Indiana Tribüne, Volume 17, Number 219, Indianapolis, Marion County, 28 April 1894 — Page 2

tan

KSJ!KAKlVfr SX 5?JrT " V -3X uvmm i-vt .?r- .. i-v TUglZch und Sonntngs. Die tägliche Tribae-kostrt durch den TrZge, öCcntJ per Woche, die SontagS,Triöüne" 5 Cents per Woche. Beide uf ammen 15 Cents oder S5 Cent per Monat. Per Poft ,ugefchiZt ta Vor asbezahlunz V per Jahr. Ossice : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 23 April 1894. Oke Zustände in Nnsalnslen. ' In. Andalusien, d:m Paradiese Spa nienS, herrscht zur Zeit unter den Ärbeiterklassen ein entsetzliches Elend. 3n vielen Ortschaften der Provinzen Cadix, Sevilla, Malaga und Granada nährt sich das niedrige Volk seit einigen Monaten ausschließlich von Kräutern, Wurzeln und Waldfrüchten. Die Bäckereim haben sich gezwungen gesehen, das 'Brod Nachts, insgeheim an ihre Kunden zu vertheilen, da sonst am Tag die Waare von den heißhungrigen, auf Plätzen und Straßen herumstehenden Feldarbeitern aufgegriffen und derschlunaen würde. Vereinzelte Landgüter und Villen werden von improvisirten Räuberbanden überfallen, wobei jedoch die Geldschränke unberührt bleien, und die Plünderung sich blos av? die Speisekammern erstreckt. Viele Mütter, um das Geschrei der hungernden Kinder nicht vernehmen zu müssen, reichen denselben starke Abkochungen von Mohnkörnern; so schlafen tonn die armen Kleinen Tag und Nacht. Ist das nicht herzzerreißend? Mancher Leser wird wahrscheinlich fragen, wie denn solche Zustände möglich seien. Andalusien sei ja bekanntlich eine der fruchtbarsten Gegenden Europa's; die Erde bringe dort, fast ohne bearbeitet zu werden, herrliche Früchte, doppelte Ernten hervor. Zu essen müsse es doch dort die Hülle und Fülle geben. Dem ist aber leider nicht so. Allerdings entspricht die Fruchtbarkeit des andalusischen Bodens den llaemeinen Begriffen, aber die Aecker liegen fast all: brach, und du Leute sterben vor Hunger daneben. Die Schuld hieran liegt nicht an den Andalasiern. Die Dinge stehen dort noch tote vor der französischen Revolution. Es gibt dort keinen Vauemstand, keine kleinen Grundbesitzer, das gesammte Wald- und Ackerland gehört einigen Großgrundbesitzern. In Andalusien aibt es nur Millionäre und Proletar'.er. Die Lage der Letzteren ist elender als die der Sklaven und Leibeigenen des Alterthums. Die Groß-grundb-sitzer bilden unter sich eine Vereinigung, eine Art Syndikat, zur Wahrnehmung der eigenen Interessen. Das Syndikat hat hauptsächlich die Ausbeutung der Volksklassen inZ Auge gefaßt. Der Tagelohn der ndalusiscben Feldarbeit, bei 15 Stunden Taaesarbeit, beträgt 2 Reals, m unserem Gelde ca. 10 Cents. Ist schon das Schicksal der Feldarbeiter im Allgemeinen ein wenig beneidenswerthes, so gestalte! sich dasselbe zu einem verzweifelten, wenn die Arbeit, wie dies gegenwärtig der Fall ist. stillsteht. Die armen Leute sehen alsdann den Hungertod vor der Thüre. Als eine naturgemäße Folge dieser trostlosen Zustände erscheint das im:ner stärkere Umsichgreifen des Anarchismus und das Auftauchen von Räuberbanden allenthalben in Andalusien. Es kann nicht anders fein. Die schlechten Zeiten haben im Gefolge, daß die Großgrundbesitzer Andalusiens ihre Felder lieber brach liegen lassen, als daß sie dieselben bestellen lassen. So kommt es, daß es keine Beschäftigung gibt für die unglücklichen Feldarbeiier. Von jeher haben diese Arbeiter es drückend empfunden, in der Abhängigkeit der Großgrundbesitzer leben zu muffen, und erblicken die Aufbesserung ihrer Lage nur in der Möglichkeit, 'selbst Grundbesitzer, wenn auch einer winzigen Ackerfläche, zu werden und den eigenen Grund und Boden zu bebauen. So haben viele sich auf den fast ungangbaren Abhängen derSierra Morena niedergelassen, indem sie dort zwischen Felsblöcken, in der Nähe einer Quelle eine Hütte aus Vaumzweigen und Lehm errichteten und unter unsäglichen Mühen ein kleines Stück Land urbar machten, den Lebensunterhalt Gewinnend für sich und die Familie, arm zwar, aber frei und unabhängig. Die ganze Sierra Morena ist mit solchen Niederlassungen, Ranchos, bedeckt. Der Grund und Boden, auf dem die RanchoZ stehen, gehörte dem Staate, und der vormalige 'Finanzminister Gamazo, behufs Hebung der Staatseinnahmen, schuf ein Gesetz, kraft welchem diejenigen Ansiedler, Rancheros, welche ihren Acker schon während einer bestimmten Anzahl von Jahren bearbeitet hatten und die entsprechenden Steuern zahlen wollten, in den rechtmäßigen Besitz derselben übergehen sollten. Man kann sich den Jubel denken. den dieses Gesetz in der ganzen Sierra Morena hervorbrachte. Man ließ es sich nicht zweimal sagen, und 'die Berq-Ansiedler drängten sich in bellen Schaaren zu den' betreffenden Verwaltungsämtern, um die zur Leaalisirung ihrer. Lage vorgeschriebenen Formalitäten zu erfüllen. DaZ bezügliche Gesetz ist jedoch auch vielfach mißverstanden worden. Viele Leute deuteten es dahin, daß die brach liegenten, dem Staate gehörenden Grundstücke denjenigen gehören sollten, die sie während einer gewissen Reihe von Jahren bebauen würden. I In diesem Wahne haben sich in vielen Ortschaften 'die besitzlosen Arbeiter zusammengetban und Staatsdomänen kurzerHand unter sich vertheilt,' indem ein Jeder die ihm,zufallende Parzelle zu bestellen f!6 anschickte. Die Gendarmerie mußte os!e:5 einschreiten, um dieser Auffassunz entgegen zu treten. Der Staat tbäte jedoch viel besser daran, wo dies nur immer cNAine, ein Auze juiu

ErM

brJSennv frirm'gelAenton LÄndereien von den armen Leuten beackern zu lassend Es wäre dies das einzige Mittel der schrecklichen Nothlage in Andalusien wirksam zu begegnen. Vor einigen zehn Jahren hatte der Herzog von Osuna, dem die Wurzeln des Uebels wohl bekannt waren, den hochherzigen Plan gefaßt, seine ungeheuren Ländereien in Andalusien zu zerstückeln und unter die Arbeiter zu theilen, so eine Menge von kleinen Besitzern zu schaffen. Das Syndikat der Großgrundbesitzer sah hierin, eine schwere Schädigung seiner Interessen. Hätte der Herzog sein Vorhaben ausgeführt, so wären die Arbeiter seltener und mithin die Arbeitslöhne höher geworden. Alle Mittel zur Vereitelung des Gedankens wurden in Bewegung gesetzt. Den Abgeordneten und der Regierung wurde für die nächsten Wahlen bang gemacht u. s. w.. Von allen Seiten bestürmt, sah sich schließlich der Herzog veranlaßt, von der Ausführung seines Planes abzu .sehen. . . Derzeit haben die Dinge in Andalusien sich bedenklicher als je zugespitzt. Das anhaltende Sturm- und 'RegenWetter macht jede Feldarbeit unmöglich und zwingt auch die Küstensischer zur Untätigkeit. In Andalusien, wo die Bevölkerung nur Pflanzen- und Fischnahrunq genießt, ist die Hungersnoth fürchterlich. Die Regierung, die leider nur zu sehr dem Grundsatze huld:gt. Gottes Wasser über Gottes Land' laufen zu lassen, thut sehr wenig zur Linderung der Noth. Bisher hat sie sich begnügt, zur Aufrechterhaltung der Ordnung zahlreiche Gendarmerie nach dem Süden zu beordern, sowie die Inangriffnahme von öffentlichen Bauten in den heimgesuchten Provinzen in Aussicht zu stellen. Von einem ernstlichen Ansatz' zur Bekämpfung des Uebels ist nichts wahrzunehmen. Wenn nicht bald etwas geschieht, so dürfte der Hunger die andalusischen Arbeiter zur Verzweiflung treiben und blutige Meuterei veranlassen. Daö Gothenburg Lystenl. Im Staate Massachusetts ist zu: Zeit eine lebhafte Agitation zu Gun sten der Einführung dessogenannten Gothenburg-Syftems im Gange. Die zahlreichen Versuche, .die Frage de3 Kleinverkaufs von Spiritusse n in anderer Weise zu lösen, haben sich zugestandenermaßen als Fehlschläge erwiesen, und jetzt wird das Gothen-burg-System jur Beseitigung aller eingebildeten und wirklichen Uebel empfohlen. Dieses System besteht im Princip darin, daß einer für diesen speciellen Zweck gebildeten Corporation von der Municipalbehörde das Privileg d3 ausschließlichen Detail Verkaufs von Branntwein unter der Bedingung übertragen wird, daß die Mitglieder derCorporatwn den erzieltenGewinn, der den gesetzlichen Zinsfuß übersteigt, entweder an die Stadt abführen oder zu gemeinnützigen Zwecken verwenden. In der Arena" wird auf den Erfolg hingewiesen, welcher mit diesem System in Schweden und Norwegen erzielt worden ist. In dem erstgenannten Lande betrug der Verkauf von Branntwein im Jahre 1874, kurz nach der Einführung des Systems, 14 2-10 Quart pro Kopf der Bevölkerung und fiel bis zum Jahre 1892 auf 6 8-10 Quart; die Schweden, welche früher zu den stärksten Branntweintrinkem unter allen civilisirten Völkern zählten, -nehmen jetzt nur noch den neunten Platz ein. Auch in Norwegen hat.daS Go-thenburg-System ' den Branntweinconsum verringert, denn während derselbe im Iah 1876 noch 6 8-10 Quart per Kopf betrug, ging derselbe bis zumJahre 1892 auf 3 3-10Quart herunter. Dia Mäßigkettsreunde in Schweden und Norwegen haben an geblich offen erklärt, daß dreses System mit allen seinen Mängeln bei Weitem dem unbeschränkten Vrannt weinhandel und den gebräuchliche Licenzsystemen vorzuzichen war?." In dem Artikel der Arena- wird ausgeführt, daß unter diesem System der Branntweinconsum abnehmen müsse, denn der hauptsächlichste Factor zur Ausbreitung des Branntweinhandels, die Hoffnung auf Gewinn, falle weg; d Anzahl der Verkaufsstellen würde also auf ein Minimum reduciri werden. In Massachusetts besteht zur Zeit Local Option und. diese will man durch daS Gothenburg System ersetzen, in, der Weise, daß einer jeden Ortschaft - die Entscheidung darüber belassen werden solle, ob der bisherige Vranntweinverkauf seitens der licen sirten Schankwirthc beizubehalten oder durch das Gothenburg - System zu erfetzen ist. Der Staatslegislatur wurde bereits vor einiger -Zeit eine entsprechende Bill vorgelegt und von dem zuständigen Comite ist dieselbe zur Annahme empfohlen. Nach dieser Bill sollen die behufs Uebernahme des Vranntweinverkaufs zu organisirenden Corporationen ihren jährlichen Gewinn mit der Stadt theilen und den Rest ihres Antheils nach Abzug von 5 Procent Zinsen von Jahr zu Jahr deponiren, bis dieser Gewinn die Höhe des Anlagecapitals erreicht hat. Alsdann wird der ganze Ertrag zu wohlthätigen oder dem Gemeinwesen sonstwie nützlichen Zwecken, z. B. zum Bau freier' Lesehallen .oder städtischerKrankenhäuser, verwendet. Die Corporationen, welche niemals mehr als eine Branntweinschenke auf je 2000 Personen der Bevölkerung eröffnen dürfen, stehen unter staatlicher Aufsicht und haben alle Gesetze, welche den Verkauf von Branntwein an gewisse Personen.

z. B. Minorenne oder Trunkenbolde, verbieten, genau zu beobachten. Vorläufig ist die Giltigkeitsdauer der Bill auf drei Jahre festgesetzt. Torpedo-Depoisqtsse. Die Uebelsiande, welche bei Verven dung der Torpedoboote auf h:h:r. See bervortreten. baben in ' Enaland ' ei

,MerMn7e Neuerung lrvorgerusin. Die englische Marine läßt jetzt einer Flottenabtheilunq ein Torpedo-Depot-schiff , folgen, das eine Anzahl z kleiner Torpedoboote an Bord führt und im Gefecht oder bei Manövern mit Torpedos und allen Vorräthen wohlversehen aussetzt. Außerdem ist ein solches mit Professionshandwerkern jeder Art bemannte Depotschiff mit Maschinenwerkzeugen, mit Schmieden und sogar mit einem kleinen Dampfhammer versehen, damit dort alle Reparaturen. wie die Maschinen und Apparate der Torpedoboote sie stets fordern, vorgenommen werden können. Das englische Torpedo-Depotschiff Vulcan, das erste seiner Art, eine Art Centralschiff der mobilen Vertheidiguna. ist sogar so umfassend ausgerüstet, daß an seinem Bord auch Reparaturen anderer Schiffe ausgeführt wer,den können. Indem es also unter ! Umständen eine Flotte der Nothwenbist enthebt, zur Ausbesserung von Ha'varieen einm industriellen Hafen od ein Arsenal aufzusuchen,, kann es ihr unermenlick .wicbtiae : Dienste '.leisten.

.Es erreicht eine Fahrgeschwindigkeit von . zwanzig noten uns -rann irni einer ökonomischen- Geschwindigkeit von zehn Knoten 10,000 . .Seemeilen durchlaufe.!, ohne das Mäschinenbetriebsmaterial erganzen zu müssen. Das Aussetzen der Torpedoboote besorgen zwei hydraulisch betriebene mächtige schwanenhalsförmige Kränen von je 60 Fuß Höhe und 20 Tonnen Tragfähigkeit, die' auch für den Fall, daß das Depotschiff seine Torpedonetze ausgesetzt hat. lang genug sind. Einstweilen ist der Vulcan das einzige .Sckiff dieser neuen Art. In Frank'reich ist ein ähnliches. Le-Foudre, im Bau begriffen. Dieses soll'Alumini-um-Torpedoboote an Bord führen. Die Ausrüstung der großen italienischen Schlachtschiffe und .zweier unserer Bundesmarme(Maine-. und Teras") mit Torpedobooten erscheint lange nicht so praktisch wie die Mitführung von Torpedobooten auf jenen 2epotschiffe mmm Vom Jnlande. Die Zahl de'r H'eirathen In New Jersey betrug im vorigen Jahre 17,178. Von den Pacuen waren 4000 aus Pennsylvanien. Der Gesammtgoldvorrath, welcher sich gegenwärtig auf der Erde im Verkehr befindet, wird auf $5,350, 000.000 im Gewicht von 865 Tonnen geschätzt. Entsetzliche Folgen hat in Marinette. Wis.. die leider so weit verbreitete Unvorsichtigkeit, zur Ansachung des Fmers im Küchenofen Petroleum zu benutzen, gehabt, uvb zwei jungen Frauen einen qualvollen Tod bereitet. Frau William Dohle schüttete, um das Feuer schnell in Gang zu bringen, Petroleum in die Feuerung, eine Ezplosion erfolgte, und das Oel ergoß sich über die Kleider der Unglücklichen, welche so schwere Brandwunden erlitt, daß bald darauf starb. DieSchwester i er Frau Doyle, eine Frau Cleary, welche die Hilferufe gehört hatte, eilte herbei nd versuchte die Flamme zu ersticken, zog sich dabei jedoch ebenfalls Brandwunden zu, welche nach drei Stundet den Tod herbeiführten. Beide waren jung verheirathete Frauen. Es gibt manche Leute, die sich in Vergnügen daraus machen, einer Zeitung eine völlig unbegründete Nachricht als Neuigkeit mitzutheilen, welche diese in gutem Glauben an die Wahrheitsliebe des. 'Gewährsmannes veröffentlicht, um dann die . unangenehme Erfahrung zu machen, daß sie mit dcc Nachricht angeführt worden ist. : Diesen Spaßvögeln und auch böswilligen Menschm ist in Pennsylvanien durch em Gesetz, das den verstorbenen Staats-Sentor Neeb zum Versasser hat, das Handwerk gelegt worden. .Dasselbe verfüqt. daß iede Person, welche absichtlich u?d böswillig einer Zeitung salscbe Nachrichten zur Veröffentlichlng übergibt, dafür mit einer Geldstrafe biö zu 5500 oder bis zu 2 Jahren Haft bestraft werden.soll. Auf Grund desselben sind kürzlich zum warnenden Beispiel mehrere Personen in Wilkesbarre und Williamöport bestraft worden. Die Gattin des Prasidenten Cleveland erhielt im Herbste einen hübschen bräunlichen schottischen Spitz zum Geschenk, der seitdem ein Liebling des Weißen Hauses- geworden war, aber jetzt in Ungnade gefallen ist. Shep. so heißt nämlich das bevorzugte Mitglied des Hundegeschlechts. empfand dieser Tage inen unwiderstehlichen Drang, die einsame und .langweilige Würde ineS Stu. benhundes im Weißen Hause von sich abzustreifen und mit anderen Hunden ein Hund zu sein. Demzufolge machte er sich heimlicherweise auf und davon und blieb bis zum folgenden Morgen gänzlich verschöllen. Später am Tage jedoch meldete eine Telephon-Nachricht auö Alexandria, daß Shep. dort als geschäfts- und mittelloser , Bummler aufgegriffen und an der Inschrift auf seinem . Halsbande als Eigenthum der Frau Cleveland erkannt worden sei. In Folge der Meldung wurde er von einem Diener des Weißen HauseZ zurückgeholt, liegt aber jetzt zur Strafe für seine Flucht im Hofe an der Kette. .Ein Landmann hatte auf seinem Wege nach Alerandria den Köter aufaearik. fen und ihn in der , Stadt ' für ' zwei Dollars, an einen Hundeliebhaber verkauft. . Dieser Tage nahmen Mary McNelliZ und L. M. Bronson, zwei unverheirathete Frauenspersonen aus New - Vork. -in dem Tontine-Hotel in New Haven in Connecticut Quartier. Am ; Freitag Abend verhaftete ein HilfSsheriff auf Veranlassung der McNellis die Vronfon wegen Betruges. Die McNellis behauptet, der Verklag, ten in Norwalk.. während sie dort in Fvlge von Verletzungen, die sie bei einem Straßenbahn - Unfälle . erlitten hatte, krank darnieder lag, Dienste geleistet und dafür 5100 in'S Verdien bracht .xi hakn, dere? O:2Zblun2 sie

jek verlangt. Eine genauere LeZarl des Falles ist jedoch die, daß die McNellis für die betreffende Straßenbahngesellschaft Geheimpolizistendienste leistet, und daß die Betrugsanklage wider die Bronson und deren Verhaftung nur die Handhabe sein sollen, sie in noch wichtigere Betrugsfälle zu verwickeln und sie zu dem Zwecke anderweiter Prozessirung festzuhalten. Es wird nämlich behauptet daß die Bronson 1860 in einem Prozesse wider die New Fork Surface"-Eisenbahngesell-schaft eine Entschädigung von Z11.000 oder 512.000 für Verletzungen, die sie bei einem Bahnunfalle erlitten, erstritten habe. Nachträglich aber soll die Gesellschaft ermittelt haben, daß die Bronson bei dem zur Grundlage ihres Klageanspruchs gemachten Unfälle gar nicht zugegen .gewesen sei, also auch durch denselben keinen Schaden erlitten habe. Die McNellis soll in Chicago zu Hause und an dortigen Zeitungen beschäftigt fein und außerdem Verlagsbuchhändlern - zur Ueberwachung - von deren Agenten Spiondienste leisten. . . Ein Bild aus dem Leben der sogenannten besseren Gesellschaft

wurde in der Supreme-Court in Brooklyn entfaltet, wo Frau Dr. Belle I. W. McDonald ihren Gatten, Dr. Henry I. McDonald, wegen an geblicher fortgesetzter Mißhandlung auf Trennung von Tisch und Bett verklagte. Die Klägerin, welche schon seit : einer Reihe von Jahren ihr Doctordiplom besitzt, ist nicht nur eine angenehme Erscheinung, sondern gilt auch alS eine tüchtiqe Jüngerin Aeskulapö, während ihr Gatte als Künstler .für medicinische Illustrationen gilt. Seine Zeichnungen sind in den besten medicinischen Werken zu finden und haben ihm nicht nur einen beneidenswerthen Ruf, fondern auch ein gutes Einkommen verschafft. Außerdem ist er von der Long Island Railroad Co." als Divisions-Arzt angestellt. Der Beklagte leugnet die gegen ihn erhobenen Beschuldigungen und behauptet, daß seine Frau oft sehr spät nach Hause gekommen, ohne irgend welchen Aufschluß über ihren Aufenthalt zu geben. Frau Dr. McDonald ervlderte darauf, daß rhr Gatte em recht lieber Menfch sein könnte, wenn er nicht so fürchterlich viel geistige Getränke vertilgen würde-. Er wäre im Stande, wöchentlich $300 zu verdienen, wenn er nur nüchtern bliebe," fügte die Doctorin ihrem Klageliede hinzu und brach, dann in Thränen aus. Richter- Platt bedauerte recht lebhaft, daß zwei auaenscheinlich so gebildete Personen nicht im Stande 'eie.l, sich zu v:r!ran. und gab ihnen den guten Rath, sich zu versöhnen und acmeinsam zum Besten der leidenden Menschheit weiter zu arbeiten, widriqenfattZ.er sich gezwungen sehe, den Beklagkn zur Bezahlung von $30 wöchentlicher Alimente, sowie $50 Anwaltogebüvren zu verurtheilen. - Teutsche LocaTiachrltel,. P ro v. H e s s e n - N a s s a u. Der Dachdecker Jakob Graf in Frankfurt a. M., welcher in Folge eines Sturzes vom Gerüst sehr, schwere Verletzungen erlitten hatte, ist denselben erlegen. Der sehr vermögend: Schuhwaarenhändler Bürger in Hanau wurde unter dem Verdacht des MeineidZ in Haft genommen. Die Verhaftung soll im Zusammenhang mit der Vurkhardt'schen Schwindelaffäre stehen. Einen seltenen Fang hat ein Fischer in Schierstein gemacht. Er fing nämlich einen Zander im Gewicht von 7 Pfund. Diese Fischart wurde vor mehreren Jahren vom Deutschen Fischzuchtverein" imMain ausgesetzt. In Grieöheim a. M. brannte der Salpeterbau der chemifchen Fabrik nieder. Der Kaiser hat der evangelischen Gemeinde in Fulda 52,000 M. als Beihilfe zum Neubau einer Kirche überweisen lassen. Der Tagelöhner Scharf in Olendorf ermordete auö. Rache den Gutsbesitzer Hafer nach vorausgegangenem WortWechsel im Wirthshause. Der Thäter ist verhaftet. - ' KonigreichBayern. Der Magistrat von München hat beschlössen. .200.000 M. versuchsweise für die geräuschlose. Pflasterung mit Holz in verschiedenen Straßen zu derwenden und die Reinigung in diesen Straßen auf die Gemeinde zu -überneb.men. Kürzlich wurde in einem Walde -oei Marburg m Steyermark em zunges Vaar. bei welchem man keinerlei Schriftstücke fand, erschossen aufgefunden. Nun hat man auö verstreuten Papierstückchen, ' die man im Walde fand, die Namen festgeftellt.nämlich: Adolf odcr Rudolf Felser, kgl. bayer. Reservefeldwebel, und Paula Simbach., . Aus Wllrzburg werden drei Fälle von Genickstarre beim Militär ge. meldet. Auch ein in Urlaub gegangener Soldat ist daheim an Genickstarre aeslorben. Die Einweihung der dritten Mainbrücke dortselbst, die. im Bau rüstig fortschreitet, soll nach den bisherigen Festsetzungen am 7. Oktober d. I. erfolgen. Der GUrtl'r Jakcb Gotzler von Steinhllgl brachte sich wah. rend deS Gottesdienstes, wahrscheinlich in einem Anfall von Geistesstörung, mit .einem Rasirmesser einen tiefen Schnitt am Halse bei. Sein anwesender, erwachsener Sohn, rannte vor Schreck von bannen. Bis von anderer Seite Hilfe kam. hatte sich der Unglück. lich verblutet.' - Die Leiche der am 9. Marz beerdigten 18jährZgmLeh?ers. tochter edwia Daffner von Niedervö, ring wurde zwecks Secirung exhumirt, da sich daL Gerücht verbreitet hatte, das an dem Mädchen ein Verbrechen beaanaen sei. DaS Resultat der Sektion ist noch nicht bekannt. In Moosburg bezichtigte sich ein Schuhmachergeselle deS früher gemeldeten vierfachen Raub mcdeS und wurde verhaftet. Jetzt stellt sich heraus, daß das Geständniß finairt war. Oekonomierath Karl (Biztxi, welcher mit seiner Gattin 25,. 000 Mark zur Gründung von drei Pfründen im-Yfründnerspital Münnerstadt eestiftet hat. wrde p?n .der

Skadtverwaltung das Ehrenbufgei-' recht zuerkannt. Königreich Württemberg. Nach dem Bericht des Handelsvereines ernähren sich in Württemberg 22.000 Familien durch das Hausirge-

werbe, so daß auf 20 Familien eine Hausirersfamilie kommt. Bayern, viermal größer als Württemberg, hat nur 20.000 Hausirer, eine Folge der hohen dortigen Steuern. In Wild bad ist der Musikdirector Franz Ruß aestorben. In Marbach gab es eine wüste Rauferei zwischen Soldaten und lEisenbahnarbeltern. Dis Schlägerei endete damit, daß die Soldaten von ihren Seitengewehren Gebrauch machten und zwei Arbeiter, den einen leicht, den anderen ziemlich schwer, verletzten. Bei Rauen-Bretzingen (O.-A. Hall) wurde eine auf dem Felde befindliche Frau vom Blitze erschlagen. Auf dem Eßlinger Bahnhof entstand durch die Sckuld eines Arbeiters eine Benzinervloslon und ein Brand: mehrere Ei senbahnwagen wurden , vom Feuer erariffen. Aus . dem Tübinger Oberamtsaefängniß . brachen in der Nacht vor Ostern zwei Gefangene aus und macbten in dem Keller emes Nachbar bauses Station, wo sie anderen Mor aens betrunken aufgefunden wurden. Der Bürstenhandler Bal Gumpser zu Saulgau erschlug seine 76 Jahre alte Frau und stürzte dieselbe von der Fut terbühne herab, um den Schein zu erwecken, als fei die Frau berm FutterKolen verunalückt. Der ruchlose Mörder lebte mit seiner Frau schon länger in Unfrieden. Er ist verhaftet. GroßherzogthumBaden. Der ' Großherzog ernannte den' bis beriaen Vorstand des-Festungsgefäng nisses in Köln. Msjor a. D. Freiherrn von Stenael. zum Direktor des Män-ner-ZuchthauseS in Bruchsal. In Heidelberg ist der Historienmaler H. Kropmann im Alter von 93 Jahren gestorben. Die 71jährige Ehefrau deS LandwirtbS Wiaaenhauser zu Goldbach gerieth beim Güllenführen unter den Wagen. Daver wurde verselben der Kopf vollständig zerdrückt. Der S4 Jahre alte Zimmermann Moses Waldvogel zu Kleinschönach wurde von drei Burschen, durch stoa schlaae und Fußtritte so schwer verletzt, dak derselbe lebensaefahrlich darrne erliegt. Die Thäter sind gesanglich einaezoaen. Der tm Februar d. I. von Tegernau flüchtig gewordene Gemeindereckner Kern wurde m den An laaen der Stadt Luzern todt aufgefunden. Er . hatte seinem Leben durch emen Revolverschun in den Mund em Ende gemacht. Von den -ünterschlaaenen 2200 M. fanden -.sich? nur 'noch wenige Centimes und ein Fahrschein von'Genua nach New Vork vor. .Kern binterlaßt zwei kleine Kinder aus 'erster Ebe und eine iunae Frau, die er we mge Wochen vor' seiner Flucht geheirä thet' hatte. -.Der f. Z. in Basel we-aen-Verdacht des Brudermordes vw haftete Maurermeister Böhler von Zell ist. da sich der Verdacht als grundlos erwiesen, hat, wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Der falsche Verdacht lst in unverantwortlicher Wene von böswilliger Seite aufgebracht worden. Kürzlich kam es in der Wirthschaft zum Rüter m Zeutern zu Thatlichkeiten. welche sich bis auf die Straße fortsetzten. Daselbst wurde der ledige 22 Jahre alte Franz. Schmitt von zwei verheiratheten Männern derart durch etwa 30Schlage auf den Kops mißhan delt, daß er besinnungslos nach Hause verbracht werden mußte und am ande ren Morgen verstarb. Die Thäter sind verhaftet. Mitteldeutsche Fürstenthümer. In Coburg ist der weithin bekannte herzogliche, Rath, Hofzahnarzt Johann Kipp, den Folgen einer Operation erlegen. Von den im Juni v. I. zu Hasselfelde eingeäscherten 84 ' WohnHäusern sind bereits 70 wieder neu errichtet. Die aus Privatspenden . der Stadt zugeflossenen Beihilfen werden auf 80,000 M. veranschlagt. In Thedinghausen hat sich die Kindesmörderin Dorothea Randermann in der Wohnung des Häuslers Fedler, wo ein von ihr getödteteS und verscharrtes Kind kürzlich aufgefunden worden war. auf der Diele erhängt. Ueber das Vermögen des seit mehreren Wochen vermißten -Bäckers Hermann Möckel in Reichenbach (Sachsen-Alten-bürg) ist das Conkursverfahren eröffnet worden. Aus dem Herzogthum .Meiningen sind 1893 überseeisch ausgewandert 164 Personen. Nach Nordamerika gingen davon 157 Personen, 6 nach Sicilien und 2 nach Argenti nien. R h e i n p f a l z. Der steckbrieflich verfolgte Theaterdirector Th. Jakob aus Ludwigshafen ist inFrankfurt a. Main verhaftet wordenl Im sogen. Bauernwalde bei Dürkheim wurde das Skelett deS seit 1891 vermißten GewehrschaftszekchnetS Joh. Katzenmaier aus Weinheim 'gefunden. Der Verlebte hatte, sich f-Z. an einem Baum erhängt. Em Theil deS bekannten Sickinger Weinkellers" in Ebernburg, in welchem der Besitzer H. Schlich eine Weinwirthschaft während deS Sommers betreibt, ist infolge Verwitterung des alten Gemäuers vor einigen Tagen plötzlich eingestürzt,-ei-nkge mit theuerem Nahewein angefüllte Fäss er ' unter ' seinen Trummern begrabend. Gegen die vom Stadtrath geplante Verlegung deö Bahnhofes in Grünstadt haben über 200 Bürger. meistens Kaufleute und Gewerbetreibende, Protest eingelegt. Bürsten1 'naebe? Michael Fischbein in Ranbera U( Selbstmord begangen. Philipp .Laut's Mahlmühle in Wachenheim, ist sabgebrannt. Georg Hach in Otterkbach wurde als Landralh, BürgerrneiHtx Salomon Franck in Langmeil als Ersatzmann gewählt. Dr. Berthold Einstein auS Laupheim ist zum Be zirksrabbiner gewählt worden. VElsaß. Lothringen. 1 Dr zur Unterofficier -'Vorschule in Reu-Breisach commandirte.Lieutejnant )v. LodelschJikiL). Sohn eineZ O::!::: r: auf

Viele ähnliche Falle.

?, r rill et heil Zwei Jahre litt ich rnebrere Aettte. aber '

Gebrauch von Dr. August König'S Hamburger Tropfen wieder vollständig berge-stellt.-Vertha Woolfe. Stockton, Cal. .. ö ö

Blutkrankbeiten Meine jüngste Tochter Elfe litt an Hautausschlag, die wmumt,iUMi. tirt zugige von Blutunreinigkeiten waren, ich probirte verschiedenes ohne Erfolg. Alö das erfolgreichste Heilmittel erwies sich Dr. August König's Hamburger Tropfen. . F. Engelhardt, JrfferfonviLe, Ind. liltÜCrflÜUlilhfeif Seit längerer Zeit litt ich an Unverdaulichleit, keine! ber angewandten Mittel wollte mir helfen, bis ich Dr. August Konig's Hamburger Trovfen nabm. Diese Tropfen stellte mich in kurzer Zeit wieder her. Christian Levhe, 2016 OrleanSstraße, Baltimore, Md. Lcbcrleiden Längere Zeit litt ich an einem Leberleiden und gebrauchte vlk. t vvm leS ohne Erfolg, bis mir schließlich Dr. August König'S Ham burger Tropfen vollständige Heilung brachten. Frau CaroUne Weise, 127 Lale Stre, Cleveland, Ohio.

einem Dienstpferde einen Spazierritt. Er stürzte, als er über einen untergrabenen Acker kam, in eine-Grube und erlitt ziemlich bedeutende Verletzungen, das Pferd blieb sofort todt. Der erst 17 Jahre alte Sohn des Militär - Zahlmeisters Voitas von Mühlhausen hat sich in Jnterlaken wegen Liebesgram erschossen. Die berühmten Weißenburger Linien, der einstige Schauplatz zahlreicher Kämpfe zwischenDeutschen und Franzosen, werden im Laufe dieses Frühfahrs niedergelegt werden. Freie Städte. Die Criminalpolizei in Hamburg verhaftete einen sehr gefährlichen Ver breche?, der in der letzten Zeit sich' da durch hervorgethan hat, daß er Geldschränke erbrach. Derselbe, ein 27 Jähre alter Arbeiter aus Havelberg, hatte Legitimatwnspapiere .in seinem Besitz, welche auf den-Namen eines vor ' einiger Zeit ermordeten IFjährigen Mannes lauten. Er will die Pa piere gefunden haben, doch erscheint die ' Angabe unglaubwürdig. Die Deutsch - Amerikanische Petroleumge sellschaft in Bremerhaven läßt von lhren 6 an der Ostselte des Kalserha fens stehenden Petroleumtanks vier aborechen, um dieselben m Norden ham in der Nähe der Korff'schen Tankanlagen wieder aufzubauen. Schweiz. Der verstorbene Prof. Dr. R. Wol hat dem Waisenhaus in Zürich 10,000 Nranken als Reisefonds vermacht. Em vom Statthalteramt Horgen we aen Betrugs und Unterschlägung von 4000 Francs verfolgter Wemrelsende Arnold Sträuli ist von der Konstanzer Polizei verhaftet worden. In Zu mikon wurde ein gewisser Brunner von RuSwyl, in Limberg in Arbeit stehend von zwei Schlingeln mißhandelt 'Brunner ist, in das Spital verbracht, seither den Verletzungen erlegen, die .Thäter zedoch konnten nicht ausfindig .gemacht werden. Einen früheren Bahnangestellten, Heinrich Lang, der sich in selbstmörderischer Absicht be Oteffingen auf die Eisenbahnschienen aeleqt hatte, wurde vom Zuge nur an verden Bemen verletzt. In Amsol dinaen bei Thun erstach der Landar oeiter Johann Jndermuhle, von eine Steigerung nach Hause gehend, snen Nachbar Fritz Schneite?. In Langenthal hat sich em Metzger Krähen dühl mit einem Flobertgewehr in seiner Wohnung erschossen. Der deS Mor des 'an seiner Tochter verdächtige und sofort nach Auffindung der Leiche ver haftete Abegg in Wollerau hat die That eingestanden. In March brannte daS RuchrlethauSchen (Schü belbach)fammtScheune vollständig nie der. während seine Bewohner in L& chen am Kapellfest Theil nahmen. Die Brandursache ist unbekannt. Haus und Mobiliar waren verstchert.- . Der letztes Jahr verstorbene Fabnkan Heer in GlaruZ, der 2 12 Millionen versteuerte, hat nahezu 6 Millionen Franken hinterlassen. ' Die Erbschafts steuer beträgt 291.000 Fr. ' Oesterreich - Ungarn. ' In der Johanneögaffe zu Wien wurden die Heizer Franz Mayer und Eduard Lechner von dem Neffen des Ersteren, Johann Hahn mit Namen, ermordet; der Morder rst fluchtig. In der Franz Josef Kaserne dort selbst hat sich der mampulirende Zuasführer der 8. Compagnie deS 19. Infanterie - .Regiments Franz Ferdlnand, d Este, emes Dienstvergehens halber mit einem Revolver erschossen Der 23jährige Hörer der Wiener technischen Hochschule, Josef DamaSk, wurde wegen DlebstahIS vsnSchmuck gegenständen verhaftet. Die - aus Menlingen stammende .ffnedm Hausen hat sich in Brunn .vergiftet. Aus Prag sind die Besitzer der Wechselstube I. A. Lang die Brüder Robert und Ludwig Lang, zwer Zunae Leute, welche auf sehr großem Fuße .lebten, durchgeorannt und haben -da bei alle Effekten und Baargeld mitae .nommen. In Laibach gab eS n grobe Rauferei zwischen Cwilisten und -Soldaten des 7., Jnfanterie-Re aimentS: auf beiden Seiten aab .eS Schwer- und Leichtverwundete. .". Der Anlaß ist -noch- nicht festgestellt. Friedrich . Schostal' kn . Lledau ist mit semer Frau und 4 Kindern zum Chris stenthum übergetreten. Der frühere Redacteur einer ruthenischen ' Zeitung, Sylvester DaSzkiewicz in .Czernowitz. tödtete mit Zustimmung feiner Gattin zuerst diese, dann das achtmonatliche Kind und endlich sich selbst mit ' Redolverschüssen. " . CARL PINGPANKS Osutschs Buch - Handlung 7 Süd UlakZQZ Straft. Bestellungen und ObormemnrtZ aus alle im

In und uölante erscheinend und Zettschriften werden anzenounn und prct ebgeliefert. , On. u-d O.-?:-uf e2n O2ch. C'" "" c '-.--i-.

an einem Magenleiden, ich gebrauchte in?. c?rfi. wrd- l?fr hur fc

Bedenken Sie, daß die Wisconson Central Bahn un bedingt daö Zutrauen deö Publikums besitzt, da sie bei Weitem die vovulärste Linie' zwischen Chicago, Milroäukee, St. Paul, MinneapoliS und dem Nordweften ist und fernerhin-alö die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen wrro. Bedenken Sie ferner daß die Wiöconsin Central die bedeutendsten Punkte ni ZwlSconnn berührt, mebr GeslbattS platze erreicht als irgend eine andere Mimt lm scorowesten, daß der Speisewagen fcinn ausgestattet ist als' irgend v rt einer ver unseren Linien. . Für weitere Auskunft alö, Raten, Noulen, wenden Sie sich an den nach sten Ticket Agenten oder an Zaö. C. Pond, Gen. Paff. Agent. Milwaukee WiS. Marktbericht.' Wholesale-Preise. Grocerieö. Zucker: Harter tz5.2-i. Guter gelber tz3.S4. MeftyAhnl nelhor- t'i FJ ivvyiii vvv. yu.wß, Kaffee: geröst. Banner, Lion und Java l. 75c (in 50 Pfd Säcken) Vittpilstl.C Pilot 23e Takota 22c Brazil 22c Getr. Aepfel 7c Pfirsiche 14 Corinthen Sc Pflaumen 7)c Aprikosen löc Früchte und Gemüse. epfel per Faß 6.00 Citroren per Kiste Z3.S0 Orangen per Kiste Z2.50 Kraut ver Faß $2.00 Zwiebeln per Faß $3.5 Rüben per Faß tz1.S0 Bohnen per Bushel tzl.80 Kartoffeln ver Bushel tOc Süßkartoffeln per Faß $3.50 ' Mehl. Winter-Weizen pat. $4.00 Frühjahr.Weizen pat. $4.00 Winter extra $2.50 Gewöhnliches $1.75 Roggenmehl $310 - Hafergrütze $3.75 Butter, Eier und Geflügel. Butter, frische Country 10c. Eier, frisch, ver Dud. Leb. Geflügel: Hühner 6c per Pfund: i3cia f c L 1 . . . r.tc n. . avucn ot; jpocnc öc ; urrey Hennen 7c; Enten 6c; Gänse $4.80 per Dutz. Dr. I. A. Sutelisse, eschasttgt sich auIsElteßltch mit wnnder,ttta fallen und mit schlecht, und Urtnkrankhetten. fRo. 05 Ost norlct trfte. - Offtcetunden : V bi 10 VLhr ßoru. t bil Uhr Nachm. Eonntaz enkgenonnsen. Ztlf 9I0HV4LI.. C. C. WVerto, Deutscher Zahn - Arzt, Ko. Lj Nord Pennsylvania Str. a ttttb f Wunsch anzewandt. Dr. Buröhardt, deutscher Arzt. Office und Wohnung: . No. SS2 Süd Meridian Str. Ofsice-Stunden : 8 di 9 Uhr Vor. 2 dit $ Uhr Nachm. 7 dtl 8UZrdd. Sonntag 8 9 Vormittag. Telephon 80. CHAS. G. MÜELLiEK, Deutsche Apotheke. Nachfolger von W. W. Veott Zlo. 667 Virginin Svenus, Scke Coburn Str. Telephon 1747. achtalocke an der SettetSS?e. KttttttXaet und achi forgfältig gefüllt. Freie Ablieferung. Dr. PFAFF, Office: 134 Nord Pennsylvania Str. Offtee-Gtunden bo 5-4 Nir Nach. . No. 4Z5 Madison Avenue. . Stunden von 1011 Uhr Sonn. - - eshng : 197 91. labamftr.. , öcte crmntftr. reieiiSoii i mce s. Xeie8n. j Wohnung ' Dr. Wagner, Ossiee: Zlo. 60 Ool Qhw Str. Offteetunde : -10 Nir vmitta. -4 Uhr achmtttag. - . Oolsuna : Sdwy d Ltl Telephon ö. . Dr. I. Wühler, .DeutsHer Arzt. Office und Qohnung: Jg7 Oüb Delaware Gtvat. OfftcSVtunde: S- Uhr vorm.; i t Ux ach.; 7 7- Ubr bed. Teledio 1. - . Dr.M sSchaefer, 5)rzt und dhirurg, Nv. I Nsdison Lvenue, naZe EsniJ Cir. Cmttnn: -0: N!rroZ. k-L;r acht::?2,. ?-Nr dZ. ,,, ...

- Die -

ndiana

f? rwune ist das einzige Blatt in Sodiana, kelHeS die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Plutokratie vertritt. Ul, Organ des Volkes und nicht einer Partei oder Parteiinteressen kämpft sie nneewegt?fLr Freiheit u.Necht aus allen Gebieten deö Lebenk. Die Arbeit deS Volkes ist die Schöpferin atitl Wohlstandes und darum wirken wir für solche soziale Reformen, welche die Arbeit zur freudebringenden Lust, statt zur Niederdruckenden Last machen. Jider fortschrittlich Gesinnte, ssllte eS als moralische Pflicht empfinde? Leser der Zndiana Tribüne zu sein ' ' DaS reichhaltige Sonntags Blatt bittet eine Fülle unterhaltenden LesekoffeS. Der Abonnements Preis ! der täglichen Tribüne ist 12c, . veS SonntagSblattS Sc, beider zusammen lg dtS., per Woche ' oder SF dtS. per Monat. Durch die Post dersandt, kostet bcA ' ; Tageblatt 0&, daS SonntagSblatt h2 per Jahr, beide zusammen , ' 00 in Vorausbezahlung. DVneksMchen aller Art werden rasch und billig auS1 ; geführt. Oltttrittökarten, . Quittun:, QonltnUovun, ; : Necönnnen, . i . StschästSkarten, ! V 1 ' DtUftöpU, Iltkulare, ' Vrogrnme n. s.v. für Geschäftsleute und vereine werden geschmackvoll ausgeführt. SD W S WD Z'z?:lU. Z.

r r:v...::. .