Indiana Tribüne, Volume 17, Number 217, Indianapolis, Marion County, 26 April 1894 — Page 1
tim ,1 00 kesen Sie die Offerte der Tribüne" 2G. April 1894. M sVO v? Ct K Tribüne Coupon für die M-irthgPcrHcs! für die WsILÄiwIaliW PAufMifti! v v iy c W V y UM IJMHMttiig IWtUVtiVHl v o .y m A v Jahrgang 17 Office : No. 18 Süd Alabama Straße. No. 217 Indianapolis, Indiana, Donnerstag, öen 26. April 1894,
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Offizieller Bericht der Merchaitfs afionaO iank. Indianapolis, den 38. Februar 1894. Aktiva Anleihen.. $ 416.135 09 Anleihe-Tonis 137,704 12 Vereinigten Staaten BondZ ... 200,000 00 Stadt Indianapolis, Marlon und andere (Founiö Bonds 667,927 64 Baar-Aktiva. Fällig von Banken $697,941 82 Fällig vom Ver. Staaten Schatzamt 10,212 55 Baar (Ssld 5230,000 00) ' ... 481,748 01 . . 1,189,902 38 Gewölbe, Geldschrank und Möbeln ic. . . 18,000 00 $2,679,669 13 Passiva. Eingezahltes Kapital. $ 300,000 00 Uederschuß'Fond und Gewinne ; ., 80,607 15 NationclbankNoten im Umlauf .' 224,850 Ol, Tepositen : . 2,074,71198 $2,679.669 13 John P. Frenzel, Präsident. Otto N. Frenzel, Kafsirer. O. F. Frenzel, Assistent-Kassirer.
17 jährig. Stiftungsfest de Gegenseitigen .Unt. Vereins der Deutschen Srauei. No. . Großes Fest - Ball ' In der 2oza3rb-X2all I -. am Donnerstag, den 3. Mai '94. (Eintritt 25c a Person. Wagner Musik-Fcst. Jndlonavoli?. 2ttm o. 7. atlvee Nachmittag. Popu'äreMuflk. 39n Phi'to Souka. Dirigent früher Dirigent der VtarincstapeUe t- 23a tji- stton). Sousa's w'ltdekain'e sionrt Kavelle, SO Musiker, roger Uhor ja der 400 Sä-aern. oltflea : ttrntl ö t f 4) e r. K ra n ci ka Tu t hrt, fJloqcr. Arthur H r o r, J.MorrmannZ. D g,Sgte Muftkken dieses Jahres. Ttt Ver kaut van r,k'rvirten Sitje" beginnt amfna. den 21. April. 9 Uir ormttlaai in Walschuer'S Mu ft'.Vaden. il iloxb Pennsylvania tr. Bab-'ra te red jtrt zu !j eS regulären gabrpreiieS an alle Züge und von a"en Pu-kt' in adiana. Programme werde aus Wunsch ver Post frei u gekansk. SlHe köinen per Pgst bestell' nie den. Dkankdressire : anagerWa,n,r Zkusik gestioal, II Jngall, 8loS. Jndiinapoli. 3b. amten 1c, 3c 5c. W. I. Cunningliani 62 Nord Illinois Str. Neue Cigarrenfabrik ! Zleus Vessn kehren gut 1 Wir offeriren einige neue Sorten, welche 10 Cent! da? Stück kosten sollten, für 5 Conto und empfehlen besonder! " New Thing" und 4Rivals, Wirthen und Cigarrenhändlern offeriren wir elegante Waaren von $25 aufwärt?. Alles UniomCizarren. Wm. Gottlieb, 496 Virginia Ave. u. 378 S. Esst Str. Eisen-und Stahlwaaren Telephon 589. Werkz euge aller Art. Gartengeräthe. Lawn Mowers. Poultry Kctting. Clemens Bonnegut 184 & 186 Ost Washington Str. Öeorge flerrmann ö.nQsl m . k ?Zi2 m Jim Zeichenbeftatter, Office : 26 Süd Delavareftr. 120, 122, 124, 126, 128 Oft Pearlftr. Xtltthon 01 1 . Vtftn rw nb ackt. Vrill's Dampf . Färberei. ltablirt1L7l.) eerrenNetdkr gereiai. gefärkt'' Damenkleider eeretvtgk und gesSrbt ,hn, dt'sel. de , ,erk'e. pigknoordünge . Shentlle Zvrtlerea aereistgt. icee Handsckuhe ger,t tat. vaaren Serben adzedoll und abgeliefert. 3 & 3 NassachuseUi Svenue. Srijstsch ist ; J2wsl? Ctiäje,
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Editorielles. Wenn wir zurückblicken auf die Jahre, welche seit der Anti - Prohibi tionöbewegung vergangen sind, und unö die gegenwärtige Situation naher betrachten, so gelangen wir zu dem Bewußtsein, daß wir in Allem, waö wir betreffs der Politik je gesagt, da Nichtige getroffen haben, und daß wenn man jeweilig unseren Rath befolgt hätte, ein solch erbärmlicher Zu stand betreffs der Ausführung der.Liquor- und Sonntagsgeseje niemals hätte eintraten können.
Wir siv.i in der befriedigenden Lage zu allen Seiten die Wahrheit sagen zu nen. Zeder Versuch, Seiten? der Parteien iid Kandidaten unsere Gesinnung für Geld zu verkaufen, wurde von uns no;' immer entschieden zurück' gewiesen, und wir erwarten auch in der Zukunft keine Gefälligkeit, weder in der Gestalt von Gcldentschädigung, noch in der Gestalt eineö Amtes. DieS bringt zwar kein Geld ein aber eS sichert unS die geistige Befriedigung vollständig frei und unabhängig in dem Ausdruck unserer Meinung zu sein. Als nach der AntiProhibitionSbewegung die Deutschen mit Hochdruck inS demokratische Lager getrieben wurden, da warnten wir vor einem solchen Vorgehen. Wir wiesen darauf hin, daß jeder Umschlag in der politischen Konstellation eine Politik der Rache ans der anderen Seite, eine um so größere Verfolgung mit sich bringen würde, und die Folge hat unS darin Recht ge geben. Man hat sich in der Meinung gewiegt, daß nachdem die Demokraten einmal im Sattel saßen, sie auch nicht mehr herausgeworfen werden könnten, und man hat sich darin geirrt. Es giebt keine Partei, welche unzuverläsfiger ist alö die demokratische. Kaum sitzt sie einmal fest,' bann bereitet sie auch schon ihren Untergang vor. Zum ersten Male seit dem Kriege hat sie die ganze Macht in die Hände bekommen, und schon ein Jahr später revoltirt daS ganze Volk gegen sie. Nun fällt eS unS gar nicht ein, 2emandem, dessen Herz nun einmal an dieser Partei hängt, von derselben ab wendig zu machen, noch weniger den ken - wir daran, ihn zu Gunsten der republikanischen Partei umstimmen zu wollen. Denn so unzuverlässig die demokratische Partei m der erwähnten Richtung ist, gerade so unzuverlässig ist die republikanische in anderer. Man ist nie sicher, daß in ihr nicht daS fanatische Element die Oberhand gewinnt. und eine höchst ungemüthliche Situa tioji schasst. Auf beide Parteien ist kein Verlaß für die Dauer. Deshalb sollte die Ansicht unterdrückt werden, alö gehörtendie Deuischen mit Leib und Seele für immer der demokratischen Par.tei an, und ganz besonder halten wir eö für falsch, daß sich irgend eine organisirte Berufögenossenfchaft einer bestimmten Partei hingebe. WaS wir möchten, ist, daS Deutschthum zu dem Grade der Unabhängigkeit erheben, aus dem wir selber stehen. Wir können und wollen ja keinem Einzelnen vorschreiben, wie er zu stimmen hat, da? mache Jeder mit seinem eigenen Gewissen auS, aber wir möchten, daß die Deutschen alS.Grsammtmasse frei und unabhängig dastehen, und zeigen, daß sie jederzeit einig darin find, für ei, freiheitliche 2dee einzustehen, .und d ofc sie sich nicht- zu Sklaven irgend einer
Partei machen. DaS können sie am
besten, .wenn sie sich von der Aemterjägerei und von dem korrupten Parteitreiben fern halten. Stimmen kann ja jeder Einzelne, w'e er. mag. umso mehr, da die Abstimmung vollständig geheim ist. ' ES ist daS ostentative, öffentliche, einseitige Auftreten deS DeutschthumS, und daS organisirte politische Cingreifen gewisser Berufsarten, welches dem Deutschthum an Ansehen und Einfluß schadet. Nur muß man das Ansehen und den Einfluß nicht darin suchen, daß irgend ein Deutscher ein Amt bekommt. Man giebt Einem ein A.nt und nimmt dafür Vielen die Freiheit. DaS ist ein schlechter Tausch, zu dem nur Zeitungen rathen . können, welche wissen warum. Wenn das Deutschthum als eine geschlossene, unabhängige Masse dastünde, eS könnte erreichen, wag eS will. Und nun noch einS. Wir haben den Kampf mit Mayor Denny aufgenommen. Wir können ihn nicht durchführen ohne die Hlfe unser Milbürger. UnS liegt jetzt daran, daß die Angelegenheit im Sladtrathe energisch zur Sprache kommt. Die deutschen Sladt-athSmitglieder können daS. Wlr erwarten, daß die deutschem Stadtrathsmitglieder in dieser Richtung von den deutschen Bürgern beeinflußt werden. Das Weitere wird sich ja dann finden. Gegen einen Fanatiker wie Denny muß entschieden gemeinsam Front gemacht werden. Den Mann kann man nicht durch Vernunftgründe klein kriegen, sondern nur durch energischeS Auftreten. Wie erwarten, daß unS ras Deutschthum darin unterstützt um so mehr, da doch keine andere Zeitung sich der Sache annimmt. Diese leidigen Temperenzfragen sollten ganz auf die Seite geräumt werden, damit man sich einmal frei bewegen und ernsthaft anderen Dingen widmen kann. m -i Drahtnachrichten Inland. Wetterauö sichten. Schönes Wetter heute und morgen. - DieArmeeen der Arbeits losen. Billings, Mont.. 25. Aprit. Heute Mittag kam General HoganS Armee hier an und 75 Deputy Marshalls folgten ihnen in einem Etrazage. Sie verlangten Herausgabe deö Zuges, wuS aber nicht berücksichtigt wurde. Einige der Deputy Marshalls feuerten aus die Leute in dem Wagen, und eS heißt, daß einer von der Arm:e und ein Marschall verwundet wurde. Dle Marschälle erreichten ihren Zweck nicht und der Zug fuhr weiter. Oberst Page von Fort Keogh fuhr mit einem Eztrazug nach Forsythe, Mont., wo die Armee durch Wassermangel aufgehalten wurde, und dieselbe ergab sich sofort. Sie wurde nach Fort Keogh gebracht. ' Atlantic, Za., 25. April. In Kellen's Lager ist die Einigkeit wieder hergestellt. Ire der ick, Md., 25. April. Die Nachricht von der Verhaftung der Ars mee in Montana hat unter den ozey. iten große Aufregung hervorgebrscht Oberst" Browne hat die Leute mit Stöcken versehen. Dieselben find auS Eichenholz und wiegen ungefähr ein Pfund. Sie sollen angeblich dazu dienen, Friedenefiaggen daran zu befestigen. An jedem Stock soll auch ein eiserner Bouquethalterangebracht wer den. , Von Henry Vincent, dem Herausgeoer der Chicago Crpred Her eine Oepesche ein, daß er mit tausend strei senden Eisensormern nach Washington kommen werde. -Chicago, 25. April. Gen. Ran dall kündigt an, daß an der Spitze seines Zuges eine weiß gekleidete Frau auf milchweiß. m Pferde reiten werde. Die betretende Dame ist Frau NileS C. Smith, Tochter des Generals und Gattin eines Verlegers. Die Armee zählt jetzt 350 Mann. (Nachrichten von verschiedenen Slädten lassen erkennen, daß die Bewegung zur Oranifirung von Armeeen jetzt auch im Osten um sich greift, und serner, daß die Eisenbahnen dle Absicht haben, die Beförderung der Armeeen auch gegen Bezahlung z ver weigern.) Orazil, Ind., 2. April. .Cen
Frey'S Armee ist hier. Der General!
sprach heute Abend im Opernhause vor jnele Petition um Pflasterung der Vueinem großen Publikum. 3n Terrechanan Str. mit Asphalt wurde beHaute hielt Mayor Roß eine Anrede , willigt und der Ingenieur angemiesen,
an.die Armee und vertheilte 100 Pfd. Wurst und 150 Laibe Brod. Die Popü listen und die . C oxe.y it e n. Washington, 25. April. Die populistischen .Mitglieder deS CongresseS hatten heute einen CaucuS, um darüber zu berathen, waö betreffs der Corey Armee zu thun sei. Anwesend waren die enato'en tewart von Nevada und Allen von Nebraöka. owie die Repräsentanten Pence und . , Bell von Colorado, Baker und Harris von KansaS, Boen von Minnesota, Kem und MeKighan von NebraSka Taubeneck, der Vorsitzende deS Natio nalcomiteS der Partei, war ebenfalls anwesend. Zu einem bestimmten Cnt chlusse kamen sie nicht, doch ist ihre Absicht die. ohne die Bewegung direkt gutzuheißen, ihr doch jede mögliche Interstützung angedeihen zu lassen. Ausland. DaS Erdbeben in Griechenland. Athen, 25. April. Skachrichten auS allen, von dem Erdbeben he:mgeuchten Distrikten lassen ersehen, kah durck dasselbe im Ganten 252 Personen .., gctöoter und etwa 150 mehr oder weniger. schwer verletzt wurden. König Georg, Kronprinz Konstantin und dessen Sohn, Prinz NicolauS find auS dem heimgesuchten Distrikt von Ataanta nach EhalciS zurückgekehrt. Sie! haben dort bedeutende Summen zur Linderung der Noth vertheilt. Die Regierung fährt fort, LebenSmittel und Zelte nach den verheerten Gegendk zuschicken.' I Ale neue Die USB VlN l et &C. , Berlin, 2. Äprtt. Vle neue! a W . M A deutsche ReichSanleihe'on 163,000,000 Mark ist bedeutend überzeichnet worden. Die Subskriptionen belau en sich auf 400.000.000 Mark. - Ochlssönacbrichten. Angekommen in: N e w F o r k : Teutonic" von Li'erpool; Havel" von Bremen; MasachusettS" von London. S o u t d a m v t o n : ..Svree" von New Jork für Bremen; New Jork" " ' von New Jork. Liverpool: Majestic" . von New Jork. Hiesiges. Usoaro i)s uvtte WvrkS. Endgiltig angenommen wurden die SQläne jm Rau sn'n-nd-r 9IfitislS fsln-lc. Lokalabz'ugSkanal, beginnend in der Mitte von Andrews Str., nördlich bid zu? Mltte der 15. Str., in dieser biö zur Mitte der ersten Gasse östlich von AndrewS Str., dann nördlich , biö zu einen Punkt 240 Fuß nördlich von der Nordlinle der 16. Str. Länge 2796 laufende Fuß. Hauptabzugskanal . in Morrison Strabe und 1. Gasse östlich von Älaw....uv " w-ii . ititi) wii bam. Stc. fllabarn bi, 300 g.ß südlich von Morrison Straße. Länge 646 laufende Fuß. Eine Karte von Lenz Erben Home Vlace Subdiviston wurde dem Stadlbaumeister zur Revidirung der Eigen thumSgrenzen überwiesen. Spezial - BesprengungSkontrakle werden kür die Zeit vom 10. Mai 189t bis 1. November 1894 für folgende Straßen unabhängig von den schon abgeschlossenen, vergeben werden. 1. Blake Str., von der National Road zur Ohio Str. 2. Tennessee Str., von der 14. bis zur 15. Str. 2. Linden Str., von English Ave. big zur .rospect Str. Dle vom Stadtlngenleuk auSzearbeiteten Spezisikationen für den Bau I. d Steinfundament- htr n..,n ttrürf at m..., .. . " wuroen angenommen. Unternehmer Nolting wurde aufgefordert, Laugley Ave., von Beech Str. zu Valley Brice wieder in gehörigen
Stand zu setzen, und Führung Broö. Wochen in Lafayette unter dem Verwurden benachrichtigt, während deS dacht der Falschmünzerei verhaftet AbzugSkanalbaueS. in Mississippi Str., wurde, wurde gestern gegen $500 Kauvon Washington zu Ohio Ctr, daS tion vom BundeSkommissär auf freien Fegen daselbst mzußelltN. . I liuß eesep.
Eine von 15 Anwohnern unterzeich-
die Papiere herzurichten.- . Die Straßenbahngesellschaft wurde angewiesen, ihre Geleise in College Avenue, nahe der State Ditch Brücke wieder in Ordnung zu bringen und zu Pflastern. - Der Kontrakt der Gradlrüng und Bekiesung der Jesserson Str. ist.voll endet. Die Auflage beträgt für 092 Fuß und 3 Siele $725.36. )le Plane für dle ASphaltpftaste runa der Massachusetts Ave.', von Bel lefontalne Str. bis zu den Geleisen der l Big Four Eisenbahn wurden, weil re monftrirt wurde, noch zurückgelegt. Deutsches HauS. SozialerTurnverein. Im VersammlungSzimmer des So;ialen Turnvereins fand gestern der 4. . Leseabend statt. Turner Alb?rt Metzger war der Redner des Abends. Zur Einleitung spielte Fräulein S. 2imonS eine Paraphrase über daS schöne Volkslied In einem kühlen Grunde"; ihr folgte-Frl. M. Schulmeyer mit der Deklamation eines GedZchleS. 3n seiner Einleitung berührte Turner Rlch. Lieber tun dle neben dem ' Nibelungenlied brdeutendeTagenn und Sigenkreise der Deutschen, wieS auch auf wichtige geschichtliche Ereignisse der Zeit, wie die Kreuzzuge hin und führte dann alS Redner Turner Albert Metz ger ein 3n semer mtt Fleiß auSgearbetteten Arbeit besprach er den Minne- wie Meistersang und zeigte in welcherWeise die SangeSkunst durch die französischen !roubadeurö an die Höfe mitteldeut scher nursten und vorr da spate? iiu den 3t3Mn nnh m uhtratnn. M V V WWWQVV'I mm a mm m m JN dem Bemuyen anlchauijq zu bleiben, .trug Herr Metzger ein Gedicht WaltherS von der Voaelweide und späterhin noch ein solches von HanS SachS vor, das seinen Ausführungen trefflich zur Seite stand. Der. Vortrag schloß mit dem Hinweis auf das Anheben der neuen Zeit, dem Auftreten Martin Luthers. Darauf begaben sich die Anwesenden ii die Räume deS deutschen KlubS, um der stattfindenden Eröffnung des Vercini oe.;uwoynen Deutscher Klub. Gegen , halb zehn Uhr traf Herr Aug. Kühn ein in Begleitung einer Kede, deren Manuskript sich in seiner Tasche befand. Unter Voranschritt der Musik bega ben sich die Mitglieder in dea Speiseral, in welchem der Inhalt besagter Sestrede kund und zu Wissen gethan r"111. I Da es UNS nicht möglich war das Manuskr.pt zu langen ,o muen wir unS in der Wiedergabe auf unser Gedächtniß verlassen... Der Zweck deS KlubS sei Pflege der Geselligkeit. Ein SlaubenSbekenntniß werde . nicht verlangt. ES sei auch kein Älter Männerverein," im Gegentheil sei besonder der Mittwoch Abend für die Damen reservirt. Wenn dann," so fuhr der Redner fort, so m . e ,r , , . . fr. t f 'wlf Uhk Nach, der Eheherr I . . i m. V VbWA fmtfM9 auswacht und seine Frau noch nicht zu Hause ist, dann kann er unbesorgt weiter schlummern, da er sie ja wohlgeborgen in den sicheren Mauern dieses schönen HauseS weiß." Während nach Schluß der Ansprache die Jugend zum Tanze oben blieb, begaben sich die älteren Herren hinab, um die Maibowle deö Herrn 3ac. Metzger einer kritischen Untersuchung zu unter ziehen. Für die ausgezeichnete Qualität spricht der Umstand, daß bis spät in die Nacht die Hallen des Hauses von frohen Stimmen wiederhallten. Um die Wabrbett zu erfahren : erna auf Sood'S Sarsaparilla. frage man Dieienigen, dre diese Medrzin brauchen, oder lese die oft in dlesem I ,M, M . PT Alatt avgeorualen seugnlsle; ne werSuch überzeugen, daß Hood'S turnt. H o o d'S P i l l e n kurzen Verstopfung. '7 George C lausen, der vor 2
General Flye.
General Frye, der Führer eines Theils tn Industrie Armee" ist hier eingetrossenund im Eircle Haus abgestiegen. ... Er ist ein großer, altlicher Herr und macht einen recht günstigen Eindruck. Die Armee soll heute Nachmittag hier. eintreffen.' Seine Absicht ist um einen großen freien Platz eine S Fuß hohe Canvaßeinsriedigung zu ziehen und denselben- zu Versammlungszwecken und als Lagerplatz zu benühen und 10c Eintrittsgeld zu erheben. - Frye wird dann um 2 Uhr Nachmittags und 7 Uhr Abends sprechen. Er meint, daß er im Stande ist, eine Versammlung für zwei Stunden festzuhalten und seine Stimme sei stark genug, daß man jedes Wort in einem großen Umkreise verstehen könnet ES ist höchst interessant, ihn von seinen auf der Wanderung von Kalifornia biö hierher gemachten Erfahrungen sprechen zu hören, wie sie 46 Stunden beinahe gänzlich ohne Nahrung waren, wie sie in St. Louis zu Pferden und Wagen kamen, um ihr Gepäck weiter zu befördern u. s. w. Er erklärte, daß er es stets vermeide mit dem Gesetz u Konflikt zu ge rathen und daß er hier auf gute Aufnähme hoffe. Heute wird keine Versammlung abgehalten werden. Vor-j ausnchtllch wlrd die Armee über Sonntag hier bleiben, um das hiesige Contingent vollends zu organisiren. DaS Fryecontingent wird vorderHand auch in Landers Porkhouse einquartirt. Es soll heute Abend dort eine Versammlung abgehalten werden. Frye wünscht die Führer der verschiedcnen Arbeiter - Organisationen heute Abend um -8 Uhr im Circle HauS zu sehen, die Geistlichen morgen Vormittag um 10 Uhr und die GeschäftSleute n orgen Nachmittag um 2 Uhr. jjLJz.lüt RegierungSanwälte haben daS Ansuchen der. vertheidigenden Anwälte in dem Bänkprozeß jetzt zuerst den Fall gegen Schuyler Haughey auszunehmen, bestimmt abgeschlagen. tSCT Die 14 Monate alte Tochter von Hugh A. Grady, 50 Laurel Str., siel gestern in eine offene Cisterne. W. W. Millö, ein Passant, hörte daS Geschrei deö KindeS und rettete es vom sicheren Tode des Ertrinkens. ECT LouiS G. SauSman wurde von den Geheimpolizeidienern Ka?hn und Wilfon als Gesetzffüchtiger verhaftet. Er wird im Staate New Jork wegen Bigamie verlangt und ein Sheriff von dort nimmt ihn heute mit. Er hat eine Frau hier an Süd Mississippi Straße. Cr Das AppellationSgericht be tätigte gestern den Entscheid der unteren Instanz in Sachen G. W. Duryea gegen die Stadt Fort Wayne. Er fiel in ein Loch in einem Seitenwege der Stadt, verletzte sich dabei und erhob eine Schadenersatzklage.. E6 wurde ihm eine gewisse Summe von dem Nntergericht zuerkannt. Meerschaumpfeifen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspitzen :c., bei Wm Mucho. 199 Ost Washington Str. GEJ Alvord Harris, ein 48-jähriger Arbeitöhausinsasse wurde gestern von tollwüthigem Wahnsinn erfaßt und mußte in die Dunkelkammer gesperrt werden. . Er hat die fi;e 3dee. daß man ihn durch List und Intriguen um-eine Millionenerbschast bringen will. William Gulich, 40 Jahre alt, hat den Tatterich verbunden mit religiösem Spleen. Beide wurden heute Morgen für wahnsinnig erklärt. 7 Heute Vormittag fiel dem Straßenarbeiter Tom Moreland, der beim Abzugskanalbau Ecke Washington und Noble Str. beschäftigt ein schwerer Felöstein auf die Stirn, als er sich gerade, in der Grübe befand. ' Eine klaffende Wunde an der Stirn machte die Ueberführung deö Verletzten nach seiner Wohnung, 16 Geneva Ave., Woodside, nöthig. Die Verwundung ist jedoch nicht gefährlich. Dem Publikum zur Nachricht, daß wir unsere Accidenzdtuckerei durch Anschaffung euer Typen und Pressen bedeutend vergrößert haben,. und daß wir jetzt im Stande find, alle Aufträge rasch auszuführen. Wir ersuchen hiermit alle unsere Freunde, Vereine und eschäftöleute, uns ihre Aufträge freundlichst zukommen zu lassen und versprechen rasche und billige Bedle uung. . ' Sriiunt yutt. Cö.
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