Indiana Tribüne, Volume 17, Number 210, Indianapolis, Marion County, 19 April 1894 — Page 2

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Indlmm ?WWns. -. X -M Erschei Täglich und Sonntag. Tie tägliche .Tribüne' kostet durch den TrLgn Cent? per Zoche, die eoimtagKIti&üne- 5 SentS per Woche. Beide jusammtn 15CtntJ der W Cent per Monat. Per Post ,ngeschick: tn Vor uSbezahlunz fc r?r Jahr. m " Ossice :Ns. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 19, April 1894. Das Paradies derNltter von der Sandstrabt. ' DaZ Jndianer-Tenitormm, Theile von Arkansas und Kansas sowie Niemandes Land" haben seit Jahren ein Paradies für die Desperados vom Schlage eines Glaube Duval oder Jesse James abgegeben. Der Arm der Gerechtigkeit reicht dort nicht weit und nach Verübung ihrer blutigen Gräuelthaten haben die Räuber dort gewöhnlich sichere Schlupfwinkel gefunden. Als die Banden der Brüder James und Jounger ihr Unwesen trieben, stand das moderne Rinaldini thum dort in der größten Blüthe; mit der Ermordung von Jesse James und der Gefangennahme von Cole Jounger ist dasselbe, selbstverständlich zu? giofetti Genugthuung der ordnungsliebenden Ansiedler, etwas zurückgegangen, vollständig ausgerottet ist es leider noch nicht. In der zweiten Hälfte der Siebziger Jahre trieb der Straßenräuber Sam Baß in jener Gegend sein Unwesen. Er raubte und plünderte auf eigene Faust und war zum gefürchteten Schrecken der Reisenden wie Beamten geworden, bis er schließlich gefangen wurde. In größerem Maßstabe betrieb die O'Connell-Bande, welche bald nachBaß' Gefangennahme organi firt wurde, das Räuberhandwerk. Diese hauste auf dem Gebiete der ChickasawIndianer, beschränkte ihr Thätigkeit aber mrhr auf das Stehlen von Pferden, Rindvieh und Schafen, so daß sie dem Leben der Ansiedler weniger gefährlich wurde. Ein Theil dieser Bande fiel im Kampfe mit den Häschern, während ihr Führer, Tom O' Connell, gefangen und in Wichita zu langer Strafe verurtheilt wurde; der Hallunke verbüßt dieselbe zur Zeit in dem Zuchthaus zu Lanstng, in dessen Kohlengruben er zu arbeiten hat. Eine Figur von pittoresker Wildheit unter den Räubern jener Gegend war George Stevens. Dieser Ritter von der Landstraße stammte aus einer angesehenen Familie des Südens, hatte eine vorzügliche Erziehung genossen und war stets von seiner Gattin begleitet, einem bildschönen Weibe, die lieber eines Straßenräubers Gefährtin war, als daß sie ein gesittces Leben führte. Stevens hatte in zwei Negern aus dem Süden, welche July Monday und Bully July genannt wurden, Spießgesellen, welche zu jeder Schandthat fähig waren und unter deren Beistand er das Territorium in Schrecken hielt. Die Bande stahl Pferde und Bis), überfiel Postkutschen und Reisende, kurzum sie betrieb das Räuberhandwerk in, großartigem Maßstabe. Der Lohn für ihre Gräuel blich nicht aus. Plötzlich hörten dieRäubereien auf und Niemand konnte dies erklären, bis July Monday in Purcell ermordet aufgefunden wurde und feine Maitresse, eine Indianerin, den Beamten mittheilte, daß Bully July und fein Kamerad dem Hauptmann Stevens fowi: dessen Weib den Garaus gemacht hatte-?, worauf Bully July aus Furcht vor Verrath seinem Spießgesellen eine Kugel durch den Schädel jagte. Die beiden schwarzen Räuber hatten die Leichen von Stevens und dessen Frau in eine Höhle, welche von Schlangen wimmelte, geworfen und in der That fand man dort die Gebeine des Paa3. Bully July wurde nacb einem verzweifelten Kampfe gefangen und in Fort Smith. Ars., aebänat. In den folgenden Jahren gelangte Kt IY IrZ ia mjC V . l l rvk -utuc iui, iüciuc lvayreno oes Bürgerkrieges eine Spionin der Eonföderirten gewesen war. unter den Desverados zur Prominenz. Zuerst mit einem Bundesofficier verbeiratbet. ver. ließ sie diesen und wurde die Maitresse des Räubers Cole Founaer. Dieser Verbindung entsproß ein Mädchen, das jetzt unter einem gewissen Element von Fort Smith, Ars., eine aroke Rolle spielt. Als Cole Founger auf einem Streifzuge in Minnesota gefangen und zu lebenslänglicher Zuchthausstrase verurtheilt wurde, welche er in Stillwater verbüßt, wurde das Weib die Heroine der Spielhöllen der Grenzdistricte. Schließlich kam sie in das Jndianer-Territorium und wurde dort die Maittesse eines indianischen al-aoiqnelders Namens Im Star? Eine gewandte Reiterin und von, unfchlbarer Sicherheit im Gebrauche des Revolvers wie der Buchse, figurirte sie in zahlreichen blutigen Rencontres, in denen sie ohne Scheu Menschenblut vergoß Allgemein galt Ne als Fuhr:rin einer Bande von Räubern, bis sie eines Tages von unbekannter Hand aus dem Hinterhalt erschossen wurde. Tom King" ist der Name eines anuxcn weiblichen Desperado. Diese Repräsentantin des zarten' Geschlechts treibt zur Zeit ihr' Unwesen in Okla l;oma. Wiederholt wurde sie efangen. allein kein Gefängniß erwies sich tt genug für ste. Sie bewerkstelligte stets ihre Flucht und zwar zuletzt vor ungefähr zwei Monaten am hellen Tage aus demGefangmß von El Rens, O. T. Tom King" hat ein einnehmendes Aeußere. und als Reiter wie Schütze wird -sie von Niemandem übertreffen; dabei ist sie kühn wie ein omanche und versteht unterhaltend zu plaudern. Ihre Leidenschaft' bestebt in dem Stehlen von Pferden. Hatsie ein edles Thier gestohlen und eine Zeit lang geritten, so schenkt sie dasselbe ei nem armen Teufel von Grenzer und dadurch hat sie sich zahlreiche freunde erwarben, welche .sie vor Verfolgern

v??TTWftrinft ihre Entkommen vegun

strqen. Welche Verwegenheit s vekündet, erhellt aus dem folgenden Vorfalle. Während die Beamten auf sie Jagd machten, besuchte sie einen Ball zu Paul's Valley im Lande der Cbicksaws. wo sie fast ausschließlich mit einem Deputy-Marschall. welcher! einen Warrant für ihre Verhaftung in der Tasche hatte, tanzte. Sie erklärte dem Beamten, daß sie ihm nach dem Ball Tom King zeigen würde und das that sie, freilich in unerwarteter Weise. Sie stahl seine Revolver, Papiere und sonstigen Habseligkeiten, worauf sie vor den Augen des Uebertölpelten aus dessen Pferd davonsprengte. Die Brüder Dalton und deren Bande haben der Blutgeschichte jener Gegend ebenfalls zahlreiche Capitel hinzugefügt. In Coffeyville wurde ein Theil der Bande erschlagen, ihrem Unwesen dadurch jedoch kein Ende gemacht. Kurz aber blutig war die Verbrecherlausbahn von HenryBrown, dem Marschall von Caldwell, Kan., und seinem Deputy Ven Wheeler. Sie ermordeten vor zwei Jahren den Präsidenten und Kassirer riner Bank, wurden an demselben Nachmittag gefangen und ohne Ceremoniell aufgehängt. Vor diesem Doppelmorde hatten die Hallunken schon zahlreiche Blutthaten verübt. Zu den beriichtigsten Banditen gehörte auch der schöne" Charles Smalls. der aus einem Cowboy ein Räuber wurd'e. und' einen Mexikaner, der seine -Geliebte erschlagen hätte, nebst dessen ganzer. Familie ermordete, worauf er einen Zug der mexikanischen Centralbahn um $50,000 beraubte. In Folge des Verrathes eines Spießgesellen gefangen, wurde er auf Lebenszeit in einen Kerke? Mexicos geworfen. Dies sind einige lose Blätter auö de? Blutchronik des amerikanischen Räuberparadiefes; eine vollständige Geschichte würde viele Bänder füllen David Dudley Jield. Durch den Tod David Dudley Field's, der ganz unerwartet im Alter von 89 Jahren aus dem Leben geschieden ist, hat unser Land -einen seiner hervorragendsten Bürger und die ganze Welt einen ihrer größten Juristen verloren. In Haddam, Middlesex County, Connecticut, als der Sohn einesGeistlichen geboren, erhielt er bereits im Elternhause von seinem Vater einen gediegenen Unterricht und wurde, nach dem er im Jahre 1825 das Williams College" absolvirt hatte, zur Advokatenpraxis zugelassen. Als junger Anwalt schon erkannte er die großen Mängel, die in dem extrem technischen Charakter unseres Rechtssystems liegen, und während seines ganzen LebenS arbeitete er unablässig auf eine Reform hin. Sein Reformwerk brach sich nicht nur in unserem Lande Bahn, auch jenseits des Oceans, in England und dessen Colonien, wurde Herrn Field's Proceßordnung eingeführt. Der Verstorbene hat im öffentlichen Leben keine so hervorragende Rolle gespielt, daß sein Andenken sich unauslöschlich dem Gedächtniß des ganzen Volkes eingeprägt hätte. Er gehörte nicht zu den Staatsmännern, die, wie Lincoln, durch ihr umgestaltendes Eingreisen in die Geschicke dieses Landes dessen Bürgern unvergeßlich bleiben, noch erwarb er sich, wie Grant, auf dem Schlachtfelde den Preis der Unsterblichkeit ' in jedem amerikanischen Herzen. Sein Wirken beschränkte sich auf das begrenzte Gebiet des RechtsWesens, aber hier hat er sich ein Denkmal errichtet, dauernder als Erz. So lange es noch Juristen gibt, wird der Name David Dudley Field als einer der besten genannt werden, und so lange man noch Recht spricht, wird die Spur von seinen Erdentagen nicht un.ergehen. Inmitten deS amerikanischen Lebcns, dessen höchster Ehrgeiz in derAnHäufung irdischer Güter oder in dem Erwerbe politischer Ehren besteht, spielte der Dahingeschiedene eine eigen artige Rolle. Der wichtigsten Bürger Pflicht stets eingedenk, hat er niemals unterlassen, an den politischen Vorgangen regen. Antheil zu nehmen, diese Betheiligung war sur ihn aber Selbst zweck und nicht das Mittel zu einem anderen, persönlichen Zweck. Als An walt ist es ihm, dem armen Pfarrers söhn, gelungen, Reichthümer zu lam meln, aber doch war für ihn der materielle Erfolg zn seinem Berufe neben sächlich. Der größte Theil seiner 7 jt.er.fri . t rr cyafsensirasl war oe? ooislcirung der Gesetze und der Vereinfachung des gerichtlichen Verfahrens gewidmet, und in diesem idealen, sein ganzes Leben lang hindurch festgehaltenen Bestreben winkte ihm als einziger Gewinn die Anerkennung seiner Kollegen.die legis latorifche Zustimmung derParlamente. Wenn ihm auch die Erfüllung 'feiner höchsten Hoffnung versagt ' blieb, daß die ganze civilisirte Welt von seinen Reformvorschlägen Gebrauch mache, so ist ibm doch von dem Ersolge. den er am meisten schätzte, ein so reichlichTheil geworden.' wie eS menschlicher Thätig ieit unter gleichen Umständen nur selten be chieden ist. Weit über die Gren zen des Vaterlandes hinaus erfuhr die Jurisprudenz noch zu seinen Lebzeiten durch ihn eine Umgestaltung, und eine spätere Zukunft mag auch noch jenem höchsten Wunsche deS Verstorbenen nachträglich Gewährung bringen. In seinem persönlichen" Umgange liebenswürdig, in der Beurtheilung menschlicher Schwächen nachsichtig, ein Feind des'MuckerthumS in jedem Ge wände, ein Freund -der Kinder und geistreicher Frauen . das sind die lichten Contouren!dZeseS Ehrfurcht ge bietenden und doch anheimelnden Cha rakterS. Merkwürdige QUttn trn Oräuqe. Der Chinese lacht, wenn er übe? den Tod seineL BlLtsv?wandten berichtet, während eine chinesische Braut jammert und wnnt, wenn sie in der Sänfte in dasHauS ihres Verlobten getragen wird. Der Chinese erkundigt sich nicht nur nach deinernWohlbefuiden. ion

ittN aüc?nach deinem Einkkmnnen und ' . . r i . ; cn.it. V

ricylel aus jpojucaieu eine neiyr vzi indiskretesten Fragen an dich. Fragst du ihn aber nach dem Befinden seiner 1 Frau und seme? Kmde?, o schwelgt er. du nimmst den Ht ab, wenn du sein Haus betrittst. Wir vermeiden es aern. vom Tode au sprechen: der Chi nese aber zeigt dir miUinem gewissen Stolze einige zum Bau seines Sarges bestaunte Bretter, die ihm von seinen Kindern geschenkt werden. Jedermann weiß, daß der Chinese von rechts nach links schreibt und säulenartig von oben nach unten. Titel und Seitenzahlen werden unten hingeschrieben, dafür werden die Bemerkungen oben hingefefet. Wenn in der Schule ein Schüler seine Lection aufsagt, sieht er dem Lehrer nicht in's Gesicht, sondern wendet ihm den Rücken. Der Handkuß ist in dbxna aanzllck unbekannt. Das cblnesische Mittagessen beginnt mit candirten Fruchten und endet mit Fisch und Suvve. Der Chinese steigt von der rechten Seite aus's , Pferd, die Räder seiner Maschinen drehen sich stets von rechts nach links, gerade entgegengesetzt den Zeigern emer Uhr. Wenn die ligi nesen Häuser bauen, beginnen'sie mit dem Dache (!). Wie sie das aber anfangen, wird leider nicht berichtet. Bot SnXante. Sechs Blaiterttfälle haben in Avon, 16 Meilen südlich von Galesburg, Jll., wilde Aufregung hervorgerufen, da man ein Umsichgreifen der Krankheit fürchtet. Die Hälfte der schulpflichtigen Kinder ist nie geimpft worden. Wohl die schönste Vogelsammlung der in Amerika vorkommenden Arten hat Josiah Hoopes von Westchester, Pa. Dieselbe enthält 6000 ausgestopfte Exemplare, darunter eine Gruppe von 63 Varietäten von Singvögeln mit ihren Nestern und Eiern. Der Eigenthümer sammelt da?an schon seit 40 Jah?en. Eine Lokomotive mit Beinen und Füßen ließ sich im Jahre 1813 ein gewisser Burton patentiren. BesagteEztremitäten befanden sich hin ter der Lokomotive und waren dazu bestimmt, die letztere auf dem Geleise vorwärts zu stoßen. Die größte Kohlenb o o U flotte, die je von einem Dampfer in's Tau genommen wurde, ging neulich von Louisville nach New Orleans hinunter. Die Kohlen in den Booten würden hingereicht haben einen' Güte?zug von elf Meilen Länge. zu beladen und die von den Booten bedeckte -Fläche betrug mehr als acht AcreS. Die Pfi?sichernte in Talbot County, Md., hat im vergangenen Jahr einen so mageren' Gewinn gebracht, daß viele der 'dortigen Farmer die Hälfte ihrer Pfirsichbäume ' umgebauen und 'als Brennholz- gebraucht haben. Wenig 'junge Bäume, find ; gepflanzt worden, und dieses Iah? duften noch weniger angebaut werden. u e b e r e in e. r e ich e Ä ö l d -mine. welche 'sich in den Wahsätchbergen befindet, vermag nur der 'wegen Gattenmordes zum-Todt verürtheilte, zur Zeit noch in dem Zurhthause: von Utah gefangen gehaltene Enoch DaviS genaue Auskunft zu geben, doch weigert er sich, trotz vielfachen Drängens, fein Geheimniß herzugeben. Mit Kind und Kegel im Güterwagen ist kürzlich ein Mann von Iowa nach Laurel, Md., gefahren. Da er für sein Hab und Gut keinen Käufer in Iowa fand, miethete er schnell entschlössen einen Güterwagen für $175, packte darein zwei Pferde, zwei Kühe, einige Schweine, feinen gestimmten Hausrath, dann sich selbst, seine Frau und seine zwei Kinder und auf diesem etwas seltenen Wege gelängte, die Ladung langsam aber glücklich nach dem Bestimmungsort. Bei dem PassionSspiel. das, wie alljährlich, so auch heuer in der . Vorstadt Tacubaya der Stadt Mexiko von. Indianern aufgeführt wurde, erhielt Judas ganz beträchtliche Prügel und der Mitspielende, welchem die Rolle Christi zusiel, wurde auf dem Kreuzesweg, als er zu drei verschiedenen Malen hinfiel, von den Saduzäerund Römer-Jndianern erbarmungslos gegeißelt. - ' ' Neulich Abend prügelte der Farmer Ulrich Scanlan in Bour bon in Jndiana seine Frau in unba?mherziger Weise. DaS Geschrei der Mißhandelten wurde von den Nachbarn gehört und sie eilten, wahrscheinlich zu rechter Zeit, um der Frau das Leben zu retten, in die Scanlan'sche Wohnung. Gegen drei Uhr morgens holten zwölf Nachbarn Scanlan aus dem Bette, banden ihn an einen Baum und prügelten ihn windelweich. Scanlan behauptet, mehrere von den Leuten erkannt zu haben, und will sie verhaften lassen. Der P?ozeß wide? den früheren Methodistenprediger Avery in Fort Dodge in Iowa wegen ungeziemenden Betragens ist vor den Kirchenältesten gegenwärtig im Gange. Avery lst von Ethel Gray, einem zu der Gememde gehörigen jungen Mädchen, beschuldigt sie geliebkost, ' geküßt und schließlich beleidigt zu haben. . Avery hat es für gut befunden, die Stadt zu verlassen, um dem Prozesse auS dent Wege zu gebn, da die Belastungso:weise gegen ihn außerordentlich stark sein sollen. Als de? in no?dlicher Richwng fahrende Zug . der Richmond & Danvllle-Elsenbahn an emem der letz ten Nachmittage in den .Union-Bahn Hof in Charlottesville in Pirginien einlief, wurde in einem der Personenwagen eme Blutthat verübt, rndem-Rl-chard B. Girard aus Faber Mitt m dem ' westvirginischin County ZNason n Fraulem Lura .E. Martm vorr do?t durch einen Pistolenschuß wahrscheinlich' tödtlich verwundete. Nach der That versuchte Girard sich selbst eine Kugel in den Kopf zu jagen, die Pistole wurde ihm aber entrissen und er selbst der Polizei übergeben. Der einzige Bevegg?und zu der That kann.nu? da ritt gefunden w:?r. 7 dak' Lü? (3i rard's LtebeSrzeibunn abliefen

hatte und er sich dasür an dem Madchen rächen wollte. Immer neue Enthüllun-

gen bezüglich der Räuberien in Cooper County, Mo., kommen anS Tageslicht. E scheint, daß einer aus der Bande zum Verräther geworden ist. ES unterliegt jetzt keinem Zweifel mehr, daß sich etwa 18 Farmer zu dem Zwecke organisirt haben, die Läden in den Counties Ray, Cooper, Venton.Pettis. Johnson und Morgan zu plündern. In den letzten Tagen sind noch die Brüder George und Jerry Tomlinson. zwei junge Farmer, verhaftet worden. Man fand in ihrer Wohnung gestoh lene Waaren im Werthe von $300. John Woods aus Pilot Grove befindet sich ebenfalls hinter Schloß und Niegel. Das größte Aufsehen aber hat die Verhaftung von Frau ,Wm. D. Gentrey gemacht, welche ebenfalls an den Raubzügen betheiligt gewesen sein soll. Das Haus No. 255 Court Straße in New York bildet seit Jahren unter den in der Nachbarschaft wohn'end'en Leuten den Stoff für alle möglichen und unmöglichen Geistergeschichten, denn das betreffende Haus ist seit achtzehn Jahren fest verschlossen, die Tbüren vernagelt und die Fensterläden verriegelt, während im Innern des Gebäudes Hunderte von Ratten das Regiment führen und die einstigen prächtigen Möbel fast bis zur Unkenntlichkeit zerbissen und zernagt haben. Der ursprüngliche. Eigenthümer des Hauses war John' Schmitzpann, der bei seinem Tode in seiner letztwilligen Verfügung die Klausel aufstellte, daß seine einzige Tochter und Erbin, Katharina, entwede? selbst in dem Hause wohnen oder dasselbe leer stehen lassen müsse. Fräulein Schnitzpann zog nach dem Tode ihres Vaters nach Morristown in New Jersey und seitdem stand das Haus leer. Seit den letzten paar Wochen sind im Erdgeschoß Herr und Frau D. Bell dort eingezogen, doch brauchen sie keine Miethe zu zahlen. Op cluslanve. Mit dem Eintritt deS iFrühlings sind die Arbeiten an dem Bau der neuen Hofburg in Wien wieder in Ang?iff genommen worden. Im Jahre .1894 soll der Bau bis zur Dachgleiche vollkommen fertig gestellt werden. Im Jahre 1895 wird die Verbindung zwischen dem neuen Flügel und der alten Burg hergestellt werden. Der Anschluß an die letztere erfolgt dort, wo sich gegenwartig einzelne Zimmer ' der Kronprinzessin-Wittwe und die Wobnuna des Hofburgpfarrers befinden. Im kommenden Jahre wird auch der ganze aisergartenstuge:, jo weit dies nicht schon in diesem Jahre geschehen wird, unter Dach gebracht werden, worauf mit der inneren Aussckmückuna besonnen werden kann. Letztere soll nach dem ursprünglichen Vro'aramme bis mm Jahre 1900 voll endet sein und dieser Termin wird auch zluverlassia naebalten werden. o van in zenem Jahre die Zimmer ves nax . .' . servaares m de? neuen Burg zum e ziehen bereit sein werden. Bezüglich der' Inangriffnahme der Arbeiten für dett Ausbau deS VolksgartensiugeiS und der die beiden Flügel verbindenden Hauptfront sind Bestimmungen noch nicht getroffen, wiche? t nur, daß die Absicht besteht, in den Bauar beiten ein ?asche?es Tempo einzufchla gen, als bishe? eingehalten wu?de. Ob de? Bau des BolksgartenslUgelS nocy vor Ablauf des Jahres 1900 in Angriff genommen werden wird, hängt allerdings von den Geldmitteln av, welche dem Bau-Comite vom StadterWeiterungsfonds zur Verfügung gestellt werden. Einaußergewöhnlicher Schmugglerproceß beschäftigt zur Zeit das Gericht m Mailand. Die Zahl der Angeklagten beträgt 43, unter denen sich viele Inhaber hervorragender Kaufmanns- und Speditionsfirmen befinden. Die meisten sind m Mal land ansässig, aber die Provinz sowie Genua u.Chiavenna sind auch vertreten. Aus Mailand sind die Spediteure Giacomo Bono. Mafsl Catuuo, Bou chi Giuseppe und Gebrüder Orlandi, ferner Architekt Tognola, die Kaufleute Mfta und Sancassani, Ce?lanl, Pom peo. Heinrich Kitzerow. Razzotti, Bis mara, Clerici und Ma?cus Mau?izio. Unte? den auswärtigen sind bemerkens werth die KaufleuteMaximilian Meyer m Bubenheim, Ludwig Bech m Köln a. Rh. und ; Otto Salinger Zn Jserlohn. Auch mehrere Spediteure m Lu ganö, Chiasso und Luino, sowie Zoll und Postbeamte der Grenzorte befinden sich unter den Angeklagten. Der Schmuggel wurde theils durch Fäl fchung der Ursprungszeugnisse, wie z. B. bei aus Frankreich kommenden Spitzm und feinen Geweben, oder durch falsche Deklaration der Postpackete be wirkt. Letzteres war die beliebteste und unter Mitwirkung der Grenzbeamten auch einfachste und gefahrloseste Art für den Schmuggel von Gold- und Sllberwaaren und Uhren. In 93 Fällen ist laut der Anklage dr?Steu rdefraudation erwiesen worden , im Gesammtbetrage von 65.000 Lire Daß dies aber nur em äußerst verschwindender Theil des wirklichen Schmuggels rst, das steht außer allem Zwettel. So ist z. B. männiglich be Jtonnt, daß die gesammte sehr bedeu-iende-Uhrenauöfuhr nach Italien zum weitaus größten Theil durch Schmuggel geschieht. In ganz Italien eristirt keine einzige ' Uhrenfabrik, und doch w.:c zn.t.rr. ri.ün'i wie vssicieue lailNll nur von einer sehr ge?ingen Uhreneinfuhr zu berichten. Der. Proceß macht großes Aufsehen, besonders da fast alle Mailander Angeklagten . sehr bekannte M ... . iKHonncyicucji uno angeeyene aus. leute sind. -Die Fraae : unter tott chen Umständen ist sogar Vatermord enauoiv hat der Nichte? Collins die tz age m emem äußerst peinlichen Fall vor dem. Geschworenengericht von zutK Niomg in Aorkshire beantworten müssen, in , Mann, durck eine Klei. niafeit gereut datte':seine? Frau 'mit

einem schweren Schureisen 'einen heftigen Schlag auf die Hand versetzt und verfolgte sie wüthend durch den Hof, als der Sohn sich in's Mittel legte.dem Vater das Schüreisen entriß und ihm damit einen Sieb über den Kovf ver-

setzte, an dessen Folgen er starb. Vater und Sobn waren stark betrunken, und der letztere legte so wenig Reue über seine Gewaltthat an den Tag, datz er beim Verlassen desHauses seiner Mutter Mittheilung von seiner Handlung machte, mit der Frage, ob er dem Alten den Garaus machen sollte. In seiner Schlußrede stellte der Richter den Grundsatz auf, daß das Gesetz zwar einen Schlag rechtfertige, den man zur Selbstvertheidigung führe, aber einem Mann nicht das Recht ertheile, in der Vertheidigung ine? dritten Person einen Angriff zu unternehmen. Sogleich nach Beendigung dieser Rede, welche es den Geschworenen zur Pflicht machte, den Angeklagten des Todtschuldig zu erklären," erhob sich derVertheidiger und wies auf das von Archbald verfaßte Werk Criminal Prac-tice-hin, in welchem folgender Passus vorkömmt: Wenn ein . Mann einen anderen in Selbstvertheidigung tödtet, oder in der Vertheidigung seiner Frau. seines Kindes, seiner Eltern oder seines Vedienten,ohne Rachsucht, in einem plötzlichen Zusammentreffen, fo ist das gerechtfertigter Todtschlag.- Der Richitr sab seinen Irrthum ein und über ließ es den Geschworenen, zu entschei- . i , . r. cn i : v. ven, 00 oer vsogn icincn ;oaict in vrci Vertheidigung seiner Mutter getödtet habe. Die Jury gab sofort denWahrfpruch: Unschuldig" ab, und der Angeklagte wurde freigesprochen. Auch die liebende Küchenfee hat ihren Stolz. Heiß ist die Liebe einer allerliebsten Küchenfee in Ratibor zu einem Musketier des in der oberschlesischen Stadt garnisonirten dritten Bataillons des 3. Oberschlesischen Jnfanterie-Regiments No. 62, aber groß auch ihr Stolz, kühn ih? Ehrgeiz. Sie wollte nicht früher dem Geliebten die Hand zum Lebensbunde reichen, bis derselbe nicht die Gefreitenknöpfe am Kragen trug. Und die Knöpfe" wollten durchaus nicht kommen. Da setzte sich die liebende und entschlossene Jungfrau hin und schrieb dem deutschen Kaiser einen Brief, in welchem sie denselben in rührenden Worten bat, doch ihren Bräutigam zum Gefreiten zu ernennen und so ihr heißes Sehnen nach Liebe und Ruhm zu stillen. O weh die Antwort aber, welche kam. Der Vataillons-Kom-Mandant schickte dem Mädchen eine Abschrift der Strafliste des Musketiers zu. Nur wer die Länge dieser Liste kennt, kann die Tiefe der Verachtung, welche die aus allen Träumen einer glücklichen Zukunft jäh gerissene stolze Küchenfee nunmehr gegen den dereinstigen Bräutigam erfüllt, ermefsen. . . . Einmäch tigerElbkahn, der infolge dichten Nebels an einen Pfeiler der Augustuöbrücke in Dresden angerannt und infolge des-furchtbaren Anpralls sofort geborsten war, hat fünf Tage lang die gesanrmte Elbschifffahrt 'von Dresden thalwärts vollständig gesperrt. Gegen 200 Schiffe lagen bis Bodenbach hinunter infolge dieses Hindernisses fest. Ärotz angestrengtester Arbeiten bei Tag und Nacht konnte inan mehrere Tage lang . das Wrack nicht von der Augustusbrücke losbrinaen. ' Vier große Raddampfer und ein Kettenschleppe? mußten nach langem, erfolglosem Bemühen, den Kahn fortzüfchleppen, unverrichteter Sache wiede? abdampfen. Die starken Drahtseile zerrissen wie dünne Fäden. Infolge dessen sah man sich genöthigt, das Schiff durch eine Abtheilung des Pionierbataillons sprengen zu lassen. Erst die zweite vorgenommene Sprengung war von Erfolg begleitet. Langsam trennte sich der Vordersteven vom Schifssrumpfe, und den bereit liegenden Schleppdampfern gelang es nun, die einzelnen Theile abzubringen. Eine nach Tausenden zählende. Menschenmenge sah dem Schauspiel zu. Der Schaden, der durch die mehrtägige Un terbrechung der Thalschifffahrt entstanden ist. ist sehr bedeutend. Die werthvolle Ladung deö Kahns, die. in 80.000 Zentnern Zucker und Mehl bestand, ist zum größten Theil verdorben. Sie war indessen mit 200.000 Mark versichert. Einen eigenartigen Willkommensgruß hat das radikale Blatt Messaggero" den Aerzten, die jetzt zum internationalen Kongreß nach Rom gekommen, waren, gewidmet. Dieser Jtalianissimo schrieb: ' Die Gesundheitsvechältnisse in Italien sind an vielen Orten geradezu erschreckend. Es gibt bei uns 1454 Gemeinden mit gar keinem oder schlechtem Trinkwasser, 4877 , ohne Abzugskanäle, 336 ohne Einzelgräber, d. h. mit gemeinsamen Leichenlöchern, 950 mit gesundheitsschädlichen Begräbnißstätten, 600 Gemeinden ohne Aerzte. In 1700 Gemeinden ißt man nie Brod auS Getreide. sondern nur ein, Gemisch von ReiS, Polenta und Hafer, in 4965 sehen nur die Reichen Fleisch auf dem Tisch und in 2765 erhalten dir Arbeiter imWein.land Italien nur an Festtagen ein GlaS Wein. Ferne? gibt es 317.000 unterirdische und 2,125.000 ungesunde. Wohnungen. 110.000 Einwohner leiden wegen mangelhafter Ernährung an Pellagra und 6.000.000 wohnen in Gegenden der Malaria. Diese Zeilen mögen den Aerzten zu denken geben, wenn sie in den Gärten deS Quirinal beim Bankett sitzen." . In der Nähe des sächsischen Dorfes Schönborn wurde neulich eine Zigeunerin erfroren aufgefunden. Bei ihr kauerten, vor Frost-schon' halb erstarrt, zwei kleine Kinde? im Alte? von zwei und drei Jahren, während in den Armen der Todten ein sieben Wochen alter Säugling, sorgsam mit einem alten Tuche zugedeckt, ruhte. Die Unglückliche ist jedenfalls imWalde vom Schneesturm überrascht worden und hat sich schließlicb ermattet niedergesetzt. Mit, ihren armlichen Kleidern 1 f. n . r.I. w .:rt r:"5 i lyi vitiutii w( ccni ciuara

i) zs u

JAKOBS

bekannt auf der ganzen Erde, als

Heilt Mlieumcttismus Neuralgie, Riitkenschmerzen, Verstauchungen,

Verstauchungen, Verrenkungen, Frostbeulen, Huftenschmerzen, Quetschungen, Zahnschrnrrzcn, Brandwunden, und alle Schmerzen, welche ein äußerliches Mittel benöthigen. Farmer und Viehzüchter finden in dem St. Jakobs Oel ein unübertreffliches Heilmittel gegen die Gebrechen des Viehstandes. Eine Flas5e St. Jakobs Oel kostet 50 Cts. (fünf Flaschen für $2.00). Ist in jeder Apotheke zu haben.

The Charles A. Vogeler Sneesturin notydUrstig zu schützen gesucht. Die Kinder, welche noch am Leben waren, wurden in's Reichenberger Krankenhaus gebracht. Allen Dreien waren die Füßen vollständig erfroren. Der Säugling ist inzwischen gestorben. Die Herzogin von Ha milton hat sich in ihrem Palais inLondon einen herrlichen Kuhstall bauen lassen. Hier melkt sie ihre Lieblingskuh selber und macht täglich selber die Butter, die bei ihren Empfängen selbstverständlich viel bewundert wird. Zum Melken braucht die Dame besonders zarte Handschuhe. Der Stall ist vollständig auö Marmor und kostet ein Virmög:n. ni cala-Theater z u Mailand gab es wieder einmal einen arg:a Skandal, wie man ihn in einem a!!rcdi!:rten Theater nicht für möglich halten sollte. Es war nämlich für den Abend Pucciili's Opzr Manon Les. cant- angesetzt, und die Vorstellung beaann zur gewöhnlichen Stunde. Als im zweiten Akte der Tenorist Armandi auf der Scene erscheinen sollte, suchte man ihn vergebens, er war nicht da. Der Sänger hatte mit der Impresa vorher einen Streit und war, of senbar aus Rancune, zur Vorstellung nicht erschienen, ohne dies vorher der Direktion mitzutheilen. Als das Publikum von der Sachlage Kenntniß erhielt, begann es zu toben und verlangte das Geld zurück. Da die aufgeregte Menge nicht zu beruhigen war, mußte die Vorstellung abgebrochen werden, und das Publikunr verließ unter lauten Aeußerungen des Unmuthes da? Theater. I n Cyristiansholm tn Schleswig arbeitet ein alter, im 81.Leb'ensjahre stehender Schmiedegeselle, Namens Alexander Drews, , bei dem Schmiedemeister Schulz, bei dessen Großvater er auch schon als Geselle gearbeitet hat. Drews ist am 1. Juni 1813 in Oldesloe geboren, ging mit feinem 16. Lebensjahre auf die Wan derschaft, ist nie krank gewesen und auch jetzt noch körperlich wie geistig frisch und gesund. Er arbeitet noch wie ein junger Mensch, nicht, daß er nur leichte Arbeiten verrichtet, sondern mit einem 17 Pfund schweren Vorhammer. Er schreibt eine vorzügliche Handschrift und kann noch ohne Brille die feinste Schrift lesen. , Bedenken Sie, daß die Wiöconson Central Bahn unbedingt daS Zutrauen deö Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, St. Paul, MinneäpoliS und dem Nordwesten ist und fernerhin als die Pullman Linie- zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen wird. Bedenken Sie ferner daß die WiSconsin Centrsl die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr Geschäftsplatze erreicht als irgend eine andere Linie im Nordwesten, daß der Speisewagen seiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft als, Raten, Routen, wenden Sie sich an den nachsten Ticket Agenten oder an 3aS. C. Pond, Gen. Pass. Agent, Milwaukee WiS. -- Meerschaumpfeifen, lange deutsche P keifen, Cigarrenspihen :e., bei Wm. Mucho, 1S9 Ost Washington Str. Columbia Mulla ! Lcke NeCarty k Telauare Str. . Die schönste, größte und am bequemsten ein gerichtetete Halle der Südse-te. Sie steht zur Verfügung für Mhaltung von douzerten, Tanz-Qränzchen, VartieS :e. Besonders ist fie Vereinen zu empfehlen. Die schönste Wirthschaft in dn Stadt. ' Nur die beftrn Setranke werd ver köretcht ' Ä iahlrriche Besuche lcdet ein Otto Schmidt Jac. Metzger & Co. Hauptquartier für alle Sorten von i ; . . . einielmischem und importirten Pier, Ale Porter, Mineralwasser, Wein und QbantplZgner. CO a 02 QstMaxylaud Otr. Seiften No. 407. - SefUSxttsen tottbin ' ch CUlt t ciclUfctt. alle Theile n

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