Indiana Tribüne, Volume 17, Number 216, Indianapolis, Marion County, 25 April 1894 — Page 1

, . i jM Lesen Sie die Offerte der Tribüne" ö. April 1894.. f -0.--4 Tribüne Coupon für die w für die ?ä M-faldlig W! y W V V W o ffl-ÄdfcMis! ' A H V Jahrgang 17 Office : No. 18 Sud Alabama Straße. K y No. 316 Indianapolis, Indiana, ZNittwoch, den 25. April 1894.

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Editorielles.

Von sämmtlichen hiesigen Zeitungen ist die Tribüne" die einzige, welche eS gewagt hat, daS despotische Vorgeben deS MavorS Dennh in der si3en8 !8"4dt '"'isittn. Journal" uno vitro" xacein iyn und NewS" tadeln nicht, weil, er zu ihrer Partei gehört, der Sentinel" betreibt die gemeine, erbärmliche Politik die republikanischen Beamten gegen die Wirthe zu hehen, r a r t . UM namher den esuvl'.ranern cit Sünde aufrechnen zu können. Je schroffer der Mahor vorgeht, desto lieber ist eö ihm. Der Telegraph" hat seine Seele für eine Anstellung derkauft, und so blieb die Tribüne" die einzige Zeitung, welche den Muth haben durfte und hatte, eine offene Meinung auözusprechen. Die politische Corruption ist an sich schlimm genug, aber noch zehnmal schlimmer ist der Umstand, daß sie auch die Presse anfrißt, auS w.-lcher das Volk seine geistige Nahrung zieht. Zeitungen, die nicht den Muth haben dürfen, eine eigene Meinung zu ha ften, kommen uns in höchstem Grade verächtlich vor und wir sind stolz dar auf. inmitten dieser elenden Sklaverei I' ' der Presse jederzeit unsere Unabhängigfeit und daö Recht einer freien eigenen Ansicht bewahrt zu haben. - Daß die Bourgeoisie im Allge tr 0 . m. tv r P 1 . . a meinen, vesonoers otc Veiazaslsleuie in den Städten, die Cozey Bewegung mit mißtrauischen, scheelen, ja gehässigen Blicken ansieht, daö ist sehr begreiflich, und ihr von ihrem Standpunkte auS, gar nicht übel zu nehmen. Daß aber auch liberal denkende Bürger den Vorgang ganz uno gar unfreundlich behandeln, ist Unrecht, und gct to0( guS einem Mangel an Verständniß hervor. WaS uns betrifft, so können wir zwar die Bewegung nicht ermutigen, aber wir können sie begreifen, und weil wir sie begreifen, deshalb sehen wir sie auch nicht mit gänzlich unfreundlichen Blicken an. WaS immer auS der Sache wird, die Schuld an dieser Bewegung trägt unsere Presse, und tragen Diejenigen, welche auch für die bessere Seite der Arbeiterbewegung, daö heißt für eine unabhängige politische Bewegung kem freundliches Wort und keine Ermuthi Uun3 haben. Nach irgend emer Seit hin aber muß sich die Unzufriedenheit Luft machen. Die Presse hat sich stets bemüht, die Arbeiter in der Richtung zu belehren, daß sie keine eigene Partei brauchen, daß die bestehenden Parteien ihnen alles verschaffen werden, dessen sie bedürfen ; sie hat sie in dem Wahne erVMIl IV M V li VVU. AMlf.. V' halten, daß die Politiker von ihnen abhängig seien, und daß sie thun mußten, waö die Arbeiter verlangen, wenn eS nur mit Festigkeit und Nachdruck verlangt würde. Man hat sie in dem (Llauben bestärkt, daß in diesem Lande vot dem Seseje und als Bürger Alle gleich seien. Wenn nun die Arbeiter sehen, wie icht eS den Fabrikanten und Spekutoirb nn sie Delegationen ' , TO.ffl. ..,, f:. v;. sa.s., nach Washington schtcken,dte Gesetz. geoung zu oiimiuzn, uutn iz na turgemaß mcht aus den bedanken rom men dasselbe zu thun ? Hätte man sie hnruhtr k?s,nrt. dak hti rinfit wnh Gleichheit bloß auf dem Papiere steht. daß wer nichtS hat ein Lump ist, dem i c rn-Li- t s. l. t - oer l3Cfjgcöcr tcin vscqvr ,rqrnil, ,o würden die Leute vielleicht den thörich I ten Gedanken vom Conareb wie er gei v v fl A 4. !X genwartlg gestaltet tst, etwaS zu ver I M r langen, SUsgeveN. I O r lO sraa.,f x... x:.s. N.. V""" wegung'mehr'alS eine Thorheit, wit I " ' rn -Zn, innSrn siT. i - ' lisSen Geist dahinter, so hab: die jenigen am wenigsten daö Recht sich darüber zu beschweren, welche für eine selbständige politische Bewegung nie malS Worte der Ermuthigung, sondern nur der Entmuthigung haben. Noch mehr als die genannten Ele aber die Politiker diese I i t ' Bewegung veranlaßt. Da sitzt seit Dezember der Congreß beisammen, daS Volk leidet furchtbar unter ber schweren Zeit, die Geschäfte stehen t 0T . wll, Mllllonen unbeschästlger Arbeiter wissen nicht, woher sie Brod nehmen sollen, und die Herren, welche jährlich tzJooo Gehalt und andere Perquisiten - , t , , s bekommen, sthkN V0N UlledeM 'NtchtS, 1 . . . ' . r sondttN Vertrödeln Und Vttpappeln thre n t v t tx werthlose Zeit mit allerhand kleinlichen Zänkereien. Sie schlagen ganz genau

den Weg ein, der die Armen und Elenden zur Verzweiflung treiben muß. Man vergesse nicht, daß alle schönen, salbungsvollen Worte von Eesch, Ordnung, Fleiß und Sparsamkeit u. s. w.

keine Wirkung haben können auf Je mänden, der absolut nichts zu verlieren hat. Und die meisten dieser Leute haben nichts zu verlieren. Für Zustände, welche i Millionen von Menschen die Möglichkeit entziehen, durch ihrer Hände Arbeit ihren Lebensunterhalt zu gewinnen, kann man doch sie nicht perantwortlich machen. Wenigstens kön nen es Die nicht, deren Rath sie bisher in der Politik befolgt haben. Man mub flck dock auch ein Blöcken hineindenken können in die unglückser x ' , lige Lage eineö Menschen, der Tag um Tag, Woche um Woche,Monat um l Monat in dem vergeblichen Bemühen, Arbeit zu finden, vorüberziehen sieht, und dessen Aussichten um so schlechter werden, je mehr er dabei in Kleidung und Aussehen herunterkommt und ver lumpt. Wer unter günstigeren Sternen ge boren ist, der hat leicht abwarten, bis die trödelnde. Gesetzgebung?maschine etwaS für ihn thut, und wer gar noch Millionär ist, der kauft sich diese Ma. chine. . Wenn man dann diese recht und freundlosen Wanderer verdammen will, so ist daS ja Keinem verwehrt. aber wir können nicht mitthun. Drahtnachrichten Inland. Wetteraus sichten. Fortgesetzt schönes Wetter Mittwoch und Donnerstag. Per Eisenbahn. St Paul, Minn., 24. April. Die Cozey Armee in Butte, Mont. brach etzte Nacht in daS.RundhauS der N.rHern Pacisic Bahn, bemächtigte sich iner Lokomotive und mehrerer Wagen und fuhr 475 Mann stark ab. Der Zug fuhr mit einer Geschwindigkeit von 40 Meilen per Stunde. Die Gesellchaft ließ zwar einen Haftbefehl gegen General" Hogan ausstellen, aber einstweilen ist derselbe noch nicht erwischt, AIS die Bahnbeamten die Armee wisen ließen, daß sie vorsichtig sein solen, erhielten sie zur Antwort, daß die Compagnie zusehen solle, daß ihren Zügen nichts passire. Der Gesellschaft blieb nichts übrig, als der Armee den Weg frei zu lassen. BundeSrichter Caldwell beauftragte die Bundeömarschälle die Leute wo möglich zu verhaften, sobald sie auf eine Linie kommen, welche unter einem Massenverwalter steht. D esertlren. Walnut, Ja., 24. April. 2n Kelley'S Armee herrscht große Unzusriedenheit und über hundert Mann sind desertirt. ES droht eine Spaltung m der Armee. General" Frye'ö Armee. B r a z i l , Ind., 24. April. General

Frye'S Armee kam heute hier an. Frye sammelten sich im Kriminalgerichtswird im Opernhause sprechen. Die kimmer die Deleaaten mr Nm!na.

Armee wurde gut aufgenommen und tionökonvention deS 7. .Kongreßdimit Lebensmitteln versehen. Mayor striktS, der die CountieS Marion, Ma-

McCullougy erließ elne Aufforderung zur Unterstützung der müden Wänderer. ES befinden sich Leute von allen Berusöarten unter ihnen. Die Armee wird sich morgen nach Indianapolis begeben. Ausland. Cholera. Lissabo n, 24. April. Während der gestern Abend geendeten 24 StunP i h".Er,rankun. gen und dm Todesfälle angemeldet mxit. Die x'wgiesische Regiernng ,i uucn ,e,eg.s,.,qen ic,t n. ttrfaat. ' Madrid, 24. April. Die hiesige Regierung yar eine große Anzahl Aerzte nach der portugiesischen Grenze ge,cy,crk. um oorr vle Pai,agiere uno ihr Gepäck zu überwachen. Die Regie. rung hat außerdem einen Arzt nach r ! rr t . .fj j v . ot.!x..l avon gciajiai, oer jagueq ?ocricaic über die Cholera an' die Regierung f JllM C ,uyiu,u rnup. . Vlacy oem norovol. Aalesu nd, Norwegen, 24. April, Die amerikanische Nordpol-Ezpedition, unter Fuhrung von Walter ' Wellman, i . a . . . - - t . r irai eure rnn oem ampser lagn -

vold Jarl", der zu diesem Zwecke gechartert worden ist, die Reise nach Spitzbergen an. Sachverständige erklären den Dampfer für das beste Eisschiff in Norwegen. Die Aluminium-

boote, welche die Ezpedition mit sich führt, wurden hier wegen ihrer Schönheit, Stärke und Leichtigkeit allgemein bewundert. . Als .der Dampfer die Reise antrat, würde an der Spitze deS Fockmastes daS Sternenbanner aufge hißt und Salutschüsse wurden gefeuert. Alle Schisse im Hafen waren dekorirt. I j"W" m m m ' Aus Branden. Buenos AyreS, 21. April. Nachrichten, welche beute auS Rio Grande do Sul eingelaufen sind, melden, daß alle brasilianischen Jnsurgen ten, welche sich noch unter Waffen besiaden, jetzt in Bago, im Staate Rio Grande do Sul konzentrirt sind.. Ochiffönachricbten Angekommen in : New Sork: ' Colorado" von Hull, Westernland" von Antwerpen, Loch Maree" von Rotterdam. - , Liverpool: Gallia" von Bo ston. Baltimore: Dago" von Bri stol. Pravle Voint passirt: Sorrento" von New Jork. General-Agentur. Feuer-Versicherung, Collektion von Miethe, Geld an- nnd auözuleihen, Schisssscheine, Reisepässe, Vollmachten und Erbschaftserhebungen. A. Metzger GrundeigenthumS-Ägentur. Gefündet 1862. Hiesiges. Bestechungsversuch. ... Heute Vormittag entließ der Richter die Jury in dem Bankprozesse und ließ einen der Geschworenen NamenS Alvin Armstrong vor sich laden. ES war ihm mitgetheilt worden, daß derselbe durch einen Freund dem Angeklagten daS Anerbieten habe machn lassen, gegen- Bezahlung von 82500 für Nicht schuldig zu stim men und' dadurch wenigsten? eine Ein! gung zu verhindern. Armstrong ist in Deal, Lawrence County zu Hause. FranciS Coffin, einer der Augeklag ten, hatte selbst die Sache in einem Afsidavit" dem Gerichte mitgetheilt. Der Unterhändler h.ißt Zrank O. Stannard und lst ebenfalls von Law rence County. Der Richter ordnete die Verhaftung StannardS und Armstrongs an, und begann um 2 Uhr mit der Untersuchung der Sache. Beide wurden vorläufig unter Z4000 Burgschaft gestellt. Der vrozep muh nun ganz von Neuem begonnen werden. . Die republikanische Kongreß'Konvention. Um 2 Uhr gestern Nachmittag verdison und Hancock umfaßt. Da nur ein Kandidat, Charles L. Henry von Anderfon, vorhanden war, so erledig ten sich die Geschäfte sehr glatt. ' ZumVorsitzenden wurde Charles W. FairbankS erwählt, der dann in einer oratorischen Leistung von bald $ Stirn den Dauer daS Lob der republikani schen Partei sang. Nie seien die AuS sichten für republikanische Wahlsiege vielversprechender gewesen, meinte der Qüutlxntt - Da sei e, denn dn emineniekle. Wich, ..... , . . , tn fft unb u bn tin jipien M Repudlikani, I . - , . . MUS ueye, einen cann. der eine ae sunde Geldwährung befürworte und Silbersreiprägung als unheilvoll bekämpfe. Der nächste Kongreßdeleqat werde die Politik verfechten, welche Arbeit und Wohlstand für alle schaffe. Dann ging der Redner zu einer - . scharfen Kritik der demokratischen Par tei über, .die er eine Partei der.NegaI i . I U0N NflNNlf, UNO, NiCl ganz tNll UN' recht, wegen ihrer Niischlüssigkeit und I ' Ungeschlossenheit in ihren Fundamen talprinzipien, z. B. der Freihandel?frage verdammte. ES sei an der Zeit, daß ein Mann von Prinzip fct den v ' ':congre? roc:.e.

Ein Ausschuß zur Abfassung der Resolutionen brachte eine solche ein, die den Präsidenten Cleveland für die wirthschaftliche Krisis verantwortlich macht und einen geharnischten Protest

erhebt gegen das Verhalten deS Mini sterS deS Innern, Hoke Smith, den Kriegkpensionären gegenüber. Dann nominierte Merrill Moore'S ChaS.'Henry zum Kongreßmann und die Nomination wurde sofort zur ein stimmigen erhoben. Hier machte Henry dann eine kleine Rede belanglosen In haltS und dann ging man nach Hause. Der kleine Stadtberold. Herr Carl Wächter, No. 32 Gofsin Str., in Mitglied deS Harugari SängerchljrS, feiert heute seine silberne Hochzeit. Hochschule No. 2. Herr C. C.Emmerich hat an die Eltern seiner Schüler und Freunde der Squle folgende? Cirkular versandt : r; An unsere Freunde! Ermuthigt durch unseren letzten Besuchötag, am 23. November 1893, und t V in dem Glauben, daß ein Besuch unserer Schule von Seiten der Eltern und Freunde deS ErziehungSwesenS im Allgemeinen, nicht allein für die Besuche? interessant,' sondern auch einen anregenden Einfluß auf Lehrer und Schüler ausüben werde, gestatten wir uns, S e hiermit auf das herzlichste aus Freitag, den 27. April, in unsere Schule einzuladen um die Art und Meise des Unterrichts und Lehrplaneö kennen zu lernen. Ohne Zweifel wird die Mittheilung unsere Gönner erfreuen, daß seit November 1892 die Zahl der am Unterricht theilnehmenden Schüler von 165 auf 295 gestiegen ist, ferner daß . wir schrittweise den Lehrplan erweitert haten und unser Lehrplan nunmehr einen vierjährigen KurS umschließt. Sö ist nicht die Absicht eine SchulPrüfung abzuhalten, für welche, besondere Vorbereitungen getroffen worden sind, sondern vielmehr um eine Gelegenheit zu bieten, die Alltags"arbeit der Schule kennen zu lernen.' Im Namen der Lehrer und Schüler der Hochschule No. 2 Ergebenst C.E. Emmerich, Direktor. Clu den GerichtSbösen. Bundesgericht. Der Schadenersatzprozeß von Wm. M. Wright gegen die L. E. & W. Eisenbahngesellschast wurde gestern von der Marion County Court in daS Bundesgericht übertragen. Der Kläger verlangt $50,000 für Verletzungen bei einem Eisenbahnunglück bei Peru am 19. Januar 1891. Charles H. Over und eine Anzahl FeuerversicherungSgesellschafien hatten die L. E. & W. Eisenbahn auf $75,000 Entschädigung in der Delaware County Circuit Court verklagt wegen deS BcandeS der Ooer GlaS Fabrik, der am 18. Januar 1892, stattfand. Die eigenthümliche Begründung der Klage ist die, daß die Eisenbahngesellschaft zwischen und neben den Geleisen Unkraut wachsen ließ, daS dann in der trockenen Sonnenhitze in Brand gerieth und daß von dort, daö Feuer auf die Fabrik übertragen wurde. -- ceue Qlageu. Anna L. Mitchell gegen George W. Mitchell. Scheidungsklage wegen roher Behandlung und Bedrohung mit dem Tode. ' Am 6. April wurde JameS ZSClark an der MorriS Straße in West Indianapolis von einem Motoewagen in einem' Wagen sitzend umgefahren und verletzt. ' Er hat jetzt die Straßen bahngesellschaft auf $20,000 verklagt. Im Polizeigericht wurde heute der Wirth Bruno SchelSke, 2 Buchanan Straße, von der Anklage des Ver kaufS geistiger Getränke an Minder jährige freigesprochen, da die Mutter deS Davenport erklärte, dem Schelkke niemals irgendwie Angaben über daS Alter desselben gemächt zu haben. Ob cö Jude, Heide oder Chirst, ein Jeder gern guteö Brot, Pumpernickel und Sträußelkuchen ißt, wie man stets frisch bekommt bei O e r n h. T h a u. 81 HoSbrook Str. oder am ö?l. O7arktftand No. 122 .und 124. .

Srundeigtv.Uebsrtragungeu Indianapolis, 24. April, '94. Berichtet durch die Rlex. Z?!esger Grundei genthumS Agentur im zweiten Stockwerk der Odd Fello Halle, nordöstliche von Washinaton und Pennsylvania Sti. Henry-P. Milestorn an Ellöworth

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