Indiana Tribüne, Volume 17, Number 214, Indianapolis, Marion County, 23 April 1894 — Page 2
Mdiana MßKüne.
fZtf-JCL ! HL lL i . -t. Täglich und Sonntags. Die tZgliche .Tribüne- koyrt durch den TrSge, NEentI per Woche, die SonntagS,Tribüne Cents per Woche. Beide zusammen IS SentI oder LentS perMonat. Per Post zugeschickt in Vor auSdezahlung 'per Jahr. Office : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 23. April 1894. luS Onkel Sam'S Kasstnvu. DaS größte Portemonnaie, welches schon in dem bekannten Berliner Gassenhauer besungen worden ist, hat unser Onkel Sarn. Seine Einkünfte sind riesig, allein die Armee der NichUn und Neffen, welche ti zu nähren und zu kleiden hat, von dem Taschengelde ganz zu schweigen, wird mit ten Einnahmen prompt fertig und würde noch eine gute Portion mehr verschlin gen, wenn der Congreß den Brodkorb allzu niedrig hängen würde. Onkel Sani hat außer seinen Einkünften auö den Steuern und Zöllen verschiedene Einnahmequellen, welche meistens nur geringe Beachtung finden. Wer sich aber mal der Mühe unterziehen will, die Ausweise des Schatzamtes, welche ca. 1500 Seiten umfassen, zu durchstöbern, wird in denselben recht interessante Mittheilungen finden. Alle finanziellen Transactionen des Departements treten dort in entsprechenden Angaben zu Tage, gleichviel ob einer unserer Marine-Zahlmeister auf den Freundschafts - Inseln einen Check zur Bezahlung für Wasser und Proviant ausgestellt hat oder in New Orleans eine Lady of Color" zum Scheuern der Fußböden des Zollhauses gemiethet worden ist. Am interessantesten sind die Ausweise über die unter dem Titel Ver-schiedenes-gebuchten Einnahmen. Diese fließen aus gar verschiedenen Quellen. Da gibt es Vermächtnisse patriotischer Bürger zur Bezahlung der Nationalschuld. Zahlungen von Soldaten für verlorene Handbücher, sogenannte Gewissensgelder und eine Kopfsteuer für Todte. Nach Ausweis des Schatzamtsberichts für das Jahr 1893 bezifferte sich die unter dem Titel verschiedenes" gebuchte Gesammteinnahme auf $3,651,328. 52. Unter diesen figuriren als die größten Posten die Gebühren für Patente mit $1,295,315.55, die Circulationssteuer der Nationalbanken mit $1.392.623.03 und der Erlös aus dem Verkauf des alten Zvllhausplatzes in Pittsburq. Pa.. mit $433.500; der Rest von $529.831.64 vertheilt sich auf 45 verschiedene Posten. Der sogenannte Gewissensfonds ist nur mit $1798.76 creditirt, woraus, erhellt, daß es in unserem großen Lande nur wenig Leute gibt, welche der Stachel des Gewissens so lebhaft kitzelt, daß sie Gelder herausrücken, um welche sie einst den guten Onkel Sam beschummelt haben. Demnächst fällt ein Posten von $970 auf, welchesGeld amerikanische Rheder für Todesfälle, die auf ihren Schiffen vorgekommen sind, bezahlt - haben. Es mag befremdend erscheinen, allein es ist eine Thatsache, daß Onkel Sam eine Steuer von $10 für jeden Bürger erhebt, der auf hoher See unter den glorreichen Sternen und Streifen stirbt. Dies geschieht, um die Rheder zu veranlassen, für möglichst gute ärztliche Behandlung u. s. w. zu sorgen. Der kleinste Einnahmebetrag im Jahre 1893 war ein Dollar und zwar wurde derselbe als Miethe für gewisses Eigenthum bezahlt, das unter dem Binnensteuer - Gesetz erworben war. Nächst diesem war der niedrigste Betrag $1.01 an Zinsen für $33.90, iTien Theil eines United States Bond des Indianer Trustfonds. Für Arbeiten, welche in R:gierungs-Werk-siätten für Privatpersonen geleistet waren, wurden $4.50 vereinnahmt. Soldaten der Bundesarmee bezahlten für verlorene Handbücher $4.70 und $63.50 waren eingegangen fürSchlüssel von Brieskästen in verschiedenen Postämtern. Wer in einem Postamt einen Briefkasten miethet, muß nämlich einen Dollar für den ihm übergedenen Schlüssel depomren und büßt dieses Geld ein, wenn er beim Aufgeb:n des Kastenä den Schlüssel nicht abliefert. Auch als Gläubiger einer verkrachten Bank, und zwar der Exchange National Bank vonNorfolk, Va., figurirt Onkel Sam. In derselben hatte er Geld, das dem National Home for Disabled Volunteer Soldiers" gehörte, depönirt und auf seinen Antheil an der im verflossenen Jahre bezahl ten Dividende' waren $506.5G entfallen. Der Yellowstone National Park hat eine Einnahme von $1348 gebracht und aus dem Verkauf von Gebäuden de3 ' aufgegebenen Fort Bridger, Wyo., wurden $1222 gelöst. Aus Obigem erhellt, daß das Sla senbuch Onkel Sam's eine Fülle int:ressanter 'Angaben enthält. Gemewnühiseö. UnreZnr Teint. Dieses von allen Frauen als Scheckgefpenst gefürchtete Uebel rührt meistens von schlechter Verdauung her. In früherer Zeit wurden Rochelle Salts" als Purgativ-Mittel vielfach angewendet, und zwar pflegte man durch neun Tage jeden Morgen einen Theelöffel voll in kaltem Wasser aufgelöst zu n:hmen,dann nach einerPause von einer Woche, wleder den Gebrauch durch weitere neun Tage fortzusetzen. Heute wird für denselben Zweck Harthorn" Wasser empfohlen, und zwar soll davon deS Morgens auf nüchternen Magen eine Pintflssche getrunken werden. Wenn die Pausen zwischen dem ersten und zweiten Glase Wasser durch einen hübschen Spazierganq ausgefüllt werden, wird daö die Wirkung erheblich fördern. Waö. .die Diät an.betrifft.o
empfiehlt sich Enthaltsamkeit' V6n stärk gewürzten Speisen, Käse und Pickels aller Art. Schadhafte Möbel. Beim Hausreinigen bemerkt das Auge der sorgsamen Hausmutter nicht selten
mit großem Mißbehagen abgestoßene Stellen an Möbeln und Rahmen. Abgestoßene Stellen an Möbeln werden durch Holzbeize wenigstens braun; wenn auch die Politur selbst sich nicht dadurch ersetzen läßt. Flecken auf der Politur verschwinden durch eine Mischung von Leinöl und Spiritus, mittelst eines Leinenlappens verrieben oder durch Benzin. Lackirte Möbel erhalten durch Ueberstreichen mit Bernsteinlack neues Aussehen, gewichste, mit in Benzin aufgelöstem Wachs, das man nach dem Trocknen glänzend bürstet. Abgestoßene Stellen an Goldrahmen bestreicht man mit einer Mischung von Goldtinctur und Goldbronce. Ein eigenartiges Brot stellt man in Paris und London her. Man reinigt nämlich die Linsen so gut als möglich, mahlt sie und verbackt das - Mehl mit einem kleinen Zusatz von süßem Mandelöl. Der Zusatz von solchem Oel wird schon seit JahrHunderten in Asien bewerkstelligt, wodurch das Brot einen besonders lieblichen Geschmack erhält. Die Linse ist als ein vorzügliches Nährmittel schon längst bekannt, aber durch andere in die Mode gekommene Artikel wieder in den Hintergrund gedrängt worden, was leider sehr zu bedauern ist. Regenwürmer in Gärten. In gut gedüngten Gemüse- und Blumengärten sind die Regenwürmer in Unzahl vorhanden. Um sie abzufangen, stößt man einen Spaten oder eine gerade Schaufel zwischen den Pflanzen senkrecht w die Erde und rüttelt etwas an dem Stile hin und her. Die Regenwürmer kommen dann in ziemlichem Umkreise au5 dem Boden gekrochen und sind m einem Gefäß leicht zu sammeln, indem man sie mit der Hand aufnimmt. Den Hühnern bringt man damit eine ergiebige Nahrung und Delikateesse. Wird ein Beet regelmäßig auf diese Weise abgesucht, so fängt man binnen einer Stunde eine ganz unglaubliche Menze kleiner und großer Wärmer und hat vor ihnen gut ein paar Wochen Ruhe. Befestigung des Linol e u m s. Man schneide die zu legende erste Bahn so, daß die Enden nicht an die Wände der Möbelstücke anschließen. Darauf hefte man die Mitte der Bahn über die Breite mittelst einiger Drahtstifte fest, um daö Verschieben zu verhindern; dieselben dürfen aber nickt ganz eingeschlagen werden, damit sie später leicht wieder entfernt werden können. Dann rolle oder schlage man das eine Ende der Bahn bis an die Stifte zurück, bestreiche die Rückseite, von der Hälfte ausgehend, mit Kleifter, drücke den bestrichenen Theil auf dem Fußboden durch sanftes Daraufherumtreten fest, bis derselbe recht glatt aufliegt und befestige die Enden und Nähte mittelst kopfloser Drahtstifte, alle 2 1-2 bis 3 Zoll einen Stift. Die andere Hälfte behandelt man, nachdem die vorerwähnten größeren Drahtstifte entfernt worden, ebenso und verfahre in gleicher Weise mit den übrigen Bahnen, dabei beachtend, daß das Muster' genau paßt. Wenn gut gelegt, ist die Naht selbst bei unbedruckter Waare kaum zu sehen. Der Kleister wird aus reinem Roggenmehl und Wasser bereitet und mit etwas venetianischem Terpentin versetzt, derselbe muß ganz dick und zäh zur Verwendung kommen, wenn auch daS Bestreichen dadurch mühsamer ist. Dünner Kleister bindet nicht genügend und verursacht leicht Wellen und Blasen im Linoleum. Für Blumenfreunde. Eine einzige Blume, der man erlaubt, zu reifen oder Samen anzusetzen, erschöpft die Kraft der Pflanze mehr, als es ein Dutzend neuer Knospen thut. Man soll daher so viel als möglich die Blumen abschneaden, ehe sie zu welken beginnen. Man schmücke damit die Zimmer, sende den Freunden, die keine Blumen haben, Sträuße. Es wird sich dann bald herausstellen, daß die Blumen sich mehren, je mehr man deren abschneidet. Namentlich sollen alle Rosen, die welken, abgeschnitten werden, damit die Kraft in den Wurzeln bleibt und neue Wurzeln für das nächste Jahr treibt. Auf Rosengebüschen soll man nie Samen reifen lassen. Zuckerflecke zu entfernen. Um Flecke auS lichter Seide, metallfarbigem Plüsch und dergleichen zarten Stoffen zu entfernen, die durch Zucker, Sekt und dergleichen entstanden sind, gibt es ein einfaches Mittel, nämlich destillirtes Wasser. Man nimmt ein reines Leinenläppchen oder Schwämmcken und reibt die fleckige Stelle so lange mit dem destillirten Wasser, bis der Fleck verschwunden ist; auch Graphit- und Bleistifte hat man schon da mit herausbekommen, leider nie Farbenund Fettflecke. ' EineFliegenfalle, ebenso einfach wie billig und nicht so unangenehm im Anblicke wie die sonst gebräuchlichen oder wie die Leimruten. ist die von C. Glm in Glasgow, die dadurch erhalten wird, daß ein Stück dünne Pappe oder starkes Papier wie ein Kästchen gebogen wird. Oben bekommt dasselbe einen oder mehrere Ausschnitte, und ehe man das Papier zusammenfalzt, wird die ganze Innenseite mit Fliegenleim bestrichen, an dem . die hinemkriechenden Fliegen hängen bleiben, ohne daß die Falle, wie gesagt, einen unsaubern Anblick gemährt. Karthäuser Ome l e t t e. Man verrühre vier Eßlöffel süßen Rahm mit vier Eidottern, fein geschnittenen Schnittlauch und Salz und gebe den Schnee von vier Eiweiß' dazu, gieße die Mafe in he.e Butter und stelle sie über einen Dreifuß in den Ofen (Röhre), stürze bt Omelette, wenn sie schön gelb ist, auf eine erwärmte Schüssel und servire sofort. iln Kaufe Muüo's Oel! Osdanns iCizsr,." .....
Vom In ande. Zum Vergnügen einen Distanz ritt unternommen hat Harry La Verne. Derselbe, legte den Weg von San Francisco nach Galveston, Texas, etwa 2184 Meilen, in 92 Tagen zurück. Die Kleider eines 6 Jahre alten Kindes Joseph Weicherts, eines deutschen Bürgers in Fairbury, Jll.. entzündeten sich, während es neben einem im Hofraume hinter dem Hause seiner Eltern brennenden Feuer spielte. Bevor Jemand zu dem Kinde gelangen konnte, war es vollständig in Flammen aebüllt und so schwer verbrannt, daß
es bald Sarauf unter schrecklichen Schmerzen starb. Frau Campbell in Dogwood Ridge, 20 Meilen südwestlich von Charleston. Mo., starb in ihrer Wohnung den Feuertod. Ihre Kleider geriethen in Brand, als sie einer osfenen Feuerstelle zu nahe gekoimen war. In einem anstoßenden ZVmer waren zur Zeit zwei Männer; der. eine lag im Sterben und der andrre pflegte denselben. Als die brennende Frau schrie, glaubte der eine der ' Männer, es geschähe aus Schmerz über den Sterbenden und beachtete es weiter nicht. Eine schnelle Vergeltung hat einen 18jährigen Schurken Namens Charles Lousferd in Ford's Crossing, Ky., erreicht. Er war nach einem abscheulichen Angriffe auf ein 13jähriges Mädchen von der Polizei des Dorfes verhaftet worden, wurde aber auf dem Wege zum Polizeirichter von dem Bruder seines Opfers'. Lowrie Thornton, niedergeschossen und getödtet. Für dm Rächer der eigenen Schwester herrscht die größte Theilnähme unter der Bevölkerung, und er wird freigesprochen werden. kürzlich Abends würd: cuf dem Rasenplatze vor dem William Strange'schen Hause in Paterson, N. I.. eine Bombe gefunden, deren Inhalt von dem New Iorker Chemiker Jobn Pennington untersucht worden ist.' Die Untersuchung ergab, daß der eiserne Cylinder Dynamit enthielt. Der Sachverständige legte eine Kleinigkeit davon auf ein Brett und zündete sie mit einem brennenden Zündholze an. Der Stoff entzündete sich mit lautem Knalle und zersplitterte seine Unterlage. Vermuthlich wurde die Bombe während eines kurz vorher wüthenden Unwetters unter Stranges S 5 lafsrubenfenster gelegt, daS Feuer der' brennenden Zündschnur, aber vor dem damals herrschenden Regen aus. gelöscht. Der jungeFarmerMoore Baker in Franklin Park in New Jersey harte am 1. März die beiden Neger Willard Thompson und Henry Baker in seinem Hause mit derselben Azt erschlagen, mit der sie kurz zuvor seine Frau und sein Kind ermordet hatten. Durch die Erinnerung an diese Blutthaten ist ihm der Aufenthalt in seinem Hause derartig derleidet orten, daß er sein gesummtes bewegliches Vermögen veräußert und seinen Wohnsitz nach Ashbury Park verlegt hat. wo er einen Leihstall betreiben wird. Für sein HauS einen Käufer zu finden, ist ihm noch nicht gelungen. In Franklin Park befinden sich gegenwärtig nur noch wenige Negerfamilien. , nachdem die Law & Order League mehrere übelberüchtigte derartige Familien aus dem Ort vertrieben hat. Vor Richter Veach in der Supreme Court in New Fork wurde mulich die Haftentlassung des im Ludlowstr. Gefängniß befindlichen Franz Himmel be-antragt. Derselbe wurde eingesperrt, weil er es unterlassen hatte, die seiner Gattin in dem von ihr angestrengten' Scheidungsprocesse zugesprochenen Alimente zu zahlen. Frau Himmel, die sich mittlerweile mit ihrem Gatten ausgesöhnt hatte, verständigte ihren Anwalt Miles Rosenblauth, daß er die Klage zurückziehen solle, doch erhob dieser Anwalt Einwand st'cjn d,O JrnlassungZb:fehl, indem er geltend machte, daß er im Falle von Himnulö .Freilassung sein Honorar nicht eintreiben könne. Der Richter meinte hierzu entrüstet: Also Ihnen zu Liebe soll ich den Mann m Hast belassen,' ich glaube nicht, daß ich Ihren frommen Wunsch erfüllen werde Er behielt sich schließlich die Entscheidung vor. Der sogenannte mexikanische Heilige Don Pedrito hat in San Antonio in Texas seine Wundersurrn fortgesetzt und einem vollen halöenTausend von der leidendenMenschheit Rath ertheilt. DaS niedrige HauS, in welchem der moderne Heilige sein derzeitiges Heim aufgeschlagen hat, war von ungeheueren MenschenMassen auS allen Klassen ver Bevolkerung belagert. Die Zahl der am Nachmittag Erschienenen belief sich auf volle 3000 Menschen. Wunderbare Heilungen werden, zu Dutzenden gemeldet und unter den also Geheilten befinden sich Leute auS den besten Gesellschaftsklassen -der Stadt. Sogar ein angesehener Arzt, der seit lange mit einem chronischen Leiden behaftet war, hat vor drei Tagen bei Don Pedrito Hilfe gesucht. ' Der Wunderheil. künstle? hieß den ungläubigen Arzt den kleinen Finger der linken Hand nach Innen zu beugen und 'er werde unverzüglich geheilt sein. Der Arzt befolgte den Rath und erklärt, daß unmittelbar darauf Heilung ' erfolgt sei. ' . Auf ElliS Island, der Einwanderungs-Jnsel bei New Fork, spielte sich eine recht rührende Scene ab, die schließlich mit einer glücklichen Trauung ihren Abschluß fand. Die junge Bayerin Dorothea Deßler traf am 23. März auf dem Dampfer Stuttgart" hier ein, wurde jedoch zurückgehalten, weil sie' hier zu Lande keine Angehörigen hatte. DaS Mädchen erzählte banal, daß ihr Verlobter Andreas lwtschenreiter ihr auf fcem Dampfer .6mS- folgen werde, n ji hier, ii Nöthen, und infol
dieser' Mittheilung' wurde die Deßler vorläufig noch nicht zurückgesanöt. Unterdessen erlitt der Dampfer Ems" Havarie und wurde nach den Azoren geschleppt, es stellte sich jedoch bei. der Durchsicht der hierher gesandten Passagierliste heraus, daß ein Mann Namens Kutschenreiter sich nicht unter den Passagieren des genannten Dampfers befand. Die Deßler. an deren Angaben man schließlich zu zweifeln begann, sollte nunmehr zurückgesandt werden, als man jüngst endlich unter den temporär zurückgehaltenen EinWanderern des Dampfers Elbe" den Gesuchten entdeckte. Die Freude des schon ganz verzweifelten Mädchens war nun groß, und da gegen Kutschenreiter nichts vorlag, wurdi' das Pärchen, nach vollzogener Trauung entlassen. Die Anklage matzlofer Grausamkeit wird gegen Fräulein Sarah Staley, die Vorsteherin der Volksschule, No. 59 an Leonardstr., nahe Nassau Ave., in Brooklyn von mehreren ihrer Schüler erhoben. Der acht Jahre alte Frank Stechholzer liegt infolge der Mißhandlungen der allzu strengen Schulvorsteherin in der Wohnung seiner Eltern krank darnieder. Sein linkes Bein und seine linke Hand sind infolge der ausgiebigen Bekanntschaft mit dem Rohrstock, welche ihn Fräulein Staley machen ließ, stark geschwollen und mit blutunterlaufenen Striemen bedeckt. Die Prügelstrafe' brachte die gestrenge Dame deshalb in Anwendung, weil Frank nicht gerade genug geschrieben und die Linien nicht immer beobachtet hatte. Selbst als der Knabe zu Boden gesunken war, soll Sarah nicht aufgehört haben, den Stock auf den halbbewußtlosenKnaben niedersausen zu lassen. Auch Thomas Reardon wurde angeblich derselben brutalen Zllchti. gung unterworfen. Ueber Sarahs Brutalität wird jetzt beim Schulrath Beschwerde geführt; die Beschuldigte gibt zwar zu. die Knaben gezüchtigt zu haben, bestreitet aber entschieden, in derart brutaler Weise vorgegangen zu sein, wie die Eltern der Kinder bHäupten. , Vom NuSlande. Ein Stettiner Radfahrer wurde auf der Tour nach Prmzlau in der Nähe von Löcknitz auf der Chaussee von zwei Hirschen überrannt und zu Boden geworfen. Diese Hirsche brachen, voir Hunden verfolgt, aus dem Wald bervor, der von beiden Seiten die, Chaussee einschließt, und sprangen aus der Flucht geaen daS Rad. Kopfüber stürzte der Stahlroß-Dragoner herunter und trug eine bedeutende Wunde am Kopfe davon. Die Hirsche aber entkamen. Der beschädigte Radfahrer mußte sich erst von seinen Sportsgenossen die Wunde verbinden und das auch beschädigte Rad in Ordnung bringen lassen, ehe die Fahrt kortaesetzt werden konnte. Es ist merkwürdig, daß die scheuen, mit dem feinsten Spürsinn ausgerüsteten Hirsche, ihrem größten Feinde, dem Menschen, in so tölpelhafter Weise nahe kommen. Eine entsetzliche That wird auS Heiligenbeil in Ostpreußen gemeldet. Die Besitzerswittwe Arndt auS Kahlwalde nebst deren Sohn haben gestanden, gemeinsam den Mann, bez. Vater erdrosselt zu haben. Anfänglich suchte die Frau den Mord allein auf sich zu nehmen. Nach dem jetzigen Geständniß, theilt der Geselliqe" mit, ist dem Arndt, während er schlief, der Strick um den Hals gelegt und zugezogen worden, wobei der UeberfaU.?.e aufwachte und sich zur Wehr setzte. Auf den Ruf der Mutter eilte der Sohn herbei und hielt die Hände des Vaters so lange fest, bis der Tod eintrat. Den Leichnam vergruben beide auf einem zur Besidung gehörenden Grundstück. Bekanntlichherrschtunin der Landbevölkerung Ost-Deutsch-lands, namentlich Littauens, noch vielfach der Glaube, daß die in den Brüchen erscheinenden Irrlichter die Stelle anzeigen, wo der Löse" seinen Schatz brenne, und daß nur der Mensch diesen Schatz heben könne, der das Licht zu verlöschen vermöge. Solch ein Irrlicht sah kürzlich eines Xbends der Knecht des Besitzers G. in K. im Kreise Labjau in dem neuen Torfbruche leuDen. Niemandem, außer dem Dienstmädchen, mit dem er sich d:?heirathen wollte, sagte er, daß er den Schatz heben gehe, und so trat er denn, bewaffnet mit einem Spaten und einem langen Brett, das ihm zum Betreten des wässerigen Bruches dienen follte, und begleitet von den Segenswünschen des Madchens, den Weg zur Geldbrenmrei" an. Vom Fenster auS verfolgte das Mädchen das Licht, daS auch in der That bald nach dem Weggange des KnechteS erlosch. Nun glaubte es fest daran, daß es dem jun.gen Manne gelungen sej, das Licht zu verlöschen und den Schatz dem Bösen" zu rauben. Als aber Stunde aus Stunde verging und der Knecht nicht wttderkehrte, machte sich das Mädchen auf den Weg nach dem Bruch und bald vernahm es jämmerliche Hilferufe und auf seine Antwort die Meldung, daß der Knecht bss zum Halse im Moore stecke. DaS Mädchen holte nun sofort Hilfe. Nicht ohne Gefahr drang man in den Bruch ein und fand hier den Knecht in der That bis zum Halse im Morast stecken. Mit großer Mühe rettete man ihn, doch ist er fest überzeugt, daß er nicht verunglückt sei, sondern daß der Teufel ihn verfolgt habe". Eine tragische Historie" spielte sich an einem der letzten Nachmittage im Gasthause Zarizyn" in Petersburg ab. Es war dort ein angeheirerteS Pärchen erschienen, das ein Zimmer und e:ne Flasche Cognac verlangte. Die Leutchen zechten und zechten, bis sie bei dem Wunsche angelangt waren, sich gegenseitig das Lebenslicht auszublasen. Er machte ihr den Vorschlag, sie solle sich von ihm erschießen lassen, worauf er sich selbst daS Ende bereiten wollte. Schon zog er c::3, jeinen Nevolver.
doch ste nahm ?ynf das gefährliche Spielzeug fort und fagte: Ich kenne Dich schon. Mich wirst Du todt schießen, und selbst wirst Du weiter leben. . . . Besser ist's, ich erschieße Dich." Meinetwegen, schieß' Du zuerst! gab er zufrieden zur Antwort. Und daS Pärchen traf der Bequemlichkeit halber folgendes Arrangement. Sie legte sich auf die Diele, und er setzte sich vor sie auf einen Sessel, 'worauf er sich die Brust entblößte. Das angetrunkene Dämchen drückte ab, schoß aber vorbei. Das zweite Mal versagte der Revolver, und sie schickte sich an, zum dritten Male den Laus auf die Brust ihres Partners zu richten, 'als die unverschlössen? Thür aufgerissen wurde und die durch den Schuß herbeigelockte fröhliche Kellnerschaar durch Aneignung des Schießeisens das Finale verhinderte. Es stellte sich heraus, daß der lebensmüde Mann ein Postbeamter und die schießlustige Weiblichkeit das Dienstmädchen eines Doktors war. So hatte er zweihundert Rubel Postgelder den Adressaten vorenthalten. Und2 kann es denn keinen wundern, wenn die Beiden, statt in jener Welt" sich wiederzusehenh7er noch ein reinigende's Fegefeuer, die Polizeibehörde kennen zu lernen haben. Die berüchtigtste Briaantenbande Siciliens, die Bande Maurina', wurde durch eine trefflich ausgeführte Operation einer durch M litär verstärkten Carabinieriabtheilung fast vollständig aufgerieben. Der Bandit Mazzala nebst mehreren anderm wurde getödtet, sechs andere gefangen; mehrere stellten sich den Behörden freiwillig. Eine Cavallerieabtheilung verfolgt die Fliehenden. Auf Seite der C?:rabinieri gab es nur wenige Verwundete. Als des Einverständnisses mit den Briganten verdächtig wurde in Caltanissetta ein reicher Gutsbesitzer, Baron Lidastri Piraino, verhaftet. Als der in der Ackerstraße zu Berlin wohnende Kaufmann Hr neulich Nachmittags in seine Wohnung zurückkehren wollte und klingelte, .wurde ihm nicht geöffnkt, jedoch hörte er schweres Stöhnen aus der Stube heraus. H., dadurch ängstlich gemacht, sprengte mit Hilfe von Nachbarn di Thür., Auf dem Fußboden der Wohnswbe fand er nun seine 25jährige Frau besinnungslos, röchelnd und betrunken vor. Ein Arzt, der sofort geholt wurde, constatirte, daß Frau H., an einer starker Alkoholvergiftung lei-' de. Aus einem auf dem Tisch liegend den Zettel ging hervor, daß die Lebensmüde und dies bezeugien auch mehrere geleerte Flaschen große Quantitäten Rum getrunken hatte, um so schmerzlos zu enden! Der Grund zu diesem seltsamen Selbstmordversuch soll der Umstand sein, daß zwei Brüder der H. innerhalb einest Jahres im Säufer-Wahnsinn gestorben sind und daß die bedauernswerthe Frau seit dieser Zeit in Schwermuth verfallen war. Ein deutscher Deserteur Namens Orlinöki auS Bromberg erschien vor einiaen Taaen au? dem Vo-
lizeikommissariat in Vantin bei Paris. Derselbe gab an. auS Men desertirt zu sein, weil sein Unteroffizier ihm eine Ohrfeige gegeben, die er in gleicher Messe erwiedert habe. Der Maire von Pagny sur Moselle habe ihm die Mittel aeaeben, um nach Paris zu kommen. Orlinski wurde von der Militärbehörde für die Fremdenlegion engagirt. Im Stadtwalde von Vuchbolz in Sachsen hat die Frau eines Cartonnagenarbeiters des genannten Ortes ihren beiden Kindern, einem neunjährigen Mädchen und einem sechs Jahre alten Knaben mit einem Rastrmesse? die Kehlen durchschnitten und darauf Selbstmord begangen.' Als man die Unglücklichen fand, war die Frau noch am Leben, während die Kinder bereits durch den Tod von ihren Qualen erlöst waren. Die Frau, welche die schreckliche That wahrscheinlich in einem Wahnsinnsanfalle verübt hatte, wurde nach etnem Krankenhause geschafft, wa'r aber wenige Stunden später ebenfalls eine Leiche. Die Getreuen von Jeder" sind in diesem Jahre in der Lage gewesen, dem Fürsten Vismarck die gewohnte Geburtstagsgabe von 101 Kibitzeiern rechtzeitig übersenden zu. können. Die Gabe wurde mit den folgenden Begleitversen nach Friedrichsruhe gesandt: Wmn Kicwiet kummt, makt wt uns prat To.Vörjahrssaat, Un bidd't um'n moi Jahr, ' Wenn Kiewiet röppt, denkt wien Di Un dankt wie Dt Vör mannig moi Jahr. Wenn Kiewiet leggt, dann griebt wie to , Und grad'leert un wünscht darto ; Di mannig moi Jahr! ' Die Spreewälder sind in diesem Jahre von gewaltigen Fluthen heimgesucht worden. Durch die warme Frühjahrssonne geschmolzen, bewirkten die in der Oberlausitz gefallenen Schneemassen einen so hohen Wasserstand, daß die ganze Niederung eine weite Wasserfläche bildete. Aus dieser ragten nur die einzelnen GeVx fMTW W!- . et i m ! "55 uuiy, vie ocrnreuien aume und Gebüsche hervor. Die etwa 300 Wasserstraßen, m denen dieSprce den Wald durchfließt, waren schwer zu erkennen, und der Verkehr wurde infolgedessen empfindlich gehemmt. In dem nördlich von Vetschau gelege-nen-Dominium Stradow durchbrachen die Wassermassen die Dämme an den Fischteichen des Gutes, und die Fische wurden mit der Strömung in die zahlreichen Wasserarme desSpreeWaldes geschwemmt. Ferner mußten in Spremberg sämmtliche Mühlenund Holzschleifereien an der Spree ihren Betrieb einstellen.- - Auf einem der vornehmen Pariser Boulevards spielte sich neulicy vie loigendeScene ab: Es tritt' zuerst auf der Schauspieler H., der in .Mademoikll; Carabin:." ein- Nollei
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bekannt auf der ganzen Erde, als Heilt
"Mlreumatislnus, Neuralgie, Riickcnschmcrzcn, Wcrftauchungcn,
Bernaulyungcn, Berrenkungcn, Frostbeulen, Hüftenschmcrzen, Quetschungen, Zahn-
,lnrerzen, Branvwnnven, und alle SmerZkn. tivfrfl, ,in 6i,p-rlk
, -7 "tj r MMpkll'VV Wi4fc4 benöthigen. Farmer und Viehzüchter & finden in dem Et. Jakobs Ocl ein unübertreffliches Heilmittel gegen die Gebrechen des ViehstandeS.
Eine Flascbe Ct. JakobS Oel kostet 60 Cts. (fünf Flaschen für $2.00). Ist in jeder Apotheke zu haben.
Tlie Charles A. Vogeler spielt, welche das, Entzücken der gefühlvollen Damen des Boulevards ausmacht. Dann erscheint ein anderer Herr, der den Schauspieler mit seinem Namen anruft und dabei eine freundschaftliche! Geste macht. Der Schauspieler wendet sich lächelnd dem ihm unbekannten Sprecher zu und erhält in diesem Augenblick 'schon einen wohlapplizirten Faustschlag erster Güte in's Gesicht. Hilferufe, Polizei. DerFaustschlagsvender wird arretirt. Vor dem Polizeikommissär nennt der Fremde sich Graf C. ., Richter. Bekennt, dem Schauspieler zwei Ohrfeigen, aber keinen Faustschlag gegeben zu haben. Hat es gethan, weil im Jahre 1878 in Lyon in einem Wirthshause ihm, dem Richter, der Schauspieler wegen einer Dame eine Flasche an den Kopf geworfen hat und durch das Fenster entkommen ist, ehe er von dem Richter ine adäquate Gegenleistung empfangen konnte, da er. der Richter, aber ein gutes Gedächtniß habe,so habe r jetzt daran gedacht.den Schauspieler, den er wieder gesehen, zu züchtigen. Das habe er auch ausqeführt. Entgegnung des Schauspielers: Ja, er Habs dem Richter eine Flasche an den Kopf geworfen, allern erst, nachdem ihm der Richter schon eine Ohrfeige gegeben hatte. Nun werde er einen Revolver tragen, damit er vor derartigen Aggressionen sicher sei. Ein Richter, der Schauspielern auf der Gasse Faustschläge und Ohrfeigen austheilt, und ein Schauspiele?, der sich gegen einen Hüter und Ausleger des Gesetzes mit einem Revolder schützen muh darüber schüttelte der Polizeikommissär den Kopf und fertigte dabei sein Protokoll aus. Das Ende der Burleske wird sich vor dem Friedensrichter abspielen. A l s kürzlich der auö Semlin kommende Eisenbahnzug in den Bahnhof von Belgrad einfuhr, sprang ein Passagier, der offenbar die polizeiliche Paßkontrolle nicht passiren wollte, rasch von einer der Plattformen ab und fiel dabei so unglücklich auf einen Laternenpfahl, daß er das Genick brach und auf der Stelle todt liegen blieb. Bei dem verdächtigen Passagier fand man 4670 Francs in serbischem Gelde und ein Einlagebuch der Semliner Sparkasse, auf 8965 Gulden lautend. Anläßlich der polizeilichen Ag noszirung erkannte man in ihm einen gewissen Trifun Golubowitsch aus dem Dorfe Natara bei Balievo, der wahrscheinlich mit Haiduken in Verbindung stand. Die bedeutender, Summen, die er bei sich trug, dürster jornit aus diesem verbrecherischen Er 'werbe stammen. Er machte den weite: Weg aus dem serbischen Hochgebirge ir das österreichisch-ungarische Gren? städtchen, um den Raub in Sicherhe. zu bringen. JnderPfarrkirche Peter und Paul zu Ostende fand in den letzten Tagen ein Trauergottesdienst für die während der letzten 25 Jahre auf See verunglückten Ostender Fische? statt. Die Kirche war überfüllt. Ein bei de? Feier vertheilter Gedenkzettel führt die Namen von 449 Fischern auf. die von 1869 bis 1894 gestorben sind; 134 hiervon sind auf dem Meere umgekommen. Das ungünstigste der erwähnten Jahre war 1891, in welchem von 38 gestorbenen Fischern 24 in den Wellen den Tod fanden, das günstigste 1874, in welchem das Fischergeschwader ' keinen einzigen Verlust an Menschenleben auf See zu verzeichnen 'zatte. VasvreußischeKriegsministerium hat nunmehr dem Schneidermeister Dowe ein Schreiben dahin zugehen lassen, daß die Gewehr-Prüfungskommission in SpandauRuhleben ermächtigt worden sei, die von Dowe erfundene Platzpatrone eine? Prüfung zu unterziehen. Gleichzeitig wird aber betont, daß das allgemeine Kriegsdepartement irgend welche Verpflichtungen nicht eingeht. Vor Allem aber heißt es, daß die . neu erfundene Platzpatrone nur dann auf Annahme zu rechnen hat, wenn sie, abgesehen vom Kostenpunkt, noch sonstige Borzüge geaenüber den im Gebrauch befindlichen besitze. Recht heiter. Neue Mietherin: Was ist denn das unter mir für'n Höllenspektakel? Da weint die Frau und er ist wohl rasend?Hrau Müller: Ja, wissen Se, das ist rmmer so oel der Meiern ihr m Mann der Fall, trenn er 'n Bisken ansehe!tert is!Auch ein Mitarbeiter. Sie wünschen?'' Ach, Herr Redacteur, ich bin nun schon siebzehn Mal verhandelt worden, und jedes Mal hat das so einen lustigen Bericht gegeben in Ihrem Blatt da möcht' ich nur anfragen, ob ich nicht ein kleines Honorar kriegen könnt' als alter Mitarbeiter!"
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