Indiana Tribüne, Volume 17, Number 216, Indianapolis, Marion County, 25 April 1894 — Page 2
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x,r Qx;$c-" täglich unb öonnings. Die tägliche .Tribüne- ko??t durch den Träge, 13 Cent per Woche, die SonntagS,Trtbüne I CentJ per Woche. Beide zusammen 15 Cent oder 55 Cents perMonat. Per Post zugeschickt in vor auSbezahlung ff per Jahr. Office : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind.. 25 April 1894. (Orlgnalcorrespondenz.) Streiflichter von der Gartenstadt.
Chicago, unter dem FruhlingZhimmtl. Die Chicagoer hätten, sich gratuliren können, wenn sie voriges Jahr um diese Zeit, als die Eröffnung der Weltausstellung vor der Thür stand, ein so glorreiches Wetter gehabt hätitTK wie augenblicklich herrscht und selbst den verbitteitsteii Saueitopf mit neuem Glauben an die Welt zu erfüllen geeignet ist. Man kann dem Himmel nicht i-'?nkbar genug dafür sein, daß der Chicagoer Aldermanrath wenigstens nicht das Wetter für die Gartenstadt zu machen hat, denn sonst .... Freilich möchte ich nicht dafür einstelTen, daß es nicht schon wieder ganz anders hier aussieht zur Zeit, da Sie meinen Brief lesen. In der Stadt der Winde muß man sich vuf solche Ueberraschungen ganz besonders gefaßt halten, anderwärts dagegen nur besonders. Es ist ein altes Laster, die Unterhalwng mit Freunden gerade mit Bemerkungen über das Wetter zu beginnen, und ich hätte auch darüber ge schwiegen, wenn über den Wetterclerk zu schimpfen wäre. So aber muß ich mir ein wenig Trost aus den Lüften holen, da die Verhältnisse unten mnschtendehls- so untröstlich sind. Es wäre recht schön gewesen, wenn die Chicagoer Straßen und Hintergassen den lachenden Sonnengruß erwidert hätten und sich auch einigermaßen frllhlmgZfestlich präsentirten. Aber davon ist auch nicht das entfernteste Anzeichen zu bemerken. Der grauenhafte Zustand der Chicaqoer Straßenreinigunqs - Verhältmsse gehört zu dem Ersten, was dem Fremden auffällt, der einen etwas tiestreu Blick in Neu-Paris" thut, selbst wenn er direct aus New Jork kommt. Früher hat man wenigstens, wenn eine Prominenzen - Delegation aus der Bundeshauptstadt oder sonstwoher hier anlangte, zu Ehren" derselben einige wenige Straßengevierte extra gescheuert. Aber nun die Weltausstellung vorbei ist, scheint man auch diese zarte Aufmerksamkeit nicht mehr sür nöthig zu halten, und es geschah bfolut nichts dergleichen, als jüngst die Congreßdelegatioi aus Washington kam, um den Zustand des Postgebäudes, alias der Bundesruine", kritisch zu untersuchen. In dieser Beziehung hat die neue städtische Administration noch nichts von ihrem Reformgeist gezeigt, und auf der Nord- und Westseite werden z. V. schier unzählige Dreckbozen" oft monatelang nicht geleert. Freilich, die Administration verdient wahrlich keinen besonderen Vorwurf dafür, denn sie steckt bis über die Ohren in ihrem Verzweiflungs kämpfe gegen die Straßenbahn- und andere Corporationen, und im neugewählten StadtParlament sitzen allem Anschein nach nicht viel weniger käufliche Judasse, als im alten, welche sogar das starke Nückzrat des Mayors Hopkins brechen könnten. Doch ich will nicht wieder in einen moralischen Erguß über das Chicagoer RathhauZ- oder Verraths-Haus-Elend gerathen, denn sonst käme ich nicht sobald zu Ende, damit. So ein paar gelegentliche Schmerzensschreie über diese weltausstellunzswürdige Misere müssen Sie mir o.Uz schon zugute halten; denn dieselbe monopolisirt zur Zeit fast das ganze öffentliche Interesse dahier, und es ist doch bei Gott keine Kleinigkeit, wenn z. B. im verflossenen Jahre nicht wenig;? als 400 Menschen in der Gartenstadt infolge der gleichebenen Geleise abgeschlachtet worden sind! Bei Ihnen ist das goldene Zeitalter ja auch noch nicht angebrochen, aber zu solchen Leistungen hat es der Teu sei und seine Großmutter bei Ihnen doch noch nicht gebracht! Mit dem Winter hat auch daö. deutschz Theater desSchillergebäudes seine Flagge eingezogen, um sie erst in der zweiten Halste des September wieder kzcrauszuhängen. Die Chicagoer deutschen Zeitungen haben bei diesem Anlasse sich einen Rückblick über die Saisin geleistet; der Blick erstreckte sich aber nicht hinter die Coulissen. Sonst müßte er durch die bctrübsame Mittheilung ergänzt werden, daß die deutsche Theatersaison in geschäftlicher Beziehung so schwach gewesen ist, wi: ein Glas des von der Womans Christian Temperence Union" in Chicago an warmen Tagen automatisch zu 1 Cent das Glas verabfolgten ..Cherry Phosphate", und das wA schon sehr viel heißen! Na, die nächste Saison wird hoffentlich zeigen, daß diese Mattigkeit nicht von der mangelnden Kunstliebe des gebildeten Chicagoer Deutschthums herkam. Wie alles Schöne, scheint auch das Gerippe der verflossenen Weitaus stellang ein ziemlich klägliches Ende nehmen zu wollen. Die Reste der Ausstellungspaläste in Eisenbahnschuppen u. dergl. fortvegetirend huh! ich kenne keinen monatelangen Gast der Weltausstellung, welchem dieser Gedanke nicht ein Frösteln durch die Glieoer jagte. Nun, soviel ich mich erinnere, hat sich die Ludwigsstadt ja auch einmal um die Weltausstellung beworben, wenn auch nicht mit übermäßiq heißem Werben, im Besitz derlMellungsreste'rn der besagten ssorm könnte St. Louis immerhin der Gartenstadt zurufen: Gekriegt habe ich sie schließlich hoch noch, Frau NachT ' '
barm, Md Hak sie fi& in so verscbändetem Zustande ' befindel, das steht nicht in meinem Schuldbuch!" Der einzige tröstliche Gedanke dabei liegt noch in dem würdigen Fortleben eines guten Theils des Weltausstel-lungs-Jnhaltes im Field-Museum, dessen Sammlung sich trotz der inneren und äußeren Hindernisse immer großartiger gestaltet, und eine unvergängliche Zierde des Jackson-Park zu werden bestimmt ist. Kein ehemaliger Weltaus stellungs Besucher, den sein Schicksal wiieder einmal nach der Gartenstadt verschlagen sollte, wird ohne freudige Erinnerungsgefühle die Räume dieses Museums im Kunstpalast betreten. Nicht sehr weit davon, da wo Millionen Gäste den. wilden" Theil der Weltausstellung am Midway Plaisance genossen haben, dürfte sich in einigen Monaten auch eine neue Erscheinung bieten. Zwar war es schon im vorigen Sommer dort, feucht" genug, aber es soll noch viel feuchter werden. Lebhaft interessirt man sich nämlich in der Nachbarschaft der großen Parks der Südseite für den Plan, diesen Midway Plaisance großenteils zu einem System neuer Park-Lagunen umzugestalten, welche eine herrliche Vergnügungsfahrt - Verbindung zwischen dem Washington Park, dem Jackson Park und dem Michigansee herstellen konnten. Die Ausführung dieser Idee wird eine weitere Vervollkommnung des schon jetzt so benei-
denswerthen Chicagoer Parksystems bedeuten. Von gewöhnlichen Chicagoer Tagesereignissen kann man meistens nicht plaudern, ohne daß der Ton sofort wieder in die Miserere" - Melodie übergeht, und ich will darum auch gar kem besonderes Wesen daraus machen, daß z. B, jüngst ein Knüppelschwmger mit dem huldvollen Namen G r a c e, welcher in einem HalbweltPalais einen Civilisten im Streit umgebracht hatte, lediglich deswegen von den Geschworenen entlastet und auf's Neue wieder auf die gartenstädtische Menschheit losgelassen wurde, weil er nicht diesen, sondern einen Anderen habe tödten wollen! Du ueber Gott, wenn solche Dmge etwas Neues in der Gartenstadt wären, dann freilich müßte man plötzlich vor der Chicagoer Polizei eine noch größere Angst kriegen,. als der Zauberkunstler Herrmann vor der mexuanischen, welche er noch mehr fürchtete. als den Banditen der mexikanischen Wildnisse. Aber so.... I. R. Das Laberatoriuut Pasteur in Stuttgart. Die Aufsehen erregenden Entdeckungen Pasteurs auf dem Gebiete der Prophylaxis gegen schädliche Mikroben der Hausthiere haben nicht nur in der Heimath des berühmten Gelehrten praktische Anwendung gefunden, sondern brechen sich auch anderwärts Bahn. So ist insbesondere Ungarn mit Gründung eines Laboratoriums Pasteur schon im Jahre 1886 vorangegangen, und die Zahl der dort nach Pasteur'scher Methode gegen Milzbrand und Rothlauf geimpften Thiere betrug seit jener Gründung bis zum Schlüsse des Jahres 1892 im Ganzen 2.340.232. Die Jmpffrequenz ist in fortwährender. Steigerung begriffen, wie aus nachstehender Zusammenstellung ersichtlich ist. Die Gesammtzahl der geimpften Thiere (Ferkel, Schafe, Rinder, Schweine) betrug 4.506 im Jahre 1886 57.864 .. ., 1887 104.393 1833 236.654 1889 463.823 1890 663,055 ! 1891 806,932 1892 Die Sterblichkeit der Thiere infolge des Milzbrandes, von dem Schafe, Ziegen, Rindvieh, Esel, Maulthier und Pferde befallen wurden , und ebenso die Sterblichkeit der Schweine infolge des Nothlaufs sind außerordentlich groß; die Ziffern schwanken zwischen 10 und. 60 Procent. . Daß der Landwirthschast und dem VolksWohlstand auf diese Weise schwereVerluste zugefügt wurden, unterliegt keinem Zweifel. In den geimpften Heerden wurden nun in Ungarn im Jahre 1L90 folgende Verluste consiatirt: 0.46 Procent bei Pferden, . 0.37 ., Rindern, 2.00 .. ., Schafen. 1.57 Ferkeln. Im folgenden Jahre (1891) sanken die Verlustziffern noch ganz bedeutend und zwar auf: 0.00 Procent bei Pferden. 0,13 Rindern, 1.01 ., Schafen. 0,89 ., Ferkeln. Die ungarische Regierung, die daS Pester Laboratorium Pasteur überwacht, ist im Anfange sehr vorsichtig und zurückhalteno gewesen, aber in Folge der außerordentlich günstigen Resultate, die durch die Impfungen erzielt wurden, immer entschieden für die Ausbreitung der Impfung eingetreten. In Deutschland ist es zuerst WUrttemberg, das sich diesem Vorgehen angeschlossen hat. Nackdem die thierärztliche Abtheilung des königlich württembergischen Medizinalcollegiums sich durch Anstellung von Impf versuchen von den günstigen Erfolgen der Pasteur'schen Methode überzeugt hatte, wurde unter der Aufsicht dieser Behörde ein Laboratorium für Herstellung der Pasteur'schen Lymphe in Stuttgart errichtet, wodurch bewirkt wird, daß sie stets absolut frisch zur Antvendung gebracht werden kann. Es ist .seit Anfang dieses Jahres eingerichtet worden und hat seit Mitte Februar, die Versendung yon Impfstoffen begönnen. Jetzt schon treffen aus allen Theilen Deutschlands, ja aus dem Auslandes, Bestellungen ein.Als technischer Leiter fungirt ein bei dem pariser Institut, su?25bildeter
Präparateur. Der wurttembcrgtlcyen Regierung ist durch einen, förmlichen Vertrag mit, dem Stuttgarter Laboratorium Pasteur das Recht einer weitgehenden Aufsicht s eingeräumt worden. Nach dem Vertrag übernimmt die thierärztliche Abtheilung des württembergischen Medizinalcollegiums die Controlle über das Institut unter Vorbehalt des jederzeit!gen Widerrufs und überwacht die Herstellung und Versendung des Impfstoffes. Ohne Genehmigung des Aufsichtsbeamten, Regierungsra thes Veißwänger, darf keine Lymphe abgegeben werden. Genaue Buchfüh rung zur Erleichterung der Controlle ist vorgeschrieben. Der Aussichtsbeamte hat jederzeit das Recht des Eintrittes in das Laboratorium; es ist ihm jede Auskunft zu ertheilen, die Bücher sind ihm vorzulegen und der Impfstoff zur Prüfung zu verabreichen. Das Institut hat ferner dem Aufsichtsbeamten die Versuchsthiere u. s..w. für die Vornahme der Impfversuche zu stellen. Ebenso hat der Aufsichtsbeamte das Recht, die- Abgäbe ungeeignet befundenen Jmpsstosfes zu verbieten oder den Stoff zu vernichten. Im Falle die Regierung die Aufsichtübernahwe widerruft, hat das Institut' nicht mehr die Befugniß, sich auf diesen Vertrag zu beziehen. Durch diese strenge Controlle dürfte jede Garantie geboten sein, daß die Wirksamkeit des Instituts den ErWartungen entspricht. Die Reincultur der Bacillen ist mit äußerst complicirten technischen Vorsichtsmaßregeln und Kautelen. streng nach den Vorschriften des Pariser Institutes Pasteur, verbunden. Durch die peinliche Beobachtung dieser Maßregeln ist die größtmögliche Garantie für die Sicherheit und Wirksamkeit der Lymphen gegeben.
Vom Jnlande. DerStaatPennsylvanien ist mit einem dichteren Eisenbahnnetz überzogen als Deutschland, Frankreich oder Holland. Einem jener zarten praktischen Scherze", wie sie unser amerikanischer Mitbürger so liebt, fiel der zwölfjährige Ollie Roberts in Sedalia, Mo., zum Opfer. Der Spaßvogel gab dem Knaben eine mit SchießPulver gefüllte Cigarette zu rauchen und der arme Junge beklagt in Folge dessen den Verlust seines rechten Auges. ffrau Frank Leslie, die unternehmende und erfolgreiche Zei-tungs-Herausgeberin hatte bekanntlich vor drei Jahren den Bruder Oskar Wilde's geheirathet, sich aber zwei Jahre später wieder scheiden lassen. Ueber den Hauptscheidungsgrund hat sie bisher beharrlich geschwiegen. Jetzt, da sich Wilde abermals verheirahtet hat, bricht sie ihr Schweigen; sie sagt, Wilde habe die in ihren Augen üble Gewohnheit gehabt, täglich seinen Geburtstag zu feiern. Alfred B. Wood, seit länger als dreißig Jahren ein Bewohner von Saginaw in Michigan, wurde von seiner Haushälterin H. B. Miller in der Stallung hinter seinem Wohnhause erhängt vorgefunden. In seinen Kleidertaschen befanden sich zwej Briefe an die Schwester seiner vor zwei Jahren verstorbenen Frau und an deren Ehemann, aus denen erhellt, daß Wood in lekterZeit über dem Lesen derBrlefe sei-, ner verstorbenen Frau und anderer derstorbenen Angehörigen, welche alte Erinnerungen in ihm weckten, trübsinnig geworden war. Wood war vierundsiebzig Jahre, alt; er war früher ein Mal Mitglied des Staatssenats von Michigan und dessen stellvertretender Vorsitzer gewesen; auch hatte er eine Zeit lang das Amt des städtischen Schatzmeisters bekleidet. Ein Reisender, welcher neulich Abends von Traver in Selma in Californien ankam, berichtet, daß dje Leiche von William Wootton, dem vermißten Viehzüchter von ' Squaw Valley in der Nähe, von Trader in. schrecklich verstümmeltem Zustande aufgefunden worden sei. Woottön war -ein reicher Viehzüchter von Reedly im County Fresno, und verschwand vor einigen Wochen in geheinrnißvoller Weise. Bald darauf wurde es bekannt, daß seine dreitausend Acker werthvollen Farmlandes an den Professor W. F. Sanders, einen früheren Lehrer, der sich bisher allgemeiner Achwng erfreute, übertragen worden waren, Sanders behauptet, daß er daS Land durch eine dritte Person, welche jedoch von Niemandem hier gesehen .wurde, gekauft habe. Der v:rmißte Mann be fand sich, als er zum letzten Male gesehen wurde, , in der Gesellschaft von Sanders gegen welchen eine, so, eigen thümliche Reihe von verdächtigen Umständen vorliegt., daß seine Nachbarn, dringend verlangen, daß er unter der Anklage des Mordes in Haft genommen werden solle. Da5 Auffinden der Leiche, wenn sich die Mittheilung aus Traver als richtig erweist, wird die Behörden ohne Zweifel zu einem entscheidenden Handeln bewegen. Ueber eine blutigeTrag'ödie, welche sich auf der , in New York eingelaufenen britischen Bark Dhulepp Sinah" auf der Fahrt , von Pisagua, Chili, am 17. Februar auf hoher See abspielte, macht der Capitän Prideaux Angaben. Ein norwegischer Matrose Namens C. Peterson erstach nämlich den Jrländer. 'I. ShieldS, welcher ihn beständig gehänselt und im Ver laufe eines Streites mit einer Eisen-, stange zu erschlagen gedroht hatte. Die beiden geriethen auf dem Mitteldeck in Händel, der Sohn Erin's ergriff die Eisenstange und setzte dem sich fluchtenden Norweger bis zum Vorderkastell nach. Mehrere Genossen Shields', die immer für diefen gegerr den Norweger Partei ergriffen hatten, schlössen sich dem Verfolger an und umringten Peterson, worauf dieser ein Messer zoa und seinem mit der Eisenstange bewaffneten Gegner einen Stich in den Unterleib versetzte, der sich bald als tätlich ttL Shield's FnnK
wollten den Thater über Bord werfen, und nur durch das energische Eingreisen des Capitäns, der Peterson an eittern sicheren Ort in Eisen legen ließ, wurde diese Gewaltthat verhindert.
j Der Capitän selbst bezeichnete den Erstochenen, dessen deiche m's 'eeer ver senkt ward, als einen gewaltthätigen Menschen und meinte, daß Peterson in Nothwehr gehandelt habe. Der Capitän meldete den Vorfall im britischen Generalconsulat an und der Thäter, der nun schon seit zwei Monaten in Eisen schachtet und von den ihm feindlich gesinnten Matrosen mit Argusauaen bewacht wird, wird jedenfalls nach England gebracht werden, um dort seinen Proceß zu bestehen. . DieVer. Staaten besitzen 1.579 Fabriken zur Herstellung von Möbeln, und in denselben ist ein Capital von 566.393.86-1 angelegt. In diesen Etablissements waren im Censusjahre 63,946 Personen beschäftigt, wilche einen Gehalt von $34,470,845 bezogen. Der Werth der von diesen Arbeitern angefertigten Möbel betrug $94,876,733. Staaten, welche über 100 Möbelfabriken besitzen, gibt es 7, unter welchen New Aork mit 341 den ersten Platz einnimmt. In denselben arbeiten 12,023 Arbeiter bei einem Lohn von $7,885,309. . Der Werth der angefertigten Möbel beläuft sich per Jahr auf. $20,260,754. Diesem schließt sich Ohio ' mit 180 Fabriken an, worin 6,403 Personen für $3.154.669 arbeiten. Die in diesen Werken angefertigten Gegenstände haben einen Werth von $8,780.689. Illinois behauptet mit 169 Fabriken den dritten Rang, und die in denselben fabrizirten Möbel sind $14.406,835 werth. Zur Herstellung derselben bedurste es 8,979 Arbeiter bei einem Gehalt von $5.061.467. Pennsylvanien hat 152 Möbelfabriken mit 5.215 Arbeitern bei einem Lohn von $2,791,757. Der Werth der Möbel beträgt $7.940.483. Massachusetts behauptet mit 136 den fünften Platz. In denselben werden 3.679 Arbeiter für $2.266,725 beschäftigt, und der Werth der angefertigten Gegenstände beträgt $6.166,522. Diesen reiht sich Michigan mit 103 Fabriken an, in denen 8.000 Personen für einen Lohn von $3.807,953 thätig sind. Der Werth der von denselben verfertigten Möbel beträgt $9.893.838. Jndiana zählt 106 Möbelfabriken mit 5.305 Arbeitern bei einem Lohn von $2,386.793. Die Möbel selbst haben kitten Werth von $6.842.845. Der Staat Missouri aber enthält 47 Möbelfabriken. 1891 Personen arbeiten für $1,033.036 in denselben, und die darin angefertigten Möbel haben einen Werth von' $3.434.404. . , Vom Auslande. . Eine alte Sitte lebt in der kleinen englischen Stadt Hungerford fort. Dort wurde neulich das sogenannte Stock-tide"-Fest begangen, das darin besicht, daß zwei der angesehensten Bürger der Stadt mit lanaen, mit Blumen geschmückten Stäben von Haus zu Haus gehen und von den männlichen Bewohnern als Tribut ein Geldstück, von den weiblichen eine Kuß fordern. . Vor einigen Tagen hat man in Paris einen Mann verhaftet, der im Verdacht stand, aus dem Laden eines Goldarbeiters Namens i Schmidt eine werthvolle Uhr gestoh-
len zu haben. Auf der Pollzelstation wurde der Mann durchsucht und da man nichts Verdächtiges fand, sollte er wieder in Freiheit gesetzt werden, als der Polizeicommissär Jureau bemerkte, daß die Schuhsohlen des Häftlings ungewöhnlich dick waren. Bei genauerer Besichtigung fand man, daß diese- Sohlen hohl waren . und gestohlenes Gut .aufnehmen konnten. In einer Sohle lag wirklich die Uhr des Herrn Schmidt. Eine Riesenbrücke, die alle ähnlichen Bauten auf dem europäischen Festlande weit übertrifft, soll bei Müngsten im bergischen Land zwischen Remscheid und Solingen über dieWupper gebaut werden. Die Kosten des Werkes sind auf 2 1-2 Millionen Mark veranschlagt. Die Höhe der Brücke vom Wupperspiezel bis zum Geleife beträgt 107-Mtr. Der das Thal übersvannenöe Bogen hat eine Weite von 170 Mtr. . Der Wupperthalbrücke geaenüber ist auch die Grllnthalerbrücke. die bei Rendsburg über den NordostseeKanal führt, ein kleines Bauwerk,' ob wohl auf dieser in Höhe der höchsten Schiffsmasten Eisenbahnzüge über den Kanal fahren. . . Ueberd.ie Strandungen und Rettungen an den deutschen Küsten im Jahre 1893 bringt das Organ der deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger Von den Küsten und aus See" eine Uebersicht. Danach sind insgesammt 43 Schiffe mit einer Besatzung von 280 Personen verunglückt, von denen 262 gerettet wurden und 18 umkamen. Die Rettung erfolate bei 117 Personen durch SelbstHilfe, bei 73 Personen durch Hilfe seiten? anderer Schiffe, bei 16 Personen durch Privathilfe vom Lande und 51 durch .Rettungsgeräthe. Von diesen wurden 43 Personen durch Rettungsboote, 8 Personen durch Raketen-Apparate gerettet. 23 Rettungsstationen traten 26 Mal in Thätigkeit, darunter 13 Mal mit Erfolg. Unter den, verunglückten Schiffen befanden sich 34 deutsche, 5 englische. 4 dänische. 3 bolländische, 1 schwedisches und 1 rus sischeö Schiff. Seit Begründung der deutschen Gesellschaft zur . Rettung Schiffbrüchiger im Jahre 1865 sind bis zum 1. Januar 1894 durch deutsche Rettungsstationen 2072 Personen ge rettet worden. Ein lehrreiches Beispiel dafür, wie die Schiffe der rufstschen 7 Freiwilligen-Flotte bald als Handels-, bald als Kriegsfahrzeuge behandelt werden wollen, wird aus Schanghai' berichtet. Darnach hatte der zu jener Flotte gehörige Dampfer .Tambow- jüngst als Handelsschiff die Dardzr.:5:n aus Z2tzi y
Wladiwostok passirt,' und als 'derselbe in den Hafen von Nagasaki einfuhr, machten die dortigen Hasenbehörden die unangenehme Entdeckung, daß sich auf dem Schiffe 500 Tons Pulver und andere Explosivstoffe befanden. Dieselben waren nicht deklarirt worden. Die japanischen Hafenbchördm, welche an Santander dachten, befahlen dem russischen Capitän, außerhalb der für die übrigen Handelsschiffe festgesetzten Linie vor Anker zu gehen. Der Capitän des Tambow" aber weigerte sich, von der japanischen Behörden Vefehle entgegenzunehmen oder mit ihnen über irgend eine Sache zu berathschlagen, da er ein Osficier der russischen Marine und sein Schiff ein Kriegs schiff des Zaren sei, welches deshalb den für die Handelsschiffe maßgebenden Regeln nicht unterworfen werden könne." Zufällig befand sich nun aber das russische Flaggschiff im Hafen. und als der Gouverneur der Stadt dem russischen Admiral Vorstellungen machte, hielt dieser es doch für geboten, den Tambow" mit seiner gefährlichen Ladung nach einem entfernten Theil des Hafens zu senden. Natürlich hat er damit nicht dem Tambow" die doppelte Eigenschaft e'mesHandels- und eines Kriegsschiffes absprechen, wollen, denn als letzteres hatte es seinem Befehle zu gehorchen. Eine schöne Sitte wurde nach altem Brauche in Madrid am Charfreitag auch diesmal wieder geübt. Während des Gottesdienstes, als der Akt der . Anbetung des Lignum Crucis" erfolgte, näherte sich der Königin, Regentin Marie Christine der Almosenier des Palastes, und reichte ihr einen Präsentirteller dar. auf dem verschiedene mit schwarzen Bändern umwickelte Papierrollen, die Todesurtheile eben so vieler zum Tode verurtheilter Verbrecher, lagen, mit den Worten Verzeihen Eure Majestät diesen Unglücklichen?" , Die Königin, mit gerührter Stimme, antwortete: Ich verzeihe ihnen, damit auch Gott mir einst gnädig sei!- Sofort wurden die schwarzen Bänder von den Papierrollen entfernt und durch rosafarbene ersedt und die Nachricht von derVegnadigung den Betreffenden (dieses Jahr waren es deren acht) telegraphisch bekanntgegeben. Seit vielen Jahrhun derten besteht am spanischen Hofe der Gebrauch, am Charfreitag in der eben beschriebenen Weise Gnade für Recht ergehen zu lassen. . Angeblich war es Brauch am spanischen Hofe, daß dem Monarchen . am, Charfreitag . bei der Anbetung des Kreuzholzes .ein. Präsentirteller gereicht wurde, auf dem verfchiedene Papierrollen lagen. Der König streckte die Hand aus und ergriff, ohne, hinzusehen, auf's Geräthewohl hin eine der Rollen. Dies bedeutete die Begnadigung eines Verurtheilten. Es war eine ergreifende, schrecklicbe Lotterie. Als Jsabella die Zweite auf den Thron kam, erfolgte eine Aenderung in dieser Ceremonie.' Das erstemal, als. diese Königin am Charfreitag dem Gottesdienste im Palaste beiwohnte, sank sie. als der Priester ihr den bewußten Präsentirteller reichte. auf die Knie nieder, küßte die Nüße des Gekreuzigten und rief, indem sie die Hände über sämmtliche Papienollen ausbreitete: Allen, Allen, ohne Ausnahme, verzeihe ich, damit auch Gott mir einst gnädig sei!" Seitdem ist dies schöne Beispiel Jsabella's jedes Jahr befolgt worden, und sämmtliche, der königlichen Gnade unterbreiteten Todesurtheile werden am Charfreitag umgewandelt.
In Birma kommen in die sem Jahre ungewöhnlich viel Schlan gen vor und in den Zuckerrohrgebieten mehren sich in erschreckendem Maße die Opfer der Tiger. Allein in der Pflanzung Dieroekwangie bei Japara sind vom 1. Oktober 1893 bis Ende Februar d. I. 26 Menschen von Köniastigern zerrissen worden. Für das Erlegen eines jeden ausgewachsenen Königstigers ist jetzt von der Behörde ein Preis ..von 250 Gulden (das sind etwa $100) ausgesetzt. Der Verein fü.r Mosel, Hochwald und Hunsrück hat die Er richtung eines Aussichtsthurmes auf vem roesrops, der bedeutendstenHohe im Hochwalde mit arokartiaer Rund sicht, in die Hand . genommen. Der Hauptvorstand .setzte einen besonderen Ausschuß, ein mit der Aufgabe, einen Plan auszuarbeiten, sich namentlich JC W er f f . rp i. !' auuj.Hiu uzt eicyassung oer noiylgen Bausteine zu befassen und mit be- , stimmten Vorschlägen bereits vor die dlesiayrlge. . Hauptversammlung zu treten. Den vielen Besuchern des Erbes kopfes , hat daS . vorhandene Holzgerüst der trigonometrischen Lanj desaufnahme gewiß nur unvollkominene Dienste geleistet, auch wenn sie fr von .Schwende! waren. . Im anderen Falle, und überhaupt für .Da men verbot sich die Äenutzung der steilen Leitern ohne Geländer 'von selbst. Die Kosten, des geplanten Thurmbaues werden allerdings rmch den ortlichen Verhältnissen nicht gering sein. Mit Beginn dieser Badezeit soll, in Karlsbad eine Neuerung eingeführt werden, die für die Besucher des Kurortes von größter - Wichtigkeit ist. Es handelt sich um die Kost in den dortigen. Gasthöfen und Wirth.schaften. . Von den Speisekarten wird der bisher übliche Ausdruck Kurgemäße Küche" verschwinden; sie werden von jetzt an in einem Anhange diejenigen Speisen verzeichnen, die nach' ärztlicher Vorschrift für die verschiedenen Kranken, .welche durch den Gebrauch der Karlsbader Kur Heilung, suchen, zubereitet werden. Die Karlsbader Aerzte hatten schon seit Jahren darauf hingewiesen, daß die Karlsbader Kur eine besonders sorgfältigeAuswahl und Zubereitung der Speisen erfordere. Nun waren wohl die Karlsbader Wirthe auch bisher bemüht, den Erfolg der Kur durch die Zubereiwn leicht verbaulicher, reizlose? und dabei schmackhjlfter Speisen 4 fördern. Aber mit 5!echt machten die Kurärzte geltend. fc: Me Kost nur dann wirklich kur':- - ; f y , I . .f ' .. k ... V l 4 ,. 1
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NheumatiSlNüS. VÜZner, Teras.-Zahre litt ich an rheumatischen Schmerzen, und war häusig bettlägerig; durch die Anwen dung von St. Jakobö Oel wurde ich dauernd geheilt. Amanda Merken. ?as Alut ist das 1t
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oDr. August KSnig's Hamburger Tropfens Das beste Mittel dagegen.
hettssallen angepaßt wird, daß eine allgemeine kurgemäße Küche" nicht bestehe, sondern nur zu Irrthümern und diätetischen Sünden führe. Die französische Spionenriecherei hat neuerdings zur, VerHaftung eines Münchener Bürgers in Philippeville in Algier geführt. Der Münchener Großhändler Stütze! , war erst wenige Stunden in Philippeville anwesend, als er kurzweg auf der Straße dingfest gemacht wurde. Der die Verhaftung vollziehende Gendarm bezog sich auf seinen vom Präsekten erhaltenen Befehl und führte Herrn Stütze! nach der bejahend beantworteten Frage, daß er ein Deutscher sei, trotz wiederholten Ersuchens, sich wenigstens allein stellen zu dürfen, als Verhafteten durch die Straßen Philippevilles nach dem Polizeigebäude, und zwar in ein Zimmer, wo ein in Tücher gehüllter Araber auf einer Bahre lag, der unter Krümmungen stöhnte um diesen herum stand noch ein halbes Dutzend zerlumpter Araber in dem engen Raum , und erst auf energischen Einspruch gegen solche Gesellschaft wurde der Verhaftete in das Zimmer des Präfekten geführt. Herr Stütze! wies seinen von der französischen, Gesandtschast visirten Reisepaß vor und glaubte, kraft dessen sofortige Entlassung ohne Verhör verlangen zu dür sen. aber trotzdem verhörte der Präfekt den Verhafteten in peinlicher Weise, und da weder der Präfekt noch einer der anderen anwesenden französischen Polizeibeamten nur ein einziges Wort deutsch zu lesen vermochten, so blieb die von der Münchener Polizeibehörde gemachte fürsogliche Paßeintragung, wonach Zweck der Neise archäologische und landschaftlich: Studien war, vollständig'wirkungslos; trotzdem man der Uebersetzung des Verhafteten nicht traute, mußte dem sehr energischen Einspruch die schließliche Freilassung folgen. Auf Befragen nach dem Grund seiner Verhaftung erhielt Herr Stütze! durch einen Dolmetscher die Auskunft: Das ist geschehen, um sich gegen Spione zu sichern, und in Preuken wird es dem Fremden wohl ähnlich gemacht Den zahlreichen deut schen Bierheben, welche m den osfentll chen Localen von Amsterdam thätig sind, hat der dortige Bürgermeister Veening Meineß den Krieg erklärt. Er entwickelte alsbald nach seinem Aus treten besonders auf dem Gebiete der öffentlichen Sittlichkeit eine sehr lebhafte Thätigkeit, und eine seiner ersten Maßregeln war, die für den - Schluss der Kaffee- und Bierhäuser bestimmte Polizeistunde von 1 1-2 auf.1 Uhr zu rückzuversetzen. Bald darauf folgte eine weitere Verordnung, nach welcher Bier- und Kaffeehäuser mit weiblicher Bedienung schon um 12 Uhr geschlossen werden sollten." Die.Wirthe, die einen ante Ausfall ihrer bisherigen Em nahmen vorausfehen,da sich ihreLocale häufig erst nach Ablauf der. sehr spat zu Ende gehenden Theatervorstellungen zu füllen pflegen, griffen indessen zu einem Auskunftsmittel, .das die Wirrungen der burgermelsteruchen Strenge wemastens eme .Zeitlang lahmlegte. Sie verwandelten nämlich ihre Locale in Societeüen, d. h. geschlossene Gesellschaften, zu deren Errichtung weiter nichts nöthig ist, als die Anzeige bei der Polizei mit Angabe des Aorstandes, des Secretärs und, des Schatzmeisters der Societeit", welch letztere Rolle der Wirth natürlich selbst übernahm. In ein großes Einführungsbuch mußte sich dann jeder nach 12 Uhr eintretende Gast einschreiben, dem ein an der Thür stehender Hausknecht nach Bejahung der Frage, ob er Mitglied der.Societeit- sei, öffnete. Hier und da sah die Polizei nach, alles, war in schönster Ordnung, 'denn es war ja allen vom Gesetz geforderten Vorschriften. Genüge geleistet worden. Aus ,dem-Stadthause war man indessen nicht gesonnen, sich in dieser Weise eine Rase drehen zu lassen, die Sache kam vor die Gerichte, und in drei lJnstanzen hat - nunmehr der Bürgermeister von Amsterdam gegen die Kellnerinnen den Proceß gewonnen Läßt sich der Bürgermeister nicht, erweichen, es bei der allgemeinen Schlußstunde (1 Uhr) zu belassen, dann sind, die Tage der Thätigkeit oer Biersirenen gezählt. in Vedenken Sie, daß die Wiöconsön Central Bahn unbedingt daö Zutrauen des Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, St. Paul, Minneapolis- und' dem Nordwesten ist und fernerhin als die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen-am Superior See angesehen wird. Bedenken Sie ferner dak die Wisconsin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr Geschäftsplatze erreicht als irgend eine andere Linie im Nordwesten, daß der Speisevagen seiner ausgestattet ist alö irgend einer der anderen Linien. fiüt weitere Auskunft als. diäten. Nouten, wenden Sie sich an den nachpen Tlcret genten Hder an ' . - " . - . . 1 ... 3:3. C. yond, c:n. yass. Ozent, , rilukeeCiJ.
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