Indiana Tribüne, Volume 17, Number 211, Indianapolis, Marion County, 20 April 1894 — Page 2
jmn-'Cjw
Mdiana MMme. ----- - w." - - ßr - - -.-r Täglich und Zonntngs. Die tägliche, Tribüne" kostet durch den TrSge, II Gent per Woche, die SonntagS-.Trtbüne 5 SentS per Woche. Beide zusammen ISSent oder Cents per lüonat. Per Post ,ugeschit tn vor auSbetahlung per Jahr. Ossice : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 20 April 1894. Ziel und Wesen der Ll. P. N. Das lichtscheue Treiben der American Protective Association, die offenen Ausbrüche dieses Geheimbundes und seine unlautere politische Thätigkeit haben in neuester Zeit die Oeffentlichseit in so hohem Grade beschäftigt, daß es wohl angezeigt erscheint, einen Blick in die Geheimnisse dieser Fanatiker zu werfen. In. dem Dienste keiner der großen politischen Parteien stehend, sondern deren Einfluß nur als Mittel zum Zwecke benutzend, ist die American Protective Association weiter nichts als eine Wiedergeburt des Ele-phanten-Ordeils, welcher vor ciner Reihe von Jahren den Haß gegen die Katholiken säte, in der Hoffnung, aus dieser Drachensaat für sich selbst Früchte zu ernten. Es ist der alte Guerillakrieg gegen die Katholiken mit dem Zwecke, diese von allen öffentlichen Aemtern auszuschließen und sie nach Äräften auch in ihren Geschäften zu schädigen. Die American Protective Association ist der Ku-Klux-Clan des Nordens. Wi? Letzterer sich gegen alle ffreunde der Union und alle Feinde der Sklaverei ohne Unterschied der Person richtete, so erklärt Erstere alle Katholiken nur wegen ihres Glaubensbekenntnisses in die Acht und führt einen unerbittlichen Kampf gegen dieselben. Im Auslande geborene Bürger unseres Landes werden ebenfalls in den Orden aufgenommen, wie aus den Mittheilunge:: des Nev. E. I. Oldknow Millinzton von Newark, N. I., welcher als Organisator des Ordens für jenen District fungirt, hervorgeht. In seinen officiellen Circularen nennt sich dieser Neo:rcnd selbst Vorsitzender des Comite der A. P. A. und ersucht um die Zusendung aller Eommunica tionen an ihn als den Sekretär. Seine Auslassungen können daher al5 au thentische Aufschlüsse über die Ziele des Ordens angesehen werden. Daß Ausländer von der Mitgliedfchast nicht ausgeschlossen sind erklärte der Geistliche, sehen Sie an nx, der ich in England geboren bin, aozx der Fremde muß Beweise liefern, da er ein vollkommener Amerikaner geworden ist. Unser Kampf richtet sich gegen die römische Hierarchie, jedoch haben wir mit der eigentlichen Religion nichts zu thun, sondern wir bekämpfen nur die Macht der katholischen Kirche in der Politik. Unsere Kampfmittel sind die gewöhnlichen.politischen Methoden: wir gehören keiner Partei an und wollen ebensowenig eine distinkte Partei gründen. Wir sind der Ansicht, daß ein guter Katholik mehr oder weniger unter dem Einfluß der Priesterschaft steht und diesen Einfluß halten wir für schädlich für amerikanische Freiheit und Ideen. Unse? Kamps wird an den Stimmkasten geführt, 'aber wir suchen Niemanden zu ostraciren, weder in der Gesellschaft noch in seinen Geschäften." Die American Protective Associaihn ist nach dem Muster anderer Orden organistrt; ihre Beamten sind: Präsident, Bice-Präsident. staatlicher Selretär, Schatzmeister, Kaplan, Ser-s.?.t-at-Arms. ,nnere Wache und äu t.?i. Wache. Aber wie in anderen my s.!schen Vereinigungen nehmen die Befi!iin auch hier bestimmte Positionen bei den Versammlungen ein, so sitzt der Präsident nach Osten hin. der .'Vice-Präsident ihm gegenüber nach -a-enen, der Kaplan nach Norden und v.r Sekretär nach Süden. Auch mehr rbe: weniger werthvolle Amtsinsignien werden von den Beamten auf der 'linien Seite der Brust qetragen,beispielsweis; trägt der Präsident einen aolde:i:n amerikanischen Adler mit der aaze der Gerechtigkeit in den Kral l:n und gekreuzten Hämmern über dem .)a:ipt. Das goldene Abzeichen hängt an einem dreifarbigen Band, welches i.:lt einer Nadel am Rock befestigt ist. Nachdem der Präsident die Ver sammlung durch einmaliges Aufschla en mit seinem Hammer zur Ordnung z.ecusen hat und die Beamte.-, die ihnen an.wlesenen Sitze eingenommen ha Ur. beginnt das umständliche Eeremonlell. welches aus Fragen und Anti rrten, immer genau vorgeschrieben. i :!eht. Bei Anmeldung neuer Mit müssen die Formalitäten auf . Exakteste befolgt werden, und sü!!eßlich werden die Canvidaten mit verbundenen Augen von den: Serge-c.nt-at-Arms hereingeführt. Dann entspinnt sich ein abermaliges Frage und Antwortspiel Zwischen dem Ser geanten und., der inneren Wache.' bis endlich die Aufnahmesuchenden vor )i Präsidenten gebracht werden. :.'?aus abermalige Zwiesprache zwi Ü;:i dem Letzteren und dem Sergeanun, ver sich sur die Eingeführten ver Ciirgt, und dann haben diese ihrcn ers.en Eid abzulegen, worin sie verspre 6;n, gut und rechtlich gegen ihre Mit bürger zu handeln und sich eines ehanhaften Lebenswandels zu befleißig:n. Der Kaplan spricht sodann ein Cc&cl.' und die Geschäfte beginnen. Damit ist der Eandidat jedoch noch lanze nicht fertig, sondern er muß noch ::kxt Eide ataen, nämlich, daß er vzz) bestem' Können und Wissen die Volkswahl reinhalten, jedem Betrug e.:!gegenwlrken und politische Usurpa tcn und Bedrückung bekämpfen, und d.'.ß er die Regierung der Ver. Staain sowie. die seines Staates gegen alle feinde beschützen will. Ebenso, daß er mit aller Macht danach streben tonn, l:xi t und Staat getrennt zu halten. Der letzte Eid, welchen die Neophyri schworen haben, indem sie die
rechte Hand auf das Herz legen, hat den folgenden Wortlaut: Ich verspreche und schwöre feierlich, daß ich kein Mitglied der römisch katholischen Kirche, welches ich als solches kenne. Mitglied dieses Ordens
werden lauen will: dak ich meinen Einfluß zur Förderung aller Protestanten überall m der Welt 'ausüben will; daß ich in keiner Weise einen Rö-miscki-Katboliscken beschäftigen will. wenn ich die Dienste eines Protestantn erlanaen kann: van ich mit meinen Mitteln keine Kirche und kein Institut der römisch-katholischen Kirche bauen oder unterhalten, daß ich vielmehr Alles in meiner Macht thun will, um die Macht desPapstes niederzubrechen; daß ich mich mit keinem vromisch-Ka-tholischen in eine Kontroverse uder diesen Orden einlassen, auch mit keinem Romisch-Kathollschen ein Uebereinkommen treffen will, eine Arbeitseinstelluna oder eine Störuna zu veranlassen, durch welche romisch-ka-tholische Angestellte die Protestanten unterminiren und verdrängen könnten; daß ich bei allen Beschwerden nur Protestanten aussuchen uno mit ihnen allein, unter Ausschluß aller Katholiken, mich berathen, ihnen auch nichts über die EraednMe solcher Eonserenzen mittheilen will; daß ich bei keinem Caucus und bei keiner Convention die Nomination eines Römisch-Katholi-schen zu irgend einem vom amerikanischen Volke zu vergebenden Amie ftuU heißen und daß ich für keinen Nö-Misch-Katholischen stimmen oder Anderen für einen solchen zu stimmen ra then, daß ich vielmehr nur für einen Protestanten stimmen will; daß ich mich zu allen Zeiten bestreben werde, politische Aemter dieser Regierung m die Hände von Protestanten zu legen." Nach einer Ansprache des Vlce-Pra-sidenten und auf sein Gebot werden die Neophyten von demSergeant-at-Arms an den Altar geführt und werden in den Altardienst eingeweiht, nachdem sie nochmals' der römisch-katholischen Kirche abgeschworen haben. Als die vorstehende Information über den Orden erlangt wurde, waren die Jnstruchonen und Losungsworte, um Zutritt zu den Ordensversammlungen zu erhalten, wie folgt: dem Wachposten ist nach Anklopfen an die äußere Thüre das Wort Peace zu sagen; an die innere Thür wird dann fünfmal geklopft und von Innen mit ebenso die len Schlägen geantwortet. Sobald das Gitter geöffnet wird, ist das permanente Losungswort Ohmw" auszusprechen und auf die Frage: Wer steht näher als ein Bruder?" zu antWorten: Freund. Außer in den westlichen Staaten, -hat die A. P. A. in letzterer Zeit besonders in denNeu-England gewaltige Fortschritte gemacht und in manchen Landdistncten von Connecticut geHort fast jeder Bürger entweder der Ä. P. A. oder den American Mechanics, einem verwandten Orden, an. Um den Einfluß der A. P. A. zu Paralysiren und dieselbe zu bekämpfen, ist die Columbia League gegründet worden, welche Katholiken wie Protestanten, Republikaner wie Demokraten aufnimmt. Da dieser Bund noch verhältnitzmaßic' sehr jung ist, laßt sich über seine Thätigkeit vorläufig wenig sagen. uflraliftöe Zustände. Es ist durchaus kein erfreuliches Bild, welches ein deutscher Correspondent aus Vrisbane über die Zustände in Australien entwirft. In den Colonien scheint sehr viel faul zu sein und gerathen dieselben immer mehr in eine finanzielle Abhängigkeit von England. tvelche sur die Zukunft nichts Gutes verspricht. Der Correspondent schreibt: Wie ein Blitz aus heiterm Himmel schlug hier vor wenigenTagen die Nach richt ein, daß die Queensland Deposit Bank zum zweiten Male ihre Zah langen eingestellt habe: abermals sind eine Menge, besonders kleinerer Leute arg geschädigt und das kaum zurück gekehrte Vertrauen ist schwer erschüt tert. Die von der Direction erneut vorgeschlagene .Reconstruction- der Ban! wird schwerlich gelingen, trotz des Wortes: Die Dummen werden nicht alle!- Ein Wunder freilich ist bei der ganzen Geldwirthschaft Australiens und seiner Stellung zu England ein solche? Vorgang nicht. Zahlen beweisen: die festländischen Colonieen zählen wenig mehr als vier Millionen Einwohner, wovon noch nicht eine Million producirender Arbeitskräfte. Für diese Anzahl der Bevölkerung ist Australien das - verschuldetste und schwerbelastetue Land der Welt, denn auf jene 4 Millionen kommen nicht weniger als 6000 .Millionen Mark Schulden; sieben Achtel dieser Summe aber hat uns England geliehen, und zwar zu einem Zinsfüße, der undas Mark aus den Knochen saugt. Wir hängen fest an England, nicht nur mit Jen Banden der Liebe zum Mutter lande", sondern auch mit denKetten des geborgten Geldes, Ketten, die von Iah ;u Jahr .stärker' werden 'und uns zu Loden drücken. Während der Zinsfuß in England für-guke Sicherheiten 3, höchstens 3 1-2 Procent beträgt, neqmen die australischen Banken De positen zu 4 1-2 5 und 5 1-2 Procent in England auf 'Und "wollen außerdem noch einen Profit von der Bevölkerung erzielen, die damit auf einen Zinsfuß von 6 bis 8 Proeent kommt. Austra lische Bankinstitute haben' etwa 2250 Millionen Mark Depositengelder ge borgt; der bei weitem größte Theil davon kommt aus England, das dafür mindestens 100 Mill.' Mark Zinsen t f rn l jt "iv . inur o lotcni gciccgnci; zayrucy er hält. Ferner: die Durchschnittsdl vidende. , welche die . Banken" zahlten. war 11 Proeent; auch davon wandert der größte Theil, rund 45 Millionen, nach England. 'Won den an die verschiedenen Regierungen geborgten Gel dern. die etwa 3400 Millionen Mark betragen, senden wir unserer Mutter ebenfalls jährlich 170 Mill. Mark Msen, fodan, ei: Weien, dnzynr
Städte u. f.'ro: noch'gar gerechnet, rund 325 Mill. Mar" England wandern zum " l daS Ergebniß saurer Arb Wirthe. Ständen wir ni,. .i:er d?.i vroducirenden Völkern der Welt in er-
ster Reihe, so würden wir das ja nicht je f . i n a lange ausyauen, aoer auca o m Ende abzusehen. England wird unReliker und wir sind nur noch Arbeiter in seinem Dienst; die Unzusriedenheit, die Verarmung-schreitet unaufhaltsam weiter, und unsere Staatsmänner erk aren achselzuckend. am Ende ihrer Weisheit angekommen zu sein und den Karren nicht mehr weiterschieben ,u können. Dabei wird mit Soldaten gespielt denn wir besitzen auch eine bewaffnete Macht, gegenseitig weiter geeisersuchtett.unv 'auowiribschatt auf allen Gebieten getrieden. Dabei wird gespart-, d. h. die 9w werden entlassen. 5 bis 10 Pro rent an allen kleineren Gehältern in Abzug gebracht und dergleichen mehr. rn . ! n..rVtVTTa3 Xic inegierung vvn ! 20,O0OMari Belohnung für jeden auö. der ein neues Goldseid entdeckt, um ver Jagd nach dem Glück einen neuen Sporn zu geben. An verkrachien Eristenzen.Abenteurern.Müßiggänqern! und Spielern haben wir aber schon ohnehin einen größeren Procenliag als irgend ein anderes Land." Oon Jnlanve. Von 20,000 Männern und Frauen in Boston betrug das Durchschnittsaewicht für Un Mann 141 1-2 Pfund, für die Frau 124 1-2 Pfund. Eisenbahnschienen aus Stahl in der Länge einer Meile wiegen 130 Tonnen. Eisenbahnschienen aus Eisen in derselben Ausdehnung haben ein Gewicht von 145 Tonnen. Die älteste Weberin in den Ver. Staaten zu sein,' behauptet Mathilde Davis. Sie war 50 Jahre als Weberin in einer Weberei in Lawrence, Mass., beschäftigt. Den Richter einen Lügner gescholten hat neulich ein Mann in Swux City, Ja., wahrend der Prozeßverhandlung. Se. Ehren, rasch entschlossen, verließ seinen Sitz, ergriff inen Stock und demonstrirte dm Frechling den Gegenbeweis auf dem Kopf. Ein weiblicher BaptistenPrediger,' Frau Munn's ' in Däwson, Ky., erhielt- kürzlich. 'die Erlaubniß zur Vornahme Don Trauungen. Sie ist somit die einzige ;öfcm.' in jenem Staate, welche' m der offiziellen 'Eigenschaft eineZ Geistlichen bei einer Trauung zu funktioniren berechtigt ft , t v ' ' - ' - . i s . Die vier M illionars ecken nennt man in New S)ork die-vier Ecken der Fünften Avenue "und 57. 'Straße. An diesen Ecken stehen nämlich die vier Paläste von Cornelius Vanderbilt, C. P. Huntmgton,.W. C. Whitney und Frau Parcrn Stevens' Man sagt, daß diese Paläste ihren Besitzern nur die Kleinigkeit von-Z31,000.000 gerostet haben. , ! , Eine schöne Leairuna bil det Aluminium - mit Antimon, mit dem es .sich m zedem Verhältniß verbindet. Eine Mischung mit höchstens fünf Procent Antimon ist härter und elastischer, als das reine Aluminium, dabei von -silberweißer Farbe, nimmt einen herrlichen Glanz an und wird von Luft und Feuchtigkeit nicht verändert. . , . .... ' John de Haven war ein reicher Franzose, der vor dem Revolutionsirieg in dieses Land kam und der Regierung bei Ausbruch des Kampses eine beträchtliche Summe lich. Dieselbe wird auf $4(X),000 angegeben, und die 30 Erben, welche zur Zeit in verschiedenen Conuties von Pennsylvanien zerstreut leben, sind aeneiat. sich jetzt mit 56,000,000 Kapital si r. . r i ' lurniui Jiliieszinien. zusneoen zu geden. In ihrer Jugend Schenkmamsell in Liverpool, kam' Kate Mnnn herüber und -heirathete einen - berücht. . rCl-.X-.X. . . v . eti n v,mvicufzs uno zigaminkn, mit welchem sie zusammen lebte, bis er auf 20 Jahre m'S Zuchthaus geschickt wurde. Dann ließ sie sich sai. den und heirathete den reichen Kubctner Juan S. Terry. Zur Wittwe-ge-worden, ließ, sie sich in New York nieder. wo sie kürzlich starb, ibrm Kin. dern ein Vermögen von Z6.000,000 ylnlerlajjenv. ' ! Von einem Frosch gemollen wurven v Kuhe eines Farmers in. der Nähe von Savannab.' unb begreiflicherweise dauerte es e'meWeile, tilS kM (MA ..e V.: vi uuji juicw aus oiz pur xani Der Farmer hatte wiederbolt 'bemerkt daß AbendS beim 'eimkebren die- eme öder die andere Kuh . gemolken .' war , TCljlL .1 , .V a r fK. um iiyiuic eine Aagca seinen Zungen mit auf die Weide, um aufzuvassen. Umsonst,, am Abend war. wieder eine uy gemolken. Endlich, am Nächsten age, entdeckte der kunae an dem Euter einer Kuh,' die nach einem Teich gegangen war, um 'Wasser zu saufen emen enormen Ochsenfrosch, der - sich gütlich tbat. ! Maß der Entfernung von Gewitterstürmen. -"Daß Donner- und Blitz gleichnitia 5 stattfinden, ikt 'bekannt. Daß sie sich unseren Sinnen . .rjc ! .t. i ' iu - vricvtiicii Jelipunllen merkbar machen, "beruht darauf, daß' der Klang nur 1100 Fuß in der' Sekunde zurücklegt,' däs -Licht daaeaen- sieben Meilen. -Wir 'sehen. demnach denMitz m leivM'AugmvIlck.'wo er sich entzündet. ' Aus diesem Grunde-, läkt sich leicht berechnen, wie viele Meilen em rurmgewttter von unS entfernt ist,' Soviel PrlSschläge wir zwischen Blitz und Donner Rablen können, söviel Mal 1100 Fuß ist daS Gewitter von UNS entfernt. , ; In Ja nk ton in Süd . Da kota wurde kürzlich Frau Maud'Hay den Bush PowcZ von ihrem alten Charles H.' PörI. un verbesserlicher. ' Trunksut e-esc5i:d?n.' Das Ehcpaar tzzzzit cul Nochester im Staate Nrr? zzl und. db Frau war nix r-;"lrr? . C ILV:
q?ervelsM)rung clntr ' Ehescheidung zeitweise nach Fankton übergesiedelt. Noch eiliger als mit der Scheidung aber hatte sie e5 mit ihrer Wiederverheirathung; denn schon am nächsten Mittag wurde sie in der bischöflichen Kirche, mit Dr. James Roane, einem jungen Nanktoner Arzte, getraut.
Sie ist eine Tochter von W. E. Bush in Rocheste? und besitzt ein von ihrer Großmutter ererbtes hübsches Vermögen. Der Dampfer Amerikavon der Thmgvalla - Linie machte dieser Tage von New )ozl aus seine erste Reise nach Hamburg und nahm 102 Passagiere nach der Elbestadt mit; 246 andere Passagiere fahren auf dem Dampfer nach fkandinavi schen Häsen Die Dampserlinie hat, um der Hamburg - Amerikanischen Packetfahrt - Aktien - Gesellschaft Eoncurrenz zu machen, den Zwischen-dccks-Fahrpreis auf 516 festgesetzt. wahrend d Fahrt nach den skandlnavischen Häfen $13 kostet. Die Ham burger Dampferlime hat mdeß den Fahrpreis nach Hamburg auf dem Dampfer Slavonia aus $13 reducirt. Dies ist die niedrigste Rate seit 1889, als Zwischendecks-Passage nach Hamburg um $10 zu haben war. Die rothe Wanze in Florida ähnelt dem Sandsloh, welcher in jenem Staate und weiter südlich am Brombeergesträuch arge Verheerungen anrichten. Die Wanze ist für das bloße Auge fast unsichtbar, sie macht sich aber dafür einem anderen Sinne desto bemerkucher. Wenn der Reisende rn einer Gegend geschlafen 'hat, wo diese schädlichen Insekten zahlreich vorkommen, so erwacht er am Morgen mit einem beinahe unausstehlichen Jucken, während sich an seinem ganzen Körper rothe Beulen bilden. Die Wanzen haben sich Höhlen in die Haut des Reisenden gebohrt und ihre Eier darin abgesetzt. Mit den Beulen am Korper trägt sich der Reisende fast :me Woche herum, auch halt, das unerträgliche Jucken während dieser ganzen Zeit an. Die Spuren der Arbeit des Insekts auf der Haut sind indeß beinahe eimn Monat sichtbar. Die Bananen sind seit einigen Jahren in den Ver. Staaten ein großer Verkaufsartikel geworden. Dieselben werden jetzt in großem Maßstabe auf den Antillen cultivirt. Diese Cultur ist übrigens sehr ge winnbringend, da sie nur einen feuchten Boden und reichliche Bewässerung verlangt. Neun Monate nach der Pflanzung blühen bereits die jungen Bäume, und kann man von dieser Zeit ab jede Woche eine gewisse Anzahl Regimes" (ein Maß) ernten. Du Einfuhr nach den Ver. Staaten betrug 1891 12.852.000 Regimes, die ungefähr 1600 Millionen Bananen darstellen. Jedes Regime hat in New York einen Werth, der von 1' bis 3 Dollars wechselt. Aus den getrockneten und ihrer äußeren Hülle beraubten Bananen bereitet man außerdem ein sehr geschätztes Mehl. TtutfQt &ot&unaQtQttn. Provinz Brandenburg. -Der älteste. Bewohner von Berlin, der Uhrmacher Joh.' Gottlieb. Hagemann, bat den 102. Geburtstag gefeiert. Polizeihauptmann Krause t. r cn f!.!v.iriri rouroe vom aier zum luianwn," ernannt Die Genossenschaftsbank j Berlin? SUdweit-Büraerschaft hat Bankerott gemacht, da sie durch ti f y üfufüt . A(S uneyrncye zeiazasissuqiung um -w,000 Mark aelckädiat war. Zwei unqarische Heirathsschwindler. die sich Äjtai und Horvarth nannten, haben nach Verübung. zahlreicher Betrügexeien sich heimlich aus Bernn eniserni. Der Gelbgießermeister Hermann Bisalski dortselbst fand einen schrecklichen Tod. indem er sich mit geschmolzenem Metall verbrannte. In Berlin begingen Selbstmord der Buchhändler Mi,, der Vbotoaravh ' Adolf - - r i v ,, . - Prenkler, die 17. Jahre alte Verkäufe rin Anna Ratzow. Me visyer .in N,rlkn Natmniri aewesene Leibaendarmerke hat ibre Ueberstedelung nach Potsdam bewerkstelligt, wo ste in der ehemaligen Gardes-vuorps-, tu am Luisenplatz ihr lanvquariicr rrhnU,n fsl. Die Sckriktseker Ernst Berthold und Ferdinand . Tröger in t--- !t e-sl'Zt,', Ä TOntfS eriln yaoen xc wpunw jubiläum gefeiert. Der 20 Jahre ntte neckt 5uaa Nreuk. welcher aus Nachsucht ' seinem eigenen Geständniß m ev . c . OA.ÜmW zufolge m Server neun iuv u.legt hatte, wurde verhaftet. In der Nähe von Potsdam wurde der Kauf- " Ort . TI mann Ernst Scheuermann aus ernn der sich erschauen yatte, gesunorn. ? ProvinzOst-Preußen. l . Köniasbera ist der General-Su-perintendent .Ptttz. gestorben. -In r in -t V.:Y.. ivV rVi 1UM0lNNeN ll CiNC ÜUUCH? ujiu -kvD' mrtMfrA - eiabliri -worden, die den Versandt von Pferdewurst im Großen ' . . . . t r ? r 3 betreibt.- Im. Aufrage, oes ai,er )st vom Oberhofmarfchallamt das 22 Moraen ' umfassende - Besitzthum des kKäthnerS Pinkow in .Theerbude für k1S.(XX1 -Mark- zur 'umwanoiung in 'Parkanlagen angekauft worden, r In Nolae eines . Schläaanfalles starb in iHeiligenbeil ' Pastor' Berger ' wenige .TZ . r .... nc't nrisS.L ;iagc vor tmzm zoiaijui uuhsw vilaum. ' -: - '' ; Prohi nz Westpreußen. Ein aräuenhafter Vorgang hat sich 'auf der Jrrenstatton zu Danzig rreig'net. -Eine geisteskranke Frau hat sich in ihrer Zelle-mit. den Fingern beide Augäpfel aus dem Kopfe gerissen, und zur Erde . geschleudert. An einem Augapfel bin ein großes Stück des Nervs, der das Auge mit dem Gehirn verband. Beim Abgraben der Bastion Elisabeth dortselbst wurden durch einen . Erd stürz sieben Arbeiter verlcbüttet: vier sind rettet worden.' einer ist todt, zwei sind schwer verletzt in das Laaretb aescbafft worden. Der Äjährigt Gärtner Fritz Weyer - von VrauN. welker auf seinen' Großvater. den Nentier Schedland, der ihm die Thüre gewiesen, auZ Rcqi zwei mZi iV.v::xt tl: ::-') d:. 7
jährigen '?errn nur leicht verletzien, wurde zu 4 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Uhrmacher Ernst Ehrenberg in Marienburg ist in Konkurs gerathen. Provinz Pommern.
Der MUlleraeselle Max Groth kam aus einer Mühle in der Tribseer-Vor- ' . . m ... e stadt von straljunv ver ransml,sionswelle mit seiner wollenen Jacke zu nabe. wurde in die Höhe gehoben und durch das völlige Zusammenschnüren der Kleidung am Halse erwürgt. In Klein-Tuchen äscherte ein Feuer daS Wohngebäude und eine Scheune des Besitzers Ad. Peitschl vollkommen ein. Graf Douglas läßt sich am Jasmunder Bodden einen 400 Morgen großen Park anlegen. Provinz Schleswig Holstein. Der große Truppen-Uebungsplatz für das 9. Armeecorps soll in der Gegend der Ortschaft Bramstedt angelegt werden. Ueberjallen uno beraubt wurde der Landmann Godber Brodersen in Oster-Schnatebüll, der Zinsen in Wester-Schnatebüll einkassirt hatte. In Hackerboe ist die Wassermühle des Hofbesitzers H. Carstens gänzlich niedergebrannt. Wahrend der Huf ner Finnern inNahe in seinem Schweinehaus beschästigt war, stürzte dieses zusammen und begrub den Besitzer unter den Trümmern. Er konnte nur als Leiche hervorgeholt werden. Der sog. Posthos m Quickborn, Besitzer v. Bargen, wurde an einen Herrn Nickel aus dem Mecklenburgischen für, diSumme von 125,000 M. verkauft. . ProvinzSchlefien In der Villa Tritone bei Rom ist Herr Oskar Neugebauer aus Langenbielau, der mit seiner Gattin sich auf einer Reise durch Italien befand, an einem Schlagfluß gestorben. Der Schlossergesell Müller in Glogau tödtete mit Revolverschüssen seine Braut, deren Mutter und dann sich selbst. .Der Beweggrund zur That war Hinausschieben des Trauungstages. Der allgemein geachtete Kreiö-Schulinfpec-,tor Dr. Engelen aus Hultschin wurde wegen Unterschlagung von Schulkas.sengeldern verhaftet. Das 12. schlesische Musikfest findet in Görlitz vom 17. bis 19. Juni statt. Solisten sind die . Opernsängerinnen Huhn-Köln, Herzog-Berlin, Hofopernsänger Anthes und Perron-Dresden. Beim Lanzenwerfen der Leibkürassiere in Vreslau blieb eine Lanze mit dem Schaft im Boden stecken. Gleichzeitig wich ein Pferd plötzlich zur Seite. Die Lanze drang dem Kürassier in die Brust. Der Tod erfolgte sofort. Provinz Posen. Die Strafkammer des Landgerichts in Posen verurtheilte den Subdirektor der Kasseler Pjehversicherungsgesellschaft, Alwin Pantzer, wegen wissentlich falscher Anschuldigung zu 2 1-2 Iahren Gefängniß und drei Jahren EhrVerlust. In einem Walde bei Bromberg hat ein Duell zwischen dem Rittergutsbesitzer Speichert-Mochel - und dem Regierungsassessor von TürkBromberg stattgefunden. Letzterer hat einen Schuß in den linken Oberschenkel erhalten. Auf der Chaussee zwischen Usch und Uschhauland ist der Besitzer Heinrich Arndt aus Uschhauland, welcher aus einer Sitzung der Schuldeputation zurückkehrte, erschlagen worden. Als Thäter sind der Arbeiter Leo Labinski und der Korbmacher Gustav Schulz aus Usch ermittelt worden. Die beiden Burschen waren eben im Begriff, an einem Mädchen einen Gewaltakt zu vejjiben, als ihnen Arndt hindernd in den Weg trat. Der in Berlin verstorbene Dr. rned. Munk hat der Synagogen-Gememde zu Rawitsch 11,300 Ms. vermacht. Provinz Sachsen. Die in letzter Zeit wiederholt aufge- . . ' tauchten Gerüchte von der Verlegung des Grusonwerkes, welches Tausende von Arbeitern beschäftigt, von Buckau nach Essen, "wiro an maßgebender Stelle als unrichtig bezeichnet, v Auch eine Einschränkung - der ; Fabrikation Wird nicht stattfinden. Beim Fällen eineö VaumeS in dem zum Rittergute Döbernitz gehörigen. Parke wurde der Gutsbesitzer Städter von dort durch einen abspringenden Ast-sy unglücklich an den Hinterkopf geschlagen daß der Tod sofort eintrat, r- In dem Dorfe Werder wurden, durch eine, um. Mitternacht abgebrochene Feuersbrunst ; die Gehöfte des Tischlermeisters Cäsar und des Land'wirthes Fritz Elendt eingeäschert. Der .Letztere wurde bei dem Versuche. die - Pferde aus dem brennenden. Stalle. zu ziehen, durch das niederstürzende Dach verschüttet und liegt jetzt hoffnungslos . darnieder. In der Scheune des Einwohners Jaritz in Hcrstmar brach Nachts Feuer aus durch welches drei. Wohnhäuser und fünf Hintergebäude in Asche geleat wurden,., . .: . ... . Provinz Westfalen.' . Der frühere Stadtsecretär, ' jetzige Agent Wilhelm Wulfs in Hamm, wur'fbt in dem Geschästslokale der Wittwe W .Unckenbolo . von einem Gehirnschlage betroffen, welcher semen sofor.tigen Tod zur Folge hatte. . Zum Bürgermeister der Stadt Soest wurde Gerichtö-Assessor Dr.jur.-ten Dorn-kat-Kolman auS Norden (z. Z. in Lübeck) gewählt 7 In einem Garten zu .Gelsenkirchen wurden fünf DynamitPatronen nebst 14 Zündhütchen, in Papier 'eingewickelt gefunden. Ein Hund hatte sich den gefährlichen Stoff beUS zum Spielzeug gemacht, - . Nheinprovinz ' In Crefeld erschoß-sich ei'n-i8jähr ger Unterprimaner des dortigen Gymnästmns, der einzige Sohw emes.Kauf? mannö. ' Den jungen Mann ! trieb falscher Ehrgen in den Tod; er hatte die 'erwartete Versetzung zur- Oöerp'rimq icht erhalten, Der langjährige Leiterder Maschinenbau .Ahthkilung.de? Sterkrader .Gute-HoffnungS-HMe", Ober-Jngenieur W. Brandt, wird, dss , . w t t . 9 lreilormm oer urttori-ureims- ,""" .. r"""-5 r , , '
Viele ahnliche Falle. nirtiien Zwei Zaire litt ich an einem Magenleiden, ich gebrauste mqnxt Aerzte, aber ohne Erfolg, wurde jedoch durch den Gebrauch von Dr. August König's Hamburger Tropfen wieder rollständig bergepellt. Vertha Woolfe. Stockton, Cal.
Alutkrankkeiten Meine jüngste Tochter Elfe litt an Hautausschlag. die umiuuuwi. fipe pl3C CCst Blutunrciniqkeiten waren, ich probirte verschiedenes obne Erfolg. Als das erfolgreichste Heilmittel erwies sich Dr. August König's Hamburger Tropfen. G. F. Engelhardt, Jefferfenville, Ind. ItnKerdaultckkeit Seit längerer Zeit litt ich an Unverdaulichleit, keines WUUHWIUIUJUU. Ur angewandten Mittel wollte mir belfenbis ich Dr. August König's Hamburger Trovfen nabm. Diese Tropfen stellten mich in kurz Zeit wieder her. Christian Leyhe, 201 Orleanö-Straße, Baltimore, Md. 9ebereiileN Längere Zeit litt ich an einem Leberleiden und gebrauchte vke tvtf Ui cljne Erfolg, bis mir schließlich Dr. August König'S Ham burger Tropfen vollständige Heilung brachten. Frau Caroltne Weise, 127 LakeStraße, Clereland, Ohio.
Der Nedatteur - der socialistischen .Arbeiterstimme- Albert Wilde zu Solingen, welcher wegen Beleidigung zu 12 Monaten Gefängniß verurtheilt wurde, ist wegen Fluchtverdachts ver haftet worden. Großherzogthum Hessen Im Kreise ihrer 7 Kinder, 31 En. kel und 3 Urenkel, sowie zahlreicher Freunde und Verwandte, feierten Herr Georg Aßmuth und seine Gattin Katharina, geb. Geyer, in Darmstadt die goldene Hochzeit.'- Die Bürgschaftsfumme für das elfte Deutsche Bundesschießen in Mainz hat den Betrag von 400.000 Mark überschritten. 700 Personen haben Beträge von 100 bis 10,000 Mark gezeichnet. Die Mainzer Turnerschaft hat die Aufrechterhaltung der Ordnung auf dem Festplatz übernommen. Zwei Einbrecher, der Tüncher Rohde vonMainz und Schlafser Stephan von Königstädten sind aus dem Untersuchungsgefängniß in Mainz ausgebrochen. Oberbürgermeister Küchler in Worms, dessen 12jährige Amtsperiode im Mai abläuft, wurde von den Stadtverordneten einstimmig auf Lebenszeit gewählt. In der Nahe von Benzheim hat sich ein ILZähriger Knabe Namens Julius Schmidt von Mainz erhängt; der Junge war in Heidelberg in der Lehre. Die. Ursache des Selbstmordes konnte nicht festgestellt werden.' Die Leiche des seit dem 16. Februar d. I. vermißten Gerichtsaccessisten Marx von Gießen wurde in der Lahn nahe bei der Stadt gefunden. Es liegt zweifellos Selbstmord vor Die Polizei hatte eine Belohnung von 200 Mark auf Auffindung der Leiche ausgesetzt. Das Gemeinderaths-Kollegium von Heusenstamm beschloß, demnächst den jüngeren - vcrheiratheten Arbeitern, welche das Bürgerrecht erhalten haben, ein Grundstück auf Lebenszeit zur Bewirthschaftung zuzuweisen. Zu diesem Zwecke wurden ' große Strecken Waldungen abgeholzt und der Boden soll auf Kosten de? Gemeinde urbar gemacht werden. Der in weiteren. Kreisen bekannte Stadtrechner Jakob Kipper in Seligenstadt, Besitzer des Gasthauses Zum Hirsch.ist nach längerem Leiden gestorben. Königreich Sachsen. Der Director der königl. sächsischen Forstakademie Geh. Oberforstrath Dr, Johann' Friedrich Judeich ist in Th? randt gestorben. Der Kassirer der städtischen Sparkasse .' zu Altenburg wurde todt aus dem Schwanenteiche in Leipzig gezogen.' Ein Verbrechen ist ausgeschlossen; e3 wird Selbstmord angenommen. In der städtischen Markthalle zu Leipzig ereignete sich' im Maschinenraum ein schweres Unglück dadurch, daß ein zur Bedienung der Kaltluftmaschine erforderlicher Bhäl jer mit Ammoniak explodirte. Fünf Maschinisten gelang es, sich schnell vor den giftigen Gasen, zu retten, während der Maschinist Schinerstadt durch die Gewalt der Explosion an die Wand geschleudert wurde und einen complicirten Schädelbruch erlitt. In Frankenberg begingen pie Privatiers Karl Böttgei und - Friedrich Kluge, beide ehemals Fleischermeister die Feier ihres goldenen Bürgerjubiläums. Aus Eifersucht erschoß der 27jährigeDienstknecht Brede in Frankenthal den 18jäh. Arbeiter ' Schoich. Die Geipelburg ist an eineir Herrn Voigt aus Dresden für 262.500 M. verkauft worden. - Im vergangenen Jahre .sind in Plauen i. V.-über, 80,000 Hektoliter Bier verbraucht, . woran die Stadt a'n Steuer 35.000 M.' prösitirt hat. Das macht aus- jederr 'Bewohner, auch dgs Kind in der Wiege gerechnet, 400 Sei del Bier, je 0.4 Liter, auf das Jahr. -Jn Schreiersgriin stürzte die Gattin des Mühlenbesitzers Schneider vom Scheunenboden auf die Tenne herab und starb infolge der dabei erlittenen Verletzungen. Provinz Hessen N a s s a u. Der Stadtmissionar Weil in Franksurt istvon der . Strafkammer Tvegen SittlichkeitsverbreLen'in lH Fällen 'zu vierjährigem Zuchthaus ' verurteilt worden. Im Untersuchungsgefängniß dortselbst vergiftete sich der HausMarsche Josef Wilz, der wegen eines gefingen Vergehens, verhaftet- war. Der- Präsident des .. Landgerichts', zu ffrankfurt. Geh. Oberjustizrath FreiHerr von Plotho ist nach fast 50jähri-' gkx Thätigkeit im 'Gerichtsdienste in den Ruhestand . getreten. Der Mikbegründer und Vorsikende deS. Auf, sichtsrathes derLarbwerke in Höchst, Dr. Lucius, hat aus Privatmitteln 100.000 Mark zur Vergrößerung des .Arbeiterheims-, das von Herrn Wilh. Meister mit .etwa .20 prächtigen Häuschen gegründet tvurde, gespendet. Exkönig Milan von Serbien muß. bedeutende literarischeKenntnisse hesitzin., wjc aus einem Gespräch hervorgeht, über welches Emil Franzos . berichtet. Als zufällig rillparzer erwähnt wurde meinte ' Mi lan :' Grillparzer ? hob' ' ich noch -. sein -' Haus ' in Dresden haucht." ..In -Wien!" berichtete Franzss h'öslich, Ober nain, weiß ich noch ganz genau, sn Dresden Das weitere Gespräch ergab, daß der König Grillparzer mit Goethe und r::de rtt r-fr.ar r:rw:selt t)a!?,
Marktbericht. Wholesale.Preise. GrocerieS. Zucker: Harter tz5.24. Guter gelber $3.&4. Gewöhnt selber $3.50.
Kaffee: geröst. Banner, Lion und Java 2i. 7öc (in 50 Pft Säcken) Capital 23)c Pilot 23c &afot22c Brazil 22c Getr. Aepfel 7c ' .. Pfirsiche im Corinthen 5c Pflaumen 7c Aprikosen 16c - Früchte und Gemüse. . Aepfel per Faß $6.00 Citror en per Kiste 53.50 Orangen per Kiste $-2.50 Kraut rer Faß $2.00 Zwiebeln per Faß $3.50 Vtüben per Faß $1.50 Bohnen per Bushel $1.80 Kartoffeln per Bushel 80c Süßkartoffeln per Faß $3.50 Mehl. Winter-Weizen pat. $4.00 Frühjahr-Weizm pat. $4.00 Wir.ter extra $2.50 Gewöhniickes $1.73 Roggenmehl $3 10 Hafergrütze $5.75 Butter, Eier und Geflügel. Butter, frische Countih 10c. Eier, frisch, per Dutz. Vc 9ek. silfflitftpl 5Siifinr ßr Wr RfirnV rvw9 vnv" fv rlv Spring KhickenS 6c; Hähne 8: : Turkey zgennen ,c; ssnun oje; anie k4.0 per 'uy Dr. I. A. Sutelisfe, tkschas:lgt sich ausschließlich mit wnndLrZtlichen Hauen uno mit e,chieazt. uud rlrinkranehette No. 2 Oft Market Strafte. kFftce-Stunden : ö bi 10 Uhr orm. i (II 8 hr cachm. Sonntag augeomen. Tel tton V4i. C. GVorts. Deutscher Zahn-Skzt, No. 8j Nord Pennsylvania St?.' a wird auf Wunsch aeant. Dr. I. Bühler, Deutscher Arzt. Office und Wohnung: SS7 Süd Delaware Straße Offiee'Stunden: 8 9 Uhr Borm.Z Z 3 Uh achm.: 7 9 üdr LbendS. Telkplzou 1t. Dr. Burckhardt, Deutscher Arzt. , Osflee und Wohnung: No. 382 Süd Merldlau Str. Offlre-Stunden : 8 613 9 Uhr Vorm. 2 dik 8 Uhr Nachm. 7 vt LUhr Vdd. Sonntag 8 vormittags Telepho 280. Dp.PFAFP, Office: 134 Nord Pennsylvania Str. Osiice-Stnden von 2 t Uör Nachm. , No. 426 Madison . Avenue. Stunden von 10 11 Uhr Vor. ., Wolznung: 197 Nlabamstr. ,SckeLermotkr. -, WM,,. , Dr. C. N. Schaefcr, 5Srzt und Chirurg, o. 430 Madison Avenue, nahe MorriS Str. , Sprechstunde : 8-9:8 Uhr Morgen, 2-4 Uhr achmittag, 7 9 Uhr Abend. Telephon 8?. Dr. Magyer, Office: Zlo. 60 Hsl Ohio Str. . Osftee-Stnnden i 10 Uhr ortttä2.' Zt Nhr NachmttteA. ' ohnung: SckeVrpadway rd LmlNe Telephon ' ' I CKAS. G. MÜELLER, Deutsche Apotheke. . achkolger von SB. W. Seott. r Zlo 667 Virginia Pvenus, Ecke Coburn Str. Tetefl)on 1747. . achtglocke an der LettenthSre. Yezepte Tegl nd ach sorgfältig gestillt. Srelt Völteferung. EiS! Eis! Eis! ' Vilx 6en5n da EupTv?ent kür Kfttirf rung von Ei an unsere Kunden. . Saufen Sie Ihr oupouS.bevgr da Eiö geliefert wird. . Da wir einen anten Borrars, toa Ei besitzen, so find wie i der Lage z folgende V reise z verkunsen: .. .. 100 bi 20 kd in eineQ?ieferuna 85c perioakfd 20 bis loa fd in einerLieferung wc per ! b'S 200 Pfd in eineriZkkferung I7'jc . ' 2oo nud ehr in einer Lieferung isc . . ' mmmmmmm CDiLXbiy: Hcö3 CDn; . Office : No. 23 We Walnutstr. Tel. 1093. Die feinsten Weine und Liquore, zu den billigste ZZrisn bei cZJ ccscdDd ": jXZcD 00 Oüb Oelavare Ctr. CeUilsa ICC 3. CZT , p?5!k ClltttUrj .
Columbia Halle ! Ecke McCerty & Telavare Str.
Die schönste, größte und un bequemsten ein gerichtetete Halle der Südseite. Sie steht zur Verfügung für Abhaltung von Konzerten, ' Tanz-Kränzchen, VartleS ,e. Besonder? ist sie Vereinen ,u empfehlen. ECT Die schönste Wirthschaft w der Stadt. Nur die beftrn Getränke werden vn adreicht. Zu zahlreichem Besuche ladet ein Otto Schmidt TIio Twentieth Century, eine ausgezeichnete Wochenschrift, .welche fortschrittlich gesinnten Lesern sehr zu npfeh' len t. In der Tendenz zwar soztatlftiscy, werden doch andere fortichrittliqe Thwnm Dann unpaneiycy veiprochen. Man destelle direkt bei der Humboldt Publishina Co.. 19 aftot Pla, Ne Bork. Feuer - AllNln - SigM: 4 Pennsylvania und Market. 6 EnalishS Opernhaus. 6 East. und Nero Hork. 7 Noble und Michigan. 8 New Jersevstr. und Massachusett Lvtz 9 Pine und North. 1 Market und Pme. 11 Hauptquartier deS Feuer'Devart'mtI. 12 St. Clair und East Str. 12 No. 2 Spr'nhs, Mass. Ave. nahe Rodle. 13 Delaware Str. und Fort Wavne Ave. 14 New Jersey Str. und Fort Wanne Ave. 15 Peru Str. und Massachusetts Ä?e. 16 Christian Ave. und Ash Str. 17 Park Ave. und Butter Str. 18 Columbia und Malott Ave. 19 Archer und John Str. 123 No. 9 Schlauchhaus, Ash und 7. Str. 124 Alabama und Siebente Str. 125 Central und Lincoln Avenue. 12 AandeS Str. und Lincoln Ave. 127 Columbia und Hill Ave. 128 Central Ave. und Achte Str. 129 AuöstellungS.Gebäude. 131 Alabama und Morrison Str. 132 Rohampton und Achte Str. 134 College Ave. und Zehnte Str. 135 Home Ave. und Delaware Str. 136 Alabama und North Str. io7 Nnvmann und Achte Str. 138 College Avenue und Irwin. 21 Illinois und St. Joseph Str. 23 Pennsvlvannia und Pratt Str. 24 Meridian und Zweite Ctr. ' 25 No. 5 Svr'nhau. 6. nahe Llluroiiftr. 28 Mississippi und St. Clair Str. 27 Illinois und Michiaan Str. 23 Pennsylvania und Fünfte Str. 29 Mississippi und Vierte Str. 212 Tennessee und William Str. 213 Pennsylvania und Michigan Str. 214 Illinois und Herbert Str. 215 Waisenheimaty für Farbige. 21g Tenneffee und Erste Str. 217 Meridian und Siebente, 213 Clissord und Jesserson Avenue. 31 No. 1 Spr'nbs.. Ind. Ave. u.Vich. CL 32 Meridian und Walnut Str. 34 California und Vermont Str. 35 Blake und Ner? Jork Str. 36 Jndiana Ave. und St. Clair Str. 37 EtadtHospital. 38 Blake und North Str. 39 Michigan und Agnes Ctr. 312 West und Walnt Str. 313 West und Dritte. 314 Siebente und Howard Str. 315 Torbet und Paca Str. SIS Tennessee und 1. Straße. 41 No. 6 Svr'nhaus. Wash. nahe West ytk. 42 (Seißendorf und Washington Str. 43 Missouri und Nem fyxl Stt. " 45 Meridian und Washington Str. 4g Illinois und Ohio Str. 47 Tennessee und Washington Ctr. 43 Kingan's Schlachthaus. 49 Jndianola, 8 Squares vom Fluß. n rt cm:rr : v crn r i uno siaiiano ssu 413 Mississippi und Wabash Str. 41S Morris und CyurH Str. 421 0. 2. u. W. RundbauS roekl. vom SIttl 423 Jrren.Alyr. 424 Mileu Ave. und National Stoad. ' 61 No. 4 Spritzenhaus, Jllinoi u. VierrUk. 62 Illinois und Louisiana Str. 63.WestundMcCart?Stt.' 64 West und South Str, oo a;antnippi uno Venry cir. 67 Meridian und Ray Str -' 68 No. 10 Schlauchhs, Morrik u. Rad. L?'. 69 Madison Ave. und Dunlap Str. 612 West und Rockmood Str. 513 Kentucky Ave. und MerriI Str. - 514 Union und MorriS Str. 618 Illinois und KansaS Str. 617 Morris und Dakota Str. 613 Morris und Church Str. 619 Tennessee und McCarry Str. 621 Meridian und Palmer Str. ' 623 MorriS Str. und Gürtelbahn. " 624 Madison Ave. und Minnesota Ctr. . 61 No. 2 Haken u. Leiter.HauS, Southftr. 62 Pennsylvania Str. und Madison Ave. 63 Delaware und McCartg Ctr. 64 East und McCarty Str. 65 Nuo Jersey und Merrill Str. 67 Virginia Ave. und Bradsha Str. 63 East und Coburn Stt.' ß9 Pennsylvania Stt; und Nadifon Ave. 612 McAernan und Douahersy Etr. 813 East Stt. und Lincoln Lane. ?14 East und Beecher Str. 615 Noble und South Stt. 71 'No. 3 Spr'nhauS, Lirg.' Ave. u. Hutes. 72 East und Georgia Sttaße. - 73 Cedar und Elm Stt. 74 Benron und Seorara Stt. 75 English Ave. und Pine Stt. 76 Dillon und Bates Stt. ' 73 No. 13 Spr'nhauS, Prospekt u. DUü. 79 ffletcber Ave. und Dillon Str. - 712 Spruce und Prospekt Stt. 713 English Ave. und Laurel Stt. 714 Willow und' Olive Stt. 715 Chelby und Beecher Stt. ' 716 Deutsches WaisenhsuS--" -; ' ' 718 Orange und Laurel Ctr. 721 Lexington Avenue und Linden Cttafci, 723 Fletcher Avenue und Spruce CtxtU 724 Tucker und Dorsev'S Fabrik. 81 Market und Nem Jersey Stt. 82 Washington und Delaware Stt. 83 East und Pearl Str. 84 Nem York und Davidst. 85 Tuub stummen Anstalt. ,88 Ver. Staaten Arsenal. 67 Orient! und Washington Stt. 89 Frauen'Reformattrium. -812 No. 8 ScblauSbau. Ost Flsn tr 813 Market und Noble Stt. 814 Oh und Harvey Str. 815 Arsenal Avenue und nfifo fttrafi 821 Pan Handle Eisenbahn.SZsxI. , .' 0, ZUjatcon und harter Str. 91 No.7 Spr'nhauS, Maryland nahe OerQ. , 92 Meridian und Georgia Stt. kU Meridian und Süd Stt. . 94 Pennsylvania und Louisiana Stt. 95 Alabama Stt. und Virginia Ave. Spez ial Signal. Ersten 2 SchlZae, zweiter Nlarm. Zweiten 2 Schläge, dritttr Mer. ' Dritten 2 Schläge, viert Llar. 1-2-1 Feuer aus und Schl-u czrzlZz 8 Schläge, weniger WasserdruZ. " 8-3 mehr Wasserdruck. - 12 Schläge, 12 Uhr M-:?. ' ' " ' ZSr Die nsten 13 Cial cr... r.-ii3 eu?eschl-::n, 1:1 In Zl.Z MM..IW. . . Ut s-'-, V I r-
