Indiana Tribüne, Volume 17, Number 215, Indianapolis, Marion County, 24 April 1894 — Page 2

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Zndiana UMMe. -v-v - er: . .f ,. Täglich nd Sonntttgs. Die tägliche .XriSuct" kostet durch den TrSgei U Cent per oche, die Sonntag Tribüne- 5 Cents per Woche. Beide zusammen IS Sent oder U Cent per Monat. Per Poft zugeschickt t vor auSbezahlung V per Jahr. Osfice : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind.. 24 April 1894. Ole Stadilität der Schlachtschiffe. DaZ abfällige Urtheil, welche der Regieru??.si.onunissär Lockroy über lai janzpflsche Panzerschlachischrff .Magenta" gefällt hat und welches von dem Admiral Ballon als richtig bezeichnet worden ist, hat auch in im seren Marinekreise berechtigtes Aufsehen regt. Hr. Lockroy hat, erklärt, daß die Magenta" wem veralteten Cchiffstypus angehöre und unsicher sei, weil sie, von einem Widderschiff entweder über tt unter der Wasserlinie angerannt, das Gleichgewicht derlieren und kentern würde. Die Magenta- ist das zuletzt gebaute Panzerfchlachtschiff erster Klasse Frankreichs inb im Jahre 1890 vom Stapel gelassen. Sie ist nach denselben allgemeinen Planen wie die Hoche," Marceau- und Neptune" aus Stahl und Eisen construirt; ihre Länge beträgt 330 Fuß bei einer Breite von 65 Fuß 7 Zoll und einem Tiefgang von 27 Fuß 3 Zoll und sie hat ein Deplacement von 10.610 Tor im Ihre Maschinen von 11.000 indicirten Pferdekräften treiben Doppel schraube, und ihre Geschwindigkeit beträgt ca. 16 Knoten. Der Panzer an der Wasserlinie hat eine Maximalstärke von 17.7 Zoll und derjenige der Thurmbarbetten eine solche von 15.7 Zoll. Ihre Batterien bestehen aus vier 34-Centimeter- und 17 14-Centi-m:tergeschützen. 14 Schnellfeuerkanonen und 9 Maschinengeschützen; außerdem hat das Schiff drei Torpedolancrrröhren. Das Fahrzeug hat ca. $3,800,000 gekostet. Für unsere Marine ist das Urtheil über die Magenta" und ihre angeblich? Instabilität deshalb von großem Interesse, weil unsere drei Schlachtschiffe der Jndiana"-Klasse mit den frcszösischen Panzerschla6s!sch'.ffen erste? Klasse eine große Ähnlichkeit haben. Di Jndiana" hat eine Länge von 343 Fuß bei einer Breite von. 69 Fuß 3 Zoll und einem mittleren Tiefganz von 24 Fuß; das Deplacement beträgt 10,283 Tonnen. Die Maximalstärke des Panzers der Thürme beträgt 15 und der Barbetten 17 Zoll. Unsere Panzerschlacht schiffe haben dagegen stärkere Batterien, denn dieselben bestehen aus vier 13-Zoll-, acht 8-Zoll- und vier 6-Zollg 'schützen. Die Frage liegt nun sehr nahe, ob auch unsere Schisse dieser Klasse zu wenig Stabilität haben, da die Magenta" von einem Sachverständigen als manZi ..T,.k. :n rv c trn.r H"tui ucuuizu Il. -jauaf uzn. 'jju sungen, w:lch: vor Kurzem seitens einer Commission unter dem Präsidium des Admirals Walker dorgenomM5N wurden, erscheint eine solch Befürchtung unbegründet, denn ihre metacentrischg Höhe entspricht fast genau den Plänen, und sie kann mit ihrem vollen Gewicht belastet werden bei ungefähr zwei Zoll weniger Tiefgang, als ursprünglich berechnet. Daraus erhellt, daß das Schiff mehr Kohlen fassen könnte, ohne riefer zu sinken, als beabsichtigt. Im Uebrigen wird das Urtheil der Herren Lockroy und Ballon über die Magento" in unseren Marinekreisen durchaus nicht als ein endgiltigeS acceptirt. HerrLockroy hat stets den Bau ttnczepanzerter Kreuzer an Stelle der schwerfälligen SchlachjiscbZffe befikrwort:t, und seine Voreingenommendeit gegen Letztere mag sein Urtheil etwas beeinflußt haben. Dieser Thatsack,: gegenüber wird aber darauf hingewiesen, . daß die französischen Schiffsbau-Jngenieure in allen Ländem sich einer großen Autorität erfreuen und daß ein Mann wieLockroy nicht ohne triftige Gründe ein verwers.'ndes Urtheil über die Magenta" gefällt haben würde. Immerhin wird dasfclbe vor genauen Messungen sei tins der Marine-Comission oder vor der Ausführung von Versuchen kaum als endgiltig acceptirt werden, und diese werden möglicherweise der Ent Wicklung der Kriegsflotten eine andere Nichtung geben. y Ueber Frühheirathen. v; Der bekannte Dr. Cyrus Edson derLffentlicht in einer angloamerikanischen Zeitschrift eine bemerkenswerthe statt-stisch-philosophische Abhandlung m über diesen,, jederzeit dem allgemeinen Interesse naheliegenden Gegenstand. Früher nahm . man allgemein, an, daß die Amerikaner sich sehr zeitig zu verheirat'hen, Pflegten. Doch läßt sich leicht nachweisen, daß in den meisten europäischen Ländern Wirkliche Frühheiratheny so weit der weibliche Theil in Betracht kommt, mehr vorkommen, als gegenwärtig bei unsund theilweise von der Sitte besonders be günstigt werden. AufDeutschland trifft das freilich nicht zu. .In der österrei-chisch-ungarischen Monarchie machen sich schon . die südlichen Knmaverhalt nisse zum großen Theil geltend, und in Ungarn sind' reichlich 15 Prozent der sich verheiratheilden Mädchen unter dem Aller von 20 ?kabren. Aber auck ?r Vrr rt rrV i sr rt s?rf trtS fTIit f I Xrf die Zahl dieser sruhheirathenden Mad n ti ttwtviuyv ViUJiUtlW WVIUUt iu7 'cherT'allf IProzent der Gesammtzahl. In,' den eigentlich südlichen Ländern reist 'natürlich daS Mädchen früher zum Weio, als anderwärts. Ohne oko nomische Hind:rnisse und den Milita riZmus wären die Frühheirathen in der alten Welt noch viel.hauflger. " In unserem Lande gebricht e5 an ein:r allaneinen Statistik über diese

ffraae: doch lajsen d:e vekannr gewor

denen Berichte einen annähernd sicheren Schluß aus das löanze zu, uno man kann auf Grund derselben annehmen, daß gegenwärtig weitaus die größte Zahl unserer Mädchen zur Zeit ihrer rrt v . , Clsf i. i OC fc!? OC Äeryeiraioung ein uct vvn o ui Jahren erreicht hat. Die Stadt New Nork bält der Dr. Edson, eben wegen ihrer kosmopolitischenZusammensetzung für ein gutes repräsentatives Beispiel. Dort betrug , im Jahre 1892 die Zahl der sich verhvrathenden Mädchen unter 20 Jahren 5269, die Zahl der heiratbenden Männer unter 20 Jahren 145. Diese Zahlen erscheinen dem Doktor immerhin schon bedenklich genug, obwohl gerade in einer so bunt zusammengewürfelten Stadt solche ZahlenVerhältnisse auch vielen Schwankungen unterworfen fein müssen, was sich schon daraus zeigt, daß im Jahr 1891 dort nur 2839 Mädchen unter dem be sagten Alter hiiratheten, und auch nach 1892 die Zahl wieder zurückging. .DenMädchen in unserem Lande Heht es' so gut wie dollig frei, zu heirathen. in' nlchem Alter es ihnen beliebt. Aber ein wichtiger Umstand hat mit der Zeit viel dazu beigetragen, den Frühheirathen von Mädchen, und damit indirect auch, von Männern, bei uns entgegenzuwirken: nämlich das immer zahlreichere Eintreten von Frauenspersonen in geschäftliche Berufsarten. In den meisten europäischen Ländern dagegen Kfcnt dieselben Classen Mädchen gewohnlich keinen anderen Weg, einer abhangigen Stellung dahelm zu entgehen, als eben die Heirath. Trotzdem sind, wie gesagt, die Frühheirathen in Amerika noch zahlreich genuq, und , Dr. Edson und auch viele Andere erklären sie für ein Uebel unter allen Umständen. Hauptsächlich wird geltend gemacht, 'daß die Nachkommlinge von Frauen, welche vor dem 18. Jahre geheirathet haben, die unvollkommene Physische Entwicklung ihrer Mütter erbebn und nicht mit starker Conftitution das reifere Leben erreichen. Die nachweislich gesündestenNachkömmlinge werden im Allgemeinen von Müttern zur Welt gebracht, welche zwi schen dem 20. und 30.Jahre stehen und mit Männern im Alter von 30 bis 40 Jahren verheirathet sind. Unter Kindern, deren Mütter unter 20 Jahren alt waren, ist die Gleichartigkeit der übrigen Verhältnisse vorausgesetzt die Sterblichkeit doppelt so groß, wie bei den Kindern von Muttern, welche zur Zeit über das 30. Jahr gekommen waren. Natürlich kann es auch sehr nachtheilige Spätheirathen geben. LeCart n uo öte genier. Nach langwieriger Krankheit ist, wie der Telegraph kürzlich meldete, in London Major LeCaron, der Militärspion der englischen Regierung, gestorben. Jetzt kommt nun von dort die fabelhaft klingende Kunde, daß der Mann sich am Leben und zur Zeit aus der Reise nach einer der abglkgensten englischen Eolonien befindet, um, sicher vor der Rache der Ferner, seine Tage in Ruhe beschließen zu können. Seine Furcht vor diesen war so groß, daß sein Haus in London Tag und Nacht von GeHeimpolizisten der Reginung bewacht wurde, um ein Attentat der von ihm verrathenen Ferner zu verhüten. Daß seine Besorgniß nicht unbegründet war, erbellt aus dem Schicksal des Dr. Cronin. ' Die Fenier schreiben seinem Ver-! ratb das Mißlingen b:3 im Jahre 1870 geplanten Einfalls in Canada jui Lang: Jahre hatte LeCaron im Dunkeln gearbeitet, als ihn plötzlich die Un tersuchungen des Parnell-Ausschusses seiner eheimen Thätigkeit entrissen und ihn zugleich so berühmt machten, daß seine bald darauf von ihm veroffentlichte LebNisbefchrerbung 25 Jahre im Geheimdienst" in einigen Wochen mehrere Auflagen erlebte und ihm ein ziemliches Vermögen einbrachte. Er war ein Spion, der um eine Kopflänge über die gewöhnliche Gattung hervorragte, übte er doch seine Thätigkeit aus Leidenschaft, aus Pa triotismus aus, weil er sich dafür geboren wähnte; daß er dem Tod in der Ausübung feines Amtes täglich in's Auge schauen mußte, verdroß ihn nicht; er besaß den Muth deS Soldaten, der für eine gute Sache ficht. Von Geburt Engländer er war in Colchester geboren, schloß er sich während des amerikanischen Bürgerkrieges der Nordarmee an, und zwar unter dem Nom de guerre" Henri LeCaron sein eigentlicher Name war, Thomas Beach , und diesen Namen hat er niemals abgelegt. Er zeichnete sich durch Tapferkeit aus, wurde verwundet und brachte es bis zum Major. Während deö Feldzuges wurde er von den Conföderirten gefangen genommen. entkam aber mit dem Beistande einer jungen Dame, die er darauf heirathete. In Canada wurde er durch einen alten Waffengefährten in die Verschwörung derFenicr gcgen Canada eingeweiht. Er schrieb darüber an seinen Vater, d:r ohne das Mitwissen seines Sohnes den Bli:f dem Parlamentsmitgliede für Colchester vorlegte, und so gelangt: die Beschwörung zu den Ohren der Regierung, die nun Caron als wohlbestallten N:zie?ungsspi.?n anstellte. Le Ear:.: übernahm daö Amt aus Patriotismus, so schreibt er in seinem Back e. Er erwarb sich daZ Vertrauen der Fenier in so hohem Grade, daß er bald zu den angesehensten Mitgliedern des Ordens zählte und den Titel General erkielt. Ms Gen. John O'Neill seinen Einfall von St. Albans plante, wurhe LeCaron abgesandt, um sich genau mit 'dem Terrain ' zwischen dem tedtgenannten Platze undder cänadi schen Grenze bekannt zu machen und im gegebenen Augenblicke die fenischen Streitkräfte zu führen. Gen fl'Neill war mit einem Trupp bereit, ein alteö Fort zu occupiren, und wartete auf den SuccurS, .den LeCaron ihm zuführen sollte, dergehlich. 'Letzterer hatte während der Nacht die auZ New Vork gekommenen Denier in der Irre herum. j flört un5clZkO'LZeill.n?ch lan-e-

rem Warten die M5acke'm'ach!e. wurde er mit Gewehrfeuer empfangen, der Einfall war vereitelt. Die Nachricht, daß mit Aorwissen und unter' Zustimmung der englischen Reqrerung die Komödie von LeCaron's

Tod inscenirt worden, um die ffenier zu dllpiren, dürfte wohl eine Mythe ' . y . y ... it sein; ste yat aver genugi, um vie vsfentliche Aufmerksamkeit von Neuem auf diesen Mann zu lenren. Vom Inlands. Ein farbiger Sträfling. welcher in einer Mine in Alabama arbeitet, spricht fließend 12 Sprachen. Die Staats - DenkmalCommission von Iowa hat die Standbilder der Generäle Curtis, Corse, Crocker und Dodge zum Schmucke der vier Ecken des StaatsDenkmals und die Büsten der Geneiäle Bellknap, Winslow und Hatch für drei Rundbilder von getriebener Arbeit ausersehen. Außerdem werden Figuren . der verstorbenen. Frau .Se nator varlan und ihres erst vov.wenigen Jahren in London verstorbenen Enkelsohnes, des' einzigen . Sohnes von Robert T. Lincoln, zu einer Gruppe benutzt, werden, .welche eine Mutter, die ihren Sohn in derKriegsgeschichte unterrichtet, darstellt.

D. R. Töwnsend starb in dem Grand Union Hotel in New Fort und seine Leiche bildete bis jetzt den Zankapfel zwischen zwei Frauen, von denen jede behauptet, daß der Verstorbne ihr rechtmäßig angetrauterMann gewesen sei. Der Todesfall wurde von den Hotelbeamten geheim gehalten und der Sarg mit der Leiche Abends drei Viertel auf Sieden auf Veranlassung der Frau Townfend Nummer Zwei mit der Eisenbahn nach Croton Falls, fünfzehn Meilen von Paterson in dem New York'schen County Weftchester, wo Töwnsend zuletzt, gewohnt hatte, gesendet. Kurz darauf erfuhr Frau Töwnsend Nr. Eins, welche in New Fork wohnt, von dem Todesfalle und reiste sofort nach Paterson, um dort die Ausantwortung der Leiche an sie zu veranlassen. Kürzlich Abends durchzoaen lärmende Pööelrotten die Straßen von Merrdian ' in Mississippi, welche nach dem Blute von zwei Brandstistern lechzten. Seit mehreren Tagen haben nämlich dort verschiedene Brandstiftunaen stattgefunden und zwar in der Nacht vom Sonntage auf Montage deren allein fünf, wodurch zwei PrivatKäufer und drei Geschäftshäuser eingeäschert wurden. Am Montag Abend wurde William C. Schamber davon benachrichtigt, daß Brandstifter in der Nacht das Westmd-Schulgebäude in Brand stecken würden. Schamber machte 'der Polizei davon Mittheilung. In Folge dessen wurden die Geheimpo IUisteii Home und Grisfin mit der Bewachung der Schule beauftragt und sie legten sich mit Schamber in dem Schulaebäude in den Hinterhalt. Gegen halb zehn erschienen die Brandstifter, sedten das Gebäude mittels eines drennenden Zündhölzchens in Brand und versuchten sodann zu entlaufen. Die Geheimpolizisten stürzten sich jedoch auf sie und eö entstand ein heftiges Handgemenge, wobei Schamber von Home zufällig durch einen Schuß verwandet wurde. Schließlich wurden die Brandstifter überwältigt und dingfest gemacht und sie entpuppten sich als Robert Balk und Dudley Scott, die Sprößlinge zweier angesehener Familien des ÖrteS. Sie wurden in möglichster Eile in das Gefängniß abgeliefert und werden dort streng bewacht, um sie vor dem vorzeitigen Eingreifen des Richters Lynch zu schützen. Nach mississippischem Gesetze wird Brandstiftuna mit dem Tode gestraft. In Oregon darf man. eine aute Hopfenernte erwarten. Die Pflanzen haben gut überwintert und sind jetzt im Wachsthum wohl drei Wochen weiter, als voriges Jahr um diese Zeit. Das mit Hopfen bestellte Areal ist bedeutend größer als im vorigen Jahre. Es sind etwa 3,000 Acker hinzugekommen; daö macht -20 Procent. Die Hopfenpflanzen stehen soweit ausgezeichnet; eS ist keine Spur von Krankheit vorhanden. . Wenn das Wetter dem Hopfen günstig sein wird, so kann die Hopfenernte in diesem Jahre 50.000 Ballen angeben. Im vorigen Jahre betrug die Gesammternte 33.000 Ballen und im Jahre 1892 27.500 Ballen. In Sacramento County in Californien verspricht der Stand der Hopfenpflanzungen gleichfalls eine befriedigende Ernte. . Die Wurzeln haben gut überwintert. Von der vorjährigen Ernte sind noch 400 Ballen unverkauft. U:ber 500.000 Wurzeln wurden im Winter und in den ersten Tagen des Frühlings von Santa Rosa nach Sacramento County versandt. In den hopfenbauenden Distrikten von Washington fangen die Wurzeln zu treiben an. . Sie find um zwei Wochen zurückgeblieben. Das Hopfenareal ist gegen das vorige Jahr um 5 Procent vermehrt worden. Demgemäß wird. auch, die heurige Ernte eine entsprechend größere sein. Besonders im Jakimathal hat die Vervollständigung der Bewösserungsgraben auf die Vermehrung und VergrLßerung der Hopfenpflanzungen einen günstigen Einfluß ausgeübt. Die vorjährigen 'Hopfenpflanzen haben durchweg gesunde kräftige Ranken. Auch befürchtet man in dieser JahreZeit keinen bedeutenden Schaden durch Insektenfraß. Unter gunstigen Umständen mag sich die gesammte diesjähjährige Hopfenernte im Staate Washinaton auf 60.000 Ballen belaufen; im vorigen Jahren betrug sie nur 40,000 Ballen. Fünfundsiebenzig Jahre drei Viertel eines Jahrhunderts lind am 26. April d. I. seit der Einfüörung des Odd Fellow-Ordens auf amerikanischem Boden dahin gegangen, und wunderbar hat sich daö Reis,' del.cheS unter so bescheidenen Verhältnissen und kaum Erfolg virsprechenden Um. ständen gepflanzt wurde, entvWt.und C

tu zu einem starken, mächtigen Baum herangewachsen, unter .dessen friedenund segenspendendem Schatten Hunderttausende auf dem ganzen Erdenrunde sich wohl fühlen; und in der Nreude über das fortschreitende Wachstbum des Bruderbundes und in aufrichtiaem treuen Gedenken an die Stifter des Ordens wird die Feier beganaen werden, wo immer Odd Fellows sich versammeln. Der Groß-Sire des deutschen Reichs. Ar. Paul Gerlach, hat an alle Logen einen warmen Aufruf erlassen, den Stiftungstag festlich zu beaeben, und die Berliner Logen werden die Feier gemeinschaftlich in der Odd FellowS Halle, No. 123 alte Jakobsstraße. veranstalten, wobei Gr.-Sekr. Meyendorf die Festrede szalten wird. Spezral-lGroß-Sire Hermvnn Block beaibt sich mit Groß-Repr. August Graßmann von New Jersey nach Kopenhagen, zur Jnstituirung der neuen unabbänaiaen Groß-Loae des Ordens.

! zu deren ersten Groß-Sire Dr. Petrus Bever,. der bisherige Groß-Melster von Dänemark, ausersehen ist. Auch der Groß-Sire der Schweiz, Br. Urnold Ernst, hat eine allgemeine Feier ange-ordnet.-welche unter Leitung der Helvetia Loge No. 1" in Zürich großartige Dimensionen anzunehmen verspricht.' Vom Auslande. Eine Säbelaffaire, in der dem deutschen Dichter Karl Heigel von . österreichischen Officieren übel mitgespielt wurde, wird aus Riva am Garda-See berichtet. Heigel scß in Gesellschaft eines Wiener Herrn im großen Saale eines Wirthshauses; an einem Nebentische saßen einige Ossiciere von den kaiserlichen Jägern, die in Riva in Garnison liegen, und der Stationschef der Bahn Mori-Arco-Riva. Heigel's Begleiter war ein wenig eingenickt und der Stationschef und die Ofsiciere machten sich über den Schläfer lustig. Als dieser erwachte und merkte, daß die Osficiere ihn verspotteten, sagte er so laut, daß man es auch an den Nebentischen hören konnte, zu Heigel: Herren, die einen alten Mann auslachen, können doch kaum als gebildete gelten, wenn sie auch, eine Uniform tragen." Heigel nickte zustimmend. Darauf trat der Bahnhofs!spektor an ihn heran und verlangte in barschem Tone, daß Heigel und sein Begleiter sofort das Lokal verlassen sollten. Statt jeder Antwort erhielt er eine schallende Ohrfeige. Nun entspann sich eine allgemeine Prügelei; die Officiere zogen ihre Säbel und schlugen blindlings auf Heigel und seinen Begleiter los. Der Dichter erhielt zwei schwere Stichwunden am Kops und am Arm und sank blutüberströmt zu Boden. Hätte der zufällig anweende Kapellmeister Brunem nicht mn einem Stocke den Säbelhieb eines Oficierö varirt, so wäre Heigel getödtet worden. Die ganze Bürgerschaft von Riva befindet sich ob dieses Vorkalles in ungeheurer Aufregung; die Officiere wären beim Verlassen des Lokals von der Menge fast gelyncht worden, wenn mcht die Polizei zu ihrem Schutze herbeigeeilt wäre. Die angesehensten Einwohner von Riva haben Tags darauf ihre Karten bei Heigel abgegeben und der Bürgermeister hat ihm einen Besuch abgestattet und ihm sein lebhaftes Bedauern wegen des Geschehenen ausgedrückt. Der Bahnhofs-Jnspek-ior ist vorläufig vom Amte suSvendirt worden und hat eine Urlaubsreife angetreten; ' gegen die Officiere wird kriegsgerichtlich eingeschritten ' werden. Der Vorfall hat noch ein blutigesNachspiel gehabt. Wie nämlich aus Trient berichtet wird, hat dort dieser Tage in der Rocca-Kaserne zwischen einem Oberlieutenant und einem Hauptmann ein Säbelduell stattgefunden, in welchem beide Officiere verwundet wurden. Anlaß dazu sollen mißbilligende Aeußerungen des Hauptmanns über das Benehmen der Oberlieutenants in der Heigel-Affaire gegeben haben. GrafHerbertBismarck ist als Heinefresser erkannt. Wie bekannt .hatte sich Kaiserin Lisabeth von Oesterreich seinerzeit ausdrücklich bereit erklärt, die Ausführung des Düsseldorser Heine-Denkmals durch Uebernahme der Restkosten zu ermöglichen. Dieser Schritt hatte damals das größte Aufsehen hervorgerufen und wahrscheinlich auch die politischen Kreise in Bewegung gesetzt. Als Kaiser Wilhelm das erste Mal nach seiner Thronbesteigung nach Wien kam unmittelbar nachdem 'der Entschluß der Kaiserin bekannt geworden , war es, wie jetzt bekannt wird, Herbert Bismarck, der die Kaiserin bestimmte,' ihre Zusage für Düsseldorf zurückzuziehen. Mso hat Graf Herbert doch einen diplomatischen- Erfolg aufzilweisen. In einigen Lokalen Berlins besteht eine Trinkgeld-Danksage-Ordnung". Beim Engagement wird den Kellnern die Höflichkeit gegen, die Gäste zur besonderen Pflicht gemacht und ihnen eingeschärft, daß sie nach erfolgte? Zahlung sich vom Gaste durch ein einfaches Danke" zu verabschieden haben. ' Gibt es 5 Pfennig Trinkgeld, dann muß ein Danke ergebenst" . erfolgen, gibt es 10 Pfennig, ein Danke gehorsamst". Der Fall, daß ein Gast mebc als 10 Pf. gibt, ist nicht vorgesehen, wahrscheinlich werden d!e Kellner dann eine längere Dankrede ehalten müssen, und bei 50 Pf. dürften Worte nicht mehr ausreichen, es .tritt dafür vermuthlich Kniefall und Handkuß ein.' Nun wissen die Gäste, wie sie es anzu-' fangen haben, um immer ergebensten" oder gehorsamsten" Dan einstecken zu können. Aber trotzdem wird es noch diele Kellner geben, die 5 Pf, Trinkaeld als etwas Selbstverständliches, also, ohne ergebensten" Dank hinneh-' men.' Eine heitere Scene hat sich dieser Tage während der Vorstellunz im Stadttheater in Charkow in Russisch-Polen zugetragen, welche bald ernste Folge nach sich gezogen hätte. Es wurde eben ein bekanntes Drama aufgeführt. ' Die Schauspieler waren rr.ii dem zweiten Akte bald zu hnde, cIVc;r?. 2-5 r::srät:t -fcis Thäter

7am. um iyren Sperrsitz einzunchmen. In der Hast vergaß sie den Sitz herunterzulassen und setzte sich mit großem Applomb auf den Fußboden, wobei sie einen durchdringenden Angstschrei ausstieß. Im Nu entstand eine

Vanik im Saale. Alle Schauspieler, die Feuerwehr, die Arbeiter hinter den Kulissen drängten sich cmf die Buhne, im Hause hörte man 'schon Feuer!" rufen, ein Theil des Publikums stürzte zu den Ausgangsthuren, mehrere Damen fielen in Ohnmacht und es wäre zu einer Katastrophe gekommen, wllrden nicht einige Besonnene das Orchester aufgefordert haben, zu spielen. was auch beruhigend einwirkte. Nachdem auch die heitere Ursache des Schreckens aufgeklärt wurde, konnte die unterbrochene Vorstellung fortgesetzt werden. aber aus Wunsch des Publikums wurde das Stück von vorne begonen. Die freie Pflege von Geisteskranken wird nach längeren Verhandlungen in der Nähe von Lüttringhausen eine neue große An stalt erhalten.- Ein vorzüglich gelegener Grundbesitz von 144 Morgen Umfang mit schöner .Eichen- und Fichtenwaldung wurde zu dem Zwecke erworben; die nöthigen Mittel zum Bau werden aus der rheinischen Prorinzialkasse bis zum Betrage von 500,000 M. als Darlehn gewährt. Der Landesdirector hat sich ein weitgehendes, erschöpfendes Aufsichtsrecht über die Leitung gesichert und bleibt berechtigt, seinen Vertreter zu allen Verathungen mit Stimmrecht zu entsenden. Den Betrieb selbst wird der kvangelischö Verein für innere Mission in die Hand nehmen. .Man rechnet zunächst auf 200 Pfleglinge beiderlei Geschlechts und hofft mit ihrer Aufirahme am 1. April 1896 beginnen zu können. Unter dem Vorsitz des Com mercienraths Conze in Langenberg sind znxmzig Herren des bergischen. Landes von bewährtem Gemeinsinn ;u tmm Ausschuß zusammengetreten, am mit Hilfe des Stadtbaura'ths a. D. Alles in Remscheid das Werk zu 'örder. ... . Zu Wetzikon 'in der Schweiz ist der folgende interessante Rechtshandel anhängig gemacht worden. Ein dortiger Butterhändler schuldete einer Vasler Firma für Lieferungen ca. 80 Frs., die sie trotz aller Mahnung und Betreibung nicht erhältlich machen konnte. Zur endlichen Realisirung der Forderung kam die Firma auf den Gedanken, unter anderem Namen mit ihrem- Schuldner wieder in Geschäftsverbindung zu tret:n und es gelang selbstverständlich der Firma, eine Lieferung zu erzielen, die, wie bei neum Kunden ususgemäß, unter Nachnahme des Betrages effectuirt wurde. Derselbe kam mit einiger Mühe zusammen,- denn der Krämer war stets in etwas bedrängter Lage und als die Sendung erfolgte, löste derselbe den Betrag ein und öffnete die Kiste, um gleich einige Kunden mit frischer Butter zu bedienen. Groß war aber sein Erstaunen, als er statt Butter sorgfältig inStroh eingewickelt: Steine vorfand nebst ei nem Schreiben, das ihn über die fonderbare Sendung aufklärte, d. h. die Mittheilung der Basler -Firma, daß sie auf diese Weise ihr Geld zu erlangen suche, schließend mit einer, freundlichen Empfehlung und der Zusicherung, daß fernere Aufträge bestens effectuirt werden würden etc. Der dupirte Händler will sich nun aber diesen originellen Geschäftskniff nicht gefyllen lassen und hat durch einen Advokaten beim Gericht Klage erhoben. Oö die Handlungsweise des, Basler Hauses unker den Begriff Betrug fällt und welche Folgen die fal sche Declaration auf dem Frachtbrief und der neue Jnkassomodus haben w'.rd. darüber wird noch nichts berichtet. Merkwürdige Energie hat kürzlich die erst 5 1-2 Jahre alte Adele Kretschmar. Tochter eines in dem Wiener Vororte Währing wohnhaften Buchbindergehilfen entwickelt. Das Kind wurde von einem Frauenzimmer von Hause fortgelockt und an einer einsamen Stelle nahm die Fremde der Kleinen die goldenen Ohrringe aus den Ohren. Der alte Spaß, der aber diesmal für die Diebin rasch ein schlechtes Ende nahm. Das Kind muckste nicht; es war . während des Diebstahls kein Mensch zugegen und so fürchtete es mit Recht, als schlechten Ersatz für die Ohrringe noch Schläge in den Kauf nehmen zu müssen. Kaum war die Prozedur vorüber, so suchte die Diebin das Weite; die kleine Adele lief aber nicht, wie dies sonst der Fall, weinend nach Hause, sondern sie heftete sich der Frau unbemerkt an die Felsen und verfolgte sie. ohne zu ermüden, 'durch mehr als sechs Stunden! Dann erst bot sich dem Kinde Gelegenheit, die Diebin anhalten und verhaften zu lassen. Alles Leugnen der Frauenöperfon, in der man auf der Polizei die be--reits abgestrafte, aus Preßburg gebürtige und landesverwiesene 28jährige Handarbeiterin Anno Gägo erkannte, .half nichts, da man die Ohrringe deS KindeS in ihrer Tasche fand. Stolz wie eine Spanierin eilte die kleim Adele mit den wiedereroberten Ohrringen nach Hause, während' die Dieb? dem Landesgerichte eingeliefert wurde. - Wenn die kleine Adele diesen energischen Klugheitszug weiter entwipelt, beglückwünschen wir schon heute - ihren dereinstigen Gatten. Herr Griffith, Repor. ter des Pearson Weekly" in London, ist eben auf einer Weltumsegelung begriffen und gedenkt die rund 34.000 Kilometer sänge Route, in 65 Tagen zurückzulegen. Jules Verne um drei Nasenlängen' geschlagen!" so wird lHerr Griffith ausrufen können, wenn er von dieser Vergnügungsfahrt, die eine unausgesetzte -' stündliche : Vorwärtsbewegung um 22 Kilometer erfordert, nach London zurückgekehrt sein. wird. DaS Reisebureau von Cook & Son hatte berechnet, daß die Fahrpläne der verschiedenen T.-an'-rt2:sells7.ft:nL:u:r Uxzxth lar-

Viele ahnliche Falle. -S'lBanuc tollt 3cl Jabre litt ich an einem Magenlelden. ich gebrauSte 7 mehrere Aerzte, aber ohne Erfolg, wurde jedock durck den Gebrauch ron Dr. August König's Hamburger Tropfen wieder Vollständig heraepellt. Bertha Woolfe. Stockton, Cal.

BllltkrankbelteN. Peint iunc ZcättT & litt an Hautsusschlag, die ,,7 V l tirt 5lge von Blutunreinigkeiten waren, tch probirte verschiedenes ohne Erfolg. Als das erfolgreichste Heilmittel erwies sich Dr. August König's Hamburger Tropfen. G. F. Engelhardt, Jefferfrnville, Ind. lind erd auliözkeit 'it längerer Zeit litt ich an UnVerdaulichkeit, keines ber angewandten Mittel wollte mir belfen. bis ich Dr. August Konig's Hamburger Trovfen nabm. Diese Tropfen stellten mick in kurzer Zelt wieder her.-Christian Leyhe, 2016 Orleanö-Straße, Baltimore, Md. öeö erleiden Längere Zeit litt ich an einem Leberleiden und ßebrauckte die. i leö ohne Erfolg, bis mir schließlich Dr. August König'S Ham burger Tropfen vollständige Heilung brachten. Frau Carvline Weise, 127 Lake. Straße, Cleveland, Ohio.

monlren, wie seit JaHren vorher unv auf Jahre hinaus nicht wieder, und daß durch . die Anschlüsse ein bisher unerreichter Weltumsegelungs Rekord geschaffen werden könnte. Die genannte Wochenschrift will nun diesen Umstand ausnützen und hat Herrn Griffith, dem Cook's Agenten auf feiner ganzen Reise zur Verfügung stehen werden, am 12. März um '11 Uhr Vormittags eingeschifft. Fahrplanmäßig erreichte derselbe am 14. März Neapel, wo er . sich sofort an Bord des Sachsen" vom Norddeutschen Lloyd begab, um die Weiterreise nach Fokohama anzutreten, Ankunft daselbst am 18. April. Am 19. April, Morgens, erfolgt die Weiterreise mit einem Canadian PacificDampfer nach . Vancouver, Ankunft dort am 2. Mai. Am selben Tage noch wird die Reise mit dem atlantischen Expreßzuge durch Canada nach Montreal und von da ohne Aufenthalt nach New York fortgesetzt. Ankunft daselbst am 8. MaiVund sofortige, Weiterreise an Bord des Dam pfers New Vork" nach Southampton. Die Ankunft in London ist für den 16. Mai d. I. berechnet. Vor d e m Hamburger Schöffengericht stand dieser Tage unter Anklage der Vierverfälschung der Wirth des dortigen Circus Renz mit sechs Kellnern. Die Angeklagten waren geständig, das Vier, das ste w'ährend der Vorstellungen in Seideln zum Verkaufe herumreichten, soweit es unverkauft geblieben und schal ge worden war. durch Bierspritzen, die sie in den Taschen trugen, ausgefrischt und ihm dadurch den falschen Anschein frischen Bieres gegeben zu haben. Nach der Versicherung des Wirthes sei dieses Verfahren, auf Bahnhöfen und rn Theatern üblich. Es ist nunmehr als strafbar erklärt worden, da das Hamburger Schöffen gericht den Wirth zu 500 M., seine Kellner aber zu je 30 M. Geldbuße wegen Vergehens gegen dasNahrungs mittelgesetz verurtheilte. In den Ent scheidungsgründen wurde betont, daß m dem Ausspritzen d;s schal geworde nen Vieres mit den von den Kellnern in den Taschen getragenen Bierspritzen eine ekelerregende Fälschung deS Vie res zu erblicken sei. Der Zweck des Nahrungsmittelgesetzes sei nicht nur, die Verschwelgung der Verschlechte rung eines Nahrungsmittels zu . bestrafen, sondern ' es solle auch eine scheinbare Verbesserung, durch welche eine eingetretene Verschlechterung ver deckt werde, geahndet werden. Wie die Kinder werden im Fürstenthum Reuß j. L. erwachsene Deutsche behandelt, wenn ste lustig und vergnügt sein wollen. Es ist nämlich in besagtem Fürstentum eine neue Tanzordnung erlassen worden, nach welcher Sonnabends 55anzbelustigungen (auch 'private) m Zukunft mcht mehr stattfinden sollen. Eine Ausdehnung der öffentlichen Tanzbelustigun aen über 12 Uhr Nachts soll nur unter ganz besonderen Umständen zulässig sein. Das Tanzgeld wird nicht fizirt; das Eintrittsgeld, darf 50 Pf. nicht überschreiten.. Jünglinge unter 17. Mädchen unter 16 Jahren dürfen selbst in Begleitung ihrer Angehörigen den Tanzsaal nicht betreten. , Für den dürch ein Abzeichen kenntlich zu machenden Aufsichtsbeamten sind zur Gemeindekasse mindestens. 1.50 Mark zu erleaen. Eine Stunde nach Schluß der öffentlichen Tanzbelustigung haben die Gäste den Saal zu verlassen und der Wirth das Lokal zu schließen. Tanzbelustigungen von Vereinen,' Korporationenetc. dürfen nichtöffentlich bekannt - gemacht werden; ..bei.. Vertrauen genießenden" Korporationen kann dies aber ein- für allemal bewil liat werden. ' Bedenken Sie, ba$ die Wiöconson Central Bahn unbedingt daö Zutrauen deö Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie . zwischen Chicago, Milwaukee, 2t. Paul, Minneapoliö und .dem Nordweften. ist .und, fernerhin als die Pullman , Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Platzen am Superior See angesehen wird. Bedenken Sie ferner daß die Wiöconfin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr Geschäftsplatze erreicht als irgend eine andere Linie im Nordwesten, daß der Speisewagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft als. Raten, Routen, wenden Sie sich an den nachiien Ticket Agenten oder an , 3aS. C. Pond, Gen. Pass. Agent, Milwaukee WiS. XffcpxiainatEso'TI nn Saloon u; Billiard-Hall 5!o.S2 Oft Washington 0tr. I o h n iy c i l a üj c r ,

Marktbericht.

Wholksale.Preise. Sroceriek. Zucker: Harter Z5.24. Guter gelber $3.&1. Kewöbnl. flflfeer 3 Krt Kaffee: geröst. Banner, Lion und Java a i. 7oc (in ou Psv vaaen) Capital 23c Pilot 23c Meist 22c Brapl 22c Getr. Aepfel 7c Pfirsiche 14c Coriinhen 5c Pflaumen 7c AprikosenSc Früchte und Gem üse. Aepfel per Faß $6.00 Citror en Per Kiste $3.50 Orangen per Kiste $2.50 Kraut ver Faß $2.00 Zwiebeln per Faß $3.50 Wen per Faß $1.60 Bobnen ver Busbel 11.80 Kartoffeln per Bushel K0c Süß.Kartoffeln per Faß $3.50 Mehl. Winter-Weiz?n pat. $4.00 Frühjahr.Wetn pat. $4.00 ' Wu ter extra $2.50 . GewöhniicheS $l.73 Roagenmehl $3 10 Hafergrütze $5.75 Butter, Eier und Geflügel. Butter, ftische Couniry l0c. Eier, frisch, per Dutz. V c Leb. Geflügel: Hühner 6c. per Pfund; Spring tzhlckenS 6c; Häbne 3c; Turkcy Sennen 7c: Enten 6jc: Gänse 54.80 vn Dutz. Dr. C. N. Schaefer, jSrzt und Chirurg, 0. 430 Madison Avenue, nahe Morris Str. Sprechstunde : 8 9:so Uhr Morgen, 1-4 Nlzr achmittag. 7- Uhr Abend. TelevbonL82. C. C. Gneuts, Deutscher Zahn-Aizt, Ro. 8$ Nord Pennsylvania Str. 9 a wird ins Wunsch aaeadt. Dr BurShardt, Deutscher Arzt. Offtee und Wohnung: io. 382 Süd Meridian Str. Offtce-Etunde : 8bi9 Uhr orm. l lil I Uhr Nachm. 7 bi Uhr bd. Sonntag 9 vormittag. Telephon 80. CILL8. G. MUELLEIi, Deutsche Apotheke. Nachfolger von W. W. Scott. Zlo. 667 . Dirginin jövenus. Ecke Coburn Str. Telephon 1747. Nachtolocke an der Eeitentbüre. Relte Taal and Nacht lorafältia gefüllt. ttretbtteferuna. Dr. A. Sutclisse, lefchasttat sich auschließltch mit vnndärztlichen fallen und mit Geschlechts und Nrinkrankhetten. o. 5 Ost mattet Strafte Officetunden : bt 10 Uhr orm. S bi t Shr Nackm. Sonntag aulgeruzmmen. Zelt ,tz V41. Dr. PFAFP, Office: 134 Nord Pennsylvania Str. Offtee-Stunden von 3-4 Uhr Nachm. No. 425 Madison Avenue. , Stunden von 1011 Uhr Vor. Wohnung: l97N.labamftr. .Scke Bermontftr. - Ttlmlan ) im . Telephon, j Wohnung g. Br. Wagner, Office : Zlo. 60 Qsl Ohio Str. Office-Stnnde : 9 10 Uhr ormtttag. Uhr Nachmitta. ... ohnnna : cke Vadway v Ltrol &. Telephon 818. Dr. I. Bühler, Deutscher Arzt. Office und Wohnung: 337 Süd Delaware Straße. SfftceStunden: 8 Uhr Borm.z 1 8 Ul.r ach.: 7 9 Ubr Abend. Telephon 1448. HOWARD'S Dampf , . Teppich Reinigungsanstalt Ecke' St. Clairstr. L Canal. Tepplke prompt gereinigt, wieder nie neu hergeiildlet und pelegt auf kurze Not,j bin. Tepviche werden reparlrt xd oh stttbare Na5r angestückelt. Teppiche gegen Motten sicher eingerastt. ' - Televhrn Sl. - Die feinsten Weine und Liquore, - zu den billigsten Preisen - hei cUC3'CBCD"nD JSIDSg 05 Oüd Oilööare (Ztr. Celetira l0. - ' ' P".?. !!i:fnu?.z r ci3

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