Indiana Tribüne, Volume 17, Number 217, Indianapolis, Marion County, 26 April 1894 — Page 2

fr m r. Crr"r. - r,v,:io kNg lich und Sonntngs. Die tägliche .Tribüne" ksyri durch den Tröge? U Eent? per Koche die EonntagZ-.Tribüne' 3 Cents per Woöze. Beide zusammen 15 Cent oder SS Cents per Monat. Per Post tugeschtckt tn Vor ShezaZlnng tfp Jahr. Ossice : No. 18 Süd Alabaua Str. Indianapolis, Ind.. 26 April 1894. VaS Motoren im Ttratzenvahn Vetried. ctu den wichtigsten Aufgaben, welche di: moderne Tecynil zu lösen hat, gcKört die Construction eines Motors für den Straßenbahn-Betrieb, welcher bei entsprechender Willigkeit absolute Sicherheit mit genügender' Leistungssäbiakeit für den Schnellverkehr verbindet. Während die Mehrzahl der Stra-f.enbahn-Jngenieure unseres Landes den elektrischen Motor als das Nonvlusultra der Vollkommenheit preist und dem entsprechend der elektrische Vetrieb immer weitere Ausbreitung sindet. ha'om die deutschen Ingenieure studirt und ezprimentirt und schließlich etwas Besseres erfunden. So sagt wenigstens unser General-Consul Mason in Frankfurt am Main in seinem neuesten Berichte. Herr Mason weist darauf hin, daß die Deutschen zwar bei Weitem weniger elektrische und Kabelbahnen g:baut, dafür aber mit ihrer gewohnten Gründlichkeit die Frage der Beschaffung einer idealen Betriebskraft studirt haben. Das Ergebniß dieser machenden Studien ist die Construction des Gasmotors. Nachdem er sich eingehend mit den großen Anlagekosten der Kabelbahnen, den Gefahren des unirdischen Drahtsystems und den ha iben Betriebskosten sowie der UnzuverMakeit des unterirdischen Elettricitätsbetriebs besaßt hat. beschreibt Herr Mason die Experimente, welche in verschiedenen großen Städten vonDeutschland und der Schweiz mit dem Gasrnotor gemacht worden ist. In Neuscöattel kosten die Cars $2356 pro Stück: dieselben laufen vorwärts und rückwärts und mit einer Betriebskraft von 7.9 Pferdekräften erreichen sie eine Geschwindiakeit von 11 Meilen pro Stunde. .Der höchste Punkt der Bahn liegt 40 Fuß über dem Niveau. Das auf einen Druck von 6 Atmosphären comvrimirte Gas wird von der städti'tä?n Gasanstalt zum- Preise von 81.09 pro 1000 Kubikfuß geliefert und unter diesen Verhältnissen , stellen sich die Betriebskosten für die Rundfahrt. G 1-2 Meilen, auf 19.3 Cents oder auf ca. einen Cent für jeden Passagier der voll besetzten Car oder einen halben Cent für eine einfach: Fahrt. Dies ist bedeutend weniger als die Beförderungskosten. pro Person bei dem Be triebe mit Elektricität, Pferden, Dampf und comprimirter Luft. Wrewobl die Experimente noch nicht als abgeschlossen zu betrachten sind, glauben die Inaeirieure doch sich zu Gunsten des comvrimirten Gases aussprechen zu müs. sen. !to Betreff der Anlagekosten citirt der General-Consul die Resultate der in Dresden mit Elektricität, Gasmo. toren und Pferdzn gemachten Versuche. Eine fünf Meilen lange zweizeleistge Bahn mit 20 Cars. Drähten. Pferden, Motoren und sonstiaer Ausrüstung UM bei eleklrischzm Betriebe 5180.. 880. beim Betrieb mit Gasmotoren 8142.800 und mit Pferden $133,230. Die Nettobetriebsausgaben stellen sich beim Betrieb mit Pferden auf 5 1-2 bis 7 Cents pro Kilometer, bei elektri sckem Betrieb: auf 5 Cents und bei Anwendung vzn Gasmotoren auf 4 Cents; die Benutzung der letzteren ist also um 23 Pncent billiger, als Elektricität.' Ob Herrn Mason's Bericht die amerikanischen Ingenieure zu Experimenten mit dem neuen Gasmotor veranlassen wird bzw. welche Resultate dieselben ergeben werden. -bleibt abzuwarten. i Bielvegehrre Pelze. Nicht von Hermelin und Äobbenfell soll hier die Rede sein, sondern von der schlichten haarigen Hülle eines unserer verachtetsten Thiere, das aber zu unse ren weitaus wichtigsten Pelzthieren gehört, wenigstens in den betreffenden Geschäftskreisen und unbewußtermaßen auch beim ganzen geehrten Pu blikum. Das. berüchtigte Stinkthier, oder Skunk, ist das plebejischste" aller unserer Pelzthiere, in gewisser Beziehung aber wohl das nützlichste und begehrteste. "Es spielt in seiner Art eine ähnliche Rolle, wie unter den Fischen der Häring, welcher ja gleichfalls, nebst seinen Eiern, ungemein viel zum Ersatz' aristokratischerer Fische unter deren Etikette herhalten muß. (Bachforellen. Störkavrar u. s., w.) Als Seitenstücke hierzu aus der PflanzenWelt ließen sich der Mais und die Erd-nüß-anführen. So erscheint, auch der Pelz der Stinkkatzen in vielen anderen Rollen. In Kleingeschäften, die mit Pelzen handeln, hört man nie vonStinkthierFellen,, aber. sind massenhaft-vertn-ten. -Sie. werden mit -Vorliebe - als schwarzer Marder" verkauft und be sonders als Mäntelbesatz, zu Kindermuffen und vielen verwandten Artikeln in großem Maße verwendet; für Wintermützen und andere BekleidungZarttkel dienen sie sehr oft zur Nachah müng des Seehundsfelles. Alle Stinke thierfelle, werden bei' der Verarbeikung vollständig von ihrem eigenthümlichen Geruch' -befreit und' sind vollkommen rein und gesund für Jeden, der sie trägt. -Es läßt sich unter solchen Umständen denken, daß schon die Stinkthier felle an sich einen ziemlich 'bedeutenden Marktwertü baben. und es rlt nicht au

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verwundern, 5aß' Manche sich auch irrn Erfolg auf das Züchten der Stinkthiere verlegen, wie fchon früher an vorliegender Stelle geschildert worden ist. Mc.n hat im Süden. Osten und Westen ?Lnseres Landes vereinzelte Stinkka-tzen-Farmen". ? Doch sind nicht alle diese Felle von gleichem Weith. Den höchsten Preis haben die völlig schwarzen Stintkatzen, deren schwarzes Fell, wenn es nicht unter der normalen Größe ist, $1.50 das Stück bringt. Dagegen werden für ein weißqestreiftes Fell selten mehr, als 25 Cents bezahlt. Dieser bedeutende Unterschied hat neuerdings manche unternehmende Bauernburschen veranlaßt, solche Felle zu färben, sei es mit .Bartfarbe oder sonstigen Schmieren, ehe sie damit zum Händler gehen, und hin und wieder sind die Händler wirklich darauf 'reingefallen. Einen anderen Schwindel erzählt man sich von einem Fallensteller in Connecticut. Derselbe schnitt die Haut einer- schwarzen. HolsteinKuh, welche den Winterstürmen stark ausaesetzt worden war, sorgfältig in Stücke, welche wie schwarze Stinkthierfelle.einschließlich des Schwanzes u. s. w. aussahen, zählte sie einem angesäuselten Händler rasch vor und kriegte dafür $20, d. h. so viel, wie die ganze Kuh werth gewesen war. Der Katzenjammer des Händlers nach der Entdeckung des Schwindels soll nicht schlecht' gewesen sein! ' ' '

XU lkntschädlgungöpslicht von Municipalitäten. Richter' Parlange, der neue Ber. Staaten Bezirksrichter, hat in den famosen Entfchädigungs-Prozessen von Hinterbliebenen der am 14.März 1891 im Parish-iZefängniß gelynchten italienischen Mörder des Polizeichefs Hennessey, eine Entscheidung abgegeben, die gerechtfertigtes Erstaunen und allerwärts großes Aufsehen erregen Wird. Im Laufe des letzten Monats Dezember verklagten die Hinterbliebenen von fünf der elf gelynchten Italiener die Stadt Rew' Orleans im hiesigen Bundes-Distriktgericht auf eine Geldentschädigung von $30,000 per Kopf, weil die Stadt, unter deren Obhut sich zur Zeit die Gelynchten im Gefängniß befand.cn, ihri Pflicht, sie gegen die Lyncher zu schützen, willentlich bersäumt habe.' , Die Prozesse fanden einer nach dem andern in rascher Aufeinanderfolge vor Geschworenen statt, welche die Berpflichtung der Stadt zur Entschädigungsleistung anerkannten, und den Hinterbliebenen der gelynchten Italicner Entschädigungssummen von verschieden Höhe zusprachen. So wurden den Hinterbliebenen Bagnetto's und Marchesi's je $5000, denen Caruso's $3000, denen Monesierio's $2500, und de?en Scoffedi's gar nur $1500 zugesprochen. Wir wunderten uns damals nicht wenig über die kapriziöse Willkürlichkeit . dieser verschiedenen Entschädi-gungs-Berdikte, und fanden es räthselhaft, auf welchem Wege des Naisonnements, durch welche Prozedur der Abschätzung, sie' dazu gelangt sein mögen. den Werth deö einen Mafioten" auf $5000, den emeS anderen auf $3000, den eines "dritten auf $2500 und den eines vierten auf $1500 zu taxiren. . Wir glaubten damals, daß die Umstoßung dieser wunderlichen Verdiktc durch eine höhere Instanz, an welche Berufung 'dagegen angemeldet wurde, alZ sehr wahrscheinlich angenommen werden könne. Hatte ja sogar der BundeZrichter daZ eine dieser Verdikte, das von $1500 zu Gunsten der Hinter? blieben! Scossedi's, zurückgewiesen, weil, wie der Nichter sagte, die denselben von den Geschworenen für das Leben des Gelynchten zugesprochene Summe kaum mehr betrage als der Preis eines brauchbaren Sklaven in früherer, vorkrieglicher Zeit. Nun: die höhere Instanz hat jetzt durch . den Bezirks-Richter Parlange entschieden. Es lag die Berufung der Hinterbliebenen Monesterio's gegen das Verdikt vor, welches ihnen eine Entschädigung von nur $2500 zusprach. Anstatt aber die Entschädigungssumme zu erhohen oder den Prozeß zur Wiederaufnahme an die untere Instanz zurückzuverweisen, wies Richter Parlange auf Antrag des Stadt anwaltes Sullivatt den Prozeß ganz ab weil .die Stadt New Orleans für die Tödtung der Italiener im ParifhGefängniß am 14. März 1891 nicht verantwortlich gemacht und nicht zur Entschädigung ihrer Hinterbliebenen verpflichtet werden könne. Mit dieser Entscheidung fallen natürlich auch alle übrigen italienischen Entschadigungs-Prozesse zu Boden. Die' Entscheidungsgründe des Bun-des-Bezirks-Richters Parlange sind sehr ausführliche, und ganz und gär eigenthümliche dem nicht Nechtskundigen, dem Laien, mögen sie vielleicht als an den Haaren herbeigezogen, als spintisirende Haarspalterei erscheinen. Der Richter faßt das Summarium seiner Entscheidung am Schlüsse derselben in folgende zwei Punkte zusamnun: " . .. Erstens Akte No. 55 von 1855. welche verfügt, daß Municipal-Vchör den für die Vernichtung von Eigenthum" durch Volkshaufen verantwort lich sind, findet keine Anwendung auf die Vernichtung von Menschenleben. ' ZweitensDie Verpflichtungen der Stadt. New .Orleans sind .von zweierlei Art: die erste. besteht! in-der AusÜbung ihrer öffentlichen oder Regie-rungs-Pflichten, und die zweite in ihren Pflichten gegenüber Privat-Jnte-ressen und Privat-Eigenthum. In Bezug aus die ersteren vertritt die Stadt den Souverain, und genießt die Befreiung der SouveraZnitat, 'der Last verklagt zu roerden. Auf die Innehaltung eineZ Kontraktes mag die Stadt, wie jede .Privat-Korporation, verklagt werden. Die der Stadt zugeschrieben? Verpflichtung jedoch, auf welche, sich die vorliegende, läge stützt, geh'ort unter ihre öffentlichen oder Re-gierungö-Pflichten, und die.Mat ist fcab abzuweisen . .

" Soweit Bunvesrichter Parlange's .Entscheidung. Sie stützt sich, wie gesagt, auf Akte No. 55 von 1885, ein Staatsgesetz, welches, wenn wir nicht irren, im Hinblick auf den sogenannten Lopez-Riot ; erlassen wurde, während dessen 'ein Mob die Häuser und Geschäste der hier lebenden Spanier übersiel und beschädigte und den Spaniern selbst übel mitspielte. Die Ver. Staa-ten-Regierung bezahlte damals die vonSpanien geforderte Entschädigung. Wunderlich muß es auffalle Fälle dem Laien vorkommen, der in die Mysterien des internationalen Kodex nicht hinreichend eingeweiht ist, daß ein Gemeinwesen verantwortlich und zuSchadenersatz verpflichtet sein soll für die Zerstörung von Häusern, Waaren, Möbeln und dergleichen, aber zu kei nerlei Entschädigung verpflichtet sein

sollte für die Todtung von Personen r i m i 'ivi... . t lremvtt nalionamalen. mwt angeo lich unter dem Schutze der Gesetze in diesem Gemeinwesen leben und Geschafte trelben! '. Onkel Sam selbst befolgt in dieser ffrage ..eine ganz entgegengeköte Poli tik. Man erinnere sich nur des, nen gen Spektakels, der im Herbste vor zwei Jahren über die Tödtung'. und Verwundung von einigen ' Matrosen des Bundesdampfers Valtimore" durch den Pobel im Hasen von Valpa raiso gemacht wurde! Wie Onkel Sam da aufbegehrte und die Staats regierung von Chile zur schleunigsten Genugthuung, zur Zahlung bedeuten der Entschädigungssummen an die Hinterbliebenen der paar getödteten Matrosen, und an die Verwundeten selbst, drängte! Hierzulande aber, in ähnlichen Fäl len, zuckt Onkel Sam bedauernd die Achseln, und verweist die Kläger an seme Gerichte. Und wenn diese Gerichte ihre Entscheidungen auf die Gesetze der Einzelstaaten stützen, in denen die Klagen eingebracht wurden, und diese Gesetze, wie im vorliegenden Falle, von einer Entschadigungs-Ver-pfllchtung für die Vernichtung von Menschenleben nichts wissen nun: so kann Onkel Sam eben nicht helfen. denn er Hai kein Recht, m die ReservatReÄe. in die Rechtsprazis der souveränen Einzelstaaten einzugreifen. (N. O. D. Z.) Bom Jnlande. Neulich Abends gegen ein Viertel auf Zehn wurde der städtische Schuldirector Bowfher in Champaign !m Staate Illinois in dem westlichen Stadttheile von zwei Straßenräubern angefallen. Er versuchte, sich mit seinem Regenschirm zu vertheidigen; die beiden Kerle waren aber mit Revolvern bewaffnet und einer von ihnen streckte ihn durch einen Schuß in -die Brust tödtlich verwundet .nieder. Darauf machten sich die Räuber aus dem Staube. In dem westvirginischen County Calhoun fand am Samstag Abend Frau Lloyd Rodabaugh in Fellow Creek ihren Mann und zwei Kinder an einem Dachsparren erhängt vor. Die Kinder waren augenscheinlich bereits erwürgt gewesen, als sie aufgehängt wurden. Rodabaugh's Gesicht war mit schmalen Schrammen bedeckt, welche offenbar von den Nägeln seiner kleinen Kinder herrührten, die mit ihm um ihr Leben kämpften. Rodabaugh war ein reicher Farmer, der in der Staatspolitik eine große Rolle spielte. ' ' 1 Der New Yorker Richter Bartlett gab dieser Tage die Entscheiduna ab, daß die Ehrlichkeit eines Angeklagten nicht bezweifelt, noch dessen Charakter angetastet werden dürse, ehe seine Schuld durch eine reguläre Ge richtsverhandlung festgestellt worden sei. Die Entscheidung bezog sich auf den ssinanzmann - Erastus Wiman, der sich bekanntlich unter der Anklage der Unterschlagung von $20,000 Bürgschaft befindet. Wiman wurde kürzlich auf die Zurückerstattung von 533.000, dem Betrage einer, angebli chen Aktien-Transaktion verlangt. Da die Kläger befürchten, daß 'Wiman vor der Führung ihres Processes auf die oben erwähnte Anklage hin schuldiq befunden und vielleicht nach Sing-Sing geschickt werden könnte,' so verlangen sie eine Voruntersuchung semer Vermögensverhältnisse,' ' welche vom Richter jedoch aus den oben' erwähnten Gründen verweigert wurden Am Montage wurde, in Oshkosh in Wisconsin der Erlaß der Staatsgefundheits - Behörde, wonach mcht geimpfte Schüler von dem Besuch der öffentlichen Schulen ausgeschlossen werden sollen, in Kraft gesetzt, und mehreren nicht geimpften Schulkindern würde der Eintritt in das Schulgedäude verfagt. In den öffentlichen und den katholischen Schulen wurde der Erlaß streng durchgeführt, nicht aber in den lutherischen Pfarrschulen, . in welche Kinder ohne Rücksicht darauf, ob sie' geimpft sind oder nicht, aufcenommen werden. . Wahrscheinlich wird die StaatsZesundheitsbehorde versuchen, auch in diesen Schulen ihren Erlaß durchzuführen, selbst wenn eö dar"über zu einem gerichtlichen Verfahren kommen sollte. . ' Chärl'eö M. Ffoulke In Washington hat eingewilligt, zwölf seiner großartigen gestickten Wandbehän iGobelins) dem Field-Museum in Chicago für einen gewissen Zeitraum Ziur öffentlichen Ausstellung zu eihen, Sie stellen Vorgänge auS ' dem Leben Christi dar, ' wurden - um 1 das Jahr 1620 für den Papst Urban denMten gearbeitet und haben sich seitdem in dem Palaste Barberim in Rom befun den. bis Ffoulke sie vor znehreren Iahren ankaufte. Nach der Absicht "des aeaenwärtigen Eigenthümerö sollen sie in der Kathedrale Johannis des Tau fers der bischöflichen. Kirche in New Vor! ihren dauernden Platz finden; da aber die Kathedrale erst in mehreren Jahren ' vollendet 'fein, wird, hat Ffoulke sich entschlossen, sie biS dahin dem. Chicagoer Field-Museum zu leiden. : . v DaS schwerste U n w e t t e r, trelcA seit I2br:n oaS Countn Mc,

Lean in Mnüls heimgesucht hat, enllud sich am Mittwoch Nachmittag um halb Eins über White Oak Township und dem Dorfe Carlock. Der Wind hatte fast die Gewalt eines Wirbelsturmes, Hagel, prasselte dicht hernieder und der Regen fiel in Strömen. Stallungen und Schuppen wurden niedergeweht, und sämmtliche Spiegelfcheiben der Schaufenster in den Kaufläden von Carlock wurden zertrllmmert. Mehrere Häuser wurden von ihren Schwellen abgehoben und der Bliß äscherte dort ein Stallgebäude ein. Henry Kellogg, einer der alteren und angesehensten Farmer im County Portage in Wisconsin, stand in den letzten Tagen mit seinem Sohne Shepard, beide der vorsätzlichen Brandstiftung angeklagt, vor dem Strafgericht in Stevens Point in dem genannten County und beide wurden nach einwöchentlicher Verhandlung der Anklage für schuldlg.gesprochen. Sie waren beschuldigt, am. 23. October v. I. die Scheune und Stallung, ihres Nachbarn Joseph Springer in Brand gestecki-zu haben.' Der Proceß- wär sehr aufregender Natur und über 70 Zeugen wurden darin vernommen Schon vor dem Brande der Scheune wurden zweimal Springer gehörige Heuhaufen' eingeäschert und vier -sehr werthvolle Pferde vergiftet. Vor ei nigen Jahren war der alte Kellogg unter ewer ähnlichen Anklage verhaf tet, aber freigesprochen worden. Die Kelloggs, von denen der älteste fast 70 Jahre alt ist, und Springer lebten' seit 17 oder 13 Jahren mit ein ander in Zank und Streit. Nach dem wisconsin'schen Gesetze besteht die Strafe für Brandstiftung in vier bis acht Jahren Zuchthaus. Die Anhänger McKane's in Gravesend gewöhnen sich nur sehr langsam an die neue Ordnung der Dinge, welche ihnen nicht mehr zllgellose Handlungen ungestraft hingehen lassen will. Die Mitglieder der Citizens' League und namentlich deren Führer werden von den Anhängern McKane's .recht gehaßt und gelegen!lich zu Opfern brutaler Gewaltthaten gemacht. Das neueste Opfer der Burschen ist der Wirth Ernst Knigze, welcher kürzlich auf Veranlassung der Citizens' League" zumWahl-Jnspec-tor ernannr wurde. Als er kürzlich gegen 10 Uhr Abends sein Local in Coney Island schließen wollte, fanden 'sich zwei maskirte Männer ein und stellten Knigge zur Rede, weil er sich der Bllrger-Vereinigung angescklossen hatte. Ehe sich der Wirth

gegen die Eindringlinge vertheidigen , i- rjt. i konnte, yailen ne lyn nleoerge,cyiagen und derart mißhandelt, aß er bewußtlos liegen - blieb. Frau Knigge fand schließlich ihren Gatten, dessen langes Ausbleiben sie besorgt gemacht hatte, und vertraute ihn ärztl!-' cher Behandlung an. Knigge's Ä,erletzungen sind nicht Besorgniß , erregender Natur. Wer seine Angreiser waren, konnte bisher nicht ermittelt werden." , " H4Dom uSlanve. Fürst Konstantin Ma. sensky ist in Paris eingetroffen, nacbdem er eine Reise don 43,000 Kilometer durch Asien beendigt hat. Der Fürst ist Mit Leidenschaft. Er hat seine großen Fahrten schon mit 22 Jahren begonnen; im Ganzen hat er dls jetzt gegen LLl),000 Kilometer zurückgelegt, d. h. eine Strecke, die grö kr ist. alZ die Entfernung deö Mo, des von' der Erde. Auf seinen weiten Reisen hat er alle nur udenklichm Btförderungsmittel benutzt: die Troika in Rußland, den Schlitten'in Sibirien, die Sänfte in China, das Roß in Turkestän,' Elephanten in Jndien'und Kameele in Afrika. Am liebsten reist ir jedoch zu Pferde. Als er sich vor zehn Jahrm verheirathete, machte er mit seiner jungen Frau auch, wie das so Brauch ist, eine Hochzeitsreise. , Die Neuvermählten brachten den Honigmond hin, indem sie zu Roß den Kaukasus, Kleinasien, Palästina, Nordäavvtm. Tripolis, Tunis, Algerien und Marokko durchstreiften. Als dem jungen Paare ein Knäblein geborin würde, beschloß die Fürstin, in Zukunft ihren'Gemahl allein mit seiner Gefolgschaft reisen zu lassen. Der Fürst nimmt stets eine zahlreiche Dienerschaft mit sich. Auf den 43,000 Kilometern durch Asien haben ihn beständig begleitet. ein von ihm eingeladener Freund, ein Dolmetscher, ein Koch und eine ganze Anzahl Kosaken. Er will sich jetzt, bald wieder auf den Weg machen. Zuerst will er nach dem Berge Athos rasen. Dann wird er seine große Reise" antreten. Man kann sich den ken, was das für eine Reise sein wird. Er Hai jetzt nichts weniger vor, als das ganze afrikanische Festland von - der Nordspitze bis zum äußersten Süden ziu- durchqueren. . Fürst . Konstantin Wiasensky ist ZZZahre alt,er ist kräftig gebaut und den größten Anstrengungen gewachsen. Seine Neisepläne- entwirft er mit großem Scharfsinne und führt sie mit. unerschütterlicher- Entschlossenheit durch. ' ' Der berüchtigte russische Abenteurer Cornet Sabine ist jüngst auf seinem abermaligen TransPort nach Sibizien, wohin er schon einmal geschickt worden, aber wieder entflohen' war, gestorben. DerSchwindler, der zu den. schlauchen und geriebensten der Zunft gehörte, hat auch in Deutschland Gastrollen gegeben. Vor mehreren Jahren tauchte er Plötzlich in Begleitung einer. Dame" in Berlin auf und nahm .in einem ersten Hotel der Friedrichstadt Wohnung. , Er lebte aus grobem Fuße und verschaffte sich die-Mittel zu seinem verschwenderischen Leben durch betrügerische Man!pulationen bei Pferdeverkäufen. Als die Polizei aus ihn aufmerksam wurde, verschwand er plötzlich auf längere Zeit und ermöglichte schließlich seine Flucht nach der Schweiz. Dort wurde er nach längerem vergeblichenSuchen endim enioectt unv nacy Berlin, zurückgebracht. Als er nach Rußland. aulliiert werden . sollte und . 5 ivi iU U1111U.ULU11U

Begleitung zweier Transporteurer aus dem Wege nach Alexandrowa befand, entsprang er in Person seinen Begleitern aus dem Eisenbahnzuge. Er wurde indessen wieder ergriffen und von der russischen Behörde, da er auch

politisch verdächtig war, nach Sibirien verschickt. Aber auch dort gelang es ihm, zu entkommen. Erst, nach langer Zeit wurde man feiner habhaft und er sollte nun zum zweiten' Male nach Sibirien gebracht werden, starb aber auf dem Wege dorthin. Auf der kaiserlichen Werft in Kiel wurde kürzlich Feuer lärm aeschlagen, der eine nicht ge ringe Bestürzung hervorrief. Trotz der eifrigsten Bemühungen konnte man m deß weder Flamme, noch Rauch entde cken und Keiner wollte )as Alarmsignal veranlaßt haben. Nunmehr hat man die gewiß seltsame Ursache des Feuerlärms entdeckt Staare hatten sich auf dem 5elegraphendraht bewegt und dabei die unmittelbar darunter liegenden Feuermeldedrähte in Bewe gung gesetzt, ' wodurch sämmtliche Feueralärm-Apparate in" Thätigkeit traten. " ' " Seit drei Monaten hiel ten sich . in Ostende. Graf nud Gräfin Violo.de'Cafelli auf. .Sie lebten, auf großem Fuße: der Gras, erklärte,, er wolle in, Ostende" eine große' Bank errichten, und ein bedeutendes Haus, .um das flandrische Geflügel nach England zu befördern, ' einrichten.' Von - allen Seiten wurden dem. Grafen Vorschläge macht, und zahlreiche Kaufleute beeiferten sich, dem graflichen', Paare die schönsten mobllrten Wohnungen und alle erdenklichen" Waaren anzubieten. Der Gras nahm Alles nadigst an, be zahlte aber nirgends einen .Cent. Jetzt hat der Brügger' Staatsanwalt diesem ?y V. w - r--t v ganzen vscnnunoei ein.iayes. noe ve reitet; er hat mitten auf dem Theater plaß den Grafen festnehmen und nach vem . Brugger Zeuengefangnisse . vnu gen lassen.' Auf die Feststellung sei ner Persönlichkeit ist .man - sehr ge spannt. " " 3 In einer der letzten Nächte stieg in Bamberg aus einem Zuge em Kaufmann, der sich vergeb lich nach einem Packträger und Füh rer nach dem Hotel umsah. Endlich erblickte er aus dem Perron einen alte ren, bleich aussehenden Mann, in ein fachem Rocke, 'den ;. der Fremde um seine Dienste "ansprach. Der Mann trug unverdrossen 'den'Reisesäck. des Fremden und ' erwies ' sich ' als ' sehr ortskundig,- freundlich undredegewandt. Am Hotel angekommen, be dankte sich! der,'. Reisende .und.drllckte seinem Führer ein .Fünfziapennig stück in oie Hano,.n?ar aoer mazi wenigerstaunt,' als der 'Packtrager" noch eine ' vm - .. : . jaioe irnaxi dazu legte und 'dem Net senden Übergab,: "'Unr '.daS.'Uebcrnach ten zu-bezahlen- Aber noch, mehr, erstaunte der, Reisende, -als ..der hinzugekommene 'Hotelier Ven "alten Packträger" ganz respektvoll begrüßte. : Der .Packträ'ger", der'sich rasch verabschiedete, war ein ' in Bamberg ' lebender Millionär." D e r P o l i z e i p r ä f e k t Lepine hat für jedes Kilo. Maikäfer, die trt xtn Vemerndrn des Seine Departe ments an die MaireZ abaeliefert wer den. eine Prämie von -10. Ct. ' ausgesetzt. . DaS Sammeln derselben ist in Frankreich etwas noch ' verhaltnißmaßig Neues. Die Landleute haben aber '.LL ' e . t!n i i . irgl cingeieyen, weicyen . 'cutzen es bringt. ' In der Gemeinde Bitrv a. d. Seine verursachten i. ' I.' '1892 ; die Maikäfer auf -einer Fläche von 1031 Hektar einen Schaden von 367,255 Frs. Diese Gemeinde setzte seit jener Zeit ebenfalls einen Preis von 10 Ct. für daS Kilo aus. Als die Maikäfer mZrt, ! c r?. or ' n-i i vtiicjir, lieg ie in Paris Piarare anschlagen und lud die Arbeitslosen ini.ÜC c m' . , AUttuttusersang cm. ure emirag lich dieses Geschäft war. erbellt aus dem Umstände, daß einzelne Personen v tfis. öu Ct. per Taa damit verdienten.. Am 11. Mai 1892 wurden dort 1607 Kilo Maikäfer und in der ganzen Maikaserzeit des Jahres 10,501 Kilo gefangen . Wenn man auf daS Kilo 1162 Maikäfer rechnet, worunter die Hälfte Weibchen, so haf die Gemeinde Bitry 1892 etwa 12.202,162 Maikäfer und. wenn man bedenkt, daß ein Maikäferweibchen 30 ler ugt,. 183,0X2,430 künstige Maikäfer um's Leben gebracht! Gegenw'äri! .!n!. ' CV r"r (VY1 iü m ranlrrily äov üjca käfer-Syndicate. . . , Unerhörte Eraebnisse liefert der statistische Ausweis über 1 3 ! , rtv vit svtmlagsjagerel in, oymen. Danach wurden im Jahre 1393 in 12,343 Gemeinden 'von SonntaasZä gern durchschnittlich ; daS . Jahr 1000 ajuiic aogegeoen, durch . welche ge tobtet wurden: .13 Greisinnen. 27 Manner. 7. Burschen und 3 Mädchen! 3014 ' Menschen (meistens Treiber) wurden angeschossen! Außerdem erleg tm die.' Sonntagsjäger:- 3 Ochsen,' 12 Kühe, 132. Kälber. 275 Ziegen, 69 (Yft!til nr r r . rn xuwm, s,vücgaje, j, ?coops,. övil Jagd-' und' 11.419 andere' Hunbe. 8762 Katzen, IS Rehböcke, '455 Rebe, 149 'Hosen.' 322 Rebhühner. '26 Xa sane, 844 Sperlings ; 2 Pferde. An Entschädigungen haben dieSonntag5jager gezahlt: 41390 . Gulden, v Schmerzensgeld V33,093 ' ' Gulden, Llerzten und Advocaten' 172.000 Sul. den. ' An Strafe haben 'ste-für- ihre GesHicklichkeit abgesessen '74.083 Stunden. Für einen angeschossenen und getödteten Menschen entfällt rutt ein Tag Sträfe! Diefe Ziffern spre chen zur Genüge. Die Erschossenen und Angeschossenen sind arme Teufel, die für einige Kreuzer ihre Laut zu Markte tragen, die.' Schützen vielfach geoorene Tagediebe. . ... . , . 'r. Der durch seine schnurrt, gen Einfälle bekannte Revolutionär und ewige Kandidat Lisbnne in Pa ris, der früher als Wirth des Lagnö und dann auch der Garküche Zti sriteS - (die Vratkartoffew), ferner auch alö Direktor der .BouffeS, . du $?o?V, wo er. ein Stuck .von Louift IVkVi 4 . -4W 1. & C Lli CJ1U11 .UU1I iVUI Michel mit mehr Lärm älZ Erfolg kielen tezihl cttiZzzt'

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Alle Menschen haben zur Fruhjahrözeit eine Medizin nöthig, welche das Blut verändert. 'Der erste warme Früblingötaa zeigt uns, daß da? Akut zu dick ist und die Lever nicht richtig aröntet. kMi a--n.Z:; v ' 4.1 . cl ' , , ,

Meinungen folgen, wie KspfstSmerzen. schkechter Heruch aus dem ?Äk'K!' usschköge, Schwindek, axpetitkosigkett, nd Maitigknt. Alle diese Kranthcitkerfcheinungen sind dkkann

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fei. ifistmfiiinYii K!AWWKW,, sario eines Aolksconcerts, auf dessen vieloerbreiteten Niesenprogramm man lesen kann: Concert Lisbonne, einziges oncertlocal, das gegen Bomben gefeit ist. . : "-' 8 irchheimbolanden in der Pfalz ist von einem furchtbaren Unglück heimgesucht worden. Nachts um 2' Uhr brach kürzlich in dem Ladenraum deS . dreistöckigen ' Wohnhau ses des Kaufmanns Lutz in der Schlostraße auf . jetzt noch nicht aufgeklärte Weise Feuer aus, , das mit rasender-Schnelligkeit um sich griff. Frau Lutz mit, einer älteren Tochter und einem Säugling vermochte sich noch zu retten während Herr Heinrich Lutz, der seinen noch im .Hause i :ie findlichen Söhnen im Alter, von und 13 Jahren zu Hilfe eilen 'wollte, keinen . Ausgang mehr gewinnen könn te und eitt Opfer der Flammen wurde. Vom' Lutz'schen' Wohnhaus griff das Feuer auch auf daZ Nachbarhaus des Metzgers. Giloy und'daö -Hinterhaus des Conditors Stamer über.-. Erst res brannte nieder und letzteres wurde stark beschädigt. Was Kaltblütigkei bei der Bienenzucht .vermag, "zeigt ein m.Rudolstadt aus einer Jmkerver fammlung erzähltes Beispiel. . Ein -1. ' " n 'c 11 eima zeynzaoriger naoe iano oarhäuptig' nah: bei dem Bienenstände als eben ein Schwärm auszoa.- Nach einiaem Hinundherflieqen nahm die Königin ihren Sitz auf dem' Kopfe des Knaben und rasch folgten Tau sende von Bienen. Der Vater, der die Sachlage sofort erkannte, rief dem Iunaen, der schon öfter beim Schwarmfassen zugesehen hatte, nu in aller Eile zu: - Rühr', Dich nicht Hansl! Mach' den Mund und die Au gen zu, ich werd' den Schwärm gleich taufen und ' einfassen." Der Knahe gehorchte, der Väter goß Wasser über den von Bienen eingehüllten : Kop des Knaben, bog letzteren etwas nach vorn und strich mit einem Federwisch die ganze Gefellsapft in einen untergehaltenen Strohkorb. Der' Knahe hatte keinen einzigen Stich erhalten. Bei den Schiebproben auf den Dowe schen Panzer, der kurz lich im Wintergarten zu Berlin einem lebenden Pferde angelegt war, befand sich'zwischm dem Panzer und dem Körper des Pferdes eine doppelt gefat tete Pferdedecke, doch kann diese zur Aofchwachung derWirkung derSchusse nicht wesentlich, beigetragen haben. Zwei Schusse wurden aus dem Mm tärgewehr auf daS bepanzerte Pferd abgegeben, beide drangen in den Panzer, ohne daß das Thier auch niir die geringste Unruhe' gezeigt' hätte. Es hat offenbar nicht den geringsten Schmerz empfunden. - Die beiden ame. rikanischen Kunftschützen' Martin und West erzählten aus Befragen,- daß sie an sich selbst die Lelftungsfahigkelt des Panzers ausprobirt hätten. Beide versichern, die Geschosse, die sie, wäh rend sie mit dem Dowe'schen Panzer bekleidet waren, auf einander abgt feuert haben, hätten ihnen nicht daS geringste Unbehagen' verursacht. Mit dem Geschon vollzieht' sich bei dem Eindringen in den Panzer eine eigen artige Umwandlung. Wird der Schuß aus geringer Entfernung abgegeben, so zerfallen beim Eindringen des Ge schosses in den Panzer der Nickelman tel und die bleierne Kugel in , kleine, unreqelmänia geformte Stücke: bei Schüssen, die aus größeren Entfer nungen abgegeben werden, soll sich der Mantel nur loslösen und das.Bles dann herausfallen. ' " . Bei der Lachsfischerei kenterten bei Heisternest zwer Fischer boote aus Caynowa. Die .Besakuna des einen Kutters . vermochte sich so t ' ' rrr rr . lange udcx zuaix gu.gaiien, ois uje zur Stelle war. Die- Insassen des zweiten ' Vöotes, lauter verheirathete Männer, und. Familienväter, ertranken. . Qebenken Oie, daß die WiSconson Central Bahn un bedingt daö Zutrauen deö Publikums oepök, oa sie bei Weitem die populärst n:.i. .i:rx rer.:' rm- - ciiiic. zt,u,en yicago, zvllttvauree, St. PauZ-, MinneavoliS und dem Nordwesten ist und fernerhin alö die Pullmän Linie zwischen Cdlcaao. Milvaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen ar Superior. See angesehen rsiro. ' - Bedenken Sie serner daß. die Wiöconfin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr Seschaftöplatze erreicht als ; irgend eine andere Linie im Nordvesten, baß der Speisewagen ferner aüsgekattet ist alt irgend einer der anderen Linien. ' Für weitere Auskunft, als. ' Raten. Routen, wenden Sie sich an den nächuen Ä'lcitt ugenttn oder an 2a. C.!Pond, Gen. Lass. Agent, x MilrzsukceHik. Nni fortBBfcit.maMM wark für 11t, kr Aum fr. AlMi. tmt. Otkm.rdoiar wL Whj at Turnt (om hi i tMontb. To ck Ihm work 4 11t . ! Jit: Bo, TMo, Oktak it hont, kurtt TH u. Cm t Wimnan m wmmlly tmrmimtt hUM

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