i. 1... U4IU UlllVIl wllU pazen leichter ertragen macht. In Teutschland rauchte man. so lange keine Tabaksteuer erhoben wurde, außerordentlich billig. Eine Cigarre für 5 Pfennige zählte schon zu den feilien Cigarren, man erhielt sür 3 Psenulge eine angenehme leichte Cigarre, jedoch auch für 2 und 1 Pfennig, nicht selten wurden zwei Cigarren für einen Pfennig auSve boten. In Frankfurt wurden in den guten alten Zeiten Cigarren nach dem Griff verkauft, für einen Sech ser. was man mittelst der Hand er fassen konnte, ja Leute mit besonders großen Handen machten für eine kleine Vergütung jenen Griff für andere. Daß derartige Zeiten nicht wiederkehren, ist wohl selbstverständ. lich. ' . ysftner Tchrttdebries seS Philipp Sauerattpstr. Mein guter Herr RedaMonär! ES macht mich immer mSd.wenn ich die junge Leit sparke seh. Nit bekoS, daß ich tschellus sein, nit bei e lange Schott o, no, es iö nor bekoS ich nit den Weg gleiche, wie c wt... - i. : IC WUll, UN VI kos daß eS so en teierle difserent von en Weq is. wie mer in die. alte Kontrie sparke duht. In die Junklted StehtS do werre die lunae Leit meyrschtens in die Sonn dasschul odder in die Kerch mitsamme ekwantet. Wenn se sich so ebaut ein; mal hinnerenanner gesehe hen dann trv m JT ' ' ' " . - venit oas cevdDz schon ans eiralke. während der.' Feller nor denkt, recht vlel Fonn mit das Mehdche zu hen. Nach kurzer Zelt nemmt er se mit in die Schoh oder in Konzerts, kauft, aach a(4 emol e Backs CandN. das is. wann ej3 erfordern kann.un bald drauf kahll er schon an sie.' D alte Leu werre gar nit gefrogt. bikohS die Jugend meint, das to'dx jitt Don die Alte ifij
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Bissneß. Äm Dag do werd de Parlor fein usfgefickst, alles abgedost, die' Tei bis streht gehängt un so fort. Obends is mer kaum mit sei Sopper gedahn, do ringt schon die Dohrbell. Die Toch ter.tschurnpt uff wie en Vaunzing Ball un rennt an dte Dohr. Of Kors is es ihrn Feller, wo da is,. der werd awwer nit ins De'lning'Ruhm geführt, o no, direkt aus die Hall g:hts in de Parlor, un dann Hot mer sei Tochter so for ebaut drei bis vier Stunde geseh'. Die Ma kann dann die Disches wasche und zu allem tende un all die Zeit sitzt dann des Koppel im Parlor un hat Form, Zuerscht setzt sich die May, oder Carrie oder Nellie ode? wie mer.se heeßt, an des Peiäno un spielt Das Gebet einer Jungfrau" oder die. scheene. Arie auS dem Freischutz 3)u kennst, mem. Herz noch lange nicht". Der Feller. gleicht 'se spiele ze Heere un 'tieft so lang, bis se auch noch Aster deAall" un Tu littel Gehrls in .blüh-' runner reißt un dann setze se sich newe enanner ufs die Launsch. Der Feller verzählt dann seim Schwiethart, daß heit Owend awer en scheene? Owend wär un daß er gleiche that, den emol bei Dag ze sehe, un des G:hrl guckt alle Minut uff die Klack, bikohs se wischt, daß er sich dricke deht. Von die Familie derf Niemand wage zu störe, sonst kennt's in Truwel komme un des Mehdche deht krehsig werre. .Ich wees, emol, wie mei Ännie Kompanie rnit eme junge Mann gehalte Hot, do sin ich in meiner Unschuld emol in de Parlor .komme. Ich hen mei Schlippers angehakt un se hen mich erst genotist, wie ich in Front von en- gestanne gehatt hen. Do hätte se emol erlewe solle, wie-, mich mein Kind errunnergebutzt Hot. , Se Hot mich gefragt, ob ich. nit mehr Bildung hett.daß ich nit besser wißt wie ich mich zu behehfe hätt.. 'Daß Hot mich mad gemacht un ich hen dem sähsie Ding ene hinner die Ohre gehae. Jes, so sin se. Wanns dann so puttiniehr zeh Uhr is, dann, start der-jünge Mann vor heim ze gehe. DaS Mehdche geht mit ihm an die Geht un do hänge se dann noch wenigstens, t Stund un dann heißt's: Guneit.Bill! Guneit May! Komm eginn! -Fes, ich will! Well Guneit! .Well Guneit! Un das is all! Schie Wiß! wann ich do an mei Jugend denke! Das war e gut Diel different. Gutneß, mir hätte uns emol in die gut Stub fetze. solle! wei, mer hätte ennihau nit gekonnt, bikohs mer hen gar kee gute Stub gehatt. Der Vater Hot gesagt, ich will Eich Eier verdollte Heirathsbosse aus dem Kopp-dreiwe. macht erscht emol, daß Ihr Eich selbst ernähre kennt, bevor daß Ihr an heirathe denkt. Off Kors, hen mer. dann heimlich miete Misse; daS ho! for unZ nicks ausgemacht, mer hen uns gekißt un sin dann wieder fort. Wann Kirmes war, dann ging s los. Da Hot jeder Bub nor mit seimMedch: gedanzt un wann for Jnstenz 'eener gewagt hatt, mit melm. Schwiethart zu danze, wei. ich hätt schappt .Miet aus 'm gemacht. Eemol Hot mich der alte Mann erwischt, rote ich seun Kind en Kuh gewwe hen. O mei, Hot der mich verhammatscht! . D.rer Woche yen lch kee Glied nehre gekennt . un ich suhle jetzt noch. 'als wann'S gestern gewese wär. wie ich me! Schlag gekrieht hen. Ich hen awer maS drum gewe un der atte Mann is später me?n Schwiege?Vater worre. Ja. ja, in Deitschland, do war doch noch e bissi .Fonn beim . . . ?i j.. . sparie, ioornn ioj ccroicxroc Jhne Ihr lttwer Philipp Sau e r a m p f e r. Nehmet nnr die echten. ' cO'Hl'r flieh, Orandfs jra Schweizer m-n. Pillen. M Blutrolnigond. Beordern cfla Verdauung. Bettes Uittel geflea Leber- u. Callenleiden. - ja- Za b&ben In Hen ApoUeVexuC XH'dP'xjn un "Crnf! nn Saloon u. Billiard-Hall ' No. 92 Oft Washington Str. Jottn Weilacher, - . Sigenthärner
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Kurzem die A$TA Dr. I. A. Sutclisse, bttchastiLt ftch eiikschliefilich mit ??,dlrztlie Willen und istt U!esch:?!icS ur.i NrikreukHetttn. Ko. Oft Viaxtct Girant. Osftee.Si.undk : v di ja Utr Vorm. S di 8 NHr ifiaiw. ?onLt zsltncnvr.en. Zelt lien 641. C. 5. Gvor!s Deutscher Zahlt - AiZt, Sz Nsrd Ptnnss'.dasia Stk. a wird auf Wunsch anzewant. Dr. Buröhardt, Deutscher Arzt. Offiee nd Wohnung: SZv. 382 Süd Meridian Str. OsftceiStunik,n: 8bi,g Uhr Vorni. i tli i .ldr Nach. 7biSUKrdd. Sonntag 8 l BorwittsaS. Telephon CHAS. G. 3IÜELLER, Deutsche Apotheke. NaSiolger von 33. W. Scott. Zlo. 667 Virginia pcrnic: Ecke Coburn Str. Telephon 1747. ackitaloSe an der Seite:lib2le. R,,evte Zati ind S!achi sorafältta aefüllt. retevidlteferuna. Dr. Office: 134 Nord Pennshlvania Str. OfsiceStÄUden von 14 Uhr ZZack,. No. 425 Madison Avenue. Stunden von 1011 tth? Bor. Wodnung: !97Ä.Al!daJiiftr.,.i?ZeVeru'.ntftr. ?klkvdon : Oistce 20. Wodnnna öStt. Dr. Wagner, Office : Z?o. 8 ol Shio Str. ONiee.Stunde : V iö Nir Bsratttaz. ihr achmtrrag. ohnung : Scke.Vroadwa, d Lisrol Sde. ?lepisn SZ. Dr. I. Bühler, Deutschcr Arzt. Office und Wohnung: $37 Süd Delaware Straße. O!siceTt?:nden: S 9 Uhr Vorm.: Z Ukr ach:.: 7 Udr beud. Teledhs tti. Dr. C. N. Scharfer, sirzt nird Chirurg, o. 430 Madison Ävenue, Nühe Morrii Str. SvrekbZtunde : 89:: Uhr erger, ti lllzr 'kattzmittsz. . ? Nhr Abends. Telkvbo 2Z. Zur Erittneruttg! Meinen Frunden und dem Publikum hier mit zur Anzeige, daß ich die W i r t h s ch a f t. Ecke Ohw und Noble Straße, ibernommen habt, und mich bemühen werd dieselbe zu einem angenehmm Saminelpia er Deutschen zu gestatten, veste tZetrünke und Cigarren ic. Zu zahlreichem Besuche ladet ein GoUUeb LeuKhärdt. ftifr Obio und Rik StraKe. Mozart chsöe! Henry Olctvr. DaS größte, schönste nd älteste derartig ißlal in der Stadt. Die geräumige und 'chfo eingerichtete Halle steht Vereinen, Loge nd Privaten zur Abhaltung von Ballen, 5onzntm LVersQMwngen'ttltn lüm Ist fcMnatrnen tut Uerfuanna. .WALL, STREET. ". unl nie man bort Ctrfota tat. nnd toar ie tat gewShnliche Risito. mittelst u fcMc.sveital tfoootr jitoe . vt. St ernt bl'ate." 100 fiOO Uroi iäh'Uäer Uroftt mit leiitt8fett 6 ro,crit ßtmadit und an nsere SuUcTtbentf dezahil voa De,.' Ui 1'. tKäxi 1X. Vrolprkt nnb täglicher Marktpericht xr nk erlangen. ee ekerenzeni ' ,eiVmaE..ank?r Broker. - -41 fT0ttbwt.WewUoT(.-- ; - BrM'K Dämpf - Färberei. " ,: '? . lStablirtisn.) errenkleider aewigt, gefärkt nd revarirt Doeelei.ernigr nö gefsrvt i) Net, o tu,e,ennen. bpievorl,äuge u.Ehentll a?tt,?k oereintat. Slaeee Sanbschube' verkt Dtftu a zveroen.go iTsrrr. . ' i. . 4 I fc. m. r n r Wie i.ab E3 23 !affachusett venue. Zveigzeschäft: 5k. JllinoiA Straße
a --v 9 18') . c: . - Die - r llQptO EUiäEEd ?? rwuns st baS einzige Slatt ln Jnslaua, wel che? die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Pluto ?ratlt vertritt. Vl Organ des Bolkes und nicht einer Partei oder Parteiinteressen kämpft sie unentwegt für Freiheit .Recht aus allen Gebieten deö LebenS. Die Arbeit de Volkes ist die Schöpferin alle?. Wohlstände und darum wirken wir fär selche soziale Reormen, welche die Arbeit zur freubebringenden Lust, statt zur uiederdrückenden Last machen. Jeder fortschrittlich Gesinnte, sollte eö als moralische Pflicht empstnde?' Lser der Jndiaua Tribuue z sein DaS reichhaMge Sonntags Blatt bietet eine'gülle unterhalteuben Lese. KosseS. Ter AhottnementS Preis der täglichen Tribüne ist 12c, . deS SonutazSblattS &c, beider zusammen 1 5 ?tS., per Woche oder 65 Ct5. per Monat. ?i,?. h Wnff d,vsJdt. Islilt diI "7 " TT , - - l Tageblatt SS, daS Sonntagöblatt 92 per Jahr, beide zussrunen ZZtZ in Vorausbezahlung. rufuchm aller Art werden rasch und billig auSgeführt. Eintrittskarten, Quittungen. (7ongitutioneu, Nechunngeu StschSftSkärteu, Oriesköpse, Zirkulare, yrogramme u. s. w. für Geschäftsleute und Vereine werden geschmackvoll ausgeführt. II iic'njuiwi ri tm mm tü iini rin riinfiinninu i V' S2di252ZliZ. Jud. W99yW9 IV
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