Indiana Tribüne, Volume 17, Number 218, Indianapolis, Marion County, 27 April 1894 — Page 2
j v! 1 vjmut "
ndiana KMMte. Sr' ri--l-T liglich und Sonntngs. Die tZglicye. Tribüne" saßet durch den Träge, Sem per oche, die Sonntag.Trtbünr CentZ per Woche. Beide zusammen 15 Cents der 53 Gent perl?ont. Per Poft zugeschickt in Vor auSbezahlung 'per Jahr. Office : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 27. April 1894. In Hawaiis Wälder s. v- ' Ein Reisecorrespondent, welcher das in letzter Zeit so viel genannte Hawaiische Jnselreich durchstreift, schreibt einein amerikanischen. Blatte aus Hilo unter Anderm: ; Die tropischen Wälder Hawaiis sind unbeschreiblich reich an wilden Bananen, Palmen, NiesenFarnbäumen,dem LOfjea" und dem Ja-Ja" und fcinv mein auch, wenn man den Gebirgen näber kommt, von Myriaden hellgefieWerter Vogel. Eigentliches Wild aber .ist sehr schwach, zum guten Theil gar nicht vertreten. ! Eine Ausnahme jedoch machen die wilden Ziegen und Schweine und das wilde Hornvieh. Letzteres, das in dem dichten Unterholz an den unteren Theilen der Berg-Abhänge haust, bildet weiter nichts, als die vermehrte Nachkommenschaft von Heerden, welche vor mehr, als einem Jahrhundert noch vom Capitän Cook dem König Kamehameba dem Ersten verehrt wurden. An fangs wurde Niemandem gestattet, eines dieser Thiere zu todten, und daher haben sie sich dermaßen vermehrt, daß sie wohl nie eine Ausrottung zu fürchten haben werden, es sei denn, sie würden zu einer so großen Plage, daß ein allgemeiner Vernichtungskrieg gegen sie oraanisirt würde. Außer dem Speer und der Schleuder, in deren Anwendung sie sich übrigens große Gewandtheit aneignete.hatten die Eingeborenen nur wenig Wasfen. Die gewöhnlichste Art. wildes öornvieh in Hawaii abzu chun, bestand früher darin, daß man Fc llgruben anlegte, in welche die Thiere stürzten, woraus sie mit Speeren getöotet wurden. Vor langen Jahren stürzte auch ein reisender britischer Naturforscher, welchcr das Jnselreich besuchte, in eine dieser Gruben und nahm ein schreckliches Ende, ehe man ihn fand: ein Stier, der i;i dieselbe Grube gerathen war, riß Unn mit den Hörnern den Leib auf und trat ihn todt! früher war auch die Jagd auf wilde ä-,weine, in Hawaii ein aufregender und beliebter Sport. Es sei hier U merkt, daß es noch jetzt unter den Eingeborenen, so friedfertige Leute c5 auch im Allgemeinen sind, viele vorzügliche und vor Allem sehr unerschrockene Jäaer aibt. Ein alterEinwohner schilderte mir eine derartige Jagd, welcher er sel- . ber beizewohnt hatte, folgendermaßen: In einiger Entfernung wurden Wildschweine sichtbar, und zwei oder drei Männer wurden sofort mit der Verfolgung derselben beauftragt. Sie nahmen einen starken, Strick mit, und als schließlich ein trotziger Eber in die Enge getriebn, war, wandte er sich, wie erwartet wurde, gegen die Jäger und stürzte, das Maul weit offen und die Hauer unheimlich zeigend, auf sie los. $vot Jäger nahmen nun rasch eine geeianete Stellung ein und hielten den Strick straff gespannt (während der Dritte sich der Bestie zum Ziele zu bieten schien); das Thier rannte gegen den Strick, und die Jäger stießen , diesen nun tief zwischen die aufgesperrten Kinnladen und warfen ihn geschickt um Aüffel und Kopf herum, worauf das gefangene Thier von den Speeren oder sonstigen Waffen Anderer getödtet wurde. Diese, sowohl Geschicklichkeit, wie Kraft und Geistesgegenwart erforternde Art der Jagd auf Wildschweine :oho noch jetzt von den Eingebsrenen auat geübt. Beiläufig bemerkt, ist das zahme Schwein indeß ein ebenso beliebte Hausthier bei denHawaiianern, wie die allgegenwärtigen Hunde und Katzen; viele eingeborene Frauensperfönen lassen sich von ihren Lieblingsschweinen überallhin begleiten, soaar mzn sie mit Dampfern über Wasser fahren, und wenn sie sich zum Schlafen niederlegen, benutzen sie gern den borstiaenLeib des wohlgenährtenSchweinchens als Kopfkissen! wa rU Die Eongrebnänner(Seyalter. Wie jüngst gemeldet, hat der Vundessenator George von Mississippi .eine Vorlage eingebracht, wonach im Hinblick aus die schlechten Zeiten auch die Gehälter der Congreßabgeordne ten herabgesetzt werden sollen, und zwar von $5000 auf $4000 das Jahr. Zu dieser Frage schreibt man aus der Bundeshauptstadt: Es ist gar nicht an eine Annahme dieser Vorlage zu denken, und nur Wenige nehmen dieselbe ernst. Wer da glaubt, daß die Herren Volksbcten in dem schönen theuren Washington mit $5000 große Sprünge machen tonnten, der ist sehr auf dem Holzweg. In den letzten 10 oder 15 Jahren sind hier die Kosten des LebensunterHalles, welche schon, dorher mcht ae ring waren, sehr bedeutend gestiegen, theils infolge des Wachsthums der Bevölkerung, theils namentlich wegen des Zustromes vieler reichen Leute, welche sich schone Prachthauser hmge stellt haben und alle Luxusdinge ohm Rücksichten auf die Kosten verlangen. Diese Leute haben Washington zu einer idealen Stadt schöner, künstlerisch geschmaavoller Wohnungen gemacht. aber die Hausmiethen, die Löhne des Dienstpersonals und die Kosten aller Komfort- und Aedürfnißartikel, bis zu den gewöhnlichsten Lebensmilteln Yerab, sind dabei sehr m die Hohe ge gznen. Daher kostet der Lebensunterhalt I7tr mindestens ein Drittel mehr, als tot 15 Jahren in demselben Stil. 5tma die. Hälfte frcr Volksboten Kart.
noch' immer Geld von ihren Gehäl5ern. aber nur dadurch, daß sie kleine Zimmer in -Kosthäusern nehmen und ihre Z5milien daheim lassen. Man kann hie? ein leidlich gutes Zimmer nebst Kost für $10 pro Woche erhalten. Ein Parlor" mit Schlafzimmer, nebst Kost, kommt schon auf $20 die Woche pro Person, und die ganz' gewöhnlichen Hotels verlangen etwa das Doppelte dieses Preises für dieselbe Art Verpflegung. Die feineren Hotels fordern bekanntlich sehr bedeutend mehr. Ein Congreßmann, welcher im Arlington - Hotel leben will, kann froh sein, wenn sein Monatsgehalt zur Bezahlung der Rechnung ausreicht. Etwa 20 Procent unserer Congreßmänner geben das Doppelte ihres Gehaltes aus, und etwa 10 Procent das Drei- oder Vierfache dessen, was sie für ihre Dienste erhalten. Letztere freilich sind Diejenigen, welche fehr fein wohnen, und deren Gattinnen sich stets in der Gesellschaft sehen lassen; das. kostet natürlich einen Haufen Geld. Ein Volksbote, welcher sparsam lebt und sich auf das absolut Nothwendige beschränkt, kann mit seiner Gattin und zwei oder drei Kindern gerade auskommen, ohne sein Salär zu überziehen. Es treten indeß auch viele und sich fort und fort steigernde Wohlthätigkeits - Anforderungen an ihn heran, und gar mancher Congreßmann strandet' hier und hinterläßt beim Weggang allerlei unbezahlte Schulden. Ein Breckinridge' ist noch lange nicht der einzige faule Schuldner' unter seinen Collegen! 'Es gibt auch ab und zu Bücher zu kaufen, Te-
legramme abzusenden, und noch viele andere kleine Nebensukaben, welche aber am Ende des Jc les zu einer bedeutenden Summe geschwollen sind. Senator George, der Einbringer der besagten Vorlage, ist als ein Mann von sehr mäßigen Lebensgewohnheiten und geringen Bedürfnissen bekannt, und er mag in Washington mit 54000 das Jahr auskommen. Aber die allermeisten Anderen denken bei einem solchen Beispiel: .Eines schickt sich nicht für Alle.- Und um Theil mit Recht. Bei den Volksboten und Anderen ist vielmehr die Ansicht weit berbrei tet, daß es unter den obwaltenden Verhältnissen viel besser wäre, diese GeHalter, statt sie zu erniedrigen, ent sprechend zu erhöhen und dann energisch zu verlangen, daß die Ab geordneten auch ihre ganze Zeit der Erfüllung ihrer congreßlichen Pfllchten widmen. Sehr viele der Abqeordneten, welche die gesammten of fentllchen Interessen von 173.901 Personen zu vertreten haben die einen Congreßdistrict bilden könn ten anderweltlg mehr als $5000 pro Jahr bekommen und dabei den Com fort des eigenen Heims unverkürzt ge nießen. Es ist in unserem Lande ohnedies trotz vieler unnöthig hoch salarirter Stellen oder gar Mußig gänger - Posten vielfach gang und gäbe geworden, auf möglichst knapper Bezahlung für öffentliche Dienste zu bestehen und dann darüber zu klagen, daß diese Stellen von Soldknechten der Corporationen besetzt sind! Der Gemeuisinn bei uns mußte ganz ungleich höher entwickelt sein, als heute, wenn letzterem Uebel durch eine Vewegung, wie die vorliegende, nicht starke öffentliche Forderung geboten -ourde. Erfolgreiche Judeneolonie. Wie man aus unserer BundesHauptstadt meldet, hat der britische Eonsul bei der argentinischen Repu blik in Südamerika. Hr. Gastrell. sei ner Reaieruna einen sebr interessan ten Berickt erstattet über den Zustand der zudischen. Eolonien, .' welche be ranntlich von Baron Hirsch rn Argen tinien aearündet wurden. Dieser, ie' denfalls zuverlässige Bericht steht in erfreulichem Geaensad m dem Met sten. was man über das Sckicksal ähnlicher Gründungen in den Ver. Staaten gehört hat. Im Jahre 1891 waren m den ar aentiniscken Vrovimen Buenos Avres und Santa Fe zwei Landstriche angekauft worden, und im selben Jahre trafen dort die ersten 2850 Colonisten ein. 1892 kamen etwa 3000 fitiMU und im vorigen Jahre 5000 bis 6000, sodak IM Januar 1894 die Gesamm bevölkerung dieser beiden . Colonien ungefähr 12.000 betrug.. Alle diese Ansiedler waren Juden -aus dem fub lichen Rußland. Der Conlul Gastrell bericktet nun daß sich diese Colonisten in entschieden gedeihlichen Verhältnissen befänden, welche besonders bemerkenswerth seien, wenn man in Betracht ziehe, dasi bis zum Januar 1892 auf ienen Landstrichen noch nicht einmal der Rasen gewendet gewesen sei. Gegenwärtig haben die Colonisten 17,250 Acres an Weiunland allein welches bei der , letzten Ernte 7300 Tonnen Weizen einbrachte, die einen Werth von 5150.000 revräsentirten. Bei dem niedrigen Preise des Weizens ist dies aleichHedeutend mit 7 Procen auf das bisher dort angelegte Capital Alles in Allem, scheint es. dak die e Unternehmen, auf welches man in der ganzen Welt gespannt war. sich wei besser bewährt bat. als Viele nacb an derweitigen Ersahrungen erwarteten und entschieden lebenskräftia ist. Die von Baron Hirsch organisirte Association Gestaltet den Ansiedlern drei Viertel ihrer Ernten für sich zu behalten; das andere Viertel ist. an ei uen dienstthuenden Aaenten zu ent richten, als Abschlagszahlung aus das AicnD, Die Verbesserungen, die Mafchinen und Gerätschaften, das Vieh, die Nahrungsmittel und alle Gegenstände, welche den Einwanderern im Voraus geliefert wurden. Jeder Familie wer den 190 Acres. Land, 3 bis, 12 Stück Qornvieb einscklieklick Ochsen, tät1 I Pflüge, zwei Eggen und ein Häuschen j nehst. den bis. zur Zeit der. Selbster.
r?äi1una nötbiaen Lebensmilteln ge
währt. Und diese Einrichtungen haden ihre Probe, in Argentinien wenigstens, gut bestanden und gezeigt, daß mit einem großen Sheil der russischen Juden auch außerhalb desStadt Gebens noch immer etwas anzufangen ist. Vom Jnlande. Straßenbriefk ästen, nach dem Muster der amerikanischen, werden letzt in London eingeführt. Den 73. Jahrestag ihrer Hochzeit begingen neulich die Eheleute Sherman in Exeter. R. I. Er .zählt 99, sie 97 Jahre. Hurz zuvor starb die älteste Tochter des hochbetagten Ehepaares im Alter von 77 Jahren. Mit 101 Jahren wegen Trunkenheit um $3 gestraft zu werden, dazu bringt es nicht Jedermann. V. Freel, der 1793 in Donegal County,. Irland, geboren wurde, ist E:ner, welchem solches gelungen.' Er kam -dieser Tage von Rondöut, N. F., wo er eine hübsche Fcrrm besitzt, nach New Aork, um daselbst einen Verwandten zu besuchen. Da- er ' aber denselben nicht finden konnte, suchte er sich einen Affen. Den fand er ohne das Adreßbuch. Furchtbar um sein Leben zu kämpfen hatte dieser Tage ein gewisser Welsmlller von Pottsvllle rn Pennsylvanien. Derselbe grub in einem verlassenen Schacht Kohlen 'für seinen eigenen Gebrauch, als plötzlich das Erdreich einbrach und derUnglllckllche bis zum Hals Mit Kohlenstaub und Gestein bedeckt wurde. Nur der eine Arm blieb frei und mit diesem mußte Weismlller wahrend zwei Stunden kämpfen, um fern Gesicht von dem beständig . nachsauenden Staub frei zu haltend Als endlich auf sein Schreien Hilfe herbeikam und ihn erlöste, brach er bewußtlos zusammen. Das Fleisch seiner Hand war bls auf den Knochen wund. Gift - Meyers Frau in Jltto Fort, die auch unter Anklage steht, doch bei bem jetzigen Processe ihres Mannes noch nicht im Gerichts saale zu sehen war, hatte in- den Tombs, wo sie in der Frauenabthei lung eingesperrt ist, emen Kamps mit einer anderen Gefangenen zu bestehen, bei dem die Frau Doctor cm m allen Regenbogenfarben schillerndes Gesicht und eine geschwollene Lippe davontrug. Maud Winsield, die unter der Anklage steht, nächtlicher Weile einen Italiener Namens Michael - Ferrero mit einem Messer überfallen zu haben. beschuldigte Frau Meyer, einen an sie adressirten Brief unbefugter Weife weggenommen zu haben. Es kam zu einem heftigen Streit, bet dem die handfeste Bowery Nymphe von ihren Fäusten ausgiebigen Gebrauch machte. Erst der Matrone gelang es, die Kämpfenden zu trennen und den Frieden wiederherzustellen. In dem neuen Processe gegen den Dr. Meyer geht die Auswahl der Geschworenen nur sehr langsam vor sich, da Anklage und Vertheidigung sich täglich kaum auf einen Geschworenen zu einigen vermögen. DieCentral-unddie Union-Vacific-Eisenbahnen schulden an Onkel Sam in runder Summe 54 Millionen Dollars, und mit den Zinsen davon im Ganzen über 100 Millionen Dollars. Die Bonds werden vom nächsten Jahre an fällia und im Congreß gibt sich zum ersten Male seit vielen Jahren der Entschluß kund, die Bahnen zu einer Ordnung dieser ihrer Schuldverhältnisse zu bringen. Es liegen zwei Bills dafür im HauS-Comite der PacifrcBahnen vor, und. eine :m Justu-Comite. Eine der beiden ersteren Bills ist von Geary eingebracht; sie verlanatAersallserklaruna der Bun des-Mortage auf beide Bahnen und Forderung von Baarzahlung von Ka Vital und Interessen, sobald eine Iahluna fällia wird. Findet keine Ab. traauna statt, so sollen alle Reckte der Bahn verfallen und diese soll Eigentyum der Wtx. Staaten werden. Der Oberbundesanwalt soll um Einsetzung von Receivers einkommen, wobei die Inhaber der Prioritäts-Bonds-, die der Ver. Staaten Schuld voraeben. als Verklagte erscheinen, die dann durch Ver. Staaten Bonds abgefunden wer den sollen. Eine Commission von sie ben Personen soll dann die Vabn dir! giren und mit deren Einkommen, die Schuld an die Ver.' Staaten abtragen Ebenso gut wie die Post von der Re gieruna ökonomisch verwaltet werde saat Mr. Geary. könne dies auch mit diesen Eisenbahnen geschehen. Die auptsaaze aber sei. daß die Männer. welcye durch diese Bahnen Millio näre geworden wären und doch ihre 'i-xyuioen an das anv nicht bezahlen endlich dazu gezwungen werden soll ten. In New Nork ist Tiobn E Varkley. der große Fuhrwerksbesitzer. dessen Gespanne nicht nur mit Silber. sondern auch mit Gold befrachtet wuroen, gestorben. Sein Kundenkreis bestand aus fast sämmtttck.n Bankhäusern, die Gold und Silber erportlrten und importnten. und anch das Unterschatzamt betraute ihn mit dem Transport von Millionen. Durch feine vanoe gingen oder vielmehr se! ner Obhut wurden anvertraut Mil liarden Dollars edlen Metalls, und nur zweimal in seiner langjährigen Karriere hatte er bel seinen Transpor ten nach dem Damvfschiffsdock Ver luste erlitten. Vor mehreren abren ging ein Beutel mit Gold im Betrage Hi$äu,uw verloren, das er den Eiaentbllmern vromvt erlekte. und eine SLlberbarre im Werthe von ZI 200 kam bel emem Transvort in einer sehr nebligen Nacht abhanden, .und auch in dem Falle ersetzte er sofort am nächsten Tage den Exporteuren Qim merman & Forshat, den Betraa Varklev leitete meistens verkonlick den Transport von Edelmetall und bei den großen Silberverschiffungen im Jahre 1853 und der Goldpamk im Jahre 1864 war r unermüdlich tü-
iig. Seine Geschäftsmekhode 'war eine sehr einfach?. Er hatte im Bureau der Bankfirma Whitehouse & 5o. eine kleine Schiefertafel hängen, auf der die Angestellten der Banken, die seiner Dienste, bedurften, die An-
faugsbuchstaben ihrer Firma vermerkten. Varkley suchte dann persönlich seine Kunden auf' und nahm die Aufträge entgegen, und kurze Zeit darauf stand BarkleysWagen vor dem Banklokal, und mit der werthvollen Fracht ging es dann im Trab nach 'den Docks der transatlantischen Dampfschiffe, welche das Gold oder Silber über den Ocean führten. Barkley hatte sich schon im Jahre 1843 in der Wall Str. etablirt und genoß bei seinen Kunden bald unbegrenztes Vertrauen, und ein bekannter Bankier gab, als ihm die Kunde von Barkleys Ableben überbracht wurde. Dem Ausdruck, indem er erklärte: Unser Gold war auf seinem Wagen sicherer, als in unseren Gewölben." Der Verstorbene, ein Sechs'undsiebziger, war von krautigem Körperbau und bis zu seinen letzten Lebenstagen noch thätig in seinem Geschäft. Er starb am Herz-Rheumahsmus. Qa s Städtchen WHarmcliffe, Logan Co., W. Va., war neulich Morgens der Schauplatz einer Tragödie, indem Frl..Carne Hatsleld, ein bildschönes Mädchen, von ihrem Ge liebten, Thomas Holbrook, durch einen Schuß in den Unterleib tödtlich derwundet wurde. Holbrook war den Eltern des Madchens kerne genehme Person und Carrie löste neulich auf den Rath ihrer Eltern das Verhältniß mit dem jungen Manne. Als dieser am andern Morgen mit Carrie zusammentraf, zog er rasch seinen Re volver und feuerte den verhangninvollen Schuß auf daS Mädchen ab. Carrie liegt im Sterben während Holbrook sich im Gefängniß befin det. Billig zu einem Opossumbraten ist dieser Tage ein Zugführer bei Palatka, Fla., gekommen. Beim Halten des Zuges hatte sich das Thier irgendwie in den Schlafwagen eingeschlichen und erschreckte eine Dame, unter deren Bett es sich versteckt hatte. dermaßen, daß sie laut aufschrie, was die sämmtlichen Insassen und Beamten des Zuges so sehr in Alarm brachte, daß man alle Anstalten traf, den Zuqräuber- würdig zu empfangen. Dem Condukteur gelang es schließlich. den fetten Verbrecher in Fesseln zu le gen. Mit Gicht behaftet ist von den sämmtlichen Bundessenatoren nur Wolcott. Deutsche Loeal-Nachrichten. Provinz Brandenburg. Das diesjährige Sängerfest des Märkischen Central - Sängerbundes, welches ursprünglich am 24. und 25. Juni in Drossen abgehalten werden sollte, wird schon am 17. und 18. Juni doort stattfinden. In Berlin. Eberswalderstraße No. 5, hat ein großer Brand gewüthet, bei welchem die Feuerwehrleute Nosenow und Lieb'edanz erheblich verletzt wurden; 30 Familien wuroen durch ven rano geschädigt. In Folge Einathmens von Kohlengas ist der 16 Jahre alte Sohn Rudolf des Lurusvapierfabrikanten Henning. Ritterstraße No. 11 und der im Maaistratsa-bäude am Belle Miance Platz als Heizer anstellte Bolduan gestorben. Die unverehelichte Heiene Arnheim aus Berlin ist in der Nähe des Eierhäusckens bei Treptow in die Spree gesprungen und ertrunken. Der in ver Boadrauerei ange,leule Böttcher Johann Meyer hatte ein 42 Hektoliter Bier haltendes. 15 Zentner schweresLagersatz vom öden geyooen, als er ausglitt und im Fallen mit dem Kovf unter das ftan aerieth. Die Tonne zerquetschte den Schädel voll ständia. so dak der Tod sofort ein trat. Den Unterofficieren und -Nannschaften der Garnison-Branven bürg a. H. ist das Betreten von 29 Lo kalitäten, in welchen die socialdemo kratische .Brandenburaer Zeitung öffentlich ausliegt, verboten worden. Die Frau des Lederarbeiters raun fiel in einem Anfalle von Epilepsie mit dem Kopf in daö gefüllte Waschfaß und kam elend um. Der Luftschiffer und Gymnastiker Otto Merkel aus Leivua stürzte bei einer Vorstellung in Veiten ab und erlitt lebensgefährliche Verletzungen; beide eme mucken ,ym slndütirt werden. In der' Havel zu Potsdam ist die Leiche ves Hanvmngs reisenden Werner aus Brandenburg ge funden worden. ProvinzOst-Preußen. Einige Waldarbeiter, der Fritzen Forst bei Königsberg waren kürzlich mit dem Fällen einer alten Eiche beschaftigt. als plötzlich aus' einer Höh. luna des StammeS ein Schwärm von Bienen auf sie eindrang. Der eine der Waldarbeiter wurde derart von den Thieren im , Gesicht zugerichtet, daß er an der Kopsrose schwer erkrankt 'darniederliegt. Bei einem Tanzver gnügen rn Gr.-Hanswalde oe: Saal feld entstand unter betrunkenen Leuten eine Schlägerei. Ein , 18jähriger Arbeiter wurde erschlagen; die Leiche ist noch Nicht gesunden. Die sonst geständigen .Thater' wollen' den Ber gungsort des Leichnams nicht ange N. Provinz Westpreußen. Auf dem Wege zum Begr'äbniß sei ner in Berent verstorbenen Mutter würd: der Kaufmann H. Nosenthal aus Berlin m Dlrschau plötzlich vom Herzschlage getodtet. Einer der al testen Bürger von Osche. der Kauf mann Raykowski, bat in voller geistiaer und körperlicher Frische sein 50jähriges Bürgerjubiläum und das 50jähxw Bestehen seines bedeutenden Geschäftes gefeiert. Der mitten in der Stadt gelegene hohe Schloßberg, aus kr 6, CstA ft.t.. r . , ' v"-"- ouyicu eine umfangreiche Burg . der .Ordensritter stand, ist , jetzt durch Vermächtniß der kürzlich verstor. denen Frau Dr. Schroeder an die laoj Mven. Die Stadt bat da
durch 'einen von ihr vor etwa 60 Jahren veräußerten Besitz, der seitdem im mer Eigenthum derselben Familie geblieben war, zurückerhalten. Provinz Pommern. Der Kaufmann Philipp Naumann
in Pasewalk ist wegen betrügerischen Bankerotts und zahlreicher Schwindeleien verhastet worden; seine Schulden belaufen sich auf ca. 300.000 M., seine Aktiva sind gleich Null. Die 27 Jahre alte Ehefrau des Hauptsteueramts - Assistenten Leng inStolv ist unter mysteriösen Umständen verschwunden. In dem Dorfe Nemitz bei Stettin hat der aus dem Zuchthause entlassene Zimmermann Schäser die Tochter des Arbeiters Wachtmeiste? ermordet, da deren Vater den Verkehr mit dem Zuchthausvogel nicht dulden wollte. Provinz Schleswig - Holst e l n. In Kiel wurde eine FalschmünzerWerkstatt entdeckt. Viele Falsifikate sind beschlagnahmt, in Falschmunze? wurde in" der Person' des Glasers Letkow verhaftet. In Flensburg wurde vor - versammelter ControlMannschaft der Bezirks - Osficier Hauptmann Polenz vom BezirksCommando Flensburg vom Gehirnschlage getroffen und verstarb kurze Zeit darauf. Der Criminalcommissar, der seinerzelt die franzosischen Spione festnahm, hat in - Eckernförde emen mit zwölf Jahren Zuchthaus wegen Falschmünzerei vorbestraften Falschmünzer verhaftet. Verschiedene falsche Doppelkronen und Thalerstücke wurden bei dem Verhafteten gefunden. Der letzte im Kieler Marinelazareth befindliche Verwundete von der Brandkatastrophe, der ReserveBootsmannsmaat Huthmann aus Burg bei Magdeburg,! ist als geheilt in seine Heimath entlassen worden. ProvinzSchlesien. Wegen versuchten Mordes an sei' nen Schwiegereltern würde, der Stel lenbesttzer Felix Bartossaus Kaminiz verhaftet. Derselbe hatte mit einer schweren hölzernen Keule auf die im tiefsten Schlafe liegenden alten Leute eingeschlagen und ihnen sehr schwere Verletzungen am ' Kopfe beigebracht. Nur durch die Dazwischenkunft der Ehefrau des Bartos und einer Nachbarin winden die Bedrohten vom Tode gerettet. Der Gerichts-Rendant Ludwig in Ottmachau' ist wegen Unterschlagung namhafter Beträge verhaftet worden. Die Stadt Neusalz a. d. O. hat die Errichtung, eines Hafens an der Oder befchlossen! und will diesen auf eigene Kosten -bauen und' unterhalten, falls der EisenbahnFiskus einen Strang der' SekundärBahnlinie Sagan-Freystadt--Neusalz bis an den anzulegenden Hafen weiterzuführen, bereit ist. - Die -Lieutenants von Schweinitz, vp Schlicks und Graf Kanitz vom Lübener DragonerReaiment haben einen Dauerritt' nach Frankfurt a.O. gemacht und haben dabei die Strecke in 23 1-2 Stunden zu, rückgelegt. , Provinz Posen, i Der 16jährige Oöcriertianer Grund in Oftrowo ging mit mehreren Knaben an -eine Windmühle und versuchte, wie ost er durch die in Bewegung gesetzten Windmllhlenflugel hindurchlaufen könne. Sechsmal, gelang ihm der Versuch, aber beim siebenten Male wurde er erfaßt und so gewaltig zur Erde schleudert, dak er bewuktlos liegen ttleo. Er wurde m's Krankenhaus gebracht, wo er hoffnungslos darniederliegt. Der lanowirthschaftliche Verein von Fordon hat die Bildung einer Molkereigenossenschaft und ven Beitritt zum Posener Land wirthschaftlichen Central'- Verein be schlössen. Provinz Sachsen. Auf Requisition der Staatsanwalt schaft wurde Justizrath Sickelin Weißensels verhaftet und in das Ge richtsgefängniß zu Naumburg.a. d. Saale eingeliefert. Der Grund der Verhaftung ist' noch nicht bekannt geworven. üui wohnte sruyer in Lützen. In Kayna bei Zeitz ist die Wittwe Höser ermordet und dann ihr Geld geraubt worden. Die Magd der Wittwe ist lebensgefährlich verwundet. . Der Förster Hermann Steinberg aus dem Forsthause Döllingen' bei Elsterwerda, der in die königliche Klimk mit einer Schußwunde am rechten Unterschenkel eknaehesert wurde, ist an den Folgen gestorben. Vier Tage lang hat er im Wundstarrkrampf ae legen. . Beim Frettiren von wilden Kaninchen auf der Niemitzer Flur wurde, der Flelscherlehrllng Fischer auS Witte'nberg von einem unvorsichtiqen Schützen erschossen. . Der unglückliche junge Mann erhielt die ganze Schrotladung aus drei Schritt Dlstanz in den Rucken. . , Provinz H a n n o 0 e r7 Magistrat und Bürgervorsteher in Hlldeshelm beschlossen den Bau emes neuen städtischen' Krankenhauses mit einem Kostenaufwands von 900.000 Mark. Der Bau wird, derartig emge richtet, dak eine Erweiterung vörae nommen werden kann, , in welchem Falle die Kosten 2 Millionen Mark betragen werden. Ferner würden 1.485.000 M. für die neue Wasserlei tun bewilligt, deren Vorarbeiten etwa 190.000 M. gekostet haben Vom 1. April ab wird in Hannover eine Biersteuer von 0.65 Mars pro Hektoliter erhoben. Fabrikant B. Krische dortselbst kam. 'als er eine Gasflamme auslöschen wollte, zu Fall und zog sich derartige innere Verletzungen zu, daß trotz ärztlicher Hilfe der Tod unabwendbar wurde. Er war 66 Jlhre.alt. In Garssen ist das Wohnbaus des KöthnerL Fritz Uetzmann abgebrannt; in Medemstade Wohnhaus und Scheune ' der Hostesitzerin Broockmann; In NeuenhauS das Haus deS Kolonen Hörner; in Otterndorf . das, Gehost - deS Hosbetzers Meyn. Provinz Westfalen. Der Buchbinder Alvermann in ortmund bateinaestandtn. tetj&zi
T. JAK bekannt auf der ganzen Erde, alö
"Mlreumatismus, Neuralgie, Ruckenschmerzen, Berftauchungcn,
Verstauchungen, Verrenkungen, Frostbeulen, Hüftenschmrrzen, Quetschungen, Zahns -
schmerzen, Brandwunden, und äffe (Arnrnfit. w,s5? ,Zn Zk,rN5,
benöthigen. Farmer und Viehzüchter & finden in dem St. Jakobs Oel ein unübertreffliches Heilmittel gegen die Gebrechen deö Viehstandes. . Eine Flascbe St. Jakobs Oel kestet 50 Etö. (fünf Flaschen für $2.00). Ist in jeder Apotheke zu habkn.
The Charles A. Voseler Jahren ein Mädchen ermordet und die Leiche rn den Emscherslutz geworfen zu haben. Auf Zeche Borussia" erfolate eine Wetterexploston, wobei drei Mann Verbrennungen erlitten, darunter ein Steiger. Auf der Zeche Germania" kamen 'ebenfalls drei Mann bei einer Explosion von Pulver zu Schaden. Rheinprovinz. Der Lieutenant a. D. und Beamte der Krupp'schen Gußstahlfabrik in Essen, Geul, hat unter allgemeiner Theilnahme das sechzigjährige Jubiläum seines Eintritts in die Armee gefeiert. Ein Amtsvorsteher des Dorfes Britten bei Losheim auf dem Hochwald wurde durch einen Forstaufsehe? beim Wildern betroffen. In der VLhm'schen Behausung . zu Rheindiebach brach ein Brand aus; sieben Wohnhäuser jubsi Scheunen und der Paff'sche Saal sind abgebrannt.. Die Oekönomiegebäude, Scheunen und Mühle der Rettungs anstalt Düsseldorf sind von einer Feuersbrunst zerstört worden. Die Leiche des Handlungsreisenden Jansen von Aachen wurde inHerzogenrath aus der Wurm gefischt. .Derselbe ist Abends in der Dunkelheit von einem Fußpfade zur Station in den Bach gerathen und ertrunken. Großherzogthum Hessen. . Der städtische Kanzleidiener Skeffeas in Mainz, der vor einigen Tagen weaen fortgesetzter Bur.'au-Diebstäl)le in. Untersuchungshaft genommen worden war. hat sich in d.'mUntersuchungsaefängniß erhängt. Dem ehemaligen Kapellmeister Kern von 118. Jnfan-terie-Regiment zu Mainz, dem aus dem Gnadenweg vom Kaiser der Rest der ihm wegen Majestätsbeleidigung zuerkannten Strafe erlassen wurde, ist jetzt die soaen. Unterofficiersprämie im Betraae von 1000 M. ausgezahlt und aunerdem der Anspruch auf den Civilversorgungsschein zugestanden worven. Die Anmeldungen zum 11. deutschen Bundesschießen laufen aus. dem. Auslande bereits zahlreich ein. So liegen die Anmeldungen aus Belgien und Frankreich vor; verschiedene Schützenvereine zu New Jork wollen Deleaationen schicken und der Wiener Schützenverein meldet, daß eine besonders große Anzahl von Theilnehmern auS Oesterreich zu erwarten sei. An den Folgen eines Schlaganfalles, welcher ihn einiae Stunden vorher betroffen, starb der frühere langjährige Bürgermeister Georg Fuchs zu Zwingenberg a. B. im Alter von nahe 82 Jahren. Jn bester Gesundheit feierte Lehrer. Jakob Juna in Gumbsheim sein SOjähriges Amtsiubilaum. In. Hergershausen wurde der bisherige Bürgermeister Rikolaus Sauerwein und in Hering Bürgermeister Weiß als solcher wiederlew'ählt. Königreich Sachsen. Der unlängst verstorbene Oberlehrer Dr. Phil. Siebeking hat der Stadt Dresden sein gesammtes Vermögen im Betrage von mindestens 130.000 M. vermacht. , Die Stiftung soll indessen erst dann in Kraft treten, wenn das Vermögen eine .Höhe von 900.000 M. erlangt hat.' ' Der aus seinem ärztlichen Wirkungskreise zu Sahda plötzlich verschwundene Dr.. Fell? Schramm ist in Travemünde gestorhen. Der UfermeisterKarl Hache zu Schandau, eine der bekanntesten Persönlichkeiten unter der zwischen Hamburg und Leitmeritz verkehrenden Schifferbevölkerung. ist den Folgen einer Amputation des rechten .Beines erlegen. In Riesa fand dieser Tage die Constituirung und Einweihung der neu begründeten St. Johannes Freimaurerloge, mit. dem Namen .Herkules an der Elbe" durch die Beamten der großen Landesloge für daS Königreich Sachsen statt. In Altstadt wurde der Hausbesiher Füssel, dessen Nebenhaus in der Nacht zum 25. Januar niederbrannte, unter dem dringenden Verdächte ' der Brandstiftung verhaftet. Am Wehre der Serger'schen . Papierfabrik . zu'. Würzen wurde die Ehefrau des - früheren Restaurateurö Barth als Leiche aus dem Wasser gezogen. Gemüthsleiden soll die Veranlassung zu dem Selbstmorde sein. CARL PINÖPANITS Ssutschs Mch-Handlung 7 Süd Nladana Straße. Bestellungen und MonnementS auf alle im In und Auslande erscheinenden Bücher und Zettschriften werden angenonnnea und prompt abgeliefert. . . . Un und Verkauf alter Bücher. . Sozialistisch Literatur. Sonnn s öUUfe TEAltt -landtitikttobritfly m nm& u4 wrlt, mm4 to. IN? laUllimt tno osukr icnm.wui wn iMMtnoUT, nt Tkra . Tür luMtM lorsiü,whfTrUtT Uj wfillM fernst tb titiutÜM t tiloymet. wblck jrM ca an tfcat taxnnt. M mmt tat m mlM mkwU a itm, Euily ad ieklr lraii, I i wir. hmt wa wfcr tram Mk rflauict araoutj. 1 k alt tMfat m4 ftmrtött wüte asp loraxal a
r-r. r tt r--irt t , y "tV
l.rruk.HinilJ M2I.2. 4
ES
EL.
daö größte Schmerzenheilmittel. rWuWiis . hU.rüX Co., Baltimore, Md. Bedenken Sie, daß die Wiöconson Central Bahn un bedingt daö Zutrauen deö Publikums befiht, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, St. Paul, Minneapoliö und dem Nordwesten ist und fernerhin als die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den! Plätzen am Superior See angesehen wird. Bedenken Sie ferner daß. die WiSconsin Central die bedeutendsten Punkte in WlSconfin berührt, mehr Geschäfts Plätze erreicht als irgend eine andere Linie lm Nordwesten, daß der Speise wagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der. anderen Lmien. Für weitere Auskunft als, Raten, Routen, wenden Sie sich an den nach' sten Ticket Agenten oder an Jas. C. Pond, Gen. Pass. Agent, Milwaukee WiS. , m Marktbericht. Wholesale.Preise. GroeerieS. Zucker : Harter Guter gelber 3.&. lSewobnl. selber 4ä.Kst. Kaffee: geröst. Banner, Lion und Java! xs. ?oc (iniP!vvaaen) Capital 23c Pilot 23c Bakota 22)c Brazil 22c Getr. Aepfel 7c Phrsiche 14c Corinlhen 6c Pflaumen 7)e Aprikosen 16c Früchte und Gemüse. Aepfel per Faß $6.00 Citroren per Kiste $3.50 Orangen per Kiste tzS.50 Kraut per Faß $2.00 Zwiebeln per Faß $3.50 Rübm per Faß $1.50 Bohnen per Bushel $1.80 Kartoffeln ver Bushel L0c Süß-Kartoffeln per Faß $3.50 Mehl. Winter-Weizen pat. $4.00 Frühiahr-Weizen pat. $-,.00 Winter extra $2.50 Gewöhnliches $1.75 Roagenmehl $3 10 Hafergrütze $5.75 Butter, Eier und Geflügel. Butter, frische CountrY 10c. Eier, srisck. ver rufe. ie Leb. Geflügel: Hühner 6c per Pfund; pring vlaens c; Hayne sc; Türkei? Vennen vc: nien üjc; anie 54.UU per uy. Dr. I. A. Suteliffe, teschastigt sich ausschließlich wit wundLrztlichen Fällen und mit eschlecht. und Urinkrankheiten, o. 95 Oft natttt ettaftt. Osfice-Etunden : 9 tU 10 Ulzr or. 1 MI I viaam, onnlagG anBgenome. xcie vx. C. C. VVerts, Deutscher Zahn - Az Ro. 8z Nord Pennsylvania Str. 0(1 tolrb ef Wunsch ageanit. Dr. Buröhardt, Deutscher Arzt. . Offiee und Wohnung: No. 332 Süd Meridian Str. Office-Stunden: 8 bis 9 Uhr or. 1 biß 8 Uhr Nachm. 7biL UHr bd. otag8 9 Vormittag. Televbo 28. CHAS. 0. HUELLER, Deutsche Apotheke. Nachfolger W. W. Scott. Zlo. 667 Virginia Svsnus. Ecke Coburn Str. Telephon 1747. Nachtglocke an der Seitentlzüre. epte Tagl ndStacht lorgfüttig gefüllt. Stbiteserung. Dr.?? AH, Office: 134 Nord Pennsylvania Str OsficeStnde von 5-4 Uhr Nachm. No. 425 Madison Abenue. Stunden on 1011 Uhr Bor. igghnng: MN.Klabam'lstr. .TckeLermentKr, ..l.kQ i Office 29. eleph . j Wohn 80. Dr. Wagner, Office: Zlo. 6 Qsl Qhw Str. vsfteetunde : v-ia Uhr vorstttag. -4 Uhr Nachmittag. ohnung : Qdt Vrsaday und Lmrol, Ode. Telepho St. Dr. I. Wühler, Deutscher Arzt. Office und Wohnung: 307 Oüb StlüMxt OtraiZes OsftkeGtde: 8 9 Nhr or.: t Uhr Nachm.: 7 9 Nhr bend. Telephon 1S. Dr. C.N. Schäfer, . j2f und.Wrnrg, o. 430 Madison Avenue, nahe NorriZ Str. Evrechftunden : S-S:m NdrvkorseA.i 4Udr achtttaz,.!7-Uhrr:tedk
kWK
oi iMSSKttt 'MtM
- Die -
nriiana ist daS einzige Blatt in Jndiana, welcheS die Interessen des Volkes gegenüber der Macht ber Plutokratie vertritt. Als Organ des Volkes und nicht einer Partei oder Parteiinteressen kämpft sie unentwegt für Freiheit. Necht auf allen Gebieten des Lebens. Die llrbeit des Volkes ist die Schöpferin alle? Wohlstandes und darum wirken wir fär solche soziale vteformen, welche bie Arbeit zur freubebringenden Lust, statt zur niederdrückenden Last machen. Jeder fortschrittlich Gesinnte, sste eö alk moralische Pflicht empsinber Leser der Jndiana Tribüne zu sein Das reichhaltige Sonntags Blatt bietet eine Fülle unterhaltenden Lesestoffes. Der Abonnements Preis der täglichen Tribüne ist Z.2e, -des Sonntagöilatts ge, 6W. zusammen Woche oder I 5tö. per Monat Durch die Post versandt, kostet baß Tageblatt Yg, daS Sonntagsölatt H2 per Jahr, beide zusanunen Htt in Vorausbezahlung. mMsÄchen aller Art werden rasch und billig, auk geführt. Eintrittskarten, Quittungen, Gvnftltutlorun, . Rechnungen. SeschaftSkarten, DtttftöpU, Zirkulare, yrogranOe n. s. . für GeschSfttleute und vereine werd geschmackvoll ausgeführt. MM HBiSi Ssdr-uzr-liZ. 3n. 'l
I titelte
rnrr.
KIHH
f s:ltmCC3.
