Indiana Tribüne, Volume 17, Number 212, Indianapolis, Marion County, 21 April 1894 — Page 2

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Dzdiana WNRne. -Er' Tiiglich und Sonntngs. Tte tägliche ,T?ib2 kopri durch den TrSgei 11 Cent per Woche, die LonntagS.Trtdüne 5 SentS per LZoche. Leide zusammen 15 Cent oder 83 Cents per leitet. Pev Post isgef fttckt in Vor auSbezaZlung Zper Jahr Office : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 21. April 1894. rinrer veskkndlgern Zcw itter Jedermann ist mit den Erscheinung cm des Blitzes und Donners vertraut. Nicht allgemein aber ist bekannt, daß es auf der Erde Gegenden gibt, welche nnausgesetzt. wenigstenZ während einer gewissen Jahreszeit, mit Blitzstrahlen und Donnerschlagen beglückt" werden. Zum Theil liegen diese (Legenden zwar nicht in unserem Lande, aber gar nicht weit von uns entfernt. Die bnnerkenswertheste dieser LokaWaten ist an der Ostküste von San Domingo, bekanntlich einer der Hauptinseln der westindischenGruppe. Jedesmal, wenn dort die Regenzeit anfängt, die sehr lang ist, kommt auch die elekirische Zickzack-Jllurnination und dau ert unaufhörlich Wochen und Wochen. Tag und Nacht fort. Manchmal wird das Blitzen schwächer, dafür donnert aber die elektrische Batterie desto stär ter, und dann kommen wieder umge kehrte Zeitcn. Nichl allezeit ist das örtliche Gewit-tersturm-Eentrum genau dasselbe.vielmehr rückt es auf einer ziemlich großen Fläche hin und her. Wenn zwei oder aar drei elektrische Wolkencentren zusammentreffen, dann ist es. als sei der jüngste Tag gekommen! Der ganze Himmel brennt in blendendem Licht zur Nachtzeit oft im Umkreis von 30 '.N eilen und mehr und die betäubenden, weithin widerhallenden und sich unausgesetzt erneuernden Donnerschläge scheinen jedes menschliche ode? thierische Wesen für immer des Gehörs berauben und Alles in die Erd: hineinbämmern zu wollen. Sogzr jenem mo dernen deutschen Vlaustrumpf, welcher den Kraftvers verübt hat: In Blitz und wilden Wettern, In Sturm und Wogengrc'us, Wenn Eichen rings zerschruettern. Da fühl' ich mich zu Haus," dürfte an solcher Stätte alles kraftaenialische Gefühl vergehen und der ängstlichen Sehnsucht nach einem ganz andern Zuhause" Platz machen! Niemand kann stch von dieser furchtdaren Empörung der ganzen Nurur eine Vorstellung machen, ohne eigene Erfahrung. Weltuntergangsmä'bige Scenen haben nur auf Papier und Leimvand etwas Romantisches, und nicht, wenn man mitten in ihrem Machtbereich steht. Wie es kommt, daß gerade hier eine so ungeheure und geradezu unerschöpfliche Elektricität erzeugt wird, diese Frage hat noch nie eine zulängliche Vecntwortung aefunden. und man müßte ?zu ihrer Losung ein: Masse Daten sammeln. Wahrscheinlich aber ist zur Zeit des Beginnes der Regensaison diese Gepenb gerade die Grenze verschieder.ix, einander entgegengesetzter 2ut und Oceanströmungen, deren Reibung von wesentlichNN Einfluß sein dürfte". DaLei dürften wiederum einander entaegengesetzte, mit verschiedenartiger Elektricität geladene Wolken in Verührung miteinander kommen, und der Blitz ist ja bekanntlich weiter nichts, als ein natürlicher elektrische? Ausaleichsversuch zwischen Himmel und Erde, oder zwischen den Gewitterwol ken der Atmosphäre. (Letzteres scheint hier vorwiegend der Fall zu sein, da der Blitz fast nie einschläat.) Lange mögen da die elektrischen Strömungen in dem Streben nach der Wiederherstellung eines ätherischen Gleichge wichts hin und her wogen und zucken. Am stärksten sind diese Erscheinungen, wenn sich das Wolkenheer in einer Kreisbewegung befindet. Möglicherweise hat dort auch die Erde eine B: schaffenheit oder Zusammensetzung. weiche solche Phänomene irgendwie be so.lders begünstigt. Zum Glück sind solche Geizenden sei teil, und die besagte Gegend tvird nicht nur von den farbiaen, Eingeborenen scheu gemieden, sondern auch die höher stehende Thierwelt verläßt dieselbe in stinktmäßig, sobald die nasse Jahres zeit herannaht. Kein menschliches We sen mit durchschnittlich organisirtem Nervensystem könnte es in einer solchen Umgebung auch nur tagelang aushallen, ohne daß alle seine Sinne völlig abgestumpft und zerrüttet würden. uuer) mit dem Gedeihen der Pflanzen welt ist es dort nicht weit her. Ein Gedächtnikvirtuose. Unter den Personen, welche sich in der früheren amerikanischen Geschichte im LffentlichenLeben hervorgethan, gab e5 richt wenig,: ?.:it wahrhaft phä'nome nalem Gedächtniß, so z. B. Daniel Webster, so auch der Präsident Gar field. Gegenwärtig ist ihre Zahl aenner aeworven. zenn man aver von Denjenigen absieht, die in den vorder st en Reihen unseresStaats leöens stehen, findet man unter den Inhabern anspruchloser Beamtenstellen manchmal noch Wunder-Exemplarc von GedachtnlKkunstlern. Vielleicht der hervorragendste von allen diesen, und jedenfalls in der Bundeshauptstadt von Niemandem da rin erreicht, ist Anz i Smith, der Superintendent des Documentenzimmers rm Bundessenat. Hr. Smith ist jüngst so schwer erkrankt, daß man ernstliche Besorgnisse um . ihn hegte. Aus diesem Anlaß wird seine Person in der Öffentlichkeit wieder mehr ae.nnt, und über, seine merkwürdige Zfayigkelt wird aus Washington u. A geschrieben: Dieser Mann ist ein wandelndes MachschlagebuH Merer Staatsmar;

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ner, unv esn Hinscheiden würde gegewärtig von Vielen als ein unersetz licher Verlust empfunden werden. We nige bekannte Menschen konnten je in solchem Maße, wie er, Thatsachen und Ziffern in ihrem Gedächtniß festhalten. Und man bedenke, was das in seinem

Amte zu bedeuten hat! In dem De partement, welchem er vorsteht, sind alle Vorlagen, diele in einem der beiden Häuser des Eongresses eingebracht wurden, zu den Acten genommen und diese belaufen sich manchmal in einer einzigen Eongreß-Session auf 15,000 bis 16,000. Das ist aber noch lange nicht Alles. Es sind da auch alle Berichte protokollirt. welche je von einem Eongreß Ausschuß erstattet wurden, seit der Eongreß überhaupt begann, ferner: sämmtliche je von einem Beamten der Regierung eingegangene Votschaften. Bittgesuche, Denkschriften und andere Schriftstücke, eine schier grenzenlose Zahl. Jedes diese? Documente trägt eine Nummer, die Reihe beginnt mit jeder Tagung des Eongresses von Neuem, und stets wird von Senatoren, von Clerks derselben, von Zeitungscorrespondenten und vom allgemeinen Publikum nach solchen Schriftstücken gefragt. Wo bliebe man da oft ohne Hrn. Smiths Gedächtniß? Natürlich giebt es auch umfangreiche alphabetische Verzeichnisse für diese Berge von Acten. Wenn man aber auf sie allein angewiesen ist, so vergeht manchmal ein ganzer Tag. bis man auch nur einen einzigen Titel darin gefunden hat, und doch ist schnelle Auskunft oft von großer Wichtigkeit. Zum Gluck ist. das wunderbare Gedächtniß des Hrn. Smith fast allen vorkommenden Fällen gewachsen, und er ist höchst selten genöthigt, sich jener Inhaltsverzeichnisse zu bedienen. Es sind ihm mehrere Assistenten velgegeben, denen aber seine Gedächtnißkraft gleichfalls viele Zeit und Mühe erspart. Er hat tm slets wachsames Auge für Alles, was in beiden Häusern des Eongresses vorgeht, und sieht sich den Stoß Schriftstücke, welcher jeden Morgen aus der Regierungsdruckerei kommt, sorgfältig an. Doch belastet er sein Gedächtniß nie mit Dingen ge ringfugigen Charakters; mit sehr praktischemSinn nimmt er-aber alles Wich tige. Alles, wovon er glaubt, daß kunftig darnach gefragt würde, in irgend einem seiner vielen Gedächtniß-Schub-ladchen aus. Selbstverständlich kann er nicht Ti tel, Gegenstand und Inhalt jedes der Hunderttausende von Schriftstucken, die in seinem Bureau aufbewahrt sind, im Kopf behalten, aber täglich legt er hundertweise Proben seiner. riesigen Gedächtnißkraft ab. Seine Dienste werden denn auch von den Senatoren so hoch geschätzt, daß man ihn jedes Jahr durch besondere Einfügung seines Namens m die Bewllliqunqs Vorlage ehrt, so daß kein Beamter ihn u der Stellung bringen kann. Ter preußische Lehrer alö Soldat. Mit gutem Humor schreibt die .Preußische Lehrerzeitung" in einem Artikel Pädagogische Rückblicke aus das erste Vierteljahr 1894": Der Kriegsminister erklärt sich im Reichstag am 2. März im Prinzip für den einjährig-freiwilligen Militärdienst der Lehrer. Der Cultusminister steht der Frage ebenfalls sympatisch gegen über, iedocb wird bis zur Duicktüb rung der Joee immerhin noch ein nicht zu gering zu bemessender Zeltraum nothig sein. Fünfzehn Jahre später: Diejenigen Herren Kameraden, welche Lieutenant der Reserve oder der Landwehr resp. Vicefeldwebel sind, aber auch nur solche! wollen sich gefälligst am 27. März d. I. in Berlin zusammenfinden, um einen für die Vertretung unsrer gemeinsamen Interessen und für unsre Unterscheidung von den gewöhnlichen, nicht avancirten Volksschullehrern nothwendigen Verein zu gründen. Patent der Charge ist mitzubringen. Dem Antrag des Rektoren-Vereins (A. für vollen Rektor) um Anerkennung seiner Gleichberechtigung mit un serm Pädagogischen Verein für Re serve-Officiere" kann nicht stattgegeben werden, da ersterer eine Reihe von In dividuen umfaßt, die gar nicht gedient haben, mithin in Bezug auf den Ehren Punkt nicht denjenigen Anschauungen huldigen, die ein Officier der komgl preußischen Armee unbedingt tjaltr MUß. Mit kameradschaftlichem Gruß Berlin. Döskopf. Lieut. der Reserve im 473. Jnf.-Rea (Königin von Honolulu) und Lehrer an der 243. Gemeinde-Schule. Inhaber der Dienst cknalle." Sechzehn Jahre später: In Folge sehr unangenehmer Rangstreitiakeiten hat sich der Rektorverein (A. für vollen Rektor) in drei Vereine gespalten, und zroar. umsaßt der eine alle diejenigen Rektoren, welche in ihrem" MilitarveriMitniß NeserveoNlcierc oder doch we nigstens Vicefeldwebel sind, der andere alle anderen militärisch. gedienten Nek toren und endlich der dritte alle nich gedienten. Schuldirektor Pache-Leip ziz hat sich bereit erklärt, seine unter dem Ausschluß der Ocsfentlichkeit erscheinende Zeitschrist Der ' Rektor". und zwar dessen Ausgabe A (für den vollen Rektor) in drei Ausgaben, fü jeden der oben bezeichneten RektorenVereine besonders, erscheinen' zu lassen. Die Ausgabe für die vollen Rektoren mit Lleutenantranq soll auf Seiden Papier, zum Ausgleich der "dafür nö thigen Mehrausgaben aber diejenige sur Rektoren pro Ioccr mit der Fakul tas für Religion und Deutsch ohne militärische Charge auf Löschpapier ge druckt werden. Siebzehn Jahre später: Themata die im pädagogischen Verein der Re serveofficiere im verflossenen Jahre vjr handelt worden sind: 1) Dürfen es sich Mitglieder unseres Vereins gefallen lassen, von den gewoi)nilcyen Lehrern mit College" an geredet zu werden? 2) Der Vorsitzende des Deutschen MrervereinZ, tll nur Ersad-Resersj - -

zweiter Klasse. Kann ein solcher Invalide an der Spitze des Vereins geduldet werden? 3) Kann ein Mitglied unseres Ver eins in Lokalen verkehren, in denen die gewöhnlichen Lehrer ihre Sitzungen

halten? 4) Hat ein Lehrer einem Rektor zu gehorchen, de? eine niedrigere militärische Charge einnimmt, als der Untergebene? 5) Kann em Lehrer, der militärische Grade hat, seinen Schulrath, der für Gehaltserhöhungen nicht eintreten will. vor die Pistole fordern? Und event, ist der Schulrath, der keinen militärischen Rang hat, als ebenbürtiger Gegner zu betrachten? G) Ist ein Stadtkämmerer überhaupt satisfaltionsfähig? 7) Es ist daraus zu halten, dag Lehrer und Schüler zwecks Grußes vor dem Rektor, loweit letzterer Reserve-:-ieutenantsrang hat, mit der Hand an der Hosennaht Front machen, während der Vorgesetzte zum Gegengruße mit dem rechten Zeigefinger auf seine eigene Stirn deutet. (Ueber diese'vom Rektor zu beobach tenden Einzelheiten , gibt das vom Schuldirektor Pache-Leipzig nur unter verschlossenem Couvert zu versendende gediegene Werk: Wie. wahrt , der Rektor seine Würde seinen Lehrern gegenüber? . Ausschluß. Leipzig 1910) Oon Inland,. Durch Holzspalter? aus dem Speicher bewirkte eine Frau in Minnesota, daß eine unterhalb be kindliche Hängelampe sich auslöste und herunterfiel.- Das entstandene Feuer zerstörte das Haus und .$400 c Geld. ZumHalsabschneiderfür einen Dollar zu werden, das muthete Lou Sperrn, ein junger Mann in Col lison in Süd-Jlllnois, dem Barbier Jack Conner zu, von dem er verlangte, daß er ihm für den genannten.Betrag die Kehle durchschneide. Conner bot zu dem Zwecke scherzweise ein großes Rasirmesser aus Alech an, was von Sperry mit der Bemerkung abgelehnt wurde, daß es nicht scharf genug sei. Der Selbstmordcandidat versuchte darauf mit alle? Gewalt ein echtes Rasir messe? zu ergreifen, wurde aber von dem Barbierstubenbesitze? und zwei anderen Männern daran verhindert, und so lance festgehalten, bis er sich beruhigt hatte. Nacheinerlangenund stürmischen. Reise traf am 16. April der britische Dampfer Bnscoe" mit einer Ladung Salz und Chemikalien von Hamburg in New Aork' ein. ' Der Briscoe" verließ am 6. Dezember .die Elbestadt, war aber, kaum um Kanal, als. Stürme, losbrachen. 'Das Fahrzeug würd? von den Sturzseen'derart zugerichtet, daß es Queenstown anlausen mußte, woes m. 13., Dezember, beinahe ein 'Wrack, anlangte.. .".Die Reparaturen,, welche $18,000 kosteten, nahmen über einen Monat in Anspruch und erst am 30. Januar konnte fci: Weiterfahrt angetreten werdenSturme brachen aber bald von Neuem über vas Schiff herein, und dasselbe-konnte nur langsam vorwärts kommen. . Berghohe Sturzseen schlugen über das. Deck .des schwerbeladenen Dampfers und als derselbe 20 Tage unterwegs war, ging auch noch der Kohlenvorrath zur Neig:. Man mußte jet alles entbehrlicheHolzwerk alsFeuerung verwenden und. selbst die Maststanaen .wurden nicht derschont. An den Bänken unzelangt, aerieth der Dampfer zum Unglück noch in Eisfelder, und während er mehrere Tage lang vergeblich versuchte, herauszukommen, erhielt er am Bug ein Leck. Am 10. März, als man etwa 50 Meilen von Kap Race angelangt war. sandte Kapt. 'Soares ein Boot ab. um Land zu erreichen und Hilfe zu holen. Der 1. Officier Mackey und vier Seeleute erboten sich,, die gewagte. Fahrt anzutreten; sie wurden wohl verproviantirt und erreichten, wenn auch nach dielen Gefahren und Anstrengungen. Land. Es wurde ein Remorqueur gesichert, um den Briscoe" , nach St. Johns. R. F.. zu bugsiren, wo er Koh len einnahm und wieder ausgebessert wurde. Auch diese Reparaturen koste, ten $10,000. Am 9. April fuhr der Dampfer wieder ab und langte am 16. in New Jork, nach, einer Fahrt, die über 4 Monaie dauerte, für., einen Dampfer ganz unerhört, an. Ein Bergbewohner, Namens Jere Sands aus der Umgegend voi Johnfon City in Tennessee. hatte in der Äreasy Cave" mit einem Bären einen fürchterlichen Kamps zu bestehen. Das Thier war während bti Nacht in die Falle gegangen und am anderen Morgen ging Sands unvorsichtigerweise zu dem Bären, ohne ihn vorher zu schießen. Er war nur we-' nige Fuß von dem Thiere entfunt. als dieses sich erhob, die Fesseln durchbrach und sich , in demselben Augenblicke auf ihn stürzte. ' Noch.ehe der. überraschte Jäger seine -BUchse schußbereit anzulegen vermochte-, vÄkte ihn der Bär am linken Arme, und zermalmte denselben, so daß das Gewehr Boden siel und nunmehr begann-' zwischen dem MaNne und der Bestie cm Kämpf auf Tod und Leben. Im nachsän. Äugmblicke befand sich SanbS in. der todtlichen Umarmung des Bären.' 'Bes dem Ringen fielen beide zuBoden, überkugelten' sich wiederholt und Mrteneimn steilen 12 Fuß .Höhen. Jelsettsprung' hinab. Zufällig kam dael der.Bär unterhalb zu liegen und dem bereits auf den Tod erschöpften Mannt gelang es, sein Ilan g:s Jagdmesser dem Thiere in den'Hals zu stoßen und ihm die Drosselader durchzuschneiden.' Damit, war der Kampf zu Ende? der Bär ließ sein Opfer fahren und verendete bald darauf, aber SandZ war allzu sehr entkräftet, um den Katnpfplatz verlassen zu können. . Seine, lange Abwesenheit beunruhigte seine Angehörigen und diese gingen auö, ihn zu suchen. Sie fanden ihn . mit Blut überströmt auf , dem Körper deS eeMteten TbiereS lie-

acnv. -etn zermalmter Arm wird wahrscheinlich abgelöst werden müssen. Der Bär war einer der größten, die je mals in jener Gegend getödtet worden sind. Bor einigen Wochen ließ Charles Shanley in Buffalo. ein eh:maliger Kaufmann, der sich zur Ruhe gesetzt bat. die Auflösung des Berlöbn'lsseZ seiner Tochter Emma mit William Knor, einem jungen Manne in guten Verhältnissen, öffentlich bekannt machen. Knox war nämlich Presbyterianer und Emma Shanley Katholikin. Der Vater der letzteren betlangte sehr bestimmt, daß die Trauung von einem kaiholischen Priester vollzogen werden, die Wiederholung derselben durch einen Presbyterianer aber unter-

bleiben solle. Als Kno? sich dazu Nicht verstehen wollte, verbot ihm Shanley das Haus, und das Brautpaar setzte das Verhältniß heimlich fort. Bor einer Woche machte Knox seiner Braut den Vorschlag mit ihm zu entfliehen, und sie ging, wenn auch mit Widerstreben. darauf ein, erschien aber zu der verabredeten Zeit nicht. Ihr Vater batte Verdacht geschöpft und sie möglicherweise gewaltsam zurückgehalten, andererseits war ihr vielleicht der Muth zu dem Fluchtversuche abhanden gekommen. Sie schrieb dem in seiner Erwartung schwer getäuschten Bräutiaam. daß ihr Vater sie an dem Zusammentreffen mit ihm. Knor, verhin dert babe. Knox indessen schenkte weder diesem noch anderen späteren Ariefen Beachtung, indem er glaubte, durch diese scheinbare Zurückhaltung ihren Entschluß, mit ihm zu fliehen, besser zu festigen. Das Madchen faßte aber Knox' Verhalten dahin auf. daß er sie verlassen habe und grämte sich darüber so sehr, daß sie erkrankte. Schließlich wurde sie geisteskrank und mußte als Rasende in der.StaatZirrenanstalt in Buffalo untergebracht werden. Knor änderte mittlerweile sein Benehmen ibr geaenllber.'aber zu spat, denn die Geisteskranke erkannte ihn bei einem Ve-suä-e vor ihrer Ueberführuna in die Irrenanstalt nicht wieder. Wenn ihr Vater ihre Zelle betritt, wird sie sofort rasend. Die Irrenärzte hegen wenig Hoffnung auf ihre Wiederherstellung. Die auS S ü d-C a r o l i n a berichtete Aeußerung des Gouverneurs .Tillman, . daß Neuigkeiten nicht als Handelsgegenstände zu beträchten seien und aus diesem Grunde auch nicht von dem zwischenstaatlichen Handelsgesetz berührt würden, hat eine Entscheidung des -Oberbundesgerichts aus dem Jahre 1837 über diese Angelegenheit in das Gedächtniß zurückgerufen. Oberrlchter Waite gab damals in der Klagefache der Pensacola Telegraph Co. gegen die Western Union Co. die Enscheidung ab, daß der Depeschen- wie der Postdienst der Botmäßigkeit der Negierung unterstellt sei da deide für den Gesammtverkehr. wie überhaupt im modernen Leben Nothwendigkeiten geworden wären. Er erklärt.', daß es sowohl das Recht wie die Pflicht der Bundesregierung sei. dafür Sorge zu tragen, daß der Depeschenaustausch der Staaten unter sich, nicht durch besondere Staatsgesetze ungebührend beeinträchtigt werde. . . Seutscht Loeal7kachrtchtcn ProvinzHannover. Es liegt in der Absicht der Regierung. die Domäne Liebenau, deren Pachtzeit .in Kurzem ablaust, zu par zelliren. .Ein mit zahlreichen Unterschrift:n versehenes Bittgesuch um ErHaltung der Domäne unter aussührli cher Angabe der Gründe ist jetzt an den König .abgegangen. Das Dienstmädchen Josesiak aus Schrimm. Dienste des Hofbesitzers Erdmann zu Rosien. sprang in Folge eines Streiten mit ihrer Nebenmagd zwischen Nosien und Gudow in die ' Regnitz und ertrank. . Mitteldeutsche Fürstenthü. mer. Hauptmann von Kranach vom 1. Garde-Regiment zu Fuh ist zum Commandanten der Wartburg ernannt worden. Ein Feuer legte inSchmalkalden sechs Häufer mit Nebengebäuden, in Asche. Da sich der Aussüh. rung eines Vahnbaues Kelbra-Kyff-Häuser Schwierigkeiten bieten, so wird jetzt beabsichtigt, ab Roßla eineSchmalspurbahn theils Zahnradbahn nacb dem Denkmal zu erbauen. Der unter dem Verdacht des Mordes verhaftete Korbflechter Stephan in Cobürg ist aus der Haft entlassen worden, da er nachweisen konnte, daß er sich zur Zeit des Verbrechens nicht am Thatorte befinden konnte. K ö n i g r e i ch V a h e r n. Im Residenzschlosse zu München ist am Gründonnerstag wie alljährlich unter großem Pomp die Ceremonie der Fußwaschung durch den Regenten vollzogen. worden. Unter den zahlreichen Zuschauern befanden sich die Prinzen, die Prinzessinnen u. s. v. Anstatt der 12 alten Männer, die als Apostel bezeichnet zu werden pflegen, hatten , sich infolge eines Irrthums 13 eingefunden, so daß einer mit dem Versprechen. nächstes Jahr an die Reihe zu kommen, heim gesandt werden . mußte. Ein durch seine VerlagZthätigkeit bekannter Mann (er gab die Reproduktionen de? Werke Peter Vischers. Albrecht DurerS, Holbeins heraus), der HofbuchHändler SigmundSoldan, ist in Nürnberg gestorben. Dortselbst wurde der Schneider W. Singer von Stein, der an die verwittwete Freifrau O. v. Faber einen Droh und Brandbrief schickt hatte, zu 18 Monaten ZuchthauS verurtheilt. Der in Aschsffenburg . stationirt gewesene. Schaffner Adam Pilz wurde, bei der Station Heidesheim von einem Zuge überfahren und getödtet. Der Verein zur Errichtung eines Kriegerdenkmals . in Schweinfurt hat unter mehreren vortrefflichen Entwürfen den von Wilhelm Kämpf dortselbst,' einen bayerischen Soldaten mit Fahne vorstellend,' zur Ausführung ' anzenommen. In Dillinaen wurde dem C.ymmaydanten

der freiwilligen Feuerwehr Fos. 'Seemüller. Kürschner und Säcklermeister, ferner Gustav Winter. Maler, und Gottfried Brenner, Zimmermann, das l?Kren,eicken für 25iäkriaen ??euer-

loehrdienst in feierlicher Weise unter einer ehrenden Ansprache überreicht. Postaspirant Eduard aiiner in Furth i. W. hat sich in einem Anfall geistiger Störung erschossen. Der vom mittelsränkischen Schwurgerichte zum Tode verurtheilte Bauer Eisenmeier von Haag wurde zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe begnadigt. Königreich Württemberg. Es ist jetzt gerade in halbes Jahrhundert verflossen, seitdem in Stuttqart von der Taxis'schen Postverwaltung die drei ersten Briefkasten ausgestellt wurden, und zwar auf dem Wilhclmsplatz am Haus des Apothekers Schön, auf dem Charlottenplatz am Waisenhause und-.am Haus des Traiteurs R.oser (jetzt Oberpollinger). In Degerloch wurde das 25jährige AmtZjubiläum deS Schultheißen WilHelm Gobl festlich begangen. Für die beabsichtigte Gründung eines evan gelischen Vereinshauses in Ludwigsbürg sind dem Comite bereits 23.000 M. zur Verfügung gestellt worden, so daß das Gelingen des Werkes gesichert erfcheint. Nach dem Voranschlag sind im Ganzen 80.000 M. zur Gründung des Werkes erforderlich. Der seit 1852 im Dienste der Stadt Neuenburg stehende Stadtförster Gauß wurde zum Waldlnspenor ernannt. In vioxd stetten grassiren unter den Kindern Diphtheritis und Masern, aus welchem Grunde die Schulen geschlossen wurden. David Ruoff in Obertürkheim. seit 1357 Gemeinderath, seit 25 Jahren Gemeindepfleger, nunmehr in den Ruhestand getreten, feierte mit seiner Gattin Friederike die goldene Hochzeit. DaS Jubelpaar steht im 79. resp. 89. Lebensjahre. In Ruith brach ein Brand auL, welchem eine der ältesten Häuser, das an der Hedel finger Straße im sogenannten Biege! gelegene Wohn- und Oekonomiegebäude der Magdalene Distel Wittwe, zum Opfer fiel. Die Gemeinde Zatzenhausen deren Wasserreservoir versiegte. ließ Grabungen nach Quellwasser vor nehmen, und stieß man hierbei in einer Tiefe von ca. 22 Fuß auf eine römische Wasserleitung. Diese soll nun verfolgt werden, um aus dte alte romischeÄrun- ! ,nNs? in frtmrntr. ?l?an kokst, dan fVIIMVV 0 mm ß fcj der Wassercalamität abaeholsen werde? wird. Großherzo'gthum Baden. Der Pianist und Tondichter Jacaues Rosenhain, geboren am 2. December 1813 in Mannheim, ist in Va-den-Baden gestorben. Fü? eine Turnhalle, die zugleich als Fest- und Ausstellungssaal benützt werden kann, bat die Stadt Donaueschingen 500 M. ausgesetzt. Die Gesammtkosten der Halle mit Küche und allen nöthigen Nebenräumen werden gegen 30.000 M. betragen. Der flüchtige Theilhaber der in Zahlungsunfähigkeit gerathenen Holzhandlung . Gebrüder Gehrlein in Mazimiliansau erhängte sich im Heidelberger Stadtwalde. Der älteste Privat-Docent aller deutschen Universitäten, der Arzt Dr. Fritsche. ist in Freiburg i, B. im Alter von 85 fahren gestorben. Mit ihm derschwindet ein origineller Typus des alten süddeutschen Universitätsdocenten. Steuererheber Kopp dortselbst ist seines Dienstes enthoben. Es soll Un tersuchung gegen ihn eingeleitet sein wegen Unterschlagungen und Fälschungen von Registereinträgen. Die Speditionsfirma I. P. Lanz u. Co. in Mannheim sandte an ein rheinisches Haus eZnen Werthbrief mit einem Inhalt von cä. 2000 Mark ab. Als der Brief von dem Adressaten geöffnet wurde, fehlten 1200 Mark. Da der Lehrling, der den Brief auf das Hauptpostamt zu verbringen hatte, seitdem verschwunden ist, nimmt man an. daß er den Brief geöffnet und den fehlenden Betrag sich angeeignet hat. n Pforzheim ist die Zahl der Erlrankungen am Typhus auf 10? gestiegen. Aus-elner Promenade zu .Jnterlaken würd ein junger Mann, der sich unter dem Namen A. v. ZedlitzNeukirch auS Heidelberg in das Fremdenbuch des dortigen Oberländerhos" eingetragen hatten als Leiche gefunden. Es liegt Selbstmord vor. In Mengen werden in diesem Jahre sämmtliche Erstkommunikaten in der Markgrafler Tracht erscheinen. Rheinpfalz. Der 78 Jahre alte Winzer Jakob Appler in Wachenheim hat das 50jährige Jubiläum als Kirchendiener der katholischen Gemeinde gefeiert. Georg Pröller, der Vorsteher der GüterExpedition in Frankenthal, beging dieser Tage sein 25jähriges Dienstjubiläum. In Katzweiler hat sich ein Liebespärchen., welches zusammen nicht weniger als 113 Jahre in die Ehe bringt, berheirathet; die Braut ist 60 Jahre 9 Monate und der Bräutigam 57 Jahre 3 Monate alt. Der '22 Jahre alte Jakob Reis von Winnweiler wurde unter der Anklage der Nothzucht verhaftet. Wegen fahrlässigen Fälscheides erhielten vor der Strafkämme? Zweibrücken die ln'Hengstlach wohnenden Geo?g Baumann', Äckerer, und Ludwig Baumann, Bergmann, Georg Baumann 2 und Ludwig Baumann 4 Monate Gefängniß. Lehrer Johann Häufele von Kördorn wurde durch das Kriegsministerium zum Civillehrer an die Unteroffiziers' schule zu Fürstenseldbruc) berufen. . Fxe.ie Städte. Die Verwaltung der Bremischen Sparkasse verwendet ihre Ueberschüsse zu gemeinnützigen und wohlthätigen Zwecken und. viele darauf beruhende schöne Unternehmungen verdanken dieser Einrichtung jhr Entstehen oder ihre Förderung.- Jetzt hat die Sparkasse wieder 68.000 Mark für solche Zwecke ausgeworfen, davon allein 30,000 Mark für stadtbremische . KinderbeWahranstalten. Im vorigen Jahre war der Ueberfchuß , bedeutender, und ti konnten gut 100,000 Merk zur VertheiluyL konnnen, -De.r..dortiae

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Rheumatismus. & $ Buckner, Texas. Jahre litt ich an rheumatischen Schmerzen, und ar häusig dettlägerlg; durch die Anwen dung von St. Jakobs Oel wurde ich dauernd geheilt. Amanda Morron. Zas Mut ist das

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Hr. August SSuIg's Hamburger TrM DaS beste Mittel dagegen.

Senat ernannte von achtzig Bewerbern Gewerbeschuldirektor Lange in Lübeck zium Direktor des in Brennen zu errichtenden Technikums, nachdem der bekannte Kieler Professor Busley auf Wunsch des Kaisers zurückgetreten war. Der Obermaat Aug. Heinr. Reetze. welcher auf dem Kriegsschiff Prinzeß Wilhelm" eine Arreststrafe zu verbüßen hatte, machte, während das Schiff vor Cuzhafen lag. den Versuch, auszubrechen. . Er sprang über Bord und versuchte schwimmend eins der vorüberfahrenden" Kauffahrteischisse zu erreichen. Die Strömung riß ihn jedoch hinweg und der Unglückliche ertrank. Schweiz. Die überseeische Auswanderung auZ der Schweiz im Jahre 1893 war mit 6177 Personen die geringste seit 1879. Nach den Ver. Staaten wandten sich, da die Krisis in der zweiten Hälfte des Jahres viele zurückschreckte, nur 91 Procent . gegenüber 93.6 Procent im Vorjahre. In Ochlenberg erhängte sich in seiner Wohnung der 59 Jahre alte wohlhabende Familienvater Johann Lüthi von Lauperswyl und zwar wie es heißt aus Geiz! In die Anstalt Kappel. sind durch einen Sträfling die Pocken eingeschleppt worden. Verwalter May selbst liegt schwer krank darnieder. Auf den Allmend Hedingen verunglückte der 27jährige Jakob Roost von Zürich Knecht bei Hrn. Jakob Frei in Fehrenbach-Affol-lern beim Führen von Tannästen. Der Wagen schlug um, . Roost kam unter denselben zu liegen und erlitt den Tod.' In Kloten verunglückte der 34 Jahre alte ZimmermannHeinrich Gehring von Embrach, indem er auf dem Bau beim Abbruch eines alten Hauses herunterstürzte und so schwere Verletzungen erlitt, daß er nach kaum einer Stunde starb. In Einsiedeln herrscht gegen wärtig sehr rege Nachfrage nach gutem schönem Nutzvieh. Händler aus Deutschland und Italien sind aus der Suche nach solcher Waare. Der Große Rath begnadigte den zu lebens länglicher Zuchthausstrafe verurtheilten Mörder Tanner, nachdem er 25 Jahre Haft abgesessen und 7 Mal vergeblich um Begnadigung petitionirt hatte. In Wüstenbach bei Oberwahl wurde die Leiche eines Joh. GerberSchreiber aufgefunden. Der Verunglückte hinterläßt eine Frau mit 8 Kindern. DieDampfschiffqesellschaft .des Vierwaldstättersees läßt bei der .Firma von Gebr.', Sulzer in Winterj thur einen neuen Salondampfer erbauen, der den Namen Pilatus" erBalten soll. Oesterreich-Ungarn. Baurath Stiasny in Wien wurde vom Bezirksgerichte zu zwölf Stunden Arrest verurtheilt, weil er im Gemeinderathe dem Antisemiten Gregorig zurief: Miserabler, frecher Bube," nachdem Gregorig vorher von jüdischen Jnsektenknaben" gesprochen hatte. Der Lieutenant im Dragoner-Re-giment Kaiser Ferdinand No. 4, Leopold Geller, hat sich in Wien erschossen. Der Selbstmörder war 23 Jahre alt und ein Sohn des Wiener Hof- und Gerichtsadvokaten Dr. Leo Geller: er stand zuletzt in Traiskirchen in Garnlson. Der Sohn des Wiener Restaurateurs Hauswirth hat. mit einem Revolver spielend, das Dienstmädchen todtgeschossen. Abt Zeno Müller, in Admont. 76 Jahre alt. ist gestorben. Franz Matiabek aus Wien verübte in Gloggnitz. angeblich aus unglücklicher Liebe, einen Selbstmordversuch und verletzte sich lebensgefährlich. Die technische Hochschule in Graz wird mit Beginn des Sommersemesters, wieder eröffnet. Der Scharfrichter von Ungarn. FranzKozarek, ist in Budapest im 51.. Lebensjahre gestorben. Die 1846 gegründete große KonfektionSHandlung Jacques Grün in Jaßbereny ist in Konkurs mit 80.000 fl. Passt, ven; mehrere Wiener und Budapest Firmen sind interessirt. Josef Pausinger, der ehemalige Oberjägermeister deS Kronprinzen Rudolf, ist in Gör geny-St. Jmre, wo er als königlich ungarischer Forstverwalter ' domicilirte, im Alter von 65 Jahren gestorben. Der pensionirte Hauptmann des Eisen-bahn-Negiments, Koneczny, warf sich Zn der Station Prerau auf das Geleise und wurde von den rollenden Waggons eines Lastzuges zermalmt. Polizist Ladislaus Köcher in Königinhof, der einen der Tollwuth verdächtigen Hund, fangen wollte, und von .dem Thiere gebissen war, ist an dieser furchtbaren Krankheit gestorben. Der Hund hätte außerdem den Fabrikarbeite?,. Flegel und das Schulm'ädchkN'Klimes gebissen. ' . Sechs Millionen Pfund Honig werden alljährlich von zwei einzigen Countiks' e? Staates - Californien ausgeführt. Ob eS Jude, Heide oder Chirst. ein Jeder gern gutes Brst, Pumpernickel und Straußelkuchen ißt, wie man w!ö frisch bekommt bei Bern H.Thau, 81 Hosbrook Str. oder am östl. Markistand No. 123 und 124.

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